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Erfolgreich Nüsse knacken: TRIZ Jahreskongress 2010 in Wolfsburg


[Veranstaltungsankündigung]"Problemlösung mit Qualität und Methode". So lautet das Motto des 7. Deutschen TRIZ-Kongress am 16. und 17.06.2010. Am MobileLifeCampus der AutoUni Wolfsburg tragen Experten aus Industrie, Lehre und Forschung zur Anwendung der Methoden-Toolbox TRIZ für systematische Innovationen vor.

Erfahrene Praktiker von Siemens, Magna Steyr, Bosch Rexroth, Bombardier und Terex Cranes berichten über ihre Erfolge, die sie mittels der systematischen Innovationsmethodik TRIZ erzielten. Neue Anwendungsfelder der TRIZMethodik wie Organisationsentwicklung und Problemlösungskompetenz in Schulen werden vorgestellt.

Einführungs-Tutorials bieten Ihnen am Vormittag des 16. Juni 2010 einen Einstieg in das Thema. Der Kongress richtet sich an Tätige in den Bereichen Innovations- und Wissensmanagement, Entwicklung und Konstruktion, IP, Qualitätsmanagement, Personal, Marketing, Vertrieb und Forschung.

Veranstaltet wird der Kongress von der AutoUni Wolfsburg, dem Europäischen TRIZ-Centrum für Innovatives Problemlösen e.V. und dem TRIZ-Campus e.V. Als Kooperationspartner unterstützen die IHK Innovationsberater, der Symposion Verlag und der VDI Bezirksverein Braunschweig den Kongress.


Ansprechpartnerin:

Barbara Gronauer
StrategieInnovation
Neuer Hagen 23
30974 Wennigsen
Tel.: +49 (0) 511 536 99 35
e-mail: info@strategieinnovation.de
Artikel von R. Hallenbach - So, 06.06.2010
Rubrik: Technologie
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Kleinunternehmen - es muss nicht immer nur neue Hardware sein


Jeder der sich mit Computer und Zubehörteile für Computer beschäftigt weiß, dass neue Hard- und Software bereits alt ist, bevor man die Geräte überhaupt nutzerfreundlich konfiguriert hat. Das Unternehmen ITSCO aus Meppen weist jetzt in einer Pressemitteilung daraufhin, dass es gerade für viele Selbständige und Kleinunternehmer sinnvoll sein kann, auf gebrauchte Computer-Hardware zurückzugreifen. Für relativ wenig Geld lässt sich somit ein komplett modernes Netzwerk errichten, selbst wenn die Hardware wie ein Notebook, ein Drucker oder auch ein Gebraucht-PC sich um Modellversionen handeln, die von der Versionsnummer eigentlich schon als alt gelten.

Gerade auch die jüngere Microsoft-Entwicklung zeigt, dass ein Kleinunternehmer oder auch ein selbständiger Kaufmann nicht immer sofort in die neueste Hard- und Software investieren sollte. Microsoft Vista hat sich zum Ressourcenfresser entwickelt. Die Folge war, dass zumeist die komplette Hardware ausgetauscht werden musste. Zwischenzeitlich gibt es Windows 7.0. Dieses Betriebssystem ist wesentlich schlanker.

Aber selbst Windows 7.0 muss nicht unbedingt sein, Windows XP ist zwischenzeitlich derart ausgereift, dass der Kleinunternehmer keine Kinderkrankheiten in seinem System zu erwarten hat. Kleinunternehmer sollten für ihre tägliche Arbeit ruhig auf gebrauchte PCs oder Notebooks zurückgreifen. Der Unternehmer sollte nur darauf achten, dass er sich in diesem Fall für ein mögliches langlebiges Markengerät entscheidet.

Laut Pressemitteilung gehören neben Privatkunden und kleinen oder mittelständischen Firmen auch öffentliche Bildungsträger mit limitiertem Budget zum Kundenstamm, die sich für gebraute Computer entscheiden.

Quelle: open.pressnetwork.de

Artikel von W. Janssen - Mo, 08.02.2010
Rubrik: Technologie
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Markt für Leiterplatten hat sich erholt?


In einem News-Beitrag der Süddeutschen Zeitung heißt es, der Weltmarktführer für elektrischer Verbindungstechnik Doppelstock-Messertrennklemmen, erdpotenzialfreie Überspannungsableiter oder Dehnungsmessstreifen-Erfassungsklemmen, "Phoenix-Contact " aus dem nordrhein-westfälischen Blomberg habe im Jahre 2009 für acht Monate seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Es heißt, der Umsatz sei um rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und man habe den Weg der Kurzarbeit gewählt, um Kündigungen der rund 300 Mitarbeiter zu vermeiden. Seit Januar diesen Jahren gelten jedoch wieder normale Arbeitszeiten, heißt es weiter in dem Bericht. Für das Jahr 2010 erwartet Phoenix-Contact ein Plus von sieben Prozent und dies sei angesichts der stets zweistelligen Wachstumsraten in den vergangen Jahren ein sehr "bodenständiges Ziel".

Phoenix-Contact beschäftigt weltweit rund 9.900 Mitarbeiter, davon in Deutschland alleine 5.500. Für den weltweiten Vertrieb greift das Unternehmen auf ausländische Präsenzen in 40 Länder zurück. Zwei Drittel des gesamten Umsatzes macht das Familienunternehmen somit auch im Ausland. Zudem unterhält Phoenix-Contact in China eine weitere Produktionsstätte, die allerdings nur für den chinesischen Markt produziert um vor allem den dort grassierenden Raubkopien der Phoenix-Produkte entgegenzutreten.
Artikel von W. Janssen - Fr, 05.02.2010
Rubrik: Technologie
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PublicSQL ermöglicht SQL-Abfragen in Javascript


Für die Entwicklung von Internet-Datenbanken werden meistens umfangreiche Server-Datenbanken wie MySQL oder MS SQL genutzt. PublicSQL ermöglicht es nun auch Anwendern ohne Datenbankserver, SQL-Datenbanken zu benutzen. Dabei wird für die Tabellen ein spezielles Datenformat – das „Portable Table Format“ verwendet. Dadurch ist es möglich SQL-Abfragen direkt in Javascript durchzuführen.

PublicSQL besteht aus einer Javascript-Datei, die in die Website eingebunden wird. Die Tabellen werden im Portable Table Format gespeichert - dieses ist ähnlich wie das CSV-Datenformat aufgebaut. Für die Abfrage benötigte Tabellen werden automatisch geladen.

Durch das einfache Datenformat ist in Zukunft mit vielen Zusatzprodukten und Schnittstellen zu PublicSQL zu rechnen. Darüber hinaus ermöglicht es PublicSQL erstmals Datenbanken einfach zusammen mit der Website weiterzugeben. Auch für öffentliche Datenbanken ist PublicSQL eine interessante Alternative. Der Zugriff auf Datenbanken die auf anderen Websites liegen ist bereits jetzt möglich.

PublicSQL ist Open-Source Software. Die aktuelle Version 1.1 steht ab sofort unter www.publicsql.org zum Download bereit.
Artikel von Gast - Do, 03.12.2009
Rubrik: Technologie
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Wibu-Systems veranstaltet einen Workshop des Industriearbeitskreises „Pro-Protect“ gegen Produktpiraterie auf der SPS/IPC/Drives


Lösungen von Wibu-Systems zum Schutz vor Produktpiraterie auf der SPS/IPC/Drives 2008 in Nürnberg


Die Wibu-Systems AG stellt gemeinsam mit ConImit, SAP, Sick und Bayer Technologies am VDMA-Stand 10-310 auf der SPS-Messe aus. Im Mittelpunkt stehen präventive Lösungen gegen Produktpiraterie. Wibu-Systems als Mitglied des VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. präsentiert sich den Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau am Gemeinschaftsstand vom 25. bis zum 27. November. Zusätzlich veranstaltet Wibu-Systems für Industrieunternehmen aller Branchen während der Messe den zweiten Workshop “Schutz vor Produktpiraterie durch Embedded Security” des Industriearbeitskreises „Pro-Protect”.

„Pro-Protect”, ein Konsortium aus FZI Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe, GIS, Homag, Wibu-Systems und ZSK, erarbeitet Lösungen zum präventiven Schutz vor Produktpiraterie und verfolgt drei Ziele. Erstens soll der Nachbau von Maschinen und Anlagen durch einen Schutz der Embedded-Software erschwert werden. Zweitens sollen digitale Produktionsdaten sicher geschützt und deren Nutzung gemessen werden: damit wird die komplette Wertschöpfungskette geschützt. Das dritte Ziel ist ein digitales Maschinentagebuch, das alle Serviceunterlagen geschützt enthält und Wartungseinsätze sowie Änderungen digital signiert und manipulationssicher speichert.

Im zweiten Industriearbeitskreis, der auch für neue Teilnehmer offen ist, werden die bisher ausgewerteten Ergebnisse der Anforderungsanalyse präsentiert und erste Ansätze der Lösungen im Bereich Schutz von Embedded-Software und Dokumentenschutz vorgestellt. Eine Diskussion rundet den zweistündigen Workshop ab, der am 26. November ab 14:00 Uhr im Raum Athen, 1. OG, des CongressCenter Nürnberg stattfindet. Das sind zwei Stunden, die für jeden Steuerungsanbieter und Maschinenbauer gut angelegt sind. Interessierte Unternehmen können sich über die Internetseite www.pro-protect.de anmelden.

“Die aktuelle VDMA-Umfrage zum Thema Produkt- und Markenpiraterie zeigt deutlich, dass sich die meisten deutschen Unternehmen im Maschinenbau schon mit Produktpiraterie befassen”, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer der Wibu-Systems AG. “Werden die Produkte eines Unternehmens kopiert, entstehen enorme Schäden durch fehlenden Umsatz, Verlust von Image und Haftungsfragen. Mit „Pro-Protect” kämpfen wir gegen die Piraten und stellen standardisierte Lösungen zur Verfügung, die kostengünstig eine hohe Sicherheit bieten. Ich rechne mit großem Interesse sowohl beim Workshop als auch an unserem Messestand.”

www.wibu.de
Artikel von Gast - Fr, 24.10.2008
Rubrik: Technologie
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Wer hat's erfunden? Wasserwaage wird zu Schweizer High-Tech Präzisionsgerät


Wenn draußen das Wetter schlecht ist kann man schon mal philosophischen Gedanken nachhängen und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das haben wohl auch die zwei Schweizer Erfinder Kränzlin und Scheibler getan, als sie überlegten, wie durch technische Geräte das Leben erleichtert werden könne. Sie haben die Teleskop Wasserwaage mit integriertem Distanzmesser entwickelt, um passgerechte Ausrichtungen gewährleisten zu können.

Als Auslöser für ihre Erfindung gibt Herr Kränzlin an: "Umständlichkeiten die wir durch den Umzug eines guten Freundes beobachten konnten, ob durch das Aufhängen von Bildern oder das Anbringen von Regalen." Sei Kollege Scheibler ergänzt: "Der Umzug verhalf uns dazu, der Erfindung eine wirklich abgerundete Nuance zu verleihen".

Die Wasserwaage besitzt Ultraschall Distanzmesser, die an den beiden Stirnseiten montiert werden können. Die Teleskop-Vorrichtung ermöglicht es, die Wasserwaage beidseitig oder einseitig zu verlängern, ohne dass eine längere Wasserwaage bei Bedarf zu Hilfe genommen werden muss.

Die Teleskop-Wasserwaage ist so vielfältig einsetzbar, z.B. zur genauen Positionierung eines aufzuhängenden Gegenstandes in einer Nische mit zwei Seitenwänden. Außerdem kann die modulare Teleskop-Wasserwaage mit verschiedenen elektronischen Messgeräten individuell durch ein Stecksystem erweitert werden.

Die beiden Erfinder haben bei der Entwicklung der Teleskop-Wasserwaage besonders auf die Stromversorgung und die Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus Wert gelegt, welche ihre Energie aus Solarzellen gewinnen.

Bei ihren Überlegungen, wie sie diese Idee patentieren lassen können, stießen die beiden Erfinder nach einigen Recherchen auf die Berliner Erfinderagentur erfinder.at. Deren Geschäftsführer Jordan findet die Idee interessant und sucht nun nach Herstellern, die die Idee der beiden Erfinder umsetzen. "Mit einem Prototyp kann man dann auf Messen Vertriebspartner finden," erklärt Jordan den weiteren Weg der Verwertung.


Artikel von R. Hallenbach - Do, 23.10.2008
Rubrik: Technologie
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Microsoft 'Touch Wall' - Die Zukunft für virtuelle Anzeigetafeln beginnt


Jeder kennt sie: die so genannten 'Whiteboards' oder auch 'Weiße Tafeln' bzw. 'Weiße Wandtafeln'. Das sind glatte Oberflächen, die anstatt mit Kreide, wie früher die herkömmlichen Wandtafeln, mit speziellen Filzmarkern beschrieben und mit einem Schwamm wieder leicht abgewischt werden.

Microsoft hat jetzt eine neue Technologie vorgestellt, bei der auf einer entsprechenden Tafel virtuelle Inhalte zur Präsentation angezeigt werden, die der Referent mit der Hand, speziell mit den Fingern 'bearbeiten' kann. Diese Technologie umschreibt Microsoft mit 'Touch Wall', ist eine Art interaktives Whiteboard mit einem neuen 2D-Interface. Vorgestellt wurde sie jetzt von Microsoft-Gründer Bill Gates höchst persönlich, und zwar auf der 'Microsoft CEO Summit'.

Letztlich kennt man die mögliche Bedienung schon von dem Apple-iPhone-Handy. Führt man die Finger auf das Display der Präsentationsfläche und zieht die Finger auseinander oder zusammen, so zoomt man bestimmte ausgewählte Elemente heran oder zurück.

Wirklich neu an dieser Technologie ist die Tatsache, dass die Inhalte zwei- und auch dreidimensional dargestellt werden können. Dokumente, Verzeichnisse und so weiter sind nebeneinander angeordnet, wie auf einer großen Karte. Das gewünschte Element wird mit dem Finger an die gewünschte Position gezogen und herangezoomt. Die einzelnen Dokumente werden dann in einer dreidimensionalen Ansicht gezeigt, hier kann dann durch den Stapel an 'Folien' oder auch die Seiten eines Word-Dokuments geblättert werden.

In der Gesamtansicht lassen sich außerdem einzelne Bereiche einfach einkreisen, um sie auszuwählen. Am unteren oder oberen Bildrand zeigen sich Symbole, mit denen sich einzelne Bearbeitungsschritte aktivieren lassen.

Zwar lief die Präsentation von Bill Gates noch nicht hundertprozentig "rund", doch der Weg und die Technik sind klar. Zukünftig soll diese Technik auch in die nächste Windows-Generation für PCs integriert werden.

Artikel von W. Janssen - Do, 15.05.2008
Rubrik: Technologie
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'MacBook air' - das dünnste Notebook der Welt


Gerade einmal 1,9 Zentimeter an der Rückseite und 0,4 Zentimeter an der Vorderseite misst das dünnste Notebook der Welt, das jetzt auf der Macworld 2008 von Apple-Chef Steve Jobs präsentiert wurde. Das kleine Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll steckt in einem Aluminiumgehäuse, wiegt ganze 1,36 Kilogramm und kostet in der Standardkonfiguration rund 1.800 US-Dollar.

"MacBook air" nennt sich das Mini-Gerät, dass "... an der dicksten Stelle sogar noch dünner ist als an der dünnsten Stelle der Konkurrenzprodukte ..." und sogar in einen 32 x 22 Zentimeter großen Briefumschlag passt. Das Gerät besitzt trotz der flachen Bauweise eine vollwertige Tastatur, ist mit einen 2 GB Hauptspeicher und einen 80 GB Festplattenspeicher ausgestattet, optional ist aber auch ein SSD-Speicher mit 64 GB erhältlich.

Das Besondere an dem neuen Notebook ist, dass das Gerät kein optisches Laufwerk besitzt. Backups könnten drahtlos auf der neuen TimeCapsule abgelegt werden; als Zusatzgerät bietet Apple das externe Laufwerk "SuperDrive". Mit einer speziellen Software kann auf beliebige PC- oder Mac-Laufwerke zugegriffen werden.

Das multi-touch-fähige Trackpad als Mouse-Ersatz, erlaubt eine Zwei-Finger-Bedienung, ähnlich wie beim iPhone. Ein Sensor misst das Umgebungslicht und schaltet bei Bedarf die Tastaturbeleuchtung ein. Unterstützt werden WLAN 802.11n und Bluetooth 2.1 EDR. Ein Ethernet-Anschluss fehlt, kann aber mittels USB-Adapter auch verkabelt werden. In einem seitlich angebrachten Schacht befinden sich USB-2.0-, DVI- und Audio-Anschlüsse. Verschlossen wird das Gerät mit einem Magnetverschluss.

Mit einem voll aufgeladenen Akku kann das Gerät etwa fünf Stunden betrieben werden, in Europa soll das Standard-Gerät etwa 1.250 Euro kosten und bereits in gut zwei Wochen zu haben sein.

Artikel von W. Janssen - Mi, 16.01.2008
Rubrik: Technologie
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Erster "Shanghai IT Day" am 28. November 2007


Start einer neuen IT-Initiative in Shanghai


Karlsruhe – Am Vormittag des 28. November laden acht europäische IT-Unternehmen mit Sitz in Shanghai zum ersten „Shanghai IT Day“ ein. Die Vorträge mit den Schwerpunkten Unternehmenssoftware (ERP), IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur sowie verschiedene Anwendungsfälle begleiten die dazugehörige Ausstellung im Hotel Sofitel, Shanghai. Das Ziel ist, den Teilnehmern in kurzer Zeit wertvolle Informationen zu aktuellen Themen der Informationstechnologie praxisnah zu vermitteln.

Die Deutsche Außenhandelskammer Shanghai unterstützt und begleitet die neugegründete Initiative. Zu den Veranstaltern gehören:
  • Avenit Software AG - webbasierte Lösungen
  • emeneo - Multimedia- und Technologieservice
  • hartung:consult - Beratung zum Schwerpunkt SAP
  • IBB I&C Technology - maßgeschneiderte Lösungen zu Aufbau, Ausbau und Wartung von IT-Systemen
  • R&M - Lösungen für die strukturierte Gebäudeverkabelung
  • Seeburger China - Software zur Gestaltung und Optimierung der Supply Chain
  • TÜV Nord - testet und zertifiziert IT-Lösungen
  • Wibu-Systems AG - Lösungen zum Schutz von Software, Dokumente, Medien sowie Authentifizierung

Wer mehr über die Initiative oder die Agenda erfahren und sich anmelden möchte, bekommt die Zusammenfassung aller relevanten Informationen über die Seite www.shanghai-it-day.com. Die Anmeldegebühr entspricht etwa 30 Euro.

Hado Brockmeyer, Director Sales von Wibu-Systems in Shanghai, erläutert: "Diese Initiative ist bisher einzigartig in Shanghai. Innerhalb kurzer Zeit können sich die Teilnehmer über verschiedene IT-Themen informieren. Selten findet man auf einer Veranstaltung gebündelte Kompetenz wie hier. Spezialfragen können mit den Referenten ausführlich diskutiert werden. "

Elke Spiegelhalter, wibu.de
Artikel von Gast - Mi, 07.11.2007
Rubrik: Technologie
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VoIP Seal - Schutz vor Spam und Spit


Unerwünschte Mails - sogenannter Spam - sind ein Übel des Internet, mit dem sich die meisten User zwar nicht abgefunden haben, es aber ertragen müssen. Beim Telefonieren über das Internet, bekannt unter der Abkürzung VoIP, gibt es zunehmend ein ähnlich lästiges Problem: unerwünschte Werbeanrufe, die von Computern generiert werden.

Die Firma NEC hat nun mit "VoIP SEAL" eine Technik entwickelt, die die potenzielle Überschwemmung mit Spam over Internet Telephony ("SPIT") wirksam verhindern soll. Das ist daher besondes interessant, da herkömmliche Methoden zur Spam-Minimierung wie die Verwendung von Black- beziehungsweise White-Listen oder die Filterung bei der Telefonie nicht so eingesetzt werden können wie bei Mails.

Die neue Technik zur Bekämpfung von VoIP-SPIT setzt auf einem völlig anderen Lösungsansatz auf: VoIP Seal nutzt eine erstmals 1950 von Alan Turing beschriebenen Methode. Darin wird ein verfahren beschrieben, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Antwort von einem Menschen stammt oder von einem Computer generiert wurde. Vermutet VoIP Seal bei einem ähnlichen Test bei einer Unterhaltung aufgrund der Kommunikationsmuster eine Machine als Gesprächspartner, so wird das Telefonat noch vor dem Klingeln blockiert.

Nach Herstellerangaben ist VoIP Seal modular aufgebaut und eignet sich für verschiedene Arten von Hardware-Equipment, zum Beispiel für Session Border Controller (SBX), SIP-Server und (Heim-)Terminals. NEC stellte in seinem Forschungslabor in Heidelberg bei Tests mit realen SPIT-Attacken, die von speziellen Botnetzen erzeugt wurden, eine Erfolgsquote von 99 Prozent fest.

Weitere Details zu VoIP Seal will NEC Mitte Februar auf dem 3GSM World Congress 2007 in Barcelona bekanntgeben.



Artikel von R. Hallenbach - Di, 30.01.2007
Rubrik: Technologie
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Japan - neue Batterie lässt sich durch Wasser aktivieren


Das in Japan ansässige Unternehmen "Total System Conductor (TSC) hat eine Batterie vorgestellt, die sich durch ein paar Wassertropfen aktivieren lässt. Die Batterie soll dabei die gleiche Leistungsfähigkeit einer herkömmlichen Alkali-Batterie erreichen und soll auch mehrfach einsetzbar sein. Die gezeigten Prototypen der Wasser-Batterien haben die Größe einer Mignon-Zelle und konnten bei der Präsentation ohne Probleme direkt in handelsüblichen Geräten verwendet werden.

Aus der Präsentation heißt es: "Besonders für Notsituationen sind die Batterien hervorragend geeignet." Durch die Aktivierung per Wasser lassen sich solche Batterien länger lagern, ohne dass sie mit der Zeit Energie verlieren, verspricht das Unternehmen. Denkbare Einsatzbereiche wären beispielsweise technische Geräte von verunglückten Menschen wie Taschenlampen oder Radios.

Laut Auskunft des Unternehmens TSC sind die Batterien in der Produktion nicht teurer als herkömmliche Alkali-Batterien. Wann die ersten "Wasser-Batterien" auf den Markt kommen werden, wurde allerdings noch nicht gesagt.

Im Schweizer Pressetext gibt es zu diesem Artikel allerdings sehr kritische Stimmen: So meint der Batterieexperte Rolf Zinniker von der ETH Zürich: "Das war alles schon da! Trockenbatterien, die sich mit Wasser aktivieren lassen gibt es schon seit einiger Zeit. Sie wurden beispielsweise in der Schweizer Armee für Funkgeräte verwendet." Eine andere Anwendung fanden sie in Form von Bändern, die bei Wasser- oder Ölkontakt Strom erzeugen. "So konnten Ölförderrohre ständig überwacht werden. Sobald durch ein Leck Öl austrat, gaben sie Alarm", erläutert Zinniker, der gegenüber pressetext noch ein weiteres Beispiel aus dem Alltag anführt. "Diese Batterien wurden in Babywindeln eingebaut. Wurde es dann feucht im Inneren, schlug die Batterie an und gab der Mutter ein eindeutiges Signal."

Die Wasser-Batterietechnik ist für den Experten auch wirtschaftlich uninteressant. Zum einen kosten diese Batterien mindestens die Hälfte mehr, zum anderen lassen sich Alkalibatterien auch fünf Jahre ohne Verlust lagern.

Artikel von W. Janssen - Mo, 13.11.2006
Rubrik: Technologie
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SMEP 2.0 - Unternehmensportallösung für kleine Unternehmen erscheint in überarbeiteter Version im Januar 2007


Das Unternehmensportal für kleine und mittelständige Unternehmen SMEP (small and medium enterprise portal) erscheint in wesentlich überarbeiteter Version im Januar 2007. Die neue Version beruht vollständig auf der neuen open-EIS Plattform (open-eis.com) der Community4you und eignet sich nun besonders für Internet-Dienstleister, die ihren kleinen Firmenkunden eine leistungsfähige Portallösung zur Miete anbieten möchten (ASP-Dienstleistung).

Die Lösung enthält typische Lösungen für die Internet-Sites, die Unternehmenskommunikation, die Organisation, die Dokumentverwaltung, den Servicebereich und den Weiterbildungsbereich des Unternehmens. Für den Aufbau und die Pflege des Internet Auftrittes, inklusive hochwertiger eBussiness- und Personalisierungsfunktionen, ist eine einfach zu bedienende, aber sehr leistungsstarke und individuell erweiterbare Komponente (CMS + eBussiness Applikationen), enthalten. Der Bereich „Wissensmanagement“ umfasst die „Groupware“, mit der ein Unternehmen internetbasiert seine Kontakte, Termine/Aufgaben, eMails, Dokumente und Notizen/Hilfen (ähnlich der anderen Lösungen am Markt) verwalten kann, sowie eine „Wissenspoollösung“ um Unternehmenswissen nach unterschiedlichen Gesichtspunkten optimal zu finden. Neben der Möglichkeit mit verteilten Projektteams an gemeinsamen Projekten zu arbeiten und damit eine elektronische Dokumentverwaltung zu realisieren, sind insbesondere die „Helpdesk/Service-Hotline“-Möglichkeiten für KMU nützlich. Für die Online-Einarbeitung, sowie Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter, aber auch von Partnern und Kunden, ist eine sehr leitungsfähige und einfach bedienbare eLearning Komponente in das Angebot integriert.

Die initiale „Standardlösung“ ermöglicht den kleinen Unternehmen einen kurzfristigen, professionellen Start mit sehr geringem Investitionsaufwand. Technisch ist die Lösung jedoch eine hochleistungsfähige JAVA-Portalarchitektur, die alle modernen Standards von „Enterprise Portalen“ der Großunternehmen unterstützt. Diese Leistungsfähigkeit wurde lediglich unter einer einfach zu bedienenden Lösung mit den allgemein benötigten Funktionen „verborgen“. Deshalb kann jedes Unternehmen diese Standardlösung sukzessiv, ohne technische Begrenzung, zu einem ganz individuellen Unternehmensportal ausbauen lassen. Insbesondere dann, wenn Großabnehmer immer mehr Prozesse des „elektronischen Geschäftsverkehrs“ auch von ihren Lieferanten erwarten, ist ein Unternehmen mit SMEP 2.0 auf der sicheren Seite. Technische Anforderungen wie XML, SOA, Webservices, Portlets etc. stellen damit keine Hürde für die KMUs mehr dar.

Besonders interessant ist damit SMEP 2.0 auch für Anbieter von Internet-Diensten (ISP – Internet Service Provider). Diese können ihren Kunden eine Mietlösung anbieten, die technisch einem JAVA-Enterprise Portal System entspricht und oberhalb der derzeitig typischen „Internet Services“ anzusiedeln ist und damit sowohl dem ISP als auch dessen Kunden wichtige Erweiterungs- und Differenzierungsmöglichkeiten bietet.

Artikel von W. Janssen - Di, 07.11.2006
Rubrik: Technologie
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IBM stellt neuartige Kühlung für Chips vor


Auf dem "Broad Group Power und Cooling Summit" (Ende Oktober in London), haben Forscher des Züricher IBM-Forschungslabors einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Kühlung von Computerchips vorgestellt, die sie "High Thermal Conductivity Interface Technology" nennen.

Die Züricher Forscher haben eine Chip-Kappe mit einem Netz von baumähnlich verzweigten Kanälen auf ihrer Oberfläche entwickelt. Das Muster ist so beschaffen, dass im Falle einer Druckausübung eine Kühl-Paste gleichmäßiger verteilt wird als bisher. Hierdurch wird der Druck über den Chip hinweg gleichmäßiger verteilt und ermöglicht den Erhalt einer Gleichartigkeit bei halb so großem Druck und zehnfach besserem Hitzetransport über die Schnittstelle.

Systeme hierarchischer Kanäle finden sich auch vielfach in der Natur, beispielsweise bei Blättern, Wurzeln oder im menschlichen Kreislauf. Diese bedienen sehr große Volumen mit geringer Energie, was für alle Organismen, die größer als einige Millimeter sind, äußerst bedeutsam ist.

Artikel von W. Janssen - Mo, 06.11.2006
Rubrik: Technologie
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Validome macht Überprüfung von Google-Sitemaps (XML) möglich


Die Software-Spezialisten um Validome.org haben ihren Validator um ein weiteres Features bereichert: Wie wir bereits berichteten, bietet Validome ab heute die Möglichkeit, RSS- und Atom-Feeds auf ihre Konformität mit bestehenden Spezifikationen und Standards überprüfen zu lassen. Nun heißt es in einem weiteren Foren-Beitrag, dass man ab sofort auch die XML-Version von Google-Sitemaps auf Konformität mit den entsprechenden Spezifikationen überprüfen kann.

Die Grundlage für diesen Dienst bildet der Validome-XML-Parser für die Validierung gegen ein entsprechendes XML-Schema. Alle Spezifikationen, die im Schema nicht abgebildet werden können, werden mit überprüft. Wie auch bei den RSS- und Atom-Feeds, stellt Validome auch hier eine Testsuite für Google Sitemaps bereit, die den Webmastern bei der korrekten Erstellung entsprechender Dokumente behilflich sein soll.

Mit Google Sitemaps können Sie dem Suchdienst Google, problemlos und schnell Informationen über alle Seiten Ihrer Website liefern. Mit der Sitemap können Sie Google auch mitteilen, welche Seiten Ihnen am Wichtigsten sind und wann Änderungen an diesen Seiten vorgenommen wurden. "Dies führt zu effizienteren Crawls und aktuelleren Suchergebnissen", schreibt Google selbst auf seiner Website.

Google Sitemaps liefert Ihnen auch Informationen darüber, wie Google Ihre Website interpretiert. Sie können beispielsweise Informationen zu Fehlern (z. B. wenn wir Probleme haben, einen Crawl auf Ihren Seiten durchzuführen) und Statistiken (z. B. ob und was Suchanfragen an Ihre Website in den Ergebnissen zurückgeben) aufrufen.

XML-Schema ist eine Empfehlung des W3C zum Definieren von XML-Dokumentstrukturen. Anders als bei den klassischen XML-DTDs wird die Struktur in Form eines XML-Dokuments beschrieben. Darüber hinaus wird eine große Anzahl von Datentypen unterstützt.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.09.2006
Rubrik: Technologie
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Validome ermöglicht Validierung von RSS- und Atom-Feeds


Die Programmierspezialisten im Hause Validome haben ihren Validator um ein wesentliches Feature erweitert: Im Validome-Forum ist zu lesen, dass die Macher um den Validator ab heute Webmastern die Möglichkeit geben, ihre RSS- und Atom-Feeds über Validome auf "Konformität mit bestehenden Spezifikationen und Standards" überprüfen zu lassen.

