Der Tariffinder ist Ihnen dabei behilflich, viel Geld mit alltäglichen Verträgen mit Strom-, Gas-, Internet-, Telefon-, Handy- und Versicherungsanbietern zu sparen. Aber auch Flüge und Kredite sind hart umkämpfte Geschäfte, bei denen es immer wieder kräftige Rabatte und Sonderangebote zu entdecken gibt. Mit dem Tariffinder ist das kein Problem. Nutzen Sie den Vergleich in jeder Angelegenheit und nutzen Sie nur die Anbieter mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Zeiten, in denen Sie Werbeversprechen geglaubt haben, sind endgültig vorbei. Denn mit dem Tariffinder kann man sich endlich auf harte Fakten beziehen und die Preise direkt online vergleichen. Der Tariffinder ist schnell, sicher, kostenlos und unverbindlich zu nutzen.
Keinen Cent zu viel ausgeben!
Mittlerweile bieten alle Unternehmen in oben beschriebenen Branchen ihre Dienstleistungen auch online an. Dabei kann man beispielsweise bei einem Internetanschluss, den man über den Tariffinder aufsucht und bestellt, viel Geld sparen. Denn die Unternehmen können durch den Online-Vertrieb selbst an der Kostenschraube drehen und geben dem Kunden diese Einsparungen in Form von Boni weiter. So kann man bei besagtem Internetanschluss (nur) bei Online-Bestellung den Router gratis und die ersten Vertragsmonate bis zu 50 Prozent preisreduziert bekommen. Diese Angebote sind durch den Tariffinder ersichtlich.
Doch nicht nur bei Internetangeboten kann man sparen. Die größten Einsparungen sind bei Ihren Strom- und Gasverträgen möglich. Schon ein Cent Unterschied im kWh-Preis kann mehrere hundert Euro im Jahr ausmachen. Dabei ist der Anbieterwechsel sehr einfach, denn der neue Anbieter übernimmt für Sie die Wechselmodalitäten. Alle Angaben, die Sie für einen Wechsel benötigen, nachdem Sie über den Tariffinder den idealen Tarif gefunden haben, können Sie Ihrer letzten Jahresendabrechnung entnehmen. Mehr wird tatsächlich nicht benötigt. Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen und helfen Sie gleichzeitig, Druck auf unverschämt teure Gas- und Strompreise auszuüben.
Vergleichen Sie bei Gelegenheit auch Ihre Versicherungen. Schon 5 Euro Unterschied bei der monatlichen Prämie macht 60 Euro im Jahr aus - und das bei nur einer einzigen Versicherung. Der Tariffinder deckt Ihr Einsparpotenzial auf und füllt Ihre Haushaltskasse.
Er ist zu finden unter der URL: handyexpress.de/tariffinder.php
Köln, 14. Juli 2010 - Die mobivention GmbH veröffentlicht im Juli mehrere Miniwandendungen für das Handy-Betriebssystem Android. Die Applikationen ermöglichen den Kunden, z.B. die Homescreens ihrer Mobiltelefone mit einer Auswahl von Hintergrundbildern zu schmücken oder populäre Spiele und Applikationen auf dem Android Handy zu nutzen.
Android, das freie Betriebssystem für Mobiltelefone und Smartphones, kann seit der Markteinführung im Jahr 2008 gute Erfolge verbuchen. Pro Tag werden laut Google mehr als 160.000 Mobiltelefone ausgeliefert, die mit dem neuen Betriebssystem ausgestattet sind. Das Wachstum von Android dürfte ungebremst weitergehen. Schon auf der Mobilfunkmesse Mobile World Congress in Barcelona Mitte Februar war offensichtlich, dass inzwischen viele namenhafte Hersteller auch auf das Google-Betriebssystem setzen. Mittlerweile sind rund 60 Android-Handys auf dem Markt, davon auch die meisten in Deutschland.
mobivention, ein international führender Mobile Content Entwickler, trägt seinen Teil zum Wachstum bei. Diese Woche veröffentlichte mobivention seine ersten Android Wallpaper Apps. Diese Funktion wird den Android-Nutzern normalerweise ohne entsprechende App verwehrt. Durch die Applikation erhalten die Kunden ein Bundle mit vier Hintergrundbildern, die nach Belieben als Wallpaper auf dem Homescreen des Mobiltelefons verwendet werden können. Die ersten beiden Bundles enthalten jeweils vier Wallpaper zu den beliebten Themen Hello Kitty und 3D-Style und können ab sofort zum Preis von € 0,99 bzw. € 0,50 im Android Market erworben werden.
Als Premium Publisher bei Sony Ericsson, wird auch das Sony Ericsson PlayNowTM Portal die Android Applikationen von mobivention führen. Somit wer-den Nutzer des Sony Ericsson X8, X10, X10 Mini und X10 Mini Pro zukünftig auch von den Angeboten mobiventions profitieren. Im nächsten Schritt wird eine Veröffentlichung von Android Themes Apps und Live Wallpaper folgen. Diese sind im dritten Quartal 2010 zu erwarten.
Über mobivention
mobivention ist ein international führender Anbieter von Mobile Content und Services. Das Produktangebot richtet sich an Mobilfunk-Netzbetreiber, mobile Portale, App Stores und Handyhersteller weltweit. mobivention bietet das international führende Angebot in Produktion, Lizensierung, Entwicklung und Content Management.
Den Schwerpunkt des Leistungsangebots bilden Personalisierungsprodukte, Spiele und Applikationen. mobivention‘s Produktportfolio besteht aus Wallpapern, Flash lite Logos, Themes, MMS Grußkarten, Videos, Spielen, Applikationen, Widgets und MMS Serives. mobivention bietet ebenfalls Wap Shops, Master Content Providing und Hostinglösungen für mobile Portale für Mobilfunk-Netzbetreiber weltweit an. Kürzlich hat mobivention unabhängige Endkundenportale unter der Marke PixelParty sowie Leeja (www.leeja.de) eröffnet. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.mobivention.com.Köln, Deutschland - 14.Juli 2010Anfragen:Über mobiventionhttp://www.leeja.dewww.mobivention.com
[Pressemitteilung]Fußballfans fiebern schon der Weltmeisterschaft in Südafrika entgegen und kaum können sie den Spielbeginn abwarten. mobivention aus Köln hat für Fussballfans ein Handy Widget entwickelt, um jederzeit über die aktuellen Ergebnisse der einzelnen Spiele informiert zu sein.
Das "Play Off"-Widget ist kompatibel zu einer Vielzahl von Handys und stellt aktuelle Spielergebnisse sowie die Entwicklung des Tuniers grafisch ansprechend aufbereitet dar. Fans wissen dank des Widgets auch stets, wann und wo ihr Team als nächstes spielt. Somit ist "Play Off" der ultimative Führer durch das Sportereignis des Jahres – die Weltmeisterschaft in Südafrika.
Das Widget wird Fussballfans über alle grossen Portale und Applications Stores weltweit zur Verfügung stehen. Ausserdem steht es für deutsche und österreichische Fans auf dem Endkundenportal von mobivention "Leeja" unter leeja.de zum Download für € 3,99 zur Verfügung.
Dr. Hubert Weid, Geschäftsführer von mobivention: "Die Nachfrage nach Widgets und mobilen Portalen nimmt rasant zu. Durch die Umsetzung von einer Vielzahl von Widgets, Wap Specials und mobilen Portalen sind wir mit dieser Art von Entwicklungen bestens vertraut und immer auf dem neustem Stand. Wir freuen uns daher sehr, dass wir das „Play Off“ Widget Fussballfans zu diesem Event bereitstellen können."
Über mobivention
mobivention ist ein international führender Anbieter von Mobile Content und Services. Das Produktangebot richtet sich an Mobilfunk-Netzbetreiber, mobile Portale, App Stores und Handyhersteller weltweit. mobivention bietet das international führende Angebot in Produktion, Lizensierung, Entwicklung und Content Management.
Den Schwerpunkt des Leistungsangebots bilden Personalisierungsprodukte, Spiele und Applikationen. mobivention‘s Produktportfolio besteht aus Wallpapern, Flash lite Logos, Themes, MMS Grußkarten, Videos, Spielen, Applikationen, Widgets und MMS Serives. mobivention bietet ebenfalls Wap Shops, Master Content Providing und Hostinglösungen für mobile Portale für Mobilfunk-Netzbetreiber weltweit an. Kürzlich hat mobivention unabhängige Endkundenportale unter der Marke PixelParty sowie Leeja (www.leeja.de) eröffnet. Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.mobivention.com.
Für alle, die günstige Hotelzimmer suchen, bietet das iPhone nun eine sehr hilfreiche Funktion. Die kleine App mit dem schlichten Namen "Hotelsuche" vergleicht Preise für weltweit über 400.000 Hotels und zeigt verfügbare Zimmer inkl. der gefundenen Tiefstpreise an. Auf einer interaktiven Karte lassen sich alle freien Hotels im direkten Umkreis oder für 80.000 Städte direkt buchen.
Das spart Zeit und Geld - und war der iTunes-Redaktion eine besondere Empfehlung wert . Ab sofort steht eine deutlich erweiterte Version im App-Store bereit.
"Der große Erfolg unsers Hotelpreisvergleichs für das iPhone und die vielen positiven Kommentare haben unsere Erwartungen total übertroffen", so Dr. Christian Hennerkes, Geschäftsführer des Reiseportals travel-iq.com. "In den ersten Tagen haben über 50.000 iPhone Nutzer die Anwendung installiert und uns begeistertes Feedback gegeben!"
Als Datenbasis greift die App auf die Hoteldatenbank des preisgekrönten Hotelvergleichs von Travel-IQ.com zurück, der in Echtzeit die Angebote der größten Hotelportale (HRS, Hotel.de, Booking, Venere, etc.) hinsichtlich Preis und Verfügbarkeit vergleicht.
Das ab sofort verfügbare Update bringt insbesondere folgende Verbesserungen:
• Hotelbewertungen
• Erweiterte Filteroptionen
• Kürzere Suchzeiten
Auch für das gerade vorgestellte iPad von Apple existiert bereits eine lauffähige Version. So können auch die iPad-User von Beginn an auf die Hotelsuche zugreifen. Die Freude auf das iPad ist riesig, daher verlost Travel IQ unter allen Usern, die sich auf der Seite http://www.travel-iq.com/ipadgewinnspiel registrieren fünf iPads.
Die installierte App Hotelsuche kann über die automatische Update-Funktion aktualisiert werden. Alternativ kann die App über den App-Store von Apple geladen werden:
Suchbegriff "Hotelsuche" oder einfach mit diesem Link: http://itunes.apple.com/de/app/hotelsuche/id336925268?mt=8
Über Travel IQ
Der führende europäische Reisepreisvergleich Travel IQ nimmt dem Nutzer die aufwändige Suche nach passenden Flügen, Hotels und Mietwagen ab. Auf www.travel-iq.com spart er nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit und Nerven. Der große Vorteil: Die Nutzer bewegen sich bei ihrer Reisesuche nur noch auf einer einzigen Seite und müssen nicht mehr auf unzähligen Websites das gesamte Netz nach Angeboten "durchforsten".
Travel IQ listet sowohl die Angebote von Airlines, Hotelketten und Mietwagenunternehmen als auch von Online-Reisebüros und Spezialportalen auf. Die Besonderheit: Erstmals können Nutzer Flüge, Hotels und Mietwagen unterschiedlicher Anbieter und damit die jeweils günstigsten Angebote optimal zusammenstellen. Die Seiten von Travel IQ (www.travel-iq.com) enthalten keine Werbung, sie sind klar strukturiert und verständlich aufgebaut. Ein weiteres Plus: Die Benutzer können sich problemlos ihren individuellen Reiseplan erstellen sowie ihre Suchabfragen und Reisedaten speichern, um sie bei Bedarf wieder aufzurufen.
Das Unternehmen wurde von den beiden Geschäftsführern Dr. Christian Hennerkes und Konstantin Schlüter gegründet. Travel IQ beschäftigt derzeit vierzehn Mitarbeiter und ist an den Standorten München und Berlin vertreten.
Travel IQ GmbH
Geschäftsführer: Dr. Christian Hennerkes, Konstantin Schlüter
Rotherstraße 17
10245 Berlin
Tel: +49 (0) 30 609 8138-0
Fax: +49 (0) 30 609 8138-99
info@travel-iq.com
www.travel-iq.com
[Pressemitteilung] "Ein Gramm Information wiegt schwerer als tausend Tonnen Meinung", sagte der Journalist Gerd Bacher. Daher lädt die Clarity AG dazu ein, am Stand A4 in Halle 1 auf der in Berlin stattfindenden CallCenterWorld 2009 ihre innovativen Anwendungen kennen zu lernen.
Die Clarity AG wird vom 17. bis zum 19. Februar ihre Dienstleistungen und Produkte vorstellen. An diesen Tagen können Interessenten den neuen Clarity Call Center Client 2.81 und den Clarity Business Client 1.3 mit den wichtigen Neuerungen und Verbesserungen kennen lernen und direkt vor Ort in der Demoversion testen. Der neue Clarity Business Client 1.3 hat eine völlig neue Funktionalität bekommen und ist in der Lage, eine weltweit Kosten senkende Unternehmenskommunikation zu ermöglichen.
Gerade für Unternehmen mit mehreren Standorten entstehen hohe Kommunikationskosten. Seien es die unmittelbaren Telefongebühren oder der unmittelbare Aufwand für Gespräche und Konferenzen national und international. Der neue Clarity Business Client 1.3 senkt Kosten und erhöht dadurch die Effizien, dass Telefonserver der jeweiligen Standorte über Internet so miteinander in Verbindung gebracht werden, als würden Anwender vor Ort über eine gemeinsame Telefonanlage kommunizieren. Dazu gehört auch, dass man mit dem Business Client direkt auf dem Bildschirm seines Rechners sofort sehen kann, was gerade am Telefon des gewünschten Ansprechpartners passiert. Hat er sein Telefon umgestellt, spricht er gerade oder hat er eingehende Gespräche auf seine Mailbox geleitet? Auch die Einleitung von Telefonkonferenzen lässt sich mit dem neuen Business Client einfach und sicher einrichten.
Die Clarity AG ist ein internationaler Hersteller von Unified Communications Lösungen, die immer eine komplette Telefonanlage per se beinhalten. Für Firmen ab 50 Telefonarbeitsplätzen bietet die Clarity AG eine kostenlose Analyse bestehender Verbesserungspotenziale an.
Pressekontakt
Michael Birlenbach
Communication Manager
Ober-Eschbacher Str. 109
61352 Bad Homburg
www.clarity-ag.de
@: michael.birlenbach@clarity-ag.net
T: +49 6172 1388 560
M: + 49 177 1483567
F: +49 6172 1388 510
Köln - 2. Dezember 2008 (Pressemitteilung) - mobivention, der global tätige Mobile Content Anbieter, hat ein Lizenzabkommen mit United Media für die berühmten Comic Charaktere PEANUTS abgeschlossen.
Zusätzlich zu Grafikprodukten, wie Hintergrundbilder, Themes und Flash Lite Wallpaper, wird mobivention auch MMS Grusskarten und Java Spiele anbieten. Durch den Vertrag erhält mobivention die Produktions- und Vertriebsrechte für 9 Zentral- und Osteuropäische Länder, wie Bosnien & Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Tschechische Republik, Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakische Republik und Slowenien.
Die vom legendären Charles M. Schulz geschaffenen PEANUTS sind die weltweit beliebtesten Comicstrips aller Zeiten. PEANUTS erschienen bisher in über 2.600 Zeitungen weltweit und erreichten damit 335 Millionen Leser in 21 verschiedenen Sprachen. Charles Schulz’s PEANUTS Figuren sind auch in über 63 ausgezeichneten Fernsehsendungen, 1.400 Büchern, vier Spielfilmen und einem Broadway Musical erschienen.
Erstmals werden die PEANUTS auch als Personalisierungsinhalte für Handys in den erwähnten Ländern verfügbar sein. Die erhältlichen Produkte fürs Handy werden die lustigen Abenteuer der gesamten PEANUTS Clique beinhalten, inklusive dem sympathischen Verlierertyp Charlie Brown, der umständlichen Lucy, dem Schmusetuch tragenden Linus, dem begnadeten Pianisten Schroeder und natürlich dem allseits beliebten Comic Beagle Snoopy (und seinem kleinen Freund Woodstock).
Zusätzlich zur Vermarktung der PEANUTS Produkte durch die bereits bestehenden Vertriebskanäle wird mobivention auch neue Vertriebskanäle ansprechen. Die weiteren Pläne sehen spezialisierte PEANUTS Sub-Portale bei führenden Netzbetreibern vor, die erhebliche Vorteile für den Endkunden, die Netzbetreibern und auch dem Lizenzgeber bedeuten.
"PEANUTS sind eine wahrhaftig generationsübergreifende Marke, die alle Altersgruppen anspricht. Snoopy und Charlie Brown rangieren permanent auf den ersten 10 Plätzen der beliebtesten Cartoon Charaktere. Wir freuen uns daher besonders, dass wir den weiteren Ausbau unseres Markenportfolios mit diesen Charakteren bekanntgeben und vielen Fans in Zentral- und Osteuropa damit Freude bereiten können", sagt Dr. Hubert Weid, Geschäftsführer der mobivention GmbH.
mobivention wird seinen Fokus auf qualitativ hochwertige Contents und gebrandete Produkte fortsetzen. Weitere Verträge mit führenden Marken und Lizenzgebern sind geplant um weitere weltweit bekannte Marken auf Handys zu bringen. mobivention führt derzeit fortgeschrittene Verhandlungen mit entsprechenden Lizenzgebern.
Für all diejenigen, die gern ein Apple iPhone 3G kostenlos haben wollten, hatte macnotes.de einen Wettbewerb anlässlich der Messe OMD (Online Marketing Düsseldorf) ausgeschrieben. Ziel war es, am 17.9.2008 um exakt 22.00 Uhr erster Treffer bei Google für den bis dahin nicht existenten Suchbegriff "Befreiphone" zu sein. Gewinner dieses 1. Wettbewerbes war Trafficmaxx.
Die riesige Beteiligung sehr vieler Webmaster, die zu inzwischen mehr als 500.000 Suchergebnissen für "Befreiphone" bei Google führte, inspirierte uns, einen "BefreiPhone Reloaded Wettbewerb" auszuschreiben. Wie beim 1. Wettbewerb sollte der Gewinner ein Apple iPhone 3G erhalten, das im Gegensatz zu den derzeit in Deutschland üblichen Geräten nicht durch einen Simlock oder Netlock an einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte von T-Mobile gekoppelt ist. Die Bedingung dafür, nämlich am 1.10.2008 um 12:00 Uhr mit dem Suchbegriff "BefreiPhone Reloaded" auf dem ersten Platz bei Google zu sein, erfüllte Simons Blog:
Die Schwierigkeit war nun, einen Lieferanten zu finden, der nicht nur versprach, ein iPhone ohne Vertragsbindung zu liefern, sondern dies auch tatsächlich auf Lager hatte und Unterstützung bei Konfiguration und Installation sowie Hilfe bei Softwareproblemen bot. Außerdem sollte der Gewinner natürlich kein gecracktes iPhone, sondern ein werksseitig freigeschaltetes Neugerät erhalten.
Daher waren wir froh, als wir in Berlin den iPhonedoktor fanden. Dort kann man nicht nur ein iPhone mit und ohne Vertrag bestellen, sondern auch das Ladengeschäft mit angeschlossener Werkstatt besuchen und das begehrte BefreiPhone zu Preisen ab 630,00 Euro gleich mitnehmen. Auf der iPhonedoktor Website gibt es außerdem ein Video Archiv mit News, Tipps und Tricks, Reparaturanleitungen, Software Reviews sowie FAQ.
Für all diejenigen, die es nicht geschafft haben, den heute Abend beendeten Befreiphone-Wettbewerb zu gewinnen, gibt es ab sofort eine 2. Chance. Um zur Stimmung auf der OMClub Party auch etwas beizutragen schreiben wir hiermit den BefreiPhone Reloaded Wettbewerb aus. Damit aber nicht nur Profis, sondern auch kleinere Webmaster eine bessere Chance haben, lassen wir Euch nicht nur eine, sondern 2 Wochen Zeit.
Dies sind die genauen Bedingungen für den Wettbewerb:
Schreibt etwas über das iPhone, Handys ohne Vertragsbindung, Handy Tarife, Online Marketing oder diesen Wettbewerb und at-mix News/Lexikon. Gewinner ist der Autor des Beitrages, der am Mittwoch, den 1. Oktober um 12:00 Uhr auf Platz 1 der regulären Suchergebnisse steht. Wir werden dies dann durch Aufruf der URL http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=%22BefreiPhone+Reloaded%22 überprüfen und für ihn ein Apple iPhone 3G in schwarz im Wert von derzeit 899,00 Euro ordern.
Beiträge der Initiatoren des 1. Wettbewerbes, seiner Gewinner und von Mitarbeitern von at-mix werden nicht gewertet. Für Rechtsverdreher sei noch gesagt, dass der Wettbewerb unter dem Vorbehalt der Lieferfähigkeit steht und der Rechtsweg ausgeschlossen ist. Über den Wettbewerb könnt Ihr auch bei uns im Forum diskutieren.
Wenn Ihr schon mal hier gelandet seid, so laden wir dazu ein, Euch einmal bei www.at-mix.de nach Kooperationsmöglichkeiten umzusehen. So könnt Ihr zum Beispiel qualifizierte News veröffentlichen, Erklärungen für Fachbegriffe unter Verweis auf weiterführende Quellen schreiben oder einfach Werbung buchen. Außerdem stellen wir unsere News als RSS sowie die Lexikon Erklärungen im Rahmen eines Partnerprogrammes zur Einbindung in andere Websites zur Verfügung.
So, genug der Einleitung. Jetzt gehts los mit BefreiPhone Reloaded.
Ein Apple iPhone 3G der neuesten Generation gibt es jetzt gratis bzw. kostenlos, inklusive der aktuellen Firmware 2.0 und mit eingebautem UMTS, WLAN und GPS. Wer bisher dachte, dass es dieses Kulthandy nur zusammen mit einem mehr oder weniger teuren Tarif bei T-Mobile gibt, dem sei ein Blick über die Grenze nach Belgien empfohlen. Diese Herkunft stand auch Pate beim BeFreiPhone.
Beim Befreiphone handelt es sich um ein iPhone, dass der Gewinner eines von macnotes.de veranstalteten Wettbewerbes gewinnen kann. Alles, was er dafür tun muss ist, einen Artikel über dieses Handy zu schreiben und dafür zu sorgen, dass dieser zur Suchphrase Befreiphone am 17.9.2008 um exakt 22.00 Uhr erster Treffer bei Google ist. Er kann dann seinen Preis auch gleich auf der Messe für digitales Marketing omd (online marketing düsseldorf) in Empfang nehmen.
Alle anderen, die das BeFreiPhone nicht gewonnen haben, aber dennoch ein original verpacktes, nicht gehacktes iPhone 3G weiß 16GB OHNE Simlock haben wollen, können es zum Preis von derzeit 1.049,00 Euro im 3Gstore Online Shop bestellen. Es handelt sich um EU-iPhones, die mit weltweit allen SIM-Karten verwendet werden können. Diese Hands haben kein Simlock, keine Vertragsbindung, keine Probleme beim Update oder Installation sowie die üblichen 24 Monate Gewährleistung.
Missbrauch von Servicenummern immer dreister – Vorgehensweise wird von Aufsichtsbehörde gestoppt!
Früher wurden Dialer und dann 0900 Servicenummern benutzt, um leichtgläubige User zu täuschen und abzuzocken. Inzwischen ist eine neue Variante in Mode gekommen, für die sich der Begriff Telefon-SPAM eingebürgert hat. Die Vorgehensweise der Betrüger ist dabei immer die gleiche. Das Versprechen, etwas gewonnen zuhaben, läßt viele unvorsichtig werden und lockt sie in die Kostenfalle.
Bei einem besonders schweren Fall von Telefon SPAM griff die Bundesnetzagentur als staatliche Aufsichtsbehörde nun wieder ein. In den vergangenen Wochen wurde die Abschaltung mehrerer 0137er Rufnummern angeordnet, um betrügerische Aktivitäten dubioser Telefonspammer zu stoppen.
Verbraucher wurde kostenloser Strom versprochen
Die Betrüger waren so vorgegangen: Die Opfer des Rufnummern-Spam erhielten Anrufe, in denen eine 0137er Rufnummer beworben wurde. Dort versprach eine Tonband-Stimme einen Gewinn in Form von kostenlosen Stromlieferungen über einen Zeitraum von drei Jahren. Um den versprochenen Preis zu erhalten, sollte der Angerufene die Nummer seines Stromzählers über die Tastatur des Telefons eingeben. Mehrfache Anrufe sollten angeblich die Gewinnchancen erhöhen. Zweifel entstanden nicht sofort, da dem Verbraucher suggeriert wurde, der Anruf käme von seinem örtlichen Stromlieferanten.
Der Missbrauch mit den Servicenummern
Derartige Vorfälle, die auf den Missbrauch von Servicerufnummern zurückzuführen sind, ereigen sich in letzter Zeit leider immer öfter. Aufgrund früherer Erfahrungen sind die Gesetze inzwischen verschärft worden. Dadurch ist die Bundesnetzagentur in der Lage, derartige Fälle von Rufnummern-Missbrauch mit einer harten Strafe zu ahnden. Sie hat die Abschaltung der für den Rufnummern-Spam genutzten 0137er Nummern angeordnet und die Rechnungslegung sowie Inkassierung für Verbindungen zu diesen Rufnummern untersagt.
Somit brauchen die Verbraucher, die einen Anruf auf die durch Spam beworbene Rufnummer getätigt haben, für diesen Anruf nicht zu zahlen. Die Bundesnetzagentur empfiehlt jeden Servicenummern Missbrauch zu melden, denn nur so kann diese Form der missbräuchlichen Nummernnutzung wirtschaftlich unattraktiv gemacht werden, um Telefonspam schließlich einzudämmen.
"Servicerufnummern sind ein Instrument zur Kundenbindung und Neukundengewinnung. Ein Missbrauch zur schnellen Generierung von Umsatz sollte dabei nicht unterstützt werden.", kommentiert Dr. Maik Temme, Geschäftsführer eines großen Anbieters von Service-Rufnummern, das Vorgehen.
Es ist hinlänglich bekannt, dass vorwiegend ländliche Regionen in Deutschland immer noch auf Breitband-Internet verzichten müssen, weil der Netzausbau in diesen Regionen für die deutschen Netzbetreiber einfach nicht wirtschaftlich ist. Zwar gibt es einige Alternativen wie beispielsweise Internet-via-Satellit oder auch die Funktechnologie WiMAX. Bei Internet-via-Satellit sind die Einrichtungskosten für den Endverbraucher jedoch relativ hoch und WiMAX steckt noch in den Kinderschuhen.
Experten warnen immer wieder vor einer drohenden Spaltung hinsichtlich der Nutzung von Schmalband- bzw. Breitband-Internet. In benachteiligten Regionen wandern die Firmen ab und die Bevölkerung selbst, allen voran die Schüler, haben keine Möglichkeit, sich parallel zu anderen Regionen, fürs Internet weiter zu entwickeln.
Rund 800 deutsche Landgemeinden haben immer noch keinen schnellen Internetanschluss. Nun will die Bundesregierung ein Förderprogramm auflegen, um die weißen Flecken auf der deutschen Breitband-Landschaft weiter zu schließen. Mit dem Förderprogramm "Bauern-DSL" sollen für den Breitband-Ausbau von benachteiligten Regionen in den kommenden drei Jahren insgesamt 50 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.
Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat sich ab heute mit einer Sammelklage von Aktienanlegern der Deutschen Telekom zu beschäftigen. Mehr als 16.000 Anleger sind der Meinung, dass die Deutsche Telekom während der Ausgabe der T-Aktien im Jahre 2000 nicht ausreichend über die tatsächlichen Vermögensverhältnisse des Unternehmens informiert hat, denn seit Ausgabe der Aktie ist der Aktienwert von ursprünglich 63,50 Euro auf nunmehr nur noch 11,18 Euro gefallen. Die Anleger fühlen sich deshalb betrogen. Insgesamt fordern mehr als 900 Rechtsanwälte eine Schadensersatzsumme von mehr als 80 Millionen Euro.
Die Verhandlung ist auf insgesamt 17 Tagen angesetzt, doch Beobachter sind der Meinung, dass sich dieser Prozess über Jahre hin ziehen wird. Obwohl theoretisch alle Anleger Anträge an das Gericht stellen können, die >>alle<< zu bearbeiten wären, geht es derzeit >>nur<< um 187 Punkten, die für alle Kläger verbindlich geprüft werden sollen.
Zunächst will sich die Kammer allerdings mit der Frage beschäftigen, ob die milliardenschwere Übernahme des US-Mobilfunkanbieters "VoiceStream" zum Zeitpunkt des dritten Börsengangs bereits bekannt war. Nach Übernahme des US-Konzerns mussten hieraus erhebliche Wertkorrekturen vorgenommen werden. Dann geht es um die Frage, inwieweit die Telekom den Wert ihrer Immobilien richtig angegeben hat, denn auch hier musste die Telekom nach Aktienausgabe erhebliche Wertkorrekturen vornehmen.
Die Juristen der Deutschen Telekom planen in diesem Prozess offensichtlich auch eine neue Verteidigungsstrategie. Während sie bis dahin argumentiert hatten, dass die ausgegebenen Informationsmaterialien im Jahre 2000 korrekt gewesen seien, argumentieren sie jetzt: der umstrittene Buchwert von Immobilien habe damals überhaupt keine Rolle gespielt. Vielmehr sei der Handel der Aktien im Jahre 2000 noch vom Hype der New Economy geprägt gewesen. (Die große Euphorie im Bereich 'New Economy' neigte sich im Jahre 2001 schlagartig dem Ende zu als bekannt wurde, dass das große Geschäft in dem neuen Geschäftszweig doch nicht so schnell zu machen ist. Sehr viele Firmen gingen damals in die Insolvenz.)
"Google Gears for mobile" wirbt der Suchmaschinen-Gigant 'Google'. Mit Google Gears lassen sich Webapplikationen nun auch für Handys "offline-fähig" nutzen, und zwar auch dann, wenn die Verbindung zum Internet einmal abreißt. "Google Gears for mobile" steht zunächst nur für den Internet Explorer Mobile auf Windows Mobile 5 und 6 zur Verfügung. Erste Applikationen können jetzt getestet werden, z.B. auf Zoho Mobile oder Buxfer Mobile.
Sobald man Google Gears in die entsprechende Webapplikation integriert hat, können die jeweiligen Daten offline genutzt werden. Bricht die Internet-Verbindung ab oder geht der Nutzer offline, so fragt das System bei der erstmaligen Nutzung, ob Google Gears for mobile installiert werden soll. Ist die Installation abgeschlossen, so kann man uneingeschränkt auf die jeweiligen Daten zugreifen.
Andere mobile Betriebssysteme werden derzeit zwar noch nicht unterstützt, sie sollen aber in Kürze folgen. Wie es heißt, soll dieser Dienst auch in die neue Handyplattform 'Android' integriert werden.
Wissen Sie, was 'Near Field Communication' (NFC) ist? Die NFC-Technologie macht es möglich, dass Menschen, die im Besitz eines entsprechend ausgerüstetem Handy sind, sich drahtlose Informationen von NFC-Chips holen können, die an alle möglichen Geräten und Flächen angebracht sind. So kann man sich beispielsweise weitere Informationen von Plakaten anzeigen lassen, sofern diese mit einem entsprechenden Chip ausgestattet sind. Man kann sich auch die Speisekarte von einem Restaurant anzeigen lassen oder einen Fahrplan und sogar damit bezahlen. Man braucht lediglich das Handy (aus kurzer Distanz) in Richtung Chip halten und schon reagiert das Handy.
In Frankfurt/aM. lief bis jetzt ein Pilotprojekt mit dem Nokia-Handy 6131 NFC, speziell für das Rhein-Main-Verkehrsverbund 'RMV'. Das Pilotprojekt mit der Bezeichnung 'RMV2go' wurde nun erfolgreich abgeschlossen und ab dem 03.März 2008 werden nun auch normale Fahrgäste die Möglichkeit haben, auf dieses System zuzugreifen. Kunden, die ein entsprechendes Handy besitzen, können sich damit sowohl die Fahrpläne anschauen als auch Fahrscheine einlösen. Man hat sogar die Möglichkeit, sich die aktuellen Kinoprogramme anzeigen zu lassen oder aktuelle Nachrichten der Stadt Frankfurt aufzurufen.
Die Kommunikation funktioniert, indem der Nutzer sein NFC-fähiges Gerät an einen entsprechenden NFC-Chip hält (die zumeist in andere Geräte integriert sind). Hierdurch erhält er dann Zugriff auf die entsprechenden Inhalte und kann die Dienste (wie beispielsweise Ausdruck eines Fahrscheines) aktivieren.
Das Nokia 6131 NFC-Handy wird in Frankfurt von der SMS Michel Communications GmbH angeboten. Die ersten 800 Kunden erhalten ein Starterpaket mit einem T-Mobile-Vertrag inklusive einer kostenlosen Datennutzung von fünf MB pro Monat (allerdings nur für die ersten drei Monate. Wer sich dieses Handy ohne Vertrag kaufen möchte, zahlt einmalig 209,00 Euro.
Das britische Magazin 'MarketingWeek' meldet, dass der Hardware-Hersteller 'Dell' plant, ein Google-Phone auf den Markt bringen zu wollen. MarketingWeek nennt bei dieser Meldung allerdings keine konkreten Quellen. Die MarketingWeek-Quellen wollen nur verraten haben, dass beide Unternehmen auf dem im Februar in Barcelona stattfindenden 'GSM Mobile World Congress' nähere Einzelheiten bekannt geben wollen.
Die Presse spekuliert, dass diese Gerüchte schon deshalb verwunderlich sind, weil Dell gegenwärtig kein Mitglied der 'Open Handset Alliance' (OHA) ist, deren angeschlossene Unternehmen (wie beispielsweise Motorola oder Samsung) sich bei Googles Mobilfunk-Plattform 'Android' stark einbringen. Ein Joint Venture zwischen Dell und Google würde quasi Konkurrenz zur OHA bedeuten.
Auch Gartner-Analystin 'Roberta Cozza' zweifelt diese Informationan an. Sie meint, Hersteller wie HTC (und andere) hätten sich bereits zum Bau entsprechender Android-basierten Geräten bekannt und es sei höchstens vorstellbar, dass es auf dem GSM Mobile World Congress zu vorgezogenen Produkt-Ankündigungen kommen würde, oder man neue OHA-Partner vorstellen wird.
Immer wieder gibt es Beschwerden über unseriöse DSL-Vermittler und in diesem Zusammenhang wird immer wieder freenet genannt. Die Kölnische Rundschau berichtet jetzt über die 88-jährige Hedwig Talarski, die von einem DSL-Vermittler aufgesucht worden ist und ihr einen freenetKomplett-Paket verkauft hat, obwohl sie offensichtlich keinen PC hat und auch keinen Internet-Anschluss nutzt. Erst als die alte Dame den Vorgang ihrer Pflegerin erzählte, kam der Vorfall zutage, da war es aber hinsichtlich einer möglichen Kündigung schon zu spät.
"Mit solchen Fällen haben wir häufig zu tun", wird die zuständige Verbraucherzentrale in Troisdorf zitiert. Auch in diesem Fall handelt es sich eindeutig um einen Betrugsfall, meint Sabine Wolter-Brode von der Verbraucherzentrale. "Alte Menschen sind leider oft ein leichtes Opfer für unseriöse Werber", so die Juristin, "Die Senioren werden in ihren Wohnungen aufgesucht und überredet, Verträge abzuschließen, die sie offenkundig nicht benötigen."
Das Aufschwatzen von nicht benötigten Produkten bei Senioren ist eine Sache, doch die persönlichen Konsequenzen für die zumeist hilfebedürftigen alten Menschen ist viel schlimmer. Im Falle der alten Frau Talarski wurde der Telekom-Anschluss durch freenet gekündigt, einen neuen Anschluss gibt es nicht. Derzeit kann die alte Dame weder telefonieren noch angerufen werden und schlimmer noch: der Hausnotruf der Johanniter, der an ihr Telefon angeschlossen war, funktioniert derzeit ebenfalls nicht.
Die freenet-Pressesprecherin 'Yasimin Maddi' gibt sich neutral. Für freenet würden externe Vertreter arbeiten, man müsse diesen Fall erst prüfen, um Stellung nehmen zu können. Dabei liegt der Fall doch eigentlich ganz klar: Wenn schon die Verbraucherzentrale sich an ein Unternehmen wendet und eine 88-jährige Dame vertritt, sollte der Sachverhalt doch bitte schön auch ohne weitere Prüfung ganz klar sein. Bleibt nur zu hoffen, dass freenet sich möglichst schnell "kulant" zeigt und den Ursprungszustand für die alte Dame wieder herstellt. Von derartigen Vermittlern sollte sich freenet möglichst schnell trennen, sie sorgen nicht für Kundenzuwachs, sondern nur für eine schlechte Presse, wie dieser Fall wieder zeigt.
Das Braunschweiger Young-Fashion-Unternehmen "NewYorker" will sich in näherer Zukunft auch als Mobilfunk-Discounter beweisen. Bereits ab dem 15.Januar soll es eine SIM-Karte für monatlich 9,95 Euro geben, die auf jeweils 100 Freiminuten angerechnet werden. Bei diesem Angebot handelt es sich allerdings nicht um eine Mobilfunk Prepaid-Karte, sondern um einen Laufzeitvertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten. Für die Freischaltung der Karte berechnet NewYorker einmalig 24,95 Euro, allerdings während der Werbeaktion (bis zum 29.Februar) nur 19,95 Euro. Während der Einführungsphase erhalten die ersten 3000 Kunden zusätzlich noch einen New-Yorker-Fashion-Gutschein im Wert von 10 Euro.
Rechnet man die 100 Freiminuten auf die 9,95 Euro Mindestabnahmegebühren um, so zahlt der Kunde lediglich 9,95 Cent/Minute und das ist günstig. Die Freiminuten werden auf alle Gespräche angerechnet, also für Gespräche ins deutsche Festnetz und auch für Gespräche in alle dt. Mobilfunknetze. Für Sonderrufnummern gelten wie immer andere Gebühren. Kunden, die mehr als 100 Minuten im Monat telefonieren, zahlen für jede weitere Gesprächsminute, aber auch für jede SMS lediglich 10 Cent.
Für Gespräche und Kurzmitteilungen innerhalb der NewYorker-Community gelten andere Konditionen, nämlich nur fünf Cent/Minute und fünf Cent/SMS. Für fünf Euro im Monat hat der Kunde sogar die Möglichkeit, sich optional eine Community-Flatrate dazu zu buchen. Mit dieser Flatrate sind dann sämtliche Gespräche und sämtliche Kurzmitteilungen innerhalb der Community inklusive.
Das Angebot wird über 'brand mobile' realisiert; genutzt werden die E-Plus-Funkmasten, wobei der virtuelle Mobilfunknetzbetreiber 'vistream' die Vermittlungstechnik übernimmt.
Gerade in den vergangenen eineinhalb Jahren wird immer wieder darüber berichtet, dass Server von Unternehmen aus der Industrie, Wirtschaft oder auch Server von staatlichen Einrichtungen gehackt werden oder zu mindestens Hacker-Versuchen ausgesetzt waren. Immer häufiger heißt es dabei, dass eine Vielzahl von Hacker-Angriffen von China aus durchgeführt werden und nicht selten wird die Vermutung geäußert, dass die chinesische Regierung einen maßgeblichen Einfluss auf derartige Angriffe haben soll.
Hinter diesem Hintergrund gibt es bei der, eigentlich harmlosen, Beteiligung an den US-amerikanischen Netzwerkausrüster '3Com' durch den chinesischen Telekommunikationsausrüster 'Huawei' ernsthafte Bedenken der US-Regierung für die nationale Sicherheit des Landes. Der Grund: Die 3Com rüstet das US-Verteidigungsministerium mit Sicherheitstechnik aus.
Nun heißt es in der Tageszeitung Financial Times (FT), das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS) will den Einstieg des chinesischen Unternehmens Huawei beim amerikanischen Netzwerkausrüster 3Com genau prüfen. Es heißt, das Komitee wolle die Prüffrist "deutlich verlängern", die FT spricht von 45 Tagen.
Bei der Beteiligung von Huawei an 3Com geht es eigentlich nur um eine Minderheitsbeteiligung. Genau genommen hatte Huawei im Sommer 2007 das Unternehmen in Kooperation mit dem US-amerikanischen Finanzinvestor "Bain Capital" gekauft, wobei Bain Capital 83,5 Prozent und Huawei 16,5 Prozent der Anteile erhalten sollte. Unter dem "Mantel" der "nationalen Sicherheit", hat sich nun das CFIUS eingeschaltet, das unter Umständen sogar dazu befugt ist, den Kauf in dieser Konstellation zu unterbinden.
Ab heute ist der Lebensmittel-Discounter "PLUS" mit einer eigenen Mobilfunk-Prepaid-Marke gestartet, deren Name sich am Discounternamen anlehnt, nämlich "PLUSCOM". Die PLUSCOM-Prepaid-Karte gibt es im Starterset für einmalig 5,95 Euro, darin enthalten ist dann ein Euro Startguthaben für das Austesten der SIM-Karte.
Bereits letzte Woche wurde über diese Marke spekuliert, nähere Auskünfte waren allerdings nicht zu bekommen. Jetzt ist auf dem Webportal des Discounters zu lesen, dass die SIM-Karte über das E-Plus-Netz realsiert wird und der Kooperationspartner hierzu die Blau Mobilfunk GmbH aus Hamburg ist.
Die SIM-Karte eignet sich überwiegend für Kunden, die viel und gerne innerhalb der PLUSCOM-Gemeinschaft telefonieren, also innerhalb der Familie mehrere SIM-Karten dieses Providers besitzen. Netzintern telefoniert die so genannte Community-Gemeinde für lediglich fünf Cent/Minute. Auch der Preis für Kurzmitteilungen ist mit 10 Cent/SMS relativ billig. Alle anderen Gespräche, also Gespräche ins deutsche Festnetz sowie in alle deutschen Mobilfunknetze werden mit 15 Cent/Minute abgerechnet.
PLUSCOM-Kunden haben zusätzlich die Möglichkeit, sich zur SIM-Karte als Option eine Handy-Flatrate hinzu zu bestellen. Diese Flatrate gilt jeweils für 30 Tage und kostet 15,00 Euro. Gekündigt werden braucht die Flatrate nicht, sie erlischt automatisch, wenn PLUSCOM die fälligen 15,00 Euro vom Guthabenkonto nicht abbuchen kann. Ist die Flatrate verfallen, so gelten wieder die regulären Preise aus der eigentlichen SIM-Prepaid-Karte. Möchte man die Flatrate wieder aktivieren, so braucht man lediglich dafür zu sorgen, dass sich nach Ablauf der 30-Tagefrist ein ausreichendes Guthaben auf dem Guthabenkonto befindet.
Bestellt werden kann die Karte in eines der 2.300 Filialen des Discounters oder über die Website des Providers.
Vodafone-Chef Friedrich Joussen sieht die Mobilfunk-Branche wieder im Aufwärtstrend, dies allerdings mehr durch die immer größer werdende Nachfrage nach Angeboten ins mobile Internet. Wörtlich: "Ich glaube, dass das Wachstum nicht mehr weit weg ist." Vodafone-Deutschland erzielt mittlerweile rund elf Prozent aller Umsätze mit Weiterleitung von Daten. "Wahrscheinlich wird es das beste Weihnachtsgeschäft seit 2000", meint Joussen und bezieht sich dabei auf die Entwicklung seiner Neukunden.
Das bisher als klassische Mobilfunkgeschäft bezeichnete Geschäft (Handy-Telefonate und SMS) hat nach Joussens Meinung fast den Boden des Möglichen erreicht, Zugewinne hätte nur noch E-Plus mit seinem BASE- und simyo-Marken erzielt. Joussen meint, bei Eckpreisen von 10 Cent sei nicht mehr mit wesentlichen Veränderungen zu rechnen und die jüngste Festlegung der verringerten Terminierungsentgelte machen wesentliche Einnahmen aus diesem Geschäft nicht mehr möglich.
Angesichts neuer Geschäftsmodelle wie derzeit das iPhone-Vertriebsmodell wird sich das Mobilfunkgeschäft merklich ändern. "Der Markt kommt in Bewegung. Es werden neue Spieler auf den Markt drängen", meint Joussen und meint damit Konzerne wie Apple, Google, Microsoft, aber auch bekannte Handy-Hersteller wie Nokia, die erfolgreiche Handys nicht mehr mit Subventionen und Zuzahlungen an die Mobilfunkbetreiber weitergeben werden.
Um auch in Zukunft nicht an den Bedürfnissen der Mobilfunkkunden vorbei zu produzieren, hat der in Finnland ansässige Handy-Hersteller Nokia die Trend-Endwicklungen im Mobilfunkbereich untersuchen lassen und kommt dabei zu einem interessanten Ergebnis:
Eine nun veröffentlichte Nokia-Studie zu den Bedürfnissen und Trends der Mobilfunkkunden besagt, dass in spätestens fünf Jahren rund ein Viertel aller Unterhaltungsmedien nicht mehr von den traditionellen Dienstleistern angeboten werden, sondern von den Endkunden selber kommen. Es heißt, der Verbraucher selbst produziert zunehmend Inhalte, tausche sie aus und formt so ein, an seine Bedürfnisse angepasstes, mediale Produkt. Diese Inhalte zirkulieren dann innerhalb des Freundes - und Bekanntenkreises, der eng miteinander vernetzten 'Community'.
"Der Trend geht klar zur aktiven, vernetzten Unterhaltung", so Tom Savigar, Trends Director von The Future Laboratory, der verantwortlich die Studie durchgeführt hat. Kreativität und Kommunikation würden zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen und die Unterhaltungsangebote der Zukunft werden so auch ein gutes Stück demokratischer und integrativer werden.
The Future Laboratory will mit seiner Analyse vier verschiedene Trends erkannt haben, die in ihrer Namensgebung "Immersive Living", "Geek Culture", "G Tech" und "Localism" (Kreativität, Individualismus, Gemeinsinn und lokalem Bezug) allerdings noch genauso theoretisch klingen, wie die Aussage aus der Analyse selbst. "Noch befinden sich die Trends in einem Entwicklungsstadium", so die Analysten, aber ihre Bedeutung werde kontinuierlich wachsen und zu einer zunehmend vernetzten und kreativen Form führen, so die Prophezeiung.
Die Analyse aus den Monaten Juli und September 2007 beruht auf einer Befragung von 9000 Nutzern eines mobilen Endgerätes. Das Alter der Befragten lag zwischen 16 und 35 Jahren; die Befragung selbst wurde in 17 Ländern durchgeführt. Deutschland nimmt in dieser Befragung eine interessante Rolle ein, denn in Deutschland scheint es die kreativsten Unterhaltungskonsumenten und -produzenten zu geben. So gäbe es in Deutschland bereits eine Nutzergemeinschaft, die mithilfe tragbarer Videogeräte, Filmvorführungen auf Gebäudewänden inszenieren, heißt es beispielhaft in der Studie.
Wie bereits mehrfach berichtet, hat die Deutsche Telekom seine Anteile am Internet-Portal "Bild.t-online" jetzt an den Axel Springer-Konzern verkauft. Die Deutsche Telekom hatte an dem Portal noch einen Anteil von gut 37 Prozent; zu welchen Konditionen diese Anteile an den Springer-Konzern gehen, wurde bisher nicht bekannt, beide Unternehmen haben über den genauen Rückkaufspreis auch Stillschweigen vereinbart.
Bild.t-online ist seit dem Joint-Venture vor gut sechs Jahren eines der umsatzstärksten "General-Interest-Portale" Deutschlands geworden. Mag man den Zahlen des IVW Glauben schenken, so verzeichnete Bild.t-online.de im Monat Oktober 2007 gut 600 Millionen "Page-Impressions" (Seitenaufrufe).
Der Verkauf sei ein Teil der neuen Telekom-Strategie, heißt es aus dem Hause der Telekom. Man wolle sich vor allem auf Internet-Angebote, Mobilfunk und auf soziale Internt-Netze unter dem Stichwort "Web 2.0" konzentrieren. Bereits zu Beginn dieses Jahres hatte die Deutsche Telekom "... im Rahmen der Umstrukturierung ..." seine Internet-Präsenz "buecher.de" an den Axel Springer-Konzern verkauft.
Aus dem Hause Springer heißt es, das Portal "Bild.t-online" soll nun noch stärker mit der Marke "BILD" verknüpft werden. Hierzu sei in umfassendes Investitionsprogramm geplant, das unter der Leitung von dem Vorstandsvorsitzenden Philipp Welte steht.
Springer orientiert sich mehr und mehr weg von der Deutschen Telekom, hin zur Konkurrenz. So startete das Unternehmen im Oktober dieses Jahres unter anderem eine Mobilfunk-Prepaid-Marke mit der Bezeichnung "BILDmobil", das über das Vodafone-Netz realisiert wird.
Geht es nach Willen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Landkreistag, dann werden in gut 18 Monaten 90 Prozent aller DSL-Lücken, die heute noch vorhanden sind, verschwunden sein. Die beiden genannten Institutionen haben heute ein Aktionsbündnis geschlossen, so Jürgen Grützner, Geschäftsführer des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM).
Die nun vereinbarte Initiative soll in zwei Phasen ablaufen. Zunächst soll erfasst werden, in welchen Regionen genau die Deutsche Bevölkerung auf Breitband-Internet verzichten muss. In der zweiten Phase will die Initiative dann mit den Gemeinden erörtern, welche Möglichkeiten es gibt, in der Region entsprechende Breitband-Anschlüsse zu realisieren.
Laut Jürgen Grützner gibt es insgesamt gut 2.200 Gemeinden, die derzeit noch ganz oder teilweise auf Breitband-Internet verzichten müssen. Betroffen sind vor allem abgelegene Ortschaften, bei denen sich ein Anschluss an das DSL-Netz der Deutschen Telekom oder das eines Wettbewerbers wirtschaftlich nicht rechnet.
Grützner wörtlich: "Wenn es gelingt, alle Kräfte zu bündeln und mit bereits bestehenden Bestrebungen auf Bundes- und Landesebene zu koordinieren, sollten innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate 90 Prozent der nicht versorgten Gemeinden einen Zugang zum schnellen Internet bekommen können." Machbar wäre dieses Ziel durch die Kombination von DSL, Kabel, WiMAX oder auch Satellit.
In einer Telekom-Ausschreibung wurde die Stadt Friedrichshafen im Februar diese Jahres zur so genannten "T-City"-Stadt gekührt und kann fortan mit erheblichen finanziellen Zuschüssen für Telekommunikationsdienste wie das VDSL-Netz, UMTS-HSDPA-Mobilfunknetz sowie für weitere integrierte IT-Lösungen rechnen. Am Beispiel dieser Stadt will die Telekom zeigen, welche Chancen und Potenziale in der flächendeckenden, durchgängigen Nutzung moderner Technologien liegen, sowohl in IT-Lösungen, im Mobilfunk oder im Festnetz.
Diese Woche nun hat Friedrichshafen das erste Projekt mit der Deutschen Telekom auf den Weg gebracht. Im Rahmen der so genannten "mobilen Visite" werden ab sofort zehn chronisch Kranke Menschen mit einer Herzschwäche "telemedizinisch" betreut. Über die Gesundheitstelematik-Plattform Motiva von Philips werden dabei die Daten des jeweiligen Patienten von Blutdruck- und Pulsmessgeräten an eine Settop-Box gefunkt, die diese wiederum ins Klinikum Friedrichshafen überträgt. Dort schlägt ein Rechner Alarm, wenn kritische Werte erreicht werden.
Zur Einführung der mobilen Visite betonte Ferdinand Tempel von der Deutschen Telekom, dass es nicht bei der Fernüberwachung von Herzschwächen bleiben wird. Wörtlich heißt es in der Pressemitteilung: "Weitere Erleichterungen für Patienten mit anderen Leiden wie zum Beispiel Rückenbeschwerden, Asthma, Diabetes, Adipositas werden folgen". Neben der Messwerterfassung und -übertragung soll auch ein Diagnostikportal aufgebaut werden.
Die an dem Projekt beteiligten Ärzte erwarten durch die mobile Visite auch einen eigenverantwortlichen Umgang des Patienten mit seiner Krankheit. Außerdem könnten mit dem Telemonitoring mehr Menschen engmaschiger versorgt werden, meint Detlev Jäger, aus der Kardiologie des Klinikums Friedrichshafen.
Wer hat sich nicht schon über seinen Internet-Zugang geärgert?. Immer mal wieder hat man das Gefühl, dass die vorhandene DSL-Geschwindigkeit ist nicht so hoch, wie man sie ursprünglich beim Provider gebucht hat und für die man schließlich auch monatlich bezahlt. Dem Laien bleibt höchstens die Möglichkeit, mal in den Online-Medien zu recherchieren, ob derzeit mal wieder Störungen in den DSL-Leitungen gemeldet sind, aber ein wirklich beruhigendes Gefühl bringt eine derartige Recherche meistens nicht.
Das Info-Portal für Telekommunikationstarife "dsltarife.net" hat sich jetzt ein schönes Tool ausgedacht, mit dem man nicht nur punktuell seine DSL-Geschwindigkeit messen kann, sondern auch über einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden.
Eine einfache "Online"-Messung kann immer nur ungenau sein, weil zumeist im Hintergrund viele andere Online-Tools laufen, die die Messung erheblich verfälschen. Deshalb hat dsltarife.net das kleines Tool entwickelt, dass man sich >>kostenlos<< downloaden kann. Ist das Tool erst installiert und wird ausgeführt, so zeigt sich (bei der Langzeitmessung) eine Grafik mit den (in diesen Stunden) gemessenen Geschwindigkeiten. Die Grafik lässt sich abspeichern und kann sogar für einen Provider als Argumentationsgrundlage dienen. Messungen kann man sowohl im Download als auch im Upload vornehmen. Wichtig ist nur, dass man zuvor sämtliche Online-Anwendungen geschlossen hat, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
dsltarife.net nennt sein Tool 'DSL Speedmeter'. Um einen DSL Speed-Check vornehmen zu können, sind allerdings bestimmte Systemvoraussetzungen erforderlich. So funktioniert der DSL Speedmeter 'nur' auf den Rechnern mit Windows 2000, XP, oder Vista. Win 2000- und XP-Nutzer benötigen außerdem das Windows .NET Framework in der Version 2.0, die jedoch automatisch von der entsprechenden Microsoft-Seite downgeloadet wird. Für Windows 98 wird das Tool derzeit noch vorbereitet.
Für Fragen und Anregungen bietet dsltarif.net sogar noch ein Speedmeter-Forum an.
Nach einer Mitteilung des 'Global mobile Suppliers Association (GSA) telefonieren derzeit weltweit gut 800 Millionen über die GSM-Mobilfunktechnik, die Zahl der Nutzer, die ein UMTS-Netz nutzen, liegt bei gut 136,5 Millionen.
Weiter heißt es, UMTS wird in derzeit 78 Ländern angeboten wobei es insgesamt 174 verschiedene UMTS-Mobilfunknetze gibt. Hiervon seien bereits 128 Netze mit der UMTS-Turbo-Technik 'HSDPA' ausgestattet, die sich auf insgesamt 63 Länder verteilen. Damit seien bereit mehr als zwei Drittel aller UMTS-Netze 'HSDPA'-fähig. Noch vor einem Jahr hätte es lediglich 42 UMTS-HSDPA-Netze gegeben und somit hätte sich die Zahl der aufgerüsteten Netze nahezu verdreifacht.
Zwischenzeitlich arbeiten die meisten Netzbetreiber daran, die Bandbreitennutzung der UMTS-Netze kontinuierlich zu steigern. Die meisten der umgerüsteten Netze ermöglichen derzeit eine Breitbandnutzung von bis zu 1,8 MBit/s., 66 Netze bieten allerdings bereits Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s und "einige wenige" (zu denen auch die deutscht T-Mobile gehört) bieten bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s. Es gibt sogar einige Netzbetreiber, die noch höhere Breitbandkapazitäten angekündigt haben, nämlich dann auf bis zu 14,4 MBit/s, laut GSA sollen einige noch in diesem Jahr entsprechend umgerüstet werden.
Im weltweiten Vergleich der Mobilfunk-Technologien der dritten Generation nehmen die UMTS-Netzwerke einen Anteil von 69 Prozent ein. Den 174 UMTS-Netzen stehen 77 mit 1x EV-DO beschleunigte CDMA-Mobilfunknetze gegenüber. Viele der HSDPA-Betreiber setzten aus Gründen des Service-Kontinuität auch auf dem GSM-Beschleuniger EDGE. 71 der 128 HSDPA-Netze sind mit EDGE ausgestattet, ein Anteil von 55,5 Prozent.
Auch die HSDPA-Produkte seien enorm gestiegen, so die GSA weiter. Insgesamt hätte sich die Zahl der kompatiblen Endgeräte nahezu versechsfacht. Während es im Juli des vergangenen Jahres lediglich rund 50 HSDPA-fähige Endgeräte gab, wares es im Juli dieses Jahres insgesamt 311 Geräte. Die Zahl der Hersteller von HSDPA-Produkten ist binnen Jahresfrist von 16 auf 71 Hersteller gestiegen.
Die meisten HSDPA-Endgeräte sind Mobiltelefone: Zum Juli dieses Jahres waren weltweit 137 HSDPA-Handys verfügbar. Die Zahl der PC-Karten mit HSDPA beläuft sich auf 64. Zudem sind 54 Notebooks, 32 Router, 23 USB-Modems, drei Media-Player und eine Kamera mit HSDPA erhältlich.
Nachdem die spanische Konzernmutter 'Telefonica' über die Betriebsergebnisse des Münchener Mobilfunk-Netzbetreibers O2-Germany mehr als glücklich waren und nachdem O2-Germany in diesem Jahr erstmalig einen Umsatzrückgang verzeichnen musste, gibt es nun weit reichende Konsequenzen:
Zunächst setzte man den ehemaligen O2-Chef Rudolf Gröger auf eine andere Position innerhalb des Konzerns und bestimmte Jaime Smith (ehemalige O2-Chef in Tschechien) als neuen deutschen Chef. Sogleich verfügte Smith, dass grundlegende Einsparungsmaßnahmen einzuleiten wären und gleichzeitig lukrative und konkurrenzfähige Mobilfunk-Tarife zu schaffen sind.
700 Arbeitnehmer müssen in nächster Zeit ihren Arbeitsplatz räumen und so gut wie alle kommen aus dem Bereich Verwaltung und andere Zentralfunktionen. Außerdem wird eine neue Abteilung geschaffen, die ausschließlich für die Marktbeobachtung und Aufstellung neuer Mobilfunk-Tarife verantwortlich ist.
Ferner wurde die längst fällige Handy-Flatrate (als Konkurrenz zu Base, freenetMobile und congstar) aufgelegt und eine Zweitmarke im Bereich Mobilfunk-Prepaid soll folgen. Gerade aber die neue Handy-Flatrate hat es wirklich -IN- sich: Ganze 68 Euro zahlen clevere O2-Kunden für die Handy-Flatrate und haben dafür die Option, sowohl ins deutsche Festnetz, als auch in alle deutschen Mobilfunknetze telefonieren zu können.
Genau genommen soll es ab dem 13. August eine Handy-Flatrate geben, die sich 'Genion XL' nennt und 90,00 Euro kostet. Verzichtet der Kunde allerdings auf ein subventioniertes Handy, so reduziert sich der monatliche Preis auf 80,00 Euro. Ist der Kunde dann noch so clever und bestellt die Flatrate übers Internet, wird ihm ein Online-Rabatt in Höhe von monatlich 15 Prozent gewährt. 15 Prozent von 80,00 Euro sind 12,00 Euro und somit zahlt der Kunde letztlich nur 68,00 Euro monatlich.
Nachdem sich abzeichnete, dass das Internet sich mehr und mehr als ungeahnte Kommunikationsplattform etabliert, wurden und werden immer neue Wege gesucht, um den steigenden Bedarf des Datentransfers zu gewährleisten. Neben ISDN - später DSL, Kabel oder Satellit, sollten in den Anfangsjahren (ab 1998) auch Stromleitungen als Träger für Transferdaten dienen und seither ist viel Geld in derartige Pilotprojekte geflossen.
"Powerline" oder besser 'Powerline Communications' (PLC) hieß das Stichwort, doch wirklich glücklich wurden die Energie-Versorgungsunternehmen mit ihren Projekten nicht. Obwohl die Projekte hinsichtlich der Breitband-Übertragung ein großes Potential versprachen, scheiterten so gut wie alle größeren Projekte an einer, nicht realisierbaren Abschirmung der Stromleitungen, wenigstens außerhalb von Gebäuden. Übrig blieben eigentlich nur so genannte 'Inhaus'-Lösungen, also die Vernetzung innerhalb eines Objektes. In diesen Bereichen aber haben die verbliebenen Anbieter erheblich dazu gelernt und können bereits Datentransferleistungen von bis zu 200 MBit/s bieten.
Damit die verschiedenen Powerline-Systeme im selben Stromnetz sich nicht über die Gebühr stören, hat das US-amerikanische Normungsinstitut 'IEEE' eine Arbeitsgruppe (P1901) gebildet, um einen internationalen Standard festzulegen. In der vergangenen Woche traf sich nun die Arbeitsgruppe in Edinburgh, um vier technische Vorschläge für den Last-Mile-Zugang zu begutachten.
Die Arbeitsgruppe warf unter anderem einen Blick auf vier Implementierungen für die Inhaus-Vernetzung; drei kommen wiederum von Intellon, DS2 und Panasonic. Die vierte Lösung stammt vom Powerline-Newcomer Hisilicon.
Angesichts der Flut von Implementierungsvorschlägen dürfte die Arbeitsgruppe vor einem langwierigen Auswahlprozess stehen, ähnlich wie beim nächsten WLAN-Standard 802.11n, dessen Ratifizierung von Treffen zu Treffen nach hinten verschoben wurde.
Als wesentliches Ergebnis des Edinburgher Treffens konnte Siconnect verkünden, dass deren Quality-of-Service-fähiger Koexistenzmechanismus für nähere Begutachtung beim nächsten Treffen im Oktober ausgewählt wurde. Die QoS-Fähigkeit ist dabei besonders gefragt, weil die schnelle Powerline-Technik auch für ruckelfreie Video-Übertragung zum Einsatz kommen soll.
Eine Studie der Marktforscher von Dell'Oro ergab, dass der französisch-amerikanische Netzaurüster 'Alcatel-Lucent' den Markt für DsL- und DSLAM deutlich anführt. Wie es heißt, habe das Unternehmen alleine im ersten Quartal 2007 etwa 26 Prozent aller Geräte, die für die Ausrüstung von DSLAM-Verknüpfungspunkten notwendig sind, verkauft.
Weiter heißt es, das Unternehmen hat im gleichen Zeitraum Ausrüstungen und Geräte für insgesamt gut 7,3 Millionen DSL-Leitungen ausgeliefert und damit einen Marktanteil von gut 41 Prozent erreicht. Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs musste Alcatel-Lucent allerdings einen insgesamt gesunkenen Gewinn bilanzieren.
'Alcatel-Lucent' hat nach eigenen Angaben mehr als 150 Kunden im DSL-Marktsegment, darunter die 20 größten DSL-Anbieter.
Vor genau einer Woche wurde bekannt, dass der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber Google die Option prüft, den Telefondienstleister 'GrandCentral' zu übernehmen. GrandCentral wurde im Jahre 2005 gegründet und bietet in den USA und Kanada einen Service-Dienst an, über den alle (oder auch einige) Telefone eines Nutzers über eine einzige und dauerhaft bestehende Telefonnummer erreichbar sind. Gespräche, die nicht angenommen wurden, werden auf eine GrandCentral-Voicemail-Box weitergeleitet. Diese Box lässt sich per Telefon, E-Mail oder auch übers Web abrufen.
Nun heißt es, Google hat das in Kalifornien ansässige Unternehmen 'GrandCentral' übernommen. Michael Arrington meint in seinem Blog TechCrunch, zum Portfolio des Suchmaschinenbetreibers passt der von 'GrandCentral' angebotene Dienst. Aus der FAQ zur Übernahme geht allerdings hervor, dass Google noch keine speziellen Pläne für GrandCentral hegt.
Aus Brüssel kommt heute die Nachricht, dass die EU-Wettbewerbskommissarin 'Neelie Kroes' am kommenden Mittwoch über ein Verfahren gegen die in Spanien ansässige Telefongesellschaft 'Telefonica' entscheiden wird. Es geht um die Frage, ob die Telefonica den Konkurrenten Gewinnspannen beim Weiterverkauf von schnellen Internetzugängen (DSL) verwehrt hat.
Nach Angaben der spanischen Tageszeitung El Pais droht eine Strafzahlung von bis zu 100 Millionen Euro. Weiter meldet El Pais, das Unternehmen wolle gegen diese Entscheidung unter Umständen auch gerichtlich vorgehen. "Wir hoffen, dass der Fall ohne Strafe eingestellt wird, weil wir immer guten Willens und nach den Bestimmungen der spanischen Regulierungsbehörde für Telekommunikation (CMT) gehandelt haben", sagte ein Telefonica-Sprecher. Die Behörde hatte Telefonicas Preise genehmigt. Zudem habe das Unternehmen in den vergangenen Jahren Marktanteile verloren.
Geklagt hatten France Télécom und Wanadoo. Laut Brüsseler Wettbewerbskreisen hat der Fall für die Öffnung von so genannten Netzwerk-Industrien – dazu gehört auch die Energiebranche – eine erhebliche Bedeutung.
Das in Spanien ansässige Unternehmen "FON" wollte europaweit ein großes Hotspot-Netz aufbauen und hatte hierzu in einer groß angelegten Kampagne "freiwilligen Teilnehmern" einen kostenlosen WLAN-Router zur Verfügung gestellt. Um einen FON-Router "abzugreifen" genügte es, lediglich die Willenserklärung abzugeben, am FON-Hotspot-Projekt teilnehmen zu wollen.
Zwischenzeitlich stellte sich aber heraus, dass die FON-Community scheinbar von sehr vielen Anschlussteilnehmern kontaktiert worden ist, die lediglich einen kostenlosen Router "abgreifen" wollten und gar nicht daran denken, ihren Breitband-Anschluss für andere User freizuschalten. FON hatte in der Vergangenheit durch verschiedene Online-Veröffentlichungen immer wieder darauf hingewiesen, dass die FON-Community nur dann wachsen und sich bewähren könnte, wenn alle "Foneros" ihren Zugang auch öffnen und deshalb immer wieder daran erinnert, dies auch bitte schön zu tun.
Nun heißt es aus Spanien: Wer seinen kostenlos erhaltenen FON-Router nicht teilt, wird künftig mit Sanktionen belegt. In einem Rundschreiben wird darauf hingewiesen, dass die FON-Community nur leben könne, wenn die ..."zig-tausend Foneros auf der ganzen Welt ihre Bandbreite mit anderen Foneros teilen"... Da der WLAN-Router ...(des betreffenden Mitglieds)... jedoch in letzter Zeit offline war, müsse man aus Gründen der Fairness gegenüber den aktiven Mitgliedern aktiv werden.
Ab dem 01.April 2007, so verlangt FON, >>muss<< jeder "Fonero" die Bandbreite seines FON-Routers rund um die Uhr zur Verfügung stellen und mit anderen teilen. Wer dies über einen Zeitraum von 30 Tagen nicht getan habe oder in Zukunft eine entsprechende Zeitperiode offline bleibt, muss mit der Sperrung für sämtliche FONspots rechnen. Sowie das Mitglied jedoch erneut online gehe, werde der Gratis-Zugang an anderen Hotspots wieder vollständig aktiviert.
In einer Mitteilung vom 21.02.2007 wurde darüber informiert, dass die Stadt Friedrichshafen der Gewinner im Städtewettbewerb der Deutschen Telekom (T-City) geworden ist. Friedrichshafen erhält mit V-DSL im Festnetz und dem schnellen Mobilfunknetz HSDPA die modernste Infrastruktur in den Kommunikationsnetzen sowie weitere integrierte IT-Lösungen. Für die Errichtung dieser Infrastruktur hat der Telekommunikationskonzern bis zu 35 Millionen vorgesehen. Auf diesen hochmodernen Netzen sollen dann ausgewählte Projektideen aus Friedrichshafen realisiert werden. Dafür beabsichtigt die Telekom weitere Mittel in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro bereitzustellen.
Nun ist auch der Gewinner des Sonderpreises bekannt; es handelt sich dabei um die Stadt Arnsberg. Telekom-Chef René Obermann überreichte im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Urkunde an den Arnsberger Bürgermeister Hans-Josef Vogel. Diese Auszeichnung ist mit Sach- und Beratungsleistungen der Deutschen Telekom im Wert von 100.000 Euro verbunden und geht an das Projekt "e-Kinderbetreuung".
"e-Kinderbetreuung" ist ein interaktives Online-Portal zur Vermittlung und Qualitätssicherung von Kinderbetreuungsplätzen in Kindertagesstätten und Kindergärten. In diesem besonders lebensnahen und nutzenorientierten Projekt werden alle verfügbaren Kinderbetreuungsangebote in Arnsberg katalogisiert und in ihren pädagogischen Ansätzen online vorgestellt. Eltern erhalten damit einen vollständigen und stets aktuellen Überblick über alle Kinderbetreuungsangebote, ein Qualitätsbewertungssystem sowie ein besseres und reichhaltigeres Betreuungsangebot für Kinder jeden Alters. Geplant sind darüber hinaus ein Notfall-Service für Eltern in besonderen Lebenslagen und die Ortung der Kinder durch spezielle Notrufhandys.
Am T-City Wettbewerb für alle deutschen Städte zwischen 25.000 und 100.00 Einwohner, haben sich 52 Städte beteiligt. Über 1.000 Ideen sind zusammengekommen und wurden in Projekten zusammengefasst. Sieger des Wettbewerbs T-City wurde Friedrichshafen.
Nachdem die Deutsche Telekom im Oktober 2005 angekündigt hatte, ein neues Hochgeschwindigkeitsnetz auf der Basis von Glasfaser für insgesamt 50 deutsche Großstädte mit einer Bandbreite von bis zu 50 MBit/s bauen zu wollen, hierfür aber eine Regulierungsbefreiung gegenüber der Konkurrenz verlangte, gibt es Zoff im Lager der verantwortlichen Betroffenen. Die Telekom hatte das Projekt zeitweise auf Eis gelegt, kam dadurch aber mit seinen T-Home-Angeboten (Triple-Play) nicht weiter, die Verbände der Telekom-Netzkonkurrenten zeigen sich entrüstet, die Deutsche Bundesregierung hat eine Gesetzesänderung -FÜR die Telekom- auf den Weg gebracht und die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleitet.
Mit der Einleitung des Vertragsverletzungsverfahrens wollte die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding das Verfahren gegen Deutschland erheblich beschleunigen und so ließen Reding auch nur eine relativ kurze Frist für die Stellungnahme Deutschlands, nämlich lediglich 15 Tage.
Nun heißt es vom dem Reding-Sprecher aus Brüssel, Berlin brauche mehr Zeit für eine Stellungnahme und hätte um Fristverlängerung gebeten. Die neue Frist werde das Verfahren insgesamt aber nicht hinauszögern. Aller Voraussicht nach werde die Kommission im Juni Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verklagen.
"Wir sehen keine Anzeichen für eine Einigung." Die erste Frist für eine Antwort aus Berlin war am Dienstag abgelaufen. Berlin bat dem Sprecher zufolge um eine Verlängerung von zwei Monaten mit der Begründung, diese zu formulieren sei schwierig.
Wer sich mehr oder weniger mit dem Thema DSL-Zugänge und Provider-Wechsel beschäftigt hat, bekommt immer wieder die gleichen Antworten zu hören: "Ein Providerwechsel ist oft sehr problematisch, weil der 'alte' Provider den DSL-Anschluss einfach nicht zeitnahe freigibt". Immer wieder kann man Berichte über erboste und entnervte Kunden lesen und selbst wenn es in dem Maße nicht stimmen sollte, hat man als "Insider" doch ein schlechtes Gefühl bei diesem Thema.
Aber nicht nur wir hier in Deutschland haben uns mit langwierigen Verfahren der Provider zu beschäftigen, sondern auch unsere Nachbarn in den umliegenden europäischen Ländern. Die britische "Ofcom" hat deshalb eine Regulierungsverfügung erlassen, die den Providern zwingt, die Anträge schneller zu bearbeiten.
Das Verfahren soll mit einem Identifikationscode für den betroffenen Anschluss den Wechsel beschleunigen und dem Kunden innerhalb von fünf Tagen einen den für die Portierung notwendigen Code mitteilen, damit der Anschluss vom neuen Anbieter übernommen werden kann. Nach der Verfügung sind Gebühren für einen Providerwechsel nicht mehr erlaubt, Verstöße können von der Behörde geahndet werden.
Im September 2006 musste der in München ansässige Handy-Hersteller "BenQ-Mobile" Insolvenz anmelden, nachdem die Muttergesellschaft in Taiwan den Geldhahn zugedreht hatte. Infolge der Insolvenz haben nicht nur mehr als 3000 BenQ-Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verloren, sondern auch viele aus Zuliefererfirmen.
Die Balda AG aus Bad Oeynhausen beispielsweise musste die Segel nun für vier Produktionsstätten streichen, nachdem der Mobilfunk-Netzbetreiber als Groß-Auftraggeber ausgefallen war. Zwar hing die Balda-Nabelschnur nicht nur an BenQ-Mobile, doch die Insolvenz des Handy-Herstellers brachte das berühmte Fass zum Überlaufen und das Unternehmen aus Bad Oeynhausen konnte nicht mehr anders, als Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten.
Zwischenzeitlich keimte in den Medien ein Hoffnungsschimmer auf als es hieß, die Balda AG würde für den US-amerikanischen Computer- und jetzt auch Handy-Hersteller die neuartigen Touch-Screen-Bedienelemente herstellen. Weder Balda noch Apple äußerten sich bisher zu den Spekulationen aber der große "Kracher" scheint die Zusammenarbeit nicht zu sein, denn nun heißt es: Balda hat sich von drei weiteren Werken getrennt.
Betroffen sind Werke in Herford und Oberlungwitz, nachdem im Dezember das Werk in Seelbach (Baden-Württemberg) verkauft wurde. Die Werke in Herford und Oberlungwitz gingen die Hanse Industriekapital-Beteiligungs-GmbH aus Hamburg, das Werk in Seelbach an eine Investorengruppe.
Aus dem Verkauf an die Hamburger Industriekapital-Beteiligungs-GmbH blieben insgesamt 7,5 Millionen Euro über, wobei noch gut vier Millionen Euro an Verbindlichkeiten mit übernommen wurden. Wie viel Geld der Verkauf des Werkes in Seelbach einbrachte, ist nicht zu erfahren. Die Arbeitsplätze der Beschäftigten in Herford und Oberlungwitz sollen erhalten bleiben. Trotzdem könnten insgesamt bis zu 1000 Mitarbeiter ihren Job verlieren, Verhandlungsergebnisse mit den Arbeitnehmervertretern stehen noch aus.
In Deutschland kannte man iPhone bisher als die Internet-Telefonie-Software des DSL-Provider Freenet. at-mix berichtete bereits darüber, dass um diesen Markennamen ein heftiger Streit ausgebrochen ist, seitdem Apple sein erstes Multimedia-Handy auch unter dem Namen iPhone auf den Markt bringen will.
Der Netzwerk-Spezialist Cisco hatte Klage gegen Apple eingereicht, da seine Tochtergesellschaft Linksys Voice-over-IP Telefone ebenfalls unter dem Namen iPhone anbot. Nun hat das kanadische Telekommunikationsunternehmen Comwave eine Verwarnung an Cisco geschickt, denn es bietet ebenfalls unter dem Namen iPhone seit 2004 einen Internet-Telefoniedienst sowie ein dazugehöriges WLAN-Telefon an.
Die Frage, welche dieser Firmen die ältesten Rechte hat, ist nicht leicht zu beantworten. Infogear Technology versuchte seit 1998, die Mrke "iPhone" in Kanada zu schützen. Cisco bekam beim Aufkauf von Infogear im Jahre 2000 die Markenrechte mit übertragen, ließ den Anspruch darauf aber im Jahr 2003 verfallen. Erst Ende 2006 wurde damit begonnen, die Marke auch zu nutzen.
Comwave bot unter dem Namen iPhone seit 2004 seinen Internet-Telefoniedienst an und beantrage 2005 Markenschutz. Apple beantragte 2004 ebenfalls die Marke, dagegen reichte Comwave Widerspruch ein.
Der aktuelle Stand ist, dass das Canadian Intellectual Property Office (CIPO) die Rechte an "iPhone" nicht vergeben hat.
An jeder Deutschen Autobahn findet man noch Notrufsäulen, doch sie werden immer weniger genutzt. Im Gegenzuge nehmen die Notrufe via Handy immer mehr zu. Doch was passiert, wenn man unter Schock steht oder gar nicht weiss, wo man ist? Wo soll die Rettungsleitstelle dann Hilfe hinschicken?
Um in Not geratenen Menschen möglichst schnell helfen zu können hat die Björn Steiger Stiftung (BSS) in Zusammenarbeit mit den Rettungsleitstellen "LifeService" entwickelt, ein System zur Ortung von Menschen in Notfallsituationen. Innerhalb weniger Sekundne kann festgestellt werden, in welcher Funkzelle das Mobiltelefon eingebucht ist. Noch genauer ist die Ortung, wenn das Handy GPS-fähig ist.
Die Nutzung von LifeService ist innerhalb Deutschlands kostenlos, es sollte lediglich eine einmalige Registrierung unter der kostenfreien Rufnummer 0800-1011599 erfolgen. Alternativ ist auch eine Online-Anmeldung möglich. Ist die Handy-Nummer nicht registriert, so erfolgt die Ortung über alle Mobilfunk-Netze. Dadurch verstreicht wertvolle Zeit bis das Mobilfunknetz des Notrufenden gefunden wird. Zeit die man sparen kann und die lebensrettend sein kann.