Der Feed-Validator verwendet als Grundlage einen XML-Parser, der in einem ersten Schritt das zu überprüfende Dokument gegen ein XML-Schema validiert. Da jedoch nicht alle Anforderungen von RSS / Atom in einem XML-Schema abgebildet werden können, finden zusätzliche, weitreichende Überprüfungen statt, um eine größtmögliche Zuverlässigkeit hinsichtlich der Aussagekraft der Validierungsergebnisse zu gewährleisten.

Das neue Tool unterstützt die Atom-Formate 0.3 und 1.0 und die RSS-Formate 0.90, 0.91, 0.92, 1.0 und 2.0.

Zusätzlich haben die Validome-Spezialisten eine umfangreiche Testsuite für RSS und Atom veröffentlicht, mit deren Hilfe Webmaster ihre erstellten Feeds auf Konformität überprüfen können. Hierbei sind die Testfälle nach der jeweiligen Feed-Version kategorisiert.

RSS wird verwendet, um Inhalte von Webseiten (insbesondere Nachrichtenmeldungen) in maschinenlesbarer Form bereitzustellen. Seit Mitte 2003 wird RSS vermehrt von Informationsanbietern integriert. Viele Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften haben eigene RSS-Feeds eingerichtet. RSS ist zwischenzeitlich auch in Weblogs oder auch in andere Content-Management-Systeme zum Standard-Angebot geworden.

ATOM ist ein XML-Standard, der den plattformunabhängigen Austausch von Informationen ermöglicht und die Nachfolge von RSS antreten will. ATOM entstand aus dem Bedürfnis heraus die Vorteile der unterschiedlichen RSS-Formate in einem neuen Format zusammenzufassen und um neue Elemente zu ergänzen. Dabei haben die Entwickler – alle zusammen in überwiegender Mehrzahl Blogger – ATOM auch so gestaltet um den speziellen Bedürfnissen von Weblogs und Newssites gerecht zu werden.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.09.2006
Rubrik: Technologie
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OpenACADEMY ist erster spanischsprachiger Dienst von Community4you


Im Zuge verstärkter Internationalisierungsaktivitäten stellt Community4you den ersten spanischsprachigen Dienst vor. Die innovativen ASP und Serviceangebote der eLearning Lösung openACADEMY mit ihrem Learning Content Management System (LCMS) mit integriertem eLearning Authoring System können ab sofort auch von Kunden in Spanien und Lateinamerika genutzt werden.

Der Weg zu langfristigem und nachhaltigem Wachstum führt für das Chemnitzer Unternehmen Community4you über die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit. Die Kooperation mit starken Partnern jenseits der Grenzen des Heimatmarktes ermöglicht die Erschließung neuer Absatzpotentiale für die Wissensmanagement- und eLearning-Plattform open-EIS.

Ziel der derzeitigen Internationalisierungsbemühungen ist voranging der lateinamerikanische Markt. „Lateinamerika bietet aufgrund seiner Größe, der positiven wirtschaftlichen Entwicklung vieler Länder und der relativ stabilen politischen Situation gute Geschäftsmöglichkeiten bei einem einschätzbaren und kontrollierbaren Risiko. Hinzu kommt, dass sich der gesamte Kontinent in einer starken „Informatisierungs“-Phase befindet, im Rahmen derer besonders open source Technologien eine bedeutende Rolle spielen. Mit unserer mehrsprachigen, betriebssystemunabhängigen Plattform open-EIS, die ausschließlich mit open source Komponenten entwickelt wird, stoßen wir in dieser Zielregion auf großes Interesse. Hinzu kommt, dass diese Länder in Bezug auf Sprache und Kultur sehr homogen sind und somit als ein Markt betrachtet werden können, was Marketing- und Vertriebsaktivitäten natürlich sehr erleichtert.“ so Tina Stopp, Verantwortliche für Internationale Geschäftsentwicklung bei Community4you, über die Erfahrungen des Unternehmens im spanischsprachigen Raum.

Der erste Schritt in Richtung Lateinamerika und Spanien bestand in der Lokalisierung der Standardkomponenten des open-EIS für diese Regionen. Durch eine intensive Zusammenarbeit mit der TU Havanna, mit der Community4you im Rahmen eines Public Private Partnership ein 18-monatiges Ausbildungsprojekt durchführt, konnte eine hohe Qualität der Übersetzung und Lokalisierung der Software erreicht werden.

„Aufgrund der starken Nachfrage nach innovativen eLearning-Lösungen haben wir uns dazu entschieden, die von Community4you angebotene openACADEMY als ersten Dienst des Unternehmens auf Spanisch anzubieten.“, so Jacqueline Paczko, Projektleiterin der openACADEMY. Die openACADEMY ist Lehr- und Lernportal zugleich. Das Portal wird sowohl von Bildungsinteressierten aller Branchen und jeden Alters als auch von Bildungseinrichtungen und Unternehmen genutzt. Die openACADEMY ermöglicht Tutoren die unkomplizierte Erstellung von SCORM-konformen Online Kursen. Lernende können die bereitgestellten Kurse mit einem einfachen Internetzugang zeit- und ortsunabhängig nutzen. Ab sofort haben nun auch spanischsprachige Kunden die Möglichkeit, Kurse auf der openACADEMY zu erstellen und anzubieten oder die openACADEMY einschließlich des kompletten Learning Content Management Systems als ASP-Dienst mit kundenspezifisch angepasstem Design nutzen. Das open-EIS LCMS ist natürlich auch als eigenständige Lösung auf Spanisch erhältlich und ermöglicht den Aufbau und Betrieb einer eigenen Lehr- und Lernplattform.

„Wir sind gespannt, inwieweit dieses Angebot von spanischsprachigen Interessenten angenommen wird. Das erste sehr positive Feedback bestätigt uns aber in der Meinung, mit der Fokussierung auf den spanischen und lateinamerikanischen Markt in die richtige Richtung zu gehen.“, so Dirk Liesch, Geschäftsführer der Community4you GmbH.

Artikel von W. Janssen - Mi, 30.08.2006
Rubrik: Technologie
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Transistor-Schalter aus einem einzigen Atom


Wissenschaftler aus der Universität Karlsruhe haben den weltweit ersten Transistor entwickelt, der in der Lage ist, einen Stromkreis mit Hilfe eines einzigen Atoms zu öffnen und zu schließen. "Der Einzelatom- Transistor funktioniert durch die kontrollierte Umlagerung eines einzigen Silberatoms", erklärt Professor Dr. Thomas Schimmel, Leiter der Arbeitsgruppe am Karlsruher Centrum für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) der DFG.

Transistoren sind elektronische Bauelemente zum Schalten und Verstärken elektrischer Ströme und Spannungen. Die bisher üblichen Transistoren bestehen aus Halbleitermaterialien. Mit Zunahme der Leistungskapazität werden diese Bauteile in den so genannten integrierten Schaltkreisen immer kleiner, das Material stößt aber mehr und mehr an ihre Grenzen.

Der Lösungsansatz bei den nun entwickelten Transistoren ist eine ganz andere: Auf zwei Metallelektroden, zwischen denen eine winzige Lücke den Stromkreis unterbricht, wird so lange Silber abgeschieden, bis ein einzelnes Silberatom die beiden Pole verbindet. Dadurch wird der Stromkreis geschlossen und Strom fließt.

"Dieses Atom lassen wir hin- und herklappen, sodass der Stromkreis entweder geöffnet oder geschlossen ist", erklärt Prof. Schimmel. Der Zustand des "klappbaren Atoms" wird über eine unabhängige dritte Elektrode kontrolliert. Wie bei einem konventionellen Transistor kann so der Strom zwischen zwei Elektroden durch eine außen angelegte Steuerspannung ein- und ausgeschaltet werden.

"Da das Brücken-Atom das einzige bewegliche Teil des Einzelatom-Transistors ist, könnte er im Vergleich zu herkömmlichen Technologien prinzipiell auch bei extrem hohen Frequenzen arbeiten", meint Schimmel weiter. Außerdem lassen sich derartige Transistoren bereits mit einer Spannung von wenigen Millivolt schalten, was den Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Transistoren auf Halbleiterbasis deutlich senken könnte.

Artikel von W. Janssen - Mo, 21.08.2006
Rubrik: Technologie
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Skype-Entwickler arbeiten an Plattform für TV-Sendungen


Wenn Software-Entwickler in wenigen Jahren ihre Ideen Zweimal in Welterfolge umsetzen, dabei Milliarden von Dollar scheffeln und nun an eine neue Idee tüfteln, dann wird die ganze Welt hellhörig: Nach Kazaa und Skype basteln die Software-Entwickler Niklas Zennström und Janus Friis jetzt an eine Plattform zur Verteilung von TV-Sendungen und Videos über das Internet. Das wenigstens berichtete das US-Magazin "Business-Week" unter Berufung Zennström/Friis-nahen Quellen.

Wie es heißt, haben die Software-Pinoniere ein Team von Software-Entwicklern aus aller Welt zusammengestellt, deren Mitglieder unter anderem in New-York, London oder Venedig an einem Projekt namens "The Venice Project" arbeiten. Die Heimatstadt des weltberühmten venezianischen Händlers Marco Polo dürfte bei der Namensgebung dann auch Pate gestanden haben.

Um was es sich bei dem Projekt genau handelt, ist nicht ganz sicher, aber es heißt, Ziel des Projektes soll der Aufbau einer TV-Sendeplattform für das Internet sein, bei dem Produzenten und Rechteinhaber von Anfang an mit im Boot sitzen. Bei der TV-Industrie und Produzenten könnten die beiden Filesharing-Experten auf offene Ohren stoßen, die bisher sämtliche Entwicklungen im Internet -und insbesondere Filesharing-Netzwerke wie Kazaa- komplett verschlafen haben, meinen Beobachter. Immer mehr Sender entdecken den digitalen Vetrieb ihrer Programme über das Internet und große US-Konzerne wie beispielsweise ABC experimentieren bereits mit dem so genannten "Prime-Time-Programm", das zeitversetzt im Internet ausgestrahlt wird. Auch andere Unternehmen versuchen sich, mit Projekten wie "Video-on-Demand" oder "Internet-Broadcasting" im Netz zu etablieren, doch wirklich durchschlagend erfolgreich wie Kazaa oder Skype waren bisher keines dieser Projekte.

Niklas Zennström und Janus Friis arbeiten offensichtlich mit Zustimmung der neuen Skype-Mutter "eBay" an dem Projekt. Es heißt, eBay hätte die beiden Entwickler sogar ermutigt, neue Wege auszuprobieren. Die beiden Skandinavier bleiben auch bei Skype und entwickeln "Venice" parallel zu ihrer Arbeit, heißt es bei Business-Week. Während Zennström allerdings nur Geld investiert, soll Friis etwa ein Fünftel seiner Arbeitszeit in das neue Projekt stecken. Aber auch Friis soll nur an der Entwicklung arbeiten; für das eigentliche operative Geschäft sollen später neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Artikel von W. Janssen - Mi, 26.07.2006
Rubrik: Technologie
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Memory Spot Chip - HP stellt neuen Mini-Speicher vor


Ein Forscherteam an der HP Labs in Palo Alto und Bristol hat ein Mini-Chip in den Maßen von 2 bis 4 Quadratmillimetern entwickelt, der vielfältige Möglichkeiten bietet, um physische Träger mit digitalen Inhalten zu versehen. Der Winzling in der Größe eines Reiskorns verfügt über eine eingebaute Antenne und soll die Leistung von RFID-Chips um ein Vielfaches übertreffen: Mit 256 Kilobit bis 4 Megabit speichert er deutlich mehr Informationen. Auch die Übertragungsgeschwindigkeit der Daten ist mit 10 Megabit pro Sekunde viel höher.

Der so genannte "Memory Spot Chip" überträgt Daten mit der Geschwindigkeit von 10 Megabit pro Sekunde und ist auch damit um ein Vielfaches schneller als RFID-Chips und auch deutlich schneller als die drahtlosen Bluetooth-Technologie. Der Chip soll Anwendern unmittelbaren Zugriff auf alle Informationen aus Audio-, Video-, Foto- oder Textdateien ermöglichen. Der präsentierte Prototyp kann kurze Videoclips, ein paar Bilder oder Dutzende von Textseiten speichern. Zukünftige Versionen sollen aber noch wesentlich größer werden.

Der Chip kann einfach in ein Blatt Papier integriert oder auf Oberflächen jeder Art – Fotos, Ausweise, Armbänder, Tickets – geklebt werden. Eine mögliche Anwendung wären beispielsweise Armbänder für Patienten, auf denen sich die komplette Krankengeschichte sowie die Dosierung der Medikamente speichern lassen. Der Zugriff auf die Informationen soll über Geräte möglich sein, die die Daten sowohl lesen als auch schreiben können. Denkbare Geräte wären beispielsweise Mobilfunktelefone, Taschencomputer, Digitalkameras oder Drucker.

Der Chip benötigt keine direkte Energiequelle, sondern empfängt die notwendige Energie über die induktive Kupplung der jeweiligen Schreib- Lesegeräte.

Artikel von W. Janssen - Mi, 19.07.2006
Rubrik: Technologie
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Neue Erfindung entschärft die Kinderfalle Lauflernhilfe.


Die Sorge um das Wohl seines kleinen Sohnes hat einen IT-Fachmann zum Erfinder werden lassen. Viele Eltern werden ihm dankbar sein.

Wenn es nach Ansicht vieler Kinderärzte ginge sollten Lauflernhilfen, auch Babywalker genannt überhaupt verboten werden. Zu hoch sind die Risiken für die Gesundheit der Kleinkinder. Die Realität zeigt, dass noch immer viele Eltern auf die praktische Hilfe zurückgreifen.

So auch der Projektmanager Günter Scheibstock. Nur dass er sich eben der Gefahren der herkömmlichen Lauflernhilfe bewusst war und seinen kleinen Sohn dieser Gefahr nicht aussetzen wollte. „Erstens gehen die Kinder in Lauflernhilfen nicht, sondern sie stoßen sich ab, was den Haltungsapparat des Kindes stört, und zweitens erreichen sie damit unnatürlich hohe Geschwindigkeiten, was schon oft zu Unfällen und in einigen Fällen zum Tod geführt hat.“ So der Erfinder, “Ich war erschüttert als ich las, dass in den USA 14.000 Kinder jährlich ins Krankenhaus müssen und seit 1973 sogar 34 wegen dieser harmlos wirkenden Wägen gestorben sind.“

Als das Problem erkannt war, war die Lösung nicht mehr weit. Eine optimale Lauflernhilfe sollte arbeiten wie die väterlichen Hände, die das Kind nur auffangen wenn es fällt, ihm aber ermöglichen eigen Schritte zu machen. Die Erfindung liegt in der Funktion der Räder. Wenn das Kleinkind den Babywalker belastet (fällt oder sich setzt) bleibt dieser stehen, nur wenn das Kind wirklich selbst geht, drehen sich die Räder.

Da der Erfinder neben seinem Beruf und seiner Aufgabe als Familienvater nicht die Zeit aufbringen konnte, sich um die Verwertung seiner Idee zu kümmern, hat er sich im Internet auf die Suche nach Hilfe gemacht und diese in Herrn Gerhard Muthenthaler von erfinder.at gefunden. Nach Recherchen, Patentanmeldung und Verwertungskonzept stehen der Erfinder und das Team von erfinder.at jetzt in der Phase der Lizenzvergabe. Muthenthaler: „Da die Modifikationen in der Produktion verglichen mit den herkömmlichen Lauflernhilfen wirklich gering sind, hoffen wir darauf noch 2006 die ersten sicheren Babywalker in den Geschäften zu sehen. Wir werden bis dahin gerne jede Anfrage an [EMAIL]office@erfinder.at[/EMAIL] aufnehmen und verantwortungsbewusster Eltern über den Produktstart informieren.“

Die Agentur erfinder.at mit Hauptsitz in Berlin kümmert sich für kreative Unternehmen und Einzelerfinder um alle Belange des Innovationsmarketing. Die Verwertung einer Erfindung ist für Muthenthaler ein komplexer Prozess, der durch Aufteilung in standardisierte, bewährte Schritte zum Erfolg führt. Mit 10 Jahren Erfahrung in der Branche sind die Macher von erfinder.at Pioniere im deutschsprachigen Innovationsmarketing. Um die wirklich genialen Ideen zu bekommen, darf man keine Berührungsängste vor kleinen, banal wirkenden Erfindungen haben. Um das zu zeigen, wird jährlich am 9. November der Tag der Erfinder gefeiert, als Verbeugung vor den Erfindern unserer Zeit.

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.07.2006
Rubrik: Technologie
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Intels Tri-Gate-Transistoren setzen neue Maßstäbe


Intels Forschungsabteilung gelang eine bedeutende Weiterentwicklung bei neuartigen Transistoren. Diese so genannten Tri-Gate-Transistoren steigern sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Energie-Effizienz von zukünftigen Mikroprozessoren und helfen so den Vorsprung von Intel auszubauen. Aufgrund der positiven Eigenschaften von Tri-Gate-Transistoren geht Intel davon aus, dass diese irgendwann nach der 45nm-Herstellungstechnik in zukünftigen Prozessoren zum Einsatz kommen könnten.

Planare - also flache, eindimensionale - Transistoren wurden in den 1950er Jahren entwickelt. Seitdem bilden sie den wichtigsten Baustein für Chips. Heute übliche Transistoren verfügen über lediglich eine flache Sperrschicht, das so genannte Gate. Die Halbleiter-Technologie stößt jedoch immer weiter in den Bereich der Nanotechnologie vor - also in Strukturdimensionen kleiner als 100 Nanometer. Jenseits dieser Schwelle können einige Transistoren-Elemente aus dünnen Schichten von nur noch wenigen Atomlagen bestehen. Ehemals "flache" Transistoren lassen sich nun dreidimensional aufbauen, um höhere Performance bei geringerem Stromverbrauch zu erreichen.

Intels Tri-Gate-Transistor nutzt eine solche dreidimensionale Struktur und verfügt über drei Gates. Die Struktur gleicht einem Plateau mit einer flachen Ebene oben und zwei vertikalen, steil abfallenden Flächen an den Seiten. Die elektrischen Signale fließen nicht nur entlang der Ebene, wie bei einem planaren Transistor, sondern auch entlang der beiden Seiten. Erste Tri-Gate-Transitoren stellte Intel schon 2002 im Forschungslabor her. Intel hat nun einen Weg gefunden, diese dreidimensionalen Transistoren, gemeinsam mit anderen wichtigen Halbleiter-Technologien einzusetzen.

"Intel führte erfolgreich drei wichtige Elemente zusammen: Die Tri-Gate-Geometrie für Transistoren, High-k-Gate-Dielektrika und die Technologie für gestrecktes Silizium. Damit haben wir wieder einmal bahnbrechende Transistor-Eigenschaften ermöglicht und unterstreichen Intels Führungsrolle, als Pionier neue Entwicklungen voran zu treiben", erklärte Mike Mayberry, Vice President und Direktor der Komponentenentwicklung bei Intel. "Diese Resultate machen uns sehr zuversichtlich, dass das Mooresche Gesetz auch noch im nächsten Jahrzehnt seine Gültigkeit behalten wird."

Tri-Gate-Transistoren spielen eine entscheidende Rolle in den Zukunftsplanungen von Intel, insbesondere bei der Steigerung der Energie-Effizienz. Sie produzieren deutlich geringere Leckströme: Im Ruhezustand fließen weniger unerwünschte Ströme durch den Transistor. Das reduziert die Wärmeentwicklung und den Stromverbrauch von Prozessoren. Im Vergleich zu heutigen Transistoren mit 65nm-Strukturen weisen die weiterentwickelten, integrierten Tri-Gate-Transistoren mit High-k-Gate-Dielektrika und Strained Silizium folgende Eigenschaften auf: Die um 35 Prozent geringere Schaltleistung (Switching Power) erlaubt einen 45 Prozent höheren Steuerstrom (Drive Current/Switching Speed) für einen schnelleren Einschaltvorgang und damit höhere Taktfrequenzen oder um den Faktor 50 geringere Ströme im ausgeschalteten Zustand (Off-Current) für niedrigen Stromverbrauch.

Artikel von W. Janssen - Mo, 12.06.2006
Rubrik: Technologie
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Validome mit XML- und Schema-Validator


Validome launchte heute mit dem XML Validator ein weiteres Tool für Entwickler und ambitionierte Webautoren; nachdem bereits seit einigen Wochen eine Validierung von XHTML gegen ein entsprechendes Schema angeboten wurde, kann man seit heute auch reine XML-Dokumente problemlos auf Konformität mit den XML Spezifikationen überprüfen. Der Validierungsvorgang erfolgt mittels eines integrierten XML-Parsers, eine Tatsache die Validome wesentlich vom "Konkurrenten" - der W3C-Validator - unterscheidet, dieser verwendet lediglich einen SGML-Parser.

Da aber gerade im XHTML-Bereich, die Möglichkeiten einer Validierung gegen SGML-DTD beschränkt sind, erlaubt die Verwendung eines echten XML-Parsers - inkl. dazu gehöriges Schema - eine wesentlich zuverlässigere Fehlererkennung.

Darüber hinaus, stellten die Entwickler von Validome heute ein weiteres Tool vor und zwar einen Schema-Validator, dieser überprüft gesondert XML DTDs und Schemata auf Konformität mit entsprechenden W3C-Anforderungen und -Empfehlungen. Dieser Validator überprüft nicht nur die vom Webautor angegebene Grammatik, es validiert vielmehr auch die darin eingebundenen Dokumente.

Ein besonderes Merkmal von Validome, stellt in diesem Zusammenhang die fertig entwickelte Backend-Engine, die grundsätzliche Änderungen zum Verhalten des Validators in speziellen Fällen, sowie die Ausgabe der Fehlermeldungen in einer schnellen Zeit (und mit wenig oder kaum Seiteneffekten) ermöglicht. Dieses modulare Konzept erleichtert jetzt, nach Aussage der Entwickler, Neuimplementierungen und eine etwaige Erstellung "spezialisierter Validatoren", so dass in nächster Zeit noch einige für Webmaster nützliche Tools verfügbar gemacht werden können.

Artikel von W. Janssen - Mo, 08.05.2006
Rubrik: Technologie
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Microsoft - Steve Ballmer und seine Zukunftsvisionen


Microsoft kann trotz großer Anstrengung nicht alles erfinden, meint Microsoft-Chef Steve Ballmer gestern auf dem Management-Forum im Berliner Axel-Springer-Haus . Die Herausforderung, beispielsweise gegenüber dem Suchmaschinen-Primus Google nicht rechtzeitig erkannt zu haben, müsse er sich persönlich ankreiden. "Ich war wütend auf mich selbst, so wie ich wütend auf unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung war", meinte Ballmer weiter. Aber Ballmer hält den Wettbewerb mit Google für völlig offen. "Bei jeder zweiten Suche finden wir nicht das, was wir eigentlich suchen. Da gibt es noch jede Menge Verbesserungspotenzial." Die eigentliche Innovation der Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page liege nicht im technologischen Aspekt der Internetsuche. "Die beiden haben als erste die Macht der Online-Werbung erkannt. Das Geschäftsmodell von Google stellt die eigentliche Innovation dar."

Auch zum Mitkonkurrenten Apple und deren innovative Produkte äußerte sich Ballmer. Speziell zu dem überaus erfolgreichen Musikplayer "iPot" meinte Ballmer: "Eine neue Generation von Mobiltelefonen wird die Vormachtstellung von Apple Computer brechen. Das bezieht sich auf Telefone, E-Mail-Maschinen und Musikplayer. "Die tragbare Musik besteht nicht nur aus dem iPod", so Ballmer.

Neue Formen der Interaktion mit dem Computer, Spracherkennungssysteme werden laut Ballmer in der Zukunft immer wichtiger: "Tastatur und Maus werden nicht völlig verschwinden, aber zunehmend in den Hintergrund rücken." Auch volltechnisierte, vernetzte Haushalte werden zunehmend zur Normalität werden. "Ich selbst lebe in einem Hightech-Haus der Gegenwart, das ist jedoch noch relativ bescheiden im Vergleich zum Haus der Zukunft von Bill Gates."

Großes Zukunftspotential sieht Steve Ballmer außerdem in neuen Software-Entwicklungen für digitales Home-Entertainment wie internetbasierte Fernsehdienste.

Artikel von W. Janssen - Mi, 26.04.2006
Rubrik: Technologie
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26-jähriger Student verkauft Google neuartige Suchsoftware


Die Finanznachrichten-Agentur Bloomberg berichtete am Mittwoch, dass ein 26-jähriger Student aus Australien dem Suchmaschinen-Giganten "Google" eine neuartige Suchsoftware verkauft hat, die das Suchen im Internet revolutionieren wird. "Der weltgrößte Suchmaschinenbetreiber Google habe die Software "Orion" gekauft und den australischen Entwickler "Ori Allon" gleich mit engagiert", schreibt die Nachrichten-Agentur und zitiert dabei den Google-Sprecher Barry Schnitt. Im Bietstreit um die Software konnte Google seine Konkurrenten Microsoft und Yahoo "ausstechen" heißt es weiter.

Die neuartige Software gibt dem User bereits in der Trefferliste direkte Informationen aus der gefundenen Seite, ohne dass der User die eigentliche Seite selbst aufrufen muss. Die Software kann aber noch mehr: So wird als Beispiel der Begriff "Amerikanische Revolution" genannt, wobei dann auch Websites aufgelistet werden, in denen "Georg Washington" oder die "Unabhängigkeitserklärung" vorkommen.

Weiter schreibt die Finanzagentur Bloomberg: Ori Allon habe die Software als Doktorand in nur sechs Monaten geschrieben. In der Zeitung "Sydney Morning Herald" wird Allon mit den Worten zitiert: "Ich finde, dass die Universität von New South Wales und speziell das Institut für Computerwissenschaft der ideale Platz ist, um marktfähige Ideen umzusetzen."

Zwischenzeitlich ist Allon in die Google-Zentrale im Silicon Valley umgezogen, um dort seine Software weiter zu entwickeln.

Artikel von W. Janssen - Do, 13.04.2006
Rubrik: Technologie
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Sektorengröße auf Festplatten soll erweitert werden


Die "International Disk Drive, Equipment and Materials Association", kurz IDEMA, hat sich darauf geeinigt, dass die Sektoren von Festplatten länger werden sollen. Danach soll pro Sektor von vormals 512 Byte nun bis zu 4.096 Byte gespeichert werden können. Die Sektorenlänge von dann 4 KByte soll höhere Datendichten und somit auch steigende Festplattenkapazitäten erlauben, wobei die Kosten pro GByte sinken werden. Größere Sektoren sind für die Hersteller nämlich eine besonders einfache und wesentlich günstigere Möglichkeit, die Speicherkapazität bei den Platten zu erhöhen. Außerdem ist in dem 4096 Byte langen Sektor der Overhead für die Fehlerkorrektur wesentlich geringer.

Die bisherige Sektorengröße von 512 Byte ist bereits seit gut 30 Jahren festgelegt. Die wichtige Erweiterung auf 4.096 Byte könnte relativ schnell zum Standard werden und auch die Umstellung in der Produktion ist weiter kein Problem. Zur Umsetzung der veränderten Sektorengrößen ist es allerdings auch notwendig, das BIOS, das jeweilige Betriebssystem sowie zahlreiche Anwendungen entsprechend anzupassen.

Neben den großen Hardwareherstellern ist unter anderem auch Microsoft am "IDEMA Long Data Block Committee" beteiligt und hat seine Unterstützung für die neue Sektorengröße signalisiert. Wie es heißt, soll das neue Betriebssystem Windows Vista bereits mit den vergrößerten Sektoren umgehen können. Windows Vista ist für Anfang 2007 angekündigt.

Das IDEMA-Komitee rechnet Ende 2006 / Anfang 2007 mit den ersten Platten. Für eine längere Übergangszeit werden die Platten auch noch mit 512 Byte formatiert werden können, damit eine Abwärtskompatibilität von Hard- und Software gewährleistet bleibt.

Artikel von W. Janssen - Fr, 24.03.2006
Rubrik: Technologie
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Microsoft Vista - Start Januar 2007


Das unter dem Code-Namen "Longhorn" bekannt gewordene Betriebssystem von Microsoft "Vista" wird nun doch erst im Januar 2007 auf dem Markt kommen. Das wenigstens schreibt das Wall Street Journal in seiner jüngsten Veröffentlichung und bezieht sich auf eine offizielle Bestätigung des bisher für Strategie verantwortlichen Microsoft-Mitarbeiters James Allchin.

Weiter heißt es in dem Artikel, die Verschiebung des Windows-Vista-Starts bezieht sich nicht auf Betriebssysteme für Business-Kunden, sondern auf den Massenmarkt. Die neuen Betriebssysteme für Business-Kunden werden, wie geplant, im November 2006 zur Verfügung stehen. Der Grund für die Verschiebung im Bereich des Massenmarktes sind vornehmlich interne Umstrukturierungen des Managements im Bereich Plattformen und Betriebssysteme. So soll der, bisher für Entwicklungsstrategien im Bereich Windows-Office verantwortliche, Steve Sinofsky, den bisherigen Windows-Vista-Strategen, James Allchin, ablösen und Sinofsky gilt allgemein als "Bremse" in Sachen überschnelle Entwicklung und Veröffentlichung von nicht eingehend getesteter Software.

Ursprünglich sollte Windows Vista, das Nachfolge-Betriebssystem von Windows XP, spätestens Mitte 2006 auf den Markt kommen, der Termin wurde aber immer wieder leicht verschoben. Aus verschiedenen Veröffentlichungen ist bekannt, das es Windows Vista in fünf verschiedenen Versionen geben wird, die dann individuell auf das Verhalten der jeweiligen Nutzer zugeschnitten sind: Für Geschäftskunden erscheinen zwei unterschiedliche Varianten für kleine und große Unternehmen. Privatleute können sich zwischen der "Basic"-, "Premium"- oder "Ultimate"-Version entscheiden. Die "Premium"-Variante enthält zusätzlich alle Funktionen des besonders zur Multimedia-Wiedergabe programmierten Betriebssystems Windows Media Center Edition.