M-Payment wird sich laut des aktuellen Trendbarometers des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft künftig doch noch zu einem Milliardengeschäft entwickeln. Davon gehen zumindest gut zwei Drittel der 54 im Rahmen einer empirischen Erhebung befragten Experten aus.
"Dies ist ein signifikanter Unterschied zum Trendbarometer des Jahres 2002", stellt Dr. Bettina Horster, Vorstand der VIVAI AG und Leiterin des Arbeitskreises M-Commerce bei eco, fest. "Damals glaubten lediglich 51 Prozent, dass sich M-Payment zu einem Milliardengeschäft entwickeln würde. Wir sehen in dieser Entwicklung ein deutliches Zeichen dafür, dass es auch außerhalb von digitalen Diensten via Premium SMS tragfähige Geschäftsmodelle für M-Payment gibt. Früher glaubten viele Experten, dass es sich bei mobilen Zahlungssystemen um eine notwendige, aber kommerziell uninteressante Bedingung für den M-Commerce handelt. Dies hat sich deutlich gewandelt."
Die Branchenfachleute gehen mittlerweile davon aus, dass sich mit M-Payment interessante Gewinne erzielen lassen. 85 Prozent sagen im Rahmen der aktuellen Umfrage aus, dass sich dieses spezielle Segment des M-Commerce zu einem gewinnträchtigen Geschäftsfeld entfalten werde. Im Rahmen des letzten Trendbarometers 2004 waren noch 74 Prozent der seinerzeit Befragten dieser Meinung.
"Die Verbraucher dürfen sich darauf einstellen, dass mobile Zahlungsmethoden mehr oder weniger in allen Lebensbereichen an Gewicht gewinnen werden", fährt Dr. Bettina Horster fort. "Diese sind längst nicht mehr auf den kleinen Bereich M-Commerce beschränkt, sondern weiten sich auch auf andere Geschäftssegmente aus." 78 Prozent der befragten Branchenkenner denken, dass mobile Zahlungsmethoden künftig bei E-Commerce-Transaktionen bedeutsam sein werden. Gar hundert Prozent gehen davon aus, dass an Automaten - etwa zum Kauf von Tickets oder Zigaretten - das Handy zum Bezahlen Verwendung finden wird. Zum Vergleich: 2004 waren 86 Prozent dieser Ansicht. Rapide gestiegen ist in diesem Zusammenhang offenbar auch die Akzeptanz im stationären Handel.
2004 waren lediglich 34 Prozent der befragten Experten der Ansicht, dass sich mobile Zahlungsmethoden etablieren ließen, in der aktuellen Umfrage sind es bereits 59 Prozent. "Dieses Resultat überrascht etwas, zeigt aber, dass selbst in eher untypischen Bereichen mobile Zahlungsmethoden am Kommen sind", so Dr. Bettina Horster.
Wenig Veränderungen haben sich in den vergangenen Jahren in den Bereichen Nicht-stationärer Handel (z.B. Taxi) und C2C (z.B. eBay, Geldtransfer) ergeben. Hier haben sich die Zahlen bei rund achtzig beziehungsweise 75 Prozent eingependelt. Zu beachten ist dabei, dass das Preisniveau für eine Transaktion dem einer Kreditkarte gleicht.
Bei der Frage, wer zukünftig eine Schlüsselrolle bei der Etablierung von erfolgreichen M-Payment-Diensten spielt, sehen 95 Prozent der Branchenkenner vor allem die Kreditinstitute in der Verantwortung, gefolgt von den Netzbetreibern (80 Prozent).
"Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Fachleute den Netzbetreibern in weit geringerem Maße eine Schlüsselrolle zuordnen als noch vor zwei Jahren - damals erzielten diese noch 94 Prozent", sagt Dr. Bettina Horster.
Kaum hat Apple sein erstes Multifunktions-Handy unter dem Name iPhone vorgestellt wird fraglich, ob es in Deutschland unter diesem Namen überhaupt verkauft werden darf. Die ehemalige Mobilcom-Tochter Freenet hat nämlich bereits am 20.02.2004 für ihre VoIP-Software "freenet iPhone" beim Deutschen Patent und Markenamt die Eintragung einer Wortmarke beantragt. Unter der Registernummer 30409862.0 erfolgte die Anmeldung unter anderem für die Klasse 38 (Telekommunikation).
Sowohl mit dem iPhone von Apple als auch dem iPhone von Freenet läßt sich zwar telefonieren. Während ersteres ein Handy mit vielen Zusatzfunktionen ist handelt es sich bei letzterem um eine reine Software, mit der man über eine Internetleitung telefonieren kann.
Getreu der alten Marketing-Regel, dass auch schlechte Nachrichten gute Nachrichten sind, sofern sie denn nur gedruckt werden, dürfte dieser Namensstreit noch für manche kostenlose Werbe-Schlagzeile für beide Unternehmen gut sein.
T-Online-Kunden, die über Ihren DSL-Anschluss telefonieren wollten, bekamen dafür eine Rufnummer mit der Vorwahl 032 zugeteilt. Diese wurde beim Angerufenen auch als die Rückrufnummer des Anrufers angezeigt. Jetzt ist es auch möglich, dass T-Online-Kunden Ihre eigene Ortsnetzrufnummer bei den Telefonaten übermitteln lassen können.
T-Online teilte nun mit, dass die Kunden nun die Einstellungen für die Übertragung ihrer Rufnummer online ändern können. Statt der persönlichen 032-Internetrufnummer liesse sich alternativ ihre Festnetznummer anzeigen.
Zum Zwecke der eindeutigen Rufnummern-Zuordnung und zum Schutz vor Missbrauch müssen die Kunden bei der Änderung ihre T-Com-Kundennummer angeben. Damit werde geprüft, ob die eingetragene Festnetz-Rufnummer auch tatsächlich die des eigenen Telefonanschlusses sei.
Außerdem gab das Unternehme bekannt, dass die Servicerufnummern mit der Vorwahl 0180 oder 0800 für DSL-Telefonie frei geschaltet worden sind. Damit seien ab sofort auch diese so genannten „Shared Cost"- und „Free Call"-Rufnummern für VoIP-Telefonate erreichbar.
Mit dem Verkauf der Festnetzsparten im Bereich Telekommunikation (vornehmlich DSL und sonstige Internet-Zugänge) hat die AOL-Mutter "Time Warner" eine Neuausrichtung des AOL-Unternehmens eingeläutet. Nun will das Unternehmen die AOL-Position in Europa durch Zukäufe stärken. -DAS- wenigstens berichtet AOL-Deutschland-Chef Charles Fränkl heute gegenüber der Finanz-Nachrichten-Agentur dpa-AFX.
Fränkl meint: "Wenn etwas nicht im eigenen Haus entwickelt werden kann, dann wird AOL zukaufen. Seit dem Verkauf des Internet-Zugangs-Geschäftes konzentriert AOL sich vornehmlich auf die Online-Werbung. "AOL entwickelt sich vom Zugangsanbieter zum Medienhaus. Auf dieser Basis wird sich das Geschäft in Deutschland auch weiterentwickeln", meint Fränkl weiter.
Laut Fränkl würde sich AOL im Online-Werbegeschäft, wie auch der gesamte Markt derzeit, kräftig weiterentwickeln. Er nannte Zuwachszahlen von bis zu 40 Prozent. "Auch in Sachen Web 2.0 läuft in Deutschland schon einiges", meint Fränkl und davon wolle AOL mit profitieren. ."Die Entwicklung in den USA ist zwar ein Jahr weiter, aber Deutschland wird eine große Rolle spielen."
Gegenüber der dpa-AFX nannte Fränkl auch Einzelheiten hinsichtlich der derzeit noch vorhandenen 1500 Mitarbeiter: Durch den Verkauf der Internet-Sparte an die Telecom Italia werden gut 1.250 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und zum deutschen DSL-Provider HanseNet wechseln. HanseNet ist die 100%tige Tochtergesellschaft von der Telecom Italia und durch den Zukauf von AOL-Deutschland zum drittgrößten DSL-Provider in Deutschland aufgestiegen. Vor HanseNet liegen nur noch die United Internet und die deutsche T-Online.
Wer heute die VOIP-Landschaft betrachtet, findet diese in zwei Lager aufgespalten: Auf der einen Seite befinden sich die etablierten Hersteller von Telefonanlagen- und Netzwerktechnik, deren Produktpalette den ursprünglichen Wahlspruch von der Senkung der Infrastrukturkosten durch VOIP gut zu verstecken weiß. Die andere Seite wird beherrscht von Skype & Co, die als Nutzen drastische Senkungen der Gesprächskosten mit sich bringen, aber jeglicher Möglichkeit zur Strukturierung entbehren, wie sie in einem Firmenumfeld unabdingbar ist.
Langsam nur scheint sich ein weiteres Lager zu bilden, das diesen Widerspruch dadurch aufzuheben weiß, daß eben auch die Verwaltungs- und Strukturierungsfähigkeiten einer Telefonanlage als PC-Software realisiert sind.
Gestützt auf viele Jahre Entwicklungserfahrung im Kommunikationsbereich tritt das österreichische Unternehmen SoftArt mit dem Anspruch an, das Beste aus mehreren Welten zu vereinen. VOIP mit ISDN, Telefonanlage mit IVR, Preis mit Leistung.
SACS ist eine Telefonanlage auf reiner Software - Basis. Dies bedeutet, dass die Anschaffung oder Miete teurer Geräte komplett entfällt.
SACS benötigt nur einen handelsüblichen PC, der mit einem ISDN-Adapter ausgerüstet ist, um Anrufe aus dem Telefonnetz entgegenzunehmen oder in das Telefonnetz aufzubauen. Auf den Arbeitsplätzen im oder außer Haus wird die SACS Client Software installiert, VOIP ist die Basis der Kommunikation.
SACS bietet alle Eigenschaften einer herkömmlichen Telefonanlage, wie Wartemusik, Verwaltung von Durchwahlen, Rufumleitung etc. Aber darüber hinaus sind:
beliebig viele Rufnummernverzeichnisse
Kontaktimport aus Outlook
beliebig viele Anrufbeantworter
unbeschränkte Aufzeichnungsdauer
Ansagen vor Melden
Umfangreiche automatische Abläufe bis hin zum Callcenter
Detaillierte Auswertungen
Benutzerverwaltung
Bestandteil, ohne jeden Aufpreis.
Die Preise sind unabhängig von der Anzahl der Telefonleitungen und von der Anzahl der gleichzeitig installierten Clients. Lizenziert wird nur die Zahl der gleichzeitig möglichen Gespräche -> Sie zahlen nur, was Sie tatsächlich benötigen.
Nachdem die Dienstleistungssparten im Bereich AOL-DSL in Deutschland an die Italiener "Telecom Italia" und in Frankreich an die "Neuf Cegetel" gegangen sind, hat der amerikanische Medienkonzern Time Warner auch seine britische Präsenz veräußert. Käufer ist die britische Carphone Warehouse Group, die das Unternehmen in Großbritannien für 370 Millionen britischen Pfund (548 Millionen Euro) gekauft hat.
Die AOL UK ist mit 2,1 Millionen Kunden (davon 1,5 Millionen Kunden im Breitbandgeschäft) einer der größten Internet-Service-Provider in Großbritannien. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete AOL UK einen operativen Gewinn von 14,1 Millionen Pfund (20,9 Millionen Euro), der Umsatz lag bei rund 442 Millionen Pfund (655 Millionen Euro).
Time Warner hatte bereits im Frühjahr 2006 angekündigt, das Breitband-Zugangsgeschäft in den europäischen AOL-Portalen von den Inhaltsangeboten zu trennen, um das Breitbandgeschäft dann zu verkaufen. Aus diesem Grund hatte die Time Warner auch Käufer für die AOL-Einheiten in Deutschland, Frankreich und Großbritannien gesucht. Das Deutschland-Geschäft ging im September für 675 Millionen Euro an den italienischen Konzern Telecom Italia, das französische Access-Geschäft wurde kurze Zeit später für 288 Millionen Euro an den Festnetzanbieter Neuf Cegetel veräußert. Die Marke AOL und die einzelnen Web-Portale will Time Warner allerdings behalten.
Die Fusion zwischen AOL und Time Warner gilt unter Experten als eines der größten Irrtümer in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte. Experten meinten, diese Fusion hätte gut 200 Milliarden US-Dollar an Werten vernichtet.
Mit der Übernahme avanciert die bislang vor allem als Mobiltelefon-Händler bekannte Carphone Warehouse Group zum drittgrößten ISP in Großbritannien hinter NTL und BT.
Seit vergangener Woche haben die Taiwaner vom Unternehmen BenQ den Geldhahn zur Filial-Tochter BenQ Mobile in München zugedreht. Hierdurch haben die Nachfolger der Siemens-Handy-Sparte insgesamt mehr als 3000 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit geschickt. In der Münchener Zentrale arbeiteten noch etwa 1.400 Beschäftigte, in den Produktionsstätten Kamp-Lintfort und Bocholt etwa 1.600 Beschäftigte und in der erst im Juli geschaffene neue Reparatur- und Service-Firma Inservio GmbH gut 250 Beschäftigte.
Die Firma BenQ aus Taiwan hat sich den kleinen Ausflug nach Deutschland gut bezahlen lassen. Zunächst gabs eine "kleine" Mitgift von gut 250 Millionen Euro von Siemens und dann natürlich die ganzen Patente. Nach und nach wird auch bekannt, dass Siemens noch weitere Zahlungen an BenQ leisten s(w)ollte, selbst als BenQ die Pleite der deutschen Niederlassung schon längst beschlossen hatte.
Nach der BenQ Mobile GmbH & Co. OHG sind auch für die BenQ Wireless GmbH und die BenQ Mobile Management GmbH Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt worden. Ein Unternehmenssprecher bestätigte nach Angaben der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (NRZ, Samstagausgabe) entsprechende Informationen in München. Eine der beiden Firmen halte alleine alle Lizenzrechte für Produktmarken. "Es geht aber nicht um die technischen Patente", betonte der Sprecher.
Nun liegt das Unternehmen BenQ-Mobile in Deutschland vor einem Scherbenhaufen. Wie das aber nun mal so in Deutschland ist, soll (wieder einmal) eine Auffanggesellschaft die Arbeitsplätze absichern, wie und ob das gelingen mag, steht ganz sicher in den Sternen. In einer Siemens-Veröffentlichung heißt es, Siemens habe den vorläufigen Insovenzverwalter Martin Prager zunächst gebeten, einen runden Tisch einzuberufen.
Um die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft zu beraten, hat Siemens neben dem vorläufigen Insolvenzverwalter auch die Ministerpräsidenten von Bayern und Nordrhein-Westfalen, die Bundesagentur für Arbeit, die IG Metall, den DGB und Arbeitnehmervertreter von Siemens und BenQ Mobile angeschrieben. "Wir suchen konstruktive Gespräche", hieß es. Die geplante Gesellschaft soll die BenQ-Mobile-Mitarbeiter mit Weiterbildungen und Umschulungen bei der Jobsuche unterstützen. Unklar war, ob sie durch den zugesagten Härtefonds von 35 Millionen Euro finanziert werden soll.
Das Kabinett in Brandenburg verabschiedete gestern den vom Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) vorgelegten Entwurf zur Verschärfung des Polizeigesetzes. Nach diesem Entwurf kann die Polizei zukünftig Handys mit Peilgeräten orten und überwachen. Weiterhin soll es dann auch möglich sein, Autokennzeichen elektronisch erfassen zu dürfen, oder auch Videoüberwachungen zu legalisieren.
Innenminister Jörg Schönbohm sagte, der Gesetzentwurf sei "ausgewogen". Er versetze die Polizei in die Lage "ihre Aufgaben besser zu erfüllen". Schönbohm verteidigte die umstrittenen Eingriffe zur Überwachung oder Unterbindung von Telefongesprächen. Auf diese Weise könne man im Extremfall beispielsweise Terroranschläge verhindern, bei denen Handys als Zünder eingesetzt werden. Zudem würde eine Handy-Ortung zukünftig auch die Suche nach Vermissten erleichtern.
Die PDS, aber auch Grüne und FDP hatten gewarnt, dass Brandenburg sich "zu einem Polizeistaat" entwickelt und dass das Land das schärfste Polizeigesetz aller Bundesländer bekommt. Der Innenexperte der PDS Hans-Jürgen Scharfenberg erklärte gestern, mit dem Gesetz würden "die Bürgerrechte systematisch zurückgedrängt". Die freiheitlich-demokratische Grundordnung werde "scheibchenweise zu Gunsten angeblicher Sicherheit geopfert".
Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Britta Stark, begrüßte es, dass wesentliche Einwände der Datenschutzbeauftragten sowie der SPD-Fraktion berücksichtigt worden seien. So seien die Regelungen zur Nutzung des Handy-Ortungsgerätes "IMSI-Catcher" und der Kennzeichenerfassung auf zwei Jahre befristet.
Noch aber ist der verabschiedete Entwurf nur ein Regelwerk auf dem Papier. Nach dem Beschluss des Kabinetts wird der Entwurf im Oktober in erster Lesung im Landtag beraten. Anschließend plant der Innenausschuss weitere Anhörungen. Danach wird die SPD-Fraktion ihre Haltung festlegen.
Die zweitgrößte US-amerikanische Telefongesellschaft, die "Verizon Communications" will fast 23 Milliarden US-Dollar in den Umbau ihres bestehenden Telefonnetzes stecken. Hierbei geht es um den Umbau von Kupferleitungen auf Glasfaser. Die Verizon Communications verspricht sich von der Investition eine bessere Position im Markt für Kabelfernsehen und breitbandige Internet-Zugänge.
Größte Konkurrenten der Verizon Communications sind die Kabel-TV-Gesellschaften Time Warner Cable oder die Cablevision. Die "Fibre Optics Services"-Initiative (FiOS) soll deshalb nicht nur den Kundenschwund aufhalten, sondern dem Konzern auch massive Einsparungen bescheren, um konkurrenzfähig zu bleiben. Durch verringerte Ausgaben für die Wartung der Glasfaserkabel im Vergleich zu Kupfer will Verizon bis 2010 rund 4,9 Milliarden US-Dollar sparen.
Der Umbau des Verzion-Netzes ist bereits in vollem Gange und ist bereits in 16 US-Bundesstaaten verfügbar. Zu den ersten mit Glasfaser ausgerüsteten Städten gehörte die Millionenmetropole New York. Zum Ende des dritten Quartals will Verizon eine halbe Millionen neue Abonnenten für FiOS gewonnen haben. In den kommenden vier Jahren sollen dann die Kupferkabel landesweit durch Glasfasernetze ersetzt sein. Das Unternehmen hofft, dann bis zu 18 Millionen Kunden mit den neuen Services versorgen zu können.
Gemäß einer jüngst von M:Metrics durchgeführten Befragung zum Thema Akzeptanz mobiler Musikdienste, lädt bislang nur ein Bruchteil aller Handy-Besitzer komplette Songs auf ihr Gerät herunter. Laut aktuellen Zahlen des US-amerikanischen Analystenhauses nutzten im Monat Juli 2006 lediglich drei Prozent aller britischen Mobilfunkkunden ihr Handy als Musik-Player. In Spanien (2,8 Prozent) und Deutschland (1,4 Prozent) fiel die Nachfrage nach mobilen Musikdiensten für das Handy in dem untersuchten Zeitraum sogar noch geringer aus. Weit abgeschlagen sind mit einem Anteil von gerade einmal 0,7 Prozent die US-amerikanischen Mobiltelefonierer.
Steht der MP3-Player in zu großer Konkurrenz?
Dass sich die Inanspruchnahme mobiler Musikdienste bislang in Grenzen hält, ist vermutlich auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen sehen Experten die Download-Gebühren als Hindernis an. Dies gilt speziell für Gebiete, in denen die schnelle Mobilfunkübertragungstechnik UMTS noch nicht verbreitet ist. Hier stehen die Netzbetreiber in der Pflicht, mit entsprechenden Tarifen zu reagieren. Zum anderen genügen viele der mit MP3-Player-Funktion ausgestatteten Handys noch nicht allen an sie gestellten Ansprüchen. Oft steht dem Musikvergnügen eine unzureichende Speicherkapazität und Akkuleistung oder eine vergleichsweise mangelhafte Soundqualität im Weg. Auch Kopierschutzfragen und die Einführung entsprechender Techniken gelten bislang als Barriere. Jedoch ist Land in Sicht: Viele der neuen Handy-Modelle verfügen bereits über einen großzügigen internen Speicher, der sich zudem durch portable Speicherkarten beliebig erweitern lässt. Auch sind die Benutzeroberflächen der neuen Produkte bedienerfreundlicher gestaltet und erleichtern den Abruf mobiler Musikdienste. Nicht zuletzt gibt es bereits Kopierschutzsoftware, die den Austausch von Songs zulässt. Entsprechende Tests sind am Laufen. All dies lässt auf eine rosige Zukunft für Musik-Handys schließen. Jedoch liegt auch die Vermutung nahe, dass es noch eine große Hürde zu nehmen gilt: Den MP3-Player. Schließlich erfreut sich dieser großer Beliebtheit und könnte dem Handy die Rolle als künftiges Musikwunder streitig machen. Diese Annahme wiederlegen jedoch die von M:Metrics im Rahmen der Befragung gewonnen Antworten. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Besitzer von MP3-Playern - speziell von Apple iPods - mobile Musikdienste in Anspruch nehmen, um das zweifache höher als bei denjenigen, die über kein solches Gerät verfügen. Somit stehen beide Produkte nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen die Bedürfnisse Musikbegeisterter optimal.
Klingeltöne bald ein altes Eisen?
Mehr Kopfzerbrechen sollten Mobilfunkunternehmen jedoch die jetzt ermittelten Zahlen zum Interesse an Klingeltönen bereiten. Diese indizieren, dass sich das Marktwachstum abzuschwächen scheint. In den USA beobachteten die Analysten im Monat Juli die stärkste Nachfrage: Immerhin luden sich 10,4 Prozent der Mobilfunkkunden im Land der unbegrenzten Möglichkeiten in diesem Zeitraum einen Klingelton auf ihr Handy. Mit einem Anteil von 8,9 Prozent verhielt es sich in Spanien ähnlich. Die Plätze drei und vier gingen an Deutschland mit 6,6 Prozent und Frankreich mit 6,2 Prozent. Schlusslicht auf diesem Gebiet sind die Briten: Lediglich 5,4 Prozent der befragten Handy-Besitzer konnten sich laut M:Metrics für den Download eines Klingeltones begeistern. Auf dem Vormarsch befinden sich offensichtlich sogenannte Ringback-Services. Insbesondere die Spanier nehmen die Möglichkeit, Anrufern bis zum Abheben Musik vorzuspielen und damit das eintönige Freizeichen zu ersetzen, gerne in Anspruch. 9,7 Prozent der Befragten nutzen bereits einen solchen meist im Abo angebotenen Dienst.
Nach Ansicht von Paul Goode, Senior Analyst von M:Metrics Europa, befindet sich der Markt für Klingeltöne derzeit im Umbruch. \"Anstelle von polyphonen Klingeltönen laden sich immer mehr Mobiltelefonbesitzer komplette Musiktitel auf ihr Handy. Ebenso gewinnen über Kurzwahlnummern angebotene Premium-SMS-Dienste als Instrument zur Verkaufsförderung zunehmend an Bedeutung. Darüber hinaus steht inzwischen ein breites Spektrum an Software-Tools und Diensten zur Verfügung, die es Handy-Besitzern ermöglichen, eigene Klingeltöne zu komponieren. Auf diese Entwicklungen müssen sich vor allem die Anbieter einstellen, die ausschließlich Klingeltöne verkaufen. Um ihre Umsatzziele weiterhin erreichen zu können, ist es für Sie ein Muss, ihre Servicepalette weiter auszubauen sowie Mehrwerte für ihre Kunden zu schaffen."
Weitere Informationen ausführliches Zahlenmaterial:
billo pr GmbH
Tina Billo oder Annette Spiegel
Telefon: 0611.5802.417 oder 415
Telefax: 0611.5802.434
E-Mail: tina@billo-pr.com oder annette@billo-pr.com
Nach einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes sind die Kosten, die die Bundesbürger für Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich Festnetz und Mobilfunk aufbringen mussten, erneut gesunken. Nach den Veröffentlichungen der Statistiker sanken die Preise im Jahresvergleich um 3,7 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise noch einmal um 0,4 Prozentpunkte zurück.
Bei den Preisen im Bereich Mobilfunk wirken sich die Preise vor allem durch die Preisentwicklung durch die Mobilfunk-Prepaid-Discounter aus, heißt es. In diesem Bereich gingen die Preise im Jahresvergleich um gut 11,7 Prozent zurück. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Preise noch einmal um gut 0,3 Prozent.
Im Bereich Breitband-Internet machte sich der Preiskampf im Bereich DSL stark bemerkbar. So sanken die Kosten für den Endverbraucher im Jahresvergleich um gut 4,5 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2006 sanken die Preise noch einmal um gut 0,2 Prozent. Die Kosten fürs Festnetz sanken im Jahresvergleich um insgesamt einen Prozentpunkt.
Der österreichische Mobilfunk-Netzbetreiber tele.ring war nach mehr als einjähriger Prüfung durch die EU-Kommission von der deutschen Telekom-Tochter "T-Mobile-Austria" für gut 1,3 Milliarden Euro übernommen worden. Ein Grund für die lange Prüfung war der Umstand, dass die Aufsichtsbehörde einen zu großen Einfluss auf das Markt- und Preisgefüge in Österreich durch die Telekom befürchtete.
Die T-Mobile Austria hatte sich im Zuge der Übernahme von tele.ring gegenüber der EU-Kommission deshalb verpflichtet, einen Großteil der UMTS-Sendestandorte samt Zuleitungen sowie die gesamten 3G-Frequenzen von tele.ring an Konkurrenten abzugeben. Mit "3" gibt es bereits ein Übereinkommen, mit "One" laufen die Verhandlungen noch.
Nun heißt es: Die T-Mobile Austria hat heute das UMTS-Netz der Tochtergesellschaft tele.ring abgeschaltet. Eine Wiederinbetriebnahme ist nicht geplant. Tele.ring-UMTS-Nutzer sind nun für einige Monate auf GPRS-Datenübertragung angewiesen. Mitte Dezember sollen tele.ring-Kunden wieder einen Zugang zum GSM- und UMTS-Netz von T-Mobile Austria erhalten ("National Roaming").
Im kommenden Jahr soll auch das GSM-Netz von tele.ring zum größten Teil abgeschaltet werden. Ein kleinerer Teil wird in das T-Mobile-Netz übernommen. Die tele.ring UMTS-Nutzer erhalten derzeit einen Werbebrief, mit dem ihnen T-Mobile-Verträge mit HSDPA-Datenkarten (UMTS-Tuner mit bis zu 1,8 MBit/s) schmackhaft gemacht werden sollen. tele.ring-Kunden, die die Angebote von T-Mobile nicht akzeptieren möchten, können von ihrem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen.
IPTV, das "Fernsehen per Internet-Protokoll" ist spätestens seit dem Lizenzkauf der Deutschen Telekom für die Live-Übertragung der Deutschen Bundesliga in aller Munde. Die Deutsche Telekom hat dazu ein neues Glasfasernetz mit der Bezeichnung "VDSL" im Aufbau, dass derzeit zehn deutsche Großstädte mit Telekom-Dienstleistungen versorgt. "Triple-Play" nennt sich dieser Dienst und beinhaltet einen DSL-Zugang, die Internet-Telefonie sowie Internet-Fernsehen.
Drei Milliarden Euro soll dieses Netz für insgesamt 50 deutsche Großstädte kosten und gut 500 Millionen Euro sind bereits verbaut. Doch trotz der riesigen Investition mag sich der Endverbraucher nicht so schnell an die neue Technologie gewöhnen (wenn er sie denn empfangen könnte) und ein Umschwenken auf neue (zumeist auch teuere Gesamtpakete) mag der Kunde in diesen Zeiten nicht so schnell bestellen.
Das hat auch der Technologie-Dienstleister Accenture in einer Studie festgestellt. Accenture meint, "signifikante" Umsätze aus IPTV sind frühestens in drei Jahren zu erwarten. Bis zum Jahre 2010 soll dann aber ein rasantes Wachstum der Abonnenten zu erwarten sein. Das Unternehmen spricht von bis zu 25 Millionen Abonnenten mit einem Gesamt-Jahresumsatz von gut 10 Milliarden US-Dollar.
Laut Studie meinen derzeit gut 21 Prozent, die Angebote wären preislich viel zu hoch, dennoch meinen gut 85 Prozent, dass in den nächsten zwölf Monaten preisgünstige Paketangebote eine wesentliche Rolle für die Bestellentscheidung der Kunden spielen werden. Als weitere Herausforderungen nannten 21 Prozent aller Befragten mögliche Qualitätsprobleme, 17 Prozent erwarten Probleme bei der Bereitstellung hochwertiger Inhalte.
Die Studie beruht auf eine Befragung aus dem Frühjahr 2006 mit insgesamt 302 Führungskräften aus IPTV befassten Unternehmen in 40 Ländern. Accenture hat die Erhebung in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Economist Intelligence Unit durchgeführt.
Nachdem die Deutsche Telekom im ersten Halbjahr 2006 gut eine Million Festnetzkunden verloren hat und sowohl Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke als auch T-Com-Chef Walter Raizner von den Anlegern (schon fast) die Rote Karte gezeigt bekommen haben, ist man im Konzern bemüht, den Schaden zu begrenzen und wegzukommen ... von dem "Teuerimage". In der, auch von Kai-Uwe Ricke, angekündigten "Preisoffensive" stellt T-Mobile-Chef Philipp Humm seine Vorstellungen von günstigen Tarifen vor, doch wirklich günstig sind sie nicht und konkurrenzfähig zu den Billig-Anbietern schon gar nicht.
"Von weniger als 6 Cent für die Telefonminute spricht Humm bei dem neuen "Relax-1000"-Tarif, bei dem für 59 Euro insgesamt 1000 Telefonminuten inklusive sind. Hierbei hat der Kunde allerdings noch kein subventioniertes Handy und will er ein Mobilfunkgerät dazu haben, so sind es monatlich schon gleich mal 68,00 Euro. Auch hier noch rechnet Humm einen Minutenpreis von unter 7 Cent vor.
Bedenkt man, dass man inklusive Handy schlappe 70 Euro im Monat zu zahlen hat, dann ist dieser Tarif nicht gerade geeignet für einen Harz IV-Empfänger, denn selbst 6 oder 6,8 Cent, wie Humm es vorrechnet, sind im Verhältnis zum Festnetz SAU-teuer und im Verhältnis zur Internet-Telefonie geradezu utopisch hoch. Vieltelefonierer werden an diesem Tarif keine Freude haben, denn jede Telefonminute, die über die Inklusivzeit hinausgeht, wird mit stolzen 29 Cent/Minute berechnet. Auch bei der SMS kann man nun wirklich nicht sagen, dass 19 Cent ein günstiger Preis für eine Kurznachricht ist, bedenkt man, dass kleine Prepaid-Discounter wie beispielsweise easyMobile nur 11 Cent für die SMS berechnen.
Interessant sind auch die Folgeminuten bei den "kleineren" Relax-Tarifen. Bei dem Relax-Tarif "400" kostet die Folgeminute ebenfalls noch 29 Cent, bei dem Relax-Tarif "200" schon 39 Cent/Minute und bei dem Relax-Tarif "50" stolze 49 Cent/Minute.
Als "Highlight" wird auch die neue Handy-Flatrate "Max" angepriesen. "Max" soll ohne subventioniertes Handy 35 Euro monatlich kosten und mit subventioniertes Handy 44 Euro monatlich. Nimmt man die "günstigere" Variante zu 35 Euro, dann zahlt der Kunde immerhin noch 10 Euro mehr als beim Konkurrenten E-Plus. Bei der Versendung der Kurznachrichten sind die "Gönner" von T-Mobile zwar gleichauf mit E-Plus (nämlich 19 Cent/SMS), doch die Telefonate in andere Mobilfunknetze sind mit stolzen 29 Cent gleich mal 4 Cent teurer als bei E-Plus.
Auch bei dem neu angekündigten Prepaid-Tarif "XtraSmart" ist nicht zu erkennen, wo eigentlich das Teuerimage abgelegt werden soll: Stolze 29 Cent/Minute zahlt der Kunde netzintern und das ist gleich einmal doppelt so hoch wie beispielsweise bei den Mobilfunk-Prepaid-Discountern simply, klarmobil oder easyMobile. Will der Kunde in andere Mobilfunk-Netze telefonieren, lässt er sich mit stolzen 49 Cent auf ein teures Vergnügen ein und auch hier locken einige Konkurrenten mit 14 Cent die Telefonminute.
Immerhin haben die "Sparstrategen" von T-Mobile sich bei der XtraSmart-Karte auch eine günstige Variante einfallen lassen: Kunden, die ihre Karte um 30 Euro nachladen, zahlen für netzinterne Gespräche und Anrufe ins deutsche Festnetz nur 9 Cent. .... allerdings nur einen Monat lang.
Wenn heute jemand von einer "SIM"-Karte spricht, dann weiß so gut wie jeder, dass damit ein daumennagelgroßes Kärtchen gemeint ist, dass sich überwiegend in Handys versteckt. Mittels dieser SIM-Karte ist die Zuordnung des Handys zu einer bestimmten Telefonnummer, zu einem bestimmten Mobilfunk-Netz und zu einem bestimmten Telefontarif möglich.
Die Geburtsstunde der SIM-Karte begann, als der Münchener Hersteller "Giesecke & Devrient" erstmals 300 Smart-Karten ... pardon ... SIM-Karten an das finnische Mobilfunk-Unternehmen "Elisa" (damals Radiolinja) lieferte. Seither ist die Karte wesentlich kleiner geworden und mit derzeit weit über fünf Milliarden Karten zum erfolgreichsten Chipkarten-Typ überhaupt aufgestiegen. Die Münchener Spezialisten hatten von Anfang an maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung dieser Kärtchen und heute ist das Unternehmen weltweit der zweitgrößte SIM-Lieferant.
Am Anfang ihrer Entstehungsgeschichte trug die SIM-Karte dazu bei, die Mobiltelefonie in GSM-Netzen ebenso sicher zu machen wie das Telefonieren im Festnetz. Dazu musste sie die Identität des Mobilfunkkunden eindeutig feststellen, um den Missbrauch mobiler Netzwerke zu vermeiden. Außerdem sollte sie die Vertraulichkeit der Nutzerdaten gewährleisten. Zweites, wichtiges Funktionsmerkmal war ihre Flexibilität: Die SIM-Karte ließ sich bei einem Handywechsel einfach weiter verwenden. Seit ihrer Markteinführung vor 15 Jahren hat die SIM-Karte dann stark an Leistungsfähigkeit gewonnen.
Die ersten SIM-Karten kosteten 1991 umgerechnet etwa 15 Euro und hatten eine sehr geringe Speicherkapazität von nur drei Kilobyte für spezifische Nutzerdaten sowie eine relativ begrenzte Rechenleistung. Die heutigen SIM-Karten bieten 64 Kilobyte Speicherplatz und sind zu einem Bruchteil des Preises von 1991 zu haben. Die Kombination mit klassischen Speichermedien wie beispielsweise Flash-Memory-Chips erweitern die Möglichkeiten der Karte deutlich. Mit Speicherkapazitäten im Mega- bzw. Giga-Bereich ist sie heute zu einem standardisierten Medium für eine Vielzahl von Anwendungen geworden. Hierzu zählen mobile Mehrwertdienste wie Entertainment, Payment oder Ticketing, aber auch die Möglichkeit zum Speichern von Musikdateien oder Videoclips und vieles mehr.
Die amerikanische Telekom-Tochter, die T-Mobile-USA, lässt im Bieterstreit um die ausgeschriebenen UMTS-Lizenzen die Muskeln spielen. Obwohl das Unternehmen in den USA nur auf Platz vier der Unternehmensgröße liegt, setzt T-Mobile mit einem Angebot von insgesamt (derzeit) drei Milliarden US-Dollar eindeutig Akzente. Das Angebot beinhaltet insgesamt 77 Lizenzen, verteilt über das ganze Land. Der zweitgrößte Mobilfunk-Netzbetreiber in den USA, die Verizon Wireless, hat bisher 2,8 Milliarden Euro für vier Lizenzen geboten. Darunter befindet sich allerdings eine Lizenz für ein großes Gebiet im Nordwesten der USA. Ein Konsortium bestehend aus dem Kabelnetzbetreibern Comcast und Time Warner sowie dem Mobilfunkunternehmen Sprint Nextel liegt mit einem Angebot von 1,5 Milliarden US-Dollar für 79 Lizenzen auf Platz drei.
Die Versteigerung läuft seit dem 9. August 2006 und geht mittlerweile in die 21. Runde. Insgesamt werden von der US-Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) 1122 Lizenzen versteigert. Diese Lizenzen beinhalten die Berechtigung zum Senden über die UMTS- sowie WiMAX-Technologie.
Bereits im Vorfeld hatte man der T-Mobile eine Vorreiterrolle im Bieterstreit vorausgesagt. Im Vorfeld wurde spekuliert, dass das Unternehmen bereit sei, für die UMTS-Lizenzen zwischen drei bis fünf Milliarden Euro auszugeben. Sowohl T-Mobile USA als auch die Konzernmutter Deutsche Telekom nehmen angesichts der strengen Vorschriften der FCC zu den Spekulationen keine Stellung.
Das Gesamtangebot für die Lizenzen steht bei der FCC derzeit bei etwas über zehn Milliarden US-Dollar. Die Auktion endet, wenn nach einer bestimmten Frist keine weiteren Gebote mehr eingegangen sind. Während sich bei den weniger begehrten Lizenzen schneller ein Höchstbietender herauskristallisiert, können sich die Bietergefechte um strategisch wichtige Frequenzen über mehrere Wochen hinziehen. Ein Verbund aus zwei Satelliten-TV-Betreiber hat sich nach einer Abschlagzahlung von gut einer Milliarde US-Dollar als Sicherheit bereits aus dem Bieterkampf verabschiedet.
Branchenkenner vermuten, dass sich die Konkurrenten gegenseitig noch weiter hoch pushen werden und die FCC am Ende auf Einnahmen von bis zu 15 Milliarden US-Dollar hoffen kann.
Der US-amerikanische Suchmaschinen-Gigant "Google" baut wie versprochen in seiner Heimatstadt Mountain View ein flächendeckendes WLAN-Netz. Google hatte im November 2005 angekündigt, sich um den Ausbau eines WiFi-Netzes für San Francisco bewerben zu wollen und sagte zu, als eines der ersten Städte seine Heimatstadt Mountain View auszustatten.
Nach US-amerikanischen Medienberichten steht das Netz in Mountain View nun unmittelbar vor ihrer Übergabe an die Bevölkerung. Das Netz sei ausreichend getestet und bereits vor dem geplanten Bauabschluss einsatzbereit. Das Funknetz wird etwa 90 Prozent der gut 31 Quadratkilometer großen Gemeinde abdecken und die etwa 72.000 Einwohner mit einem kostenlosen Internetzugang versorgen.
Google hat in Kooperation mit der Stadtverwaltung Mountain View insgesamt 380 Antennen auf Laternenmasten installiert. Zugang erhalten alle Nutzer, die sich etwa im Umkreis von 150 Metern zu den Sendeanlagen aufhalten. Dafür, dass die Stadt die Laternenmasten als Sendestationen zur Verfügung stellt, zahlt Google pro Laterne und Jahr 36 US-Dollar an die Stadt. Das gesamte Netz hat etwa eine Million US-Dollar gekostet.
Google hat sich laut Vertrag zwar zur freien Grundversorgung verpflichtet, hat aber die Option, auch kostenpflichtige Dienste anzubieten. Derzeit ist das Netz nämlich nur mit einer Bandbreite von gut 1 MBit/s für die Bevölkerung nutzbar und somit liegt die Leistung des Netzes gerade mal so hoch wie hier in Deutschland eine DSL-1000er Leitung mit 1024 KBit/s. Ob Google höhere Bandbreiten zur Verfügung stellt und ob sie dafür dann ein Nutzungsentgelt verlangt, ist nicht bekannt.
Bisher haben sich etwa 1000 Einwohner an einem freiwilligen Test beteiligt. Weil die Anzahl der Interessierten derart hoch war, habe man den Start des Netzes vorgezogen, heißt es in den US-Medien. "Die Reaktionen waren überwältigend positiv", wird ein Google-Sprecher zitiert.
Die Äußerung eines Telekom-Sprechers zum Ausbau des neuen VDSL-Netzes gibt Anlass zu heftigen Medien-Spekulationen und überwiegend meldet die Presse: "Die Telekom droht erneut mit dem Baustopp ihres VDSL-Netzes in Deutschland".
Eigentlich ist die Äußerung relativ neutral. Es heißt: "Investitionen seien an das reulatorische Umfeld in Deutschland gebunden". Dazu folgt dann ein Parallelbeispiel mit dem autralischen Telekommunikations-Konzern "Telstra". Die Telstra hatte vor einigen Tagen ein geplantes Großprojekt für ein neues Netz verworfen, weil die zuständige Aufsichtsbehörde den Telstra-Konkurrenten zu günstige Zugänge zum Netz gewähren wollten.
Das ist eigentlich alles, was in der Presse an grundlegenden Aussagen getroffen wird und doch melden so gut wie alle Portale schwarze VDSL-Wolken am über Deutschlands Großstädte.
Die Deutsche Telekom hatte im Oktober 2005 angekündigt, ein neues Glasfasernetz in 50 deutschen Großstädten mit einer Leistungskapazität von bis zu 50 MBit/s. bauen zu wollen. Hierzu sollten gut drei Milliarden Euro reserviert werden. Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke machte die Investition aber davon abhängig, dass die Bundesregierung und letztlich die Bundesnetzagentur der Telekom keine Auflagen zugunsten der Konkurrenten auferlegt. Hiernach folgten heftige Proteste aus den Reihen der Konkurrenz, aber auch aus Brüssel. Die EU-Kommission drohte der Deutschen Bundesregierung sogar mit einer Klage, falls das Deutsche Recht zugunsten der Telekom ausgelegt wird.
Trotz der noch nicht geklärten Situation, fing die Telekom dann doch mit dem Ausbau des VDSL-Netzes an, jedoch zunächst nur für zehn deutsche Großstädte und zwei mittlere Städte. Zeitgleich hatte sich die Telekom die Sendelizenz für die Exklusiv-Übertragung der Deutschen Bundesliga übers Internet gesichert und mit dem Start der neuen Saison am 11. August sollten dann zu mindestens in zwölf Deutsche Städte das nun bekannte "IPTV" starten.
Immer noch nicht ist geklärt, ob die Telekom sein neues VDSL-Netz auch mit seinen Konkurrenten teilen muss und so wird jede winzige Reaktion von der Telekom mit einem großen Brimborium in die Pressewelt hinaus getragen. So tickerte beispielsweise Ende Juni 2006 eine Meldung über die Internet-Portale, in dem es sinngemäß hieß, "...die T-Com droht mit Ausbaustopp des VDSL-Netzes ..." . Hinter dieser Meldung verbarg sich eine angeblich streng vertrauliche Vorstandsvorlage der T-Com-Oberen, in der empfohlen wurde, das VDSL-Netz zunächst nicht weiter auszubauen.
Ob es diese Vorlage überhaupt gegeben hat und wie die T-Com-Oberen dann letztlich entschieden haben, ist nicht bekannt. Mitte Juli 2006 veröffentlichte das Handelsblatt noch ein Interview mit dem Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, da las sich die Grundeinstellung des großen Chefs schon wieder ganz anders: Es ging um die Neuausrichtung des Konzerns und dort sprach Ricke "Triple-Play"-Angeboten (also Dienste über VDSL) und dass ..."die paradiesischen Zeiten für den Wettbewerb zu Ende seien"...
Also ist "nix" mit "nur" zwölf VDSL-Städten, denn damit kann die Telekom keinen großen "Blumentopf" auf den deutschen Breitband-Markt gewinnen.
MEF Mobile Entertainment Factory, einer der führenden Anbieter von Mobile Entertainment Content, gibt den Einstieg in die Vermarktung von Flash-Content für Handys bekannt.
Flash ist derzeit die höchstentwickelte Autorenumgebung für die Erstellung interaktiver Websites, digitaler Angebote und in Form von Flash lite jetzt neu auch für mobile Inhalte. Führende Handyhersteller wie LG, Motorola, Nokia, Samsung und SonyEricsson haben sich entschieden, Flash lite Player auf ihren Neuerscheinungen vorzuinstallieren. Erste Modelle – auch im Einsteigersegment – sind in den letzten Wochen auf den Markt gekommen.
Wie bereits mit der Markteinführung von UI Themes anlässlich des 3GSM Kongresses in Cannes im Februar 2005 setzt MEF Mobile Entertainment Factory mit der Einführung von Flash Handy-Content den Maßstab in der Branche. Dr. Hubert Weid, Geschäftsführer von MEF: „Mit der frühzeitigen Einführung neuer Content-Typen investieren wir in die Zukunft und bestätigen damit unsere Position als Innovationsführer bei unseren Kunden. Bisherige Erfahrungen bestätigen diese Positionierung nachdrücklich.“
Das Launch Portfolio besteht zunächst aus zwei neuen Content-Typen:
- Flash-Wallpaper
- Flash-Applikationen
Flash-Wallpaper ergänzen die bisher bekannten Wallpaper (Hintergrundbilder) durch die Möglichkeit, aktive Komponenten einzubinden. So werden zum Markstart Handyuhren, zeitgesteuerte Wallpaper sowie mehrsprachige Wallpaper angeboten. In Zukunft werden weitere Ideen realisiert, so dass davon auszugehen, dass die heute bekannten Wallpaper in Zukunft durch Themes und durch Flash Wallpaper substituiert werden.
Die erste in-house entwicklete Flash-Applikation wurde dem interessierten Fachpublikum bereits im November 2005 vorgestellt. Dabei handelte es sich um die erfolgreichste Applika-tion aus dem MEF-Portfolio, die auch bereits als Java Applikation Erfolge feierte - Flaschen-drehen. Diese wurde nun einem Relaunch unterzogen und ist die erste bereits voll funktionsfähige Flash-Applikation aus dem Hause MEF. Darüber hinaus hat MEF die strategische Entscheidung getroffen, alle eigenentwickelten Spiele und Applikationen sowohl als Java als auch als Flash Version auf den Markt zu bringen.
Die Fußball Bundesliga startet am 11. August in ihre nächste Saison und nach vielen Irrungen und Wirrungen ist mehr oder weniger die Deutsche Fußball Nation mit Live-Fußball versorgt ... oder auch (noch) nicht. Hier eine kleine Zusammenfassung der bisherigen Geschichte:
Der Pay-TV-Sender Premiere hatte im Dezember 2005 völlig überraschend sein Bietangebot für die Exklusiv-Übertragung der Deutschen Fußball Bundesliga bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht durchbringen können und sah sich plötzlich ohne Fußball-Live-Bilder ab der nächsten Saison (11. August 2006) konfrontiert. Eine mögliche Zusammenarbeit mit dem neuen Rechteinhaber Arena sollte es nicht geben und eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Internet-Rechteinhaber Telekom war höchst fraglich.
Ganz anders sah es bei dem neuen Fernseh-Rechteinhaber Arena aus: Ganz unerwartet hatte das Unternehmen den Zuschlag für die Live-Übertragung der Fußball-Bundesliga erhalten und hatte weder ein funktionierendes Fernseh-Redaktionssystem, noch ein erprobtes und ausgereiftes Netz zur Versorgung der Endverbraucher. Arena konnte lediglich auf die Kunden der Schwestergesellschaften Ish, Iesy und Tele Columbus zurückgreifen, die aber lediglich insgesamt sieben Millionen Haushalte versorgten. Kabel Deutschland, mit seinen gut zehn Millionen Haushalten war kurz vor Ende der Bietauktion aus dem Kooperationsvertrag mit Arena ausgeschieden und bis zum heutigen Tage konnten sich beide Parteien nicht auf eine gemeinsame Vermarktung des Produktes Bundesliga einigen. Man hatte den Eindruck, Kabel Deutschland wollte nun seinerseits die Arena am "langen Arm verhungern lassen" und so musste Arena dann mühselig "über die Dörfer tingeln", um die von der DFL geforderten Mindesthaushalte mit Bundesliga versorgen zu können.
Während der mühseligen Verhandlungen mit Kabel Deutschland konnte die Arena sich dann mit den von Eutelsat betreuten rund 100 regionalen Providern einigen, die gut zwei Millionen Haushalte mit ins Boot brachten und später dann auch noch Kabel Baden-Württemberg mit gut 2,3 Millionen Haushalten.
Arena-Konkurrent Premiere hatte sich zwischenzeitlich mühselig um eine Kooperation mit der Deutschen Telekom einigen können, hier aber leider nur über IPTV (also Internet) in zwölf Deutschen Städten über das neue VDSL-Netz der Deutschen Telekom. Die Bundesliga-Abos wurden massenhaft gekündigt, die Aktie fiel auf einen, so noch nicht da gewesenen, Niedrigstand zurück.
Obwohl die Streithähne Premiere und Arena im Vorfeld bekundet hatten, dass eine gemeinsame Zusammenarbeit ..."auf keinen Ebenen möglich ist"... und sie sich sogar gegenseitig Klagen und Einstweilige Verfügungen ins Haus geschickt hatten, besonnen sich beide dann doch auf einen gemeinsamen Weg um gegen den "neuen gemeinsamen Feind" Kabel Deutschland angehen zu können. Arena einigte sich kurzerhand mit Premiere und Premiere wird nun die Abo-Kunden aus dem Netz von Kabel Deutschland mit Arena-Fußball versorgen. Damit war dann Kabel Deutschland plötzlich aus dem Rennen, Premiere konnte seinen Kunden weiterhin Live-Fußball bieten und Arena hatte endlich seine geforderte Mindestabdeckung der deutschen Haushalte für Fußball abgesichert.
Nun meldet die Financial Time Deutschland (FTD), Kabel Deutschland könnte eventuell doch noch eine kleines Stück vom Kuchen der Live-Bundesliga abbekommen: "Ich kann mir vorstellen, dass wir auch mit KDG verstärkt Vertriebskooperationen eingehen", meinte nämlich der Chef des Bezahlsenders Premiere, Georg Kofler gegenüber der FTD. Konkrete Verhandlungen gebe es aber nicht. Kofler schloss auch aus, dass Premiere künftig ganz auf eigene Kundenbeziehungen verzichten könnte. "Wir geben unsere Kunden nicht ab. Die Partnerschaften sind nur ein Turboeffekt für den eigenen Vertrieb und bringen uns mit wenig Geld mehr Verbreitung."
LONDON/WIESBADEN, 14. Juli 2006. Offensichtlich steht außer Frage, welcher Hersteller mit seinem Angebot an Smartphones genau ins Schwarze trifft: Gemäß jetzt vom US-amerikanischen Analystenhaus M:Metrics vorgelegter Zahlen scheint das finnische Unternehmen Nokia in Deutschland nicht nur bei Mobiltelefonen der Platzhirsch der Branche zu sein. Auch in Sachen schlaue Superhandys dominiert der Hersteller den Markt. Doch nicht nur hierzulande stehen die Nokia-Modelle hoch im Kurs. Auch in Frankreich und Großbritannien belegen die mobilen Endgeräte der Nordlichter die ersten drei Plätze in der Rangliste der beliebtesten Smartphones. Die US-Amerikaner setzen hingegen in erster Linie auf den Palm Treo. Ebenfalls erfreut sich das BlackBerry großer Popularität.
Übersicht: Die beliebtsten Smartphones*
Top 3 Smartphones in Deutschland
Endgerät / Mobilfunkkunden
Nokia 6630 / 278.818
Nokia 6600 / 250.682
Nokia 7650 / 237.449
Top 3 Smartphones in Großbritannien
Endgerät / Mobilfunkkunden
Nokia N70 / 471.874
Nokia 6680 / 433.405
Nokia 6630 / 341.718
Top 3 Smartphones in Frankreich
Endgerät / Mobilfunkkunden
Nokia 6680 / 374.477
Nokia 6630 / 287.723
Nokia 6600 / 98.122
Die allgemeine Begeisterung für die cleveren Begleiter hält sich laut M:Metrics jedoch in allen untersuchten Ländern bislang in Grenzen; der exklusive Kreis der Smartphone-Besitzer ist nach wie vor klein. Gerade einmal 6,6 Prozent aller in Großbritannien befragten Mobilfunkkunden nennen ein solches Gerät ihr Eigen. Kaum anders schaut es in der Bundesrepublik aus - mit einem Anteil von 5,8 Prozent sind die Deutschen den Briten jedoch immerhin dicht auf den Versen. Deutlich weniger Interesse an den High-End-Mobiltelefonen zeigen die Franzosen. Hier sind es lediglich 3,4 Prozent, zu deren Ausstattung bereits ein solches Endgerät zählt. Deutlicher Nachholbedarf herrscht zudem im US-amerikanischen Raum. Nur zwei Prozent aller Handykunden in den USA entschieden sich bislang für ein Smartphone.
Mobile Anwendungen finden bei Smartphone-Besitzern großen Anklang
Wie M:Metrics in seiner aktuellen Befragung herausfand, stehen Smartphoner der Nutzung von mobilen Anwendungen aufgeschlossener gegenüber als diejenigen, die noch ein herkömmliches Handy besitzen. Allerdings stellte sich heraus, dass die Hybriden aus Mobiltelefon und PDA nicht wie landläufig angenommen, ausschließlich von Geschäftsleuten eingesetzt werden, die sich das berufliche Leben erleichtern möchten. Sicherlich zählt das Abrufen von E-Mails an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit, die Möglichkeit Termine auch unterwegs zu verwalten oder mit nützlichen Office-Programmen zu arbeiten, zu den am häufigsten genutzten Funktionen. Aber auch der Spaßfaktor zählt. Musikhören, Videos abrufen oder sich mit mobilen Spielen vergnügen, sind nur einige der Möglichkeiten, die Smartphone-Eigner gerne in Anspruch nehmen. Auch hier liegen die Briten wieder einmal vorne: 47,3 Prozent derjenigen, die bereits einen Kleinstrechner bei sich tragen, versandten innerhalb des untersuchten Zeitraums Fotos oder Videos über ihr Gerät. Mit einem Anteil von immerhin 45,7 Prozent stehen ihnen die Franzosen auf diesem Gebiet kaum nach. Etwas zurückhaltender verhielten sich die Deutschen: Gerade einmal 33,7 Prozent nutzten ihr Smartphone zu diesem Zweck. Bei den Besitzern klassischer Handys hält sich das Interesse, bewegte oder unbewegte Bilder über ihr Mobiltelefon zu versenden, in Grenzen - sei es, weil ihre Geräte möglicherweise nicht auf UMTS ausgelegt sind oder nicht über die entsprechende Ausstattung verfügen. Nur 19,5 Prozent von ihnen nahmen in Deutschland diese Möglichkeit wahr. In Frankreich lag der Wert mit 18,6 Prozent noch niedriger.
Smartphoner schöpfen aus dem multimedialen Vollen
Smartphones sind multimediale Allroundtalente. Wer den cleveren Winzling in der Tasche hat, kann sich unterwegs prima die Zeit vertreiben. Knapp ein Viertel aller Briten nutzen ihr mobiles Gerät beispielsweise, um Musik zu hören. Demgegenüber stehen die Besitzer klassischer Mobiltelefone: Lediglich 5,8 Prozent von ihnen, nutzen bislang diese Möglichkeit. Auch in Frankreich greifen 18,7 Prozent der Befragten gerne auf ihr zurück, um sich in Klangwelten zurückzuziehen. Dies ist verglichen mit dem Marktdurchschnitt (1,7 Prozent) ein überdurchschnittlich hoher Wert.
Auch sehen sich französische Smartphoner auf ihrem mobilen Gerät gerne Videos an: Immerhin 15,1 Prozent tun es schon. Auf herkömmlichen Handys scheint dies hingegen nicht unbedingt Spaß zu bereiten - hier lag der landesweite Durchschnitt bei 1,8 Prozent. Eine ähnliche Entwicklung beobachten die Analysten von M:Metrics in den USA: 8,8 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen ihr Gerät zum Abspielen der kleinen Filme. Dieser Wert liegt das sechsfache über dem Mittel: Nur 1,3 der US-amerikanischen Mobilfunkkunden mit einem Handy der älteren Generation riefen im untersuchten Zeitraum Videos ab.
Aus einer ARD/ZDF-Online Studie geht hervor, dass gut 50 Prozent aller Internet-User eine so genannte Flatrate nutzen. Im Jahre 2005 waren es gerade einmal 18 Prozent. Insgesamt, so die Studie, die heute vom Fernsehsender ZDF veröffentlicht wurde, verfügen mittlerweile gut 48 Prozent aller deutschen Haushalte über einen Breitband-Anschluss. Im Vergleich zu 2005 entspreche das einem Zuwachs von zwölf Prozentpunkten.
Stark gestiegen sei auch das Interesse an der Internetnutzung von unterwegs: 34 Prozent der Onliner haben bereits über die Möglichkeit mit mobilen Endgeräten ins Netz zu gehen, ergab die Studie. Insgesamt seien 59,5 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren online. Gegenüber dem Vorjahr (57,9 Prozent) kamen 1,2 Millionen neue Anwender hinzu.
Die repräsentative Umfrage wurde im April dieses Jahres mit 1.820 Internet-Nutzern und Nicht-Nutzern durchgeführt.
Eine Flatrate ist ein preislich pauschaler Zugangstarif, mit denen die User uneingeschränkt im Internet surfen können und dafür (je nach Anbieter) nur einen Pauschalbetrag von 0,00 Euro bis 9,99 Euro im Monat zu zahlen haben. Audio- und Videoangebote im Internet könnten insbesondere zusammen mit einer Flatrate und einem Breitbandanschluss komfortabel genutzt werden.
Fast alle Breitband-Anbieter bieten ihre Flatrates in Kombination mit verschiedenen Breitband-Zugängen an. Die kleinste DSL-Variante ist ein Breitband-Zugang von 1024 KBit/s, die sich dann in den Standard-Leitungen auf 6016 KBit/s steigern können. Schneller wird es mit dem VDSL2+ Anschluss, der bereits bis zu 16.000 KBit/s ermöglicht. Heute sind die Netzanbieter dabei, so genannte VDSL-Leitungen auf Glasfaser-Technologie aufzubauen. Diese Leitungen ermöglichen Durchsatzraten von bis zu 50 MBit/s.
Die Zuger connvision AG hat eine neue Technologie für Mobiltelefone vorgestellt mit der klassische Kommunikationsmittel auf einfachste Art mit dem Internet verknüpft werden können:
Mobile Tagging - so der Name der neuen Technologie - wurde von der Zuger connvision AG entwickelt und basiert auf dem so genannten BeeTagg, einem neuartigen 2-dimensionalen Code, ähnlich den bekannten Barcodes. Mit Hilfe einer kostenlosen Software (BeeTagg Reader) können die Kameras internetfähiger Mobiltelefone diese BeeTaggs erkennen und die Handys gezielt mit kontextbezogenen Inhalten im Internet verbinden. Das Ganze funktioniert denkbar einfach, man muss nur den Reader starten, den BeeTagg anvisieren und klicken, ganz ähnlich wie mit der Maus auf einem normalen Bildschirm. Im Prinzip macht der BeeTagg so aus jedem Gegenstand der realen Welt einen Link ins Internet, den man mit dem Handy anklicken kann.
Technisch vergleichbare Codes sind bereits in Japan in Gebrauch. Was den BeeTagg von diesen unterscheidet, ist das der BeeTagg speziell für Mobile Tagging entwickelt und optimiert wurde. Der BeeTagg sieht nicht aus wie ein gewöhnlicher technischer Barcode, sondern kann mit Logos, Bildern oder Text versehen werden und fügt sich so nahtlos in beliebige Kommunikationsmittel ein.
Da der BeeTagg auch in sehr kleinen Formaten gelesen werden kann, eignet er sich in besonderem Masse für stark verdichtete Informationen wie z.B. den Anzeigenmarkt oder Magazine. Gerade bei diesen Inhaltsformaten können durch den BeeTagg erheblich mehr Informationen auf engstem Raum kommuniziert werden. Zusätzlich hat man einen persönlichen, interaktiven Zugang zum Kunden oder Anbieter. Eine Eigenschaft, die bisher nur das Internet vorzuweisen hatte.
Die neue Technologie dürfte auch Daten- und Verbraucherschützern gefallen. Da der Anwender selbst entscheidet, ob er einen BeeTagg mit dem Handy erfassen will oder nicht, kann er nicht zum Spamming eingesetzt werden.
Zurzeit laufen erste Anwendungen mit dem neuen BeeTagg in der Schweiz. Die connvision AG stellt die Software für die gebräuchlichsten Handytypen unter www.beetagg.com zum kostenlosen Download zur Verfügung. Außerdem kann man dort gratis eigene BeeTaggs und mobile Websites erstellen.
In einer Trend-Studie zum Thema Mobilfunk meint die Zeitschrift "Stern", dass mehr als 12 Millionen Bundesbürger innerhalb des nächsten Jahres sich ein neues Handy zulegen werden. Im Rahmen der Studie wurden nach Angaben der Zeitschrift insgesamt 2.000 Personen im Alter ab 14 Jahren befragt.
Laut Studie liegen die Handy-Marken Nokia und Siemens in der Beliebtheitsskala weit vor den übrigen Handy-Marken. Allerdings sei auch hier ein Trendwechsel zu erkennen, denn im Vergleich zum Vorjahr hätten Marken wie beispielsweise Motorola, Sony Ericsson oder Samsung in der Beliebtheit aufgeholt. So konnte der zweitgrößte Handy-Hersteller Motorola seinen Bekanntheitsgrad von 60 auf 65 Prozent steigern, bei Samsung immerhin von 58 Prozent auf 60 Prozent.
Als wesentliches Kriterium für den Kauf eines neuen Gerätes sei immer noch eine verständliche Menüführung sowie eine bequeme Tastatur gefragt. Das Design spielt laut Studie nur für etwa 35 Prozent der Nutzer eine entscheidende Rolle. Wichtiger dagegen sei schon die Ausstattung der Geräte mit bestimmten Features. So sind beispielsweise eingebaute Digitalkameras, MP3-Player oder auch Spielefunktionen sehr wichtig für die Kaufentscheidung. Gut 40 Prozent der Handy-Besitzer unter 20 Jahren nutzen regelmäßig die Kamera-Funktion oder spielen auf dem Gerät Spiele. Immerhin 22 Prozent der Nutzer verwenden den integrierten MP3-Player.
Im Gegensatz zu früher sind die Handy-Nutzer nicht mehr auf unbedingt auf eine bestimmte Handy-Marke fixiert. Etwa 10 Millionen Kunden sollen sich im nächsten Jahr durchaus wechselbereit zeigen. Dabei sind viele Nutzer auch einem möglichen Kombi-Paket (Handy + Tarif) nicht abgeneigt. Jeder vierte Endverbraucher könnte sich vorstellen, einen Pauschaltarif (wie Handy-Flatrate) zu buchen und dafür würde der Verbraucher auch noch sein altes Gerät weiterhin akzeptieren. Bei einer günstigen Flatrate könnten sich gut 20 Prozent vorstellen, auch gänzlich auf ein Festnetz-Telefon zu verzichten.
Der Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile teilte heute mit, dass sich die Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile, Orange, Telecom Italia Mobile (TIM), Telenor, TeliaSopnera und Wind auf deutlich niedrigere Roaming-Preise geeinigt haben. Die Änderungen werden zum 01. Oktober 2006 bzw. 01. Oktober 2007 gültig. So sollen die Roaming-Preise ab 01.10.2006 auf 45 Cent/Minute sinken und ab 01.10.2007 auf 36 Cent/Minute.
Außerdem verpflichten sich die Netzbetreiber jeweils, die erzielten Kostenvorteile im Rahmen von "wettbewerblich indizierten Absenkungen der Endkundenpreise" möglichst vollständig und zügig an die Kunden weiterzugeben. Dazu wird alle sechs Monate ein Index veröffentlicht, aus dem die Entwicklung der für den Europäischen Wirtschaftsraum geltenden Endkundenpreise abzulesen ist. Dies kann zu einer Absenkung der Verbraucherpreise um bis zu 50 Prozent führen. Ein unabhängiges Gremium werde die Absenkung der durchschnittlichen Endkundenpreise überwachen und dokumentieren, heißt es von T-Mobile.
Die Gruppe aus der so genannten "Freemove-Allianz" wird die Vereinbarungen über die geplanten Obergrenzen für Einkaufspreise auch anderen Netzbetreibern innerhalb und außerhalb Europas auf der Basis von Gegenseitigkeit anbieten. Damit kommt die Freemove-Allianz der EU-Wettbewerbskommissarin Viviane Reding entgegen, die bislang an ihren Überlegungen festhält, sowohl Wholesale- als auch Endkundenpreise für Mobiltelefonate im Ausland regulieren zu wollen. "Im Gegensatz zu einer verordneten Roaming-Regulierung, lasse die Initiative für freiwillige Preissenkungen auch Wettbewerbsspielraum zwischen den Mobilfunkbetreibern bei Preisen und Leistungen sowohl auf Wholesale- als auch auf Endkundenebene zu", heißt es von T-Mobile.
"Die konzernübergreifende Übereinkunft zeige, dass das freie Spiel der Marktkräfte in der Mobilfunkindustrie funktioniere und regulatorische Eingriffe unnötig seien", meint T-Mobile Chef René Obermann. Die genannten Mobilfunk-Netzbetreiber betreuen zusammen etwa 200 Millionen Mobilfunk-Kunden.
Der britische Mobilfunk-Betreiber Vodafone vermeldet für das Geschäftsjahr 2005/2006 einen Rekordverlust von insgesamt 17,23 Milliarden britischen Pfund bzw. 25,14 Milliarden Euro. Im Vorjahr konnte noch ein Überschuss von 7,9 Milliarden Euro verbucht werden. Der Umsatz stieg aber insgesamt um zehn Prozent mit gut 42,8 Milliarden Euro.
Als Grund für die enormen Verluste sind hohe Abschreibungen vor allem auf das deutsche Geschäft, die wegen der schwächeren Wachstumserwartungen angefallen sind. Hierzu gehören auch "Altlasten" aus der Mannesmann-Übernahme im Jahre 2000.
Vodafone hat in Deutschland im ersten Quartal 2006 insgesamt nur 26.000 Kunden hinzu gewinnen können und ist damit weit von seinen Konkurrenten T-Mobile, E-Plus und O2-Germany abgeschlagen. E-Plus beispielsweise konnte im gleichen Zeitraum insgesamt 694.000 Neukunden gewinnen, O2-Germany 330.000 und T-Mobile immerhin noch 284.000 Kunden.
Am Wochenende wurde bereits bekannt, dass Vodafone einen Rekordverlust von über 20 Milliarden Pfund erwartet. In einem "Strategie-Update" kündigt das Unternehmen nun einige Schritte an, um das Unternehmen an den veränderten Bedingungen auf dem Mobilfunkmarkt anzupassen. Dazu gehörten Kostenreduzierungen in Europa und das Ziel verstärkten Wachstums in aufstrebenden Märkten. Allein am Firmensitz in Newbury sollen 400 bis 500 Arbeitsplätze abgebaut werden. Insgesamt spricht man von 6.000 Arbeitsplätzen, die dem Rotstift zum Opfer fallen sollen.
Bereits Anfang April kündigte Vodafone einen umfassenden Konzernumbau an. Danach wird sich Vodafone künftig auf drei Geschäftsfelder konzentrieren: Europa, Schwellenländer und neue Dienste. Eine Schlüsselposition schreibt man auch dem Deutschen Thomas Geitner zu. Der Top-Manager Thomas Geitner war seinerzeit im Zuge der Mannesmann-Übernahme zu Vodafone gestoßen und soll zukünftig als Chef der Sparte "Neue Dienste und Innovationen" den Wandel des Konzerns vom Mobilfunkbetreiber zum integrierten Medienkonzern einleiten. Hierbei geht es um die Kombination Fernsehen, Festnetz, Internet (allgemein auch als "Triple Play" bekannt).
Die britische Daily Mail berichtete heute, dass die Europäische Union offenbar die Gründung einer "Super"-Regulierungsbehörde plant. Die Idee zu dieser Behörde stammt von der EU-Kommissarin Viviane Reding, zuständige Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien.
Da grundsätzlich Europa-Recht vor Landesrecht gilt, würden damit die nationalen Regulierungsbehörden - in Deutschland ist das die Bundesnetzagentur- der EU-Regulierungsbehörde quasi unterstehen. Die Super-Regulierungsbehörde soll dabei Kompetenzen in den Bereichen Rundfunk- und Fernsehen, Telekommunikation und Internet erhalten.
Das Informationsportal für Telekommunikation, teltarif, schreibt dazu: "Die nationalen Regulierungsbehörden der Mitgliederstatten sowie betroffene Unternehmen wenden sich bereits gegen die Pläne von EU-Kommissarin Viviane Reding. Der Chef der britischen Regulierungsbehörde Ofcom, Alex Blowers, kritisierte, die EU könne bei Verwirklichung der Pläne zukünftig in die Entscheidungen der nationalen Behören eingreifen und verhängte Strafen gegen Akteure aufheben. Dies nehme den Regulierungsinstitutionen nicht nur die Entscheidungsgewalt, sondern führe durch eine neue Kompetenzebene zu unnötiger Bürokratisierung.
Rückendeckung erfährt Blowers durch Ben Verwaayen, Chef der BT, der hofft, dass die Pläne bald verworfen werden. So sieht Verwaayen den Streit um den Ausbau des VDSL-Netzes der Telekom und die geplante Befreiung für Regulierungsauflagen durch die Bundesregierung und letztlich durch die Bundesnetzagentur als guten Testfall für Regulierungsfragen: Die Bundesregierung hat sich mit der geplanten Novellierung des Telekommunikationsgesetzes offen gegen die Europäische Union gestellt. "Lassen Sie und sehen, wie dieser Streit ohne 'Super'-Kompetenzen von Brüssel ausgeht", sagte Verwaayen.
Handys in Flugzeugen gelten allgemein als Gefährdung für die Sicherheit der Maschinen durch die Beeinflussung der Funkstrahlen auf die Elektronik und das Navigationssystem. Doch sollen Handys generell verboten bleiben, oder welche Möglichkeiten gibt es, Mobilfunk-Geräte in Flugzeugen doch zuzulassen?
Mit dieser Frage beschäftigt sich derzeit die US-Regulierungsbehörde "Federal Communications Commission" (FCC). Einige Fluglinien wollen bereits das generelle Handy-Verbot aufheben, wie beispielsweise die TAP Portugal oder die British Midland Airways bzw. die Air France. Die Lösung des Problems sollen so genannte Pico-Zellen sein, bei denen eine Basisstation an Bord alle Telefonsignale sammelt und an Bodenstationen weiter leitet.
Auch das Bundesverkehrsministerium arbeitet an einer Neufassung der Luftfahrzeug-Elektronik-Betriebsverordnung (LuftEBV). Zumindest Geräte mit einer Sendeleistung von weniger als 100 Milliwatt, wie Bluetooth-Kopfhörer oder WLAN-Notebooks, sollen künftig an Bord erlaubt sein. Handys, die mit bis zu zwei Watt senden, sollen davon vorerst ausgeschlossen bleiben. "Der uneingeschränkte Betrieb von Mobiltelefonen bleibt weiterhin grundsätzlich verboten", wird das Luftfahrtbundesamt in den Medien zitiert.
Wie gefährlich Handys an Bord tatsächlich sind, ist auch bei Experten umstritten. "Das Thema elektromagnetische Störungen ist vom Tisch", behauptet Michael Lamberty, Pressesprecher der Deutschen Lufthansa. Bill Strauss, Ingenieur an der Carnegie Mellon Universität hält dagegen: "Die dauernde Benutzung von Mobiltelefonen an Bord wird eines Tages aller Wahrscheinlichkeit nach einen Unfall verursachen." Einer Studie der NASA zufolge ist ein einzelnes Handy zwar tatsächlich harmlos, doch die Vermengung von Frequenzen unterschiedlicher Netze kann Störfrequenzen im Bereich des Satellitennavigationssystems GPS erzeugen.
Das Breitband-Geschäft boomt zwar, doch die Preise für DSL-Internet-Zugänge befinden sich seit Mitte vergangenen Jahres im freien Fall. - Und, der starke Preiskampf um die begehrten DSL-Kunden lässt offenbar bei den ersten Providern merkliche "Federn". Sowohl die Telekom-Tochter T-Online als auch die mobilcom-Tochter freenet vermelden keine guten Quartalszahlen:
So hat Europas führender Internetkonzern T-Online im ersten Quartal 2006 zwar noch kräftig zugelegt und die Kundenzahl ist vom 01.01. bis 31.03.2006 um gut eine halbe Million Kunden auf nunmehr 5,59 Millionen Kunden geklettert, doch die Überschuss-Bilanz zeigt deutliche Einbrüche: T-Online meldet für das erste Quartal einen Überschuss von 18,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 53,1 Millionen Euro.
Als Grund für den Einbruch nannte T-Online vor allem höhere Aufwendungen für die Gewinnung neuer Kunden. Diese hätten sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 50 Millionen Euro erhöht. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) kletterte von 87,9 Millionen auf 89,3 Millionen Euro und der Umsatz von 508,8 Millionen auf 585,2 Millionen Euro.
Auch die mobilcom-Tochter freenet.de hat der Wettbewerb im DSL-Festnetzbereich hart zugesetzt: So konnte freenet im ersten Quartal zwar 75.000 DSL-Neukunden auf nunmehr 775.000 Kunden hinzu gewinnen, dennoch sank der Überschuss von vormals 17,4 Millionen Euro auf 12,1 Millionen Euro ab, während der Umsatz von 146,3 Millionen Euro auf 200,1 Millionen Euro stieg. Der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sei um ein Viertel auf 27,5 Millionen Euro gesunken, teilte die mobilcom-Tochter am Dienstag in Hamburg mit.
Der für den Einsatz auf mobilen Geräten wie beispielsweise PDAs oder Mobilfunk-Telefonen konzipierte Browser Minimo aus der Mozilla-Familie, gibt es jetzt in der neuen Version 0.015. Die Version verfügt über neue Funktionen und kann nun beispielsweise auch Passwörter von Webseiten verwalten oder es lassen sich auch Frames einer Webseite mit einem eigenen Tab öffnen. Zudem liegt dem Browser eine Applikation bei, um bequem auf die Shopping-Seiten von Amazon zuzugreifen. Die neue Version wurde außerdem um rund 14 Prozent in ihrer Dateigröße verkleinert.
Wer sich für den kleinen Winzling für sein Mobilfunk-Gerät interessiert, kann sich die neue Version über die Seiten der Mozilla-Foundation oder Doug Turners Blog downloaden. Hier stehen installierbare Binär-Pakete der Software für Windows-CE 4.2 und 5.0 zum Abruf bereit. Hilfen für die Benutzung, die Installation oder das Kompilieren von Minimo gibt es u.a. im Forum der mozillaZine.
Im Oktober 2005 gab Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke bekannt, dass das Unternehmen über zunächst 50 deutschen Städten ein Glasfasernetz mit einer Kapazität von bis zu 50 MBit/s-Leitungen ausbauen will. Hierzu will das Unternehmen insgesamt rund drei Milliarden Euro investieren. In der Folge dieser Ankündigung gab es ein unschönes Gerangel zwischen der Telekom und den Konkurrenten aus der Telekommunikations-Branche sowie zwischen der Deutschen Bundesregierung und den EU-Wettbewerbshütern. Der Grund hierfür war die Forderung der Deutschen Telekom an die Deutsche Bundesregierung, der Telekom einen Freibrief für sein neues Netz zu erteilen und ihm keine Vorgaben durch die Bundesnetzagentur aufzuerlegen, ansonsten wolle die Telekom in ausländische Projekte investieren.
Zwischenzeitlich sind, zu mindestens in der Öffentlichkeit, die Streitfragen zwar noch nicht geklärt, die Telekom meldete aber schon die Fertigstellung von High-Speed-Netzen in Städten, in denen die Fußballweltmeisterschaftsspiele ausgetragen werden. Hierzu gehören u.a. Hamburg, Stuttgart und München. Die Glasfaserinfrastruktur ermöglicht zukünftig Bandbreiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde für innovative Multimedia-Service-Angebote, wie z. B. den Empfang digitaler Fernsehprogramme.
Die T-Online International AG, Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, plant für das zweite Halbjahr 2006 ein entsprechendes IPTV-Produkt. Neben den bisher über Satellit oder Kabel empfangbaren Fernsehangeboten sollen eine Vielzahl von Spartenkanälen, Regionalsendern und Pay-TV-Anbietern in das Angebot eingebunden werden. Für den Marktstart wird mit rund 100 Sendern gerechnet.
In diesem Zusammenhang will das Thema um die Vergabe der Sendelizenzen für die Deutsche Fußball Liga an die Telekom in den Medien nicht verstummen. Während der Kabelnetzbetreiber Arena die Fußball-Fernsehrechte für jährlich gut 220 Millionen Euro ersteigert hat, hatte sich die Telekom die Senderechte über das Internet sichern können, zahlt dafür aber nur knapp 50 Millionen Euro im Jahr. Der von der Deutschen Fußball Liga ins Abseits geschobene Bezahl-Sender Premiere soll nun durch die Telekom über Kabel und Satellit mit Fußball versorgt werden und hierdurch verhärten sich mehr und mehr die Verhandlungsfronten zwischen der DFL, der Telekom sowie Arena.
Markt- und Branchenbeobachter sprechen bereits davon, dass die Deutsche Telekom sich angesichts der innovativen Triple Play Angebote mehr und mehr zu einem Medienkonzern entwickeln wird und hierzu nahm nun Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke offiziell Stellung: Ricke meinte gegenüber der Welt am Sonntag: "Wir brauchen kein eigenes Mediengeschäft, es passt einfach nicht zu unserer Strategie. Die Telekom ist ein Zugangsanbieter." Ricke weiter: "Natürlich brauchen wir Inhalte, die wir sichern müssen. Bundesligarechte zählen dazu. Und natürlich müssen wir auch die Kompetenz haben, Inhalte zusammenzustellen. Aber deswegen müssen wir nicht Inhalte selbst herstellen."
Der Konzernchef fand aber auch deutliche Worte im Streit mit der Deutschen Fußball Liga um die Übertragungsrechte der kommenden Bundesliga-Saison. "Wir haben Rechte erworben, und wir behalten uns vor, diese Rechte auch zu nutzen", sagte Ricke.
Die Hintergründe im Abhörskandal im Netz des griechischen Mobilfunk-Providers Vodafone-Panafon werden immer mysteriöser. Einem Bericht des Online-Magazins dsltarife.net zufolge fordert Anastasios Karamarios, Leiter der Untersuchungskommission in der Vodafone-Abhöraffäre, ein sofortiges Eingreifen der Staatsanwaltschaft gegen Vodafone.
Im Februar war publik geworden, dass die Mobiltelefone des griechischen Ministerpräsidenten sowie etlicher Minister, Militärs, Journalisten und Geschäftsleute fast ein Jahr lang abgehört worden waren. Alle diese Gespräche waren über das Vodafone-Netz geführt worden. Obwohl die Manipulationen an zentralen Stellen der Hard- und Software von Vodafone vorgenommen wurden lehnte das Unternehmen bisher jede Verantwortung ab. Das Magazin Telepolis sprach in diesem Zusammenhang schon von "Hellas-Gate", da der amerikanische Geheimdienst CIA als Urheber der Aktion vermutet wurde.
Inzwischen sind auch neue Fakten aufgetaucht, die es zweifelhaft erscheinen lassen, ob der Vodafone-Mitarbeiter Costas Tsalikidis kurz nach Entdeckung der Spionagesoftware Selbstmord verübt hat. Der Anwalt der Familie hat die Exhumierung und eine erneute und gründliche pathologische Untersuchung des Leichnams beantragt.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen freenet-Chef Eckhard Spoerr wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien der Telekomgesellschaft. Das meldete die Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Wir haben gegen Spoerr und andere ein Verfahren eingeleitet", zitiert die dpa einen Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag.
Die Börsenaufsicht BaFin hatte eine Anzeige wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien der freenet.de AG gestellt, heißt es weiter. Nach dem Abschluss einer vertiefenden Untersuchung sei eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Hamburg eingereicht worden, sagte eine Sprecherin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Weitere Details nannte sie allerdings nicht.
Die BaFin hatte im September 2004 eine Prüfung wegen des Verdachts des Insiderhandels eingeleitet, nachdem Auffälligkeiten im Handel mit Freenet-Anteilen im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen der Gesellschaft am 9. August aufgetreten waren. freenet-Chef Eckhard Spoerr ist seinerzeit nicht über die Anzeige der BaFin informiert worden.
Spoerr wies die Anschuldigung auf Anfrage zurück. "Die Vorwürfe sind vollkommen haltlos", sagte er. Der Manager verteidigte erneut, dass der fragliche Verkauf von freenet-Aktien regulär verlaufen sei. Der Verkauf sei drei Wochen vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von ihm getätigt worden. "Die Anteilscheine stammten aus einem Aktienoptions-Programm", sagte Spoerr.
Nachdem der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) angekündigt hat, gegen den Telco-Riesen Telekom ein Verfahren wegen Wettbewerbsverhinderung seiner DSL-Konkurrenz durch Preis-Dumping anstreben zu wollen, wurde die Bundesnetzagentur bereits parallel tätig. Das wenigstens geht aus einem Pressebericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor. Kartellamts-Vertreter Holger Dubberstein wird dabei mit den Worten zitiert: "Das Bundeskartellamt hat ein Verfahren gegen die Deutsche Telekom eingeleitet. Es besteht der Verdacht, dass der so genannte Net-Rental-Vertrag (den die Telekom nur den großen DSL-Resellern anbietet), die Konkurrenz unter den Wiederverkäufern behindert." In diesem Zusammenhang spricht Dubberstein "...von einem möglichen Verdrängungswettbewerb zu Lasten kleiner Anbieter...".
Auslöser des Verfahrens ist wohl ein Zivilverfahren, das der DSL-Zugangs-Provider freenet.de vor dem Landgericht Köln gegen die Telekom angestrebt hatte. Hierin wollte freenet erreichen, dass die Telekom den so genannten "Net-Rental-Vertrag" nicht mehr anbietet. Dieser Vertrag räumt unter anderem United Internet (1&1, GMX und Web.de) Nachlässe von bis zu 58 Prozent ein. Branchenüblich seien zehn bis 20 Prozent.
Bereits am Dienstag hatten auch der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) und Versatel ein Kartell-Verfahren bei der Bundesnetzagentur gegen die Deutsche Telekom wegen der DSL-Wettbewerbseinschränkungen beantragt. In ihrer Beschwerdeschrift kommen die Mitglieder der Breko zu dem Ergebnis: Die beim Produkt "Net Rental" gewährten Abschläge auf den Endkundenpreis seien derart hoch, dass die Wirtschaftlichkeit anderer Geschäftsmodelle nachhaltig gefährdet ist. Dies betrifft insbesondere das auf der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) aufbauende Modell von Unternehmen wie Arcor, HanseNet, EWE TEL, NetCologne oder Versatel, die alle Mitglieder im BREKO sind.
Seit August 2005 laufen die Übernahmeverhandlungen zwischen der Deutschen Telekom-Tochter T-Mobile und dem österreichischen Mobilfunk-Anbieter tele.ring und mehr und mehr wird eine EU-Genehmigung zur Übernahme des Konzerns immer unwahrscheinlicher: Dies geht auch aus einem Brief des T-Mobile-Austria Chefs Georg Pölzl hervor, der von Pölzl an die österreichische Bundesregierung geschickt worden war und nun peinliche Details enthüllte.
Derzeit hat die österreichische Regierung die EU-Ratspräsidentschaft inne und Pölzl wollte mit dem Brief Bundeskanzler Wolfgang Schüssel dazu bewegen, bei der EU-Kommission entsprechend Einfluss auf die Fusion zu nehmen. Im Brief heißt es unter anderem: "...Unerwartet und entgegen den Aussagen von zuständigen Mitarbeitern in der Europäischen Kommission ist eine negative Entscheidung nicht mehr ausgeschlossen..." . Pölzl sieht "...weiterhin ein erhebliches Risiko, dass die EU-Kommission dem Zusammenschluss nach wie vor negativ gegenüber steht...". Pölzl deutet "sehr gute" Quellen in Brüssel an, die ihm haben wissen lassen, dass der Deal nur bei einem klaren, befürwortenden Signal der österreichischen Regierung genehmigt werden würde. Weiter heißt es in dem Brief: "Ich ersuche Sie um Ihre Einschätzung, in welcher Form der österreichische Standpunkt in Richtung EU-Kommission kommuniziert werden kann.
Tatsächlich kommen immer wieder negative Stimmen aus Brüssel, obwohl die Prüfung der Fusion nun schon seit einem dreiviertel Jahr andauert. So hieß es noch im Februar in den Medien: "Die EU-Kommission hegt weitere Zweifel gegen den Verkauf des viertgrößten österreichischen Mobilfunkanbieters tele.ring an die Nummer Zwei, T-Mobile-Austria. Die EU-Kommission befürchtet, dass durch den Kauf von tele.ring der Wettbewerb auf dem österreichischen Mobilfunkmarkt erheblich gestört werden könnte. Durch die Übernahme würde das deutsche Unternehmen ihre Position in Österreich kräftig ausbauen.
Die Deutsche Telekom ist in Österreich bereits mit T-Mobile Austria als Nummer Zwei aktiv. Durch den Wegfall eines großen Konkurrenten, würde die Telekom dann gemeinsam mit mobilkom rund 80 Prozent des österreichischen Mobilfunkmarktes beherrschen.
Die Eigentümer von tele.ring, "Western Wireless/Alltel", werden indes unruhig. Im Falle eines Scheiterns der Fusion wollen sich die amerikanischen Eigentümer möglichst schnell um einen anderen Käufer bemühen. Denkbar wären amerikanische Finanzinvestoren, denn dann gäbe es für die EU nichts weiter zu untersuchen.
Nach Vodafone hat nun auch O2 angekündigt, mit "Direct Push" eine E-Mail Lösung für Microsoft Exchange 2003 anzubieten. Kunden können sich die E-Mail-Lösung auf dem O2 Germany Stand auf der CeBIT in Hannover ansehen und ab Frühjahr 2006 mit Smartphones nutzen, die das Betriebssystem Windows Mobile 5.0 einsetzen. E-Mails, Kalendereinträge, Adressen und Aufgaben sendet Direct Push auf das Smartphone. Dateianhänge in Word, Excel und Powerpoint können auch auf dem Smartphone direkt geöffnet werden. Für die bereits verfügbare BlackBerry-Lösung stellt O2 neue Endgeräte vor. Dazu gehört der Xda mini, der voraussichtlich ab Februar 2006 mit einem BlackBerry Client ausgestattet sein wird und so den sicheren Zugriff auf Firmen E-Mails ermöglicht.
Unter dem Motto "Nehmen Sie Ihre Nebenstelle einfach mit" zeigt O2 die umfassende Kommunikationslösung Portable Office. So können Geschäftskunden von O2 Germany mit der darin enthaltenen Flat Genion-Option am Arbeitsplatz und auf dem Firmengelände Gespräche ins gesamte nationale Festnetz zum monatlichen Pauschalpreis zusätzlich führen. Die Flat Genion-Option steht in den Tarifen O2 Business und O2 Business Profi zur Verfügung. Seit Ende 2005 bietet O2 außerdem ein neuartiges GSM-Tischtelefon für den Arbeitsplatz. Mit einer O2 Multicard für Handy und Tischtelefon ist der Mitarbeiter somit unter der gleichen Rufnummer sowohl am Arbeitsplatz als auch unterwegs erreichbar. Das Tischtelefon bietet alle gewohnten Komfortfunktionen, wie großes Display und Tastatur, einen komfortablen Hörer sowie eine Freisprecheinrichtung.
Kaum eine Computerzeitschrift, in der nicht Werbung für 'supergünstige' DSL-Tarife gemacht wird. Ernüchterung tritt spätestens dann ein, wenn man feststellt, dass die Telekom am eigenen Standort gar kein DSL anbietet. Was kann man also machen, wenn man zwar auf einen Breitband-Internetzugang nicht verzichten will, aber entweder in einem aus wirtschaftlichen Gründen noch nicht erschlossenen Gebiet wohnt oder ein DSL-Anschluß wegen der verlegten Glasfaserkabel aus technischen Gründen nicht möglich ist.
Eine kompakte Übersicht über verschiedene alternative breitbandige Zugangstechnologien speziell für Standorte ohne DSL-Versorgung hat jetzt der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) in Kooperation mit dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) erstellt.
Eine effiziente Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse sowie die Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ist für die Unternehmen heutzutage ein wichtiger Kostenfaktor. Daher stellt heute ein Anschluss an die breitbandige Kommunikationsinfrastruktur bereits einen wichtigen Standortfaktor dar. Der Standortnachteil eines fehlenden DSL-Anschlusses an unversorgten Standorten außerhalb von Ballungsräumen wird sich für die Unternehmen noch verstärken, wenn der systematische Ausbau des elektronischen Geschäftsverkehrs in den nächsten Jahren noch stärker zunimmt. Laut Bundesnetzagentur sind 97 Prozent an den rund 8,4 Millionen Breitbandanschlüssen in Deutschland (Stand: Quartal II 2005) mit DSL-Technologie realisiert.
Die neue Dokumentation des DStGB richtet sich an die Akteure an Standorten, die noch keine Möglichkeit eines Anschlusses an einen DSL-Breitbandschluss haben. Auf 16 Seiten werden technische Alternativen zur DSL-Versorgung vorgestellt und kommunale Praxisbeispiele für alternative Breitbandversorgung über Portable-DSL, über DSL-Onair, über WiMAX, über TV-Kabel, über lokale Funkanbindung, DSL via Satellit und über W-LAN aufgezeigt.
Die Dokumentation "Breitbandanbindung von Kommunen: Grundlagen - Beispiele - Ansprechpartner" steht auf den VATM-Webseiten kostenfrei zum Download (PDF, 882 KB) bereit.
Der Branchenverband der europäischen Mobilfunk-Provider GSM Association (GSMA) teilte auf der Fachmesse 3GSM World Congress in Barcelona mit, dass fünfzehn europäische Netzbetreiber eine gemeinsame Initiative gegen die Verbreitung von Spam via SMS- und MMS-Mitteilungen über Mobilfunknetze gegründet haben und ein gemeinsames Vorgehen beschlossen haben.
Von den deutschen Netzbetreibern beteiligen sich T-Mobile, Vodafone, o2 an der Initiative. Aus dem Ausland sind so bekannte Provider wie Orange, Hutchison und Telefónica mit dabei. Alle teilnehmenden Firmen betreuen zusammen etwa 500 Millionen Mobilfunk-Kunden in 50 Ländern.
Aufgrund der geschlossenen Vereinbarung wollen die Netzbetreiber ihre Netze stärker auf Spam-Hinweise überwachen. Den Kunden soll die Möglichkeit gegeben werden, unerwünschte Werbenachrichten zu melden. Das es sich um ein internationales Phänomen handelt wollen die Unternehmen Informationen zu Spam-Vorkommnissen uauch ntereinander austauschen.
Nach Ansicht des GSMA sind vor allem folgende drei Arten von Spam problematisch:
Versand von Werbung, ohne dass ein Einverständnis oder eine Anforderung durch den Handy-Nutzer erfolgt
Botschaften, die direkt oder indirekt zum Anrufen kostenintensiver Premium-Dienste verleiten
betrügerische Inhalte, die den Anwender bewusst finanziell schädigen sollen
Die Mobilfunkprovider wollen zukünftig ihre Geschäftsbedingungen so formulieren, dass die Provider die Mobilfunkverträge der Spammer kündigen können. Das gemeinsame Ziel ist, den Spam-Anteil von SMS und MMS auf weniger als ein Prozent zu senken. Rob Conway, der CEO der GSMA, sagte dazu: "Auch wenn mobiler Spam im Vergleich zu Spam im Festnetz ein kleines Problem darstellt, so können unangeforderte SMS- oder MMS-Mitteilungen die Mobilfunknutzer stören und verletzen".
Auf dem derzeit stattfindenden 3GSM World Congress kündigten der Mobilfunk-Provider Vodafone und der Betriebssystem-Spezialist Microsoft eine internationale Kooperation bei E-Mail-Lösungen für mobile Endgeräte an. Vodafone will seine Lösung "Windows Mobile E-Mail" auf dem gesamten europäischen Markt anbieten. Sie basiert auf dem Microsoft Betriebssystem "Windows Mobile 5.0" und umfasst auch das Messaging and Security Feature Pack (MSFP), das neben der Direct Push E-Mail-Technologie neue verbesserte Sicherheitsfeatures beinhaltet.
Vodafone kündigte an, zunächst ab März 2006 in Deutschland, Frankreich und Großbritannien eine Serie von Windows Mobile 5.0-basierten Geräten mit Direct Push Technologie anzubieten. Im Laufe des Jahres wird das Angebot in weiteren Ländern für Geschäftskunden verfügbar sein.
Vodafone "Managed Exchange" ist eine Lösung, die es kleinen und mittelständischen Firmen ohne eigenen Microsoft Exchange Server ermöglicht, von der neuen mobilen E-Mail-Lösung zu profitieren. Basis dieses Paketes ist die Microsoft "Solution for Hosted Messaging and Collaboration". Diese neuen mobilen E-Mail-Services gewähren auch von unterwegs Zugriff auf Daten, Kalender und weitere Outlook-Anwendungen. Damit ist die integrierte Lösung ideal für kleinere Unternehmen, die nicht die Kosten einer eigenen Lösung tragen möchten oder die Infrastruktur einer Messaging Lösung nicht selbst verwalten wollen.
Mit Windows Mobile E-Mail von Vodafone profitiert der Nutzer unterwegs von den Vorzügen der Direct Push Technologie. Das mobile Endgerät verfügt dabei über eine Benutzeroberfläche, mit der jeder Office-Anwender vertraut ist. Die Synchronisierung von E-Mails oder Aufgaben erfolgt direkt von Microsoft Outlook. Zusätzlich können mit Excel Mobile und Word Mobile Attachments geöffnet, bearbeitet und versendet werden. Windows Mobile E-Mail von Vodafone lässt sich einfach in vorhandene Microsoft Exchance Server 2003 Lösungen integrieren. Damit sind keine weiteren Investitionen in zusätzliche Server oder Hardware notwendig.
Wie es aus Medienkreisen heißt, prüfen die Mobilfunkanbieter debitel und mobilcom derzeit die Möglichkeit einer Fusion. Laut Branchenkreisen soll der zweitgrößte deutsche Mobilfunkdienstleister, mobilcom, bereits Fusionsgespräche mit Debitel aufgenommen haben. Damit würde mobilcom, die derzeit vor der Fusion mit freenet steht, ein ernster Konkurrent für die Telekom werden.
Entsprechende Überlegungen von mobilcom waren bereits im November 2005 sichtbar geworden. Damals nämlich hatte sich mobilcom-Chef Spoerr für eine Konsolidierung der Mobilfunkbranche stark gemacht und gemeint, "niemand schafft es alleine, hinter der Telekom eine starke Nummer zwei zu bilden".
Die mobilcom ist nicht alleine der Meinung, dass nur Großkonzerne auf Dauer im hart umkämpften Mobilfunk-Markt überleben werden. So hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung gestern den T-Mobile-Chef Rene Obermann zitiert, wonach auch andere Unternehmen in der Branche Fusionsgedanken hegen. Hierbei ging es allerdings nicht nur um nationale Märkte und Konkurrenten, sondern um die Furcht vor der überdimensionalen Konkurrenz aus dem Ausland.
"Wir brauchen starke europäische Unternehmen, die sich im globalen Wettbewerb behaupten können". meint Oberman. Die europäischen Mobilfunk-Unternehmen hätten es mit stark wachsenden amerikanischen und asiatischen Wettbewerbern zum tun, die den heimischen Anbietern an Kraft und Größe überlegen sein könnten. Oberman weiter: "Ausländische Unternehmen gewinnen derzeit in Asien und Nordamerika massiv neue Nutzer. Dies Geschäft ist letztendlich ein von Skaleneffekten getriebenes Geschäft. Je mehr Kunden ein Unternehmen in seinem Bestand hat, desto preiswerter kann es Dienstleistungen erbringen."
Ähnliche Gründe, nur auf nationale Ebene, plagen auch die "kleineren" Mobilfunk-Unternehmen in Deutschland: Seit Monaten unterbieten sich die Wettbewerber mit den Mobilfunk-Prepaid-Angeboten. Dieser Preisverfall trifft vor allem die Zwischenhändler von Handy-Verträgen und belaste die Margen, heißt es aus Branchenkreisen.
Offiziell will weder mobilcom noch Debitel etwas von Fusionsgesprächen wissen. Während Debitel eine Stellungnahme komplett verweigert, wies ein mobilcom-Sprecher die Spekulationen entschieden zurück. "Wir befinden uns nicht in irgendwelchen Gesprächen mit Debitel", hieß es am Dienstag aus Bündelsdorf.
Unabhängig von den Dementierungen beider Unternehmen sehen Branchenbeobachter ein drittes Unternehmen als Verschmelzungs-Kandidat in einer möglichen Fusionsschale: Talkline könnte auch mit in die Fusionsüberlegungen mit einbezogen werden, heißt es in den Medien. Die Nummer drei der deutschen Mobilfunk-Branche soll möglicherweise von der Private-Equity-Gesellschaft Permira übernommen werden und Permira besitzt bereits Debitel.
Das Analystenhaus M:Metrics, das seit Januar 2006 mit einer Niederlassung in London vertreten ist und Befragungen zum Nutzungsverhalten von Mobilfunkkunden (genutzte Dienste, abgerufene Inhalte, verwendete Endgeräte und deren Ausstattung etc.) durchführt, veröffentlicht erstmals Ergebnisse zum deutschen und britischen Mobilfunk-Markt . Die Zahlen geben Aufschluss darüber, welche UMTS-Dienste für 3G-Kunden von besonderem Interesse sind (Messaging, Videoaufzeichnung und -versand, Abruf von Videoclips, Spielen, Klingeltönen und vieles mehr). Außerdem wurde analysiert wie Kunden derzeit Mobilfunk-Dienste nutzen und welche Entwicklungen für die Zukunft zu erwarten sind. Ebenso wird ersichtlich wie sich das Nutzerverhalten von denen, die noch zu den GPRS-Kunden zählen, unterscheidet. Letztlich verdeutlicht ein Vergleich der deutschen und britischen Ergebnisse auch, die verschiedenen Tendenzen in den untersuchten Ländern.
Die Marktforscher fanden heraus, dass deutsche und britische 3G-Kunden die multimedialen Möglichkeiten ihres mobilen Endgeräts eher ausschöpfen als 2G-Nutzer. Gemäß der von M:Metrics durchgeführten Befragung liegt die Wahrscheinlichkeit hierfür um das fünffache höher. Auf besonderes Interesse stoßen vor allem Mobile-Messaging-Dienste oder die Option, Videos anzusehen. Auch das Herunterladen von Spielen sowie Klingeltönen, Hintergrundbildern und Bildschirmschonern zur individuellen Einrichtung des eigenen Mobiltelefons gilt als äußerst attraktiv. Betrachtet man die Analyse, so stellt die Zahl der UMTS-Kunden prozentual derzeit nur einen Bruchteil des Gesamtmarktes dar: Großbritannien liegt mit 7,7 Prozent an erster Stelle, gefolgt von Deutschland mit 3,2 Prozent. In den USA ist die Anwenderbasis mit anteiligen 1,9 Prozent noch verhältnismäßig klein.
Für die Analysten nicht überraschend ist, dass UMTS-Kunden ihre Mobiltelefone wesentlich häufiger zur Aufzeichnung und dem Versand von Videos an Bekannte nutzen, als 2G-Abonnenten. Zwei Faktoren sind hierfür ausschlaggebend: Einerseits bieten Netzwerke der 3. Generation herausragende Übertragungskapazitäten, andererseits sind Funktionen zur Videoaufzeichnung heute Teil der Standardausstattung moderner 3G-Mobiltelefone. Über 9,8 Prozent der deutschen UMTS-Nutzer schicken bereits jeden Monat bewegte Bilder über ihr mobiles Endgerät an andere Anwender - dreimal häufiger als dies bei GPRS-Teilnehmern der Fall ist. In Großbritannien nutzen schon 18,9 Prozent der 3G-Kunden diese Möglichkeit.
Der Abruf von Videoclips gewinnt dank der schnelleren Datenübertragung über 3G-Netze an Popularität. Gemäß den von M:Metrics vorgelegten Zahlen, sahen sich während des letzten Quartals 2005 pro Monat etwa 107.000 deutsche und 404.000 britische Mobiltelefonkunden kurze Videosequenzen auf ihren mobilen Endgeräten an. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es vor allem die deutschen 3G-Kunden sind, bei denen dieses Angebot hoch im Kurs steht. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Dienst auch künftig zu nutzen, liegt bei ihnen um das dreizehnfache höher als bei den befragten 2G-Teilnehmern. In Großbritannien ist die Tendenz ähnlich: Neunmal mehr UMTS-Anwender gaben an, dass sie die Möglichkeit als attraktiv erachten, jederzeit und an jedem Ort Videoclips auf ihrem mobilen Endgerät anzuschauen.
Die von M:Metrics ermittelten Daten weisen darauf hin, dass 3G-Netzwerke derzeit noch vorwiegend Spielwiese von sogenannten "Early Adopters" sind - dass heißt technikinteressierten und -affinen Anwendern, die stets als erste innovative Produkte und Services nutzen. Laut M:Metrics ist jedoch zu erwarten, dass die überwiegende Mehrheit der UMTS-Kunden in Zukunft verstärkt Datendienste in Anspruch nehmen wird. Hierzu zählen vor allem bewährte Angebote, mit denen der Anwender bereits vertraut sind.
"Trotz der neuen vielfältigen Messaging-Optionen versenden Abonnenten von 3G-Services Textnachrichten weiterhin hauptsächlich per SMS. Die von uns ermittelten Zahlen zeigen, dass sie diesen Dienst noch intensiver nutzen als 2G-Kunden. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass die mit SMS erzielbaren Umsätze stabil bleiben und nicht wie einstmals spekuliert ein Kannibalisierungseffekt auftritt", so Paul Goode, Vice President und Senior Analyst von M:Metrics Ltd. Goode weiter: "Ein Indiz hierfür ist auch, dass UMTS-Kunden doppelt so oft SMS-Nachrichten senden, anstelle hierfür auf Mobile E-Mail- oder Instant-Messaging-Dienste zurückzugreifen."
Die steigende Akzeptanz für neue Datenservices zu zahlen, lässt sich auch an der proportional steigenden Neigung der 3G-Kunden ablesen, Klingeltöne und Spiele herunterzuladen. Die Befragungsergebnisse des vierten Quartals zeigen, dass UMTS-Teilnehmer im Vergleich zu GPRS-Abonnenten doppelt so häufig einen Klingelton und drei bis viermal so oft ein Spiel herunterladen.
Eine deutsche Version der Analyse finden Sie als PDF-Datei auf unserem Server.
M:Metrics ist vom 13. bis 15. Februar 2006 auf dem diesjährigen 3GSM-Kongress in Barcelona vertreten. Während der gesamten Veranstaltungsdauer stehen Analysten des Unternehmens für detaillierte Auskünfte zu den Ergebnissen oder für Hintergrundgespräche zur Verfügung.
Der führende Anbieter von Geschäftskommunikations-Lösungen in Europa, die COLT Telecom, gab heute in einer Presseerklärung bekannt, dass sie ihre IP-Telefonie-Lösung (COLT IP Voice) durch einen gemanagten IP-Telefonanlagen-Service erweitern wird. Durch die sogenannte "Managed IP BPX"-Lösung erhalten Unternehmen in ganz Europa einen einfachen Zugang zur Telefonie via Voice over IP. Gleichzeitig geht es darum, dem COLT-Kunden eine professionelle VoIP-Lösung zur Verfügung zu stellen, mit denen sie ihre Kosten deutlich reduzieren können.
Um diesen Service zu bieten, ist COLT eine Kooperation mit dem Software-Spezialisten Avaya eingegangen, die die weltweit führenden Anbieter von IP-Telefonie-Komponenten sind und Unternehmen in ganz Europa entsprechende Service-Dienstleistungen bieten können.
Die gemanagten Telefonanlagen werden in den COLT Rechenzentren oder am Kundenstandort betrieben und ermöglichen es den Anwendern, die Vorteile und Funktionalitäten der modernen IP-Telefonie zu nutzen. Hierbei können die Firmen das Management des gesamten Systems an COLT auslagern.
Das Angebot umfasst sowohl mehrere hundert traditionelle Telefonie-Funktionen als auch zahlreiche neue IP-Funktionalitäten wie Soft-Phones für Anrufe über den Computer oder die Möglichkeit, an beliebigen Standorten über dieselbe Durchwahl erreichbar zu sein (Hot Desking). Zusätzliche Services wie Video-Telefonie, digitale Sprachaufzeichnung (Voice Recording) oder Lösungen zum Verbinden von Festnetz und Mobilfunk sind derzeit in Entwicklung.
Das erweiterte COLT IP Voice-Angebot ist als eigenständiger Dienst oder Teil des neuen "COLT Total"-Services, einer Kombination aus Sprach- und Daten-Infrastruktur für mittelständische Unternehmen, verfügbar. Damit werden sowohl kleinere Unternehmen ab zwanzig Mitarbeitern bis hin zu Großunternehmen mit mehr als 1.000 Anwendern als potenzielle Zielgruppe adressiert.
COLT IP Voice ist ab sofort in 13 europäischen Ländern verfügbar: Deutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, den Niederlanden, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien.
Was verbirgt sich hinter Begriffen wie Mobile Communications, Mobile Solutions, Mobile Computing und Co.? Werden Lebens- und Arbeitsqualität durch Mobile Communications, Mobile Solutions oder Mobile Computing wirklich verbessert? Wer profitiert von dem Einsatz so genannter Mobility-Lösungen und welche Möglichkeiten werden geboten?
Mobilität ist zunächst einmal einfach ein Synonym für Beweglichkeit und steht damit für die Möglichkeit, räumliche Standortveränderungen flexibel vornehmen zu können. Allerdings kann sich Mobilität gemeinhin nicht nur auf Personen, sondern auch auf Informationen und Daten beziehen. In diesem Fall beschreibt Mobilität die flexible Verfügbarkeit dieser Informationen und Daten - unabhängig von Ort, Zeit oder einer technischen Infrastruktur.
Mobile Communications stehen folgerichtig für die Möglichkeit auch unterwegs mit anderen kommunizieren zu können bzw. Informationen und Daten zu erhalten oder zu übermitteln. Als Parade- und Pionierbeispiel ist dabei sicherlich das Handy zu sehen. Bereits seit dem Jahr 2001 gibt es in Deutschland mehr mobile als feste Telefonanschlüsse und inzwischen hat die Mobilfunkdichte mit 80% fast ein Niveau erreicht, von dem aus nur noch mit geringem Wachstum zu rechnen wäre. Doch die Ansprüche an Qualität sowie Umfang der Mobile Communications sind seit der Einführung von Mobiltelefonen enorm gestiegen und damit natürlich auch die Komplexität der verwendeten Verfahren. Es ist vor allem im Geschäftsleben längst nicht mehr ausreichend "nur" telefonisch jederzeit erreichbar zu sein. Auch die E-Mail Korrespondenz, ebenso wie der Zugriff auf zentral gespeicherte Daten und Informationen, beispielsweise im Firmennetzwerk oder Internet, muss inzwischen allerorts und zu jeder Zeit möglich sein.
Um diesen und weiteren Anforderungen zu entsprechen, werden ständig neue Mobile Solutions oder Mobile Services entwickelt. Dabei handelt es sich um Lösungen bzw. Anwendungen und Dienstleistungen die dazu dienen, Mobile Communications zu erleichtern oder zu verbessern. Mobile Solutions können gemeinhin aber auch einfach als Erweiterung spezifischer bestehender IT-Lösungen um eine mobile Komponente gesehen werden - Funktionen die bislang nur auf dem Desktop PC möglich waren, stehen damit auf Wunsch auch mobil zur Verfügung. Das mögliche Leistungsspektrum mobiler Endgeräte wie Handys, PDAs und nicht zuletzt Laptops erstreckt sich demzufolge inzwischen immer weiter. Nahezu alle denkbaren Anwendungen sind heute bereits auch in Form von Mobile Solutions realisiert: Aufgaben- und Terminverwaltung, Zugriff auf Internet oder Firmennetz, E-Mails senden und empfangen, Videotelefonie, Routenplanung, Fernwartung verschiedener Geräte,…
Die mobile Kommunikation und ihre Anwendungen werden gemeinhin auch unter dem Begriff Mobile Computing zusammengefasst. Besonders innerhalb und zwischen Unternehmen gewinnt der Bereich Mobile Computing immer mehr an Bedeutung. Laut META Group wird in Deutschland der Anteil der Unternehmen, die mobile Lösungen einsetzen, von knapp 50 Prozent Ende 2003 auf über 60 Prozent in den Jahren 2005/06 steigen, der Markt für mobile Lösungen und Dienstleistungen von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2003 auf über 4,4 Milliarden Euro im Jahr 2006 anwachsen.
Damit stehen vor allem Entscheider, Projektleiter und Anwender im IT-Umfeld vor der Herausforderung, die zugrunde liegenden Technologien einzuordnen und im Hinblick auf ihre Einsatzfelder und Anwendungspotenziale zu bewerten. Aktuell werden Mobile Computing und Mobile Solutions besonders häufig in den Bereichen des Dienstleistungssektors vor allem der Versorgungs-, Logistik- und Telekommunikationsdienstleister und in der diskreten Fertigung eingesetzt.
Gänzlich entziehen kann sich dem unaufhaltsamen Einzug und Einfluss der Mobile Communications jedoch kaum jemand. Die Möglichkeiten der mobilen Kommunikation verändern unser Leben. Neue Technologien bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung der Informationsgesellschaft, in der mobile Dienste, Transaktionen und Informationsprodukte realisiert werden, die überall und zu jeder Zeit verfügbar sind. Dadurch eröffnen sich neue Geschäftspotenziale für fast alle Branchen. Immer neue Mobile Solutions für Mobile Communications bieten erhebliche Wettbewerbsvorteile und Optimierungen von Geschäftsprozessen in Bereichen wie z.B. Logistik, Organisation oder Personal. Aber sie erfordern auch Investitionen und umfangreiches Wissen zur Einführung, um später zum gewünschten Erfolg zu führen.
Weitere Informationen zum Thema Mobile Communications, Mobile Solutions und Co. erhalten Sie z.B. im Internet unter www.vodafone-loesungen.de. Dort finden sich vor allem umfangreiche Informationen der Vodafone Partner über individuelle Lösungen für unterschiedliche Unternehmensbereiche sowie Branchenanwendungen, Praxisbeispiele und FAQ´s.
Emails haben sich im Geschäftsleben längst als Kommunikationsmittel Nummer 1 etabliert. Anfragen, Terminabstimmungen, Kalkulationen, Angebote,... -der Austausch wichtiger Informationen erfolgt heute nahezu ausschließlich auf elektronischem Wege. Die regelmäßige und zeitnahe Bearbeitung des Posteingangs bzw. der Zugriff auf die jeweilige Email Software sind dadurch ein fester und wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Wer viel unterwegs ist, sollte dementsprechend auch mobil einfach und schnell auf alle Emails zugreifen können.
Der mobile Zugriff auf das Postfach mit Hilfe der entsprechenden Email Software bietet vor allem für Unternehmen zusätzliches Potenzial - die Nutzung unproduktiver Reise- und Wartezeiten, bessere Abstimmung der Unternehmensabläufe sowie die Möglichkeit, schneller auf zeitkritische E-Mails reagieren zu können. Wenn deutsche Unternehmen Mobility-Lösungen einsetzen, dann ist mobile Email Software die am häufigsten genutzte Anwendung. Marktforscher wie Gartner erwarten sogar, dass die drahtlose Email in drei Jahren zur Grundausstattung im Geschäftsleben gehören wird. "Kein Unternehmen kann es sich künftig leisten, damit nicht ausgestattet zu sein."
Wenn es um den mobilen Zugriff auf Emails geht, gilt Email-Push derzeit als die "Killerapplikation", die auch für den weltweiten Markterfolg des BlackBerry® von Research in Motion (RIM) verantwortlich ist. Eingehende Emails erscheinen mit Hilfe dieser Email Software sofort automatisch auf dem Display des jeweiligen Endgerätes, ohne dass der Nutzer selbst aktiv werden muss. Die umständliche und oft vergebliche Abfrage des Email-Accounts erübrigt sich.
Die Nutzung eines Email-Push Dienstes beispielsweise von BlackBerry® ist verhältnismäßig einfach. Die Email Software wird in Form eines so genannten Email Client auf dem mobilen Endgerät installiert oder ist ausstattungsabhängig sogar bereits im jeweiligen Smartphone bzw. PDA integriert. Dieser Email Client ist via GPRS durchgehend mit dem Unternehmensserver von BlackBerry® verbunden - zusätzliche Kosten für diese Verbindung entstehen nicht. Der Server kontrolliert wiederum ständig die angegebenen Email-Konten des Nutzers auf neue Nachrichten. Eingehende Emails werden dann als Kopie in ein Sammel-Konto des Nutzers auf den BlackBerry® Server geholt und auf das Handy "weitergepusht". Der Email Client informiert sofort über den Eingang einer neuen Nachricht auf dem mobilen Endgerät. Auch Email-Anhänge für Word- oder Excel-Dateien können mit dem Handy oder PDA heruntergeladen und mit Hilfe des Email Client auf dem Display betrachtet werden. Das Ganze funktioniert natürlich auch in die andere Richtung: verfasst der Nutzer auf seinem BlackBerry® eine Email, wird diese über den Email Client sofort an den zuständigen Email-Account weiter geleitet.
Da ein eigener Mailserver im Unternehmen für die Nutzung mobiler Email-Kommunikation inklusive Email-Push Dienst nicht notwendig ist, können selbst kleinere Firmen oder Selbstständige von den Vorteilen profitieren - auch ohne große Investitionen in eine technische Infrastruktur und umfassendes technologisches Know-how. Allerdings müssen Unternehmen, die über den Einsatz von mobiler Email Software nachdenken, individuell prüfen, welche Bedeutung diese Potenziale für sie haben und welche Lösungen am besten geeignet sind. Laut Berlecon Research sollten Unternehmen bei ihrer Entscheidung über den Einsatz von Mobile Email besonders die Unterstützung der unternehmensspezifischen Sicherheitskonzepte, die Vereinbarkeit mit der individuellen Endgerätestrategie, die Investitionssicherheit und die Kosten der Lösung prüfen.
Wenn Sie mehr über die Vorteile und Möglichkeiten mobiler Email erfahren möchten, finden Sie z.B. im Internet unter www.vodafone-loesungen.de weitere Informationen. Vodafone Partner beantworten dort die am häufigsten gestellten Fragen und stellen individuelle Lösungen für unterschiedliche Unternehmensbereiche sowie Branchenanwendungen bzw. Beispiele aus der Praxis vor.
Die mobilen Endgeräte der Marke BlackBerry® haben sich inzwischen nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland etabliert und sind zu einer Art Grundausstattung für den modernen Manager geworden. Der effiziente Push-Dienst, der Emails sofort nach Eintreffen vom Server auf den BlackBerry® Handheld weiterleitet, fasziniert nicht länger nur besonders innovationsfreudige Mitglieder deutscher Führungsetagen. BlackBerry® Hersteller Research in Motion (RIM) zog im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres an Marktführer Palm sowie Hewlett-Packard vorbei und landete mit einem Marktanteil von 20,8 Prozent erstmals auf Platz eins im Weltmarkt für PDAs. Auch namhafte Unternehmen wie Audi, Bayer oder Nestle haben die Vorteile des BlackBerry® erkannt und setzen bei der mobilen Kommunikation beispielsweise auf die BlackBerry® Dienste für Business Email oder Terminverwaltung. Folgerichtig haben mittlerweile alle großen Mobilfunkanbieter in Deutschland BlackBerry® (RIM) im Angebot und unterstützen damit den zunehmenden Einzug des handlichen Multitalents in die deutsche Business-Welt.
Im Vordergrund stehen bei BlackBerry® sicherlich die Themen Business Email und Terminverwaltung. Dafür gibt es naheliegende Gründe. Emails haben sich im Geschäftsleben längst als Kommunikationsmittel Nummer 1 etabliert. Anfragen, Terminabstimmungen, Kalkulationen, Angebote,... – der Austausch wichtiger Informationen erfolgt heute nahezu ausschließlich auf elektronischem Wege. Die regelmäßige und zeitnahe Bearbeitung des Posteingangs sind damit ein fester und wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Wer viel unterwegs ist, sollte somit auch mobil einfach und schnell auf seine Business Email zugreifen können. Marktforscher wie Gartner erwarten, dass die drahtlose Email in drei Jahren zur Grundausstattung im Geschäftsleben gehören wird. \"Kein Unternehmen kann es sich künftig leisten, damit nicht ausgestattet zu sein.\" Sei es um auf wichtige Nachrichten zu reagieren, relevante Informationen weiterzugeben oder nicht zuletzt die zeitintensive Bearbeitung von Business Emails in Leer- und Wartezeiten zu erledigen.
Mit Hilfe der BlackBerry® Push Email kommen Emails automatisch zu ihrem Empfänger. Ohne manuelles Abrufen, ohne Wartezeit und vor allem ohne Laptop. Die umständliche und oft vergebliche Abfrage des Email-Accounts erübrigt sich. Mit dem BlackBerry® können alle bereits bestehenden Email-Accounts genutzt werden, auch von Anbietern wie GMX oder web.de. Ein eigener Mailserver im Unternehmen ist nicht erforderlich. Jede Business Email inklusive Anhang kann unterwegs direkt auf dem BlackBerry® Handheld gelesen, beantwortet oder weitergeleitet werden. Laut einer aktuellen Studie von Ipsos-Reid kommt es durch den Einsatz von Handhelds zu einer Steigerung der täglichen Produktivität um 54 Minuten. Das entspricht rund 200 Arbeitsstunden pro Jahr.
Der mobilen Aufgaben- und Terminverwaltung kommt ebenfalls eine wesentliche Bedeutung zu. Ein Organizer ist im Geschäftsleben seit jeher unverzichtbar, vor allem wenn es darum geht, Termine mit Kollegen, Kunden oder Lieferanten zu koordinieren. Die Nutzung elektronischer Terminkalender ist inzwischen weit verbreitet, allerdings sorgten bislang häufig auftretende Diskrepanzen beim manuellen Datenabgleich zwischen Kalender auf dem Desktop-PC und mobilem Endgerät für Unmut bei den Anwendern. Kaum etwas ändert sich heute so schnell wie ein Tagesplan. Zudem erfolgt die Terminverwaltung oftmals zusätzlich zentral und Termine werden nicht ausschließlich durch die involvierten Mitarbeiter festgelegt. Eine flexible Terminverwaltung setzt damit voraus, dass die Daten sowohl auf dem mobilen Endgerät, als auch auf dem am Unternehmensnetzwerk angeschlossenen Desktop-PC stets topaktuell sind.
Die Terminverwaltung des BlackBerry® Handheld (RIM) löst diese Probleme auf elegante Art und Weise. Der BlackBerry® ist dank GPRS (General Radio Packet Services) „Always-on“, also ständig mit dem Unternehmensserver verbunden. Die Synchronisierung erfolgt automatisch, der aufwendige Datenabgleich mit dem Desktop entfällt. Dabei spielt es keine Rolle, wer für die Terminverwaltung verantwortlich ist und ob Änderungen seitens der Zentrale oder des mobilen Mitarbeiters vorgenommen werden. Ärgerliche Überschneidungen werden in jedem Fall vermieden.
Der BlackBerry® ist klein, leicht, einfach zu bedienen und bringt E-Mails sowie Termine ohne Zeitverzögerung auf den Handheld. Der BlackBerry® ist eine Bereicherung für alle, die viel unterwegs sind und deren Kommunikation maßgeblich über Email läuft – solange keine Grafiken, große Tabellen oder komplexe Dokumente bearbeitet werden müssen. Auch ein sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten oder ERP-Systeme im Firmennetzwerk kann mit dem BlackBerry® realisiert werden. Daten zu Artikeln, Kunden, Angeboten, Bestellungen oder dem Lagerbestand stehen dann auch mobil zur Verfügung. Doch der BlackBerry® (RIM) ist längst nicht mehr ohne Alternativen. Unternehmen stehen heute bei der Auswahl einer mobilen Lösung nicht allein vor der Frage, ob der Einsatz einer BlackBerry® Lösung sinnvoll ist oder nicht. Vielmehr ist zu klären, welche der unterschiedlichen Lösungen optimal den Anforderungen des jeweiligen Unternehmens entspricht. Dabei spielen sowohl Endgerätestrategie und Sicherheitskonzept, als auch aktuelle und zukünftig geplante Anwendungen sowie die Kosten der Lösung eine zentrale Rolle.
Detaillierte Informationen zum Thema BlackBerry®, mobile Business Email und Terminverwaltung erhalten Sie z.B. unter www.vodafone-loesungen.de. Dort finden sich vor allem umfangreiche Informationen der Vodafone Partner über individuelle Lösungen für unterschiedliche Unternehmensbereiche sowie verschiedene Branchenanwendungen und Praxisbeispiele. Zum BlackBerry® selbst gibt es eine ausführliche Beschreibung, praktische Anwendungsbeispiele, FAQ´s, etc.
Das Thema Mobile Office gewinnt weiterhin verstärkt an Bedeutung. Der schnelle Austausch von Informationen und damit die Fähigkeit, auch kurzfristig qualifizierte Entscheidungen treffen zu können, sind heute zunehmend erfolgsrelevante Faktoren. Im Zuge dieser Entwicklungen ist es unabdingbar auch außerhalb des Büros, professionell und komfortabel auf Unternehmensdaten, E-Mails, Dateien, Termine und Kontakte zugreifen zu können. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob der Zugriff auf diese Daten via UMTS Card oder mit einem Smartphone, wie beispielsweise dem BlackBerry® Handheld erfolgt.
Durch die Nutzung eines Mobile Office ergeben sich nicht zu verachtende Potentiale für die Verbesserung von beispielsweise Produktivität, Serviceleistungen oder Wettbewerbsfähigkeit. Das haben auch deutsche Unternehmen bereits erkannt. Nicht umsonst setzen namhafte Firmen wie MAN, AOK und Bayer schon seit längerem auf die Vorteile mobiler Kommunikation. Dementsprechend haben mittlerweile auch alle großen Mobilfunkanbieter in Deutschland Produkte wie BlackBerry® oder UMTS Card in ihr Angebot aufgenommen und unterstützen damit den zunehmenden Einzug des Mobile Office in die deutsche Business-Welt.
So verzeichnet BlackBerry® Hersteller Research in Motion (RIM) bereits mehr als 3,5 Millionen registrierte BlackBerry® Nutzer und hat sich nach Stückzahlen den ersten Platz im Weltmarkt für PDAs erobert. Die Nutzung von BlackBerry® Handhelds ist damit nicht länger nur oberen Führungsebenen vorbehalten, auch im mittleren Management und im Außendienst etabliert sich der BlackBerry® zunehmend.
Auch die Nutzung des Datenübertragungsstandards UMTS, beispielsweise mit Hilfe einer so genannten UMTS Card für das Notebook, erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Die Anzahl der UMTS Teilnehmer in Deutschland beträgt laut einer Studie der Marktforschungsfirma Idate schon heute über 1,5 Millionen, das entspricht dem dritten Platz im europäischen Vergleich. Bis Ende des Jahres 2009 werden in Deutschland rund 28,5 Millionen UMTS Teilnehmer erwartet.
UMTS Card oder Blackberry®?
Die Qual der Wahl bei der Umsetzung
Mit Hilfe von BlackBerry® oder UMTS Card lassen sich nahezu alle Wünsche an ein Mobile Office realisieren. Die Schwierigkeit besteht jedoch oft darin, die passende Lösung für stark differierende oder unternehmensspezifische Anforderungen auszuwählen bzw. sich dann bei der Umsetzung eines Mobile Office dementsprechend zwischen BlackBerry® und UMTS Card zu entscheiden. Dabei gilt es zunächst die individuellen Ansprüche an das Mobile Office genau zu definieren und im Anschluss die Leistungsmerkmale von BlackBerry® Handheld und UMTS Card zu vergleichen.
Der BlackBerry® macht als mobiles Multitalent für die Jackentasche das zusätzliche Mitführen eines Laptops oder Handys überflüssig. Der Handheld verbindet E-Mail-Manager, Telefon sowie Organizer und ermöglicht eine Aufgabenverwaltung in der zentralen Datenbank. Die Synchronisierung erfolgt automatisch, der aufwendige Datenabgleich mit dem Desktop entfällt. Auch das Surfen im Internet oder der Zugriff auf Firmendaten über eine sichere Verbindung ist mit dem handlichen BlackBerry® möglich. Laut einer aktuellen Studie von Ipsos-Reid konnten Handheld Nutzer ihre tägliche Produktivität um 54 Minuten steigern.
Im Vordergrund stehen bei BlackBerry® sicherlich E-Mail-Manager und Aufgabenverwaltung. Mit Hilfe des Push Dienstes kommen E-Mails automatisch zu ihrem Empfänger - ohne manuelles Abrufen, ohne Wartezeit und vor allem ohne Laptop. Die umständliche und oft vergebliche Abfrage des E-Mail-Accounts erübrigt sich. Grundsätzlich können mit dem BlackBerry® auch bereits bestehende E-Mail-Accounts, zum Beispiel bei GMX oder web.de genutzt werden. Ein eigener Mailserver im Unternehmen ist nicht erforderlich. E-Mails und Anhänge können direkt auf dem BlackBerry® gelesen, beantwortet oder weitergeleitet werden. Die QWERTZ-Tastatur ist zwar wesentlich komfortabler als übliche Smartphone-Tastaturen, bietet jedoch längst nicht den Komfort einer richtigen Tastatur. Das verhältnismäßig kleine Display eignet sich nur bedingt zum Lesen umfangreicher Texte oder zur häufigen Darstellung von beispielsweise Powerpoint Präsentationen und Websites.
Die UMTS Card überzeugt mit dem Komfort eines Highspeed Büros und ermöglicht den schnellen Zugang zu Firmennetz und Internet. Nach Belieben können Daten zu Artikeln, Kunden, Angeboten, Bestellungen, dem Lagerbestand oder Rechnungen recherchiert werden - ohne das Risiko unbefugter Zugriffe. Allerdings nicht ohne Laptop. Natürlich lassen sich via UMTS Card auch mobile Anwendungen nutzen, E-Mails checken oder Aufgaben und Termine in der zentralen Datenbank verwalten. Die Nutzung einer UMTS Card ist vor allem ideal für Unternehmen, die ein Intranet auf Basis eines Virtuellen Privaten Netzwerks (IP-VPN) nutzen.
Mit dem Übertragungsstandard UMTS werden rasante Verbindungen mit bis zu 384 KBit/s aufgebaut. Zusätzlich werden GPRS-Übertragungsraten mit bis zu 53,6 KBit/s oder den Zugang über W-LAN Hotspots ermöglicht. So ist auch beim Verlassen der UMTS Versorgungsgebiete eine Verbindung ohne Unterbrechung gewährleistet. Die UMTS Card erfüllt strengste Sicherheitsanforderungen durch End-to-End-Verschlüsselung der übertragenen Daten sowie eine SIM-Karten basierte Authentifizierung. Damit bietet die UMTS Card eine Zugangslösung, die besonders hohen Sicherheitsanforderungen entspricht.
Es hängt also schlussendlich tatsächlich von den individuellen Anforderungen eines jeden Unternehmens oder Mitarbeiters ab, ob für die Realisierung eines Mobile Office eher der handliche BlackBerry® oder die leistungsstarke UMTS Card geeignet ist. Wer beispielsweise regelmäßig intensiv im Internet recherchiert oder darauf angewiesen ist auch umfangreiche Dateien unterwegs zu bearbeiten, ist wahrscheinlich mit der UMTS Card in Kombination mit einem Laptop besser bedient. Ist hingegen z.B. die zeitnahe Verfügbarkeit von E-Mails und eine topaktuelle Terminplanung das Wichtigste, bietet der BlackBerry® Handheld dafür alle notwendigen Funktionen. Daher gilt es im voraus genau zu bestimmen, welches Leistungsspektrum das Mobile Office abdecken soll und welche Funktionen am häufigsten benötigt werden.
Weitere Informationen zum Thema Mobile Office erhalten Sie z.B. unter www.vodafone-loesungen.de. Dort finden sich vor allem umfangreiche Informationen der Vodafone Partner über individuelle Lösungen für unterschiedliche Unternehmensbereiche sowie verschiedene Branchenanwendungen und Praxisbeispiele. Aber auch zu den Produkten BlackBerry® und UMTS Card gibt es eine ausführliche Beschreibung, praktische Anwendungsbeispiele, FAQ´s, etc.
Der Mobilfunkprovider Vodafone wird auf der CeBIT 2006 in Hannover seinen neuen UMTS-Musikdienst "Radio DJ" präsentieren. Das besondere an Radio DJ ist, dass Vodafone-Kunden den Service nicht nur mit ihrem UMTS-Handy, sondern auch im Internet unter vodafone.de/music nutzen können.
Die Kunden können sowohl auf voreingestellte Sender zurückgreifen als auch sich ihre persönlichen Radioprogramme zusammenstellen. Dabei stehen 600.000 Titel der Genres Rock, Pop, HipHop, Partymusik, Chart-Hits, Kuschel-Songs zur Auswahl.
Die Kunden haben auch die Möglichkeit, sich entsprechend ihrem Geschmack ihre eigenen Sender zu "kreieren". Dazu können sie nicht nur Musikgenre und Jahrzehnt, sondern auch ihre momentane Stimmung eingeben: Zur Auswahl stehen "entspannt", "romantisch", "melancholisch" über "fröhlich" bis "powerful". Außerdem lassen sich Songs über den "Mag ich" - oder "Nie wieder"-Button bewerten. Je nach Auswahl werden sie dann von der Playliste gestrichen oder durch Interpreten und Titel ähnlichen Stils ergänzt.
Mit Radio DJ können die Kunden zu dem jeweilig laufenden Song per einfachem Tastenklick Informationen zum Künstler anfordern. Zukünftig soll es auch die Möglichkeit zum Musik-Download geben, bei dem die Songs später in MP3-Qualität vielfältig weiterverwendet werden können.
Die mobile Nutzung von Radio DJ ist beschränkt auf das UMTS-Netz, das bereits in 1700 deutschen Städten zur Verfügung steht.
Die freenetBusiness aus dem Geschäftskundenbereich der freenet.de AG, bietet seinen mittelständischen Businesskunden ab sofort mit den neuen freenetDSL Connect-Anschlüssen auf ADSL- und SDSL-Basis ein attraktives Produkt-Portfolio, das speziell auf die professionellen Anforderungen der Unternehmen ausgerichtet ist.
Die Produkte bieten den Unternehmen als Flatrate einen unbegrenzten Datenaustausch im Internet bei einer optimalen Kostenkontrolle ohne Zeit-, Volumen- oder Portbeschränkungen und verfügen pro DSL-Account über eine feste IP-Adresse. Die Abwicklung erfolgt innerhalb eines ausgewählten Key Account Service Teams: Den Kunden steht rund um die Uhr ein technischer Support im Network Operation Center kostenfrei zur Verfügung.
Bei der SDSL-Hardware bietet freenetBusiness seinen Kunden sogar eine Remote-Betreuung des Vorort-Equipments. Die Mittelständler genießen dabei höchste Sicherheit durch Anbindung an das freenet-Rechenzentrum, d.h. die Nutzung der rund-um-die-Uhr überwachten Firewalls zum Schutz vor Angriffen aus dem Internet und vor unbefugten Zugriffen. Die passende Hardware wie Router wählen die Kunden aus einer Vielzahl von freenet getesteter Geräte aus.
Die ADSL-Anschlüsse ermöglichen den Datenempfang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 6016 Kbit/s. Die ADSL-Anschlüsse im Paket "freenetDSL-Connect" sind in den Geschwindigkeiten 1024/128 Kbit/s, 2048/192 Kbit/s und 6016/576 Kbit/s erhältlich. Dabei kostet der freenetDSL Connect-Anschluss 1000 kostet monatlich 40 Euro, der 2000-Anschluss monatlich 50 Euro und der 6000-Anschluss 55 Euro. Die DSL-Einrichtungsgebühr beträgt einheitlich einmalig 85 Euro.
Die SDSL-Anschlüsse bieten die gleiche Geschwindigkeit beim Up- und Download. Die freenetDSL-Anschlüsse auf SDSL-Basis können Business-Kunden in den Geschwindigkeiten von 512 Kbit/s, 1024 Kbit/s oder 2304 Kbit/s buchen. Neben der Einrichtungsgebühr von einmalig 249 Euro, entstehen monatlich Kosten von 115 Euro für den Anschluss Connect 500, 165 Euro für den 1000 Anschluss sowie 215 Euro für den 2000 Anschluss.
Aus einer gemeinsamen Presseerklärung geht hervor, dass die Telefonica Deutschland GmbH und der Service-Provider für Infrastrukturen, Computacenter, eine Kooperation eingegangen sind. Zweck dieser Kooperation ist die enge Zusammenarbeit im Vertrieb sowie bei der Entwicklung von gemeinsamen Lösungen für Großunternehmen und den Mittelstand im Bereich IT und Telekommunikation.
In Kürze werden die Partner mit einer neuen Voice-on-Demand-Lösung an den Start gehen. Dabei wird eine bestehende Computacenter-Anwendung um Telefónica-Module erweitert, sodass einzelne Unternehmensstandorte der Kunden in das Telefonnetz integriert werden können. Vor allem große Unternehmen profitieren dabei von einer jederzeit erweiterbaren Telefonanlage, die zentral verwaltet wird und den notwendigen Service und Support beinhaltet.
Ebenso für das erste Quartal 2006 kündigen die beiden Unternehmen einen sogenannten flexiblen WAN-Service an. Kunden steht dann ein Baukasten aus standardisierten Modulen mit festen Preisen zur Verfügung, aus dem sie den Anforderungen und Bedürfnissen entsprechend ihre Lösung zur Unternehmens- und Standortvernetzung frei wählen können - Serviceleistungen inbegriffen. Der Vertrieb erfolgt in enger Abstimmung über ein gemeinsames Team, das aus Spezialisten von Telefónica und Computacenter besteht. Dieses Team wird sich auch um die Themen Vertrieb, Marketing, Produktentwicklung und Projektplanung kümmern.
"Die Premium-Partnerschaft mit Computacenter ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Strategie, das Firmenkundengeschäft neben unserem Infrastruktur-Geschäft für Internet Service Provider und Carrier deutlich auszubauen. Unsere Kernkompetenzen ergänzen sich optimal, um der steigenden Nachfrage von Unternehmen nach konvergenten Diensten gerecht zu werden", erläutert Andreas Bodczek, Deutschland-Geschäftsführer von Telefónica. "Bereits in der Vergangenheit hat uns Computacenter bei zahlreichen Einzelprojekten von seiner Professionalität, insbesondere im Bereich Service, überzeugt", fügt Bodczek hinzu.
"Mit dem Eintritt in einen für Computacenter neuen Markt gelingt ein weiterer Schritt, das Profil von Computacenter als Lösungsanbieter zu schärfen", sagt Frank Kottmann, Geschäftsführer der Enterprise Division bei Computacenter. "Dass dieses in der Form des selektiven Outsourcings geschieht, ist aus strategischer Sicht ein Glücksfall, da die beiden wesentlichen künftigen Ausrichtungen unseres Unternehmens in einem Deal zusammentreffen. Die darüber hinausgehende Vertriebspartnerschaft von Telefónica und Computacenter birgt weitere Chancen für beide Partner, sich in einem der Wachstumssegmente des IT-Marktes zu positionieren."
blau.de, bekannt geworden durch seinen Prepaid Mobilfunk-Tarif, hat seine Vertriebsaktivitäten verstärkt und kooperiert nun mit der Aetka Fachhandels-Gruppe. Dadurch haben die Kunden nun die Möglichkeit, Mobilfunk-Karten von blau.de nicht nur über das Internet, sondern auch bei den Partnern des bundesweiten Filialnetzwerkes der aetka Communication Center AG zu erwerben.
Der blau.de Mobilfunk-Tarif besitzt eine sehr einfache Tarifstruktur. Gespräche in alle deutsche Netze (außer Sonderrufnummern) kosten rund um die Uhr 16 Cent pro Minute, der Versand einer SMS schlägt mit 11 Cent zu Buche. Es fällt keine monatliche Grundgebühr an und es besteht keine Vertragsbindung. Die Zeitschrift "connect" zeichnete diesen Tarif im Heft 11/2005 im Vergleich der Prepaid-Karten als günstigsten Tarif aus.
Kunden, die über keinen Internet-Anschluß verfügen oder sich damit nicht gut auskennen, waren bisher darauf angewiesen, Prepaid-Karten wie beispielsweise "Xtra" von T-Mobile im Telekom T-Punkt zu kaufen. Diese hatten jedoch den Nachteil recht hoher Minutenpreise. Mit "ALDI TALK" oder "debitel light" (bei PLUS) gab es erst in jüngster Zeit preislich attraktive Alternativen. Bei den Discount-Angeboten muss der Kunde jedoch auf eine Beratung verzichten.
Durch die neue Kooperation soll dem Kunden nun beides geboten werden: ein günstiger Mobilfunk-Tarif und eine qualifizierte Beratung vom Fachmann. Aetka-Chef Uwe Bauer ist vom Erfolg des Konzeptes überzeugt: "Wir können die Discount-Vermarktung nicht verhindern. Aber wir können dafür sorgen, dass der Fachhandel nicht außen vor bleibt. Deswegen gehen wir in die Offensive!". Die Händler erhalten als Vergütung einen Teil des Kaufpreises sowie ein Jahr lang einen Anteil an der automatischen Wiederaufladung durch den Endkunden.
Der Discounter ALDI hat in einer Kundeninformation auf seiner Website angekündigt, dass es auch 2006 neue Verkaufsaktionen für die Starter-Sets zum Mobilfunktarif ALDI TALK geben wird. Das Angebot war am 7. Dezember 2005 gestartet und nach zwei Wochen überraschend eingestellt worden. Nach Angaben von ALDI war die erste Verkaufsrunde ein "voller Erfolg" gewesen.
Der zwischenzeitliche Stop des Angebotes hatte zunächst für einige Verwirrung gesorgt. Inzwischen erklärten sowohl der Servicepartner Medion als auch E-Plus, deren Netz ALDi TALK nutzt, der Verkaufsstopp sei "planmäßig" gewesen. Die Nachrichtenagentur dpa-AFX meldete inzwischen, Aldi habe sich im Vertrag mit E-Plus von vornherein zu einer Begrenzung der Verkaufsaktionen auf jeweils vierzehn Tage verpflichtet. Bei einer Überschreitung der Frist sei eine hohe Geldstrafe vereinbart worden.
Für die Kunden, die bereits ein Starter-Set erworben haben, ändert sich nichts. Sie können weiterhin für 15 Cent pro Minute in das deutsche Festnetz und die Mobilfunk-Netze telefonieren. Außerdem ist es nach wie vor für ALDI TALKer möglich, Guthaben-Karten in allen deutschen ALDI-Filialen zu erwerben.
Es ist üblich, am Heiligabend Geschenke zu verteilen. Und so haben sich auch dieses Jahr wieder einige Internetanbieter etwas einfallen lassen. Was liegt da näher, als all denen, die zu Weihnachten ein neues Handy bekommen haben, ein Geschenk zu machen. Denn spätestens zu Sylvester und Neujahr sollen doch SMS-Grüße an die Freunde versandt werden.
Eine der Internet-Seiten, über die man zum Jahreswechsel kostenlos SMS versenden kann, ist gottsieht.de. Angelockt von dem Gratis-Angebot sollen die Surfer dazu angeregt werden, statt stetig schneller Klicks sich einmal Zeit für Gott und sich selbst zu nehmen.
Um Mißbrauch und Spam zu vermeiden muss man zunächst seinen Namen, die eigene Handy-Nummer und seine Mailadresse in ein Formular eingeben. Auf der nächsten Seite lassen sich neben der eigentlichen Nachricht die Handy-Nummern von 10 Empfängern eingeben. Danach erhält man dann eine Mail mit einem Link. Durch einen Klick auf den Link kann man dann die Gruss-SMS zum Jahreswechsel freischalten.
Zwei Wochen, nachdem Aldi zusammen mit den Technik-Partnern E-Plus und Medion seinen Discount-Mobilfunk-Tarif "Aldi Talk" am 7. Dezember 2005 auf den Markt brachte, wurde der Vertrieb nun eingestellt. Gegenüber der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erklärte ein Sprecher des Netzbetreibers E-Plus: "Das Angebot war auf zwei Wochen begrenzt". Angeblich habe es sich um ein zeitlich und von der Stückzahl her begrenztes Angebot gehandelt. Peter Staab, Direktor Investor Relations bei Medion, äußerte sich zufrieden über den Vertriebserfolg gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires: "Im Rahmen der Mobilfunkaktion mit Aldi sind 300.000 Pre-Paid-Karten verkauft worden". Bereits in der ersten Woche war es gelungen, 60.000 Aldi-Talk Starterpakete zu verkaufen.
Mit der Aldi-Talk Karte können die Kunden für 15 Cent pro Minute in das deutsche Festnetz und die Mobilfunk-Netze telefonieren. Der gleiche Preis von 15 Cent gilt für das Versenden von SMS-Kurznachrichten in die deutschen Mobilfunknetze. Besonders günstig sind die Tarife für Kontakte der Aldi-Talk Kunden untereinander: Telefonate kosten nur 5 Cent Pro Minute und auch der SMS-Versand schlägt nur mit 5 Cent zu Buche. Das Onlinemagazin teltarif berichtete, dass diese verbilligten Preise nicht nur für Telefonate und SMS von Aldi-Talk zu Aldi-Talk Kunde gelten, sondern auch zu allen anderen Nutzern des E-Plus Netzes.
Vom Verkaufsstop verunsicherte Kunden konnte Staab beruhigen: Die Auflade-Karten zu 15 bzw. 30 Euro für "Aldi Talk" sollen auch weiterhin verkauft werden. Außerdem bestätigte er Vermutungen von Brancheninsidern, dass es sich beim jetzt beendeten Verkauf nicht um eine einmalige Aktion gehandelt hat. Nach seinen Angaben sollen auch 2006 weitere Starter-Pakete verkauft werden, ein genauer Termin stehe aber noch nicht fest.
Mit dem Handy zu surfen ist zwar bei den meisten Providern via GPRS oder UMTS möglich, preislich aber kaum zu kalkulieren, da die Anbieter entweder nach Zeit oder übertragenem Datenvolumen abrechnen. Die E-Plus Tochtergesellschaft BASE bietet nun ab dem 1.1.2006 eine sogenannte "Flatrate" für das surfen im Internet via Handy an. Sie kann sowohl über GPRS als auch über UMTS genutzt werden, kostet monatlich 25 Euro und hat eine Mindestvetragslaufzeit von 24 Monaten.
Diese sogenannte "Datenflat" kann allerdings nicht separat gebucht werden. Vielmehr ist Voraussetzung, dass der Kunde bereits über eine BASE Sprach-Flatrate verfügt, die ebenfalls 25 Euro im Monat kostet. Mit diesem Pauschal-Tarif kann man beliebig oft und beliebig lange ins deutsche Festnetz und von BASE zu E-Plus/BASE/simyo anrufen. Lediglich Telefonate zu Sonderrrufnummern sowie in die anderen Handy-Netze werden extra berechnet.
Kunden, die die BASE Internet-Flatrate ordern, erhalten eine zweite SIM-Karte. Diese kann dann zum Beispiel mit einer Laptop-Modemkarte für den Internet-Zugang sorgen, während die erste SIM-Karte weiterhin im Handy genutzt wird.
Die deutschen Mobilfunker verhindern ab sofort mit einer PIN-Abfrage das Abhören der Mobilbox durch Fremde via Voice over IP. Nach der Entdeckung einer schweren Sicherheitslücke bei der Abfrage von Mobilbox-Nachrichten haben die großen deutschen Handynetz-Betreiber nun einen Riegel vorgeschoben.
Ab sofort müssen alle Handybesitzer bei Abfragen ihrer Nachrichten aus dem Ausland und zum Teil auch aus dem deutschen Festnetz ihre persönliche PIN-Nummer eingeben, so die Mobilfunker. Bisher war das nur bei Anrufen aus bestimmten Ländern notwendig.
Der "Spiegel" hatte bei Recherchen aufgedeckt, dass die Mobilbox via Anruf über Internet-Telefonie von Dritten abgehört werden kann. Bisher konnten Angreifer ohne viel Aufwand einfach via Internet-Telefonie fremde Mailboxen abhören.
Bei einigen Voice-Over-IP-Diensten kann die Angabe der eigenen Telefonnummer nach Belieben verändert werden. Dem Gesprächspartner kann so vorgetäuscht werden, das Gespräch komme von einem anderen Anschluss, berichtete der "Spiegel".
Durch diesen Trick war es zum Beispiel möglich, einer Mailbox vorzugaukeln, der Handybesitzer rufe selbst von seinem eigenen Mobiltelefon an. Damit wird der Zugang zur Mobilbox freigegeben.
Quelle: Spiegel, Futurezone
Der Kölner Internet-Provider QSC hatte bei der Vorstellung seines Geschäftsberichtes im Frühjahr 2005 bereits angekündigt, in den Bereichen Unternehmensnetzwerke sowie Breitband-Kommunikation überproportional wachsen zu wollen. Um das dazu veranschlagte Investitionsvolumen von etwa 20 Millionen Euro zu finanzieren hat der Vorstand der QSC AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um 5,49 Millionen Stückaktien gegen Bareinlage zum Preis von 3,67 Euro je Aktie aus dem genehmigten Kapital zu erhöhen. Nach Angaben des Unternehmens wurden die Aktien bereits bei institutinellen Anlegern platziert.
Wirkung der Kapitalerhöhung
Die Kapitalerhöhung bringt QSC einen Mittelzufluss von 20,15 Millionen Euro und lässt das Grundkapital von 109,4 Millionen Euro auf rund 114,9 Millionen Euro steigen. Die neuen Aktien sind für das Geschäftsjahr 2005 bereits voll gewinnberechtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen und der Streubesitz beträgt mittlerweile 46,0 Prozent des Grundkapitals.
Strategie - Aufrüstung und Erweiterung des eigenen Netzes
QSC will sein bestehendes bundesweites Breitbandnetz in mehr als 110 Städten auf den ADSL2+ Standard aufrüsten. Außerdem soll das Netz auf weitere Städte ausgeweitet werden. All diese Maßnahmen sollen bereits Ende des nächsten Jahres weitgehend abgeschlossen sein. Ähnlich wie mit debitel wächst das Geschäft mit Großkunden und Whole-Sale-Partnern stark. Die Aufrüstung mit ADSL2+ dient insbesondere dazu, über diesen Vertriebsweg den Endkunden so genannte Triple Play-Angebote - Internet, Telefonie und Fernsehen über den DSL-Anschluss - anbieten zu können. Mit ADSL2+ sind Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 25 Mbit/s realisierbar, so dass damit auch HDTV übertragen werden kann.
Stärkung des Wholesale- und Firmenkunden-Geschäfts
QSC wird den geplanten Netzausbau weiterhin streng nachfragegerecht realisieren. Über die Nachfrage bestehender und potenzieller Kunden im Geschäft mit Großkunden hinaus folgt QSC dabei dem Bedarf bestehender Wholesale-Partner sowie weiterer potenzieller Wholesale-Partner, mit denen QSC in Verhandlungen steht. Sowohl der zeitliche Ablauf als auch die örtliche Priorisierung der Netzaufrüstung und des Netzausbaus werden sich weitgehend an der identifizierten und zugesagten Nachfrage orientieren. Dies ermöglicht einen relativ kurzen Payback der Investitionen von durchschnittlich unter einem Jahr.
Mit dieser Maßnahme verstärkt QSC noch einmal klar ihre Wettbewerbsfähigkeit im Firmenkundenmarkt. Eine größere Flächendeckung bietet sowohl im Produktgeschäft als auch im Lösungsgeschäft mit Großkunden erhebliche Vorteile. Insbesondere bei Standortvernetzungen führt die eigene Netzabdeckung zu deutlichen Kostenvorteilen bzw. Margenstärkungen sowie messbaren Qualitäts- und Service-Steigerungen. QSC verspricht sich daher auch für das margenstarke Geschäft mit Großkunden durch den geplanten Netzausbau einen spürbaren zusätzlichen Wachstumsschub.
Klingeltöne, Handylogos oder Spiele für Mobiltelefone sind besonders bei Jugendlichen besonders beliebt. Doch oft folgt dem Erfolgserlebnis mit der nächsten Handy-Rechnung das böse Erwachen. Die Geschäftsmodelle einiger führender Anbieter sind darauf aufgebaut, auf den ersten Blick supergünstige Angebote zu bewerben, doch de facto Abos zu verkaufen. Dadurch schnappt bei vielen unerfahrenen Nutzern schnell die Kostenfalle zu.
Jugendportal propagiert Angebote ohne Abzocke
Das Jugendportal EAT MY MOBILE und hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Mobile Downloads zu fairen Preisen, in transparenten Abläufen und ohne Abos zu verkaufen. Um den Ankündigungen Taten folgen zu lassen wurde in den vergangenen Monaten zunächst eine effektive Kostenkontrolle und auch ein eigenes Internet-Forum zum Thema Handy-Abzocke eingeführt.
Luup - sicher und kostenlos Geld per SMS senden
Diese Strategie wird nun durch die Einführung des Handy-Bezahlsystems "LUUP" fortgesetzt, welches von der Norwegischen Contopronto AS betrieben wird. Die Vorteile für den Kunden sind eindeutig: günstigere Preise für Klingeltöne & Co, sowie zur Einführung Gratis-Downloads. LUUP bringt dem Kunden aber noch mehr: die völlig neue Ära des Geldtransfers. Denn wer bei LUUP registriert ist, kann anderen LUUP Kunden kostenlos Geld per SMS schicken. Diese können dann im EAT MY MOBILE Portal shoppen gehen und damit bezahlen.
Martin Blumenthal, Geschäftsführer des eatmymobile-Anbieters NEW.EGO, freut sich, Eltern einen Teil ihrer Sorgen nun nehmen zu können: "Eltern können ihren Kindern nun ein sicheres Zahlungsmittel zu Verfügung stellen, dass davor schützt, beim Klingeltonkauf abgezockt zu werden. Denn wenn das LUUP-Guthaben, dass einfach per SMS als Taschengeld empfangen wurde, aufgebraucht ist, kann eben nicht weiter eingekauft werden."
LUUP selber ist übrigens für den Kunden kostenlos. Um das System nutzen zu können, wird lediglich eine Registrierung per SMS benötigt.
Wie findet man den besten Anbieter für einen DSL-Zugang? Diese Frage konnten bisher sogar Fachleute nicht leicht beantworten, wenn man nach anderen Kriterien als dem Preis fragte. Ab sofort veröffentlocht die Bundesnetzagentur jedoch Kennwerte für Anbietervergleich von Breitbandzugängen. Dieses neue Angebot bietet Unternehmen und Privatpersonen, die auf einen breitbandigen DSL-Internetzugang wechseln wollen, objektive Kriterien bei der Suche nach einem Anbieter.
Sowohl auf ihrer Website als auch in ihrem Amtsblatt veröffentlicht die Bundesnetzagentur eine Liste mit Qualitätskennwerten (Definitionen/Messvorschriften). Damit soll eine höhere Transparenz auf dem DSL-Markt erreicht und ein Anbietervergleich erleichtert werden. Zu diesen Qualitätskennwerten zählen u. a. die Bereitstellungsfrist, die Termintreue, die Datenübertragungsrate und die Verfügbarkeit.
Zu beachten ist, dass die Erhebung und Veröffentlichung dieser Kennwerte durch die einzelnen DSL-Provider freiwillig ist. Eine gute Platzierung bei den von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Werten kann jedoch gut im Marketing zur Kundengewinnung benutzt werden. Daher wird erwartet, dass sich fast alle Anbieter dem vergleich stellen. Bereits jetzt kann die Kennwertliste als nützliches Hilfsmittel für eine strukturierte Abfrage von Angeboten bei verschiedenen Anbietern eingesetzt werden und den Anbietervergleich erleichtern.
Die Qualitätskennwerte werden auf den Webseiten der Bundesnetzagentur kostenfrei als PDF-Dokument (13 Seiten, 333KB) zum Download angeboten.
Die QSC AG, bundesweiter Telekommunikationsanbieter mit eigenem DSL-Netz, und die debitel AG, eine der größten netzunabhängigen europäischen Telefongesellschaften und Deutschlands drittgrößter Mobilfunkanbieter, erweitern ihre Kooperation zur Vermarktung von DSL-Anschlüssen.
ADSL2+ Netzausbau im Ruhrgebiet
Ein Test mit schnellen DSL-Zugängen mit bis zu 16 Mbit/s verlief in Düsseldorf erfolgreich. Daher wird debitel seinen Kunden in weiteren vier Städten des Ruhrgebiets die Zugänge ebenfalls anbieten. Technische Basis dieser Offerte ist die QSC-Infrastruktur, die nun mit der für diese superschnellen DSL-Zugängen erforderlichen ADSL2+ Technologie ausgebaut wird. Ab Ende Februar 2006 stehen diese ADSL2+-Zugänge in Bochum, Essen, Oberhausen und Mülheim/Ruhr zur Verfügung. Der weitere ADSL2+-Rollout wird von QSC in Abstimmung mit der von debitel geforderten Abdeckung gezielt vorgenommen werden.en
debitel vermarktet Internet Telefonie
Auch bietet debitel zukünftig ihren Kunden das Voice over IP (VoIP) Produkt debitel VoIP basic und debitel VoIP flat an. Das Produkt basiert auf der von QSC selbst entwickelten VoIP-Lösung IPfonie, die bereits seit zwei Jahren von Privat- wie Geschäftskunden erfolgreich genutzt wird. Damit realisiert debitel einen unkomplizierten Einstieg in den boomenden Markt der IP-Telefonie und bietet ihren Kunden Zugang zu einem der größten VoIP-Netze Deutschlands.
"Ich freue mich, dass debitel als erster unser Wholesale VoIP-Produkt nutzt, um schnell und unkompliziert einen für sie neuen Markt zu erschließen. Wir sind zuversichtlich, dass wir auch zukünftig diese professionelle Partnerschaft weiter ausbauen werden", so Bernd Puschendorf, Vorstand Vertrieb und Marketing der QSC AG.
Quelle: Pressemitteilung QSC
Der Mobilfunk-Provider Vodafone macht seinen Kunden wieder ein interessantes Nikolaus-Geschenk. Wie im Vorjahr können registrierte Vodafone-Kunden 6. Dezember von 0 bis 24 Uhr den kostenlosen SMS- und MMS-Versand nutzen. Vertrags- oder Prepaidkunden, die von dieser Nikolaus-Promotion profitieren wollen, sollten sich einfach ab dem 21. November telefonisch oder per SMS unter der Kurzwahl 22093 kostenlos aus dem deutschen Vodafone-Netz anmelden.
Vodafone schreibt dazu in seiner Pressemitteilung: "Wieder einmal wird der 6. Dezember ein besonderer Tag für Vodafone-Kunden. Ein Fotogruß an die Liebste, ein paar nette Zeilen an die Eltern oder eine Einladung zur Nikolaus-Party - angemeldete Vodafone-Kunden können sich am Nikolaus-Tag rund um die Uhr nach Herzenslust mit Freunden und Familie austauschen und bezahlen dafür keinen Cent. Netzintern können unbegrenzt Textnachrichten (SMS) und Bildnachrichten (MMS) gratis verschickt werden. Das Angebot gilt am 6. Dezember 2005 den ganzen Tag, von 0 bis 24 Uhr, Sondernummern und Premium-SMS sind ausgenommen."