Mit dem Erscheinen von Vista werden das Internet und die Arbeitsoberfläche des Betriebssystems, der so genannte Desktop, miteinander verschmelzen. Der Unterschied zwischen dem Internet-Zugangsprogramm, dem Browser, und dem klassischen "Schreibtisch" auf dem Bildschirm verschwimmt, so wie es auch Macintosh-Nutzer vom Apple-Betriebssystem "OS X" bereits kennen. Zukünftig bietet die Windows-Arbeitsoberfläche dann auch die Möglichkeit, mit Hilfe von so genannten "Gadgets" (kleine Programme), sich laufend aktualisierte Informationen (beispielsweise Wetterbericht oder Verkehrsnachrichten) individuell anzeigen zu lassen.

Darüber hinaus soll Windows-Vista das Arbeiten am PC leichter machen und den Bedienkomfort erhöhen. So soll es beispielsweise zukünftig einfacher werden, Dokumente zu finden und Dateien zu verwalten. Dazu bietet Vista integrierte, systemweite Suchfunktionen für E-Mail-Korrespondenz, Dokumente, Bilder, Videos, Musik, Spiele oder auch Websites. Bei der Suche braucht der Nutzer nicht mehr den Namen einer Datei zu kennen. Es reicht ein Wort im Dokument, der Musikinterpret oder das Datum der Fotografie, um eine gewünschte Datei zu finden.

Artikel von W. Janssen - Mi, 22.03.2006
Rubrik: Technologie
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erster Intel Low-Voltage Dual-Core Xeon Prozessor


Während früher die Prozessor-Hersteller immer leistungsfähigere Prozessoren entwickelten hat sich inzwischen das Ziel der Entwicklungen geändert. Heutzutage kommt es mehr auf ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis pro Watt Stromverbrauch an.

Inzwischen gibt es viele Umgebungen, in denen es auf hohe Rechnerdichte und geringen Stromverbrauch ankommt, also zum Beispiel in Gehäusen mit einer Höheneinheit (1U) sowie in Blade-Servern und in Netzwerk-Infrastrukturgeräten. Für derartige Anwendungen bringt der Prozessor-Hersteller Intel nun eine erste stromsparende Low-Voltage Variante seiner bekannten Xeon-Prozessoren heraus. Nach Hersteller-Angaben vereinen diese die neuartige Dual-Core Technologie mit einer innovativen Energieverwaltung.

Der Low-Voltage Dual-Core Intel Xeon Prozessor hat nur noch eine Leistungsaufnahme von 31 Watt und erreicht gegenüber früheren Intel Xeon Prozessoren und Plattformen die zwei- bis vierfache Leistung pro Watt und verbessert damit das Preis-/Leistungsverhältnis.

Intels Ziel, Leistung, Fähigkeiten und Energieeinsparung auf ein neues Niveau zu heben, wird von Doug Balog (IBM) so kommentiert: "Die Weiterentwicklung des Low-Voltage Dual-Core Intel Xeon Prozessors bezüglich Leistung und Energieeinsparung in Kombination mit dem stromsparenden Design und der effizienten Kühlung des BladeCenter von IBM führt zu einer Lösung, die eine Spitzenleistung pro Watt bei der Integerberechnung erreicht".

Die Dual-Core Intel Xeon Prozessoren LV sind ab sofort in zwei Varianten mit 2.0 GHz bzw. 1.66 GHz verfügbar. Zusätzliche Informationen über Low-Voltage Dual-Core Intel Xeon Prozessoren und Plattformen präsentiert der Hersteller auf seiner Webseite.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 15.03.2006
Rubrik: Technologie
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Niccimon-Workshop - mobile IT-Dienste


Das Niedersächsische Kompetenzzentrum für Informationssysteme für die mobile Nutzung (Niccimon) veranstaltet am 16. März 2006 nun zum dritten Mal den "Workshop on Positioning, Navigation and Communication (WPNC'06)".

Die Bereiche Ortung, Navigation, Location Based Services und Kommunikation sind die Hauptthemen des Workshop und werden in zahlreichen Beiträge aus Forschung und Industrie behandelt, wodurch sich gut ein Überblick über den nationalen und internationalen Wissensstand gewinnen läßt. Der Workshop eignet sich darüber hinaus auch als ein Forum zur Diskussion. Ein besonderer Schwerpunkt dieses 3. Workshop liegt auf der Ultra-Wideband (UWB) Technologie.

Die Veranstaltung richtet sich an Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, die mobile Systeme auf Basis modernster Übertragungstechnik und neuer Endgeräte entwickeln und Probleme lösen wollen. Die Verknüpfung drahtloser Technologien mit geographischen Informationssystemen ergibt eine Vielzahl möglicher Konsumenten- und Industrie-Anwendungen, zum Beispiel zur Führung und Anleitung von Servicepersonal zum und am Einsatzort, Lager- und Logistikmanagementsysteme und auch autonomer Roboter-Orientierungssysteme in der Industrie (Location Based Services).

Der 3rd Workshop on Positioning, Navigation and Communication (WPNC'06) wird in Kooperation mit dem IEEE Comsoc German Chapter, der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik, der IHK Hannover sowie der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE vom Kompetenzzentrum Niccimon veranstaltet.

Veranstaltungsdaten
Ort: Laboratorium für Informationstechnologie der Universität Hannover
Datum: 16. März 2006
Kosten: Teilnahmegebühr beträgt 200 Euro, für Studierende 50 Euro

Kontakt: [EMAIL=jens.schroeder@ant.uni-hannover.de]Jens Schroeder[/EMAIL] , Institut für Kommunikationstechnik,
Tel.: 0511/762-19433

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 15.02.2006
Rubrik: Technologie
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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FeRAM - neuer Hochgeschwindigkeits-Speicherchip von Toshiba


Im Rennen um immer leistungsfähigere Speicher-Bausteine hat der japanische Elektronikonzern Toshiba einen neuen Meilenstein vorgestellt. Der neuartige Hochgeschwindigkeits-Speicherchip basiert auf der FeRAM-Architektur und kann Daten mit einer Geschwindigkeit von 200 Megabyte pro Sekunde lesen und schreiben. Ein FeRAM-Chip verfügt über eine Speicherkapazität von 64-Megabit. Nach Angaben des Herstellers ist eine solche Kombination aus Leistung und Dichte bisher einmalig.

FeRAM ist die Abkürzung für "Ferroelectric Random Access Memory" und bezeichnet eine Speicherart auf der Basis von Kristallen mit ferroelektrischen Eigenschaften, die ähnlich wie Magnete funktionieren. FeRAM-Chips zeichnen sich dadurch aus, dass sie die gespeicherten Daten nach dem Abschalten der Versorgungsspannung nicht verlieren. Den zukünftigen Einsatzzweck der FeRAM-Chips sieht Toshiba vor allem in mobilen Endgeräten und digitaler Unterhaltungstechnik sowie im Computerbereich.

Toshiba vermeldet zur ISSCC (International Solid-State Circuits Conference) 2006 in San Francisco auch Spitzenwerte bei einer anderen Speicherart. Die zusammen mit dem japanischen Elektronikunternehmen NEC entwickelten MRAM-Chips (Magnetoresistive Random Access Memory) haben eine Kapazität von 16 Megabit und können Daten mit einer Geschwindigkeit von 200 Megabyte pro Sekunde lesen und schreiben.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 10.02.2006
Rubrik: Technologie
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Intel Viiv - vom Chip-Hersteller zur Plattform-Technologie


Der Chip-Hersteller Intel ist bekannt für leistungsfähige Prozessoren. Im Wettstreit mit dem Konkurrenten AMD liessen sich die Taktfrequenzen nicht mehr beliebig erhöhen und daher änderte Intel seine Unternehmens-Strategie. Dieser Wandel weg vom reinen Chip-Hersteller zu einem Anbieter von Plattform-Lösungen spiegelt sich auch in einem neuen Markenauftritt wieder.

Die neue Strategie umfasst vier zentrale Marktsegmente: Mobility, Digital Home, Digital Enterprise und Digital Health. Nachdem die Intel Centrino Mobiltechnologie bereits am Markt eingeführt ist kommt nun die Intel Viiv Technologie auf den Markt. Sie ist die Plattform für das Digitale Zuhause.


Diese Plattform umfaßt die folgenden technischen Komponenten:
  • Prozessor
    Dualcore-Prozessoren (Pentium D, Core Duo, Pentium Prozessor Extreme Edition) mit 64-Bit-Verarbeitung
  • Chipsatz
    Intel 945 oder 955 Chipsatz mit Treibern zur Unterstützung von 7.1-Surround-Sound
  • LAN
    Intel PRo/100 oder PRO/1000 Netzwerkanschluß

Der Nutzer soll besser über die von ihm genutzten Medien bestimmen können und sich das digitale Leben leichter machen. So erhält er einen einfacheren On-Demand-Zugang zu Filmen, Musik, Games und Fotos auf Ihrem Fernsehgerät und kann Live-Fernsehsendungen Aufzeichnen, Anhalten und Zurückspulen.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 19.01.2006
Rubrik: Technologie
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Brauchen wir wirklich Softwarepatente?


Bei einem Vortrag der Society for Computers and Law in London wandte sich Sir Robin Jacob gegen zu große Einschränkungn des Systems zum Schutz geistigen Eigentums. Sir Jacob ist studierter Physiker und Richter am Berufungsgericht Großbritanniens. Er kritisierte vor allem die Patentierungspraxis der USA: "Die Vereinigten Staaten haben die Ansicht, dass alles, was die Menschheit unter der Sonne geschaffen hat, patentiert werden kann".

Nach Ansicht von Jacob hätten Software-Patente auf Programmcode bisher keine positiven Wirkungen auf die Wirtschaft erbracht. Insbesondere die in den USA übliche Praxis, auch Schutzrechte auf Geschäftsmethoden mit Computerbezug zu erteilen, bedürfe einer Überprüfung. Es sei zweifelhaft, ob die von Lobbyisten vertretene Meinung tatsächlich zuträfe, Monopolansprüche auf Erfindungen würden die Forschung und Entwicklung sowie im Endeffekt auch Innovationen vorantreiben.

Es sei generell erforderlich, die geltende Praxis beim Urheber- und Patentrecht zu überprüfen. Jacob regte einen Ausschluss von Software oder Geschäftsmethoden von der Patentierbarkeit an, um zu verhindern, dass die Patentämter "lausige Patente erteilen".

In den USA geht die Diskussion derzeit nochin eine andere Richtung. Dort sollen die Möglichkeiten zur Patentierbarkeit noch nicht eingeschränkt weerden. Stattdessen sollen bereits früher gemachte Erfindungen ("Prior Art") besser dokumentiert werden. Ziel müsse es sein, die Patentierung ganz gewöhnlicher Dinge zu verhindern. Auch in der EU ist das Thema heftig umstritten. Dort hatte das EU-Parlament Mitte 2005 die Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" abgelehnt.

Artikel von R. Hallenbach - So, 15.01.2006
Rubrik: Technologie
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RFID-Chips sollen Viagra-Fälschungen entlarven


Das vom amerikanischen Pfizer-Konzern hergestellte Potenzmittel Viagra gehört zu den Medikamenten, die am häufigsten gefälscht werden. Um Produktnachahmern das Handwerk zu legen sollen zukünftig Viagra-Packungen mit einem RFID-Chip ausgestattet werden. Anhand der darauf gespeicherten Produkt-Codes liesse sich dann feststellen, ob es sich um Originale oder Fälschungen handele.

Es gibt wohl kaum einen Internet-User, der beim morgentlichen Abruf seiner E-Mails nicht auch Spam-Nachrichten findet, die Nachahmerprodukte oder designidentische Markenfälschungen anpreisen. Die darin angepriesenen Potenzmittel sollen nicht nur billiger als das Original Viagra sein, sondern zumeist auch rezeptfrei und diskret verpackt zugesandt werden.

Die Potenzpile Viagra ist eher durch Zufall zum Haupt-Umsatzträger und Erfolgsprodukt von Pfizer geworden. Der in ihr enthaltene Wirkstoff Sildenafilzitrat war ursprünglich zur Behandlung von Herzbeschwerden wie Angina Pectoris entwickelt worden. Während der klinischen Tests stellte sich dann eine unerwartete Nebenwirkung ein: das Mittel sorgte nicht nur im Herzen, sondern auch im Genitalbereich für eine erheblich verbesserte Durchblutung. Daher ist Viagra auch seit 1998 in den USA als Medikament gegen Potenzstörungen zugelassen und wurde seitdem mehr als 22 Millionen mal verschrieben.

Inzwischen werden Nachahmungen und Fälschungen vertrieben, die der Laie vom Original kaum unterscheiden kann. Daher suchte Pfizer nach Wegen, die Verbreitung der pharmazeutischen Raubkopien zu erschweren. Der Konzern hat inzwischen mehrere Millionen Dollar in die Entwicklung von RFID-Kontrollmassnahmen investiert. In die Verpackung integrierte RFID-Chips sollen den Großhandel und die Apotheker in die Lage versetzen, die darauf gespeicherten Produkt-Informationen und Identifizierungs-Codes via RFID-Scanner und Internet auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Außerdem liesse sich der Vertriebsweg so besser nachverfolgen und optimieren. Da auf den Chips keine Patientendaten gespeichert sind wird die Einnahme der Pillen weiterhin anonym möglich sein.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 07.01.2006
Rubrik: Technologie
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Handy-Fernsehen zur Fussball WM 2006


Für eine Technik-Demonstration zur Fussball-Weltmeisterschaft 2006 hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) Frequenzen für die mobilen Fernsehdienste ausgeschrieben. Die Erprobung soll bis zur Internationalen Funkausstellung 2007 laufen. Sollte nach der IFA 2007 der Regelbetrieb aufgenommen werden, so würden die Frequenzen dann für eine Nutzungsdauer von bis zu sieben Jahren vergeben.

Während der Erprobungsphase des Handy-Fernsehens sollen Erfahrungen mit der Nutzung der Übertragungstechniken DVB sowie DAB und seiner Weiterentwicklung DMB gesammelt werden. Ob die ausgeschriebenen Frequenzen verlängert werden dürfte auch davon abhängen, ob bis zur IFA 2007 eine ausreichende Zahl an entsprechenden Endgeräten zur Verfügung steht.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 27.12.2005
Rubrik: Technologie
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Forschungsprojekt druckbare Elektronik gestartet


Noch vor wenigen Jahren standen auf allen Schreibtischen klobige Röhrenmonitore. Heutzutage sind die flachen LCD-Bildschirme aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Insofern verwundert es nicht, dass nun das Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft und die Degussa AG, Düsseldorf, bekannt gaben, gemeinsam Zukunftstechnologien zu entwickeln.

In den nächsten 30 Monaten soll Grundlagenforschung auf dem Gebiet neuartiger Funktionsmaterialien für druckbare Elektronik auf Basis halbleitender Nanopartikel betrieben werden. Die Gesamtkosten dieser Forschungskooperation von 2 Mio. Euro teilen sich beide Partner je zur Häfte.

Ziel der Wissenschaftler ist, Nanopartikelsysteme zu entwickeln, die den Druck elektronischer Bauelemente für preiswerte Elektronikanwendungen bis hin zu Elektronikprodukten für den einmaligen Gebrauch ermöglichen. Ein Anwendungsbeispiel für derartige Techniken wären RFID-Funketiketten für Waren im Supermarkt, die Preis und Haltbarkeitsdatum anzeigen. Wäre es möglich, solche Funketiketten - so genannte RFID-Tags (Radio Frequency Identification) - nicht auf Basis der Mikrochiptechnologie herzustellen, sondern deutlich preiswerter in wenigen Arbeitsvorgängen zu drucken, so würde darin ein enormes wirtschaftliches Potential liegen. Insgesamt wird das Marktvolumen im Jahr 2015 von Experten in der Größenordnung von rund 30 Mrd. Euro geschätzt.

"Wir wollen die gute Druckbarkeit organischer Materialien mit den hervorragenden elektrischen Eigenschaften anorganischer Halbleiter verbinden", so Dr. Roland Schmechel, Leiter der neuen gemeinsamen Arbeitsgruppe von zehn Wissenschaftlern im Institut für Nanotechnologie des Forschungszentrums Karlsruhe. "Das wäre eine Revolution für die Elektronik."
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 14.12.2005
Rubrik: Technologie
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Reality Lab - Streicheleinheiten vom Computer


Berufstätige Eltern könnten ihre Kinder in Zukunft auch aus der Ferne einfach im Sensor-Pyjama ins Bett bringen.

In Zukunft soll es möglich werden, Personen über das Internet zu berühren und so 'Körperkontakt' zu Ihnen zu halten. Nach einem Bericht der "The Straits Times" sollen berufstätige Eltern so in Zukunft auch ihre Kinder via Internet aus der Ferne mittels Sensor-Pyjama ins Bett bringen können.

Forscher der Nanyang Technological University in Singapur haben zu diesem Zweck eine Vibrationsjacke entwickelt, die dem Tragenden über Druck und Temperatur eine Umarmung simuliert. Ein Einsatzgebiet für die drahtlose Berührungsübertragung könnten zum Beispiel Pyjamas von Kindern sein.

"Viele Eltern sind oft beruflich unterwegs, doch für Kinder ist das Umarmen und Berühren sehr wichtig," so Projektleiter Adrian David Cheok.

Auch für Besitzer von Haustieren sei die Innovation interessant, so die Forscher. Sie testen den Prototyp der Berührungsjacke derzeit an Hühnern.

Ein Teil des Systems bestehend aus Webcam und Sensorjacke wird dabei zu Hause installiert und übermittelt die Bewegungen des Haustiers an ein kleines Modell, das diese im Büro des Besitzers umsetzt.

Streichelt der Halter diesen Mini-Nachbau, werden diese Berührungen an das zu Hause gebliebene Tier übertragen.

Auch US-Designer haben sich dem Kuscheln über das Internet gewidmet. Sie habe ein T-Shirt aus Lycra entworfen, das den via Mobilfunk übermittelten Herzschlag, Körpertemperatur und die Berührungsstellen einer Umarmung realistisch wiedergeben kann.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 28.11.2005
Rubrik: Technologie
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RFID - Neue Funktechnik wird ein gigantischer Markt


Auch wenn es in vielen Bereichen noch Zukunftsmusik ist, sind sich die Experten einig, dass sich die Funktechnik RFID über kurz oder lang durchsetzt. "Ein gigantischer Markt wird sich entwickeln", ist Professor Martin Vossiek von der TU Clausthal überzeugt.

Was die neue Technologie, bei der Chips über Funkwellen mit Lesegeräten kommunizieren, so interessant macht, so Vossiek, sind die zu erwartenden Effizienz- und Produktivitätssteigerungen. "Wer nicht mitmacht, verliert Rationalisierungspotenzial und damit Marktmacht", sagt er. Professor Vossiek informierte in der IHK Braunschweig gemeinsam mit anderen Experten über die aktuelle Entwicklung.

Die Anwendungsmöglichkeiten von RFID (Radio Frequency Identification) sind vielfältig: Viele Liftkarten in den Skigebieten sind bereits damit ausgestattet ebenso wie die Eintrittskarten der nächsten Fußballweltmeisterschaft. Auch bei Montageprozessen wird die neue Technologie bereits erfolgreich eingesetzt, zum Beispiel bei der Herstellung des VW-Touran. Die Handelskonzerne haben sich zunächst auf die Automatisierung des Lager- und Lieferkettenmanagements konzentriert. Eine flächendeckende Einführung bei allen Artikeln des Sortiments wird nach Ansicht von Experten voraussichtlich nicht vor 2015 erfolgen.

Mangelnde Standards und relativ hohe Preise für die Funkchips haben bisher verhindert, dass sich ein Massenmarkt entwickelt. Darüber hinaus weist Professor Vossiek auf die großen Vorbehalte in der Öffentlichkeit hin. Sicherheitsfragen seien noch nicht hinreichend beantwortet ebenso wie die Datenschutz-Aspekte. "Offenheit und Aufklärung ist die einzige Möglichkeit, um die Akzeptanz der neuen Technologie zu verbessern", sagt der RFID-Experte.

Weitere Informationen der RFID-Experten als PDF-Dateien sowie die ausführliche Dokumentation sind aúf der Site der IHK Braunschweig zu finden:

RFID - Die Brücke zwischen Informationsfluss und Warenfluss virtueller workshop einer realen Veranstaltung mit über 130 Gästen
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 16.11.2005
Rubrik: Technologie
Links:
Quelle: IHK Braunschweig  Quelle: IHK Braunschweig
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Bildungslinks - Expertenportal für Weiterbildung


Bildungslinks.de, das Expertenportal für Multiplikatoren in Weiterbildung und Personalentwicklung meldet sich nach einem Relaunch der Site wieder in der Fachöffentlichkeit zurück. Das Fachportal stellt seinen langjährigen Benutzern eine völlig überarbeitete Oberfläche und viele neue Funktionen zur Verfügung. Der stetig wachsende Besucherstrom und die immer größer werdende Informationsfülle hatten einen Wechsel des Redaktionssystems und des Layouts notwendig gemacht.

Es hat sich jedoch nicht nur äußerlich viel getan, auch inhaltlich sind neue Funktionen hinzugekommen, die den Besuchern die Transparenz erhöhen können und zusätzlichen Nutzen schaffen:
  • Differenzierte Struktur der Themenbereiche
  • Möglichkeit von Nutzereingaben zu Meldungen und Terminen
  • Neues Glossar, das bereits in den einzelnen Artikeln Erläuterungen einblendet. Auch hier können Portalbesucher an neuen Begriffen mitarbeiten.
  • Neue Rubrik "Bildungsjobs" mit Stellenangeboten aus dem Bildungs-, Frauen-, Personal- und Forschungsbereich.

Institutionen und Projekte, die auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sind, können kostenlos Stellenausschreibungen eingeben und damit direkt unsere Zielgruppe ansprechen.

Zwar ist gegenwärtig die Übertragung aller Daten aus dem alten Portal noch nicht vollständig abgeschlossen, doch lohnt sich ein Besuch schon jetzt: http://www.Bildungslinks.de

Was Sie auf keinen Fall versäumen sollten:


************************
Bildungslinks - Das Expertenportal für Multiplikatoren in Weiterbildung und Personalentwicklung
Neues Portal: www.Bildungslinks.de
Altes Portal: old.Bildungslinks.de

"Bildungslinks" wird herausgegeben vom Büro für analytische Sozialforschung BaS Hamburg bas-hamburg.de

Für Rückfragen: [EMAIL]redaktion@bildungslinks.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 05.11.2005
Rubrik: Technologie
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Fraunhofer-Studie - Forschungstrends und Zukunftsmärkte


Die Fraunhofer-Gesellschaft hat in einer Studie nationale und internationale Forschungstrends mit den derzeitigen Kompetenzen und Stärken der Fraunhofer-Gesellschaft verglichen. Ergebnis der Studie sind zwölf Technologiefelder, von denen die Fraunhofer Gesellschaft in besonderem Maß marktrelevante Innovationen erwartet. Die Innovationsthemen hat die Fraunhofer-Gesellschaft in der Broschüre "Perspektiven für Zukunftsmärkte" (PDF) zusammengestellt.

Die zwölf Technologiefelder sind:
  1. Internet der Dinge
    Verknüpft Informations- und Kommunikationstechnik mit Mikrosystemtechnik und Logistik.

  2. "Ambient Intelligence"
    Ist die Vision von einer Welt, deren Umgebungen selbstständig, proaktiv, intelligent und situationsspezifisch auf die Bedürfnisse ihrer unterschiedlichen Akteure eingehen können.

  3. Mikroenergietechnik
    Entwicklung effizienter Energiewandler und Energiespeicher, angepasster Energiemanagementsysteme sowie entsprechender Aufbau- und Verbindungstechnologien.

  4. Adaptronik
    Strukturen, die eine direkte, aktiv steuerbare, zweckoptimale Adaption mechanischer Eigenschaften an sich betrieblich verändernde Bedingungen durch Funktionsintegration in Strukturen ermöglichen.

  5. Simulierte Realität
    Ein Ansatz für die naturwissenschaftlich-technische Simulation und Optimierung mit modernen Visualisierungs- und Interaktionsmethoden zusammenzuführen.

  6. Mensch-Maschine-Interaktionen
    Diese beschäftigen sich mit der benutzergerechten Gestaltung von interaktiven Systemen. Dabei fließen Erkenntnisse aus der Informatik, der Mikroelektronik, der Oberflächentechnik, der Produktion sowie der Arbeitswissenschaft ein.

  7. Grid Computing
    Beschreibt die Form der Nutzung verteilter IT-Ressourcen. Die Nutzung ist vergleichbar mit dem Verbrauch von Wasser, Strom oder Gas: Um den Ort der Erzeugung der Leistung braucht sich der Benutzer nicht zu kümmern; die Abrechnung erfolgt nach Verbrauch; die Qualität der Leistung und die Sicherheit werden gewährleistet. Der Zugang zum Grid ist ähnlich einfach wie der Zugang zum Internet.

  8. Integrierte Leichtbausysteme
    Das Gewicht der Bauteile wird mit Hilfe von innovativen Werkstoffen, Verfahren und Konzepten reduziert. Dabei werden Stabilität, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Leichtbausysteme optimiert.

  9. Industrielle weiße Biotechnologie
    Unter weißer Biotechnologie verstehen wir die industrielle Produktion von organischen Grund- und Feinchemikalien sowie Wirkstoffen mit Hilfe optimierter Enzyme, Zellen oder Mikroorganismen.

  10. Tailored Light-Licht als Werkzeug
    Die Synergieeffekte von Know-how der Oberflächentechnik und Photonik eröffnen für Beschichtungs-, Mikro- und Nanostrukturierungsverfahren ganz neue Entwicklungen - nicht nur für die Medizintechnik und Biotechnologie. In der Füge- und Fertigungstechnik werden insbesondere mit Lasern industriellen Anwendern ganz neue Verfahren angeboten.

  11. Polytronik
    Bezeichnet die Zusammenführung kunststoffbasierter Systemfunktionen zu der Vision "intelligentes Plastik".

  12. Security
    Zu den Sicherheitstechnologien zählen die Fraunhofer-Forscher Schutzkonzepte inkl. Gefährdungs- und Risikoanalyse, Biometrie, Daten- und Kommunikationssicherheit, Analytik, Sensorik und Detektion von sicherheits-relevanten Stoffen wie Drogen und Explosivstoffen.

Alle Technologiefelder sind in der Broschüre jeweils mit Leitanwendungen und Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten beschrieben.

Weitere Information: Fraunhofer-Gesellschaft, Franz Miller, Hansastraße 27C, 80686 München, Tel.: (089) 1205-1300, E-Mail: [EMAIL]franz.miller@zv.fraunhofer.de[/EMAIL]

Artikel von R. Hallenbach - Di, 01.11.2005
Rubrik: Technologie
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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BSI Richtlinie - sicheres WLAN


Das Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Rahmen der IT-Security Area auf der Fachmesse 'SYSTEMS' die 'Technische Richtlinie Sicheres WLAN' präsentiert. Der Leitfaden gibt Handlungsempfehlungen fuer Planung, Auswahl, Beschaffung und Betrieb sicherer Wireless LAN-Systeme.

Mit der Technischen Richtlinie Sicheres WLAN (TR-S-WLAN) foerdert das BSI die Entwicklung und den Betrieb sicherer, interoperabler und standardkonformer Wireless LAN Systeme und Infrastrukturen. "Die Technische Richtlinie richtet sich an alle, die mit der Absicherung von WLAN-Installationen als Planer, Beschaffer, Betreiber oder Nutzer befasst sind. Ihnen wird Hilfestellung bei der Auswahl und Beschaffung sicherer, interoperabler und zukunftssicherer WLAN-Systeme gegeben", erklaert Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. Für Hersteller und Pruefinstanzen werden Sicherheitsfunktionalitaeten von WLAN-Produkten definiert und Verfahren zur Pruefung angegeben.

Wireless LANs haben einen festen Platz in den drahtlosen Zugangstechniken zur IT-Infrastruktur und zum Internet eingenommen. DieKommunikation erfolgt dabei ueber Funk. Damit besteht prinzipiell die Moeglichkeit, dass Angreifer die Signale auffangen und abhoeren, sich unerlaubten Zugang zum WLAN verschaffen oder die Kommunikation stoeren. Zur Gewaehrleistung der IT-Sicherheit ist daher der Einsatz effizienter Mechanismen zur Authentifizierung, Verschluesselung und Integritaetssicherung der Daten auf der Funkstrecke und darueber hinaus unverzichtbar. Durch die vielfaeltigen Anwendungsmoeglichkeiten ist dabei die Komplexitaet von Sicherheitsinfrastrukturen für WLAN bis heute stark gestiegen.

Das BSI empfiehlt die Anwendung der Technischen Richtlinie in den praxisrelevanten Fragen zur Sicherheit von Wireless LAN. Kuenftig ist auch geplant, Pruefungen von Produkten auf Konformitaet zur TR-S-WLAN anzubieten und bei Erfolg zu bescheinigen. Hersteller und Anwender koennen von dieser Moeglichkeit bei Bedarf Gebrauch machen.

Die "Technische Richtlinie Sicheres WLAN" kann ueber den SecuMedia Verlag (http://www.secumedia.de) bezogen werden. Für Bundesbehoerden besteht Zugriff ueber den IVBB (http://www.bsi.ivbb.bund.de/literat/tr/)

Kontakt:
Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik
Postfach 20 03 63
53133 Bonn

Pressesprecher: RD Michael Dickopf
Tel.: +49 (0) 1888 9582-307
E-Mail: Michael.Dickopf@bsi.bund.de
Internet: www.bsi.bund.de
www.bsi-fuer-buerger.de
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 29.10.2005
Rubrik: Technologie
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iW Suite: effektive Druck-Produktion


iW Suite von Canon erleichtert dem Anwender die Dokumentenverwaltung und optimiert Druckprozesse. Dokumente leicht verwalten und Druckaufträge schnell abwickeln - die iW Suite von Canon ermöglicht beide Ziele. Damit wird die Aktenablage einfach und die Druckproduktion effektiv. Die Lösungen der iW Suite sind zudem leicht zu bedienen und bereits für kleinste Unternehmen geeignet.

Die iW Suite von Canon besteht aus dem iW Document Manager sowie dem iW Publishing Manager. Der Canon iW Document Manager schließt die Lücke zwischen den Canon imageRUNNER Systemen, Druckern, Kopierern, Scannern und Faxgeräten auf der einen Seite und einer benutzerfreundlichen digitalen Dokumentenverwaltung auf der anderen Seite. Denn unter der intuitiven Windows-Benutzeroberfläche bietet diese Canon Lösung die effiziente Verwaltung, Suche und Zugriff auf sämtliche Geschäftsdokumente.