Der neuzeitlichen Technik gemäß müssen Interessierte jedoch nicht am Nikolaustag die Stiefel vor die Tür stellen, sondern sich zunächst in der Zeit vom 21. November bis 6. Dezember 2005 für die Teilnahme anmelden. Dies kann kostenlos per SMS unter der Kurzwahl 22093 erfolgen oder telefonisch über die Vodafone-Kundenbetreuung unter 0172 / 1212 (aus dem deutschen Vodafone-Netz).
Kunden mit Laufzeitverträgen sollten sich jedoch nicht darüber wundern, dass die versendeten SMS und MMS zunächst berechnet werden. Der entsprechende Betrag wird dann mit der nächsten, in einigen Fällen mit der übernächsten Rechnung wieder gutgeschrieben. Ähnlich verläuft es bei Kunden, die eine CallYa Prepaid-Karte haben. Auch bei ihnen werden die Kosten für die verschickten SMS oder MMS zunächst vom Kartenguthaben abgebucht. Diese Beträge werden dann dem CallYa-Kundenkonto innerhalb der nächsten fünf Tage wieder gutgeschrieben.
Am Aktionstag erhalten alle registrierten Teilnehmer eine Erinnerungs-SMS.
Der Mobilfunk-Provider Vodafone Deutschland konnte seine Kundenzahl auf jetzt 28,3 Mio. steigern. Damit beträgt der Zuwachs 1,3 Millionen seit Jahresanfang 2005, wobei allein 540.000 Neukunden im zurückliegenden Quartal Juli bis September gewonnen werden konnten. Davon nutzen 815.000 Kunden bereits UMTS. Auch bei Umsatz und Gewinn hat der Provider deutlich zugelegt.
Somit kann Vodafone Deutschland auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurückblicken. Im Zeitraum April bis September des laufenden Geschäftsjahr 2005/06 stieg der mit MobilfunkLeistungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. Für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ergibt das einen Zuwachs auf 2,0 Mrd. Euro, wobei die EBITDA-Marge 46,4 Prozent betrug.
"Das Kundenwachstum bei Vodafone Deutschland hält an. Weitere Wachstumstreiber für unser Geschäft sind vorrangig UMTS und Mobilfunk statt Festnetz. Unsere klare Fokussierung auf günstige Angebote wie die Minutenpakete, attraktive UMTS-Dienste und die Zuhause-Produktfamilie zahlt sich aus", erklärte dazu Friedrich Joussen, Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland.
Profitieren konnte Vodafone von einer wachsenden Kundenzahl und einem zunehmenden Datenverkehr, insbesondere über UMTS. Von den 815.000 UMTS-Kunden sind 665.000 Handykunden, die weiteren 150.000 Mobile Connect Cards für den Laptop. Trotz des erfolges der Billiganbieter wie Simyo & Co, die bislang rund eine halbe Millionen Kunden für sich gewinnen konnten, sieht Arun Sarin, Vorstandschef von Vodafone, sein Unternehmen richtig positioniert: "Vodafone ist sehr gut aufgestellt. Mit der klaren Fokussierung auf UMTS sind wir der Innovationsführer in Deutschland." Nachgefragt werden insbesondere die UMTS Dienste wie E-Mail, Mobile TV und Mobile Music.
Im Herbstquartal wurden über das Vodafone Netz in Deutschland 6,4 Mrd. Minuten telefoniert, ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (Monats-ARPU im Quartalsschnitt) lag zuletzt bei 24,4 Euro.
Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Oktober 2005 im Vergleich zum Oktober 2004 um 1,6% niedriger. Gegenüber dem Vormonat sank der Gesamtindex um 0,7%.
Der Preisindex für Telefondienstleistungen im Festnetz blieb im Oktober 2005 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat unverändert. Während sich Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze und Auslandsgespräche um 4,5% beziehungsweise um 0,4% verbilligten, verteuerten sich die Anschluss- und Grundgebühren um 0,8%, Ortsgespräche um 0,2% sowie Inlandsferngespräche um 0,3%.Gegenüber September 2005 sank der Preisindex für das Telefonieren im Festnetz um 0,3%, wobei sich Ortsgespräche (– 0,3%), Inlandsferngespräche (– 1,2%) und Auslandsgespräche (– 0,4%) verbilligten. Die Anschluss- und Grundgebühren und die Preise für Gespräche vom Festnetz in die Mobilfunknetze blieben im Oktober 2005 im Vergleich zum Vormonat stabil.
Die Preise für das Mobiltelefonieren lagen im Oktober 2005 um 5,9% unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Gegenüber dem Vormonat fielen die Preise um 2,2%.
Die Internet-Nutzung verbilligte sich zwischen Oktober 2004 und Oktober 2005 um 3,2%. Im Vergleich zum September 2005 sanken die Preise für die Internet-Nutzung um 0,2%.
Das Marktforschungs-Institut dpm-team hat eine unabhängige Mobiltelefon-Studie aus dem Monat Oktober 2005 veröffentlicht. Hiernach liegt der koreanische Anbieter Samsung in der Kundenzufriedenheit auf Platz 1 kurz vor dem Marktführer Nokia. Wie es in der Studie heißt, seien 85,0 Prozent der Samsung-Nutzer mit ihren Handys sehr zufrieden bzw. zufrieden. Nokia - Kunden bewerteten ihr Handy allerdings kaum geringer positiv mit 82,1 Prozent.
Die veröffentlichte Studie basiert auf einer bundesweiten Online-Befragung von 1.000 Personen im Alter von 18 bis 49 Jahren, von denen etwa 95 Prozent ein privates Mobiltelefon benutzen. Von den befragten Usern nutzen die meisten ein Mobiltelefon der Marke Nokia (39,5 Prozent), gefolgt von Siemens (26,7 Prozent), Sony Ericsson (11,1 Prozent), Samsung (9,8 Prozent) und Motorola (7,8 Prozent).
Im Ergebnis heißt es in der Studie: Die Zufriedenheit aller Handy-Nutzer ist insgesamt sehr hoch. So gaben 77,9 Prozent der Befragten an, mit dem derzeit genutzten Handy (sehr) zufrieden zu sein. Hinter Samsung und Nokia reihen sich mit leichtem Abstand die Marken Motorola (79,8 Prozent), Sony Ericsson (75,2 Prozent) und Siemens mit 71,6 Prozent auf die weiteren Plätze ein.
Laut dpm-team trägt vor allem eine gute Empfangsqualität, das Preis-/Leistungsverhältnis und die Menüführung zur Zufriedenheit bei. Eine integrierte Kamera hätte dagegen kaum eine Bedeutung, heißt es weiter in der Studie.
Samsung scheint mit seinen Handy-Angeboten genau die Wünsche der mobilen Generation in den entscheidenden Kriterien zu erfüllen: Die Empfangsqualität (78,5 Prozent / Durchschnitt 77,3 Prozent), das Preis-/Leistungsverhältnis (80,6 Prozent / Durchschnitt 72,9 Prozent) und die Einfachheit der Menüführung (86,0 Prozent / Durchschnitt 81,9 Prozent) werden überdurchschnittlich gut bewertet.
Beim Neukauf eines Mobiltelefons kommt für mehr als zwei Drittel der Befragten allerdings die Marke Nokia (70,2 Prozent) in Frage. Erst mit klarem Abstand werden Sony Ericsson (39,9 Prozent), Siemens (34,5 Prozent), Motorola (28,6 Prozent) und Samsung (26,2 Prozent) in Betracht gezogen. Das zeigt, dass der Branchenprimus zurzeit einen fast uneinholbaren Vorsprung zu haben scheint und die Konkurrenz sich kreative Marktstrategien im Wettbewerb mit Nokia überlegen muss.
Bei dem derzeit harten Verdrängungswettbewerb suchen die Mobilfunkanbieter offenbar nach neuen Wegen, Umsatz und Gewinn zu steigern. Einem Bericht der 'Financial Times Deutschland' zufolge erwägt der drittgrößte deutsche Mobilfunkanbieter O2 den Einstieg ins Festnetzgeschäft. Derzeit würde geprüft, ob O2 schnelle Internetzugänge anbieten soll.
"O2 bastelt seit einigen Monaten an Konzepten für einen Einstieg ins DSL-Geschäft", so der Bericht weiter. O2 hat bereits großen Erfolg mit seinem Tarif "Genion", bei dem Telefonate in einem Umkreis um die eigene Wohnung so günstig wie im Festnetz abgerechnet werden. Im Frühjahr 2005 hatte die Tochterfirma des britischen O2-Konzerns dann einen UMTS-Internetzugang unter dem Namen "Surf@Home" auf den Markt gebracht. Ein Einstieg in das DSL-Geschäft würde zur Strategie von O2-Deutschland-Chef Rudolf Gröger passen, mehr Kunden anzulocken.
Sollte O2 tatsächlich als weiterer Mitbewerber im DSL-Markt auftauchen darf man auf die Reaktion der Telekom gespannt sein. Deren Chef Kai-Uwe Ricke hatte nämlich angekündigt: "Wir werden unsere Umsatzmarktanteile mit Haut und Haaren verteidigen. Wenn es darauf ankommt wird die Deutsche Telekom dafür auch dem Umsatz Vorrang vor dem operativen Ergebnis geben - das gilt insbesondere für den DSL-Markt".
Bestellt man bei seiner Bank eine EC-Karte so erhält man diese und die dazugehörige PIN in zwei zeitversetzten Briefen. Das Landgericht Rottweil (Az.: 1 O 26/04) hat nun entschieden, dass Mobilfunk-Anbieter dieses Verfahren auch bei SIM-Karten und deren PINs anwenden müssen. Damit soll Missbrauch durch unberechtigte Dritte verhindert werden.
Im verhandelten Fall klagte ein Mobilfunk-Unternehmen gegen seinen Kunden. Dieser hatte eine zweite SIM-Karte für sich bestellt, die aber ohne sein Wissen von seiner Ex-Frau abgefangen wurde, die noch im gleichen Haus wohnte. Als der Brief mit der PIN eintraf fing die Frau diesen ab und nutzte die Karte in ihrem Handy. Dazu schaltete sie sie mit der beiliegenden PIN frei.
Erst als über 5.000 Euro innerhalb von zwei Monaten vertelefoniert waren sperrte das Mobilfunk-Unternehmen die Karte und forderte die ausstehenden Beträge vom Mann ein. Als dieser sich darufhin weigerte zu zahlen, da er nie Karte oder Rechnungen erhalten habe, ging der Mobilfunkprovider vor Gericht.
Die Klage wurde jedoch abgewiesen, da das Unternehmen mit dem gemeinsamen Versand von SIM-Karte und PIN gegen eine vertragliche Schutzpflicht verstoßen habe, befanden die Richter. Nach ihrer Auffassung sei es heutzutage eine Selbstverständlichkeit, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wenn die Gefahr des Missbrauchs mit hohen Folgekosten bestehe. Der Provider hätte die SIM-Karte separat und zeitlich versetzt zu der PIN-Nummer verschicken müssen. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, das Postident-Verfahren zu nutzen, bei dem der Postangestellte mittels Ausweis und Unterschrift sicherstellen kann, dass der Empfänger der berechtigte Adressat ist.
Die Hamburger freenet.de AG wurde erneut für ihr Umsatzwachstum ausgezeichnet. Im Ranking "Technology Fast 50" der Beratungsgesellschaft Deloitte erreichte Freenet einen hervorragenden Platz 5 und bewies mit 2075,6 Prozent kumulativem Umsatzwachstum über die vergangenen fünf Geschäftsjahre erneut, dass es zu den am schnellsten wachsenden deutschen Technologieunternehmen gehört.
"Diese erneute Auszeichnung ist Bestätigung für unsere wachstums- und kundenorientierte Unternehmensstrategie und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen", freute sich Eckhard Spoerr, Vorstandsvorsitzender der freenet.de AG, auf der gestrigen Preisverleihung in Berlin.
"Mit besonderem Stolz erfüllt uns diese Platzierung auch deshalb, weil sich freenet als vergleichsweise junges Internet- und Telekommunikationsunternehmen nachhaltig gegen große, international agierende Anbieter durchgesetzt hat – und das auf einem Markt, der immer noch von Monopolstrukturen und vielfachen Wettbewerbshemmnissen geprägt ist", erklärte Spoerr weiter. Seit der Unternehmensgründung im Jahre 1999 ist es der Hamburger freenet als umsatz- und ertragsstarkes, nationales Unternehmen gelungen, die Anzahl der Mitarbeiter in Deutschland von damals 46 auf mittlerweile über 1900 zu erhöhen.
Schon in den vergangenen zwei Jahren hatte freenet mit einem zweiten und einem ersten Platz beim Deloitte-Ranking jeweils absolute Spitzenpositionen belegt. Dem Wettbewerb stellen sich Technologieunternehmen aus den Bereichen Kommunikation/Netzwerkbetrieb, Internet, Halbleiter/Anlagen, Computer/Peripherie, Life Sciences sowie Software.
In Deutschland organisiert Deloitte zum dritten Mal die Verleihung des Deloitte Technology Fast 50 für deutsche Firmen mit überdurchschnittlichem Wachstum. Dabei berücksichtigt Deloitte Unternehmen, die Umsatzerlöse in Höhe von mindestens 50.000 Euro im Jahr 2000 und mindestens einer Million Euro im Jahr 2004 verzeichneten, seit mindestens fünf Jahren bestehen und ihren Unternehmenssitz in Deutschland haben. International wird dieser Preis bereits seit 1995 verliehen. Durch die Anbindung des deutschen Technology Fast 50 an das europäische Technology Fast 500 haben die Sieger die Chance, als eines der erfolgreichsten Technologieunternehmen Europas ausgezeichnet zu werden.
Aus einer Mitteilung des Deutschen Kabelverbandes geht hervor, dass die angeschlossenen Mitglieder (Kabel Deutschland, Kabel BW, iesy und ish) ihr gestecktes Ziel, bis Ende 2005 eine Million Haushalte zusätzlich mit erweiterten Kabeldiensten zu versorgen, mehr als übertreffen werden. Damit, so schätzt der Verband bereits heute, könnten Ende 2005 bundesweit mehr als 5,8 Millionen Haushalte neben den herkömmlichen Rundfunkdiensten auch Internet und Telefon via Kabel nutzen. Vom Angebot des schnellen Internets über das TV Kabel profitiert zunehmend der ländliche Raum, der laut Breitbandatlas der Bundesregierung bislang oft keinen Anschluss an das Breitband-Internet hat.
Die Mitglieder des Kabelverbandes wollen anlässlich der Münchener Medientage (die am 26. Oktober beginnen) verstärkt für Ihre Produkte werben und somit in die Offensive gehen. Hierzu hat der Verband auch eine Website vorbereitet, auf der ab morgen entsprechende Verbraucherinformationen abrufbar sind. Gleichzeitig sollen auf verschiedenen Internet-Portalen Werbekampagnen geschaltet werden, die das Portal sowie die Produkte weiter bekannt machen. Zusätzlich legt der Kabelverband ihre Zahlen, Fakten und Positionen zum Breitband-Ausbau in Deutschland, auf den Medientagen, auch in Form einer Broschüre vor. Gegen 16:00 Uhr lädt der Deutsche Kabelverband dann zu einer Podiumsdiskussion unter dem Motto: "Cable beyond the Wires - From Triple Play to Multi Play" ein, auf der Spitzenrepräsentanten der europäischen Kabelbranche, aber auch Wettbewerbsexperten und Vertreter des DSL-Wettbewerbs vertreten sein werden.
Der Präsident des Deutschen Kabelverbands, Rüttger Keienburg, kommentiert: "Spätestens 2011 hängt das Produktivitätswachstum laut OECD auch in Deutschland zu einem Drittel vom Zugang zum breitbandigem Internet ab. Es sind die Kabelnetzbetreiber, die jetzt die bisherige Schlusslicht-Stellung Deutschlands im Breitband-Wettbewerb aufbrechen, in dem sie erstmals eine echte Alternative zum DSL-Monopol schaffen. Diese Leistung erbringen die Kabelnetzbetreiber in einem nach wie vor überregulierten Umfeld - deshalb ist der Abbau von medienpolitischer Überregulierung und einseitiger Benachteiligung, etwa im Urheberrecht oder bei Must Carry, dringend erforderlich"
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beschaeftigt sich die neue Studie 'VoIPSEC' mit der Sicherheit von Voice over IP-Systemen (VoIP). Die Studie beleuchtet, was bei der zunehmenden Konvergenz von Sprach- und Datendiensten technisch und organisatorisch notwendig ist. Auf der in dieser Woche in München stattfindenden Technologie-Messe 'Systems' wird die Internet-Telefonie (Voice over Internet Protocol) ein Schwerpunkt am Stand des BSI sein.
'Mit der Verbreitung neuer Systeme erhoeht sich auch das Risiko für Angriffe. Voice over IP bildet hierbei keine Ausnahme', erklaert Dr. Udo Helmbrecht, Praesident des BSI. 'Bei der Auswahl eines Systems sollten die realisierten Sicherheitsmaßnahmen im Fokus stehen und nicht nur die Systemfunktionalität', fordert er. Den Vorteilen der VoIP-Technik werde in der Studie daher eine detaillierte Sicherheitsbetrachtung gegenuebergestellt. Am Ende sollte die Entscheidung für oder gegen den Einsatz von VoIP-Systemen aber immer zugunsten der IT-Sicherheit ausfallen, betont Helmbrecht.
Vergleicht man traditionell installierten Telekommunikationsanlagen (TK) und die Internet-Telefonie (VoIP), so stellt man schnell fest, dass der ungesicherte Einsatz von VoIP-Technologie mit deutlich größeren Risiken verbunden ist. Zu den Sicherheitsrisiken der TK-Welt kommen zusätzlich diejenigen der IP-Welt hinzu. Besonders gefährdet ist die Systemverfügbarkeit. Waehrend frueher ein Ausfall der IP-Infrastruktur oder der Telekommunikation entweder nur die Datenkommunikation oder nur die Telefonie beeintraechtigt hat, können mit der Zusammenlegung beider Technologien auch beide gestört werden oder ausfallen.
Außerdem ist es bei einem einheitlichen System für Sprache und Daten deutlich einfacher, Kommunikationsinhalte und -beziehungen abzuhören und mitzuschneiden. Nach Meinung des BSI sollte man bei der Einrichtung eines VoIP-Systems nicht nur Wert auf organisatorische und infrastrukturelle Schutzmaßnahmen legen, sondern speziell auf die Verfuegbarkeit und die Integritaet des Systems achten. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen sind heute zwar technisch und organisatorisch realisierbar, aber mit einem substanziellen technischen und finanziellen Aufwand verbunden, der die angestrebten Kosteneinsparungen möglicherweise vermindert. Daher muessen die Kosten fuer die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen bereits fruehzeitig in die Planungen einbezogen werden.
Individuelle Klingeltöne, Handylogos oder Spiele erfreuen sich speziell bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Viele Handy-Nutzer peppen ihr Handy mit hochwertigen polyphonen Klingeltönen auf oder verleihen diesem durch das Herunterladen eines bestimmten Logos eine persönliche Note.
Mit dem Siegeszug dieser kostenpflichtigen Mehrwertdienste nimmt jedoch auch die Kritik an etlichen Angeboten weiter zu. Die Geschäftsmodelle vieler führender Anbieter geraten zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Im Fernsehen werden auf den ersten Blick supergünstige Angebote beworben, doch de facto schnappt bei vielen Nutzern schnell die Kostenfalle zu.
Das Münchner Unternehmen newego.de hat als erster Anbieter von Klingeltönen, Logos und Spielen für Mobiltelefone auf seiner Plattform eatmymobile.de eine Anti-Abzock-Front eingerichtet. Im Community Bereich haben Nutzer in einem eigens geschaffenen Forum die Möglichkeit sich über Erfahrungen bei unseriösen Anbietern auszutauschen und somit gegenseitig zu warnen und Hilfestellungen zu leisten.
Im vergangenen Monat hatte derselbe Anbieter bereits mit der Einführung einer neuartigen Kostenkontrolle für Aufmerksamkeit gesorgt. Diese bietet eine genaue Übersicht der bestellten Inhalte und ermöglicht die Einrichtung eines monatlichen Budgets. Wird dieser Betrag überschritten so erhält der Nutzer einen Warnhinweis.
Die Anti-Abzock-Front ist nun der nächste Schritt, um dem Vorurteil aktiv entgegenzutreten, dass die Bestellung von Klingeltönen prinzipiell mit einer Abzocke verbunden ist. Getreu dem Motto 'Keine Macht der Abzocke' sollen auch zukünftig weitere Innovationen entwickelt werden, um den Kunden das teilweise verloren gegangene Vertrauen in die Bestellung von Klingeltönen, Logos und Games für Handys zurückzugeben.
Auch im Fernsehen ist EAT MY MOBILE inzwischen präsent. Allerdings nicht wie einige Anbieter, die mit Ihrer aggressiven Fernsehwerbung bereits viele Zuschauer verärgert haben. Auch hier bevorzugt die NEW.EGO Mobile Entertainment GmbH andere Wege. Laut dem Geschäftsführer Martin Blumenthal sollen die Zuschauer nicht mit nerviger Werbung belästigt, sondern mit redaktionellen Beiträgen informiert werden. Daher wird im Rahmen der Sendung 'Konsole Köln' des neuen Fernsehsenders center.tv in einigen Wochen täglich ein Handyspiel vorgestellt.
Auf dem Breitband-Workshop zur "Zukunft der Netze" am 12. Oktober in München diskutierte die QSC AG mit der IT- und TK-Fachpresse erstmals neue Wege in der Telekommunikation auf Basis eines modernen Next Generation Network (NGN), das QSC in diesem Jahr zusammen mit dem Netzwerkausrüster Huawei Technologies aufgebaut hat.
Bernd Puschendorf, Vorstand Vertrieb und Marketing der QSC AG, erläutert: "Dank unseres modernen NGN können Unternehmenskunden ihre Kommunikation noch effizienter und kostengünstiger gestalten. Was sich früher nur Großunternehmen leisten konnten, steht nun auch kleinen Unternehmen in vollem Umfang zur Verfügung."
Stand früher noch die Zusammenlegung von Sprache und Daten im Vordergrund, folgt nun die Verschmelzung von Mobil- und Festnetz (Fixed Mobile Convergence). Oliver Bröhl, Leiter Produktmanagement der QSC AG, erläuterte die daraus erwachsenden sogenannten "konvergenten Dienste". So präsentierte QSC die auf NGN-Basis entwickelten Virtual Office Anwendungen, die kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit zur Kommunikationssteuerung geben, wie sie sonst nur mit kostspieligen Intelligent-Network Plattformen möglich wären.
Anfang Dezember wird QSC den Kunden Anwendungen wie Personal Routing, FindMe, Interactive Voice Response (IVR) sowie mobile "Call-Through"- oder "Call-Back"-Dienste anbieten. Alle Funktionen werden dabei bequem über ein Web-Frontend am PC konfiguriert. Der Kunde braucht nicht in neue Telekommunikations-Infrastruktur oder Endgeräte zu investieren. Der bisherige Telefonanschluss und ein Internetzugang für die Konfiguration reichen aus.
Mit Personal Routing steht dem Kunden ein Filter zur intelligenten Gesprächssteuerung zur Verfügung. So können beispielsweise Anrufergruppen zeit- oder herkunftsabhängig auf unterschiedliche Anschlüsse geroutet werden. VIP- oder Sperrlisten ermöglichen das bevorzugte Durchstellen oder komplette Sperren von Anrufern. Belästigungen durch Werbeanrufe (SPIT) kann somit wirksam entgegnet werden. Die sogenannte FindMe-Funktion leitet wichtige Anrufe immer auf das gerade passende Telefon weiter.
Interactive Voice Response ist die Bezeichnung für ein dialogorientiertes, interaktives Sprachsystem, mit dem Anrufer per Telefon Informationen geben oder abrufen können, Bestellungen tätigen oder sich menügeführt mit dem richtigen Ansprechpartner verbinden lassen können.
Call-Through und Call-Back Funktionen helfen, bei Handygesprächen Kosten zu senken. Trotz stetig sinkender Mobilfunkpreise im Inland fallen gerade bei Telefonaten in fremde Mobilfunknetze oder ins Ausland immer noch sehr hohe Gesprächsgebühren an. QSC stellt die Verbindung zwischen den Teilnehmern über ihr Next Generation Network her. Die Abrechnung erfolgt optimiert über eine einzige Rechnung und nicht über das jeweilige Handy.
Kiel, 13. Oktober 2005 – Die cenco GmbH mit Sitz in Kiel bietet Unternehmen mit ContactCentern für die telefonische Kundenbetreuung sowie Betreibern von CallCentern interessante Möglichkeiten, ihren bereits installierten CiscoCallManager noch effizienter und leistungsfähiger einzusetzen.
Immer mehr Unternehmen und CallCenter nutzen IP-basierte Lösungen für ihr Contact Management. Besonders der CiscoCallManager zählt zu den am häufigsten eingesetzten Systemen. cenco bietet das Cisco Produkt bisher sehr erfolgreich im Rahmen seines Komplettangebots für Kommunikationslösungen mit an. Um Kunden mit eigenem CiscoCallManager ergänzende Funktionalitäten zu ermöglichen, weitet cenco sein Produkt-portfolio aus. Funktionen wie Unified Messaging, Anrufverteilung (Automatic Call Distribution ACD) mit intelligenter Weiterleitung zum jeweiligen Sachbearbeiter, Automatische Anruferbefragung (Interactive Voice Response IVR) zur optimalen Kanalisierung des Anruferwunsches oder Outbound-Dialing zur Erhöhung der Effektivität sind ab sofort zum monatlichen Fixpreis erhältlich. Das cencoContactCenter integriert diese Funktionen mit dem multimedialen Kontaktmanagement inklusive der Verbindungen zu dezentralen Standorten des Anwenders.
Der Kunde steht in der Regel vor der Wahl, diese zusätzlichen Funktionalitäten zu kaufen und dann in Eigenregie zu betreiben. Dies ist aber in vielen Fällen betriebswirtschaftlich uninteressant. Daher betreibt cenco ein zentrales Cisco-System, dass anteilig von den Kunden nach ihren jeweiligen Bedürfnissen äußerst flexibel genutzt werden kann. Damit wird auch der Einsatz von gewünschten High-End Leistungen rund um den eigenen CiscoCallManager preislich so attraktiv, dass diese auch für nur wenige Arbeitsplätze betriebswirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden können.
Wichtig ist dabei, dass der Kunde stets seine "individualisierte Standardlösung" erhält, die auf seine speziellen Bedürfnisse zugeschnitten wird. " Bei der Neuanschaffung einer Telefonanlage lassen wir unseren Kunden die Wahl, ob er unseren zentralen CiscoCallManager oder einen bei Ihm Vor-Ort installierten Lokalen mietet oder kauft. Hat der Kunde schon seinen eigenen CiscoCallManager im Einsatz, kann er durch die Verbindung mit unserem cencoContactCenter preisgünstig die erweiterte Funktionen nutzen" so Michael Hollemeyer, Geschäftsführer der cenco GmbH.
cenco garantiert dem Kunden äußerst flexible Vertragslaufzeiten ab nur einem Monat. "Der Kunde bekommt zu seinem CiscoCallManager die Funktionalitäten eines High-tech Contact Centers, ohne jedoch dafür sein Kapital binden zu müssen. Stattdessen zahlt er uns einen überschaubaren monatlichen Fixbetrag für System und Wartung" so Hollemeyer. "Und das Wichtigste ist, dass die von uns eingesetzten Systeme und Anwendungen durch die schon beinhalteten Updates immer dem aktuellen technologischen Marktstandard entsprechen".
Über cenco
Die im Januar 2004 gegründete cenco GmbH mit Sitz in Kiel ist einer der führenden Application Service Provider (ASP) für IP-Telefonie-Lösungen bis zur multimedialen Contact Center-Funktionalität für Unternehmen aller Art und Größe auf Basis einer virtuellen Bereitstellung der Anwendungen.
cenco GmbH
Michael Hollemeyer
Geschäftsführer
Schauenburgerstrasse 116
24118 Kiel
Telefon 0431 – 56 06 – 340
Pressekontakt:
E-Mail: [EMAIL]v.isenmann@cenco.cc[/EMAIL]
Der Hamburger Internet-Dienstleister und DSL-Zugangs-Provider, freenet, bietet im Rahmen einer Werbeaktion für den Monat Oktober sehr günstige Hardware kombiniert mit einer DSL-Flatrate für 5,93 Euro.
Die neue FRITZ!Box Fon WLAN 7050 beispielsweise, liefert ein intelligentes Breitbandmanagement und sorgt damit für eine perfekte Sprachqualität. Bei diesem Gerät handelt es sich um einen kombinierten DSL-Router und Telefonanlage. Der Kunde kann ab sofort - unabhängig von ISDN oder einem anlogen Festnetzanschluss - sehr einfach über VoIP telefonieren und sparen. Nutzen kann er dabei seine ihm vertrauten Endgeräten (analoge Geräte oder auch ISDN-Telefone sowie auch Telefonanlagen). Darüber hinaus kommt das Gerät bereits mit WLAN ab Werk - geschützt durch ein individuelles Passwort - und unterstützt ADSL2+ mit bis zu 25 Mbit/s. In der FRITZ!Box Fon WLAN 7050 ist ein DSL-Router zum Anschluss mehrerer PCs integriert und verfügt zum Schutz der User über eine TÜV-geprüfte Firewall.
Die FRITZ!Box Fon WLAN 7050 gibt es bei freenet stark subventioniert, wenn sich DSL-Neukunden für die DSL-Flatrate "freenetDSL flat" mit einer Laufzeit von 18 Monaten entscheiden. Diese Flat bietet außergewöhnlich günstige Konditionen: Der Kunde zahl in den ersten 12 Monaten der Vertragslaufzeit eine monatliche Gebühr von 8,90 Euro und für die verbleibenden sechs Monate ist er dann gebührenfrei. Das bedeutet: Der Kunde zahl effektiv über die Gesamtlaufzeit von 18 Monaten nur 5,93 Euro pro Monat für seine Flatrate. Alle weiteren Angebote ändern sich nicht. So gibt es auch im Oktober den Volumentarif freenetDSL sun für Euro 2,60 effektive Grundgebühr (errechnet sich bei einer Vertragslaufzeit von 18 Monaten aus einer Grundgebühr von Euro 3,90 monatlich für die ersten 12 Monate und keiner weiteren Zahlung für sechs Monate) - inklusive 2 GB Freivolumen (danach 1 Cent/MB). Mit VoIP-Funktion kostet das Gerät 29,90 Euro, ansonsten wird es gratis mitgeliefert.
Zusammenfassung:
Neue FRITZ!Box Fon WLAN 7050 kombiniert DSL-Router und Telefonanlage
Telefonieren über Internet (VoIP), ISDN oder analoges Festnetz
Anschluss von analogen Endgeräten, ISDN-Telefonen und -Telefonanlagen
WLAN ab Werk mit individuellem Kennwort verschlüsselt
Unterstützt ADSL2+ mit bis zu 25 Mbit/s
freenetDSL flat für monatlich nur 5,93 Euro effektive Grundgebühr
Darüber hinaus gibt es bei allen freenet VoIP-Tarifen (iPhone flat, iPhone plus, iPhone easy 12 / 24, iPhone Fun), die ab jetzt neu abgeschlossen werden, eine Anpassung der Auslands-Tarife. Wesentliche Änderungen sind: Gespräche in die Länder USA, Italien, Niederlande, Schweden, Luxemburg werden auf den Kampfpreis von 1,8 Cent die Minute reduziert. Einige andere Destinationen wurden bereits im August angepasst. Altverträge bleiben von sämtlichen Änderungen unberührt.
Vertrauenswürdiges Consulting
mit unabhängigen Kostenanalysen
Mit einem umfassenden Portfolio an Produkten rund um Telekommunikation und Internet, das eine individuelle und anbieterunabhängige Tarifberatung erlaubt, ist kürzlich das Unternehmen Phonedirekt Tarifconsulting GmbH in den heißumkämpften Telekommunikationsmarkt gestartet. Seine Chancen wittert das Unternehmen vor allem bei den mittelständischen Unternehmen. "Bei dieser Zielgruppe haben wir ein erhebliches Beratungspotential ausgemacht", ist sich Jörg Böckel, Geschäftsführer der Phonedirekt Tarifconsulting GmbH, sicher.
Wichtigster Ansatz beim Vertrieb der TK-Produkte ist die neutrale Beratung. "Anbieterunabhängig - aber dafür tarifabhängig", bringt es Jörg Böckel auf den Punkt. Allein im Festnetzbereich habe man die Möglichkeit - ausgehend vom zuvor analysierten Kommunikationsbedarf der Unternehmen - aus mehr als 100 Tarifen das passende Angebot zu wählen.
Basis für die richtige Anbieter- und Tarifwahl im Festnetz- und Mobilfunkbereich sei eine kostenlose Telefonkosten-Analyse im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs mit den Unternehmen. "Aus den verschiedenen, aktuellen Telefontarifen filtern wir dann anhand der wichtigsten Parameter wie Gesprächsaufkommen und Gesprächsziele den passenden Tarif und Anbieter", so Geschäftsführer Jörg Böckel. Für den Unternehmer bedeute dies: Der aussagekräftige, neutrale Vergleich ist eine maßgebliche Hilfe bei der Entscheidung für die richtigen Konditionen. Jörg Böckel: "Die zeitaufwendige Suche im Tarifdschungel hat für unsere Kunden ein Ende. Das übernimmt jetzt unser Expertenteam."
Doch das Consulting-Angebot geht noch weiter und erstreckt sich außerdem über die Bereiche Internet-Kommunikation (Flatrate, Webhosting, Standleitungen, Server-Homing) und Hardware-Beratung in Sachen Telekommunikationsanlagen. Damit deckt das Unternehmen fast die gesamte Palette der modernen Kommunikationsmittel ab. Und weiteren Service bietet man auch bei allen Formalitäten an, die im Zusammenhang mit einem Wechsel des Telefonanbieters stehen wie beispielsweise Vertragskündigungen und Rufnummernportierung.
Derzeit arbeitet die Phonedirekt Tarifconsulting GmbH mit folgenden Partnern zusammen: Colt, Deutsche Telekom, ecotel, e-plus, extraFON, O2, QSC, TALKLINE, TELE 2 und TELE-NETPOOL. Weitere Informationen zum Portfolio und Beratungsangebot sowie den Ansprechpartnern gibt es im Internet unter phonedirekt.de .
Laut Pressemitteilung setzt AVM mit einem großen Update-Paket für alle FRITZ!Box-Produkte einen weiteren Meilenstein beim Router-Einsatz. Hier heißt es: FRITZ!Box Familie mit neuer Firmware - Besser schlafen - Schnelleres DSL - Mehr als 20 neue Funktionen - Kostenfreier Download für alle Anwender:
- Nachtschaltung für WLAN-Funk und Telefon
- Unterstützt ADSL2+ mit bis zu 25 Mbit/s
- Push Service informiert per Mail über Onlinezeit und Datenvolumen
- Dual Mode-Technologie für den Betrieb im LAN oder am Kabelanschluss
- Neue Leistungsmerkmale bei der Internettelefonie und neue Firewall
Im Mittelpunkt der aktuellen Firmware stehen über 20 neue Funktionen für mehr Komfort, erweiterte Möglichkeiten beim Telefonieren und neue Einsatzgebiete. Erstmals zum Einsatz kommen eine Nachtschaltung für WLAN und angeschlossene Telefone sowie der neue Push Service. Dabei meldet sich die FRITZ!Box auf Wunsch aktiv per Mail und informiert über angefallene Verbindungen, Daten- und Zeitvolumen sowie besondere Ereignisse. Zahlreiche Erweiterungen gibt es auch bei der Telefonie über DSL, ISDN oder in Verbindung mit einer Telefonanlage. Zukunftssicherheit bietet die Unterstützung von ADSL2+ mit Übertragungsraten von bis zu 25 Mbit/s. Und mit der neuen Dual Mode-Technologie lässt sich das DSL-Modem deaktivieren. So ist der Einsatz der FRITZ!Box jetzt auch im Netzwerk und an Kabel- oder anderen Breitbandanschlüssen möglich. Das Update ist ab sofort für die FRITZ!Box Fon WLAN 7050 und die FRITZ!Box Fon 5050 unter avm.de kostenfrei erhältlich. Für die anderen FRITZ!Box-Produkte wird die neue Firmware im Laufe dieses Monats bereitstehen.
Zur vollständigen Pressemitteilung mit allen neuen Leistungen im Überblick: avm.de
Der rosa Riese und EX-Monopolist hat mit den Hürden der freien Marktwirtschaft zu kämpfen: Während sich früher die Damen und Herren des riesigen Unternehmens über Kunden keine großen Sorgen zu machen brauchten, weht nach Privatisierung ein anderer Wind. Nach und nach haben die "Wahlbeamten" zur Kenntnis zu nehmen, dass über all dort, wo private Konkurrenz zugelassen ist, die Kunden doch merklich weniger werden.
Also müssen Profis her, werden sich die Marketing-Verantwortlichen gesagt haben und schon war man mit einigen Vertriebsunternehmen im Geschäft. Via Telefon aus einem Call-Center bekamen nun Telekom-Kunden freundliche Anrufe und freundliche Hinweise auf verbesserte Leistungen.
Was viele Kunden zunächst nicht vermuteten war, dass offenbar knallharte Verkäufer ihre "Abschlusszahlen" zu bringen hatten und dabei ablehnende Kunden als solche nicht sahen. Aus Beschwerden bei Verbraucherschutzzentralen geht hervor, dass die "Drückerkolonnen" von der "Telekom" offenbar einfach Tarif- und Vertragsveränderungen vornehmen, obwohl die Kunden ganz eindeutig ihre ablehnende Haltung am Telefon signalisiert hatten.
Nach Veröffentlichung dieser fragwürdigen Geschäftsmethoden und nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Köln auf Unterlassung unerwünschter Telefonwerbung (Anfang des Jahres) reagierte die Telekom und stoppte angeblich ein Vertriebsunternehmen, das Kundenanrufe über Call-Center ohne ausdrückliche Autorisierung veranlasst hatte. Außerdem wurde eine Mitarbeiterin abgestellt, die die Beschwerdefälle bearbeiten sollte. Damit aber hatten scheinbar die Drückerkolonnen immer noch nicht ihre Vertriebsmethoden umgestellt. Trotz des Urteils und der Hinweise des Verbraucherverbandes gehen die Kundenbeschwerden weiter.
Die Verbraucherzentrale -Bundesverband- (BZBV) hat deshalb bereits im August eine Klage gegen die T-Online International beim Landgericht Darmstadt eingereicht. Wie jetzt bekannt wurde geht der Bundesverband auch gegen die Deutsche Telekom direkt vor. Sie erhob nun eine Klage vor dem Landgericht Bonn auf Unterlassung der umstrittenen Werbemethoden
Genau ein Jahr nach dem grandiosen Start der Symbiose Tchibo/O2 erweitert Tchibo sein Angebot nun auch auf Laufzeittarife für Mobilfunkgeräte. Wie es in einer Veröffentlichung heißt, können Kunden ab Oktober 2005 auch Handy-Tarife mit zweijähriger Laufzeit buchen. Mit diesen Tarifen zahlen Kunden dann nur noch 15 Cent je Minute rund um die Uhr und das deutschlandweit in alle Netze. Die Anrufe ins Ausland und zu Sonderrufnummern kosten allerdings erheblich mehr.
Attraktiv wird der neue Vertrag für Nutzer, die mit "Tchibo-Kunden" telefonieren. Hier berechnet der Kaffeeröster und Muli-Shop-Betreiber nur 5 Cent pro Minute. Diese Regelung gilt übrigens auch für Prepaid-Kunden, die eine Handy-Nr. im Format (0176)-43 sowie (0176)50 bis 54 zugeteilt bekommen haben. Für normale SMS berechnet Tchibo 15 Cent pro SMS; für MMS-Dienste werden 39 Cent pro Botschaft fällig.
Die neuen Laufzeittarife werden in zwei verschiedenen Varianten angeboten, die wahlweise an einem subventionierten Handy ... oder eben nicht ... gebunden sind. Für einen Vertrag mit subventioniertem Handy zahlt der Kunden einen monatlichen Grundpreis in Höhe von 9,95 Euro. Verzichtet er auf ein Handy, dann zahlt er nur 5,95 Euro monatlich. Die Verträge haben eine Mindestlaufzeit von zwei Jahren; in beiden Verträgen wird eine einmalige Anschlussgebühr in Höhe von 19,95 Euro fällig. Kunden, die sich für ein subventioniertes Handy entscheiden, können zwischen einem Nokia 3120 und Philips 362 (Fotohandy) wählen. Während der Werbezeit (bis einschließlich 30.11.2005) werden dem Neukunden die Anschlussgebühren sowie drei Monatsgebühren erlassen.
Wie Tchibo weiterhin bekannt gab, konnte das Unternehmen innerhalb eines Jahres insgesamt 435.000 neue Kunden für das O2 Prepaid-Angebot begeistern. Tchibo war im Oktober 2004 mit dem Prepaid-Angebot gestartet und hatte zunächst 35 Cent / Minute verlangt. Nachdem die Konkurrenz aber mit No-Frills-Angeboten reagiert haben, wurde der Minutenpreis jetzt auf 25 Cent (deutschlandweit für alle Netze) gesenkt. Zusätzlich kam das Angebot, für Telefonate innerhalb der "Tchibo-Gemeinschaft", nur 5 Cent / Minute zahlen zu müssen.
Das Joint Venture, an dem O2 wie auch Tchibo zu je 50 Prozent beteiligt sind, nutzen die Vertriebswege der Tchibo GmbH und die Mobilfunkinfrastruktur von O2 Germany. Kunden können sich in den 900 Filialen, bei ausgewählten Fachhandelspartnern von Tchibo und im Internet über die Angebote informieren und sie kaufen.
Als einer der ersten VoIP-Anbieter bietet der bundesweit tätige DSL- und VoIP-Carrier dus.net nun auch einen Telefonbucheintrag für Voice over IP Anschlüsse an.
Wie es in einer Pressemitteilung heißt, können Kunden, die über dus.net eine portierbare Festnetznummer bestellt oder ihren Telefonanschluss zu dus.net portiert haben, ab heute auch die Eintragung ihrer Nummer ins Telefonbuch beantragen. Für die Bearbeitung verlangt dus.net eine einmalige Gebühr in Höhe von 9,90 Euro. Formal sieht es so aus, dass der Kunde im Kundenbereich ein vorbereitetes Formular ausfüllt, ausdruckt, unterschreibt und das Dokument an dus.net per Fax oder eMail übermittelt.
"Damit ist nun der Übergang vom herkömmlichen Festnetzanschluss zum reinen VoIP-Telefonanschluss bei dus.net fast perfekt", heißt es weiter in der Mitteilung. Einzig die Notruffunktionalität ist noch nicht so umsetzbar wie es bei dem herkömmlichen Festnetzanschluss möglich ist. Die Bundesnetzagentur wird hier jedoch in den nächsten Monaten Regelungen auch für VoIP-Anbieter finden.
Andree Meier, COO der dus.net: "dus.net ist praktisch in der Lage Notrufe mit entsprechenden Flags zu versehen, um auch Röchelanrufe oder Notrufe an die richtige Notrufleitstelle zu routen. Der Zugriff auf die benötigten Leitstellencodes bleibt uns aber aufgrund unseres unregulierten Status als VoIP-Anbieter erst einmal verwehrt. Wir haben dennoch eine Übergangslösung für unseren Kunden geschaffen." Meier weiter: "Unsere Kunden können über das interne Telefonbuch die Kurzwahlen 110 und 112 mit den Rufnummern der für Sie zuständigen örtlichen Notrufleitstellen belegen um so auch über Voice over IP einen Notruf abzusetzen." COO Meier betont dabei aber ausdrücklich, ..."dies ist keine Notruffunktionalität wie sie im Sinne des TKG vorgegeben wird, sondern als Übergangslösung zu verstehen."
Nach eigenen Angaben ist bei dus.net seit Jahresbeginn eine Verfügbarkeit von weit über 99,5% erreicht worden. Geplante nächtliche Wartungen sind hier sogar noch enthalten. Damit will dus.net seinen Spitzenplatz unter den deutschen VoIP Anbietern weiter behaupten.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Webseiten der dus.net GmbH bzw. telefonisch über die Hotline.
Aus einer Presseerklärung der Telefónica Deutschland GmbH geht hervor, dass der DSL-Zugangs-Provider 1&1 Internet AG zukünftig die Telefónica Plattform für ihre VoIP Angebote nutzen wird. Wie es heißt, stellt die Telefónica dem Internet Service Provider aus Montabaur deutschlandweite geographische Rufnummern (Ortsvorwahlen) zur Verfügung. Außerdem sorgt die Telefonica für die reibungslose Terminierung der Gespräche. Damit baut die Telefónica seine Position im Bereich Voice-over-IP weiter aus.
Das Leistungsspektrum der Telefónica umfasst schmal- und breitbandige Internetzugänge, Standortvernetzungen mittels Virtual Private Networks (VPN), Telefonie sowie Mehrwertdienste wie Voice-over-IP und Security-Lösungen. Aufgrund der eigenen Netz-Infrastruktur kann Telefónica eine breite Palette von Produkten und Lösungen speziell für jegliche Art und Größe von Unternehmen anbieten. Zudem verfügt das Unternehmen über bundesweit lückenlose Rufnummernblöcke aller geographischer Rufnummern und stellt diese seinen Kunden, wie jetzt der 1&1 Internet AG, bereit. VoIP-Teilnehmer erhalten somit eine Telefonnummer mit ihrer entsprechenden Ortsvorwahl.
"Mit dem 1&1 Projekt bauen wir unsere Position im Bereich Voice-over-IP weiter aus. Dank unserer langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet und einer Technologie, die höchsten Qualitäts-, Anwendungs- und Sicherheitsansprüchen gerecht wird, können wir auf unserer Plattform individuelle Lösungen für unterschiedlichste Kundenanforderungen realisieren", so Andreas Bodczek, Deutschland-Geschäftsführer bei Telefónica.
"Telefónica ist einer der Vorreiter im Markt für Voice-over-IP und damit für uns ein naheliegender Partner bei der Nutzung dieser zukunftsweisenden Technologie. Ihr Angebot macht es uns möglich, unseren Kunden attraktive VoIP-Services anzubieten", so Achim Weiss, Vorstand Technik/Entwicklung der 1&1 Internet AG.
Global IP Telecommunications (kurz Global IP Tel), bietet das erste Voice over IP Softwaretelefon mit voller TAPI-Unterstützung an. TAPI ist die Abkürzung für "Telephony Application Programming Interface" , eine Schnittstelle zur Programmierung von Telefon Anwendungen, entwickelt von der Firma Microsoft.
Die heute veröffentlichte Software X-Pro TAPI erlaubt nicht nur das bereits aus der Vorgängerversion bekannte Anrufen von Kontakten aus TAPI-fähigen Anwendungen heraus. Auch das gezielte Aufrufen von Kontakten ist nun möglich, wenn ein Anruf eingeht. "Warum soll man umständlich Nummern tippen oder nach Details zum Gesprächspartner suchen, wenn ein einfacher Klick genügt", sagt Sal Luzzi, CEO der Global IP Telecommunications, Inc., mit Sitz in Bradford, PA (USA).
Durch eine spezielle, bei Global IP Tel entwickelte Plugin-Software, erhalten Anwender von Microsoft Outlook die Möglichkeit, über das Softphone eingehende Gespräche zu bearbeiten. Ein einziger Klick genügt, um einen Kontakt aufzurufen, wenn die Rufnummer des Gesprächspartners hinterlegt ist und übermittelt wird. Das Plugin für Outlook wurde mit allen Outlookversionen ab Outlook 2000 erfolgreich getestet. Mit einer Profifunktionalität, die bislang nur in bei Großinstallationen verfügbar war, erschließt das neue Produkt einen weiteren Teil des Telekommunikationsmarkts für die VoIP Technik.
"Anders als Wettbewerbslösungen unterstützt die Software von Global IP Tel echtes TAPI, wodurch erstmals die Verbindung professioneller Customer Relation Management Software mit VoIP möglich ist", so Michael Best, Geschäftsführer der Global IP Telecommunications, Ltd., mit Niederlassung in Schöffengrund. "Als VoIP Telefonengine von X-Pro TAPI wird die Referenzsoftware X-PRO vom Branchenprimus Xten Networks verwendet." Eine weitere Ergänzung ist die X-Pro TAPI Entwicklerumgebung. Mit C++, DELPHI, .NET or VBA (z.B. MS Excel, Word or Access) können Entwickler auf den vollen X-Pro TAPI Funktionsumfang zurückgreifen. Das Entwickler Kit ist für 399,00 Euro erhältlich.
Kunden, die in den letzten Monaten X-PRO TAPI erworben haben, erhalten ein kostenloses Update. Software und Lizenzkeys können ab heute über die persönlichen Online-Accounts bezogen werden. Weltweit erhalten Kunden, die eine reguläre Version des Softphones X-PRO erworben haben, das Upgrade zum Preis von 19,95 Euro.
Global IP Telecommunications ist seit 2004 enger Entwicklungspartner der Xten Networks Inc. (OTCBB: XNWK) und mit Einführung der Xten Videosoftphone Sparte für den Produktbereich X-Pro/X-Lite verantwortlich. Global IP Telecommunications bietet mit X-Pro/X-Lite und X-Pro TAPI weltweit die zuverlässigsten Softphoneapplikationen für Voice over IP.
In einer heutige Pressemitteilung gibt der Internet-Zugangs-Provider Arcor bekannt, dass sie die fränkische Stadt Coburg mit der neuen Internet-Zugangstechnik ADSL2+ ausgestattet hat. Damit steigt die Surfgeschwindigkeit auf bis zu 16 MBit/s. Bis dahin stellten Provider in Deutschland eine Bandbreite von maximal 6016 MBit/s zur Verfügung.
ADSL2+ ist eine Weiterentwicklung der bisherigen DSL-Technik. Die höheren Bandbreiten und damit auch höheres Tempo beim Downloaden werden durch eine Erweiterung des Frequenzbereichs im bestehenden Telefonkupferkabel erreicht. Arcor bietet Empfangsgeschwindigkeiten von bis zu 16 MBit/s im Download und bis zu 800 Kbit/s im Upstream.
Mit der neuen Technik lassen sich unter anderem Videos und Songs in Sekundenschnelle aus dem Internet laden, selbst wenn andere Familienmitglieder den Zugang mitbenutzen. Außerdem lassen sich nun Videofilme im hochauflösenden HDTV-Format störungsfrei anschauen und die Internet-Telefonie gewinnt erheblich an Qualität.
Ein Umstieg auf die zweite DSL-Generation ist problemlos möglich, da die vorhandene Technik bis auf ein ADSL2+ fähiges DSL-Modem beibehalten werden kann. Arcor hat Coburg deshalb ausgewählt, weil die Stadt mit einem Mix aus kurzen und längeren Leitungswegen zum Kunden, ideale Testvoraussetzungen für ADSL2+ bieten. Nach erfolgreichem Pilotabschluss will Arcor die zweite DSL-Generation auch in anderen Städten realisieren. Wann das sein wird, wurde noch nicht genannt.
Zeitgleich kündigt der Internet-Zugangs-Provider HanseNet die Inbetriebnahme von ADSL2+ Leitungen an: Ab Oktober 2005 können HanseNet Kunden Breitband-Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 18 MBit/s im Downstream buchen. Für die einmalige Einrichtung verlangt der Provider 99,90 Euro, danach sind dann monatlich 49,90 Euro fällig. Im Angebot inbegriffen sind neben dem Internet-Zugang mit 18 MBit/s im Downstream und 600 KBit/s im Upstream auch ein Telefonanschluss. Das Angebot wird zunächst in den Städten Berlin, Dortmund, Essen, Frankfurt a.M, Karlsruhe, Lübeck, Mühlheim / Oberhausen, München, Offenbach, Rostock, Solingen, Stuttgart sowie Wuppertal verfügbar sein.
Die Telekom will auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ein integriertes Festnetz-Handy vorstellen. Die Kunden könnten dann künftig nur noch mit einem Gerät auskommen. Der Marktführer folgt damit einem schon länger anhaltenden Trend und versucht, mit dem neuen Angebot der schon seit einiger Zeit im Festnetzgeschäft stattfindenden Umsatzerosion entgegenzuwirken.
Der Kampf um Marktanteile ist weiterhin sehr heftig und neben alternativen Anbietern wie Arcor oder Colt setzen die Mobilfunkkonzerne Vodafone, E-Plus und O2 dem Branchenprimus zu. Immer mehr Menschen greifen lieber zum Handy statt zum Festnetz-Telefon, zumal die Mobilfunkgebühren noch fallen. Bei O2 und Vodafone gibt es eigens auf Festnetznutzer zugeschnittenen Mobilfunk-Angebote und zuletzt sorgte auch E-Plus mit einem Pauschalangebot (Flatrate) für Aufsehen.
Um die Kunden nicht kampflos den Mitbewerbern zu überlassen will die Telekom nun mit einer Vernetzung von Mobilfunk und Festnetz gegensteuern. Allerdings werden dadurch die Umsätze der Sparte T-Com weiter unter Druck geraten. "Mit dem geplanten Festnetz-Handy wird das Unternehmen aber zumindest einen Teil der Umsätze im Konzern behalten können", sagt ein Branchenanalyst. Wann die Kunden das neue Angebot tatsächlich nutzen können steht aber noch in den Sternen, denn die konzerninterne Mobilfunksparte T- Mobile und dem Festnetzbereich konnten sich noch immer nicht über die Aufteilung des Umsatzes einigen.
Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke räumt dem kombinierten Telefon hohe Priorität ein und will es auf der IFA persönlich vorstellen. Dies ist sehr ungewöhnlich, da dies normalerweise durch die zuständigen Sparten-Vorstände erfolgt. "Wir werden für Nur-Mobilfunkkunden eine Homezone-Lösung und für Kunden, die ihren gewohnten Festnetzanschluss behalten wollen, ein Dual Phone anbieten", kündigte Ricke kürzlich an.
Die Telekom ist seitdem Jahreswechsel 2004/2005 dabei, die bisherige 4-Säulen-Struktur aufzulösen und will sich im Rahmen der Neuausrichtung zukünftig auf die Wachstumsfelder Mobilfunk, Breitband/Festnetz und Geschäftskunden fokussieren. Das Festnetz-Handy soll dabei ein erster für Kunden greifbarer Erfolg werden. Nach Ansicht von Experten hat die Telekom jedoch sehr spät auf den Trend zum Festnetz-Handy reagiert. "Wer für sich in Anspruch nimmt, Innovationsführer zu sein, der muss als erster mit so einem Dienst auf dem Markt sein", sagt Martin Gutberlet vom Marktforschungsinstitut Gartner. Als Vorbild für eine Verzahnung von Festnetz und Mobilfunk gilt der frühere britische Monopolist BT Group, der im September sein Festnetz-Handy "Fusion" auf den Markt bringt. Ganz verschwinden wird das Festnetz aber nicht. "Es wird immer Menschen geben, die über das Festnetz telefonieren wollen", sagt Gartner-Experte Gutberlet.
In einer Pressemitteilung verkündet Arcor heute stolz: Arcor hat den 1-millionsten Anschlusskunden ans Netz genommen und setzt somit sein rasantes Wachstum bei ISDN- und DSL-Angeboten fort. Arcor Chef Harald Stöber wirbt: "Mit einfachen, transparenten Tarifen haben wir die Verbraucher überzeugt. Damit sind wir zu der Alternative im deutschen Festnetz geworden."
Mit ausschlaggebender Grund für das rasante Wachstum sei die Tatsache, dass Gespräche unter den Arcor ISDN-Kunden gratis sind. "Wer also mit seinem Anschluss komplett zu Arcor wechselt, kann jetzt mit einer Million Menschen gebührenfrei telefonieren", lautet weiter die Werbebotschaft.
Ein Arcor-ISDN-Anschluss kostet 19,95 Euro im Monat. Für ISDN-Kunden bietet Arcor außerdem eine äußerst günstige Telefon-Flatrate an. Damit telefoniert man so oft und so lange man möchte quer durch Deutschland ins Festnetz. Harald Stöber: "Die Monatspauschale wird hervorragend angenommen. Jeder zweite unserer Kunden entscheidet sich für den Festpreis."
Ebenfalls sehr erfolgreich ist Arcor bei den schnellen DSL-Internet-Zugängen. So haben sich zum Stand Juni 2005 insgesamt rund 740.000 Kunden für einen Arcor DSL-Anschluss entschieden. Eine Flatrate für den Highspeed-Internet-Zugang bei Arcor ist bereits für 4,95 Euro zu haben. Diese Flatrate erlaubt ein unbegrenztes Surfen ohne Zeit- und Volumenlimit.
Arcor-Anschlüsse für ISDN und DSL gibt es derzeit in insgesamt 300 Städten und Gemeinden, davon wurden 60 Ortnetze im laufenden Geschäftsjahr erschlossen.
Die Bundesnetzagentur gab am 17.08.05 bekannt, dass die Entgelte, die Anbieter von Auskunftsdiensten und Herausgeber von Telefon- und Branchenverzeichnissen für die Überlassung von Teilnehmerdaten an die Deutsche Telekom AG zu entrichten haben, gesenkt werden und schon ist der erste Billig-Anbieter am Markt:
Varetis AG reagiert nun als erstes Unternehmen auf diese Kostenreduktion und bietet ihren Kunden unter der Nummer 11886 eine Auskunft für nur 29 Cent pro Minute. Dieser Preis liegt sogar noch unter dem bis 1997 geltenden staatlich subventioniertem Auskunftspreis von 60 Pfennig. Derzeit berechnen die Marktführer Deutsche Telekom und telegate fast das Vierfache. "Endlich ist der deutsche Auskunftsmarkt vollständig reguliert. Wir haben fast zehn Jahre dafür gekämpft", sagt Vorstandschef der Varetis AG, Dr. Klaus Harisch.
Die Varetis AG kann nur deshalb so günstig arbeiten, weil sie auf ein vollautomatisches Sprachsystem zurückgreifen kann. Dieses System ist laut Aussage des Unternehmens zur Zeit weltweit einmalig: Es gibt in brillanter Sprachqualität Auskunft, ohne Silben zu verschlucken oder künstlich zu klingen. "Es gibt keine Wartezeiten, und kein Call Center-Mitarbeiter kann versuchen, das Gespräch unnötig in die Länge zu ziehen", sagt Harisch. "Der niedrige Preis wird viele Kunden überzeugen." Wie es in der Presseerklärung heißt, lassen sich über die neue Billigauskunft 11886 rund 30 Millionen private und gewerbliche Telefonnummern und Adressen in ganz Deutschland abfragen.
Neben den Telefonie-Diensten bietet die Varetis AG auch die Internet-Auskunft GoYellow. Nun kommt mit der hochentwickelten Technik ein weiterer einfacher, aber vor allem günstiger Informationsdienst für den Endkunden dazu, wirbt Varetis. Die Rufnummer 11886 ist sowohl aus dem Festnetz der Deutschen Telekom als auch aus allen deutschen Mobilfunknetzen erreichbar.
Die Deutsche Telekom AG hatte bisher insgesamt 49 Millionen Euro jährliche Kosten bei allen Abnehmern von Teilnehmerdaten geltend gemacht. Nach der Entscheidung der Bundesnetzagentur wird sich dieser Betrag nun auf unter 800.000 Euro im Jahr verringern. Die Bundesnetzagentur folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der für den Bezug von Teilnehmerdaten und die dabei abrechenbaren Kosten einschneidende Vorgaben gemacht hatte.
Fast konkurrenzlos günstig sind die Preise des VoIP-Providers Poeplefone in der Schweiz und damit will sich der Provider im schweizerischen VoIP-Telefonmarkt positionieren: Telefonate in mindestens 38 Netze (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) kosten umgerechnet etwa 1,87 Cent pro Minute. Gespräche von Poeplefone-Kunde zu Poeplefone Kunde sind (wie üblich) kostenlos. Die Obergrenze für die meisten VoIP-Telefonate ins mobile Netz liegt bei umgerechnet 19,3 Cent / Minute.
Die Nutzung des Services wird über Kreditkarte realisiert, wobei ein Guthaben von mindestens 10 Franken anzulegen ist. Für Verbindungen ins nationale Festnetz wird noch eine Zusatzgebühr von 1,9 Rappen pro Anruf fällig. Wer seine schweizerische Festnetznummer behalten und darunter weiter erreichbar bleiben möchte, zahlt einen monatlichen Pauschalpreis von umgerechnet 3,80 Euro.
Gespräche in die schweizerischen Mobilnetze der Anbieter Orange, sunrise und Tele2, sowie in den Ländern Lichtenstein, Malta oder Grönland sind allerdings teurer. Hier zahlt der Kunde 32,2 Cent / Minute. Peoplefone verspricht weltweit Internetverbindungen mit mindestens 64 kBit/s. Zum Telefonieren wird neben einem Softphone (einem Programm zur Installation am PC), ein Telefonhörer für den Anschluss an einen PC via USB-Port angeboten. Peoplefone-Kunden können diese Geräte im Media Markt, aber auch online für etwa 51 Euro erwerben, wobei im Paket drei Monate eine kostenlose Rufnummer und eine Sprachbox sowie 300 Freiminuten im Wert von 8,70 Franken enthalten sind.
So wie in Deutschland könnte sich auch in der Schweiz ein Preiskampf im Mobilfunkbereich entwickeln. Der Anbieter Migros hat für den 13. September den Start eines einfachen Prepaid-Angebotes im Netz von Swisscom Mobile angekündigt. Das sogenannte M-Budget Mobile soll als No-Frills-Produkt nur Telefonate und SMS ermöglichen. Wie beim deutschen Simyo auch, soll es Datendienste, eine kostenlose Hotline oder einen Anrufbeantworter nicht geben. Ein Endgerät sowie SIM-Karten werden in den M-Electronics-Fachmärkten sowie in größeren Migros-Filialen (MM und MMM) erhältlich sein. Karten mit Guthaben kann der Kunde in Geschäftsstellen der Genossenschaft sowie im Internet erwerben. Wie die angekündigten "besten Preise" aussehen werden, wird erst zum Verkaufsstart bekannt gegeben.
Wenn im Fernsehen mal wieder Spots für DSL liefen, zappten die Bewohner von ländlichen Ort Lohra meist weg - schließlich wussten sie, dass die Telekom sie erst in einigen Jahren - wenn überhaupt - mit DSL-Anschlüssen versorgen würde. Dies aber wollten sich die Bewohner der Gemeinde Lohra (zwischen Marburg und Giessen) nicht länger gefallen lassen und gründeten im Frühjahr 2004 eine Bürgerinitiative. Ziel sollte es sein, Lohra flächendeckend mit schnellen Internet-Zugängen zu versorgen. Da WLAN eine zu kurze Reichweite hat und WiMax erst noch in den Startlöchern steckt entschied man sich für W-DSL = DSL via Funk. Die technische Realisierung übernahm hifreak, eine Tochterfirma der Marburger Stadtwerke, wobei das Investitionsvolumen für Bau und Betrieb des Funknetzes mit 250.000 Euro viel niedriger war als die Kalkulation der T-Com.
Vor wenigen Tagen war es dann soweit: Die ersten Nutzer der Kerngemeinde Lohra und im Ortsteil Willershausen sowie in Teilen des Allnatals konnten völlig kabellos auf der schnellen Datenautobahn im Internet surfen. Dass Lohra nun endlich an die "DSL-Internet-Datenautobahn" angeschlossen ist, davon konnten sich alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger beim W-DSL Richtfest in der Grillanlage überzeugen. Die Bürgerinitiative "DSL für Lohra ", der Anbieter, die Stadtwerke Marburg, sowie verschiedener Supportfirmen, u.a. die Fa. Heppner, Spezialist für IP-Telefonie, gaben an diversen PCs und Telefonen vor Ort allen Interessierten Sende- und Empfangsdemonstrationen.
Die Firma Heppner EDV aus Köln zeigte dabei Interessierten, dass über diesen schnellen W-DSL-Anschluss nicht nur privat telefoniert werden kann, sondern sich auch kostengünstige Möglichkeiten für Firmen ergeben. Die Firma "Heppner EDV" verfügt über mehrjährige Erfahrung im Bereich der Internettelefonie, die bundesweit eingesetzt wird.
"Vorhandene analoge Telefone können weiterverwendet werden, in dem diese Geräte an einen IP-Adapter angeschlossen werden", so Heppner EDV. Zusätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten, vorhandene Telefonanlagen für die Internettelefonie zu konfigurieren. "Falls ohnehin die Anschaffung von neuen Telefonen geplant sind, kann man auch auf IP-Telefone zugreifen", fügt Heppner EDV hinzu. Von vielen Bürgern wurde signalisiert, zukünftig nur noch übers Internet telefonieren zu wollen. "Hierzu bietet sich die Möglichkeit, die vorhandenen Rufnummern zu einem VoIP-Provider zu portieren", hieß es weiter.
"Die Gemeinde Lohra mit DSL zu versorgen, hat sehr viel Arbeit mit sich gebracht", sagte Hartmut Gaul, Sprecher der Bürgerinitiative. Aber er sei froh über das erreichte Ziel. Auch Norbert Schüren, Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg, zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Projektes und dessen Perspektiven. Das W-DSL-Versorgungsgebiet wird zum Ende dieses Jahres eine Fläche von über 100 Quadratkilometern abdecken und das erste Gebiet in Deutschland sein, wo es dann fast ausschließlich möglich ist, ohne Kabel, über Internet zu telefonieren.
Weitere Informationen zum Telefonieren über den W-DSL-Anschluss und die Internettelefonie in Lohra erhalten Sie bei: Heppner EDV, Wichheimer Str. 151, 51067 Köln
VPN Mobil heißt die neue Lösung der Telefónica Deutschland GmbH zur Einbindung mobiler Mitarbeiter und von Einzelarbeitsplätzen (national und international) in das Unternehmensnetz. Diese können damit über das öffentliche Internet einfach, bequem und sicher auf alle für sie frei geschalteten Unternehmensanwendungen zugreifen. Zeit, Ort, Zugangsvariante und Endgerät spielen dabei keine Rolle. Telefónica garantiert eine hohe Sicherheit und besten Service. Erhältlich ist VPN Mobil ab sofort direkt oder über die Premium Partner des Unternehmens. Je nachdem, wie viele Mitarbeiter den Service gleichzeitig nutzen möchten, bietet das Unternehmen fünf Lösungsvarianten: für bis zu 20, 40, 60, 80 oder 100 parallele Anwender. Die Anzahl der anzulegenden Teilnehmer ist unbegrenzt.
Telefónica realisiert den sicheren Zugang zur Unternehmensressource über ein dediziertes SSL-Gateway (Secure Socket Layer). Die Kommunikationspartner werden beim Aufbau der Internetverbindung mit einem browserfähigen Endgerät eindeutig authentifiziert und der Datenverkehr wird komplett verschlüsselt, ähnlich wie beim Online-Banking. Somit haben Mitarbeiter, die unterwegs sind oder sich an ihrem Heimarbeitsplatz befinden einen sicheren Zugriff auf alle notwendigen Unternehmens-Anwendungen wie E-Mails, Internet, Netzwerk-Daten Services, Terminal- und CRM-Applikationen. Die Verschlüsselung schützt die Anwender zusätzlich vor dem so genannten Spoofing (bewusste Täuschungsversuche im Computernetzwerk zur Verschleierung der Identität einer Webseite, oder dem Verfälschen von Informationen). Der Standort des SSL-Gateways ist frei wählbar: Entweder an einem Unternehmensstandort des Kunden oder im Rechenzentrum von Telefónica. VPN Mobil zeichnet sich durch eine unkomplizierte Installation, die einfache Handhabung sowie eine hohe Skalierbarkeit aus. Ebenso können Zugriffsrechte zentral und anwendungsorientiert über ein Webportal verwaltet werden.
"Mit VPN Mobil bieten wir eine attraktive Lösung, die dem Trend des mobilen Arbeiten voll und ganz gerecht wird", so Vera Skowronski, verantwortliche Produkt Marketing Managerin bei Telefónica. "Unternehmen sparen damit hohe Investitionen und eigene wertvolle Ressourcen. Wir übernehmen für den Kunden die Konzeption des Gateways, die Implementierung der Lösung, das Management und bieten einen Service rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche an."
Die Bundesnetzagentur (ehemalig RegTP) gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Entgelte, die Anbieter von Auskunftsdiensten und Herausgeber von Telefon- und Branchenverzeichnissen für die Überlassung von Teilnehmerdaten an die Deutsche Telekom AG zu entrichten haben, gesenkt wurden. Die Bundesnetzagentur folgt damit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der für den Bezug von Teilnehmerdaten und die dabei abrechenbaren Kosten einschneidende Vorgaben gemacht hatte.
Teilnehmerdaten, die Telefonnummern mit weiteren Informationen, wie z.B. Name, Adresse usw. verknüpfen, sind das wesentliche Vorprodukt für das Angebot von Auskunftsdiensten. Das Telekommunikationsgesetz verpflichtet jedes Unternehmen, das Telekommunikationsdienste für die Öffentlichkeit erbringt und Rufnummern an den Endnutzer vergibt, Teilnehmerdaten für Auskunftsdienste und Teilnehmerverzeichnisse zur Verfügung zu stellen. De facto betroffen ist in erster Linie die Deutsche Telekom AG, weil sie über die meisten Telefonanschlüsse verfügt und die einzige Datenbank mit stets aktuell gehaltenem Teilnehmerdatenbestand (inklusive der Teilnehmerdaten von dritten Unternehmen) vorhält.
Nun hatte die Bundesnetzagentur, entsprechend den Festlegungen des EuGH, einerseits zu prüfen, ob die Deutsche Telekom AG im Rahmen ihres aktuellen Vertrags über die Überlassung von Teilnehmerdaten lediglich "Pflichtdaten" bereitstellt und andererseits, welche Kosten dafür in Rechnung gestellt werden dürfen. Nach der Entscheidung des Gerichtshofs kommen dafür nur die Kosten der Zurverfügungstellung in Betracht, nicht aber solche zum Aufbau und Pflege von Datenbanken. Nach dem EuGH-Urteil soll eine kostenpflichtige Zweitverwendung der Daten seitens der Telefongesellschaften nicht erfolgen dürfen.
Während die Deutsche Telekom AG bisher insgesamt 49 Millionen Euro jährliche Kosten bei allen Abnehmern von Teilnehmerdaten geltend machen konnte, wird sich dieser Betrag nun auf unter eine Million Euro verringern. Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur : "Die heutige Entscheidung stellt damit einen Paradigmenwechsel dar, der verstärkt zu Markteintritten auf den nachgelagerten Märkten für Auskunfts- und Verzeichnisdienste und zu einer Intensivierung des dortigen Wettbewerbs führen könnte."
Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland wird wieder spannend, DSL-Angebote dürften günstiger werden. Dafür sorgt die Entscheidung der Bundesnetzagentur - ehemals Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post - mit ihrer Entscheidung, gleich ein ganzes Bündel von Entgelten, die Telekommunikationsunternehmen für die Nutzung des Telefonnetzes der Deutschen Telekom zahlen müssen, abzusenken. Damit, so Insider, wird eine deutliche Verschärfung des Wettbewerbs einhergehen. Die Nutzer von Breitbandangeboten wird es freuen, dürfte die Entscheidung doch zunächst für mehr Infrastrukturwettbewerb und somit zu günstigeren DSL-Anschlüssen führen.
Die Bundesnetzagentur folgt mit ihrer Entscheidung den Vorstellungen der Telekomkonkurrenz, der Brachenriese selbst hingegen hatte höhere Entgelte verlangt. Der Wettbewerb auf der so genannten letzten Meile oder Teilnehmeranschlussleitung (TAL) habe sich nach Ansicht von Frank Schmidt, Leiter Regulierung bei der T-Com-Festnetzsparte, auch ohne einen Eingriff in das Entgeltgefüge belebt.
Neben den einmaligen Entgelten für die TAL senkte die Agentur auch die Kosten für das so genannte Line Sharing, was vor allem für die Anbieter von DSL-Anschlüssen attraktiv sein dürfte. Während der eigentliche Telefonanschluss bei der Telekom bleibt, mietet der DSL-Anbieter hier quasi nur das erforderliche Frequenzband der letzten Meile, das für den Datentransfer erforderlich ist. Dabei wird die TAL nach Frequenzbändern in einen niederen und einen höheren Frequenzbereich unterteilt, so dass beispielsweise der untere Frequenzbereich weiterhin von der Telekom für Sprachübertragung und der höhere Frequenzbereich von einem Wettbewerber zur Datenübertragung per DSL genutzt werden kann.
Als Erfolg verbuchen die Telekomkonkurrenten die drastische Senkung der Kündigungsentgelte. Die wollten sie zwar ganz abgeschafft sehen, die an die Telekom zu zahlenden Gebühren, wenn ein Kunde der Konkurrenz wieder den Rücken kehrt, werden nun immerhin um bis zu 71 Prozent für die TAL und um 83 Prozent für das Line Sharing verringert. ."Es besteht nun die Aussicht auf mehr Wettbewerb im deutschen Breitbandmarkt", sagte Jürgen Grützner. Er ist Geschäftsführer des Branchenverbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Diese Aussicht wird auch andernorts geteilt. "Mit der aktuellen Entscheidung der Regulierungsbehörde steigt die Wahrscheinlichkeit stark an, dass echtes Wachstum und damit Bewegung in den Breitbandmarkt kommt. Es ist damit zu rechnen, dass Marktteilnehmer aus anderen Branchen und neue Anbieter auftreten“ kommentiert Michael Sander vom Beratungshaus TCP Terra Consulting in Lindau.
Demnach könnten sich Netzbetreiber und Content-Provider zusammenschließen und neue Technologien entstehen lassen. Da auch wieder in die TK-Infrastruktur investiert werde, sei eine Steigerung der Wettbewerbsintensität zu erwarten. “Es ist aber nicht die Technologie, die den Verbraucher letztlich interessiert, sondern allein die dadurch möglichen Mehrwertdienste und ihr Nutzen. Hier steht künftig die Internet-Telefonie an allererster Stelle“, meint Sander. Qualität und Preismodelle von Diensten wie beispielsweise Skype seien mittlerweile auf einem Niveau, das für erfahrene Internet-Nutzer attraktiv genug sei, diesen Dienst zu nutzen.
Der Spezialist für Managementberatung begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur und sieht optimistisch in die Zukunft der Branche und der Endbenutzer. Die Möglichkeit, Telefonie, Internet und Fernsehen über eine einzige Leitung zu nutzen, das so genannte „triple play“, sei keine bloße Vision mehr. Wichtig sei allerdings, dass diese Angebote mit einfachen, neuen Geschäfts- und Preismodellen in den Markt gebracht würden. „Dann kann die Wettbewerbslandschaft deutlich durcheinander gewirbelt werden,“ so Sander. Mit Blick auf die Preisgestaltung sei nach Auffassung des Lindauer Unternehmensberater von den Anbietern dann nicht mehr nur Technikkompetenz, sondern auch Marketingintelligenz gefragt: „Der TK-Markt in Deutschland wird nach dem Internet-Hype und der dadurch bedingten Konsolidierung endlich wieder spannend.“
Als einer der Marktführer für "Mobile Entertainment" in Europa, präsentiert die net mobile AG auf der Games Convention in Leipzig die mobile Zukunft und sein umfangreiches Angebot an neuesten Handy-Spielen. Mobiles Entertainment liegt voll im Trend! Neue Handymodelle eröffnen neue Möglichkeiten für Endkunden, neue Angebote der Netzbetreiber wecken die Lust auf mehr.
Das Portfolio von "net mobile" umfasst, vorwiegend Java-basiert, gut tausend Spiele und Variationen. Kunden in ganz Europa können über führende Netzbetreiber, Serviceprovider und andere Plattformen die Games von "net mobile", auf ihrem Handy spielen. Zum Angebot gehören nicht nur Singleplayer sondern auch Multiplayer- und Highscore-Games. Dank (größtenteils exklusiver) Kooperationen mit den führenden Unternehmen der Spieleindustrie aus Europa, Asien und Amerika, stehen den Kunden der "net mobile" aktuelle Spiele in technisch hervorragender Qualität zur Verfügung.
Java Games für Handys sind derzeit der Renner. Nach Firmeninformationen hat sich die net mobile AG zu einem der führenden Lieferanten für mobile Javaspiele entwickelt. Zu den Kunden zählen mehr als zwanzig Netzbetreiber, noch mehr Serviceprovider und Plattform-Betreiber.
Theodor Niehues, CEO der net mobile AG: "Die Markenspiele, die früher auf Atari, Sinclair und Commodore liefen, haben mittlerweile Kultstatus. Wir eröffnen Netzbetreibern und Serviceprovidern in ganz Europa die Chance, diesen Kult und auch die aktuellen sowie neuen PC-Spiele auf das Handy zu bringen."
Die net mobile AG finden Sie auf der Games Convention in Leipzig vom 17.-20. August im Business-Center, Ebene 0, Stand A15.
Die Deutsche Telekom AG hat heute über ihre Konzerngesellschaft T-Mobile Austria einen Vertrag mit der Western Wireless International Austria Corporation, zur vollständigen Übernahme der österreichischen Mobilfunkgesellschaft tele.ring Telekom Service GmbH , Wien, abgeschlossen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die österreichische Telekommunikationsbehörde sowie die Europäische Kommission. Als Kaufpreis wurde ein Betrag von 1,3 Mrd. Euro vereinbart. Die T-Mobile erwirbt im Rahmen der Transaktion steuerliche Verlustvorträge mit einem Barwert von ca. 150 Mio. Euro. T-Mobile schätzt den Barwert der zu erzielenden Synergien auf 300 Mio. Euro.
T-Mobile-Chef René Obermann begrüßte die Vereinbarung mit Western Wireless: "Die Position von T-Mobile Austria wird mit künftig drei Millionen Kunden deutlich gestärkt. Die Kunden von tele.ring behalten ihre bisherigen Tarife, gleichzeitig profitieren sie von unserer hervorragenden Netzqualität und können zukünftig in einer Community von 3 Millionen statt wie bisher 1 Million Kunden im eigenen Netz besonders günstig telefonieren."
Tele.ring ist der viertgrößte Mobilfunkbetreiber in Österreich mit rund 968.000 Mobilfunk-Kunden zum 30. Juni 2005. Damit erreicht die Gesellschaft einen Marktanteil von rund 13 Prozent im österreichischen Mobilfunkmarkt. Allein im zweiten Quartal 2005 konnte tele.ring netto 51.000 Neukunden hinzugewinnen. Das Unternehmen verfügt über einen im Marktvergleich sehr hohen Anteil von Vertragskunden von rund 77 Prozent und erreicht über den gesamten Kundenbestand einen durchschnittlichen monatlichen Kundenumsatz (Arpu blended) von 39 Euro, der ebenfalls deutlich über dem österreichischen Marktdurchschnitt von rund 35 Euro liegt. Im ersten Halbjahr 2005 lag der Umsatz bei 277 Mio. Euro und das EBITDA bei rund 80 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz erreichte 2004 rund 539 Mio. Euro ) bei einem EBITDA von 122 Mio. Euro (gegenüber 25 Mio. Euro im Jahr 2003).
Durch den Erwerb von tele.ring stärkt die Deutsche Telekom ihre Position im wettbewerbsintensiven österreichischen Markt. Das strategische Geschäftsfeld Mobilfunk ist hier bislang mit der T-Mobile Austria vertreten, die zum Ende des ersten Quartals 2005 mit rund 2,04 Millionen Kunden der zweitgrößte Mobilfunkanbieter im Markt war. T-Mobile Austria erzielte 2004 Umsätze von 882 Mio. Euro bei einem EBITDA von 240 Mio. Euro.
Mit dem Erwerb von tele.ring steigt die Zahl der Mobilfunk-Kunden innerhalb der kombinierten Gesellschaft auf mehr als 3 Millionen. Das entspricht einem Marktanteil von rund 38 Prozent. Die Deutsche Telekom erwartet über die Stärkung der Marktposition nach Teilnehmern und die kräftige Ausweitung des Umsatzes hinaus auch eine Verbesserung der EBITDA-Marge als wesentlicher Messgröße für die Ertragskraft, getragen vor allem durch Synergieeffekte mit einem Barwert von rund 300 Mio. Euro.
Das schlagkräftigste Argument für VoIP ist das kostenlose Telefonieren über das Internet. Kostenlos ist es aber immer nur dann, wenn der Kunde das Netz seines VoIP-Providers und die angeschlossenen Co-Provider nicht verlässt. Erwischt der Telefonierer ein Netz außerhalb des internen VoIP-Kreises, werden oft die üblichen Telefongebühren fällig und dann folgt die Frage: Lohnt sich VoIP überhaupt?
Web.de hat schon frühzeitig die Zeichen der VoIP-Zeit erkannt und verfügt mittlerweile über eines der größten VoIP-Netze mit anderen VoIP-Partnern. Jetzt kommen drei weitere Anbieter hinzu: VoipGate aus Luxemburg, Lamdanet als Tochter von 3U Telecom sowie Outbox gehören nun ebenfalls zum Kreis der kostenlos erreichbaren Netze.
Der Zusammenschluss bringt in doppelter Hinsicht Vorteile: Nun sind die Freephone-Kunden mit der Vorwahl 01212 für wesentlich mehr Telefonierer erreichbar und der neueste Zusammenschluss ermöglicht Voipgate nun auch kostenlose Verbindungen ins Ausland. Außerdem werden nun die ersten Businesskunden kostenlos erreichbar sein, denn insbesondere 3U Telecom hat hauptsächlich geschäftliche Nutzer und andere Carrier im Blick. Dies gilt auch für Outbox, die sich insbesondere auf Reselling spezialisiert haben. (So verwirklichen beispielsweise Interfonie und Europe-IP ihren Service über Outbox).
Der jüngste Zusammenschluss bietet auch den VoIP-Carriern einen erheblichen Vorteil: VoIP-Carrier treffen sogenannte Peering-Vereinbarungen, damit die geführten VoIP-Gespräche nicht auf der Zwischenstrecke über das Festnetz geführt werden, sondern reine Internetverbindungen bleiben. Damit lassen sich erhebliche Kosten einsparen, so dass VoIP-Anbieter ihre Telefonate kostenlos anbieten können. VoIP-Carrier wissen natürlich auch: durch die international wachsende Kundenzahl, wächst auch die Attraktivität solcher Zusammenschaltungen und dadurch entsteht eine starke Kundenbindung.
Aus Anlaß des laufenden Schiller-Jahres gibt es von der Haase und Martin GbR eine Edition mit den meistzitierten Schiller-Gedichten und Balladen als Mobilfunkanwendung. Darauf sind zwanzig Werke des Dichters und Dramatikers zu finden. Somit bietet das Dresdner Büro für Neue Medien erstmals eine neue Rezeptionsmöglichkeit für unterwegs. Das Handyprogramm "Schiller mobil" kann für alle javafähigen Handys kostenfrei heruntergeladen und zu Hause per Datenkabel auf dem Mobilfunkgerät installiert werden. Statt eines Gedichtbandes reicht nun ein Handy um nach Lust und Laune in den Zeilen des Humanisten zu stöbern.
Über Schiller mobil
Die Mobilfunkanwendung kann unter der Adresse www.haaseundmartin.de heruntergeladen werden und ist auf allen javafähigen Handys mit MIDP 1.0 lauffähig. Die Umsetzung des Programms erfolgte mit Blick auf eine breite Nutzbarkeit durch möglichst viele Handytypen.
Über Haase & Martin GbR
Das studentische Unternehmen aus dem Umfeld der HfBK Dresden und der TU Dresden bietet individuelle Betreuung im Bereich Neue Medien. Neben Webkonzepten stehen Mobilfunklösungen im Mittelpunkt. Die „SMS Chatwall“ ist das bisher umfassendste Projekt des Medienbüros im Bereich der mobilen Anwendungen. Die Eventlösung empfängt eingehende SMS und visualisiert die Nachrichten per Beamer und Videosystem.
Neue Entgelte sind Signale für mehr Wettbewerb und Angebotsvielfalt im deutschen DSL-Markt.
Die Telefónica Deutschland GmbH , einer der führenden Anbieter von integrierten Daten- und Telekommunikationslösungen, begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur , die Gebühren für die so genannte letzte Meile, insbesondere die Einmalentgelte, zu reduzieren. Die Absenkung ist eine wichtige Voraussetzung für mehr Wettbewerb im deutschen DSL-Markt . Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt dadurch belebt wird und Deutschland im europäischen Vergleich aufholt. Für alternative Anbieter werden mit der heutigen Entscheidung bestehende Investitionen gestärkt. Wünschenswert wäre allerdings gewesen, die Einmalentgelte für Line Sharing in allen Leistungsbereichen ähnlich stark zu senken wie bei der TAL (Teilnehmeranschlussleitung).
"Die heutige Entscheidung des Regulierers ist ein positives Signal für mehr Wettbewerb. Wir werden unsere geplanten Investitionen in unseren Netzausbau weiter vorantreiben. Dies stärkt nicht nur unsere Position als Plattform-Anbieter, sondern auch die unserer Partner, die unsere Breitband-Infrastruktur nutzen", kommentiert Dr. Alwin Mahler, verantwortlich für Strategie und Regulierung in der Geschäftsleitung bei Telefónica Deutschland, die neuen Entgelte. "Endkunden profitieren von einer größeren Produktvielfalt, die somit zu einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis angeboten werden können. Dies gilt vor allem für multimediale Anwendungen wie Triple Play-Services, also Daten, Sprache sowie Video über DSL", fügt Dr. Mahler hinzu.
Telefónica stellt Internet Service Providern, Carriern und Firmenkunden eine deutschlandweite, flächendeckende IP-Plattform auf Basis der neuen schnellen Internet-Technolgie ADSL2+ zur Verfügung. Das Unternehmen baut derzeit seine Netzinfrastruktur massiv aus und will bis Mitte des nächsten Jahres 40 Prozent aller deutschen Haushalte erschlossen haben. Telefónica setzt dabei auf die Vorleistungsprodukte Line Sharing und TAL. Zu den Kunden hier zählt unter anderem AOL. Die freenet.de AG testet derzeit die Telefónica Infrastruktur für die Vermarktung von Komplettanschlüssen.
Der bundesweit tätige DSL- und VoIP-Carrier dus.net bietet seit heute eine DSL-Flatrate für 9,95 EUR monatlich.
Die Flatrate -DUSflat no limits- bietet alles was man von einem hochwertigen DSL-Taif erwartet. Neben einem Hochleistungsbackbone und einer statischen IP-Adresse bekommt der Kunde eine Menge an Zusatzleistungen. Die Mindestvertragsdauer beträgt einen Monat. Eine Einrichtungsgebühr wird nicht erhoben. Kunden die noch keinen T-DSL Anschluss besitzen können diesen über dus.net bei der Deutschen Telekom bestellen und erhalten dann zusätzlich einen komplette VoIP ISDN-Telefonanlage von DeTeWe zum Sonderpreis von 99,00 EUR.
Zur gebuchten Flatrate erhält der Neukunde eine kostenlose DE-Domäne mit virtuellem Webspace auf Apache-Basis mit PHP, Perl sowie einer MySQL-Datenbank. Mit dem Paket können E-Mails weltweit durch POP3 bzw. IMAP abgerufen und versendet werden. Spam und Virenfilter sind natürlich genau so enthalten wie der sichere Zugriff über SSL.
Als besondere Beigabe bietet der Provider einen Voice over IP Zugang. Dieser muss vom Kunden im Kundenbereich freigeschaltet werden und ist dann sofort Postpaid nutzbar. Tarifgrundlage für die Gesprächsgebühren ist der DUStel business Taif. So werden z.B. Festnetzgespräche mit 1,29 Cent pro Minute in das Deutsche Festnetz sekundengenau abgerechnet. Mobilfunknetze erreicht der Kunde für 21,00 Cent pro Minute ebenfalls sekundengenau.
Die -DUStel flat Germany- für 19,90 kann zusätzlich hinzugebucht werden. Damit ist dann die komplette Kommunikation über das Internet für unter 30,00 EUR monatlich zu haben.
Nähere Informationen erfahren Sie auf den Webseiten der dus.net GmbH unter http://www.dus.net oder telefonisch über die Hotline.
Die Bundesnetzagentur (ehemals RegTP) hat heute veröffentlicht, dass sie die Entgelte für die sogenannten Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) gesenkt hat. Hierbei wurden rückwirkend zum 01.07.2005 neue einmalige Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte genehmigt. Danach kostet die einfache Übernahme einer Kupferdoppelader Zweidraht ohne Schaltarbeiten beim Endkunden nun 43,10 Euro. Dies entspricht einer Senkung von 10 Prozent gegenüber dem vorherigen Entgelt. Für die Kündigung der einfachen Kupferdoppelader Zweidraht mit gleichzeitigem Wechsel zu einem Konkurrenten bzw. bei Rückkehr zur Deutschen Telekom müssen Wettbewerber nun 5,80 Euro (vorher 19,95 Euro) zahlen. Ohne einen gleichzeitigen Wechsel des Endkunden verringert sich das Kündigungsentgelt von 36,65 Euro auf 29,10 Euro.
Für die Gewährung des Zugangs zum hochbitratigen Teil der TAL hat die Bundesnetzagentur einen monatlichen Überlassungspreis von 2,31 Euro festgelegt. Auch diese Änderung wird zum 01.Juli 2005 gültig. Ebenso gesenkt wurden die einmaligen Bereitstellungs- und Kündigungsentgelte beim Line-Sharing. Für die einfache Übernahme muss ein Telekom-Konkurrent künftig 51,43 Euro statt bisher 60,82 Euro zahlen. Sämtliche Änderungen haben zwei Jahre Gültigkeit.
Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, erklärt dazu: "Die Deutschen Entgelte nehmen damit auch im europäischen Vergleich eine sehr gute Position ein und gehören damit zu den Günstigen innerhalb der EU-Staaten. Mit den heutigen Entscheidungen werden Effizienzsteigerungen berücksichtigt, die notwendigen Kosten anerkannt und die Voraussetzungen für positive Impulse des Wettbewerbs im Breitbandmarkt geschaffen." Abschließend meint Kurth: "Jetzt sind die Unternehmen gefordert, sie für zusätzliche Investitionen zu nutzen".
Der Bundesverband der Regio-Carrier (BREKO) nahmen die Beschlüsse der Bundesnetzagentur mit "gemischten Gefühlen" auf, so BREKO-Präsident Peer Knauer. "Über die Absenkung der Kündigungsentgelte kann sich der Verband zwar freuen, jedoch kann die Herabsetzung nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Regulierer diese Strafgebühr nicht grundsätzlich in Frage stellt und das Wettbewerbshindernis nicht endgültig beseitigt hat", so Knauer weiter.
Nach dem immer stärker werdenden Konkurrenzdruck der Privatanbieter für Voice over IP und Mobilfunk scheint der rosa Riese nun endlich aufgewacht zu sein: Die Prognosen für die herkömmliche Festnetzsparte zeigen nach unten und nun will der Branchenprimus sich verstärkt auf den Mobilfunkmarkt und Internetmarkt konzentrieren. Nachdem die Telekom-Tochter T-Mobile in der vergangenen Woche einen Pauschaltarif für Telefonate in das Festnetz gestartet hatte, zieht die Internet-Tochter T-Online heute nach.
"Das Unternehmen wird ab Dienstag Voice-over-IP (VoIP) zusammen mit neuen DSL-Tarifen in voller Funktionalität vermarkten", sagte Unternehmenssprecher Michael Schlechtriem. Die DSL-Kunden erhalten kostenlos bis zu 400 Minuten im Monat ins deutsche Festnetz. Damit reagiert T-Online nun endlich auf den Trend: Weg vom klassischen Festnetz, hin zur Internet-Telefonie (VoIP). Der Markt in Deutschland gewinnt damit erneut an Dynamik, nachdem die Liberalisierung Ende der 1990er Jahre zum Teil zu Preisrückgängen von mehr als 90 Prozent geführt hatte. Profitieren von dieser Entwicklung werden eindeutig die Verbraucher, denn sie können sich auf weiter fallenden Preisen einstellen.
So langsam wird es auch Zeit, dass die Telekom die Zeichen der neuen Zeit erkennt. Während der Kundenzuspruch bei T-Online eher gering ist, kommen Wettbewerber wie United Internet auf Kundenzahlen im sechsstelligen Bereich. So hat United Internet nach eigenen Angaben bereits mehr als 200.000 Kunden unter Vertrag. Beim Internet-Anbieter freenet bucht mittlerweile jeder dritte Neukunde Internet-Telefonie mit.
Eindeutige Impulse für den Hype auf Internet-Telefonie bringen die rasant wachsenden Breitbandanschlüsse fürs Internet, denn ohne diese Technologie wäre eine gute Sprachqualität übers Internet nicht möglich. Experten sind auch der Ansicht, dass Voice over IP das traditionelle Festnetz innerhalb von zehn Jahren abgelöst haben wird. Aus einer veröffentlichten Studie der Beratungsfirma Deloitte Deutschland geht hervor, dass VoIP der Telekom Umsatzausfälle in Milliarden-Höhe bescheren wird. Hiernach werden die Umsätze im klassischen Telefondienst sinken, während der Umsatz mit VoIP bis zum Jahr 2007 auf 528 Millionen Euro ansteigen soll.
Ein verstärkter Druck kommt auch von den Mobilfunkanbietern. So hieß es vor gut einer Woche vom britischen Vodafone-Chef Arun Sarin gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag": "Ich denke, dass selbst bei 90 Prozent Marktdurchdringung noch Platz für Wachstum ist. Künftig haben Handy-Nutzer mehrere Geräte." Sarin ist davon überzeugt, dass der Mobilfunk langfristig das Festnetz ersetzen wird. Er meinte, vor allem in den Entwicklungsländern sei der Aufbau eines Mobilfunknetzes billiger als das Festnetz. In fünf Jahren werde die Hälfte der Weltbevölkerung mobil telefonieren, so seine Prognose.
O2 und Vodafone haben zudem ein eigenes Festnetzangebot im Sortiment. Innerhalb weniger Wochen gewann Vodafone über 100.000 Festnetzkunden dazu und trug damit maßgeblich zum Neukundengeschäft bei. Vodafone, E-Plus und O2 wollen aber noch mehr Kunden vom Festnetz zum Mobiltelefon locken. Die Telekom-Festnetztochter T-Com setzte im vergangenen Jahr knapp 28 Milliarden Euro um. Von diesem Kuchen wollen die VoIP- und Mobilfunkanbieter etwas abhaben.
T-Online und T-Mobile hatten sich mit Konkurrenzangeboten zur Konzernschwester T-Com bislang zurückgehalten. Doch damit ist nun offenbar Schluss: In der vergangenen Woche führte T-Mobile einen Pauschaltarif ein, mit dem die Kunden unbegrenzt in zwei Vorwahlbereichen im Festnetz telefonieren können. Noch weiter geht E-Plus mit einer so genannten Flatrate für alle Gespräche ins Festnetz. Wie es heißt, arbeitet T-Mobile jetzt aber auch an einem vergleichbaren Tarif.
Kostenpflichtige Mehrwertdienste für Mobiltelefone wie Klingeltöne, Handylogos oder Spiele erfreuen sich speziell bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Kaum jemand, der sein Handy nicht mit hochwertigen polyphonen Klingeltönen aufpeppt oder diesem durch das Herunterladen eines bestimmten Logos die persönliche Note verpasst.
Einhergehend mit dem Siegeszug dieser Mehrwertdienste, nimmt jedoch auch die Kritik an vergleichbaren Angeboten enorme Ausmaße an. Die aggressive Werbung vieler Anbieter lässt bei einigen Fernsehsendern durchaus den Eindruck entstehen, dass wesentlich mehr Werbung für Klingeltöne, Handylogos oder Games zu sehen ist, als eigentliches Programm. Ein Paradebeispiel für diese Entwicklung ist sicherlich das Küken „Sweetie“. Von den einen als nerviges Küken betrachtet und durch extra erstellte Websites geächtet stand es gleichzeitig auf Platz 1 der Klingelton-Charts.
Auch die Geschäftsmodelle vieler führender Anbieter geraten zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Im Fernsehen werden auf den ersten Blick supergünstige Angebote beworben, doch de facto schnappt bei vielen Nutzern schnell die Kostenfalle zu. Denn inzwischen ist die so genannte Abo-Variante bei dem Bezug von Klingeltönen & Co. fast die Regel, für einzelne Klingeltöne bezahlen Verbraucher inzwischen bis zu fünf Euro. Bei der Abo-Variante werden keine einzelnen Inhalte, sondern direkt monatliche Pakete mit mehreren Klingeltönen verkauft. So entsteht schnell eine Grundgebühr zwischen 2,99 und 9,99 Euro im Monat.
Mit dem Blick auf die nächste Handy-Rechnung folgt dem Glauben einen günstigen Klingelton erstanden zu haben dann oftmals die Ernüchterung. Will man ein solches Abo kündigen, muss dies oft ebenfalls über eine teure so genannte Premium-tarifierte Nummer erfolgen.
Das wesentliche Problem der Kostenfalle Klingeltöne & Co. besteht also darin, dass Kunden gewöhnlich nicht sehen können, was genau für welchen Betrag eingekauft wird und welche zusätzlichen vertraglichen Verpflichtungen dabei eingegangen werden.
Laut verschiedener Verbraucherzentralen mussten deutschlandweit bereits ca. 180.000 Jugendliche einen Kredit aufnehmen, um ihre Klingelton-Schulden zu bezahlen.
Entgegen vieler Unkenrufe ist dies aber nicht nur ein Problem der Jugendlichen, die sich oft nicht nur mit Handys, sondern auch mit Mehrwertdiensten besser auskennen als der Großteil ihrer Eltern. Selbst Erwachsene können nur selten einschätzen, was ein Klingelton nun genau kostet und ob damit gleichzeitig ein Abo erworben wurde oder nicht.
Was also tun? Muss man nun auf den Bezug der gewünschten Klingeltöne verzichten, um nicht ebenfalls in die Kostenfalle zu tappen?
Eltern gehen inzwischen verstärkt dazu über, ihre Kinder mit Prepaid Handys auszustatten. Dabei kann nur das Guthaben der Prepaid-Karte ausgegeben werden. Der einzige Haken: Beim telefonieren und SMS schreiben funktioniert diese Kostenkontrolle, beim Einkauf von Klingeltönen, Handy Spielen oder Logos aber oftmals nicht. Verfügt der Kunde nicht über das erforderliche Guthaben, gewähren viele Anbieter eine Art Kredit. Wird die Prepaid-Karte das nächste mal aufgeladen, bucht der Anbieter die bis dahin entstandenen Kosten für Klingeltöne, Games oder Logos einfach auf einen Schlag ab. Oft sogar ohne, dass der Nutzer es überhaupt merkt. Er wundert sich zwar, warum das Guthaben so schnell verbraucht ist, kann jedoch aufgrund der fehlenden Rechnung die Abbuchung nicht nachvollziehen.
Doch auch in der Klingelton-Branche gibt es nach wie vor einige seriöse Anbieter. Dort muss man – anders als bei führenden Anbietern, wie Jamba oder Zed – nicht lange nach dem Preis für den Einkauf eines einzelnen Klingeltons suchen und dabei Gefahr laufen ein Abo zu bestellen, sondern kann die Klingeltöne unkompliziert einzeln einkaufen und sieht stets auf den ersten Blick, welche Kosten dafür entstehen.
Bei seriösen Anbietern wie z.B. EAT MY MOBILE oder Mufa werden zusätzlich auch die Kosten der einzelnen Netzbetreiber aufgeführt. Denn beispielsweise bei T-Mobile entstehen neben den eigentlichen Kosten für den Klingelton auch noch einmal bis zu 0,20 Euro Transportkosten.
Durch das Zusammenspiel mit dem Bonus-Programm „MORE EATS MORE BEATS“ bei EAT MY MOBILE können die Kosten für weitere Klingeltöne außerdem gesenkt oder bei entsprechender Anzahl an Bonuspunkten gar kostenlos bezogen werden.
Neuartige Abrechnungsmodelle über ein vom Mobiltelefon oder einer Prepaid-Karte fürs Handy getrenntes Guthaben, wie z.B. mit der Paysafecard bieten zusätzliche Sicherheit. Diese fungieren als eine Art extra Prepaid-Karte für Mobile Content. Hier werden keine „versteckten Kredite“ gewährt und somit auch keinesfalls Leistungen zur Verfügung gestellt, die nicht über das aktuelle Guthaben gedeckt sind.
Kombiniert der Nutzer diese Karte mit dem Einkauf bei einem seriösen Anbieter, der diese Zahlungsweise akzeptiert, wie z.B. EAT MY MOBILE, ist eine absolut transparente Abrechnung garantiert. Zudem können bei der Zahlung mit einer Paysafecard viele Produkte erheblich günstiger eingekauft werden. Speziell für besorgte Eltern bietet dieses Zahlungsweise eine äußerst attraktive Möglichkeit, um die Kosten für Klingeltöne, Handy Spiele und Logos in einem vordefinierten und überschaubaren Rahmen zu halten.
Die Bundesnetzagentur veröffentlichte heute, dass sie mit einer heute gestarteten Anhörung neue Wege beschreiten will, um für den deutschen Markt schnellstmöglich Frequenzen für schnelle funkgestützte Internet-Zugänge bereitzustellen. So sollen die Frequenzen mit der Bezeichnung "Fixed Wireless Access" (im 3,5 GHz-Bereich) voraussichtlich ab Ende 2005 bereitstehen können.
Die Frequenzen, die in der Vergangenheit teilweise für Wireless Local Loop (WLL) zugeteilt waren, eignen sich für breitbandige drahtlose Verteilsysteme, mit denen insbesondere auch schnelle funkgestützt Internet-Zugänge realisiert werden können. "Mit den zusätzlichen Frequenzen verbinden wir natürlich auch die Hoffnung, dass Alternativen zum Festnetzzugang entstehen, die in Gebieten, die nicht durch DSL erschlossen sind, einen breitbandigen Zugang zum Internet eröffnen", so Matthias Kurth, Präsiden der Bundesnetzagentur.
Die Bundesnetzagentur verfolgt in der erstmals zur Jahreswende 2004/2005 eröffneten Diskussion um Fixed Wireless Access einen technologieneutralen und sehr flexiblen Regulierungsansatz. So sollen die Frequenzen bei 3,5 GHz für verschiedenste Technologien eingesetzt werden können, wie beispielsweise auch WiMAX. Dabei sollen die Frequenzen in erster Linie zur Realisierung der funkgestützten Anbindung von Teilnehmern dienen und als Internetzugänge genutzt werden können. Außerdem ist es auch möglich, freie Systemkapazitäten durch weitere Nutzungen auszufüllen. "Hier haben wir aus der Vergangenheit dazu gelernt", sagte Kurth. "Wir müssen dem Markt weitere Spielräume zu einer effizienten Frequenznutzung eröffnen als dies durch Vorgaben z.B. bei WLL der Fall war."
Mit dem Registrierungsverfahren schreitet die Bundesnetzagentur auch in der Flexibilisierung der Frequenzregulierung voran. Das Verfahren ist sowohl in sachlicher als auch räumlicher Hinsicht so offen gestaltet worden, dass eine Vielzahl unterschiedlicher Geschäftsmodelle und sowohl lokale als auch regionale Geschäftsmodelle realisierbar sind. "Wir geben auch keine Versorgungsbereiche vor. Es soll dem Anbieter überlassen bleiben, sein Präsenzgebiet nach eigenen Vorstellungen zu schneiden", erklärte Kurth weiter.
"Um Missverständnissen vorzubeugen", schloss Kurth, "die eigentlichen Frequenzzuteilungen erfolgen - bei aller Innovationsgfreude - streng auf der Grundlage des TKG. Das vorgeschaltete Registrierungsverfahren ist quasi ein Serviceangebot der Bundesnetzagentur, das zur Konfliktvermeidung beitragen soll und die Koexistenz verschiedener Investitionen möglich machen soll."
Die cenco GmbH mit Sitz in Hamburg präsentiert innovative Lösungen für Unternehmen in Deutschland, Österreich und Schweiz mit einem Bedarf von etwa 20 bis über 2.000 Nebenstellen. Der Application Service Provider (ASP) für Voice-over-IP und IP-Telefonie-Lösungen setzt auf Cisco IP-Telefone.
Die cenco GmbH sieht die auf dem Internet Protokoll (IP) basierten, konvergenten Kommunikationslösungen klar auf dem Vormarsch, da nur diese die notwendige Flexibilität und Skalierbarkeit erlauben. "Besonders im kommerziellen Bereich geht der Trend immer mehr hin zu einer einheitlichen Kommunikationsinfrastruktur, in der Medienbrüche zwischen Sprache, Daten und Video vermieden werden", beschreibt Dirk Cordes, Gründer und Gesellschafter der cenco GmbH die Situation. "Diese auf dem Internet Protokoll basierende technische Entwicklung trifft nun auf die Bedürfnisse kundenorientierter Unternehmen mit entsprechendem Kommunikationsbedarf in Form von Telefon, e-Mail, Fax, SMS, Video sowie Web-Collaborating."
Für diese Kommunikationsbedürfnisse bietet cenco die Nutzung einer individualisierten Standardlösung auf Basis seines zentral betriebenen Systems an, ohne dass jedoch ein Unternehmen in neue Hard- und Software investieren muss. Denn bisher mussten Unternehmen hohe Investitionen bei Kauf ihrer TK-Anlage oder langfristige Vertragsbindung bei Miete und teure Wartungsverträge für eine früher oder später veraltete Technik sowie teure Hard- und Software-Upgrades hinnehmen.
Flexibel für den Betreiber
cenco garantiert dem Kunden äußerst flexible Vertragslaufzeiten ab nur einem Monat. "Der Kunde bekommt eine high-tech Kommunikationszentrale, ohne jedoch sein Kapital binden zu müssen. Stattdessen überweist er uns einen überschaubaren monatlichen Fixbetrag für System und Wartung," so Michael Hollemeyer, Geschäftsführer der cenco GmbH. "Und das wichtigste ist, dass die von uns eingesetzten Systeme und Anwendungen immer dem aktuellen technologischen Marktstandard entsprechen".
Vorteile im Kommunikationsalltag
Für ein Unternehmen bietet die Zusammenarbeit mit cenco eine Reihe von Vorteilen, die seine bestehende TK-Anlage optimal auslasten und gleichzeitig den Kommunikationsalltag der Mitarbeiter erleichtern und damit effizienter gestalten. So können Rufnummern direkt aus dem Mailprogramm angewählt werden. Anrufbeantworter, Telefax und e-Mail sind problemlos am Arbeitsplatz integrierbar (Unified Messaging). Besonders praktisch ist auch die mobile Nebenstelle (Extension Mobility). Hier kann sich der Mitarbeiter an jedem Unternehmensstandort einloggen und somit alle Gespräche unter seiner bekannten Durchwahl erhalten. Auch an häusliche Arbeitsplätze ist gedacht. Diese können problemlos und zu geringen Kosten über einen handelsüblichen DSL-Anschluss die volle Funktionalität des cenco Systems nutzen.
Vorteile für die Kostenstruktur
Auch das Controlling eines Unternehmens dürfte sich über die Zusammenarbeit mit cenco freuen. Neben der günstigen Monatspauschale ohne Kapitalbindung erlaubt die IP-basierte Sprach- und Video-Telefonie die kostenlose Kommunikation zwischen den einzelnen Standorten der Mitarbeiter. Dazu zählen natürlich auch e-Mails und Telefaxe. Ebenfalls im Leistungsumfang enthalten sind kostenlose Features wie die CTI-Schnittstelle und die mobile Nebenstelle.
Aus der Zentrale des Mobilfunkkonzerns T-Mobile ist zu erfahren, dass das Unternehmen sein UMTS-Netz mit der neuen HSDPA-Technologie auf bis zu 7,2 MBit/s beschleunigen will. Zunächst sind in den kommenden Monaten Testläufe geplant und zur CeBIT soll dann der offizielle Startschuss fallen.
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) soll mobilen Anwendern beim Surfen, Chatten, beim E-Mail-Versand oder auch bei umfangreichen Downloads aus dem Internet oder Intranet, zunächst eine Geschwindigkeit von 1,8 MBit/s ermöglichen. (Bisher stehen in UMTS-Netzen Geschwindigkeiten von 384 KBit/s -im Downstream- zur Verfügung). Sofern die HSDPA-Tests erfolgreich abgeschlossen werden können, sollen die neuen High-Speed-Verbindungen überall dort angeboten werden, wo auch eine UMTS-Versorgung mit dem T-Mobile-Netz garantiert werden kann.
Im Jahre 2006 sollen dann nach und nach die Geschwindigkeiten auf bis zu 7,2 MBit/s gesteigert werden, wobei HSDPA dann schneller sein würde, als viele DSL-Basisanschlüsse. Um die High-Speed Geschwindigkeiten bei UMTS bereitstellen zu können, stattet T-Mobile die UMTS-Basisstationen nach und nach mit spezieller HSDPA-Software aus. Ab Herbst 2005 werden eine Reihe von T-Mobile Geschäftskunden in mehreren deutschen Großstädten an entsprechenden Pilotprojekten teilnehmen können. Ab diesem Zeitpunkt will T-Mobile dann auch erste HSDPA-updatefähige Laptop-Datenkarten vermarkten, die auch im herkömmlichen UMTS-Netz eingesetzt werden können.
Einer Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner zufolge, werden im Jahr 2009 weltweit mehr als eine Milliarde Handys umgesetzt. Ein Drittel davon soll allein in Asien abgesetzt werden (derzeit wird dort ein Viertel aller neuen Handys verkauft). Zum Ende des Jahres 2010 rechnen die Analysten sogar mit insgesamt 2,6 Milliarden Handynutzern weltweit. Besonders China und Indien werden seit längerem wegen ihrer hohen Bevölkerungszahl als "Wachstumstreiber im Handysektor" genannt. Gartner schätzt, dass alleine in diesen beiden Staaten bis Ende 2007 insgesamt 200 Millionen Handys verkauft sein werden. 2009 soll Indien die Volksrepublik China sogar noch überholen. Dann betrage das Marktvolumen alleine in Indien 139 Millionen Stück, so die Analysten.
Auch in Südamerika hat sich der Handy-Absatz innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Den stärksten Zuwachs konnte hierbei Brasilien verzeichnen. Laut Gartner wird Südamerika im Jahre 2009 die 100 Millionen-Grenze für neue Handy-Endgeräte überschreiten.
In den Industrieländern wird es laut Studie zwar auch noch positive Impulse geben, die werden aber mehr von Ersatzbeschaffungen geprägt sein. Wie es heißt, sollen im kommenden Jahr allein 100 Millionen Mobiltelefone für Funknetze der dritten Generation (3G) über die Ladentheke gehen. Smartphones seien die Handykategorie mit der höchsten Zuwachsrate. Gartner schätzt, dass im Jahre 2008 insgesamt 200 Millionen Geräte als mobile Surfmaschinen abgesetzt werden.
Obwohl die Funktionalität der Geräte wächst, wird der Durchschnittspreis der Handys (174 Dollar) im Jahr 2009 auf 161 Dollar gesunken sein.
Nach Veröffentlichungen des schwedischen Telekomkonzerns Tele2 will das Unternehmen seinen niederländischen Konkurrenten Versatel übernehmen. Als Kaufpreis wurden 1,34 Milliarden Euro genannt; die deutsche Versatel-Tochter soll an den Finanzinvestor Apax verkauft werden.
Wie es heißt, sollen die Versatel-Aktionäre (42 Prozent) bereits einer Übernahme zugestimmt haben. Die Unternehmen wollen nun in den kommenden Wochen eine endgültige Vereinbarung unterzeichnen. Der von den Schweden angebotene Kaufpreis liegt bei 2,20 Euro, wobei der derzeitige Kurs bei 1,93 Euro liegt. Zuvor hatten Medienberichte über angebliche Kooperationsgespräche von Versatel mit der Deutschen Telekom den Aktienkurs angetrieben. Die von Apax beratenen Fonds wollten das Deutschland-Geschäft von Versatel für rund von 565 Mio. Euro übernehmen.
Apax will mit dem Kauf der deutschen Versatel-Tochter seine Stellung in Deutschland weiter ausbauen. (In der Firmenpolitik von Versatel Deutschland heißt es, dass Unternehmen will einer der größten Anbieter von DSL-Anschlüssen in Deutschland werden. Hierzu baut das Unternehmen bereits an ein eigenes Netzwerk.) Apax ist bereits an Deutschlands größtem TV-Kabelnetzbetreiber "Kabel Deutschland" beteiligt und würde somit an erheblicher Größe gewinnen.
Versatel galt seit dem Ende des Konkursverfahrens im Jahr 2002 in der Branche als Übernahmekandidat. Versatel-Großaktionär ist Talpa Capital, eine TV- und Medien-Investitionsgesellschaft des TV-Produzenten John de Mol. Talpa hält 42 Prozent an Versatel, die eine Marktkapitalisierung von 980 Millionen Euro hat.
Versatel bedient neben Firmenkunden auch private Nutzer und konkurriert damit in Deutschland vor allem mit der Deutschen Telekom und Anbietern wie Arcor, Colt Telecom oder QSC. Das Unternehmen will im laufenden Jahr vor allem in so genannte Triple-Play-Angebote investieren, die Internet, Sprachtelefonie und Unterhaltungsinhalte miteinander verbinden. Dafür nimmt Versatel Belastungen des operativen Ergebnisses in Kauf.
Der Internet-Zugangs-Provider AOL wirbt mit der kostenlosen Nutzung aller AOL-Hotspots an Samstagen und Sonntagen. Die Aktion läuft zunächst bis Ende August, an der auch der AOL-Kooperationspartner 802:WLAN teilnimmt. Die für das Wochenende freigeschalteten Hotspots befinden sich in Deutschland an über 300 Stellen, wie Cafes, Bars und Kneipen. Die Benutzererkennung für den Zugang der Hotspots lautet: [EMAIL]Hotspot@aol.com[/EMAIL]; das Passwort ist der Name der jeweiligen Stadt.
Als AOL-Mitglied kann man sich bei den Hotspots mit seinem Benutzernamen und Kennwort zu den Konditionen des jeweiligen Tarifes, auch ohne AOL-Software einloggen. (Im Browser erscheint dann beim Anmelden an den Hotspot eine Login-Seite, in die der mobile Surfer einfach seinen Screen-Namen und das Passwort eingibt.) Bei den Volumentarifen wird dann das im Hotspot verbrauchte Datenvolumen nicht abgerechnet.
Natürlich ist diese Promotions-Aktion nicht nur Werbung für die AOL-Hotspots. Vor Ort werden den Nutzern Prepaid-Karten zum Kauf angeboten, die dann eine Nutzung auch unter der Woche ermöglichen. Pro Stunde kostet der AOL-Zugang 2 Euro. Sobald man den Zugang aktiviert hat, läuft aber leider die Stundenkarte ab, selbst dann, wenn man sich vorher wieder ausgeloggt hat. Eine Nutzung über mehrere Stunden ist somit leider nicht möglich.
Das auf Internet-Performance-Messungen spezialisierte US-Unternehmen Keynote hat eine VoIP Studie in Amerika durchgeführt und kommt dort zu ernüchternden Ergebnissen: Ingesamt kommt Keynote zu dem Schluss, dass die Internet-Telefonie unter Qualitätsaspekten weiter hinter den Leistungen der Festnetzbetreiber zurückbleibt. Der Marktführer auf dem Gebiet der VoIP-Telefonie in den USA, Vonage, bietet dabei seinen Kunden noch die beste Servicequalität. Im Gesamtvergleich der sechs VoIP-Anbieter konnte Vonage, das derzeit rund 650.000 Kunden zählt, als Klassenprimus 80 von 100 möglichen Punkten erreichen. Anbieter mit der besten Sprachqualität war laut Keynote CallVantage von AT&T.
Als kritisch würden sich vor allem die unterschiedlichen Verzögerungen bei der Sprachdaten-Übermittlung erweisen. Da die einzelnen kodierten Sprach-Pakete nach unterschiedlich langen Laufzeiten beim Empfänger eintreffen, müssen sie erst wieder in die richtige Reihenfolge zusammengeführt werden und das mindert die Sprachqualität erheblich. Treten zusätzliche Störungen wie etwa eine Überschreitung der als Zeitdauer definierten Länge des Empfangspuffers auf, kommt es zu weiteren Beeinflussungen der Sprachwiedergabe. Keynote hält fest, dass die VoIP-Anbieter hier in der Regel nur wenig selbst ausrichten können, sondern von der Bandbreite und der Servicequalität der DSL-Anschluss-Betreiber abhängig sind.
Getestet wurden die VoIP-Angebote von CallVantage (AT&T), Packet8, Primus Lingo, SkypeOut, Verizon Voicewing sowie Vonage . Insgesamt wurden 163.000 Anrufe von New York nach San Francisco und zurück getestet. Berücksichtigt wurden dabei Faktoren wie Diensteverfügbarkeit, Störungsanfälligkeit, Empfangs- und Sprachqualität oder auch Verzögerungen beim Vermitteln der Sprachdaten von VoIP ins Festnetz bzw. umgekehrt. Um auch den Einfluss der so genannten letzten Meile auf die VoIP-Qualität zu erfassen, wurden zusätzlich Performance-Messungen in den lokalen DSL-Netzen von SBC, Verizon, Comcast und Time Warner Cables durchgeführt.
Den Streit zwischen dem Service Provider Mobilcom Communicationstechnik GmbH und dem Mobilfunknetzbetreiber E-Plus um deren neue Marke "Simyo" hat die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) zugunsten von Simyo entschieden.
Mobilcom hatte die Reg TP angerufen um zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen E-Plus ohne Verstoß gegen die erteilte Lizenz neue Angebote in den Markt einführen darf, ohne vorher die Diensteanbieter hiervon in Kenntnis zu setzen bzw. in die Lage zu versetzen, selbst eigene Endkunden-Angebote zum gleicehn Zeitpunkt auf den Markt zu bringen.
Die Beschlusskammer entschied, dass ein Anspruch auf absolute Gleichbehandlung nicht besteht. "Unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls halten wir eine unterschiedliche Behandlung nach der Lizenz ebenso wie nach allgemeinem Wettbewerbsrecht für zulässig, wenn es hierfür sachlich rechtfertigende Gründe gibt", erläuterte Matthias Kurth, Präsident der Reg TP die Entscheidung. "Dazu zählt für uns zum Beispiel vorstoßender, also innovativer Wettbewerb. Er ist ein prinzipiell wünschenswerter Ausdruck wettbewerbskonformen Verhaltens. Über betriebswirtschaftliche Interessen einzelner Unternehmen hinaus liegt die Einführung innovativer Produkte aber im öffentlichen Interesse an einer Stimulierung des Wettbewerbs", so Kurth.
Die RegTP entschied, dass es sich bei Simyo-Angebot nicht lediglich um einen neuen Tarif handele, sondern um eine Produktinnovation. Aufgrund seiner kommerziellen, technischen und vertrieblichen Gestaltung, die auf kostenträchtige, bislang übliche Komfortmerkmale verzichtet, unterscheide es sich in wesentlichen Details von den bisher üblichen Prepaid-Angeboten.
Den Mobilfunk-Netzbetreibern müsse es gestattet bleiben, neue Ideen mit einem gewissen zeitlichen Vorsprung zu vermarkten. Der entstandene Zeitvorsprung sei einholbar und zum Anderen belegen aktuelle Angebote auf dem deutschen Markt, dass Wettbewerber auf das Angebot von Simyo mit vergleichbaren Strategien reagieren können.
E-Plus bietet nun auch eine Hosted-Service-Variante für die E-Mail-Kommunikation für Blackberry-Klienten und zieht somit zu seinen drei Konkurrenten im Mobilfunkbereich gleich. Die von E-Plus angebotene Hosted-Variante richtet sich allerdings an Kleinunternehmen und Freiberufler, die unterwegs über den Nachrichteneingang auf ihren E-Mail-Konten unterrichtet werden wollen, sich aber keinen eigenen Server ins Haus holen möchten.
Mit dem E-Plus-Angebot können Kunden zukünftig mit einem einzigen Gerät auf bis zu zehn verschiedene E-Mail-Konten zugreifen. Hierzu zählen E-Mail-Konten, die auf Microsoft-Excange- bzw. Lotus-Domino-Server verwaltet werden, sowie auch die Mehrzahl der POP3- bzw. IMAP4-basierte E-Mail-Dienste wie die von Yahoo, Hotmail oder AOL.
Das Angebot der abgespeckten Variante des Blackberry-Dienstes bietet E-Plus ausschließlich in Verbindung eines Handy-Tarifs an. Neukunden zahlen für ein Blackberry Endgerät (wie beispielsweise das Blackberry 7290) knapp 200 Euro. Voraussetzung ist eine Vertragsdauer von zwei Jahren. E-Plus - Bestandskunden können den Blackberry-Dienst hinzubuchen. Der zusätzliche Preis für den mobilen E-Mail-Zugriff - inklusive 5 MByte Datenvolumen - beträgt monatlich 17,40 Euro. Ein Inklusivvolumen von 10 MByte kostet 29 Euro monatlich, wobei ein nicht genutztes Datenvolumen zum Monatsende verfällt.
Vodafone verlangt beispielsweise für 5 MByte Inklusivvolumen 17,40 und für 10 MByte 29,00 Euro. O2 Germany bietet lediglich 10 MByte Inklusivvolumen für 22,05 Euro / Monat. Somit liegt E-Plus mit seinem Angebot im Preissegment seiner Konkurrenten.
Nach einer Mitteilung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg zwingt der Mobilfunk-Provider Debitel seinen Kunden ein neues Service-Paket auf. Etlichen Kunden wurde seit Mai 2005 auf ihrer Rechnung ein ServicePlus-Paket für 1,95 oder 2,95 Euro ausgewiesen. Nach Ansicht der Verbraucherschützer sind sie jedoch nicht verpflichtet diesen Betrag zu bezahlen, da es keine gültige Vertragsgrundlage zur Berechnung dieser Pauschale gebe.
Die Debitel-Kunden erhielten im April eine Postkarte, mit der sie über zusätzliche Serviceleistungen wie Tarifanalyse, kostenlose Nutzung der Hotline, kostenlosen Wechsel des Wunschtarifs oder der Mobiltelefonnummer informiert wurden. Wenn sie nicht innerhalb einer bestimmten Frist widersprechen erhalten die Kunden das Servicepaket völlig automatisch. Dabei mache Debitel "seine Kunden zu Zwangsnutzern der neuen Dienste", so die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.
Nach Ansicht der Verbraucherschützer muss die Pauschale nur gezahlt werden, wenn eine ausdrückliche Einwilligung zum Service-Plus-Paket gegeben wurde. Wer die Zusatzkosten ohne Zustimmung berechnet bekommen und bezahlt hat, sollte umgehend bei Debitel Widerspruch einlegen und bereits erfolgte Zahlungen zurückfordern, wenn er das ServicePlus-Paket nicht nutzen will, rät Telekommunikationsexpertin Brigitte Sievering-Wichers.
Die Fachberatung der Verbraucherzentrale beantwortet montags bis donnerstags zwischen 10 und 18 Uhr Fragen zur Servicepauschale von Debitel unter der Telefonnummer 0900-1774441 für 1,75 Euro pro Minute.
Die Vereinigung von Netzbetreibern und Herstellern von Mobilfunktechnologien im GSM-Standard, die GSM Association (GSMA) will für Entwicklungsländer einen Handy-Preis (Ladenendpreis) von unter 30 US-Dollar realisieren. Wie die GSMA nun veröffentlichte, können sich Hersteller, die sich für die Entwicklung entsprechender ultra-low-cost-Handys interessieren, um eine "strategische Partnerschaft" bewerben. Die von der GSMA ausgewählten Firmen, sollen dann auf dem 3GSM World Congress Asia (26.09. bis 30.09.2005) vorgestellt werden.
Die GSMA appellierte gleichzeitig an die Regierungen und Aufsichtsbehörden der bevölkerungsreichen Schwellenländer, durch niedrigere Steuern und eine flexiblere Regulierungspraxis, die mögliche Verbreitung des Mobilfunks zu begünstigen. Laut GSMA gibt es derzeit etwa 1,3 Milliarden GSM-Nutzer. Das ist, nach Meinung der GSMA, lediglich ein mögliches Marktpotenzial von 25 Prozent.
Die GSMA hatte bereits im Februar auf dem 3GSM World Congress in Cannes bekannt gegeben, dass Motorola das erste Unternehmen sein wird, ein GSMA-spezifisches Handy in Entwicklungsländer zu vermarkten. In der damaligen Ankündigung hieß es, Motorola wolle in einer ersten Produktionsserie rund sechs Millionen Handys produzieren, die dann zu einem Endverkaufspreis von unter 40 US-Dollar verkauft werden sollten. Nach Auskunft der GSMA hat Motorola diese Ankündigung inzwischen nahezu erfüllt.
Unabhängig von der Initiative der GSMA hatte Philips vor wenigen Tagen angekündigt, bis Jahresende Muster für eine besonders preisgünstige Handy-Plattform zu präsentieren, die in Schwellenländern Handypreise unter 20 US-Dollar möglich machen soll.
“Crazy Frog“ ist in aller Munde und vor allem auch in allen Ohren. Schließlich handelt es sich dabei um einen der aktuell bekanntesten Vertreter der Gattung Klingelton. Wie wir bereits berichteten belegte der auf dem nervtötenden Klingelton basierende Song "Crazy Frog Axel F " sogar in den britischen Pop-Musikcharts den Spitzenplatz.
Nicht nur die Hamburger Firma dtp sondern auch die britische Firma Digital Jesters will nun aus dem Erfolg Kapital schlagen und den Erfolg rund um den nervigen "Crazy Frog"-Klingelton nun mit Videospielen fortführen.
Digital Jesters plant nun, im November ein erstes Racing-Spiel für PlayStation 2 und PC auf den Markt zu bringen. "Crazy Frog Racer" soll zunächst in Europa für rund 30 Euro erhältlich sein, Anfang 2006 ist dann der Start im Rest der Welt geplant.
Das Amtsgericht Darmstadt hat dem Internet-Provider T-Online untersagt, die Verbindungsdaten von Kunden, denen bei der Internet-Einwahl eine dynamische IP-Adresse zugewiesen wird, bis 80 Tage nach Rechnungsstellung zu speichern. Die bisherige Praxis widerspreche den Datenschutzbestimmungen des Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG).
Holger Voss hatte T-Online wegen der Speicherung von Flatrate-Kundendaten verklagt nachdem er vor zwei Jahren wegen eines satirischen Beitrags in einem Telepolis-Forum angeklagt und freigesprochen worden war. Voss hatte vorgetragen, dass die Speicherung der IP-Adresse für Abrechnungszwecke und den technischen Betrieb nicht erforderlich sei. Andere Anbieter wie z.B. Lycos haben bereits erklärt, dass sie vollständig auf die Speicherung der dynamisch zugewiesenen IP-Adressen ihrer Kunden verzichten.
Nach Ansicht von T-Online würden die Internetadressen für die Dokumentation von Missbrauchs- und Störungsfällen benötigt. Das Amtsgericht urteilte, dass eine solche Datenspeicherung in Einzelfällen durchaus rechtens sei. Eine Vorratsdatenspeicherung unabhängig vom Einzelfall sei aber illegal. Eine Speicherung von Zeiten und Datenmengen sei zulässig, da diese Daten für eventuelle Rechtsstreitigkeiten über eine Rechnung für den Internet-Zugang wichtig werden könnten.
Gegen das Urteil des Gerichts ist Berufung möglich, die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus.
Im Weblog "Marketing als Lachnummer " ist eine interessante These zu lesen: Der britische Mobilfunkriese Vodafone hat dem kenianischen Mobilfunkunternehmen Safaricom ein Angebot unterbreitet, für insgesamt 100 Millionen Dollar weitere 11 Prozent Anteile am Konzern zu übernehmen. Damit besäße Vodafone dann mit insgesamt 51 Prozent die Mehrheitsbeteiligung an Safaricom.
Solche Wirtschaftsmeldungen sind, für sich gesehen, zunächst nur für Insider interessant. Brisant aber wird diese Information, wenn folgende Behauptung im Weblog "Marketing als Lachnummer" stimmt:
Der Staat Kenia hält derzeit noch 60 Prozent Anteile am Mobilfunkunternehmen Safaricom. Safaricom ist in Kenia Marktführer und steht unter staatliche Kontrolle. Potentielle Konkurrenzunternehmen von Safaricom werden durch staatliche Repressalien daran gehindert, regulatorische Hürden zu überspringen, um im afrikanischen Land ihre Dienste anzubieten. Dadurch sichert der kenianische Staat seinem Mobilfunkunternehmen quasi eine Monopolstellung. Eine Aufstockung von 11 Prozent Aktienanteil von Vodafone an Safaricom würde demnach bedeuten, dass Vodafone mit staatlicher Hilfe eine Monopolstellung in Kenia einnehmen könnte.
Marketing als Lachnummer resümiert, dass es wieder zu einer Kolonialisierung eines afrikanischen Staates kommt, diesesmal allerdings durch das britische Wirtschaftsempire.
Mit theoretisch bis zu 50 km Reichweite und einer Datentransferrate von bis zu 70 Mbit/s übertrifft WiMAX IEEE 802.16e die derzeit aktuelle W-LAN-Technik, die nur auf etwa 100 m Reichweite kommt. Wegen der hohen Leistungsfähigkeit wird die WiMAX-Technik unter anderem auch als Alternative zu DSL-Leitungen diskutiert. Für die Weiterentwicklung der neuen WiMAX-Technik setzt sich vor allem der Chiphersteller Intelfederführend ein. Bisher haben sich mehr als 200 Technologieunternehmen im WiMAX-Forum zusammengeschlossen, um die nötigen weiteren Standards zu entwickeln. Dazu gehören auch führende Netzwerkausrüster wie Siemens Mobile sowie große Netzbetreiber wie AT&T und British Telecom.
Wie es heißt, setzt Sprint große Erwartungen in die WiMAX-Technik und strebt nach Aussage eines Firmen-Managers weitere strategische Partnerschaften an. Sprint wurde zwar erst im Januar Mitglied des WiMAX-Forums, ist dort aber bereits im Vorstand vertreten. Im Mai diesen Jahres hatte Sprint bereits eine Kooperation mit dem Chiphersteller Intel beim Aufbau WiMAX-basierter Stadtfunknetze WMAN (Wireless Metopolitan Area Network) bekannt gegeben.
Ab dem 01.07.2005 bietet der Mobilnetzbetreiber E-Plus seinen Kunden eine Handy-Flatrate für 2,50 Euro im Monat an. Diese Flatrate nennt sich Time & More Combi und ist nur für die Tarifoption Time & More-Minutenpaket erhältlich. Für pauschal 2,50 Euro pro Person sind Gespräche zwischen drei festzulegenden E-Plus-Anschlüssen ohne weitere Berechnung möglich, solange keine Roaming-Kosten anfallen. Dabei haftet eine Person für die Kosten aller drei Anschlüsse.
Laut E-Plus muss das telefonierende Trio nicht notwendigerweise untereinander verwandt sein. Jedoch setze es die Bereitschaft einer einzelnen Person voraus, für drei separate Handyanschlüsse finanziell zu haften. Kündige dieser "Vertragsnehmer" die Time & More Combi Option wieder, könnten die jeweiligen Verträge von den übrigen Partnern übernommen werden. Laut E-Plus ist die Flatrate ausdrücklich auch für gewerbliche Nutzer, Anwaltskanzleien oder ähnliche Gemeinschaften erhältlich.
E-Plus plant, die Zahl der kombinierbaren Anschlüsse bis spätestens August auf fünf Partner zu erhöhen. Probleme könnte es bei Gruppen geben, deren Mitglieder häufig im Ausland sind. Diese müssen beachten, dass bei ankommenden Gesprächen im Ausland für den Angerufenen die üblichen Gebühren anfallen. Eine automatische Information für den Anrufenden, dass sich der Gesprächspartner im Ausland befindet, ist nicht möglich.
So wie 1&1 mit seiner City-Flat für 6,99 Euro im DSL-Markt, hat E-Plus Tochter Simyo mit seinem Handy-Tarif für 19 Cent / Minute einen Preiskampf unter den Mobilfunk-Unternehmen losgetreten.
Die Simyo GmbH wurde von E-Plus gegründet und besteht nur aus einem Team von 17 Mitarbeitern. Simyo nutzt das Netz von E-Plus und setzt als einzigen Vertriebsweg das Internet ein. Simyo-Shops oder subventionierte Handys gibt es nicht. Interessierte Kunden können sich über das Simyo-Web-Portal eine SIM-Karte für 19,90 Euro bestellen und erhalten dafür ein Starterpaket, dass 10 Euro Gesprächsguthaben enthält. Gezahlt wird per Kreditkarte oder Banküberweisung. Gespräche kosten dann deutschlandweit 19 Cent/Min. (Taktung 60/1) für alle nationalen Netze. Für SMS verlangt Simyo 14 Cent. Damit ist Simyo weit billiger als der "Volkstarif von Vodafone mit 29 Cent pro Minute bzw. O2 mit Tchibo 35 Cent pro Minute.
"Der Markt ist überreif", sagt Rolf Hansen, Chef der neuen Mobilfunkmarke Simyo. Simyo bricht damit das über lange Zeit stabile Preisgefüge in Deutschland auf. Tatsächlich waren die vier Netzbetreiber eher gute Nachbarn als scharfe Konkurrenten. Während die großen Anbieter T-Mobile und Vodafone jeweils 40 Prozent Marktanteil halten, teilen sich E-Plus und O2 die restlichen 20 Prozent. Über Jahre hinweg haben die Mobilfunkunternehmen ohne viel Mühe zweistellige Steigerungsraten verzeichnen können. Die Tarife waren in großen Teilen praktisch identisch und ein Wechsel von einem Anbieter zum anderen brachte kaum Preisvorteile. Doch inzwischen haben neun von zehn Deutschen ein Handy, der Markt gilt praktisch als gesättigt. Damit hat der Kampf um den Kunden untereinander begonnen.
Martin Gutberlet, Mobilfunkexperte bei Gartner meint, spätestens im kommenden Jahr sei die Schwelle von zehn Cent pro Minute erreicht. "Die Aggressivität der Preise ist neu", sagt Gutberlet. "Im Durchschnitt werden die Tarife jetzt um mindestens 20 Prozent pro Jahr sinken", sagt Gutberlet voraus. Weitere Experten rechnen sogar mit 30 Prozent.
Seit dem vornehmlich die kleineren Mobilfunkanbieter das Tarifgefüge im Mobilfunkmarkt ins Wanken bringen und offenbar den Nerv der Handy-Telefonierer treffen, wächst auch die Nervosität bei den großen Anbietern. Bis dahin war es so, dass die Mobilfunkpreise kaum zu vergleichen waren. Insgesamt gibt es mehrere Hundert unterschiedliche Tarife. Je nach Tages- und Nachtzeit, Taktung, Höhe der Grundgebühr, Zielnetz und Menge der verbrauchten Minuten im Monat schwanken die Preise erheblich. In der Spitze werden Minutenpreise von bis zu 79 Cent berechnet. Wer mit seinem Handy telefoniert, kann heute nicht voraussagen, wie hoch die Rechnung am Monatsende ausfällt.
Einheitliche oder übersichtliche Mobilfunkpreise werden das ändern. Selbst der Einheitspreis von 35 Cent / Minute bei Tchibo und O2 brachten dem Konzern O2 innerhalb kürzester Zeit mehr als 250.000 neue Kunden. Simyo wird das mit 19 Cent / Minute ebenso schnell erreichen, wenn die übrigen Mobilfunkunternehmen ihre Preispolitik nicht ändern. "Der Trend geht eindeutig zu transparenteren Tarifen, die möglichst ohne Sternchen arbeiten", sagt E-Plus-Chef Uwe Bergheim. "Kunden müssen die Preisliste verstehen."
Mobil telefonieren und schnell surfen soll man demnächst schon ab 26,98 Euro im Monat können, und außerdem völlig unabhängig von einem Telefonanschluß bei der Telekom. Möglich werden soll durch ein Angebot der Heidelberger Firma Deutsche Breitband Dienste (DBD), bei dem die Funkübertragungstechnik WiMAX und das Handy den Festnetzanschluss überflüssig machen sollen.
Das Angebot wird zusammen mit dem Mobilfunkanbieter O2 realisiert und unter dem Namen “SmartDuo“ vertrieben. Dazu wird ein O2 “Genion“-Handy samt Homezone mit einem WiMAX-Anschluss für den DSL-ähnlichen Breitband-Internetzugang “DSLonair“ kombiniert.
Das Kombipaket SmartDuo gibt es ab 26,98 Euro im Monat, wovon 9,99 Euro Grundgebühr für O2 Genion und 16,99 Euro für den WiMAX-Anschluss DSLonair mit 1,5 MBit Down- und 0,3 MBit/s Upstream anfallen. In der Grundgebühr von DSLonair sind allerdings nur 100 MByte Freivolumen enthalten, jedes weitere Megabyte kostet 1,75 Cent. Eine echte Flatrate wird noch nicht angeboten, lediglich mehrere Volumentarife mit 1,5 bis 20 GByte Freivolumen für Preise zwischen 9,95 und 32,95 Euro.
Die Kunden, die ihren Festnetzanschluss kündigen und komplett zu DBD wechseln, erhalten eine Gutschrift von 100 Euro auf ihren neuen, funkgestützten DSLonair-Internetzugang und außerdem ein kostenloses Handy. DSLonair via WiMAX-Netz steht bisher in 16 vornehmlich ländlichen Regionen zur Verfügung, in denen die Deutsche Telekom kein DSL anbietet. Bis Ende September will DBD bundesweit swo viele weitere Netze einrichten, dass bis zu 300.000 Haushalten versorgt werden können.
Im Mai 2005 belegte erstmals mit "Crazy Frog" ein Klingelton den ersten Platz der britischen Charts. Nun will die Hamburger Software-Firma dtp den Klingelton auch als Computerspiel herausbringen.
Der "verrückte Frosch" brach etliche Verkaufsrekorde und wurde in Großbritannien mehr als eine Million Mal verkauft. Damit ist es der erste Klingelton, der die TOP 1 der englischen Charts erreichte. dtp hat nun die Rechte an "Crazy Frog" erworben und will aus dem Klingelton ein Spiel machen, das bereits zum kommenden Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen soll.
Nach Mitteilung von dtp soll "Crazy Frog"" für alle gängigen Spiele-Konsolen erhältlich sein, auch eine Version für den Gameboy Advance ist geplant. "Crazy Frog gehört zu den stärksten Lizenzen, die es zur Zeit auf dem Entertainment-Markt gibt", sagte dazu Thomas Baur, Geschäftsführer von dtp.
Allerdings ist der Klingelton hierzulande auch schon in die Kritik geraten, weil er vom Handy-Portal Jamba sehr aggressiv beworben worden war. Im Internet gibt es inzwischen diverse Online-Spiele, die den Frosch veräppeln oder bei denen man den Frosch verstümmeln kann.
Kleine bis mittlere Unternehmen erhalten mit der Iritgo/TB2 eine VoIP TK-Lösung, die sofort einsatzfähig ist und auch höchsten Anforderungen genügt. Neben dem Einsatz als VoIP-Gateway bietet die Iritgo/TB2 alle Funktionen, die man von einer modernen TK-Anlage erwartet. So werden alle wichtigen Anschlusstechnologien (z.B. ISDN, SIP und IAX) unterstützt. Interne und externe Anschlüsse zu bestehenden ISDN-Infrastrukturen sind damit genauso möglich, wie die Anbindung an einen SIP-Provider mit dem sich hierdurch ergebenden Einsparpotenzial VoIP-basierter Telefongespräche. Eingehende Anrufe können als Voicemails aufgezeichnet und per Email versendet werden. Rufgruppen lassen sich einfach zusammenstellen und überall als Rufziel angeben. Unternehmensweit definierbare Kurzwahlen vereinfachen die tägliche Arbeit und die Weiterleitungen erhöhen zusammen mit dem persönlichen Call-Manager (CTI) die Erreichbarkeit.
Darüber hinaus bietet die Iritgo/TB2 weitergehende Funktionen, die man sonst nur bei hochpreisigen Systemen findet. Über das gemeinsame Adressbuch mit globalen und persönlichen Einträgen haben Mitarbeiter immer alle Kontaktdaten im Zugriff. Durch das flexible Least-Cost-Routing können Gesprächsgebühren gespart werden. Nummernsperrungen und Regel-basierte Weiterleitungen kontrollieren ein- und ausgehende Gespräche. Die Warteschleifen lassen sich durch einstellbare Musik und Ansagen, sowie verschiedene Klingelstrategien beliebig an alle Bedürfnisse anpassen. Eigene Erweiterungen wie z.B. Tonwahlmenüs oder die Anbindung an bestehende IT-Systeme, können mit dem Skripting-Modul mit Hilfe einer leicht erlernbaren Programmiersprache implementiert werden. Beispielsweise kann damit im Bereich des Personalmanagements die Zeiterfassung direkt über entsprechende Durchwahlen erfolgen.
Der Call-Manager ist die Schaltzentrale für den einzelnen Mitarbeiter. Durch die Statusanzeige ist sofort ersichtlich, welcher Mitarbeiter z.Z. ein Gespräch führt, oder gerade angerufen wird. Gespräche sind mit einem Klick übernehmbar und über das integrierte Adressbuch kann direkt ein Anruf initiiert werden. Weiterleitungen sind über den eigenen Status ein- und ausschaltbar. Und selbst wenn ein Mitarbeiter nach Feierabend vergessen hat eine Weiterleitung zu aktivieren, kann er dies bequem über das Web-Portal der Iritgo/TB2 nachholen. Auch die eingegangenen Voicemails lassen sich über dieses Web-Portal einsehen und abhören.
Die Iritgo/TB2 vereint somit solide Hardware mit der innovativen Kommunikationssoftware Iritgo/Connect-PBX. "Unsere Kunden sind besonders begeistert von der intuitiven und übersichtlichen Oberfläche", sagt Dirk Grappendorf, Geschäftsführer der BueroByte GbR. Tatsächlich kann die Konfiguration eines Iritgo/TB2-Systems von der IT-Abteilung des Kunden vorgenommen werden. Sollte sich einmal die Durchwahl oder die Position eines Mitarbeiters ändern, kann die interne Administration diese Aufgabe durchführen und muss nicht auf den Support eines Dienstleisters zurückgreifen. Herr Grappendorf fügt hinzu: "Hierdurch sind für unsere Kunden erhebliche Einsparungen bei Wartung und Support möglich. Denn auch die komplexeren Bereiche, wie z.B. Warteschleifen, oder das Least-Cost-Routing des ARTG-Erweiterungsmoduls können ohne Probleme durch den Kunden verwaltet werden."
Durch die Funktionsvielfalt und den günstigen Preis kommen nun auch kleinere und mittlere Unternehmen in den Genuss einer TK-Lösung, die bisher nicht finanzierbar erschien. Gerade für die Erweiterung einer bestehenden TK-Anlage mit VoIP-Funktionen (z.B. zwecks günstiger Gesprächstarife oder zur Anbindung von Home-Office Arbeitsplätzen) ist die Iritgo/TB2 die ideale Investition und ermöglicht eine solide und überschaubare Migration in Richtung VoIP-Telefonie.
Über BueroByte:
Die BueroByte GbR beschäftigt sich vorrangig mit kollaboriativen Businesslösungen im Kommunikationsumfeld. Aufbauend auf firmeneigene Produkte, entwickelt BueroByte erfolgreich sowohl Individual- als auch Standardlösungen für verschiedenste Branchen. Ein umfangreiches Know-How im Bereich Asterisk- und ISDN-basierter PBX-Systeme und langjährige Erfahrungen im Bereich Java-Enterprise, machen die Firma BueroByte zum führenden Anbieter Asterisk-basierter VoIP-Lösungen.
Nach einer Studie des Bundeswirtschaftsministerium liegen die Handy-Kosten in Deutschland weit über dem internationalen Durchschnitt. Untersucht wurden so genannte Vieltelefonierer mit 150 ausgehenden Anrufen und 42 SMS . Hierbei zeigte sich, dass die Deutschen fast 70 Euro zu zahlen haben, während die Kosten in Italien bei 60 Euro und in Großbritannien sogar nur bei 52 Euro liegen.
Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit etwa 71 Millionen Mobilfunk-Geräte; vor fünf Jahren waren es erst 48 Millionen. Nach der Studie, die vom Münchner Institut TNS Infratest erstellt wurde, zahlen Wenig-Telefonierer (25 Anrufe, 30 SMS, Prepaid-Karte) in Deutschland gegenwärtig pro Monat 19,13 Euro, während die Schweden nur 14,72 Euro und die Italiener nur 11,61 Euro zu zahlen haben.
Laut Studie geht die Bundesregierung davon aus, dass die Kosten im Bereich Mobil-Telefon merklich zurück gehen werden. So heißt es vom Parlamentarischen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Bernd Pfaffenbach, dass inzwischen nahezu 90 Prozent der Bevölkerung mit einem Handy ausgestattet sind und dadurch eine sehr hohe Marktsättigung entstanden sei. Angesichts dieser Situation würde die Mobilfunk-Branche ihre Strategie ändern und anstatt der immer noch hohen Subventionen für Handys verstärkt günstigere Handy-Tarife anbieten.
Diese Marktstrategie wird heute bereits sichtbar. Als erstes deutsches Mobilfunk-Unternehmen hat E-Plus kürzlich eine Billigmarke mit dem Namen -Simyo- gestartet. Interessierte Kunden können sich über das Simyo-Web-Portal eine SIM-Karte für 19,90 Euro bestellen und erhalten dafür ein Starterpaket, dass 10 Euro Gesprächsguthaben enthält. Gezahlt wird per Kreditkarte oder Banküberweisung. Gespräche kosten dann deutschlandweit 19 Cent/Min. (Taktung 60/1) für alle nationalen Netze. Für SMS verlangt Simyo 14 Cent. Damit ist Simyo weit billiger als der "Volkstarif von Vodafone mit 29 Cent pro Minute bzw. O2 mit Tchibo 35 Cent pro Minute.
Die amerikanische Telefongesellschaft AT&T gab bekannt, dass sie voraussichtlich im Oktober diesen Jahres in Atlanta, im Bundesstaat Georgia, ein WiMAX Testnetz als Pilotprojekt aktivieren will. Das Netz soll dann nach dem in vergangenen Jahr ababschiedeten Standard IEEE 802.16-2004 arbeiten. Im kommenden Jahr will AT&T WiMAX dann weiter vorantreiben, wird Behzad Nadji, Vizepräsident der AT&T Labs Research and Network and Systems Architecture, in den amerikanischen Medien zitiert. WiMAX ist "ein Weg, um die Kosten für den Zugang zum Kunden zu senken", heißt es weiter von AT&T.
Atlanta hat etwa 425.000 Einwohner und doch sollen nur vier WiMAX - Sendetürme für die Versorgung des gesamten Testgebietes ausreichen. Für den Test nutzt AT&T das 38-GHz-Band, für dass das Unternehmen entsprechende Nutzungsrechte besitzt. Wie es heißt, steht AT&T allerdings derzeit vor dem Problem, die potentiellen Kunden von den Vorteilen einer drahtlosen Verbindung zu begeistern. Ein weiteres Problem für Amerika ist wohl, dass dort überwiegend andere Frequenzbänder benutzt werden.
Die Funkmasten sind via Kupferkabel bzw. Glasfaserkabel miteinander verbunden, weil WiMAX im Standard 2004 das so genannte Roaming zwischen verschiedene Zellen noch nicht unterstützt. Von den Masten besteht dann eine Funk-Sende-Leistung bis etwa 50 Kilometer mit einer Bandbreite von bis zu 70 MBit/s.
Das Unternehmen Ericsson veröffentlichte auf der 46. Paris Air Show Pläne, wonach sie eine adaptierte GSM-Basisstation für den Einbau in Flugzeugen auf den Markt bringen will. Mit diesem System soll es Flugreisenden möglich sein, im Flugzeug mobil zu telefonieren, auch wenn das Flugzeug sich auf Reiseflughöhe befindet. Interferenzen mit der Bordelektronik und terrestrischen GSM-Netzen schließt Ericsson aus. Die Picozelle der GSM-Basisstation RBS 2708, funkt im 1800-MHz-Bereich und unterstützt EDGE, spätere Versionen sollen auch andere Frequenzen sowie GPRS bieten. Die normale Flugzeug-Crew soll die Anlage mit geringem Aufwand ein- und für den Landeanflug wieder ausschalten können. Wie es heißt, soll die GSM-Basisstation insgesamt 60 Gespräche parallel abwickeln können und auch "shared use", also die Nutzung einer Basisstation durch mehrere Netzbetreiber, ermöglichen.
Ein ähnliches System ( nanoBTS) wurde auf der 3GSM World in Cannes vorgestellt. Diese, von ip.access angebotene Lösung zur Handy-Nutzung in Flugzeugen, befindet sich derzeit in einer Boeing 777 zum Test und Demonstrationszwecken. Allerdings kann dieses System derzeit nur 31 Gespräche gleichzeitig übermitteln; eine EDGE-Variante davon soll ab November auf dem Markt kommen und 66 Verbindungen leisten können.
Sowohl die RBS 2708 Basisstation von Ericsson, als auch die nanoBTS von ip.access, verbinden sich an ein terresterisches Mobilfunknetz via Satellit. Während Ericsson auf eine Circuit-Switched-Verbindung setzt, überträgt ip.access datenpaketorientiert und verspricht dadurch niedrigere Betriebskosten. Beide Anbieter sehen in den noch bestehenden Verboten der Handy-Nutzung in Flugzeugen, keine wesentlichen Hürden hinsichtlich eines kommerziellen Einsatzes. Ericsson plant die Einführung seiner Basisstation zum Ende diesen Jahres.
Nachdem die taiwanische Firma BenQ die Siemens-Handy-Sparte komplett übernehmen wird, werden die neuen Herren hinsichtlich Produktivität und Effektivität deutlicher: KY Lee, der Chef des BenQ-Konzerns mit Hauptsitz in Taiwan, verlangt von den Beschäftigten am deutschen Standort mehr Flexibilität. "Wir erwarten nicht, dass die Deutschen so hart arbeiten wie die Chinesen. Aber in jedem Fall müssen sie erkennen, dass sich die Handysparte in einer sehr kritischen Lage befindet und dass jeder verlieren wird, wenn wir uns gegen den Wandel sperren", so Lee gegenüber dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Die Arbeitsplätze im Werk in Kamp-Lintfort sind bis Mitte 2006 gesichert. Entsprechende Vereinbarungen, die Siemens mit den Arbeitnehmern getroffen hatte, gelten weiter. "Anschließend werden wir aber offen darüber sprechen müssen, was für alle Seiten am besten ist", sagte Lee.
Lee machte häufige Managementwechsel für die Probleme in der verlustreichen Siemens-Handysparte verantwortlich. "Daher waren die Entscheidungen nicht stetig. Siemens konnte nicht rechtzeitig auf den sich wandelnden Markt reagieren", so Lee weiter. Die Kosten sind seiner Ansicht nacht nicht das größte Übel. Siemens habe zu stark auf Niedrigpreisprodukte gesetzt. In Hochpreisländern müsse man sich auf Produkte mit hohem Mehrwert konzentrieren.
Sofern die Kartellbehörden und die BenQ-Hauptversammlung ihre Zustimmung erteilen, soll BenQ das Geschäft zum 30. September 2005 übernehmen. Dabei soll auch die Siemens-Fabrik in Shanghai übernommen werden. Hauptsitz der neuen BenQ-Sparte wird dann München sein. BenQ hat sich mit der Übernahme die Rechte an der Marke Siemens für die nächsten fünf Jahre gesichert. Beschäftigte, die im Konzernbereich -Schnurlostelefone- arbeiten, sind von diesem Deal nicht betroffen.
BenQ hat die Weichen für die geplante Aktienemission bereits gestellt. Der Aufsichtsrat hat der Ausgabe von bis zu 100 Millionen neuen Anteilsscheinen zugestimmt, hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung an die taiwanische Börsenaufsicht. Siemens wird den Großteil des Aktienpaketes für 250 Millionen Euro übernehmen und damit einen Anteil von 2,5 Prozent an BenQ erwerben.
Das Unternehmen -BenQ- ging Ende 2001 aus einer Ausgründung der Multimediaabteilung Communications and Multimedia des Computerherstellers Acer als unabhängige Firma hervor. Neben Handys stellt BenQ unter anderem auch Flachbildschirme, Laptops und Brenner her. In der Handy-Sparte hat BenQ derzeit einen Marktanteil von etwa vier Prozent. Etwa 60 Prozent des Umsatzes wird mit der Produktion für andere Unternehmen erwirtschaftet. Durch die Herstellung von Mobiltelefonen der Marke Siemens erhofft BenQ, sich dem Druck auf dem asiatischen Markt teilweise entziehen zu können. Für Europa hat sich Unternehmenschef Lee für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von mehr als 50 Prozent vorgenommen.
Der netzunabhängige Mobilfunf-Anbieter Mobilcom hat beim Düsseldorfer Landgericht einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen E-Plus eingereicht. Dabei geht es um den neuen Handy-Billig-Tarif des Anbieters Simyo, an dem E-Plus zu 90 Prozent beteiligt ist. Mobilcom verlangt von E-Plus die gleichen Konditionen, wie sie auch Simyo gewährt werden.
"Die Vorwürfe von Mobilcom sind irreführend und durchweg unbegründet", sagte dazu E-Plus-Chef Uwe Bergheim. Seiner Ansicht nach versuche Mobilcom, die Nachfrage der Kunden nach einfachen und günstigen Mobilfunktarifen mit Hilfe des Gerichtes zu verbieten zu lassen. Vermutlich sollten damit die Kunden verunsichert und vom Kauf des Simyo-Tarif abhalten wollten.
Mobilcom wirft E-Plus vor, gegen das vertraglich fixierte Antidiskriminierungsverbot verstoßen zu haben. Außerdem seien die Konkurrenten nicht vier Wochen vor Markteinführung über das neue Tarif-Angebot informiert wurden. Es bestehe seitens E-Plus keine Verpflichtung zur Vorab-Information, betonte dagegen Bergheim. Das Landgericht Düsseldorf will über den Antrag von Mobilcom, den Vertrieb des Simyo-Tarifs zu stoppen, am 29. Juni verhandeln. Außerdem prüft die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, ob E-Plus mit dem Angebot der Tochter Simyo gegen die Lizenzbedingungen verstoße.
Sein Billig-Angebot hatte die Simyo GmbH Ende Mai 2005 als Mobilfunk-Discounter in Deutschland auf den Markt gebracht. Simyo vertreibt Prepaid-Mobilfunkkarten über das Internet und bietet wesentlich günstigere Tarife an als bisher allgemein üblich. Das Telefonieren in alle Netze deutschlandweit kostet nur noch 19 Cent pro Minute und eine SMS kann auch schon für 14 Cent versandt werden.
"Wir glauben nicht, dass Simyo als zehn Tage junger Mobilfunk-Discounter die Existenz von Unternehmen gefährdet, die in Vergangenheit in der Lage waren, Milliarden in UMTS-Lizenzen zu investieren", sagte Simyo-Geschäftsführer Rolf Hansen.
T-Mobile bietet ab sofort einen so genannten "Relax-Option-Local" - Tarif für Mobilkunden, mit denen Handy-Nutzer rechnerisch für einen Cent / Minute telefonieren können. T-Mobile hatte diesen Tarif bereits auf der CeBIT angekündigt. Die Sache hat nur einen ganz kleinen Haken: Die "Relax-Option" -Local- gilt nur für Gesprächspartner, die ebenfalls einen entsprechenden Tarif gebucht haben und die sich in maximal zwei (vorher festgelegten) Ortswahlnetzen befinden.