Das kleine, aber leistungsfähige Softwarepaket wurde speziell für den Desktop-Alltag entwickelt. Canon deckt damit zusätzlich zu den professionellen Dokumenten-Managemant-Systemen ScanFile und FileDirector das untere Leistungssegment ab. Der iW Document Manager verwaltet alle Dokumente ebenso wie Scans aus Dokumentenscannern und Multifunktionsgeräten. Der Clou: Durch den internen Index findet der Document Manager Inhalte nach Stichworten in gespeicherten Dateien. Ein leistungsfähiges Werkzeug zur Volltextsuche ist ebenfalls integriert. Mit dem iW Document Ma-nager wird damit die Suche nach Dokumenten so einfach wie deren Erfassung. Die Suchergebnisse präsentiert der Document Manager dann als Liste oder Thumbnails in einer Übersicht. Aufwendiges Blättern nach Begriffen entfällt damit, vor allem dann, wenn es einmal schnell gehen soll. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können auf diese Weise leicht Ordnung in ihre Geschäftspapiere und Arbeitsabläufe bringen und die Organisation beschleunigen.


Synergieeffekte mit Ausgabesystemen

Im Zusammenspiel mit Multifunktionssystemen der Serie image-RUNNER, Kopierern, Druckern, Scannern und Faxgeräten ergeben sich im Alltag viele Synergien im Einsatz mit dem iW Document Manager. So lassen sich etwa die Postfächer der imageRUNNER (iR) auslesen und die Dokumente daraus verteilen. Anders herum können Anwender gescannte Dokumente aus den iR-Systemen per Knopfdruck in die Ordnerstrukturen des Document Manager übertragen. Papier wird so einfach zur digitalen und intelligent
verwalteten Information. Zusätzliche Erfassungsmöglichkeiten für Papierdokumente und Dateien bietet der integrierte iW Scan Manager. Verschiedenste Dokumente in Papierform, wie Bücher, Illustrationen, Fotos und Grafiken, können über einen beliebigen TWAIN-kompatiblen Scanner in die iW Document Manager Software importiert und anschließend indiziert und archiviert werden.

Aus dem iW Document Manager heraus lassen sich alle Dateien sehr leicht via Drag & Drop in die Ausgabe übertragen. Ob Drucker, Fax oder E-Mail - wenige Schritte reichen dafür aus. Leichter wird auch die Arbeit mit verschiedenen Formaten: Der iW Document Manager kann mehrere Dokumente und Formate in einer PDF-Datei zusammenfassen. Die iW Document Manager Workgroup bietet darüber hinaus den direkten Zugriff auf Informationen unabhängig vom Standort des Anwenders. Durch den Zugriff via Browser können so auch Außendienstler und Mitarbeiter vom Home Office aus mit der Lösung arbeiten.


Der Publishing Manager macht Druck

Mit dem Canon iW Document Manager sparen Unternehmen beim Auffinden von Informationen Zeit und Geld beim Umgang mit Dokumenten. Der iW Publishing Manager erweitert diese Möglichkeiten bei Bedarf noch und sorgt für eine einfache Druckproduktion. "Das Zusammenspiel von Publishing- und Document Manager zeichnet sich durch das eigene .iwd Datenformat aus. Die bearbeiteten Dateien lassen sich über dieses Datenformat zwischen den beiden Softwarelösungen ohne Probleme und ohne Datenverlust austauschen", sagt Karl Philipp Konietzny, Product Manager Solutions bei Canon Deutschland.

Basierend auf dieser Fähigkeit, unterschiedliche Dokumente und Formate zu kombinieren, sorgt der Publishing Manager für das leichte Handling komplexer Druckaufträge auf einem Canon-Drucksystem. Wie in einem Dateimanager lassen sich unterschiedliche Dateiformate wie zum Beispiel Text, Tabellen und Präsentationen zu einem Dokument zusammenführen und zur Ausgabe an ein Canon-Drucksystem weiterleiten. Einfach praktisch: Die mit der iW-Suite erstellten Dokumente sind weiterhin editierbar. Ob
Nachbearbeitungen oder Anmerkungen vor, während und nach einer Produktion: Jeder Druckauftrag lässt sich für individuelle Zwecke ohne großen Verwaltungsaufwand leicht modifizieren.


Überblick statt nervender Umwege

Mit dem iW Publishing Manager hat Canon eine Lösung entwickelt, die Unternehmen echte Produktivitätsvorteile beim Drucken bringt: Etwa bei der Produktion von Broschüren oder Katalogen, an denen viele Mitarbeiter beteiligt sind. Noch allzu oft verschlingt das händische Kopieren von Seiten ebenso Zeit wie das Zusammenführen heterogener Dateiformate und die
abschließende Schlusskorrektur. Mit dem Publishing Manager erhalten alle aneinem Projekt Beteiligte einen transparenten Zugriff und Überblick.

Von den Fähigkeiten des iW Publishing Managers profitieren Hausdruckereien und Arbeitsgruppen in größeren Unternehmen ebenso wie kleine und mittlere Betriebe, die regelmäßig ein hohes Druckaufkommen haben. Ob MS Word, Excel, PowerPoint, Adobe Acrobat und andere Formate: Alle Dateien werden in einem iW-Dokument zusammengetragen und miteinander kombiniert. Über den
Annotation Editor, dem Werkzeug für die Bearbeitung der Dateien, fügen die Anwender bequem Anmerkungen in Form von Texten, Bildern, Linien, Umrissen oder auch Wasserzeichen hinzu. Es lassen sich Seiten verschieben und Objekte aktualisieren. Sämtliche Weiterverarbeitungsfunktionen für das Dokument, wie zum Beispiel Falzen, Sortieren und Einfügen von Trennblättern, sind zentral im iW-Dokument gespeichert und müssen bei späteren Aufträgen nicht erneut hinzugefügt werden. Die zentrale Datei kann auf dem lokalen PC, innerhalb des Netzwerks oder auf dem Client PC im Document Manager gespeichert werden.


Für den professionellen Auftritt nach außen

Gezieltes Output Management wird immer wichtiger für eine erfolgreiche Kundenansprache und -pflege durch gezielte und professionelle Außenwirkung. Die Funktionen des iW Publishing Manager unterstützen dies durch intelligente Module wie den Variable Printing Editor. Damit können dem .iwd Dokument statische und dynamische Felder aus einer Datenbank hinzugefügt
werden. Druckaufträge mit Außenwirkung wie Geschäftsberichte, Angebote oder Marketingmaterialien werden mit Hilfe der grafischen Benutzeroberfläche auf einfache Weise personalisiert. Das sorgt für den professionellen Auftritt beim Kunden. Auch hier gilt wie beim iW Document Manager: Die Anwender benötigen keine besondere Schulung und können direkt nach der Installation komplexe Dokumente selbst erstellen: Kleine Lösungen erzielen also große Wirkung.


Ein Plus an Leistung mit dem Publishing Manager Pro

Aufbauend auf dieser Lösung bietet Canon zudem den iW Publishing Manager Pro an und rundet damit die iW-Suite ab. Die Pro-Version für das Zusammenstellen und Editieren von Dokumenten für den Druckvorgang unterstützt die professionelle Produktion größerer Volumen und ist vor allem für Agenturen und Druckdienstleister interessant. Ebenso wie der
Publishing-Manager führt der Publishing Manager Pro Dateien aus verschiedenen Quellen in einem iW-Dokument zusammen und verarbeitet Datenbank-Informationen. Ergänzend zum iW Publishing Manager erlaubt die Pro-Version die einfache Digitalisierung analoger Informationen über die integrierte Scan- und Bildbearbeitungsfunktionalität. Änderungen an einem Publishing Manager Pro-Dokument können vom Druckdienstleister oder Kunden in jeder Phase des Produktionszyklus vorgenommen werden, ohne dass dabei das gesamte Dokument neu erstellt oder formatiert werden muss. Die Zentraldokumente im Format .iwd können auch als TIFF-Bilder oder für Proofing-Zwecke als PDF-Dokument abgelegt werden. So lassen sich unerwünschte Änderungen durch den Empfänger ausschließen.

Für gezielte Direktmailings und One-to-One-Marketing-Aktionen, die in Zeiten des Customer Relationship Management zunehmend an Bedeutung gewinnen, bietet der Publishing Manager Pro den variablen Datendruck. Kundendokumente werden einfach mit persönlichen Daten verknüpft und direkt auf einem imageRUNNER-Multifunktionssystem ausgegeben. Personalisierte
Mailings werden so leicht gemacht.


Die Zeitersparnis ist direkt messbar

"Der iW Publishing Manager Pro reduziert die Zeit, die mit der Zusammenstellung und dem Drucken von Berichten, Projektvorschlägen oder Newslettern verbracht wird und gestaltet den gesamten Prozess der Dokumenterstellung einheitlich", so Karl Philipp Konietzny. Damit erfüllt Canon die Kundenanforderungen nach erweiterten Scan-Möglichkeiten, variablem Datendruck und noch mehr Komfort beim Zusammenstellen und Bearbeiten von Dokumenten. Was die Endverarbeitung von Dokumenten angeht, sorgt der Publishing Manager dafür, dass nicht nur bei der ersten Erstellung Zeit gespart wird, sondern auch bei jedem erneuten Ausdruck. Im Zusammenspiel mit einem Canon Drucksystem können die verfügbaren Weiterverarbeitungsoptionen angewählt werden. Viele dieser Funktionen lassen sich für jedes individuelle Kapitel oder auch für einzelne Seiten festlegen. Sämtliche Weiterverarbeitungsfunktionen werden in einem speziellen Job-Ticket für den zukünftigen Gebrauch gespeichert. "Die Kombination aus iW Document Manager und iW Publishing Manager stellt eine kleine Lösung mit großem Nutzen dar", fasst Karl Philipp Konietzny in einem Satz die iW Suite zusammen.

Fotos und weitere Produktinformationen:
http://www.canon.de/about_us/news/solutions_business_news/solutions/iw_suite.asp
Artikel von R. Hallenbach - So, 23.10.2005
Rubrik: Technologie
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Backbone-Netz bei Level 3 ausgefallen


Bei Level 3, einem der größten Backbone-Provider weltweit, kam es am heutigen Freitag Morgen (hiesiger Zeit) zu einem fast vollständigen Ausfall des Backbone-Netzes. Davon betroffen waren auch Netz-Zusammenschaltungen (Peerings) von Level 3 mit anderen großen Carrieren wie der Telekom. Dies hatte zur Folge, dass viele Nutzer Ihre eigenen Webseiten nicht mehr aufrufen konnten. Dementsprechend stark war der Andrang bei den Support-Hotlines der betroffenen Hoster.

Auf der Mailing-Liste der North-American Network Operator Group (NANOG) konnte man nachlesen, wie nach und nach wieder verschiedene Netzabschnitte erreichbar wurden. Mitterweile scheint das komplette Netz von Level 3 aber wieder komplett online zu sein. Auf der Mailingliste war nachzulesen, dass Level 3 ein Routingproblem in großem Umfang eingeräumt habe. Eine offizielle Stellungnahme eines Verantwortlichen aus den USA oder aus Deutschland liegt aber bisher nicht vor.

Einige Netzwerk-Administratoren spekulieren, dass ein weltweites Router-Software-Update bei Level 3 die Ursache des Ausfalls gewesen sein soll. Außerdem sind Gerüchte aufgetaucht, dass es sich bei dem Vorfall nicht um einen Fehler, sondern um eine absichtliche Kappung der Verbindungen zu Konkurrenz-Carriern gehandelt haben soll. Hintergrund dieser Vermutung ist, dass kürzlich das IP-Peering zwischen Level 3 und dem Mitbewerber Cogent ausgesetzt wurde, weil dieser sich weigert, für die Übergabe von IP-Daten in den Level-3-Backbone zu bezahlen.

Level 3 meldete gestern für das dritte Quartal 2005 einen Umsatz von 799 Millionen US-Dollar. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber 910 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal. Dabei wurde ein Quartalsverlust von 204 Millionen US-Dollar verbucht.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 21.10.2005
Rubrik: Technologie
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Frankfurter Buchmesse - Eintrittskarte online bestellen


Die Frankfurter Buchmesse wartet 2005 mit besonderen Kundenservices auf: Fachbesucher können sich online registrieren und anschließend ihre Eintrittskarte bestellen oder direkt selbst ausdrucken. In diesem Jahr gelten die selbst gedruckten Online-Tickets erstmals auch als Fahrkarte im RMV-Gebiet.

Die Besucher müssen damit nicht mehr anstehen und können mit dem selbst ausgedruckten Ticket direkt durch den Einlass. Die durch das Chemnitzer IT-Softwareunternehmen Community4you GmbH realisierte Lösung stellt dabei sicher, dass auch hohe Stückzahlen kein Problem darstellen und jede Karte nur ein Mal funktioniert. Durch die Verbindung mit dem Personalausweis, eindeutiger gültiger Kartennummer und den grafischen Verfahren weisen auch die Nahverkehrstickets eine hohe Fälschungssicherheit mit effektiven Kontrollverfahren auf.

Durch ihre Registrierung können Fachbesucher auch den personalisierten „My Book Fair“ Account mit zusätzlichen Online-Services nutzen. Um eine Eintrittskarte für die Frankfurter Buchmesse zu erhalten, kann der Besucher diese auch auf dem Onlineweg bestellen. Nach Bezahlung erhält er die vollständig personalisierte Karte, die er direkt zu Hause auf seinem Drucker ausdrucken kann. Über das integrierte Print-on-Demand Modul werden die Eintrittskarten inklusive Barcode und Nahverkehrsticket (Kombi-Ticket) erzeugt. Gültige Veranstaltungskartennummern werden automatisch mit den Einlasssystemen abgestimmt. Nach erfolgreicher Bezahlung werden verkaufte Tickets in den Einlasssystemen aktiviert. Auch hohe Stückzahlen und internationale Bestellungen stellen kein Problem dar. Als gültige Zahlverfahren sind Kreditkarten ebenso integriert wie das Lastschriftverfahren.

Neben der Frankfurter Buchmesse stehen die Fachbesucherregistrierung und die Online-Ticket-Lösung der Community4you GmbH etwa 100 Veranstaltungsportalen der Messe Frankfurt GmbH zur Verfügung.

Artikel von W. Janssen - Di, 18.10.2005
Rubrik: Technologie
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Technologie Debatte - quo vadis Jamaika


Deutschland muss wieder Technologie-Standort Nummer eins werden. Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? So oder so ähnlich haben wir ihn gerade in letzter Zeit öfter gehört. Da trifft es sich ja prima, dass nun die drei Parteien, die so kräftig ins gleiche Horn bliesen, nun die Chance haben, als Jamaika-Koalition den Parolen Taten folgen zu lassen.

Schaut man nun etwas genauer hin, so stellt der geneigte Wähler fest, dass die Inhalte der Worthülsen kaum gegensätzlicher sein könnten. Während die einen die Informations- und Kommunikationstechnologie gerne in einen Orwell'schen Überwachungsstaat verwandeln würden propagieren die nächsten Verschlüsselung und Datenschutz als Ausdruck der Freiheit jedes Einzelnen. In der Autoindustrie wollen die einen 'Freie Fahrt für freie Bürger' während wir von den nächsten die Ökosteuer erben würden. Auch die Biotechnologie ist prima, wenn nicht auch die Gen- und Stammzellen-Forschung dazugehören würde.

Trotzdem gibt es Hoffnung: die Energie- und Umwelttechnik könnte nicht nur der kleinste gemeinsame Nenner, sondern Deutschlands Hightech-Zukunft werden. Nicht nur durch die subventionsgesteuerte Zwangsverwindräderung hat unsere Industrie inzwischen bei vielen Technologien - von erneuerbaren Energien bis zu Wasseraufbereitung für die Dritte Welt - einen sehr hohen Standard erreicht. "Cleantech" könnte durch Synergieeffekte andere Schlüsselbranchen mitreißen und aus der Lethargie befreien.

Wir dürfen gespannt sein, ob das Jamaica-Bündnis nun genauso Phantasie bleiben wird wie die Schwampel unaussprechlich und wir doch die GK, die Große Koalition - oder doch eher die große Kungelei - erleben werden. Mit letzterem haben jedenfalls alle Beteiligten genug Erfahrung.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 20.09.2005
Rubrik: Technologie
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Beteiligungskapital für junge High-Tech-Unternehmen


Rund 300 neu gegründete Technologieunternehmen, deren Kern ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ist, können mit durchschnittlich 500.000 Euro Beteiligungskapital durch einen neuen High-Tech-Fonds unterstützt werden.

Der High-Tech Gründerfonds ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, der Industrieunternehmen BASF, Deutsche Telekom und Siemens und der KfW-Bankengruppe. Mithilfe dieser "Seedfinanzierung" sollen die Unternehmensgründer F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines "proof of concepts" oder bis zur Markteinführung führen können. In Anschlussfinanzierungen können die Beteiligungsunternehmen weitere 500.000 Euro erhalten. Die Mittel werden den Gründern in einer Kombination aus Eigenkapital und Nachrangdarlehen zu attraktiven Bedingungen zur Verfügung gestellt. Die Gründer selbst steuern 20 Prozent der Mittel als Eigenkapital bei. Die Finanzierung ist so konzipiert, dass die neugegründeten Unternehmen ohne Abstriche weitere Forschungszuschüsse in Anspruch nehmen können.

Der High-Tech Gründerfonds wendet sich insbesondere auch an angehende Gründer, die mit Förderprogrammen EXIST-Seed und EXIST-GO des Bundesforschungsministeriums auf die Gründung vorbereitet wurden.

Konditionen: Die Antrag stellenden Unternehmen dürfen nicht älter als ein Jahr sein und müssen die Definition der Europäischen Union für Kleine Unternehmen erfüllen, das heißt, sie beschäftigen nicht mehr als 50 Mitarbeiter, und Bilanzsumme oder Jahresumsatz betragen nicht mehr als 10 Mio. Euro. Die Unternehmen müssen ihren Standort in Deutschland haben. Weitere Kriterien und Bewerbungsschritte finden Sie im Internet unter Informationen http://www.high-tech-gruenderfonds.de.

Für die Abwicklung der Beteiligungen und die Betreuung der Unternehmen ist die eigenständige "High-Tech Gründerfonds Management-Gesellschaft" tätig. Diese wird durch ein regionales Netzwerk von Coaches gestützt, die sich um die Vor-Ort Betreuung der Gründer kümmern und sich selbst am Unternehmen beteiligen sollen.

Kontakt: High-Tech Gründerfonds Management GmbH, Ludwig-Erhard-Allee 2, 53175 Bonn, Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer, E-Mail: [EMAIL]info@high-tech-gruenderfonds.de[/EMAIL], Telefon: 0228-965685-00, Fax: 0228-965685-50, Internet: http://www.high-tech-gruenderfonds.de

Die IHK bietet Tipps zur Erstellung eines Businessplans, Schutzrechten oder steuerlichen Aspekten unter: http://www.ihk-startup.de und unterstützt Unternehmensgründer u. a. bei der Erstellung von Konzeptskizzen.

Ansprechpartner für technologieorientierte Unternehmensgründer: IHK Hannover: Christian Treptow, Innovationsförderung, Schiffgraben 49, 30175 Hannover, Tel.: (0511) 3107-411, Fax: (0511) 3107-410.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.09.2005
Rubrik: Technologie
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Canon-Drucker - Nachfüll-Tinte weiter verwendbar


Der Drucker-Hersteller Canon führt bei seinen Druckern Patronen mit integrierten Chips ein. Entgegen erster Annahmen ist das Nachfüllen und der Kauf billiger Nachbauten weiter möglich.

Das Geschäft mit dem "schwarzen Gold" - wie Druckertinte wegen ihres hohen Preises manchmal genannt wird - ist lukrativ und deshalb hart umkämpft. Etliche Druckerhersteller setzen technische Barrieren ein, um billigere Fremdanbieter auf Abstand zu halten. Auch Canon führt nun neue, mit elektronischen Komponenten bestückte Druckerpatronen ein, lässt aber - anders als die Konkurrenz - günstige Patronen von alternativen Anbietern weiterhin zu.

"Sowohl das Nachfüllen der Originalpatronen mit einer Spritze, wie auch der Einsatz billiger Nachbaupatronen ist weiter möglich," stellte Michael Lukschander, Marketing-Leiter von Canon Österreich, gegenüber dem österreichischen Fernsehen ORF.at klar.

Andere Hersteller wie Lexmark, Epson und Hewlett-Packard verhindern mittels integrierter Chips in den eigen Original-Druckerpatronen den Einsatz günstiger Alternativen. Es wurde wurde spekuliert, dass auch Canon deswegen den neuen Patronentyp einführt.

Der integrierte Chip und die Leuchtdiode seien lediglich eine reine Füllstandskontrolle und dienten einem höheren Komfort für die Kunden, so Lukschander. Das ziehe keinerlei Einschränkungen beim Nachkauf von Druckerpatronen nach sich. Selbst wenn die LED anzeige, dass der Tank leer sei, sei ein Weiterdrucken bei allen Canon-Geräten möglich, erklärte Lukschander weiter.

Produkte anderer Hersteller verweigern oft den Weiterdruck, sobald der Tank als leer angezeigt wird, obwohl er noch einen Rest an Tinte enthält. So erzwingen die Hersteller einen vorzeitigen Patronentausch, obwohl dieser noch nicht nötig wäre.

Canon ist wegen seiner vergleichsweise niedrigen Druckkosten erste Wahl für viele Benutzer.
Artikel von R. Hallenbach - So, 28.08.2005
Rubrik: Technologie
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XML Tage 2005: XML-Kongress-Messe in Berlin


Vom 12. - 14. September 2005 treffen sich über 400 Wissenschaftler, Entwickler und Unternehmer an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Erfahrungsaustausch im Bereich XML-Technologien. Durch ihr vielfältiges Programm, mit wissenschaftlichem Konferenzprogramm, Tutorials, Wirtschaftsforen, Podiumsdiskussionen, Produktpräsentationen und dem W3C-Tag haben sich die Berliner XML Tage inzwischen als führende deutschsprachige XML Veranstaltung etabliert. Schirmherr der Veranstaltung ist der Berliner Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf. Eröffnet werden die Berliner XML Tage von Ulrich Kasparick, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Veranstaltung wird finanziert durch Teilnahmegebühren und Sponsorenbeiträge. Hauptsponsor ist die Microsoft Deutschland GmbH.

Die diesjährigen Berliner XML Tage stehen ganz im Zeichen von Web Services, Semantic Web, Sprachverarbeitung und Multimediaanwendungen mit XML-Technologien. Neuer Themenkomplex im wissenschaftlichen Konferenzprogramm sind XML-basierte Human-Resource-Anwendungen.
Dem Thema E-Learning wird in diesem Jahr im Rahmen des eintägigen Wirtschaftsforums ein eigenes Forum eingerichtet. Mit Spannung werden die Expertengespräche in Form von Podiumsdiskussionen zu den Themen "Standardisierung - Positiver Impuls oder Hemmnis im Markt“ und "Stärken und Schwächen der Berliner IT-Strategie“ erwartet. Highlight am Schlusstag der Berliner XML Tage ist der W3C Tag des deutsch-österreichischen W3C Büros mit seinem Themenschwerpunkt Mobile Web.

Der Konferenzvorsitz für den wissenschaftlichen Teil der Konferenz liegt in den Händen von Dr. Rainer Eckstein von der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf von der Freien Universität Berlin. Die Federführung für die Ausrichtung des Wirtschaftsforums liegt bei Rainer Thiem und Dr. Joachim Quantz vom xmlcity:berlin e.V. Das E-Learningforum wird ausgerichtet von der Berliner E Learning-Initiative "Berlin - Stadt des Wissens“.

Die Teilnahme am Wirtschafts- und E-Learningforum sowie den Expertengesprächen ist kostenfrei. Detaillierte Infos zum Programm und den Teilnahmegebühren sind zu finden unter:
www.berliner-xmltage.de

Anmeldung zur Teilnahme an den Veranstaltungen unter:
www.xml-clearinghouse.de
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 15.08.2005
Rubrik: Technologie
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VB-C50FSi: Canon Netzwerk-Kamera mit Ethernet-Technologie


Die VB-C50FSi von Canon ist eine neue Netzwerkkamera mit PoE-Technologie (Power over Ethernet), die sich für den Einsatz als Internet-Webcam oder Überwachungskamera eignet. Das 26fach Zoomobjektiv mit zusätzlichem 12fach Digitalzoom und die hohe Auflösung von bis zu 768 x 576 Pixeln sorgen für scharfe Videobilder. Damit ist die Kamera besonders für Überwachungsfirmen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geeignet.

Aber auch überall da, wo beispielsweise per Internet an öffentlichen Pressekonferenzen und anderen Veranstaltungen teilgenommen werden soll, können Netzwerkkameras zum Einsatz kommen. Die VB-C50FSi ist ab August 2005 imHandel und wird voraussichtlich 1.199,- Euro kosten.

Der neue leistungsstarke Canon Prozessor DIC2SK der VB-C50FSi liefert Bilder in hervorragender Qualität. Auf der Grundlage moderner Digitalkamera-Technologie verarbeitet er die vom CCD-Sensor empfangenen Signale. Das sichert hohe Farbgenauigkeit ohne störendes Bildrauschen.

Neben der hohen Auflösung sorgt die Bildfrequenz von bis zu 25 Bildern pro Sekunde für detaillierte, natürlich wirkende Videobilder. Das Canon Zoomobjektiv mit 26fach optischem Zoom erfasst auch weit entfernte Motive präzise. Ideal für den Überwachungseinsatz: Über die im Lieferumfang enthaltene Software ist eine vollständige Zoom-Steuerung möglich. Für die Bewegungserkennung können vier Bereiche mit voneinander unabhängigen Einstellungen gewählt werden.

Bildqualität und Bildfrequenz lassen sich auf die Netzwerk-Bandbreite einstellen. Die Kombination aus hochempfindlichem CCD-Sensor, lichtstarkem Objektiv und langer Belichtungszeit ermöglicht die präzise Erfassung von Farbbildern ab einer minimalen Beleuchtungsstärke von 1 Lux. Im Night-Modus liefert die VB-C50FSi sogar bei fast völliger Dunkelheit klare Schwarzweißbilder. Hierzu ist eine separate Infrarotlichtquelle in der Nähe der Kamera erforderlich.

Die integrierte Shading Correction bringt Licht ins Dunkel bei Objekten im Gegenlicht. Vorteil: Es werden nur die dunklen Bereiche korrigiert. Alternativ kann auch die dreistufige Gegenlichtkorrektur eingesetzt werden. Weitere Einstellungen für optimierte Wiedergabequalität sind die automatische oder manuelle Belichtungssteuerung, manuelle Entfernungseinstellung, Rauschunterdrückung und der automatische Weißabgleich.

Das unauffällige Gehäuse enthält neben der Kamera auch den Server. Ein einfaches LAN-Kabel (RJ-45) und der Stromanschluss genügen zum Senden von Live-Videos. Alternativ kann die VB-C50FSi den Strom dank PoE (Power over Ethernet) auch nur über das Ethernet-Netzwerk beziehen. Das ist wirtschaftlich und praktisch.

Bis zu 50 Clients können die Videobilder gleichzeitig in Echtzeit betrachten - im LAN oder per Internet. Auf Wunsch lässt sich der Zugriff auf autorisierte Teilnehmer beschränken.

Die Möglichkeiten beim Einsatz als Überwachungskamera bieten ein abgerundetes Bild: automatisches Versenden von E-Mails mit Warnhinweis, Anschluss an externe Geräte (Alarmsystem oder Sicherheitsbeleuchtung) oder Übermittlung von Audio- oder Videosignalen über das Ethernet-Netzwerk an angeschlossene Lautsprecher, beziehungsweise Bildschirme.

Die VB-C50FSi wird mit topaktueller Software wie beispielsweise VB Administration Tools, VB Collector Software und VB Admin Viewer geliefert. Die Kamera eignet sich für die Wandmontage, über ein spezielles Befestigungselement auch für Deckenmontage.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 09.08.2005
Rubrik: Technologie
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Laser-Fingerabdruck - Dokumente werden vor Betrug geschützt


Ein neues Sicherheitssystem ist jetzt von Britischen Wissenschaftlern entwickelt worde. Ihr "Laser Oberflächen Authentifizierungs"-System (LSA) kann den "Fingerabdruck" eines Dokuments erkennen. Dazu scannt es die Oberfläche des Materials und kann so winzige Unterschiede in der Zusammensetzung von Papier, Plastik, Metall oder Keramik erkennen. Das sysstem soll eine kostengünstige Alternative zu aufwändigen Technologien zur Identitätssicherung sein und wurde von Nanotechnologen am Imperial College London entwickelt.

Laut Russel Cowburn, Professor für Nanotechnologie, sind die Abweichungen an der Oberfläche so minimal, dass es nahezu unmöglich ist, sie zu fälschen. Für Dokumente aus Papier, Plastikkarten und Verpackungen könnten durch das LSA-System so ein einzigartiger "Fingerabdruck" ermittelt werden. "Es scheint, als hätten die Materialien eine einzigartige DNA."

Der "Fingerabdruck" eines Materials besteht aus Erhebungen und Vertiefungen, die ein paar hundert Nanometer groß sind. Um sie zu messen haben sich die Forscher eines optischen Phänomens bedient, das unter der Bezeichnung "Laser Speckle" bekannt ist und die Variationen in der Oberfläche aufspürt. Der gebündelte Laserstrahl wird dabei über eine Oberfläche geführt und ein Scanner zeichnet auf, wie der Laserstrahl von der Oberfläche zurückgeworfen wird.

In einer möglichen Anwendung zum Beispiel bei Reisepässen, Kreditkarten, ID-Karten, Banknoten oder CDs kann der tragbare Laser-Scanner eine Oberfläche abtasten, die Merkmale decodieren und mit einer Datenbank vergleichen. Nach Angaben der Nanotechnologen ist das LSA-System extrem genau und billiger als andere Identifizierungs-Methoden.
Artikel von R. Hallenbach - So, 07.08.2005
Rubrik: Technologie
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Test - Farb-Laserdrucker immer besser


Laserdrucker werden immer besser und billiger. Die Tintentechnologie ist dagegen bald ausgereizt. Zu diesem Ergebnis kommt das Testmagazin „Konsument“, das in seiner aktuellen Ausgabe 25 Farb-Tintenstrahldrucker und 7 Farb-Laserdrucker untersucht.

Seit dem letzten Farblasergeräte-Test von „Konsument“ im Jahr 2003 haben sich die Preise halbiert: Waren damals noch rund 1000 Euro und mehr zu berappen, so kostet das teuerste Modell beim diesjährigen Test nur mehr 480 Euro. Und sie werden immer besser: Die besten Laserdrucker schaffen heute Fotos, die mit älteren Tintenstrahldruckern keinen Vergleich mehr zu scheuen brauchen. Doch trotz bemerkenswertem Aufholprozess der Farb-Laserdruckersind Tintenstrahldrucker für den Fotodruck immer noch besser und billiger. Sie sind bereits ab 50 Euro erhältlich, die getesteten Laserdrucker gibt’s ab 320 Euro.