Als Zielgruppe denkt T-Mobile beispielsweise an Pendler oder alle, die mit Freunden oder Verwandten regelmäßig in der Heimat telefonieren möchten. Für monatlich zehn Euro extra erhalten T-Mobile-Kunden 1.000 Gesprächsminuten, die auf zwei Ortsnetzwahlen nach Wahl angerechnet werden. Nicht genutzte Minuten verfallen zum Monatsende. Den Optionstarif können alle T-Mobile-Kunden nutzen, die einen Relax-Tarif mit einem Inklusivvolumen ab 50 Minuten besitzen. Die Local-Option ist auch mit Relas-SMS-Paketen und anderen Relax-Optionen kombinierbar.
Bestellen kann man dieses Angebot über die kostenlose T-Mobile-Kurzwahl 2202, in allen T-Punkt Läden, in allen Filialen der Deutschen Post, aber auch übers Internet. Das Angebot ist zunächst bis zum Ende des Jahres befristet, die Mindestlaufzeit eines Vertrages beträgt drei Monate.
Die Financial Times Deutschland berichtet, dass Siemens in dem taiwanischen Handy-Hersteller BenQ einen neuen Partner für seine kränkelnde Handy-Sparte gefunden hat. "Die Taiwaner könnten ihr Gespür für Branchentrends und gute Marktkenntnisse mit einbringen" heißt es heute in der Zeitung. Bestätigen wollen Siemens diese Meldung allerdings nicht. Heute wird sich der Aufsichtsrat in einer außerordentlichen Telefonkonferenz mit der Handysparte beschäftigen, hieß es am Wochenende. Nähere Einzelheiten will Siemens erst am Dienstag bekannt geben.
Vorstandschef Klaus Kleinfeld, der aus New York zugeschaltet wird, versucht seit Monaten, die verlustreiche Handysparte in ein Joint Venture mit einem Partner auszugliedern. Nachdem Kleinfeld Ende April bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen in Lissabon bereits eine "Entscheidung in Kürze" angekündigt hatte, war der Erfolgsdruck auf den Siemens-Chef stetig gewachsen.
Obwohl der weltweite Absatz an Mobil-Telefonen rekordverdächtig gestiegen ist, fiel der Anteil von Siemens-Handys auf den niedrigsten Stand seit 1999. Das ging aus einer Studie des Marktforschungsinstituts Gartner hervor. Danach lag Siemens im ersten Quartal 2005 mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent und 9,94 Millionen abgesetzten Handys weltweit auf Platz fünf. Damit ging der Marktanteil im Vergleichzeitraum des Vorjahres um 2,5 Prozentpunkte zurück.
Das Unternehmen -BenQ- ging Ende 2001 aus einer Ausgründung der Multimediaabteilung Communications and Multimedia des Computerherstellers Acer als unabhängige Firma hervor. Neben Handys stellt BenQ unter anderem auch Flachbildschirme, Laptops und Brenner her.
In der Handy-Sparte hat BenQ derzeit einen Marktanteil von etwa vier Prozent, heist es weiter. Etwa 60 Prozent des Umsatzes werde mit der Produktion für andere Unternehmen erwirtschaftet. Laut Bericht steht BenQ unter einem enormem Preisdruck durch chinesische Konkurrenten. Durch die Herstellung von Mobiltelefonen für eine Gemeinschaftsmarke mit Siemens erhofft BenQ, sich diesem Druck teilweise entziehen zu können. Für Europa hat sich Unternehmenschef Lee Kun-yao für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von mehr als 50 Prozent vorgenommen.
Aus einer Vorabmeldung der Zeitung -Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung- geht hervor, dass der Siemens-Konzern nach langer Suche einen Partner für seine verlustreiche Handysparte gefunden hat. Hierzu will Siemens ein Gemeinschaftsunternehmen mit einem asiatischen Hersteller gründen. Nähere Einzelheiten will Siemens am Dienstag bekannt geben. Auf Anfrage teilte ein Siemens-Sprecher mit, dass sich der Aufsichtsrat am Montag auf einer außerordentlichen Telefonkonferenz mit der Handysparte beschäftigen wird, weiter Einzelheiten wollte er aber nicht kommentieren.
Im Februar hatte der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer die Krise im Handygeschäft bei Siemens ins Gespräch gebracht hat. Seinerzeit meinte Pierer: "Es wäre naiv, anzunehmen, dass man besenrein übergeben kann. Man kann nicht mit der Brechstange vorgehen, nur um pünktlich zum Wechsel an der Spitze eine Lösung zu präsentieren" .. und damit war die Handy-Sparte gemeint.
Zum Zeitpunkt der Machtübergabe an Siemens Chef Nachfolger Klaus Kleinfeld war nicht sicher, was eigentlich mit der verlustreichen Sparte geschehen sollte. Spekulationen in den Medien sprachen von einer Abgabe der Sparte an einen Konzern aus dem asiatischen Bereich.
Die Welt am Sonntag veröffentlichte im Februar ein Interview vom neuen Siemens-Chef Kleinfeld wo es heißt: "Wir halten uns in der schwächelnden Handy-Sparte alle Optionen offen. Siemens hat es versäumt, rechtzeitig UMTS-fähige Mobiltelefone zu entwickeln, nun kommt der Konzern bei den Preisen für seine aktuellen Geräte unter Druck. Wir haben in dieser Sparte in den letzten Monaten mehr als eine Million Euro pro Tag versenkt." Das belegen auch die veröffentlichten Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 / 2005. Hiernach ergab sich für Siemens im Bereich Mobiltelefone ein Verlust von 143 Millionen Euro.
Obwohl der weltweite Absatz an Mobil-Telefonen rekordverdächtig gestiegen ist, fiel der Anteil von Siemens-Handys auf den niedrigsten Stand seit 1999. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Gartner hervor. Danach lag Siemens im ersten Quartal 2005 mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent und 9,94 Millionen abgesetzten Handys weltweit auf Platz fünf. Damit ging der Marktanteil im Vergleichzeitraum des Vorjahres um 2,5 Prozentpunkte zurück.
Das Kind der Drillisch AG -SIMply- hat nur zwei Tage nach der Markteinführung der E-Plus-Billigmarke -simyo- reagiert und seinen Mobilfunktarif auf 18 Cent/Minute gesenkt. SIMply setzt damit wieder Zeichen im Mobilfunk. Ab sofort gilt ein Einheitspreis von 18 Cent pro Minute rund um die Uhr in alle deutschen Netze. Eine SMS wird mit 13 Cent berechnet. Alle SIMply-Bestandskunden profitieren ebenfalls von den neuen günstigeren und einfacheren Konditionen. "Damit war und ist SIMply das definitiv günstigste Angebot im Mobilfunk in Deutschland", unterstreicht Vlasios Choulidis, Vorstand Vertrieb, Marketing und Kundenservice der Drillisch AG.
Bereits bei der erfolgreichen Markteinführung Mitte April 2005 war SIMply die günstigste Marke unter den deutschen SIM-only Produkten (Mobilfunkangebote ohne Handy). Der Kunde hat keinen Mindestumsatz, keine feste Vertragslaufzeit, kein lästiges Aufladen und keine festen monatlichen Gebühren. Im Gegensatz zu Prepaid-Angeboten im Low Cost-Segment bietet SIMply die bequeme Kostenkontrolle per Rechnung Online.
SIMply ist eine Marke der Drillisch AG für Billig-Tarife im Mobilfunkmarkt. Wer sich für den Internet-Kauf bei SIMply entscheidet, kann online einen Billig-Tarif für sein Handy bestellen. Innerhalb weniger Tage werden der Vertrag und die SIM-Karte per Post zugestellt. Sobald die Karte versandt wurde, erhält der Kunde eine E-Mail, in der er über seine Mobilfunkrufnummer informiert wird. Die Freischaltung der Karte sowie die Verwaltung der Kundendaten und die Einsicht seiner Online-Rechnung, über die per SMS informiert wird, nimmt der Kunden nach Erhalt der Karte eigenständig unter www.SIMply-card.de vor.
Die Drillisch AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und bietet Telekommunikationsdienstleistungen mit dem Schwerpunkt Mobilfunk an. Der Mobilfunkbereich ist bei den 100-prozentigen Tochtergesellschaften Alphatel Kommunikationstechnik GmbH und Victorvox AG angesiedelt. Der Drillisch-Konzern besitzt Service-Provider-Lizenzen der Netze T-Mobile, Vodafone und E-Plus und verzeichnet nach der erfolgten Übernahme der Victorvox AG einen Teilnehmerbestand von ca. 1,634 Millionen Mobilfunkkunden. Die Drillisch AG ist darüber hinaus über die 100-prozentige Tochtergesellschaft IQ-work Software AG im Bereich Software-Dienstleistung tätig.
No frills (engl.) heißt so viel wie: keine Extras, niedrigste Preise. Dieser Begriff wurde hauptsächlich im Bereich der Billig-Flug-Diensten bekannt. Im Vergleich zum herkömmlichen Linienflug bekommt der Fluggast hier keine Gratis-Tageszeitung und im Vergleich zum Charterflug keine Gratis-Mahlzeiten und Getränke. Getränke und Snacks werden nur noch zum Kauf angeboten.
Dieses Geschäftsmodell macht E-Plus sich nun mit der Simyo GmbH zu eigen und reiht sich damit in die Liste der Billiganbieter im Mobilfunkgeschäft ein. Erst kürzlich kooperierte O2 mit dem Kaffeeröster Tchibo und Vodafone startete mit dem Kundenbindungssystem Payback und der BILD-Zeitung den "Volkstarif".
Die Simyo GmbH wurde von E-Plus gegründet und besteht nur aus einem Team von 4 Personen. Simyo nutzt das Netz von E-Plus und setzt als einzigen Vertriebsweg das Internet ein. Simyo-Shops oder subventionierte Handys soll es bei Simyo nicht geben. Interessierte Kunden können sich über das Simyo-Web-Portal eine SIM-Karte für 19,90 Euro bestellen und erhalten dafür ein Starterpaket, dass 10 Euro Gesprächsguthaben enthält. Gezahlt wird per Kreditkarte oder Banküberweisung. Gespräche kosten dann deutschlandweit 19 Cent/Min. (Taktung 60/1) für alle nationalen Netze. Für SMS verlangt Simyo 14 Cent. Damit ist Simyo weit billiger als der "Volkstarif von Vodafone mit 29 Cent pro Minute bzw. O2 mit Tchibo 35 Cent pro Minute.
Die Simyo-SIM-Karten sind nicht UMTS-fähig. GPRS-Datendienste und Roaming werden entsprechend den free and easy-Tarifen von E-Plus berechnet, MMS kosten 39 Cent. Telefonische Service-Beratungen werden nur zu bestimmten Zeiten angeboten und kosten über die Hotline-Nr. 12 Cent/Minute. Simyo-Geschäftsführer Rolf Hansen meint dazu: "Bei Billigfliegern werden 90 Prozent der Kundenanfragen über FAQ-Seiten und ähnliche Internet-Angebote abgewickelt und daraus lässt sich schließen, dass die personelle Ausstattung der Hotline aus Kostengründen gering sein wird."
Als Zielgruppe hat Simyo die Handynutzer zwischen 14 und 64 Jahren sowie Online-Shoppern im Visier, die in Deutschland rund 15 Millionen Menschen ausmacht. Vor allem Nutzer, die bereits Mobilfunkkunden sind, und nicht unbedingt auf ein neues Handy-Modell umsteigen, aber möglichst billig telefonieren wollen, hofft E-Plus zu erreichen. Laut Simyo hätten die skandinavischen "Erfolgsmodelle" Telmore und CBB mit No-Frills-Mobilfunk Marktanteile über 20 Prozent, unter Neukunden gar 40 Prozent und eine Kundenzufriedenheit von 95 erzielt.
Trotz der enorm schwachen Kundenentwicklung bei T-Mobile , will der führende Mobilfunkanbieter in Deutschland weiterhin an seinen niedrigen Handy-Subventionen festhalten. Vor Journalisten in Bellevue (US-Bundesstaat Washington) sagte der Vorstandschef der Telekom-Tochter, Rene Obermann: "Auch wenn die Wettbewerber ihre Zuschüsse nicht senken, werden wir die Strategie nicht ändern". Vor allem im Bereich der Prepaid-Kunden hatte T-Mobile seine Subventionen stark reduziert, um dadurch seine "Profitabilität" zu verbessern.
Mitte Mai prognostizierte das Marktforschungsinstitut Gartner, dass der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone noch in diesem Jahr an - T-Mobile - vorbeiziehen wird und begründete seine Prognose mit der veränderten Strategie. Nach den von Vodafone am Dienstag vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (31.März 2005) insgesamt 288.000 Neukunden hinzu gewonnen. Damit liegt Vodafone mit 27,2 Millionen Kunden nunmehr nur noch knapp hinter T-Mobile mit 27,56 Millionen Kunden. T-Mobile hatte in den Monaten Januar bis März 2005 lediglich 89.000 Neukunden gewinnen können und verzeichnete damit den schwächsten Zuwachs unter allen vier Mobilfunkanbietern.
Vodafone war auch im vergangenen Quartal der wachstumsstärkste Mobilfunkanbieter in Deutschland und stellte damit T-Mobile und die kleineren Konkurrenten E-Plus und O2 in den Schatten. Bereits bis zum Jahreswechsel hatte Vodafone den Abstand auf T-Mobile auf 600.000 Kunden verringern können. Obermann zeigt sich trotzdem kämpferisch und meint: "Wir werden die Position (als Nummer eins) nicht so leicht aufgeben."
Für das kommende Jahr kündigte Obermann eine Service-Offensive an, mit der die Kundenzufriedenheit erhöht werden soll. Als Vorbild sieht Obermann T-Mobile USA, die im vergangenen Jahr kräftig gewachsen ist. T-Mobile will sich zukünftig intensiver um umsatzstärkere Kunden bemühen und entsprechend betreuen, da diese im Monat durchschnittlich erheblich mehr telefonieren, als Prepaid-Kunden. Wie es heißt, will T-Mobile eigene Geschäfte eröffnen, um die Präsenz der Marke T-Mobile zu stärken.
Nachdem sich das von den P2P-Netzwerk-KaZaA gegründete Unternehmen -Skype- innerhalb von zwei Jahren zu einem der erfolgreichsten Dienste in der Geschichte des Internets entwickelt hat, denken die Gründer nun daran, das Konzept weiter zu moneytarisieren. Der in Luxemburg ansässige Voice-over-IP - Anabieter will hauptsächlich aus seinen Zusatzdiensten Profit schlagen und hat ein System von Affiliates organisiert. Rund 1.800 Organisationen werden künftig als Vertreter die kostenpflichtigen Skype-Produkte wie Voice-Mail verkaufen und dafür eine Provision von bis zu 10 Prozent des generierten Umsatzes erhalten.
Gegenwärtig haben sich bereits 112 Millionen User die Skype-Software herunter geladen, um damit gratis über das Internet telefonieren zu können. Als kostenpflichtige Zusatzdienste führt Skype derzeit Voice Mail, Skype Out und Skype In.
Voice Mail ist eine Art Anrufbeantworter, für den die Kunden 19 Dollar pro Jahr zu zahlen haben. Skype Out ermöglicht Usern, -gegen Entgelt- auch Personen im normalen Festnetz anrufen. Skype In wiederum funktioniert gleichsam in der entgegen gesetzten Richtung. Damit können Skyper Anrufe, die von außerhalb ihres Netzes kommen, annehmen. Skype Out hat derzeit 1,4 Millionen Kunden. Wie hoch die Kundenzahlen von Skype In und Voice Mail sind, nannte das Unternehmen nicht.
Letzte Woche prognostizierte das Marktforschungsinstitut Gartner noch, dass der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone noch in diesem Jahr an die Nr. 1 in Deutschland - T-Mobile - vorbeiziehen wird und das scheint sich jetzt zu bestätigen. Nach den von Vodafone am Dienstag vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (31.März 2005) insgesamt 288.000 Neukunden hinzu gewonnen. Damit liegt Vodafone mit 27,2 Millionen Kunden nunmehr nur noch knapp hinter T-Mobile mit 27,56 Millionen Kunden. T-Mobile hatte in den Monaten Januar bis März 2005 lediglich 89.000 Neukunden gewinnen können und verzeichnete damit den schwächsten Zuwachs unter allen vier Mobilfunkanbietern.
Vodafone war in den vergangenen Quartalen der wachstumsstärkste Mobilfunkanbieter in Deutschland und stellte damit T-Mobile und die kleineren Konkurrenten E-Plus und O2 in den Schatten. Bereits bis zum Jahreswechsel hatte Vodafone den Abstand auf T-Mobile auf 600.000 Kunden verringern können. T-Mobile will sich allerdings auf profitable Kunden fokussieren und hat daher die Handy-Subventionen zurückgefahren. Ein Verzicht von Marktanteilen nimmt T-Mobile-Chef René Obermann dabei bewusst in Kauf.
Wie man neue Kunden akquiriert, hat O2 vor kurzem gezeigt. Die Münchener gewannen im Auftaktquartal alleine über die Kooperation mit dem Kaffeeröster Tchibo über 100.000 Neukunden und damit mehr als T-Mobile insgesamt. Auch Vodafone zog nach und schloss eine Vertriebskooperation mit dem Kundenkartenbetreiber Payback . "Vodafone und O2 gewinnen damit neue Kunden ohne ihren Markennamen zu verwässern", sagte Gartner-Experte Martin Gutberlet. T-Mobile hält sich bislang mit solchen Partnerschaften zurück.
Mit einer "Roadshow" zum Thema "Voice over IP " informiert das Kölner Telekommunikationsunternehmen QSC ab 14. Juni in neun deutschen Städten über die Möglichkeiten moderner Sprach-/Datenkommunikation in ihrem Next Generation Network (NGN). QSC will auf dieser VoIP -Roadshow Berührungsängste bei Firmen abbauen, Fragen beantworten, und Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Die Experten der QSC AG stehen im Rahmen der Veranstaltung auch zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung. Gleichzeitig zeigt QSC die Voice over IP-Lösung "IPfonie" in der konkreten Anwendung. Interessierte können sich im Internet unter http://www.qsc.de/voip-roadshow für diesen Event vormerken lassen.
Auf den Veranstaltungen erfahren interessierte Geschäftskunden mehr über die Migration von Sprache aus der alten Telekommunikationswelt in die neue VoIP -Umgebung, sowie die Mehrwerte bei der unternehmensweiten Einführung von IP-basierter Sprachkommunikation. Ein weiteres Thema ist die zu erwartende Kostenreduktion: Nach einer aktuellen Studie von Mercer Management Consulting lassen sich mit dem Einsatz von Voice over IP im Unternehmen bis zu 30 Prozent Kosteneinsparungen erzielen.
Termin-Daten für die Tour:
14. Juni Hilton, München Am Tucherpark 7
15. Juni QSC AG, Köln Matthias-Brüggen-Str. 55
16. Juni Hilton, Berlin Mohrenstraße 30
21. Juni Hilton, Dresden An der Frauenkirche 5
22. Juni Übersee Club, Hamburg Neuer Jungfernstieg 19
23. Juni Hilton, Frankfurt Hochstraße 4
05. Juli Hilton, Dortmund An der Buschmühle 1
06. Juli Hotel am Schloßgarten, Stuttgart Schillerstraße 23
07. Juli Hilton, Nürnberg Valznerweiherstr. 200
Die Veranstaltungen finden jeweils Nachmittags von 15:00 - 18:00 Uhr statt.
Nach Einschätzung des Marktforschungsinstituts Gartner wird der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone schon bald in Deutschland die Nr. 1 sein und an T-Mobile vorbei ziehen. "Vodafone wird noch im Jahr 2005 die Deutsche Telekom bei den Kundenzahlen überholen", sagte Gartner-Experte Martin Gutberlet gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Gutberlet bezeichnete das Abschneiden des bisherigen Branchenprimus in den ersten drei Monaten 2005 als "enttäuschend". T-Mobile konnte nur 89.000 neue Kunden akquirieren. Ende März telefonierten damit 27,56 Millionen Menschen über das Netz der Telekom-Tochter.
T-Mobile will sich auf profitable Kunden fokussieren und hat daher die Handy-Subventionen zurückgefahren. Ein Verzicht von Marktanteilen nimmt T-Mobile-Chef René Obermann dabei bewusst in Kauf. Martin Gutberlet meint hingegen: "T-Mobile verfolgt eine falsche Strategie, was sich daran zeigt, dass der Erlös je Kunde und der Umsatz von T-Mobile im ersten Quartal gesunken sind." Durch sinkende Preise für Mobilfunkgespräche werde das von Obermann angepeilte Ziel von einer operativen Marke von 40 Prozent über kurz oder lang unterschritten. T-Mobile müsse sich daher über Partnerschaften neuen Kundengruppen zuwenden.
Vodafone war in den vergangenen Quartalen der wachstumsstärkste Mobilfunkanbieter in Deutschland und stellte damit T-Mobile und die kleineren Konkurrenten E-Plus und O2 in den Schatten. Bereits bis zum Jahreswechsel hatte Vodafone den Abstand auf T-Mobile auf 600.000 Kunden verringern können.
Wie man mit Kooperationen Kunden akquiriert, sieht Gutberlet vor allem bei O2 . Die Münchener gewannen im Auftaktquartal alleine über die Kooperation mit dem Kaffeeröster Tchibo über 100.000 Neukunden und damit mehr als T-Mobile insgesamt. "Damit ist O2 auf dem richtigen Weg", sagte Gutberlet. Erst vergangene Woche zog Vodafone nach und schloss eine Vertriebskooperation mit dem Kundenkartenbetreiber Payback. "Vodafone und O2 gewinnen damit neue Kunden ohne ihren Markennamen zu verwässern", sagte Gutberlet. T-Mobile hält sich bislang mit solchen Partnerschaften zurück.
Vodafone D2 folgt dem Ruf seiner Handy-Kunden nach einfach zu bedienenden Handys und bringt ab dem 01. Juni 2005 zwei Sagem -Handys auf den Markt, die diesen Ansprüchen entsprechen sollen.
Unter dem Motto Vodafone Simply sollen sich die Sagem-Handys auf die normalen Sprachtelefoniefunktionen konzentrieren. Äußerlich unterscheiden sich zwar beide Handys, "gemeinsam" haben sie aber die einfache Bedienbarkeit und die Konzentration auf die "wesentlichen" Funktionen, so der Netzbetreiber bei der Präsentation.
Die so genannten "wesentlichen Funktionen" können über drei "Simply-Keys" oberhalb des Displays abgerufen werden. So kann man mit der Taste "Kontakte" alle Telefonbucheinträge aufrufen, mit der Taste "Nachrichten" sind eingegangene SMS bzw. Mail-Box-Nachrichten abrufbar und mit einem Druck auf die "Home-Taste" stellt man das Handy wieder in die Ausgangsposition zurück. Die übrigen Wähltasten besitzen laut Vodafone ebenfalls eine "komfortable Größe" und bieten eine "einfache und intuitive" Bedienung.
Beide Handys sollen Anfang Juni auf den Markt kommen. Zum Lieferumfang gehört neben einer Tischladestation ein Programm, um Telefonbucheinträge auf dem PC zu laden. Je nach Tarifpaket werden die Simply-Handy dann für etwa 50 Euro zu haben sein.
Nachdem Payback seinen -Volkstarif- für 29 Cent / Min. über das Vodafone D2 - Netz vorgestellt hat, zieht auch freenet mit einem entsprechenden Angebot nach. Ab sofort bietet freenet unter dem Namen -freenet-fair29 - einen vergleichbaren Tarif in Kooperation mit dem Netzbetreiber E-Plus.
Während Payback die Gesprächsminuten im Takt von einer Minute abrechnet, bietet freenet-fair29 eine sekundengenaue Abrechnung. Lediglich die erste Gesprächsminute hat einen Takt von 60/60. Genau wie beim Volkstarif von Payback auch, berechnet freenet einheitlich 29 Cent/ Minute und fordert eine Mindestabnahme von 9,95 Euro (Payback 9,90 Euro).
Während Payback-Kunden sich beim Vertragsabschluss 6 Monate binden, müssen freenet-fair29-Kunden eine Vertragsdauer von 24 Monaten eingehen. Dafür bietet freenet ein kostenloses Kamera-Handy des Typs Nokia 6020. Payback setzt dagegen auf Kunden, deren Handy-Verträge bei anderen Anbietern auslaufen und ihr altes Handy behalten möchten.
Das freenet-Angebot gilt nur in Verbindung mit einem E-Plus Vertrag. Der monatlicher Mindestumsatz von 9,95 ist anrechenbar auf Verbindungen ins E-Plus Netz inkl. Mailbox, in andere deutsche Mobilfunknetze, ins Festnetz sowie SMS, jeweils ohne Sonderrufnummern. Die Gesprächsgebühren betragen ganztags 29 Cent je Minute, ausgenommen Sonderrufnummern und Auslandsgespräche.
Anläßlich der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles gab Nokia bekannt, dass Besitzer eines Nokia-Smartphones zukünftig mit ihrem Gerät, ähnlich wie mit dem Handheld N-Gage, spielen können. Nokia wird dafür die N-Gage-Plattform erweitern, so dass eine Reihe von Multimedia-Geräten von Nokia 3d-Grafik bieten und multiplayerfähig werden. Nokia will dafür die zwischenzeitlich verbesserten Prozessorkapazitäten heutiger Smartphones nutzen. Ein erstes Smartphone auf der Grundlage von N-Gage soll 2006 auf den Markt kommen.
Das N-Gage ist ein Mobiltelefon von Nokia mit eingebauter Spielkonsole das als Betriebssystem Symbian OS verwendet. Anfang diesen Jahrhunderts erkannte Nokia, dass es immer mehr Spieler gab, die gleichzeitig ein Handy und einen GameBoy nutzen wollten und stellte 2003 erstmals ein entsprechendes Gerät vor. Seither bieten solche Handhelds Multiplayer, Internet und PDA-Funktionen.
Trotz der großen Aufmerksamkeit vor der Veröffentlichung wurde N-Gage in der ersten Generation nicht so erfolgreich, wie von Nokia erhofft. Potentielle Kunden zogen einen Vergleich zum bequemen GameBoy. Die geringe Anzahl an Spiele, der relativ hohe Preis oder der umständliche Austausch von Spielen ließen das Gerät zum Ladenhüter werden. Zu den Problemen als Spielkonsole kamen dann noch die Unzulänglichkeiten als Handy: So führte beispielsweise die ungewöhnliche Platzierung des Mikrofons (an der flachen Seite des Geräts) dazu, dass das Gerät beim Telefonieren quer ans Ohr gehalten werden musste.
Viele der genannten Probleme wurden in der Nachfolgeversion dem N-GAGE QD ausgebessert.
Die Kooperation mit dem Kaffeeröster Tchibo hat sich für O2-Germany offenbar gelohnt. Nun vermeldet O2 im vierten Quartal 2004 insgesamt 578.000 Neukunden, wobei etwa 100.000 durch die Vertriebsvereinbarung mit Tchibo gewonnen werden konnten.
Das Joint Venture, an dem beide Unternehmen zu je 50 Prozent beteiligt sind, nutzt die Vertriebswege der Tchibo GmbH und die Mobilfunkinfrastruktur von O2 Germany. Kunden können sich in den 900 Filialen, bei ausgewählten Fachhandelspartnern von Tchibo und im Internet über die Angebote informieren und sie kaufen.
Die bis dahin veröffentlichten Zahlen verdeutlichen den momentanen Erfolg der O2-Strategie. So gewannen beispielsweise die Telekom im gleichen Zeitraum nur 89.000 Neukunden; E-Plus vermeldete im ersten Quartal 2005 140.000 Neukunden.
Die O2 (Germany) GmbH & Co. OHG ist mit fast 8 Millionen Kunden der viertgrößte Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland und damit stärkster Konkurrent von E-Plus.
O2 entstand aus dem Mobilfunkbereich der ehemaligen VIAG Interkom. Diese befand sich seit ihrer Gründung 1995 im Besitz der VIAG (später: E.ON) mit 45 Prozent, British Telecom (BT) mit ebenfalls 45 Prozent sowie des norwegischen Telekommunikationsunternehmens Telenor. Im Jahr 2000 übernahm BT das Unternehmen vollständig, nachdem sich E.ON aus dem Telekommunikationsbereich zurückzog. Im Zuge der Strategie einer Abtrennung des Mobilfunks aus dem übrigen Geschäftsbereich spaltete sich BT im Jahr 2001 in die Unternehmen BT Ignite (Festnetz) sowie mmo2 (Mobilfunk). Auch im deutschen Tochterunternehmen VIAG Interkom wurde diese Trennung vollzogen und die einzelnen Geschäftsbereiche den neuen Mutterunternehmen zugeschlagen. Im Jahr 2002 wurden in der Folge die Namen der aus VIAG Interkom entstandenen Unternehmen an die der jeweiligen Mutter angepasst. Um Verwechslungen mit dessen D2-Netz zur vermeiden, verständigte man sich mit Vodafone darauf, in Deutschland nur die Schreibweisen O2 oder o2 zu verwenden.
O2 war Vorreiter bei den sog. Online-Verträgen, bei denen die gesamte Abwicklung des Mobilfunk-Vertrags über das Internet und kostenpflichtige Rufnummern abläuft und der Kunde keinen Anspruch auf Service in Filialen hat.
Das bekannteste Produkt von O2 heißt Genion und ermöglicht dem Kunden, in einem bestimmten, definierten Bereich (seiner Homezone) für einen stark vergünstigten Tarif zu telefonieren. O2 wirbt damit, dass die Minutenentgelte sich am Festnetz orientieren. Ausserdem bekommt der Kunde neben seiner Mobilfunknummer auch eine Festnetznummer auf der er angerufen werden kann, sofern er sich in der Homezone befindet.
Der bundesweit tätige Telekommunikationsanbieter QSC AG und die Debitel AG haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. QSC verfügt über ein eigenes DSL-Netz und baut diese verstärkt aus. Zusammen mit Debitel will die bisher auf gewerblich Kunden spezialisierte QSC ein DSL-Angebot für Privatkunden realisieren.
Etwa ab Mitte August 2005 wird Debitel auf Basis der QSC-Infrastruktur sukzessive neue DSL-Produkte mit einer Bandbreite von bis zu 16 Mbit/s anbieten. Die Firma ist damit einer der ersten Provider, die DSL-Anschlüsse mit diesen hohen Bandbreiten vermarkten. In Gebieten, in denen diese Produkte technisch noch nicht verfügbar sind, werden DSL-Zugänge auf Basis von T-DSL vertrieben. Ein zusätzliches Voice over IP Angebot wird den neuen Service abrunden.
QSC ist gerade dabei, sein eigenes Netz sowohl in der Fläche als auch technologisch mit dem neuen Standard ADSL2+ ausbauen. Erste ausgebaute Region ist Düsseldorf. QSC wird nicht nur die Anschlüsse bereitstellen, sondern außerdem auch als Carrier-to-Carrier den Datenverkehr der Debitel-Kunden übernehmen.
"Die Kooperation mit QSC ist für Debitel ein Baustein auf dem Weg zum integrierten Telekommunikationsanbieter. Wir werden uns auch im Breitbandbereich als Komplettanbieter positionieren und können im attraktiven DSL-Markt unseren Kunden von Anfang an Spitzenprodukte anbieten. Voice over IP und Video-Dienste rücken damit für die Kunden in greifbare Nähe", erklärt Dr. Christian Friege als zuständiges Vorstandsmitglied die strategische Bedeutung der Kooperation für die Debitel AG.
"Dieser Vertrag mit dem größten Service-Provider Deutschlands, der über mehr als 6.500 Vertriebspartner und über acht Millionen Bestandskunden in Deutschland verfügt, bietet uns große Chancen. Er erlaubt uns nicht nur, unsere Infrastruktur weiter auszulasten, sondern auch schneller als erwartet unser Netz mit dem neuesten Stand der Technik und in der Fläche auszubauen", erklärt Dr. Bernd Schlobohm, Vorstandsvorsitzender von QSC. Mit Blick auf die Zukunft sagt er außerdem: "Weitere Kooperationen im Mobilfunkbereich für QSC-Geschäftskunden sind ebenfalls denkbar."
Die Firma Arp Datacon bietet jetzt ein schnurloses DECT-Telefon an, das sich sowohl an einem herkömmlichen Telefonanschluss betreiben lässt als auch als Skype-Gerät zu nutzen ist. Dies DualPhone genannte Telefon wird über die USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden, der für Skype-Telefonate auf jeden Fall laufen muss.
Das DualPhone zeigt auf dem Display an, welche anderen Skype-Nutzer aus der Kontaktliste erreichbar sind. Natürlich können mit dem DualPhone auch herkömmlich Telefonate über das Telefonnetz geführt werden. Das DualPhone soll mit einer Akkuladung eine maximale Sprechzeit von 6,5 Stunden erreichen und im Bereitschaftsmodus etwa 4 Tage durchhalten. Das Telefonbuch im Gerät fasst maximal 160 Einträge, so dass diese darüber leicht angerufen werden können.
Für die zwei Betriebsmodi des DualPhone stehen zwei grüne Anruftasten bereit, wovon die eine für normale Festnetztelefonate zuständig ist und die andere Skype-Anrufe initiiert oder entgegennimmt. Für Anrufe über das Festnetz können andere Klingeltöne als über das Skype-Netz bestimmt werden, um Anrufe aus den unterschiedlichen Netzen auseinander zu halten.
Im Online-Shop von Arp Datacon ist das DualPhone inklusive Basisstation für 132 Euro, die Version ohne Basisstation für 69 Euro erhältlich.
Der Kaffeeröster Tchibo hatte ja bereits vor einiger Zeit einen erfolgreichen Einstieg als Reseller im Mobilfunkgeschäft. Nun soll offenbar versucht werden, dies auch bei Telefonaten im Festnetz zu wiederholen. Ab kommenden Mittwoch ist in den Tchibo-Filialen und auch im Online-Shop ein so genannter Festnetz-Spar-Adapter zum Preis von 3,99 Euro zu kaufen.
Tchibo wird damit, dass Gespräche von einem analogen Anschluss der Deutschen Telekom ins deutsche oder ein ausländisches Festnetz "automatisch zwanzig Prozent billiger" geführt werden können als im T-Net-Standard-Tarif. Die Handhabung des Adapters ist sehr simpel: er wird einfach zwischen Telefonanschlussdose und Telefon gesteckt und kann bei Bedarf jederzeit wieder entfernt werden. Der Preisvorteil soll angeblich sogar auf 50 Prozent steigen, wenn zwei Besitzer des Festnetz-Spar-Adapters miteinander telefonieren.
Tchibo-Sprecherin Stefanie Dargel erklärte gegenüber dem Magazin Heise online, dass in der Adapter-Lösung Angebote von 15 bis 20 verschiedenen Providern implementiert seien. Nach ihren Angaben wurde dabei allerdings nicht das grundsätzlich billigste Angebots als Auswahlkriterium verwandt. Vielmehr sei geplant, dass Telekom-Kunden, die bislang keine Erfahrung mit Preselection- oder Call-by-Call-Angeboten haben, "mit Tchibo günstig und unkompliziert im Festnetz telefonieren".
Ferngespräche über den Tchibo-Adapter kosten zur Hauptzeit knapp 10 Cent, während Orts- und Nahgespräche mit 3,2 Cent berechnet werden. Kennt man sich hingegen mit der Benutzung der Call-by-Call-Vorwahlen aus, so können Ferngespräche bei günstigen Call-by-Call-Anbietern inzwischen schon für unter 2 Cent pro Minute geführt werden.
Nach einem langen Rechtsstreit hat sich die Verbraucherzentrale Hamburg gegen das Mobilfunkunternehmen O2 durchgesetzt. Dabei ging es um die Euro-Umrechnung bei Telefontarifen. Die Verbraucherschützer hatten geklagt, weil O2 nach ihrer Meinung die Euro-Einführung bei bestimmten Telefontarifen zu Preiserhöhungen genutzt hatte.
Das Landgericht München urteilte nun, dass die bei O2 bislang übliche Umrechnungs-Praxis bei den strittigen Tarifen unzulässig ist. Der Rechtsstreit war zwischenzeitlich bis zum Europäischen Gerichtshof gegangen. Das neue Urteil dürfte auch für andere Mobilfunkkonzerne gelten. "Es handelt sich bei dem Urteil um die verbindliche Auslegung europäischen Rechts", sagte ein Gerichtssprecher in München
Das Urteil des Landgerichts München ist noch nicht rechtskräftig und sol nach Unternehmensangaben von O2 zunächst geprüft werden. Es hätte zur Folge, dass O2 bei den betroffenen Kunden nicht mehr den Minutenpreis in Euro umrechnen darf, sondern die gesamte Rechnung in DM erstellen und erst die Endsumme in Euro umrechnen und runden muss.
Betroffen von dem Rechtsstreit waren Verträge mit DM-Minutenpreisen und einem 10-Sekunden-Takt. Diese Konstellation trifft nach den Worten des O2-Sprechers auf weniger als 10 Prozent der rund 7,4 Millionen Verträge zu. Die Verbraucherschützer waren der Ansicht, dass der Minutenpreis bei einem Telefontarif nur eine Rechengröße für den letztlich zu bezahlenden Preis ist und nicht vorzeitig gerundet werden darf.
Durch die bisher praktizierte Rundung habe sich der Preis beispielsweise für ein 10-minütiges Telefonat von 50 Pfennig auf 59 Pfennig (0,30 Euro) erhöht. O2 hatte im Gegenzuge argumentiert, eine Euro-Umrechnung nach kaufmännischen Rundungs-Regeln vorgenommen zu haben. Bei einigen Tarife hätte sich dadurch auch ein günstigerer Preis ergeben.
14 Tage nachdem Intel seinen WiMAX-Chip "Intel PRO/Wireless 5116" vorgestellt hat, hat nun auch Fujitsu einen WiMAX-Chip auf den Markt gebracht. Fujitsu Microelectronics America teilte nun mit, dass ihr vergleichbarer Prozessor MB87M3400 nunmehr verfügbar ist. Das "System-on-Chip" (SoC) entspricht der Norm IEEE802.16-2004 für ortsfeste Wimax-Anbindungen.
Der WiMAX Chip ist für ortsfeste Drahtlos-Anschlüsse vorgesehen und soll Übertragungsraten bis zu 75 MBit/s ermöglichen. Den "tausender-Stückpreis gab Fujitsu mit 45 US-Dollar/Chip an. Der "System-on-Chip" soll in Empfangsgeräten von WiMAX-Sendeanlagen, mit allen für WiMAX vorgesehenen Frequenzbändern -bis 11 GHz- , Verwendung finden.
WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. WiMAX soll nach Auskunft des Chipherstellers Intel sehr viel mehr können. So sollen Datenübertragungsraten von 75 Megabit pro Sekunde möglich sein, die von mehr als 100 User gleichzeitig genutzt werden können und eine Reichweite von fünf bis acht Kilometer haben. WiMAX ist die Nachfolgetechnik des Wireless Local Lopp (WLL), die erst im Frühjahr 2002 beschlossen war, sich aber nicht durchsetzen konnte.
Bis jetzt war UMTS eine Möglichkeit, das mobile Internet nutzen zu können, diese Technik ist mit 384 kBit/s aber keine wirkliche Alternative zu DSL (1024 bis 4096 kBit/s). Die ebenfalls vorhandene W-Lan Technik (WiFi) ist mit bis zu 56 Megabit (56.000 kBit/s) zwar rasend schnell, ist allerdings durch die Anbindung des Hotspots (meist per DSL) und vor allem durch die Zahl der gleichzeitigen Nutzer begrenzt. Bei gleichzeitiger Nutzung von mehr als 20 Usern gehen die Datenraten nach Angaben von Experten deutlich in die Knie und außerdem ist die Reichweite mit etwa 50 Meter sehr begrenzt.
Samsung (Hersteller von Mobiltelefonen) hat zwei neue Handy-Modelle vorgestellt, mit denen die Eingabe von SMS-Nachrichten per Sprache erfolgen kann. Die Anwendung nennt sich "Quickphrase" und stammt von Voicesignal Technologies. Diese "Speech-to-Text-Funktion" erkennt das gesprochene Wort und wandelt es für SMS in Text um. "Quickphrase" ist lernfähig und passt sich der Sprechweise und Betonung des Nutzers nach einer Zeit automatisch an. Wer ganz auf die verzichten will, kann damit sogar die Menüs steuern und so ohne die Handy-Tastatur Einstellungen am Mobiltelefon vornehmen.
Das nun vorgestellte Modell "P207" wird in den USA vom Samsung - Vertriebspartner "Cingular Wireless" auf den Markt gebraucht und soll etwa 80 Dollar kosten. Das zweite Modell mit der Bezeichnung A800 soll innerhalb der nächsten zwei Monate folgen. Samsung plant, dieses Anwendung in einer etwas abgeänderten Version auch in Deutschland auf den Markt zu bringen. Wann die Geräte in Deutschland zu bekommen sind, wurde nicht bekannt.
Die erste short message (Kurznachricht) des Short Message Service (SMS) wurde im Dezember 1992 von einem PC an ein Mobiltelefon im Britischen Vodafone-Netz gesendet, also etwa ein Jahr nach der Einführung des GSM-Standards für Mobiltelefone in Europa (1991).
Ursprünglich als reines "Abfallprodukt" kostenlos angeboten, entwickelte sich der Short Message Service zum Ertragsbringer Nr. 1 der Netzbetreiber. Im Jahr 2003 wurden in Europa über 16 Milliarden SMS pro Monat versendet. Bei einer gründlichen Betrachtung überrascht der Erfolg von SMS nicht, weil es in der Kombination mit einem Handy sehr viel gebrauchstauglicher nutzbar ist als seine inzwischen fast schon vergessenen Vorgänger, die digitalen Funkmeldeempfänger.
Obgleich SMS den Dienst der Übertragung von Kurznachrichten bezeichnet, wird heute SMS zumeist als Abkürzung für die Nachricht selber gebraucht.
Ein aktueller Strafbefehl des Amtsgericht Villingen-Schwenningen (8 Cs AK 97/05) gegen den Hersteller eines Experimentiergerätes könnte weitreichende Folgen haben, obwohl es dabei gerade um mögliche Schäden im Nahbereich ging. Hintergrund ist die strittige Einstufung eines Gerätes der Indel GmbH, welches unter anderem dem Nachweis von Elektrosmog dient. Dieses ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft Konstanz als "invasives (eindringendes, die Red.) Medizingerät" zu bewerten.
Das beanstandete Skalarwellengerät dient laut Beschreibung technischen, physikalischen und biologischen Experimenten. Seine Sendeleistung von circa 50 mW ist viel geringer als bei einem Handy mit bis zu 3000 mW. Bei Handys ist also eine erheblich höhere biologische Wirkung zu erwarten.
Pikant wird die Sache für die Hersteller von Mobiltelefonen dadurch, dass Handys nach Angaben von Indel in ihrem Nahfeld dieselben Wellen abstrahlen wie das beanstandete Gerät. Das hätte juristisch gesehen zur Folge, dass Mobiltelefone weder ans Ohr gehalten noch angefasst werden dürften, um nicht als invasives Medizingerät die CE-Zulassung zu verlieren.
Der Strafbefehl bestätigt weltweit erstmalig die schädliche Wirkung von Elektrosmog und widerspricht der von offizieller Seite vertretenen Auffassung, dass eine derartige Strahlung weder existiert noch biologisch oder medizinisch wirksam sei.
Die Deutschland-Tochter des spanischen Telecom-Riesen -Telefonica- gab bekannt, dass sie ihre eigenes Breitband-Netz in Deutschland "deutlich" ausbauen werde. So soll das Netz bis Mitte 2006 bis zu 40 Prozent aller deutschen Haushalte erreichen.
"Mit der Entscheidung, die eigene Breitband-Infrastruktur massiv auszubauen, entwickeln wir unsere Wertschöpfungskette konsequent weiter und setzen klare Signale für mehr Wettbewerb", hieß es vom deutschen Telefonica-Geschäftsführer Andreas Bodczek. "Zum einen bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, mit differenzierten Angeboten ihre Position im Markt weiter ausbauen zu können. Zum anderen stellen wir bereits jetzt die Weichen für multimediale Anwendungen wie Triple Play-Service, also Daten, Sprache sowie Video über DSL", meinte er weiter.
Neben der Teilnehmeranschlussleitung setzt Telefonica vor allem auch auf -Line Sharing- . Beim Line Sharing wird das obere Frequenzspektrum einer Kupferdoppelader für den breitbandigen Internetzugang zum Transport von Daten und Sprache genutzt. Sämtliche Leitungen sollen dabei mit ADSL 2+ ausgestattet werden.
ADSL2 ist die neue Version des ADSL, der derzeit eingesetzten Technologie für den DSL-Anschluss. Die Deutsche Telekom bietet dies mit dem Produkt T-DSL in Deutschland an. Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt von der sogenannten letzten Meile, zwischen Vermittlungsstelle zum Endkunden, ab. Je länger der letzte Abschnitt, desto niedriger die Datenübertragungsraten. Mit dem weiterentwickelten Standard ADSL2 wird der Radius der letzten Meile vergrößert (um ca. 0,5 km), bzw. die Rate bei gleicher Entfernung erhöht. Dies wird durch eine effizientere Leitungskodierung und durch einen größeren Frequenzbereich erreicht. Durch die leicht größere Reichweite steigt die Zahl der potentiellen Anwender im Vergleich zu ADSL. Mit ADSL2+ vergrößert sich die Downstream-Übertragungsrate von 8 Mbit/s auf rund 24 Mbit/s bei kurzen Entfernungen der letzten Meile. Der maximale Upstream beträgt bei ADSL2 und ADSL2+ 1,5 Mbit/s).
Bandbreite ADSL2: 0,14 MHz Upstream und 1,1 MHz Downstream
Bandbreite ADSL2+: 0,14 MHz Upstream und 2,2 MHz Downstream
ADSL2 wird auf kurzen Distanzen in Konkurrenz zu VDSL2 stehen, welches deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis 100 Mbit/s downstream) bieten wird.
Wer nach Saudi-Arabien fährt, der sollte sich vorher über die Sitten und Gebräuche der alten Kultur mit der heutigen supermodernen Technik vertraut machen. Sonst könnte es passieren, dass Sie für 12 Jahre ins Gefängnis wandern oder mit 1000 Peitschenhieben förmlich zerschlagen werden.
Saudi-Arabien will zukünftig harte Strafen gegen Nutzer erlassen, die ihre fotofähigen Mobiltelefone zur Verbreitung pornographischer Bilder nutzen. Also aufgepasst, wenn die Freundin am Badestrand ihre blanken Busen bräunt oder vom Bikini nicht mehr als ein Bändchen zu sehen ist.
Saudi-Arabien hatte vor kurzem eine Initiative gestartet, Kamera-Handys komplett zu verbannen. Dieses Total-Verbot hat man allerdings zurückgezogen, weil das Verbot mit illegalen Importen zu leicht hätte umgangen werden können. Außerdem hätte der Bann jeden getroffen, der die neuen Techniken eines Handys für Arbeit und Beruf nutzt. Die nunmehr geltenden Einschränkungen richten sich gegen Kamera-Handys, mit denen "pornographische" Bilder gemacht worden sind. Was in Saudi-Arabien dann unter Pornographie verstanden wird, darüber sollte sich jeder vorher informieren. Ansonsten könnten Sie sich mit einer Strafe von 1.000 Peitschenhieben, 12 Jahre Gefängnis oder 28.000,00 Dollar Strafe konfrontiert sehen.
Auch in Kuwait fühlen sich die Sittenwächter auf den Plan gerufen. Hier hat der Justizausschuss der Nationalversammlung vorgeschlagen, eine zweijährige Haftstrafe über diejenigen zu verhängen, die mit ihrem Kamera-Handy "unautorisierte Aufnahmen" von anderen Personen machen. Personen, die diese "unautorisierten Aufnahmen" für "unmoralische Zwecke" verwenden, sollen noch einmal 10 Jahre Freiheitsstrafe zusätzlich kassieren.
Intel stellt einen WiMAX-Chip mit dem Namen "Intel PRO/Wireless 5116 vor, der im Gegensatz zu den Chips anderer Hersteller sowohl außerhalb als auch in Gebäuden eingesetzt werden kann. Damit sollen preiswerte WLAN-Endgeräte hergestellt werden können und somit könnten Alternative DSL-Zugangstechniken einen weiteren Aufschwung erleben. Der Chip war unter dem Codenamen "Rosedale" entwickelt worden; er unterstützt den IEEE-Standard 802.16-2004. Laut Intel soll der Chip auch mit WiMAX-Chips anderer Herstellen zusammenarbeiten können. Dieser Chip bringt, im Gegensatz zu den Chips anderer Hersteller, alle notwendigen Komponenten auf einem System-on-Chip unter, wodurch erst preiswerte Endgeräte möglich sind.
WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. WiMAX soll nach Auskunft des Chipherstellers Intel sehr viel mehr können. So sollen Datenübertragungsraten von 70 Megabit pro Sekunde möglich sein, die von mehr als 100 User gleichzeitig genutzt werden können und eine Reichweite von fünf bis acht Kilometer haben. WiMAX ist die Nachfolgetechnik des Wireless Local Lopp (WLL), die erst im Frühjahr 2002 beschlossen war, sich aber nicht durchsetzen konnte.
Bis jetzt war UMTS eine Möglichkeit, das mobile Internet nutzen zu können, diese Technik ist mit 384 kBit/s aber keine wirkliche Alternative zu DSL (1024 bis 4096 kBit/s). Die ebenfalls vorhandene W-Lan Technik (WiFi) ist mit bis zu 56 Megabit (56.000 kBit/s) zwar rasend schnell, ist allerdings durch die Anbindung des Hotspots (meist per DSL) und vor allem durch die Zahl der gleichzeitigen Nutzer begrenzt. Bei gleichzeitiger Nutzung von mehr als 20 Usern gehen die Datenraten nach Angaben von Experten deutlich in die Knie und außerdem ist die Reichweite mit etwa 50 Meter sehr begrenzt.
Unter den Internet-Zugangs-Providern ist ein massiver Preiskampf um die Gunst der User ausgebrochen. Nachdem 1&1 mit seiner "City-Flat" eine Flatrate für 6,99 Euro auf den Markt gebracht hat und die "Deutschland-Flat" von 1&1 mit 9,99 Euro auf unter 10,00 Euro gesunken war, ziehen die großen DSL-Zugangs-Provider preislich nach. Bereits vergangene Woche hatte Tiscali auf die Deutschland-Flat von 1&1 reagiert und eine Flatrate für 8,90 Euro auf den Markt gebracht. Deutschlandweit werden in einem vorläufig 2 Wochen laufenden Aktionszeitraum bis 01.05.05 die Preise der DSL-Flatrate und der Phone Flatrate auf jeweils 8,90 Euro im Monat gesenkt. Die DSL Flatrate ist für alle 3 DSL-Geschwindigkeiten zum gleichen Preis zu haben. Um hohe Übertragungsgeschwindigkeiten bei allen Standarddiensten zu gewährleisten, behält Tiscali sich allerdings vor, andere Dienste (insbesondere Filesharing) in ihrer maximalen Übertragungsgeschwindigkeit einzuschränken.
Fast unschlagbar scheint die Flatrate von Strato für 4,99 Euro zu sein. Der Provider Strato bietet die Flatrate für 1 oder 2 MBit/s im Downstream an. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings der Wechsel zu einem Resale-DSL-Anschluss. Dieser ist technisch identisch mit dem T-DSL-Anschluss, hat ähnliche Preise und setzt ebenfalls einen Telekom-Telefonanschluss voraus. Dieser Anschluss wird aber nicht über die Telekom, sondern über Strato abgerechnet. Zusatzmerkmale wie Fastpath oder eine höhere Übertragungsrate im Upstream bietet Strato für die preiswerten Flatrates nicht an. Falls vorhanden, gehen diese beim Wechsel zu Strato verloren. Das Angebot gilt in 24 deutschen Städten. Kunden außerhalb dieser Zonen müssen für die Flatrate 8,99 Euro bezahlen.
Congster , ein Ableger des größten europäischen Internetanbieters T- Online, bietet ab sofort für alle DSL-Kunden der Telekom und für alle Geschwindigkeiten eine Flatrate von 9,99 Euro im Monat. Tatsächlich hat Congster den Pauschaltarif mehr als halbiert. Bislang verlangte das Unternehmen, das den Billiganbietern in der Branche Paroli bieten will, monatlich mehr als 25 Euro.
Die Preisoffensive läuft vor dem Hintergrund eines Antrages der Telekom an die Regulierungsbehörde zur Mietpreiserhöhung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Derzeit müssen die Telekom-Konkurrenten für jeden DSL-Anschluss 11,80 Euro pro Monat an die Telekom zahlen. Die Telekom hat nun eine Erhöhung auf 17,40 Euro beantragt. Die Konkurrenten fordern dagegen eine weitere Absenkung und verlangen einen Preis deutlich unter 10 Euro. Die Entscheidung soll bis Ende des Monats gefallen sein. Nach Medienspekulationen ist es durchaus denkbar, dass die Regulierungsbehörde den Mietpreis weiter senkt.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat angekündigt, für den GSM-Mobilfunk zusätzlich 10 MHz an Spektrum zur Verfügung zu stellen. Angedacht sind die Frequenzbereiche 880 bis 890 sowie 925 MHz (10 MHz gepaart), die nach Verhandlungen mit dem "militärischen Bedarfsträger" des Bundesministeriums der Verteidigung frei geworden sind. "Das Bundesministerium der Verteidigung hat auf die weitere militärische Nutzung der Erweiterungsbänder im GSM -Bereich (E-GSM-Bänder) verzichtet", hieß es in der Mitteilung.
Nun will die Regulierungsbehörde diese Frequenzbereiche für eine zivile Nutzung zur Verfügung stellen und die entsprechenden Frequenznutzungspläne möglichst kurzfristig aktualisieren. "Die Frequenznutzungspläne sollen im Mai zur Kommentierung gestellt werden. Um das Spektrum nunmehr möglichst schnell dem Markt für zivile Nutzungen zur Verfügung stellen zu können, soll die Frage der Nutzung der E-GSM-Frequenzen im Markt nicht erst nach Abschluss des förmlichen Planaufstellungsverfahrens, sondern zeitgleich mit der Kommentierung der Teilpläne thematisiert werden", kündigte RegTP-Präsident Matthias Kurth an. Insgesamt ist geplant, eine Entscheidung, über die Nutzung der E-GSM-Bänder, bis Ende 2005 zu treffen, hieß es weiter.
Das Global System for Mobile Communications (GSM) ist ein volldigitaler Mobilfunknetz-Standard, der hauptsächlich für Telefonie aber auch für leitungsvermittelte und paketvermittelte Datenübertragung sowie Kurzmitteilungen (SMS) genutzt wird. Es ist der erste Standard der sogenannten zweiten Generation als Nachfolger der analogen Systeme der ersten Generation und ist der weltweit am meisten verbreitete Mobilfunk-Standard.
GSM wurde mit dem Ziel geschaffen, ein mobiles Telefonsystem anzubieten, das Teilnehmern eine europaweite Mobilität erlaubte und mit ISDN oder herkömmlichen analogen Telefonnetzen kompatible Sprachdienste anbot.
In Deutschland ist GSM die technische Grundlage der D- und E-Netze. Hier wurde GSM 1992 eingeführt, was zur raschen Verbreitung von Mobiltelefonen (umgangssprachlich: Handy) in den 1990er-Jahren führte. Der Standard wird heute in rund 200 Ländern und Gebieten der Welt als Mobilfunkstandard genutzt; dies entspricht einem Anteil von etwa 80 Prozent aller Mobilfunkkunden. Es existieren später hinzugekommene Erweiterungen des Standards wie HSCSD, GPRS und EDGE zur schnelleren Datenübertragung.
Ende Februar 2004 wurde von der GSM Association bekannt gegeben, dass weltweit über eine Milliarde Menschen GSM nutzen. Nach Angaben der Deutschen Bank wurden im Jahr 2003 277 Milliarden US-Dollar mit GSM-Technik umgesetzt.
Unter dem Motto "Sicherheit durch Transparenz - TÜV und IZMF stellen Mobilfunk auf den Prüfstand" startet das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) heute eine landesweite Mobilfunkmessreihe in Niedersachsen. Elektromagnetische Felder in der Nähe von Mobilfunkmasten lösen in der Bevölkerung seit langem Ängste vor Gesundheitsschäden aus. Erst vor kurzem stellte ein vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebenes Gutachten fest, dass die Bevölkerung über die Wirkunge elekromagnetischer Felder wenig informiert ist.
"Ziel der Mobilfunkmessreihe ist es, das große Informationsbedürfnis der Bevölkerung zum Thema elektromagnetische Felder zu stillen", erläutert IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch. Die Messreihe wird von Experten des TÜV durchgeführt und beginnt in der Nähe einer Schule in Hannover. Insgesamt werde an insgesamt 24 Städten in Niedersachsen und auf Borkum die Stärke der elektromagnetischen Felder gemessen , teilte das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) mit, das als Brancheninitiative von Netzbetreibern getragen wird. Die Messreihe wird vom niedersächsischen Umweltministerium unterstützt.
Bundesweit gibt es Proteste gegen Handy-Masten. Etliche Bürger fordern niedrigere Strahlen-Grenzwerte für Sendeanlagen in der Nähe von Wohngebieten. Bei der Messreihe in Niedersachsen soll der TÜV vor allem die Strahlung von Sendeanlagen für die neue Mobilfunktechnik UMTS überprüfen. Die Bürger könnten sich anhand der Messergebnisse ein klares Bild verschaffen, welche Mobilfunkfelder in der Nähe von Schulen und Kindergärten entstehen, meinte das IZMF. Die Kommunen konnten die Standorte, die untersucht werden sollten, selbst aufwählen. Das IZMF mit Sitz in Berlin hatte bereits in Nordrhein-Westfalen und Hessen die Feldstärken untersuchen lassen.
Auch wenn in einem Mobilfunkvertrag festgelegt ist, dass die Abrechnung jeweils monatlich erfolgt, muss man trotzdem damit rechnen, dass der Mobilfunk-Anbieter Gebühren über den einmonatigen Turnus hinaus nachberechnet. Das ergibt sich aus einem entsprechenden Urteil des Landgerichts Dessau (Az.: 1 S 245/04).
Aus einer Klausel in den AGB eines Mobilfunkanbieters mit vorgesehenem monatlichem Abrechnungsturnus könne nicht unbedingt geschlossen werden, dass durch die Abrechnung sämtliche im entsprechenden Monat angefallenen Verbindungen ausnahmslos abgegolten sind. Es dauert manchmal etwas länger, bis die Netzbetreiber die Verbindungsdaten an die Mobilfunk-Provider weiterleiten. Daher müssen Kunden damit rechnen, dass Gespräche aus dem jeweiligen Monat erst später abgerechnet werden.
Genau so eine bittere Erfahrung musste eine Kundin machen, die von ihrem Mobilfunkanbieter drei Monate nach Abschluss des Handyvertrages eine Rechnung über 1.374,22 Euro mit Einzelverbindungsnachweisen erhielt. Die Kundin berief sich auf die monatliche Abrechnungspflicht und wollte nicht zahlen. Nach ihrer Auffassung hätte sie bei rechtzeitiger Fakturierung zumindest teilweise die hohen Gebühren vermeiden können.
Das Gericht urteilte jedoch, dass die Kundin aus dem Passus der AGB "Grundbeträge werden vorschüssig, Nutzungsentgelte nachschüssig berechnet" hätte ableiten können, dass es zu Nachberechnungen kommen könne. "Das Gericht hat der Kundin auch verdeutlicht, dass der Sinn des monatlich vereinbarten Abrechnungsturnus nicht darin besteht, die extensive Inanspruchnahme der Telekommunikationsleistungen etwa durch Angehörige zu unterbinden", erklärt Rechtsanwalt Raimund Hübinger von der Rechtsanwaltskammer des Saarlandes.
Er empfiehlt betroffenen Eltern, dem Mobilfunk-Anbieter bereits bei Vertragsabschluss mitzuteilen, bis zu welcher Betrag. monatliche Dienstleistungen in Anspruch genommen werden sollen. Die Telekommunikations-Kundenschutzverordnung verpflichtet dann den Anbieter sicherzustellen, dass diese Entgelthöhe nicht ohne Zustimmung des Kunden überschritten werde könne.
Der derzeitige Wettstreit der DSL-Provider geht in die nächste Runde. Nun bietet Tiscali eine DSL-Flatrate für nur 8,90 Euro an. Das Angebot ist bundesweit verfügbar und kann mit allen Geschwindigkeits-Varianten bis zu 3-MBit/s kombiniert werden. Allerdings ist es nur in der Zeit vom 14. April bis 1. Mai 2005 buchbar.
Das Angebot richtet sich sowohl an Neukunden als auch an DSL-Wechsler, die ihren Anschluss schon bei einem anderen Anbieter haben. Die Kosten für den DSL-Anschluß liegen auf dem Niveau der Mitbewerber: die 1-MBit/s-Variante kostet monatlich 16,99 Euro, mehr Speed (2 MBit/s) gibt es für 19,99 Euro und die schnellste Version mit 3 MBit/s kostet monatlich 24,99 Euro. Lediglich für den 1-MBit-Anschluss wird eine Einrichtungsgebühr von 49,95 Euro berechnet.
Das Angebot wird von verschiedenen Hardware-Bundles begleitet: ein DSL-Modem ist kostenlos zu haben, ein hochwertiger WLAN-Router für 19,90 Euro. Kunden, die außer dem Anschluß auch die VoIP-basierte Telefon-Flatrate ordern können für 8,90 Euro eine Fritz Box Fon mitbestellen. Hat man den Anschluß bei einem anderen Unternehmen so kostet die Fritz Box 29,90 Euro.
Um das Angebot besonders hervorzuheben wird während der zweiwöchigen Aktion der Vertrieb aller anderen DSL-Produkte eingestellt. "Die Tiscali DSL Flat-Aktion erfasst auch jene 80 Prozent der bundesdeutschen Bürger, die nicht in Großstädten wohnen", so Maik Emmermann, Director Access und Marketing bei Tiscali. Diese verbale Spitze richtet sich gegen den Konkurrenten 1&1, der seine DSL-Flat für 6,90-Euro nur in einigen Gebieten offeriert, in den übrigen Teilen der Bundesrepublik aber 9,90 Euro verlangt. Alle angebotenen Tarif-Varianten können mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.
Offiziell soll nach Ablauf der zweiwöchigen Aktion wieder die bisherige Tarifstruktur in Kraft treten. Dies ist aber aufgrund des harten Konkurrenzkampfes eher unwahrscheinlich. Vielmehr ist zu erwarten, dass Tiscali die Aktion verlängert oder andere preislich attraktive Angebote macht.
Der Stuttgarter Funkzugangsnetz-Betreiber -Airdata AG- stellte heute gemeinsam mit den Partnern DSN:NET, dem Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) und der Telefonica Deutschland GmbH eine neu gegründete Initiative "Deutschland will !!" vor. Die Initiative wirft der RegTP vor, die neue Funktechnik -UMTS-TDD-Standard (Time Division Duplex)- bürokratisch auszubremsen und sich bisher nicht eindeutig zur Verlängerung einer Lizenz (über das Jahr 2007 hinaus) geäußert zu haben.
Airdata AG bietet in Kooperation mit dem Berliner Internet-Provider DSN:NET alternative Breitband-Zugänge zu DSL an. Gerade diese Woche wurde in Berlin ein weiteres Breiband-Netz (Wireless Local Loops -WLL-) in Betrieb genommen. Das Funknetz basiert auf dem UMTS-TDD-Standard (Time Division Duplex), operiert im 2,6-GHz-Band und ermöglicht den Teilnehmern Internetanschlüsse mit nahezu DSL-Geschwindigkeit. Für eine Monatspauschale von 49,90 Euro können die DNS:NET-Kunden mit 1024 kBit/s im Downstream und 128 kBit/s im Upstream ohne Zeit- und Volumenbegrenzung im Internet surfen. Für 29,90 Euro wird eine abgespeckte Variante mit doppelter ISDN-Geschwindigkeit im Downstream und einfacher ISDN-Geschwindigkeit im Upstream angeboten. Hinzu kommen die einmalige Anschlussgebühr von 99 Euro sowie 199 Euro für den PCMCIA-Adapter oder 149 Euro für das externe Funkmodem, das über ein Ethernetkabel an den Laptop angeschlossen wird.
Unter dem Produktnamen "PortableDSL" wird ein so genannter "entbündelter Zugang" ins Internet angeboten, der nicht an den Abschluss eines Handy-Vertrages gekoppelt ist. Airdata und DNS:NET versorgen bereits seit dem Herbst vergangenen Jahres das Berliner Stadtgebiet im Bezirk Berlin-Mitte rund um den Alexanderplatz sowie Teile von Prenzlauer Berg mit den schnellen Internetzugängen. Die Funkmodems, die den Zugang mit einer UMTS-SIM-Karte verwalten, lassen sich auch in den anderen Städten nutzen. Airdata hat bislang Funkzugangsnetze in Stuttgart und Bensberg bei Köln aufgebaut. Airdata besitzt WLL- Lizenzen für 34 Versorgungsgebiete in der Bundesrepublik und könnte damit nach eigenen Angaben in sechs bis acht Monaten 30 Ballungsräume erschließen. Insgesamt 100 Millionen Euro stehen für die Investitionen bereit. Allerdings ist die Frequenzzuteilung nur bis Ende 2007 gesichert.
"Wir stehen Gewehr bei Fuß", erklärte Airdata-Vorstand Christian Hoening, "sobald wir verlässlich die Verlängerung der Lizenzen geklärt haben, legen wir los." Gleichzeitig übte Hoening heftige Kritik an der Strategie der Telekom, sich den DSL-Ausbau in ländlichen Regionen von den betroffenen Kommunen subventionieren zu lassen. "In einer Situation, in der alternative Infrastrukturen gerade im Entstehen sind, werden solche Alternativen im Keim erstickt", beklagt Hoening.
Mit dem WRT54GC hat die Cisco-Tochter Linksys einen kompakten aber schlanken WLAN-Router vorgestellt. Der kleine Kasten mit großem Können soll Heim- und Mobilfunkanwendern mehr Flexibilität für unterbrechungsfreien drahtlosen Zugang und Anbindung an verkabelte Ethernet-Einrichtungen geben. Der Router misst gerade einmal 98mm x 98mm x 25mm.
Der WLAN-Router hat eine eingebaute Antenne und wirkt dadurch besonders klein und kompakt. Um die Reichweite zu erhöhen, kann man allerdings auch eine optionale High-Gain-Antenne anbringen. Der WRT54GC hat einen Wireless-Access-Point für eine Anbindung über IEEE 802.11g bzw. 802.11b und bietet einen integrierten Vollduplex 10/100-Switch mit vier Ports. Der WLAN-Router unterstützt VPN-Passthrough, Wi-Fi Protected Access (WPA/WPA2 Personal), erlaubt das Filtern von MAC-Adressen und verfügt über eine SPI-Firewall.
Die T-Com bietet unter der Website t-com.de/meine_tcom eine Service-Leistung, mit der Telefonkunden zukünftig ihre persönlichen Telefon-Daten selbst verwalten können. Wer sich auf der Website registriert und anmeldet, kann zukünftig in sein eigenes Anschluss-Konto, um Daten zu verändern oder Zusatzoptionen zu buchen. Nach der Registrierung erhält der Kunde sein persönliche Passwort ...wie bei der Post üblich... per Post zugeschickt.
Mit den persönlichen Zugangsdaten kann der Kunde dann sein eigenes Telefon-Konto einsehen. Hier nun ist es möglich, die Anschluss-Varianten selbst zu ändern oder Zusatzoptionen zu buchen. Für Änderungen oder Ergänzungen braucht der Kunde also zukünftig nicht mehr den Weg über ein Telekom-Shop oder über einen Wiederverkäufer zu nehmen. Neben Änderungen wie Anschrift oder Bankverbindung lassen sich auch Funktionen wie Anrufweiterschaltung oder Rufnummernsperre über die Web-Oberfläche konfigurieren. Auch die Verwaltung einer persönlichen Nachrichtenzentrale ist möglich. So lassen sich beispielsweise MMS-Meldungen zusammenstellen und versenden, vorausgesetzt, man verfügt über einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom. Sofern der Kunde eine Änderung in Auftrag gegeben hat, kann er online den Bearbeitungsstand verfolgen.
Sicherheitsunternehmen haben jetzt den ersten Handy-Virus mit Schad-Funktion entdeckt. Frontal.A bringt Handys zum Absturz, wenn diese neu hochgefahren werden. Bis der Schädling auf dem Gerät desinfiziert wurde, lässt sich das betroffene Handy nicht mehr verwenden.
Der Symbian-Virus hat es auf Nokia-Handys der Serie 60 abgesehen. Interessant ist der Virus jedoch nicht, weil er eine großflächige Bedrohung darstellt, sondern einen Wendepunkt in der Geschichte der Mobil-Viren kennzeichnet.
"Er pflanzt sich nicht selbstständig fort", erklärte ein Sprecher des Anti-Viren-Herstellers Kaspersky. "Wenn der Anwender die Software auf seinem Handy installiert, ersetzt er einige System-Utilities mit Müll-Dateien. Mit dem Ergebnis, dass das Handy nicht mehr funktioniert.
Viren wie Cabir oder CommWarrior, die sich über Bluetooth oder MMS-Nachrichten verbreiteten, richteten bislang keinen direkten Schaden auf den betroffenen Geräten an.
Der Marktführer für VoIP-Router -IPTel- und der FRITZ!Box-Hersteller -AVM- wollen die ISDN-Fähigkeiten in der Internet-Telefonie vorantreiben. So sollen beispielsweise ISDN-Features wie Rückruf bei besetzt, Rufweiterleitung im Netz, das Halten einer Verbindung , Anklopfen oder auch Dreierkonferenzen schon in Kürze möglich sein.
Laut IPTel-CEO Jiri Kuthan gebe es immerhin recht hohe Auslegungsfreiheiten für verschiedene ISDN Features. Die jetzt beschlossene Zusammenarbeit soll Anpassungsprobleme sowohl in den Routern von IPTel als auch in den Karten von AVM ausschließen. AVM versichert, dass sich auch Boxen, die sich bereits auf dem Markt befinden, mit einem Firmware-Update aktualisieren lassen.
IPTel-CEO Kuthan verspricht sich von der Zusammenarbeit mit AVM weitere Ausbaumöglichkeiten wie beispielsweise "Abwehr von Telefonspam" mit einer automatischen Blockierung von Spim-Rufnummern.
VoIP ist die Abkürzung für Voice over IP. Auch: Internet-Telefonie. Sprachübertragung in IP-Netzen. Bei Voice over IP (VoIP) - also der Sprachübermittlung via Internet-Protokoll - wird die Sprache digitalisiert und in einzelne IP-Pakete zerlegt. Durch "Internet-Telefon-Gateways" läßt sich das klassische Telefonnetz mit dem IP-Netz verbinden, so daß von Telefon zu Telefon über das Internet telefoniert werden kann. Die einzelnen Sprach-Pakete werden über Routersysteme zum Empfänger geleitet und dort über die entsprechende Hardware hörbar gemacht.
Der Vorteil:
Es sind nicht zwei verschiedene Netzwerk-Infrastrukturen notwendig (Rechner- und Telefonnetz). Zudem können kostengünstige Datenverbindungen genutzt werden.
Nachteil:
Der Datenstrom im Internet ist unberechenbar und es gibt keine Zustellgarantie für Datenpakete. Somit kann die Sprachqualität leiden. Im eigenen Firmennetz lassen sich aber Netzlast, Traffic, Laufzeiten und Verbindungswege kontrollieren.
Nokia bringt mit dem Triband-Modell 8800 nach langer Zeit wieder ein Schmuckstück unter den Nokia-Handys auf dem Markt. Ähnlich wie das Modell 8910i besitzt das Nokia 8800 ein hochwertiges Edelstahlgehäuse und ein speziell gehärtetes Displayglas mit 18 Bit Farbtiefe und 208 x 208 Pixeln. Damit hat das Nokia 8800 eine höhere Auflösung als beispielsweise die Series-60-Smartphones von Nokia. Die integrierte Kamera bietet mit 800 x 600 für Foto-Handys eine ungewöhnlich hohe SVGA-Auflösung. Mit der Kamera lassen sich sowohl Bilder, Videos und auch Tonaufnahmen erstellen, die sich per MMS oder auch E-Mail verschicken lassen. MMS-Nachrichten können eine Größe von bis zu 300 KBytes erreichen.
Die Daten lassen sich über eine Bluetooth-Schnittstelle auf den Rechner übertragen und auf andere Handys übertragen. Beim Telefonieren kann man eine integrierte Freisprechfunktion nutzen. Das 8800 verfügt über das SIM-Access-Profil, mit dem auch Bluetooth-Autotelefone auf die im Handy eingesetzte SIM-Karte zugreifen können. Speziell für das Nokia 8800 wurden vom japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto neue Klingeltöne im AAC-Format komponiert.
Für Musikliebhaber bietet das 8800 einen UKW-Radio sowie Audioplayer für AAC- und MP3 -Dateien. Via Bluetooth überträgt das Handy die Musikstücke in Stereoqualität auf ein Funk-Stereoheadset, das allerdings erst im 3. Quartal 2005 auf den Markt kommen soll.
Der interne Speicher des Handys fasst bis zu 50 MByte für Musik-Dateien. Das Handy bietet bei einem vollem Akku eine Sprechzeit von etwa 360 Minuten und etwa 200 Stunden Stand-by. Die Tastatur lässt sich in das Gehäuse schieben. Für Datenverbindungen übers Mobilfunknetz stellt Nokia in diesem Handy die Dienste GPRS (Klasse 8b), HSCSD und EDGE bereit. Das Handy soll noch im zweiten Quartal 2005 für etwa 750 Euro (ohne Vertrag) in die deutschen Läden kommen.
Bisher hatte GMX nur eine so genannte "Flexi-Flat", die mehr ein Volumentarif als eine Flatrate war. Das hat sich jetzt geändert und ab sofort bietet der DSL-Zugangsprovider GMX zwei neue -ECHTE- DSL-Flatrates an.
- DSL_Flatrate Komplett für 29,99 Euro und die
- DSL_Flatrate Komplett Doublespeed für 32,99 Euro.
Mit diesen Flatrates beziehen die Kunden auch den DSL-Anschluss über GMX, Voraussetzung dafür ist aber ein Telefonanschluss bei der Telekom. Inklusive Flatrate kostet die 1-MBit/s-Variante 29,99 Euro, die 2-MBit/s-Variante 32,99 Euro. Bei 1-MBit/s-Anschlüssen verlangt GMX eine Anschlussgebühr von 49,95 Euro, in der schnelleren Variante fällt diese weg.
Für DSL-Wechsler gibt es die echte Flatrate, die monatlich nur 14,99 Euro kostet und mit jedem T-DSL-Anschluss bis 1 MBit/s im Downstream genutzt werden kann. Für die 2-MBit/s-Variante verlangt GMX 24,99 Euro im Monat. (Hier haben Sie bereits einen DSL-Anschluss).
Das Kombi-Paket für 2-MBit/s-Anschlüsse ist im Vergleich zum erstgenannten Wechsler-Tarif deutlich günstiger. Da Anschluss und Tarif miteinander gekoppelt sind, ist ein späterer Providerwechsel aber nur möglich, wenn auch der DSL-Anschluss gekündigt wird. Optionen wie erhöhten Upstream für 2-MBit/s-Anschlüsse und Fastpath bietet GMX an den eigenen Anschlüssen noch nicht an.
Die bisherigen Zeit- und Staffeltarife hat GMX aus dem Programm genommen, Bestandskunden können diese aber bis auf weiteres nutzen. Für Kunden in den Staffeltarifen empfiehlt sich allerdings ein Umstieg auf die günstigere Flatrate. GMX garantiert für alle Tarife, dass der Datendurchsatz nicht künstlich gedrosselt wird.
Die Wirtschaftswoche berichtet, dass Kommunen den DSL-Ausbau in ihren strukturschwachen Regionen beschleunigen können, wenn sie sich verpflichten, den DSL-Ausbau mit Investitionskostenzuschüsse und Sachleistungen (wie den Aushub von Kabelgräben) finanziell zu fördern. Möglich macht das ein Vertrag zwischen der Kommune und der T-Com. Laut Wirtschaftswoche unterbreitet die T-Com seit Februar Gemeinden entsprechende Kooperationsangebote, in denen ein Anschluss an das DSL-Netz sonst aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage kommen würde.
Die Zuschüsse orientieren sich an der Anzahl der DSL-Kunden, die die Telekom dadurch bekommt, und an der jeweiligen Investitionshöhe, die vor Ort notwendig ist. So soll beispielsweise die Stadt Warendorf 30.800 Euro zahlen, um 109 DSL-Anschlüsse zu erschließen. Mit steigender Anschlusszahl sinken die geforderten Subventionen und ab 210 Kunden entfällt ein Zuschuss gänzlich. Städte, die sich auf dieses Angebote einlassen wollen, erwägen nach Angaben aus der Branche, die Kosten an die Bürger weiterzureichen. Bisher hat die Telekom lediglich mit der Gemeinde Gorleben einen entsprechenden Vertrag geschlossen. T-Com-Chef Raizner hofft, mit Hilfe der Subventionen rund zwei Millionen Haushalte und Unternehmen in ländlichen Regionen an das DSL-Netz anschließen zu können. Im Heise-Ticker ist zu lesen, dass der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage sogar Landesmittel für die Kommunen bereit gestellt hat, um Gemeinden ohne Breitbandanschluss zu fördern. Der Verband VATM (organisiert die Telekom-Konkurrenten) kritisiert die Pläne und spricht von "Wettbewerbsverzerrung zugunsten der T-Com".
Die von 1&1 lange Zeit angebotenen DSL-Zeittarifen und DSL-Volumentarifen werden mit der Umstellung auf die so genannte "City Flat " und "Deutschland Flat" nicht mehr für Neukunden angeboten. Bestandkunden behalten zwar ihre alten Verträge aber auch dort werden Leistungen verändert. So durften sich zum Beispiel Bestandskunden der "DSL-Plus-Tarife" bislang über 100 Freiminuten pro Monat für die Internettelefonie freuen. Nun erhielten die Kunden eine "freundliche" E-Mail, in der mitgeteilt wurde, dass die kostenlosen Gesprächsminuten gestrichen werden. 1&1 begründet die Streichung der Freiminuten mit der Einführung der vielen zusätzlichen VoIP-Funktionen (mehrere Rufnummern, eine Message-Box, Parallel Call, Telefonkonferenz). Die neuen Funktionen können im 1&1-Control-Center online eingerichtet werden und sind ab sofort nutzbar.