Die großen Vorteile der Lasertechnologie: Die niedrigen Betriebskosten und die Schnelligkeit. Die Nachteile – neben der geringeren Fotoqualität und den höheren Anschaffungskosten: Laserdrucker sind groß, schwer, laut und verbrauchen mehr Strom.

„Die Tintentechnologie nähert sich ihrem Höhepunkt: Viel mehr Verbesserungen scheinen kaum noch möglich“, vermutet Franz Floss, Bereichsleiter Untersuchungen beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). Heute schon bieten manche Geräte bis zu zehn Farben, um die digitalen Bilder möglichst originalgetreu darzustellen. Das macht den Fotodruck alles andere als preiswert, vor allem weil viele Drucker bereits eine leere Patrone anzeigen, wenn noch genügend Farbe vorhanden wäre, kritisiert Floss.

Der beste Tintenstrahldrucker im Test ist „Canon Pixma iP3000“ – er kostet knapp 100 Euro. Deutlich teurer kommt „Epson Aculaser C1100“ – mit rund 365 Euro der beste Laserdrucker.

Bei den Tintenstrahldruckern sollten aber die Tintenkosten kaufentscheidend sein, denn die gehen mehr ins Geld: Zwischen 0,96 Euro und 3,05 Euro kostet etwa ein Ausdruck pro Seite Foto im Test.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 06.08.2005
Rubrik: Technologie
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VoIP-Telefon snom 360 mit neuen Features


Für das VoIP-Telefon snom 360 gibt es eine neue Firmware (Version 4.0), die eine größere Kompatibilität zu SIP-Telefonie Providern, verbessertes Audio-, Bandbreiten- und Speicher-Management sowie höhere Performance und Flexibilität bietet.

Das snom 360 ist bekannt durch ein großes Display, die eingebauten Sicherheitsfeatures und zahlreiche Funktionen, die den Büroalltag erleichtern. Neu hinzugekommen sind folgende zusätzliche Extras und Verbesserungen:

Erweitert wurde die Interoperabilität zu den SIP-Telefonie Providern (ITSP). Mit der Version 4.0 arbeitet das snom 360 nahezu "plug and play" mit den meisten SIP-basierenden ITSP Netzbetreiber-Diensten. Zusätzlich ist das IP-Telefon zu weitaus mehr Serviceanbietern kompatibel, die heute noch keine NAT Problem-Lösungen wie beispielsweise Session Border Controller einsetzen.

Ein verbessertes Speicher-Management und die Unterstützung der aktuellen IETF-Spezifikation Bridged-Line Appearance (BLA) ermöglichen die gleichzeitige Nutzung von 12 Leitungen bei 12 verschiedenen Providern und den flexiblen Einsatz in gängigen Telefonieanwendungen.

Verbesserte Audio-Features und Bandbreiten-Management - Das snom 360 ist nun mit optionaler Silence Suppression und Voice Activity Detection ausgestattet, was einen geringeren Bandbreiten-Verbrauch bedeutet. Auch gibt es weniger Nebengeräusche.

Das neue Speicher-Management erhöht zusammen mit erweiterten programmierbaren Funktionen Flexibilität und Power des snom 360 für Nutzer, Integratoren und Entwickler. Die Konfigurieroptionen wurden wesentlich verbessert. Vor allem Entwickler werden sich freuen, dass nun weitaus mehr vorhandene Power der 360 Linux Plattform für integrierte Telefon-Applikationen nutzbar wird.

Bei den Web- und User-Interface Features gibt es verschiedene Erweiterungen. Zum Beispiel beim Keypad, dessen Menüs überarbeitet und eine effizientere Cursorkontrolle eingestellt wurden. Neu beim Web-Interface sind verbesserte Statusanzeigen und Wählmöglichkeiten.

Die Version 4.0 stattet das snom 360 mit einem SNMP-Agent (Simple Network Management Protocol) aus, der Fernadministration ermöglicht und für professionelle Betreiber Telefoniedaten zu Netzwerkmanagement-Systemen liefert oder Ausfälle meldet, falls es nötig ist.

Mit der neuen Firmware-Version führt snom zu Gunsten eines sicheren Updates einen Lizenzkey zur Authentifizierung bei künftigen Firmware-Downloads ein: ein Standard in punkto Sicherheit, der auch von Partnern und OEM Kunden vertrauensvoll genutzt werden kann.

"Das snom 360 ist das Flaggschiff innerhalb unserer VoIP-Telefon Produktlinie und seit seinem Einsatz in der Praxis haben wir von Distributoren und Anwendern sehr viel positives Feedback bekommen", sagt Dr. Christian Stredicke, CEO von snom. Die Software-Version 4.0 markiert einen weiteren entscheidenden Schritt: Sie ist das Produkt monatelanger Arbeit, an dem mit ihrer Kritik und Vorschlägen vor allem Reseller, Integratoren, Carrier und "Early Adopters" beteiligt waren. "Dennoch ist die neue Firmware mehr als bloß eine erweiterte Neuauflage", so Stredicke. "SIP ist mittlerweile ein stabiler Standard. Wir wollen das in einer neuen "Release-Strategie" widerspiegeln, die im Sinne des Nutzers mit weniger häufigen Updates auskommt, dafür größeren Fokus auf Stabiltät und Nutzen setzt".

Einfache Installation

Der Update erfolgt einfach durch das Herunterladen zweier Dateien von der snom-Website, die dann auf dem Telefon zu installieren sind. Aktiviert wird das ganze mit einem Lizenzkey, den man von snom per ZIP-File erhält. Das Herunterladen ist kostenfrei.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 02.08.2005
Rubrik: Technologie
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APC und BMW Group unterstützen Konzert-Reihe des Münchener Kammerorchesters


APC Deutschland GmbH und BMW Group unterstützen gemeinsam die Konzertreihe "Nachtmusik der Moderne" des Münchener Kammerorchesters unter der Leitung von Christoph Poppen in der Pinakothek der Moderne. Beide Unternehmen beweisen mit dem Sponsorship ihr soziales und kulturelles Engagement. Den Auftakt zur Veranstaltungsreihe macht das "Komponistenporträt Frank Martin" am 24. September. Hierfür wird als besonderer Gast die Witwe des 1974 verstorbenen Komponisten Frank Martin erwartet.

American Power Conversion Corporation (NASDAQ: APCC) mit Hauptsitz West Kingston, Rhode Island, wurde 1981 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von End-to-End Infrastruktur-Verfügbarkeitslösungen, welche die Handhabbarkeit, Verfügbarkeit und Leistung von Informations- und Kommunikationssystemen sicherstellen und verbessern. Das Unternehmen fördert in Partnerschaft mit der BMW Group das Münchener Kammerorchester bei der "Nachtmusik der Moderne" in freundschaftlicher Zusammenarbeit. Die BMW Group ist zudem der Pinakothek der Moderne eng verbunden und hier maßgeblich in der "Art of the Car Design" vertreten.

"Wir verfolgen unsere Geschäftsmöglichkeiten weltweit sehr intensiv und beobachten aufmerksam sowohl Industrietrends als auch Kundenbedürfnisse und neue Märkte; denn diese definieren unsere Ziele," so Brigitta Rehnke, Country Markom Managerin bei APC Deutschland. "Im Mix der Kommunikationsmittel hat APC Deutschland mit dem hier vorgestellten Kultursponsoring sein Konzept nun um ein weiteres Instrument ergänzt."

APC sieht diese neue Funktion auch in der Rolle des "Corporate Citizenship": "Unsere Führungsposition bringt eine hohe Verpflichtung mit sich, den Unternehmenswert unter Berücksichtigung der Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung weiter zu steigern - als Messlatte für Verantwortungsbewusstsein, lokal und global," so Rehnke weiter.

Mit dem Münchener Kammerorchester hat APC einen Klangkörper gefunden, der wie kein anderer versteht, Brücken zu schlagen zwischen Tradition und Innovation. Bereits im dritten Jahr präsentiert es im Rahmen der Nachtkonzert-Reihe Komponistenporträts in der Gegenüberstellung von Orchester- und Kammermusikwerken. Die Konzerte unter Mitwirkung namhafter Solisten finden jeweils samstags um 22 Uhr statt und werden durch eine Einführung um 21.00 Uhr im Ernst von Siemens-Auditorium ergänzt.

Der Eintritt beträgt 24,-, 16,- und 9,- Euro (jeweils zzgl. Vvks-Gebühr). Der Kartenvorverkauf ist nur über Münchenticket (muenchenticket.de, Tel. 089 /54 81 81 81) und am Veranstaltungstag an der Abendkasse im Museum möglich.

Artikel von H. Gaerber - Di, 02.08.2005
Rubrik: Technologie
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Neuer Breitbandatlas vereinfacht Verfügbarkeit Abfrage


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat aktuell ein neues Informationsportal im Internet gestartet, über das sich Bürger und Unternehmen über DSL, UMTS, TV-Kabel, Glasfaser, WIMAX und andere Breitbandtechnologien umfassend informieren können.

Kernstück des Portals ist der Breitbandatlas, der erstmalig in dieser umfassenden veröffentlicht wird. Über eine einfache Online-Datenbankabfrage kann hier deutschlandweit die Verfügbarkeit von Breitbandtechnologien und damit das Angebot von schnellen Internetzugängen bis auf Gemeindeebene recherchiert werden. Der Atlas bietet einen guten ersten Überblick über die Anzahl der vor Ort angebotenen verschiedenen Breitbandtechnologien und ihre Verfügbarkeit, die im Ergebnis der Abfrage kartographisch ausgewiesen wird.

Im Breitbandatlas wurden die Angaben von über 100 Anbietern von Breitbandzugängen zu ihrem Versorgungsgebiet (Stand 31. März 2005) zusammengefasst und aufbereitet. Im Mittelpunkt des Interesses bei den Datenbankabfragen wird wohl der Bereich DSL stehen, der den Breitbandmarkt derzeit klar dominiert. Die lokale Verfügbarkeit von DSL wird beim Breitbandatlas nicht in den Gemeindegrenzen dargestellt sondern in vereinfachten Verfügbarkeitsflächen um einen Hauptverteiler und ermöglicht dadurch eine bessere Abschätzung der Versorgungsbereiche.

Für eine erste Orientierung ist der Breitband-Atlas ein nützliches Instrument, das aufzeigen kann welche Breitbandtechnologien vor Ort verfügbar sind oder auch wo eventuell noch keine schnellen Internetzugänge angeboten werden. Restriktionen der Ergebnisse des Breitbandatlasses liegen aber beispielsweise in möglichen Abweichungen durch die Entwicklung in den letzten vier Monaten seit der Daten-Erhebung im März 2005 oder der Angabe von Durchschnittswerten für ganze Gemeinden.

Für eine verbindliche Auskunft zur Versorgungssituation eines bestimmten Standortes sollten also auf jeden Fall die jeweiligen Anbieter direkt angefragt werden.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 22.07.2005
Rubrik: Technologie
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Fingernagel als Datenspeicher


Weil der japanische Forscher Yoshio Hayasaki den vielen Ausweisen und Kreditkarten überdrüssig war, hat er nach alternativen Speichermethoden für Daten gesucht und ist dabei auf menschliche Fingernägel als potentielle Datenträger gestoßen. Das berichtet die Fachzeitschrift Optics Express (Abstract). Hierin werden Yoshio Hayasaki und seine Kollegen von der Tokushima Universität zitiert, die Experimente mit 2 x 2 Quadratmillimeter "großen" Fingernägeln durchgeführt haben.

Es wird berichtet, die Forscher hätten mit einem Titan-Saphier-Laser ein Fingernagelstück beschrieben, der die Pulse von rund 100 Femtosekunden (1 Femtosekunde = 10 hoch minus 15 Sekunden) und 800 Nanometer Wellenlänge punktuell auf drei verschiedenen Aufzeichnungsschichten in 40, 60 und 80 Mikrometer Tiefe fokussierte. Dabei wurde jedes Bit mit einem Durchmesser von etwa 3 Mikrometern einzeln durch einen Puls gesetzt. Eingelesen wurden die Informationen mit einem Schrittmotor, der das Fingernagelstück um 5 Mikrometer seitwärts sowie zum Wechsel der Schichten um 20 Mikrometer in die Höhe veränderte. Ausgelesen wurden die Informationen mit einem optischen Fluoreszenzmikroskop, das unter UV-Bestrahlung die eingeschriebenen Bitmuster sichtbar macht und in einem CCD-Bildsensor überträgt. Bei einer nutzbaren Fläche von 5 x 5 Quadratmillimetern, lassen sich auf diese Weise 5 Megabit abspeichern, so der Artikel.

Das Forscherteam arbeitet bereits an einem System, das die Daten auf die Kuppe eines lebendigen Fingers schreiben kann. "Eine Schlüsselanwendung wird die individuelle Authentifizierung sein", glaubt Yoshio Hayasaki. Die eingelesenen Daten werden allerdings nicht lange halten, denn nach maximal 170 Tagen ist ein durchschnittlicher Fingernagel komplett ausgewachsen.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 16.07.2005
Rubrik: Technologie
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Elektronisches Papier in Farbe von Fujitsu


Nach Angaben der Firma Fujitsu Laboratories ist es dem Unternehmen gelungen, das erste farbige und biegsame elektronische Papier herzustellen, dass seinen Bildinhalt auch ohne Stromzufuhr behält. Es zeigt farbige Bilder, ohne dass sich die Qualität der Darstellung beim Biegen des Displays ändert. Das elektronische Papier besteht dabei aus drei Schichten, die jeweils auf ein durchsichtiges, filmähnliches Substrat aufgebracht sind und mit den Grundfarben Rot, Grün und Blau die Farbbilder erzeugen. Durch dieses Verfahren sind bei der Darstellung keine Farbfilter oder Polarisatoren notwendig, wodurch kräftigere Farben als bei den üblichen reflektiven LC-Displays erzielt werden, so der Hersteller.

Das elektronische Papier soll in seinen Eigenschaften normalem Papier recht nahe kommen: Es ist dünn, flexibel und leicht. Strom benötigt es nur, um die Darstellung zu ändern, was einen niedrigen Stromverbrauch verspricht. Zur Änderung des Bildes soll eine minimale Energie ausreichen, ähnlich der Radiowellen, wie sie bei RFID verwendet werden. Hierdurch verringert sich auch die Leistungsaufnahme des farbigen E-Papers um drei bis fünf Potenzen gegenüber konventionellen Bildschirmen. Fujitsu sieht als Anwendungsgebiete nicht nur Bildschirme für PDAs oder Handys, sondern beispielsweise auch Werbeschilder, Informationsbildschirme und sogar Speisekarten und Preisschilder an Supermarktregalen.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 15.07.2005
Rubrik: Technologie
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Bitkom fordert Innovationsminister


Vor dem Hintergrund der geplanten Neuorientierung unserer Bundesregierung meldet sich Bitkom Chef Willi Berchtold zu Wort und fordert einen Innovationsminister. "Wir brauchen eine Ressort übergreifende Innovationspolitik und jemanden, der sie verantwortet, direkt im Kanzleramt", sagte der Präsident des Branchenverbands Bitkom, Willi Berchtold, am heutigen Dienstag in Berlin. "Um das deutsche Arbeitsplatzproblem zu lösen, müssen wir wieder die Quellen des Wachstums in den Blick nehmen", meinte Berchtold und prognostizierte hohe Zahlen für die Zukunft: "In den kommenden zehn Jahren könnten bis zu 370.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden", so Berchtold weiter. Derzeit arbeiten laut Bitkom in der IT-Branche etwa 750.000 Menschen, die einen Umsatz von 135 Milliarden Euro erwirtschaften.

"Mit einem Staatsminister im Kanzleramt, der für die Innovations- sowie die Politik der Bundesregierung für Informations- und Telekommunikationstechnik zuständig ist, könne es gelingen, die Potenziale der ITK-Branche richtig zu nutzen", meint Berchtold. Die Grundlage für eine erfolgreiche Innovationspolitik ist aus Berchtolds Sicht vor allem die Ausbildung: "Innovation braucht Innovationseliten, und Innovationseliten brauchen frühe Förderung. Wir haben erfolgreiche Programme für musisch und sportlich Talentierte. Das soll so bleiben, muss aber durch vergleichbare Ansätze für technische Begabungen ergänzt werden. Außerdem sollten naturwissenschaftlich-technische Gymnasien in allen größeren Städten eingerichtet werden, die spezielle Klassen oder Kurse für besonders begabte Schülerinnen und Schüler anbieten".

Der Bund müsse insgesamt mehr Kompetenzen in der Bildungspolitik erhalten, fordert der Bitkom schon länger, stellt aber auch klar, dass die Hochschulen mehr Autonomie bekommen und über die Verwendung von Studiengebühren vollständig selbst entscheiden sollten. Nach Meinung der Bitkom sollten die öffentlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung um mindestens fünf Prozent jährlich steigen. Ein Technologiefonds könnte Kapital für "international orientierte, wachstumsstarke mittelständische Hightech-Unternehmen" liefern. Der Staat könnte sich mit der Digitalisierung in Verwaltung, Gesundheits- und Bildungssystemen sowie Sicherheitsbehörden als "Leitanwender neuer Technologien" profilieren.

Artikel von M. Hellmann - Di, 05.07.2005
Rubrik: Technologie
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Erste DDR3 Speicher-Bausteine von Infineon


Der Chip-Hersteller Infineon hat mit der Auslieferung der ersten Speicher-Bausteine mit DDR3 (Double Data Rate 3)-Funktionalität begonnen. Erste Computersysteme mit der DDR3-Speichertechnologie, die gemeinsam mit Nanya Technology Corporation entwickelt wurde, sollen in der zweiten Hälfte 2006 verfügbar sein.

"DDR3 ist die Zukunftstechnologie, um den steigenden Anforderungen an Mobilität, sowie privaten und geschäftlichen Multimediaanwendungen gerecht zu werden", sagte Michael Buckermann, Leiter der Business Unit Computing von Infineon, zu den Aussichten der Neuentwicklung. Nach seinen Angaben sei bei Versuchen auf einer DDR3-Test-Plattform "herausragende Ergebnisse in Bezug auf die Signalqualität erzielt und die DDR3-Funktionalität" nachgewiesen worden. Es ist zu erwarten, dass DDR3 der nächste Standard für sehr schnelle Komponenten und Module für Serversysteme, Desktops und Notebooks mit geringem Leistungsverbrauch wird.

Die DDR3-Komponenten von Infineon haben eine Datenrate von 1067 MBit/s. Dies entspricht dem Laden von rund 40 Musikstücken in MP3-Qualität innerhalb einer Sekunde. Die Versorgungsspannung der Speicher wird von 1,8 Volt bei DDR2 auf nur 1,5 Volt bei DDR3 reduziert.

Die Chips von Infineon erreichen heute schon Datenraten von 800 Mbit/s bzw. 1067 Mbit/s, die weiteren Entwicklungsaktivitäten werden sich darauf konzentrieren, diese bis auf 1600 Mbit/s zu steigern. Im Vergleich zu gängigen DDR2-Speichern würde das eine Verdopplung der maximalen Datenraten bedeuten.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 13.06.2005
Rubrik: Technologie
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WiMAX - Mainboard für Basistationen heißt Glenfield


In der Vorankündigung zur Telekommunikationsmesse Supercomm wurde bekannt, dass Intel während der Ausstellungszeit vom 06. Juni bis zum 09. Juni 2005 den Prototypen eines Mainboards für WiMAX-Basistationen vorstellen wird. Dem Bericht zufolge wurde das Mainboard mit dem Namen -Glenfield- zwar auf einer Presseveranstaltung von Intel erwähnt, eine offizielle Pressemitteilung hierzu hat Intel hierzu bisher aber nicht herausgegeben.

Laut Mitteilung heißt es, -Glenfield- basiert auf der von Intel vorangetriebenen -Advanced Telecom Computing Architecture (ATCA). Die Advanced Telecom Computing Architecture ist die erste industrieübergreifende Spezifikation für Carrier-Grade-Systeme mit hochmoderner Switched-Fabric-Technik. Die AdvancedTCA-Systeme sind in der Lage, 2,5 Terabit/s in einem Shelf zu schalten und zu verarbeiten. Telekommunikationsfirmen versuchen, sich im Markt besser zu positionieren, indem sie ihre Effizienz insgesamt verbessern. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass sie die Anzahl der von ihnen gelieferten (proprietären) Plattformen reduzieren und auf diese Weise auch Schulungsaufwand, Ersatzteile und Software minimieren. Viele Telekommunikationsfirmen wollen oder können nicht länger komplexe proprietäre Systeme entwickeln und fertigen, sondern verlangen nach einer so genannten COTS-Infrastruktur im Bereich der Telekommunikation.

Weiter heißt es: Bereits jetzt sollen sich Ausrüster wie Siemens und Huawei oder der Netzbetreiber Korea Telecom für die Verwendung von ATCA-Plattformen entschieden haben. 200 Exemplare von -Glenfield- sollen bereits von Systemausrüstern einem Test unterzogen worden sein. Intel-Manager Scott Richardson, zuständig für die drahtlosen Breitband-Produkte von Intel, erwartet laut Bericht zwei Arten von WiMAX-Basisstationen: Die aufwendigere Variante werde mit separaten Antennen und Prozessorschränken den Sendestationen für zellulären Mobilfunk wie GSM gleichen -- und entsprechend tragfähige Masten erfordern. Daneben werde es und simpler aufgebaute WiMAX -Sender geben, die kleiner und billiger seien und sich beispielsweise an Häuserwänden befestigen lassen.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 03.06.2005
Rubrik: Technologie
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Werbung - RFID-Technik für Blinde


Die Firma Awarea will am kommenden Wochenende in Seattle die ersten "Tag Activation Zones" in Fußgängerzonen, Straßencafes und Fähr-Terminals in Betrieb nehmen. Zielgruppe sind zunächst blinde Menschen, denen in unmittelbarer Umgebung von Firmen und Ladengeschäften dem nichtsehenden Kunden entsprechende Werbebotschaften oder Informationen auf ihrem RFID-Transponder übermitteln sollen. Awarea will diesen Dienst nach der Testphase binnen Monaten auch in anderen Städten der USA einführen.

Neben Informationen für den potentiellen Kunden wollen die Betreiber auch die Daten ihrer Reklamekunden weiter vermarkten. Denkbar wäre die Weitergabe von Namen, Anschrift oder auch Bewertungsprofil der von den Awarea-Sensoren erfassten Daten an interessierte Firmen. Interessant sind auch die Werbebotschaften bzw. Informationen, die sich die Nutzer auf ihren RFID-Transponder übermitteln lassen. Neben blinde oder sehbehinderte Menschen denkt Awarea an weitere Einsatzmöglichkeiten. So könnten beispielsweise Awarea-Tags als "Beipack" eines elektronischen Fremdenführers für Touristen dienen.

Derzeit sind etwa 130 RFID-Tags in einem ausgewählten Stadtbezirk rund um den Seattler Pioneer Square in Erprobung. Die Tests laufen seit etwa einem Jahr. Die Funk-Trigger haben etwa die Abmessungen einer PCMCIA-Karte. Sie benötigen als aktive RFID-Transmitter eine eigene Spannungsversorgung und überbrücken im Frequenzbereich um 126 Kilohertz eine Distanz von bis zu 30 Meter. Je nachdem, welche Sinneseindrücke die Zielperson aufnehmen kann, sendet der Server bei Bedarf eine WAV-Audiodatei oder ein QuickTime-File mit Botschaften in zur Wiedergabe auf einem Videomonitor. Die endgültige Markteinführung soll anlässlich einer Versammlung der US-Blindenvereinigung: der National Federation for the Blind erfolgen.

Artikel von W. Janssen - Di, 24.05.2005
Rubrik: Technologie
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Make - neues Magazin für Hardware-Hacker


Kaum einer hat es gemerkt, aber inzwischen ist eine neue Generation an Bastlern herangewachsen, die elektronische Geräte nicht nur nutzt, sondern inzwischen auch mit ihnen spielt. Xbox, iPod oder auch mal ein Roboter werden auseinander genommen und mit technischen Zusatzfunktionen oder Spielereien (Gadgets) versehen. Nun widmet sich mit "Make" ein eigenes Hardware-Hacker-Magazin diesem Trend.

Phil Torrone aus Seattle ist einer der bekannteren Vertreter dieses Trends. Praktisch jeder seiner 15 iPods wurde von ihm umfunktioniert oder erweitert. "Wenn mir erklärt wird, dass ich 40 Gigabyte für Musik habe, finde ich das nicht so interessant", erklärt er.

Viel mehr Spass hat er daran, lieber Linux auf den MP3-Playern aus dem Hause Apple zu installieren oder sie zur Aufnahme von Podcast-Radiosendungen zu nutzen. er hat auch schon ausprobiert, ob die Batterie eines iPod Shuffle nicht auch mit einer Handkurbel aufgeladen werden kann. Das Münztelefon in seinem Wohnzimmer ist hingegen nicht nur eine technische Spielerei, denn mit ihm kann Torrone auch auf den VoIP-Dienst Skype zugreifen.

Hardware-Hacker und Hobbybastler wie Torrone sind die Vorboten einer neuen Bewegung. Für sie sind Computer allgegenwärtige Alltagsgegenstände, die durch technische Spielereien und Gadgets eine individuelle Note erhalten. Dieser Trend zum Hardware-Hacking erfährt auch durch Weblogs eine schnelle Verbreitung und erlangt so wachsende Popularität. Auf Blogs wie www.Hackaday.com und www.Gizmodo.com werden ständig neue Hardware-Modifikationen diskutiert, während besonders gewagte Basteleien bei www.Slashdot.org und www.Boingboing.net öfters schon mal Schlagzeilen machen.

Inzwischen sind auch die Medien auf den neuen Trend aufmerksam geworden. Der US-Computerbuchverlag O'Reilly bringt seit März 2005 mit "Make" ein eigenes Magazin für Hardware-Hacker heraus, für das man auch Gleich Torrone als Redakteur verpflichten konnte. Der erklärt dazu: "'Make' feiert dein Recht, mit Technologie zu spielen und zu experimentieren."

Auch im Magazin "matrix" des österreichischen Senders Ö1 erschien neulich unter dem Titel "Die Rückkehr der Bastler" ein Interview mit Torrone und andere Hardware-Hackern. Dabei ging es vor allem darum, was die neuen Bastler mit älteren Tüftler-Generationen verbindet und warum der Griff zum Schraubenzieher auch Teil politischer Proteste sein kann.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 16.05.2005
Rubrik: Technologie
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Prozessor-Marktanteil von AMD steigt auf 16,9 Prozent


Laut einer Studie von Mercury Research steigerte AMD seinen Marktanteil im ersten Quartal 2005 auf 16,9 Prozent ausbauen im Vergleich zu 15 Prozent im ersten Quartal des Vorjahres. Dean McCarron, Analyst bei Mercury Research berichtete, dass Intel im ersten Quartal 2005 81,7 Prozent (2004: 83,5 Prozent) aller x86-basierenden Desktop-, Mobile- und Server-Prozessoren auslieferte. Die verbleibenden knapp zwei Prozent des x86-Markts teilen sich hauptsächlich Transmeta und VIA.

Laut McCarron verdankt AMD den Zugewinn an Marktanteilen natürlich dem Athlon 64 und dem Opteron. Speziell im Server-Markt war AMD vor dem Opteron quasi nicht vorhanden. AMD konnte seinen Absatz auch im Desktop-Segment steigern, weil der Athlon 64 und Sempron nun in höheren Stückzahlen ausgeliefert werden als im Vorjahr, erläutert McCarron.

Strotz der Verschiebung der Marktanteile in den letzten Quartalen bleibt Intel mit über 80 Prozent weiterhin dominant. Während AMD im Desktop- und Server-Segment sehr konkurrenzfähige Produkte anbietet, bleibt der Mobile-Bereich mit der Centrino-Technologie fest in Intels Hand.

Die von Mercury Research veröffentlichten Marktanteile werden anhand der Liefermengen von Prozessoren der Chip-Produzenten an Systemhersteller, PC-Anbieter und Channel-Partner berechnet und repräsentieren somit nicht den Marktanteil bei Endkunden.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 13.05.2005
Rubrik: Technologie
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Microsoft plant E-Mail-Revolution


Der Softwaregigant Microsoft setzt planmäßig seine Expansion in weitere Geschäftsbereiche fort. Nun steht offenbar ein Angriff auf die beiden Kultmarken der Elektronikindustrie, den Musikspieler iPod und das drahtlose E-Mail-Gerät Blackberry, kurz bevor.

In einem Inteview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) sagte Microsoft-Gründer Bill Gates ein Ende der Erfolgsserie des iPod von Apple voraus. Nach seiner Ansicht wird es Parallelen zum Computergeschäft geben. Apple hatte seine frühere starke Stellung im Markt längst an den damaligen Herausforderer Microsoft verloren und verfügt heute noch über einen sehr kleinen Marktanteil.

Gates ist der Ansicht, dass das Handy in Zukunft das wichtigste tragbare Musikabspielgerät sein wird. Er kündigte zugleich eine billigere und einfachere E-Mail-Anwendung für Handys an. "Microsoft wird den drahtlosen E-Mail-Verkehr zu einer Allerweltsfunktion machen", so Gates weiter.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 12.05.2005
Rubrik: Technologie
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Athlon 64 X2 schneller als Intel Extreme Edition 840


Vergleicht man die neue AMDs Dual Core-CPU Athlon 64 X2 4800+ von AMD mit der im April vorgestellten Pentium Extreme Edition 840 von Intel, die ebenfalls zwei Recheneinheiten besitzt, so geht der AMD-Chip bei verschiedenen im Internet verfügbaren Tests meistens als klarer Sieger hervor.

Das gilt vor allem bei Tests aus dem Video- und Audio-Bereich. In der bisherigen Intel-Domäne kann der neue X2 von AMD deutlich Boden gutmachen. Die neue AMD-CPU verfügt nicht nur über eine zweite Recheneinheit, sondern jetzt auch über eine SSE3-Einheit. Diese Befehlssatzerweiterung wurde von Athlon-Prozessoren bisher nicht unterstützt. Diese Technik macht sich bei Audio- und Video-Anwendungen besonders positiv bemerkbar, da die Applikationen beide Recheneinheiten zum Teil voll auslasten.