Bestandskunden haben nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Möglichkeit, gegen dieser für sie nachteiligen Änderung Widerspruch einzulegen. Dann allerdings müssen Kunden damit rechnen, dass 1&1 von seinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch macht.
Mit einer Preisoffensive hat das Unternehmen seine Flatrate zum neuen Standard für Telefon- und Internet-Nutzer gemacht. Die "City-Flat" zum Festpreis von ist bei 1&1 jetzt in vielen Regionen bereits ab 6,99 Euro monatlich erhältlich und kann ab sofort über die Website von 1&1 bestellt werden. Ohne Einfluss auf den Flatrate-Preis bleibt künftig die gewählte Anschlussgeschwindigkeit. Neu ist auch eine optionale Voice-over-IP-Flat für Privatkunden, über die rund um die Uhr zu einem Fixpreis Orts- und Ferngespräche in das deutsche Festnetz geführt werden können.
Sowohl in den Flatrates als auch dem Comfort-Tarif ist die DSL-Telefonie von 1&1 bereits enthalten. Damit lassen sich die Telefonkosten des Festnetzanschlusses teilweise drastisch senken. Vorhandene Telefone werden dazu einfach an die bei 1&1 für 29,90 Euro erhältliche Surf&Phone-Box eingesteckt. Der Minutenpreis für Orts- und Ferngespräche in das deutsche Festnetz beträgt rund um die Uhr nur einen Cent pro Minute, Auslandsgespräche beispielsweise in die USA kosten nur 1,9 Cent/Minute, Gespräche zu anderen 1&1-Nutzern sind kostenfrei. Für alle, die besonders gern, lange und viel telefonieren, bietet sich die 1&1-Phone-Flat zum Telefonieren an. Für eine Pauschale von 9,99 Euro sind hier beliebig viele Gespräche in das deutsche Festnetz enthalten.
Was für viele Kunden, die keinen DSL-Zugang bekommen konnten, noch eine Alternative war, ist ab heute Geschichte. Strato verabschiedet sich von Sky-DSL für Neukunden und das ist kein ! Aprilscherz ! Damit ist Strato nach Tiscali bereits der zweite große Provider, der sich aus dem Neukundengeschäft für Internet via Satellit verabschiedet hat.
Statt dessen bewirbt Strato ab heute seine neuen DSL-Volumentarife "MAXXI-DSL 1000" für 16,95 Euro und "MAXXI-DSL 2000" für 21,95 Euro. Diese Tarife beinhalten bereits die monatliche DSL-Grundgebühr in Höhe von 16,95 Euro. Die Laufzeit beträgt 12 Monate, die mögliche Kündigung ist danach auf einen Monat begrenzt. Das Bereitstellungsentgelt entfällt bei Bestellung eines MAXXI-DSL Tarifes ab 2.048 kBit/s (ab 21,95 Euro/Mon.), sonst einmalig 99,95 Euro. MAXXI-DSL 1000 beinhaltet 1.000 MB Freivolumen und MAXXI-DSL 2000 beinhaltet 2.000 MB Freivolumen. Für Wechsler: Angebot 2,95 Euro/Monat (mit bis zu 2.048 kBit/s) und 2.000 MB Freivolumen.
Bei Traffic-Mehrnutzung im jeweiligen Monat berechnet Strato zusätzlich nur 9,90 Euro für FlatratePlus. Hierbei setzt STRATO ein intelligentes Bandbreitenmanagement ein. Bei Spezialdiensten, z. B. Filesharing, kann die Bandbreite temporär eingeschränkt sein. STRATO MAXXI-DSL ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar. Das notwendige Modem gibt es für STRATO MAXXI-DSL 1000 gratis dazu. Versandkosten 9,90 Euro. Alle iPhone-Nutzer telefonieren netzintern kostenlos.
Was vergangene Woche noch gerüchteweise durchs Internet geisterte, ist nun offiziell: 1&1 bietet eine DSL - "City"-Flatrate für monatlich 6,99 Euro an. Erhältlich ist die "City-Flatrate" für 6,99 Euro allerdings nur in 22 Großstädten, und zwar: Flensburg, Kiel, Lübeck, Hamburg, Hannover, Berlin, Essen, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Leverkusen, Bonn, Kerpen, Dresden, Frankfurt, Mannheim, Karlruhe, Nürnberg, Stuttgart, Freiburg und München.
Für den 1&1 DSL-Tarif "City-FLAT" für 6,99 Euro/Monat gilt der Preis nur in Verbindung mit einem 1&1 DSL-Anschluss: 1&1 DSL-Anschluss 1.024 für 16,99 EUR/Monat (nur wenn Sie bisher keinen T-DSL Anschluss hatten: einmaliger Bereitstellungspreis von 49,95 EUR), 1&1 DSL-Anschluss 2.048 für 19,99 EUR/Monat oder 1&1 DSL-Anschluss 3.072 für 24,99 EUR/Monat (jeweils ohne Bereitstellungspreis). 1&1 DSL ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar.
Wenn Sie schon T-DSL haben, schenkt Ihnen 1&1 3 Monate die Grundgebühr für den DSL-Tarif. Optional können Sie zu dem von Ihnen gewählten Zugangstarif die 1&1 DSL Phone FLAT für 9,99 EUR/Monat bestellen.
Die DSL-Telefonie ist kostenlos zwischen 1&1 und GMX Flat-Nutzern (z.B. mit Ihrem PC und dem 1&1 SoftPhone), sonst beträgt die DSL-Telefonie ins deutsche Festnetz 1 ct/Min. Zu allen Tarifen bietet der Provider ab sofort wahlweise die neue AVM Fritz!Box Surf&Phone WLAN für 29,99 Euro Aufpreis an. Hardware-Preise (zzgl. 6,90 EUR Versandkosten-Pauschale) gelten nur in Verbindung mit einer gleichzeitigen Neuanmeldung zu einem 1&1 DSL-Tarif. Die Mindestvertragslaufzeit für 1&1 DSL Anschluss und -Zugangstarif beträgt 12 Monate. Dieses Angebot gilt für alle, die in den letzten drei Monaten keine 1&1 DSL-Kunden waren. Zusätzlich bietet 1&1 in vielen anderen Anschlussbereichen die 1&1 "Deutschland-Flat" für 9,99 EUR/Monat!
Die günstigen Preise sind offensichtlich das Ergebnis der harten Verhandlungen mit der Telekom. Nach Branchengerüchten hieß es zunächst, "United-Internet" (Mutterkonzern von 1&1) wolle ein Konkurrenz-Backbone-Netz zur Deutschen Telekom aufbauen. Ob nun beabsichtigt oder nicht: Dieses "Gerücht" reichte scheinbar, der Telekom bessere Konditionen abzuringen.
Das Handy-Verbot am Steuer wird nach Einschätzung der Frankfurter Polizei weitgehend ignoriert. Bei den routinemässigen Geschwindigkeitskontrollen werden regelmässig auch nicht angeschnallte und telefonierende Autofahrer erwischt, wie der Leiter der Verkehrsüberwachung, Karsten Klenke, in einem dpa-Gespräch berichtet. Die Vergehen würden mit Hilfe von Videokameras dokumentiert und angezeigt. Bei mehreren gleichzeitigen Verstössen gegen die Strassenverkehrsordnung komme die schwerer wiegende Tat zur Anzeige.
"Die Fahrer lassen sich von zu vielen Sachen ablenken", meinte der Polizist. Unachtsamkeit sei die Hauptursache für innerstädtische Unfälle. Dabei sei zu beachten, dass ein Telefongespräch die Verkehrsteilnehmer wesentlich stärker beanspruche als etwa Radiohören. Im vergangenen Jahr habe die Frankfurter Polizei 826 Anzeigen wegen des Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung geschrieben.
Bei Unfällen sei es allerdings schwer nachzuweisen, dass ein Telefonat die Ursache gewesen ist. "Das wird immer wieder von den Unfallgegnern behauptet. Aber ebenso häufig wird es abgestritten", sagte Klenke. Nach seiner Einschätzung missachteten junge Leute das Handy-Verbot häufiger. Das käme aber nur daher, dass sie generell häufiger telefonierten. "Ansonsten geht das durch alle Altersgruppen und Schichten."
Eine "Anrufinfo per SMS" soll zukünftig O2-Nutzer über Anrufversuche auf dem laufenden halten, während das Handy ausgeschaltet war oder keine Netzverbindung besteht. Selbst wenn der O2-Kunde seine Rufnummer übertragen hat, sendet O2 diese Nummer per SMS weiter, sobald diese wieder empfangsbereit ist. Für Laufzeitverträge ist dieser Dienst seit gestern freigeschaltet; Prepaid -Verträge von O2-LOOP und Tchibo sollen im Mai folgen.
Ist der O2-Kunde momentan nicht erreichbar, erhält der Anrufer eine Ansage, dass der Empfänger derzeit nicht erreichbar ist. Für diesen Dienst "darf" der Anrufer allerdings bezahlen und das kann teuer werden. Bei vielen Tarifen (vornehmlich Prepaid) wird nämlich die erste Verbindungsminute voll berechnet, egal, ob der Anrufer nur einige Sekunden angewählt hat. Handy-Besitzer, die ihren Gesprächspartnern diesen ..."absolut notwendigen"... Dienst (und die damit verbundenen Kosten) ersparen wollen, können den neuen Info-Dienst beim Netzbetreiber wieder abbestellen. Während O2-Vertragskunden die Hotline 01 79/55 222 vom eigenen Handy aus kostenfrei erreichen, müssen Loop-Kunden für Anrufe unter der Nummer 01 79/55 282 jede Minute 39 Cent "berappen".
Ob die neue Funktion eingeschaltet ist, kann man leicht selbst überprüfen: Mit ##002# Hörertaste müssen erst einmal alle Umleitungen gelöscht werden und danach mit *#62# plus Hörertaste (Umleitung, wenn nicht im Netz) abfragen. Erscheint hier die Rufnummer +49 179 3000400 , die mit ##62# plus Hörertaste nicht selbst löschbar ist, wurde das Merkmal bereits aktiviert. Dann muss entweder die Hotline angerufen oder eine eigene Rufumleitung gesetzt werden. Wer seine eigene Umleitung setzt, ist von der Funktion nicht betroffen.
Teltarif empfiehlt: Kunden von Tchibo-Prepaid-Karten sollten die Rufumleitung zur Mailbox eingeschaltet lassen. Sie können diese kostenlos abhören. Dieses ist auch bei Vertragskunden im o2-Genion -Tarif möglich, sofern sie sich in der eigenen Homezone befinden. Unpraktisch ist eine Umleitung zur Mailbox für o2 LOOP-Kunden, die für das Abhören der Mailbox Geld bezahlen müssten.
Aus einer Meldung des Nachrichtenmagazins "Focus " geht hervor, dass der Bundesrat dem Bundestag empfohlen hat, Mobilfunkunternehmen im neuen Telekommunikationsgesetz zu einer Warnmeldung für Handy-Nutzer zu verpflichten. Handy-Nutzer sollen hiernach eine Warn-Kurzmitteilung erhalten, sobald sie für mehr als 50 Euro im Monat Klingeltöne oder Bilder herunter geladen haben.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) hatte bereits im August einen Entwurf für eine Kundenschutzverordnung im Telekommunikationsbereich (TKV) vorgelegt. Wesentlicher Unterschied zwischen dem Entwurf und der nun gemachten Empfehlung: Das BMWA wollte die Warn-SMS schon bei 10 Euro schicken.
Handys machen das Geldausgeben zum Kinderspiel. Dabei verlieren vor allem Jugendliche die Übersicht und tappen in die Schuldenfalle. Besonders gefährdet sind 13- bis 24-Jährige. Das Münchner Institut für Jugendforschung hat herausgefunden, dass diese Gruppe 2002 Schulden in Höhe von 2,5 Milliarden Euro angehäuft haben. Eine Schufa-Studie hat diese Zahlen ermittelt, neuere Angaben liegen nicht vor. Danach kommt es seit 1999 immer häufiger vor, dass Telekomrechnungen nicht bezahlt werden, vor allem von der Gruppe der Teens und Twens.
Mobiltelefone gehören zu den Geldkillern Nummer eins. "Am besten eignen sich für den Einstieg Kartentelefone. Ist die Karte leer, kann das Handy nicht mehr benutzt werden", rät Wolfgang Huber, Leiter der Schuldnerhilfe e.V. in Essen.
Eltern sollten deshalb genau darauf achten, ihren Kindern den richtigen Umgang mit Geld beizubringen. "Kinder müssen lernen, mit den Finanzen auszukommen, die sie zur Verfügung haben. Ist kein Geld mehr da, kann auch nichts mehr gekauft werden", erläutert der Essener Schuldenexperte.
Bei der heutige Vorlage seines Geschäftsberichtes bestätigt der Kölner Internet-Dienstleister QSC die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Nachdem 2004 erstmals ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 0,9 Millionen Euro erzielt wurde wird 2005 mit einen Umsatz von mindestens 175 Millionen Euro und einem EBITDA zwischen vier und acht Millionen Euro gerechnet.
„Die steigende Nachfrage nach Unternehmensnetzwerken sowie nach Breitband-Kommunikation überhaupt bietet uns ein hervorragendes Umfeld, um weiter stark und profitabel zu wachsen - und diese Chancen wollen wir entschlossen nutzen“, erklärt Vorstandschef Dr. Bernd Schlobohm. „Und genau in diesen Bereichen wollen wir auch in den kommenden Jahren überproportional wachsen.“
Nach Angaben von Schlobohm will QSC seine DSL-Infrastruktur im laufenden Jahr weiter ausbauen. Die im Börsenindex TecDAX notierte Gesellschaft teilte mit, dass man bis zur Jahresmitte in mehr als 80 Städten präsent sein wolle. Parallel dazu stockte QSC seine Vertriebsmannschaft im ersten Quartal 2005 um rund 40 neue Mitarbeiter auf.
„Wir schaffen 2005 die Grundlagen für ein nachhaltig profitables Wachstum für die kommenden Jahre und dazu wird unsere eigene Infrastruktur einen entscheidenden Beitrag leisten“, so Schlobohm weiter. Daher wird das bestehende Sprachnetz zu einem Next Generation Network aufgerüstet, das eine problemlose Nutzung der Voice over IP-Technologie auch mit herkömmlichen Telefonanlagen ermöglicht.
Experten erwarten alleine für 2005 bei den Kundenzahlen eine Steigerung von rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Nach Beobachtungen der baden-württembergischen Verbraucherzentrale in Stuttgart entwickeln sich Handys immer mehr zur Schuldenfalle. Grundlage sind sich häufende Beschwerden von Bürgern über Handyrechnungen, die erschreckende Höhen erreichten. So bezahlten Kinder und Jugendliche etwa für Klingeltöne, für die im Fernsehen oder Zeitschriften geworben wird, zum Teil bis zu 4,99 Euro.
"Die eingeblendete Information über den Preis und Vertragsbedingungen ist dabei zu klein und erscheint zu kurz", sagte die Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale, Brigitte Sievering-Wichers. Viele seien wegen hoher Handyrechnungen überschuldet. Besonders tückisch sind Angebote, die auf den ersten Blick einen Klingelton bewerben, tatsächlich aber zum Abschluss eines kompletten Abonnement führen.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale treiben so genannte Premium-SMS die Handyrechnung in die Höhe. 1000 Euro seien dabei keine Seltenheit. Über Premium-SMS können Mobilfunk-Dienstleistungen per Kurzmitteilung zu speziellen Preisen abgerechnet werden. Mit ihnen werden Klingeltöne und Logos verkauft oder auch die Teilnahme an einem Chat ermöglicht. In den Jahren 2003 und 2004 hätten die Oberlandesgerichte Hamburg und Hamm die Werbung für die über 0190-Nummern herunterzuladenden Extras in Kinder- und Jugendzeitschriften als sittenwidrig untersagt. "Die Anbieter konzentrieren sich deshalb jetzt auf die Premium-SMS", sagte Sievering-Wichers.
Im Februar war bekannt geworden, dass die Telekom seine Festnetzsparte tiefgreifend umstrukturieren will um Kunden zurückzugewinnen. Im Rahmen dieser "Kulturrevolution" (so Vorstand Walter Raizner im Februar) hatte die Telekom eine neue Preisstrategie veröffentlicht. Einerseits will sie Gespräche im Festnetz deutlich senken, andererseits will sie die Preise für vermietete Anschlüsse erhöhen. Die Telekom hat geplant, von der Konkurrenz deutlich höhere Preise für Zugangsleitungen zu den Haushalten zu verlangen. Das monatliche Entgelt für diese gemieteten Teilnehmeranschlussleitungen soll von bisher 11,80 Euro auf 17,40 Euro steigen.
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) fordert im Gegensatz zur Telekom eine Absenkung des Mietpreises für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Der VATM fordert, den Preis, den die Wettbewerbsunternehmen für deren Nutzung an die Deutsche Telekom AG (DTAG) zu zahlen haben, auf unter zehn Euro zu senken. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) muss bis Ende April eine Entscheidung getroffen haben.
"Die RegTP muss nun zeigen, ob sie den Infrastrukturwettbewerb in Deutschland wirklich fördern will. Jetzt hat es der Regulierer in der Hand, ob er die Weichen für einen kräftigen Investitionsschub stellen oder den Fuß auf der Bremse lassen will", so VATM- Geschäftsführer Jürgen Grützner. Grützner befürchtet, dass zu hohe TAL-Preise auch überhöhte Entgelte für alternative Zugänge wie etwa Line-Sharing oder künftig Bitstream Access festschreiben würden. So könnten große Wettbewerbspotenziale weiterhin ungenutzt bleiben, wenn die Basis für ein konsistentes Entgeltkonzept falsch gesetzt werde.
Die Telekom begründet, dass die derzeit vermieteten 2 Millionen Anschlüsse wesentlich mehr Kosten verursachen, als mit den Mietgebühren eingenommen werden. Die bisherigen Gebühren spiegelten bei weitem nicht die tatsächlichen Kosten wieder. Vor allem der Zinsanspruch für das in den Leitungsnetzen gebundene Kapital werde erheblich unterschätzt.
In einer Vorankündigung sagte Christian Dahlen, Direktor Kabel Internet bei Kabel Deutschland: Ab dem 01. April 2005 können die Kunden von Kabel Deutschland (KDG) mit bis zu 5,6 MBit/s über das Fernsehkabel surfen; eine Preiserhöhung für diesen Service gibt es nicht, verspricht der Anbieter. "Zunächst bieten wir unser Highspeed-Internet bis zum Jahresende in mehr als fünfzehn Städten an, sodass viele neue Kunden von unseren attraktiven Tarifen profitieren können", so Dahlen.
Die Bandbreiten-Erhöhung bewirbt Kabel Deutschland mit einer "Frühjahrs-Sonderaktion". Wer in der Zeit vom 01. April 2005 bis 30. Juni 2005 als Neukunde einen der Tarife "Flat Gold", "Flat Pro 3200", "Flat Pro 5600" oder "Classic Power" bucht, braucht die einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 99,90 Euro nicht zu zahlen. Ebenso ist das Kabelmodem kostenlos und die Installation des Modems für eine schnelle Internet-Verbindung übernimmt ein Service-Techniker unentgeltlich. Die Mindestlaufzeiten dieser Tarife betragen sechs Monate.
Kabel Deutschland bietet seinen neuen Tarif "Flat Pro 5600" mit 5,6 MBit/s Downstream und 768 kBit/s Upstream zum Preis von 99,98 Euro/Monat an. Der Pauschalzugang "Flat Pro 3200" sowie der volumenbasierte Tarif "Classic Power" bieten fortan eine 3,2 MBit/s schnelle Datenübertragung, der Upstream erfolgt bei beiden Tarifen mit 320 kBit/s. Darüber hinaus beinhaltet Classic Power künftig 8 GByte Inklusivvolumen statt wie bislang 6 GByte. Im günstigsten Angebot Flat Silver surfen die Kunden fortan mit 256 kBit/s und 64 kBit/s bei einem Gebühr von 21,98 Euro pro Monat.
Auf der gerade zu Ende gegangenen Computermesse CeBIT war das Telefonieren über das Internet (Voice over IP) eines der Hauptthemen. Einer der weltweit bekanntesten Anbieter ist Skype mit inzwischen 1,8 Millionen registrierten Benutzern in Deutschland. Konnte man bisher über den VoIP-Dienst von Skype nur mit anderen Skype-Nutzern kostenlos von Computer zu Computer telefonieren oder günstig ins Festnetz anrufen, so soll man jetzt auch aus dem Festnetz angerufen werden können.
Zu diesem Zweck will Skype künftig auch eigene Festnetz-Rufnummern an seine Kunden vergeben. Die neue Funktion nennt der Anbieter "SkypeIn". Sie ist in der Beta-Version der Skype-Software für Windows enthalten, die im Internet zum Download bereit steht. Derzeit können die Kunden zwischen eine Telefonnummer aus Frankreich, Großbritannien, Hongkong und den USA wählen, die aus den Mobilfunk- und Festnetzen weltweit erreichbar ist. Man muss nicht im jeweiligen Lande leben oder dessen Bürger sein. Deutsche Nummern sind im Moment noch nicht verfügbar; da die Vorschriften der Regulierungsbehörde fordern, dass die Vorwahlen der vergebenen Festnetz-Rufnummern zum Wohnort der Teilnehmer passen.
Der neue Dienst "SkypeIn" kostet 11,50 Euro für drei Monate oder 34,50 Euro im Jahr. Darin ist auch ein Anrufbeantworter enthalten, der ohne “SkypeIn" separat für 5,75 Euro (drei Monate) oder 17,25 Euro (ein Jahr) bestellt werden kann. Umgekehrt kann man vom Computer aus für einen Minutenpreis von 2 Cent ins deutsche Festnetz, in die USA und zahlreiche andere Länder anrufen.
Die neue Beta-Version von Skype präsentiert die Optionen nun in einem übersichtlichen Fenster mit aussagekräftigen Icons. Außerdem steht nun eine Export- und Importfunktion für die Kontaktliste zur Verfügung, um sie im VCF-Format sichern oder auf andere Rechner transferieren zu können. Einziges Manko bleibt weiterhin, dass Skype für seinen Client einen proprietären Dienst verwendet, der zum gängigen SIP-Standard nicht kompatibel ist.
“Je mehr die Leute sich an die Technik gewöhnen, umso normaler wird es für sie, Anrufe über den Computer oder WLAN-Geräte zu tätigen. Wir wollen Skype so weiterentwickeln, dass es auf den verschiedensten Plattformen und Komponenten läuft.“ erklärt Niklas Zennström, CEO von Skype, in einem Interview mit der Netzeitung. “Unsere Mission ist es, einfache, verlässliche und freundliche Kommunikationswerkzeuge anzubieten. Wir sind kostengünstiger, weil Skype-Anrufe intern kostenlos sind und Anrufe ins Festnetz egal wo hin soviel kosten, wie ein Ortsgespräch. Durch die P2P-Architektur ist auch die Anrufqualität besser. Zusätzliche Geräte benötigen die User nicht - ein Headset reicht aus. Außerdem ist Skype sehr einfach zu bedienen, man muss es einfach herunterladen und es läuft innerhalb weniger Minuten. Daneben werden alle Anrufe verschlüsselt, das gilt auch für Dateien, die man mit Skype verschicken kann. Der Dienst ist außerdem mobil - man kann Skype von jedem Punkt der Erde nutzen, wo es Internet gibt.“, so Zennström weiter zu den Vorteilen seiner Software.
Freenet war bisher als Internet-Anbieter bekannt und will nun Mobilfunkgeschäft einsteigen. Wie bei Freenet üblich soll mit aggressiven Billigtarifen schnell ein Marktanteil gewonnen werden. Das Magazin 'Wirtschaftswoche' berichtet in der kommenden Ausgabe, dass auf diese Weise Unternehmenschef Eckhard Spoerr die Verschmelzungspläne der Freenet-Mutter Mobilcom torpedieren will. Diese hält derzeit 50,4 Prozent der Freenet-Anteile.
Auf der Telekommunikations-Messe CeBIT hatte Freenet bereits sein Handy-Modell iP1 vorgestellt. Damit kann man zu Hause zu anderen Freenet-Kunden kostenlos telefonieren, während es unterwegs wie ein herkömmliches Handy funktioniert. Damit hätte Freenet für Festnetz, Internet und Mobilfunk eine einheitliche Plattform geschaffen.
Bereits vor Wochen hat sich Freenet-Chef Spoerr an den Düsseldorfer Mobilfunker E-Plus gewandt um über den Ankauf der dafür erforderlichen Netzkapazitäten zu verhandeln. Ziel ist es als virtueller Mobilfunkbetreiber eigene, deutlich preiswertere Mobilfunkangebote zu kreieren und sie gemeinsam mit Festnetz und Internet zu vermarkten.
Vodafone führt derzeit am Klinikum Maastrich (Niederlande) einen Feldversuch durch, Daten eines Patienten besser und einfacher zu Händeln. So sollen die Stammdaten und die Notfalldaten eines Versicherten samt den digitalen Signaturen auf der SIM-Karte eines Handys abgelegt werden.
Das Verfahren dieser Idee ist relativ einfach: Angedacht ist, die Versichertendaten verschlüsselt in Fächern auf der SIM-Karte des Handys zu speichern. Diese SIM-Karte soll zusätzlich mit einem RFID-Chip ausgestattet sein. Beim Arzt, oder auch Apotheker, wird das Handy dann neben den Rechner des Arztes gelegt und per Bluetooth oder RFID ein VPN-Tunnel zwischen Telefon und Rechner aufgebaut. Dabei authentifiziert sich der Arzt (bzw. Apotheker) mit seinem HPC-Ausweis, während der Versicherte die PIN seiner Gesundheitskarte am Handy einzugeben hat. Diese Art der Kommunikation soll nach Auskunft von Vodafone sehr sicher sein (über 80 Prozent der Kommunikationsleistungen werden zum Verschlüsseln benötigt).
Das übrige Verfahren entspricht dem deutschen bzw. österreichischen Ansatz mit der elektronischen Gesundheitskarte auf einer Chip-Karte. Jedoch soll die Handy-Variante wesentliche Vorteile bringen: Wenn im Notfall das Handy zerstört wird, können Rettungskräfte die Notfalldaten per RFID-Kommunikation immer noch auslesen. Sofern beim Apotheker Aufschläge für Medikamente zu zahlen sind, könnte die Bezahlung per Handy erfolgen und über die Telefonrechnung abgerechnet werden.
Vodafone zeigt dieses Modell als Konzeptstudie auf der CeBIT (Halle 25, Stand D40). Laut Vodafone sollen sich bereits andere Länder wie beispielsweise Finnland oder Ägypten für diesen Ansatz interessiert haben, da in diesen Ländern das Handy zum persönlichen Standard gehört.
Beim Mobiltelefon nennt man das Verändern der Firmware durch den Netzbetreiber mit dem Ziel, eigene Netzwerkdienste zu offerieren Branding. Oft sind diese Handys in ihrer Bedienung und ihrem Funktionsumfang dadurch eingeschränkt und besitzen auf ihrem Äußeren ein Logo des Netzbetreibers.
Wer ein gebrandetes Handy benutzt, kann schnell in die Kostenfalle tappen. Die Mobilfunkbetreiber kennzeichnen solche Geräte mit ihrem Label. Meist konfigurieren sie eine prominent platzierte Taste: Einmal drücken und schon ist der Kunde im kostenpflichtigen Internetportal des Anbieters. Das Problem: Viele drücken unabsichtlich den Knopf. Die Folge: Die Rechnung dafür summiert sich auf beachtliche Beträge. STIFTUNG WARENTEST online zeigt die Folgen für die Kunden, informiert über die Hintergründe des Brandings und erklärt drei Methoden, wie Sie die Kostenfalle umgehen.
Die erste Methode, wie Sie sich vor Handy-Branding "schützen" können ist, die Branding-Taste einfach lahm zu legen. Laut STIFTUNG WARENTEST ist die Ausführung jedoch meist sehr kompliziert und nahezu jedes Modell hat eine andere Benutzerführung. Insgesamt ist jedoch das Prinzip immer das gleich: Es muss ein neues WAP-Menü konfiguriert werden.
Die zweite Methode ist die Sicherung der Menü-Anwendung. Dieses ist immer dann notwendig, wenn sich die Methode der Umprogrammierung nicht ausführen lässt. "Wenn Sie die Werkseinstellungen für Ihren Entsperrcode nicht im Benutzerhandbuch des Handys finden oder Sie bestimmte Menüpunkte nicht auswählen können, informieren Sie sich bei ihrem Mobilfunkanbieter oder Handyhersteller", so die Empfehlung von STIFTUNG WARENTEST.
Die dritte Möglichkeit, die Branding-Taste zu deaktivieren: Bei einigen Mobilfunkbetreibern können Kunden den GPRS-Datentransport sperren lassen. Nachteil: Das kostet etwa bei Vodafone eine Gebühr von 5 Euro. Und das Versenden und Empfangen von MMS, E-Mail und der Download von Klingeltönen sind dadurch ebenfalls gesperrt.
Aber es gibt auch positive Gerichtsurteile:
Das Amtsgericht in Potsdam (Aktenzeichen: 34 C 563/04) hat entschieden, dass T-Mobile den Preis für ein modifiziertes Mobiltelefon zurückerstatten muss. Der Grund waren nach Informationen der STIFTUNG WARENTEST umprogrammierte Tasten des mit einer PrePaid-Karte zu betreibenden Handys der Firma Siemens. Statt dass eine Steuertaste, wie in der Werbung zu sehen und im Handbuch zu lesen ist, die Funktion "Neue SMS" aufrief, stellte das Siemens A60 aus dem T-Punkt eine kostenpflichtige Verbindung ins Internet her. Das Amtsgericht entschied, dass dem Kläger der volle Kaufpreis des Handys samt Guthabenkarte in Höhe von 79,95 Euro zu erstatten sei, da das Produkt einen Mangel aufweise.
Die STIFTUNG WARENTEST wertet gebrandete Handys ab, die eine mit WAP-Zugang programmierte Taste haben. Begründung: Es besteht die Gefahr, dass Kunden das Handy wegen der programmierten Taste fehlbedienen, indem sie sich unbeabsichtigt und kostenpflichtig ins Internet einwählen. Lösungen: Kein gebrandetes Handy kaufen. Oder: Die Taste umprogrammieren, sodass sich keine kostenpflichtige Verbindung aufbauen kann.
Mit nunmehr 12 Modellen hat Vodafone sein Angebot um UMTS-Handys gleich um fünf Modelle erweitert. Auf der weltgrößten Computermesse CeBIT in Hannover (Vodafone - Freigelände, Stand G04) ist beispielsweise das Spitzenmodell Toshiba TS 921 zu bewundern. Es handelt sich hier um ein Foto-Handy mit Schwenkdisplay (2,4 Zoll Bildschirmdiagonale) und einer Kamera mit 1,92 Megapixeln mit Autofokus-Objektiv.
Das Foto-Handy Toshiba TS 921 funkt als Dualmode-Gerät im UMTS-Netz, aber auch in den GSM-Netzen 900 / 1800 / 1900 MHz. Für Videofonieren steht eine zweite Kamera zur Verfügung, die auf der Displayseite zum Einsatz kommt. Das Handy hat einen MP3 - und einen Video-Player. Die kabellosen Schnittstellen sind über IrDA bzw. Bluetooth-Funk realisiert. Die volle Energie eines Akkus soll für 320 Minuten Sprechzeit und einer Stand-by - Zeit von 360 Stunden reichen. Am Messestand ist zu erfahren, dass das Handy ab Frühjahr 2005 zu haben ist.
Die Symbian-Smartphones Motorola A1000 und Nokia 6680 sowie der UMTS-Pocket-PC VPA IV vervollständigen das neue Angebot.
Das Smartphone von Motorola V1050 gilt als Nachfolger des Motorola V980. Dieses Handy besitzt eine 1,2 Megapixel Kamera und auch einen MP3 Player. Das Handy Motorola V1050 wird mit einer TransFlash-Karte geliefert, die sich unglücklicherweise unter dem Akku befindet. Beim Austausch dieser Karte muss das Handy zunächst ausgeschaltet werden. Das 160 Gramm schwere Gerät soll Kunden ansprechen, die "ein elegantes, topmodernes Mobiltelefon in einem kompakten Gehäuse in PDA-Format und großem Bildschirm" suchen. Es ist 11,7 cm × 5,9 cm × 1,9 cm groß und dürfte Nutzer interessieren, die nicht nur auf UMTS-Netze treffen, sondern auch auf GSM-Gegenstücke, die in den Bereichen 900, 1800 und 1900 MHz funken. Das A1000 kann sich aber auch in Firmennetze via VPN-Technik einwählen und hilft bei der Orientierung mit dem Assisted Global Positioning System (A-GPS).
Das Nokia 6680 ähnelt dem 6630, besitzt aber außer einer 1,3-Megapixel-Kamera auf der Rückseite eine zweite Kamera mit VGA-Auflösung über dem Display und eignet sich damit auch -- anders als das 6630 -- für Videotelefonate von Angesicht zu Angesicht. Es funkt als Dual-Mode-Gerät sowohl im UMTS-Netz als auch in GSM-Netzen bei 900, 1800 und 1900 MHz.
Der VPA IV misst zusammengeklappt 131,6 mm × 79 mm × 21,6 mm (Höhe × Breite × Tiefe) und erinnert aufgeklappt an eine Puderdose: Wie bei einem Notebook wird das Display beim Schreiben oder Webbrowsen hinter der QWERTZ-Tastatur hochgeklappt. Der VPA IV ist mit einem 520 Megahertz-Intel-Prozessor ausgestattet und arbeitet mit dem Betriebssystem Windows Mobile Pocket PC Phone Edition. Die Programme Pocket Word, Excel, Power Point und Explorer sind vorinstalliert. Der interne Speicher von 128 Megabyte kann durch SD-IO/MMC-Karten erweitert werden. Zur Kommunikation mit anderen Geräten sind Bluetooth-, Infrarot- und Mini-USB-Schnittstellen vorhanden. Neben dem UMTS-Einsatz ist der VPA IV auch zum Betrieb in W-LAN-Netzen und als Triband-Gerät für GSM/GPRS-Netze ausgelegt.
Zur Eröffnung der weltweit größten Fachmesse für Informationstechnik und Telekommunikation CeBIT 2005 in Hannover fordert die Internetbeauftragte der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Dr. Martina Krogmann MdB in einer Pressemitteilung:
"Wir brauchen eine Breitband-Offensive !" Die Bundesregierung muss endlich ein Konzept vorlegen, wie schnellst möglich eine flächendeckende Versorgung mit breitbandigen Internetanschlüssen erreicht werden kann. Noch heute sind vor allem die neuen Bundesländer und einige westdeutsche Städte auf Dauer von schnellen DSL-Anschlüssen abgekoppelt, da hier Glasfaserleitungen verlegt wurden. Auch in vielen ländlichen Gebieten sind schnelle Internetanschlüsse oft nicht verfügbar. Diese Regionen haben deshalb entscheidende Standortnachteile.
Die ITK-Branche ist Wachstums- und Innovationsmotor für unsere Volkswirtschaft. Ihre Wettbewerbsfähigkeit hängt entscheidend von einer modernen und flächendeckend verfügbaren Breitbandinfrastruktur ab. Laut OECD können leistungsfähige Breitbanddatenverbindungen und passende Inhalte für Internet und TV in den kommenden sechs Jahren die Produktivität unserer Volkswirtschaft um ein Drittel steigern. Mit rund sechs Millionen schnellen DSL-Anschlüssen liegt Deutschland aber im internationalen Vergleich weit hinter den USA, Japan, Großbritannien, den skandinavischen Ländern, etc. zurück. Die Bundesregierung verschläft die Informationsgesellschaft und blockiert dadurch Wachstum, Innovation und zukunftsfähige Arbeitsplätze.
Weiter heißt es in der Pressemitteilung:
Wir brauchen
einen Ausbau der Kabelnetze zur vollen Internetfähigkeit
klare Rahmenbedingungen für neue Investitionen in Übertragungswege und Technologien wie z.B. Portable DSL, WiMAX und Voice over IP
mehr Wettbewerb bei den DSL-Anschlüssen. Anstatt unser Land in diesem Zukunftsbereich voranzubringen, blockiert die Bundesregierung jedoch die Entwicklung der Branche durch ständig neue Gebühren und Abgaben.
Wir brauchen
keine neuen Rundfunkgebühren auf internetfähige PCs
keine zusätzlichen Urheberrechtsabgaben auf PCs
keine unverhältnismäßige Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung zu Lasten der Unternehmen.
-.-.-
Anfang Dezember 2004 war in der Financial Times die derzeitige Strategie der Bundesregierung zu lesen: Danach plant die Bundesregierung, allen deutschen Haushalten in den kommenden Jahren einen breitbandigen Internet-Anschluss zu ermöglichen. Dabei sollen auch Alternativen zu DSL aufgezeigt werden.
In einem Schreiben vom Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement an den CSU-Wirtschaftspolitiker Johannes Singhammer hieß es: "Mir ist es wichtig, dass breitbandige Infrastrukturen flächendeckend verfügbar sind. Mein Haus erarbeitet deshalb ein Konzept, wie sich dieses Ziel mittelfristig erreichen lässt". Die Rede ist auch von einem -Breitbandatlas - mit einem Überblick über die deutschlandweite Verfügbarkeit der Breitbandtechnologien. Hiermit will der Bund den Anbietern einen Überblick über "weiße Flecke" aufzeigen, um so einen Anreiz für gezielte Investitionen zu geben. "Wir rechnen damit, dass der Atlas bis Frühjahr 2005 fertiggestellt werden kann", so Clement in seinem Schreiben.
Parallel zu diesen Plänen weiten die Netzbetreiber Telekom oder Arcor ihre Angebote weiter aus. So vermeldete die Telekom gestern , über Outdoor-DSLAM, künftig auch Glasfaser-Geschädigte in den Genuss des schnellen Internets kommen zu lassen. In der Glasfaser-Methode werden keine zentralen Vermittlungsstellen mehr benutzt; so genannte "KVz" (Knotenverzweiger) ersetzen die Vermittlungsstellen. Diese Knotenverzweiger sind jedoch zahlreich vorhanden und so müssen in jedem dieser Verzweiger Outdoor-DSLAM eingebaut werden, um Telefondaten und Daten für das Internet aus einander halten zu können.
Die Telekom setzt aber nicht nur auf Telefonleitungen, sondern auch auf Funk. So läuft derzeit bei der Telekom ein Pilotversuch mit der WiMax-Technik. WiMAX soll rasend schnellen Internetzugang per Laptop außer Haus und in einer späteren Stufe möglicherweise auch aus dem fahrenden Auto ermöglichen. WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. Arcor beschäftigt sich ebenfalls mit der WiMax-Technik und überlegt, in welchen Regionen dieser Service angeboten werden sollte.
War Vodafone bisher eher ein Mobilfunkanbieter, der sich durch Billigtarife nicht selber die Preise kaputt machen wollte, wird die Strategie zukünftig anders aussehen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen sagte der Konzernchef Arun Sarin: "Der Mobilfunkkonzern Vodafone erwägt, auf verschiedenen Märkten mit einigen Billigmarken gegen seine Wettbewerber anzutreten".
Offenbar will Vodafone sich auf die klassischen marketing-strategischen Instrumente besinnen, um sich mit einer "Preisdifferenzierung" Märkte zu erschließen, die sie bisher anderen Wettbewerbern überlassen hatte. Es gibt etwa 5 bis 15 Prozent Kunden, die ausschließlich auf den Preis im Mobilfunksektor achten. Diese Kunden möchten keine Service-Leistungen, diese Kunden möchten günstig telefonieren. Sie bestellen ihre Verträge übers Internet und fordern für ihre Telefon-Minuten bzw. SMS Preise günstige Konditionen und Rabatte. Arun Sarin vergleicht das Konzept mit Billigflug-Angeboten: "Billiganbieter im Mobilfunkmarkt folgen dem Konzept der Anbieter von Flugreisen wie Ryanair. Wie der Billigflieger ausschließlich an den im Flugzeug verkauften Getränken verdient, verdienen Billiganbieter im Mobilfunkmarkt ausschließlich an den unverändert hohen Preisen, die vom Festnetz zum Handy zu entrichten sind".
Beobachter sehen Vodafone allerdings auch in Zugzwang gegenüber Mitbewerbern. So drängt der britische Anbieter -Easy- ... und somit die T-Mobile International mit Billig-Angeboten auf den britischen Markt. Gleiches gilt auch für Deutschland. Hier steht der drittgrößte Mobilfunk-Anbieter E-Plus in den Startlöchern. E-Plus will ab dem zweiten Quartal 2005 eine Billig-Marke am deutschen Markt platzieren. Sollte Vodafone kurzfristig nachziehen, dann müssten auch die anderen Anbieter nachziehen, und es käme zu einem zusätzlichen Preisrückgang im Mobilfunk-Markt. Schon heute bieten die Netzbetreiber deutlich günstigere Tarife als noch vor Jahresbeginn. Gesprächseinheiten sind teilweise schon für 3 Cent / Minute zu haben.
Vodafone rechnet dennoch damit, dass etwa 80 Prozent des Wachstums "organisch" sein wird. Der Rest soll durch Zukäufe getätigt werden, so Sarin.
Die EU hatte bereits vor einiger Zeit die Telefongesellschaften aufgefordert, Ihren Kunden kostenlos die Möglichkeit einzuräumen, bestimmte Rufnummern zu sperren. Ab dem 10. März können nun alle Bestands- und Neukunden von T-Com einzelne Rufnummerngassen wie etwa 0190 und 0900 sperren lassen. Den Kunden stehen acht verschiedene Varianten der Rufnummernsperre zur Verfügung. Diese können durch Selbsteingabe am Telefon aktiviert, deaktiviert oder geändert werden. Die Anschluß-Sperre wird durch eine Geheimnummer (PIN) gesichert und kann bei einem T-ISDN-Anschluss für jede Mehrfachrufnummer (MSN) getrennt festgelegt werden. Dennoch sind Verbindungen zu den Notrufen 110 und 112 jederzeit möglich.
Mit dieser Neuerung setzt die T-Com eine Vorgabe der neuen Telekommunikationsverordnung um. Die seit März gültigen T-Com-Tarife Call Plus, Call Time, XXL und XXL Freetime sahen zunächst nicht vor, einzelne Rufnummerngassen sperren zu können. In den alten Tarifen für Bestandskunden war dies noch möglich, aber kostenpflichtig. Beide Kundengruppen profitieren nun von der neuen Regelung.
Außerdem gab die T-Com bekannt, dass inzwischen mehr als drei Millionen Kunden die elektronische Variante der Telefonrechnung “Rechnung Online“ nutzen. Diese lässt sich statistisch auswerten, tabellarisch und grafisch darstellen und auf dem Computer archivieren. Eine kostenlose Software soll die Auswertungsfunktionen ab Ende des Jahres auch offline für die Kunden nutzbar machen.
Die Online-Rechnungen werden einmal im Monat erstellt und können mit Passwort und Kennung am PC abgerufen oder wahlweise per E-Mail als PDF-Dokument zugeschickt werden. Dabei kann auf die Rechnungen der letzten 18 Monate zugegriffen werden, die auf einem Server der T-Com abrufbar sind.
So langsam entwickelt sich das Internet in Deutschland zu dem, was es eigentlich sein sollte: Ein Kommunikationskanal mit zeitgemäßen Kommunikationstechniken. Das Zeitalter mit analogen Telefonanschlüssen ist nun endgültig vorbei. 56 KBit/s fürs Internet erinnert an einen Commodore -Rechner mit 64 KB Speicher. ISDN mit 64 KBit/s (oder beide Kanäle mit insgesamt 128 KBit/s) waren doch schon wenigstens von der Übertragungsart besser und dennoch ist mit ISDN heute fast kein vernünftiges Surfen mehr möglich. Service-Leistungen wie beispielsweise Videophonie, Spielfilme aus dem Internet oder einfach auch Musik-Downloads benötigen heute ganz andere Bandbreiten. So gut wie alle Telekommunikationsdienstleister haben die normale DSL-Geschwindigkeit von 768 kBit/s auf 1024 kBit/s umgestellt und bieten standardmäßig schon Leitungen mit 2.048 kBit/s bzw. 3.092 kBit/s.
Nun aber kündigt die Telekom Geschwindigkeiten an, die lange Download-Zeiten zur Geschichte werden lassen. So ist die Telekom in Vorbereitung, ein Netz mit 25 MBit/s zu testen. In welcher Stadt und wann das sein wird, wurde allerdings noch nicht bekannt. Sicher ist, dass die Telekom bereits ab Sommer einen T-DSL Tarif mit 6 MBit/s im Downstream und 512 kBit/s im Upstream anbieten wird.
Über Outdoor-DSLAM sollen künftig auch Glasfaser-Geschädigte in den Genuss des schnellen Internets kommen. In der Glasfaser-Methode werden keine zentralen Vermittlungsstellen mehr benutzt; so genannte "KVz" (Knotenverzweiger) ersetzen die Vermittlungsstellen. Diese Knotenverzweiger sind jedoch zahlreich vorhanden und so müssen in jedem dieser Verzweiger Outdoor-DSLAM eingebaut werden, um Telefondaten und Daten für das Internet aus einander halten zu können.
Die Telekom setzt aber nicht nur auf Telefonleitungen, sondern auch auf Funk. So läuft derzeit bei der Telekom ein Pilotversuch mit der WiMax-Technik. Die nichtzelluläre Breitbandtechnik Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) ist derzeit in aller Munde, von der ihre Protagonisten wahre Wunderdinge zu berichten wissen. WiMAX soll rasend schnellen Internetzugang per Laptop außer Haus und in einer späteren Stufe möglicherweise auch aus dem fahrenden Auto ermöglichen. WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann.
Beobachter sehen die Telekom derzeit in Zugzwang. Konkurrenten wie Hansanet oder Versantel werben bereits heute mit schnellen DSL-Anschlüssen mit 5 bzw. 6 MBit/s. Arcor beschäftigt sich auch mit der WiMax-Technik und überlegt, in welchen Regionen dieser Service angeboten werden sollte.
Zur weltgrößten Computermesse CeBIT wird nun auch T-Online, die Internet-Tochter der Deutschen Telekom, ein Angebot für Internet-Telefonie vorstellen. Die Kunden werden dabei ihre Nummer im Festnetz behalten können. Wann diese mittels Voice-over-IP über das Internet telefonieren können steht allerdings noch nicht fest.
Das Wirtschaftsmagazin 'Capital' berichtet, dass T-Online dabei keineswegs nur die Internet-Telefonie zwischen zwei Computern anbieten wird. Das größte deutsche Internet-Unternehmen wird dem Bericht zufolge seinen Kunden anbieten, ihre Telefonanlage parallel zum Telefonanschluss auch mit dem DSL-Anschluß zu verbinden. Endkunden werden ihre Nummer im Festnetz behalten können und sind über diese auch weiterhin erreichbar. Zusätzlich wird es möglich sein, mit einem von T-Online gelieferten Voice-
Adapter über das Internet zu telefonieren.
Internet-Telefonate mit anderen Kunden von T-Online werden kostenlos sein. Verbindungen in das normale Telefonnetz sollen weltweit möglich sein, kosten jedoch je nach Ziel eine zusätzliche Gebühr.
'Capital' veröffentlichte gleichzeitig eine exklusive Prognose der Unternehmensberatung Arthur D. Little. Diese zeigt einen extremen Bedeutungsverlust der traditionellen Festnetz-Telefonie, während Internet-Telefonie und Mobilfunk an Bedeutung gewinnen. Der Prognose zufolge wird sich der Marktanteil nach Minuten bei Voice-over-Internet von derzeit zwei Prozent bis 2010 auf 25 Prozent und bis 2015 auf 44 Prozent erhöhen. Der Marktanteil der Festnetz-Telefonie sinkt dagegen von heute 82 Prozent bis 2010 auf 53 Prozent und bis 2015 auf 14 Prozent. Der Mobilfunk-Anteil steigt von 16 Prozent auf 22 Prozent in 2010 und 42 Prozent in 2015.
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) prognostiziert für das Jahr 2005 eine Verzehnfachung der UMTS-Nutzerzahlen.
"UMTS-Handys werden dieses Jahr den Durchbruch schaffen. Ende 2004 gab es in Deutschland rund 250.000 Mobiltelefone und PC-Karten dieser so genannten dritten Generation. Bis zum Jahresende erwarten wir rund 2,5 Millionen", sagte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom. "Die Geräte seien trotz ihrer wesentlich größeren Leistungsfähigkeit inzwischen ähnlich klein, leicht und gut handhabbar wie Mobiltelefone der Vorgängergeneration GSM. Auch die Preise hätten sich angenähert", hieß es weiter.
Nach Veröffentlichungen des Bitkom gab es Ende vergangenen Jahres weltweit 16,1 Millionen UMTS Nutzer. Ende 2003 waren es erst 2,7 Millionen und Ende 2002 sogar nur 0,2 Millionen Nutzer. Noch liegt Deutschland bei der breitbandigen mobilen Nutzung im hinteren Mittelfeld. Mehr als jeder zweite UMTS-Nutzer lebt in Japan. Dort wurde diese Technologie bereits Ende 2002 eingeführt. In Japan verlief das Wachstum zunächst langsam, und erst als die Geräte in Größe, Gewicht und Energieverbrauch optimiert waren, entwickelte sich UMTS dynamisch. Innerhalb Europas sind vor allem die Nutzerzahlen in Großbritannien und Italien im vergangenen Jahr stark gestiegen. Maßgeblichen Anteil daran haben Mobilfunkbetreiber, die selbst keine GSM-Netze betreiben, und damit weniger Rücksicht auf das Roaming zu GSM nehmen mussten.
Erst im März 2004 hatten die Netzbetreiber die ersten UMTS-Datenkarten für tragbare Computer in den Markt gebracht. UMTS ermöglicht dank seiner schnellen Datenübertragung von derzeit bis zu 384 Kilobit pro Sekunde neue Multimedia-Anwendungen für Handys und Notebooks, beispielsweise den mobilen Download von Spielen oder Musik oder eine verbesserte Kommunikation im geschäftlichen Umfeld. Auch das nahtlose Wechseln zu den flächendeckend verfügbaren GSM-Netzen in Gegenden ohne UMTS-Empfang ist in Europa mittlerweile unproblematisch. In Deutschland soll sich die Zahl der Nutzer des neuen Mobilfunkstandards nach Bitkom-Angaben deshalb in einem Jahr ungefähr verzehnfachen.
Sony Ericsson stellt mit dem W800i sein erstes Walkman-Handy vor. Das Gerät misst 100mm x 46mm x 20,5mm und wiegt weniger als 100 Gramm. Es ist ein Tri-Band-Gerät (GSM 900, 1800, 1900 MHz), unterstützt GPRS und Bluetooth. Das Sony Ericsson W800i besitzt einen internen Speicher von 38 Megabyte, sowie eine externe Speicherkarte mit 500 Megabyte. Das Gerät hat eine Infrarotschnittstelle, bietet MMS-Unterstützung, einen Instant-Messaging-Client, E-Mail sowie ein UKW Radio.
Nach Herstellerinformationen spielt eine Walkman-Funktion im Handy die Musikformate MP3 und AAC ab. Der Akku garantiert eine Wiedergabedauer von bis zu 15 Stunden. Zum Lieferumfang gehören Stereo-Kopfhörer, sowie eine PC-Software zur Musikkonvertierung mit einem Rechner. Diese -Disk2Phone-Software- überträgt Musik-CDs via PC auf das Mobiltelefon und erlaubt die Verwaltung von Musikdateien auf dem PC. Der Musik-Player soll sich sehr leicht bedienen lassen.
Die Musiksteuerung geschieht über eine einzige Taste, die sowohl Wiedergabe, Pause oder STOPP aufruft. Während des Musikhörens können eingehende Anrufe mit einem einzigen Tastendruck angenommen werden. Sofern keine Unterbrechungen durch Anrufe gewünscht sind, kann man die Handy-Funktion (wie beim Smartphones auch) deaktivieren.
Im W800i befindet sich eine 2-Megapixel Digitalkamera mit einem 4-fach Digitalzoom. Mit dieser Kamera können sowohl Fotos wie auch Videos aufgenommen werden. Die Ergebnisse werden auf einem Display mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixel mit bis zu 262.144 Farben dargestellt.
Laut Hersteller soll das Gerät im dritten Quartal 2005 in den Handel kommen; ein Preis ist noch nicht bekannt.
Die Deutsche Telekom will nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus mit einer tief greifenden Neuausrichtung ihrer Festnetzsparte Kunden zurückgewinnen. "Wir sind zu schwerfällig und bürokratisch. Deshalb brauchen wir eine regelrechte Kulturrevolution", zitiert die Zeitschrift Telekom-Vorstand Walter Raizner. "Wir sind nicht als besonders kundenfreundlich verschrien", räumte der Vorstand ein.
Ziel des Programms unter dem Titel "Re-Invent" sei eine gründliche Durchforstung der Strukturen in der T-Com-Zentrale und ein Anstieg der Produktivität um zehn Prozent. "Wir haben ein großes Durcheinander von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten", sagte Raizner. "In unserer Zentrale arbeiten 7000 Mitarbeiter. Das ist ein Unding. Siemens oder IBM kommen mit weniger als 2000 aus."
Zudem wolle der Manager das Breitbandnetz schneller ausbauen und außerhalb des Konzerns ein Innovationszentrum mit 250 Mitarbeitern gründen. Schließlich solle der Kunde in den Mittelpunkt rücken. Dazu kündigte Raizner ein kombiniertes Produkt aus Festnetz, Mobilfunk und Online-Anschluss an. Gleichzeitig kündigte Raizner an, er wolle die Zahl der angebotenen Produkte für Privatkunden drastisch von über 300 auf weniger als 100 senken.
Vodafone zeigt auf der CeBIT mit dem A1000 von Motorola einen UMTS-PDA mit Touchscreen. Nutzer haben hiermit die Möglichkeit, einer schnellen mobilen Kommunikation. Ob Handy, Organizer , Kamera, E-Mail oder Office-Anwendungen: Das Büro ist immer dabei. Längere Mails lassen sich schnell über den Touchscreen per Schrifterkennung oder per virtueller Tastatur verfassen. Ein Programm zur Dokumentenansicht ermöglicht das Betrachten von Word-, Excel-, PowerPoint- und PDF-Dateien. Dabei werden die Daten über das Vodafone UMTS-Netz - in mittlerweile bundesweit über 700 Städten und Gemeinden - aus Firmennetz oder Internet geladen und können bearbeitet werden. Das A1000 lässt sich per Stift über den 208 x 320 Pixel großen Touchscreen mit 65.000 Farben bedienen.
Neben zahlreichen Office-Funktionen verfügt das UMTS-Handy über eine Reihe von Multimedia-Anwendungen. Das A1000 bietet beispielsweise eine integrierte 1,2 Megapixelkamera mit bis zu 8-fach Digital-Zoom, sowie die Möglichkeit, via Videofonie mit anderen zu telefonieren. (Voraussetzung: Ein Gesprächspartner besitzt ein videotelefoniefähiges UMTS-Endgerät.) Mit dem eingebauten Musik-Player können Songs in Stereoqualität gehört werden oder per UMTS Videos oder Nachrichten in Echtzeit aus dem Internet geladen werden. Mit einer integrierten Speicherkapazität von bis zu 24MB bietet das A1000 viel Platz für persönliche Erinnerungen in Form von Fotos, Videos oder Dokumenten. Ein externer Speicherkartenslot bietet die Möglichkeit, die Speicherkapazität über eine entsprechende Karte zu erweitern.
Produktinformationen A1000:
Modell A1000
Farbe silber-schwarz
Gewicht 160 g
Abmessungen (HxBxT in mm) 117 x 59 x 18,7
Standbyzeit bis zu 200 Stunden
Gesprächszeit bis zu 225 Minuten
Band-Support UMTS/WCDMA 2100, GPRS, Tri-Band GSM 900/1.800/1.900
HTML-fähig ja mit Macromedia Flash
GPRS-fähig/Up-/Down-Links ja (2+4)
Datenschnittstelle Bluetooth, USB, SyncML
Java MIDP 2.0
Voice-Dialing Ja
Voice-Notes ja
Display 208 x 320 Pixel, 65.536 Farben TFT
integrierte Digitalkamera 1,2 Megapixel, 8facher digitaler Zoom
Vibrationsalarm Ja
Messaging SMS, EMS, MMS, Email (POP3, IMAP4)
integrierte Speicherkapazität 24 MB
Applikationen Java/Symbian
Medienformate AAC, MIDI, MP3, MPEG4, WMV, WMA
Telefonbucheinträge im Gerät dynamischer Speicher
Wohl jeder kennt Werbespots aus dem Fernsehen, die dem Zuschauer erzählen, -DIE- Bekanntschaft ihres Lebens machen zu können. Sie brauchen nur ein SMS an „Susi“ oder „Marcel“ zu senden ... und damit fängt das Leben dann an. Gerade Jugendliche sind für solche Fernsehspots sehr empfänglich und so findet sich diese Werbung dann auch vornehmlich auf Jugend- und Musiksendern.
Solche Kontakte haben zumeist nur einen einzigen Sinn: Dem Jugendlichen möglichst viele SMS abzuverlangen, um sie damit .... abzuzocken.... ! Preise pro SMS in Höhe von 1,49 Euro bis 1,99 Euro sind keine Seltenheit.
Die Verbraucherzentrale Berlin berichtet über einen Test ihres Juristen Ronny Jahn, der sich unter falschen Namen bei einer Berliner "Service-Firma" eingeschlichen hat. Hier werden von den "fleißigen" Angestellten „fleißig“ SMS-Kontakte gepflegt. Dabei schlüpfen die „Susis“ und „Marcels“ mal in die Rolle eines Mannes, dann in die einer Frau, mal geht es unbeschwert fröhlich zu, mal verheißungsvoll erotisch. Damit die angestellten Profiabzocker auch während eines Schichtwechsels nicht den Überblick verlieren, wird von jedem Kontakt ein Profil erstellt und an die nächste Schicht übergeben.
Die Verbraucherzentrale warnt: Vor allem bei Jugendlichen entstehe der Eindruck, sich mit realen Personen zu unterhalten. Zwar wird in der Berliner Firma grundsätzlich das Alter abgefragt, tatsächlich überprüft wird -das- jedoch nicht. Die Teilnehmer werden in immer neue Gespräche verwickelt und so kommen nicht selten Rechnungen in Höhe von einigen hundert Euro zustande.
Zwischenzeitlich beschäftigt sich auch die Bundesregierung mit der Abzock-Mafia. Das Bundeskabinett hat Anfang Februar eine Novellierung des Telekommunikationsgesetzes verabschiedet. Der Text sieht vor, dass der Anbieter seine Kunden vorab deutlich sichtbar auf die Kosten hinweisen muss.
Ein Teil der großen Netzbetreiber hat bereits auf die angekündigte Novellierung reagiert. T-Mobile beispielsweise bietet seit Mitte Februar eine so genannte -Combicard Teens- an, mit der man bestimmte Dienste sperren kann. Vodafon hat mit CallYa-Juniorkarte ein ähnliches Angebot.
Siemens Communications hat seine A-Serie um drei Spar- und Einsteiger-Modelle erweitert. Es werden neu angeboten:
Siemens Handy AX75:
Das AX75 ist das neue Spitzenmodell in der Siemens A-Serie und soll Nutzer ansprechen, die ein einfach zu bedienendes Handy suchen, das aber dennoch alles bietet, was man im kommunikativen Alltag benötigt. Mit 65.536 Farben und einer Auflösung von 128 x 128 Bildpunkten im Display bietet das Handy die Möglichkeit, Multimedia-Nachrichten (MMS) mit Text, Fotos, Tönen und Animationen zu verschicken. Dabei ist das AX75 mit großen, übersichtlich angeordneten Tasten sowie einem klar strukturierten Menü besonders ergonomisch gestaltet. Das Handy kommt in den Farben "Ice Blue" (Eisblau) und "Creme Stone" (Mattgrau) auf den Markt. Es besitzt einen Speicher von 1,5 MegaByte, die Daten lassen sich via USB und IrDA übertragen. Das Mobiltelefon bietet unter anderem Java-basierte Spiele (Java MIDP 1.0) und einen Terminkalender sowie ein Adressbuch, das sich mit Outlook und Lotus Notes synchronisieren lassen. Infrarot, WAP und GPRS komplettieren das reichhaltige Ausstattungspaket des AX75. Das Siemens AX75 ist ein Tri-Band-Handy (GSM 900, 1800 und 1900 MHz). Dieses Modell wird es auch in einer Triband-Variante mit 850 MHz, statt 900 MHz geben. 850 MHz ist in Südamerika weit verbreitet. Das Gerät soll im 2. Quartal 2005 verfügbar sein; der Endverbraucherpreis ist noch nicht bekannt.
Siemens Handy A75:
Mit dem neuen Siemens A75 ist man immer gut beraten. Das Handy zeigt ein zeitgemäßes Design und ermöglicht eine schnelle, einfache und problemlose Kommunikation, ganz egal, wo man sich gerade befindet. Für viel Komfort sorgt die benutzerfreundliche 4-Wege-Wippe zum schnellen Navigieren durch das Menü. Mit seiner kompakten Gehäuseform und den chromfarbenen Navigationstasten liegt das nur 75 Gramm leichte A75 gut in der Hand und sieht zudem schick aus. In den Farben "Atlantic Blue" (Blau) und "Polar Silver" (Silber) fällt das kleine Telefon für die Westentasche mit dem großen Display (4096 Farben, 101 x 80 Bildpunkten) sofort ins Auge. Es hat WAP 1.2.1. und GPRS an Bord. Das Siemens A75 ist ein Tri-Band-Handy (GSM 900, 1800 und 1900 MHz). Dieses Modell wird es auch in einer Triband-Variante mit 850 MHz, statt 900 MHz geben. Der Preis ist bisher noch nicht bekannt, soll aber bei etwa 200,00 Euro liegen. Liefertermin: 2. Quartal 2005.
Siemens Handy A70:
Wer unterwegs nicht nur gern telefoniert, sondern auch kurze Textnachrichten schreibt, findet im A70 mit SMS- und EMS-Funktion einen Hauch von Luxus. Mit der intuitiv bedienbaren 2-Wege-Wippe, dem klar strukturierten Menü und den übersichtlich angeordneten Tasten findet man sich schnell zurecht. Zum schnellen Tippen von Kurznachrichten unterstützt das A70 die T9-Worterkennung. Häufig gebrauchte Funktionen lassen sich außerdem individuell auf spezielle Tasten legen (Soft-Keys). In den Farben "Kiesel" und "Palladium" ist das ergonomisch geformte A70 ideal für den einfachen und preisgünstigen Einstieg in die mobile Kommunikation. Polyphone Klingeltöne in sechzehn Akkorden runden das Angebot ab. Auch das Siemens A70 ist ein Tri-Band-Handy (GSM 900, 1800 und 1900 MHz) und es wird (wie die Handys AX75 und A75) ebenfalls in einer Triband-Variante mit 850 MHz, statt 900 MHz angeboten.
Der genaue Endpreis ist noch nicht bekannt. Nach ersten Angaben soll aber ein unsubventioniertes A70 Handy maximal 140,00 Euro kosten und im 2. Quartal 2005 verfügbar sein.
Der Internet-Dienstleister e164.info eröffnet heute eine Peering-Plattform für Voice over IP Telefonate (VoIP), in der 100 Millionen Rufnummern hinterlegt sind. Damit wird die Verlagerung von Ferngesprächen in das Internet aufgrund der geringeren Durchleitungskosten noch attraktiver. Die riesige Datenbank von e165.info ermöglicht es angeschlossenen Betreibern von Diensten und Teilnehmernetzen Gespräche zu weltweit mehr als 100 Millionen Rufnummern kostenlos zu vermitteln. Die durch VoIP geweckte Hoffnung, erhebliche Kosternersparnis in der Sprachtelefonie zu realisieren, wird damit endlich greifbar.
Telefongespräche werden heutzutage meist noch über kostspielige dedizierte Leitungen geleitet. Bedingt durch harten Wettbewerb und Kostendruck setzen immer mehr Telekommunikationsunternehmen auf die VoIP-Technologie, um Telefongespräche über das Internet kostengünstig zu transportieren. Um größtmögliche Einsparungen zu realisieren, benötigen die Diensteanbieter eine internationale Datenbank, aus der ersichtlich ist, welche Rufnummer bei welchem Diensteanbieter geschaltet ist.
Nach einer intensiven Testphase von sechs Monaten hat e164.info heute seinen Peering-Dienst offiziell gestartet. Derzeit befinden sich mehr als 100 Millionen Rufnummern in der Datenbank, die von den aktuell 14 Partnern übermittelt wurden. Diese Nummern verteilen sich auf mehr als 160.000 Rufnummernblöcke in 8 Ländern der Erde. Zu den prominenten Partnern von e164.info zählen Callme.se (Schweden), e-fon.ch (Schweiz), Magrathea Telecommunications Limited (Großbriannien), Musimi.dk (Dänemark), MS Networks S.A. (Luxemburg), sipgate (Deutschland, Großbritannien, Österreich) und SIPphone Inc. (USA).
Zum ersten Mal wird jetzt eine Technologie in großem Stil angewandt, die von Experten als "Carrier-ENUM" bezeichnet wird. Sie basiert auf offenen Internet-Standards und garantiert eine Interoperabilität sowie eine leichte Integration in bestehende Netze, da sie die von den Betreibern eingesetzte Software "Carrier-ENUM" in der Regel bereits unterstützt.
Michael Robertson, CEO und Gründer der US-amerikanischen SIPphone Inc ist von dem neuen Peeringzentrum begeistert: "e164.info vereinfacht drastisch die Zusammenschaltung von VoIP-Diensten rund um den Globus wie beispielsweise SIPphone. Wir freuen uns, dass so viele Unternehmen und Organisationen zusammenarbeiten, um gemeinsam das zwangsläufige Ergebnis von VoIP zu erreichen: weltweit kostenlose Telefongespräche."
Während Motorola auf dem 3GSM World Congress in Cannes unter großem Medienrummel ein 40 Dollar-Handy für Entwicklungsländer anpries, gab es einige Stände weiter ein noch günstigeres Handy für 36 Dollar.
Bescheiden klein, zum bescheiden kleinen Preis konnte man dort das Handy HOP1803 der Firma Hop-on bewundern, die sich bereits mit dem ersten Wegwerfhandy einen Namen machten. Das HOP1850 hat unter anderem eine 1,3 Megapixel Kamera und nur eine Stärke von nur 15 mm. Das HOP1803 ist ein Dual-Band-Gerät (900 und 1800 MHz), dessen Lithium-lon-Akku (600 mAh) vier Stunden Sprechzeit und 150 Stunden Stand-by ermöglichen. Das Handy ist in mehreren Sprachen verfügbar, unterstützt SMS und wird mit 15 Klingeltönen sowie vier Spielen ausgeliefert.
Motorola hatte auf dem 3GSM World Congress in Cannes gemeinsam mit der GSM Association (GSMA) bekanntgegeben, dass Motorola das erste Unternehmen sein wird, dass GSMA-spezifische Handys in Entwicklungsländer vermarktet. Die GSMA, die rund 650 Mobilnetzbetreiber und rund 150 Hersteller als Mitglieder zählt, sieht eine ihrer Hauptaufgaben darin, die Zahl der Mobilfunkkunden auch in Entwicklungsländern deutlich zu erhöhen. Nach Schätzung der GSMA leben rund 80 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Mobilfunkversorgung, wobei bisher nur 25 Prozent diese Netze nutzen. "Handynetze sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Schwellen- und Entwicklungsländern", so die GSMA.
Motorola wird in einer ersten Produktionsserie sechs Millionen Handys produzieren, die dann zu einem Endverkaufspreis von unter 40 Dollar verkauft werden sollen. Danach will man auf der "ultra-low-cost" Plattform -C114- eine ganze Produktserie preiswerter Handys entwickeln. Nachfolgemodelle sollen dann so gar nur 30 US-Dollar kosten. Bei Hop-on hört sich das alles etwas bescheidener an. Hop-on kann das Billig-Handy bereits ab einer Stückzahl von 10.000 zum Preis von 36 Dollar liefern, hatte sich aber in der Ausschreibung bei der GSMA nicht beworben.
Die Telekom hat eine neue Preisstrategie veröffentlicht, womit sie offensichtlich ihre Marktposition stärken möchte. Einerseits will sie Gespräche im Festnetz deutlich senken, andererseits will sie die Preise für vermietete Anschlüsse erhöhen.
So will die Telekom beispielsweise eine Telefon-Flatrate mit dem Namen "XXL Local" anbieten, bei der mit einer monatlichen Pauschale von 9,95 Euro zuzüglich Grundgebühr sämtliche Telefonate innerhalb desselben Vorwahlkreises kostenlos sind. Die Telekom erwartet hierdurch eine Senkung der Kosten -für den Kunden- in Höhe von bis zu 75 Prozent und verspricht sich dadurch, den Rückgang des Marktanteils in diesem Bereich zu stoppen.
Mit dem neuen Tarif XXL Freetime will die Telekom ihren ISDN-XXL-Tarif noch interessanter machen. Bisher ist es so, dass Besitzer eines ISDN-XXL-Tarifes (ab 01.10.2003) samstags, sonntags und an bundeseinheitlichen Feiertagen kostenlos telefonieren können. Mit dem XXL Freetime werden dann zusätzlich die Telefonate nach 18.00 Uhr ebenfalls kostenlos sein.
Die Änderungen der Tarife werden ab dem 01.03.2005 gültig. Die T-Com hat die neue Tarifstruktur bereits auf seiner Website veröffentlicht. So beispielsweise:
Call Plus (1,5 Cent pro Minute im Ortsnetz):
= 15,95 Euro / Monat für Analog-Anschluss
= 23,95 Euro / Monat für ISDN
Call Time (120 Freiminuten):
= 19,95 Euro / Monat für Analog-Anschluss
= 27,95 Euro / Monat für ISDN
ISDN-XXL:
= 24,94 Euro / Monat für Analog-Anschluss
= 32,95 Euro / Monat für ISDN
ISDN-XXL Freetime:
= 29,94 Euro / Monat für Analog-Anschluss
= 37,95 Euro / Monat für ISDN
Telefon-Flatrate (XXL Local):
= zusätzlich 9,95 Euro / Monat
Einen Teil der Finanzierung sollen offensichtlich die Konkurrenten der Telekom berappen. Die Telekom hat nämlich geplant, von der Konkurrenz deutlich höhere Preise für Zugangsleitungen zu den haushalten zu verlangen. Das monatliche Entgelt für diese gemieteten Teilnehmeranschlussleitungen soll von bisher 11,80 Euro auf 17,40 Euro steigen.
Nach Presseberichten hat die Telekom bereits einen Antrag an die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) gestellt. Der Antrag wurde damit begründet, dass die derzeit vermieteten 2 Millionen Anschlüsse wesentlich mehr Kosten verursachen, als mit den Mietgebühren eingenommen werden. Die RegTP will im April über den Antrag entschieden haben, damit die neuen Entgelte ab Mai in Kraft treten können.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes präsentierte Philips seine neuesten Handys, eine davon mit einer unglaublich langen Stand-By Zeit, nämlich 30 Tage.
Xenium 9@98:
Das -Xenium 9@98- ist ein Dual-Band GSM-Handy im 900/1800 MHz Funkbereich. Das Handy besitzt einen Lithiumlonen-Akku (1050 mAh), das eine Stand-By Zeit von einem Monat, oder eine Sprechzeit von sieben Stunden ermöglicht. Es besitzt ein CSTN-Display mit der Größe von 101 x 80 Pixel und einer Farbtiefe von 12 Bit. Ansonsten ist das 88 Gramm leichte und 107 mal 45 mal 19,2 Millimeter große Gerät mit den Basisfunktionen ausgestattet: Es unterstützt den Versand von SMS-, EMS- und MMS-Nachrichten, hat einen WAP-Browser an Bord und kann 16-stimmige polyphone Klingeltöne abspielen. Der Anwender kann aus 20 Klingeltönen und bis zu 17 Hintergrundbildern wählen, um sein Handy zu personalisieren. Es besitzt einen 8 MByte großen Speicher, die für gut 1.000 Telefonbucheinträge und 250 SMS reichen. Des weiteren ist das Handy mit WAP 1.2.1 ausgestattet.
Diese innovative Technik ist beim Philips Xenium 9@98 verpackt in ein schlankes, stylishes Gehäuse. Die Funktionen des Mobiltelefons wurden so ausgewählt, dass die Betriebszeit maximiert wird. Der Akku soll von solchen Funktionen in Anspruch genommen werden, die der Nutzer für die tägliche Kommunikation benötigt. Das Xenium 9@98 wird zudem mit verschiedenen farbigen Spielen ausgeliefert. Der Preis soll bei 179,00 Euro liegen und das Handy soll ab etwa Juli 2005 verfügbar sein.
Philips 760:
Gut für Multimedia-Anwendungen geeignet ist das -Philips 760-, das in den GSM-Netzen mit 900 und 1 800 MHz genutzt werden kann. Das Klapphandy besitzt eine 1,3-Megapixel-Digitalkamera mit vierfachem digitalen Zoom, Blitz sowie weitere Foto-Funktionen. Durch ein drehbares Gelenk kann das Oberteil so gerichtet werden, dass man mit dem Kamera-Handy wie mit einer Digicam fotografieren kann. Bis zu 70 Fotos mit einer Auflösung von 1280 mal 1204 Pixel können auf dem 32 MB großen Handyspeicher (18 MB für den Nutzer) abgelegt bzw. auf dem TFT-Display mit 65 536 Farben dargestellt werden. Hinzu kommen integrierte Spiele in Farbe, Multimedia Messaging Service (MMS) und eine Auswahl an polyphonen Klingeltönen.
Unterstützt werden GPRS Klasse 10 sowie WAP 1.2.1, Mitteilungen können neben MMS per SMS oder EMS versandt werden. Das Gerät wiegt 104 Gramm und misst 91,4 mal 44 mal 24,8 Millimeter. Die Gesprächszeit gibt der Hersteller mit bis zu vier Stunden an, die Standby-Zeit mit bis zu 560 Stunden. Preis ca. 350 Euro .
Philips 162:
Eine einfache Handhabung verspricht das Einsteiger-Handy -Philips 162-: Alle Menü-Befehle werden über aussagekräftige Symbole auf dem 101 mal 80 Pixel großen Farbdisplay mit 4096Farben angesteuert. Das große, leicht erhöhte Tastenfeld erleichtert das Eingeben von Telefonnummern. Für die schnelle Navigation durch das Karussell-Bildschirmmenü - die Symbole sind in einem Kreis angeordnet - verfügt das Mobiltelefon über eine spezielle Taste. Neben dem Telefonieren kann das Handy zum Versand von SMS- und MMS-Nachrichten verwandt werden.
Mit einer Gesprächszeit von bis zu vier Stunden und einer Standby-Zeit von rund 300 Stunden besitzt das kompakte Dualband-Handy genug Ausdauer auch für längere Trips. Das Gewicht beträgt 82 Gramm, die Gehäuse-Abmessungen betragen 98 mal 44,7 mal 18,5 Millimeter. Der interne Speicher bietet Platz für vier Megabyte, nur 0,3 Megabyte stehen dem Nutzer - beispielsweise für die Ablage von 16-stimmigen polyphonen Klingeltönen - zur Verfügung. Preis: ca. 150 Euro .
Mit insgesamt sechs neuen Handys wartet der Koreanische Hersteller Samsung auf dem 3GSM World Congress in Cannes auf. Dabei wurden von Samsung drei UMTS-Handys sowie drei weitere GPRS-Handys vorgestellt.
Samsung SGH-Z500:
Das UMTS-Mobilfunktelefon SGH-Z500 zeichnet sich vor allem durch sein kompaktes Design aus. Es wiegt nur 95 Gramm und ist lediglich 91 mm x 45 mm x 25 mm groß. Neben dem 2,1 GHz UMTS-Frequenzband funkt es auch auf den GSM/GPRS-Frequenzen 900/1800/1900 MHz und eignet sich somit auch für den Einsatz in Nordamerika. Es hat Bluetooth-Funk, IrDA und USB. Das Samsung SGH-Z500 besitzt zum Aufnehmen von Bildern und Videos eine 1 Megapixel-Kamera und ist für Video-Telefonie mit einer Extra-Kamera in VGA-Auflösung bestückt. Das Display zeigt 176 x 220 Pixel bei 18 Bit Farbtiefe. Ein weiteres Display (80 x 64 Pixel) in OLED-Technik befindet sich an der Außenseite und zeigt 65.536 Farben an. Das Samsung SGH-Z500 spielt die Multimedia-Formate Real Media, MPEG4, H.263, MP3, AAC und AAC+ ab. Das Gerät hat 50 MByte internen Speicher, 64 Klingeltöne, es führt J2ME-Programme aus, zeigt WAP-2.0-Inhalte an und versendet MMS.
Samsung SGH-Z300:
Das Samsung SGH-Z300 ist ebenfalls ein UMTS-Handy und ganze 110 Gramm schwer. Es hat die Größe von 89 mm x 47 mm x 26 mm, spielt Stereo aus zwei Lautsprechern und hat einen Chip für eine 3D-Grafik. Die übrigen Spezifikationen entsprechen denen des SGH-Z500.
Samsung SGH-Z130:
Das Samsung SGH-Z130 lässt sich (anders als die anderen Handys) im Display um 90 Grad drehen, es wiegt 120 Gramm und ist 112 mm x 46 mm x 20 mm groß. Das Samsung SGH-Z130 hat eine 1Megapixel Digitalkamera, die sowohl für Fotos als auch für Videos und so gar für Videophonie einsetzbar ist. Der Bildschirm zeigt 176 x 220 Pixel bei 18 Bit Farbtiefe. Es besitzt nur 48 MByte RAM und leider auch keine Flash-Karten-Erweiterung. Sonst ähnelt das Gerät dem SGH-Z500, hat aber kein IrDA.