Der Dual Core-Chip, der im Dresdner AMD-Werk gefertigt wird, überzeugt auch bei der Leistungsaufnahme. Unter Volllast verbraucht ein mit einem Athlon 64 X2 4800+ ausgestatteter PC nur ungefähr so viel Strom wie sein Single Core-Pendant Athlon 64 4000+. Die Leistungsaufnahme von Intels Dual Core-Lösung Pentium Extreme Edition 840 liegt bei gleicher System-Ausstattung gut 50 Prozent höher als diejenige des AMD Athlon 64 X2 4800+. Fazit: der neue AMD-Chip ist der derzeit schnellste und stromsparendste Dual Core-Prozessor für PC-Systeme.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 09.05.2005
Rubrik: Technologie
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Intel ab 2007 mit neuer Prozessor-Generation


Es wird immer offensichtlicher, dass Intel sich von der bisherigen Prozessorarchitektur verabschieden wird, um künftig Prozessoren mit mehreren parallel arbeitenden Kernen herzustellen. Aus Fachkreisen heißt es, Intel dürfte sich mit Woodcrest und Conroe ebenso wie mit dem für Server-Prozessoren vorgesehenen Whitefield von der NetBurst-Architektur abwenden, weil diese ganz offensichtlich nicht mehr den Erwartungen Intels erfüllen. Die Probleme mit der Leistungsaufnahme von Kernen mit mehr als 100 Millionen Transistoren und immer kleineren Strukturen sind mit der aktuellen CMOS-Technik einfach nicht mehr in den Griff zu bekommen. Die Zukunft von Prozessoren sieht Marktführer Intel nicht mehr in höheren Taktfrequenzen und alter Architektur, sondern durch mehrere parallel arbeitende Kerne, mit der Intel die Leistungsfähigkeit bis 2008 etwa verzehnfachen will.

Anlässlich eines Analysten-Treffens präzisierte Intel-Chef Paul Otellini die Erscheinungstermine einiger zukünftiger Doppelkern-Prozessoren. Danach sollen die übernächsten Generationen von Kernen für Desktop-Computer (Codename Conroe), Notebooks (Merom) und kleinere Server und Workstations (Woodcrest) zum Ende des Jahres 2006 zur Verfügung stehen.

Nach eigenen Angaben arbeitet Intel derzeit an 15 konkreten Mehrkernprozessoren. Neben dem in Pentium-Extreme-Edition-Inkarnation bereits verfügbaren Smithfield sollen schon bald noch preiswertere Pentium D Prozessoren für Desktop-Rechner zur Verfügung stehen. Außerdem soll bis spätestens Ende 2005 der erste 65-nm-Prozessor Yonah als Doppelkern Prozessor für Notebooks auf den Markt kommen. Intel plant Pilotsysteme mit dem Xeon-DP-Doppelkern Dempsey und dem Xeon-MP-Doppelkern Paxville. Dempsey soll im Rahmen der Bensley-Plattform (mit Fully-Buffered-DIMMs) eingesetzt werden, Paxville auf der Truland-Plattform.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 06.05.2005
Rubrik: Technologie
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Blogger sollen über Microsoft Longhorn berichten


Was Informationen über neue Produkte anging zeigte Microsoft bisher oft das typische Verhalten eines Monopolisten und veröffentlichte vor der offiziellen Vorstellung eines Produktes nur wenige Details. Inzwischen scheint die Marketing-Abteilung eine etwas andere Strategie zu verfolgen und plant frühzeitige Veröffentlichungen über Blogs. Einige Blogger sollen offenbar bei der Entwicklung des neuen Betriebssystems "Longhorn" helfen und wurden Anfang dieser Woche explizit eingeladen, noch vor Veröffentlichung über Windows Longhorn zu berichten.

Microsoft bestätigte offiziell, dass eine begrenzte Zahl von Bloggern in die Entwicklung von Longhorn einbezogen werden sollen. Es sei geplant, das neue Betriebssystem voraussichtlich Ende kommenden Jahres zu veröffentlichen. Zuvor soll es noch von dem "Team 99", dem zunächst etwa 20 Blogger angehören werden, getestet werden.

Von diesem Verfahren verspreche man sich unabhängiges Feedback und Kommunikation nach außen, hieß es bei Microsoft am Mittwoch. "Sie werden uns sagen, wo wir uns verzetteln und was wir gut machen. Sie werden ein wichtiges Element bei der Entwicklung von Longhorn sein", schreibt Microsoft-Entwickler Robert Scoble in seinem Weblog. Er versichert, dass es sich dabei nicht um einen PR-Gag handele. Blogger seien traditionell sehr unabhängig und die Tester würden von Microsoft nicht für den Job bezahlt.

Microsoft hatte bereits im Herbst 2004 eine erste vorläufige Version von Longhorn veröffentlicht. Kurz darauf hieß es, das Betriebssystem werde nicht vor Ende 2006 auf den Markt kommen. Inzwischen wird eine erste Betaversion für Ende Juni 2005 erwartet, die dann an Software-Entwickler herausgegeben wird. Eine zweite Version ist ebenfalls geplant, ein Veröffentlichungstermin aber noch nicht bekannt. Im September soll dann ein Entwicklerkongress folgen, der sich mit Longhorn befassen soll.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 05.05.2005
Rubrik: Technologie
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Microsoft wegen Verletzung des JPEG-Patent verklagt


Der Streit zwischen Forgent Networks und dem Software-Hersteller Microsoft um ein Patent auf die Kompressions-Technologie hinter dem JPEG-Bildformat geht in die nächste Runde. Die Forgent-Tochter Compression Labs hat nun Klage gegen Microsoft wegen Patentverletzung eingereicht.

Die neue Klage ist eine Antwort auf eine Anfechtungsklage, mit der Microsoft die Patentwürdigkeit der Kompressionstechnologie anzweifelte. "Es ist bedauerlich, dass Microsoft trotz seinem bisherigen Interesse an einer Lizenzierung, den Weg der Klage gewählt und uns so keine andere Alternative gelassen hat", sagte Forgent-Chef Richard Snyder.

Bisher schien eine Einigung möglich, da Microsoft andeutete, zur Zahlung von Lizenzgebühren bereit zu sein. Eine Anzeige wegen Patentverletzung war bisher so verhindert worden. Weitere Unternehmen, die Zahlungen strikt verweigerten, sind von Forgent bereits verklagt worden, darunter Apple, Dell, Hewlett Packard, IBM, Canon, JVC und Xerox.

"Forgent untergräbt den JPEG-Standard, um ungerechtfertigt Millionengewinne zu machen", kommentierte Microsoft den Fall. Im Gegensatz zum GIF-Format galt JPEG bisher als kostenlos nutzbar. Für den Fall, dass Forgent sich mit seiner Klage durchsetzt, müssten Nutzer mit höheren Kosten für Bildbearbeitungs-Software rechnen. Gleichzeitig ergäbe sich dadurch für den freien Standard PNG die Möglichkeit, sich gegen die bisherige Übermacht von JPEG durchzusetzen.

Artikel von R. Hallenbach - So, 24.04.2005
Rubrik: Technologie
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Linux läuft auf virtuellem Microsoft-Server


Auf der Microsoft Management Summit Konferenz in Las Vegas gab Microsoft-Chef Steve Ballmer jetzt bekannt, dass Microsoft Linux als Gastsystem für den Virtual Server 2005 offiziell unterstützen wird.

Bereits jetzt schon ist Linux unter Microsofts Virtualisierungs-Software lauffähig, allerdings haben die Betriebssystem-Spezialisten aus Redmond bisher dafür keinen Support geleistet. Ein Service-Pack soll nun die Linux-Tauglichkeit der virtuellen Server verbessern und ist auch schon auf der Produkt-Homepage als Beta-Version erhältlich.

Die Emulator- und PC-Virtualisierungssoftware VirtualPC ermöglicht das Ausführen beliebiger PC-Betriebssysteme auf einem PC. Virtual Server ist deren Server-Variante und kam in den Besitz von Microsoft durch den Aufkauf der Technik von Connectix. Eine der Hauptfunktionen von Virtual Server ist das Management der virtuellen Maschinen. Dazu gibt es ein Web-Interface, über das sie sich starten und stoppen lassen.

Virtual Server ist ein weiterer Baustein in der Dynamic Systems Initiative von Microsoft, für die gerade Erweiterungen zur Verwaltung großer Netzwerke angekündigt wurden.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 21.04.2005
Rubrik: Technologie
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Aufschwung für Brennstoffzellen-Technologie


Das Consulting-Unternehmens Deloitte Touche prognostiziert, dass noch in diesem Jahr Brennstoffzellen in eigenständigen Produkten und als integrierte Stromversorgung in mobilen Geräten zum Einsatz kommen werden. IBM und Sanyo sind nach Ansicht der Berater Vorreiter auf dem Gebiet der kommerziellen Nutzung der Brennstoffzellen-Technologie. Diese beiden Firmen haben vor einiger Zeit auch angekündigt, gemeinsam eine hybride Stromversorgung aus Batterien und Methanol-Brennstoffzellen für Notebooks zu entwickeln.

"Brennstoffzellen liefern genug Energie für mehrere Tage Betriebsdauer oder viele Wochen Standby-Betrieb. Damit eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für den Einsatz von Handys, Laptop-Computern, MP3-Playern und PDAs. Da kleine Geräte mit geringem Stromverbrauch wie Bluetooth-Headsets monatelang laufen könnten, wären auch längere Reisen möglich, ohne dass das Gepäck durch verschiedene Ladegeräte und Adapter belastet wird. Außerdem werden Brennstoffzellen nachgefüllt, nicht aufgeladen, so dass ein neues Marktsegment für Brennstoffe entstehen könnte", meint Frank M. Hülsberg, Partner für Technologie, Media und Telekommunikation bei Deloitte.

Die eingeschränkte Verwendung von Brennstoffzellen an Bord von Flugzeugen oder die unzureichende flächendeckende Verfügbarkeit stellen laut Deloitte zwar Probleme dar, aber diese würden von den Entwicklern nach und nach beseitigt. Das Beratungsunternehmen rechnet 2005 noch mit einem bescheidenen Markt, dessen Volumen sich im zweistelligen Millionenbereich bewegt. Erst eine größere Beteiligung der Hersteller von Unterhaltungselektronik lässt deutlich höhere Wachstumsraten erwarten.

Eine derart rosige Zukunft der Brennstoffzelle sehen jedoch nicht alle Unternehmen. So stellte der Handyhersteller Nokia vor wenigen Wochen die weitere Entwicklung der Brennstoffzelle für die eigenen Produkte. Weitere Informationen zum Thema Brennstoffzellen und Akkutechnologien finden Sie in einem Beitrag des Online-Magazins tecCHANNEL über aktuelle und zukünftige Akkutechnologien.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 20.04.2005
Rubrik: Technologie
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USB-Stick von Sony jetzt mit Fingerabdruck-Scanner


Der Elektrokonzern Sony hat jetzt erstmals mit dem "Micro Vault USM-256FP" einen USB-Stick vorgestellt, der die darauf befindlichen Daten per Fingerprint-Access schützt. Bei dem Speicherstick kann nur der Benutzer auf die gespeicherten Informationen zugreifen, der seinen Fingerabdruck zuvor über die auf CD-ROM mitgelieferte Software registriert hatte.

In den USB-Stick ist ein Fingerprint-Reader integriert, der eine Passwort-Abfrage überflüssig macht. Der Fingerabdruck des berechtigten Benutzers wird über die im Speicherstift eingebaute Hardware einmalig identifiziert und abgespeichert. Spätere Anmeldungen am System und auch der direkte Zugriff auf geschützte Daten sind laut Angaben des Herstellers Sony schneller und sicherer.

Zu dem Speicherstift wird auch eine Software zur Datei- und Verzeichnis-Verschlüsselung mitgeliefert. Der eingebaute Fingerabdruck-Scanner kann zur Autorisierung genutzt werden, bietet Auto-Login-Funktionalität und einen schnellen Zugriff auf persönliche Favoriten im Internet.

Der USB-Speicher-Stick "Micro Vault USM-256FP" hat eine Kapazität von 256 MByte. Seine Lesegeschwindigkeit liegt bei 5,5 MByte, die Schreibgeschwindigkeit bei 3,5 MByte pro Sekunde. Die persönliche Registrierung und Sicherung der Daten sind nur mit einer Windows-Software unter Windows ME, 2000 und XP möglich. Mit anderen Betriebssystemen oder in Verbindung mit Macintosh-Computern ist der Stick nur als Speichermedium verwendbar. Nach Angaben von Hersteller Sony wird er ab Mai verfügbar sein und dann rund 90 Euro kosten.


Artikel von R. Hallenbach - Fr, 08.04.2005
Rubrik: Technologie
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NEC - Mikrowellen-Transceiver im 60-GHz funkt 1 GBit/s


Wie jetzt von der japanischen Firma NEC zu erfahren war, hat sie mit Hilfe von Mikrowellen-Transceivern im 60-GHz-Bereich erstmals eine Datenübertragungsrate von 1 GBit/s erreicht. Diese Datenraten reichen aus, um darüber beispielsweise Fernsehbilder in High Definition (HDTV) inklusive Ton zu übertragen. Die Daten brauchen dabei nicht komprimiert zu werden. Somit werden nicht nur die für die Kompression notwendigen Bausteine entfallen, eine unkomprimierte Übertragung eignet sich auch besser für die Übertragung schneller Bildfolgen.

Im Gegensatz zum WLAN oder UWB eignet sich der 60 GHz-Bereich laut NEC auch besser, weil keine Interferenzprobleme mit anderen, in diesem Frequenzband sendenden, Geräten zu befürchten seien. Weitere Details sollen am 12. Juni 2005 auf dem International Microwave Symposium in Long Beach folgen.

NEC ist die Abkürzung für Nippon Electric Corporation. (Japanischer Hersteller von Peripherie- bzw. Einbaugeräten Drucker, Monitore, CD-ROM-Laufwerke sowie von PC´s. )

HDTV ist die Abkürzung für High Definition Television (Hochauflösendes Fernsehen) und ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Fernsehnormen bezeichnet, die sich gegenüber dem herkömmlichem Fernsehen durch eine größere (sichtbare) Zeilenzahl, erhöhte Auflösung und ein verändertes Bild-Seitenverhältnis (16:9) auszeichnen. HDTV kann mit den bekannten Bildwechselraten 25/50 Vollbilder pro Sekunde/50 Halbbilder pro Sekunde (EBU) und 24/30/60 Vollbilder pro Sekunde/60 Halbbilder pro Sekunde (FCC/ATSC-System) arbeiten.

Die höhere Zeilenzahl ermöglicht einen geringeren Betrachtungsabstand von etwa dem 1,2- bis 2-fachen der Bildbreite (SDTV: 3 bis 4,5-fach) und damit einen eher dem breitwandigem Kinobild entsprechenden Gesamtbildeindruck. Insgesamt bietet HDTV also wesentliche Verbesserungen der Bildqualität gegenüber dem jetzigen SDTV.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 02.04.2005
Rubrik: Technologie
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MySQL 5 als Beta-Version erschienen


Von der in Internet-Anwendungen viel genutzten MySQL-Datenbank ist nun eine neue Beta-Version der Datenbank verfügbar, die einige in anderen Datenbanksystemen seit langem vorhandene Funktionen implementiert. Dazu zählen bei MySQL 5.0.3 erstmals Stored Procedures, mit denen sich Teile einer Applikation innerhalb der Datenbank selbst speichern lassen. Eine weitere Neuerung sind Views genannte virtuelle Tabellen. Sie definieren spezielle Sichten auf Datenbanktabellen, die schnellere Zugriffe und mehr Sicherheit bieten.

Die neue MySQL Version bietet auch die schon in anderen Systemen vorhandenen Trigger, ihre Implementierung bezeichnen die Entwickler jedoch selbst als "rudimentär". Trigger führen in Datenbanken beim Einfügen, Ändern oder Löschen von Datensätzen definierte Aktionen aus. Metainformationen der Datenbanken, Tabellen et cetera speichert MySQL nun in virtuellen Tabellen, aus denen sie mit den üblichen SELECT-Kommandos abgefragt werden können.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 31.03.2005
Rubrik: Technologie
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Xerox C2424 - Multifunktionsgerät auf Solid-Ink-Basis


Xerox WorkCentre C2424: Das Multifunktionsgerät für Arbeitsgruppen druckt, scannt und kopiert in Farbe bis zu 24 Seiten pro Minute.

Wie der Phaser 8400 von Xerox arbeitet auch das WorkCentre C2424 auf Basis von Festtinten. Die versprochene Druckgeschwindigkeit beträgt 24 Seiten pro Minute sowohl in Farbe wie auch in Schwarzweiß. Der Drucker-Controller versteht sich auf PCL5 und Postscript Level 3.

Xerox liefert das WorkCentre C2424 in drei Ausbaustufen, die sich primär in der Ausstattung hinsichtlich des Papierhandlings sowie der mitgelieferten Software unterscheiden. Allen drei Modellen gemein ist eine Papierkassette mit einem Fassungsvermögen von 525 Blatt sowie ein automatischer, duplexfähiger Vorlageneinzug für 50 Blatt. Die Druckeinheit beherrscht automatischen Duplexdruck. Angesteuert wird das WorkCentre per integrierter Fast-Ethernet-Schnittstelle oder lokal via USB 2.0.

Das Basismodell ist ab Werk mit 256 MByte Speicher bestückt, die anderen beiden Versionen kommen mit 512 MByte. Alle Modelle sind darüber hinaus mit einer 40-GByte-Festplatte ausgerüstet. Die Scanauflösung beträgt beim Grundmodell 300 dpi, die größeren Varianten lesen Vorlagen mit bis zu 600 dpi ein. Die Scangeschwindigkeit beträgt bis zu 20 Seiten pro Minute. Beim Top-Modell gehören die Software-Pakete OmniPage Pro 12.0, PaperPort Pro 9 sowie Image Retriever zum Lieferumfang. Mit dem WorkCentre C2424 adressiert Xerox kleine bis mittlere Arbeitsgruppen. Als Einstiegspreis nennt der Hersteller 2999 Euro, im Preis enthalten ist eine einjährige Vor-Ort-Garantie.

Quelle: Xerox
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 30.03.2005
Rubrik: Technologie
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Max-Planck-Gesellschaft lässt Blinde via Computer sehen


Eine neue Erfindung soll es blinden Menschen zukünftig ermöglichen, auch unterwegs selbst wieder "lesen" zu können. Die Forscher des zur Max-Planck-Gesellschaft gehörenden Berliner Fritz-Haber-Instituts haben zu diesem Zweck eine hoch auflösende Kamera inklusive Mini-Computer entwickelt. Gemäß einer Mitteilung der Initiative "Partner für Innovation" konzentrieren sich die derzeitigen Arbeiten der Wissenschaftler darauf, die Hardware so zu verkleinern, dass sie in eine Brille mit Kopfhörer integriert werden kann.

Die neue Erfindung basiert darauf, zunächst Zeitungen, Bücher oder andere Texte zu scannen. Die eingelesenen Texte werden anschließend vom Computer in gesprochene Sprache umgewandelt und vorgelesen. Auf diese Weise soll die neue Technik dazu beitragen, Alltagssituationen für blinde Menschen leichter erfassbar zu machen. Dazu gehören unter anderem Zeitungen oder Warenetiketten im Supermarkt oder auch Straßenschilder.

Allerdings sind die neuen Geräte noch nicht mit blinden Versuchspersonen getestet worden. Nach Aussage von Professor Raúl Rojas vom Fachbereich Mathematik und Informatik der Freien Universität Berlin liegt eine der Hauptschwierigkeiten bei der Entwicklung darin, dass die zu erkennenden Objekte häufig nicht von einem einzigen Kamerabild erfasst werden konnten. Als Beispiel nannte er eine Zeitung, die das menschliche Auge nicht auf einen Blick erfassen könne. "Stattdessen springt es hin und her, wodurch erst ein komplettes Bild entsteht." Bei der neuen Technik entsteht ein Gesamtbild durch mehrere von der Software zusammengesetzte Einzelbilder, die durch kleinste Bewegungen der Kamera erzeugt werden.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 30.03.2005
Rubrik: Technologie
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Dokumente per Fax senden - immer noch beliebt


Die E-Mail-Kommunikation ist aus vielen Büros, aber auch Haushalten, nicht mehr wegzudenken. Experten prognostizierten vor mittlerweile knapp einem Jahrzehnt, dass das Büro der Zukunft ohne Papier auskommen wird. Es werden immer mehr Daten rein digital übertragen und gespeichert, das zur selben Zeit als aussterbende Technologie bezeichnete Faxgerät scheint dennoch dem Trend der Zeit zu trotzen.

In den USA wurden im letzten Jahr 1,5 Mio. Faxgeräte verkauft, deutlich weniger als etwa 1997, als noch 3,6 Mio. Faxgeräte abgesetzt wurden. Hinzu kamen noch rund 500.000 verkaufte Multifunktions-Geräte, die meist einen Drucker, Scanner und Fax in einem Gerät vereinigen

In den letzten vier, fünf Jahren verzeichne die Herstellerfirma Hewlett Packard einen Anstieg bei der Nachfrage nach Faxgeräten, so Paul Fountain von HP. 1994 verließ HP selbst den Fax-Markt, machte diese Entscheidung jedoch 1998 wieder rückgängig. "Wir bemerkten, dass das Fax doch nicht verschwindet", so Fountain.

Die Grundidee des Telefax stammt vom schottischen Physiker Alexander Bain, der 1843 das Patent dafür erhielt. Sein Gerät beinhaltete einen Fühler, der an einem Pendel befestigt war, und die hellen und dunklen Stellen des zu verschickenden Dokuments von einer Metallplatte abtastete. Das Telefon dazu wurde 30 Jahre später erfunden.

Faxe bieten derzeit noch eine Reihe von Vorteilen, so können beispielsweise unterzeichnete Verträge, Verschreibungen oder verbindliche Geschäftsvorschläge schnell versendet werden. Die bei E-Mails dafür notwendige digitale Signatur hat sich bis dato noch nicht wirklich durchsetzen können.

In Zeiten von Viren und Datenverlusten ist das Fax trotz seiner im Vergleich mittlerweile überholten Technologie immer noch ein relativ verlässliches und sicheres Kommunikationsgerät - vorausgesetzt, der richtige Adressat holt das bedruckte Papier aus dem Gerät.

Nicht zuletzt die niedrigen Preise lassen die Popularität von Faxgeräten nicht sinken. HP beispielsweise bietet ein Kombigerät aus Fax, Kopierer und Telefonanrufbeantworter schon ab 99 Dollar an. Wirklich schnelle Geräte, die bis zu 20 Seiten pro Minute auswerfen können, haben allerdings immer noch einen stolzen Preis, wie das FO DC525 von Sharp um rund 2.300 Euro.
Artikel von R. Hallenbach - So, 27.03.2005
Rubrik: Technologie
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Virtuelle Realität bald für jeden erschwinglich


Diese Woche trafen sich rund 500 Wissenschaftler und Virtual-Reality-Experten in Bonn, um über Möglichkeiten virtueller Realitäten und ihre Anwendungen zu diskutieren. Organisiert wurde die Konferenz von der FH Bonn- Rhein-Sieg, dem Bonner Forschungszentrum Caesar, dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin und der Universität Bonn.

Waren vor wenigen Jahren noch Hochleistungsrechner erforderlich, um künstliche Welten zu erschaffen und zu simulieren, reichen heute zumeist gängige Personalcomputer. Damit ist diese Technik nicht mehr nur den Großkonzernen und Universitäten zugänglich, sondern auch Klein- und Mittelständische Unternehmen, hieß es auf der Konferenz.

Beispiele verschiedener Anwendungsmöglichkeiten wurden ausreichend und eindrucksvoll demonstriert und diskutiert. Nicht nur praxisorientierte Anwendungen wurden gezeigt, sondern auch Spiele und Technologien für pädagogische Anwendungen. Beispielsweise wurde ein Handcomputer (PDA) mit Kamerafunktion gezeigt, mit dem der Besucher durch Museen geführt werden kann. Geschichtliche Szenarien würden gezeigt und fehlende Exponate einfach ergänzt. "Virtuellen Realität ist auf dem PC angekommen; es wird mit preiswerten Komponenten experimentiert", so Jürgen Marock vom Fraunhofer Institut.

In einer anderen preiswerten Anwendung stellten Forscher ein virtuelles Motorrad dar, deren 3D-Bilder von bis zu vier Personen gleichzeitig betrachtet und in einzelne Teile zerlegt werden können. Einsatzmöglichkeiten ihrer Entwicklung sehen die Forscher beispielsweise für Mitarbeiterschulungen in Handwerksbetrieben. Das Magdeburger Fraunhofer Institut zeigte eine Möglichkeit, wie man eine Maschine virtuell auseinander bauen kann.

Gerade auch die Automobil-Industrie ist an diesen Techniken sehr interessiert. So informierte sich Torsten Steinborn, Designabteilung Opel Rüsselheim, über die neuesten Entwicklungen. "Ähnliche Verfahren zur Darstellung von Produktionsprozessen, aber auch das Design von Auto-Prototypen mittels Virtual-Reality-Verfahren oder Konstruktions- und Fahrsimulationen sind in der Automobilindustrie schon seit einigen Jahren Standard", erklärte Steinborn. "Es gibt immer noch einen massiven Forschungsbedarf im Design, bei Ergonomiestudien, der gesamten Simulation von Produktionsprozessen." Besonders interessiert sei er an neuen Entwicklungen in der Haptik, also an der Simulation von Tastwahrnehmungen wie -weich-, -hart- oder -kalt-. "Aber davon sei die Forschung noch weit entfernt", so Steinborn weiter.

Artikel von M. Hellmann - Do, 17.03.2005
Rubrik: Technologie
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Surf@home mit UMTS von O2 ab 15. April möglich


Die Mobilfunkfirma O2 hat nun nähere Details zu ihrem UMTS-Dienst namens “Surf@home“ bekannt gegeben. Der Zugang erfolgt über ein UMTS-Modem, das sich per LAN und WLAN ansprechen lässt und ermöglicht den Anschluss mehrerer PCs. Der Download erfolgt mit bis zu 384 kBit/s sowie der Upload mit 64 kBit/s und entspricht damit der Geschwindigkeit von T-DSL “light“. Der Zugang taugt also als Festnetz-Ersatz, wobei eine Einwahl außerhalb der zugewiesenen Homezone nicht möglich ist.

O2 verlangt für sein neues Angebot eine Grundgebühr von 9,99 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Hinzu kommt ein einmaliger Anschlusspreis von 24,99 Euro. Wie bei O2 üblich ist eine Festnetznummer für Sprachtelefonie aus der Homezone im Angebot enthalten, für die Kosten ab 3 Cent pro Minute entstehen. Für den Datentransfer stehen drei "Surf-Packs" zur Auswahl, die jeweils ein zeitliches Inclusiv-Kontingent enthalten:
  • "Time 10" bietet 10 Stunden Surfen im Monat für 9,99 Euro
  • "Time 20" bietet 20 Stunden Surfen im Monat für 14,99 Euro
  • "Time 40" bietet 40 Stunden Surfen im Monat für 21,99 Euro

Überschreitungen der Inklusiv-Pakete werden mit 3 Cent je Minute berechnet. Damit es mit dem Surfvergnügen los gehen kann ist auch ein Modem erforderlich, welches in Verbindung mit "Time 20" oder "Time 40" für 49,95 Euro zu haben ist, ansonsten kostet es 99,95 Euro.

Das Magazin Heise-Online berichtet, dass Genion-Bestandskunden Surf@home ab dem 10. März via Internet bestellen können, die Geräte sollen dann ab dem 15. April ausgeliefert werden. Surf@home soll für Neukunden "voraussichtlich" ab Mitte Mai verfügbar sein.

Nach Angaben von O2 ist das Produkt nur in den Regionen verfügbar, in denen auch das Produkt “Genion“, welches Sprachtelefonie via Handy zu Festnetz-ähnlichen Preisen in einer "Homezone" erlaubt, angeboten wird. Daraus folgt, dass derzeit rund 1,5 Millionen Haushalte mit Surf@home ausgerüstet werden könnten.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 11.03.2005
Rubrik: Technologie
Links:
Surf@home Online Bestellung  Surf@home Online Bestellung
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Filme aus dem Internet mit besserer DSL-Technik


Wie auf der Website von Welt am Sonntag zu lesen ist, werden Siemens und Mainconcept ein neues Verfahren vorstellen, mit dem man über die DSL-Verbindung zukünftig Filme direkt aus dem Internet betrachten kann. Möglich macht dies ein neues Komprimierungsverfahren unter der Bezeichnung "H.264", das vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik mitentwickelt wurde. Hierbei werden bei der Übertragung nur noch die Bildteile gesendet, die sich von Sequenz zu Sequenz verändern. Gleichbleibende Bildteile werden mit "bereits gesendet" kodiert übermittelt. Je nach Anwendung liegt die Datenmenge bei der Hälfte oder einem Drittel im Vergleich zum bisherigen Mpeg-2-Verfahren, heißt es in dem Artikel.

Insgesamt werden verschiedene Firmen auf der CeBIT neue Techniken und Möglichkeiten vorstellen. Fernseher werden digitalisiert und Stereoanlangen stellen dabei schnellere Datenleitungen für die Informationsübertragung bereit.

Das Fraunhofer-Institut will beispielsweise zeigen, dass in Kombination mit einem Audiosystem Nutzer Fernsehen in HDTV-Qualität sogar auf dem Handy betrachten können. Die Filme dazu finden Nutzer im Internet (z.B. bei T-Online), wo derzeit schon mehr als 30.000 Videos verkauft werden. T-Online Kunden können sich diese Filme 24 Stunden ansehen. Arcor bietet bereits 1.500 Filme; Freenet verhandelt derzeit noch mit der Filmindustrie.

Macromedia und Akamai stellen Filme bereit, die Nutzer sich mit einem Flash-Player ansehen können. Die notwendige Software ist auf fast jedem PC bereits installiert. Filme lassen sich auch selbst dann ansehen, wenn der Anwender parallel mit dem Browser durchs Internet surft.

Einen weiteren Internetservice für Fernsehzuschauer wird TV1.de auf der CeBIT zeigen: den so genannten "internetbasierten Personal-Videorekorder-Service. Über die Website Shift.tv können Nutzer aus 20 deutschen Programmen über jeden Webzugang Sendungen zum Aufnehmen eingeben. Hierzu ist lediglich ein DSL-Anschluss notwendig. Sämtliche Sendungen laufen sowohl auf Computern, wie auch über Fernsehgeräte.

Artikel von M. Hellmann - So, 06.03.2005
Rubrik: Technologie
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Rollbares Display von Philips


Aus einer Mitteilung von Philips geht hervor, dass es zukünftig ein papierähnliches Display "PV-QML5" für E-Books und andere mobile Anwendungen geben wird. Zunächst hat Philips einen Schwarzweiß-Display mit der Größe von 320 x 200 Bildpunkten und einer Bildschirmdiagonale von fünf Zoll entwickelt.

Das Display ist nur 100 Mikrometer stark und behält im abgeschaltetem Zustand seine letzten Bildinformationen. Wenn sie nicht aktiv benutzt wird, kann die Anzeige in ein kleines Gehäuse mit einem Radius Biegung von weniger als 7,5 Millimeter nach oben gerollt werden. Mit vier Graustufen bietet die einfarbige Anzeige einen guten Betrachtungskomfort mit einem hohen (10:1) Kontrastverhältnis für Messwertintensive Anwendungen. Sogar im hellen Tageslicht, ist die Anzeige einfach zu lesen.

Grundlage für das Display ist die Technik von E-Ink. In einer transparenten Flüssigkeit schwimmen Kügelchen, die jeweils zur Hälfte weißen und schwarzen Farbstoff mit elektrisch positiver respektive negativer Ladung enthalten. Je nach angelegtem elektrischen Feld erscheinen die Kügelchen dann weiß oder schwarz. Sie sind bistabil, verändern ihren Zustand also auch nach dem Abschalten des Feldes nicht. PV QML5 ist folglich ideal im mobilen Anwendungsbereich. Anwendungen, wie Texte, Besprechungsergebnisse, E-Mail, elektronischen Diagrammen, Landkarten oder andere Daten von Informationsdiensten sind im PV QML5 kein Problem.

Philips ist mit 165.000 Angestellten eines der größten Elektronikfirmen Europas, die im Jahr 2003 einen Umsatz von 29 Milliarden Euro erzielten. Ihr globaler Geschäftsbereich, in mehr als 60 Ländern, erstreckt sich beispielsweise über Farbenfernseher, Beleuchtung, elektrische Rasierapparate oder auch in medizinischen Diagnosebelichtungen.

Artikel von M. Hellmann - Do, 03.03.2005
Rubrik: Technologie
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Na bitte - Chiprichter machen unseren Fußball kaputt !


"Die spinnen, die Römer", würde Obelix in seinen Abenteuern gesagt haben. Zwei selbstgefangene Wildschweine gehören für Obelix genauso zum Genuss wie eine angekohlte Bratwurst auf der Gartenparty für den Feierabend-Camper. Ohne Schlammwiesen und verstopften Toiletten wäre ein Rock Festival kein Rock Festival und ohne ausgefallene Heizung hätte der VW-Käfer keinen Kultstatus.

Scheinbar sind die Dollarzeichen in den Augen der FIFA und des britischen Fußballverbandes schon so groß, dass sie das Ambiente beim Fußball schon gar nicht mehr sehen. Da erwägen diese Herren doch tatsächlich, zukünftig Bälle mit Funk-Chips einzuführen. Schiedsrichter könnten damit in kniffligen Situationen genauer feststellen, ob der Ball die Torlinie in vollem Umfang überschritten hat oder nicht. Auch die Schienbeinschoner der Spieler könnten Hochfrequenz-Funker bekommen, sodass etwa Abseitspositionen präziser erkannt werden. Zusätzlich anfallende Daten wie Laufprofile der Spieler ließen sich für Trainingszwecke nutzen oder auch von TV-Stationen während der Spielübertragungen mitsenden.

Auch im Erlanger Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen arbeiten Erlebnismuffel mit Hochdruck daran, das Salz aus den Fußballarenen zu nehmen. Ganz ernsthaft forschen diese Techniker bereits seit 2002 an Meßsystemen, bei der Hochfrequenz-Signale der wenige Gramm leichten Chips von Empfangsantennen am Spielfeldrand aufgefangen und an einen Zentralcomputer weitergeleitet werden. Hierdurch will man das Spielgeschehen Zentimeter genau berechnen und dem Schiedsrichter übermitteln.

Wo bleibt dann eigentlich der Zuschauer?

Ach, was war das umstrittene Wembley -Tor 1966 doch noch für eine tolle Geschichte. Wie schön sind doch jetzt noch die Zeiten der Meinungsverschiedenheiten zum Thema Abseits oder nicht Abseits, Foul oder nicht Foul, Tor oder nicht Tor. Bei unserer Fußballweltmeisterschaft im Jahre 2006 kann dieses Ambiente leider schon vorbei sein. Chips regieren dann die Spielergebnisse. Dann bleibt dem Fußballfan nur noch die Möglichkeit, seinen Frust mit einem alkoholfreien Bier aus einem Plastikbecher in einer Kneipe zu trinken, in der natürlich das Rauchen verboten ist.
Artikel von W. Janssen - Sa, 26.02.2005
Rubrik: Technologie
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Millipede-Speicher von IBM als Prototyp auf der CeBIT


Wie der Seite des Technology zu lesen ist, wird IBM sein Speicherkonzept -Millipede- als Prototyp auf der CeBIT in Hannover vorstellen. IBM hatte sein Konzept bereits vor einigen Jahren vorgestellt, aber erst seit November 2004 soll es einen Prototypen geben, auf dem alle notwendigen Systemkomponenten integriert sind.

Millipede ist eine von IBM entwickelte Speichertechnik und bildet so etwas wie eine Mischung aus Flash-Speicher und (Micro-)Festplatte. Der Speicherhunger mobiler Geräte nimmt beständig zu. Flash-Karten haben den Nachteil, dass bei ihnen die Kosten pro Speichereinheit relativ konstant sind - jedenfalls bis zum Erreichen einer bestimmten Grenze. Festplatten und ihre kleineren Verwandten - Microdrives, die vereinzelt bereits in Compact-Flash-Gehäusen verbaut werden - , sind andererseits vergleichsweise massiv, schwer und empfindlich. IBM beabsichtigt mit Millipede genau die Lücke zwischen Flash-Speicher und (Micro-)Festplatten zu schließen.

Das Grundkonzept von -Millipede- stammt von dem Nobelpreisträger Gerd Binnig und seinem Kollegen Peter Vettiger und ist relativ simpel: Winzige Hebelchen mit einer feinen Spitze aus Silizium schmelzen ebenso winzige Löcher in ein Polymer-Medium, um Bits zu schreiben. Dieselben Spitzen kann man auch verwenden, um diese Löcher nachzuweisen, also die Bits wieder auszulesen. Dazu bringt man die Spitze in die Nähe des Polymerfilms und erwärmt sie. Taucht die Spitze in einen Bit-Krater, erhöht sich der Wärmeaustausch zwischen ihr und dem Speichermedium, wodurch der elektrische Widerstand des Hebelchens, auch Kantilever genannt, abnimmt. Um ein Bit wieder zu überschreiben, erzeugt man mit der Spitze auf dem Kraterrand neue Vertiefungen, deren Ränder die alte Vertiefung überlappen und so das Polymer-Material in Richtung Krater drängen.

Weil die Löcher so enorm klein sind, kann man sie sehr dicht nebeneinander setzen und so fantastische Datendichten erreichen: Im Jahr 2004 erzielten die Forscher in Rüschlikon einen Wert von 641 Gigabit pro Quadratzoll, wobei im Mittel nur eins von jeweils 10.000 Bits falsch gesetzt war. So lässt sich das Datenvolumen von etwa 20 DVDs auf der Fläche einer Briefmarke unterbringen. Um die Datenrate, also die Schreib- und Lesegeschwindigkeit, zu erhöhen, wird nicht nur eine Spitze verwendet, sondern eine ganze Matrix von Hebelchen, die parallel arbeiten.

Artikel von W. Janssen - Mi, 23.02.2005
Rubrik: Technologie
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Musikmesse Midem - 5.1 Sound im Kopfhörer und MP3-Surround


Klang mal anders! Überzeugende aber auch gewöhnungsbedürftige Klangerlebnisse bringt ein 5.1 Sound-System in einem Kopfhörer mit sich. Wenn man den Kopfhörer aufsetzt und durch den Raum geht, dann geht die Musik mit, so als ob sie aus fünf Lautsprechern an der Wand käme. Aber das war nur eine der Erfindungen, die auf der Musikmesse Midem in Cannes zu sehen waren.

Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) will einen "Raumklang wie im Kino" mit MP3-Surround erzeugen. Oliver Baum vom IIS: "Wir simulieren einen virtuellen Raum - Selbst mit Stereo-Kopfhörern hat man den Eindruck, einen Surround-Sound zu haben." Leider wird es den Surround-Sound für unterwegs nicht so schnell im Handel geben, aber eine erste Testversion der Software steht aber für die Betriebssysteme Windows und Mac OS X zum Download zur Verfügung. Eine 5.1-Soundkarte ist allerdings Voraussetzung.

Erstmals in größerem Umfang trat China in diesem Jahr auf der Midem auf. Die Zhejiang Huahong Optronics Group zeigte einen kleinen tragbaren Video-Player, der mit einem zwei Gigabyte Flash-Speicher arbeitet. Vor allem Musikviedeos werden wohl künftig über den nur 2 Zoll großen Bildschirm flimmern. "Die Idee ist, dass sich die Leute Filme vom Computer oder vom Internet herunterladen." dachte Firmenchef Wang Yuan Long weiter. In China soll das Gerät im März in den Handel kommen.

Die Musikbranche verfolgt diese Entwicklung mit großem Interesse, da sie nach vier Jahren mit immer weiter sinkenden Umsätzen nun wieder etwas hoffnungsvoller in die Zukunft blickt. Vor allem der Online-Musikabsatz soll helfen. Er erreichte 2004 erstmals einen maßgeblichen Anteil am Gesamtumsatz. Die Diskussion konzentrierte sich jetzt hauptsächlich auf die Frage, wie die Musik zu den Kunden kommen soll. Bislang gilt Apple mit seinem I-Tunes Music Store als der Maßstab für den Online-Musikhandel. Leider laufen diese Songs dann nur auf dem Apple Kultplayer I-Pod.

Auch die Mobilfunkfirmen könnten in einer günstigen Position sein wenn die Musik für unterwegs kommt. Denn schon jetzt setzt die Mobilfunkindustrie Millionen mit Klingeltönen um. Und bis Handys in großem Umfang zu Musik-Playern mit denen man auch telefonieren kann mutieren, ist es wohl nur eine Frage der Zeit. Motorola will schon bald Geräte anbieten, die die Musik aus dem I-Tunes Music Store abspielen.
Artikel von C. Kühn - Sa, 12.02.2005
Rubrik: Technologie
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Super-Chip -Cell- von IBM, Sony und Toshiba


Unter den Namen -Cell- präsentierten IBM, Sony und Toshiba auf der ISSCC einen gemeinsam entwickelten Superchip, der die Unterhaltungselektronik antreiben und revolutionieren könnte. Aus Patentschriften und verschiedenen Veröffentlichungen war bis dahin bekannt geworden, dass Cell aus mehreren Prozessorkernen besteht, die auf IBMx Power-Architektur basieren. Der Chip umfasst eine 64-Bit-Power-CPU, ein vereinfachter Power5 mit Doppelkern, sowie acht sogenannte Synergistic Processing Units (SPU) aus jeweils einem Power-basierten Core. Cell soll bis zu zehnmal schneller sein, als der derzeit leistungsfähigste Intel-Prozessor .. und das bei einem vergleichbaren Preis.



Der als Steuerinstanz fungierende 64-bit-Power-Prozessor mit VMX-Erweiterungen für Gleitpunkt-Aufgaben kann zwei Programmthreads gleichzeitig bearbeiten. Insgesamt verfügt der Chip über 2,5 MByte Speicher: 512 KB Level-2-Cache für die Steuer-CPU und achtmal 256 KB in den SPUs. Die SPUs verzichten auf eine Cache-Hierarchie und sind durch DMA-Flow-Controller direkt mit ihren lokalen Speichern verbunden. Sie sind nach der SIMD-Methode organisiert mit Local Store. Ein 128-Bit-Registerfile erlaubt jeder SPU 128 Einträge und somit 128 gleichzeitige Transaktionen zwischen Speicher und Prozessor.

Cell soll 256 GFlops in grafischen und visuellen Anwendungen leisten - ein Wert, der ihn in die Hitliste der 10 schnellsten Supercomputer platzieren würde. Ein bei IBM in East Fishkill hergestellter Prototyp hat Taktgeschwindigkeiten bis zu 4,6 GHz erreicht. Der Pilotbaustein wird in einem 90-Nanometer-Prozess produziert. Die 234 Millionen Transistoren haben dabei auf einem Plättchen von 221 Quadratmillimeter Platz.

Insider und Computer-Experten sprechen bereits vom Ende der Übermacht durch Microsofts Windows und Intels Prozessoren auf dem PC-Markt. "Moores Gesetz ist uns zu langsam", hatte Sonys Chefentwickler für den Unterhaltungsbereich, Shin’ichi Okamoto, schon vor Monaten selbstbewusst erklärt. Dabei ist Cell nicht in erster Linie entwickelt worden, um die Wintel-Allianz zu brechen. "Cell zielt auf den Markt für Unterhaltungselektronik", sagt IBM-Sprecher Hans-Jürgen Rehm. Bis zur praktischen Umsetzung wird es zwar noch einige Zeit dauern, aber Experten träumen bereits jetzt von den Möglichkeiten, die ein PC mit diesem Prozessor bieten wird: "Der erste Cell-basierte Arbeitsplatzrechner wird mit Abstand der schnellste seiner Art sein", sagt Linux-Experte Blachford. "Auch wenn viele Anwendungen nur in Versionen für Intel-PCs existierten - ein Cell-PC wäre so leistungsfähig, dass er der Software einfach per Emulation vorgaukeln könnte, er sei ein Intel-PC", argumentiert Blachford weiter.

Artikel von M. Hellmann - Di, 08.02.2005
Rubrik: Technologie
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Mobiler DVD-Player mit DVB-T-Empfang


Die Zahl der Deutschen, die das digitale DVB-T Fernsehen inzwischen über normale Antennen empfangen können, wächst ständig. Wer mit dem "Überall-Fernsehen" nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs Live-Konzerte, Sportübertragungen oder sonstige TV-Events sehen wollte, musste bisher auf DVB-T-Steckkarten für Notebooks zurückgreifen. Für diese Zielgruppe kommt nun ein 1,2 kg leichter Akku-Fernseher mit DVB-T Modul auf den Markt, der auch DVDs abspielen kann.

Der “Artec T2“ von Ultima Electronics verfügt über ein Display im 16:9-Format, welches etwas 7 Zoll (knapp 18 Zentimeter) groß ist. Dieses hat eine Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter und der Kontrast von 300:1 sollte für Außeneinsätze noch ausreichen.



Dass Gerät soll auch bei schneller Autofahrt in der Lage sein, ungestörten DVB-T-Empfang zu bieten. Für den Klang sorgen Toshiba-Lautsprecher mit Surround-Sound. Als Anschlussmöglichkeiten sind separate Ein- und Ausgäne für Audio und Video sowie eine Kopfhörerbuchse vorhanden. Der Akku reicht für 3 Stunden im DVD-Betrieb und 2,5 Stunden im DVB-T-Modus, wobei sich 125 TV-Programme und 10 Radio-Sender speichern lassen.

Der "Artec T2" soll ab Mitte März 2005 bei MediaMarkt, Saturn und ProMarkt für 399,- Euro zu erhalten sein.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 08.02.2005
Rubrik: Technologie
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Neue Desklaser unterstützen Apple-Rendezvous-Standard


Eine neue Generation von Desklaser-Druckern soll zukünftig standardmäßig den Apple-Rendezvous-Standard unterstützen. Mit dieser Technik erkennen sich Computer, Endgeräte und Dienste in Apple-Netzen automatisch. Dadurch lassen sie sich einfacher konfigurieren und z.B. über Ethernet verbinden.

Die Netzwerk-Technik Rendezvous von Apple (Nachfolger von Apple-Talk) bietet ihren Anwendern die Möglichkeit, den PC und die Peripheriegeräte in die vorhandene technische Landschaft zu integrieren.

Die von Konica Minolta entwickelte "Raster-Language" bietet eine Plattform, welche die Vorteile dieser Software unterstützt.

Netzwerkprodukte werden automatisch erkannt, und die Einrichtung der Netzwerkgeräte geschieht nach der Installation der Druckertreiber . Im Druck-Center wird hierzu eigens im Popup-Menü "Drucker hinzufügen" der Unterpunkt "Rendezvous" hinzugefügt.
Artikel von C. Kühn - Mo, 07.02.2005
Rubrik: Technologie
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Vodavone präsentiert HSDPA-Datenkarte auf der CeBIT


Wie heute aus Düsseldorf bekannt wurde, wird Vodafone gemeinsam mit einem großen Systemhersteller auf der CeBIT in Hannover eine HSDPA-Datenkarte für das Notebook vorführen.

Die via UMTS übertragenen Daten sollen eine Datentransferrate von zwei Megabit / Sekunde haben. Um welchen Systemhersteller es sich handelt, der auch den Prototyp des PC-Card-Funkmodems hergestellt hat, wurde noch nicht bekannt. Die Vorführung soll auf dem Freigelände G04 südlich der Halle 25 stattfinden.

"HSDPA zeigt, dass die technologischen Grenzen im Mobilfunk noch lange nicht erreicht sind. Damit stoßen wir in Geschwindigkeitsbereiche bei der Datenübertragung vor, die bisher dem Festnetz vorbehalten waren. Diese Datenraten stehen nun erstmals dem mobilen Nutzer zur Verfügung", so Friedrich Joussen, Chief Operating Officer der Vodafone D2 GmbH.

Von Vodafon war zu erfahren, dass der Marktstart des UMTS-Beschleunigers HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) voraussichtlich aber erst Anfang 2006 erfolgen kann. Die erforderlichen Endgeräte müssen bis dahin erst noch zur Serienreife gebracht werden. Vodafone wird in Deutschland die HSDPA Technologie schrittweise -zunächst in den Ballungsgebieten- und dann in alle UMTS-versorgten Gebiete einführen und ausbauen. Bereits jetzt können Vodafone Kunden den heutigen UMTS-Standard in über 700 Städten und Gemeinden nutzen. Bis Jahresende sollen 2.000 Städte und Gemeinden mit der dritten Mobilfunkgeneration versorgt sein, hießt es weiter.

HSDPA beschleunigt ausschließlich den Datenempfang auf UMTS-Endgeräte, wobei das theoretische Maximum in der ersten Ausbaustufe bei 3,6 MBit/s liegen soll . Im Endausbau soll der UMTS-Turbo sogar maximal 14,4 MBit/s erreichen, wozu es jedoch spezielle Funkzellen braucht -- die so genannten Mikrozellen --, mit denen sich dann einzelne Gebäude versorgen lassen.
Artikel von W. Janssen - Fr, 04.02.2005
Rubrik: Technologie
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Crossbar-Latch soll Transistor im Nanocomputer ersetzen


Forscher der Hewlett Packard Quantum-Science-Research-(QSR-)Gruppe entwickelten einen so genannten "Crossbar Latch". Dieser ist die Grundlage für Computer und Systeme die tausendfach leistungsfähiger sein sollen als die heute bekannten Systeme. Kommentar von Stan Williams, HP Senior Fellow:"Wir erfinden den Computer auf molekularer Ebene neu". Stan Williams ist Direktor des QSR und einer der Autoren des Papiers. Der Crossbar Latch ist das Schlüsselelement, das zum Bau von Computern mit Hilfe von Nano-Technologie benötigt wird.

Der im Experiment erfolgreich getestete Crossbar Latch besteht aus einem einzelnen Draht, der das Signal führt und von zwei Kontrolldrähten gekreuzt wird. An den Berührungspunkten lassen sich die Verbindungen elektrisch schalten. Legt man nun eine Sequenz von Spannungsimpulsen an die Kontrolldrähte an und nutzt die Schalter mit entgegengesetzter Polung, kann der Crossbar Latch NOT-Operationen durchführen - neben AND und OR eine der drei Basis-Operationen von Logik-Schaltkreisen und damit Grundlage für den Bau von Computern.

Die Forscher sehen in ihrem Lösungsansatz mit Nano-Technologie eine Möglichkeit zu einer weiteren deutlichen Verkleinerung der Strukturen. Bisher waren der Miniaturisierung herkömmlicher Transistoren physikalische Grenzen gesetzt.

Transistoren werden jedoch noch Jahre in konventionellen Schaltkreisen eingesetzt werden, bis sie möglicherweise eines Tages durch den Crossbar Latch ersetzt werden. Einst erging es den Vacuumröhren so, als der Transistor sich durchsetzte. So Phil Kuekes, Senior Computer Architect am QSR und ebenfalls einer der Autoren des Papiers. Kuekes hält ein Patent auf den Crossbar Latch (US-Patent Nr. 6,586,965), das ihm im Juli 2003 zugesprochen wurde.

Duncan R. Stewart:"Mit dem Crossbar Latch haben wir nun die letzte theoretisch notwendige Komponente, um mehrstufige Berechnungsschritte durchzuführen, die benötigt werden, um Nano-Computer sinnvoll einsetzen zu können". Duncan R. Stewart ist ebenfalls Forscher am QSR und der dritte Autor des Papiers.
Artikel von C. Kühn - Di, 01.02.2005
Rubrik: Technologie
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LCD-Fernseher - Micronas - Chip liefert eine bessere Qualität


Der Chiphersteller -Micronas- hat nun einen Chip vorgestellt (FRC 9429A), der eine wesentlich bessere Qualität bei bewegten Bildern ermöglicht. Bisher sind LCD-Fernseher zwar flimmerfrei, oftmals bieten sie dennoch keine bessere Qualität als herkömmliche Röhrengeräte, weil die Umsetzung der analogen PAL-Bilder ins digitale Progressive-Scan-Format problematisch ist.

Das Problem liegt derzeit noch darin begründet, dass die analogen Videosignale im -Zeilensprungverfahren- gesendet werden. Hierbei setzt sich jedes Bild auf zwei aufeinander folgenden Halbbildern zusammen, die mit 50 Hz übertragen werden. Die digitale Fernsehtechnik erfordert jedoch Vollbilder mit 60 Hz und hier kann es bei der Umsetzung zu Qualitätsverlusten kommen, die sich beispielsweise Ruckbewegungen bemerkbar machen.

Bei dem Bildfrequenzwandler von Micronas findet eine sogenannte -Bewegungsabschätzung- statt, bei der -Ergänzungsbilder- berechnet und eingefügt werden. Hierdurch ergibt sich dann insgesamt eine wesentlich bessere Darstellung am Bildschirm.

Artikel von W. Janssen - So, 16.01.2005
Rubrik: Technologie
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Anwendungen auf Speicher-Sticks einfach installieren


Auf der CES in Las Vegas präsentieren die Flashspeicher-Spezialisten von M-System und SanDisk ein neues System, mit dem das Installieren von Anwendungen auf Speichersticks vereinfacht werden soll. Damit können Anwender beispielsweise an jedem PC ihre persönliche Anwendungsumgebung inklusive Bookmarkliste, Telefonbuch, Terminkalender oder auch E-Mails starten. Das neue System ist unter dem Standard U3 zusammengefasst, zu denen beispielsweise auch Corel, MedicAlert oder McAfee gehören.

Insgesamt sind bisher nur wenige Informationen bekannt geworden, es soll sich aber um eine Kombination aus Hardware und Software handeln. Die Software wird dabei einen Zugriffschutz implementieren und soll Windows-spezifische Probleme lösen, wie beispielsweise das Erkennen verschiedener Laufwerksbuchstaben.

Für welche Betriebssysteme es zukünftig U3-kompatible Speichersticks geben wird, ist derzeit noch nicht bekannt, die ersten Karten soll es aber Mitte 2005 geben.
Artikel von W. Janssen - Mo, 10.01.2005
Rubrik: Technologie
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Wimax steht als UMTS Nachfolger in den Startlöchern


Eine neue Technologie steht in den Startlöchern, die Breitband-Geschwindigkeit mobil ermöglichen soll: Wimax. at-mix.de News hatten darüber auch schon berichtet.

Wimax soll einen schnellen Internetzugang per Laptop und in einer späteren Stufe möglicherweise auch aus fahrenden Autos heraus ermöglichen. Diese Technik wäre eine hervorragende Möglichkeit, ländliche Gebiete oder Regionen in Entwicklungsländern vergleichsweise preisgünstig an das Breitbandnetz anzuschließen.

384 Kilobit pro Sekunde bei UMTS sind zwar viel mehr als die etwa 50 Kilobit der alten GPRS-Technik auf dem Handy, aber einem mit 3000 Kilobit pro Sekunde verwöhnten DSL-Nutzer kommt das aber langsam vor. Die W-Lan-Technik, auch Wifi genannt, kann mit deutlich schnellerem Zugang aufwarten. Mit bis zu 56 Megabit pro Sekunde schnell fließen die Daten zum Laptop zum Hotspot. Allerdings gehen ab etwa 20 Kunden im Hotspot die Datenraten deutlich in die Knie und die Reichweite ist auf maximal einige Dutzend Meter begrenzt.

Nach Angaben des Chipherstellers Intel leistet Wimax Datenübertragung um die 70 Megabit pro Sekunde, 100 oder mehr Nutzer gleichzeitig ohne Probleme und Reichweiten bis 50 Kilometer. In der Praxis dürften wahrscheinlich fünf bis acht Kilometer realistisch sein.

Die Bonner Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post plant nach den Worten ihres Präsidenten Matthias Kurth, auch für Wimax günstige Bedingungen zu schaffen. Mit Blick auf UMTS, für deren Lizenzen die Konzerne immerhin 51,5 Milliarden Euro auf den Tisch legen mussten, sagte er: "Das ist kein Widerspruch. Wir können ja in Deutschland nicht eine bestimmte Technologie blockieren, nur weil eine andere Technologie möglicherweise sehr teuer lizenziert wurde. Inzwischen machen die Anbieter beides, UMTS und W-Lan-Hotspots. Der Kunde hat davon nur Vorteile."
Artikel von R. Hallenbach - So, 09.01.2005
Rubrik: Technologie
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DRM - Digital Radio Mondiale will 2005 durchstarten


Während man bisher unter DRM (Digital Rights Management) die Regelung der Benutzer-Rechte digitaler Multimedia-Inhalte verstand, wird man sich in Zukunft auch an eine andere Übersetzung gewöhnen müssen.

Die neue Technik des "Digital Radio Mondiale" (DRM) verspricht Kurzwellenempfang in Stereo und UKW-Qualität. Digitaler Rundfunk war bisher vor allem unter dem Kürzel DAB "Digital Audio Broadcasting" bekannt, das schon seit mehr als drei Jahren im UKW-Bereich auf Sendung ist. Sender wie BBC, RTL, der Bayerische Rundfunk oder die Deutsche Welle arbeiten schon emsig am digitalen Kurzwellenfunk. Zur Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden Anfang September die ersten tragbaren Empfänger zu Preisen von 150 bis 250 Euro erwartet.

Zukünftige DRM-Sender werden aber nicht nur Klang, sondern auch Textinformationen übertragen, die auf einem Display des Empfängergeräts dargestellt werden können. Mit modernen Audio-Coding-Verfahren, die z.B. von der schwedisch-deutschen Firma Coding Technologies entwickelt wurden, kommt DRM mit weniger als 25 Kilobit pro Sekunde je Stereokanal aus. Für ergänzenden Text stehen dann noch etwa 80 Bits pro Sekunde zur Verfügung.

Das DRM-Konsortium erwartet bis Ende 2006 in Europa eine Million DRM-Empfänger und täglich 700 Programmstunden von DRM-Sendern. Bis Ende 2008 sollen es schon vier Millionen Geräte und 1.600 Sendestunden sein.

Artikel von R. Hallenbach - So, 09.01.2005
Rubrik: Technologie
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AMD entwickelt Konkurrenz-Produkt zu Intels Centrino-Chip


Der Pressedienst -pte- berichtet unter Berufung auf das "Wall Street Journal", dass AMD einen Chip für den Einsatz in mobilen Computern auf den Markt bringen wird. Der Chip trägt den Namen "Turion" und soll das erste AMD Produkt speziell für Notebooks werden. Bisher hat AMD seine Desktop-Prozessoren lediglich für den Einsatz in mobilen Computern adaptiert.

Turion soll vor allem durch seine bessere Stromspar-Leistung ein starker Konkurrent gegenüber Intels Centrino-Chip werden. AMD Manager Marty Seyer will das neue Produkt agressiv bewerben, heißt es weiter. Konkrete Details zum neuen Chip wurden allerdings noch nicht bekannt. Wann Turion auf den Markt kommen wird, wurde ebenfalls nicht genannt.

Artikel von W. Janssen - So, 09.01.2005
Rubrik: Technologie
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Unsichtbare Soldaten


Das US-amerikanische Militär arbeitet an einer Technologie, mit der sich eines Tages Soldaten unsichtbar machen können. Während im freien Feld -laser- und satellitengesteuerte Technik zum Einsatz kommt, sind in innerstädtischen Straßenkämpfen noch die Soldaten persönlich gefragt und somit extrem gefährdet. Abhilfe sollen neue Forschungsansätze schaffen, die den Soldaten und seine Ausrüstung nahezu unsichtbar macht.

Die Idee zu dieser Technik stammt aus einem simplen Gag, der gerne auf Konferenzen oder anderen Versammlungen von Computerfreaks gezeigt wird. Mit einer hinter dem Vorführer stehenden Webcam und einem in Richtung der Zuschauer zeigenden Laptop-Bildschirm lässt sich der Eindruck erwecken, als wäre der vom Bildschirm verdeckte Teil des Körpers durchsichtig.

In der Realität für Soldaten wird dies bedeuten, jeder Soldat müsste diese Technik für sich am Körper tragen. In einem Kommentar heißt es hierzu vom Kommandeur des U.S.Army Engineer Research and Development Center: "Bevor eine anpassungsfähige oder aktive Tarnung im Häuserkampf eingesetzt werden kann, müssen wir große technische Probleme überwinden. Die Technik muss so arbeiten, dass sie Leute auf kurze Entfernung überzeugend täuscht, und das in einer sich ständig ändernden Umgebung."

Fachleute sehen eine mögliche Umsetzbarkeit dieser Technik frühestens in 10 Jahren realisiert. Dazu gibt es zu viele Probleme, wie beispielsweise Schatteneffekte in der Umgebung oder der enorme technische Aufwand für jeden einzelnen Soldaten. Außerdem läßt sich das System durch Wärmebild-Kameras oder Farbgranaten leicht überwinden
Artikel von W. Janssen - Fr, 07.01.2005
Rubrik: Technologie
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JPEG zukünftig um 30 Prozent besser komprimieren


Die Firma Allume Systems -ehemalig Aladdin- gab bekannt, dass sie im ersten Quartal 2005 die Kompressionssoftware StuffIt Deluxe9 auf dem Markt bringen wird. Mit dieser Software lassen sich JPEG -Dateien ohne Qualitätsverlust um 20 bis 30 Prozent verkleinern. Mit der Allume Komprimierungstechnik sollen später auch andere Bildformate wie TIFF und PNG oder auch Audio und Video (MP3, MPEG) verkleinert werden können.

Allume setzt dabei auf ein proprietäres und patentiertes Kompressionsverfahren, die automatisch Archivdateien im StuFFIT-X-Format erkennt, um mit einem speziellen Kompressionsalgorithmus Schwächen auszubügeln, die andere Kompressionsformate mit sich bringen.

StuffIt Deluxe 9 für Windows ist kompatibel mit Windows XP. Die vom Mac bekannte Technik soll den transparenten Zugriff auf Archive direkt mit dem Windows Explorer ermöglichen, so dass sich StuffIt-Archive ebenso verwenden lassen wie Verzeichnisse. Der Preis beträg etwa 40 Dollar.
Artikel von W. Janssen - Fr, 07.01.2005
Rubrik: Technologie
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BSI-Studie: Chancen und Risiken von RFID-Chips


Der Einsatz von Radio Frequency Identification Systemen (RFID) wird derzeit in vielen Branchen intensiv diskutiert. Mögliche Einsatzgebiete sind Zutrittskontrollen, Logistik, Lagerwirtschaft oder ÖPNV. Erste Systeme sind bereits im Einsatz oder werden in Feldversuchen erprobt.

Grundsätzlich eignen sich RFID-Systeme mit Verfahren zur automatischen Identifizierung von Objekten über Funk überall dort wo automatisch gekennzeichnet, erkannt, transportiert, registriert, gelagert oder überwacht wird. Die Vielfalt der potenziellen Anwendungsbereiche bietet nahezu für jedes Unternehmen einen Ansatz, um über den Einsatz von RFID-Systemen nachzudenken.

Hilfestellung beim Einstieg in das Thema bietet jetzt eine aktuelle Untersuchung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt.

Unter dem Titel „Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen“ erhalten interessierte Anwender auf 128 Seiten einen kompakten Überblick zum Thema RFID, u. a. mit detaillierten Informationen zu folgenden Bereichen:

  • Grundlagen von RFID-Systemen
  • Klassifizierung von Systemen
  • Sicherheitsprobleme und gängige Maßnahmen
  • Anwendungsgebiete von RFID-Systemen
  • Fördernde und hemmende Faktoren
  • Entwicklungsperspektiven (bis 2010)


Das BSI stellt die Publikation ab sofort kostenlos zum Download als PDF-Dokument (1,75 MB) bereit. Zusätzlich stehen auch alle Vorträge der ersten Präsentation der Untersuchung im November 2004 durch die Verfasser auf den BSI-Webseiten als Download zur Verfügung.

>>> Download-Übersicht RFID-Systeme
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 05.01.2005
Rubrik: Technologie
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Klageschrift zukünftig per E-Mail an das Gericht


Beim Verwaltungsgericht Koblenz können zukünftig Klagen und Schriftsätze samt Anlagen per E-Mail an das Gericht übermittelt werden. Damit ist das Verwaltungsgericht Vorreiter auf einem neuen Kommunikationsweg. Verfahrensbeteiligte haben die Möglichkeit, 24 Stunden/Tag auf ihre elektronische Akte zuzugreifen. Sicherheit bei der Übermittlung der Daten gewährleistet ein Verschlüsselungsverfahren, sowie eine elektronische Signatur bei Dokumenten.

Die elektronische Datenübermittlung in Rheinland-Pfalz wurde zunächst vom Oberverwaltungsgericht erfolgreich getestet. Bis Mitte 2005 sollen alle Verwaltungsgerichte in Rheinland-Pfalz entsprechende Dienste anbieten können. Die Art der Datenübermittlung ist jedoch nicht zwingend vorgeschrieben. Bürgern steht es weiterhin frei, herkömmlich mit dem Gericht zu kommunizieren.

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.01.2005
Rubrik: Technologie
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Cyberspace von William Gibson ist heute Realität


Neuromancer (1984) ist der Titel eines Sciencefiction Buches von William Gibson. Dort tummeln sich Cyberpunks im Cyberspace. Die/der Anwender/in hat dabei einen Helm (HMD) auf, der ihr / ihm eine scheinbare Realität vor Augen führt und ein natürliches Gesichtsfeld suggeriert.

Genau dieses Prinzip machen sich jetzt Ärzte und Wissenschaftler der University of Washington zu eigen, um Verbrennungsopfer zu helfen.

Dem Patienten wird ein Datenhelm aufgesetzt, der Bilder einer "friedlichen und eiskalten" -SnowWorld- mit Schneemännern und Pinguinen einspielt. "Durch die Ablenkung in dieser -SnowWorld- fühlen die Patienten laut Befragungen 60 Prozent weniger Schmerzen", sagt Dr. David Patterson, ein Psychologe, der mit den Patienten arbeitet. "Wenn der Patient in einer virtuellen Welt versunken ist, ist das Gehirn weniger empfänglich für andere Reize" heißt es weiter.

Auf lange Sicht soll die Technik nicht nur bei Verbrennungsopfern zum Einsatz kommen. Künftig sollen VR-Welten auch anderen Leuten, vor allem Kindern, helfen - etwa dabei, schwierige Zahnoperationen auszuhalten, sich während einer Computertomografie nicht zu bewegen oder ein posttraumatisches Stresssyndrom zu überwinden.

Artikel von W. Janssen - Sa, 01.01.2005
Rubrik: Technologie
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China - führende Rolle zukünftiger Internettechniken ?


Mit dem so genannten "CNGI" (China Next Generation Internet) strebt China eine führende Rolle in der Entwicklung zukünftiger Internettechniken an. Ziel der Initiative ist es, eine fortschrittliche Netzwerkplattform für Forschungszwecke und Geschäftsanwendungen zu schaffen, die mit IPv6 umgesetzt wird.

IPv6 - oder auch IPnG - ist die 1997 beschlossene Version 6 des Internet Protokolls (IP), die wesentlich mehr IP-Adressen vergeben kann als IPv4. IPv6 hat eine Adresslänge von 128 Bit und damit ein Adressraum von etwa 3,4 * 1038 Adressen. Bildlich gesprochen wären das etwa 667 Billiarden Adressen pro Quadratmillimeter/Erdoberfläche.

Die erste Ausbaustufe des Hochgeschwindigkeitsnetzes hat China bereits mit dem "Cernet2" abgeschlossen. Ein Backbone mit einer Geschwindigkeit von 2,5 GBit/s verbindet 20 so genannte GigaPoP an denen derzeit 25 Universitäten mit Geschwindigkeiten zwischen 1 und 10 GBit/s angeschlossen sind. Das Backbone setzt die optische High-Speed - Transporttechnik SDH/SONET ein.

Das bisherige Netz wurde von verschiedenen Ministerien und fünf Telekommunikations- Unternehmen finanziert. Im Laufe des nächsten Jahres soll das Backbone auf 10 GBit/s ausgebaut und mit weiteren Teilnetzen des Landes verbunden werden.
Artikel von W. Janssen - Di, 28.12.2004
Rubrik: Technologie
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Ist WiMAX die Zukunft im mobilen Internet ?


Die nichtzelluläre Breitbandtechnik Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) ist derzeit in aller Munde, von der ihre Protagonisten wahre Wunderdinge zu berichten wissen. WiMAX soll rasend schnellen Internetzugang per Laptop außer Haus und in einer späteren Stufe möglicherweise auch aus dem fahrenden Auto ermöglichen.

WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. Der deutsche Festnetzanbieter Arcor hat bereits Interesse am Einsatz von WiMAX gezeigt.

Bis jetzt war UMTS eine Möglichkeit, das mobile Internet nutzen zu können, diese Technik ist mit 384 kBit/s aber keine wirkliche Alternative zu DSL (1024 bis 4096 kBit/s). Die ebenfalls vorhandene W-Lan Technik (WiFi) ist mit bis zu 56 Megabit (56.000 kBit/s) zwar rasend schnell, ist allerdings durch die Anbindung des Hotspots (meist per DSL) und vor allem durch die Zahl der gleichzeitigen Nutzer begrenzt. Bei gleichzeitiger Nutzung von mehr als 20 Usern gehen die Datenraten nach Angaben von Experten deutlich in die Knie und außerdem ist die Reichweite mit etwa 50 Meter sehr begrenzt.

WiMAX soll nach Auskunft des Chipherstellers Intel sehr viel mehr können. So sollen Datenübertragungsraten von 70 Megabit pro Sekunde möglich sein, die von mehr als 100 User gleichzeitig genutzt werden können und eine Reichweite von fünf bis acht Kilometer haben.

WiMAX ist die Nachfolgetechnik des Wireless Local Lopp (WLL), die erst im Frühjahr 2002 beschlossen war, sich aber nicht durchsetzen konnte. Die damals von der Regulierungsbehörde zugewiesenen Frequenzblöcke sollen nun der WiMAX zugeschlagen werden.

Im 3,5-GHz-Band stehen dann 2 x 84 MHz zur Verfügung, doch davon sind aufgrund bestehender Nutzungsrechte ab 2006 vorerst nur zwei Blöcke (3410 bis 3452 MHz und 3510 bis 3552 MHz) verwendbar.

Artikel von W. Janssen - So, 26.12.2004
Rubrik: Technologie
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Senioren und Internet - kaum bedarfsgerechte Technik


Das Klientel mit Zeit und Geld interessiert sich mehr und mehr für die Errungenschaften des 21. Jahrhunderts, doch die Industrie produziert an ihnen vorbei. Handys mit kleinen Knöpfen, Symbole die niemand kennt und Anwendungen, die niemand braucht. Computer werden immer schneller, Bildschirme größer und die Anwendungen immer komplizierter. Was Kiddys cool finden, stößt bei Senioren an unüberwindbare Grenzen. Während immer mehr junge Menschen über Konsumschulden stöhnen, bleibt der Markt für betuchte OPAs verschlossen. Dies ist um so erstaunlicher, als das nicht die Zahl der Jugendlichen, sondern die Zahl der Senioren ständig wächst.

"Es gibt weltweit kein wirklich erfolgreiches Seniorenprodukt außer dem Blutdruck-Messgerät fürs Handgelenkt" sagt Darius Khoschlessan, Gründer von Senio, Deutschlands erstem Fachhandel für Seniorenbedarf. Dabei wäre die Lösung doch ganz einfach: Handys mit großen Tasten und einfache Funktionen, Computerbildschirme mit Vergrößerungslinsen, kostengünstige Service-Leistungen für Notruf, Arzt und Freizeit. "Das vermeintliche seniorengerechte Produkt geht oft an den Bedürfnissen der Älteren vorbei", meint auch Lutz Kubitschke, Projektleiter bei der Bonner Forschungsgesellschaft empirica .

Artikel von W. Janssen - So, 19.12.2004
Rubrik: Technologie
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Seagate -Mini-Festplatte mit 5 GByte


Ab sofort ist eine Mini-Festplatte mit einer Speicherkapazität von 5 GByte erhältlich, die von der Firma Seagate hergestellt wird. Damit übertrumpft Seagate den Microdrive von Hitachi , deren Mini-Festplatte eine Größe von 4 GByte hat.

Die Laufwerke der Mini-Festplatte mit dem Namen -Pocket Hard Drive - werden allerdings, anders als bei Hitachi, vorerst nicht einzeln als internes Laufwerk zum Einbau zur Verfügung stehen, sondern nur als externe Festplatte. Die 5 GByte Platte ist zum Preis von 199 Euro erhältlich, eine 2,5 GByte Variante kostet 149 Euro. Die Festplatten der Pocket Hard Drive drehen mit 3600 U/min. , haben 2 MByte Cache und einen Compact-Flash-II-Interface.

Seagate will zukünftige Festplatten auch mit einer ATA-Flex-Schnittstelle versehen, damit die Laufwerke dann auch in Mini-MP3-Player eingebaut werden können. Die derzeitige Variante verwendet speziell für den OEM-Einsatz einen Compact-Flash-Stecker.

Das so genannte Pocket Hard Drive ähnelt durch das integrierte und ausziehbare USB-2.0-Kabel und dem runden Gehäuse einem Jojo.

Artikel von W. Janssen - Do, 16.12.2004
Rubrik: Technologie
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Infineon baut Mini-Bluetooth-Chip nach Standard 2.0 + EDR


Infineon baut Mini-Bluetooth-Chip nach Standard 2.0 + EDR

Nachdem die Bluetooth Special Interest Group erst kürzlich bekannt gegeben hatte , den Bluetooth-Standard 2.0 + EDR zu erhöhen, kündigt die Chip-Schmiede Infineon ihren ersten Baustein in dieser Klasse an.

Der Single-Chip -BlueMoon UniCellular- soll mit 5x5 mm2 der "branchenweit kleinste" Nahfunker sein und ist deshalb besonders für Handys , Smartphones oder PDAs geeignet. Im Gegensatz zu Bluetooth 1.1 soll der Stromverbrauch um 35 Prozent gesenkt werden. Infineon fertigt den BlueMoon UniCellular im 130-nm-CMOS Prozess in einem blei- und halogenfreien WFLGA-56-Gehäuse und 56 Pins (Very-Very Fine Pitch Land Grid Array). Prototypen sind bereits vorhanden; die Vollproduktion ist für Mitte 2005 geplant.

Der Marktführer CSR will diesen Chip in verschiedenen Größen anbieten, darunter sogar eine Version in der Größe 4x4 mm2.

Artikel von W. Janssen - Do, 16.12.2004
Rubrik: Technologie
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Google tritt mit Suchdienst -Scholar- Lawine los !


Googles neuer Suchdienst für wissenschaftliche Zwecke -Scholar - bringt ganz neues Gedankengut in die Köpfe von Bibliothekare, Fachverlage sowie öffentliche Institutionen.

Bisher sind zwar sehr viele Fundstellen in -Scholar- sehr abstrakt einsehbar, weil weitergehende Informationen zumeist Abonnenten der jeweiligen Publikation vorbehalten sind, das Modell liefert dennoch Stoff für Diskussionen um kostengünstigere Zugänge zum geistigen Eigentum anderer.

So kann schon mal ein Abo-Preis für wissenschaftliche Zeitschriften zwischen 500 und 20.000 US-Doller im Jahr liegen. Teilweise sind die Kosten für Bibliotheken in den letzten 15 Jahren um bis zu 227 Prozent gestiegen, obwohl sich gleichzeitig die Zahl der verfügbaren Publikationen reduziert haben. Wissenschaftliche Verlage begründen die hohen Preise mit den Kosten des Veröffentlichungsprozesses in Druck und Industrie.

Gerade auch öffentliche Institutionen fordern, Forschungsergebnisse im Internet zu veröffentlichen, um hierdurch sowohl die Förderkosten zu senken, als auch die Forschung voranzubringen und dem normalen Bürger den Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu ermöglichen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 15.12.2004
Rubrik: Technologie
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Mit ZigBee im Nacken erhöht Bluetooth seine Leistungsfähigkeit


Bisher dümpelte Bluetooth eher im Computer- und Handy-Sektor mit einer maximalen Download -Datenrate von 723,2 kBit pro Sekunde und einer Upload -Geschwindigkeit von 57,6 kBit/s. Dieses soll sich ab 2005 deutlich ändern. Künftig sollen mit Bluetooth auch Übertragung von hochauflösenden Bildern oder Audio-Streams in CD-Qualität möglich sein. Der neue Standard, den die Bluetooth Special Interest Group nun beschlossen hat, zeichnet sich durch eine 3MBit/s Geschwindigkeit aus. Die Leistungsaufnahme (Stromverbrauch) soll um die Hälfte sinken; der Standard ist abwärts kompatibel. Erste Hardware soll bereits im ersten Quartal 2005 in Deutschland erhältlich sein.

Die Erhöhung des neuen Bluetooth - Standards steht ganz sicher im Zusammenhang der ZigBee - Konkurrenz. ZigBee ist ein neuer Standard (IEEE 802.15.4) zur Vernetzung von Geräten oder Sensoren bzw. zur drahtlosen Kommunikation und Steuerung in nahezu allen Bereichen. Anwendungsbereiche sind z.B. die Heimvernetzung, die Automatisierungs- und Sicherheitstechnik im Facility Management sowie die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Das Netzwerkprotokoll des Funknetzes soll durch ihre hohe Redundanz die Datenübertragung besonders absichern. Die Reichweite liegt je nach Sendeleistung zwischen zehn und 75 Meter.

Erst kürzlich wurde bekannt gegeben , dass die Handyhersteller Pantech & Curitel ihr erstes Handy mit ZigBee-Technik auf den Markt bringen.

Artikel von W. Janssen - So, 12.12.2004
Rubrik: Technologie
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Thomson baut Player für HD-DVD und Blu-ray


Wie der Unterhaltungselektronikriese Thomson bekannt gab, wird das Unternehmen sowohl Player für HD-DVDs wie auch für Blu-ray Formate herstellen. Die Player für Blu-ray Formate werden allerdings nur von der Thomson-Tochter Technicolor produziert.

Dies ist die Folge der Bekanntgabe , dass die amerikanische Filmindustrie sich nicht auf ein einheitliches Format festlegen wird. So wollen Disney, Columbia TRiStar und MGM ihre Filme auf Blu-ray Formate brennen und Universal, Paramount Warner und New Line auf HD DVD.
Artikel von W. Janssen - Sa, 11.12.2004
Rubrik: Technologie
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Desktop-Suche nun bei Yahoo, MSN und Google


Yahoo vermeldet, dass sie eine kostenlose Desktop-Suche für Word- , PDF- Dokumente und E-Mails entwickeln. In der Desktop -Suche sind Elemente von X1 Technologies integriert, mit der mehrere hundert verschiedene Dokumentenformate durchsucht werden können. Später wird Yahoo die Suche auf weitere Dienste wie Adressbuch, Kalender, Instant-Messaging Dienste, Fotos und Musikdateien erweitern. Die Suche kann sowohl auf den eigenen Rechner durchgeführt, als auch auf das Web erweitert werden. Die Beta -Version soll Anfang Januar zum Download zur Verfügung stehen.

Microsoft kündigte ebenfalls an, ihre Desktop-Suchlösung testen zu wollen. Diese Tests sollen spätestens Ende 2004 beginnen. Google hatte seine Suchtechnik Ende Oktober 2004 vorgestellt.

Artikel von W. Janssen - Fr, 10.12.2004
Rubrik: Technologie
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ZigBee Funktion jetzt auch im Handy


Wird der ZigBee Standard ein Verdrängungsstandard zu Bluetooth ? Das zu mindestens meinen auch die Marktforscher von ABI Research .

ZigBee ist ein neuer Standard (IEEE 802.15.4) zur Vernetzung von Geräten oder Sensoren bzw. zur drahtlosen Kommunikation und Steuerung in nahezu allen Bereichen. Anwendungsbereiche sind z.B. die Heimvernetzung, die Automatisierungs- und Sicherheitstechnik im Facility Management sowie die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M). Das Netzwerkprotokoll des Funknetzes soll durch ihre hohe Redundanz die Datenübertragung besonders absichern. Die Reichweite liegt je nach Sendeleistung zwischen zehn und 75 Meter.

Auf dem ZigBee Alliance Festival in Seoul haben die Handyhersteller Pantech & Curitel nun eine Version ihres Mobiltelefons P1 vorgestellt, das den Datentransfer über ZigBee ermöglicht. Hierzu hieß es: "Da Mobiltelefone zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind, ist es wahrscheinlich, dass sie zum Dreh- und Angelpunkt der neuen (ZigBee-) Ära werden". Zur ZigBee Allianz gehören unter anderem Motorola, Samsung, LG Electronics und Cisco.

Die Bluetooth Special Interest Group hat erst kürzlich angekündigt, neben den bisherigen Anwendungen ebenfalls den Bereich der Industrie- und Heimatautomation ins Visier zu nehmen. Handys mit der Bluetooth-Technik gibt es zwischenzeitlich sehr viele.

Skeptiker warnen vor nicht abgestimmten Übertragungstechniken, die Industrie könne es sich nicht leisten, in Parallelentwicklungen zu investieren.
Artikel von W. Janssen - Fr, 10.12.2004
Rubrik: Technologie
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Format-Krieg zwischen Blu-ray Disc und HD DVD ?


Wie auf der amerikansischen Website Video Business Online zu lesen ist, wird Disney zukünftig die hochauflösenden Fassungen seiner Filme auf Blu-ray-Disc anstatt auf HD DVD herausbringen. Die Firmen Universal, Paramount, Warner und New Line arbeiten mit HD DVDs. Da Columbia TRiStar und MGM ebenfalls die von Sony mitentwickelte Blu-ray Disc unterstützen und Experten das Universal nahe Studio Dreamworks wiederum dem HD-DVD-Lager zurechen, ist man dort eindeutig in zwei Lager gespalten. 20th Century Fox hält sich derzeit noch bedeckt, dürfte sich als Vorstandsmitglied in der Blu-ray Disc Association bereits entschieden haben.

Bob Chapek, Präsident von Buena Vista Home Entertaiment, befürchtet keinen Format-Krieg zwischen Blu-ray Disc und HD DVD. Er meint, die Spaltung der Filmindustrie wäre für die Hardware Hersteller noch ein weiterer Grund, sich auf ein gemeinsames Format zu einigen. Zudem hat bisher keines der Studios einen Exklusivvertrag mit den Formatentwicklern geschlossen, so dass Filme auch auf zwei Formaten veröffentlicht werden können.

Artikel von W. Janssen - Do, 09.12.2004
Rubrik: Technologie
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VoIP im Firmennetz der Llyods Bank durch Glasfaser


Die Firma IBM hat mit dem britischen Bankhaus Lloyds TSB einen sieben - Jahresvertrag über den Aufbau eines firmeninternen Glasfaser-Netzes geschlossen. Lloyds beabsichtigt, insgesamt eine Milliarde US-Dollar für VoIP und Datendienste zu investieren. "Bei der Implementierung, die unter anderem 70.000 Voice-over-IP-Telefone umfasst, handelt es sich um eine der größten Anlagen dieser Art in ganz Europa. Sie wird Lloyds helfen, die Netz- und Telefonkosten ganz erheblich zu senken" ließ Lloyds verlauten.

Vanco (Betreiber virtueller Netzwerke und Partner von IBM) übernimmt in diesem Projekt die Aufgabe, alle Geldautomaten der Bank durch ein Hochleistungsnetz zu verbinden.

In 20 Monaten soll der Aufbau der neuen Netzstruktur abgeschlossen sein.

Artikel von W. Janssen - Di, 07.12.2004
Rubrik: Technologie
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Googles Produkt-Suchmaschine -Froogle- verfügbar


Ab heute haben deutsche User offiziell die Möglichkeit, mit der Produkt-Suchmaschine Froogle nach Produkt-Angeboten und Informationen zu suchen. Neben einer Kurzbeschreibung werden Bilder angezeigt (soweit vorhanden), Ergebnisse können nach Preis sortiert werden.

Die offizielle Bekanntgabe durch Google war am Mittwoch. Am Freitag war die Suchmaschine bereits im Netz. Wie viele Einträge die Produktdatenbank zum Start bereit hält, wurde nicht mitgeteilt.

In den USA ist Froogle bereits seit rund zwei Jahren verfügbar. Die Technik, die hinter Froogle steckt, wurde von der bekannten Google Suchmaschine übernommen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 22.11.2004
Rubrik: Technologie
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Funktechnik mit Wellenpakete und unterschiedlichen Datenraten


Forscher an der Pennsylvania State University haben ein Funkverfahren entwickelt, mit dem sie Daten auch über große Distanzen, dichtem Nebel oder starkem Wind störungsfrei übermitteln können. Hierbei werden die Daten in kurze Wellenpakete zusammengefasst und in unterschiedlichen Datenraten übermittelt. In Tests seien wesentlich mehr Informationen übermittelt worden, als beim herkömmlichen optischen Funkverfahren möglich sind, hieß es. Die Funkverbindung soll wesentlich stabiler sein und es sollen auch wesentlich weniger Daten verloren gehen.

Vom Verfahren her wurden die Informationen auf einer geringen Bandbreite mit sehr kurzen Laserimpulsen auf den Weg geschickt.

Vielversprechend ist auch der Ansatz mit Funkwellen, mit denen Forscher der TU Braunschweig experimentieren. Den Forschern ist es gelungen, Daten über Terahertz-Frequenzen, also im Billionen-Hertz-Bereich, zu senden. Diese Übertragungstechnik ist etwa 1000mal schneller als derzeitige Verfahren. Kabellose Netzwerke , die Computer mit ihren Peripheriegeräten wie Drucker verbinden, arbeiten mit 2,5 bis fünf Gigahertz.

Die Wellen durchdringen problemlos fast alle Materialien, zum Beispiel Kunststoffe, Stein und oder den menschlichen Körper. Die Wellen sind für den menschlichen Organismus ungefährlich.

Artikel von W. Janssen - So, 14.11.2004
Rubrik: Technologie
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Software-Fehler im Telefon- und Mobilfunknetz macht Abhängigkeit deutlich


Am Mittwoch legte ein Software-Fehler das gesamte Telefon- und Mobilfunknetz in den Kreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill für rund 19 Stunden lahm. Betroffen waren hier die Gemeinden mit den Vorwahlen 06471 bis 06479 mit etwa 20.000 Telefonanschlüssen. Selbst die Notruf-Nummern der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten funktionierten nicht mehr.

Während es im Polizeipräsidium Mittelhessen und der Rettungsleitstelle übereinstimmend hieß: "Es habe keine größeren Schwierigkeiten gegeben", sah es bei den betroffenen Bewohnern ganz anders aus. Während der Störung gab es einen Totalausfall sowohl im Telefonnetz, als auch im Mobilfunknetz und im Internet .

Diesen Totalausfall sollte man nicht so lapidar auf die leichte Schulter nehmen. Wie sicher und stabil sind eigentlich unsere verschiedenen Kommunikationswege, wenn im Ernstfall alles an einer Schlüsselstelle außer Funktion gesetzt werden kann ?

Artikel von W. Janssen - Fr, 12.11.2004
Rubrik: Technologie
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RSS oder XML News-Feed - Zukunft für aktuelle Nachrichten


Die Verbreitung von aktuellen Informationen im Internet wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. Aktuelle Enwicklungen, neue Produkte, Marktergebnisse, Analysen und Trends im New-Econnomy wie auch in der Wirtschaft lassen sich heute nur noch schwer über einzelne Websites verbreiten.

Suchmaschinen wie Google verfeinern ihre Filter immer weiter. Hierdurch wird es immer schwieriger mit aktuellen Inhalten eine gute Platzierung in den Suchergebnislisten zu erhalten.

Eine alternative Möglichkeit Informationen zeitnah zu verbreiten besteht darin RSS-Feeds anzubieten.

Auch at-mix bietet diese Technologie ab heute mit an. Interessante Informationen werden somit blitzschnell weitergegeben und verteilt.

Zusätzlich haben Webmaster die Möglichkeit, RSS-Feeds auf ihren Websites einzubinden. Hierdurch erhalten sie nicht nur die neuseten Informationen auf ihren Sites, sondern erreichen auch einen ganz neuen Leserstamm.
Artikel von C. Kühn - Di, 09.11.2004
Rubrik: Technologie
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Biologisch abbaubarer Datenträger von Pioneer


Laut Zeitungsberichten von "Nihon Keizai Shimbun" wurde vom japanischen Elektronikkonzern Pioneer ein optischer Datenträger entwickelt, der aus Maisstärke hergestellt wird. Die Datenträger bestehen aus 87 Prozent natürlich abbaubarem Material; ein Maiskolben bildet das Material für 10 Träger.

Die 1,2 Millimeter dicke "Bio-Disc" soll für das kommende Blu-ray Disc geeignet sein und eine Kapazität von maximal 25 Gigabyte haben.

Pionier hofft, seine Entwicklung innerhalb der kommenden zwei Jahre marktreif zu haben. Derzeit werden die Prototypen ausgiebig getestet, um sie danach einem Konsortium schmackhaft zu machen, das sich für die Blu-ray Disc einsetzt.
Artikel von W. Janssen - Mi, 03.11.2004
Rubrik: Technologie
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Firefox Entwickler sammeln in 10 Tagen 250.000 US-Doller


Nach ihrem Spendenaufruf für den Open-Source -Browser "firefox " haben die Entwickler in nur 10 Tagen insgesamt 250.000 US-Dollar gesammelt.

Mit dem gesammelten Kapital soll in der New York Times anlässlich der Freigabe der Version 1.0 von Firefox ganzseitig geworben werden.

Als Gegenleistung für die Spende wollen die Initiatoren alle Spender namentlich in den Anzeigen benennen.

Link:

Artikel von W. Janssen - So, 31.10.2004
Rubrik: Technologie
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Mini-Dieselmotoren für Notebooks!


Dem Entwicklerteam um David Arnold und Mark Allen vom technischen Institut in Georgia in den USA ist es gelungen, das Prinzip des Dieselmotors auf die Nutzung für mobile Endgeräte zu übertragen. Hiernach soll es möglich sein, mechanische Energie anhand einer rotierenden Mikroturbine in elektrische Energie umzuwandeln.

Die Module, die herkömmlichen Diesel-Kraftstoff "tanken", sollen 10 mal so effizient wie normale Lithium-Ionen-Akkus sein und dabei auch noch einen geringeren Platzbedarf haben. Link:
Artikel von W. Janssen - Sa, 23.10.2004
Rubrik: Technologie
Links:
Quelle: NewScientist.com  Quelle: NewScientist.com
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Innovation: Arbeitsspeicher mit magnetischem "Gedächtnis"


Infineon Technologies hat am heutigen Dienstag in Dresden den ersten MRAM-Chip, der auf der Magnetspeichertechnologie basiert, vorgestellt. Im Vergleich zu herkömmlichen Chips, die Informationen in Form von elektrischen Ladungen speichern, wird dies nun mit Hilfe von magnetischen Ladungen bewerkstelligt.

MRAM speichern Informationen mit magnetischen und nicht wie herkömmliche Chips mittels elektrischer Ladungen. Bei einem Stromausfall behalten Computer damit ihre Daten - ähnlich wie die Festplatte eines Rechners. Zudem kann der Nutzer genau dort weiterarbeiten, wo er unterbrochen hatte.

Der 16-Mbit-MRAM (Magnetoresistive Random Access Memory) wurde gemeinsam mit IBM entwickelt. Zwischen beiden Unternehmen besteht seit 2000 eine Kooperation. Ein Zeitpunkt für den Start der Massenproduktion konnte noch nicht genannt werden.
Artikel von C. Kühn - Do, 24.06.2004
Rubrik: Technologie
Links:
Original-News by DSL-Team  Original-News by DSL-Team
Quelle: handelsblatt.com  Quelle: handelsblatt.com
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