Samsung SGH-E350:
Das Samsung SGH-E350 ist ein GSM/GPRS-Handy, hat kein UMTS, funkt aber immerhin auf den Frequenzen 900/1800/1900 der GSM-Netze. Es wiegt 75 Gramm und ist mit seinem 85 mm x 43 mm x 21 mm sehr klein. Das Samsung SGH-E350 besitzt 40 verschiedene Klingeltöne, ein Display mit 128 x 160 Pixel bei 16 Bit Farbtiefe. Außerdem hat es eine VGA-Kamera mit Blitzleuchte, MMS einschließlich Video-Messaging, J2ME, E-Mail-Client, einen WAP-2.0-Browser und eine Freisprechfunktion.
Samsung SGH-E720:
Das Samsung SGH-E720 ist ein Triband-GSM-Handy mit einem 176 x 220 Pixel großen Bildschirm bei 18 Bit Farbtiefe. Zusätzlich hat es an der Außenseite noch einen OLED-Display mit 96 x 96 Punkten und 16 Bit Farbtiefe. Es wiegt 90 Gramm und hat die Größe von 91 mm x 45 mm x 23 mm. Im Samsung SGH-E720 klingeln 64 verschiedene Töne, es hat eine Kamera mit Blitzleuchte, besitzt Bluetooth-Funk und hat einen 90 MByte großen internen Speicher. Ein Speicherkarten-Slot fehlt. Das Samsung SGH-E720 spielt Multimedia-Dateien der Formate MPEG, H.263, MP3 AAC und AAC+. Außerdem besitzt es einen WAP-2.0-Browser.
Samsung SGH-D720:
Das Samsung SGH-D720 ist ein Triband-Symbian-Smartphone und wiegt 110 Gramm. Es ist 99 mm x 47 mm x 22 mm klein und hat eine Megapixel-Kamera. Es besitzt 64 Klingeltöne, einen internen Speicher (ohne Größenangabe), ein MMC-Slot und einen Farbdisplay von 176 x 208 Pixel mit 18 Bit Farbtiefe. Das Samsung SGH-D720 spielt MP3, AAC-, AAC+ und MPEG4-Dateien ab. Es hat Stereo Lautsprecher, besitzt Bluetooth und soll E-Mails senden und empfangen können.
Preise und Verfügbarkeit der Handys sind noch nicht bekannt.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes gab es die ersten HSDPA-Karten von Siemens zu sehen. Diese Karten, mit der zukünftigen Bezeichnung -DC10- , waren bereits im vergangenen Herbst von Siemens im Rahmen einer Komplettlösung angekündigt worden. Damals hatte Siemens in London die erste End-to-End-Lösung für High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) vorgestellt, mit der Downloads über das UMTS-Netz beschleunigt werden sollten. Die Gesamtlösung beinhaltete die erforderliche Zusatzausrüstung für UMTS-Netze sowie einer HSDPA-fähigen UMTS-Karte für den PC-Card-Slot von Notebooks. Die nun vorgestellte Multi-Mode-Datacard basiert auf einem Chipsatz von Qualcom und funkt sowohl in UMTS-Netzen als auch in nahezu allen GSM-Netzen weltweit.
UMTS hat normal eine Empfangsleistung von 384 kBit/s und eine Sendeleistung von 64 kBit/s. Ist HSDPA verfügbar, so liegt die Empfangsrate mit der Siemens-Karte bei zwei bis drei Megabit/s. Das ist in etwa die Geschwindigkeit, als wenn man mit DSL im Internet surfen würde. In der ersten Ausbaustufe von HSDPA liegt das Maximum bei 3,6 Mbit/s, im Endausbau lassen sich theoretisch sogar 14,4 MBit/s erreichen. Diese Geschwindigkeiten lassen sich mit der hochwertigeren Modulationsart 16QAM (16 Quadratur Amplituden Modulation) erreichen. Die Sendeleistung bleibt vorerst bei 64 kBit/s, die notwendige Technik ist aber bereits mit HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) vorhanden.
In Netzen wie GSM nutzt die Siemens DC10 den paketorientierten Datendienst GPRS oder -wenn das Netz es anbietet- den schnelleren EDGE-Dienst. EDGE erreicht bei guten Sende- und Empfangsverhältnissen Datenraten, die zwischen GPRS und UMTS liegen.
Siemens Communications-Chef Lothar Pauly kündigte auf der Pressekonferenz in Cannes an, auch ein eigenes UMTS-Handy auf dem Markt bringen zu wollen, das erstmals auf der CeBIT in Hannover offiziell vorgestellt wird.
Um Siemens Handy-Sparte hatte es in der letzten Zeit erheblichen Wirbel gegeben. Noch Anfang Februar 2004 veröffentlichte -Die Welt am Sonntag- ein Interview vom neuen Siemens-Chef Kleinfeld wo es hieß: "Wir halten uns in der schwächelnden Handy-Sparte alle Optionen offen. Siemens hat es versäumt, rechtzeitig UMTS-fähige Mobiltelefone zu entwickeln, nun kommt der Konzern bei den Preisen für seine aktuellen Geräte unter Druck. Wir haben in dieser Sparte in den letzten Monaten mehr als eine Million Euro pro Tag versenkt." Das belegen auch die veröffentlichten Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 / 2005. Hiernach ergab sich für Siemens im Bereich Mobiltelefone ein Verlust von 143 Millionen Euro.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes gaben die GSM Association (GSMA) und Motorola bekannt, dass Motorola das erste Unternehmen sein wird, dass GSMA-spezifische Handys in Entwicklungsländer vermarkten wird. Die GSMA, die rund 650 Mobilnetzbetreiber und rund 150 Hersteller als Mitglieder zählt, sieht eine ihrer Hauptaufgaben darin, die Zahl der Mobilfunkkunden auch in Entwicklungsländern deutlich zu erhöhen. Nach Schätzung der GSMA leben rund 80 Prozent der Weltbevölkerung in Gebieten mit Mobilfunkversorgung, wobei bisher nur 25 Prozent diese Netze nutzen. "Handynetze sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Schwellen- und Entwicklungsländern", so die GSMA.
Nach Ansicht der GSMA spielen die Regierungen armer Länder eine wichtige Rolle für die Entwicklung ihrer Mobilfunkmärkte. "Während es die Aufgabe der Netzbetreiber und Lieferanten ist, für Funkversorgung und Endgeräte zu sorgen, müssen Regierungen aus Entwicklungsländern für das Wachstum durch geringe Steuern und niedrigere Preise sorgen", hieß es bei der Präsentation. Im Zusammenarbeit mit Carriern aus Entwicklungsländern hat die GSMA Spezifikationen für einen Handy-Typ festgelegt, das den Bedürfnissen der potenziellen Kunden gerecht werden kann. Neben einem geringen Anschaffungspreis soll ein derartiges Handy langlebig sein und eine lange Gesprächsdauer ermöglichen.
Motorola wird in einer ersten Produktionsserie sechs Millionen Handys produzieren, die dann zu einem Endverkaufspreis von unter 40 Dollar verkauft werden sollen. Danach will man auf der "ultra-low-cost" Plattform -C114- eine ganze Produktserie preiswerter Handys entwickeln. Nachfolgemodelle sollen dann so gar nur 30 US-Dollar kosten. CEO Ed Zander von Motorola sieht in dem Niedrigpreis-Segment einen wichtigen Bestandteil der Wachstumsstrategie seines Unternehmens. Bis jetzt hatte Motorola seinen Marktanteil im weltweiten Handygeschäft auf 16,6 Prozent steigern können. (2003 waren es noch 13,7 Prozent).
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes hat der britische Handy-Hersteller Sendo zwei neue Handys vorgestellt. Da ist zunächst einmal Sendos zweites Symbian-Smartphone mit Nokias Series-60-Oberfläche, das Sendo X2. Sendo hat mit 95 Gramm Wert auf ein Leichtgewicht gelegt und somit dürfte das Handy eines der leichtesten Geräte weltweit sein. Das Sendo X2 bietet ein Farbdisplay mit einer Auflösung von 176 x 220 Pixeln sowie einer Farbtiefe von 16 Bit. Während das Vorgängermodell -SendoX- nur eine VGA-Kamera besitzt, ist das Sendo X2 mit einer 1,3 Megapixel-Kamera ausgestattet.
Als zukünftiges Musik-Handy besitzt Sendo X2 an der rechten Seite Sondertasten für den eingebauten Mediaplayer. Es lassen sich mit dem Gerät MP3-, AAC- und AAC+ - Formate abspielen, die auf einem 1Byte großen Wechselspeicher Platz finden. Eine dem Pocket PCs ähnliche Bereitschaftsanzeige gibt Auskunft über den Interpreten und Titel des gerade laufenden Musikstücks. Musikstücke lassen sich per USB-Kabel oder Bluetooth aufs Handy bringen, dabei wird dann gleichzeitig das Akku aufgeladen. Für das Klangvergnügen sorgt ein Stereo-Headset; zwei Lautsprecher bieten allerdings auch Stereoqualität. Der Preis wird bei etwa 300 Euro liegen.
Ein weiterhin günstiges Handy ist das neue Sendo K1. Als Bluetooth-Handy mit kleinem Farbdisplay, bietet es MMS-Versand, einen WAP-2.0-Browser, Java (MIDP 2.0) und Triband-GSM. Neben den Bluetooth-Profilen Objekt Push, Handsfree ist auch ein Bluetooth-Headset vorhanden. Der Datenaustausch erfolgt ebenfalls über Bluetooth. Sendo gibt eine Bereitschaftszeit von maximal 400 Stunden an, die Sprechzeit beträgt bis zu 7 Stunden. Der Preis sowie die Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt.
Nokia stellte auf dem 3GSM World Congress in Cannes ein weiteres UMTS-Handys vor. Hier bietet Nokia mit dem 6680 nun ein UMTS Handy mit einer 1,3-Megapixel-Kamera. Mit einer zweiten Kamera kann man Videotelefonate über ein Display mit VGA-Auflösung von Angesicht zu Angesicht führen. Das Nokia 6680 funkt im Dual-Mode sowohl über das UMTS-Netz, als auch in GSM-Netzen bei 900, 1800 oder 1900 MHz. Außerdem verfügt das 6680 über eine Push-to-Talk-Funktion, mit der man das Handy auch als GPRS-Walkie-Talkie benutzen kann. Von der Bauform ähnelt das Gerät dem Nokia 6630.
Zu den Organizerfunktionen des Symbian-Series-60-Smartphones gibt es Multimedia-Anwendungen wie Editoren für Fotos und Videos sowie einen Mediaplayer. Der Player erlaubt das Abspielen von Dateien im MP3- und AAC-Format. Außerdem kann das Gerät 3GPP-Videostreams darstellen. Eine MultimediaCard mit 64 MByte als Wechselmedium ist Lieferumfang mit inbegriffen. PIM- und Multimedia-Daten lassen sich via USB-Kabel oder Bluetooth wechselseitig übertragen. Der Akku des Nokia 6680 besitzt eine Kapazität von 900 mAh und soll für maximal elf Tage Bereitschaft bzw. 6 Stunden Sprechzeit in GSM-Netzen reichen. Für UMTS reicht das Akku für etwa 3,3 Stunden. Das Handy kommt im April auf den Markt und wird etwa 500 Euro kosten.
Ein weiteres Gerät ist das Nokia 6681. Dieses Handy ist eine Version für EDGE-Netze (Enhanced Data Rates for GSM Evolution). Hier fehlt sowohl die Möglichkeit für UMTS als auch eine zweite Kamera für Videotelefonate. In GSM-Netzen soll es bis zu 236,8 kBit/s empfangen und maximal 118,4 kBit/s senden können. Für Deutschland wird dieses Gerät wohl nicht verfügbar sein, weil EDGE nur in Österreich und der Schweiz nutzbar ist. Der Preis liegt bei etwa 450,00 Euro.
Als drittes Geräte stellte Nokia ein Klapphandy mit der Bezeichnung 6101 vor. Es hat eine VGA-Kamera und zwei Farbdisplays. Das 6101 kann Walkie-Talkie und als zusätzliches Feature ist ein UKW-Radio integriert. Hierfür bietet Nokia dann ein zusätzliches Headset, das dem Hörer einen Stereo-Klang erlaubt. Allerdings ist dieses Headset kabelgebunden. Der Preis soll bei etwa 250 Euro liegen. Das 6101 soll im zweiten Quartal 2005 verfügbar sein.
In einem am Freitag veröffentlichten Papier hat die European Regulators Group (ERG) ihre gemeinsamen Standpunkte zur Frage der zukünftigen VoIP-Regulierung dargelegt. Darin sehen die Regulierer sich grundsätzlich verpflichtet, eine der Netztelefonie förderndes und regulierendes Umfeld zu schaffen. Entgegen der Forderung von Unternehmen, keine unterschiedlichen Regelungen innerhalb des europäischen Marktes begegnen zu wollen, konnten sich die Regulierer sich nicht darauf einigen, dass es in Europa eine "One-Size-fits-all"-Regulierung geben werde.
Streitthema waren unter anderem die geografischen Rufnummern. Hier heißt es: "Im Prinzip sollten VoIP-Anbieter geografische Rufnummern ebenso anbieten dürfen, wie klassische Festnetzbetreiber. Auch zur Frage eines einheitlichen Notrufes einigte man sich nur auf folgende Formulierung: "In Fällen, in denen ein Anrufer nicht lokalisiert werden kann (im Wesentlichen im Fall der nomadischen Nutzung von VoIP), sollte der Endnutzer klar und unmissverständlich über Beschränkungen bei der Weiterleitung des Notrufs, der Weitergabe des Standorts und über die damit verbundenen Konsequenzen informiert werden" Etwaige künftige Anforderungen an die Notrufmöglichkeiten aus VoIP-, SIP-, SMS- oder E-Mail-Diensten sollen noch einmal auf die Agenda kommen, wenn der Markt und die Technologien reifer sind.
Die -rechtliche Bewertung- des Statuses von VoIP im Rahmen der Europäischen Gesetzgebung wird ebenfalls auf den Zeitpunkt verschoben, wenn -der Markt sich weiter entwickelt hat- . Weiter heißt es: "Eine Herausforderung sei es, die bestehenden Regeln auf unterschiedliche Technologien neutral anzuwenden".
Das Thema VoIP bleibt also weiter auf der Agendea der ERG, ist aber immerhin schon im beschlossenen Arbeitsprogramm 2005 vorrangig festgelegt. Zunächst aber steht dort noch die Frage der Entbündelung von DSL an. Für VoIP-Provider bedeutet dass keine wirkliche Sicherheit ihrer weiteren Firmenpolitik, denn dazu bleiben derzeit zu viele Fragen offen.
CHIP online stellt das neue Nokia-Handy 7280 vor. Es hat zwar keine Tastatur, sieht aus wie eine alte Armbanduhr-Schachtel, klappert schnell, macht rot- oder blaustichige Bilder und kostet nur 549,00 Euro. Also quasi genau das, was Sie noch zu Ihrem Luxus brauchen!
Es klingt wie ein Witz und ist doch kein Witz. Das ultimative Handy, ohne Tastatur, ohne Komfort, aber für viel Geld. Nokia preist das 7280 ausdrücklich als Zweitgerät an, für Menschen, die alles haben und abends nicht ihren "Business-Klotz" mit herumschleppen möchten.
CHIP online schreibt: "Da das Tippen mit dem 7280 recht mühsam ist, sollten Sie Ihre Kontaktdaten schon mal irgendwo elektronisch gespeichert haben - zum Beispiel in Outlook auf Ihrem Rechner oder in einem anderen Handy. Dann können Sie diese Daten nämlich per Bluetooth oder Infrarot auf Ihr 7280 übertragen" - leider (wie wäre es auch anders möglich:) nicht per USB.
Im Praxis-Test schreibt CHIP online: "Tasten sind für Weicheier - weit cooler wirkt es, wenn Sie ein Gespräch annehmen, indem Sie mit elegantem Schwung den Kameraschieber herausziehen. Sie beenden das Gespräch, indem Sie ihn wieder schließen. Weniger elegant: Um eine Telefonnummer oder gar Text einzugeben, wählen Sie mit Hilfe des griffig gummierten Drehrads Ziffern und Buchstaben aus einer Liste aus. Ganz schön mühsam, und auch mit viel Übung werden Sie nie so schnell schreiben wie auf einer gängigen Handy-Tastatur. Auch auf eine Schreibhilfe wie T9 können Sie nicht hoffen. Als einzige Unterstützung bietet das 7280 an, oft benutzte Buchstaben für schnelleren Zugriff vor dem Alphabet einzublenden - ein fragwürdiges Feature, das nur gelegentlich den Weg abkürzt. Immerhin: Zehn Namen können Sie auch per Sprachbefehl anwählen, die anderen müssen Sie im Telefonbuch suchen.
Die integrierte Digicam macht gerade noch brauchbare Schnappschüsse, die aber kaum für mehr als den MMS-Versand an andere Handys taugen: Ihr Motiv wird recht scharf abgebildet, aber mit deutlichen Rot- und Blauverfärbungen. Apropos Optik: Das Gerät sieht besser aus als es sich anfühlt: Manche Gehäuseteile haben Spiel und quietschen bei Druck, und der Schieber hat die Lizenz zum Wackeln."
Die sonstige Ausstattung setzt auf Fun - allerdings mit einer wichtigen Einschränkung: Spielen lässt sich mit dem unverzichtbaren Handy natürlich nicht, denn dazu fehlen ja die Tasten. Für puren Spaß sollen in erster Linie das Radio, die VGA-Kamera (480 x 640 Bildpunkte) und der MP3-Player sorgen. Bilder, Videos, Musik und MMS-Anhänge finden in einem 52 MB großen Speicher Platz. Sollte der Nutzer tatsächlich MP3-Files mitnehmen wollen, stößt er mit seinen 52 MB großen Speicher natürlich leicht an seine Grenzen.
Nach dem der scheidende Siemens-Chef Heinrich von Pierer die Krise im Handygeschäft bei Siemens ins Gespräch gebracht hat, wollen die Gerüchte und Spekulationen nicht verstummen. Seinerzeit meinte Pierer: "Es wäre naiv, anzunehmen, dass man besenrein übergeben kann. Man kann nicht mit der Brechstange vorgehen, nur um pünktlich zum Wechsel an der Spitze eine Lösung zu präsentieren" .. und damit war die Handy-Sparte gemeint. Sonst hatte Pierer auf Hauptversammlungen und Pressekonferenzen immer die neuesten Handy - Modelle in die Höhe gehalten, um für Käufer zu werben. Doch schon seit dem Sommer 2004 steckt dieser Geschäftsbereich tief in der Krise.
Zum Zeitpunkt der Machtübergabe an Siemens Chef Nachfolger Klaus Kleinfeld war nicht sicher, was eigentlich mit der verlustreichen Sparte geschehen sollte. Spekulationen in den Medien sprachen von einer Abgabe der Sparte an einen Konzern aus dem asiatischen Bereich. Mit welchem Unternehmen seinerzeit verhandelt wurde, ist bisher nicht bekannt und offenbar sind entsprechende Verhandlungen (wenn es sie denn gab) nicht zum Abschluss gekommen.
Die Welt am Sonntag veröffentlicht ein Interview vom neuen Siemens-Chef Kleinfeld wo es heißt: "Wir halten uns in der schwächelnden Handy-Sparte alle Optionen offen. Siemens hat es versäumt, rechtzeitig UMTS-fähige Mobiltelefone zu entwickeln, nun kommt der Konzern bei den Preisen für seine aktuellen Geräte unter Druck. Wir haben in dieser Sparte in den letzten Monaten mehr als eine Million Euro pro Tag versenkt." Das belegen auch die veröffentlichten Zahlen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2004 / 2005. Hiernach ergab sich für Siemens im Bereich Mobiltelefone ein Verlust von 143 Millionen Euro.
Unter einer Premium-SMS versteht man eine Kurznachricht, die an eine fünfstellige Kurzwahl gesendet wird. Auf diese Art und Weise werden oft Handylogos, Klingeltöne, Single-Chats und ähnliche Dienste abgerechnet, für die dann meist Kosten zwischen 0,29 EUR und 5,00 EUR pro SMS anfallen. Die Kosten für diese SMS werden nicht vom Drittanbieter selbst in Rechnung gestellt, sondern zusammen mit der eigentlichen Handy-Rechnung vom Mobilfunk-Provider berechnet.
Berechnet werden meist gesendete Mehrwert-SMS ("Mobile Originated Billing"), die zum Beispiel bei Handy-Logos oder Flirt-Diensten zum Einsatz kommen. Außerdem kann noch als "Mobile Terminated Billing" abgerechnet werden. Dies geschieht dann pro empfangener Nachricht, z. B. bei Abonnements von News-Tickern.
Der Mobilfunk-Kunde kann aber anhand der fünfstelligen Rufnummer weder den Preis noch die Art der Abrechnungsmethode erkennen. Es ist für ihn außerdem extrem schwer herauszufinden, wer sich eigentlich hinter der Rufnummer verbirgt.
Für automatische Einwahl-Programme in das Internet - so genannte Dialer - gibt es schon bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) eine Datenbank, mit deren Hilfe der Anbieter der Rufnummern herausgefunden werden kann. Eine solche vollständige Datenbank fehlt bislang für die Anbieter von Premium-SMS. Lediglich T-Mobile bietet bisher eine Datenbank mit Betreiberinformationen als PDF-Download an.
Es ist zwar geplant, zukünftig einen besseren Schutz vor SMS-Betrug gesetzlich zu verankern, doch hatten es bisher Kunden schwer, sich gegen unberechtigte Rechnungen zu wehren. Dies gilt insbesondere dann, wenn nur die Gesamtzahl der SMS auf der Rechnung ausgewiesen ist.
Das Amtsgericht Aachen (AZ: 81 C 629/03) hat die Rechte der Kunden gestärkt und geurteilt, dass ein Mobilfunkanbieter beweisen muss, ob ein Kunde die Premium-SMS-Nummern willentlich angewählt hat. Als Rechnungsgrundlage reiche eine Verbindungsübersicht nicht aus, aus der nur die Anzahl der versandten Kurzmitteilungen zu entnehmen sei. Vielmehr müsse der Anbieter eine Auflistung der originalen Verbindungsdaten über die einzelnen Anwahlvorgänge zum Beispiel in Form eines Einzelverbindungsnachweises vorlegen.
Das Leistungsmerkmal “Rückruf bei Besetzt“ ist kostenlos in allen T-Net und T-ISDN Festnetz-Anschlüssen der Telekom enthalten. Man kann sich der Kunde damit automatisch vom System mit einem anderen Anschluss verbinden lassen, sofern dieser vorher besetzt war.
Kunden der T-Com sollen dieses Leistungsmerkmal zukünftig leichter nutzen können. Bisher musste man zunächst die R-Taste drücken und anschließend die Tastenkombination *37# eintippen um den automatischen Rückrufvorgang zu aktivieren. Ab dem 1.02.2005 soll das Bedienen dieser Komfort-Funktion via Sprachsteuerung möglich sein.
Ruft man nun einen Telefonanschluss an, der besetzt ist, so hört man nach dem dritten Signalton diese Ansage: "Die gewählte Rufnummer ist besetzt. Möchten Sie verbunden werden, sobald diese frei ist, sagen Sie jetzt bitte JA". Hat der gewünschte Teilnehmer dann sein Gespräch beendet, so meldet sich die Technik der T-Com Vermittlungsstelle mit der Ansage: "Ihr Rückruf wird aufgebaut".
Bleibt der belegte Telefonanschluss jedoch länger als etwa 45 Minuten besetzt, so deaktiviert sich “Rückruf bei Besetzt“ automatisch. Erhält man also den Rückruf nicht innerhalb dieser Zeit so muss man dann selbst prüfen, ob der gewünschte Gesprächspartner immer noch telefoniert.
Dieser neue Service mittels Sprachsteuerung soll das Telefonieren vor allem für Kunden mit einfachen Telefonen ohne Display-Steuerung vereinfachen. Diese Technik ist aber noch nicht bundesweit verfügbar und kann zunächst in 80 Prozent der 5200 Ortsnetze genutzt werden. Eine Freischaltung in den restlichen Ortsnetzen soll sukzessive erfolgen.
In einem Interview der Zeitschrift Focus äußert sich Verbraucherschutzministerin Renate Künast zum geplanten Entwurf des neuen Telekommunikationsgesetzes. Hier will das Bundeskabinett auch den teuren SMS-Diensten an den Kragen. So sollen SMS-Dienste mit einem Preis ab einem Euro pro SMS verpflichtet werden, auf die Kosten des Dienstes aufmerksam zu machen. Der Kunde müsse außerdem bestätigen, die Preisinformation erhalten zu haben. Dienste, die im Fernsehen beworben werden, sollen zukünftig den Preis pro SMS mindestens so lange einblenden, wie die Telefonnummer, unter der dieser Dienst abgerufen werden kann.
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) hatte in einer Studie festgestellt, dass bereits 90 Prozent aller Jugendlichen ein Handy besitzen und täglich durchschnittlich mindestens 4 SMS versenden. 25 Prozent der Jugendlichen nehmen regelmäßig kostenpflichtige SMS-Dienste für Klingeltöne und Logos in Anspruch. Immer mehr Jugendliche geraten so in eine Schuldenfalle und dem wolle man jetzt entgegenwirken. Künast fordert daher spezielle "Kids-Tarife".
Nachdem in Österreich höchstens -eine Hand voll- kommerzieller Hotsspots profitabel sind, zieht der größte Anbieter -ONE- nun die Konsequenzen und stoppt den Ausbau des Hotspot-Netzes. "Wir glauben weiterhin an die Wichtigkeit von Wireless LAN, wollen uns aber strukturell optimal aufstellen. Wenn es Geräte, die sowohl UMTS als auch WLAN beherrschen am Markt gibt, wird auch die Nutzung der Hotspots zunehmen", so Unternehmenssprecher Florian Pollack.
Die technische Betreuung der bestehenden Hotsspots wird zu Alcatel ausgelagert. Erst vergangene Woche war das Qutsourcing des Betriebes bekannt gegeben worden. Nachdem bereits Betrieb und Wartung der Mobilfunknetze (GSM und UMTS) sowie des Transmissions-Netzwerkes an Alcatel ausgelagert wurden, ist das Hotspot-Outsorucing nur mehr ein kleiner Schritt, so heißt es in den Medien.
Im Oktober 2001 hatte -ONE- die Firma eWave Telekommunikation GmbH übernommen, die auf den Betrieb von WLAN-Funkstrecken und Festnetztelefoniedienste spezialisiert war. eWave wurde strategisch neu ausgerichtet, WLAN-Funkstrecken abgeschaltet und Hotspots eingerichtet. Im Jahr 2003 vermeldete -ONE- 300 Hotspots, 2004 waren es etwa 500 und jetzt sind es 619.
Trotz der Tatsache, dass Österreich bereits Ende 2003 das dichteste Hotspots-Netz der Welt hatte, wollten sich gute Geschäfte nicht einstellen. Nach Medienberichten soll eWave im Dezember 2004 lediglich 300 WLAN-Voucher für je 90 Minuten (15,00 Euro) verkauft haben.
Nach einer jetzt veröffentlichten Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS), besaßen neun von zehn Jungen und Mädchen im Jahr 2004 ein eigenes Handy. Für das Jahr 2003 war eine Zahl von 86 Prozent ermittelt worden und im Jahre 1998 hatten gar nur 8 Prozent der Jugendlichen ein Handy.
Der Studie zu Folge wird das Handy bei den Jugendlichen überwiegend zum Versenden von SMS genutzt. So senden die Jugendlichen durchschnittlich etwa 4 SMS täglich. Dabei unterhalten sich die Jugendlichen zumeist über Fernsehsendungen, gefolgt von Themen wie Zeitschriften oder Computer. Nur bei 11 Prozent der Inhalte geht es um das Thema "Buch". Der Studie zufolge haben nur ein Drittel der Jugendlichen einen festen Handy-Vertrag. Zwei Drittel der Jugendlichen besitzen Handys mit einer Prepaid-Karte.
In der sogenannten "JIM"-Studie (Jugend, Information, Multi-Media) werden jährlich 1.000 Jugendliche befragt. Die erste JIM-Studie wurde 1998 von der MPFS durchgeführt. Die MPFS (Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest) wird getragen von den beiden Landesmedienanstalten für Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
"Darf es auch etwas weniger sein?" - Wenn man sich die Schlagzahlen der vergangenen Wochen betrachtet stellt man fest: die DSL-Zugangsprovider überschlagen sich mit immer neuen DSL-Flatrate Angeboten. Oft heißt es in der Schlagzeile: "DSL-Flatrate von DSL-Anbieter .. wird noch günstiger". Der DSL-Markt boomt und jeder möchte am DSL-Markt mit verdienen. Der User wird mit Zahlen und Bezeichnungen bombardiert, die so manchen überfordern und dann bleibt nur noch die Orientierung nach dem Preis.
So bietet beispielsweise der Berliner Regionalanbieter -ligado- derzeit eine -DSL-Light-Flatrate- für 8,00 Euro im Monat. Die Bezeichnung "DSL-Light" kommt eingentlich von der Deutschen Telekom und bedeutet -normal- es handelt sich um eine Leitung mit geringerer Duchsatzrate als normal. DSL-Light kommt (bei der Telekom) immer dann zum Tragen, wenn der DSL-Anschluß-Inhaber zu weit von der nächsten Vermittlungsstelle entfernt wohnt und der Datendurchsatz dadurch geringer werden kann. ligado meint mit "DSL-Light" aber eine bewußte Drosselung der Download - Durchsatzraten auf 384 kBit/s, während standardmäßig 1024 kBit/s, 2048 kBit/s oder 3072 kBit/s üblich sind.
Nun ist aber durchaus die Frage berechtigt, ob denn jeder eine hohe Download - Durchsatzrate benötigt. Immerhin ist die DSL Flatrate von ligado sechs mal schneller als eine normale ISDN-Verbindung. Wer also nur normal surfen möchte und keine großen Dateien aus dem Internet zieht, für den ist das Angebot von ligado optimal zugeschnitten und günstig.
"Ligado DSL-384 ist eine echte Flatrate, denn auch Port-Filter oder versteckte Traffic-Reglementierungen wird es bei uns nicht geben" verspricht ligado-Sprecher Arne Voh. Allerdings beschränkt sich ligado mit seinen Angeboten leider nur auf den Berliner Raum. Weitere Angebote von ligado sind:
Der DSL-Zugangsprovider 1&1 bietet einen Voice-over-IP - 100 - Stunden Pauschaltarif für 19,90 Euro im Paket mit einer DSL-Flatrate für 9,90 Euro mit dem Namen Surf+Phone. Der VoIP-Pauschaltarif umfasst bis zu 100 Stunden Telefonate ins deutsche Festnetz. Für Gespräche ins Mobilfunknetz zahlen Sie:
Für Gespräche ins Ausland zahlen Sie -je nach Land- zwischen 1,9 Cent bis 99 Cent/Min.
Das Angebot gilt nur in Verbindung mit einem T-DSL-Resale-Anschluß von 1&1. Wer also bereits DSL-Kunde bei der T-Com ist, muss mit dem DSL-Anschluß zu 1&1 wechseln. Die monatlichen Bereitstellungsgebühren für DSL in Höhe von 16,99 Euro bleiben dabei gleich. Das Angebot gilt nur für einen DSL-Anschluß mit einem Downstream von 1 MBit/s. Bei den DSL-Anschlussvarianten mit 2 oder 3 MBit/s im Downstream verlangt 1&1 einen Aufpreis von 10,00 Euro bzw. 20,00 Euro / Monat.
Als subventionierte Hardware bietet 1&1 die AVM Fritz!BoxFon für einmalig 19,90 Euro im Paket mit an. Die AVM Fritz!Box Fon kann am ISDN- oder Analoganschluss betrieben werden und eignet sich für zwei analoge Telefone.
Nach Veröffentlichungen im Handelsblatt will Telecom Anbieter Arcor seinen Umsatz im Jahr 2005 um mehr als 10 Prozent steigern. "Nach dem ersten Halbjahr 2004 haben wir ein Wachstum von mehr als 14 Prozent angepeilt. Und dieses Wachstumstempo wollen wir auch 2005 halten", sagte Arcor-Chef Harald Stöber im veröffentlichen Interview. Arcor, ist mit mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2004 der größte Wettbewerber der Deutschen Telekom im Festnetz.
Die boomende Nachfrage nach DSL-Internetanschlüssen, sowie ein neu eingeführter Telefon-Pauschaltarif sorgten bei Arcor für Optimismus, so das Handelsblatt weiter in ihrem Bericht. Die neuen Tarife seien gut angekommen, zitiert das Handelsblatt Arcor-Chef Stöber. Genaue Kundenzahlen wollte Stöber derzeit noch nicht nennen, sie dürften aber wesentlich höher sein, als die zum Halbjahr genannte Zahl von 223.000 DSL-Kunden. Genaue Kundenzahlen sollen im März 2005 veröffentlicht werden.
Aus Veröffentlichungen von Nokia geht hervor, dass das Unternehmen Billig-Handys für den asiatischen Raum wie Indien oder China plant, die klein sind, günstig sind und wenig Strom verbrauchen. Hierfür setzt Nokia auf einen Chip von Texas Instruments. Dieser Chip integriert den Großteil der für ein Handy notwendigen Elektronik auf einem Chip, einschließlich eines digitalen Basisbands, SRAM, Logik, RF, Power Management und Analog-Funktionen. Der Ansatz soll weniger Platz auf der Platine benötigen und auch weniger Strom verbrauchen.
Die Kooperation von Nokia und Texas Instruments wurde jetzt erst öffentlich. Erste, in einem 90-Nanometer-Prozess gefertigten Muster, hat Texas Instruments bereits im Dezember 2004 ausgeliefert. Texas Instruments plant weitere, hoch integrierte Chips für Mobiltelefone hieß es weiter in der Veröffentlichung.
Die nichtzelluläre Breitbandtechnik Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) ist derzeit in aller Munde, von der ihre Protagonisten wahre Wunderdinge zu berichten wissen. WiMAX soll rasend schnellen Internetzugang per Laptop außer Haus und in einer späteren Stufe möglicherweise auch aus dem fahrenden Auto ermöglichen.
WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. Der deutsche Festnetzanbieter Arcor hat bereits Interesse am Einsatz von WiMAX gezeigt.
Mag die Technik auch schnell sein, die Bürokratie ist es nicht. So rechnen Repräsentanten des WiMAX-Forums inzwischen damit, dass die Vermarktung des vollständig zertifizierten WiMAX-Equipments erst zum Jahresende 2005 starten kann.
Auch der Marketingdirektor des Hardware-Herstellers Aperto Networks, Dean Chang, sieht nach Veröffentlichungen des -Informationweek- Gründe für Verzögerungen. Chang meint: "Zum einen sei es den Halbleiterherstellern nicht gelungen, ihre ursprünglichen Zeitpläne einzuhalten, um Chips für die bei Kunden notwendigen Empfangseinrichtungen für die WiMAX-Signale bereitzustellen, zum anderen hätten auch die für die Zertifizierung Zuständigen ihre Terminziele verfehlt, ein geeignetes Labor zu finden und eine Test-Mannschaft zusammenzubringen". Chang meint weiter: "Das ursprünglich für diesen Monat anvisierte Entwicklertreffen mit öffentlichen Interoperabilitätsprüfungen wird sich voraussichtlich auf Juni verschieben.
Zwischenzeitlich haben Hersteller wie Alvarion , Aperto Networks oder Wi-LAN mit der Vermarktung von Endgeräten begonnen, weil alternative Carrier bereits dringend nach WiMAX-Produkten verlangen.
Noch Anfang des Jahres wurde darüber spekuliert, dass die Deutsche Telekom an einer Übernahme der Türk Telekom interessiert sei. Die Vermutung beruhte darauf, dass die Telekom von der türkischen Privatisierungsbehörde Ausschreibungsunterlagen angefordert hatte.
Obwohl Interessenten bis zum 31.05.05 die Möglichkeit einer entsprechenden Angebotsabgabe haben, veröffentlichte die türkische Privatisierungsbehörde jetzt eine Liste von 13 Bewerbern, die sich einer Vorprüfung für den geplanten 55-Prozent-Block unterzogen haben; die Deutsche Telekom ist nicht dabei. Interessenten sind nach dieser Liste unter anderem: Die Telecom Italia, Belgacom oder die Telefonica.
Wer sich für einen DSL-Anschluß interessiert und eine Flatrate von Lycos haben möchte, kann sich freuen: Lycos hat die Preise für seine Flatrates gesenkt. So zahlen Sie beispielsweise für
Zusätzlich erhalten Neukunden die von der Telekom berechnete einmalige DSL-Einrichtungsgebühr in Höhe von 99,95 Euro in bar zurück. Wird der T-DSL-Anschluß in Verbindung mit einem Lycos DSL-Tarif bestellt, überweist das Unternehmen die Einrichtungsgebühr (99,95 Euro) mit der ersten Abrechnung auf das Bankkonto des Kunden zurück. Diese Aktion läuft voraussichtlich aber nur bis zum 31.01.2005.
Bestandskunden können ebenfalls von der Preissenkung profitieren. Sie beantragen einfach die Umstellung, binden sich allerdings (wie die Neukunden auch) 12 Monate an das Unternehmen.
Lycos wirbt mit der sogenannten -Lycos Tiefpreisgarantie- . Sollte ein vergleichbarer DSL-Tarif von T-Online, 1&1 oder AOL günstiger angeboten werden, passt Lycos den Preis auf Anfrage für seine Kunden an. Die Tiefpreisgarantie gilt jedoch nicht für zeitlich begrenzte Aktionen der Mitbewerber.
Für den 15.01.2005 und 16.01.2005 lockt der Hamburger Provider 1click2surf.de mit einem kostenlosen Surf-Angebot.
Bereits zu Weihnachten 2004 gab es dieses Angebot bereits einmal, es scheiterte jedoch an ..."einer technischen Panne" ...
Nun soll mit dem Gratis Tarif "Sorglos1" das kostenlose Surfen möglich sein. User können in der Zeit von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr ihr Glück versuchen; in der übrigen Zeit berechnet 1click2surf.de 1,08 Cent/Min. "Mit Überlastungen zur Hauptzeit ist zu rechnen" ... heißt es.
Die Einwahlnummer lautet 019193174, Benutzername und Kennwort sind frei wählbar. Es erfolgt nach sechzig Minuten Surfzeit eine automatische Verbindungstrennung, um möglichst vielen Nutzern die Chance zum Test des Zugangs zu geben. Eine sofortige Einwahl ist jedoch möglich und innerhalb des Zeitfensters weiterhin kostenlos.
Nach einem von der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden und Mitgründer Matthias Greve, will Web.de innerhalb der nächsten 10 Jahren das größte Telekommunikations-Unternehmen weltweit werden.
Zunächst "peilt" Greve für 2005 eine "deutliche" Umsatzsteigerung an und setzt dabei auf Bezahldienste und Internet-Telefon. Das Karlsruhe Internetunternehmen ist nach einem verlustreichen Jahr 2003 "profitabel" gewachsen. Greve rechnet für das abgelaufene Jahr 2004 mit einem Umsatzwachstum von 35 bis 40 Prozent und ein positives Ergebnis.
Für die Zukunft schätzt Greve ein, dass zwar zur Zeit nicht jeder das Internet benötige, aber doch jeder "kommunizieren muss". Das Internet wird seiner Meinung nach zum wichtigsten Kommunikationsmedium des 21. Jahrhunderts.
Web.de hat mit der Einführung von Com.win -Ende 2002- den Grundstein für eine revolutionäre Technik gelegt, für die sein Haus inzwischen 40 internationale Patentanmeldungen besitzt. Mit der Zusammenschaltung von Web.de, Sipgate und Freenet, Anfang Dezember, biete man schon jetzt 200.000 zahlenden Kunden diesen Dienst an und nun will Greve "richtig Gas geben", so im Bericht der Süddeutschen Zeitung.
Von den drei Säulen: Bezahldienste, Online-Werbung und E-Commerce, auf denen das Geschäftsmodell von Web.de basiert, habe alleine der Bezahldienst in den ersten drei Quartalen 2004 einen Umsatzplus von 89 Prozent gegenüber 2003 erbracht. Bei Online-Werbung und E-Commerce meldete Web.de mit 31 Prozent (30,9 Millionen Euro) den umsatzstärksten Neun-Monatszeitraum seiner zehnjährigen Geschichte an.
In den Vormittagsstunden des 10.01.05 waren die DSL- und ISDN Leitungen sowie auch Analoganschlüsse der Provider, die den Telekom - Backbone benutzten, gestört. Wer bereits erfolgreich eingewählt war, konnte seine Verbindung weiterhin nutzen. Die Störung bezog sich zwar auf ganz Deutschland, dennoch war nur ein Teil der Kunden betroffen.
Die Ursache der Störung lag bei den Radius-Proxy - Servern des Telekom-Backbones, so Telekom Sprecher Willfried Seibel.
Nach Berichten des Wall Wall Street Journals wird Comcast (größter US-Kabelnetzbetreiber) heute vor einer Investorengruppe Details seiner Voice Over IP - Offensive vorstellen. So soll sich beispielsweise die Rolle des Telefons im Haushalt grundlegend ändern "... und wir werden ein Teil dieses Prozesses sein ...", wird CEO Brian Roberts zitiert. Bis zum Jahresende 2005 will Comcast sein TV-Kabel-Angebot für 15 Millionen US-Haushalten anbieten können und innerhalb der nächsten 18 Monaten sogar auf 40 Millionen Haushalten erweitert haben.
Derzeit zahlen Comcast - Kabelkunden mit einem Breitband - Internetanschluss etwa 40 US-Dollar monatlich. Das neue Angebot wird sich dann auf ca. 55 Dollar monatlich einpendeln.
Aus Medienberichte geht hervor, dass die United Internet AG , zu der auch GMX, 1&1 oder Schlund+Partner gehört, zukünftig der Telekom Konkurrenz bei schnellen Internet-Zugängen machen will. "Man werde in Kürze mit dem Aufbau einer eigenen DSL-Infrastruktur in Ballungszentren beginnen, denn United Internet habe mit rund einer Million Kunden die notwendige Größe", so Vorstandschef Ralph Dommermuth gegenüber dem Handelsblatt.
Bis jetzt verkauft United Internet lediglich DSL-Anschlüsse der Telekom weiter. In der Vergangenheit habe es aber große Probleme bei der Telekom gegeben und nun zieht das Unternehmen daraus seine Konsequenzen. So würden beispielsweise DSL-Neuanschlüsse derzeit nur mit langen Verzögerungen eingerichtet und mehr als 120.000 Kunden warten bereits seit Monaten auf ihren Anschluss.
Wie das Mobilfunk-Unternehmen Mobilcom angekündigt hatte, wurden nun zwei Klagen gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Deren Hintergrund ist die nach wie vor strittige Frage, ob der Preis für die ersteigerten UMTS-Lizenzen Umsatzsteuer enthielt oder nicht.
Eine erste Klage beim Landgericht Bonn richtet sich auf die Erteilung einer Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer. In der zweiten Klage vor dem Landgericht Köln soll die Umsatzsteuerpflicht der damaligen Lizenz-Versteigerung grundsätzlich festgestellt werden. Der Ausgang dieses Rechtsstreites wird maßgeblich davon bestimmt sein, ob die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) bei der Versteigerung der Lizenzen hoheitlich oder unternehmerisch gehandelt hat. Die Behörde hatte es bisher stets verweigert, eine Rechnung für die Lizenzgebühren mit ausgewiesener Umsatzsteuer auszustellen.
Mobilcom will nach eigenen Angaben nicht wie die anderen Mobilfunkanbieter Vodafone D2, O2, E-Plus und T-Mobile zunächst abwarten, wie das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Frage der Umsatzsteuerpflicht ausfällt. Nach Unternehmensangaben sei dieser Weg nicht sicher genug, zumal das realistische Kostenrisiko auf unter vier Millionen Euro eingeschätzt werde.
Mit dem brandneuen Gigaset SX541 WLAN dsl hat Siemens ein Multifunktionsgerät herausgebracht, dass die Funktionen eines schnurlosen Routers, ADSL-Modem, Internet-Zugang und Sprachtelefonie in einem einzigen Gerät vereint.
Das Gerät wird sowohl an das Internet (DSL) als auch an den normalen analogen Telefonanschluß angeschlossen. Auf diese Weise können sowohl 4 PCs direkt über Kabel, weitere nach dem schnellen 802.11g Standard (54 Mbit/s) drahtlos und zusätzlich 2 herkömmliche analoge Telefone angeschlossen werden.
Das Besondere ist, dass wahlweise Telefonanrufe sowohl über das Festnetz als auch über das Internet (Voice over IP - VoIP) getätigt werden können. Bei jedem abgehenden Anruf kann der Nutzer individuell entscheiden, ob das Gespräch über das Internet oder über das herkömmliche Festnetz geführt werden soll - je nach dem wo es am billigsten ist. Und das alles ohne eingeschalteten PC. Dazu ist lediglich notwendig, dass der Nutzer bei bei einem SIP-kompatiblen VoIP-Dienst angemeldet ist und er seine Benutzerdaten in die Routerkonfiguration eingetragen hat.
Das Gigaset SX541 WLAN dsl ist ab sofort zum Preis von 199,95 Euro erhältlich und wird vorerst über die Internet-Provider Freenet und Web.de angeboten.
Aus Presseberichten wurde bekannt, dass die Deutsche Telekom an einer Übernahme der türkischen Türk Telekom interessiert ist. So hat nach Berichten der Tageszeitung Milliyet neben Telefonica, Telecom Italia oder Belgacom auch die Deutsche Telekom entsprechende Ausschreibungsunterlagen angefordert. Die Telekom wollte sich zunächst nicht zu diesem Bericht äußern, so ein Telekom-Sprecher.
Die Türk Telekom ist mit 19 Millionen Kunden und 61.000 Mitarbeitern der führende Telekommunikationskonzern in der Türkei. Analysten schätzen die Türk Telekom auf acht bis zehn Milliarden Dollar.
Das Unternehmen Sipgate gab bekannt, dass ihr VoIP Netz ab heute in 145 Vorwahlgebieten zur Verfügung steht. Damit betreibe das Unternehmen das größte Netz für Internet-Telefonie in Deutschland, so der Geschäftsführer Tilo Salmon.
Sipgate stellt die Internet - Telefonieanschlüsse ohne Grundgebühr und monatlichem Mindestumsatz zur Verfügung. Voraussetzung für die Nutzung ist lediglich ein Breitband - Internet - Zugang. Während die Telefongespräche innerhalb des Sipgate - Netzes kostenlos sind, zahlen Nutzer für Gespräche ins Deutsche Telefon - Festnetz:
- je nach Tarif ab 0,89 Cent/Min. bzw.
- abhängig vom Zielland ins Ausland 1,79 Cent/Min.
Gerade zum Jahreswechsel tauschen sich Menschen aus, um sich ein fröhliches und glückliches Jahr zu wünschen. Viele werden den Telefonhörer oder Handy zur Hand nehmen, um die Grüße zu übermitteln, ... leider fast immer kostenpflichtig.
Aber es geht auch anders: Wer sich bei www.mmsclick.de registrieren lässt, kann am 31.12. und 01.01. unbegrenzt ... und kostenlos!!! SMS versenden. Den einzigen Nachteil, den Sie hier haben ist, Ihre eigene Rufnummer wird nicht mit übermittelt.
Mit sofortiger Wirkung hat 1&1 die Preise seiner DSL-Flatrates reduziert. Dieses gilt allerdings nur für DSL-Flatrates ohne Fair-Preis-Option. (Mit der Fair-Preis-Option haben Sie einen Grundpreis von 29,90 Euro/mtl. . Liegen Sie unter einem Traffic von 10 GByte, zahlen Sie nur 14,90 Euro, haben Sie im Monat mehr als 20 GByte, zahlen Sie maximal 39,90 Euro)
Für eine DSL-Flatrate zahlen Sie zukünftig:
- T-DSL 1000 = 19,90 Euro (vorher 29,90 Euro)
- T-DSL 2000 = 29,90 Euro (vorher 39,90 Euro)
- T-DSL 3000 = 39,90 Euro (vorher 49,90 Euro).
Die Mindestlaufzeit bei diesen Angeboten beträgt 12 Monate. Die neuen Grundpreise gelten sowohl für DSL-Wechsler, als auch für DSL-Neueinsteiger. Bestandskunden kommen allerdings nicht in den Genuss dieser Preissenkung, dafür sollen den betroffenen Altkunden im Januar aber ein spezielles Angebot unterbreitet werden. Um was für Konditionen es sich dort handeln sollte, gab 1&1 noch nicht bekannt.
In einem veröffentlichten Interview mit der Leipziger Volkszeitung sieht das Mobilfunkunternehmen E-Plus die UMTS-Technik erst auf lange Sicht als Erfolgsmodell. "Bislang, das muss man einfach so sagen, hat sich UMTS noch nicht gelohnt", so der bei E-Plus zuständige Geschäftsführer für Technik, Thorsten Dirks. Die neue Mobilfunktechnik sei ein Marathonlauf, eine langfristige Sache, die sich nicht kurzfristig auszahle, so Dirks weiter.
Im Börsenhype des Jahres 2000 hatte E-Plus insgesamt 16 Milliarden DM (rund 8,2 Milliarden Euro) für eine UMTS-Lizenz bezahlt. "Heute würde diese Summe keiner mehr dafür ausgeben" und "für die breite Masse ist UMTS derzeit noch kein Thema" so Dirks in dem Interview. Dennoch hoffe E-Plus, künftig gute Geschäfte mit dieser Technik zu machen und deshalb investiere das Düsseldorfer Unternehmen auch weiterhin kräftig. E-Plus setzt dabei vor allem auf die Vielfalt der Anwendungen wie Kommunikation, Internet-Angebote und Navigation.
Nachdem T-Online Chef Rainer Beaujean bereits vor einigen Wochen den Aufbau einer Billigmarke und auch die Wirtschaftswoche darüber berichtet hatte, bietet nun -Congster - DSL Surftarife zum Billig-Preis an.
So finden sich auf der Website der neuen T-Online Tochter folgende Tarife:
Volumentarif .....(2000 MB) = 3,99 Euro
Volumentarif .....(4000 MB) = 6,99 Euro
Volumentarif .....(8000 MB) = 12,99 Euro
Diese Tarife sind unabhängig von der DSL Geschwindigkeit.
Der Kunde kann seinen Tarif einmal im Monat kostenlos wechseln.
Das Angebot richtet sich vor allem an Wechselkunden, die bereits einen DSL-Zugang bei einem anderen Zugangsprovider nutzen. Möchte ein Kunde zu Congster wechseln, braucht er nur den Namen des alten Providers auszuwählen und die dazugehörigen Kundendaten angeben. Congster veranlasst dann die Kündigung und verspricht, dass alle Ports bei ungedrosselter Geschwindigkeit genutzt werden können.
User, die die Website von Tiscali regelmäßig besuchen wissen, dass die Site in einem neuen Layout erstrahlt. Scheinbar hat der -Kehrbesen- dann gleich auch die Satellitensparte erwischt, ..die.. ist nämlich nicht mehr in den Angeboten zu finden.
Die sogenannte -Tiscali SAT- war einer der wenigen Angebote, mit dem der Kleinkunde via Satellit in beiden Richtungen ins Internet konnte. Anders als bei Strato oder der Telekom liefen hier sowohl der Download als auch der Upload über Satellit. Im Verhältnis zur Tiscali Flatrate (15,90 Euro mtl.) oder Volumentarif (ab 2,79 Euro mtl.) war Tiscali-SAT mit 92,00 Euro (mtl.) als Einzelplatz zuzüglich 1.600 Euro Hardware und Installation nicht ..ganz.. billig, aber dennoch eine Alternative für Kunden ohne DSL-Anschluss.
Laut Tiscali überlegt man, die Satellitensparte einer Modifikation zu unterziehen und deshalb habe man sich kurzfristig entschlossen, das Produkt nicht länger zu bewerben. Das Zwei-Wege-Produkt kann auch nicht mehr beantragt werden. Bestandskunden sind von dieser Änderung nicht betroffen.
Wie das Telekommunikationsverzeichnis -DasÖrtliche - bekannt gab, bieten sie als erstes deutsches Internet-Portal ab sofort die kostenlose Rückwärtssuche bei Telefonnummern an.
Die so genannte -Inversuche- ist seit Inkrafttreten des neuen Telekommunikationsgesetzes im Juli diesen Jahres erlaubt und möglich. Voraussetzung ist allerdings, dass der Anschlussteilnehmer seinerzeit der Weitergabe seiner Daten nicht widersprochen hat.
Aus einer Veröffentlichung von onlinekosten.de geht hervor, dass die Deutsche Telekom bestätigt: "Bereits im Januar des kommenden Jahres können voraussichtlich -Siemens-Outdoor-DSLAM- in Betrieb genommen werden".
Durch die Umrüstung der bestehenden Siemens-Multifunktionsgeräte (so genannte Knotenverzweiger, kurz KVz) für den Einsatz der Outdoor-DSLAM wird es in Zukunft möglich sein, xDSL auch in Glasfaser-Infrastrukturen einzusetzen. Ein Testlauf in Köln Bensberg läuft seit Mitte Oktober sehr erfolgreich und versorgt derzeit 1.000 Haushalte mit T-DSL.
Seit Jahren leiden vor allem die Kunden in den neuen Bundesländern unter einer fehlenden Breitbandversorgung fürs Internet, obwohl sie bis vor ihrer Haustür superschnelle Glasfaser- Leitungen liegen haben. Das Problem bisher war immer die Umsetzung der Daten innerhalb der "letzten Meile " von Glasfaser auf Kupferkabel. Viele potentielle Kunden können bis heute maximal ISDN nutzen oder für höhere Downloadraten auf Satellit wechseln. Wirklich gute und dem DSL vergleichbar günstige Preis-Leistungs-Alternativen waren auf dem Markt zu gut wie nicht zu finden.
Jetzt scheint die Telekom ein praktikables wie wirtschaftliches Verfahren gefunden zu haben. Zu wünschen wäre es dem Land "der blühenden Landschaften ".
Wenn Sie Kunde bei Alphatel oder Drillisch waren und mit Ihrer Rufnummer zu einem anderen Handy-Anbieter wechseln wollten, dann durften Sie schon mal 116 Euro berappen. Die üblichen Preise für eine Rufnummernmitnahme liegt bei den Mobilfunknetz-Betriebern und den meisten Mobilfunk-Providern zwischen 22,50 Euro und 29,95 Euro.
Die Regulierungsbehörde (RegTP) hat nach Beschwerden reagiert und die Obergrenze für Rufnummernmitnahme auf maximal 29,95 Euro festgesetzt. Die Entscheidungsfindung erfolgte anhand eines überschlägigen Vergleichs mit dem im In- und Ausland erhobenen Entgelten, die in keinem höher als 29,95 Euro waren (sieht man einmal von den zwei genannten Firmen ab). Die RegTP hat in seinem Beschluss festgestellt, dass höhere Entgelte als 29,95 nicht den Maßstäben des §28 Telekommunikationsgesetzes entsprechen.
Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber -Kabel Deutschland - hat den ehemaligen Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden berufen. Riesenhuber löst in dieser Funktion Dr. Alexander Dibelius -Chef von Goldman Sachs- ab.
Riesenhuber verfügt aufgrund seiner langen politischen Laufbahn und wissenschaftlichen Tätigkeit über hervorragende Kontakte zu Entscheidungsträgern und Meinungsführern aus verschiedenen gesellschaftlichen Kreisen. Kabel Deutschland will mit solch guten Kontakten künftige Desaster (wie bei der geplanten Übernahme der drei regionalen Kabelnetzgesellschaften Ish, Iesy und Kabel Baden-Württemberg) vermeiden, hieß es aus der Konzernzentrale.
Derzeit versorgt Kabel Deutschland etwa 10 Millionen TV-Haushalte in 13 Bundesländer.
Mit dem Sinus 711 Net und Sinus 722 Net hatte die Telekom Schnurlos-Telefone für einen sehr kleinen Preis angeboten. Der Haken an diesen Telefonen ist, dass man so gut wie keine andere Sparvorwahl für Ferngespräche nutzen kann und wenn, dann nur mit einem recht komplizierten Menüaufruf vor jedem Gespräch.
Bei der Regulierungsbehörde hatten hierauf mehrere Mitbewerber gegen diese Geschäftspraxis Beschwerde eingelegt. Die Regulierungsbehörde hat nun reagiert und eine einstweilige Anordnung gegen die Deutsche Telekom erlassen. Die Regulierungsbehörde wertete den Verkauf als "missbräuchliche Beeinträchtigung der Wettbewerbsmöglichkeiten". Man will offenbar nicht hinnehmen, dass die Telekom ihre Verpflichtung, Call by Call und Preselection anzubieten, technisch aushebelt.
Ab heute bietet Tiscali als erster Internet Service Provider in Deutschland eine DSL-Flatrate inklusive Telefon-Flatrate an. Tiscali -DSL Flat Surf & Phone- ermöglicht Kunden damit das unbegrenzte Surfen, sowie das Telefonieren ins deutsche Festnetz (Ortsgespräche und Ferngespräche) zum monatlichen Pauschalpreis von 28,80 Euro. Der von Tiscali erhobene einmalige Einrichtungspreis von 29,90 Euro entfällt bei einer Anmeldung bis zum 31.12.2004 . Nur die Gespräche in die Mobilfunknetze und das Ausland müssen vom Kunden noch separat und minutengenau bezahlt werden.
Für Voice over IP ist ein spezielles DSL-Modem notwendig, das Tiscali für die Zeit der Nutzung leihweise und kostenlos zur Verfügung stellt. Mit dieser sogenannten Fritz!Box Fon können auch kostenlos Sonder- und Notrufnummern angewählt werden.
Voraussetzung für das Tiscali Angebot ist ein DSL -Anschluss bei der Telekom . Hierbei werden von der Telekom aus noch einmal 16,99 Euro /Monat (oder mehr ... je nach Geschwindigkeit..) fällig. Wer noch keinen DSL-Anschluss hat, zahlt zusätzlich an die Telekom eine einmalige Einrichtungsgebühr von 99,95 Euro.
Die Verbraucherzentrale Sachsen berichtet in einer Pressemitteilung über unzufriedene Kunden der Telekom durch nicht vereinbarte Optionstarife.
Vermehrt melden sich Kunden der Deutschen Telekom, denen Tarifoptionen wie AktivPlus, Calltime 120 oder den XXL-Tarif in Rechnung gestellt wurden, die sie gar nicht vereinbart hätten. Andere Verbraucher melden unaufgeforderte Auftragsbestätigungen für angeblich abgeschlossene Aufträge. Etliche Kunden erinnern sich dunkel an einen Anruf, in welchem die Telekom ihnen die neuen Optionstarife schmackhaft machen wollten. Sie hatten aber entweder dankend abgelehnt oder lediglich gestattet, dass man ihnen Informationsmaterial zusendet.
"Offensichtlich wurden einige Kunden trotzdem auf einen anderen Tarif umgestellt", so Evelin Voß, Telefonexpertin der sächsischen Verbraucherzentrale. "Solchermaßen getäuschte Verbraucher sollten unverzüglich per Einschreiben an die T-Com klarstellen, dass kein Vertrag abgeschlossen wurde.
Der Heise-Ticker meldet dazu, dass die Telekom nicht ganz ausschließen könnte, einige "Schwarze Schafe" in den Call Centern sitzen zu haben, die für die Telekom solche Anfragen starten. Die Telekom würde aber jedes Fehlverhalten eines Callcenter-Agents mit Nachdruck nach gehen. Betroffene Kunden mögen sich bitte direkt an die Telekom-Hotline 0800-330-1000 wenden.
Wer als Laie einen Internet-Zugang einrichten will, kennt das Problem von Hilflosigkeit. Viele potentielle Neukunden von DSL-Zugängen scheuen eine Bestellung, weil sie einfach nicht wissen, wer ihnen diese Verbindung fürs Internet einrichten kann. Zwar bietet der Zugangs-Provider 1&1 bereits einen Service, bei dem der Neukunde einen Techniker für Installationshilfen anfordern kann, doch vielen ist der Pauschalpreis von 69 Euro einfach zu hoch.
Web.de hat nun auf diese Hemmschwelle bei DSL-Neubestellungen reagiert und bietet ab sofort einen Service-Techniker an, der die DSL-Installation vollkommen kostenlos beim Kunden übernimmt. Nachdem der DSL-Neukunde seinen Wunsch nach einem Service-Techniker bekundet hat, meldet sich dieser kurzfristig telefonisch an und die Installation wird vorgenommen.
Der Leistungsumfang des kostenlosen Installationsservices umfasst nicht nur die Montage und Konfiguration von DSL-Modem und DSL-Splitter bzw. die Einrichtung der DSL-Verbindung sondern auch die komplette Installation des Web.de DSL-Sicherheitspaketes. Zusätzlich werden Router und Firewall konfiguriert, Ethernetkarten installiert oder bestehende Netzwerke angebunden. Am Ende erhält der Kunde noch eine umfassende Einweisung.
Das Handy entwickelt sich mehr und mehr zu einem Multifunktionsgerät und einer wachsenden Nachfrage für bestimmte Kommunikationsformen. Neben das -natürlich- übliche Telefonieren zeigen Verbraucher jetzt verstärkt das Bedürfnis nach mobilen E-Mails durch Push-Deinste wie Blackberry .
Mit einem Push-Dienst kann man sich E-Mails wie eine SMS auf das Handy schicken lassen. Dafür wird die GPRS -Technik des Mobilfunknetzes genutzt, die eine ständige Internet-Verbindung ermöglicht. Ein spezieller Server fragt ständig beim Mailserver des Kunden nach, ob neue Mails eingetroffen sind und schickt diese dann auf dessen Handy.
Die Blackberry-Geräte waren bislang ziemlich groß, breit und unhandlich. Das jetzt neu auf den Markt gebrachte Blackberry 7100 von Vodafon und T-Mobile ist kaum größer als ein normales Mobiltelefon und wiegt etwa 120 Gramm. Die Bedienung der Tasten ist am Anfang gewöhnungsbedürftig: Die Buchstaben sind nicht wie sonst beim Handy üblich angeordnet, sondern folgen dem Qwertz-Standard der PC-Tastatur. Jede Taste ist mit zwei Buchstaben belegt, daneben gibt es unter anderem eine Umschalt- und eine Enter-Taste für neue Absätze.
Die Einstiegspreise für diesen Dienst liegen bei 17 Euro monatlich. Blackberry wird derzeit überwiegend von Geschäftsleuten genutzt. Mit sinkenden Tarifen könnte ein Blackberry aber auch für Privatnutzer interessant werden.
In den USA sind die vom Unternehmen RIM (Research in Motion) entwickelten Blackberry-Oranizer längst ein Renner. Weltweit nutzen bereits 1,7 Millionen Kunden die Blackberry-Dienste. Vermutlich werden PDAs künftig verstärkt mit Push-Funktionen arbeiten und sich so den Blackberrys stark angleichen.
Panasonic will sein erstes Smartphon noch vor Weihnachten auf den Markt bringen. Das in Cannes auf dem 3GSM World Congress vorgestellte Kompakt-Handy "Modell X700" mit Symbian Betriebssystem, hat eine VGA-Kamera und Video-Funktion. Das Besondere an dem Gerät ist aber ein Schacht für Speicherkärtchen im mini SD-Format mit 32, 64 und 128 MByte Speicherkapazität.
Wie andere Smartphones auch, ist das X700 Modell Word -, Excel - und PowerPoint - fähig. Neben einem Organizer und E-Mail Anwendung ist eine Grafikanwendung zur Bearbeitung von Fotos enthalten. Bilder können via MMS verschickt oder drahtlos per Bluetooth -Funk zum PC übertragen werden.
Das Handy soll zunächst unter der Bezeichnung "X701" unter dem Label eines großen Mobilnetzbetreibers in den Handel kommen. Später soll es dann als "X700" auch über andere Händler verfügbar sein.
Voice over IP steht kurz davor, den Telekommunikationsmarkt komplett zu wandeln. Die zunehmende Verbreitung von DSL -Anbindungen mit ihren hohen Datenübertragungsraten ermöglicht heute eine Übertragungsqualität der Sprache, die vom Festnetzanschluss nicht mehr zu unterscheiden ist. Das Interesse ist sowohl bei den Verbrauchern als auch bei den Anbietern sehr hoch. Anbieter sind bereits jetzt mit zahlreichen Angeboten auf dem Markt. Am Mitwoch gibt die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post die Regeln für die Zuteilung der mit 032 beginnenden Rufnummern über VOIP bekannt.
Dauertelefonierer dürften sich dann freuen. Wer einen DSL -Anschluß und einen festen Internet-Tarif hat, bei dem gibt es zukünftig Telefonspaß zum kleinen Preis.
Der Endverbraucher will aber auch zukünftig nicht auf seinen gewohnten Komfort verzichten. Headsets sind zwar bei Computerfreaks akzeptiert, nicht aber bei der Durchschnittsfamilie im Wohnzimmer. Mehrere Anbieter setzen daher auf Telefone, die mit einer Basisstation drahtlos verbunden sind. Solche DECT-Geräte (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) sind bereits fest am Markt etabliert.
1&1 bietet ein System, bei dem der Kunde sein gewohntes Telefon behalten kann. Die Technik nennt sich bei 1&1 "AVM Fritzbox-Phone". Bei dieser Box ist kein PC mehr notwendig. An Tarifmodellen wird allerdings bei 1&1 noch gearbeitet.
Arcor dagegen setzt auf mobile Erreichbarkeit. Mit einem Wlan -fähigen Taschencomputer oder einem entsprechenden Mobiltelefon sollen sich die Kunden an jedem beliebigen Hotspot einwählen können. Anrufe an die Festnetznummer werden umgeleitet.
Die Deutsche Telekom konzentriert sich mehr auf Firmenkunden.
Der Internet-Provider freenet.de bietet unter dem Namen "iPhone" ein System an, mit dem man sich, mit einem Headset bestückt, vor dem Computer setzt und jemand über den Nummernblock der Tastatur anwählen kann.
Empfangsgeräte für den Empfang digitaler Fernseh-Sendungen über Antenne (DVB-T)werden besser verkauft, als zunächst erwartet.
Michael Thiele, der Sprecher des Branchenverbandes Deutsche TV-Plattform, hat in einem Interview mit dem in Berlin erscheinenden «Tagesspiegel» berichtet, dass bereits jetzt schon 1,2 Millionen dieser sogenannten Settop-Boxen verkauft wurden. Für das Weihnachtsgeschäft wird mit zusätzlichen 200 000 Verkäufen gerechnet.
Die Möglichkeit, Fernsehen über eine normale Antenne - in digitaler Qualität - ohne zusätzliche Kabelgebühren empfangen zu können, ist offenbar ein starker Verkaufsargument.
Laut Fachbuchautor Peter Dehn wachsen Fernsehen und Computer immer mehr zusammen. Settop-Boxen mit USB-Anschluss können einfach an den Computer angeschlossen werden, wodurch etwa ein Notebook zum mobilen Fernsehgerät werde.
In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus rechnet der Präsident des Unternehmens Sony Ericsson, Miles Flint, damit, ..."dass UMTS erst 2008 die herkömmliche Technik überflügeln wird". Danach werde UMTS eine Schlüsselfunktion für die gesamte Telekommunikationsbranche haben.
Hinsichtlich des Betriebssystems für die wachsende Zahl von Smartphones baut Sony Ericsson weiterhin auf die Plattform des Gemeinschaftsunternehmens Symbian. Flint sieht zwischen Sony Ericsson und Microsoft keine gemeinsame Basis. Dazu habe man sich mit einer Investition von rund 80 Millionen Euro klar für Symbian entschieden.
Voic over IP wird in den letzten Monaten von immer mehr Zugangsprovidern für den Privatanwender angeboten. Hierbei läuft die Verbindung dann mit speziellen Telefonen oder Adapter für Analog-Geräte über die DSL-Anschlüsse.
Während die Werbung kostenloses Telefonieren über die DSL-Leitung suggerieren will, sieht die Praxis meist anders aus. So entstehen zusätzliche Kosten, wenn die Vermittlung vom Festnetz in das Mobilnetz über geht. Zudem können erhebliche Kosten auftreten, wenn der Nutzer beispielsweise einen Volumentarif mit geringem Transfervolumen besitzt, aber gerne telefoniert. Telefonate können in einer Stunde schon Volumentransfers von bis zu 25 Megabyte verursachen.
Software für die Internet-Telefonie gibt es kostenlos mit dem Programm "Skype" oder auch X-Lite. Skype-Nutzer sind allerdings aus dem Festnetz überhaupt nicht erreichbar.
Bereits im letzten Monat wante der Berliner Abrechnungsdienstleister Nexnet vor mißbräuchlichen Rechnungen in seinem Namen. Jetzt wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet.
In den vorliegenden Fällen handelt es sich um Rechnungen, in denen 0190-Nummern und die Dialergasse 09009 nach Dauer und Zeit aufgeschlüsselt waren. Der Briefbogen und Angaben, wie Amtsgerichteintragung, Konto- und Umsatzsteuernummer glichen dem Original sehr.
Der Verbraucherschutz Saarland rät allen, die Post von der Firma Nexnet erhalten, diese auf Echtheit zu überprüfen. Nexnet tritt zwar auch als Inkassounternehmen für call-by-call anbieter auf, schlüsselt seine Rechnungen aber niemals auf. Des Weiteren steht auf jedem Nexnet-Brief die kostenlose Hotline 0800 06 39 638, unter der sich die Angeschriebenen auf die Echtheit ihrer Rechnungen hin informieren können.
Im Übrigen gilt: Rechnungen mit unbekannter Herkunft oder in nicht nachvollziehbarer Höhe nie sofort überweisen, sondern immer auf Richtigkeit überprüfen!!!
Aufklärung über die „realen“ Kosten hinter DSL-Angeboten
Mit einer langfristig angelegten Preistransparenz-Initiative will Tiscali Internet-Nutzern bei der Auswertung des mittlerweile schwierig zu durchschauenden Marktes für DSL-Angebote und der Wahl des für den Konsumenten richtigen Anbieters und Tarifs unterstützen.
Größtmögliche Verständlichkeit von Angeboten soll dabei helfen, die Breitband-Internet-Nutzung in Deutschland zu fördern und die realen Preise hinter manch vermeintlich günstigem Angebot zu ermitteln. Außerdem wird Tiscali Kunden und Portalbesucher permanent über Marktentwicklungen informieren und die eigenen Tarife und Angebote einem kontinuierlichen Transparenz-Check unterziehen.
In jüngster Zeit häufen sich „Null-Euro-Angebote“ sowie komplizierte Tarif- und Abrechnungsmodelle vieler Internet Service Provider (ISP). Deren aktueller Preiskrieg erweckt beim Verbraucher häufig den trügerischen Eindruck, in Zukunft mehr oder weniger kostenfrei surfen zu können.
Tiscali bewertet die gegenwärtig nur schwierig zu überblickenden Werbeangebote als kontraproduktiv für die positive Entwicklung des DSL-Marktes in Deutschland und will deshalb mit einer Preistransparenz-Initiative zu mehr Glaubwürdigkeit für die DSL-Szene beitragen.
„Wir stehen im Moment vor weit reichenden Umbrüchen innerhalb der Medien- und insbesondere der Internet-Landschaft. In dieser Phase ist es notwendig, den Verbraucher offen über die Preise für Internet-Nutzung zu informieren“, erklärt Maik Emmermann, Director Access & Marketing bei der Tiscali GmbH. Aus diesem Grund hat Tiscali einen DSL-Preisindex aufgestellt, der die tatsächlichen Kosten hinter den verschiedenen Angeboten transparenter macht. Emmermann: „Der Fokus des Indexes liegt ganz klar auf den Kosten der verschiedenen Angebote. Unberücksichtigt bleiben spezielle Zusatzfeatures der jeweiligen Angebote, wie bspw. E-Mail-Accounts, Virenschutzsoftware, VOIP-Kontingente etc.. Hier muss jeder Kunde selbst entscheiden, ob und welchen Wert diese Features für ihn und seine speziellen Bedürfnisse haben, um ein Angebot insgesamt günstig oder teuer erscheinen zu lassen. Diese Entscheidung können wir den Kunden nicht abnehmen.“
Der erste Index, der ab sofort verfügbar ist, enthält die Aufschlüsselung der jährlichen Kosten, die einen Nutzer bei den aktuellen (Stand: 06.10.2004) DSL-Flatrate-Angeboten der wichtigsten ISP erwarten: Von der Einrichtungsgebühr und der notwendigen Hardware über den monatlichen Tarif bis hin zu WLAN (Wireless LAN)-Router.
Der Index, der künftig auf weitere Angebote wie DSL-Volumentarifverträge und Flexi-Flats ausgeweitet werden soll, zeigt auch potentielle nicht-monetäre Nachteile auf, die den Kunden bei vielen aktuellen Angeboten erwarten können.
Neben der Aufstellung und Erweiterung des Transparenzindex, der die realen Kosten bei den wichtigen Anbietern umfassend aufschlüsselt, wird Tiscali das Thema vor allem bei eigenen Angeboten vorantreiben.
Portalbesucher und Kunden werden künftig auf den Tiscali Seiten und im Kunden-Newsletter zunehmend Informationen und Feedbackmöglichkeiten erhalten. Zusätzlich bietet der Provider unter der kostenlosen Info-Line 0800-5929296 (Mo.-Fr. 9:00-18:00 Uhr) Interessierten die Möglichkeit, sich über die realen Kosten hinter DSL-Angeboten zu informieren.
Bisher war es T-Com- Kunden, die den alten XXL-Tarif abgeschlossen haben erlaubt, Sonntags kostenlos zu telefonieren. Die Tatsache, dass aber auch die Einwahl in das Internet über die Ortskennzahlen stattfand, machte es möglich, das der T-Com- Kunde an Sonntagen und an bundesweit einheitlich gesetzlichen Feiertagen auch kostenlos surfte. Daraufhin hat die T-Com die XXL-Optionen umgestellt und den neuen XXL-Tarif geschaffen.
Der alte XXL-Tarif sollte eigentlich im Oktober 2004 auslaufen.
Wider Erwartens werden diese Verträge bis auf Weiteres unverändert fortgeführt. Mit einer Einführung der Blacklist, mit der Surfen über offene Einwahlnummern kostenpflichtig werden soll, ist nicht vor Jahreswechsel zu rechnen.
Sollte der alte Tarif dennoch verändert werden, wird das dem Kunden mind. 6 Wochen vor Übernahme schriftlich mitgeteilt.
Bislang konnten nur Windows-Benutzer die Skype-Software benutzen. Doch seit heute steht auch eine Version für Linux zum Download bereit.
Skype für Linux enthält die gleichen Features, wie die Windows Version. Mit enthalten ist natürlich der Zugriff auf weltweite IP-Telefongespräche, Telefonkonferenzen, Instant Messaging und ein weltweites Telefonverzeichnis.
Skype für Linux ist derzeit noch eine Betaversion - kann aber bereits heruntergeladen und getestet werden.
Als Systemvoraussetzungen werden ein 400 MHz-Prozessor, 128 MB RAM, 10 MB Festplattenplatz, Soundkarte, Internetverbindung und ein Headset genannt.
Die freenet.de AG und die sipgate.de (Indigo Networks GmbH) haben ihre VoIP-Telefonnetze zusammengeschaltet.
Durch diese Kooperation zwischen freenet.de AG und sipgate.de wird es den Kunden beider Anbieter ermöglicht, kostenlos* miteinander zu telefonieren. Für die beiden Anbieter ist dies der nächste, logische Schritt auf ihrem erklärten Ziel, Voice over IP-Telefonie langfristig einer breiten Masse zugänglich zu machen.
Um einen sipgate-Teilnehmer über das Internet anzurufen, müssen freenet iPhone-Nutzer lediglich dessen sipgate-Telefonnummer wählen. Das freenet.de-Netz erkennt automatisch, dass es sich bei der Rufnummer um einen sipgate-Teilnehmer handelt und das Gespräch bleibt kostenfrei. Die Zuweisung von Rufnummern an freenet iPhone Kunden erfolgt in Kürze. Diese Nummern werden ebenso automatisch erkannt und können kostenlos von sipgate-Kunden angewählt werden.
"Der Zusammenschluss der Netze von freenet und sipgate steigert die Erreichbarkeit von Internettelefon-Nutzern in Deutschland um ein Vielfaches. Ein weiterer, entscheidener Schritt für VoIP-Telefonierer, denn", so Ole Wegner, Leiter Internet Services der freenet.de AG und Mitglied der Geschäftsleitung, "die Verbreitung der Internet-Telefonie unterliegt letztlich den gleichen Gesetzmäßigkeiten wie seinerzeit der Zugang zum Internet: Eine globale Verfügbarkeit ist nur möglich, wenn sich große Anbieter zusammenschließen."
Ein wichtiges Signal für den VoIP-Markt in Deutschland sieht auch Thilo Salmon, Geschäftsführer der Indigo Networks GmbH: "Nach einer Vielzahl internationaler Zusammenschaltungen freuen wir uns, mit der freenet.de AG einen starken Partner in Deutschland gefunden zu haben. Offene VoIP-Netze sind eine wesentliche Vorraussetzung für die Akzeptanz der Internet-Telefonie."
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*Kostenlos nur für reine Internet-Gespräche, die von einem freenet iPhone zu einem anderen freenet iPhone bzw. von freenet iPhone zu einem sipgate-Anschluss geführt werden. Um freenet iPhone nutzen zu können, benötigen Sie einen Online-Anschluss, durch den weitere Kosten entstehen. Um freenet iPhone für Gespräche ins Deutsche Festnetz zum Preis von 1 ct/Minute nutzen zu können, benötigen Sie einen freenetDSL Tarif, durch den weitere Kosten entstehen. Beim Telefonieren mit dem freenet iPhone in Verbindung mit einem zeit- und trafficabhängigen freenetDSL Tarif können bei Überschreiten des jeweiligen Limits zusätzliche Kosten für die Telefoniezeit oder des erforderlichen Traffics (maximal 90 kbit/s) entstehen. Die Vorteile von freenetDSL gelten nur in Verbindung mit einem T-DSL Anschluss, durch den weitere Kosten entstehen. T-DSL ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar.