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wunsch-index.de - Neues Portal für Online Wunschlisten gegründet


Das Berliner Unternehmen Localnet bietet auf dem neu entwickelten Projektwunsch-index.de ein produkt- und geschäftsunabhängiges Portal, um online Wunschlisten zu verschiedenen Anlässen anzulegen und mit Freunden und Familie zu teilen. Die Nutzung ist kostenlos.

Bei der Entwicklung hatten die Betreiber insbesondere die einfache und schnelle Nutzbarkeit im Fokus. Laut Angabe auf der Seite lässt sich eine Wunschliste bereits in drei Minuten erstellen und an Freunde senden oder auf Facebook veröffentlichen. Hilfestellung leistet dabei ein Online-Video, das die Schritte für die Einrichtung einer Wunschliste erläutert.

Die Wunschlisten können direkt mit Produkten aus Katalogen von Partnershops bestückt werden. Dabei werden automatisch Bilder, Texte und Preis aus dem Katalog übernommen. Bereits zum Start wurden die Kataloge von namhaften Shops wie OTTO, Amazon, MyToys oder CONRAD integriert. Alternativ kann der Wunsch komplett frei beschrieben werden.

Besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf den Datenschutz gelegt. Die Abfrage an personenbezogenen Daten ist auf ein Minimum beschränkt und mit den Privatsphäre-Einstellungen lässt sich festlegen, wie öffentlich die Wunschliste sein soll.

Jede Wunschliste ist über eine "sprechende" URL erreichbar oder auf Anfrage auch als eigene Sub-Domain unter wuenscht-sich-was.de oder wuenschen-sich-was.de. Damit lässt sich die URL der Wunschliste einfach am Telefon weitergeben.

Besucher der Wunschliste kaufen die Produkte entweder direkt online oder offline im Laden. Damit Wünsche nicht doppelt gekauft werden, markiert der Besucher diese vorher als reserviert. Andere Nutzer sehen damit sofort, dass der entsprechende Wunsch nicht mehr zur Verfügung steht.

Im Vergleich zu anderen online Wunschlisten bietet wunsch-index.de eine Funktion zum gemeinsamen Schenken. Teure Wünsche können damit von mehreren Personen geschenkt werden. Der erste Besucher, der diese Funktion bei einem Wunsch nutzt, übernimmt dabei eine leitende Funktion und organisiert den Kauf. Weitere Gäste können sich dem anschließen und einen Betrag festlegen, mit dem sie sich beteiligen möchten. wunsch-index.de informiert dabei alle Beteiligten über jede Änderung per E-Mail.

Pressekontakt:
Anna Bauer
Telefon: +493020896717
E-Mail: [EMAIL]presse@wunsch-index.de[/EMAIL]
Webseite: http://www.wunsch-index.de
Artikel von Gast - Di, 02.08.2011
Rubrik: Computer / Internet
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ISO-27001-Risikoanalyse und BSI-Grundschutz verknüpfen und Maßnahmen reduzieren


BSI-Grundschutz-Maßnahmen über die Akzeptanzkriterien der Risikoanalyse ausschließen

Wer sein Informationsmanagementsystem (ISMS) auf der ISO 27001 aufbaut aber die Maßnahmen des BSI-Grundschutzes nicht missen, bzw. in speziellen Fällen gerade die BSI-Grundschutz-Maßnahmen realisieren möchte, findet hier die Vorgehensweise, die beschreibt, wie die Ergebnisse der ISO 27001-Risiko-Analyse auf den BSI-Grundschutz und dessen Maßnahmen übertragen werden können. Im Regelfall reduzieren sich die Anzahl der umzusetzenden BSI-Grundschutz-Maßnahmen.

Trotz allem ist es grundsätzlich immer möglich ISO 27001 und Grundschutz-Dinge nebeneinander und unabhängig voneinander zu erstellen und zu bearbeiten.

Hier und in einem speziellen "Paper", welches Sie auch herunterladen können, wird aufgezeigt, wie die Fülle der BSI-Grundschutz-Maßnahmen entsprechend den Festlegungen aus der ISO-27001-Risiko-Analyse reduziert werden können.

Es ist wichtig, dass die Festlegungen in der Risiko-Analyse gemeinsam im Informationssicherheitsteam erarbeitet werden, sodass beim Ausschließen von Maßnahmen Einigkeit herrscht.

Die Voraussetzung, dass die beschriebene Vorgehensweise angewandt werden kann, ist der Einsatz der opus i Module "BSI-Grundschutz" und "ISO 27001 nativ".

Mit "ISO-27001-Risiko-Analyse" ist hier und in dem herunterladbaren "Paper" die Risiko-Analyse gemeint, die im opus i Modul "ISO 27001 Nativ" durchgeführt wird.
Sie führt über das Festlegen der Eintrittswahrscheinlichkeiten und Schadenshöhen zur Risikomatrix und über diese zur Einstufung der Akzeptanzkriterien mit anschließendem Einstufen der Risiken und Maßnahmen.

Die Risiko-Analyse wird zu einem beliebigen ISO 27001 Prozess aufgesetzt und in fünf Schritte durchgeführt. Im ersten Schritt werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten nach Ihrer Einschätzung festgelegt, im zweiten Schritt definieren Sie Ihre Schadenshöhen, im dritten Schritt wird die Risiko-Matrix aufgebaut - dies geschieht direkt am Bildschirm unter Zuhilfenahme der Maus. Im vierten Schritt werden die Risiken bewertet und im fünften Schritt auf die BSI-Grundschutz-Maßnahmen übertragen. Es ergeben sich die Risiko-Akzeptanzkriterien.

Diese Festlegungen können jetzt beim Modellieren eines Prozesses, der nach BSI-Grundschutz-Kriterien aufgebaut ist, auf die Grundschutz-Maßnahmen angewendet werden. Maßnahmen können inaktiv gesetzt oder überhaupt nicht in die Maßnahmenübersicht aufgenommen werden.
Das "Paper" laden Sie hier herunter
http://www.kronsoft.de/download/free/opusi-paper-b2.001.de.zip
Das Kennwort ist: SuperSache.

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen
Gerhard Kron
Artikel von Gast - Di, 01.02.2011
Rubrik: Computer / Internet
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Freeware für Datenschutzbeauftragte


Mit BDAdmin bietet das Softwarehaus kronsoft eines der leistungsfähigsten Programme für Datenschutz-Bearbeitung nun auf der Website www.bdadmin.de als Freeware in den Leistungsstufen GO, Standard und Professional an.

BDAdmin eignet sich insbesondere für Unternehmen und Dienstleister, die einem Datenschutzgesetz und dessen Vorschriften Rechnung tragen müssen oder entsprechende Datenschutzdienstleistungen anbieten.

Die Datenschutz-Software BDAdmin bietet die Möglichkeiten ein Verfahrensverzeichnis bis hin zum Datenschutzmanagement-System aufzubauen und zu pflegen. Dabei unterstützt BDAdmin bei der Vielzahl von Pflichten wie z.B. dem Führen des Verfahrensverzeichnis (intern/öffentlich), dem Bearbeiten von externen Auskunftsanfragen oder dem Verwalten der Datenschutzarbeiten. BDAdmin unterstützt alle Datenschutzgesetze (BDSG und Landesdatenschutzgesetze sowie die Euro-Richtlinie). Darüber hinaus können eigenen Vorgaben eingebracht (customized) werden. Anfänglich sind in BDAdmin-Standard und -Professional ein Benutzer und fünf Mandanten freigeschaltet.

BDAdmin GO kann eingesetzt werden, wenn ein Verfahrensverzeichnis erstellt, aber sonst nichts weiteres getan werden soll.

BDAdmin Standard kann eingesetzt werden, wenn über das reine Verfahrensverzeichnis hinaus Hardware, Software, Schulungen, Verträge usw. in die Datenschutzbearbeitung aufgenommen werden sollen.

BDAdmin Professional sollte eingesetzt werden, wenn eine größere Organisation zu betreuen ist oder die Software für Datenschutz-Dienstleistungen durch externe Datenschutzbeauftragte eingesetzt wird.
Artikel von Gast - Mi, 20.10.2010
Rubrik: Computer / Internet
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Humorvolle Werbung erreicht insbesondere Social Media Nutzer


Düsseldorf, 05. August 2010 - Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut INNOFACT hat im Juli 1.005 Verbraucher internetrepräsentativ zur Wahrnehmung und Nutzung von Werbung und Kommunikationsmaßnahmen befragt. Die Studie zeigt, dass Nutzer von Sozialen Netzwerken sowie junge Verbraucher bis 29 Jahren besonders werbeempfänglich sind.

Innovative, interessante Werbeideen werden von dieser Zielgruppe besonders beachtet und auch privat als Empfehlung weitergegeben. Verbraucher, die hingegen keine Sozialen Netzwerke nutzen, „zappen“ deutlich häufiger in den TV-Werbepausen als Social Media Nutzer und sind allgemein deutlich werberesistenter.

Die befragten Frauen kaufen überdurchschnittlich häufig Produkte, die sie zuvor im Werbefernsehen entdeckt haben, während bei den befragten Männer virales Marketing Wirkung zeigt: Werbespots, die gefallen, werden im Internet gesucht (z.B. über youtube) und an Freunde und Bekannte weitergeleitet.

Von allen Werbeformaten finden TV-Spots insgesamt am meisten Beachtung (75%), gefolgt von Werbeaktionen direkt im Geschäft (70%) und Prospekten/ Handzettel (65%). Auch hier zeigt sich, dass Nutzer von Sozialen Netzwerken sämtliche Kommunikationsmaßnahmen deutlich häufiger wahrnehmen als Verbraucher, die keine Sozialen Netzwerke nutzen. Frauen beachten allgemein Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen stärker als Männer, außer Sponsoringmaßnahmen und Internetwerbung.

Die Aufmerksamkeit der Verbraucher wird aber nur durch gut gemachte Werbung erreicht: Überzeugend wirkt hier insbesondere humorvolle (81%), verständliche (79%) Werbung mit guten Slogans (77%). Sämtliche Werbeaspekte sind für die Nutzer von Sozialen Netzwerken wichtiger als für die anderen Befragten, bis auf „prüfbare Werbung, die Tatsachen vermittelt“. Dieser Aspekt ist den Verbrauchern, die keine Sozialen Netzwerke nutzen, besonders wichtig.

Es zeigt sich, dass humorvolle, verständliche Werbung immer punkten kann: Bei einem Vergleich zu 2005 waren den Verbrauchern ebenfalls die Aspekte Humor (90%) und Verständlichkeit (81%) besonders wichtig bei Werbung. Der Stellenwert von Lifestyle, gutaussehenden Menschen, traditionellen Aspekten und Testimonials in der Werbung hat hingegen seit 2005 an Bedeutung gewonnen.

Weiterführende Informationen zur Befragung erhalten Sie bei der INNOFACT AG.

Über die INNOFACT AG:
Die INNOFACT AG ist ein Full-Service Marktforschungsinstitut mit Niederlassungen u.a. in Düsseldorf, Hamburg und Zürich. Das Institut verbindet die bewährten Methoden der klassischen Marktforschung mit hoher methodischer Expertise und den innovativen Möglichkeiten des Online-Research. Neben der Erfahrung mit persönlichen und telefonischen Interviews verfügt INNOFACT über langjährige Erfahrung mit Onlinepanels. INNOFACT arbeitet für Auftraggeber aus allen relevanten Branchen, z.B. für Markenartikler, den Einzelhandel, Telekommunikationsunternehmen, Banken, Consultants oder Medien.

http://www.INNOFACT.de
Artikel von Gast - Do, 05.08.2010
Rubrik: Computer / Internet
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Erfahrungen mit dem Widerspruch zu Google Street View


[Hintergrundbericht] Der IT-Experte Gerhard Kron hat Bürger in seiner Umgebung zu Google StreetView befragt und auf das Widerspruchsrecht hingewiesen. In den Gesprächen stellte er fest, dass es ein erschreckend geringes Problembewusstsein für den Umgang mit dem Datenschutz dabei gibt.

Nach seinen Recherchen geht er davon aus, dass nur ein paar Prozent der Bürger abschätzen können, welche Gefahren für ihre Privatsphäre aus Google Street View für ihre persönlichen Daten erwachsen. "Bei einer durchgeführten Widerspruchs-Sammelaktion habe ich folgende Aussagen der Bürger auf meine Erläuterungen zu Google Street View und dem Widerspruchsrecht hin bekommen" schildert Gerhard Kron seine Erfahrungen:
  • "Jetzt lass mal gut sein. was soll da schon passieren" (ein Polizist)"
  • "das interessiert mich nicht"
  • "wenn du das machst, mache ich das auch"
  • "ja komm, ich unterschreibe dir das"
  • "ich habe keinen Computer, was soll ich da denn machen?"

Gerade solche Aussagen belegten das geringe Problembewusstsein, wobei die Gefahren für den Bürger letztendlich noch gar nicht voll abgeschätzt werden können. Fragt man nach möglichen Gefahren, so werden oft Diebe und die organisierte Kriminalität genannt, die mit Google Street View Ihre Ideen bereits von heimischen Computer aus vorbereiten könnten. Darüber hinaus gäbe es aber noch weitere Interessengruppen, die die Daten der Bürger in unerwünschter Weise nutzen könnten.

Ob denn die Verbraucherschutz-Ministerin Aigner und andere Politiker nicht schon genug machen wurde Kron gefragt. Seine Antwort war sehr direkt: die Politiker verhielten sich sehr vorsichtig - immerhin geht es mittelfristig um einen Streitwert von geschätzten 500 Millionen bis eine Millarde Euro Marktvolumen an Werbeeinnahmen. Mit "heisser Nadel" gestrickte Gesetze könnten leicht entsprechend hohe Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.

Kron wurde dann gefragt, ob er eine Lösung für das Problem Google Street View sehe. Seine Antwort war ernüchternd: "wir haben heute im Mai 2010 gerade einmal eine 5 stellige Widerspruchsanzahl in Deutschland (jeder 150. Hausbesitzer) - Street View ist seit gut Mitte 2009 in den Schlagzeilen und bei gut 15 Millionen Wohngebäuden zeugt dies von einer gewaltigen Desinformation der Bürger - der Staat muss besser, nachhaltiger und intensiver aufklären". Zweitens müsse bei dieser nicht vertragsbasierenden personenbezogenen Datenverarbeitung zum Zwecke der Werbung der Schwenk vom "Widerspruchsrecht" zum "Einwilligungsrecht" vollzogen werden und drittens braucht gerade der ältere Hausbesitzer und der Nicht-Computer-Besitzer Hilfe vor Ort durch die Volksvertreter.

"Wissen Sie", meint Kron, "die Politiker sehen wir wir immer nur drei Tage vor der Wahl, wenn Sie sich mit Ihren Stehtischen und Fähnchen auf den örtlichen Marktplätzen aufbauen und die Unterstützung der Bürger für Ihre Partei einfordern - jetzt könnten diese Werber dem Bürger einmal eine richtige Hilfe bieten und Ihre Tische zu Info-Zwecken und Hilfestellung beim Widerspruch aufbauen."

Abschließend formuliert Kron noch eine Idee, wie man das Problem Google Street View wahrscheinlich aus der Welt schaffen könne: "Wieso hat noch niemand die Frage aufgeworfen wieso der Hausbesitzer - der die Grundlage zum Google-Umsatz liefert - nicht an den Google-Street-View-Werbe-Einnahmen beteiligt wird?" Der Verwaltungsaufwand für eine solche Beteiligung könne vielleicht dazu führen, dass das Projekt - zumindest in Deutschland - doch nicht umgesetzt werde.

Gerhard Kron
Schillerstraße 10
D 66564 Ottweiler

Telefon: +49 6858 6370
eMail: Info@GerhardKron.de
Artikel von Gast - Mi, 02.06.2010
Rubrik: Computer / Internet
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kostenlose Inventarisierung für Hardware und Software


[Pressemitteilung] Der Software-Hersteller kronsoft bietet für die IT-Management-Software "opus i" das Inventarisierungs-Modul für die Verwaltung von bis zu 50 PCs kostenlos an.

Gerhard Kron, Inhaber von kronsoft, begründet dies so: "Insbesondere kleine Unternehmen fürchten hohe Investitionskosten und scheuen daher davor zurück, eine professionelle Inventarisierung ihrer IT-Systeme durchzuführen. Diese Unternehmen führen ihr Inventarverzeichnis oftmals manuell in einer Tabelle, was entsprechend fehleranfällig ist. Zuverlässige Informationen, z.B. für die Verwaltung der Lizenzen von installierter Software, stehen somit nicht zur Verfügung. Deshalb bieten wir opus i Inventarisierung für die Verwaltung von bis zu 50 Computern kostenfrei an."

opus i Inventarisierung liest die Eigenschaften (Hardware und Software) aller PCs und SNMP-Geräte im Netzwerk (TCP/IP) aus. Dadurch steht jederzeit eine aktuelle Bestandsliste bereit - nicht nur für die Lizenzverwaltung. Diese Daten können in opus i transferiert und somit z.B. ein Change Management (CMDB) aufgebaut werden. Die Inventarisierung benötigt keine Einrichtung auf den Client-PCs und beeinträchtigt deren Performance in keiner Weise.

Software-Hersteller:
Gerhard Kron
kronsoft e.K.
Schillerstraße 10
D 66564 Ottweiler

Telefon: +49 6858 6370
eMail: Info@kronsoft.de
Internet: www.kronsoft.de / .com
Artikel von Gast - Mo, 26.04.2010
Rubrik: Computer / Internet
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SEO Diver - effektive Suchreichweite bestimmen


Wie häufig wird eine Domain eigentlich bei den Suchmaschinen tatsächlich als Suchergebnis angezeigt und bei welchen Keywords geschieht das? Um diese Frage nach der Suchreichweite einer Domain zu beantworten hat der Suchmaschinen-Spezialist ABAKUS Internet Marketing aus Hannover das Tool SEO Diver entwickelt und erstmals auf der SEMSEO-Konferenz 2010 in Hannover vorgestellt. Der Name "SEO Diver" soll symbolisieren, dass das Tool tief in die komplexen Zusammenhänge eintaucht und auf einfache, strukturierte Art darstellen kann.

Um die effektive Suchreichweite einer Domain zu bestimmen wertet der SEO-Diver die tatsächlichen Suchanfragen von Suchmaschinen-Nutzern aus. Der SEO-Diver zeigt dann eine besonders hohe Suchreichweite an, wenn eine Domain für viele Keywords sehr gut rankt und diese auch noch häufig gesucht werden. Rankt eine Website für ein bestimmtes Keyword z.B. nur auf Platz 40, so berücksichtigt der SEO-Diver dieses Ranking nur dann, wenn sich User tatsächlich bis zu dieser Postion durchgeklickt haben.

Im Gegensatz zu anderen Berechnungsmethoden der Suchreichweite bildet der SEO-Diver das tatsächliche User-Verhalten ab und ist nicht beschränkt auf die Berücksichtigung einer bestimmten Anzahl an Keywords. Somit kann der SEO-Diver flexibel auf Änderungen im Suchverhalten reagieren und erfaßt automatisch auch neue Trends.

URL des SEO-Diver Tools: http://de.seodiver.com

Pressekontakt:
ABAKUS Internet Marketing GmbH
Gesine Knauer
Blumenauer Str. 1
30449 Hannover

Tel.: +49 (0)511 - 473 81 54
[EMAIL]presse@abakus-im.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Do, 25.02.2010
Rubrik: Computer / Internet
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Werden Sie gefunden - individuelle Anfahrtsskizzen online erstellen


[Pressemitteilung] Einfach und schnell individuelle Anfahrtsskizzen und Lagepläne erstellen, das verspricht die neue Online-Anwendung castamap (http://www.castamap.de ). Pünktlich zum Start des neuen Jahres geht castamap offiziell online.

"Anfahrtsskizzen auf der eigenen Homepage oder im Prospekt sind trotz moderner Navigationssysteme unverzichtbar" – erläutert Dominik Helle, Geschäftsführer von castamap. "Die Bedeutung von guten Anfahrtsskizzen wird oft unterschätzt. Der Kunde will auf einen Blick wissen, wo sich ein Geschäft oder eine Firma befindet. Da liefert eine gute Anfahrtsskizze die perfekte Lösung."

Bei castamap kann eine individuelle Anfahrtskarte in wenigen Minuten erstellt werden und steht direkt zum Download bereit. Damit sich die Karte harmonisch an das eigene Design anpasst, stehen unterschiedliche Kartendesigns zur Verfügung. Neben einem kostenlosen Design werden kostenpflichtige Kartendesigns für 29 Euro angeboten.

Vor dem Kauf kann die Karte ausprobiert werden. So sieht der Benutzer die Karte sofort und kann kostenlose Vorschaubilder speichern. Vor dem Kauf können noch beliebige Änderungen vorgenommen werden.

In der schnelllebigen Geschäftswelt fehlt oft die Zeit um eine Woche auf handgefertigte Karten zu warten. Hier bietet castamap eine echte Alternative zu den herkömmlichen Angeboten von Grafikern und Kartographen. So die geschlossene Meinung der ersten Kunden, die castamap bereits erfolgreich genutzt haben.

Neben der Karte für die Homepage, stehen die Anfahrtsskizzen bei castamap auch in einer optimierten Auflösung für Prospekte oder Broschüren zur Verfügung. castamap bietet Kartendaten für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz an.

Pressekontakt
Omniscale
Dominik Helle, Oliver Tonnhofer GbR
Nadorster Straße 60
26123 Oldenburg
MAIL: presse@castamap.de
Web: http://www.castamap.de
Artikel von Gast - Mi, 27.01.2010
Rubrik: Computer / Internet
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Visual Paradigm Suite 4.2 freigegeben


[Pressemitteilung] Von der Modellierungslösung Visual Paradigm Suite ist nun die Version 4.2 erschienen. In der neuen Version sind eine Vielzahl von Neuerungen enthalten, wie z.B. die Unterstützung des Round-Trip-Engineering für C++ und die Unterstützung des Object-Relational-Mapping für PHP für Entwickler. Visual Paradigm trägt damit dem wachsenden Bedarf in den Bereichen "Embedded Systems" und "Web-Applications" Rechnung.

Die neuen Funktionen sind insbesondere für Systemdesigner von Interesse um Spezifikation von Testprozeduren besser abzubilden. Die bereits in der letzten Version eingeführten "Flow-of-Events" (eine Art Storyboards für Use-Cases) wurden dafür erweitert. Zu jedem "Flow-of-Events" sind verschiedene Testprozeduren definierbar. Visual Paradigm deckt damit den gesamten Entwicklungszyklus ab.

Mit der neuen Version wird die Spezifikation und Nutzung von UML-Profilen unterstützt.

Der Softwarepartner BCS bietet ein eintägiges Training an, welches auch erfahrenen Anwendern hilft, die neuen Funktionen schnell zu erschließen und in die tägliche Arbeit zu übernehmen.

Über die beteiligten Unternehmen:
Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von Modellierungs-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt.
Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf www.visual-paradigm.com

BCS - Dr. Jürgen Pitschke ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. BCS ist der Partner von Visual Paradigm für Europa und bietet neben dem Produktsupport und Training weitere Dienstleistungen für Visual Paradigm und zum Thema Unternehmensmodellierung an.
Mehr Informationen über BCS und das Visual Paradigm Team Europe finden Sie auf www.visual-paradigm.eu


Presse-Kontakt

BCS - Dr. Jürgen Pitschke
Dr. Jürgen Pitschke
Bautzner Str. 79
01099 Dresden – Germany
Fon: +49 351 205026 0
E-Mail: jpitschke@visual-paradigm.eu
Artikel von Gast - Di, 12.01.2010
Rubrik: Computer / Internet
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SEO-Tipps für Ihren Online-Shop zu Weihnachten


Es ist wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür – für viele Online-Shop-Betreiber die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Der Anteil der Internetbenutzer, die im World Wide Web nach Weihnachtsgeschenken suchen, steigt stetig an. Laut einer Umfrage von BITKOM und dem Meinungsforschungsinstitut forsa wollen 2009 rund 14 Millionen Deutsche Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen. Das ist ein Drittel mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen rund neun Millionen, die Interesse am Online – Kauf für Geschenke haben, aber noch unentschlossen sind.

Um als Online-Shop-Betreiber in dieser umsatzstarken Zeit Gewinne zu erzielen, muss der Shop von Suchmaschinen wie Google, Yahoo und MSN/Bing gut auffindbar sein. Allein in Österreich finden pro Tag 30 Millionen Suchanfragen statt, davon rund 82 Prozent in Google. Die meisten Internetbenutzer durchsuchen nur die ersten zwanzig Treffer der Suchergebnisse. Umso wichtiger ist es, dass ein Online-Shop bei der Suche im Ranking so weit oben wie möglich erscheint. Die folgenden Tipps für Webmaster zur Suchmaschinenoptimierung helfen, gute Resultate in den Suchergebnissen zu erzielen:

  1. Bestimmen Sie Ihre wichtigsten Suchwörter, unter denen Sie von Ihren potentiellen Kunden gefunden werden wollen.
  2. Bringen Sie wichtige Suchwörter in den Meta Tags wie Title-, Description- und Keywords-Tag unter.
  3. Schreiben Sie auf Ihrer Webseite informative Texte, die Ihre wichtigen Suchwörter mit einbeziehen und aktualisieren Sie Ihre Inhalte regelmäßig.
  4. Verwenden Sie in Ihren Urls bei Trennungen von Wörtern einen Bindestrich und schreiben Sie diese klein.
  5. Verlinken Sie innerhalb und von außen auf Ihre Webseite. Verwenden Sie dabei Text-Links und belegen Sie diese mit Ihren Suchwörtern.
  6. Erstellen Sie eine Sitemap in HTML und XML.
  7. Mit Programmen wie Google Analytics, etracker oder einer Logfile-Analyse können Sie die Zugriffe auf Ihre Webseite auswerten.

Quelle: Michael Kohlfürst, PromoMasters
Artikel von Gast - Fr, 04.12.2009
Rubrik: Computer / Internet
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Jerry Yang - 'Microsoft kann Yahoo kaufen'!


Heute überraschte der Yahoo-Chef und Gründer 'Jerry Yang' mit einer Aussage die Teilnehmer auf der Web-2.0-Konferenz in San Francisco: Laut US-Branchendienst 'CNet' meinte Yang, das Beste was Microsoft tun könne wäre, Yahoo zu kaufen. Er halte eine Übernahme durch Microsoft für keine schlechte Idee und wenn der Preis stimmt, könne Microsoft sein Unternehmen haben.

Hintergrund wird wohl sein, dass der Yahoo-Konkurrent 'Google' aus dem geplanten Werbe-Jointventure ausgestiegen ist. Das Abkommen sah vor, dass Yahoo von Google akquirierte Anzeigen auf US-amerikanischen und kanadischen Webseiten anzeigt und dafür am Umsatz beteiligt werden sollte. Der angeschlagene Yahoo-Konzern versprach sich davon mehrere hundert Millionen US-Dollar zusätzlichen Umsatz im Jahr. Zudem galt das Abkommen als Teil der Abwehrstrategie des Unternehmens gegen die Übernahmeversuche seitens Microsoft.

Gestern wurde aber bekannt, dass Google sich zurückgezogen hat. Die US-Kartellbehörden hatten sich nach monatelangen Prüfungen nicht davon überzeugen lassen, dass ein Jointventure zwischen den beiden großen Suchmaschinen keine all zu große Dominanz auf dem Internet-Werbemarkt darstellt. Die Kartellabteilung des US-Justizministeriums hatte ebenfalls Bedenken geäußert und auch ein von Google angebotener Kompromissvorschlag fand keine offenen Ohren bei den Wächtern.

Microsoft hatte zuletzt 33 US-Dollar pro Aktie geboten. Am Dienstag schloss der Kurs der Yahoo-Aktie bei 13,35 US-Dollar, legte nach den neuen Spekulationen am Mittwoch aber deutlich zu.

Artikel von W. Janssen - Do, 06.11.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Internet - EU - 55 Millionen Euro für Kinderschutzprogramm


Das Europäische Parlament hat gestern ein Förderprogramm verabschiedet, mit dem zukünftig Kinder und Jugendliche besser vor den Gefahren im Internet geschützt werden sollen. Oberstes Ziel des Förderprogramms ist es, vor allem Kinder vor unliebsamen Kontakten in Chat-Räumen oder Online-Foren zu warnen. Außerdem will man mit den bewilligten Fördergeldern, illegale Inhalte im Internet bekämpfen.

Das Förderprogramm, das nahezu von allen 27 EU-Mitgliedsstaaten befürwortet wurde, hat ein Volumen von insgesamt 55 Millionen Euro. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt, soll im Januar 2009 starten und bis Ende 2013 laufen.

Ein Teil der Fördergelder soll auch in den Ausbau von Telefon- und Internet-Angeboten fließen die helfen, dass Kinder und Erwachsene unseriöse Seiten und Dienste melden können. In diesem Zusammenhang sollen dann die Internet-Anbieter aufgefordert werden, technische Barrieren zu entwickeln, die minderjährige Jugendliche vor pornografischen, Gewaltverherrlichenden oder rechtsextremen Seiten schützen.
Artikel von W. Janssen - Do, 23.10.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Google-Gründer 'Sergey Brin' hat Anlage zur Parkinson-Krankheit


'Sergey Brin', der als junger Mensch mit seiner Suchmaschine 'Google' zu Reichtum gekommen ist und am 13. August 2008 gerade einmal 35 Jahre alt geworden ist weiß, dass er trotz seiner Milliarden von Dollar, im Alter einmal sehr krank werden kann.

Sergey Brin hat jetzt einen persönlichen Weblog eröffnet, der den Titel "Too" (zu Deutsch: 'auch') trägt und in dem er jetzt mitteilt, dass er im Alter möglicherweise an Parkinson leiden wird. Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung, besser bekannt als "Schüttellähmung" oder "Zitterlähmung". Die vier Hauptsymptome sind Muskelstarre, Muskelzittern, verlangsamte Bewegungen sowie Haltungsinstabilität. Ausgelöst wird sie durch das Absterben von Zellen in der Struktur des Mittelhirns.

Er werde möglicherweise in seinem späteren Leben an Parkinson leiden, so sein Bekenntnis im Blog. Diese Krankheit sei nach vielen Fehldiagnosen jetzt auch bei seiner Mutter festgestellt worden und neben seiner Mutter sei auch seine Tante bereits an Parkinson erkrankt. Nun habe Brin auch bei sich eine Genanalyse durchführen lassen und diese habe ergeben, dass er die Anlage zur Parkinson-Erkrankung hat.

Er habe damit ein merklich höheres Risiko, später an Parkinson zu erkranken als der Durchschnitt, so Brin. Dieser Test habe ihn allerdings schon als junger Mensch in die Lage versetzt, Vorkehrungen für die spätere Erkrankung zu treffen und er hätte das Glück, hierzu in der Lage zu sein.

Artikel von W. Janssen - Fr, 19.09.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Quelle' soll zum größten Internet-Versandhaus ausgebaut werden


"Mal sehen, was Quelle hat", konnte man jahrelang in den Werbeslogans vom Versandhaus Quelle lesen und viele von uns werden diesen Slogan noch kennen. In den letzten Jahren ist es aber ruhig geworden, um das ehemals so bekannte Versandhaus mit den dicken Katalogen.

Der Einzelhandelskonzern 'Arcandor' will die Marke "Quelle" wieder zum neuen Leben erwecken, und zwar übers Internet. Zwar gibt es auch ein Online-Shop von Quelle, doch dieser hat in den vergangenen Jahren nur Millionenverluste eingefahren und insgesamt mussten bei Quelle rund 4.500 Arbeitsplätze gestrichen werden.

Nun aber will Quelle-Chef Mark Sommer den 'Laden' komplett umkrempeln und Quelle zum größten Internet-Versandhaus Deutschlands machen. Bereits ab 2009 soll Quelle wieder schwarze Zahlen schreiben. Der Anteil des Umsatzes übers Internet soll von derzeit rund 40 Prozent, in wenigen Jahren auf rund 65 Prozent steigen.

Sommer will im Internet nicht mehr nur selbst ein Vollsortiment anbieten, sondern über alle Bereiche des Handels mit Partnern zusammenarbeiten, die ihre Produkte dann über das Quelle-Portal verkaufen. Laut Sommer könnte in absehbarer Zeit rund ein Drittel, wenn nicht sogar 50 Prozent aller Quelle-Angebote, von Fremd-Anbietern stammen. Neben den üblichen Marken des Handels sollen auch Arzneimittel im Online-Shop mit angeboten werden.
Artikel von W. Janssen - Fr, 12.09.2008
Rubrik: Computer / Internet
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6 Jahre alter Artikel sorgte für Aktieneinbruch der United Airlines


Die meisten von uns werden wohl den Science-Fiction-Film 'Terminator I' von James Cameron aus dem Jahre 1984 kennen: Im Kern der Geschichte geht es darum, dass von der 'Film-Firma' "Skynet" ein computerunterstützes Überwachungsprogramm für die Sicherheit der Menschen geschaffen wurde, dieses Programm sich aber letztlich verselbständigte, den dritten Weltkrieg auslöste, um dann die komplette Menschheit auszulöschen.

Gut 24 Jahre später ist dieses Szenario ein Stück Wirklichkeit geworden: automatische Computerprogramme sorgten am Montag dafür, dass die Aktie des US-amerikanischen Konzerns 'United-Airlines' (UAL), innerhalb weniger Minuten um 76 Prozent an Wert verloren, bis die Börsenaufsicht den Handel um diese Aktie aussetzte.

Der Hintergrund war zunächst eine alte News aus dem Jahre 2002, worin über die seinerzeitige UAL-Insolvenz berichtet wurde. Nach Meinung des Wall Stree Journals, gelangte dieser Artikel über die Suchfunktion des Online-Portals der Tageszeitung "South Florida Sun-Sentinel" wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Am vergangenen Wochenende hatte es über Florida mehrere Stürme gegeben und zahlreiche Menschen haben daraufhin nach Flugabsagen der United Airlines im Internet gesucht. Durch den häufigen Aufruf zeigte sich dieser Artikel auf der Webseite dann als "Most viewed" (am häufigsten gelesen), wurde prominent gelistet und prompt von Google Suchroboter bei Google-News als aktuelle Meldung aufgenommen.

Durch Google-News erreichte die alte Meldung einen noch größeren Leserkreis, ein Borsenanalyst der Beratungsfirma 'Income Securities Advisors' verwies auf diese Geschichte und auf diese Weise gelangte die Meldung auf dem Terminal der Finanz-Nachrichtenagentur 'Bloomberg'. Minuten später stürzte der Kurs der United-Airlines um 76 Prozent ins bodenlose. Zwischenzeitlich hat sich die Aktie wieder erholt, lag am Mittwoch aber immer noch um elf Prozent niedriger als vor dem Crash.

Artikel von W. Janssen - Do, 11.09.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Berufe in der IT-Branche haben schlechtes Image


Aus einer repräsentativen Umfrage, die von TNS Emnid im Auftrag des IT-Dienstleisters 'Computacenter' durchgeführt wurde, haben IT-Berufe unter jungen Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren eher ein schlechtes Image. Während Berufe wie Arzt, Anwalt oder Lehrer bei den jungen Leuten hoch im Kurs stehen, gelten Informatiker eher als Eigenbrötler, die wenig Kontakt zu anderen Menschen suchen.

Die Generation zwischen 14 und 29 Jahren sei zwar sehr auf die Nutzung von Computern und das Internet fixiert, doch wirklich arbeiten in diesem Segment, wollen die wenigsten. Unter den rund 750 Befragten Menschen konnten sich zwar 30 Prozent vorstellen, einen Beruf in der Informationstechnologie zu ergreifen, doch nur 20 Prozent dieser Personen meinten, die IT-Branche wäre für sie letztlich ein interessantes Betätigungsfeld.

In der TNS-Emnid-Analyse heißt es, ein wirklich konkretes Berufsbild und die möglichen Ausbildungs- und Karrierewege hätten allerdings nur die wenigsten Befragten gehabt und dies sei auch der Grund für das Ergebnis der Befragung. So meinen zwar rund 80 Prozent aller Befragten, dass die Beschäftigten im IT-Bereich, Freude an ihrer Arbeit haben und der Beruf des IT-Informatikers gute Aufstiegschancen (70 Prozent) und selbständiges Arbeiten (77 Prozent) bietet, doch wirklich arbeiten in diesem Bereich wollen die wenigsten. Wenn schon Studium oder gute Schul- und Allgemeinkenntnisse, dann doch lieber einen Beruf als Arzt, Rechtsanwalt oder Lehrer.

Interessant auch: Viele der Befragten waren der Meinung, dass die Informationstechnologie nur etwas für Männer sei.

Artikel von W. Janssen - Do, 11.09.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Steve Jobs schlimmer erkrankt als bisher bekannt?


Dem US-amerikanischen News-Portal 'Bloomberg', bekannt für seriösen Wirtschaftsjournalismus, hat eine peinliche News über den Apple-Gründer und Firmenchef 'Steve Jobs' veröffentlicht. Am Mittwochmorgen stand plötzlich ein mehrseitiger Nachruf auf "Mr. Jobs" auf dem Online-Portal, verfasst von Bloomberg-Autorin 'Connie Guglielmo'. Akribisch beschrieb sie den Lebensweg des Computerpioniers, angefangen von seinen Garagen-Experimenten in den 1970er Jahren, über die Geburtsstunde des Mac-Computers, seinen Aus- und Wiedereinstieg als Chef des Apple-Konzerns, bis hin zu den innovativen Ideen und Produkten, die Apple zu einem Milliarden-Unternehmen machten. Dann der plötzliche Tod; ein tragisches Schicksal.

In Windeseile verbreitete sich die Nachricht über den Tod des Technik-Visionärs. Verwirrend war lediglich der Hinweis in der Bloomberg-News: "Nicht verwenden! Bis zur Veröffentlichung zurückhalten!" Außerdem stand dem Artikel eine Liste prominenter Wegbegleiter Steve Jobs voran, wie beispielsweise Apple-Mitbegründer Steve Wozniak, Jon Rubinstein, Al Gore oder auch Google-Chef Eric Schmidt.

Kurze Zeit später entfernte Bloomberg diesen Artikel wieder vom Portal und veröffentlichte stattdessen eine unbeholfene Erklärung für diesen Vorfall. Es hieß, eine "... unvollständige Geschichte über Apple..." sei "irrtümlicherweise" in die Öffentlichkeit gelangt, dieser Artikel sei niemals für eine Veröffentlichung vorgesehen gewesen und deshalb hätte man den Beitrag zurückgezogen. Es war tatsächlich wohl ein Missgeschick, ist auf der Website 'Gawker.com' zu lesen. Die Autorin hätte wohl den Artikel lediglich aktualisieren wollen und hätte dabei aus Versehen den Beitrag gleich veröffentlicht.

Im Zeitalter unserer schnelllebigen Medienlandschaft ist es nicht ungewöhnlich, bestimmte Artikel bereits vorgefertigt für "Ernstfälle" bereitzuhalten und hierzu gehören auch Nachrufe schwerkranker Menschen. Über Steve Jobs war im Jahre 2004 bekannt geworden, dass er mit einer schweren Krebserkrankung zu kämpfen hat, in den Folgejahren hieß es allerdings, Jobs habe den Krebs überwunden. Bei der Präsentation des neuen iPhone-3G-Handys im Frühjahr dieses Jahres, zeigte sich aber ein schwer angeschlagener Jobs. Konzernseitig hieß es zwar, Jobs habe lediglich mit einer etwas stärkeren Viruserkrankung zu kämpfen, doch wirklich glauben mochte diese Meldung niemand. Möglicherweise ist Jobs doch stärker erkrankt, als offiziell bekannt gegeben wird.

Artikel von W. Janssen - Fr, 29.08.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Google spart zukünftig beim Essen


Die beiden ehemaligen Studenten 'Larry Page' und 'Sergey Brin' werden erwachsen. Im Jahre 1996 begannen Page und Brin, eine Internet-Suchmaschine mit dem Namen 'BackRub' zu programmieren. Da sich seinerzeit aber niemand für diese Suchtechnologie interessierte, gründeten sie kurzerhand ein eigenes Unternehmen mit dem Namen 'Google' und katapultierten sich innerhalb weniger Jahre zum Marktführer in diesem Segment.

Durch den Erfolg ihres Unternehmens gewährten sie ihren Angestellten allerlei Vergünstigungen, mit Fitness-Raum, freie 'Denk-Nachmittage' bis hin zu Beach-Volleyball, Spiele-Ecken, freie ärztlicher Versorgung, Zuschüsse für Hybrid-Fahrzeuge oder auch freies Essen in der werkseigenen Kantine. Für die Jahre 2007 und 2008 wurde das Unternehmen von dem Wirtschaftsmagazin 'Fortune' sogar zur "Best big company to work for" gekührt.

Nun aber ist 'GUT' mit dem 'Schmarotzertum' innerhalb des Konzerns. "Kein Abendessen, kein Nachmittags-Snack, kein Tee-Wagen gibt es mehr", beschwert sich ein Angestellter des Unternehmens. Die Google-Führung hat seine Mitarbeiter im Googel-Komplex in Mountain View darüber informiert, das es zukünftig 'nur noch' Frühstück und Mittag zum NULL-Tarif gibt.

Der Grund für die ausgegebenen Einschränkungen soll die Verärgerung des Firmengründers Sergey Brin sein. Brin hatte feststellen müssen, dass zahlreiche Angestellte die Gratis-Angebote 'schamlos' ausnutzen, um die ganze Familie und sogar Bekannte auf Kosten der Firma, mit durchgefüttert haben.

Artikel von W. Janssen - Di, 26.08.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Google - 1 Mrd. Investition bei AOL war ein Fehler


In dem vierteljährlichen Bericht an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC (Securities and Excahnge Commission) schreibt Google: "Auf der Grundlage unserer Überprüfung glauben wir, dass unsere Investitionen in der AOL 'beeinträchtigt' werden könnten". Konkret bedeutet diese Umschreibung, Google wird wahrscheinlich eine Wertberichtigung um diese Investition vornehmen müssen. Und so heißt es dann auch in dem Bericht, Google glaube, dass sie eine Wertminderung nicht ausschließen können, die sich dann deutlich in den Gewinn- und Verlustrechnungen des Unternehmens auswirken.

Google hatte sich im Jahre 2005 mit insgesamt eine Milliarde US-Dollar in die Time-Warner-Tochter 'AOL' eingebracht und dadurch insgesamt fünf Prozent an AOL erworben. Dieser Einkauf war ein strategischer Schachzug gewesen, um sich vor den Attacken der Software-Riesen Microsoft zur Wehr zu setzen. Damals aber hatte die AOL noch einen Börsenwert von rund 20 Milliarden US-Dollar, heute liegt der Wert nur noch bei rund 10 Milliarden US-Dollar (so wenigstens die Branchenbeobachter und Analysten).

Bei AOL laufen scharenweise die Festnetzkunden davon und orientieren sich immer mehr in Richtung Breitband-Internet. Im letzten Quartal hatte AOL im Zugangsgeschäft erneut viele Kunden verloren. 604.000 Einwahlverträge weniger verzeichnete die Firma, der Kundenbestand in dem Bereich fiel auf 8,1 Millionen. Aber auch im Online-Geschäft lief es nicht gut. Der Gewinn des gesamten Konzernteils AOL sank im zweiten Quartal 2008 um 28 Prozent auf nunmehr nur noch 135 Millionen US-Dollar.

AOL ist auch in Europa dabei, sein Festnetzgeschäft zu verkaufen. Das deutsche AOL-Festnetzgeschäft hat die Telecom Italia für insgesamt 675 Millionen Euro übernommen und der 100-prozentigen Tochter 'HanseNet' zugeschustert. Wie viele Kunden die HanseNet davon letztlich halten, bzw. auch auf Breitband-Internet umzwitschen konnte ist nicht bekannt. Die HanseNet auf jeden Fall, soll jetzt verkauft werden; derzeit werden Verhandlungen mit Versatel geführt. Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen, wäre allerdings auch die spanische Telefonica nicht abgeneigt, die HanseNet zu kaufen. Auf jeden Fall möchte die Telecom Italia mit der HanseNet rund eine Milliarde Euro erlösen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 08.08.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Olympia - 'IOC' gibt bei Internet-Zensur klein bei


In der Zeit vom 08. August bis zum 24. August 2008 veranstaltet China die Olympischen Sommerspiele 2008 und schon gibt es einen ersten Skandal: Den Journalisten wird der Zugang zu verschiedenen Internet-Seiten verwehrt, darunter sogar die Seite von 'Amnesty International'.

In China werden rund 5000 internationale Journalisten erwartet, doch im Pressezentrum in Peking werden die Vertreter aus aller Welt nicht frei recherchieren können. Während der Olympiade 2008 will China "... ausreichende Internet-Zugänge ..." bereitstellen, doch heißt es auch ganz offen vom Sprecher des Chinesischen Organisationskomitees 'Sun Weide', mehrere Websites bleiben gesperrt.

Mit dieser Einschränkung bricht China erneut sein Versprechen, eine freie Berichterstattung zu gewährleisten. Neben Amnesty International, sind auch die Seiten der Rundfunkgesellschaft 'BBC', der Deutschen Welle, der Hongkonger Zeitung 'Apple Daily' oder auch der taiwanschen 'Liberty Times' gesperrt.

Zwei ranghohe Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 'Hein Verbruggen' und 'Kevan Gosper', hatten noch im April erklärt, China werde die Internet-Zensur für internationale Journalisten während der Olympischen Spiele aufheben. Nun ruderte 'Gosper' zurück und meinte, der freie Zugang beziehe sich nur auf Seiten, die direkt über die Sportveranstaltungen berichteten. "Meine Sorge und Verantwortung ist es sicherzustellen, dass über die Wettkämpfe für die ganze Welt offen berichtet wird".

Artikel von W. Janssen - Do, 31.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Cuil' - ehemalige Google-Mitarbeiter stellen 'größte' Suchmaschine online


Mit einem Risikokapital von rund 33 Millionen Euro gründeten die ehemaligen IBM- und Google-Manager 'Tom Castello' und 'Anna Patterson' das Internet-Projekt 'Cuil', die 'größte' Internet-Suchmaschine der Welt, so die Initiatoren des Projektes. 'Cuil' startet am heutigen Montag und verspricht eine reichhaltige Darstellung der Suchergebnisse kombiniert mit der Möglichkeit, diese zu strukturieren.

Laut den Managern erfasst 'Cuil' rund 121 Milliarden Webseiten und soll damit rund drei Mal so viel Webseiten im Index verwalten als das Vorbild Google. Cuil beurteilt die Seiten nicht nur anhand einer Linkanalyse und ihres Traffics, sondern erfasst auch deren Inhalt und versucht, diesen in einem Kontext zur jeweiligen Suchanfrage zu setzen.

Tom Castello war als ehemaliger IBM-Manager in Zusammenarbeit mit Anna Patterson unter anderem für die Architektur des Google-Such-Indexes (TeraGoogle) verantwortlich. Außerdem war Patterson technische Leiterin einer der zwei 'Web-Ranking-Gruppen' bei Google und hier speziell verantwortlich für GoogleBASE und für die Werbe-Matching. Als dritter 'Gründer' haben sich die zwei Manager den ehemaligen Google Manager 'Russell Power' mit ins Boot geholt, der bei Google zuvor für die technische Leitung der TerraGoogle-Server verantwortlich war. Außerdem beschäftigte Power sich mit dem Webranking sowie die automatische Spam-Erkennung.

Die Startseite von 'Cuil' präsentiert sich in einem tiefen schwarz und ist damit vom Design her eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Die Darstellung der Suchergebnisse präsentiert sich allerdings in einer sehr zeitgemäßen dreispaltigen Darstellung, die auf zwei Spalten umgeschaltet werden kann. Die Suchergebnisse werden in 'Tabs' zu bestimmten Schwerpunkten gegliedert; zu den Suchergebnissen werden passende Kategorien angezeigt, die auf weitere Suchanfragen verweisen.

Nach der Eingabe eines Suchbegriffes schlägt Cuil weitere Suchbegriffe vor und Websites, die nach Einschätzung der Suchmaschine besonders gut zum Suchbegriff passen, werden mit Logos der jeweiligen Anbieter angezeigt. Um sich besonders von Google abzugrenzen, verzichtet dieser Dienstleister auf die Erhebung von persönlichen Daten.

Artikel von W. Janssen - Mo, 28.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-User in China wuchs innerhalb eines Jahres um 56 Prozent


China, das Land mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern sprengt mit der stetigen Entwicklung der Industrialisierung jegliche Zuwachsraten, und zwar in so gut wie allen Bereichen. So stieg beispielsweise, nach dem jüngsten Bericht des 'China Internet Network Information Center' (CNNIC), die Zahl der Internet-User im "Reich der Mitte", von Juli 2007 bis Ende Juni 2008 um beeindruckende 56 Prozent.

Laut dem CNNIC Bericht habe es im Jahre 2006 insgesamt 123 Millionen Menschen in China gegeben, die das Internet nutzen, im Jahre 2007 waren es bereits 210 Millionen Internetnutzer und mit Stand 30. Juni 2008 wurden insgesamt 253 Millionen Internet-User gezählt. Damit habe, so die CNNIC, China die bisher führende Internetnation USA überholt.

In dem CNNIC-Bericht heißt es, rund 208 Millionen Menschen, oder auch 80 Prozent, nutzen das Internet in China, um vorwiegend Nachrichten zu lesen. Etwa 25 Prozent aller User nutzten das Internet allerdings auch, um online einzukaufen. In China gibt es rund 214 Millionen DSL-Anschlüsse und bereits über 12 Millionen Domains unterhalb der Top-Level-Domain 'cn'.

Artikel von W. Janssen - Fr, 25.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Knol' - DIE 'Wikipedia-Alternative von Google


Der weltweit größte Dienstleister für Internet-Suchanfragen 'Google' hat einen neuen Dienst mit dem Namen 'Knol' gestartet. Dieser Dienst soll nach dem Wikipedia-Modell aufgebaut werden, jedoch soll es sich hierbei überwiegend um eine Wissensdatenbank für Spezialisten handeln. Allerdings sollen die Beiträge nur von den eigentlichen Autoren selbst moderiert werden, das heißt, nur der jeweilige Autor entscheidet, ob andere User seinen Beitrag verändern oder ergänzen können.

Knol will Nutzer ermutigen, Artikel aus ihren eigenen Wissensbereichen online zu stellen. Dabei ist das Thema nicht vorgegeben. Das Internet sei zwar riesig, doch immer noch gäbe es eine Vielzahl von Expertenwissen, das noch nicht veröffentlicht wurde, so Google-Produktmanager Jürgen Galler zu diesem Projekt. Mit Knol bekommen Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen zu teilen und als Autor des Beitrages genannt zu werden, heißt es weiter.

Google möchte mit dem neuen Portal vor allem die Bedeutung der eigentlichen Autoren in den Vordergrund stellen, so dass sich der Leser des jeweiligen Beitrages ein besseres Urteil über den jeweiligen Beitrag verschaffen kann. Zwar kann jeder User Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Beiträgen einreichen, doch nur der jeweilige Autor entscheidet, ob er die Ergänzungen mit aufnehmen möchte.

Ein Anreiz für die Teilnahme an diesem Projekt könnte zudem sein, dass der Autor in seinen Beiträgen auch eine unbegrenzte Anzahl an Querverweisen zu anderen Seiten mit einbringen kann. Dies ist im Wikipedia-Portal so nicht möglich.

Artikel von W. Janssen - Do, 24.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Spammer-König 'Soloway' - 4 Jahre Gefängnis


Der Internet-Gemeinschaft bleibt es für die nächsten (fast) 4 Jahre erspart, von dem 'geistig unreifen' Robert Alan Soloway (so Richterin Marsha Pechman) mit E-Mail-Spam überflutet zu werden. Das Gericht in Seattle (US-Bundesstaat Washington) unter Vorsitz der Richterin Pechman, verurteilte den 28-jährigen Soloway jetzt nämlich zu drei Jahren und elf Monaten Gefängnis. Außerdem darf der als Spammer-König betitelte Soloway stolze 708.000 US-Dollar Strafe zahlen.

Soloway sei mit elf Jahren in sein Zimmer gegangen, den Computer angeschaltet und seither hätte er sich sozial nicht weiter entwickelt, so Richterin Pechman, in ihren Ausführungen. Sie könne nicht anders, als dem Angeklagten eine geistige Unreife zu bescheinigen und dennoch wolle sie für mögliche Nachahmungstäter ein Zeichen setzen und deshalb dieses Strafmaß. Dennoch blieb die Richterin weit unter dem Strafmaß der Staatsanwaltschaft, die insgesamt neun Jahre Gefängnis gefordert hatte.

Soloway ist trotz der vier Jahre und der zuvor geforderten neun Jahre, dennoch mit einem Blauen Auge davon gekommen, denn theoretisch wären 26 Jahre Haft möglich gewesen. Soloway hatte sich aber in drei von insgesamt 40 Anklagepunkten für schuldig bekannt und deshalb fiel das Strafmaß so milde aus. Durch das Schuldeingeständnis, bei dem es unter anderem um Identitätsdiebstahl, Geldwäsche und Steuerhinterziehung ging, war ein Geschworenenverfahren vermieden worden.

Soloway war im Frühjahr des Jahres 2007 verhaftet worden, nachdem er trotz des Anti-Spam-Gesetzes aus dem Jahre 2004, Millionen von unerwünschten Werbe-E-Mails über eigene Bot-Netze verschickt hatte. Außerdem, so die Anklage, habe er eine Software (Dark Mailer) für den Versand von Massenmails sowie entsprechende Dienstleistungen hierzu angeboten.

Nach der Frage, warum er sich trotz des Anti-Spam-Gesetzes weiterhin Spammer betätigt hatte meinte Soloway, er habe einen bestimmten Lebensstil gehabt und den hätte er nicht verlieren wollen. Außerdem hätte er über seine Verhältnisse gelebt und er hätte gemeint, er würde schon eine Lücke im System finden.

Artikel von W. Janssen - Mi, 23.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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eBay-Powerseller 'Selectronica' unter Betrugsverdacht


Der größte eBay-Powerseller Deutschlands, die Selectronica GmbH steht unter Verdacht, möglicherweise hunderter eBay-Kunden um ihr Geld gebracht zu haben. Medienberichten zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen die Selectronica GmbH wegen Betruges, aber auch gegen den Verdacht der Insolvenzverschleppung. Am Donnerstag vergangener Woche seien bereits die Büroräume sowie die Privaträume der Geschäftsführerin Daniela Kaufhold durchsucht worden, heißt es.

Die Behörden reagierten damit auf die Flut von Anzeigen betroffener Kunden, die sich aus ganz Deutschland eingegangen sind. Alleine die Anzahl der eingegangenen Anzeigen füllen bereits zwei Ordner, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft, das ganze Ausmaß sei aber noch nicht abzusehen.

Die Selectronica GmbH aus Frankfurt führte seit 2005 die TOP-10 der führenden eBay-Powerseller an und beschäftigte zuletzt 60 Mitarbeiter. Mit rund 30 verschiedenen Accounts generierte das Unternehmen in den letzten Jahren rund zehn Millionen Euro Umsatz jährlich.

Bereits im Mai war das Unternehmen wegen Unregelmäßigkeiten aufgefallen und ab dem 30.Mai dieses Jahres hatte eBay die Selectronica GmbH dazu verpflichtet, bei den Angeboten auch PayPal als Zahlungsoption mit anzubieten, so die Mitteilung einer eBay-Sprecherin. Es habe damals schon Anzeichen dafür gegeben, dass die Unzufriedenheit der Selectronica-Kunden wächst. Man habe der Firma eine letzte Frist eingeräumt, die Qualitätsanforderungen des Portals zu erfüllen und andernfalls gedroht, sämtliche Mitgliedskonten zu sperren. Am 13. Juni dann wurden sämtliche Verkaufsaktivitäten des Unternehmens von eBay gestoppt.

Seither ist die Selectronica GmbH nicht mehr zu erreichen, das Firmenschild sei kurzerhand entfernt worden, so die Staatsanwaltschaft. eBay hält sich indes vornehm zurück. Man habe nicht vor, juristisch gegen den ehemaligen TOP-Verkäufer vorzugehen. Wer als Kunde bereits Ware gekauft und über PayPal bezahlt habe, könne über den Käuferschutz, das bezahlte Geld ohne jeglichen Selbstbehalt von der Plattform zurückverlangen.

Artikel von W. Janssen - Di, 22.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Online-Nachrichtenportale erreichen erneut Rekordwerte


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) teilt mit, dass Online-Nachrichtenportale stetig steigende Zugriffszahlen erfahren. So sind die Zugriffszahlen, von Online-Portalen mit aktuellen Nachrichten, im ersten Halbjahr des Jahres 2008 erneut enorm gestiegen.

Konkret, so die Mitteilung des Bitkom, haben im ersten Halbjahr des Jahres 2008 die 20 meistgenutzten deutschen News-Portalen einen Zugriff von mehr als 2,4 Milliarden Seitenaufrufen registriert. Dies sei eine satte Steigerung von mehr als 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit 2004 hat sich die Zahl der Zugriffe sogar verdoppelt.

Laut Bitkom-Präsident 'Berg' sei das Wachstum, angesichts der eher ereignisarmen Zeit, als besonders bemerkenswert einzustufen und Berg prognostiziert, das Interesse an den News-Portalen wird sich im nächsten Jahr, während der heißen Phase des Bundeswahlkampfes, noch merklich steigern.

Dabei liegt Deutschland im Verhältnis zum europäischen Ausland eher nur im Mittelfeld. Spitzenreiter bei den Zugriffszahlen von Online-News-Portalen seien die Finnen. Hier würden gut 50 Prozent aller Internet-User, entsprechende Nachrichtenportale nutzen, während die Nutzerzahl in Deutschland lediglich bei rund 22 Prozent der Internet-User liegt.

Die meisten Zugriffe registrieren Nachrichten-Portale mit Themen aus dem Bereich Tages- und Wirtschaftspresse. In den untersuchten 20 'Top'-Präsenzen finden sich aber auch Spezialthemen wie Sport oder IT- und Computer-Nachrichten. Auch seien unter den Top-20 einige Online-Präsenzen von Regionalzeitungen zu finden.

Artikel von W. Janssen - Mo, 21.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft - 'Windows 3.11' wird eingestellt


Können Sie sich noch an die Anfangszeiten ihrer Computer-Nutzung erinnern? Vielleicht haben Sie sich seinerzeit noch mit dem Betriebssystem von Microsoft 'Windows 3.11' herumschlagen müssen. Damals musste man sich noch mit DOS-Befehlen herum schlagen, um beispielsweise zwischen den verschiedenen Dateien und Datei-Ordnern zu wechseln. Die grafische Oberfläche kam erst mit dem Betriebssystem 'Windows 95' und erst ab diesem Zeitpunkt begann Microsoft, sich über die ganze Welt erfolgreich zu verbreiten.

Windows 3.11 wurde von Microsoft im Jahre 1993 auf den Markt gebracht, doch nun ist Schluss mit der Betreuung der Software. Noch bis zum 01.November 2008 ist es Herstellern möglich, Windows 3.11 'for Workgroups' zu lizenzieren, so Microsoft in seinem Blog. Für Endkunden ist das Betriebssystem schon lange nicht mehr erhältlich, sondern nur noch für 'Embedded-Systeme'.

Windows 3.11 'for Workgroups' zeichnete sich gegenüber der normalen Windows-3.11-Version vor allem dadurch aus, dass es 32-Bit-fähig war. Dies bezog sich jedoch in erster Linie auf den Dateizugriff.

Artikel von W. Janssen - Fr, 11.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Deutsche Rentenversicherung mit Spam bei Google?


Die Macher der Suchmaschine Google bemühen sich nach eigener Aussage, den Surfern qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu präsentieren. Weitgehend ähnliche Suchergebnisse sollen als "Duplicate Content" ausgefiltert werden. Umso erstaunlicher ist es, wenn sich bei einer Analyse der Suchergebnisse von Google für den Begriff "Rentenversicherung" viele auffällig ähnliche Links zur Deutschen Rentenversicherung vom Bund als Suchtreffer finden.

So fanden sich heute unter den ersten 20 Treffern der Google SERPS Links zu folgenden Domains:

deutsche-rentenversicherung.de
deutsche-rentenversicherung-bund.de
deutsche-rentenversicherung-bw.de
deutsche-rentenversicherung-hessen.de
deutsche-rentenversicherung-mitteldeutschland.de
deutsche-rentenversicherung-rheinland.de
deutsche-rentenversicherung-westfalen.de
deutsche-rentenversicherung-bayernsued.de
deutsche-rentenversicherung-nord.de
deutsche-rentenversicherung-knappschaft-bahn-see.de

Diese Häufung wirft die Frage auf, ob hier nachgeholfen wurde, um bessere Platzierungen als allgemein üblich zu erzielen. Dass man die Deutsche Rentenversicherung bei dem Begriff "Rentenversicherung" auf Platz 1 der Suchergebnisse findet, ist aus Sicht des suchenden Surfers auch zu erwarten.

Fraglich ist nur, wie die anderen Domains zu solch guten Platzierungen kommen? Schaut man sich die Websites näher an, so zeigt sich, dass die Domains alle zwar sehr ähnlich sind, es dennoch Unterschiede gibt. So ist ein Bezug auf die einzelnen Bundesländer auch jeweils in den Texten enthalten. Die Menüs der Domains unterscheiden sich ebenfalls. Es ist offensichtlich, dass Google die Seiten nicht als weitgehend identisch erkennt.

Dies beantwortet jedoch nicht die Frage, warum so viele ähnliche Domains bei dem Begriff "Rentenversicherung" im Index auftauchen, und diese dann auch ein gutes Ranking aufweisen. Es könnte möglich sein, dass Google solche "nicht kommerziellen" Angebote mit einem "Bonus" versieht und weiter oben platziert. Doch woran kann Google das erkennen? Ein Weg wäre die Whois Abfrage, denn all diese Domains gehören dem Bund. So ließe sich auch erklären, warum es selbst eine weniger stark verlinkte Website wie deutsche-rentenversicherung-knappschaft-bahn-see.de unter die ersten 20 Treffer schafft. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass Google die Inhaber-Daten von Milliarden Domains auswertet, um automatisiert den Grad an kommerziellem Gehalt einer Domain zu beurteilen.

Wie in vielen anderen Fällen auch dürfte sich das Ranking wohl eher über den Inhalt und die Verlinkungen der Domains ergeben. Die Hauptdomain deutsche-rentenversicherung.de hat laut Yahoo Site Explorer (http://siteexplorer.search.yahoo.com/) über 10.000 eingehende Links, die Website der Knappschaft weniger als 700.

Eine bekannte Firma für Suchmaschinenoptimierung kommentierte diesen Effekt so: "Alle Spekulationen bleiben aber Vermutungen, und es ist fraglich, ob Google selbst eine Antwort darauf weiß. Und der Bund selbst dürfte kaum Interesse an so gezielten Optimierungsmaßnahmen haben. Klar ist, dass der Nutzer der Suchmaschine mit diesem Suchergebnis nur wenig anfangen kann. So bleibt die Hoffnung auf eine baldige Besserung."

Artikel von Gast - Do, 03.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft übernimmt Firma mit Internet-Suchtechnologie


Der US-amerikanische Software-Gigant 'Microsoft' gab über seinen Blog 'Live Search Teams' bekannt, dass das Unternehmen die in San Fancisco ansässige Firma 'Powerset' übernommen hat. Powerset, die erst im Mai 2008 mit einer Internet-Suchmaschine an den Start gegangen ist, ist für Microsoft vor allem wegen ihrer qualifizierten Mitarbeiter interessant.

Das Powerset-Team um Barney Pell (Finanzchef und Gründer des Unternehmens), sowie die Suchmaschinenentwickler und Computerlinguistiker Tim Converse, Chad Walters, Scott Prevost, Lorenzo Thione und Ron Kaplan, haben ein 'semantisches und linguistisches' Verfahren entwickelt, das vor allem die Suchanfragen der User interpretiert bzw. analysiert und entsprechende Suchergebnisse auflistet.

Satya Nadella (Microsoft Senior Vice President für die Konzernsparte Suche, Portal- und Anzeigengeschäft) meint im Blog-Eintrag, man sei vor allem sehr beeindruckt von den Fähigkeiten und Talenten der Powerset-Entwickler. Das Powerset-Team wird jetzt dem Microsoft-Kernteam für Suchrelevanz zugeordnet, behält aber weiterhin ihren Stammsitz im Stadtzentrum von San Francisco.

Über den Kaufpreis kann nur spekuliert werden. Die Washington Post schreibt, das Unternehmen sei zunächst mit einem Grundkapital von 12,5 Millionen US-Dollar gestartet, danach hätten sich die Kapitalgeber Foundation Capital und The Founders Fund mit insgesamt 42,5 Millionen US-Dollar eingebracht. Laut Washington Post soll der Übernahmepreis bei rund 100 Millionen US-Dollar liegen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 02.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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40 Mio - Strafe - eBay will sich wehren


Am 30.06.08 wurde bekannt, dass das bekannte Online-Auktionshaus 'eBay' erneut eine Strafe für die Vermittlung (Versteigerung) von gefälschten Luxusgütern einstecken musste. Das Pariser Handelsgericht sprach das Online-Aktionshaus für schuldig, gefälschte Luxusgüter des Dior-Mutterkonzerns LVMH versteigert zu haben. Hierbei ging es unter anderem um gefälschte Handtaschen und Koffer von Louis Vuitton Malletier, Christian Dior Couture sowie Produkte von vier Parfüm-Töchter der LVMH.

Bereits im Juni dieses Jahres war eBay zur Zahlung von 20.000 Euro Schadensersatz verurteilt worden, seinerzeit ging es um die widerrechtliche Vermittlung von Handtaschen des Herstellers Hermés. Bereits im September vergangenen Jahres hatte zudem L'Oréal aufgrund gefälschter Parfumflaschen Anzeige gegen eBay erstattet.

Jetzt gestern, gab es einen heftigen "Schuß" vor dem Bug des Handelsriesen, nämliche eine saftige Strafe von rund 38,6 Millionen Euro, die eBay jetzt als Schadensersatz zu zahlen hat.

eBay reagierte sofort auf das Urteil, kritisierte allerdings die Geschäftspraktiken des Klägers Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH). In einer Stellungnahme heißt es, eBay beschäftigt alleine 2000 Mitarbeiter, um gefälschte Artikel auf dem Portal aufzuspüren und investiert auf diese Weise jährlich gut 20 Millionen US-Dollar. Im gestrigen Urteil ginge es jedoch nicht um den Kampf gegen Produktfälscher, sondern mehr um den Versuch des Klägers, den freien Wettbewerb für derartige Artikel zu verhindern. Das jetzige Urteil zielt nämlich auch auf Original-Produkte, die aus zweiter Hand veräußert werden.

Der Versuch, beide Bereiche, also Produktfälschungen und Original-Artikel aus zweiter Hand in einem Urteil miteinander zu verbinden deute darauf hin, so eBay, die Marktmacht der Designer-Hersteller zu stärken. eBay kündigte deshalb auch an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.

Artikel von W. Janssen - Di, 01.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Air-Berlin - 'Online-Buchungen' kosten zukünftig Geld


Während im Mobilfunk- und Festnetzbereich Online-Buchungen belohnt werden und viele Provider zumeist Rabatte gewähren, geht die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, die Air-Berlin, den umgekehrten Weg. Wer der Gesellschaft quasi Arbeit ab nimmt und seine Flugtickets >>nicht<< am Schalter ordert, sondern übers Internet, der darf ab dem 01.Juli 2008 ein zusätzliches Entgelt zahlen.

Der Berliner Tagesspiegel schreibt dazu, Fluggäste, die ab dem 01.Juli 2008 über das Web-Portal des Gesellschaft eine Reise buchen, zahlen pro Buchung einen Aufschlag von zehn Euro. Ein Service-Entgelt in doppelter Höhe wird allerdings auch fällig, wenn man die Tickets über das Call-Center oder am Ticketschalter ordert. Dass entspricht eine Preiserhöhung um acht Euro (pro Ticket) gegenüber der bisherigen Regelung.

Preiserhöhungen gibt es nicht nur bei der Air-Berlin sondern so gut wie bei anderen Fluggesellschaften. Der Grund für die Umlegung der Kosten ist die Preisexplosion bei den Kerosinpreisen. Allerdings sieht sich der Kunde nicht nur bei den Buchungen mit weiteren Kosten konfrontiert. Je nach Fluggesellschaft muss man sich auf zusätzliche Kosten für Bezahlung mit Kreditkarte, Sitzplatzreservierungen oder auch 'versteckte' Reiserücktrittsversicherungen' einstellen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 30.06.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Brite filmt seine Straftaten und stellt sie bei YouTube ein


Man sollte nicht glauben, wie dumm einige Menschen sein können: Ein 23-jähriger Mann aus Großbritannien hielt 80 seiner Straftaten auf Video fest und stellte sie bei YouTube ins Internet. Hierbei zeigte er sich und seine Komplizen beim Konsum von harten Drogen oder bei verbotenen Autorennen oder auch dabei, wie er fremde Menschen beschimpft und sogar, wie er in fremde Wohnungen einsteigt.

Die britischen Strafverfolgungsbehörden freuten sich und hatten leichtes Spiel: "Damit hat der Mann aus Leeds uns die Beweise quasi auf einem Silbertablett serviert", meinte der Staatsvertreter Les Carter. Neben der bevorstehenden Verurteilung des dümmsten britischen Verbrechers, sprach ein Gericht in Leeds jetzt auch noch ein Veröffentlichungsverbot aus. Das Gericht meinte, der Mann dürfe mit seinen Straftaten im Internet nicht noch prahlen.

Wie verkokst der Mann schon sein muss zeigen seine Äußerungen zur Verteidigung. Er meinte, er wäre nur zufällig an den gezeigten Orten gewesen und hätte die Straftaten lediglich als Zeuge gefilmt.

Artikel von W. Janssen - Do, 22.05.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo macht Rückzieher und möchte weiter mit Microsoft verhandeln


Die konsequente Zurückweisung der Microsoft-Kaufofferte gegenüber dem Suchmaschinen-Giganten Yahoo, war offensichtlich nur eine strategische "Feilsch-Aktion" des Yahoo-Gründers und Chefs Jerry Yang. Nach dem Microsoft sich am Wochenende als Kaufinteressent komplett zurückgezogen hat, signalisierte Jerry Yang nun gegenüber der Financial Times, dass man durchaus bereit ist, weitere Vorschläge von Microsoft zu diskutieren.

Microsoft hatte Yahoo eine Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet, die Jerry Yang und später auch der Yahoo-Aufsichtsrat konsequent zurückgewiesen hatten. Es ging sogar so weit, dass Yahoo sich mit seinem größten Konkurrenten Google verbündete und nach Alternativen suchte. Hierbei war eine strategische Kooperation mit Time Warner im Gespräch, wobei Yahoo die Time-Warner-Tochter "AOL" übernehmen sollte. Eine andere Alternative sollte sein, dass sich eventuell der Medienmogul Rupert Murdoch finanziell bei Yahoo einbringt.

Letztlich kam nur eine kleine strategische Werbe-Partnerschaft mit Google zustande, wobei Microsoft sich jetzt am Wochenende zurückgezogen hatte. Bis dato hieß es Yahoo-seitig immer, einerseits würde sich die Firmenphilosophie beider Firmen (also Yahoo und Microsoft) komplett unterscheiden, andererseits wäre die Kaufofferte von Microsoft viel zu gering. Mit dem plötzlichen Rückzug Microsofts aber, kommt Jerry Yang in arge Bedrängnis, denn nun melden sich mehr und mehr Investoren, die die Zurückweisung offen kritisieren.
Artikel von W. Janssen - Di, 06.05.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Lycos Europe' steht vor dem Verkauf?


Aus einer Veröffentlichung des Internet-Dienstleisters 'Lycos Europe' geht hervor, dass das Unternehmen sich in einer "... strategischen Überprüfung der Unternehmensaufstellung ..." befindet und einen neuen strategischen Partner sucht. Mit einfachen Worten gesagt, das Unternehmen befindet sich in einer Krise und die alten Investoren wollen das "Schiff" verlassen.

Im Info-Portal bei golem heißt es beispielsweise: Die Investment-Banker von der Dresdner Kleinwort (DKIB) wurden beauftragt, einen Wechsel bzw. Ablösung der Großaktionäre zu prüfen. Dies sei von den Großaktionären Bertelsmann und der Telefonica, die sich auch im Aufsichtsrat befinden, so in Auftrag gegeben worden. Es heißt, der Aufsichtsrat habe vorgegeben, so schnell wie möglich einen neuen strategischen Partner zu suchen.

Eine Lycos-Sprecherin meinte, bei der Neuausrichtung gehe es weder um eine Aufspaltung des Unternehmens, noch um eine "Filettierung" und schon gar nicht um einen möglichen Stellenabbau. Ziel sei, einen Partner zu finden, "der Lycos Europe als Ganzes erfolgreich weiterführt". Hierbei würden dann sogar neue Jobs entstehen.

Artikel von W. Janssen - Di, 29.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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15 Jahre Browser - Das Internet hat Geburtstag


Man sollte es nicht glauben, aber das (heute bekannte) Internet (in seiner jetzigen Form) ist erst 15 Jahre alt. Als Geburtsstunde wird allgemein die Entwicklung des HTML-Quelltextes mit den bekannten Hyperlinks angesehen, doch der Durchbruch kam tatsächlich erst mit dem ersten Browser im Jahre 1993.

Konkret beschäftigte sich der Brite 'Tim Bernes Lee', seinerzeit Kernphysiker und Computerspezialist am Kernforschungszentrum "CERN" ab 1989/90 mit einem Kommunikationsmedium für alle, die er "World Wide Web" (also weltweites Spinnennetz) nannte. Mit HTML und den bekannten Hyperlinks entstand dann die erste Website unter der info.cern.ch, die dann mittels dem ersten "Browser" 'Mosaic' auch tatsächlich angezeigt werden konnte. -DIES- war im Jahre 1993 und -dieses- Jahr gilt auch als die Geburtsstunde des Internets.

Die Entwicklung des NSCA Mosaic war zu Beginn ein Projekt der Software Group am National Center for Supercomputer Applications (NCSA) an der Universität von Illinois. Das Entwicklungsteam wurde von Eric Bina und Marc Andreessen angeführt. Ende 1993 waren etwa 2 Millionen Kopien von Mosaic im Umlauf. Dennoch war dieses Projekt Andreessen bald zu klein geworden. Er wollte mehr, er wollte einen Browser, der die Welt erobert. Andreessen stieg schließlich aus dem Mosaic-Projekt aus und wurde Mitbegründer einer neuen Firma für Web-Software: Netscape.

Richtig populär wurde das Internet dann tatsächlich, als der Nescape-Navigator 3.0 als Browser veröffentlicht wurde. Im Jahre 1995/1996 hatte der Browser einen Marktanteil von über 80 Prozent. Erst später folgte Microsoft mit dem Internet-Explorer; zwischenzeitlich spielt Netscape keine Rolle mehr im Internet-Geschäft.

Artikel von W. Janssen - Mo, 28.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Denkt Microsoft über Rückzug der Yahoo-Kaufofferte nach?


Anfang Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass der US-amerikanische Software-Riese 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister für Suchanfragen 'Yahoo' eine Kaufofferte in Höhe von (damals) 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat. Sowohl Yahoo-Chef und Gründer Jerry Yang als auch der Yahoo-Vorstand und Aufsichtsrat waren über diese Offerte gar nicht glücklich und versuchen seither, eine mögliche Übernahme abzuwenden. Zu diesem Zweck hatte man sich sogar mit dem größten Konkurrenten Google solidarisiert und nach Lösungen gesucht. Auch wurden Kontakte zu Time Warner gesucht, um eventuell die Tochter AOL zu übernehmen, damit das Gesamtpaket so groß ist, dass sich die Übernahme für Microsoft nicht mehr rentiert.

Zwischenzeitlich scheinen sich bei Microsoft die Stimmen zu mehren, die sich letztlich gegen eine Yahoo-Übernahme aussprechen, so wenigstens ein Bericht im Wall Street Journal. Hier wird Microsoft Steve Ballmer mit den Worten zitiert, faktisch wäre die Yahoo-Übernahme die geldlich größte Übernahme, die Microsoft jemals tätigen würde und auch der Preis wäre angemessen. Sofern Microsoft aber weiterhin auf Schwierigkeiten bei den Yahoo-Anlegern stoßen würde, sei Microsoft aber gut vorbereitet, auch ohne Yahoo voranzukommen.

Branchenbeobachter sehen in dieser Aussage allerdings nur die halbe Wahrheit. Es heißt, eine derartige Aussage könnte auch lediglich eine neue Verhandlungstaktik sein. Vor gut zwei Wochen hatte Ballmer dem Yahoo-Konzern eine zweiwöchige Frist für eine Zustimmung gegeben, danach wollte sich Microsoft direkt an die Anleger wenden und dadurch möglicherweise eine "feindliche Übernahme" initiieren.

Artikel von W. Janssen - Do, 24.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Atom Flash Drive' - USB-Stick in Büroklammergröße


Kennen Sie noch die Disketten mit 1,34 MB Speichergröße? Oder die CDs die für Datenspeicherungen nur einmalig beschrieben werden konnten? -DAS- alles ist Geschichte mit den so genannten USB-Sticks. Klein wie Kaugummi-Riegel und Speicherplatz in ungeahnter Größe.

Nun bietet der USB-Stick-Hersteller 'Imation' einen USB-Stick an, den Sie mühelos an einen Schlüsselbund befestigen können, ohne dass dieser großartig ins Gewicht fällt oder als solcher erkennbar ist. 'Atom Flash Drive' nennt sich die neueste Entwicklung und ist gerade einmal so groß wie eine Büroklammer.

Genau genommen misst der Stick gerade einmal 30,5 x 13 x 5,6 Millimeter (von Kopf bis Fuß einschließlich einer Öse, um ihn an etwas zu befestigen, wie beispielsweise einem Schlüsselbund. Das Mini-Ding hat ein Aluminiumgehäuse und ist deshalb relativ robust gegen Stöße. Insgesamt finden auf dem Stick bis zu acht Gigabyte Daten Platz.

Der 'Atom Flash Drive' versteht sich nicht nur mit verschiedenen Windows Betriebssystemen von 98SE bis Vista, sondern auch mit Mac OS 9.0 und höher, OS X sowie Linux 2.4 und höher. Zusätzlich unterstützt er 'Windows Ready Boost', wobei unter Vista, Daten auf den Stick ausgelagert werden können, um beispielsweise die Performance zu verbessern.

Der USB Drive ist in vier verschiedenen Speichergrößen erhältlich, und zwar derzeit mit einem GB für 15,99, mit zwei GB für 19,99, mit vier GB für 29,99 sowie mit acht GB, deren Preis noch nicht bekannt ist.

USB-Sticks wie der Atom Flash Drive sind aber nicht nur für private und geschäftlich tätige Computernutzer als Speichergeräte interessant. Mittlerweile werden Sie auch von großen Firmen und öffentlichen Institutionen in einer vollkommen anderen Funktion genutzt: Als Werbeartikel bei Veranstaltungen oder bei besonderen, für das jeweilige Unternehmen Gewinn versprechenden Aktionen. Egal, ob man ein Abonnement für eine Computerzeitschrift abschließt, einen Werbeaufkleber für einen neuen E-Maildienst an seinem Auto anbringt und dies per Foto belegt oder aber die Altgeräteentsorgungsaktion des örtlichen Abfallentsorgungsbetriebes unterstützt. Ganz häufig wird man für seinen Einsatz mit einem mehrere GB großen USB-Stick im jeweiligen Firmendesign belohnt.

Artikel von W. Janssen - Mi, 23.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Pleite! - Commodore wieder in Insolvenz [Update]


Jeder, der sich in den 1980er Jahren mit einem Computer beschäftigt hat wird sie kennen: den Commodore C64 oder auch die Amiga-Serie, denn die Heimcomputer von Commodore International waren einmalig beliebt und bis zum heutigen Tage gibt es noch eine große Fan-Gemeinde dieser Anlagen. Dennoch: Commodore steht irgendwie unter keinem guten Stern, denn zum wiederholten Mal ist die Marke Commodore in einer Firmenpleite verwickelt.

Die Nachrichtenagentur ANP berichtet, dass der niederländische Rechte-Eigentümer 'YMP' (Yeahronimo Media Ventures) diese Woche mittels Gerichtsbeschluss für Insolvent erklärt wurde. Wie es heißt, sollen mindestens drei Gläubiger in der letzten Woche beim zuständigen Insolvenzgericht ihre Ansprüche angemeldet haben, darunter der ehemalige YMP-Partner 'Phillar'. Es heißt, alleine Phillar fordert neun Millionen Euro Schadensersatz von YMP.

Für Ende März 2008 war ursprünglich eine außerordentliche Aktionärsversammlung angekündigt worden, die der Eigentümer allerdings abgesagt hatte. Branchenkenner hatten berichtet, dass auf dieser Versammlung eigentlich ein Verlust von gut zehn Millionen Euro bekannt gegeben werden sollte.

Irgendwie haben die Eigentümer der Marke 'Commodore' kein Glück mit diesem Traditionsnamen. Der US-amerikanische Computer-Hersteller "Commodore International" ging bereits 1994 Pleite, obwohl das Unternehmen damals mehr als 22 Millionen Commodore-Einheiten verkaufen konnte. Rechteinhaber des Markennamens wurde die Firma Escom, die ebenso bankrott gingen wie die Firma Tulpi, die die Markenrechte im Jahre 2003 erworben hatte. Seit 2004 besitzt das Unternehmen Yeahronimo Media Ventures die Markenrechte, die bis dahin unter anderem Media-Player und hochwertige Geräte für Computerspieler vertrieben hatte.

[Update] "Wir sind nicht insolvent"

Die niederländische Commodore International Corp. (CIC) hat erklärt, dass die in den Niederlanden erfolgte gerichtliche Insolvenzerklärung gegen ihre Tochter Commodore International BV ein Verfahrensfehler und damit unbegründet sei. Laut CIC soll nun - gemeinsam mit den Gläubigern - Beschwerde gegen den Gerichtsentscheid eingereicht werden.

Artikel von W. Janssen - Di, 22.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Petitionen zukünftig per E-Mail möglich


Wer sich in Deutschland von der Bürokratie ungerecht behandelt fühlt hat die Möglichkeit, den so genannten Petitionsausschuss "anzurufen". Einen derartigen Ausschuss gibt es beim Bund, aber auch bei den jeweiligen Landesregierungen.

Während Petitionseingaben beim Bund seit einiger Zeit (testweise) auch über E-Mails möglich waren, hatte man auf Landesebene immer noch normale Briefe zu schreiben. Beim Bund wurde nach dem Vorbild von Schottland eine E-Mail-Beschwerdestelle eingerichtet und "... das System habe sich auf Bundesebene bewehrt ...", so die Vorsitzende des Bundestags-Petitionsausschusses Kersten Naumann gegenüber der Presse.

Jetzt wird geprüft, wie man das System auf Länderebene umsetzen kann. Hierzu wird dieses Thema heute auf der Jahrestagung der Petitionsausschüsse zum Schwerpunktthema gemacht. (Die Jahrestagung begann gestern in Dresden).

Petitionen per E-Mail lassen sich wesentlich einfacher zustellen und werden von der Bevölkerung auch gut angenommen. So habe es bereits eine Massenpetition mit mehr als 50.000 Mitzeichnern gegeben. Bei diesem Verfahren werden Petitionseingaben im Internet veröffentlicht und andere User können dann hierzu ihre Zustimmung per Online-Voting abgeben.

Artikel von W. Janssen - Mo, 21.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Umfrage - Kinder zeigen ihren Eltern den Weg durchs Internet


Wenn Sie ein Internet-User der 'älteren' Generation sind, dann dürften viele von Ihnen noch die Hemmschwelle kennen die man hatte, als man den ersten PC zu bedienen hatte. Begriffe wie Browser, Internet, Forum, Messenger waren ebenso fremd, wie Domain, Adresszeile, Kontextmenü oder Icon.

Im Rahmen einer Analyse hat der Branchenverband europäischer Online-Vermarkter einmal untersuchen lassen, welche der älteren Zielgruppen eigentlich ins Internet gehen und warum. Dabei haben die Analysten festgestellt, dass ältere Personen mit Kindern, sich öfter im Internet aufhalten als ältere Personen ohne Kinder. Konkret surfen in Deutschland gut 80 Prozent "Eltern" im Internet, bei der vergleichbaren Zielgruppe ohne Kinder sind es nur 60 Prozent. Der europäische Durchschnittswert liegt bei 75 Prozent "Eltern" bzw. 52 Prozent ohne Kinder.

Es heißt, Kinder sorgen mit dafür, dass die Familien über die neuesten technischen Geräte verfügen. So haben in Deutschland beispielsweise 83 Prozent der "Eltern" einen PC (ohne Kinder 68 Prozent), 60 Prozent der "Eltern" einen MP3-Player (ohne Kinder 37 Prozent), 48 Prozent der "Eltern" eine Digitalkamera (ohne Kinder 39 Prozent) oder 39 Prozent der "Eltern" eine Spielekonsole (ohne Kinder 18 Prozent).

Das Ergebnis beruht auf einer Befragung von insgesamt 7000 Erwachsenen. Befragt wurden jeweils 1000 Menschen in den Ländern Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und Skandinavien, sowie jeweils 500 Menschen in den Ländern Belgien und den Niederlanden.

Artikel von W. Janssen - Fr, 11.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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WSJ - AOL steht kurz vor Übernahme durch Yahoo?


Yahoo Gründer und Chef Jerry Yang lässt sich durch die jüngsten Drohungen von Microsoft-Chef Steve Ballmer offensichtlich nicht beeindrucken. Das Wall Street Journal meldet, dass Yahoo in Kürze die Time-Warner-Tochter "AOL" übernehmen wird. Time-Warner wird im Gegenzug Anteile von Yahoo erhalten. In einem weiteren Schritt ist Yahoo dabei, sich enger mit seinem Konkurrenten "Google" zu verzahnen.

Insgesamt beabsichtigt Yahoo-Chef Jerry Yang mit der Neuausrichtung seines Unternehmens, unter allen Umständen zu verhindern, dass Microsoft sich in den Konzern einkaufen kann. Yahoo hat als Antwort auf das Ballmer-Ultimatum (sich bis Ende April zur Kaufofferte zu äußern), mit einem Testlauf von Google-AdSense geantwortet.

Es heißt, im Rahmen des Tests werde Yahoo maximal drei Prozent seiner Suchanfragen mit Google-AdSense-Anzeigen bestücken. Der jetzt angestoßene Testlauf müsse zwar nicht bedeuten, dass Yahoo sich dem AdSense-Modell von Google anschließt, ganz auszuschließen sei es allerdings auch nicht.

Wie nicht anders zu erwarten, folgt von Microsoft herbe Kritik bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit zwischen Yahoo und Google. In einer Microsoft-Stellungnahme heißt es, eine Yahoo-Google-Kooperation würde 90 Prozent des Marktes in einer Hand binden, Microsoft dagegen würde für eine gesunde Konkurrenz sorgen.

Auch Microsoft ist hinter den Kulissen nicht untätig. Es heißt, Microsoft soll derzeit mit der Rupert Murdochs News Corporation verhandeln, um gemeinsam mit MySpace (Murdoch) und MSN (Microsoft), Yahoo zu übernehmen.

Artikel von W. Janssen - Do, 10.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Pizza'-Domain bringt 2.605.000 US-Dollar


Der 43-jährige Christopher Clarke hat sich durch den Verkauf seiner Domain 'pizza.com' Über Nacht zum Millionär gemacht. Clarke hatte die Domain bei Seedo zum Verkauf gestellt und wollte mit einem Anfangsgebot von 100 US-Dollar ursprünglich einfach nur austesten, was wohl seine Domain wert sei. Die Domain selber hatte er sich im Jahre 1994 für gerade einmal 20 US-Dollar gesichert, um für einen potentiellen Kunden eine Website für einen Pizza-Service einzurichten.

Vor gut einer Woche dann stellte er die Domain mit einem Anfangsgebot von 100 US-Dollar zum Verkauf. Bereits am ersten Tag aber, schnellte die Angebotssumme auf 600.000 US-Dollar hoch, am nächsten Tag war dann bereits die eine Million Dollar-Grenze überschritten. Nach gut einer Woche hatte sich der Verkaufspreis unter den insgesamt 24 Interessenten auf 2.605.000 US-Dollar hoch geschaukelt und für diesen Preis wurde die Domain dann auch verkauft. Wer der Käufer der Domain ist, ist derzeit noch nicht bekannt.

Christopher Clarke kann's egal sein. 2.605.000 US-Dollar entsprechen gut 1,6 Millionen Euro.

Artikel von W. Janssen - Mi, 09.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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ComBOTS AG (ehem. Web.de) beschießt Neuausrichtung


Nachdem die United-Internet-AG den bekannten Internet-Dienstleister Web.de gekauft hatte, wurde mit dem Verkaufserlös und den Aktienanteilen an die United-Internet eine neue Aktiengesellschaft gegründet, die sich "ComBOTS" schimpft. Seinerzeit, im Oktober 2005 konnte das neue Unternehmen auf insgesamt 23,2 Millionen United-Internet-Aktien zurückgreifen, die einen Wert von gut 384 Millionen Euro darstellten.

Etwas ganz neues wollte die ComBOTS AG dann entwickeln, und zwar eine Kommunikationsplattform für Texte, Fotos, großen Dokumenten, Sprachmitteilungen oder Videoclips, die eine Online-Bearbeitung zulassen sollten. Diese Plattform war im Jahre 2007 auch kurzzeitig gestartet worden, doch mangels Nachfrage und Nutzung dann bereits im September 2007 wieder eingestellt worden.

Nun hat die ComBOTS AG eine Neuausrichtung beschlossen. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, der Aufsichtsrat habe der Neuausrichtung zugestimmt. Zukünftig werde sich die ComBOTS AG bei jungen Unternehmen einbringen, die viel versprechende Technologien und Dienstleistungen entwickeln. Schwerpunktmäßig soll es dabei um Online- oder Kommunikationsdienste gehen. Hierfür will das Unternehmen bis zum Jahre 2009 bis zu fünf Millionen Euro investieren.

Artikel von W. Janssen - Mi, 19.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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US-Spammer erwartet eine Gefängnisstrafe von bis zu 26 Jahren


Im Frühjahr 2007 war der selbsternannte 'Spam King' Robert Soloway von den US-Behörden verhaftet worden. Unverblümt hatte der sich Spammer jahrelang mit seinen Aktivitäten gebrüstet und selbst Softwaregrößen wie Microsoft verhöhnt. Dann aber hatten die US-amerikanischen Ermittlungsbehörden genügend Beweise gesammelt, um den 28-jährigen Soloway verhaften zu können. Unter anderem wird Soloway vorgeworfen, gegen das US-Anti-Spam-Gesetz "CAN SPAM Act" verstoßen zu haben. Insgesamt ging es aber um 40 Anklagepunkte, darunter auch um Identitätsdiebstahl, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung.

Kurz vor Eröffnung seines Prozesses hat Soloway sich nun in drei der 40 Anklagepunkte für schuldig bekannt, und zwar für Betrug, E-Mail-Betrug und Steuerhinterziehung. Nach einem Bericht der 'Seattle Post Intelligencer' wird die Staatsanwaltschaft alle anderen Vorwürfe fallen lassen, weil sich das Gerichtsverfahren durch dieses Geständnis erheblich verkürzt. Dennoch erwarten dem Spam-König jetzt bis zu 26 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 625.000 US-Dollar.

Wie es heißt, soll Soloway seit 2003 für den Versand von Millionen von unerwünschten Werbe-E-Mails verantwortlich sein. Außerdem habe er eine Software mit der Bezeichnung "Dark Mailer" für den Versand von Massenmails angeboten oder auch die E-Mail-Header so manipuliert, dass der Empfänger der Mail auch gleichzeitig als Absender erscheint.

Sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung bezweifeln, dass Soloway jemals die mögliche Geldstrafe und andere Schadensersatzforderungen ausgleichen kann. "Tatsache ist, er ist pleite", wird Soloways Anwalt von der Seattle Times zitiert. Die US-Behörden konnten lediglich persönliche Gegenstände wie Sonnenbrillen, Schuhe oder Bekleidung im Wert von maximal 25.000 US-Dollar konfiszieren. Alles andere, wie beispielsweise sein Apartment oder sein Luxus-Auto seien nur geleast gewesen, heißt es in dem Bericht.

Artikel von W. Janssen - Di, 18.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Meine Schufa' informiert per SMS über Datenänderungen


Wohl jeder wird wissen, was unter Schufa zu verstehen ist und viele werden auch schon von anderen gehört haben, dass Firmen Kaufabsichten eines Kunden ablehnen, weil diese tatsächlich oder angeblich negative Schufa-Einträge haben.

Schon seit längerer Zeit kann man über "meineSchufa" durch eine Einmalzahlung in Höhe von 15,60 Euro seine eigenen Daten abfragen. Nun bietet meineSchufa einen neuen Dienst an, nämlich die automatische Benachrichtigung, sobald der eigene Datensatz (beispielsweise Bank-Anfrage oder Eintrag eines Mobilfunk-Providers) verändert wurde.

Die Schufa will durch diesen Dienst unter anderem einen Schutz davor bieten, dass möglicherweise Dritte versuchen, über fremde Kontaktdaten Verträge abzuschließen.

Im Rahmen eines Pilot-Projektes können Personen sich für diesen SMS-Dienst registrieren lassen und zahlen für das erste Jahr dann lediglich einmalig fünf Euro. Auf Dauer soll der Dienst dann zehn Euro im Jahr kosten.

Artikel von W. Janssen - Mo, 17.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Werden deutsche Musikpiraten auch mit dem Entzug des Internet-Zuganges bestraft?


Seit einiger Zeit wird in Großbritannien und Frankreich darüber diskutiert, ob man Musikpiraten, also User, die zum Beispiel illegal Musik-Stücke aus dem Internet laden, mit der Sperrung des eigenen Internet-Zugangs bestrafen soll. So denkt die Regierung in Großbritannien darüber nach, den Internet-Providern gesetzlich vorzuschreiben, dass Musikpiraten bei Feststellung von illegalen Downloads zunächst eine Warnung erhalten sollen, dann eine Teilbestrafung durch eine kurzfristige Abschaltung des Internet-Zuganges bis hin zur völligen Sperrung des Zugangs bei wiederholten illegalen Aktivitäten. Die französische Regierung will den Internet-Provider dazu zwingen, illegale Downloads an eine noch zu schaffende Behörde zu melden, die dann entsprechend tätig werden soll.

Geht es nach Willen der Musikindustrie, sollen entsprechende gesetzliche Regelungen auch in Deutschland geschaffen werden. Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie ist der Meinung, das man dem Vorbild der Engländer und Franzosen folgen sollte, ansonsten hätte dies erheblich negative Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten deutschen 'Kreativwirtschaft'.

Weiter meint Gorny, eine permanente flächendeckende Überwachung der Internet-Zugänge oder gar eine Zensur wäre eine derartige Verfahrensweise nicht. Die Provider sollten aber im Rahmen ihrer ausgewiesenen AGB's reagieren und diese entsprechend dann auch anwenden.

Artikel von W. Janssen - Do, 13.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Downloads verbrauchen ein Drittel des gesamten Stroms?


Durch die immer schneller werdenden Internet-Verbindungen werden täglich nicht nur wesentlich mehr Daten aus dem Internet gezogen, der tägliche Stromverbrauch steigt zudem proportional an. -DIES- sagte der Experte für 'Green IT' Siegfried Behrendt, beim Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) in Berlin.

Laut Behrendt würde bereits das Herunterladen einer kompletten Ausgabe einer Berliner Tageszeitung ebensoviel Strom verbrauchen, wie eine Waschmaschine für einen Wäschegang im Vollwaschgang verbraucht. Angesichts des stetig steigenden Energiebedarfs und der Kosten sollte jeder Endverbraucher darauf achten, eine Verbindung zum Internet nur dann herzustellen, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Wer Informationen aus dem Netz zieht, sollte außerdem drauf achten, tatsächlich nur das zu downloaden, was er auch wirklich benötigt.

Viele Internet-User würden wahllos Daten downloaden, wobei sie nur einen Bruchteil der abgeforderten Daten tatsächlich nutzen. Jeder User sollte bedenken, dass die verursachten Kosten durch Downlaods nicht nur bei End-User entstehen, sondern auch beim jeweiligen Provider.

Behrendt empfiehlt, die jeweiligen Systeme möglichst komplett herunterzufahren, am besten per Steckerleiste, damit auch alle Geräte ausgeschaltet sind. Der einzelne User solle allerdings nicht erwarten, dass seine Stromrechnung damit erheblich sinkt, er solle aber bedenken, dass sich durch diese Maßnahme insgesamt sehr viel Strom sparen ließe.

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo - Rupert Murdoch - Verhandlungen gescheitert


Nachdem der US-amerikanische Software-Konzern 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister Yahoo eine Kaufofferte über gut 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat, versuchen die Yahoo-Verantwortlichen, allen voran Yahoo-Gründer und Chef Jerry Yang, die zwischenzeitlich als "feindliche Übernahme" bezeichnete Absicht von Microsoft mit allen Mitteln abzuwenden.

Selbst Yahoo-Konkurrent Google hat sich auf Chefebene mit Yang verbündet, um eventuell über deren Kontakte einen Weg zu finden, dass Microsoft den Yahoo-Konzern nicht übernehmen kann. Teilweise wurde über eine mögliche Kooperation der beiden Internet-Dienstleister für Suchanfragen spekuliert, doch Google plant, sich als Mobilfunk-Netzbetreiber in den USA einzubringen und hat dafür erhebliche Mittel gebunden. Über Google wurden dann auch Kontakte zu Time-Warner (speziell AOL) hergestellt, aber auch zum Medien-Mogul Rupert Murdoch.

Nun kommt von Murdoch die Kunde, sie werden sich >>nicht<< auf einen Bieterstreit mit Microsoft einlassen, denn Microsoft habe wesentlich mehr Kapital zur Verfügung als Murdoch, so wenigstens jetzt die offizielle Stellungnahme seiner Firma News Corporation gestern in Palm Beach. Die Internet-Präsenz seines Unternehmens sei mit 'MySpace' bereits vollkommen ausreichend, so Murdoch selbst.

Artikel von W. Janssen - Di, 11.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Beta 1 des Internet-Explorers 8 steht zum Download


Dean Hachamovitch, General Manager für den Internet-Explorer bei Microsoft, stellte auf der Web-Konferenz 'Mix08', den schon lange erwarteten Internet-Explorer '8' (IE8) vor und gab gleichzeitig bekannt, dass die Beta-1-Version ab sofort zum Download bereit steht.

Vom Grundsatz her soll sich der IE8 zukünftig deutlich besser an Web-Standards halten als die vorherigen Versionen des Internet-Explorers. So wird der IE8 beispielsweise auch 'Cascading Style Sheets' (CSS)-2.1 unterstützen und auch erste Teile von 'HTML 5'. Außerdem soll der IE8 wesentlich schneller sein, als seine Vorgänger.

Neu am IE8 ist auch, dass der Browser zukünftig alle Websiten standardmäßig in einem standardkonformen Modus rendern wird, über einen speziellen Meta-Tag können Web-Designer den IE8 allerdings auch zwingen, einen IE7-Modus zu aktivieren.

Zu den neuen Funktionen zählen zudem die "Web Slices" und "Aktivitäten". Mit den "Web Slices" lassen sich Ausschnitte von Webseiten markieren, die der Browser dann aktuell hält. "Aktivitäten" hingegen sollen oft genutzte Copy-and-Paste-Aktionen überflüssig machen: Statt eine Adresse aus einer Website zu kopieren und in einer Karten-Applikation nachzuschlagen, können sich Nutzer direkt passende Kartenausschnitte aus einem Drop-Down-Menü anzeigen lassen.

Nachgeholt hat Microsoft auch endlich die so genannte 'Automatic Crash Recovery' (ACR), eine Funktion, bei der sich der Browser beim "Absturz" merkt, welche Fenster bis dahin geöffnet waren. Beim erneuten Hochfahren des Rechners werden die betreffenden Websites automatisch wieder geöffnet. (Diese Funktion bieten andere Browser bereits seit langem).

Artikel von W. Janssen - Do, 06.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo wehrt sich weiter gegen Microsoft-Übernahme


Die Führungsmannschaft des bekannten Dienstleisters für Internet-Suchanfragen 'Yahoo' will unter allen Umständen verhindern, dass der Software-Gigant 'Microsoft' das Sagen im Unternehmen bekommt. Aus einem neuen Artikel des Wall Street Journals geht hervor, dass es hierzu intensive Gespräche zwischen Yahoo und Time Warner gibt.

In dem Artikel des Wall Street Journals heißt es, bei den Gesprächen geht es um eine Übernahme von AOL durch Yahoo. Im Gegenzug will Time Warner eine Beteiligung an Yahoo. Das Wall Street Journal bezieht sich bei seiner Meldung auf Informationen aus "gut informierten Kreisen", ohne jedoch die genaue Quelle zu nennen.

Weiter heißt es, die Gespräche seien bereits in einem derart weiten Stadium, dass Yahoo zwischenzeitlich ein konkretes Angebot von Time-Warner eingefordert hat und diese derzeit dabei seien, das Angebot abschließend vorzubereiten. Der Schwerpunkt des Joint Ventures liegt beidseitig im Bereich der Online-Werbung. Ziel sei es, sich besser am Markt zu positionieren.

Parallel dazu soll es aber immer noch Gespräche mit dem Medienmogul Rupert Murdoch geben. Hierbei sähe ein mögliches Joint Venture so aus, dass Yahoo einerseits die Rupert Murdochs News Corps - Töchter 'MySpace' sowie 'News corp.' übernimmt, Murdoch dafür Anteile an Yahoo erhält.

Im Resümee heißt es dennoch: Die Yahoo-Übernahme durch Microsoft bleibe dennoch die wahrscheinlichste Lösung.

Artikel von W. Janssen - Mi, 05.03.2008
Rubrik: Computer / Internet
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899 Mio. Euro - Microsoft erhält Rekord-Bußgeld von der EU


Der US-amerikanische Software-Hersteller 'Microsoft' erhielt heute ein Rekord-Bußgeld in Höhe von 899 Millionen Euro, die von der Europäischen Union verhängt wurde. Dies ist die Quittung dafür, dass der Software-Gigant, trotz Aufforderung der EU, seine Schnittstellen nicht offen gelegt hat. Microsoft hatte zwar entsprechende Dokumente bereitgestellt, doch diese reichten für andere Entwickler nicht aus, um freie Softwaretolls in das Microsoft-System integrieren zu können.

Die heutige Entscheidung geht zurück auf eine Forderung aus dem Jahre 2004 und die letzte Frist zur Offenlegung der Schnittstellen war im Oktober 2007 nach einem langen Streit verstrichen. Bei den fehlenden Schnittstellen geht es unter anderem um Computer-Software für Arbeitsgruppen-Server, mit denen etwa Drucker oder betriebsinterne Kommunikationssysteme betrieben werden.

In dem Wissen einer drohenden neue EU-Geldbuße hatte Microsoft vergangene Woche zwar zugesagt, wichtige Software-Schnittstellen für Programme wie die Betriebssysteme Windows und Vista offen zu legen, doch die Hinhaltetaktik von Microsoft wurde jetzt bestraft. Von der EU heißt es, Microsoft habe bereits mehrmals ähnliche Versprechen gemacht, die allerdings ohne großen Effekt geblieben seien.

Bei einem zweiten Streitpunkt geht um Microsoft-Lizenzforderungen, mit deren Höhe die EU-Kommission nicht einverstanden ist.

Mit dem neuen Zwangsgeld hat die EU-Kommission, Microsoft inzwischen mit Geldbußen von insgesamt 1,68 Milliarden Euro belegt. Bereits 2004 hatte die EU-Kommission Microsoft, wegen des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung, mit einer Geldbuße von knapp einer halben Milliarde Euro belegt. Mitte Juni kamen nochmals 280 Millionen Euro hinzu, weil Microsoft die Auflagen nicht erfüllt habe. Die neue Strafe betrifft jetzt den Zeitraum vom 21. Juni 2006 bis 21. Oktober 2007.

Artikel von W. Janssen - Mi, 27.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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2,2 Milliarden Spams - Japanische Polizei verhaftete Spammer


Die in Japan erscheinende englischsprachige Zeitung 'Japan Today' berichtet, dass die dortige Polizei einen 25 Jahre alten Mann verhaftet hat, der insgesamt gut 2,2 Milliarden Spam-Mails verschickt haben soll. In Japan ist das Versenden von E-Mails, die keine korrekten Absendeinformationen enthalten, unter Strafe verboten.

Wie es heißt, sei der Spammer nach einem Hinweis seines Providers festgenommen worden, dem bereits im September 2007 aufgefallen war, dass vom Server des 25-jährigen massenweise E-Mails versendet werden. Seinerzeit meldete er diese Beobachtung auch der Behörde, diese wurde jedoch jetzt erst tätig.

Laut Japan Today soll der Verdächtigte insgesamt 600.000 E-Mail-Adresse über einen Adresskäufer erworben und dafür umgerechnet gut 630 Euro gezahlt haben. Die Spam-Aktion habe ihm dann, in der Zeit von Mai 2006 bis Ende 2007, gut 12.600 Euro eingebracht.

Bei der Festnahme meinte der "Delinquent", er habe nicht erwartet, dass er für diese Aktion belangt werden könne.

Artikel von W. Janssen - Do, 21.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo - 30 Prozent mehr Abfindung für Mitarbeiter bei Microsoft-Übernahme


Die Tatsache, dass Microsoft dem Internet-Dienstleister für Suchanfragen 'Yahoo' eine Kaufofferte über 45 Millionen US-Dollar gemacht hat, dürfte sicher schon jedem bekannt sein. Der Yahoo-Gründer und Chef Jerry Yang wehrt sich, ebenso der Yahoo-Aufsichtsrat, doch Microsoft spricht zwischenzeitlich die Anteilseigner direkt an und so sprechen die Yahoo-ler schon von einer "feindlichen Übernahme".

Jerry Yang braucht einerseits Kapitalgeber, andererseits will man Microsoft das Geschäft nicht kampflos überlassen. Um die Übernahme durch Microsoft zu verhindern, denkt Yang sogar darüber nach, MySpace von Time Warner zu übernehmen, damit eine Übernahme dann einfach zu teuer werden würde. Nun berichten US-amerikanische Medien, dass Yahoo sogar die Abfindungen für seine Mitarbeiter um 30 Prozent erhöht hat, falls Microsoft Yahoo übernehmen sollte und dadurch Mitarbeiter entlassen werden.

Andere Medien melden, Microsoft erwägt sogar, den Vorstand bei Yahoo abzulösen, falls dieser sich weiterhin gegen eine Übernahme sträubt. Die New York Times schreibt, Mircosoft will auf jeden Fall versuchen, auf der Yahoo-Hauptversammlung im Juni 08 eigene Kandidaten aufzustellen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Denic - Sachsen-Anhalt Schlusslich bei .de-Domains


Der Registrar für die .de-Domains "Denic" meldete Ende 2007 knapp 10,2 Millionen registrierte Doamains. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl somit um gut sechs Prozent an. Eine höhere Steigungsrate innerhalb der EU gab es nur in den Ländern Dänemark und den Niederlanden.

Immer noch ist es auffällig, dass in den westdeutschen Ländern wesentlich mehr Domains registriert werden als in den fünf ostdeutschen Ländern. Mit Ausnahme von Berlin liegen die Domain-Hochburgen vor allem in den Ballungsgebieten München, Hamburg, dem Rhein-Main-Gebiet sowie Rheinland. Beachtliche Zuwachsraten aus Städten Ostdeutschlands seinen nur in Wismar und Görlitz verzeichnet worden.

Insgesamt aber liegen die registrierten Domain-Zahlen im Osten weit unter den Zahlen im Westen. So kommen beispielsweise auf 1000 Einwohner durchschnittlich nur 123 .de-Domains, während im Westen auf 1000 Einwohner rund 200 registrierte .de-Domains kommen. Bezogen auf die einzelnen Länder liegt das Land Hamburg mit 236 .de-Domains/1000 Einwohner weit vor Berlin mit 177 .de-Domains/1000 Einwohner und Hessen mit 148 .de-Domains/1000 Einwohner. Schlusslicht bildet Sachsen-Anhalt mit 54 .de-Domains/1000 Einwohner.

Bezogen auf die Städte liegt Regensburg mit 380 registrierten .de-Domains weit vor München mit 317 .de-Domains/1000 Einwohner und Nürnberg mit 298 .de-Domains/1000 Einwohner.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo will sich mit 'MySpace' gegen Microsoft-Übernahme wehren


Die Unternehmensleitung von Yahoo, allen voran Yahoo-Chef und Gründer 'Jerry Yang' will sich mit allen Mitteln gegen eine Microsoft-Übernahme wehren. Der Plan, so zeichnet es sich in Medienmeldungen ab: Yahoo will sich vergrößern, damit Microsoft die Übernahme nicht mehr bezahlen kann.

In US-amerikanischen Medien ist jetzt zu lesen, dass Yahoo offensichtlich doch in nähere Verhandlungen mit dem Medienmogul Rupert Murdoch getreten ist. In den Meldungen heißt es, die Rupert Murdochs News Corp. verhandelt mit Yahoo über eine mögliche Verzahnung des Unternehmens 'MySpace' und anderen Online-Aktivitäten der News Corp.

Inzwischen seien auch schon konkrete Vorstellungen hinsichtlich möglicher Beteiligungen besprochen worden, heißt es. Im Gespräch sind gut 20 Prozent Beteiligung der News Corp. an Yahoo, allerdings sei man sich noch nicht über eine konkrete Bewertung von MySpace einig und hiervon abhängig sei dann auch die tatsächliche Größe der Beteiligung von News Corp. an Yahoo.

Microsoft indessen lässt sich nicht davon abhalten, Yahoo-Großaktionäre direkt anzusprechen. Zwischenzeitlich, so die Medien, sollen einige Yahoo-Aktionäre sogar bereits Klagen gegen Yahoo eingereicht haben.

Artikel von W. Janssen - Do, 14.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo-Großaktionär 'Bill Miller' - Microsoft-Übernahme sollte möglich sein


Anfang dieses Monats war bekannt geworden, dass der US-amerikanische Software-Gigant 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister 'Yahoo' eine Kaufofferte über insgesamt 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat. Nachdem die Yahoo-Führung sich zunächst neutral gegeben hatte, wurde dann doch bekannt, dass Yahoo-Gründer und Chef 'Jerry Yang' und auch der Verwaltungsrat sich letztlich gegen eine Microsoft-Übernahme ausgesprochen haben.

Jerry Yang ließ bei seiner Ablehnung seine generelle Grundhaltung gegen Microsoft mit einfließen und meinte, ihm sei in den vergangenen Tagen bewusst geworden, wie wichtig das derzeitige Yahoo-Konzept für den Menschen ist, der Verwaltungsrat meinte, die Microsoft-Kaufofferte sei viel zu niedrig (Yahoo steht im Aktienkurs auf einen Tiefpunkt seit gut vier Jahren) und außerdem sei zu befürchten, dass die Kartellbehörden eine Verschmelzung zwischen Microsoft und Yahoo ablehnend gegenüber stehen.

Microsoft wiederum hatte postwendend auf die Yahoo-Äußerungen reagiert und es hieß, die Kaufofferte sei 'fair' und 'angemessen'. Durch die Verschmelzung beider Unternehmen bekämen sowohl die Unternehmen als auch die Aktionäre einen Mehrwert und alle könnten davon profitieren.

Nicht alle Aktionäre sind allerdings grundsätzlich gegen eine Microsoft-Übernahme, wie jetzt eine Newsletter-Mitteilung des zweitgrößten Yahoo-Aktionärs 'Legg Mason' zeigt. In diesem Newsletter hatte sich Bill Miller von der Legg Mason Vermögensverwaltung noch vor der offiziellen Ablehnung durch den Yahoo-Verwaltungsrat dahingehend geäußert, dass es für Yahoo schwer sein könnte, bessere Alternativen zum dem Microsoft-Angebot zu finden, allerdings müsse Microsoft seiner Meinung nach, dass Angebot angesichts des derzeit niedrigen Aktienkurses noch erhöhen, um den tatsächlichen Wert des Unternehmens zu rechtfertigen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 13.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft - Yahoo-Offerte ist 'fair' und 'angemessen'


Gestern wurde bekannt dass sich sowohl Yahoo-Chef Jerry Yang als auch der Verwaltungsrat des Yahoo-Unternehmens sich gegen eine Übernahme durch Microsoft ausgesprochen haben. Jerry Yang hatte bereits Ende vergangene Woche eine E-Mail an seine Mitarbeiter geschickt und hierin seine Tendenz erklärt. Er meinte, in den vergangenen Tagen sei im klar geworden, wie wichtig das Unternehmen für die Menschen ist und würde deshalb eine Microsoft-Übernahme ablehnen wollen. Auch der Verwaltungsrat hatte sich zunächst mehrheitlich, danach einstimmig gegen eine Microsoft-Übernahme ausgesprochen, allerdings mit der Begründung, die Microsoft-Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar sei zu niedrig und außerdem sei zu befürchten, dass die Aufsichtsbehörden sich gegen eine Microsoft-Yahoo-Verschmelzung aussprechen könnten.

Nun hat Microsoft auf die ablehnende Haltung Yahoos reagiert und meint in einer öffentlichen Stellungnahme: Das Microsoft-Angebot sei 'fair' und 'angemessen' und es sei im Interesse der Stakeholder sowohl von Microsoft als auch bei Yahoo, mit der Übernahme zügig fortzufahren. Microsoft biete den Yahoo-Aktionären einen Mehrwert und die Chance, an einem kombinierten Unternehmen aus Microsoft und Yahoo zu profitieren. Gemeinsam werde man ein effektives Unternehmen schaffen, so die Microsoft-Stellungnahme weiter.

Die Ablehnende Haltung der Yahoo-Führung ändere nichts an der eigenen Überzeugung, dass beide Unternehmen einen strategischen und finanziellen Vorteil aus einer möglichen Verschmelzung haben und deshalb will sich Microsoft nun direkt an die Yahoo-Aktionäre wenden.

Microsoft hatte am 01.Februar 2008 dem Yahoo-Konzern eine Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet. Hierbei sollte die Kaufsumme zur Hälfte in bar und zur Hälfte mit Microsoft-Aktien abgegolten werden. Zwischenzeitlich ist die Microsoft-Aktie etwas gefallen und deshalb liegt das Angebot rechnerisch derzeit bei gut 44,6 Milliarden US-Dollar.

Artikel von W. Janssen - Di, 12.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Liebäugelt Yahoo jetzt mit AOL?


Wirklich glücklich mit der Kaufofferte von Microsoft an den Internet-Dienstleister für Suchanfragen 'Yahoo' ist Yahoo-Chef und Gründer Jerry Yang nicht. -DAS- hatte er bereits in einer E-Mail an seinen Mitarbeitern Kund getan. Auch der Yahoo-Verwaltungsrat ist der Meinung, dass die Microsoft-Offerte "massiv unterbewertet" sei und außerdem, so der Verwaltungsrat, würde eine Microsoft-Übernahme das Risiko bergen, dass die Wettbewerbshüter eine Fusion ablehnen werden.

Wirklich interessierte Investoren für Yahoo gibt es wenig, so wenigstens die Medien. Ein vergleichbares Angebot, wie Microsoft es unterbreitet hat gibt es scheinbar nicht. Bis dahin waren mögliche Investoren wie Time Warner, Google, Disney oder auch der Medienmogul Rupert Murdoch genannt worden, doch wirklich interessiert zeigte sich keiner.

Nun bringt die britische Tageszeitung 'The Times' eine andere Variante in die Medien, nämlich eine mögliche Fusion mit der Time-Warner-Tochter 'AOL'. Laut The Times soll es konkrete Verhandlungen mit dem Medienkonzern Time-Warner über eine mögliche Verschmelzung mit der AOL geben. Und -DIESES- Paket, also AOL-Yahoo wäre dann insgesamt für Microsoft zu groß, um das Gesamtunternehmen möglicherweise übernehmen zu können, so The Times in ihrem Resümee.

Artikel von W. Janssen - Mo, 11.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo-Chef will Übernahme durch Microsoft verhindern


In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Software-Riese Microsoft dem Internet-Dienstleister Yahoo eine Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar (gut 30 Milliarden Euro) gemacht hat. Yahoo sucht potentielle Geldgeber und hatte bereits seit Anbeginn signalisiert, dass man trotzdem das Unternehmen gerne in andere Hände geben würde. Auch Yahoo-Konkurrent Google möchte unter allen Umständen eine Microsoft-Übernahme des Yahoo-Unternehmens verhindern und hatte deshalb bereits auf Chef-Ebene versucht, Hilfe anzubieten.

Nun heißt es auch von Yahoo-Gründer Jerry Yang offiziell, dass er nach anderen Wegen sucht, um eine mögliche Microsoft-Übernahme zu verhindern. -DIES- geht aus einer E-Mail-Ankündigung hervor, die er an seine Mitarbeiter weitergeleitet hat. Darin heißt es, der Verwaltungsrat würde weiterhin nach strategischen Alternativen suchen, um die Microsoft-Übernahme zu verhindern. Ihm sei in den vergangenen Tagen klar geworden, wie wichtig dieses Unternehmen für den Menschen ist.

Microsoft will unter allen Umständen ins Internet-Such- und Werbegeschäft und möchte mit der Yahoo-Übernahme vor allem den Internet-Such-Giganten Google angreifen. Microsoft hat zwar mit MSN ein Suchportal, hatte auch mit mehr als 300 Millionen US-Dollar versucht, dieses Portal zu pushen, doch ein merklicher Erfolg gegen Google und Yahoo wollte sich nicht einstellen. Mit der Yahoo-Übernahme könnte Microsoft im Werbegeschäft gegenüber Google aufschließen, so die Strategie des Unternehmens.

Branchenbeobachter allerdings bezweifeln, dass eine Yahoo-Verschmelzung mit Microsoft ohne größere Reibungsverluste durchführbar wäre. Der Grund dafür sei die Firmenstruktur beider Unternehmen. Während Microsoft eher eine streng hierarchische Firmenpolitik fährt, geht es seit je her bei Yahoo eher locker zu. Selbst die Yahoo-Führung setzt mehr auf "Spaß" an der Arbeit als auf knallhartes Geschäft.

Artikel von W. Janssen - Do, 07.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Murdoch' hat kein gegenwärtig Interesse an Yahoo


In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Software-Riese 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister 'Yahoo' eine Kaufofferte von gut 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat. Obwohl Yahoo potentielle Investoren sucht, signalisierte das Unternehmen, dass Microsoft eigentlich nicht der Wunschkandidat für eine Übernahme sei, man würde das Angebot allerdings intensiv und nach allen Seiten hin prüfen wollen.

Als möglichen weiteren Kaufinteressenten wurde der Medienmogul Rupert Murdoch ins Gespräch gebracht, und zwar gerade von dem Yahoo-Konkurrenten Google, der eine Microsoft-Übernahme fürchtet. Google-Chef Eirc Schmidt höchstpersönlich nahm Kontakt zu Yahoo-Gründer und Chef 'Jerry Yang' auf, um ihm seine Hilfe nach Alternativ-Möglichkeiten anzubieten. Google hat dazu sogar seine Beziehungen zum Time-Warner-Konzern spielen lassen, um dort für Yahoo zu werben.

Von Rupert Murdoch kam jetzt die Nachricht, dass er nicht in den 'Übernahmekampf' um den Internet-Dienstleister einsteigen wird. Er meinte, es werde definitiv kein Angebot geben, weil er zum derzeitigen Zeitpunkt einfach nicht interessiert sei.

Den Yahoo-Gründern Jerry Yang und David Filo könnte es eigentlich egal sein, an wen das Unternehmen verkauft wird, denn ein Verkauf wird den beiden Gründern ein Geldsegen von gut vier Milliarden US-Dollar einbringen. Yang hält derzeit noch gut 52,8 Millionen Aktien an Yahoo, Filo sogar 78,2 Millionen Aktien. Microsoft will 31 US-Dollar pro Aktie zahlen und das würde bedeuten, Yang würde gut 1,64 Milliarden US-Dollar und Filo sogar 2,42 Milliarden US-Dollar einstreichen können.

Artikel von W. Janssen - Di, 05.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Google - Yahoo-Übernahme durch Microsoft bedenklich?


Ende vergangener Woche wurde bekannt, dass der bekannte Software-Riese 'Microsoft' dem Internet-Dienstleister für Suchanfragen 'Yahoo', eine Kaufofferte in Höhe von gut 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet hat. Yahoo will expandieren, sucht finanzkräftige Partner und signalisierte, man werde alle Optionen ernsthaft und sehr genau prüfen, wenn Microsoft auch nicht unbedingt der Wunschpartner sei.

Einen möglichen Zusammenschluss zwischen Microsoft und Yahoo findet der Marktführer für Internet-Suchdiensten "Google" gar nicht witzig und so reagierte Google durch seinen Chef-Juristen und Google-Vizepräsident 'David Drummond' ungewöhnlich offen in einer Stellungnahme.

Drummond meint, bei einer Übernahme, käme es zu einer zu starken 'Ballung der Macht' und man müsse die Grundprinzipien des Internets (nämlich Offenheit und Innovation) verteidigen. Microsoft hätte in der Vergangenheit schon wiederholt gezeigt, dass das Unternehmen 'proprietäre Monopole' schaffe, um sich mit deren Hilfe dominante Positionen in anderen Märkten zu schaffen.

Mit einem Zusammenschluss würden beide Unternehmen einen 'überwältigenden Marktanteil in den Bereichen 'Instant Messaging' und 'Web-Mail' vereinen können; schließlich seien beide Präsenzen die am stärksten frequentiertesten Portale im Internet. Daher müsse die Frage erlaubt sein, ob es so nicht zu einer noch stärkeren Monopolstellung kommen würde, die den Konsumenten letztlich in seiner Wahlmöglichkeit stark einschränkt.

Microsoft will die Google-Bedenken nicht ohne Widerspruch in einer möglichen öffentlichen Debatte einfließen lassen und konterte seinerseits mit ihrem Chef-Juristen Brad Smith der meint: Ein möglicher Zusammenschluss mit Yahoo werde bei der Internetsuche und im Bereich Online-Werbung eher für mehr Wettbewerb im Internet sorgen. Smith verwies auf die übermäßige Position Googles bei Internet-Suchanfragen und meinte, für Microsoft sei 'Offenheit', 'Innovation' und 'Privatsphäre' im Internet verpflichtend.

Artikel von W. Janssen - Mo, 04.02.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Jetzt gibt es sogar schon 'Fitmacher-Kapseln' für Online-Zocker


Wohl jeder kennt die Partys der heutigen Jugend, auf denen die Teilnehmer stundenlang mit den wildesten Rhythmen beschallt werden und viele Party-Gäste ebenso wild und lang ihre jugendliche Energie aus dem Körper pumpen. Wenn dann die natürliche Natur des eigenen Körpers den Dienst versagt, werden gerne einmal Pillen als Hilfsmittel genommen, um sich bis zum Exzess auszupowern.

Eine weitere Stilblüte bringen nun die LAN-Partys hervor, auf denen computersüchtige Online-Gamer ebenso unnachgiebig ihre unausgelasteten Körper auspumpen, bis es einfach nicht mehr geht: Wer gerne auf LAN-Partys bis zum Exzess sein Reaktions- und Wahrnehmungsvermögen behalten möchte, kann sich nun im Online-Shop der Firma 'Tomarni GmbH' ein Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln bestellen.

Es heißt, das Produkt mit der Bezeichnung "FpsBrain" wurde in Zusammenhang mit der Freien Universität Berlin entwickelt und unterstützt nach Einnahme die "mentale Leistungsfähigkeit". Im Gegensatz zu koffeinhaltigen Getränken soll FpsBrain die Konzentration stärken, ohne dass leidige Nebeneffekte wie beispielsweise "innere Unruhe" oder "zittrige Hände" auftreten.

Die Kapseln sind wie gesagt, im Online-Shop des Herstellers zu erhalten. Eine Dose enthält 60 Kapseln und kostet rund 23 Euro. Die empfohlene Verzehrmenge pro Tag sollten zwei Kapseln nicht übersteigen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 21.01.2008
Rubrik: Computer / Internet
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CES - 'Auf Wiedersehen' - Bill Gates


Der große Mann und Gründer des Software-Imperiums "Microsoft" hat sich als Galionsfigur des neuen multimedialen Zeitalters verabschiedet und will sich zukünftig nur noch seiner Stiftung widmen. Bill Gates sprach letztmalig auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu seinem Fachpublikum, obwohl er sich erst im Sommer 2008 aus dem normalen Tagesgeschäft zurückziehen wird. Ab diesem Zeitpunkt will er dem Unternehmen nur noch als Berater und Aufsichtsratvorsitzenden zur Verfügung stehen.

Nachdem Gates bereits im Januar 2000 seinen Posten als Microsoft-Chef an seinen langjährigen Mitstreiter Steve Ballmer abgegeben hatte, wird Gates seine jetzigen Aufgaben an zwei erfahrene Technologie-Experten übertragen, nämlich an Craig Mundie und Ray Ozzie. Mundie, ein Microsoft-Veteran, führt nun den Titel eines "Chief Research and Strategy Officer". Ozzie, der einst Lotus Notes erfunden hat und erst mit der Übernahme seiner Firma Groove Networks im Jahr 2005 zu Microsoft kam, wird die Aufgabe des "Chief Software Architect" bei Microsoft übernehmen.

Wer von beiden die gewichtigere Führungsrolle übernehmen wird, ist bisher noch nicht bekannt, Beobachter bringen einen dritten Mann ins Spiel, nämlich Robbi Bach, der kürzlich auch die Verantwortung für Microsofts IPTV erhielt.

Das Unternehmen 'Microsoft' wurde am 29.November 1975 von Bill Gates (William H. Gates) und Paul Allen unter dem Namen 'Micro-soft' gegründet. Das erste erfolgreiche Produkt von Micro-soft war die Programmiersprache BASIC. Es wurde schon in der Version 1.0 an namhafte Firmen wie DTC, General Electric, NCR, und Citibank lizenziert. Der erste vollamtliche Mitarbeiter von Microsoft war Paul Allen, er verließ das MIT am 1. November 1976, kurz darauf am 26. November 1976 wurde offiziell der Markenname "Microsoft" im amerikanischen Handelsregister registriert.

Gates wird sich zukünftig stärker um die, gemeinsam mit seiner Frau gegründete, 'Bill und Melinda Gates'-Stiftung kümmern. Die Stiftung wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt sich vornehmlich mit der Gesundheitsvorsorge und Bildungsprojekte in Entwicklungsländern. Mittlerweile verwaltet die Stiftung eine Geldsumme in Höhe von 37,6 Milliarden US-Dollar. Gates selber gilt seit 1994 als der reichste US-Bürger und zwischenzeitlich als reichster Mann der Welt.

Artikel von W. Janssen - Mo, 07.01.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Spam-König 'Alan Ralsky' drohen 20 Jahre Haft


Wenn wir etwas Glück haben, dann könnte einer der weltweit größten E-Mail-Spammer und Botnetz-Betreiber für 20 Jahre hinter Gittern wandern und danach wäre der jetzt 52-jährige Alan Ralsky ein E-Mail-Tiger ohne Zähne. Nach gut drei Jahren Ermittlungsarbeit durch die US-amerikanische FBI, sowie einer Hausdurchsuchung im Jahre 2005 muss sich Ralsky jetzt nämlich vor einem US-Bundesgericht verantworten.

Alan Ralsky war Zeit seines Lebens ein umtriebiger Zeitgenosse, der es nicht immer so sehr genau mit den Gesetzen des Landes genommen hat. In den 1980er Jahren war Ralsky zunächst ein sehr erfolgreicher Versicherungsagent, musste dann allerdings wegen Unregelmäßigkeiten die Persönliche Insolvenz anmelden und zudem eine Haftstrafe antreten. Mitte der 1990er Jahre wandte er sich dem Internet zu und begann 1997, sein Spam-Imperium, einschließlich eines der größten Botnetze weltweit aufzubauen. Ralsky scheute dabei nicht, die Internet-Gemeinschaft zu verhöhnen, in dem er offen seine Aktivitäten zugab und meinte: er wäre ein "kommerzieller E-Mailer" und führe das "großartigste Geschäft der Welt".

Konnten die Ermittlungsbehörden Alan Ralsky bisher wegen fehlender Rechtsnormen nichts anhaben, so wird er jetzt wegen Aktienbetrug, Geldwäsche und den Betrieb von Botnetzen angeklagt. Laut Vorwurf der Ermittlungsbehörden deckt Ralsky sich immer wieder mit billigen chinesischen Aktien ein, sorgt mit seinen Spam-Mails kurzzeitig für eine erhöhte Nachfrage dieser Aktien und schöpft dann die Kursgewinne durch Verkauf seiner eigenen Aktien ab.

Im Rahmen der Ralsky-Ermittlungen sind insgesamt elf Personen angeklagt; drei Personen sind verhaftet, die anderen haben sich durch Flucht einer derzeitigen Verhaftung entzogen. Auch Ralsky befindet sich derzeit in Europa, will sich aber den US-amerikanischen Ermittlungsbehörden stellen, so sein Anwalt. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Spam-König bis zu 20 Jahren Haft sowie einer Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar.

Artikel von W. Janssen - Sa, 05.01.2008
Rubrik: Computer / Internet
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AOL - Netscape-Browser wird zum 31.01.08 eingestellt


Der einst meist genutzte Internet-Browser, der "Netscape-Navigator" wird zum 31.01.2008 eingestellt. -DAS- gab der Rechteinhaber der Software "AOL" bekannt. AOL wird sich komplett aus dem Internet-Provider-Geschäft zurückziehen und will sich zukünftig nur noch auf werbefinanzierte Internet-Angebote konzentrieren. Da AOL ab dem 01.02.2008 keine Sicherheits-Updates für die Netscape-Software mehr veröffentlichen wird empfiehlt das Unternehmen den Netscape-Usern den Umstieg auf die Open-Source-Software "Firefox".

Nachdem der Netscape-Navigator Mitte der 1990er Jahre von gut 90 Prozent aller Internet-User genutzt wurde, erkannte der Software-Gigant "Microsoft" das Potential und entwickelte als Konkurrenz-Produkt den so genannten "Internet-Explorer", der in Kombination mit den Microsoft-Betriebssystemen "Windows" vermarktet wurde. Innerhalb von noch nicht einmal zwei Jahren überholte der Internet-Explorer den Netscape-Navigator mit der Folge, dass Netscape mehr und mehr an Bedeutung verlor.

1999 wurde das Unternehmen Netscape dann von AOL übernommen, doch auch AOL konnte den Fall des Browsers nicht mehr aufhalten. Der seinerzeit angekündigte Netscape Navigator 5 wurde bereits vor Veröffentlichung verworfen und Netscape 6 wurde dann auf der Grundlage der "Mozilla Foundation" (die AOL mit aus der Taufe gehoben hat) veröffentlicht. Die Version 8 des Netscape war dann schon eng mit dem Internet-Explorer verzahnt und die letzte Version (9) beruht zwischenzeitlich auf den Standalone Browser "Firefox".

Trostpflaster: Da der Netscape-Navigator die Geschichte des Internets maßgeblich geprägt hat, will AOL wenigstens die alten Versionen (1.x bis 4.x) weiterhin zum Download stellen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 31.12.2007
Rubrik: Computer / Internet
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China - 'Beschwerde-Portal' bricht unter User-Last zusammen


Die Chinesische Regierung hat mit der "Anti-Korruptionsbehörde" eine neue Institution geschaffen, um Korruptionsfälle innerhalb des unendlich weiten Landes aufzudecken und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Über ein entsprechendes Webportal dieser Behörde wird die chinesische Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufdeckung von Ämtermissbräuchen gebeten.

Der "Erfolg" dieser Seite ist überwältigend, heißt es auch Chinesischen Regierungskreisen. Unmittelbar nach Start des Web-Portals ist die Seite aufgrund der User-Anfragen zusammengebrochen und am Dienstag sogar komplett abgestürzt, meldet die Nachrichtenagentur "Xinhua" am Mittwoch.

Ob die Seite nun ein "Erfolg" ist, oder ob die Chinesische Bevölkerung mit ihren Einträgen einfach nur ihre Unzufriedenheit und ihren Frust über Behördenwillkür signalisieren möchte sei dahin gestellt. Die Nachrichtenagentur Xinhua schreibt, bei den, an die Seite geschickten Mitteilungen, handelt es sich einerseits um Gratulationsbriefe, andererseits um Beschwerden, die die wachsende Frustration der Bevölkerung widerspiegeln.

Obwohl die Behörde dazu aufruft, sich bei den Einträgen mit dem Klarnamen zu outen, würden die meisten Einträge doch anonym und mit Pseudonamen vorgenommen werden. Als Beispiel-Einträge zitiert die Zeitung zwei Poster mit den Worten: "Unbegrenzte Macht endet natürlich mit Korruption" oder: "Was ist denn mit Ihren eigenen Moralbegriffen?, ich erwarte von Ihnen nichts!".

Artikel von W. Janssen - Do, 20.12.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Captain Ad - neuartiges Video-Werbenetzwerk für Blogs


"Captain Ad" ist ein neuartiges Video-Werbenetzwerk. Es ermöglicht Webmastern und Bloggern, mit Videos auf ihren Webseiten einfach und schnell Geld zu verdienen.
Nach Ende der erfolgreich verlaufenen Testphase steht das Werbenetzwerk ab sofort im Rahmen eines offenen Betatest allen interessierten Webmastern zur Verfügung. Auf www.CaptainAd.com können sich nun alle Webmaster anmelden und "Captain Ad" in Ihre Seiten einbinden.
Die innovative Technik von "Captain Ad" läßt sich einfach in bestehende Webseiten integrieren. Sie findet selbstständig die dort eingebetteten Videos und versieht sie mit Werbung. Dabei wird die Werbung erst eingeblendet, wenn der Besucher der Webseite das Video ansehen möchte. Zudem ist die Kampagne automatisch auf den Inhalt der Webseite bzw. des Videos abgestimmt. Der Betreiber der Website verdient dabei bei jeder Werbeeinblendung Geld, die Bezahlung erfolgt nicht nach Klicks, sondern nach der Zahl der Einblendungen.
Für Werbetreibende ist "Captain Ad" eine neuartige Plattform für Banner- und insbesondere Bewegtbildwerbung in Verbindung mit Videoinhalten im Internet.

Über "Captain Ad":
"Captain Ad" (www.CaptainAd.com) ist ein Dienst der Online Advertising Solutions Ltd. Gründer und Geschäftsführer ist Max Moldenhauer. Hinter der Online Advertising Solutions Ltd. stehen zudem die beiden Mitgründer Jochen Witte und Daniel Nowak sowie eine Netzwerk von hochkarätigen Business Angels. Die Firma wurde Anfang Oktober 2007 in Berlin gegründet und beschäftigt derzeit 5 Mitarbeiter.
Artikel von Gast - Mi, 05.12.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Downloads aus Tauschbörsen verstopfen das Internet


Immer wieder hört und liest man Warnmeldungen, dass die zur Verfügung stehenden Datenleitungen fürs Internet nicht ausreichen und spätestens ab dem Jahre 2010 zu einem Flaschenhals werden, wenn die Internet-Dienstleister und Breitband-Netzbetreiber nicht umgehend reagieren. Erst diese Woche meldete das US-amerikanische Unternehmen "Nemertes Research", dass bis zum Jahre 2010 alleine in den USA, Investitionen von mindestens 137 Milliarden US-Dollar notwendig wären, wenn man dem Datenchaos entgehen wolle.

Die Traffic-Analysten von "Ipoque" wollten es nun genauer wissen und haben über einen Zeitraum von 30 Tagen insgesamt drei Petabyte (10 hoch 15 Byte) anonymer Daten gesammelt und analysiert. Quelle dieser Daten waren rund eine Million User aus Deutschland, Australien, dem Nahen Osten sowie Ost- und Südeuropa.

Die Analyse hat ergeben, dass rund 99 Prozent aller Deutschen das HTTP-Protokoll nutzen, was nichts anderes heißt, als dass sie über ganz normale Internet-Seiten surfen. Der Anteil am Gesamtvolumen des Traffics betrug hierbei allerdings nur elf Prozent. Auch Besucher von Video-Portalen, die immer wieder als Verursacher der enormen Internetlast genannt werden, verursachen lediglich acht Prozent der gesamten Datenlast. Tatsächliche Verursacher des Traffics seien "Peer to Peer" (P2P)-Netze, genauer Tauschbörsen wie wie Edonkey und Bittorrent, mit gut 74 Prozent des gesamten Datenaufkommens.

Iqoque hat aufgrund dieser Ergebnisse die Transferdaten aus den Tauschbörsen näher untersucht und zunächst festgestellt, dass die daraus resultierenden Datenströme zu 95 Prozent alleine aus den Plattformen Bittorrent und Edonkey kommen. Die in Deutschland über Bittorrent gelaufenen Datenpakete waren in erster Linie Spielfilme (37 Prozent), gefolgt von digitalisierten TV-Mitschnitten wie Serien und Dokumentationen (21 Prozent). Schon an dritter Stelle ist mit 13 Prozent das Genre der Pornografie anzutreffen.

Artikel von W. Janssen - Do, 29.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Deutsche Online-Nachrichtenportale verzeichnen Rekord-Besucher


Immer mehr Internet-User suchen und Lesen Informationen aus Online-Nachrichten-Portalen. -DAS- wenigstens meldet der Branchenverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) aus Berlin. Es heißt, eine Analyse der 20 meistgenutzten News-Portalen in Deutschland habe ergeben, dass die Seiten-Besuche (so genannte Visits) für das Jahr 2007 voraussichtlich die Vier-Milliarden-Grenze übersteigen wird. Zum Vergleich: 2006 wurden insgesamt 3,2 Milliarden Seitenaufrufe gemessen, 2005 insgesamt 2,7 Milliarden.

Laut BITKOM wird der zunehmende Zulauf an Leser nicht nur von bekannten Nachrichten-Portalen wie beispielsweise Spiegel-Online oder Focus-Online getragen, sondern auch von Seiten mit speziellen Themen wie beispielsweise Sport oder Computer, oder auch Regionalzeitungen, die in ihrem Erscheinungsgebiet derart stark sind, dass sie sich auch unter den untersuchten "TOP-20" wieder finden.

BITKOM-Präsident August-Willhelm Scheer wertete diese Entwicklung als Beleg, dass sich das Internet endgültig neben Zeitung, Fernsehen und Radio als vierte Quelle für aktuelle Informationen etabliert habe und dabei liegen die deutschen News-Portale lediglich im Mittelfeld. Während es in Deutschland 19 Prozent Online-Leser (zwischen 16 und 74 Jahren) gibt, liegt der EU-Durchschnitt zwar nur bei 18 Prozent, doch in Finnland lesen gut 46 Prozent aller User Online-Nachrichten und in Schweden immerhin noch 41 Prozent.

Artikel von W. Janssen - Mi, 21.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Goneo Webhosting - auch schlechte Nachrichten bringen Erfolg


Es ist noch nicht lange her, da war nicht nur im Blog von Kamillo und vielen anderen, sondern sogar bei der Online-Ausgabe der Tagesschau zu lesen, dass der Webhosting Provider Goneo die Domain google.de "gekapert" hatte. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass sich Goneo nicht als Domain-Grabber betätigt hatte, sondern dass ein ungeprüfter KK Antrag die Ursache der Übernahme der Domain war.

Schaut man nun einmal nach, was eigentlich aus der ganzen Sache geworden ist, so bewahrheitet sich wieder einmal die alte Marketing-Regel: auch schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Eine Google-Suche nach "google + goneo" fördert inzwischen 26.800 Ergebnisse zutage.

Sucht man nun anderseits nach "Webhosting", so findet man bei Google den erst 2006 gestarteten Neuling Goneo bereits auf Platz 3, direkt hinter webhosting.de und der deutschen Ausgabe der Wikipedia-Enzyklopädie. Sucht man den Grund für diese gute Platzierung, so zeigt sich, dass eben auch sehr viele der Seiten, die über das "Domain Hijacking" berichtet haben, zu Goneo verlinkt haben.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 21.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Internet bringt neue Jugendszenen hervor


Der deutsche Soziologe 'Daniel Tepe' hat gegenüber der dpa eine interessante These geäußert: Tepe meint: "Das Internet bringt immer mehr neue Jugendszenen hervor. Es gibt Szenen, die vor allem im Internet stattfinden, wie zum Beispiel die der Online-Rollenspieler." Besonders die Video-Plattform "YouTube" würde in dieser Zeit eine große Rolle für derartige Entwicklungen spielen. Wörtlich: "Die (also YouTube) ist voll von Videos aus Jugendszenen."

Tepe, der seit längerer Zeit die Tendenzen und Entwicklungen von Jugendlichen untersucht, meint weiter: Es sei zu beobachten, dass alte Szenen mehr und mehr in die digitale Datenwelt "abwandern". Dort entstehen neue Gruppen, die sich online zusammenfinden würden, wie beispielsweise auch eine moderne Version einer antifaschistisch orientierten Szene ('Antifa').

"Neue Szenen entstehen durch neue Freizeitwelten, wie beispielsweise Musik- oder Modestile oder beispielsweise auch Sportarten", so Tepe weiter. Interessant sei hierzu das so genannte "Szeneportal" der Universität Dortmund, die insgesamt 21 solcher Szenen vorstellt. Als Beispiel nennt Tepe eine Szene für "Junghexen" oder eine Gruppe von extrem begeisterten Fußball-Fans, aber natürlich auch die Hip-Hop-, Techno- oder Skater-Bewegung.

Der jüngste Trend kommt aus Japan, nämlich die so genannte "visual kei"-Szene. Die "Visus" versuchen, die Frisuren und Kostüme aus den bekannten japanischen Comics nachzumachen. Besonders beliebt sind diese Verkleidungskünste bei Mädchen, so Tepe.

Artikel von W. Janssen - Mo, 19.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft-Patent für Abschiedsfloskeln


Aus einem Bericht der Nachrichtenagentur 'pte' geht hervor, dass der US-amerikanische Software-Gigant "Microsoft" sich eine Technik hat patentieren lassen, in der es um automatisch einfügbare Abschiedsfloskeln wie beispielsweise "Hochachtungsvoll", "Herzliche Grüße", "Mit freundlichen Grüßen" oder auch beispielsweise "See you later" geht.

Diese Software, die vor allem in Tools wie den Instant-Messenger (IM), aber auch beim Einsatz von Outlook für E-Mails oder in Chat-Räumen eingesetzt werden soll, soll helfen, die oft als unhöflich empfundenen Dialoge ohne Abschieds-Grußformel aus der Welt zu schaffen.

Microsoft hebt in der Beschreibung die besondere Flexibilität des Tools hervor. Der persönliche Abschied aus der neuen Software wird laut Microsoft durch ein frei konfigurierbares System gewährleistet. Die Kriterien für die persönliche Abschiedsformulierung bilden unter anderem der Bekanntheitsgrad des Onlinekontaktes, Uhrzeit sowie Dauer des Gesprächs.

Artikel von W. Janssen - Mo, 12.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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eBay schreibt durch Skype rote Zahlen


Im Jahre 2005 hatte der Portalbetreiber für Online-Auktionen 'eBay' den VoIP-Dienstleister 'Skype' für umgerechnet 1,83 Milliarden Euro von den beiden KaZaA Erfindern, Niklas Zennström aus Schweden und Janus Friis aus Dänemark gekauft. -DIES- Unternehmen zieht das bekannte Online-Auktionshaus nun in den roten Zahlen:

eBay hatte vor wenigen Wochen nämlich entschieden, den Buch-Wert von Skype um knapp 1,4 Milliarden US-Dollar zu senken. Hierdurch wies das Unternehmen einen Verlust von 935 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 656 Millionen Euro) aus.

Skype, dessen Mitgründer Niklas Zennstrom vor gut zwei Wochen seinen Posten als CEO aufgegeben hat, zählte zuletzt 246 Millionen registrierte Nutzer, das sind 81 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Mehrfachaccounts wurden dabei allerdings nicht ausgeschlossen. eBays VoIP-Sparte steigerte ihren Umsatz um 96 Prozent auf 98 Millionen US-Dollar.

Deutlich gestiegen ist der Umsatz auch bei eBay: Das Unternehmen vermeldete zwischen Juli 2007 und September 2007 einen Zuwachs von gut 30 Prozent auf knapp 1,9 Milliarden US-Dollar. eBay International – darunter vor allem Deutschland –, PayPal, der Ticketverkäufer StubHub und das Anzeigengeschäft hätten die Erwartungen übertroffen. Skype wird in diesem Zusammenhang nicht genannt.

Artikel von W. Janssen - Do, 18.10.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Merkels Online-Botschaften verschlingen wöchentlich 10.800 Euro


Kurz nachdem unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Dienst als Kanzlerin übernommen hat, richtet sie sich mittels einer Video-Botschaft regelmäßig an die Nation. Laut Auskunft des Bundespresseamtes verzeichnet das Portal wöchentlich mehr als 200.000 Aufrufe, ein zehntel davon downloadet die Botschaft sogar regelmäßig auf ihre eigenen Personalcomputer.

Das Nachrichtenmagazin der FOCUS meldet nun, dass das Projekt seit dem Start im Juni 2006 zwischenzeitlich schon mehr als 500.000 Euro verschlungen hat. -DIES- teilte das Bundespresseamt, laut FOCUS, dem FDP-Bundestagsabgeordneten 'Volker Wissing' auf Anfrage mit. Danach würde jede Video-Produktion wöchentlich gut 10.800 Euro kosten; im Juni dieses Jahres war noch eine Produktionssumme von wöchentlich 6.500 Euro genannt worden.

Artikel von W. Janssen - Mo, 08.10.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Excel 2007 - falsche Rechenergebnisse beim Multiplizieren


Wenn das Tabellenkalkulationsprogramm 'Excel' sich verrechnet, dann wäre das so, als ob ein Elektriker nicht wüsste, was eine 'Lüsterklemme' ist oder ein Maler nicht beantworten könnte, welche Farbe sich aus blau und gelb mischen lässt.

Doch tatsächlich! Excel rechnet beim Multiplizieren falsch! -DAS- berichtet Brad Linder in seinem Blog und deutsche Nutzer können -DAS- in der Version 2007 auch nachprüfen. Wenn Sie beispielsweise 850 mit 77,1 multiplizieren, so zeigt Excel 2007 nicht richtigerweise 65.535 an, sondern 100.000. Wenn Sie beispielsweise 10,2 * 6425 oder 40,8 * 1606,25 multiplizieren, erhalten Sie ebenfalls nicht den richtigen Wert (in diesem Fall wären es auch 65.535).

Laut Linder ist Microsoft über den Rechenfehler informiert, ein Bugfix sei in Arbeit.

Artikel von W. Janssen - Mi, 26.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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ComBOTS AG zieht Notbremse und richtet sich neu aus


Fast zwei Jahre ist es her, dass der Internet-Dienstleister und DSL-Provider 'Web.de' an die United-Internet über ging. Gut 200 Millionen Euro an Barvergütung und 5,8 Millionen United-Internet-Aktien wechselten den Besitzer, wobei das Unternehmen Web.de seinen Namen mit verkaufte und selbst in 'ComBOTS AG' umfirmierte. Seinerzeit hieß es, die ComBots AG wird sich zukünftig auf die Entwicklung einer neuen Plattform für Telekommunikationsdienste konzentrieren, die es in -DER FORM- noch nicht gibt, gleichzeitig aber für die Zukunft ausgerichtet ist.

Nach zwei Jahren Entwicklung, hohen Kosten und quasi NULL Einnahmen zieht die ComBOTS AG jetzt die Notbremse. In einer kurzen Mitteilung heißt es: "Die ComBOTS AG hat heute die Einstellung der Weiterentwicklung des gleichnamigen Kommunikationsdienstes und eine Neuausrichtung der Gesellschaft beschlossen." Das Unternehmen begründet seine Neuausrichtung mit einer unbefriedigenden Marktakzeptanz des kostenlosen Dienstes.

Noch zur IFA Ende August hatte die ComBOTS AG Zweifel an der Unternehmensstrategie zerstreuen wollen und für September eine neue "besonders clevere" Telefoniefunktion angekündigt. An der grundlegenden Problematik konnte die Firmenleitung bisher allerdings nichts ändern: ComBOTS fehlen die Umsätze, und das Unternehmen schreibt weiterhin rote Zahlen.

Eine einschneidende Restrukturierung soll helfen, die Kostenstruktur des Unternehmens nachhaltig zu verbessern, um das Geschäftsjahr 2008 mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können. Die ComBOTS AG will aber auch zukünftig Online-Dienste für die digitale Kommunikation entwickeln und betreiben. Details dazu gab das Unternehmen bisher aber nicht bekannt.

Artikel von W. Janssen - Di, 25.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Micro-USB soll universeller Standard werden


Die 'Open Mobile Terminal Plattform' (OMTP) zu denen Firmen wie 'Cingular Wireless, Hutchison 3G, Orange, SK Telecom, Telecom Italia, Telefonica, Telenor, T-Mobile oder Vodafone, aber auch Sponsoren wie AOL, Ericsson, Nokia und SanDisk gehören) gab heute bekannt, dass man ein Papier verabschiedet hat, das die zukünftige Herstellung eines einzigen, universellen und herstellerübergreifenden USD-Kabelstecker frei machen soll.

Die jüngste Empfehlung stellt nach Ansicht des OMTP einen bedeutenden Fortschritt in Richtung 'Standardisierung' für weit verbreitete Kabelverbindungen da. Gerade der häufige Wechsel von Geräten habe dazu geführt, dass zig Millionen Aufladegeräte nutzlos in den Schubläden liegen, nur weil der Endverbraucher diese funktionsfähigen Zubehörteile an neueren Geräten nicht mehr nutzen kann. Es handelt sich nicht nur um Aufladegeräte, sondern vor allem auch um Kopfhörer zum Telefonieren, Kits für Autos, Datenkabel usw.

Mit dieser Maßnahme sollen vor allem die Produktionskosten der Zubehörteile erheblich gesenkt werden. Außerdem versprechen sich die Initiatoren, dass die Hemmschwellen der Kunden, zum Kauf neuerer Geräte dann wesentlich niedriger sein werden.

Das Dokument der OMTP empfiehlt, die Micro-USB-Norm für alle Mobilgeräte einzuführen. USB sei der De-facto-Standard in der PC-Branche und ist eine für den Anwender selbstverständlich gewordene Technologie. Kunden könnten damit auch ihre bisherigen Unterhaltungselektronik- und PC-Anlagen nutzen und für Peripherie-Anbieter würden sich ganz neue Marktchancen eröffnen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 19.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Iranische Regierung sperrt Google


Der Sprecher des nationalen Informationsrates von Iran, Hamid Schahriari gab am Montag bekannt, dass die Webseiten des weltweit größten Dienstleisters für Suchergebnisse im Internet, Google, aus dem Internet, die von Iran aus aufgerufen werden, verbannt worden sind. -DAS- berichtet die halbamtliche Nachrichtenagentur 'Mehr'.

Aus welchen Gründen die Google-Seiten aus dem iranischen Web ausgefiltert werden, nannte Schahriari nicht. Es heißt nur, die iranischen Behörden hätten den Providern auferlegt, entsprechende Filter einzubauen. Iran ist derzeit aber dabei, das Internet von Seiten zu säubern, die den iranischen Moralnormen und politischen Ansichten widersprechen. So wurden in jüngerer Zeit bereits zehntausende Seiten mit politischen oder pornographischen Inhalten gesperrt.

Artikel von W. Janssen - Di, 18.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Internet - Für viele so stressig wie ein Bungee-Sprung


Für jemand, der regelmäßig seinen Rechner anschaltet und schon sehnsüchtig seine neuesten Kontakte abruft, sich in Chats oder Foren tummelt oder einfach nach neuen Informationen sucht ist die folgende Meldung sicherlich komplett unverständlich: Für viele Menschen ist das Internet so stressig, wie beispielsweise ein Bungee-Sprung für Freizeitsportler.

Wie jetzt die BBC News berichtet, habe es in Großbritannien hierzu bereits Vorstudien gegeben. Danach sind viele Menschen einfach nicht dazu zu bewegen, ins Internet zu gehen, obwohl sie dazu durchaus die Möglichkeit hätten. Dieses Phänomen soll jetzt mithilfe von Psychologen anhand von vier Probanden untersucht und dokumentiert werden. Die Leitung des Projektes hat die British Telecom übernommen.

Laut Dr. David Lewis, dem Leiter der BT-Studie, bleiben viele Menschen dem Web aus einer allgemeinen Technikangst heraus fern. Surfen ist für sie mit enormem Stress verbunden – ein krasser Gegensatz zu vielen Dauernutzern des Internet, die es als besonders entspannend empfinden.

Im Test sollen nun vier Personen über einen Zeitraum von zwei Monaten begleitet werden. Mit Breitbandzugang, Laptop, Webcam und Digitalkamera ausgestattet arbeiten die Versuchspersonen einen Trainingsplan ab, der sie von ihrer Web-Angst befreien und ihnen die Vorzüge der Internetnutzung nahe bringen soll. Das Ergebnis dieser Studie wollen die Initiatoren dann unter den Namen 'Journey to Inclusion' online veröffentlichen.

In der Tat gibt es auch in Deutschland sehr viele Menschen, die mit dem Internet absolut nichts zu tun haben wollen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Personen der älteren Generation oder Personen mit einem geringen schulischen Bildungsstand. Diese Personen sind zumeist auch handwerklich orientiert und haben sich niemals tiefer mit Technik auseinander setzen müssen. Die Tatsache, dass man bei einem Microsoft-Rechner zunächst den 'Start-Knopf' drücken muss, um den Rechner wieder auszuschalten ist ebenso unverständlich, wie allgemeine Bezeichnungen wie 'Server', 'Browser', 'Internet-Explorer' oder 'Betriebssystem'. Außerdem fehlt einfach das Verständnis dafür, wie DSL funktioniert, was unter einem Provider zu verstehen ist und wieso man einen 'Treiber' braucht, um den Drucker zu aktivieren.

Artikel von W. Janssen - Mo, 17.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Bereits mehr ältere als Jugendliche im Netz


Nach einer Online-Studie von ARD und ZDF sollen zwischenzeitlich mehr User über 60 Jahre im Netz sein, als Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren. Hierbei geht es überwiegend um die Abrufung von Information und weniger um aktive Teilnahme in Foren, Weblogs oder sonstige Seiten, die interaktives Handeln anbieten.

Laut der Studie hat sich kein Medium schneller verbreitet als das Internet. Innerhalb von nur 10 Jahren stieg die Anzahl der Internet-Nutzer in Deutschland von 6,5 Prozent (1997) auf nunmehr 62,7 Prozent. Es heißt, zwischenzeitlich hätten 40,8 Millionen Deutsche einen Zugang zum Internet. Alleine im Jahr 2006 stieg die Zahl der Anwender um 2,2 Millionen neue User.

Zwischenzeitlich tummeln sich mehr ältere User im Netz als Jüngere. So zeigte die Analyse, dass Ende 2006 insgesamt 5,1 Millionen das Internet nutzen, die bereits über 60 Jahre alt sind. Bei den Usern zwischen 14 und 19 Jahren seien es dagegen 'nur' 4,9 Millionen. Interessant auch: Immer mehr Frauen gehen online. Lag die Zahl der weiblichen User im Jahre 2006 noch bei 52,4 Prozent, so liegt sie jetzt bei 57 Prozent.

Das Internet dient den Meisten Usern als Plattform für Informationsbeschaffung. Von den befragten Usern charakterisierten 72 Prozent aller Nutzer das Internet als Informationsquelle. Nur für 14 Prozent der Onliner ist das Internet als Unterhaltungsmedium am wichtigsten. Aktuelle Nachrichten, Service- und Verbraucherinformationen sind bei den Usern am beliebtesten.

Die Studie basiert auf einer Umfrage aus dem Monat April 2007 mit insgesamt 1.820 befragten Usern in Deutschland.

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.09.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Sprachgebrauch im Netz - Last oder Glückseeligkeit?


sint sie heufig im internet und lesen fiele beiträge? meinen sie auch, seid es chats und foren gibt, läßt die deutsche sprache fiel zu wüschen übrich?

Wenn Sie sich häufig im Internet aufhalten, dann werden Sie sicher schon öfter über derartige Sätze gestolpert sein, und kein aktiver User im Chat, Forum oder Weblog wird sich über derartige Formulierungen und Rechtschreibfehler aufregen. Gefragt ist heute Inhalt, Aussagekraft und Reaktionsvermögen, nicht aber eine ordentliche Ausdrucksweise und schon gar nicht eine vernünftige Rechtschreibung.

User, die sich über Fehler und mangelnde Ausdrucksweisen aufregen gelten als Spießer, User, die nach den Normen der deutschen Rechtschreibung die Groß- und Kleinschreibung akribisch beachten, werden heute als 'unhöfliches Schreien' empfunden und oft gemaßregelt.

Also gewöhnen Sie sich daran: Das Internet hat viele Sprachkonventionen aufgeweicht - und neue hervorgebracht. Allerdings haben sich dabei regelrechte Slangs entwickelt, die Uneingeweihte oft vor Rätsel stellen. Ungewohnte Begriffe und Schreibweisen sind vor allem in Threads (Diskussionssträngen) zu finden, die sich um Computerthemen drehen. Da wird schon mal ein "bug gefixt" (ein Programmfehler behoben), ein "file geuppt" (eine Datei ins Internet hochgeladen), der "Prozzi geclockt" (die CPU übertaktet) oder ein "Proggi gepatcht" (eine Anwendung repariert).

"Die Verwendung bestimmter Begriffe hängt auch von der Art der 'Community' (Gemeinschaft) ab", meint Thomas Maas, Forumsbetreuer bei Giga TV, dem Kölner Spartensender für elektronische Unterhaltungsthemen. Im Zusammenhang mit 'eSports' etwa seien Internetslang und die Fachbegriffe aus den Spielen unumgänglich. In weniger speziellen Foren hingegen werde niemand als 'Noob' (Neuling) abgestempelt, wenn er keinen Slang benutzt.

Zu den Grundbegriffen, die auch Einsteiger schnell lernen sollten, zählt Maas vor allem Akronyme wie "LOL" (laughing out loud) oder "ROFL" (rolling on the floor laughing) - grafische Äquivalente zum (Aus-)Lachen - oder Kürzel wie "CYA" (see you).

Wenn ein Programm, das man sich "gesaugt" beziehungsweise "gezogen" (aus dem Internet geladen) hat, "net funzt" (nicht funktioniert), handelt es sich eher um Jugendslang oder Dialekt als um Netzjargon. Aus der Comicsprache stammen die mit Sternchen markierten Inflektive, die - wie zum Beispiel "*grins*", "*knuddel*" oder "*kopfgegendiewandhau*" - Gefühle oder Gesten ausdrücken sollen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 22.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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HP - 'Cloudprint' macht Drucken mittels Handy möglich


Der US-amerikanische Drucker-Hersteller 'Hewlett-Packard' (HP) hat eine neue innovative Plattform vorgestellt die es ermöglicht, mittels Handy, Dokumente ausdrucken zu lassen. Die Nutzer benötigen dazu lediglich ein Mobilfunktelefon und einen lokalen Drucker.

Die von HP vorgestellte Technik soll wie folgt funktionieren: Der Nutzer hinterlegt die möglicherweise zu druckenden Dokumente zunächst auf den Server von Hewlett-Packard. Das System 'Cloudprint' weist dem Nutzer anschließend einen Code zu und überträgt diesen auf sein Mobilfunktelefon. Mithilfe des Codes und der Telefonnummer ist das Dokument als PDF von jedem Computer aus auf der Cloudprint-Website verfügbar und kann auf einem lokalen Drucker gedruckt werden.

Der neue Service-Dienst ist Teil einer Initiative des Unternehmens, die sich zum Ziel gesetzt hat Dokumente vom Heimcomputer des Anwenders unabhängig nutzbar zu machen. Man habe überlegt, wie man vom Erfolg des iPhone profitieren könne, so Patrick Sacglia, HP-Entwickler für Internet- und Computertechnologien. Die Welt sei dabei sich stark zu verändern und HP wolle die neuen Entwicklungen nutzen.

Cloudprint sei nur die erste Innovation in einer Serie von neuen Entwicklungen, die das Drucken mobil machen sollen, so Scaglia. Am Ende des Monats soll die Partnerschaft mit einem großen Händler vorgestellt werden, der in Zukunft viele neue onlinebasierte Druckservices bringen wird.

HP verspricht sich von seinen neuen Service-Diensten vor allem eine Steigerung im Verkauf von Druckern und Tinte. Ob und wann dieser Dienst auch in Deutschland verfügbar ist, konnte das Unternehmen noch nicht beantworten.

Artikel von W. Janssen - Di, 21.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Großbritannien - Provider fordern Internet-Maut von der BBC


In Hinblick auf die bevorstehenden Internet-TV-Dienste denken einige Provider in Großbritannien daran, von Dienste-Anbietern so genannte 'Maut'-Gebühren für die Nutzung ihrer Leitungen zu verlangen. Es heißt, nach dem die BBC einen Testbetrieb für einen Großteil des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gestartet hat, fürchten große Provider wie beispielsweise BT, Tiscali oder lCarphone Warehouse eine Überlastung ihrer Netze. In der Tageszeitung 'The Independent' ist zu lesen, die Provider drohen deshalb bereits jetzt, "... den 'Stecker zu ziehen', falls sich die BBC nicht an den Übertragungskosten >>gesondert<< beteiligt.

Die BBC hat derzeit eine 30-Tage Download-Offerte mit der Bezeichnung 'iPlayer', über die ein Großteil der gesamten Angebote des Senders laufen. 'The Independent' zitiert den italienischen Provider 'Tiscali' mit den Worten: "Das potenzial des iPlayer, Kapazitäten aufzusaugen, macht uns Sorgen". Bei der British Telecom gibt es ähnliche Stimmen. Es heißt: "Sollte der Sender mit dem Angebot fürs Internetfernsehen die erwarteten Zuschauerzahlen erreichen, könnte das die Netzwerke stark in Anspruch nehmen". Aus diesem Grund soll die BBC über die normalen Nutzungsentgelte hinaus, die entstehenden Datentransferkosten mit übernehmen.

Internet-TV-Programm-Angebote gibt es bereits in Großbritannien, nämlich durch Privatsender wie 'Channel 4' und 'ITV'. Die Provider sind bis dato noch nicht an diese Sender herangetreten 'The Independent' vermutet, dass man die Problematik zunächst mit der BBC als öffentlich-rechtlicher Sender ins Zentrum der Öffentlichkeit rücken will, um dann später auch bei den anderen Dienstleistungsunternehmen entsprechende Forderungen stellen zu können.

Auch in den USA gibt es hinsichtlich Internet-'Maut' heftige Diskussionen. Dort diskutiert man um die Frage, inwieweit die Provider später unterscheiden, ob sie Maut-Gebühren für Hochgeschwindigkeitsnetze oder für alle Netze fordern dürfen bzw. später können und inwieweit man Dienste im Breitbandverbrauch unterscheiden sollte.

Verfechter strenger gesetzlicher Netzneutralitätsregeln wie Amazon.com, Google, Microsoft oder Yahoo fürchten, dass neue Geschäftsmodelle durch ein Mehr-Klassen-Netz behindert werden und die Innovationskraft der Wirtschaft leidet. Sie fürchten, dass Telekommunikationsgiganten und TV-Kabelanbieter das Internet in teure, mit Mautstationen abgesperrte Luxusbahnen und holprige Feldwege aufteilen.

Artikel von W. Janssen - Di, 14.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Apple - Patent für unabsichtlichte Touchpad-Eingabe?


Wenn Sie Besitzer eines Laptops sind, dann kennen Sie ganz sicher die kleine Fläche, die Sie mit dem Finger berühren und damit den Mauszeiger bewegen und letztlich die ganze Menüführung mit beeinflussen. 'Touchpad' nennt sich dieses Ding und kann ungeübte Nutzer zur Verzweifelung bringen. Nicht nur, dass der Mauszeiger bei Temperaturschwankungen (Sie kommen mit Ihrem Gerät gerade von der winterlich kalten Straße ins warme Büro) sehr berührungsempfindlich reagiert, nein, immer wieder stört das Ding, weil sie beim Tippen versehendlich mit dem Handballen auf die Touchpad-Fläche gekommen sind.

-DIESE- 'Schwäche' will Apple an seinen Geräten jetzt beseitigen und möchte sich dafür ein Verfahren patentieren lassen: Das von Apple zum Patent angemeldete Verfahren soll es möglich machen, die gesamte Handballenablage mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche auszustatten. Apple will dabei unter anderem mit einem 'optischen Sensor' oberhalb der Hände erkennen, ob eine Eingabe über das Touchpad beabsichtigt ist oder ob der Computernutzer gerade auf der Tastatur tippt und das Touchpad unbeabsichtigt mit den Handballen berührt hat.

Was Apple mit der Bezeichnung 'optischer Sensor' meint, ist nicht ganz klar. Denkbar wäre es, dass die Geräte mit einer Art 'Webcam' ausgestattet sind und somit erfassen, was die Hände des Benutzers gerade machen.

Zusätzlich zur optischen Kontrolle soll in dem Erkennungsverfahren auch mit einfließen, ob der Nutzer gerade sowieso die Tasten zur Eingabe genutzt hat oder nicht.

Artikel von W. Janssen - Mo, 13.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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IP-Adresse gilt nicht als Beweis für eine 'Täterschaft'


Immer öfter lesen wir, dass Provider-Daten für einen gewissen Zeitraum gespeichert werden, um Missbräuche im Internet aufdecken zu können. Als mit wichtigste Informationsquelle gilt dabei die genutzte IP-Adresse. -DOCH- eine ermittelte IP-Adresse eines Internet-Anschlusses heißt nicht zwangsläufig, dass der Inhaber der erfassten IP-Adresse auch tatsächlich der Nutzer für strafbare Handlungen gewesen ist.

Das Amtsgericht Bochum verhandelte eine Streitsache, in der einem 23-jährigen Mann vorgeworfen wurde, auf einer Internet-Gedenkseite eines tödlich verunglückten Jugendlichen, massive Beschimpfungen und Beleidigungen eingetragen zu haben. Der 23-jährige wurde daraufhin wegen Verunglimpfung des Ansehens Verstorbener (§ 189 StGB) angeklagt, nachdem man über den Seitenbetreiber die IP und sodann über den Provider die Anschrift des Inhabers ermittelt hatte.

Bei dem Anschlussinhaber handelte es sich um einen älteren Mann, der von den Ermittlungsbehörden aufgrund seines Alters ausgeschlossen wurde. Übrig blieb der 23-jährige Sohn, der, obwohl die Polizei keine Spuren auf seinem Computer finden konnte, ins Visier der Ermittlungsbehörden kam und angezeigt wurde.

Das Gericht Bochum konnte den Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft nicht folgen. Das Gericht meint: "Die Schlussfolgerung, dass der 23-jährige der einzig mögliche Täter gewesen sein könne, sei aufgrund des zwingenden Schuldbeweises im Strafrecht unzulässig. Schließlich gäbe es technische Möglichkeiten, den genutzten W-LAN-Router von außen 'anzuzapfen' oder aber in anderer Art und Weise, bspw. mittels eines Hackerangriffs, Zugriff auf das Heimnetzwerk des Angeklagten zu erhalten. Für einen Schuldspruch hätte zweifelsfrei nachgewiesen werden müssen, dass der Angeklagte selber die beschimpfenden Einträge vorgenommen hat, dies war jedoch nicht möglich. Somit war der 23-jährige freizusprechen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 10.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Fernsehen und DVDs hemmen Sprachschatz von Babys


Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass vor allem viele Jugendliche unter 20 Jahren sehr oft einen Sprachschatz an den Tag legen, als ob es sich um Kinder von Ausländern handelt, die gerade einmal einige Jahre in Deutschland leben? Obwohl es sich eindeutig um deutschstämmige Kinder handelt, die in Deutschland aufgewachsen und in Deutschland zur Schule gegangen sind, klingt die Sprache abgehackt, nuschelig und ist weit von einer sauberen deutschen Aussprache entfernt.

Die Ursache dieses Verfalls könnte unter Umständen auch in den Konsummitteln der Kinder liegen. So hat die Universität von Washington jetzt beispielsweise eine Studie veröffentlicht, in der es um das Sprachvermögen fernsehender Kleinkinder ging. Hierbei haben die Wissenschaftler festgestellt, dass sich das Sprachvermögen dieser Kleinkinder weitaus langsamer entwickelt als bei Kindern, die keine Fernseherfahrung haben.

Es heißt: Für jede Stunde, die fernsehende Kinder täglich vor dem Fernseher verbringen, lernen acht bis 16 Monate alte Kinder im Schnitt sechs bis acht Wörter weniger als Kinder, die sich die Sprache ohne Fernsehprogramme oder Baby-Sprach-DVDs aneignen.

Mit Hilfe eines 90 Wörter umfassenden standardisierten Sprachtests, haben die Wissenschaftler bei über 1000 Familien das Sprachverständnis der Babys abgefragt. Gegenüber dem Time Magazine sprach einer der Studienleiter, Dr. Dimitri Christakis, von einem zehnprozentigen Sprachrückstand der fernsehenden Kinder gegenüber Kindern, die keine Fernsehsendungen sehen würden. Es heißt, je mehr Fernsehen die Kleinen konsumieren, desto weniger Wörter zählt ihr Sprachschatz.

Artikel von W. Janssen - Do, 09.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Behördengänge via Internet gewinnen an Bedeutung


Nach Informationen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), erledigen bereits 32 Prozent aller Internet-User zwischen 16 bis 74 Jahren Online-Dienste von Behörden, um bestimmte Angelegenheiten zu erledigen oder zu veranlassen. Hierzu zählen beispielsweise das Herunterladen von Dokumenten oder auch das Ausfüllen von Formularen auf der jeweiligen Behörden-Website.

Laut Bitkom hat sich das Angebot und die Nutzung der Behörden-Service-Dienste seit dem Jahre 2002 nahezu verdoppelt. Seinerzeit erledigten gerade einmal 17 Prozent der Deutschen einen Teil ihrer Behördengänge via Internet, es sei aber erwähnt, dass seinerzeit die Angebote noch entsprechend gering und die Möglichkeiten der Bundesbürger hinsichtlich eines Internet-Zuganges noch relativ eingeschränkt waren.

Allerdings: Auch jetzt noch gehört Deutschland im Vergleich zu einigen europäischen Nachbarn eher noch zu den Entwicklungsländern hinsichtlich Online-Behörden-Nutzung, wenn Deutschland im Gesamtdurchschnitt auch etwas über den Durchschnitt liegt. Vorreiter sind nämlich die Benelux-Länder und Skandinavien. Schweden und die Niederlande kamen in 2006 auf eine Nutzungs-Quote von 52 Prozent, Finnland erreichte 47 Prozent.

Alle drei der vorgenannten Länder hatten ihre elektronischen Bürgerdienste in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut. Hier hat Deutschland noch Nachholbedarf, so der Bitkom. Zu viele Ämter beschränken sich noch darauf, auf ihren Homepages allein Downloads anzubieten. Die Bürger müssen diese Dokumente ausdrucken, ausfüllen und dann per Post einschicken.

Die besten Websites für die Internet-Kontakte bietet die Polizei. Ob Fahrraddiebstahl oder Einbruch - in 10 der 16 Bundesländer nimmt sie Strafanzeigen inzwischen auch direkt per Internet entgegen. Die Betroffenen füllen ihre Schadensmeldungen online aus und übermitteln diese elektronisch. Ein Ausdruck auf Papier ist nicht mehr nötig. Nur Bayern, Bremen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen boten diese Möglichkeit im 1. Halbjahr 2007 noch nicht an, so die Erhebung des BITKOM. Als besonders erfolgreich gilt Nordrhein-Westfalen. Hier sind seit März 2004 mehr als 60.000 Strafanzeigen online eingegangen.

Artikel von W. Janssen - Do, 02.08.2007
Rubrik: Computer / Internet
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iPhone - Hacker installierte eigene Software


Mag man einem Eintrag im 'iphone.fiveforty.net/wiki' Glauben schenken, so ist es einem Hacker namens 'Nightwatch' gelungen, seine eigene Software auf das erste Handy des Apple-Unternehmens laufen zu lassen. Zwar hätte das Programm zunächst nur die Worte "Hello World" angezeigt, doch dies könnte nach 'iphone.fiveforty.net/wiki' der erste Schritt sein, um die Einschränkungen um die Benutzung des iPhones auszuhebeln.

Anders als bei anderen Smartphones lässt das Apple-iPhone eigentlich nur die Software von Apple zu, heißt es weiter und das ist auch eigentlich hinreichend bekannt. Nun aber wäre es theoretisch möglich, selbst eigene Klingeltöne oder auch Hintergrundbilder gegen die Apple-Features auszutauschen.

Das Apple-iPhone ist derzeit das beliebteste Ziel von Hackern, um die Einschränkungen des Gerätes zu knacken. Bereits kurz nachdem das Gerät in den Handel gekommen war, meldete der 'Spezialist für Apple-Geräte' John Lech Johansen einen ersten Teilerfolg: Johansen veröffentlichte in seinem Blog eine Anleitung (einschließlich Software), mit der man ein nicht aktiviertes iPhone (ohne iTunes-Anmeldung und ohne AT&T-Mobilfunk-Vertrag) zum Laufen bringen kann. Kleiner Haken bei der ganzen Geschichte: Man kann die Features des iPhone nutzen, telefonieren jedoch (noch) nicht.

Artikel von W. Janssen - Di, 31.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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BITKOM - zwei Drittel aller Bundesbürger haben eine E-Mail-Adresse


Laut Aussage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sind bereits gut zwei Drittel aller Bundesbürger über eine E-Mail-Adresse erreichbar. Am weitesten verbreitet sei die E-Mail-Adresse bei den Staatsdienern, danach folgen Schüler und Studenten. Weniger erfreulich: Gut 80 Prozent aller E-Mails wären Spam-E-Mails.

"E-Mails haben sich nun endgültig im privaten und beruflichen Umfeld als Kommunikationsform durchgesetzt. Sie gehören zu den meist genutzten und bedeutendsten Diensten des Internet-Zeitalters", so BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Im Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut 'forsa' habe man festgestellt, dass bereits 79 Prozent aller Schüler und Studenten über eine E-Mail-Adresse kommunizieren. Geographisch gäbe es fast keinen Unterschied (Westdeutschland 62 Prozent, Ostdeutschland 57 Prozent), doch geschlechterspezifisch seien die männlichen Nutzer mit 69 Prozent noch deutlich höher als die weiblichen Nutzer mit gut 53 Prozent. Speziell auf das Alter bezogen, besitzen gut 87 Prozent aller Personen zwischen 18 und 29 Jahren eine E-Mail-Adresse. Bei den 45 bis 59-jährigen Nutzern hätten immerhin noch 71 Prozent eine E-Mail-Adresse.

Betrachtet man die E-Mail-Adresseninhaber nach ihrer Bildung, so klafft dort eine erhebliche Lücke zwischen einfacher und hoher Schulausbildung: Lediglich 34 Prozent aller Bundesbürger mit einem Hauptschulabschluss verfügen über eine E-Mail-Adresse, dagegen liegt die Zahl der E-Mail-Adressen von Personen mit Abitur bei 79 Prozent.

Absoluter Spitzenreiter bei der E-Mail-Nutzung sind Beamte. In ihrer Gruppe haben 89 Prozent eine persönliche E-Mail-Adresse und liegen damit selbst vor den Schülern und Studenten, die auf 79 Prozent kommen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 27.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Nutzung wird immer differenzierter


Nach einer neuen Studie der 'SevenOne Interactive' ist eine steigende Differenzierung der Internet-Nutzer und Angebote zu beobachten. Alleine in Deutschland habe sich die Internet-Nutzertypen seit 2007 von (damals) fünf auf jetzt sieben erhöht, so die Studie. Vor allem durch das neue 'Web-2.0' habe sich das Internet stark in Richtung Unterhaltung, Kommunikation, benutzergeneriete Inhalte und Online-Spiele entwickelt.

Festzustellen waren folgende Differenzierungen:
  • 'Multi-Interest- und User-Generated-Content'-Surfer
  • 'Entertainment & Communication'
  • 'Fun & Games'
  • 'Music & Video'
  • 'Free Time Planner'
  • 'Service, Shopping und Lifestyle' sowie
  • 'Low-Interest'-Nutzer.

Die Gruppe der so genannten 'Multi-Interest- und User-Generated-Content'-Surfer (etwa 15 Prozent aller Befragten), zeigt vor alles ein ausgeprägtes Interesse am Web 2.0 und nutzergenerieten Inhalten. 42 Prozent dieser Nutzer stellten selbst Inhalte ins Internet. Im Durchschnitt ist diese Gruppe 40 Jahre alt, männlich, gut gebildet und hat ein relativ gutes Einkommen. Die überwiegenden Interessen liegen bei aktuellen Nachrichten, Politik, Wirtschaft und Börse.

Die Nutzer der 'Entertainment & Communication'-Gruppe sind vor allem weiblich, relativ jung (28,8 Jahre) und quasi an allem interessiert, was der Unterhaltung dient. Das Internet ist für diese Nutzergruppe ein wesentlicher Bestandteil ihres täglichen Lebens. So surft jeder Nutzer in diesem Bereich durchschnittlich etwa 155 Minuten am Tag, wobei die Kommunikation im Netz sich vor allem auf Chats, Foren, Communities, Dating und Instant Messaging konzentriert.

Die Nutzergruppe im Bereich 'Fun & Games' (18,1 Prozent aller Befragten) wird, wie sollte es anders sein, überwiegend von Jugendlichen und jungen Menschen (Durchschnittsalter 27,7 Jahre) frequentiert. Im Durchschnitt surfen diese Nutzer 152 Minuten täglich, die Spieler unter ihnen verbringen davon 62 Minuten mit Online-Games. Die Nutzer in diesem Bereich sind überwiegend männlich.

Noch deutlicher dominiert von den männlichen Nutzern ist der Surfer-Typ im Bereich 'Music & Video', nämlich 66 Prozent Männer, 33 Prozent Frauen. Diese User interessieren sich ausschließlich nur für Musik und/oder Video. Angebote aus Online-Shops sind sie überdurchschnittlich hoch aufgeschlossen; gekauft werden überwiegend Bücher, CDs oder DVDs.

Die so genannten 'Free Time Planner' sind überwiegend männlich, durchschnittlich 44,3 Jahre und nutzen das Internet insbesondere, um ihre Freizeitaktivitäten zu planen. Gut 75 Prozent dieser User hat bereits einmal im Internet eingekauft. An der Spitze stehen Bücher aber auch Produkte rund um die Freizeitgestaltung wie Reisen, Tickets oder Hotelbuchungen.

Die User aus dem Bereich 'Service, Shopping und Lifestyle' ist eine sehr einkaufsfreudige Gruppe. Sie verfügt über das höchste Durchschnittseinkommen aller Nutzer und die Geschlechteraufteilung ist ausgeglichen. Nicht nur Bücher gehören zu den gerne gekauften Produkten, sondern auch Kleidung und Schuhe sowie Schmuck und Uhren, Spielzeug oder auch Pauschalreisen.

Immerhin waren noch gut 22 Prozent aller Befragten dem Bereich 'Low-Interest' zuzuordnen. Sie bilden immer noch die größte Gruppe und zeigen eher wenig Interesse am Internet. Selbst für den beliebtesten Internet-Dienst (E-Mail) zeigt diese Gruppe kaum Interesse. Die Geschlechterverteilung ist ausgeglichen, das Durchschnittsalter liegt bei 45,4 Jahren.

Die Definition der sieben Nutzertypen basiert auf den Online-Interessen, der Internet-Nutzung, dem E-Commerce-Verhalten, den Freizeit-Aktivitäten und sozialdemografischen Merkmalen der Befragten. Die Studie basierte auf einer 'forsa'-Umfrage, die an gut 1.500 Nutzern im Alter ab 14 Jahren durchgeführt wurde.

Artikel von W. Janssen - Di, 24.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Umstellung - Aus MSN-Hotmail wird 'Live Hotmail'


Aus verschiedenen Internet-Veröffentlichungen geht hervor, dass Microsoft dabei ist, seinen MSN-Hotmail-Dienst umzustellen. Wie es heißt, hat der Software-Gigant aus den USA damit begonnen, die User-Kunden in den Niederlanden von MSN-Hotmail auf den im Mai gestarteten Nachfolgedienst 'Live Hotmail' umzustellen. Wie es heißt, sollen die User aus den anderen europäischen Ländern noch in diesem Jahr bei der Umstellung mit eingeschlossen werden.

Gedanken brauchen sich die MSN-Hotmail-Nutzer nicht zu machen. Microsoft versichert, dass bei der Migration keine Daten verloren gehen. Selbst die Adressbücher, angelegte Ordner und auch die persönlichen Einstellungen in den jeweiligen Accounts werden automatisch ins neue Live-Hotmail-System übernommen.

Die Umstellung auf Live-Hotmail bringt für den Nutzer hauptsächlich zwei Vorteile: Zum einen wird der User eine modernere Nutzeroberfläche vorfinden und zum anderen wird der Kunde wesentlich mehr Speicherplatz zur Verfügung gestellt bekommen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 20.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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PC-Schnäppchen - MediaMarkt kontra Aldi


In regelmäßigen Abständen bietet die Discounter-Kette 'Aldi' günstige Elektronik-Geräte, dabei oft Personalcomputer oder Laptops. Heute ist es bei Aldi wieder soweit, nämlich ein Medion MD 8824 für 599,00 Euro. Zufall oder nicht: Der MediaMarkt bewirbt ab heute ebenfalls einen Personalcomputer, der sogar noch 20,00 Euro billiger ist, nämlich den Fujitsu-Siemens-Rechner 'Scaleo Li 2640' für 579,00 Euro.

Vergleicht man beide Rechner, so gibt es nur unwesentliche Unterschiede: Komponenten wie die Grafikkarte (Geforce 8400, 128 MByte), Festplatte (320 GByte), Arbeitsspeicher (2 GByte) und optisches Laufwerk (DVD-Brenner) sind gleichwertig; beim Prozessor wählt MediaMarkt anstelle des E4300 den 200 MHz höher getakteten E4400.

Dafür fehlt dem Scaleo Li 2640 der Kartenleser und die TV-Karte (bei Aldi DVB-T und analog). Eine FireWire hat hingegen nur der MediaMarkt-Rechner. Bei der Garantiezeit gibt es einen größeren Unterschied: Während Aldi auf seinen Rechner eine Garantiezeit von 36 Monaten gewährt, sind es bei MediaMarkt nur 24 Monate.

Deutliche Signale will aber MediaMarkt gegen das Aldi-Produkt setzen, -DASS- zeigen auch die geschalteten Anzeigen. In der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung beispielsweise findet man heute eine halbseitige Anzeige von Aldi, und gerade einmal eine Seite weiter, eine gleichgroße Anzeige vom MediaMarkt.

Artikel von W. Janssen - Mi, 18.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Weltrekord - 11.111.111te Deutschland-Domain


Internet-Dienstleister STRATO stellt 'pressious.de' für westfälischen Geschäftsmann online

Ein griechischer Geschäftsmann aus Westfalen holt sich ausgerechnet die 11.111.111te '.de'-Domain, und das nicht etwa im Karneval, sondern mitten im Juli. Die Schnapszahl-Domain geht an Hristo S. aus Gronau. Bei seinem Internet-Dienstleister STRATO hat der Geschäftsmann außerdem fünf weitere Domains bestellt, um damit seine Druckerei europaweit bekannt zu machen.

"Wir drucken zwar mit Papier, aber sonst geht das gesamte Geschäft in unserer Branche online: Angebote, Entwürfe und Aufträge – alles wird über das Internet abgewickelt", sagt Hristo S. "Und für die umfangreichen Druckvorlagen miete ich mir bald einen Server."

Die '.de'-Domain ist nach der '.com'-Domain die wichtigste Domain im weltweiten Internet. Seit 1998 haben Millionen Deutsche unter dem Motto 'wunschname.de' ihre persönliche Adresse im Internet. Grund für die starke Verbreitung sind günstige Preise und wenig Bürokratie bei der Vergabe der Domains. Durchschnittlich zwei '.de'-Domains werden pro Minute vergeben. Mit jetzt 11.111.111 Adressen ist '.de' die erfolgreichste Länderdomain.

"Wir gratulieren Hristo S. zu seinem neuen Webauftritt. Er hat alles richtig gemacht: Der Domainname ist leicht zu merken, klingt gut und passt genau zur seiner Branche", so Stefan Legner, STRATO Vorstand und Aufsichtsratsmitglied der Domain-Vergabestelle DeNIC.

Artikel von W. Janssen - Fr, 13.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Israel will Minderjährige vor Porno- und Gewalt-Seiten schützen


Die israelische Zeitung 'Haaretz' berichtet, dass der Kabinettsausschuss für Gesetzgebung der israelischen Regierung einen Entwurf angenommen hat, um Minderjährige User zukünftig vor unerwünschten Webinhalten zu schützen. Nach dem Entwurf sollen zukünftig nur noch User Zugang zu bestimmten Webseiten wie Pornographie oder Glücksspielseiten erhalten, die nachweisen, dass sie definitiv schon über 18 sind. Gültig wäre diese Vorschrift auch für den Zugang über Mobilfunktelefone.

Wer Zugang zu Pornographie oder Gewaltdarstellungen haben will, muss dafür mit einem gültigen Ausweis die Genehmigung einholen. Sofern gewisse Provider sich sperren, derartige Filter ordnungsgemäß einzusetzen, so drohen Strafen von umgerechnet bis zu 50.000 Euro. Bedenken über Datenschutz sieht das Ministerium nicht, da nicht die Behörden die erforderlichen Daten sammeln, sondern lediglich die Provider, um sich zukünftig rechtlich zu schützen.

Sollte dieser Entwurf tatsächlich von der Knesset gebilligt werden, dann könnte sie noch in diesem Jahr in Kraft treten. Dann würden auch auf die Provider erhebliche Kosten zukommen, denn die Provider müssten dann auf eigene Kosten geeignete Filter einsetzen, um diese Vorschrift wortgetreu zu gewährleisten. Wie weit eine Filterung des gesamten Internets sowie des Handy-Netzes und die Überprüfung des Altersnachweises überhaupt praktikabel ist, wird allerdings auch von den Kritikern im Parlament bezweifelt.

Nach dem Gesetzesentwurf soll ein Komitee aus Mitarbeitern des Bildungs-, Justiz- und Kommunikationsministeriums sowie Angehörigen des Nationalen Rats für das Kind für die Auswahl dessen verantwortlich sein, was durch die Filter gesperrt werden soll. Politisch interessant, so die Zeitung, sei in diesem Zusammenhang, welche Seiten von den Sperrlisten überhaupt erfasst werden sollen oder müssen. Richtlinie sollen dabei 'europäische Maßstäbe' sein.

Artikel von W. Janssen - Mi, 11.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Auch Mädchen lieben brutale Computerspiele


Wissenschaftler des Massachusetts General Hospitals haben die Spielfreudigkeit von Jugendlichen am Computer untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass so gut wie alle Jugendliche am PC spielen. Lediglich sechs Prozent der Befragten gaben an, dass sie im letzten halben Jahr nicht gespielt hätten.

Nach der Studie spielen ein Drittel der Jungen und ein Zehntel der Mädchen sogar täglich am Computer. Oft würde nur gespielt werden, um Gefühle wie Stress oder Ärger abzubauen. Die Mehrheit der regelmäßigen Spieler/innen würden Spiele spielen, in denen Gewalt eine Rolle spielt. Gut zwei Drittel der Jungen und ein Viertel der Mädchen gaben an, sie hätten in dem letzten halben Jahr ein Spiel gespielt, das erst ab 17 Jahren freigegeben war.

Weiter heißt es: Wer Gewaltspiele vorzieht, neigt auch dazu, mit anderen Gamern im Internet zu spielen. Dies würde besonders für männliche Jugendliche zutreffen. Erstaunlich bei der Untersuchung ist aber: Mädchen scheinen fast ebenso wie Jungen Gefallen an Spielen zu haben, in denen es um Gewalt geht. Die überwiegende Zahl der spielebegeisterten männlichen Jugendlichen würden in den USA das Spiel 'Grand Theft Auto' favorisieren. Bei den weiblichen Jugendlichen liegt das Spiel 'The Sims' kurz vor 'Grand Theft Auto'. Das Spiel 'Grand Theft Auto' zeichnet sich durch Gewaltdarstellungen aus und ist in den USA ab 17 und in Deutschland ab 16 Jahren zugelassen.

Die Befragung wurde an 1200 Jugendliche in den USA im Alter von 12 bis 14 Jahren durchgeführt. Hierbei zeigte sich, dass die Jugendliche oft Spiele spielen, zu denen sie eigentlich keinen Zugriff hätten haben dürfen. Die Wissenschaftler vom Center for Mental Health and Media des Massachusetts General Hospital sehen in dem Ergebnis einen Anlass, über Jugendschutz und Verbote anders nachzudenken.

"Wir hoffen, dass diese Studie ein erster Schritt dahingehend ist, die Diskussion von der Behauptung, 'Gewaltspiele sind schrecklich und zerstören die Gesellschaft', zu der Frage zu überführen, 'Welche Spielinhalte können für welche Kinder in welchen Situationen schädlich sein?'", meinte Cheryl Olson, federführende Autorin der Studie.

In der Studie findet man auch Ratschläge, wie man den Zugang zu Gewaltspielen besser kontrollieren kann. So heißt es unter anderem: Die Eltern sollten Computer und Spielekonsolen nicht in den Kinderzimmern dulden, zudem sollten sie darauf aufpassen, was ältere Geschwister mitbringen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 04.07.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Bayern - Mit Taschen-Computer gegen dicke Kinder


Wenn man durch die Straßen geht, sieht man erschreckend viele Kinder und Jugendliche, die eine ungewöhnlich große Körperfülle aufweisen, man kann sagen, viele deutsche Kinder sind einfach nur dick. Untersuchungen und Studien haben auch gezeigt, dass unsere Hoffnungsträger für die nächsten Generationen nach der US-amerikanischen Bevölkerung auf einem guten Weg ist, denen den Rang EINS unter den dicken Menschen abzufuttern. Als Ursache für diese Entwicklung werden die ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung genannt.

Bayern möchte diesem Trend entgegenwirken und unseren Kindern helfen, wieder auf den richtigen Ernährungsweg zu kommen. Der bayerische Gesundheitsstaatssekretär Otmar Bernhard teilte dazu mit, dass es hierzu eine Studie an Nürnberger Grundschulen gegeben hat. Die Studie belegt, dass Kinder und Eltern sich beispielsweise durch Pocket-PCs leichter für eine gesunde Ernährung interessieren lassen.

In einem Test während der Studie hatten mehr als 300 Viertklässler ihre Ernährungsgewohnheiten protokolliert. Hierbei habe sich auch gezeigt, dass das Ernährungs- und Gesundheitsverhalten der Kinder von dem sozialen Umfeld abhängig ist. Deshalb müsse die Ernährungsberatung besonders bei Kindern aus ärmeren Familien verbessert werden, meinte Bernhard.

Kinder aus sozialen Brennpunkten oder aus Familien mit vermindertem Einkommen bewegen sich nach Angaben von Bernhard weniger, sind seltener Mitglied im Sportverein, verbringen mehr Zeit vor Fernseher und Computer, konsumieren häufiger zuckerhaltige Limonaden und Fast Food und sind häufiger übergewichtig als Kinder aus Familien mit höherem Einkommen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 25.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo-Gründer Jerry Yang wird zum Konzern-Chef berufen


Nach sechs Jahren hat der bisherige Yahoo-Konzern-Chef 'Terry Semel' sein Amt niedergelegt, um den Platz für Yahoo-Gründer 'Jerry Yang' freizumachen. Semel war in der jüngeren Vergangenheit von den Finanzinvestoren stark unter Druck gesetzt worden, weil Semel beim Schnelllauf des Internets nicht mehr mithalten konnte und der Konkurrenz Google immer mehr Marktanteile gewann.

Yahoo war vor zwölf Jahren von Jerry Yang und seinem Freund David Filo ursprünglich nur als Navigationshilfe fürs Internet aufgestellt worden, doch mit Hilfe von Risiko-Kapitalgebern hatte Yang seinen Dienst zu einem der meistbesuchten Web-Portale gemacht, verschrieb sich dann aber mehr der Technik innerhalb des Unternehmens.

Terry Semel hatte nach dem Niedergang der New Economy ein glückliches Händchen und führte das Unternehmen nach dem Jahre 2001 zu einem Milliarden-Imperium. Innerhalb von nur sechs Jahren ist der Umsatz um das neunfache gestiegen und beläuft sich derzeit auf gut 6,4 Milliarden US-Dollar. Yahoo! erhöhte den Umsatz im ersten Quartal 2007 nur noch um sieben Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Der Gewinn fiel um elf Prozent auf 142 Millionen Dollar.

Google, der weltgrößte Internet- Suchmaschinenbetreiber, steigerte den Quartalsgewinn hingegen gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 69 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um 63 Prozent auf knapp 3,7 Milliarden Dollar. Google kam im ersten Quartal nach Branchenschätzungen in den USA bei Internetsuchen auf einen Anteil von 48 Prozent gegenüber 28 Prozent für Yahoo! und 11 Prozent für Microsoft.

Artikel von W. Janssen - Di, 19.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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'Les Echos' - Google plant europäische YouTube-Version


Die französische Ausgabe der deutschen Finacial Times Deutschland, die 'Es Echos' schreibt, dass der weltweit erfolgreichste Suchmaschinenbetreiber Google eine europäische Version seines Video-Portals 'YouTube' plant. Die Zeitung berichtet, Google-Chef Eric Schmidt noch in diesem Monaten Einzelheiten zu einer französischsprachigen Version bekannt geben.

In unserem Nachbarland Großbritannien ist YouTube mit gut 12,7 Millionen Besuchern im Monat bereits Marktführer in diesem Segment. Da es aber in Frankreich oder Deutschland kein entsprechendes Länderportal gibt, würden sich hierzulande und auch in Frankreich Alternativ-Portale einer stetig wachsenden Usergemeinschaft erfreuen, heißt es in dem Bericht weiter.

Hier in Deutschland beispielsweise erfreut sich "MyVideo" wachsender Beliebtheit. MyVideo gehört zu 30 Prozent ProSiebenSat1 und konkurriert mit YouTube um die Marktführerschaft. Ob es daher auch für Deutschland eine entsprechende YouTube-Version geben wird, ist dem Les-Echos-Artikel nicht zu entnehmen.

Weiter heißt es aber: In den vergangenen Wochen hätten YouTube-Manager zum Teil erfolgreich versucht, Vereinbarungen mit europäischen Fernsehsendern zu schließen, um über das Onlineportal nationale Fernsehprogramme ausstrahlen zu dürfen. Laut Les-Echos hat Google bereits eine Zusage vom größten französischen Fernsehsender 'France4'.

Artikel von W. Janssen - Di, 12.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Wal-Mart führt Prepaid-Karte für bargeldlose Zahlungen ein


Nach einem Bericht der 'Financial Times' will der größte Einzelhändler der Welt, die 'Wal-Mart Stores Inc.' Prepaid-Karten für Kunden einführen, die ansonsten keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Diese Karte richtet sich überwiegend an Kunden mit einem sehr geringen Einkommen. Zu den Leistungen der Karte gehören unter anderem die Möglichkeit, Schecks einzulösen oder Überweisungen zu tätigen.

Die Karte trägt die Bezeichnung 'Wal-Mart MoneyCard und wird in Zusammenarbeit mit dem Finanzpartner GE Money (einer Sparte der General Electric Co. eingeführt. Die Karte werde zudem mit der Marke 'Visa' versehen, heißt es. Ein Pilotprojekt soll noch in diesem Monat gestartet werden.

Artikel von W. Janssen - Mo, 11.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Vorsicht! TAN-Generator für Paypal als Trojaner getarnt


User, die in dieser Zeit eine E-Mail von Paypal bekommen, sollten besonders vorsichtig sein, denn bei dieser E-Mail könnte es sich um eine Phishing-Mail handeln. Derzeit versenden nämlich unbekannte Cyber-Kriminelle Mails die suggerieren, als wenn sie von Paypal kommen. In diesen Mails wird ein so genannter 'TAN'-Generator angeboten, für den Paypal angeblich jetzt eine 'Banklizenz' erhalten hätte.

Es heißt, ..."um die Sicherheit des Online-Bankings mit Paypal zu erhöhen, habe man die Sicherung von Transaktionen mittels TANs eingeführt. Um die gesicherten TANs zu erhalten, bräuchte man lediglich den in der Anlage beigefügten (angeblichen) TAN-Generator auszuführen. Die Aktivierung der Software erfolge dann im Anschluss bei der nächsten Paypal-Anmeldung…"

Doch Vorsicht! Obwohl die Mail eine recht detaillierte Anleitung bereithält, wie das (angebliche) Programm zu bedienen sei, handelt es sich um eine Phishing- bzw. Spam-Mail die zum Ziel hat, persönliche Daten des Opfers auszuspähen. Bei dem angeblichen TAN-Generator handelt es sich nämlich um eine ausführbare Datei zur Installation eines Trojaners.

Derzeit soll es noch recht wenige Antivirenprogramme geben, die diesen Schädling ausfindig machen können. Sofern Sie eine derartige Mail bekommen, sollten Sie die Mail einfach löschen, ohne den Anhang vorher geöffnet zu haben.

Artikel von W. Janssen - Do, 07.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Beta Netscape 9 - veröffentlicht


Der einstige Browser-Gigant Netscape eine neue Beta-Version veröffentlicht, nämlich in der Version '9' auf der Basis des plattformübergreifenden Browsers 'Firefox'. Die Neuerungen des Netscape Browsers in der Version '8', mit der Rendering-Engine des Internet Explorers alternativ zur Gecko-Engine von Firefox genutzt werden konnten, fallen weg.

Die neue Netscape-Version ist damit wieder für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Große Unterschiede zum zwischenzeitlich bekannten Firefox-Browser gibt es eigentlich nicht, außer vielleicht einige netscapspezifische Eigenheiten wie beispielsweise eine Eingabehilfe, die Tippfehler aus bekannten URLs automatisch korrigiert. Dazu kommt dann noch die enge Integration mit Netscape.com in Form von Nachrichten-Menüs und Seitenleisten.

Artikel von W. Janssen - Mi, 06.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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E-Mail-Kommunikation stiehlt Angestellten zu viel Zeit


Nach einer Studie des Headset-Herstellers Plantronics, verbringen Büro-Angestellte im Durchschnitt täglich gut zwei Stunden damit, E-Mails zu lesen und zu beantworten. Unabhängig von der Selektion von massiven Spam-Mails sei die E-Mail-Nutzung insgesamt 'außer Kontrolle' geraten, so zitiert Plantronics Peter Thomson vom Henley Management College die Ergebnisse der Analyse.

Das Henley Management College, das im Auftrag des Headset-Herstellers Plantronics die Zahlen zusammentrug, hatte insgesamt 180 Manager aus Dänemark, Deutschland, Großbritannien und Schweden zu ihren Kommunikationsgewohnheiten befragt. Etwa ein Drittel aller E-Mails seien irrelevant, erklärten die Befragten.

Das Institut kommt zum Ergebnis, dass sich der Austausch von E-Mails im Vergleich zum Telefonieren auch negativ auf soziale Kontakte auswirkt. Thomson empfiehlt, das Telefon verstärkt zu nutzen und E-Mails lediglich zum Protokollieren von Gesprächen einzusetzen.

Artikel von W. Janssen - Di, 05.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Spitzenreiter - Briten sind durchschnittlich 21 Tage online


Die Internet-Marktforscher von 'comScore' haben untersucht, welche Bevölkerungsgruppen in der europäischen Gemeinschaft das Internet am intensivsten nutzen. Hierbei kam heraus, dass die Briten mit gut 21 Tagen Online-Zeit und 34,4 Stunden Nutzungsdauer den längsten Internet-Atem haben. Die deutsche Bevölkerung liegt mit 16,9 Tagen und 22,6 Stunden Online-Zeit etwas über den europäischen Durchschnitt von 16,5 Tagen mit 24,1 Stunden Online-Zeit.

'comScore' hat eine Übersicht über die Online-Aktivitäten aus insgesamt 16 europäischen Ländern aufgestellt. Insgesamt hat das Unternehmen festgestellt, dass etwa 40 Prozent aller Europäer den Zugang zum Internet nutzen. Unsere Nachbarn in den Niederlanden belegen dabei den höchsten Nutzeranteil, nämlich mit 83 Prozent. Darauf folgen Norwegen und Schweden mit jeweils 70 Prozent und Dänemark mit 68 Prozent. In Deutschland sind 46 Prozent der Bevölkerung online.

Die nun veröffentlichten Zahlen basieren auf das Nutzerverhalten von gut zwei Millionen Internet-Nutzer, die es erlaubt haben, dass comScore ihr Nutzerverhalten protokolliert und analysiert. Im Rahmen ihrer Analyse hat comScore auch nach den drei meistbesuchten Websites in den beobachteten Ländern geforscht. Hierbei stellte sich heraus, dass die Google-Seite der absolute Spitzenreiter vor der Microsoft-Seite ist. Platz drei ist dagegen mehr geografisch geprägt. Während deutsche Internet-Unser nach Google und Microsoft -eBay- favorisieren, ist es in Portugal beispielsweise die Website von Portugal Telecom.

Artikel von W. Janssen - Mo, 04.06.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Großbritannien - weiterhin Schüler-Mobbing gegen Lehrer übers Internet


Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt, dass britische Schüler immer öfter Lehrer während des Unterrichtes tyrannisieren, ihre Eskapaden mit dem Handy aufnehmen, um sie dann im Internet mit höhnischen Bemerkungen zu veröffentlichen. Das "Cyber-Bullying" (wie die Briten das Phänomen nennen) war zwischenzeitlich derart extrem, dass sogar der britische Erziehungsminister Alan Johnson an die Internet-Provider appellierte, entsprechende Websites bzw. beleidigende Schulvideos zu blockieren.

Nun meldet die britische Lehrergewerkschaft 'NASUWT', dass dieser Appell offenbar überhaupt nicht gefruchtet hat. Die Lehrergewerkschaft hatte eigens für dieses Problem für nur fünf Tage eine Website geschaltet, auf der Lehrer über entsprechende Vorfälle berichten konnten. In dieser kurzen Zeit hätten sich rund 100 Lehrer gemeldet um über negative Erfahrungen zu berichten.

Wie es heißt, hätte sich der Trend in jüngerer Zeit sogar noch verstärkt. Schüler nutzen Plattformen wie BeBO, YouTube oder die Lehrer-Bewertungs-Site 'Ratemyteacher', um peinliche oder beleidigende Fotos bzw. Videos von Lehrern und sogar Schüler übers Internet zu veröffentlichen. Das wohl bekannteste Video zeigt einen Lehrer an der Wandtafel, dem von einem Schüler die Hose heruntergerissen wird.

Zusammenfassend heißt es in der NASUWT-Veröffentlichung: Betroffene Lehrer seien zwischenzeitlich verzweifelt und sogar traumatisiert. Während sich die Täter anonym entfalten könnten, würden die Namen ihrer Opfer im Internet preisgegeben. Dagegen müsse die Regierung einschreiten.

Artikel von W. Janssen - Di, 22.05.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Immer mehr Bürger kontaktieren Behörden übers Internet


Nach einer Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes kontaktieren immer mehr Bürger die öffentliche Verwaltung übers Internet. Wie es heißt, hätten im ersten Quartal des Jahres 2006 gut 28 Prozent der Bürger Kontaktformulare der öffentlichen Einrichtungen in Anspruch genommen. Bei den deutschen Unternehmen wären es sogar 33 Prozent gewesen (Jahresdurchschnitt 2006).

Besonders häufig (92 Prozent) wurden E-Government-Angebote von Unternehmen des Wirtschaftszweiges Forschung und Entwicklung wahrgenommen. E-Government ist eine Sonderform des E-Business mit dem Unterschied, dass auf der einen Seite nicht eine Firma, sondern ein Amt oder eine Behörde steht und auf der anderen der Bürger statt eines Kunden. Sehr gering war dagegen die Nutzung der Online-Verwaltungsdienste von Unternehmen im Einzelhandel (19 Prozent).

Die meisten Unternehmen luden im Internet Formulare herunter (84 Prozent) oder besorgten sich Informationen (74 Prozent). 71 Prozent dieser Unternehmen sendeten zudem ausgefüllte Formulare zurück und 17 Prozent gaben bei einer elektronischen Ausschreibung online ein Angebot ab.

Der "gemeine Bürger" nutzte seine Online-Kontakte zu einer Behörde überwiegend dafür, um einfach nur Informationen abzurufen (86 Prozent). Immerhin noch 54 Prozent aller Privatpersonen nutzten die Online-Portale zum Abrufen amtlicher Formulare und 29 Prozent dieser Personen schickten die abgerufenen Formulare auch online zurück.

Artikel von W. Janssen - Fr, 18.05.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Bill Gates zeigt sich von Vista-Verkaufszahlen positiv überrascht


Das neue Microsoft Betriebssystem 'Windows Vista' scheint doch nicht so schlecht zu sein, wie oft in den Medien beschrieben wurde. Bis vergangene Woche gingen insgesamt 40 Millionen Exemplare der Software über den Ladentisch heißt es von Mircosoft-Gründer Bill Gates auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC). Vista werde doppelt so schnell angenommen wie Windows XP, freut sich Bill Gates.

Microsoft sei sich bewusst gewesen, dass Vista zu einem neuen Standard auf PCs werden könnte und die Unternehmen sich auf das neue Betriebssystem einstellen könnten, aber diese Zahl habe alle Erwartungen überstiegen. In seiner Keynote, in der Gates auch den endgültigen Namen des zuvor unter dem Codenamen Longhorn laufenden 'Windows Server 2008' bekannt gab, kündigte er die finale Version des 'Windows Home Server' für den Herbst 2007 an. Die Software befindet sich derzeit im Beta-Test.

Zu den bedeutendsten Neuerungen von Windows Server 2008 gehört die so genannte Network Access Protection (NAP), die es etwa zu verhindern vermag, dass Notebooks mit unerwünschten Sicherheitseinstellungen (zum Beispiel ausgeschaltetem Virenscanner) Zugriff auf das Netzwerk bekommen. Ebenso lässt sich der Zugriff auf bestimmte Gerätetypen beschränken (etwa das Schreiben auf USB-Sticks), damit schützenswerte Daten nicht über diesen Umweg aus dem Unternehmensnetzwerk nach draußen gelangen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 16.05.2007
Rubrik: Computer / Internet
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BITKOM - 20 Mio Deutsche nutzen Online-Banking


Nach einer Information des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) nutzten bis zum Ende des Jahres 2006 durchschnittlich etwa 20 Millionen Menschen zwischen 16 und 74 Jahren das so genannte Online-Banking. Gegenüber dem Jahr 2004 ist das eine Steigerung von 25 Prozent (Ende 2004 nutzten etwa 16 Millionen Menschen das Internet für Bankgeschäfte). Der BITKOM erwartet für das Jahr 2007 eine weitere Steigerung auf dann etwa 21 Millionen Nutzer.

Im europäischen Vergleich sind die Deutschen allerdings nur Mittelmaß. Rechnet man die Zahl der Online-Nutzer für Bankgeschäfte prozentual auf die Gesamtbevölkerung um, so nutzen in Deutschland gerade einmal 32 Prozent das Internet für derartige Transaktionen, während unsere Nachbarn in den Niederlanden mit 59 Prozent deutlich höher liegen. Insgesamt aber brauchen sich die Deutschen nicht zu verstecken, denn der Durchschnitt aller Online-Nutzer für Bankgeschäfte in den 27 EU-Mitgliedsstaaten liegt bei 21 Prozent. Unsere Nachbarn in Polen beispielsweise meldeten einen durchschnittlichen Nutzerwert von gerade einmal 9 Prozent.

Unabhängig von den Nutzerzahlen zeigten sich bei den Nutzergruppen deutliche Tendenzen hinsichtlich der Geschlechterverteilung: Insgesamt nehmen meist mehr Männer die Online-Dienste ihrer Geldinstitute in Anspruch als die Frauen. In Deutschland beispielsweise nutzten 2006 gut 36 Prozent aller Männer Online-Banking, bei Frauen lag die Nutzerzahl mit 27 Prozent deutlich niedriger.

Immer noch ist die Frage nach der Sicherheit ein zentrales Thema im Bereich Online-Banking. Der BITKOM mahnt, Nutzer sollen niemals ihre Zugangsdaten an Dritte weitergeben oder gar auf dem Computer speichern. Ebenso wichtig sei es, die Internet-Adresse der eigenen Bank immer manuell per Hand in die Adresszeile des Browsers einzugeben. Fast täglich werden die E-Mail-Konten mit so genannten Phishing-Mails überflutet die versuchen, mittels in der Mail angebrachte Hyperlinks den vermeintlichen Kunden auf die vermeintliche Website-Adresse der vermeintlichen Bank zu locken, um dann persönliche Daten wie PIN-Nummer und TAN-Nummern abzufragen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 09.05.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Schnappschuss des Lebens über E-Mail-Korrespondenz


Die britische Nationalbibliothek möchte mit einem "Schnappschuss" die E-Mail-Korrespondenz eines ganz normalen Tages dokumentieren. Hiermit soll die Kommunikation und das Leben in der heutigen Zeit für kommende Generation erhalten und verdeutlicht werden, teilte die British Library mit. "Durch dieses Projekt wird ein wichtiger Schnappschuss des Lebens über E-Mail ('the good, the bad, the ugly and the amusing') festgehalten", heißt es dazu.

John Tuck, Chef der britischen Sammlung, sagte: "Digitales Archivieren von E-Mails wurde niemals zuvor in solch einer Größe versucht. Wir sind sehr gespannt, das zeitgenössische Leben einzufangen." Für das 'E-Mail Britain'-Archiv kann man den ganzen Monat Mai elektronische Post an die Bibliothek senden. Sowohl gesendete als auch empfangene Mails, die die Nutzer für bemerkenswert halten, werden von der Library angenommen.

Unterstützt wird das Projekt vom US-amerikanischen Software-Riesen 'Microsoft', der damit gleichzeitig den Start von Windows 'Live Hotmail' in Großbritannien feiern will.

Die Nationalbibliothek in Großbritannien ist eine der größten Bibliotheken weltweit.

Artikel von W. Janssen - Fr, 04.05.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Nur 41 Prozent aller EU-Bürgerinnen haben gute PC-Kenntnisse


Während die meisten jungen Menschen sich ein Leben ohne PC und Internet nicht mehr vorstellen können, sieht es bei der älteren Generation doch noch etwas anders aus und besonders die Gilde der weiblichen Nutzer wollen sich mit der neuen Technik nicht so recht anfreunden: Aus einer neuen Erhebung der europäischen Statistikbehörde "Eurostat" geht nämlich hervor, dass im EU-Durchschnitt lediglich 41 Prozent aller weiblichen Einwohner gute PC-Kenntnisse vorweisen können. In Deutschland liegt die Zahl der weiblichen PC-Kennerinnen etwas höher, nämlich bei 50 Prozent. Lediglich in Dänemark (Spitzenreiter mit 64 Prozent), Finnland und Schweden können die Frauen ebenso gute Kenntnisse aufweisen, wie beispielsweise in Deutschland.

Laut Eurostat-Erhebung haben besonders die Damen aus den Süd- und Osteuropäischen Staaten einen großen Nachholbedarf. Auch in Deutschland sollte man den weiblichen PC-Nutzern eine besondere Aufmerksamkeit schenken, -DAS- zu mindestens meint der Bitkom-Verband. "Gerade in Deutschland haben wir traditionell Probleme, junge Frauen für neue Technologien zu begeistern", meint Verbands-Vize Jörg Menno Harms und will den Frauen Studiengänge und Ausbildungsberufe der Hightech-Branche schmackhafter machen. Dafür seien gute PC-Kenntnisse "eine wichtige Voraussetzung".

"Technik + Männer" war ja eigentlich noch nie ein Problem und so dürfte das Ergebnis bei den männlichen PC-Nutzern auch nicht weiter überraschen: Sie liegen europaweit deutlich vor den Frauen. In Deutschland halten sich 64 Prozent der Männer für ziemlich fähig im Umgang mit dem Computer. "Gerade in Deutschland haben wir traditionell Probleme, junge Frauen für neue Technologien zu begeistern. Gute PC-Kenntnisse sind jedoch eine wichtige Voraussetzung, um sie stärker für die Studiengänge und Ausbildungsberufe der Hightech-Branche zu interessieren", sagt auch Harms.

Auch bei der Nutzung des Computers zeigt die Studie einige Unterschiede auf. Während jeder zweite deutsche Mann sich Software aus dem Internet herunter lädt, tut dies aber nur jede fünfte deutsche Frau. Und auch bei den Online-Spielen machen etwa doppelt so viele Männer von dieser Freizeitaktivität Gebrauch. Einigkeit herrscht hingegen beim Online-Shopping. Hier ist der Anteil der User und Userinnen mit 67 und 55 Prozent ähnlich hoch.

Artikel von W. Janssen - Fr, 27.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Angebliche Mordserie in München ist ein Trojaner


Mit der angeblichen E-Mail-Absende-Adresse "info@focus.de" versuchen Cyberkriminelle, derzeit Usern einen Trojaner unterzuschieben. Derzeit werden nämlich massenweise E-Mail-Konten mit einer Mail mit der besagten Absendeadresse überflutet, bei der es um ein angebliches Massaker in München gehen soll. Hierbei nutzen die Cyberkriminelle offenbar das jüngste Universitäts-Massaker im US-amerikanischen Blacksburg, um durch eine angeblich ähnliche Mordserie auf sich aufmerksam zu machen.

Die E-Mail trägt in der Betreffzeile den Hinweis: "In München ist Trauer angekündigt". Innerhalb der E-Mail wird auf einen Hyperlink zu einer Webseite verwiesen, auf der es angeblich weitere Informationen sowie einen "Roboterbild" geben soll.

Sollten Sie eine derartige E-Mail erhalten haben, dann klicken Sie auf keinen Fall auf den besagten Hyperlink. Hinter diesem Link verbirgt sich nämlich eine präparierte Website, die einen Trojaner der "BZuv"-Familie lädt. Diese Schadsoftware installiert sich als "Browser-Help-Object" und spioniert alle online eingegebenen Zugangsdaten aus. Nach Angaben des Hoax-Info-Services der Technischen Universität Berlin sollten aktuell gehaltene Anti-Viren-Programme diesen Schädling allerdings erkennen.

Das Magazin Focus selbst hat in einer Mitteilung in eigener Sache bereits auf diesen Missbrauch hingewiesen.

Artikel von W. Janssen - Di, 24.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Wissenschaftler fordert Verbot für Killerspiele


Wir alle kennen den jüngsten Fall von Massentötungen des Amokläufers "Cho Seung Hui" in Blacksburg, USA. Insgesamt 32 Menschen erschoss der jugendliche Killer, bis er sich dann schließlich selbst richtete.

Professor Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, nutzt den aktuellen Fall, um ein Werbe- und Verkaufsverbot für "Killerspiele" zu fordern. Einen Nachweis, dass dieses Massaker aufgrund von Killerspielen auf dem PC oder aus dem Internet zurückzuführen ist, gibt es allerdings nicht.

In einem Interview mit der Passauer Neuen Presse meinte Pfeiffer nach der Frage nach der Notwendigkeit von schärferen Waffengesetzen: Die Regelung in Deutschland relativ sicher, ..."ein Totalschutz ist dennoch nicht erreichbar. Wer töten will, wird es auch immer schaffen, an Waffen heranzukommen." Wichtiger für ihn wäre, so Pfeiffer in dem Interview, man würde endlich ein Verbot für Killerspiele aussprechen.

Es gibt Spiele, da wird das ..."aggressive Töten mit Punkten noch belohnt"..., so Pfeiffer und nennt als Beispiel die extremen Gewaltexzessen der Software "Der Pate". Weiter meinte Pfeiffer: "Hier bedarf es eines strafrechtlichen Verbotes".

Die Software "Der Pate" ist allerdings nicht für Jugendliche freigegeben und darf nur an Personen verkauft werden, die mindestens 18 Jahre alt sind.

Artikel von W. Janssen - Mi, 18.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Rheinland-Pfalz - 'Medienkompetenz macht Schule'


Die Landesväter des Landes Rheinland-Pfalz wollen mit einem 10-Punkte-Programm Kinder und Jugendliche besser auf die Nutzung von PC und Internet vorbereiten und haben dazu insgesamt 10 Millionen Euro bewilligt. Hierfür wurde unter anderem ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, dass für einen Zeitraum von vier Jahren an insgesamt zehn Modellschulen getestet werden soll. Bei diesem Projekt erhält jeder der zehn Schulen insgesamt 25 Computer (darunter auch Laptops), die in einem WLAN-Netz zusammengeschlossen sind und mit Schiebewagen von einem Klassenraum zum anderen geschoben werden können. Die Computer sind miteinander vernetzt und sind für den Zugang zum Internet freigeschaltet.

Zusätzlich soll bis zum Jahre 2011 die technische Ausstattung von rund 200 weiterführenden Schulen deutlich aufgestockt werden. Dazu gehört laut Bildungsministerium auch ein flächendeckender Anschluss ans Breitband-Internet. Rund die Hälfte der bewilligten Mittel soll aber in die pädagogische Weiterbildung von Lehrer investiert werden, so dass alle, etwa 700 weiterführende Schulen, von diesem Projekt profitieren. Ziel ist es auch, so Bildungsministerin Doris Ahnen, die Eltern in diese Arbeit mit einzubeziehen.

An rheinland-pfälzischen Schulen sind derzeit bereits 58 000 Computer im Einsatz, damit kommt etwa ein Gerät auf zehn Schüler. Das jetzt bewilligte Geld stammt aus Einspareffekten, die mit der Arbeit der neuen "Zentralstelle IT-Management" erzielt worden sind, sagte der Chef der Staatskanzlei, Martin Stadelmaier.

Artikel von W. Janssen - Di, 17.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Übertragene Handy-Daten mittels Fingerabdruck verschlüsseln


An der Universität Bonn haben Forscher ein Verschlüsselungsverfahren entwickelt, mit dem sich zu übertragene Daten im Internet oder auch für den Mobilfunkbereich durch Fingerabdrücke verschlüsseln und entschlüsseln lassen. Als vorzeigbare Verschlüsselungsobjekte haben sich die Forscher zunächst MMS-Nachrichten für Handys vorgenommen.

Anders als die aus dem Internet bekannten "SSL" oder "SET"-Verschlüsselungen müssen sich Sender und Empfänger vorher kennen, bzw. dafür sorgen, dass für die Entschlüsselung eine Hard- und Software-Komponente in Form eines Speichersticks ausgetauscht wird. "Das Paar wird anhand der unverwechselbaren biometrischen Daten der Anwender, etwa deren Fingerabdrücke, programmiert", erklärt Rolf Eckmiller vom Bonner Institut für Informatik.

Die Software erzeugt mit Hilfe der Informationen im jeweiligen Memory-Stick eine individuelle Verschlüsselung, die nur vom Besitzer des zweiten Sticks in Verbindung mit seinem Fingerabdruck entschlüsselt werden kann. Die Entschlüsselung funktioniert nur, wenn sein Fingerabdruck mit dem gespeicherten Abdruck übereinstimmt.

"Die beiden handelsüblichen Speichermedien werden durch die Programmierung zu zwei Hälften eines Unikats", so Rolf Eckmiller.

Artikel von W. Janssen - Do, 12.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Mobile Marketing wird überschätzt


Obwohl Mobile Marketing oft als neuer Trend angeführt wird, hat es in der Praxis fast keine Bedeutung. Von zwölf wichtigsten Online-Marketing- Themen bildet es das Schlusslicht. Dies ergab eine vom Dienstleisterverzeichnis marketing-BÖRSE durchgeführte Anwenderbefragung. "Fehlende Endgeräte und hohe Datentarife sabotieren derzeit alle Mobile-Marketing-Aktivitäten", meint Studienautor Torsten Schwarz. Auch das Modethema Web 2.0 wird überschätzt. Nur 36 Prozent der Unternehmen setzen derzeit Weblogs ein.

Top-Themen sind derzeit Suchmaschinenoptimierung (SEO), Web-Controlling, Usability und E-Mail-Marketing. Über 86 Prozent der 646 befragten Unternehmen nutzen diese Techniken. Der Einsatz scheint sich zu lohnen: Über zwei Drittel sind zufrieden damit. Davon profitieren überwiegend Agenturen, die für solche Aufgaben üblicherweise eingesetzt werden.

Klassische Online-Werbung wächst laut aktueller Zahlen des Bundesverbandes digitale Wirtschaft um 84 Prozent. Hier muss jedoch nach der Unternehmensgröße differenziert werden. Während über 81 Prozent der Großunternehmen in Banner- und Suchwortanzeigen investieren, sind dies bei kleinen Firmen nur etwa vierzig Prozent. Quer über alle Unternehmensgrößen verschiebt sich jedoch der Schwerpunkt von Bannern hin zu Suchwortanzeigen.

Web 2.0-Techniken sind derzeit zwar noch wenig verbreitet, dafür sind Unternehmen jedoch hochzufrieden. Die höchste Verbreitung haben nutzergenerierte Inhalte wie Foren und Kundenkommentare. Die Angst vor Negativkritik scheint unberechtigt zu sein. Weblogs werden zwar erst von 36 Prozent der Befragten eingesetzt, aber 59 Prozent sind zufrieden damit. Nur die Beteiligung auf Web 2.0-Portalen hinkt in Verbreitung und Zufriedenheit noch etwas hinterher.

Artikel von W. Janssen - Mi, 04.04.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Online-Artikel werden besser gelesen als Artikel in Zeitungen


Nach einer Studie des Poynter Institute werden Online-Artikel im Internet eher zu Ende gelesen, als Artikel aus den herkömmlichen Print-Medien, das heißt, vor allem Zeitungen und Zeitschriften. Dieses, eher überraschendes Ergebnis, wurde auf der Tagung der American Society of Newspaper Editors vorgestellt. Die Grundlage der Studie begründet sich auf eine Analyse im Leserverhalten von 600 Personen, die regelmäßig Artikel bei vier Zeitungen und zwei Online-Ausgaben lesen.

Bei der Studie wurde das Leserverhalten jeweils über einen Zeitraum von 15 Minuten erfasst um festzustellen, wie die Probanden über die Seiten schauen bzw. navigieren und wie sich das Lesen bei unterschiedlichen Formaten und Medien unterscheidet. Analysiert wurden die Augenbewegungen für eine Liste von 350 Elementen der Seiten wie Titel, Fotografien, Kommentare, Blogs usw. . Im Internet lasen 77 Prozent der Probanden einen Artikel zu Ende, in großformatigen Zeitungen 62 Prozent und in kleinformatigen Zeitungen noch 57 Prozent. Scheinbar, so die Autoren der Studie, gibt es einen kausalen Zusammenhang zwischen Länge des Artikels und Format der Zeitung, wenn sich dieser Artikel auf die nächste Seite fortsetzt.

Aus der Studie zeigten sich zwei verschiedene Lesergruppen, die sich in ihrem Leserverhalten grundsätzlich unterscheiden. Das Poynter Institute nennt diese Gruppen "methodische Leser" und "systematische Leser". Während sich die "methodischen Leser" von "oben nach unten durcharbeiten" und die Artikel konsequent lesen, überfliegen die "systematischen Leser" zunächst die Überschriften und nehmen sich dann gezielt bestimmte Artikel heraus. Interessant sei dabei auch, dass das Leseverhalten immer wieder unterbrochen wird, um auf eingebrachte Fotos oder andere Elemente zu schauen und um dann zum Text zurückzukehren. Interessanterweise würden die Leser dann aber oft nicht an der Stelle weiter lesen, an der sie aufgehört haben.

Bei den Zeitungslesern überwiegen mit 75 Prozent die methodisch vorgehenden. Im Internet gibt es etwa genauso viel "Methodiker" wie "Scanner" und diese unterscheiden sich nicht wesentlich von der Menge der Inhalte, die sie lesen. Erstaunlich sei auch, dass die Leser die Textinhalte besser behalten konnten, wenn diese durch Grafische Darstellungen, Listen, kleine Seitenfenster oder Chronologien aufgelockert waren. Farbfotos kommen dabei mehr an als schwarzweiß Fotos oder Dokumentaraufnahmen als gestellte Bilder. Während in den Printmedien eher die großen, aber kurzen, Schlagzeilen und Fotos eine erste große Aufmerksamkeit finden, sind es im Internet eher die Menüs, Navigationshinweise und Teaser.

Artikel von W. Janssen - Fr, 30.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Zeitungsredakteure fürchten keine Konkurrenz aus dem Internet


Nach einer für das World Editors Forum und der Nachrichtenagentur Reuters durchgeführten (international) durchgeführten Umfrage unter insgesamt 435 Chefredakteuren sowie anderen leitenden Mitarbeitern von Tageszeitungen stellte sich heraus, dass die Zeitungsmacher trotz der Konkurrenz aus dem Internet nicht um ihre Zukunft in den Printmedien fürchten. Dennoch hat insgesamt ein Umdenkungsprozess stattgefunden.

Insgesamt 85 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass ihre Verlage trotz Internet-Konkurrenz weiter bestehen bleiben werden. Selbst 80 Prozent derjenigen, die bei Zeitungsverlage mit sinkenden Auflagezahlen arbeiten sind der Meinung, dass ihre Häuser auch zukünftig weiter existieren werden. Selbst die kostenlosen Zeitungen werden nur von 29 Prozent als Bedrohung betrachtet (in Westeuropa allerdings von 42 Prozent). Allerdings: 45 Prozent dieser Mitarbeiter sind auch der Meinung, dass die wichtigste Plattform für Nachrichten zukünftig das Internet sein wird.

35 Prozent der Befragten insgesamt halten weiterhin an der Überlegenheit von Printmedien gegenüber von Digitalmedien fest. 10 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass es zukünftig digitale News und Informationen auf mobilen Endgeräten geben wird, kaum einer glaubt jedoch an eBooks als Zeitung. Auch der "Bürgerjournalismus" wird von 79 Prozent begrüßt, als Bedrohung wird er nur von 5 Prozent wahrgenommen. 48 Prozent sind sich noch sicher, dass die meisten Nachrichten im Print und online nur gegen Bezahlung gelesen werden können, 39 Prozent meinen, sie werden kostenlos sein.

Dennoch sind 80 Prozent der verantwortlichen Mitarbeiter insgesamt der Meinung, dass die digitale Onlinewelt mit ihren aktuellen Informationen eine sinnvolle Ergänzung zu den herkömmlichen Printmedien ist. Zweidrittel der Befragten sind hierbei auch der Meinung, dass Kommentare und Analysen in den nächsten Jahren zunehmen werden und auch die zunehmende Interaktivität mit den Lesern sieht man positiv entgegen. 74 Prozent glauben sogar, dass damit die journalistische Qualität verbessert wird.

Insgesamt zeichnet sich aber auch ein Umdenkungsprozess bei den herkömmlichen Zeitungsmachern ab, denn die verantwortlichen Entscheidungsträger sind sich sicher, dass sich die Einstellung des herkömmlichen Journalisten zum Medium Internet-Journalismus ändern muss und dass die Redakteure nicht umhin kommen werden, ihren Kenntnisstand bei der Umsetzung zu diesen Medien erheblich zu verbessern.

Man habe in den Redaktionen verstanden, so Bertrand Pecquerie, Direktor des World Editots Forum, wie man sich der Leserschaft des 21. Jahrhunderts anpassen und den Übergang vom Print- zum Online-Journalismus ohne Minderung der redaktionellen Qualität vollziehen muss.

Artikel von W. Janssen - Do, 29.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Frankreich - Website für Ufos bricht komplett zusammen


Nachdem die französische Raumfahrtbehörde "CNES" ihr Ufo-Archiv geöffnet und im Internet veröffentlicht hat, ist die Website wegen der hohen Nachfrage komplett zusammengebrochen. Der Behörde war von Ufo-Gläubigen immer wieder vorgehalten worden, sie würde echte Beweismittel für die Existenz von außerirdischem Leben bewusst zurückhalten.

"Wir wollen damit die Transparenz unserer Arbeit unter Beweis stellen", sagte der UFO-Experte des CNES, Jacques Patenet, am Donnerstag in Paris. Auf der Homepage des CNES sind 6.000 Personen aufgelistet, die insgesamt 1.600 UFO-Beobachtungen in Frankreich gemacht haben wollen. Die Vorfälle sind nach Datum, Region und Kategorie aufgeschlüsselt. Die Angaben zu den Personen wurden aus Datenschutzgründen gelöscht. Videos und Fotos müssen allerdings noch digitalisiert werden und stehen voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres auf der Internetseite.

"Die Vorwürfe, dass wir nicht transparent arbeiten, werden bestimmt nicht aufhören, aber die Website ist ein weiterer Schritt im Kampf gegen Unterstellungen", erläuterte David Assemat vom Raumfahrtforschungszentrum in Toulouse.

Artikel von W. Janssen - Sa, 24.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Aldi-PC - 'Medion-PC MD 8822' für 799 Euro


Der Lebensmittel-Discounter "Aldi" wird seinen im März einen Personal-Computer anbieten, der wieder mit dem Microsoft Betriebssystem "Vista" ausgestattet ist. Hierbei handelt es sich scheinbar um eine leicht überarbeitete Version des Weihnachtsangebotes aus dem vergangen Dezember. Selbst der Preis ist mit 799,00 Euro gleich hoch wie im Vorjahr 2006. Allerdings gibt es dieses Mal einen etwas schnelleren Prozessor (Core 2 Duo E6400, statt E6300) und Windows Vista Home Premium, statt Windows XP Media Center Edition.

Wie auch beim Vorgänger-Modell gehört der Medion-PC "MD 8822" in der Ausstattung wohl zum gehobenen Mittelmaß. Neben dem schnelleren Prozessor "Core 2 Duo E6400" verfügt das Gerät über einen 1-GB großen Arbeitsspeicher. Weitere Details sind leider noch nicht bekannt.

Der Medion-Rechner im Dezember hatte beispielsweise einen passiv gekühlten Nvidia GeForce 7650GS-Grafikkarte für speicherhungrige Anwendungen wie dem HDTV-Empfang. PC-Freaks waren jedoch von der 320 GByte fassenden Festplatte etwas enttäuscht. Neben einem kabelgebundenen LAN stand im Dezember-Rechner auch W-LAN "out of the box" zur Verfügung, zwei Bluetooth- und sechs USB-2.0-Schnittstellen wurden ebenso angeboten wie ein DVD-Brenner (Plus/Minus-Variante mit maximal 16-facher Geschwindigkeit und Lightscribe) und ein nur zum Lesen ausgelegtes DVD/CD-Laufwerk.

Wie im Dezember auch wird eine Hybrid-TV-Lösung für DVB-T, DVB-S und analoges terrestrisches und Kabelfernsehen zur Verfügung stehen. Fast schon zur Selbstverständlichkeit bei den Aldi-PCs zählen mitgelieferte Maus, Tastatur und Fernbedienung auf Funk-Basis sowie ein SCART-Ausgang für den einfachen Anschluss ans TV-Gerät.

Die Rechner sollen sowohl bei Aldi-Süd als auch bei Aldi-Nord am Mittwoch (21.03.07) in den Läden stehen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 19.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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CeBIT - Microsoft mit Vista-Start in Deutschland 'sehr zufrieden'


Nach den Worten des Microsoft-Deutschland-Chefs Achim Berg, ist das Unternehmen in Deutschland mit dem neuen Betriebssystem Vista "sehr gut in den Markt gestartet". -DAS- wenigstens meldet die Deutsche Presse-Agentur und beruft sich auf ein Interview mit dem Microsoft Deutschland-Chef. Wörtlich heißt es von Achim Berg: "Wir bei Microsoft und all unsere Partner sind sehr zufrieden. Private Endkunden würden dabei die höherwertigen Versionen "Vista Home Premium" und "Ultimate" favorisieren.

Wie genau die "Zufriedenheit" in Umsatzzahlen aussieht, wollte Achim Berg der Presse-Agentur allerdings nicht verraten. Berg verwies lediglich auf die Schätzungen des Marktforschungsinstituts "IDC", die eine Zahl von 100 Millionen PCs (weltweit) für den Zeitraum eines Jahres nannten. Außerdem gingen die Analysten davon aus, dass 90 Prozent aller verkauften Neugeräte das neue Vista-Betriebssystem besitzen und alleine in Deutschland durch das neue System bis zu 14.000 neue Arbeitsplätze entstehen könnten.

Mehr als zufrieden zeigte sich Berg auch bei dem, zeitgleich mit Vista gestarteten, Office-Paket 2007. Selbst Microsofts hohe Erwartungen wären noch weit übertroffen worden, so Berg. Wörtlich meinet er: "Noch nie in der Unternehmensgeschichte von Microsoft haben wir im Monat so viele Office-Lizenzen verkauft, wie nach dem Start von Office 2007. Bei den privaten Anwendern liege der Absatz im Vergleich zur Startphase der Vorgängerversion Office 2003 drei Mal so hoch.

Auf der CeBIT hat Microsoft auch Business-Kunden im Fokus und hier sollen den Unternehmen Komplett-Lösungen präsentiert werden (Halle 4, Stand A26. Wichtig sei aber auch, die Entwicklung des "Digital Lifestyles" in die Messe mit einzubeziehen, da dieses Thema mit der Arbeitsumgebung direkt verlinkt sei. "Leute im Büro möchten beispielsweise gerne eine einfache Video-Konferenzlösung haben, während private Computernutzer einfache E-Mail-Lösungen favorisieren".

Artikel von W. Janssen - Di, 13.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Gesprächsguthaben am Handy mittels Online-Banking aufladen


Besitzer von Prepaid-Karten haben bei der Kreissparkasse Baden-Württemberg jetzt die Möglichkeit, ihre Guthabenkonten auf den Karten auch mittels Online-Banking aufzuladen. Wer bei der Bank für Online-Banking angemeldet ist, muss dort lediglich das Menü Handy laden aufrufen, um sein Gesprächsguthaben aufzustocken. Die Kreissparkasse bietet den Ladeservice für alle Handy-Karten der Mobilfunkbetreiber T-Mobile (D1 Xtra), Vodafone (D2 CallYa), O2 (O2 LOOP) und E-Plus (Free & Easy) an. Das neue Serviceangebot ist kostenlos und rund um die Uhr verfügbar.

Als eine der ersten Sparkassen in Baden-Württemberg hatte das Geldinstitut bereits vor zwei Jahren seine 140 Geldautomaten zusätzlich als "Handy-Tankstellen" ausgerüstet. Das Angebot, Handy-Guthaben mit der SparkassenCard am Geldautomaten aufzuladen, wurde gut angenommen. Deshalb sei es für nur konsequent, das Dienstleistungsspektrum für Handy-Nutzer noch weiter auszubauen, so die Kreissparkasse.

Artikel von W. Janssen - Do, 08.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Internetwache der Polizei - Notruf auch online möglich


Jeder der sich in Not befindet und Hilfe braucht weiß, dass er sich über die Notrufnummern 110 oder 112 an die Polizei bzw. Rettungsdienste wenden kann. Zwar ist es auch möglich, Anzeigen online zu erstatten, doch diese gehen zumeist erst ihren bürokratischen Dienstweg und kommen somit teilweise erheblich zeitversetzt an die zuständige Stelle an.

Nun heißt es in einer Veröffentlichung der Polizei, dass die Ordnungshüter in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen schon etwas weiter sind: Wie beim bekannten Notruf 110 gibt es dort so genannte Internetwachen. In Notfällen können Personen die Internet-Adressen www1.polizei-nrw.de/internetwache bzw. www.internetwache.brandenburg.de aufrufen um der Polizei ihre Anliegen mitzuteilen.

Die neuen Meldesysteme sind von den Behörden auch deshalb eingerichtet worden, um einerseits die Wege der Anzeigen zu verkürzen, andererseits die immer noch vorhandenen Hemmschwellen zu senken. "Die Internetwache ist ein Angebot, das den veränderten Kommunikations- und Sozialverhalten gerade auch junger Menschen entgegenkommt", sagt Wolfgang Beus, Pressesprecher des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Die Menschen seien über das Internet eher bereit, Anzeige zu erstatten oder Hinweise zu geben.

Anders als die in einigen Ländern zum Teil schon seit Jahren mögliche Online-Anzeige ist die Internetwache kein bloßes elektronisches Formular, sondern eine rund um die Uhr besetzte Online-Präsenz. Kriminalbeamte nehmen die per E-Mail eingehenden Anzeigen nicht nur entgegen, sondern bewerten sie auch und leiten sie an die zuständigen Polizeistellen weiter, die dann bei Bedarf auch sofort in Aktion treten können, erklärt Beus.

Anders als in Brandenburg sind bei der Internetwache in NRW anonyme Anzeigen nicht vorgesehen. Bürger, die Verdächtiges melden, Gewalttaten anzeigen oder auf Gefahren hinweisen möchten, müssen Namen und Adresse angeben. Außerdem kann die Internetkennung (IP) des benutzten Computers derzeit bis zu sechs Wochen lang zurückverfolgt werden. Grundsätzlich ist dies aber so lange möglich, wie die Provider die IP speichern.

Aus Sicht von Datenschützern ergebe sich durch die Internetwache aber keine grundsätzlich neue Situation, meint Bettina Gayk, Presse-Referentin bei der Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit von Nordrehin-Westfalen. Auch im Fall von telefonischen Anzeigen würden die Rufnummern protokolliert. Die Datenspeicherung diene auch dem Schutz der angezeigten Personen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 07.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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EU-Bußgeld für Microsoft in Höhe von 900 Mio. Euro?


Die Europäische Kommission eröffnete heute in Brüssel ein neues Verfahren gegen den Software-Giganten Microsoft wegen überhöhter Lizenzgebühren für so genannte Schnittstelleninformationen. Microsoft hat nun vier Wochen Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren. Wie nicht anders zu erwarten, wies die US-amerikanische Softwareschmiede jegliche Vorwürfe zurück. Der Interessenverband für Interoperabilität von Systemen (ECIS) zu deren Mitglieder Unternehmen wie Adobe, Nokia, Oracle, RaalNetworks oder Sun gehören, begrüßte die Initiative der EU-Kommission.

Immer wieder versuchten die Microsoft-Mitstreiter Wege zu finden, wie man das Windows-Betriebssystem für Arbeitsgruppenrechner mit Anwendungen anderer Hersteller dialogfähiger machen könnte und immer wieder forderte auch die EU-Kommission die Öffnung der Schnittstellen. Im jüngsten Fall geht es auch um das neue Windows-Betriebssystem "Vista". Neu ist in diesem Zusammenhang der Vorwurf von überhöhten Lizenzsummen.

Microsoft hat nun vier Wochen Zeit zu reagieren. Nach Ablauf dieser Frist könnte die Kommission ein Bußgeld verhängen, das sich zwischen 500.000 Euro bis drei Millionen Euro täglich bewegt und für verschiedene Zeitperioden gilt. Bei der frühestmöglichen Kommissionsentscheidung am 29. März wäre ein Maximalbetrag von 898,5 Millionen Euro möglich, rechnet ein Sprecher der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes vor. "Wir bewegen uns auf unbekanntem Terrain", meinte Kroes Sprecher. Es sei das erste Mal seit 50 Jahren, dass sich ein Unternehmen nicht an Kartellentscheidungen halte.

Vor gut drei Jahren gab es bereits einmal eine saftige Strafe für den Software-Giganten und im vergangenen Jahr gab es ein weiteres Strafgeld wegen Nichterfüllung der Sanktionen. Das erste Bußgeld hatte die Rekordhöhe von 497 Millionen Euro, die zweite Strafe eine Höhe von 280,5 Millionen Euro und immer noch läuft ein erbitterter Streit um die Umsetzung der Sanktionen.

Microsoft-Chefjurist Brad Smith kann die Androhung der Strafmaßnahmen nicht verstehen. Er meinte, Microsoft habe über drei Jahre hinweg Millionen von Dollar aufgebracht, um den EU-Entscheidungen nachzukommen. Der nun gerügte Preisvorschlag für die Schnittstelleninformationen sei der EU-Kommission bereits vor sechs Monaten vorgelegt worden. Den Vorwurf von überhöhten Gebühren wies Smith zurück und meinte, eine Studie der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hätte belegt, dass Microsoft sogar noch 30 Prozent unter den üblichen Marktpreisen liegen würde.

Artikel von W. Janssen - Do, 01.03.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Online-Gamer protestieren gegen Panorama-Beitrag


Nachdem das ARD-Pilotmagazin "Panorama" sich mit Online-Spielen beschäftigt und diese mit "Morden und Foltern als Freizeitspaß" betitelt hat, geht es hoch her in einschlägigen Foren der Gamer, aber auch im Forum des Politmagazins.

Besonders die Anhänger des Spiels "Call of Duty" fühlen sich diffamiert. In einem Schreiben wollen sich Vertreter der Spiel-Szene beim ARD-Programm-Direktor Günter Struve beschweren und ihn auffordern, eine derartige Berichterstattung zukünftig nicht mehr zuzulassen.

Der Panorama-Bericht sei nicht sorgfältig recherchiert worden und man hätte verschiedene Spielegenere miteinander vermischt, heißt es in einem Entwurf für die Beschwerde beim Presserat. Die Berichterstattung zeigt ein vollkommen falsches Bild von einer Gruppe von Menschen, die lediglich ein gemeinsames Hobby teilen. Die Spielergemeinschaft spricht von Verletzung der Menschenwürde, weil der Beitrag die Teilnehmer mit Nazis und Vergewaltigern gleich gesetzt hätte.

So sei beispielsweise eine Modifikation für das Spiel "Grand Theft Auto San Andreas" gezeigt worden, bei der es angeblich um virtuelle Vergewaltigungen gehen sollte. Tatsächlich ging es aber um eine Modifikation namens "Hot Coffee", in dem es um virtuellen Sexualverkehr geht.

Im Panorama-Forum hatte die Redaktion bereits kurz nach Ausstrahlung der Sendung Stellung genommen und erläutert, es gehe nicht darum, Computerspiele zu verunglimpfen oder ein generelles Verbot solcher Spiele zu fordern. Die Spielgemeinschaft empfindet diese Stellungnahme aber nicht als angemessene Reaktion auf ihre Entrüstung und deshalb sieht man sich zu einer schriftlichen Beschwerde veranlasst.

Artikel von W. Janssen - Mo, 26.02.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Trojaner zur Online-Durchsuchung - Pro, Contra, Schutz


Der Einsatz eines Trojaners, um online und ohne Wissen des Betroffenen seinen Computer zu durchsuchen, ist vom BGH (Aktenzeichen: StB 18/06) für illegal erklärt worden. Die Strafprozessordnung erlaube nur eine offene Durchsuchung. Einer verdeckten Durchsuchung fehle es somit an der erforderlichen Rechtsgrundlage. Dieses Urteil hat Reaktionen hervorgerufen, wie sie kaum gegensätzlicher sein könnten.

Bereits kurz nach Bekanntwerden des Urteils hatte Bundesinnenminister Schäuble angekündigt, schnell eine gesetzliche Grundlage schaffen zu wollen, damit heimliche Online-Durchsuchungen durch die Strafverfolgungsbehörden möglich werden. Nach seiner Ansicht müssten die herkömmlichen Ermittlungsmethoden, wie zum Beispiel Wohnungsdurchsuchungen, auch im virtuellen Wohn- oder Arbeitsraum möglich sein. Würde man auf eine Online-Durchsuchung verzichten, würde sich eine erhebliche Ermittlungslücke in der Strafverfolgung öffnen.

Auf der anderen Seite haben sich etliche Politiker der Opposition und auch einige Datenschutzbeauftragte vehement gegen die Schaffung einer Rechtsgrundlage für "Online-Durchsuchungen" ausgesprochen. So erklärte zum Beispiel der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix: "Es ist widersinnig, dass Sicherheitsbehörden einerseits zu Recht Schutzmaßnahmen gegen den Einsatz von Spionageprogrammen durch Wirtschaftskriminelle fordern, andererseits aber genau diese Schadprogramme einsetzen wollen". Der verdeckte Einsatz von Trojanern sei nicht nur ein massiver Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen, er sei auch gefährlich, da ein Missbrauch der Technik immense wirtschaftliche Schäden durch Wirtschaftsspionage anrichten könne.

Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die derzeitige Diskussion unter technischen Gesichtspunkten höchst überflüssig ist. Wie bei Viren und anderem Schadcode auch, muss ein "Bundes-Trojaner" zur Online-Durchsuchung ja zunächst einmal auf dem Computer des Beschuldigten installiert werden. Ein Weg, dies zu erreichen, besteht darin, dem User eine Mail mit einem Anhang zu senden. Öffnet er die Mail dann, so installiert sich der Trojaner auf seinem Rechner. Ein derartiges Verhalten ist zwar bei Laien wahrscheinlich, nicht jedoch bei potentiellen Cyber-Kriminellen. Ein anderer Weg besteht darin, eine Sicherheitslücke im Betriebssystem auszunutzen und so den Trojaner auf den Zielrechner zu schleusen. Dies könnte aber auch von anderem Schadcode ausgenutzt werden.

Wer sich vor Trojanern jeder Art schützen will sollte auf seinem Rechner eine Firewall installieren. Sie kontrolliert, welches Programm mit dem Internet Kontakt aufnehmen und dorthin Daten senden oder von dort Daten empfangen darf. Außerdem empfiehlt sich der Einsatz eines Virenscanners. Beide Programme sollten stets durch Updates aktuell gehalten werden.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 10.02.2007
Rubrik: Computer / Internet
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YouTube soll 100.000 Video-Clips löschen


Das Videoportal YouTube gerät zunehmend unter Druck. Im Januar war das Portal in Brasilien zeitweise wegen angeblicher Verletzungen von Persönlichkeitsrechten auf richterliche Anweisung vom Netz genommen worden. Nun will der US-Medienriese Viacom YouTube zwingen, mehr als 100.000 Videoclips mit Mitschnitten der Fernsehsender MTV, Nickelodeon und Comedy-Central zu löschen.

Anfang Januar war auf richterliche Anordnung den Zugriff auf die Videoplattform gesperrt. Grund dafür war eine Beschwerde von Daniela Cicarelli, bekannt geworden als Supermodel, MTV-Moderatorin und Ex-Frau des Fußballers Ronaldo. Sie verlangte, ein heimlich aufgenommenes Video zu löschen, dass sie zusammen mit ihrem Freund, dem Bankier Renato Malzoni, in eindeutiger Pose am Strand zeigt.

Viele Nutzer stellen bei YouTube auch Ausschnitte oder Mitschnitte von Fernsehsendungen ins Internet. Nach geltendem Recht können die Sender verlangen, dass von ihnen im Internet entdecktes urheberrechtlich geschütztes Material entfernt wird.

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" sind Gespräche zwischen dem von Google gekauften YouTube und Viacom über eine Vergütung ergebnislos geblieben. Angeblich seien die Clips insgesamt 1,2 Milliarden Mal angesehen worden.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 07.02.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Deutscher Begriff für Spam gesucht


Spam kennt jeder Internet-Nutzer - zumindest die nervige elektronische Post voller Werbung, die mit diesem englischen Wort gemeint ist. Damit aber auch die mitreden können, die kein Englisch können, sucht die Aktion "Lebendiges Deutsch" ein treffendes deutsches Wort für den englischen Begriff "Spam".

Täglich wird der elektronische Briefkasten überfüllt mit Angeboten zur Vergrößerung der primären Geschlechtsmerkmale, Einladungen zum Spiel bei einem Online-Casino oder dem Angebot, für ach so überarbeitete Manager Geld ins Ausland zu überweisen. Mit Blick auf die ständig steigende Zahl dieser unerwünschten, massenhaft versendeten Mails stellt sich die Frage: "Gibt es für diese lästigen Mengen ein griffiges deutsches Wort?"

Die Initiatoren der Aktion "Lebendiges Deutsch" sind
  • Prof. Walter Krämer, Vorsitzender des "Vereins deutsche Sprache e.V."
  • Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes
  • Wolf Schneider, Sachbuchautor und Journalistenausbilder
  • Dr. Cornelius Sommer, Botschafter i.R., Planungsbeauftragter "Haus der deutschen Sprache in Berlin"

Auf der Internetseite der Aktion "Lebendiges Deutsch" kann man noch bis zum 16. Februar treffende deutsche Entsprechungen für den Begriff "Spam" online einsenden.

Andere Wörter des Monats waren schon Newsletter oder Slogan. In diesen Fällen wurde vorgeschlagen, doch stattdessen die Begriffe Infobrief bzw. Spruch zu verwenden.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.02.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Windows Vista - beim Verkaufsstart schon als Raubkopie am Markt


Nach langen medienwirksamen Ankündigungen kam heute das neue Betriebssystem Windows Vista von Microsoft offiziell in den Handel. Die Software ist allerdings auch schon als Raubkopie in China erhältlich.

Windows Vista ist außer in Deutsch auch in siebzehn weiteren Sprachversionen erhältlich und kommt in insgesamt 70 Ländern in den Verkauf. Es kommt in vier Varianten in den Einzelhandel: Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium, Windows Vista Business und Windows Vista Ultimate. In Europa gibt es aufgrund von Auflagen der EU auch noch eine N-Variante ohne integrierten Media Player. Die Einstiegsversion "Windows Vista Home Basic" für Privatanwender kostet 259 Euro, "Windows Vista Ultimate" für Unternehmen 549 Euro.

Die ersten Raubkopien von Windows Vista sind bereits zum Preis von nur zehn Yuan (ein Euro) auf einem Elektronikmarkt in der südchinesischen Stadt Shenzhen aufgetaucht. Einem Bericht des Onlinemagazins Yahoo zufolge sind in den meisten Städten Chinas jedoch Fälschungen unterschiedlichster Produkte erhältlich. Der durch Produktfälschungen und Raubkopien verursachte Schaden beläuft sich laut einer Mitteilung der Internationale Organisation für Geistiges Eigentum (WIPO) auf jährlich mindestens 100 Milliarden Dollar (77 Milliarden Euro).
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 31.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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iTunes Musik soll nicht nur auf iPod abspielbar sein


Songs, die man aus dem iTunes-Store von Apple heruntergeladen hatte, waren bisher nur auf dem Beliebten MP3-Player iPod abspielbar. Umgekehrt konnte Musik, die über die Software anderer Unternehmen heruntergeladen wurde, auch nicht auf dem iPod abgespielt werden. Der Grund dafür war das nur von Apple verwendete Nutzungs-System "Fairplay" zum "Digital Rights Management"(DRM). Schaut man auf die bisherigen Verkaufszahlen, so machte diese Umstand den Kunden nicht viel aus. Nun aber gehen europaweit die Verbraucherschützer auf die Barrikaden.

Der deutsche Bundesverband der Verbraucherzentralen und die französische (Verbraucherschutzorganisation) UFC Que Choisir haben sich einem Vorstoß der norwegischen Verbraucherschutzorganisation Forbrukerradet gegen Apple angeschlossen.

Der norwegische Verbraucher-Ombudsmann Björn Erik Thon erklärte die bisherige Praxis von iTunes für illegal und gibt Apple bis zum 1. Oktober Zeit, iTunes so zu verändern, dass norwegisches Recht eingehalten wird. Apple soll anderen Unternehmen Code bereitzustellen, damit Musik- und Videodateien aus dem Itunes-Store auch auf Geräten der Wettbewerber abgespielt werden können. Andernfalls soll Apple vor Gericht gebracht und mit einer Geldstrafe belegt werden. Im schlimmsten Falle wäre eine Schließung des Online-Shops nicht mehr ausgeschlossen.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 25.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Domain Hijacking - Klau von google.de


Wer google.de in die Adresszeile seines Browsers eingibt, der erwartet, dass kurze Zeit später der bekannte Suchschlitz erscheint. Zur Verblüffung tausender Surfer erschien dort aber gestern eine Standardseite des Domainhosters Goneo: "Für diese Domain wurden keine Inhalte hinterlegt". Nachdem ebay.de vor kurzem Opfer eines Domain-Hijackers wurde, war nun also google.de betroffen.

Ein derartiger Klau einer so bekannten Domain wie google.de ist für den Laien nur schwer veständlich. Fachleute wundern sich aber nicht, denn solch ein Domain-Umzug läuft hochgradig automatisiert ab. Fast jeder Provider stellt seinen Kunden ein Formular bereit, mit dem diese den Umzug einer beliebigen Domain zu diesem Provider beantragen können. Sie müssen dann nur die Domain eintragen und mit einem Klick auf den entsprechenden Button behaupten, sie hätten das Recht, den Umzug zu beantragen.

Ein solcher Antrag wird dann automatisch an die zuständige Domain-Verwaltungsstelle weitergeleitet. In Deutschland werden alle .de-Domains von dem "Deutschen Network Information Center" (DeNIC) verwaltet. Die DeNIC leitet dann den Umzugs-Antrag - im Fachchinesisch Konnektivitäts-Koordination (KK-Antrag) genannt - an den bisherigen Provider der betroffenen Domain weiter. Geht innerhalb einer Frist von 5 Tagen kein Widerspruch ein, so wird die Domain den neuen Provider zugeordnet. Genau dieser Widerspruch ist wohl auch hier im Falle von google.de ausgeblieben und die Eingabeseite der beliebten Suchmaschinen war erst einmal nicht erreichbar.

Da google.de ja nun aber nicht "irgendeine" Domain ist hagelte es Beschwerden innerhalb kürzester Zeit. Darufhin gab Goneo die Domain sofort wieder frei und die DeNIC stellte den alten gewohnten Zustand wieder her. Somit ist nach dem Orkan Kyrill nun auch bei diesem Sturm im Wasserglas wieder Ruhe eingekehrt.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 24.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Zahl der Internet-Nutzer auf 68 Prozent gestiegen


Aus einer Veröffentlichung der Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online) ergibt sich, dass der Anteil der Deutschen die über 18 Jahre sind und einen Internetzugang haben, im vierten Quartal 2006 noch einmal um drei Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen ist. Rund 74 Prozent der Männer gaben an, einen Internetanschluss zu besitzen (plus ein Prozentpunkt), bei den Frauen waren es 62 Prozent (plus fünf Prozentpunkte). Im Westen hatten 69 Prozent der Befragten einen Zugang zum Internet, im Osten waren es 62 Prozent (jeweils plus drei Prozentpunkte).

Immer noch stark unterrepräsentiert ist die Gruppe der Menschen ab 60 Jahre und älter: Von diesen Personen besitzen lediglich 36 Prozent einen Internet-Zugang. In der Altersgruppe bis 49 Jahren gaben gut 80 Prozent aus diesem Personenkreis an, über einen Internet-Zugang zu verfügen. Besonders starke Zuwachsraten verzeichneten aber die 50- bis 59-Jährigen mit plus acht Prozentpunkten.

Von den Deutschen mit Hochschulreife hatten 85 Prozent einen Online-Zugang, mit Mittlerer Reife 70 Prozent. Bei Personen mit Hauptschulabschluss ohne Lehre lag die Internet-Durchdringung bei 26 Prozent, mit Lehre bei 48 Prozent. Hohe Zuwächse verzeichnete auch die Gruppe der Arbeiter (plus acht Prozentpunkte), von denen dennoch erst 50 Prozent einen Internetanschluss besitzen. Bei einfachen und mittleren Angestellten sowie Beamten, liegt der Anteil der Internet-Nutzer im eigenen Heim bei 69 Prozent, bei leitenden Angestellten und höheren Beamten bei 74 Prozent sowie bei Selbstständigen bei 83 Prozent.

Etwa 75 Prozent aller Befragten nutzen Online-Preisvergleiche, 60 Prozent kaufen Produkte oder Dienstleistungen und 50 Prozent führen ihre Bankgeschäfte übers Internet aus. Etwas mehr als 33 Prozent der Befragten rufen Politik- und Wirtschaftsnachrichten ab und gut 32 Prozent führen einen Versicherungsvergleich übers Internet durch.

Artikel von W. Janssen - Fr, 19.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Ein Mobiltelefon sollte so einfach nutzbar sein wie ein Türgriff


Als eines der zentralen Ergebnisse des "Welt-Usability-Tages", der am 14. November 2006 weltweit - auch in elf deutschen Städten - stattgefunden hat, ist jetzt eine globale "Benutzerfreundlichkeits-Charta" verabschiedet worden. Die Charta kann von jedem Internetnutzer, der sich für die Gebrauchstauglichkeit von Alltagsgegenständen engagieren möchte, online unterzeichnet werden. Bis zum heutigen Mittwoch - zwei Monate nach dem "World Usability Day 2006" - haben sich bereits mehr als 1.000 Personen in die Unterzeichnerliste eingetragen.

Die Erklärung, die mit dem programmatischen Satz "Ein Mobiltelefon sollte so einfach nutzbar sein wie ein Türgriff!" beginnt, steht im Internet in neun verschiedenen Sprachen zur Verfügung (die deutsche Version unter http://www.worldusabilityday.org/charter/?lang=ger).

Zum zweiten Mal hatte am 14. November 2006 der globale Aktionstag für mehr Benutzerfreundlichkeit stattgefunden. In Deutschland sowie in 24 weiteren Ländern rund um den Globus stand der "World Usability Day" unter dem programmatischen Motto "Making It Easy!". Als Appell war diese Parole an alle Hersteller von Gegenständen des täglichen Gebrauchs sowie von Software, Internetseiten und anderen technischen Entwicklungen gerichtet, die ihre Nutzer wegen mangelnder Transparenz oder ungenügender Bedienungslogik nicht selten zur Verzweiflung bringen. Veranstalter des Aktionstages war abermals die Usability Professionals' Association (UPA), der erste Berufsverband für Experten, die sich professionell mit der Entwicklung und Gestaltung nutzerfreundlicher Produkte beschäftigen.

Für die Durchführung und die Koordination in Deutschland zeichnete die deutsche Sektion ("German Chapter") der UPA (www.gc-upa.de) verantwortlich. In insgesamt elf deutschen Städten (Aachen, Berlin, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Kaiserslautern, Magdeburg, Sankt Augustin bei Bonn, Stuttgart sowie Walldorf bei Heidelberg) gingen am 14. November vergangenen Jahres Vorträge, Podiumsdiskussionen, Gesprächsrunden und Vorführungen über die Bühne - meist in Zusammenarbeit mit Universitätsinstituten, privaten Forschungseinrichtungen, Volkshochschulen oder namhaften Unternehmen.

"Der Nutzer muss jederzeit das Gefühl haben, dass er es ist, der das Produkt beherrscht - nicht umgekehrt", meint Vera Brannen, Vizepräsidentin der deutschen UPA-Sektion. In der globalen "Benutzerfreundlichkeits-Charta" liest sich dieses Credo wie folgt: 'Menschliches Versagen' ist ein irreführender Begriff. Technik sollte im Bewusstsein entwickelt werden, dass den Fähigkeiten des Menschen gewisse Grenzen gesetzt sind. Menschliche Fehler wird es immer dann geben, wenn Technologien nicht einfach nutzbar und verstehbar sind. Wir müssen deshalb vermeiden, dass schlechtes Design zu Fehlern führt."

Artikel von W. Janssen - Mi, 17.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Google Earth in Version 4 erschienen


Goggle Earth ist inzwischen in der Version 4 erschienen. Nachdem vor sechs Monaten schon eine Beta-Version verfügbar war steht nun die endgültige Version zum Download bereit. Im Vergleich zur Vorgängerversion von Google Earth sind dreidimensionale 3D-Darstellungen von bekannten Gebäuden und Landschaften die auffälligste Neuerung.

Im Vergleich zur Vorgängerversion hat sich einiges in Sachen Bildqualität, Schnelligkeit und Komfort getan. Außerdem ist jetzt eine deutsche Benutzerführung verfügbar. Wer einen Steuerknüppel an den PC angeschlossen hat kann in den "Flugsimulator-Modus" umschalten und sich die Welt "erfliegen".

Im Nahbereich kann man nach lokalen Unternehmen suchen und Wegbeschreibungen abrufen. Wie schon in der Vorgängerversion von Google Earth lassen sich individuelle Ortsmarken im .kml-Dateiformat festlegen und mit anderen Personen austauschen.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 12.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Umfrage - Internet nimmt immer mehr Zeit in Anspruch


Nach einer heute in Hamburg veröffentlichten Studie der europäischen Online-Vermarkter, verbringen die Deutschen immer mehr Zeit mit dem Medium Internet. Wie es heißt, verbringen die Deutschen Internet-Nutzer an fünf Tagen pro Woche durchschnittlich 10 Stunden und 20 Minuten im Internet oder sind zu mindestens mit ihrem Rechner online. Im europäischen Vergleich seien es sogar elf Stunden und 20 Minuten.

Im Vergleich zum Vorjahr wäre damit eine Steigerung von gut 14 Prozent festzustellen, heißt es; im europäischen Vergleich wurde eine Steigerung von 11 Prozent festgestellt. Dagegen stagniere in Europa die Nutzung von Fernsehen, Radio und Zeitungen; Magazine mussten einen Rückgang von fünf Prozent hinnehmen. In Deutschland war auch die Zeitungsnutzung um neun Prozent rückläufig.

Für die Studie im Auftrag der EIAA (European Interactive Advertising Association) wurden rund 7000 Internet-Nutzer befragt, davon 1000 in Deutschland. Knapp drei Viertel von ihnen surfen überwiegend aus privatem Anlass im Internet.

Artikel von W. Janssen - Do, 11.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Windows Vista mit Bill Gates kostet 10 Dollar mehr


"Wäre Ihnen Bill Gates 10 Dollar wert?" Natürlich bekommen Sie den Pionier der Redmonder Softwareschmiede Microsoft für diesen Betrag keinen ganzen Abend als Vortragsredner oder als Stargast Ihrer Show, aber das Angebot ist tatsächlich echt. 10 Dollar ist nämlich der (Auf-)Preis für eine Unterschrift von Bill Gates, zwar nicht handsigniert, aber trotzdem echt.

Einem Bericht des Online-Magazins zdnet zufolge gibt es nämlich eine spezielle Sonderausgabe der umfangreichsten Version des neuen Microsoft Betriebssystems Windows Vista. Der amerikanische Online-Händler amazon.com bietet eine "Windows Vista Ultimate Upgrade Signature Edition " an, die sich von der normalen "Windows Vista Ultimate Edition" dadurch unterscheidet, dass auf ihrem Cover auch die Unterschrift von Microsoft-Gründer Bill Gates prangt. Mit 259 Dollar ist sie besagte 10 Dollar teurer als die normale Edition.

Wie es sich für Sonderausgaben gehört ist die "Windows Vista Ultimate Upgrade Signature Edition" natürlich in der Stückzahl beschränkt und auf 20.000 Exemplare limitiert.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 08.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Windows Vista lässt sich auf 120 Tage Probezeit verlängern


Wer sich das neue Microsoft-Betriebssystem "Vista" installiert und keinen Installationsschlüssel eingibt, erhält zunächst nur eine 30-Tage-Version. Möchte der User das Betriebssystem weiterhin mit vollem Funktionsumfang nutzen, so muß er theoretisch jetzt einen Installationsschlüssel eingeben.

Theoretisch! Praktisch kann er die Testversion auf insgesamt 120 Tage ausdehnen. Hierzu braucht er lediglich auf der Kommandoziele das Skript "Slmgr.vbs" mit der Option "rearm" aufzurufen und schon setzt er den Countdown auf "Null"-Tage zurück. Leider funktioniert diese Anwendung nur insgesamt dreimal und somit läuft Vista ohne Aktivierung maximal 120 Tage.

User, die Vista tatsächlich etwas länger als Testversion nutzen möchten, brauchen sich das vorgenannte Script nicht aus dem Netz zu laden, denn Microsoft liefert das Script bereits im Betriebssystem mit. Eigentlich dient das Script lediglich zur Verwaltung der Aktivierungsvorgänge in größeren Netzwerken und ist von Microsoft auch so dokumentiert. Ergo ist es fraglich, ob Microsoft nicht gegen der übermäßigen Nutzung des Aktivierungs-Countdowns vorgehen wird.

Im Internet kursieren auch bereits einige Tipps zum Überlisten der Aktivierung, wie beispielsweise mit Hilfe gepatchter Dateien oder mit diversen KMS-Server (Key Management Service). KMS-Server sollen eigentlich Firmenkunden mit Volumenlizenzen das Aktivieren von Vista erleichtern.

Artikel von W. Janssen - Mi, 03.01.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Matsushita (Panasonic) verspricht sichere Akkus


Der in Japan ansässige Elektronikkonzern "Matsushita", in Europa besser unter der Marke "Panasonic" bekannt, hat einen neuen Lithium-Ionen-Akku vorgestellt und auch bereits mit der Massenproduktion begonnen. Dieser Akku soll speziell gegen Überhitzung geschützt sein. Die neue Produktionsserie ist eine Folge auf die Pannenreihe vom Konkurrenten Sony, der in diesem Jahr einige Millionen Akkus wegen der Gefahr einer Überhitzung zurückrufen musste.

Die neuen Akkus von Matsushita haben eine Hitzeschutzschicht aus einem speziellen Isolationsmaterial, das auf den Oberflächen der Elektroden angebracht ist. Hierdurch sind die neuen Akkus besser isoliert und gleichzeitig vor Hitze geschützt. Sollte tatsächlich mal ein Kurzschluss auftreten, so soll sich der Akku nicht überhitzen können.

Ursächlich für die Überhitzung der Sony-Akkus waren hauptsächlich auch mögliche Verunreinigungen der Stromspender. Hierfür hat Matsushita nach eigenen Angaben ebenfalls spezielle Maßnahmen ergriffen, um spätere Verunreinigungen der Kontakte möglichst auszuschließen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 25.12.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Websense warnt vor Wurm über Skype


Die Sicherheitsspezialisten von Websense warnen vor einen neuen Wurm, der versucht, sich über Skype zu verbreiten. Laut Websense nutzt der Schädling hierbei keine Sicherheitslücke, sondern versucht Anwender dazu zu bewegen, eine angebotene Datei herunter zu laden und sie zu starten. Die potentiellen Opfer werden hierzu über das Chat-System von Skype kontaktiert.

Hat sich das Opfer dazu bewegen lassen, die Datei zu laden und auszuführen, so fängt der Wurm an, Passwörter auszuspähen. Außerdem beginnt der Wurm, seine Originaldatei über Skype anzubieten und über einen weiteren Server werden zusätzlich weitere Schadcodes auf den Rechner des Opfers geladen. Zwischenzeitlich soll der Nachladeserver aber nicht mehr erreichbar sein.

Einen Namen hat der Wurm noch nicht. Er kann Windows-Systeme infizieren, Linux oder Mac OS X (derzeit) noch nicht. Ersten Analysen zufolge soll der Wurm über eine "Anti-Debugging-Funktion" verfügen und mit der NTKrnl Secure Suite gepackt sein. Diese Suite soll es Virenscannern erschweren, entsprechende Schädlinge in Dateien zu erkennen.

Über die Verbreitung gibt es keine genauen Zahlen. Der Ursprung des Wurms soll im asiatischen Raum liegen.

Artikel von W. Janssen - Di, 19.12.2006
Rubrik: Computer / Internet
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BITKOM - E-Mail-Werbung muss auch weiterhin erlaubt sein dürfen


Am heutigen Montag behandelt der Wirtschaftsausschuss des Deutschen Bundestages einen Gesetzentwurf zum Thema "Benachrichtigungen über E-Mail". Hierbei geht es vor allem um die Frage, wie man unerwünschte E-Mails zu Leibe rücken kann; umschrieben werden diese Mails mit "Spam-Mails".

Rund 80 Prozent aller gesendeten Nachrichten sind Spam-Mails", meint BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Diese Belästigung schaden Bürgern und Unternehmen, denn IT-Abteilungen und E-Mail-Provider müssten unter anderem in höhere Übertragungs- und Speicherkapazitäten investieren oder immer anspruchsvollere Spam-Filter bereitstellen. "Es ist höchste Zeit, dass das Problem jetzt auf die Parlamentstische kommt", kommentierte Rohleder, der den Regierungsentwurf allerdings in wichtigen Punkten noch für "zu schwammig" hält.

Rohleder fordert, dass das neue Gesetz zum elektronischen Geschäftsverkehr nicht jede Werbe-E-Mail als Spam-Mails einstuft. "Grundsätzlich gehört die Kundenansprache mit modernen Kommunikationsmitteln zur freien Marktwirtschaft", so Rohleder. "Ziel muss sein, dass seriöse Unternehmen nicht kriminalisiert werden. Hier gibt es im Gesetzestext noch Nachholbedarf". Der BITKOM stimme zwar mit der Bundesregierung überein, dass der kommerzielle Charakter einer Mail nicht verschleiert werden dürfe, es müsse aber klar sein, was der Gesetzgeber darunter versteht.

Artikel von W. Janssen - Mo, 11.12.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - viele Firmen-PCs nicht für Vista geeignet?


Aus einer Studie des US-amerikanischen IT-Dienstleisters "Softchoice" geht hervor, dass rund die Hälfte aller Firmen-PCs, die derzeit auf dem nordamerikanischen Kontinent eingesetzt werden, nicht die Mindestanforderungen für das neue Microsoft-Betriebssystem "Vista" erfüllen. Weiter heißt es in der Studie, gut 94 Prozent aller Firmen-PCs wären nicht geeignet, das Vista-Premium-Betriebssystem zu nutzen. Zum Vergleich: Als vor gut fünf Jahren das Windows-Betriebssystem "XP" auf den Markt gebracht wurde, waren noch 71 Prozent aller Firmen-PCs für das neue Betriebssystem einsatzfähig.

Microsoft hatte im Februar dieses Jahres die Hardware-Anforderungen für sein neues Betriebssystem veröffentlicht. Danach verlangt Vista beispielsweise für den Arbeitsspeicher (RAM) mindestens 512 MByte. Anwender, die das Vista-Premium-Paket auf ihren Rechner installieren möchten, benötigen sogar 1 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Softchoice geht davon aus, dass 41 Prozent der untersuchten PCs mehr RAM benötigten, um die minimalen Anforderungen zu erfüllen, während 78 Prozent mehr RAM bräuchten, damit sie die Anforderungen von Vista Premium erreichen. Windows Vista ist seit Ende vorigen Monats für Geschäftskunden erhältlich. Ende Januar 2007 soll das Betriebssystem dann auch für Endverbraucher zu haben sein.

Der Studie liegen Daten über rund 112.000 Rechner zugrunde, die in 472 nordamerikanischen Firmen im Betrieb sind.

Artikel von W. Janssen - Mi, 06.12.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Immer weniger Studenten wollen in Richtung Informatik


Aus einer Veröffentlichung des Bundesverbandes für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) geht hervor, dass sich in diesem Jahr lediglich rund 27.000 Studienanfänger für ein Informatikstudium eingeschrieben haben. Diese Zahl zeigt, dass das Interesse an ein derartiges Studium weiterhin rückläufig ist.

Wie es heißt, haben sie im Jahr 2005 noch gut 29.100 Studenten für ein Informatik-Studium eingeschrieben. Zu Hochzeiten, im Jahre 2000 hatte man insgesamt gut 38.000 Immatrikulationen registrieren können. Damit ist die Zahl seit der Jahrtausendwende um gut 30 Prozent gesunken. Für die Absolventen bedeutet das laut Bitkom, dass sie gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Artikel von W. Janssen - Di, 28.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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EU-Vergleich - Behördengänge in Deutschland online kaum möglich


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) teilte heute in Berlin mit, dass es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Deutschland ungleich schwerer ist, einen Zugang zu einer Behörde übers Internet zu bekommen. Der BITKOM beruft sich dabei auf einer Studie der Europäischen Kommission, zu den Internet-Diensten der öffentlichen Institutionen aus 15 Kernländern. Hierbei würde Deutschland lediglich den 13. Platz einnehmen. Nur Griechenland und Luxemburg würden noch schlechter abschneiden.

"Das ist ein Armutszeugnis", kritisierte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms das Ergebnis. Harms meinte weiter, elektronische Dienste würden Kosten sparen und würden auch den Service für Bürger und Unternehmen verbessern. Diese Chance müsse auch in Deutschland genutzt werden. "Portale zur Selbstdarstellung allein reichen nicht mehr aus", so Harms. Laut Studie bereitet auch das digitale Zusammenspiel von Bund, Länder und Gemeinden Probleme. Daten, die eine Behörde beispielsweise auf Bundesebene erhebt, könnten nur schwer von einer Landesbehörde eingelesen und weiterverarbeitet werden.

Keine Berührungsängste mit dem Internet haben hingegen deutsche Unternehmen und für diesen Kreis gewinnen elektronische Geschäftsprozesse weiter an Bedeutung. Das ergab die Studie "E-Business-Barometer 2006/2007", die unter anderem im Auftrag des BITKOM entstanden ist. Drei Viertel aller Firmen begreifen demnach elektronische Prozesse als Teil des Tagesgeschäfts. Besonders im Online-Handel nimmt Deutschland eine Spitzenposition ein. 2005 etwa, wurden 30 Prozent aller in Westeuropa über das Internet gehandelten Waren und Dienstleistungen in Deutschland verkauft. Der Umsatz lag dabei bei gut 321 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet der BITKOM ein Volumen von mehr als 400 Milliarden Euro alleine für Deutschland.

Artikel von W. Janssen - Mo, 27.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie von NGSSoftware - SQL besser als Oracle


Die US-amerikanischen Spezialisten für Datenbanksicherheit "NGSSoftware" kommen in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass die SQL-Server von Microsoft erheblich weniger Sicherheitslücken aufweisen, als die Datenbanken vom US-amerikanischen Datenbank-Spezialisten Oracle. Das Ergebnis beruht auf einer Analyse sämtlicher bekannten Fehler beider Systeme, die zwischen Dezember 2000 und November 2006 aufgetreten sind.

David Litchfield von NGSSoftware zählt auf, dass im SQL-Server 7 (2000 bzw. 2005) in dem gemessenen Zeitraum insgesamt 59 Fehler bekannt wurden, während Oracle im gleichen Zeitraum insgesamt 233 Patches für Lücken in seinen Datenbanken veröffentlicht hat. Nach Litchfields Meinung sei SQL Server 2005 derzeit der sicherste Server; bislang gebe es keine einzige bekannte Lücke. Allerdings sei auch die Open-Source-Datenbank PostgreSQL sehr sicher. David Litchfield weiter: "Oracle hat den Nimbus des 'Unbreakable' längst verloren."

Um die Diskrepanz zwischen SQL und Oracle weiter zu verdeutlichen meint David Litchfield sogar, er benötige lediglich fünf Minuten, um beispielsweise in Oracel der Version 10g einen neuen Bug zu finden, während ihm das in der SQL-Software 2005 nicht gelingen würde. Die hohe Sicherheit in der Qualität der SQL-Software begründet Litchfield unter anderem mit Mircosofts Software Development Lifecycle (SDL).

Kritische Stimmen behaupten allerdings, dass die Ergebnisse von NGSSoftware zugunsten von Microsoft etwas "verschönt" dargestellt sein könnten. Begründet wird diese Meinung mit der Tatsache, dass David Litchfield an der Entwicklung der Vista-Software beteiligt war. Es heißt, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch weitere Lücken in der SQL-Software entdeckt und geschlossen wurden, ohne dass diese speziell veröffentlicht wurden.

Artikel von W. Janssen - Do, 23.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Karriereknick durch unbedachte Postings im Internet


Eine gemeinsame Befragung des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) und des Magazins WirtschaftsWoche ergab, dass mehr als 28 Prozent der insgesamt 300 befragten Entscheidungsträger aus Personalberatungsgesellschaften das Internet danach untersuchen, inwieweit der Bewerber sich in der Vergangenheit verhalten hat.

Jeder, der einmal mit dem Internet angefangen und sich durch etliche Foren, Gästebücher und anderweitigen Webpräsenzen durchgeklickt hat, ist gerade in der Anfangsphase oder im jugendlichen Alter geneigt, Einträge zu hinterlassen, über deren persönlichen Auswirkungen er sich zunächst keine Gedanken macht. Unbedachte Einträge, Aktivitäten und Äußerungen können aber schnell zu einem Jobkiller werden, wie die weitere Befragung der Entscheidungsträger ergab. Hier heißt es, gut 26 Prozent der Personalberater hätten bereits schon Kandidaten nach Internet-Recherchen nicht in das weitere Auswahlverfahren mit berücksichtigt. Knapp jeder zehnte davon gab an, dass die Häufigkeit zunehmen würde.

BDU-Vize-Präsident und Personalberater Dr. Joachim Staude warnt allerdings davor, sich im Auswahlprozess ausschließlich oder zu stark auf die Ergebnisse einer Internetüberprüfung zu stützen. Dies führe dazu, Jobsuchende voreilig zu beurteilen. "Der Internetabgleich von Kandidatenprofilen kann lediglich ein Mosaikstein in der Gesamtbeurteilung sein. Ohne Auswahlgespräch oder direkte Referenzüberprüfung bei früheren Vorgesetzten oder Kollegen bleibt die Aussagekraft der Internetrecherche zu vage", so Staude. Zudem seien viele Datenquellen nicht seriös.

Artikel von W. Janssen - Di, 21.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Strato verstärkt Engagement gegen Internet-Kriminalität in Europa


Der Internet-Dienstleister und DSL-Zugangsprovider, die Strato AG, will sich auch über Deutschland hinaus im Kampf gegen Internet-Kriminalität engagieren. Das kündigte Damian Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Strato AG, bei seiner Wahl zum 2. Vorsitzenden der Sicherheitsinitiative "no abuse in internet" (naiin) in Berlin an.

Durch Schmidts Ernennung zum 2. Vorsitzenden des naiin e.V. gibt die Initiative ihrer erweiterten Tätigkeit in Europa zusätzliches Gewicht. Die STRATO AG ist Europas zweitgrößter Webhoster und in sechs europäischen Ländern aktiv. Schmidt will naiin insbesondere dabei unterstützen, auf eine Harmonisierung des europäischen Rechts hinzuwirken: "STRATO ist ein großer Teil des europäischen Internets und wir erleben täglich, dass jedes Land etwas anderes darunter versteht, was im Internet legal ist und was nicht. Im globalen Medium Internet reicht es nicht, national handlungsfähig zu sein. Nur ein länderübergreifender Rechtsrahmen schafft die Voraussetzungen dafür, Missbrauch im Netz wirkungsvoll zu unterbinden."

naiin verzeichnete in den vergangenen fünf Jahren einen rapiden Anstieg der Kriminalität im Internet. Laut Initiative hat nicht nur die Zahl der Betrugsdelikte und illegalen Web-Inhalte zugenommen, sondern auch die der sexuellen Übergriffe auf Kinder. naiin ist in den vergangenen Jahren mehr als 126.000 Hinweisen aus der Bevölkerung nachgegangen und stellt damit eindrucksvoll unter Beweis, was gemeinnütziges Engagement bewirken kann.

no abuse in internet - naiin - der Verein gegen Missbrauch im Internet - wurde im August 2000 gegründet und widmet sich der Bekämpfung von Internet-Kriminalität. Zu den Gründungsmitgliedern zählen namhafte Personen, Organisationen und diverse Unternehmen der IT-Branche. So waren u.a. die Berliner STRATO AG, der Provider 1&1 sowie die Domain-Registrierungsstelle DENIC an der Gründung des Vereins beteiligt. Schirmherr von naiin ist Prof. Dr. Helmut Thoma, früherer Chef des Privatsenders RTL.

Seit November 2000 unterhält naiin die Meldestelle "netwatch". Bei dieser können Internet-Nutzer rechtswidrige Internet-Inhalte beanstanden. In seiner Eigenschaft als Institution der Freiwilligen Selbstkontrolle geht naiin den eingehenden Hinweisen nach und ergreift technische sowie juristische Maßnahmen gegen rechtswidrige Inhalte und deren Urheber. Hinweise nimmt naiin unter www.naiin.org oder via E-Mail an netwatch@naiin.org entgegen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 20.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Details zu Windows-Vista Lizenzen


Wie wir bereits berichtet haben, wird Microsoft nach gut fünf Jahren Entwicklungszeit sein neues Windows-Betriebssystem "Vista" im Januar 2007 auch für Privatkunden auf den Markt bringen. Nun hat der Software-Gigant auch nähere Informationen zu den zukünftigen Lizenzbedingungen veröffentlicht:

Im Ergebnis sei gesagt, dass es sich für Privatkunden eigentlich wenig zu den Bedingungen von Windows XP ändern wird. Wie auch bei Windows XP braucht man auch bei Vista für jede Installation eine eigene Lizenz, die dann aktiviert werden muss. Die gleichzeitige Nutzung einer Privat-Lizenz ist untersagt.

Nach dem Aufrüsten mit neuer Hardware wird unter bestimmten Umständen eine neue Aktivierung fällig. Diese Reaktivierung via Telefon oder Internet können Nutzer beliebig oft durchführen. Eventuell verlangen die Redmonder bei ausgedehnten Hardware-Änderungen allerdings telefonischen Kontakt mit dem Support-Team.

Microsoft wird zukünftig per "WGA" (Windows Genuine Advantage) prüfen, ob die eingespielte Software, also das Vista-Betriebssystem, lizenzrechtlich auch angemeldet ist. Fällt die Prüfung negativ aus, moniert Vista mit wiederkehrend aufpoppenden Sprechblasen die Nutzung einer illegalen Kopie. Darüber hinaus deaktiviert das System unter anderem die neue Aero-Oberfläche, einige Spyware-Filter des Windows Defender und Windows ReadyBoost.

Die Garantiedauer für Privatkunden hat Microsoft von 90 Tagen auf ein Jahr verlängert. Zudem dürfen Privatnutzer nun genau eine Backup-Kopie von Vista anlegen.

Für Business-Kunden ändert sich allerdings etwas mehr als für bisherige XP-Kunden, die auf Vista umsteigen möchten: Zukünftig werden Inhaber von so genannten "Volumenlizenzen" ihre Nutzer innerhalb von 30 Tagen anmelden müssen, bei XP war das noch nicht notwendig. Hierzu hat Microsoft zwei Typen von Volumenlizenzschlüsseln eingeführt:

Installationen mit einem so genannten "Multiple Activation Key" müssen online oder telefonisch aktiviert werden. Für Großkunden gibt es den das so genannte "Key Management Service". Dies ist ein zentraler Dienst im lokalen Netzwerk und übernimmt die Aktivierung. Mindestens zweimal im Jahr müssen die PCs reaktiviert werden – was aber automatisch geschehen soll.

Artikel von W. Janssen - Do, 16.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft gründet 'Interop Vendor Alliance' zur Interoperabilität der Produkte


Auf dem "Tech-Ed IT Forum 2006" in Barcelona hat der US-amerikanische Software-Riese Microsoft bekannt gegeben, dass das Unternehmen die so genannte "Interop Vendor Alliance" gegründet hat. Die Allianz hat das Ziel, sich vor allem mit der Interoperabilität der verschiedenen Produkte zu den Microsoft-Systemen zu widmen, um dadurch vornehmlich die Kosten und Risiken zu minimieren. Dabei soll nicht nur untereinander zusammengearbeitet werden, sondern auch mit Konkurrenten und weiteren Partnern. Gründungsmitglieder sind unter anderem AMD, BEA Systems, NEC Corp. of America, Network Appliance, Novell, Siemens Enterprise Communications und Sun Microsystems.

Susan Heystee, zuständig für die weltweit strategischen Allianzen bei Novell meinte, "die Teilnahme an der Interop Vendor Alliance unterstreicht die kürzlich erzielten Vereinbarungen mit Microsoft." Bei dieser Allianz geht es nicht nur um kürzere Wege und bessere Abstimmungen, sondern vor allem auch um die Interoperabilität in heterogenen Systemen. So werden beispielsweise wichtige technische Informationen untereinander ausgetauscht, um die Interoperabilität der Produkte in Bereichen wie Speichermanagement, Portal-Integration, Entwicklungswerkzeuge, Virtualisierung und Identitätsmanagement mit Microsoft-Systemen zu verbessern.

Auch für Kunden hat Microsoft bereits ein eigenes Gremium ins Leben gerufen. Diese Institution nennt sich "Interoperability Customer Executive Council" und soll dem Softwarekonzern helfen, Möglichkeiten zur Verbesserung der Interoperabilität in eigenen Softwareprodukten zu finden. Aus diesem Grund würden die Erfahrungen der Kunden bei den Meetings und anderen Aktivitäten innerhalb der neuen Interop Vendor Alliance zusätzlich mit herangezogen werden.

Artikel von W. Janssen - Di, 14.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Erfinderpreis 2006 geht an Wikipedia-Gründer Jimmy Wales


Der am Tage der Erfinder 2006 zum ersten mal vergebene Preis geht an den „Erfinder“ des freien Internetlexikons Wikipedia.

(Berlin) Die Aufgabe der Jury war nicht einfach: Ein Erfinder sollte gefunden werden. Einer, der es wert ist einen neuen Preis zum ersten mal zu erhalten und einer, der etwas erschaffen hat das für unzählige Menschen nützlich ist.

Im Gegensatz zu den fast zeitgleich verliehenen Nobelpreisen soll dieser jährlich zu vergebende Erfinderpreis praktische Ideen honorieren. Dinge die im Leben Anwendung finden, statt im Labor. „Wir haben das ganze Jahr über Erfindungen sozusagen gesammelt und auf die Kriterien hin überprüft. Da waren tolle Erfindungen dabei, aber erst der Anstoß von der Überlegung Erfindung = Patent abzuweichen brachte uns auf den richtigen Weg“, erklärt das Jurymitglied Marijan Jordan.

Die Begründung der Jury bezieht sich vor allem auf die Unterschiede zwischen Wales’ Vorgehen und dem wie bisher Erfinder agierten. So heißt es dort: „Wo andere Erfinder zuerst daran denken, dass ein Patent ihnen alle möglichen Rechte sichert und sie zum Erfolg führt, hat Wales bewiesen, dass neue Technologien wie das Internet auch neue Denkansätze bei der Realisierung von Ideen erfordern. Freie Inhalte statt Patent.“ Die gesamte Begründung ist auf tag-der-erfinder.de nachzulesen.

Somit wurde von den Initiatoren des Tages der Erfinder neben der Erfinderin Hedy Lamarr als Aushängeschild nun auch beim ersten Preisträger des Erfinderpreises eine ungewöhnliche Wahl getroffen. Der Grund dafür liegt laut Initiator Gerhard Muthenthaler von erfinder.at in einer neuen Erfindergeneration, die zunehmend mehr aus Programmierern besteht als aus Ingenieuren. „Von diesen neuen Ansätzen können auch andere Erfinder lernen.“

Artikel von W. Janssen - Do, 09.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Windows Vista ist endlich fertig


Fünf Jahre nach Einführung des Vista-Vorgängers "Windows XP" gibt es nun endlich eine Nachfolgeversion des Microsoft Betriebssystems. "Das sicherste Windows-Betriebssystem aller Zeiten" sollte es werden und so lief vor der offiziellen Freigabe der längste "Beta"-Test, den Microsoft für ein Betriebssystem jemals veranstaltet hat.

Mit der Freigabe der TRM-Version (Release to manufacturing) endet nun die Testphase. Insgesamt sechs verschiedene Versionen wird es geben, die da wären: Starter-Edition, Vista Home Basic, Vista Home Premium, Business-Version, Enterprise-Version und Vista Ultimate.

Während die Vista Starter-Edition eine sehr stark eingegrenzte Vista-Version ist und wahrscheinlich nicht auf den deutschen Markt angeboten wird, fängt es bei der "einfachen" Version "Vista Home Basic" an. Hierbei handelt es sich um eine ebenfalls stark abgespeckte Version, bei der unter anderem die neue Oberläche "Aero" fehlt. Die Vista Home Premium-Version hat die neue Aero-Oberfläche integriert und bietet unter anderem auch den bisher separat geführten Windows-Media-Player (MCE). Für Business-Kunden gibt es zunächst die Business-Version, in der allerdings die Multimedia-Fähigkeiten (MCE) fehlen, dafür aber die Möglichkeit einer Datenverschlüsselung bietet. Gleiches gilt für die Enterprise-Version, die zusätzlich über die Festplattenverschlüsselung BitLocker verfügt, die allerdings nur als Volumenlizenz erhältlich ist.

Die Komplett-Version nennt sich "Vista Ultimat" und bietet alle Funktionen, die Microsoft in den letzten fünf Jahren zu diesem Betriebssystem entwickelt hat. Nach Angaben des Software-Riesen sollen in der Vista-Vollversion mehrere tausend neue Funktionen hinzugekommen sein.

Prominentester Bestandteil des neuen Betriebssystems dürfte das neue Sicherheitskonzept sein, das mit seiner Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC), den Anwender davor schützen soll, dass sich Schädlingsprogramme hinterrücks ins System einnisten oder wichtige Systemeinstellungen manipulieren. Hierbei werden selbst den Administratoren bestimmte Rechte vorenthalten, die bei beabsichtigter Ausführung zunächst speziell bestätigt werden müssen, bevor sie -danach- ausführbar (für den jeweilig angemeldeten Administrator) werden.

Es hat sich eine Menge getan, gegenüber Windows-XP und so stolpert man unweigerlich immerzu auf eines der neuen Funktionen bzw. Änderungen. Hierzu gehört, natürlich, die neue "Aero"-Optik, die Such-Eingabefelder, den integrierten Internet-Explorer in der Version 7.0 oder den integrierten Media-Player in der Version 11.

Großkunden und OEM-Hersteller sollen noch im November 2006 Zugriff auf die Bits erhalten, Privatkunden können Vista dann ab 30. Januar kaufen – bis dahin gibt es nur Coupons. Die Preise für Deutschland stehen bislang noch nicht fest, sollen aber -je nach Version- zwischen 100 und 300 Euro liegen.

Artikel von W. Janssen - Do, 09.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Visual Paradigm Suite 2.3 Service Pack 3 verfügbar


Visual Paradigm unterstützt BPMN Final Adopted Specification und UML 2.1.

Die deutsche BCS – Dr. Jürgen Pitschke und die in Hong Kong beheimatete Visual Paradigm geben die Freigabe des Service Pack 3 für Visual Paradigm Suite 2.3 bekannt.

Das Service Pack beinhaltet nicht nur Korrekturen und Verbesserungen, sondern auch wieder neue Funktionen.

Hervorzuheben ist die Anpassung an die aktuellen Standardspezifikationen.
Visual Paradigm Business Process Visual Architect unterstützt mit der neuen Version die BPMN Final Adopted Specification. Zugleich ist Visual Paradigm for UML nun konform zur UML 2.1.

Weitere wichtige Neuerungen sind der „Instant Generator“, der ab der Standard Edition die Code-Generierung erlaubt, sowie die überarbeiteten Standardreports. Dabei steht neben PDF und HTML nun auch MS Word als Format zusätzlich zur Verfügung.

Visual Paradigm verbindet UML-Konformität mit wichtigen Arbeitstechniken wie textueller Analyse oder der Modellierung relationaler Datenbanken. Visual Paradigm steht unter Windows, Linux/Unix und Mac zur Verfügung und ist in führende IDEs wie Eclipse, .NET, JBuilder und viele andere integriert. Verschiedene Editionen adressieren verschiedene Anforderungen und sichern eine kostengünstige Lösung.

Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von UML-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt.
Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf visual-paradigm.com

BCS – Dr. Jürgen Pitschke ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. BCS ist der Partner von Visual Paradigm für Europa und bietet neben dem Produktsupport Training und weitere Dienstleistungen für die Visual Paradigm Suite.
Weitere Informationen finden Sie auch aufvisual-paradigm.eu.

Artikel von W. Janssen - Mi, 08.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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dieapothekenhelfer - Neues Portal für Preisvergleiche


Anfang November wurde eine neue, sehr hilfreiche und nützliche Seite im Web freigeschaltet, die "dieapothekenhelfer.de"

Die Mannheimer Herausgebergruppe versteht ihr neustes Produkt als ein neutrales und unabhängiges Online-Portal zum direkten und tagesaktuellen Preisvergleich von verschreibungsfreien Medikamenten, Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukten angebundener Apotheken. Die Kunden können von erheblichen Kosteneinsparungen beim Online-Preisvergleich profitieren. Aus der leicht zu bedienenden Suchfunktion erfolgt die Bestellung der ausgewählten Medikamente bei der günstigsten Apotheke durch direkte Weiterleitung auf deren Bestellseite.

Die genauere Prüfung lässt erkennen, dass das neue Preisvergleichsportal dem potenziellen Kunden tatsächlich auch helfen kann, das richtige Medikament bzw. das für ihn beste Pflegeprodukt zum günstigsten Preis zu finden. Nach Eingabe der gesuchten Medikamente, Pflegeprodukte oder Nahrungsergänzungen ermöglicht die integrierte Vorschlagsfunktion im Suchfeld ein leichtes Auffinden des richtigen Präparats.

Darüber hinaus erhält der Ratsuchende ausführliche Produktinformationen über die Zusammensetzung sowie über eventuelle Neben- oder Wechselwirkungen der Medikamente. Schließlich dient der Kostenersparnis auch die sog. Generika-Suche, wobei das Programm dem Kunden ermöglicht, Medikamente mit gleicher Wirkung zu einem günstigeren Preis zu finden.

Vor allem Menschen mit planbarem Medikamentenbedarf, chronisch Kranke sowie Interessenten an Wellness- und Pflegeprodukten in eigenverantwortlicher Selbstmedikation erhalten mit www.dieapothekenhelfer.de ein Online-Portal, das ihnen bei der Auswahl der von ihnen benötigten Produkte von großem Nutzen sein kann, angesichts der rund 300.000 verschiedenen Präparate und etwa 1500 lizenzierten Online-Apotheken eine schon unabdingbare Notwendigkeit. Mittlerweile kaufen schon neun Prozent der deutschen Online-Shopper Medikamente im Internet, rund 24 Prozent planen es in Zukunft zu tun.

Seit der Freischaltung vor gut einer Woche haben sich bereits zehn Apotheken bei den Apothekenhelfern registriert und nehmen am dem Preisvergleich teil.

Artikel von W. Janssen - Mo, 06.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Radiosender entdecken das 'Web 2.0'


"Web 2.0" ist eigentlich ein Marketingbegriff mit dem eine qualitative Weiterentwicklung des WWW zu neuen, interaktiveren Anwendungen hin beschrieben werden soll. Hintergrund sind eine Reihe bekannter Techniken, die auch unter dem Begriff AJAX zusammengefasst werden. Diese ermöglichen es, dass man Anwendungen schreiben kann, die sich annähernd wie klassische Computerprogramme verhalten. D.h. statt träge ganze HTML-Seiten zu laden, können sie einzelne Teilbereiche des Bildschirms asynchron aktualisieren.

Mit Web-2.0-Anwendungen soll die interaktive Zusammenarbeit von Nutzern innerhalb vom Communities genutzt werden, um einen Mehrwert für alle Teilnehmer zu erzielen. Beispiele sind virtuelle Landkarten und Globen, die mit geografischen Informationsdiensten angereichert werden können, Bildersammlungen, die von den Nutzern verschlagwortet werden oder Newsfeeds, die von der Community selbst redaktionell betreut werden. Mehr und mehr sind auch Anbieter vertreten, die Büroanwendungen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Gruppenterminkalender über das Web anbieten.

Nun haben auch die Radiosender das "Web 2.0" für sich entdeckt. So startet der Radiosender "Deutschlandradio Kultur" ein interaktives Sendekonzept. Nach Angaben des Senders wird dieses Konzept aus zwei Modulen bestehen: Auf dem Onlineportal "blogspiel.de" können Radio- Internet-Kolumnisten (Audioblogger) und freie Hörspielmacher ihre Beiträge veröffentlichen. Besucher der Seite können wiederum abstimmen, welcher Beitrag im Radio laufen soll. Ein wöchentliches Magazin (samstags 16.30 Uhr) im Deutschlandradio Kultur stellt diese vor und widmet sich der Sphäre der Blogs und Podcasts, den interaktiven Internetjournalen und dem Produzieren und Anbieten von Medienbeiträgen über das Internet.

Diese Woche haben auch die Beratungsagentur "Informa Telecoms and Media" und das "Mobile Entertainment Forum" (MEF) ein entsprechendes "web 2.0" für die Mobilfunkindustrie empfohlen. In einer Veröffentlichung dazu hieß es: Eine aktuelle Erhebung hätte ergeben, dass ein hohes Potential an so genantem "User-generated-Content" im Bereich Videoportale mit mobilen Endgeräten besteht. Schon allein die Entgelte für die Datenübertragung versprächen hier hohe Umsätze. Der Marktwert für die beiden Segmente wird bis 2011 zusammen auf rund 10,3 Milliarden Euro anwachsen, so die Analysten. In den nächsten fünf Jahren ließe sich dabei, im mobilen Sektor, ein Wert von rund einer Milliarde Dollar erzeugen.

Heute meldet die Nachrichtenagentur Reuters, dass der weltweit größte Video-Portal-Betreiber "YouTube" plant, seine Dienste zukünftig auch für Handys anzubieten. Es heißt, das Unternehmen möchte binnen eines Jahres sein Portal auf eine mobile Plattform übertragen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 03.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Englisch dominiert das Internet


Haben Sie schon einmal versucht, die HTML-Tags mit plattdeutschen Attributen zu versehen? Oder wie wär’s mit Türkisch, Italienisch, Französisch, Spanisch? -NEIN- ! Das Internet wird von der englischen Sprache dominiert. Das gilt sowohl für die meisten Script-Sprachen als auch für die Programmiersprachen.

Die Teilnehmer des in Griechenland (Vouliagmeni bei Athen) tagenden UN-Internet-Forums hat dieses Problem aufgegriffen und vor der Dominanz der englischen Sprache im Internet gewarnt. Der vorherrschende Gebrauch der englischen Sprache im World-Wide-Web könne dazu führen, dass Jahrtausende altes Kulturwissen verloren gehe, sagten einige der mehr als tausend Experten. Rund 90 Prozent der 6000 benutzten Sprachen seien im Internet nicht vertreten, sagte beispielsweise der Japaner Yoshinori Imai.

Die Sprachgewohnheiten und das kulturelle Wissen aus Ländern wie Kolumbien und Senegal, die für Bildung und Wissenschaft genutzt werden könnten, würde niemals eine weitere Verbreitung finden. Das könne zum Aussterben von Sprachen führen. "Jedesmal, wenn eine Sprache stirbt, verschwindet eine Vision von der Welt", sagte Adama Samassekou, Präsident der Afrikanischen Akademie für Sprachen in Mali.

Wenn versucht werde, nicht-englischsprachige Internetseiten zu schreiben, hätten die Nutzer in vielen Ländern Probleme mit der Programmiersprache HTML, die weitgehend englisch-basiert sei, sagte Bernard Benhamou vom Institut für Politische Wissenschaften in Paris. "Ein großer Teil der Welt bleibt ohne Stimme, weil er an den Informationen nicht teilhaben kann", kritisierte Samassekou.

Eigentlich haben die Teilnehmer aus 90 Ländern, auf dem viertägigen Forum, weitaus brisantere Themen zu bewältigen. Vorwiegend soll es in diesem Jahr um mögliche Schutzvorkehrungen gegen Internet-Betrüger gehen; es soll das Thema "Freier Zugang zum Internet für Bürger auf der ganzen Welt" behandelt werden und man will sich mit der Spam-Problematik bei E-Mails beschäftigen.

An der Konferenz nehmen neben Vertretern von Regierungen, internationalen Organisationen und Konzernen wie Microsoft, Google oder Yahoo auch Wissenschaftler und Menschenrechtsaktivisten teil.

Artikel von W. Janssen - Fr, 03.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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33 Prozent der Deutschen kommen nicht ins Internet


In einer Studie des Marktforschungsinstitutes "Academic Data" wollen die Analysten herausgefunden haben, dass gut ein Drittel aller Deutschen keine Möglichkeit sehen, ins Internet zu kommen. Nicht alle, die einen Internet-Zugang haben, nutzen es auch: 6 Prozent erklärten, zwar die Möglichkeit zu haben, aber trotzdem nicht ins Internet zu gehen. Von den Personen, die keine Möglichkeit sehen, ins Internet zu kommen würde der Frauenanteil bei 45 Prozent und der Männeranteil bei 24 Prozent liegen.

Männer sind dabei deutlich häufiger online als Frauen. Während 63 Prozent der Männer täglich surfen, liegt der Anteil der Frauen nur bei 46 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Nutzer kaufen über das Internet ein. Genauso viele nutzen Nachschlagewerke und Suchmaschinen, jeder zweite beteiligt sich an Auktionsbörsen. Nur 3 Prozent der Nutzer betreiben ein Weblog, 9 Prozent lesen regelmäßig Online-Tagebücher.

In den neuen Bundesländern nutzen deutlich weniger Menschen das Internet als im Westen. So ist in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Leipzig und Chemnitz nur jeder Zweite Haushalt online. In Westdeutschland sind die Quoten mit in der Regel mehr als 60 Prozent dagegen deutlich höher. Ein Grund für die unterschiedliche Nutzungsintensität sei, dass DSL im Osten weniger verbreitet sei.

An der Umfrage im Auftrag der Hamburger PR-Agentur ZPR nahmen 1008 Männer und Frauen im Alter von 16 bis 65 Jahren teil.

Artikel von W. Janssen - Fr, 03.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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'Google Apps for Your Domain' jetzt auch auf Deutsch


Der weltweit größte Internet-Suchdienst, Google, hat sein Dienste-Paket für Unternehmen (Google Apps for Your Domain) jetzt auch in deutscher Sprache (als Beta-Version) herausgebracht.

Mit diesem Angebot können Unternehmen von Suchmaschinenanbieter gehostete Online-Dienste nach ihren Wünschen zusammenstellen und die Nutzerschnittstellen entsprechend ihrem "Corporate Design" verändern. Zur Auswahl stehen Dienste wie "Gmail", "Google Talk", "Google Calendar" oder "Page Creator".

Wie es in der Veröffentlichung heißt, sollen die Administratoren über eine einfache, übers Internet zugängliche Steuerkonsole, sowohl die Anwendungen als auch die Nutzer-Accounts, E-Mail-Verteiler oder andere Dienste einrichten können, während der einzelne Nutzer wiederum via Web-Interface einen einfachen Zugang zu seinen Diensten hat.

Für "Google Apps for Your Domain" stellt Google ab sofort eine Standard-Edition mit zwei Gigabyte E-Mail - Speicherplatz zur Verfügung, die für jeden Nutzer offen ist. Interessierte Firmen, die sich jetzt für eine Beta-Version anmelden, brauchen weder jetzt, noch in Zukunft für ihre Benutzer zu zahlen, die sie in dieser Version aufgenommen haben. Später soll eine kostenpflichtige Premium-Version für andere Business-Kunden folgen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 01.11.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Tim Berners Lee will HTML weiterentwickeln


Von dem Briten Timothy J. Berners Lee wird allgemein gesagt, dass er in den Jahren 1989/1990 einen maßgeblichen Anteil am Entstehen des World Wide Web hatte, indem er die Skriptsprache "HTML" entwickelte. HTML ist eine Sprache, mit der man Informationen auch grafisch über so genannte "Browser" darstellen kann. Hierdurch wurde für viele Internet-Besucher die "kryptische" Darstellung der Seiten einfacher und leicht bedienbar. Zusätzlich entwickelte er die Möglichkeit, durch so genannte "Hyperlinks" durch einfaches Anklicken von Links über die gesamte Webpräsenz navigieren zu können.

Nun veröffentlichte Tim Berners Lee in seinem Blog, dass er mit einer neuen Arbeitsgruppe an der Weiterentwicklung des HTMLs (SGML) arbeitet. Die Arbeit an dieser SGML-basierenden Auszeichnungssprache ruhte seit Dezember 1997, als das World Wide Web Consortium (W3C) die HTML-Version 4.01 veröffentlichte.

Normalerweise sollten dann alle weiteren Versionen der Web-Aufzeichnungssprache auf er Grundlage von "XML" (anstatt SGML) von statten gehen. So veröffentlichte das W3C im Januar 2000 XHTML 1.0 als Umformulierung von HTML 4 in die Regeln des XML. XHTML 1.1 war eine in Module aufgeteilte Version von XHTML 1.0 . Neue Funktionen brachte XHTML bisher jedoch nicht, sodass es sich nur zögerlich bei den Webdesignern verbreitet. Auch die Arbeiten an das so genannte XHTML 2 gingen und gehen nur schleppend voran.

Tim Berners Lee reagierte mit seinem neuerlichen Vorstoß auf den wachsenden Unmut unter den Webentwicklern über die Behäbigkeit des W3C. Dies hat bereits eine alternative Standardisierungsorganisation hervorgebracht, die WHAT WG, an der Mozilla, Opera und Apple beteiligt sind.

Artikel von W. Janssen - Mo, 30.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Großbritannien - Interesse an Internet nimmt angeblich ab


Die BBC in Großbritannien berichtete über eine Analyse des Marktforschungsunternehmens "Point Topic", nach der das Interesse an einem Internet-Zugang in der britischen Bevölkerung angeblich abgenommen haben soll.

In dem Bericht heißt es, dass derzeit gut 44 Prozent aller britischen Haushalte (das wären gut 11,2 Millionen) noch nicht einmal über einen schmalbandigen Internet-Zugang verfügen. Erstaunlich in der Analyse sei gewesen, dass die Zahl derer, die kein Internet-Zugang haben wollen, angeblich noch zugenommen hätte. Es heißt, noch im Jahre 2005 hätten gut 50 Prozent aller Befragten erklärt, auch in Zukunft auf das Medium Internet verzichten zu wollen. Die Analyse für das Jahr 2006 hätte ergeben, dass sich nunmehr 70 Prozent der Befragten weigern wollen, sich einen Internet-Zugang anzuschaffen.

Als Begründung der Verweigerung gaben die meisten an, weder Kenntnisse im Bereich Internet zu haben, noch können man sich vorstellen, was man mit dem Medium Internet anfangen könnte und außerdem wären den meisten die Zugangskosten viel zu hoch. Nur jeder vierte der befragten Internet-Verweigerer habe erklärt, ein ausreichendes Verständnis davon zu haben, was das Internet eigentlich ist und was man damit machen kann.

Die BBC resümiert, dass die Point Topic - Analyse nicht nach Altersgruppen aufgeschlüsselt ist, und dass das ein Grund für die ungewöhnlichen Zahlen sein könnte. Möglicherweise wurden mehr allein stehende ältere Menschen befragt, die sich durchaus vorstellen können, auch den Rest ihres Lebens ohne Web auszukommen.

Artikel von W. Janssen - Do, 26.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Ein Tag in der Geschichte - britischer Aufruf zum Blog-Eintrag


Von der British Library, der Nationalbibliothek Großbritanniens, und dem National Trust, der britischen Kulturerbe-Stiftung wurden hunderttausende von Menschen in Großbritannien aufgerufen, sich am 17.Oktober 2006 an einem Blog-Eintrag (Internet-Tagebuch) zu beteiligen. Hierbei sollten die persönlichen Ereignisse eines ganz gewöhnlichen Tages im Internet verewigt werden, um einen "Schnappschuss des alltäglichen Lebens zu Beginn des 21. Jahrhunderts für die Nachwelt zu liefern".

Fiona Reynolds, Leiterin des National Trust, der BBC ist überzeugt: "Das Ergebnis wird ein 'faszinierendes Archiv der Sozialgeschichte' sein. Der Historiker Dan Snow meinte: "Was die Menschen an einem ganz normalen Tag gemacht haben, werde Geschichtswissenschaftler einmal sehr interessieren. Nicht jetzt, aber hunderte Jahre in der Zukunft".

Artikel von W. Janssen - Mi, 18.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Apple - 10$ pro verkauften iPod im Kampf gegen AIDS


Der US-amerikanische Computerhersteller, Apple, hat für seinen sehr erfolgreichen iPod-Player eine Produktkampagne ins Leben gerufen und wirbt: "Von jedem verkauften iPod-Gerät gehen 10 US-Dollar an die Hilforganisation "The Global Fund" (Der Globale Fonds), die in Afrika AIDS, Tuberkolose und Malaria bekämpft. Auf der deutschen Seite nennt Apple allerdings keinen festen Betrag, sondern schreibt nur von einem "Teil des Kaufpreises". In Deutschland ist das Gerät etwas teurer, denn auf der amerikanischen Seite wird der Musikplayer für 199 US-Dollar angeboten, in Deutschland für 199 Euro angeboten.

Der Globale Fonds ist eine von den G8-Staaten 2002 eingeleitete Kooperation von Regierungen, Privatunternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Er sammelt Mittel staatlichen und nicht-staatlichen Ursprungs und vergibt diese an Projekte, die von anderen Organisationen für Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge in Entwicklungsländern vorgeschlagen werden. Der Globale Fonds, der auch von der Bundesregierung unterstützt wird, hat bisher 9,5 Milliarden US-Dollar eingesammelt.

Die Gates-Stiftung hat dafür bisher bereits 150 Millionen US-Dollar gespendet. Die "Bill & Melinda Gates Foundation" des Microsoft-Mitgründers und seiner Frau unterstützt den Globalen Fonds. Die Stiftung gab im August bekannt, der Hilfsorganisation innerhalb der kommenden fünf Jahre 500 Millionen US-Dollar (400 Millionen Euro) spenden zu wollen.

"Der formschöne 4 GB iPod nano (PRODUCT) RED bietet alles, was man von einem digitalen Musik-Player erwarten kann", wirbt Apple auf seiner Seite: "Ein brillantes 1,5" Farbdisplay. Bis zu 24 Stunden Batterielaufzeit. Nahtlose Integration mit der iTunes Software, die Sie Ihre CDs importieren, Songs, Podcasts und Hörbücher im iTunes Store kaufen und in wenigen Minuten synchronisieren lässt. All das befindet sich in einem widerstandsfähigen Aluminium-Gehäuse, das aller Welt zeigt, dass Sie sich (RED) angeschlossen haben."

Artikel von W. Janssen - Mo, 16.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Wikipedia China wieder frei zugänglich?


Die chinesische Regierung hat offenbar die seit einem Jahr bestehende Blockade gegen die freie Online-Enzyklopädie im Reich der Mitte wieder aufgehoben. Das geht aus einem Wikipedia-Eintrag zu früheren Blockaden hervor. In den Einträgen ist zu lesen, dass chinesische Nutzer auf der Chinese-forums.com berichtet hätten, wieder auf die Enzyklopädie zurückgreifen zu können.

Sinngemäß heißt es in den Einträgen, die Blockade sei deswegen aufgehoben worden, weil die chinesische Regierung offenbar nun in der Lage ist, einzelne Wikipedia-Einträge, die sie als "kritisch" einstuft, ausfiltern zu können. Unter anderem geht es hierbei um Themen wie Beiträge zu Talun Gong oder das Tian'anmen-Massaker.

Mitte September dieses Jahres hatte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales in einem kritischen Beitrag zum Google-Engagement in China noch den neutralen Charakter des Online-Nachschlagewerkes bekräftigt. Seinerzeit hieß es, die Wikipedia sei weder eine Protestseite noch ein Versammlungsbecken für Dissidenten. Andererseits könne die chinesische Regierung nicht erwarten, dass kritische Beiträge oder heikle Themen des Landes zensiert bzw. entfernt werden.

Artikel von W. Janssen - Do, 12.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Google zahlt für Online Video-Seite 'YouTube" 1,3 Mrd. Euro


In gerade einmal zwei Jahren haben die Gründer die Gründer Chad Hurley und Steve Chen des Online-Videoportals "YouTube" es geschafft, das sich rund 40 Millionen Besucher pro Tag rund 100 Millionen Videos und Kurzclips ansehen. Täglich werden rund 65.000 neue Clips hochladen. Die Attraktivität dieses Portals war für den größten Suchmaschinenbetreiber, Google, dann auch so hoch, dass sie das Unternehmen jetzt für 1,65 Milliarden US-Dollar (rund 1,3 Milliarden Euro) aufkauften.

Dem Wall Street Journal zufolge soll in der vergangenen Woche auch Google-Konkurrent Yahoo Interesse an YouTube bekundet haben. Weiter heißt es, das Videoportal habe zudem zuvor ein niedrigeres Angebot von Google abgelehnt.

In einer dpa-Meldung heißt es heute: Beide Unternehmen hätten jetzt der Transaktion zugestimmt. Die Übernahme soll im vierten Quartal 2006 abgeschlossen sein. YouTube soll als Marke bestehen bleiben und weiter alle 67 Beschäftigten behalten (darunter natürlich auch die Gründer Chad Hurley und Steve Chen).

Mit einem geschätzten Anteil von 46 Prozent im August ist YouTube der populärste Dienst dieser Art im wichtigen US-Markt. Googles eigenes Videoangebot kommt auf 23 Prozent. Computer-Nutzer verbringen immer mehr Zeit damit, sich Videos im Internet anzusehen. Diese Zeit verlieren traditionelle Werbeträger wie das Fernsehen.

Von den beiden Gründern gibt es mittlerweile eine eigene Videobotschaft, in der sie die Übernahme des Portals durch Google erklären. YouTube-Gründer Chad Hurley (29) kündigte auch an, auf der Website solle in nicht so ferner Zukunft "jedes Musikvideo, das jemals gedreht wurde", zu finden sein.

Google teilte mit, beide Unternehmen hätten bereits eine Liste erstellt, um das Videoangebot und die Suchmaschine miteinander zu vernetzen. So sollen bald die YouTube-Videos auch in den Google-Suchergebnissen aufgeführt werden.

Analysten erwarten nun, dass die Google-Wettbewerber mit dem Kauf anderer Videoanbieter nachziehen werden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Analyst Anthony Noto von Goldman Sachs sagte, neben E-Mail und Suchmaschine werde wohl das Videoangebot zum dritten zentralen Internetangebot werden.

Erst im August hatte Sony den kleineren YouTube-Konkurrenten Grouper für 65 Millionen Dollar gekauft.

Artikel von W. Janssen - Di, 10.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Konsumenten sind über moderne Technik frustriert


Einigermaßen geübte PC-Nutzer können sich gar nicht vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die sogar Probleme haben, den Einschaltknopf vom PC zu finden. Viele PC-Nutzer mit Windows-Betriebssystemen schütteln zwar unverständlich mit dem Kopf, warum man zunächst den "Start"-Button betätigen muss, um den Rechner wieder auszuschalten und logisch ist es schon mal gar nicht; doch man hat sich arrangiert und es einfach mal als Fakt akzeptiert.

Dieses einfache Hintergrundwissen hat aber der "gemeine Treckerfahrer" nicht und Logik hilft dort auch nicht weiter. Was ist denn bitte schön ein Betriebssystem und wieso Startknopf beim Ausschalten? Weshalb heißt der Internet Explorer "Internet-Explorer" und wieso sprechen viele davon, dass man mit diesem Ding Internetseiten aufrufen kann, wenn es die Baumstruktur auf dem PC anzeigt? Was bitte ist ein Browser, wo ist der Unterschied zwischen Arbeitsspeicher und Festplattenspeicher, was ist eine Schnittstelle, wieso parallel und dann seriell, was ist ein Port, RAM, ROM, Laufwerk, Prozessor, Provider, Server, Programm, Datei, Multimedia, Analog oder ISDN und was hat das mit dem PC zu tun?

Viele und tausend andere Fragen hat der "gemeine Treckerfahrer", die er zumeist nicht ausreichend und verständlich erklärt bekommt und dann hilft nur noch eines: Resignation.

Technik-Freaks und Diensteanbieter verstehen die Probleme des "gemeinen Treckerfahrers" nicht und nur all zu oft heißt es dann: "Ja, wenn man sich einen PC kauft, dann sollte man sich schon mit der Technik vertraut machen, sonst soll er einfach fortbleiben!" UND - Die Diskrepanz zwischen Technik-Freaks und Laien wird immer größer: 3-Megapixel-Kamera, Auflösung, TFT, Bluetooth, GSM, GPRS, UMTS, WiMAX, HSDPA, Hotspot, ADSL, VDSL, MBit/s, Kilobit, Kilobyte, Megabyte, Gigabyte, Terra. Was ist denn bitte Auflösung, was ist Pixel, Digital-Zoom, Slider-Handy und wo ist der Unterschied zwischen einem Riegel-Handy und einem Barren-Handy und was heißt das denn?

Video on Demand, Triple-Play, 3DSL, Modem, Router, Switch, IPTV, VoIP, WLAN, Prepaid, Postpaid, Handy-Flat, Sprach-Flat, Daten-Flat, MMS, Black-Berry, PIN, SIM und SIM-LOCK? Der "gemeine Treckerfahrer" fühlt sich von all diesen Bezeichnungen einfach erschlagen und viele sind auch tatsächlich nicht in der Lage, all diese Bezeichnungen geistig zu erfassen, zu verstehen und sie dann noch in Verbindung zueinander zu bringen.

Zu diesem Ergebnis kommt - oh welch ein Wunder - auch eine TNS-Studie, die im Auftrag von dem Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister "Accenture" erstellt wurde. Sie wurde im Frühjahr 2006 in acht Ländern in Form einer Onlinebefragung durchgeführt. Jeweils zwischen 800 und 1600 Konsumenten nahmen daran teil. Dabei geben die Ergebnisse Auskunft über die Meinung der Konsumenten in den USA, Deutschland, Italien, Japan, Kanada, Korea, Taiwan und China.

Aber auch selbst diese Studie ist noch falsch, denn es wurde eine Online-Befragung durchgeführt, das heißt, es wurden Menschen befragt, die sich bereits mit der neuen Technologie beschäftigen und schon soweit fortgeschritten sind, dass sie selbst eine Online-Befragung komplett beantworten konnten.

Sei es aber, wie es sei. Im Ergebnis heißt es trotz der Befragung von Menschen, die sich bereits mit der neuen Technik einigermaßen auskennen: Die Anzahl derjenigen Konsumenten nimmt zu, die von neuen Geräten und Funktionen völlig überfordert und frustriert sind. Die Hersteller von Mobiltelefonen, Digitalkameras, MP3-Playern, Spielekonsolen, Computern und Setop-Boxen für neue, interaktive Fernsehangebote stehen vor der Herausforderung, sich künftig noch stärker um ihre Kunden kümmern zu müssen.

Trotz der Begeisterung für digitale Produktinnovationen sind die meisten Konsumenten zunehmend von der Vielzahl von Funktionen oder geringer Benutzerfreundlichkeit der Geräte frustriert. Als Konsequenz gaben mehr als ein Viertel der Befragten an, Produkte zu bevorzugen, deren Nutzen sich auf nur eine Funktion beschränkt. Im internationalen Vergleich haben sogar fast die Hälfte (43 Prozent) keine Lust auf Produkte mit einer Vielzahl von komplexen Funktionen. Viele Konsumenten wünschen sich mehr Hilfestellung und würden dafür auch zahlen: In Deutschland wären 54 Prozent der Befragten bereit, bei der Installation und auftretenden Problemen einen kostenpflichtigen Kundenservice in Anspruch zu nehmen, im internationalen Vergleich sind es sogar mehr als zwei Drittel (69 Prozent).

Artikel von W. Janssen - Mo, 09.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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China weltgrößte Blogger-Nation


Trotz der starken Zensur in China ist die Blogger-Szene im Reich der Mitte nicht zu stoppen, denn China ist zur Nation der Blogger aufgestiegen. Rund 34 Millionen dieser so genannten "Tagebücher" soll es derzeit laut einer Untersuchung des chinesischen Internet Informationszentrums geben. Das sind rund dreißig Mal so viele wie noch vor vier Jahren.

Die Blogger in China haben mit einer harten Zensur zu kämpfen. Viele Adressen im Internet sind in China nicht zugänglich oder werden blockiert, wenn sie sensible politische Themen ansprechen. Bei anderen werden einzelne heikle Einträge gelöscht.

Und doch ist die Nachfrage in der Blog-Szene ungebremst: Allein das Blog der jungen chinesischen Schauspielerin und Regisseurin Xu Jinglei wurde innerhalb eines Jahres schon mehr als 50 Millionen Mal angeklickt. Bereits im Sommer war ihr Internet-Tagebuch auf den ersten Platz der Rangliste der Blog-Suchmaschine "Technorati" geklettert und gilt seither als populärster Blog der Welt. Dabei schreibt der Star lediglich von banalen Dingen wie einem Treffen mit Freunden, vom Schwimmtraining und Problemen mit dem Computer.

Im Prinzip kann jeder Chinese heute seine eigene Geschichte veröffentlichen. 7,7 Millionen chinesische Blogger gelten derzeit als "aktiv", weil sie mindestens einmal im Monat etwas in ihr Internet-Tagebuch eintragen. 75 Millionen der 111 Millionen chinesischen Internetnutzer verfolgen diese Seiten.

Die Internet-Tagebücher stehen immer noch unter der strikten Beaufsichtigung der Regierung. Aber die schiere Menge von Teilnehmern ist in China nur noch schwer zu kontrollieren. Viele Blogger verändern oder codieren die Schriftzeichen sensibler Stichworte. Li Xinde etwa, der gegen Korruption kämpft, veröffentlicht seine Berichte gleichzeitig auf 50 verschiedenen Internetseiten.

Mehr und mehr übernimmt die Blogger-Szene in einem gewissen Grad die Rolle einer freien Presse, denn immer mehr Journalisten enthüllen die Hintergründe zu ihren zensierten Storys übers Internet.

Artikel von W. Janssen - Do, 05.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Deutsche Lehrer nutzen im Unterricht selten Computer


Nach einer Studie der Europäischen Kommission setzen deutsche Lehrer im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen nur selten im Unterricht mit ein, doch im Vergleich zu ganz Europa belegen die deutschen Lehrer immerhin noch das Mittelfeld in der Ergebnisliste. Nach der nun veröffentlichten Studie soll fast jeder vierte deutsche Lehrer im vergangenen Jahr kein einziges Mal einen Computer im Unterricht verwendet haben. Von den verbliebenen 78 Prozent der Lehrer nutzten deutlich mehr als die Hälfte dieser Lehrer nur selten einen Computer im Unterricht.

Die vorhandene Ausstattung an PC-Hardware sei nicht das Problem, so die Analysten. Immerhin hätten 99,6 Prozent aller deutschen Schulen Lehr-Computer. Damit sind deutsche Schulen sogar überdurchschnittlich gut ausgestattet. Das Problem liegt bei den Lehrern selbst, denn fast die Hälfte aller Lehrer (die ohne Computer auskommen) hätten nach eigenen Angaben keine ausreichenden Kenntnisse, um einen Rechner im Unterricht sinnvoll einsetzen zu können. "Verglichen mit dem EU-Durchschnitt ist das ein deutlicher Unterschied", heißt es in dem Bericht der EU-Kommission zu ihrer Studie.

Die den deutschen Schulen zur Verfügung gestellten Internet-Zugängen, sind im Verhältnis zu vielen anderen europäischen Ländern eher schlecht. Von 27 untersuchten Ländern belegt Deutschland mit gut 63 Prozent "Breitband-Internet-Zugänge" den 21. Platz.

Für die Studie wurden im Frühjahr 2006 rund 31.000 Lehrer in den 27 europäischen Ländern befragt.

Artikel von W. Janssen - Di, 03.10.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Bringt ablehnende Internet-Technik Terrorgewalt?


Zu einem sehr skurrilen Ergebnis kommt eine Studie des US-Instituts "Pew", das insgesamt 742 Experten und Interessenvertreter zu ihrer Vision vom Internet im Jahr 2020 befragte. Hierbei waren gut 58 Prozent aller Befragten der Meinung, dass mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung des Internets, sich eine neue gesellschaftliche Gruppe von "Technik-Verweigerern" bilden wird, die aus ihrer Ablehnung des Fortschritts heraus, terroristische Aktionen gegen das Internet planen könnten. 35 Prozent der Befragten sehen darin keine Gefahr, sieben Prozent hatten dazu keine Meinung.

Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, ob das Internet des Jahres 2020 jeden Winkel der Welt erreichen oder eine Informationswelt mit zwei Geschwindigkeiten schaffen werde. Außerdem ging es um die Frage, ob das zukünftige Internet die Welt besser oder schlechter machen wird.

Die Mehrheit der Befragten (56 Prozent) geht davon aus, dass das Internet im Jahre 2020 seine weltweite Verbreitung gefunden haben wird. 49 Prozent sehen die zunehmende Transparenz der Daten von Bürgern als negativ an; 46 Prozent sehen dabei keine Probleme. Gut 52 Prozent der Befragten sehen im Internet eine Möglichkeit, Chancengleichheit zwischen den Menschen zu schaffen und allen über die Staatsgrenzen hinweg Zugang zu Informationen zu bieten. 57 Prozent rechnen mit der zunehmenden Dominanz des Englischen im digitalen Netz; andere gehen von der wachsenden Bedeutung der chinesischen Sprache aus.

56 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die zunehmende Verbreitung des Internet auch eine Steigerung der wirtschaftlichen Produktivität zur Folge hat. Die Gefahr, dass die Menschen angesichts zunehmender Automatisierung ihre Macht über die Technologie verlieren, sieht die Mehrheit der Befragten nicht.

Artikel von W. Janssen - Di, 26.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Motorola zahlt 3,9 Mrd. Dollar für RFID-Spezialist


Heute meldete das Wall Street Journal, dass der weltweit zweigrößte Handy-Hersteller, Motorola für insgesamt 3,9 Milliarden US-Doller den US-amerikanischen Spezialisten für mobile Datenerfassungslösungen, die Symbol Technologies, gekauft hat. Wie es heißt, sichert sich Motorola damit vor allem das Know-how von "Symbol Technologies" im Bereich RFID.

RFID ermöglicht die berührungslose Datenerfassung und wird Dank ständig kostengünstiger und einfacherer werdender Technologien immer beliebter. Die Funketiketten erobern daher immer mehr Anwendungsbereiche und gelten unter Marktforschern als eine der chancenreichsten Zukunftstechniken. Insbesondere als Nachfolger für die weit verbreiteten Barcodes werden RFID-Chips hoch gehandelt.

Ein RFID System besteht immer aus einem Datenträger (jeweils ein Chip und eine Antenne in einem Träger (RFID-Transponder oder Tag)) und einem Lesegerät (bestehend aus einer Antenne und einem Decoder). Zur Datenübertragung werden magnetische oder elektromagnetische Felder eingesetzt.

Die Symbol Technologies zählten bereits Mitte 2005 zu den ersten Unternehmen, die RFID-Lesegeräte auf der Basis von Windows CE vorgestellt haben. Motorola-Konzernchef Ed Zander: "Symbol Technologies bringt umfassende Erfahrungen in beiden Marktsegmenten mit und stärkt Motorolas Enterprise-Mobility-Strategie optimal."

Artikel von W. Janssen - Di, 19.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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DVD-Datenbank - Kostenlose Filmverwaltung


Access DVD-Datenbank

Die Access DVD-Datenbank ist ein DVD Info- und Verwaltungstool, welches auf der Grundlage von Microsoft Access basiert. Die Vollversion der DVD-Datenbank kann kostenlos heruntergeladen und benutzt werden. Als DVD-Datenbank Premium Mitglied (1,- EUR / Monat) kann man über 24.000 Film-Informationen laden.

Features:
• Einfaches Hinzufügen, Löschen und Bearbeiten von DVD-Informationen
• Komfortable und umfangreiche Suchfunktionen
• Import-/Export-Schnittstellen für den Datenaustausch im proprietären DVD-Datenbank-Format
• Benutzerdefinierter Export der wichtigsten Daten in den Formaten Text, XML, Microsoft Excel und Microsoft Access
• Definition eigener Filter zur schnellen Kategorisierung von DVD-Beständen
• DTP-ähnlicher Bericht-Designer für ansprechende Reports
• Verleihwesen mit Alarmfunktion
• 3 frei verfüg- und konfigurierbare Felder für eigene Informationen
• Anpassbare Dropdown-Felder
• Verwalten mehrerer, unterschiedlicher Datenbestände
• Flexibler Listen-Designer


Online DVD-Datenbank

Die Online DVD-Datenbank ermöglicht es Ihnen, Ihre Filme Online zu verwalten und anderen zur Ansicht zur Verfügung zu stellen. Als DVD-Datenbank Mitglied kann man in der Online DVD-Datenbank bis zu 250 Filme kostenlos verwalten. Als DVD-Datenbank Premium Mitglied (1,- EUR / Monat) entfällt diese Sperre.

Features:
• Online immer verfügbar
• Sie können Ihre Sammlung jeden im Web zur Ansicht zur Verfügung stellen
• Kommentare zu jeder DVD möglich. Anzeige im Web ist deaktivierbar
• 3 Rubriken für Besitz, Gesucht und Top-10
• Verleihwesen mit Alarmfunktion und Historie
• Such- und Exportfunktion
• Schutz durch einem Public Key (Passwort). Beschränken Sie den Zugriff auf Ihre O DVD-DB
• für alle aktuellen Internetbrowser

Quelle: http://www.dvd-datenbank.com

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Freigabe von Helpdesk Lösung SysAid 4.0


Die sächsische BCS – Dr. Jürgen Pitschke und die israelische Firma Ilient Ltd. geben die Verfügbarkeit der Version 4.0 der Helpdesk-Software SysAid bekannt. Neben Fehlerkorrekturen wurden wichtige neue Funktionen in die ab sofort verfügbare Version integriert.

Das SysAid Managerportal bietet IT Verantwortlichen die Möglichkeit, ständig über die Aktivitäten des Teams informiert zu sein und eventuelle Probleme zu erkennen und zu beseitigen. Wichtige Parameter können in einem Dashboard dynamisch dargestellt werden. Alle Auswertungen sind zudem individuell anpassbar. Ebenfalls erweitert wurden die Möglichkeiten Berichte zu erstellen und zu planen.

Im Endanwenderportal ist es nun möglich einen Benutzer als Supervisor einer Abteilung oder Firma zu definieren, welcher alle Anfragen der Abteilung oder Firma einsehen kann. Weitere Verbesserungen sind in allen Modulen zu finden.

BCS bietet allen Kunden und Interessenten Dienstleistungen an, wie die Begleitung bei der Einführung oder Produktschulungen. Das nächste offene Training findet am 30. Oktober 2006 statt.

SysAid ist in verschiedenen Versionen verfügbar. Eine freie Version ermöglicht den Einstieg für kleinere Unternehmen. Neben einer Lizenzversion kann SysAid auch als ASP-Lösung genutzt werden. Die Lizenzversion ist ab 500 Euro (inklusive ein Jahr Wartung und Update-Service) erhältlich. SysAid ist für Windows und Linux verfügbar.

Kontakt
BCS – Dr. Jürgen Pitschke
Dr. Jürgen Pitschke

PF 160116, 01287 Dresden
Fon: +49 351 205026 40



Artikel von W. Janssen - Mo, 18.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Nervenbahnen entwickeln sich einseitig durch Computerspiele


Die Neue Osnabrücker Zeitung zitiert in einem Artikel den Göttinger Neurobiologen, Gerald Hüther, der davor warnt, dass der exzessive Gebrauch der neuen digitalen Medien tiefe Spuren im Gehirn hinterlässt. So würde gerade bei Kindern und Jugendlichen die Region im Gehirn, die für die Daumenbewegung verantwortlich ist, seit zehn Jahren immer größer werden.

Gemeint ist die Freizeitbeschäftigung von vornehmlich Kindern, die Steuerungs-Sticks bei elektronischen Spielzeugen, wie beispielsweise beim "Game-Boy" oder im Mobilfunkbereich durch das ständige Tippen einer SMS, automatisch den Daumen zur ausschließlichen Bedienung dieser Funktion benutzen. Diese permanennte und intensive Nutzung des Daumens hätte dazu geführt, dass sich das Gehirn entsprechend strukturiert. Hüther spricht in diesem Zusammenhang von der "Bildung neuer Autobahnen". Anfänglich dünne Verbindungswege im Gehirn würden durch intensive Nutzung immer dicker. "Die sind dann so beschaffen, dass man, wenn man einmal drauf kommt, nicht wieder runterkommt", erläuterte der Wissenschaftler. Betroffene müssten nur einen Computer sehen, schon hätten sie das Bedürfnis, sich davor zu setzen.

"Mit jeder Stunde, die Kinder vor dem Computer verbringen, fehlt ihnen eine Stunde, um ihr Gehirn für die Anforderungen im wirklichen Leben weiterzuentwickeln", mahnt Hüther. Ähnlich wie konkrete Tätigkeiten beim Computerspiel würden auch die virtuellen Vorstellungswelten von den Kindern aufgenommen und verinnerlicht. "Ist dieser Prozess weit fortgeschritten, finden sich die Kinder und Jugendlichen in der realen Welt nicht mehr zurecht."

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Gut 50 deutsche Provider unterstützen bereits IPv6


Beim Deutschen Commercial Internet Exchange (DE-CIX) zeigt man sich optimistisch, dass in näherer Zukunft der Durchbruch zum so genannten "IPv6" geschafft sein wird. "Von den 200 am deutschen Internet-Austauschknoten DE-CIX angeschlossenen Internetprovidern unterstützen bereits mehr als 50 das Internetprotokoll der nächsten Generation IPv6", berichtet Frank Orlowski, Director Business Development beim DE-CIX.

Derzeit bietet der DE-CIX interessierten Providern kostenlose IPv6-Anschlüsse an seiner Plattform an. Laut Orlowski sind auch viele deutsche Internetprovider bereits darauf vorbereitet, Dienste basierend auf IPv6 anzubieten, auch wenn die DE-CIX-Kunden mit IPv6 derzeit noch keine nennenswerten Umsätze erzielen. Orlowski geht davon aus, dass sich dies in den nächsten drei bis fünf Jahren massiv ändern wird.

Experten haben jedoch vielfach kritisiert, dass die Internet Provider der Umstellung auf IPv6 nicht allzu hohe Priorität einräumen, da durch "Notbehelfe" wie NAT der Adressraum von IPv4 problemlos erweitert werden kann und somit noch für längere Zeit kein Notstand in Sicht ist. Vor allem aber würden die Provider vor den nicht unerheblichen Infrastruktur-Investitionen zurückschrecken, die mit der Umstellung auf IPv6 einhergehen.

IPv6 ist die 1997 beschlossene Version 6 des Internet Protocoll (IP), die z.B. wesentlich mehr Adressen vergeben kann als IPv4. Anfang der 1990er Jahre gab es mehrere Vorschläge für ein neues Protokoll, die miteinander konkurrierten und von denen jeder seine Vor- und Nachteile hatte. Ab 1993 wurden diese Ideen unter dem Namen IPnG zusammengefaßt, wobei man versuchte, die Vorteile der einzelnen Papiere zu übernehmen und bestehende Nachteile zu beseitigen. Pro Quadratmillimeter Erdoberfläche stehen durch IPv6 ca. 667 Billiarden, pro Mensch 6,5*1028 Adressen bereit. In den Jahren 1995 und 1996 erschienen die ersten Entwürfe unter dem Namen IPv6, welche 1997 zum Draft Standard erklärt wurden.

Artikel von W. Janssen - Mi, 13.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Papst Besuch live im Internet Fernsehen bei k-tv


Will man Fernsehen über das Internet empfangen, so braucht man nicht zu warten, bis die Telekom ihr VDSL-Netz aufgebaut hat. Kurz vor dem Papst-Besuch in Deutschland ist ein Pilotprojekt gestartet, in dessen Rahmen man das Fernsehprogramm live über das Internet sehen kann.

Im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz ist in Dornbirn am Bodensee der Fernseh-Sender k-tv.at beheimatet. Es handelt sich dabei um einen katholischen Kultursender, dessen Programm hauptsächlich aus der Übertragung von Liturgie und Gebet besteht. Daneben gibt es Lebens- und Gesundheitsberatung, Kinder- und Jugendsendungen, Kultur- und Dokumentarfilme sowie Musikmagazine. Der Sendebetrieb finanziert sich nicht aus Kirchensteuermitteln, sondern aus Spenden der Zuschauer sowie Sponsoren.

Er war bisher über den Satelliten Astra und etliche Kabelnetze zu empfangen und existiert seit 1999. Rechtzeitig zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland gibt es seit dem 1. September 2006 im Rahmen eines Pilotprojektes die Möglichkeit, den Sender auch weltweit über das Internet zu empfangen. Es steht sowohl ein Stream für den Windows Media Player als auch ein Stream für den VLC Media Player (Mac, Linux) zur Verfügung. Der Stream für den VLC-Player besitzt aufgrund des anderen Codec eine bessere Qualität als der Stream für den Windows Media Player.

Auf einer einer Übersichtsseite kann der Sufer verschiedene Live-Streaming Kanäle je nach dem von ihm verwendetem Betriebssystem auswählen. Es steht jeweils ein Kanal mit einer auf die Geschwindigkeit der zur Verfügung stehenden Internet-Anbindung (mobil, analog/ISDN, DSL) mit einer darauf abgestimmten Datenrate bzw. Bildschirmgröße zur Verfügung.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 11.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Verbraucherzentrale klagt gegen Schmidtlein


Wer kennt sie nicht, die Brüder Schmidtlein aus dem südhessischen Örtchen Büttelborn? Täglich erreichen uns E-Mail-Anfragen von verzweifelten Kindern, Jugendlichen, Eltern oder gar Lehrer und alle beklagen sich über Internet-Abos, die irrtümlich ausgelöst wurden und sie nun nicht wissen, wie sie aus dieser Kostenfalle wieder herauskommen sollen. In den E-Mails wird immer wieder ein Name genannt, nämlich die Schmidtlein GbR. Genannt werden dabei immer wieder Webseiten wie beispielsweise hausaufgaben.de (zwischenzeitlich hausaufgaben-heute.com), vornamen-heute.com, lehrstellen-heute.com, tattoo-heute.com odersternzeichen-heute.com.

Nachdem der Bundesverband der Verbraucherzentralen im März 2006 bereits versucht hat, gegen 16 Internet-Angeboten der Brüder durch Abmahnungen vorzugehen, folgt nun ein Gerichtsverfahren. Das teilte der Bundesverband gestern in Berlin mit. Der Bundesverband wirft dem Unternehmen vor, vor allem Kinder und Jugendliche auf rund 20 Internet-Präsenzen mit trügerischen Lockangeboten geschädigt und dadurch Millionengewinne gemacht zu haben.

Auch die Wetzlarer Neue Zeitung (WNZ) berichtete gestern über die Firma Schmidtlein. Hiernach soll bereits die Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen die Firma ein Ermittlungsverfahren eingeleitet haben. Laut WNZ sollen der Staatsanwaltschaft bereits mehrere hundert Strafanzeigen gegen das Unternehmen "Andreas & Manuel Schmidtlein GbR" vorliegen. Der Großteil der Anzeigen-Erstatter gibt laut Staatsanwaltschaft an, den Hinweis auf die entstehenden monatlichen Kosten sowie die vertragliche Bindung nicht gesehen zu haben. Andere Betroffene sagten, sie hätten die Internetseite gar nicht besucht und dennoch eine Rechnung des Unternehmens erhalten. Zudem werden nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Anwaltsschreiben im Auftrag der Firma verschickt, in denen mit rechtlichen Konsequenzen gedroht wird, sollte die Gebühr nicht beglichen werden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs, der Nötigung und der Erpressung, heißt es weiter in der WNZ. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt laufen seit Beginn des Jahres. In den vergangenen zwei Monaten sei die Zahl der eingegangenen Anzeigen erheblich gestiegen.

Inzwischen weist das Unternehmen auf den Starseiten prominent darauf hin, dass sich der Nutzer nach einer "Testphase" automatisch zu einem zweijährigen Abonnement verpflichtet, das ihn 168 Euro kostet. Keine Testzeit wird den Kunden aus Österreich eingeräumt, wie beispielsweise auf vornamen-heute.com und anderen Websites zu finden ist.

Artikel von W. Janssen - Fr, 08.09.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Japan - Brandunfall mit Apple-Notebook


In der vergangenen Woche wurde darüber berichtet, dass der US-amerikanische Hersteller Apple insgesamt 1,8 Millionen Notebook-Akkus wegen Überhitzungs- und Feuergefahr zurückgerufen hat und nun scheint es einen ersten Brandunfall gegeben zu haben. Das wenigstens veröffentlichte das japanische Wirtschaftsministerium.

Nach der Veröffentlichung soll in Japan ein Apple-Notbook wegen eines schadhaften Sony-Akkus sich zunächst überhitzt und dann Feuer gefangen haben. Wie bei den von Dell zuvor zurückgerufenen 4 Millionen Geräten sind die vom japanischen Konzern Sony hergestellten Lithium-Ionen-Akkus auch das Problem bei Apple. Der Eigentümer des Notebooks soll sich leicht an den Händen verletzt haben. Nach Medieninformationen soll es sich bei dem Gerät um ein iBook G4 handeln.

Die japanische Regierung hat Apple zu einem entsprechenden Bericht aufgefordert. Wie viele Notebooks in Japan von diesem Problem betroffen sind, ist nicht bekannt.

Artikel von W. Janssen - Di, 29.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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eLearning Kurs - angewandtes Wissensmanagement für KMUs


Community4you bietet nach erfolgreicher Unterstützung eines 6 monatigen Präsenzkurses und nach der Optimierung über ein Buchprojekt den eLearning Kurs zum „Angewandten Wissensmanagement für KMUs“ von Dirk Liesch und Kathleen Kortus nun auch separat an. Der Kurs wird von Jacqueline Paczko als Tutorin betreut.

Eingebettet in eine Wissensgesellschaft, stellt sich für viele, auch KMU, immer wieder die Frage, wie sie das Unternehmenswissen noch effektiver nutzen können. Daher müssen geeignete Methoden zur Verfügung stehen, um genau dieses Unternehmenswissen zu erfassen, zu klassifizieren und nutzbar zu machen.

Welche Ziele verfolgt dieser Kurs über angewandtes Wissensmanagement für KMU?

1. Er vermittelt geeignete praktisch anwendbare Lösungen und Methoden für KMU.
2. Die Verständlichkeit der Beispiele wird durch die Gliederung in unternehmenstypische Einzelkomponenten (Methoden, IT-Lösungen) verstärkt.
3. Die verschiedenen Module lassen einzeln und als Gesamtheit einen nachvollziehbaren Nutzen und ein klares Bild beim KMU-Unternehmer entstehen.
4. Der Nutzer ist nicht an ein chronologisches Vorgehen gebunden, sondern kann einzelne Kapitel des Kurses nach Wunsch bearbeiten.

Für die Autoren des Kurses stand Einfachheit, Prägnanz und sofortige Umsetzbarkeit im Vordergrund - genau das zeichnet einen Kurs für angewandtes Wissensmanagement aus.

Eingebettet in eine Wissensgesellschaft, in der wir angelangt sind, stellt sich für viele, auch kleine und mittelständige Unternehmen, immer wieder die Frage, wie sie das Unternehmenswissen noch effektiver nutzen können. Daher müssen geeignete Methoden zur Verfügung stehen, um genau dieses Unternehmenswissen zu erfassen, zu klassifizieren und nutzbar zu machen.

Viele Methoden, deren wissenschaftlicher Hintergrund unumstritten ist, lassen sich in KMU aufgrund der zeitlichen, personellen und materiellen Ressourcen nicht umsetzen. In diesem Kurs stellen wir deshalb auch effektive Methoden zur Erfassung des Unternehmenswissens vor. Die jahrelange Erfahrung, Auseinandersetzung und Optimierung der Methoden hat uns gezeigt, dass es auch für KMU inzwischen rentabel ist, in die Ressource Wissen zu investieren.

Die enge Verzahnung von Wissensmanagement und weitgehend selbstorganisierter Mitarbeitereinarbeitung, Schulung und Weiterbildung findet Ausdruck in den Kapiteln „Personalauswahl & Teamentwicklung\" und „E-Learning\". „Enterprise Information Portal und Application Service Providing\" gibt dem Nutzer das Wissen an die Hand, welches ihm ermöglicht, richtige Entscheidungen bei der technischen Unterstützung und Umsetzung zu treffen. Auch mit dem geringen Budget eines KMU muss eine zukunftssichere effiziente technische Lösung (Plattform) möglich sein.

Ein wirtschaftlich sehr relevanter Bereich der Wissensnutzung und Verbreitung, der auf den ersten Blick nicht mit Wissensmanagement in Verbindung zu stehen scheint, entspricht dem Kapitel „Onlinemarketing und -vertrieb\". Aufgrund der hohen ökonomischen Relevanz, vor allem für KMU, und dem sehr günstigen Aufwand-Nutzen-Verhältnis wurde diesem Thema ein eigener Abschnitt gewidmet.

Egal, ob Sie als Nutzer nur einzelne Komponenten oder Methoden dieses Kurses einsetzen oder nach und nach eine Gesamtlösung für ihr KMU einführen, Sie werden überrascht sein, wie einfach die Umsetzung von Wissensmanagement in der Praxis sein kann.

Der Kurs beruht auf dem originalen Inhalt von Dirk Liesch und Kathleen Kortus. Die betreuende Tutorin Jacqueline Paczko hat aktiv am Erstellungsprozess dieses Kurses mitgewirkt und ist Spezialistin in der tutoriellen Betreuung von Online Kursen. Weitere Kurs- und Buchungsinformationen finden Sie unter:
http://www.open-academy.com

Artikel von W. Janssen - Fr, 25.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Blogs beeinflussen Werbung und Verbraucherverhalten


Nach Meinung des "Web 2.0-Evangelisten", Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach wird die sprunghafte Zunahme von Blogs auch die PR-Werbung sowie das Verbraucherverhalten beeinflussen. Lünenbürger-Reidenbach meinte gegenüber der dpa/gms: "Private Meinungen bekommen eine gewisse Relevanz. Wer über eine Internet-Suchmaschine beispielsweise Informationen zu einem bestimmten Handy sucht, gelange schon heute oft schneller zu einem privaten Blog-Kommentar als zur offiziellen Homepage des Herstellers."

Weiter meinte der PR-Experte: "Studien haben ergeben, dass auch diesen Privatmeinungen ein sehr großes Vertrauen entgegengebracht wird. Wenn ich weiß, dass der Betreffende oft über Handys schreibt oder viele zustimmende Kommentare hat, vertraue ich ihm auch." Schafft es ein Blogger gar, dass seine Ansicht auf vielen anderen Blogs verlinkt wird, seien schnell Tausende Leser erreicht.

Nach Meinung Lünenbürger-Reidenbachs seien Unternehmen gut beraten, wenn sie regelmäßig Blog-Einträge beobachten, da gerade Blog-Autoren und Leser für die Firmen sehr interessant sein können. Wer regelmäßig Blog-Einträge zu bestimmten Themen liest, bekomme sozusagen die "Kneipengespräche" der Verbraucher mit.

Vollkommen inakzeptabel seien allerdings Versuche von Firmen, Blogs mit Werbung 'zuzupflastern', oder mit eigenen künstlichen Beiträgen zu versuchen, sich als Firma gut darzustellen. Vereinzelt hätte es Fälle gegeben, in denen Mitarbeiter einer Firma anonym positive Kommentare zu ihrem Unternehmen in einem Blog untergebracht hätten. "Eine goldene Regel lautet: Wenn du im Internet was zu sagen hast, sag, wer du bist".

Artikel von W. Janssen - Sa, 19.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Omas wollen kein Internet


Sicher kennen Sie die Geschichte von der Oma mit ihrem Waschbrett und der Waschmaschine: "So'n neumodischen Kram brauche ich nicht", hieß es früher von der Oma, wenn die Enkelkinder ihr etwas Gutes tun wollten. Dies lag dann aber nicht unbedingt an der fehlenden Bereitschaft der Damen, sondern wohl mehr an ihre Unselbständigkeit während ihres Hausmütterchendaseins.

Auch heute haben es vor allem ältere Damen noch schwer, wenn es um neuere Erungenschaften geht. Mit den kleinen "Händies" mag Oma sich noch anfreunden, wenn der Sohnemann oder der Enkel / die Enkelin das komische Ding voreingestellt hat und nur zwei Knöpfe zu drücken sind. Beim Internet hört es da dann schon auf, wie auch die zentralen Ergebnisse des (N) Onliner Atlas 2006 von der Initiative "D21" und "TNS Infratest" jetzt zeigen:

Hier heißt es: Die Internet-Nutzung in Deutschland ist zwar innerhalb eines Jahres um weitere drei Prozent auf nunmehr 58 Prozent gestiegen, doch eine digitale "Spaltung" bleibt weiterhin bestehen. Die "Offliner" sind mehrheitlich weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen -UND- werden immer älter. Das Durchschnittsalter der Nicht-Nutzer liegt derzeit bei 61,3 Jahren.

Gegenüber dem Vorjahr stieg die Internetnutzung in der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen um 3,6 Prozent auf 56,8 Prozent. Auch bei den 60- bis 69-Jährigen nahm die Internetnutzung um 3,6 Prozent auf 32,7 Prozent zu. In der ältesten Altersgruppe 70plus stieg die Zahl der Onliner nicht so stark (+ 2,4 Prozent auf 12,2 Prozent).

Die Analysten haben als Grundlage ihrer Ergebnisse mehr als 50.000 Interviews geführt und hier zeigt sich, dass der digitale Graben sich nur sehr langsam schließt. Erstmals seit 2001 sei aus dem östlichen Teil Deutschlands wieder ein größerer Zuwachs zu verzeichnen (+ 3,9 Prozent) als im westlichen Teil unserer Republik (+ 2,9 Prozent). Zwar holen die Frauen im Verhältnis zu den Männern weiter auf, doch das Verhältnis Männer : Frauen liegt immer noch bei 54 : 46 Prozent.

Artikel von W. Janssen - Do, 03.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Opera 9.01 steht zum Download bereit


Der Internet-Browser vom gleichnamigen Entwicklerteam Opera steht in der Version 9.01 zum Download bereit. Die veröffentlichte Version gilt für Windows, Mac OS, Linux und Solaris. Wie auch bei der Version 9.0 bietet der Hersteller auch diesmal eine Download-Variante inklusive Sprach-Paketen an.

Beim Setup des Browsers bietet Opera die Option, die bisher vorhandenen Installationen durch neuere Updates zu ersetzen, ohne jedoch die Einstellungen zu ändern. Hierdurch lassen sich mehrere Opera-Versionen gleichzeitig nutzen.

In der Version 9.01 wurden lediglich einige Bugfixes vorgenommen. Sie betreffen unter anderem den Newsfeed, das Suchfeld, Plug-ins und Java sowie das IMAP-Backend.

Inzwischen ist bereits die Version 10 des Browsers in Planung.

Artikel von W. Janssen - Mi, 02.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Online-Zeitungen Auswirkungen auf Print-Medien


Nach einer veröffentlichten Studie des "Pew Research Center For The People And The Press" kommen die Analysten zu dem Ergebnis: Online-Zeitungen helfen dabei, den Leserschwund aufzuhalten, und zwar ausgerechnet in der Altersgruppe, die von je her nicht für eine übermäßige Zeitungslektüre bekannt war. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen ist der Anteil der Zeitungsleser mit 29 Prozent gegenüber 1996 stabil geblieben, während er in allen anderen drei Altersklassen um jeweils mindestens 9 Prozentpunkte zurückging. Zwar haben von den Jüngsten nur 20 Prozent angegeben, eine Print-Zeitung gelesen zu haben, aber 7 Prozent haben eine Online-Ausgabe gelesen und 2 Prozent in beiden Versionen. Das hat zu dem Ergebnis geführt, dass heute mehr US-Amerikaner im Alter von 18 bis 24 Jahren Zeitung lesen als vor zehn Jahren.

Heute ist der Anteil derjenigen, die sich drei oder mehr Mal pro Woche online Nachrichten beschaffen, auf 31 Prozent angewachsen. Der Aufstieg des Internet hat aber nicht dazu geführt, dass die Nachrichtenrezeption der US-Bürger seit den 1990er Jahren insgesamt zugenommen hat – im Gegenteil: Im Mai 2006 haben 81 Prozent der 3024 Befragten gesagt, dass sie sich am Vortag mit Nachrichten aus dem Radio, Fernsehen, der Zeitung oder dem Internet versorgt haben, im Januar 1994 waren es noch 90 Prozent.

Weiter heißt es in der Studie: Nur wenige US-Bürger, die regelmäßig online sind, nutzen das Internet auch als Primärquelle für ihre Informationen, sondern eher als Ergänzung zu anderen Medien wie Fernsehen oder Zeitung. Nur wenige würden auch direkt Webseiten von Zeitungen aufrufen, sondern mehr Portale wie beispielsweise MSNBC, Yahoo oder CNN. Von diesen Portalen kommen wesentlich schneller Updates von Schlagzeilen und das wäre den Internet-Lesern wichtig.

Während Internet-Leser mehr Wert auf die zeitliche Komponente legen, schätzen die Print-Leser mehr den Entspannungsfaktor. Innerhalb von gut zehn Jahren ist der Anteil der Befragten, die angaben, am Vortag noch eine Zeitung gelesen zu haben von 58 Prozent auf 40 Prozent gesunken. Der Schwund an Zeitungslesern habe sich aber seit dem Jahre 2002 stabilisiert, heißt es in der Studie. Dies sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass Zeitungen zunehmend auch online verfügbar sind.

Artikel von W. Janssen - Di, 01.08.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Skype stellt drei neue Toolbars vor


Der bekannte Voiper-Dienst Skype hat drei neue Toolbars für Web-, E-Mail- und Desktop-Anwendungen vorgestellt. Mit den neuen Toolbars können Sprach- und Video-Verbindungen sowie Nachrichten direkt über PC-Anwendungen wie Microsoft Outlook oder dem Internet Explorer hergestellt bzw. übermittelt werden. Außerdem sollen die schon vorhandenen Toolbars demnächst nachgerüstet werden.

Die drei neuen Toolbars ermöglichen die nahtlose Integration von Skype mit den Desktop-Anwendungen - Skype-Toolbar für MS Office, Skype-Toolbar für Outlook Express und Skype-Toolbar für Thunderbird. Darüber hinaus kündigte Skype auch die Nachrüstung von zwei bereits vorhandenen Toolbars für Web-Browser an: Skype-Toolbar für Internet Explorer, Skype-Toolbar für Firefox - sowie auch eine Nachrüstung der Skype-Toolbar für Outlook.

Hat der Nutzer die kostenlose Toolbar-Software erst herunter geladen und installiert, kann der Anwender jede in einem Microsoft-Office-Dokument, einer E-Mail oder auf einer Webseite enthaltene Skype-Nummer mit einem Klick anrufen, Nachrichten an diese senden und Dateien übermitteln. Die Toolbars sind auch rückwärts kompatibel und unterstützen alle Versionen von Microsoft Office bis zu Office 2000 (Outlook/Office 2000, XP und 2003), Firefox 1.5 und 2.0 (Beta) sowie den Internet Explorer 5.5, 6.0 und 7.0 (Beta).

Artikel von W. Janssen - Fr, 28.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Visual Paradigm Suite mit deutscher Oberfläche verfügbar


Die deutsche BCS – Dr. Jürgen Pitschke und die in Hong Kong beheimatete Visual Paradigm geben die Freigabe der deutschen Sprachdatei für Visual Paradigm Suite bekannt. Unterstützt werden dabei alle Produkte der Modellierungs-Suite.

„Die Verfügbarkeit einer deutschen Oberfläche ist für viele unserer Kunden ein wichtiger Aspekt.“, so Dr. Jürgen Pitschke. „Wir sehen vor allem einen hohen Bedarf bei den Anwendungen die vorrangig von Nicht-Informatikern genutzt werden. Ein Beispiel ist der Business Process – Visual Architect für die Modellierung von Geschäftsprozessen mit der Business Prozess Modeling Notation.“

Die deutsche Oberfläche wird zukünftig als Bestandteil der Standardinstallation verfügbar sein. Ergänzt wird das Angebot durch deutsche Trainingsangebote und Tutorials, die in Kürze auch Online verfügbar sein werden.

Visual Paradigm steht unter Windows, Linux/Unix und Mac zur Verfügung. Es ist sowohl in der Industrie als auch in der Ausbildung weit verbreitet. Verschiedene Editionen adressieren verschiedene Anforderungen und sichern eine kostengünstige Lösung

Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von UML-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt.
Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf www.visual-paradigm.com

BCS – Dr. Jürgen Pitschke ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. BCS ist der europäische Partner von Visual Paradigm. Neben dem Produktvertrieb sichert BCS auch den deutschen Support und bietet Training für die Visual Paradigm Suite an.
Weitere Informationen finden Sie auch auf www.visual-paradigm.eu.

Artikel von W. Janssen - Fr, 28.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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TeamViewer Remote Support mit 350.000 Anwendern


Die Fernsteuerungs- und Präsentationslösung TeamViewer bietet eine einfache und schnelle Lösung für das Desktop-Sharing im Internet. Nach dem Start der kompakten Software kann durch Eingabe einer automatisch erzeugten Sitzungskennung eine sofortige Verbindung zu einem anderen Bildschirm über das Internet hergestellt werden, ohne dass hierfür eine Installation oder Änderungen an den Firewalleinstellungen nötig wären.

'Die großen Vorteile unserer Lösung liegen in der einfachen Bedienung, sowie den sehr günstigen Preisen, zu denen wir die Lösung anbieten können', so Dr. Tilo Rossmanith, Geschäftsführer der TeamViewer GmbH.

Mittlerweile wurde Teamviewer weltweit über 350.000 Mal installiert und gehört damit zu den größten Anbietern im Bereich Fernwartung. Die Lösung ist in acht Sprachen und zu günstigen Konditionen ab 298,- Euro verfügbar, der Einsatzbereich reicht vom Kundensupport bis zur Vertriebspräsentation unterschiedlichster Produkte und Lösungen.

Weitere Informationen sowie eine kostenlose Testversion auf den Webseiten des Herstellers unter http://www.teamviewer.com
Artikel von W. Janssen - Mi, 26.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Eurid verklagt 400 Registrare auf Doamin-Grabbing


Die für die Registrierung der so genannten .eu-Domains zuständige Non-Profit-Organisation, die European Registry of Internet Domain Names (EURid) will mit insgesamt 401 Klagen im europäischen Domainregister aufräumen. Wie die Institution gestern bekannt gab, hat sie etwa 74.000 eu.-Domains auf Eis gelegt und entsprechende Klagen bei einem Gericht in Brüssel veranlasst.

Bereits Anfang des Monats hatte die EURid die Vermutung geäußert, dass auffällig viele Registrierungen aus dem nicht-europäischen Ausland gekommen seien. Die Registrierung von .eu-Domains für Bürger und Gesellschaften aus nicht-europäischen Ländern ist nach den Richtlinien nicht gestattet, wohl aber, wenn jemand zur Registrierung aus dem Ausland tätig wird.

Betroffen von der Entscheidung sind Domains wie "hallo.eu" oder "rap.eu". "Registrare sollen die Domains nur für ihre Kunden registrieren und die Domains nicht parken, um sie später zu einem höheren Preis weiter zu verkaufen", sagte Eurid-Jurist Herman Sobrie.

Inhaber der Domains sind Firmen wie Ovidio Ltd, Fausto Ltd and Gabino Ltd. Nach Angaben der Eurid handelt es sich aber bei Inhabern und Registraren um die gleichen Personen. In der Liste der Registrare, die die Eurid auf Ihrer Website bereithält, fällt die Häufigkeit amerikanischer Unternehmen selbst Laien auf. Doch die Domaininhaber müssen Europäer sein. Die Firma Ovidio hat beispielsweise ihren Sitz auf Zypern. Das erklärt auch den merkwürdigen statistischen Fakt, dass sich bisher mehr Zyprioten als Spanier für die EU-Domains interessieren.

Derzeit sind gut 74.000 Domains mit dem Vermerk "zurückgestellt" gekennzeichnet. Nun müssen die Gerichte über die Vergabe entscheiden.

Artikel von W. Janssen - Di, 25.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Schnäppchensuche bei eBay mit der neuen Freeware aborange VertippTop


Vertippt sich ein eBay-Verkäufer bei der Beschreibung seiner Auktion, wird diese später von den meisten Bietern einfach übersehen. Das Freeware-Tool mit dem lustigen Namen »aborange VertippTop« (http://www.aborange.de) hilft völlig kostenfrei dabei, diese Schnäppchen-Auktionen aufzuspüren.

Wer sucht bei eBay schon gezielt nach einer »Pleystation«, wenn er doch eigentlich eine »Playstation« ersteigern möchte? Richtig, das tun nur die wenigsten. Das ist das große Pech für all die vielen tausend eBay-Verkäufer, die sich täglich neu bei ihrer Beschreibung einer neuen Auktion vertippen. In der Folge werden ihre Tippfehler-Auktionen vom typischen eBay-Auktionär nicht mehr gefunden. Das Resultat: Mangels Bieter gehen die hier angebotenen Waren weit unter ihrem Wert über den Tisch.

Findige eBay-Profis wissen schon lange, dass es sich lohnt, ganz gezielt nach diesen Tippfehler-Auktionen zu suchen. Und so füttern sie eBay immer wieder mit leicht fehlerhaft geschriebenen Suchbegriffen. Die »Fetsplatte« anstelle der »Festplatte« ist da ebenso gerne genommen wie die »Digitlakamera« anstelle der »Digitalkamera«. Die manuelle Suche nach Vertippern ist dabei aber ein riesiger Aufwand.

Automatische Tippfehler-Generierung
Der Freeware aborange VertippTop treibt die Tippfehler-Suche bei eBay auf die Spitze. Die Software nimmt einen richtig geschriebenen Suchbegriff entgegen und wandelt ihn selbstständig in unzählige fehlerbehaftete Suchwörter um. Diese werden automatisch an eBay weitergegeben, sobald der Benutzer auf "Suchen" klickt. Eine Ergebnisliste nennt sofort alle Treffer.

Mathias Gerlach von aborange.de: »Es ist erstaunlich, wie viele Tippfehler-Auktionen es bei eBay gibt. Da bei ihnen meist die Bieter ausbleiben, ist es möglich, diese Auktionen ohne Konkurrenz zum eigenen Schnäppchenvorteil zu entscheiden.«

Geprellt wird bei diesem kleinen Kniff niemand. Tatsächlich ist es so, dass dank aborange VertippTop viele eBay-Händler, die ansonsten leer ausgehen würden, doch noch einen halbwegs lohnenden Abschluss ihrer Auktionen feiern können.

Tipps für die Fehlersuche
Mathias Gerlach, Entwickler auch der eBay-Tools BayOrganizer, BayWatcher Pro und BayCalculator, hält sieben Tipps parat, wie der eBay-Bieter die Tippfehler-Suche besonders effektiv für sich nutzen kann. Denn: Nicht jeder Suchbegriff eignet sich auch für die Tippfehler-Suche.

1. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise des Suchbegriffs
2. Wählen Sie den Suchbegriff, den Sie auch als Verkäufer zur Beschreibung Ihrer Ware verwenden würden.
3. Zu kurze Suchbegriffe (1-4 Zeichen) produzieren häufig viele Suchergebnisse mit völlig artfremden Artikeln. Grund dafür ist, dass die Tippfehler-Varianten als kurzer Begriff oft als Silben oder Kürzel in anderen Artikelbezeichnungen vorkommen.
4. Sehr lange Suchbegriffe beschränken die Menge an Varianten, die aus technischen Gründen bei der Suche verwendet werden können.
5. Zu den besonders häufig falsch geschriebenen Begriffen gehören ausländische Markenbezeichnungen, vor allem solche aus dem asiatischen Raum.
6. Der Suchbegriff sollte nicht zu speziell sein, denn wenn schon die "normale" Suche bei eBay nur wenige oder keine Ergebnisse liefert, dann existieren meist erst recht keine Artikel mit Tippfehlern.
7. Wundern Sie sich nicht, wenn bei einigen Tippfehlersuchen auch korrekt geschriebene Artikel gefunden werden. Dies liegt daran, dass manche Artikelbezeichnung den Begriff sowohl in der korrekten als auch in einer fehlerhaften Schreibweise beinhaltet. Auch kann es der Fall sein, dass eBay Tippfehler bei der Suche automatisch korrigiert.

Artikel von W. Janssen - Mo, 17.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Nachfrage am Firefox steigt wieder


Nach Veröffentlichung der statitischen Zahlen durch die Firma "Onestat" wird klar: Die Nachfrage nach dem Mozilla-Browser Firefox steigt wieder. Niels Brinkmann, einer der Onestat-Gründer, hat den Eindruck, der Open-Source-Webbrowser Firefox gewinne nach einer Phase der Stagnation wieder an Fahrt.

Nach den veröffentlichten Zahlen liegt der Internet-Explorer von Microsoft zwar noch mit 83,05 Prozentpunkten weit vorne, doch hätte der Browser im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Mai 2006 um weitere 2,12 Prozentpunkte verloren. Demgegenüber hat die Nutzung des Mozilla Firefox um 1,14 Prozentpunkte auf 12,93 Prozent zugenommen. Mit 39,02 Prozent hat der Mozilla Firefox in Deutschland einen besonders hohen Anteil. Der Internet Explorer kommt in Deutschland auf gerade einmal 55,99 Prozent.

Der Alternativ-Browser von Apple, Safari, verlor dagegen wieder an Marktanteilen. Waren es im Mai noch 2,02 Prozent, so zeigte sich im Juni ein Marktanteil von nunmehr nur noch 1,84 Prozent. Allerdings hat der Safari-Browser in Amerika immerhin noch einen Anteil von insgesamt 3,28 Prozent.

Neben dem Firefox-Browser konnte auch Opera zulegen. Hier stieg der Anteil von Mai (0,79 Prozent) auf 1 Prozent im Juni. Opera ist mit 4,69 Prozent am stärksten in Australien vertreten. Der ehemalige Weltmarktführer Netscape dümpelt nur noch mit 0,16 Prozent auf den fünften Platz.

Artikel von W. Janssen - Di, 11.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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AOL weg von kostenpflichtigen Angeboten?


Nach Brancheninformationen aus AOL-nahen Kreisen heißt es, dass der Internet-Online-Dienst AOL erwägt, seine kostenpflichtigen Angebote wie beispielsweise E-Mail und Virenschutz künftig ohne Gebühr bereitzustellen. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner jüngsten Ausgabe.

Wie es heißt, seien die geplanten Maßnahmen ein Versuch, den rasanten Schwund der zahlenden Mitglieder zu stoppen. So hätte der Anbieter alleine im ersten Quartal 2006 insgesamt über 800.000 Kunden verloren. Seit Ende 2002 sei die Zahl der Kunden von damals 26 Millionen auf nunmehr 18,6 Millionen Kunden gesunken.

Branchenkenner schätzen, dass dieser Schritt dem AOL-Unternehmen einen jährlichen Einnahmeverlust von bis zu zwei Milliarden US-Dollar einbringen könnte. Sollte AOL seine Service-Dienste frei geben, dann könnten bis zu einem Drittel der Abonnenten die Verträge auflösen und diese zahlen immerhin monatlich gut 26 US-Dollar. Laut Wall Street Journal beabsichtigt Time Warner als Mutterunternehmen, AOL nach dem Vorbild von Google oder Yahoo zu einem durch Werbung finanzierten Internet-Portal zu machen.

Ein Strategiewechsel des Unternehmens hatte sich bereits im Jahre 2005 angekündigt. Damals nämlich hatte AOL einzelne kostenpflichtige Software-Angebote bereits frei zugänglich gemacht. Nun stehe der Konzern mit verschiedenen Breitband-Zugangs-Anbietern in Verhandlungen. Hier geht es hauptsächlich um eine gemeinsame Vermarktung von Kombi-Angeboten, wie sie Yahoo in den USA beispielsweise mit AT&T und Verizon offeriert. Eine Entscheidung über derartige Pläne will das Management von Time Warner voraussichtlich am 27. Juli bekannt geben.

Artikel von W. Janssen - Fr, 07.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Intel Capital investiert weitere 900 Mio. US-Dollar in WiMAX


Die Investitionssparte von Intel, Intel Capital, investiert weitere 900 Millionen US-Dollar in die neue Breitband-Funktechnologie WiMAX.

Gut 600 Millionen US-Dollar (rund 470 Millionen Euro) sollen dabei an den Wireless-Provider "Clearwire" fließen. Die Clearwire Corporation wurde von dem US-Milliardär Craig McCaw gegründet und beschäftigt sich mit dem Ausbau mobiler Funknetzwerke nach dem IEEE 802.16e-2005 Standard (WiMAX). Intel hatte sich bereits im Jahre 2005 finanziell bei der Clearwire Corporation eingebracht, seinerzeit waren es aber wesentlich geringere Summen.

Einen weiteren 300 Millionen US-Dollar - Schub will der Chip-Hersteller an das Unternehmen Motorola und der Investitionssparte "Motorola Ventures" leisten. Dieses Geld dient vor allem der Anschubfinanzierung zum Kauf der Clearwire-Tochter "NextNet Wireless", die bisher für den Aufbau der eigentlichen WiMAX-Netze verantwortlich war. Zukünftig will Motorola dann die Infrastruktur für den WiMAX-Provider Clearwire liefern. Wie hoch die Übernahmesumme ist, wurde allerdings nicht bekannt.

Die Partner wollen Forschung und Entwicklung weiter vorantreiben und damit dem immer noch schwächelnden WiMAX-Standard einen neuen Schub geben sowie weitere Investitionen anregen. Intel hofft, nach dem WLAN-Boom mit Centrino auch den Standardchipsatz für WiMAX zu stellen. Der Chiphersteller ist weltweit in WiMAX-Projekten engagiert und hat zuletzt den britischen WiMAX-Provider Pipex Wireless mit gegründet. "Wi-Fi ist ein essentieller Teil des Lebens vieler Menschen geworden. WiMAX kommt als Nächstes", sagt Sean Maloney, der für die Mobility Group zuständiger Intel-Manager. Bis Ende 2007 will Intel WiMAX in den Centrino-Chipsatz integriert haben.

Artikel von W. Janssen - Do, 06.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Lübeck - Kids in Media and Motion


Unter dem Motto "Kids in Media an Mation" zeigten in Lübeck Schüler aus 16 Schulen ihre selbst erarbeiteten Projekte zum Thema "digitale Medien im Unterricht". "Kids in Media an Mation" ist ein Teil des Aktionstages der Universität Lübeck. Am Projekt beteiligten sich Schulen aus Lübeck, Ahrensburg, Norderstedt, Satrup und Berlin. Unterstützt wird das Projekt, das noch bis zum Jahre 2007 läuft, von der Lübecker Possehl-Stiftung, dem Land Schleswig-Holstein und der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung.

An der Aktion haben Schüler aller Klassenstufen und aller Schularten mitgemacht, heißt es in einer entsprechenden Veröffentlichung. So gehen Schüler der 1. Klasse der Lauerholz-Grundschule in Lübeck mit PDAs in die Natur, um anhand von Bildern und Geräuschen Tiere und Pflanzen zu entdecken. Der fünfte Jahrgang des Lübecker Carl-Jakob-Burkhardt-Gymnasiums hat eine Videoinstallation zum Thema Ernährung auf den Bildschirm gebracht und vier Jahrgänge der Oberschule zum Dom haben gemeinsam eine Mathematik-Ralley durch ihre Schule erarbeitet.

"Ziel der Initiative sei es, Kinder vom bloßen Konsum wegzubringen und sie zu ermuntern, mit digitalen Medien kreativ zu werden", meint Direktor des Instituts für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck und Initiator des Projektes, Michael Herczeg. "Nahezu alle Kinder können heute einen Computer bedienen. Wir wollen ihnen helfen, die Technik zu verstehen und zu erkennen, dass man damit eigenständig Neues schaffen kann", meint Herczeg weiter.

Sowohl Lehrer als auch die Schulleiter zeigen sich vor allem von dem Fächer-übergreifenden Ansatz begeistert. "Oft haben Schüler Probleme, eine Prozentrechenaufgabe zu lösen, wenn sie im Wirtschaftsunterricht gestellt wird, weil das Fach ja nichts mit Mathematik zu tun hat. In diesem Projekt wird das vernetzte Denken und Lernen gefördert", meinte der Direktor der Gesamtschule Schlutup, Georg Schopenhauer. Auch die Schulleiterin der Oberschule zum Dom, Jutta Kähler, sieht im Einsatz von Computern einen von vielen Ansätzen für zukunftsweisenden Unterricht. "Es gibt keinen Königsweg, auch das Schulbuch und der Lehrervortrag haben ihre Berechtigung. Auf die wohl dosierte Mischung kommt es an", sagte sie.

Quelle: Heise Online

Artikel von W. Janssen - Di, 04.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Eurid - bereits mehr als zwei Millionen .eu-Domains


Die für die Registrierung der so genannten .eu-Domains, die European Registry of Internet Domain Names (EURid) zuständige Non-Profit-Organisation, vermeldete heute die Registrierung der zweimillionsten .eu-Domain. Damit ist .eu in Rekordzeit zum drittgrößten europäischen Adressbereich hinter der .de-Domain und der .uk-Domain heran gewachsen.

Die Verantwortlichen bei EURid sind hochzufrieden über die Entwicklung der Anmeldungen. Zwar hätte man in optimistischer Erwartung mit einem großen Zuspruch gerechnet, doch diese rasante Steigerung der Anmeldungen hätte man so nicht erwartet.

Auf nationaler Ebene liegen die Deutschen bei der Registrierung weit vorne auf Platz eins. So kamen bis jetzt insgesamt 631.012 Registrierungen aus Deutschland, gefolgt von Großbritannien mit 373,798 Registrierungen und den Niederlanden mit 237.259 Registrierungen. Die zweimillionste Registrierung kam aus Deutschland und heißt "ayurveda-vitalprodukte.eu" .

Erstaunlich sei auch das Interesse an einer .eu-Domain aus dem nicht-europäischen Ausland. In gut 40.000 Fällen würde die EURid bereits ermitteln, ob sich bei den Domain-Inhabern nicht doch Nicht-EU-Bürger eingeschlichen haben, meint ein EURid-Sprecher. Insgesamt wäre man aber so gut wie nicht fündig geworden, denn derzeit hätte man zunächst nur sechs Domains "auf Eis" legen müssen. Die Registrierung von .eu-Domains für Bürger und Gesellschaften aus nicht-europäischen Ländern ist nach den Richtlinien nicht gestattet, wohl aber, wenn jemand zur Registrierung aus dem Ausland tätig wird.

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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23-Jähriger Internetpionier betreut weltweit 3 Mio. Nutzer


Düsseldorf. Was Beepworld-Gründer David Finkenstädt einst spielerisch im Kinderzimmer begann, lockt mittlerweile Investoren auch aus Übersee auf den Plan: die cleveren Ideen der Düsseldorfer Internetfirma Beepworld GmbH. Der heute 23-jährige Geschäftsführer und Biologiestudent kann seit Ende Juni auf drei Mio. Mitglieder verweisen. Das Gros der User sind jugendliche Interneteinsteiger aus aller Welt. Mitglied Nr. 2.999.999 war ein Anmelder Kanada, der Jubilar, Arne Heddinga, ist ein 15-jähriger Schüler aus Plön, der 3.000.001. Beepnutzer kommt hingegen aus Maasin in Japan. Sie greifen zur Gestaltung ihrer eigenen Webseiten auf die kinderleichten Baupläne des größten deutschsprachigen Homepagegenerators zurück oder nutzen seit neuestem die „Beeplog“ genannten audiovisuellen und auch mobil zu betreibenden Internettagebücher.

Das Portal www.beepworld.de, demnächst auch in französischer und spanischer Fassung zu nutzen, wächst täglich um rund 1700 Neumitglieder. „Nach erfolgreichem Einstieg auf den englisch- sowie italienischsprachigen Markt sind wir auf dem Weg zur führenden europäischen Jugendcommunity im Internet“, sagt Dr. Thomas Finkenstädt, Mitgeschäftsführer und Vater des Erfolgsunternehmers. Vom intelligenten Homepagebaukasten soll demnächst auch eine neue Zielgruppe profitieren: Vereine, Geschäftsleute, Kleinunternehmen. Von der im Aufbau befindlichen kommerziellen Plattform von Beepworld erhofft das Familienunternehmen u. a., neue Anwendungsfelder für solche Blognutzungen wie Firmen- und Logistikmanagement zu erschließen.

Beepworld gehörte im Herbst 2005 zu den ersten Anbietern, die den Weblog-Trend aus den Staaten aufgenommen und in der Basisversion kostenlos in ihren Service integriert hatte. Die Offerte wird inzwischen von 65.000 Bloggern genutzt. Die prominentesten sind HAPE Kerkeling und Nina Hagen, die in ihre Online-Tagebücher neben Text und Bild auch Videostream und Ton mit einbeziehen.

Prominente Blognutzer: http://www.ninahagen.beeplog.de/
http://hapekerkeling.beeplog.de/

Artikel von W. Janssen - Mo, 03.07.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Visual Paradigm Suite 2.3 freigegeben / Unterstützung der SysML / Verbesserte Interoperabilität


Die deutsche BCS – Dr. Jürgen Pitschke und die in Hong Kong beheimatete Visual Paradigm geben die Freigabe der Version 2.3 der bekannten Visual Paradigm Suite bekannt.

Mit der neuen Version wird das Requirement-Diagramm als neuer Modelltyp eingeführt. Es entspricht der SysML-Spezifikation der OMG. Mit den bereits vorhandenen Diagrammen und Techniken wie textueller Analyse oder Business Process Modellierung erhält der Anwender eine umfassende Unterstützung aller Phasen der Softwareentwicklung ohne Medienbrüche in Kauf nehmen zu müssen.

Wesentlich erweitert wurde die Interoperabilität mit anderen Systemen. Um das Zusammenwirken mit anderen Anwendungen zu unterstützen, wird der Export/Import im XML-Format unterstützt. Nutzer sind so in der Lage mit minimalen Aufwand Daten in ihre Anwendungen zu übernehmen.

Der Project Publisher gestattet es, die Modelle als Webseite in einem Intranet zur Verfügung zu stellen. Die Ergebnisse können damit einem weiten Nutzerkreis zugänglich gemacht werden, ohne dass diese Visual Paradigm selbst installiert haben müssen.

Viele weitere Verbesserungen sind in allen Modulen der Anwendung zu finden, z.B. die Erweiterung der Datenbankmodellierung oder das Service Pack 1 für den Business Process Visual Architect.

Visual Paradigm verbindet UML-Konformität mit wichtigen Arbeitstechniken wie textueller Analyse oder der Modellierung relationaler Datenbanken. Visual Paradigm steht unter Windows, Linux/Unix und Mac zur Verfügung und ist in führende IDEs wie Eclipse, .NET, JBuilder und viele andere integriert. Verschiedene Editionen adressieren verschiedene Anforderungen und sichern eine kostengünstige Lösung

Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von UML-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt.
Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf www.visual-paradigm.com

BCS – Dr. Jürgen Pitschke ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. BCS versteht sich als Partner international tätiger Softwarehersteller, die ihre Lösungen in Europa anbieten. BCS ist der Partner von Visual Paradigm für die deutschsprachigen Länder und bietet auch Support und Training für die Visual Paradigm Suite.
Weitere Informationen finden Sie auch auf www.visual-paradigm.eu.

Artikel von W. Janssen - Fr, 30.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft hat Bürotelefone im Visier


Das Betriebssystem Windows ist auf der ganzen Welt bekannt und auf mehr als 80 Prozent aller Rechner zu finden. Nun hat der Software-Gigant aus Amerika, Microsoft, die Geräte im Visier, die sich zusätzlich noch auf jedem Schreibtisch befinden, nämlich die Bürotelefone. Dies teilte Microsofts Chef der Business Division, Jeff Raikes, am Montag auf einer Veranstaltung in San Francisco mit.

Um seinen ehrgeizigen Plan in die Tat umzusetzen, hat sich der Software-Konzern mit bekannten Partnern zusammengeschlossen. Das Projekt trägt den Namen "Unified-Communication" deren Partner unter anderem Siemens, Samsung, Motorola, Logitech und Hewlett-Packard sind.

Bereits ab Mitte 2007 sollen Hardware und Software für Unternehmen auf den Markt gebracht werden, die es den Nutzern von Microsoft Office erlauben, die heute üblichen Kommunikationssysteme in Kombination mit der gewohnten Bürosoftware zu nutzen. Dazu gehören Handys und Festnetztelefon, Instant Messaging, Web-Konferenzen sowie Internet-Telefone.

Das Thema -"Vernetzung von Computern und Telefonen"- ist nicht neu. In der Computerbranche wurde schon seit Jahren – darüber nachgedacht. Bisher waren aber noch keine konkreten Lösungsansätze gefunden, doch nun scheint die Zeit reif zu sein, sich ernsthaft mit dem Thema auseinander zu setzen, so Marktbeobachter aus den USA.

Artikel von W. Janssen - Mi, 28.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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20 Prozent der Bundesbürger haben keine Computer-Kenntnisse


Nach Auskunft des Europäischen Statistikamtes (Eurostat) haben mehr als ein Drittel aller Europäer keine Ahnung im Umgang mit einem Computer. Wie es heißt, können 37 Prozent aller EU-Bürger nichts mit einem Rechner anfangen. Bei den deutschen Bundesbürgern ist das Verhältnis etwas besser. Nach der Erhebung können "nur" 21 Prozent der Bundesbürger nichts mit einem Rechner anfangen.

Besonders unbedarft in der Bedienung eines Computers sind die Griechen. Laut Erhebung sollen dort fast zwei Drittel keinen Compter bedienen können. Nicht besonders interessiert an der Computer-Technik sind auch noch andere Bewohner in verschiedenen europäischen Ländern: So haben mehr als die Hälfte aller Bewohner in Italien, Litauen, Zypern, Protugal oder Ungarn keinen blassen Schimmer im Umgang mit einem Computer. Spitzenreiter im Umgang mit dem PC sollen laut Statistik die Bevölkerungsgruppen in Dänemark, Schweden und Luxemburg sein.

Die von Eurostat veröffentlichten Zahlen sind aber etwas ungenau und das hatte das Amt bei der Veröffentlichung auch ausdrücklich betont: EuroStat weist darauf hin, dass die Erhebung auf einer Selbsteinschätzung der Befragten beruht und dies könnte die Zahlen noch erheblich verändern. 23 Prozent der Deutschen gaben nämlich an, dass sie nur geringe Kenntnisse am Computer haben, während Bewohner anderer Länder ehrlich zugaben, eigentlich keine wirkliche Ahnung vom PC zu haben.

Artikel von W. Janssen - Di, 20.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Google und seine Multi-Dienste


Wenn von Google gesprochen wird, werden die meisten Menschen nur an die bekannte Suchmaschine aus dem Internet denken. Die Einstiegsseite ist ganz einfach gestaltet, man gibt einen Suchbegriff ein und ..."flux"... sind die Suchergebnisse aufgelistet. Ob und inwieweit die Ergebnisse relevant sind, kann der Laie oft nicht beurteilen, doch zumeist sind schon sehr aktuelle und themenbasierte Hinweise auf der ersten Seite aufgelistet.

Was viele User, gerade ungeübte User nicht wissen ist, dass Google nicht nur aus der reinen Suchmaschine besteht, sondern zwischenzeitlich vielfältige Dienste im Programm hat. Alleine schon die so genannte Google-Toolbar, die man sich im Browser installieren kann und sich als Balken unterhalb der Adresszeile zeigt, ist eine gern angenommene Leiste mit nützlichen Funktionen, wenn auch kritische Stimmen aus der Internet-Gemeinde teilweise anderer Meinung sind.

Dennoch zeigt die Google Toolbar Informationen an, die auch von vielen Freaks bewußt zur Kenntnis genommen werden, wie beispielsweise den so genannten PageRank-Balken. Dieser Balken gibt Auskunft darüber, ob eine Website im Google Index aufgenommen wurde oder nicht. Außerdem ließ sich anhand des Balkens auch ablesen, ob Google diese Site als so genannte Autoritätsseite bewertet oder nicht. In Fachkreisen heißt es, der PageRank-Balken soll in jüngerer Vergangenheit verschiedentlich nicht mehr die tatsächliche Einschätzung von Google anzeigen, weil vermehrt Webmaster mit hoch angesiedelten Seiten unerwünschte Suchmaschinen-Optimierungen anderer Seiten vorgenommen haben.

Anhand der Google-Toolbar können Sie beispielsweise eine Rechtschreib-Prüfung veranlassen; Sie können Pop-Up-Fenster blockieren oder Ergebnisse farblich unterlegen. Die eigentliche Suchmaschine bietet Ihnen die Möglichkeit, einzelne Texte oder Seiten in verschiedenen Sprachen übersetzen zu lassen oder Sie können auch die Suche auf Deutschland einschränken, bzw. nur deutschsprachige Seiten suchen lassen.

Das ist bei weitem aber noch nicht alles, was sich die Suchspezialisten aus Amerika haben einfallen lassen. So gibt es beispielsweise die Option der Bildersuche. Dazu geben Sie einfach einen Begriff ein, klicken auf "Bilder" und schon haben Sie seitenweise Auflistungen kleiner Bilder, die Google sich aus dem gesamten Web von Webseiten aufgesammelt hat.

Außer der Bildersuche können Sie speziell in News-Groups suchen oder auch in den so genannten Google-News. Bei den Google-News haben Sie brandaktuelle Informationen aus Veröffentlichungen verschiedener Webseiten. Während es beispielsweise etwa 48 Stunden dauert, bevor eine neue Seite in den normalen Suchergebnislisten von Google zu finden ist, sind News bei Google-News nicht selten bereits nach Minuten zu finden.

Interessant ist auch die Produktsuche mit dem Namen "Froogle". Bei Froogle bezieht Google die Informationen vornehmlich aus Online-Shops bzw. von Datenseiten für bestimmte Produkte. Hierbei können Sie sich die Ergebnisse beispielsweise nach den Produktnamen (Beispielsweise Digitalkamera) oder nach dem Preis (Beispiel 300 Euro) anzeigen lassen. Außerdem sieht man auch ein Foto des Produktes, sofern der Shop-Betreiber ein Foto zur Verfügung gestellt hat.

Sämtliche Funktionen lassen sich schon gar nicht mehr in einem Beitrag zusammenfassen, darum hier eine Kurzzusammenfassung verschiedener Service-Dienste:
  • Google Alerts: Empfangen Sie Nachrichten und Suchergebnisse per E-Mail
  • Google Bilder: Suchen Sie im Internet nach Bildern
  • Google Block suche: Machen Sie Blogs zu Ihren Lieblingsthemen ausfindig
  • Froogle: Geschickter einkaufen mit Google
  • Funktionen der Websuche: Ähnliche Seiten, Auf gut Glück, Call-by-Call Vorwahlen, Domain-Einschränkung, Eingabe-Korrektur, Links zu einer bestimmten Website, News-Schlagzeilen, Stadtpläne, kSuche nach Dateitypen, Taschenrechner, Webseiten-Cache, Webseiten-Übersetzung, Wertpapier-Informationen, Wörterbuch, Zugverbindungen, Definitionen.
  • Blogger: Schreiben Sie Ihr Tagebuch
  • Desktop: Informationen direkt auf Ihrem Desktop
  • Earth: Ihr 3D-Blick auf die Erde
  • Maps für Handys: Karten und Wegbeschreibungen direkt auf Ihrem Handy
  • Labs: Probieren Sie neue Google-Produkte aus
  • Google Maps: Lokale Adressen, Geschäfte und Unternehmen finden
  • Mobile: Nutzen Sie Google auf Ihrem Mobiltelefon
  • News: Durchsuchen Sie Tausende von Artikeln
  • Verzeichnis: Durchsuchen Sie das Internet nach Themen
  • Picasa: Organisieren und bearbeiten Sie Ihre Fotos ganz einfach

Google will die Palette seiner Dienste, die auf mobile Endgeräte wie Handys oder PDAs zugeschnitten sind, aber noch erheblich ausbauen. Von London aus soll der vom Mobilfunkkonzern T-Mobile abgeworbene Manager Nikesh Arora die Entwicklung des Wireless-Geschäfts von Google vorantreiben. Das berichtete die Times in seiner heutigen Ausgabe.

Artikel von W. Janssen - Mo, 19.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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E-Governments - Gütesiegel für Datensicherheit?


Der Landesbeauftragte für den Datenschutz im Land Mecklenburg-Vorpommern, Karsten Neumann, regt ein Gütesiegel für den Datenschutz an. Neumann meint, dies könnte bei der Einführung des E-Governments in der öffentlichen Verwaltung für größere Sicherheit sorgen. Weiter meinte er. "Auch Firmen im Land könnten profitieren, wenn sie datenschutzgerechte Technik auf den Markt bringen." Angeregt hat Neumann dieses Siegel auf der Fachtagung "Datenschutz durch Technik - Chancen für Unternehmen und öffentliche Verwaltung" in Rostock.

"Die Landesregierung hat sich mit der Einführung der elektronischen Verwaltung große Ziele gesteckt, aber noch fällt einigen Behörden der Datenschutz schwer", meinte Neumann während der Veranstaltung. "Gerade in kleineren Kommunen könnte dann ein Gütesiegel des Datenschutzbeauftragten für die notwendige Sicherheit der Geräte und der Software sorgen. Dies gilt beispielsweise auch für Arztpraxen, wo täglich mit äußerst sensiblen Daten gearbeitet wird."

Neumann wurde dann noch konkreter: "Ein typisches Beispiel für mangelhaften Datenschutz sei die Sicherung von Bluerooth. Wenn Geräte verkauft werden, muss diese Funktion ausgeschaltet werden", meint Neumann. "Wer die Bluetooth-Schnittstellen nützen will, muss sie selbst aktivieren. Die Kunden müssen durch verständliche Anleitungen in der Lage gebracht werden zu erkennen, mit welchen Risiken ihre Arbeit am Computer verbunden ist – ein Gütesiegel könnte dafür sorgen."

"Eine Reihe von Unternehmen, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, haben schon die Zeichen der Zeit erkannt und würden entsprechende Geräte mit datenschutzgerechter Technik auf dem Markt bringen", heißt es weiter. "Denn viele Kunden haben die Nase voll, wenn sie nach einer Bestellung im Internet mit unerwünschter Werbung belästigt werden."
Artikel von W. Janssen - Di, 13.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Windows Vista - Download der Betaversion kostenlos


Microsoft hat die Betaversion von Windows Vista jetzt nicht nur für Entwickler, sondern auch für die breite Öffentlichkeit zum Download freigegeben. Es gibt jeweils eine Version in Deutsch, Englisch und Japanisch sowohl für 32-Bit als auch für 64-Bit Systeme. Zum Download im Rahmen des Windows Vista Customer Preview Program (CPP) ist eine Windows Passport oder LiveID notwendig - wie sie beispielsweise beim Einrichten eines Hotmail-Kontos angelegt wird.

Microsoft stellt die Beta 2 als mehrere Gigabyte großes ISO-Image zu Verfügung. Insbesondere die englische Seite scheint im Moment derart überlastet zu sein, dass es sich empfielt, einen Download-Manager einzusetzen. Alternativ kann man bei Microsoft die Windows Vista Beta 2 gegen einen Unkostenbeitrag von 16,- Euro auf DVD zu bestellen.

Der Softwarekonzern aus Redmond empfielt Endanwendern allerdings, mit einer Installation noch zu warten. Es handele sich um Betacode, der nicht in einer Produktionsumgebung oder zu Hause auf dem Hauptcomputer eingesetzt werden sollte. Die Version Windows Vista Beta 2 ist für Entwickler, IT-Profis und Technologieexperten bestimmt, die Windows Vista jetzt schon testen wollen. Diese Version ist lauffähig bis zum 1. Juni 2007 und kann danach nicht mehr verwendet werden.

Die Startseite für den Download von Windows Vista Beta 2 in Deutsch ist:
http://www.microsoft.com/windowsvista/de-de/preview.mspx

Artikel von R. Hallenbach - So, 11.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Mehr Sicherheit beim Backup - Genie Backup Manager 7.0 veröffentlicht – neue Version bietet Online Backup


Der jordanische Backup-Software Hersteller Genie-Soft Corp. und die deutsche MINX Software und Service Naumann und Pitschke GbR geben die Verfügbarkeit der Version 7.0 von Genie Backup Manager bekannt. Genie Soft und MINX veröffentlichen mit dem heutigen Tag Home und Professional Edition der weltweit mehrfach ausgezeichneten Backup- und Recovery Software.

Mit Version 7.0 bietet der Genie Backup Manager zum ersten Mal die Möglichkeit der Datensicherung via Internet. Das im Genie Backup Manager Assistenten integrierte Online Backup erfolgt über eine von Thawte zertifizierte 128-bit SSL Verbindung. Damit ist das Online Backup ebenso einfach wie die Datensicherung auf ein lokales oder Netz-Laufwerk.

Die Begrenzung von komprimierten Dateien auf 4 GB wird durch den Einsatz der Komprimierung im 64-bit zip Format beseitigt und zugleich die Wiederherstellung der Daten von beschädigten Backups erleichtert. Der Anwender kann mit Hilfe eines beliebigen zip Format Dekomprimierers jederzeit auf seine Daten zugreifen.

Eine verbesserte Treibersoftware für optische Speichermedien unterstützt die neue Dual-Layer DVD Technologie und sorgt daneben auch für eine zuverlässigere Datensicherungen auf CD/DVD.

Genie Backup Manager ist eine Lösung, die dem großen Bedarf an nutzerfreundlicher Backupsoftware im privaten Bereich wie auch im Unternehmen Rechnung trägt. Dabei können nicht nur Dateien und Verzeichnisse, sondern auch Emails, Email-Einstellungen, die Registry oder andere Systemeinstellungen und ganze Anwendungen gesichert werden. Es werden alle bekannten Speichergeräte, wie DVD/CD, Bandlaufwerke, Festplatten, ftp, NAS bis zu SAN unterstützt.
Zur Gewährleistung der wachsenden Sicherheitsanforderungen unterstützt Genie Backup Manager die Verschlüsselung der Backups. Die Katalogisierung der Backups, die Möglichkeit der Automatisierung oder die Nutzung von Skripten für die Definition von Backup-Aufgaben machen Genie Backup Manager zu einer anwenderfreundlichen und leistungsfähigen Lösung.

Die Einzelplatzlizenz von Genie Backup Manager Professional ist für 69,95 Euro erhältlich.

Genie-Soft ist ein führender Hersteller von Backup-Lösungen und hat seinen Sitz in Amman, Jordanien. Genie Soft wurde 2001 von Muayyad Shehadeh gegründet. Die benutzerfreundliche Backup-Software von Genie-Soft hat bereits viele Anwender weltweit gewonnen.
Mehr Informationen zu Genie-Soft finden Sie auf www.genie-soft.com.

MINX Software und Service ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. MINX versteht sich als Partner international tätiger Softwarehersteller, die ihre Lösungen in Europa anbieten. Neben dem Vertrieb führender Lösungen sind Beratung und Service wichtiger Bestandteil des Leistungsangebotes.
Mehr Informationen über MINX Software und Service finden Sie auf www.minx-soft.de und auf www.geniesoft.eu .

Artikel von W. Janssen - Mi, 07.06.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft möchte eBay übernehmen


Nach einer Presseveröffentlichung des Portals "de.internet.com" laufen zwischen dem Software-Giganten Microsoft und dem Online-Auktionshaus eBay Gespräche, um die Übernahme des Auktionshauses zur Microsoft-Sparte "MSN". de.internet.com bezieht sich dabei auf eine Meldung der New York Post, die sich wiederum auf Informationen aus Unternehmenskreisen beziehen.

Dem Bericht nach soll eBay mit der Internet-Sparte Microsoft-MSN verschmolzen werden, um dadurch ein entsprechendes Gegengewicht zum Suchmaschinen-Primus Google bilden zu können. Allerdings, so heißt es weiter in dem Bericht, seien die Gespräche in den letzten zwei Wochen etwas abgekühlt, weil die Gesprächspartner im Falle einer Fusion Probleme mit den Wettbewerbsbehörden befürchten.

Erst letzte Woche wurde bekannt, dass eBay eine weltweite Partnerschaft mit dem Suchportal "Yahoo" geschlossen hat, die in eine Fusion münden soll. Auch diese Partnerschaft hat das Ziel, ein Gegengewicht zum Suchmaschinen-Konkurrenten Google zu bilden.

Bisher ist unklar, welchen Einfluss dies auf die Verhandlungen zwischen MSN und eBay hat. Eine verhandlungsnahe Quelle berichtete jedoch der New York Post, dass sich Microsoft von der neuen Konstellation nicht abhalten lässt. Außerdem sind die Microsoft-Manager nicht abgeneigt, sich an Yahoo zu beteiligen.

Yahoo-Chef Terry Semel lehnte eine Microsoft-Beiteiligung an seinem Unternehmen ..."unter diesen Bedingungen"... allerdings ab. Semel meinte: "Das ist, als würde man seinen rechten Arm verkaufen, es würde keinen Sinn ergeben."

Artikel von W. Janssen - Mi, 31.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Prepaid-PC von Microsoft für Entwicklungsländer


Auf der Entwicklerkonferenz "WinHEC" in Seattle hat Microsoft gestern eine neues "Verrechnungsmodell" für den Erwerb von PC in arme Länder vorgestellt. Danach soll es so genannte "Prepaid-PCs" geben, bei denen der Kunde zuerst etwa einen Drittel seiner neuen Soft- und Hardware bezahlt und dann so genannte Prepaid-Karten kauft, mit denen der Nutzer (ähnlich wie bei den Prepaid-Handy-Verträgen) für eine bestimmte Zeit das Gerät für die Nutzung "nachladen" kann.

Der Kunde bezahlt einen tiefen Preis für PC- und Software und unterschreibt einen Vertrag für Internet-Anbindung bei einem Telekommunikations-Unternehmen. Ist die Laufzeit des Vertrags abgelaufen, gehört der PC dann dem Nutzer. Die Preismodelle lehnen sich stark an die Art und Weise an, wie heute Mobiltelefone vertrieben werden. Genau wie im Handy-Markt, gibt es das "Pay-as-you-go-"Modell für ärmere Leute, die den Rechner nur dann nutzen können, wenn sie grad Geld haben. Ein zweites Preismodell ist ein Mietmodell für Menschen mit mittleren Einkommen.

Basis ist eine Soft-Hardware-Kombination namens "FlexGo", mit der Anbieter wie etwa Telekommunikationsfirmen, den PC-Gebrauch messen und verbrauchsabhängig verrechnen können. "FlexGo" misst den Gebrauch eines Computers und der darauf installierten Microsoft-Software. Besondere Hardware-Komponenten sollen es für die Anwender "unbequem und teuer" (Microsoft PR) machen, den "Computer-Zähler" zu manipulieren.

Artikel von W. Janssen - Mo, 22.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Internet ersetzt nicht den persönlichen Kontakt


Eine Delphi-Befragung des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) kommt zu dem Schluss: Das Internet wird auch zukünftig nicht den persönlichen Kontakt ersetzen können. Die Erhebung wurde von Mitte September bis Ende Oktober 2005 unter deutschsprachigen Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft durchgeführt. Die Befragten gaben darin ihre Einschätzung darüber ab, welche Änderungen die Informationstechnologie für Arbeit, Freizeit, soziale Kontakte, Gesundheit, Mobilität, Bildung und Sicherheit bis zum Jahr 2020 bringen wird und welche überhaupt wünschenswert sind.

Laut Studie gehen die Fachleute davon aus, dass die virtuelle Zusammenarbeit Effizienz, Kreativität und Innovation in den Unternehmen zwar fördern wird, dass aber zwischenmenschliche Kontakte sich nicht durch Technik ersetzen lassen. "Eine weit reichende Virtualisierung der Freizeitgestaltung erwarten die Experten nicht", heißt es in der Studie. Für unwahrscheinlich halten die Experten, dass etwa mehr als die Hälfte der Menschen beispielsweise virtuelle Museen besuchen werden, hier bleibt die Notwendigkeit einer persönlichen Präsenz mit einem persönlichen "Plausch".

Die Delphi-Befragung ist ein mehrstufiges Interviewverfahren um Trends und Entwicklungen besser einschätzen zu können. Die Experten wurden über Patent-Datenbanken, IT-Publikationen, Konferenzen oder persönliche Kontakte ausgesucht. Die Studie ist Teil des Projekts FAZIT, ein vom Land Baden-Württemberg gefördertes gemeinnütziges Forschungsprojekt für aktuelle und zukunftsorientierte Informations- und Medientechnologien und deren Nutzung in Baden-Württemberg.

Artikel von W. Janssen - Fr, 19.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Baidu Baike - Chinas Wikipedia-Alternative


Die größte chinesische Internet-Suchmaschine "Baidu" will eine zensierte Online-Enzyklopädie, ähnlich wie Wikipedia, aufbauen. Allerdings wird diese Enzyklopädie streng zensiert sein. Die bekannte Enzyklopädie Wikipedia ist wegen ihrer politischen Inhalte für China gesperrt.

Aus den nun veröffentlichen Bestimmungen für das Baidu Baike - Portal (so der Name), das wie die westliche Version "Wikipedia" auch von Internet-Nutzern geschrieben werden soll, verbietet "bösartige Beurteilungen des gegenwärtigen nationalen Systems" oder auch "Angriffe auf Regierungsinstitutionen und Funktionäre". Verboten sind auch Beiträge, die "die gesellschaftliche und öffentliche Ordnung schädigen" oder "Streit im Zusammenhang mit Minderheiten, Rassismus, Religion und Regionen anzetteln". Die Initiatoren des neuen Portals behalten sich auch vor zu beurteilen, was denn ein "angemessener Beitrag" ist.

Die bekannte Enzyklopädie Wikipedia begann bereits im Jahre 2001 mit Veröffentlichungen in China und hat zwischenzeitlich gut 67.000 Beiträge. Waren zu Anfang zunächst wissenschaftliche und geschichtliche Themen ganz im Sinne der chinesischen Obrigkeit, so folgte die erste Blockade der Site im Jahre 2004 mit einem Beitrag über die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung im Jahre 1989.

Nachdem die Site wieder frei geschaltet war, folgten heikle Themen wie beispielsweise die Ein-Kind-Politik oder die Herrschaft der Kommunistischen Partei, so dass die Wikipedia-Seite im Oktober 2005 endgültig gesperrt wurde. In China sind selbst ausländische Wikipedia-Versionen wie beispielsweise die deutsche oder englische Version nicht mehr zugänglich.

Das Internetunternehmen Baidu nutzt die Sperre jetzt, um sich selbst als Nummer Eins der offenen Enzyklopädien in China zu etablieren. In einem Interview der "Financial Times" gab Baidu-Chef Robin Li vor, nicht einmal zu wissen, dass Wikipedia in China gesperrt sei. Er bestätigte, das "Baidupedia", wie seine Enzyklopädie auf Englisch genannt wird, das gleiche Prinzip kopiert hat.

Artikel von W. Janssen - Fr, 12.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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McAfee - Patent für Updates auf drahtlose Mobilgeräte


Den Spezialisten für Sicherheitssoftware, McAfee, wurde am US-Patentamt ein Patent zugesprochen, in dem die Software-Aktualisierung auf drahtlosen Mobilgeräten beschrieben wird. Das Patent mit der Nummer 7.024.432 bezieht sich nur auf mobile Endgeräte, die drahtlos arbeiten und damit wären beispielsweise Desktop-PCs von diesem Patent nicht betroffen.

Das vom Patentamt zugesprochene Vermarktungsrecht behandelt eine allgemeine Methode, mit der Updates für Software über eine drahtlose Verbindung auf ein tragbares Gerät übermittelt werden können. Dabei vergleicht das Update-Verfahren von McAfee die Versionsnummer der zu aktualisierenden Software mit der Version der bereits vorhandenen Applikation. Hiermit soll verhindert werden, dass versehentlich eine neuere Software durch eine ältere Fassung überschrieben wird.

Ein weiteres Merkmal des Patentes betrifft die Downlaod-Unterbrechung während einer mobilen Übertragung. Laut McAfee würden drahtlose Endgeräte oft nur für kurze Zeit die Verbindung zu einem Netzwerk aufnehmen können, weshalb ein Update-Prozess möglicherweise öfter unterbrochen wird. Das patentierte Verfahren ermöglicht es, Softwareaktualisierungen zu unterbrechen und es später schnittstellengenau fortzusetzen.

Artikel von W. Janssen - Sa, 06.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft IE 7.0 als Beta-Version in Deutsch verfügbar


Auch deutsche User kommen nun in den Genuss, den lang angekündigten Internet-Explorer in der Version 7.0 testen zu können. Nachdem die englische Beta-Version vor gut einer Woche zum Download bereitgestellt wurde, können interessierte User sich nun auch die deutsche Version downloaden. Die "Kinderkrankheiten" seines Vorgängers scheinen in der Version 7.0 allerdings ebenfalls noch nicht behoben zu sein. Ist der Browser nämlich nicht als Standard-Browser definiert, so lassen sich aus Outlook (per Klick auf einen Web-Link) keine Browser starten.

Wie Nutzer im Microsoft IE-Newsgroup, aber das IT-Informationsdienst TechWeb berichten, tritt das Problem auf, so lange ein anderer Browser (beispielsweise Firefox) als Standard-Browser eingestellt ist. Stellt man den IE 7.0 auf "Standard-Browser" ein, so funktioniert der Browser-Start aus Outlook wieder einwandfrei, heißt es. Aufruf-Probleme zeigen sich sowohl in Outlook als auch im Outlook-Express und zwar in den Versionen 2000 und 2003, so TechWeb.

Zu den veröffentlichten Problemen hat Microsoft bisher keine Stellungnahme bezogen. Microsoft hat aber für Nutzer der Beta-Version des IE 7.0 eine Telefon-Hotline eingerichtet. Anders als von Microsoft angekündigt, ist der Anruf bei der Hotline jedoch nicht kostenlos, sondern wird über eine 01805-Nummer mit 12 Cent pro Minute abgerechnet. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr erreichbar. Für Privatkunden gilt die Telefonnummer 01805 - 67 22 55, für Geschäftskunden die 01805 - 67 23 30 und für Microsoft-Partner die 01805 - 30 25 25. Der Hotline-Service steht für Privatkunden auch samstags von 9 bis 17 Uhr bereit.

Microsoft hat die Final Version des IE 7 für die zweite Jahreshälfte 2006 angekündigt, ohne jedoch einen genaueren Termin zu nennen.

Artikel von W. Janssen - Do, 04.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Konflikt um Snakecirty und Snakecity ?


Seit einigen Tagen fluten Mails die E-Mail Konten, in denen die Verbraucherschutz-Portale "Snakecity.cc" und "Snakecirty.de" Betrugsvorwürfe gegen Website-Betreiber erheben. ...SO hat es wenigstens den Anschein.

Betrachtet man die entsprechenden E-Mails aber etwas genauer so stellt man fest, dass es sich offensichtlich um automatisch generierte Spam-Mails handeln muss. In ungelenktem Deutsch wird auf das jeweilige Forum der genannten Seite verwiesen und eine Stellungnahme eingefordert. "Ansonsten", so die Drohung, "...würde der betroffene Webmaster zukünftig damit rechnen müssen, bei Google unter Keywords wie 'Gangster', 'Betrug' oder bei Suche des Domainnamens >>ganz oben gelistet zu werden<<..."

Was die Urheber dieser Spam-Mails eigentlich genau mit ihrer Aktion bezwecken wollen, ist nicht ganz klar. In verschiedenen Versionen wird gedroht und aufgefordert sich zu rechtfertigen, dann heißt es wieder, die negativen Foreneinträge können gegen Zahlung eines Entgeltes gelöscht werden und auch eine Aufforderung zur Mithilfe ..."für Recht und Ordnung zu sorgen"... fehlt nicht. Gezeichnet sind die E-Mails mit echten URLs und echten E-Mail-Kontakt-Adressen.

Heise Online schreibt zu diesem Thema: "Die Betreiber der beiden Portale beteuern in ihren Online-Auftritten, mit dem Versand der Mails nichts zu tun zu haben. Der Admin von snakecirty.de will die Urheber aber bereits 'lokalisiert und identifiziert' haben, ohne allerdings konkrete Angaben zu machen." Beide Forenbetreiber sind der Heise-Anfrage auf einer Stellungnahme (derzeit) noch nicht nachgekommen.

Sei es, wie es sei. Den Mehrwert der nervigen Spam-Mails haben augenscheinlich nur die Webseiten-Betreiber, denn ganz Deutschland bekommt durch derartige "Schock-Mails" den Link zu beiden Portalen, ... eine aus Magdeburg (snakecirty.de) und die andere aus dem "Niemandsland" (snakecity.cc) .

Artikel von W. Janssen - Do, 04.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Amazon - weg von Google, hin zu Microsoft


Seit dem Wochenende nutzt der Online-Händler Amazon.com für seine Suchmaschine "A9" nicht mehr die Suchtechnologie von Google, sondern von Microsoft (Windows Live). Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den A9-Chef Davin Trennenhouse mit den Worten: "Die MSN-Software Windows Live bietet eine sehr interessante, starke Internet-Suchoption." Ein hochrangiger Produktmanager der Internet-Sparte von Microsoft sagte, der Wechsel von Amazon eröffne Microsoft neue Marktsegmente und mache mehr Menschen mit der Suchmaschinenmarke Windows Live vertraut. Von Google war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Branchenbeobachter sehen in der Kooperation zwischen Amazon und Microsoft eine gewisse Signalwirkung, obwohl es immer noch schwer sein dürfte, dem Suchmaschinen-Primus Google Marktanteile abzuringen. Dennoch beginnt zwischen Amazon und Google eine gewisse Rivalität: So bietet der Online-Händler mit A9.com eine eigene Suchseite, die nach Kartenansichten oder nach Nachrichten wie auch Google mit Google Maps und Google News sucht.

Microsoft selber hat es schwer, sich alleine im Suchmaschinen-Markt zu festigen. Im vergangenen Monat war der US-Marktanteil von Microsoft bei der Nutzung von Internet-Suchmaschinen von 14 Prozent auf elf Prozent gesunken. Dagegen baute Google seine Führungsposition auf 49 Prozent aus. Auch Konkurrent Yahoo konnte seinen Marktanteil steigern und hält nun 22 Prozent. Einen starken Impuls im eigenen Suchmarkt rechnen sich die Software-Spezialisten von Microsoft mit dem neuen Internet-Explorer 7.0 aus. Hier nämlich soll eine Suchbox zur eigenen Suchmaschine "MSN-Search" vorinstalliert sein.

Google kennt die Marktmacht des Internet-Explorers und hat sich deshalb bereits bei den Wettbewerbshütern in Brüssel und Amerika beschwert. Google sieht die Suchbox im IE 7.0 als eine erhebliche Behinderung im Wettbewerb an. "Unsere stärksten Befürchtungen betreffen den Nutzer", meint Google-Managerin Marissa Mayer. "Unternehmen sollten zum Vorteil der Nutzer mit der Qualität ihrer Suchservices in Wettbewerb treten."

Artikel von W. Janssen - Mi, 03.05.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Immer mehr Airlines bieten Internet-Zugang im Flugzeug


Die Welt veröffentlichte einen interessanten Artikel mit einer Zusammenstellung, welche Fluggesellschaften mittlerweile an Bord ihrer Flugzeuge Internet-Zugänge anbieten. Als Vorreiter machte sich die Lufthansa bereits im Frühjahr 2004 auf den Weg, seinen Fluggästen den Zugang zum Internet zu bieten, damals noch als kostenlosen Service. Heute nutzen immer mehr Passagiere das Angebot zum Surfen im weltweiten Web, aber auch im eigenen Unternehmens-Intranet und checken dabei ihre E-Mails oder nutzen auch das Angebot von Live-TV.

Heute hat die Lufthansa mit seinem so genannten Connexion by Boeing bereits auf 180 Routen das größte Angebot unter allen Fluggesellschaften zu bieten. Um die Technik an Bord nutzen zu können, müssen sich die Passagiere zunächst auf der Homepage von Connexion by Boeing (am Boden oder auch erst im Flugzeug) registrieren. Anschließend loggen sie sich auf der Connexion-Homepage ein. Da es sich um Wireless LAN handelt, kann in der Regel jeder Passagier, auch in der Economy, das System nutzen.

Derzeit sind 61 von rund 80 Lufthansa-Langstrecken-Maschinen mit dem System ausgestattet. Bis zum Jahresende sollen auch die restlichen Flugzeuge über das "FlyNet", so der Lufthansa-Name des Service-Angebots, verfügen. Es handelt sich um die Flugzeugtypen Airbus A 330, A 340 und Boeing 747-400.

Der Service-Dienst ist für Langstrecken relativ preisgünstig. Während ein Internet-Zugang für nur eine Stunde noch 9,95 Dollar kostet, sind es für zwei Stunden 14,95 Dollar, für drei Stunden 17,95 Dollar und für 24 Stunden nur 26,95 Dollar. Dafür aber ist der Fluggast für die gesamte Flugzeit online und ist zu keiner Zeit von der Außenwelt abgeschnitten. Die Abrechnung erfolgt über Kreditkarte, die Preise sind bei jeder Fluggesellschaft gleich, so "Die Welt".

Weitere Gesellschaften mit entsprechenden Angeboten sind: Die ANA, Asiana Airlines, SAS Scandinavian Airlines, Singapore Airlines, China Airlines, EL AL, Etihad, Japan Airlines oder Korean Air. Geplant sind Ausstattungen bei den Austrian Airlines, sowie Air China. Um welche Flugstrecken es sich handelt, können Sie auf der News-Seite von Welt.de lesen.

Artikel von W. Janssen - Sa, 29.04.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Am 1. April wird Apple 30 Jahre


"Wir dachten, es sei lustig, ein Unternehmen zum April-Foolsday zu gründen", sagte Apple-Mitbegründer Steve Jobs einmal in einem Interview und legte am 1. April 1976 gemeinsam mit seinem Partner Steve Wozniak den Grundstein für das Milliarden-Imperium "Apple", das allerdings so manches "April-Wetter" zu überstehen hatte.

In einer kleinen Garage seiner Adoptiveltern fing 1976 Steve Jobs mit seinem Studienfreund Steve Wozniak an zu werkeln und verkaufte dafür zunächst seinen alten VW-Buli. Steve Wozniak und Steve Jobs hatten sich bei der Firma Atari kennen gelernt, wo sie gemeinsam Computerspiele entworfen hatten. Mit Jobs als Visionär und Wozniak als genialen Bastler entstand dann Apple I, der heute mehr an eine Reiseschreibmaschine aus Sperrholz erinnert und nicht an einen Computer. Insgesamt wurden von diesem Gerät etwa 200 Stück zum Preis von 666,66 Dollar gebaut und verkauft, sodass die Rechner heute zu den teuersten Sammlerstücken in der Computer-Branche zählen.

Apples Durchbruch kam aber mit dem Nachfolge-Modell Apple II, den die Firma ab April 1977 vermarktete. Der Apple II gehörte (zusammen mit den gleichzeitig vorgestellten Commodore PET 2001 und Tandy TRS-80) zu den ersten drei Mikrocomputern, die nicht als Bausatz, sondern als fertige Geräte verkauft wurden. Üblich war es zur damaligen Zeit, dass sich der Käufer zumindest selbst um eine passende Tastatur und einen Monitor kümmern musste, teilweise wurden auch nur nackte Platinen ohne Netzteil und Gehäuse als Computer verkauft.

Ab Januar 1983 kam dann der, nicht sonderlich erfolgreich erfolgreiche, Apple-Lisa-Rechner auf den Markt, den Jobs nach seiner Tochter Lisa getauft hatte. Apple-Lisa war allerdings der erste Rechner, der sich mit einer Maus betätigen ließ und ein Betriebssystem mit graphischer Benutzeroberfläche besaß. Als Prozessor kam der Motorola 68000 mit 5 MHz und 16-Bit-Datenbus zum Einsatz. 512 KB Ram waren auf die Hauptplatine aufgelötet, während der Nutzer den Rechner auf maximal 1 MB RAM aufrüsten konnte. Als Diskettenlaufwerke waren zwei 5.25-Zoll-Laufwerke mit jeweils 860 KB Kapazität vorhanden. Eine Festplatte mit einer Maximalgröße von 10 MB konnte optional nachgerüstet werden. Als Betriebssystem wurde Lisa OS verwendet. Apple-Lisa gilt als Vorläufer des sehr erfolgreichen Apple-Macintosh.

Viele Merkmale und Prinzipien jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche für Computer, wie wir sie heute kennen, sind originale Apple-Entwicklungen (wie beispielsweise auch Pull-Down-Menüs, die Schreibtischmetapher, Drag&Drop, Doppelklicken).

Nach Absatzschwierigkeiten und firmeninternen Querelen wurde Jobs 1985 aus seinem eigenen Unternehmen als Apple-Chef gefeuert und damit trudelte Apple zunächst mehr und mehr in die Bedeutungslosigkeit. Jobs aber gründete mit seinem Geld aus dem Börsengang von Apple seine zweite Computer-Firma "NeXT". Gleichzeitig kaufte er für zehn Millionen Dollar die Computer-Animations-Abteilung von Hollywood-Regisseur George Lucas und machte daraus das erfolgreiche Filmstudio Pixar (Toy Story oder Findet Nemo).

Nach dem Ausscheiden von Steve Jobs aus dem Unternehmen setzte bei Apple die Phase der Pragmatiker ein. Nachfolger von Jobs wurde der ehemalige Pepsi-Chef John Sculley, ihm folgte der Deutsche Michael Spindler. 1996 wurde Spindler von Gil Amelio abgelöst. 1996 kaufte das, verzweifelt nach neuen Ideen suchende, Apple-Management die NeXT-Computer und holte Jobs damit wieder ins eigene Haus. Im Juli 1997 musste der unter massivem Beschuss stehende Apple-Chef Gil Amelio den Hut nehmen, und Jobs übernahm zwölf Jahre nach seinem Rauswurf wieder die Führung.

Mit der Übernahme von NeXT zog bei Apple auch eine neue Firmenkultur ein, die ein unbedingtes Qualitätsbewusstsein und Verlässlichkeit beinhaltete: Fortan wurden Produkte erst dann der Öffentlichkeit vorgestellt, wenn sie serienreif waren. Der NeXT-Mann Avie Tevanian übernahm die Entwicklungsabteilung. Jobs beendete die Lizenzierung des Betriebssystems an andere Hersteller und stellte die Produktion des Stiftrechners Newton ein. Mit der Einführung des Einsteigerrechners iMac führte Apple eine neue Gestaltung seiner Rechner ein: Sie waren fortan transparent und farbenfroh. Der Gestalter des iMacs wurde Chef der Gestaltungsabteilung bei Apple.

Nachdem vorher die Rechner der Performa-Produktreihe als günstige oder Einsteiger-Macs vermarktet wurden, wurde nun eine neue, klare Produktlinienstrategie eingesetzt: Künftig sollte es zwei Rechnerlinien geben, eine für Heimanwender und eine für Profis, und in jeder Rechnerlinie je ein Gerät für den mobilen und eines für den stationären Einsatz, also insgesamt vier Rechnertypen.

Diese vier Produktlinien waren: iBook und iMac für die Heimanwender sowie PowerBook und Power Macintosh für Profis. Um die Differenz zwischen steigenden Anforderungen im Heim-Bereich und der Nachfrage nach preiswerten Rechnern für das Bildungs-Segment, in dem Apple seine ehemals starken Marktanteile zusehends verlor, auszugleichen, wurde 2002 der eMac eingeführt.

Mit Jobs an der Spitze folgte ein Erfolgsprodukt nach dem anderen: Der iMac und das stark verbesserte OS-X-Betriebssystem brachten den PC-Bereich wieder nach vorn. Mit den innovativen iPod-Musikplayern – die jüngste Version ist der Video-iPod – drängte Jobs die anderen MP3-Player-Anbieter rasch in den Hintergrund. Der von illegalen Online-Angeboten geplagten Plattenbranche bewies er mit dem iTunes Music Store, wie man Musik legal und erfolgreich vermarkten kann. Die supermodernen Apple-Einzelhandelsgeschäfte sind in fast jedem großen US-amerikanischen Shopping-Center ein Magnet.

Heute steht Apple unter den Computerfirmen wieder ganz vorne. So erhöhte das Unternehmen seinen Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um beeindruckende 68 Prozent auf insgesamt 13,9 Milliarden US-Dollar. Apple vermeldete dabei einen Gewinn von gut 1,3 Milliarden US-Dollar, das ist ein Zuwachs von unglaublichen 384 Prozent.

Steve Jobs ist 2004 an Krebs erkrankt, die Krankheit war seit dieser Zeit aber kein Thema mehr in den Medien. Schlagzeilen machte der Visionär mit der Tatsache, dass er das Apple-Imperium für ein Jahres-Entgelt von gerade einmal einem Dollar führt. Nach der jüngsten Milliardärsliste des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" soll Jobs ein Vermögen von mehr als 4,4 Milliarden US-Dollar besitzen.

Artikel von W. Janssen - Do, 30.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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EU-Kommission mahnt Microsoft bereits vor Einführung von Vista


Die EU-Kommission hat scheinbar aus den jahrelangen Querelen mit dem Software-Giganten Microsoft gelernt und mahnt das Unternehmen bereits vor Einführung ihres neuen Betriebssystems "Vista" um die Befolgung der Wettbewerbsregeln innerhalb der EU. Das Wall Street Journal veröffentlichte jetzt ein Interview mit der EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes wo es heißt: "Man erwarte, dass Microsoft Vista sich so gestaltet, dass es den europäischen Wettbewerbsregeln entspricht." Wörtlich meinte Kroes: "Es wäre ziemlich dumm, etwas anderes zu entwickeln."

Laut Wall Street Journal hat die EU-Kommissarin dem Software-Giganten Microsoft bereits jetzt mit einem Verkaufsverbot innerhalb der EU gedroht. Hierzu hatte Kroes einen entsprechenden Brief an den Microsoft-Chef Steve Ballmer geschrieben. Aus EU-nahen Kreisen heißt es, die Kommission sei über die Microsoft-Pläne für die Internet-Suche und zum Schutz vor Viren und Spyware besorgt, die mit Vista gebündelt werden können. Insbesondere geht es dabei um den neuen Internet-Explorer in der Version 7, der in Vista integriert sein wird. Die EU, aber auch die Konkurrenten befürchten, dass Microsoft so die Mehrzahl der User zu seinem eigenen Such-Portal lenken wird.

Heise-Online schreibt dazu: "Bedenken in diese Richtung wurden bereits von Microsoft-Konkurrenten wie Google geäußert, da Microsoft den in Vista integrierten Internet Explorer 7 dazu benutzen könne, Suchanfragen automatisch zum eigenen Internetsuchdienst zu lenken. Symantec war zudem bereits bei der EU vorstellig geworden, man sei besorgt darüber, dass Microsoft Antivirus-Software in Vista integrieren könne. Auch andere Firmen hatten bereits weitere wettbewerbsrechtliche Bedenken geäußert: IBM, Nokia, Oracle und RealNetworks hatten im Februar eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht, die sich gegen die Bündelung diverser Software mit Windows sowie die Nichtoffenlegung von Schnittstellenspezifikationen richtet."

Microsoft-Sprecher Tom Brookes will hingegen von einem Brief von der EU-Kommissarin Kroes an Microsoft hinsichtlich "Vista" nichts wissen und meint, sein Unternehmen entwickelt Vista aufgrund von Kundenanforderungen und unter Beachtung rechtlicher Gegebenheiten. Die Kunden verlangten nun einmal ein Betriebssystem mit mehr Sicherheit und mehr Funktionen.

Die Wettbewerbshüter und auch die Konkurrenz sind dennoch skeptisch, denn schließlich rüstet Microsoft weltweit gut 90 Prozent aller Computer mit seinem Betriebssystem aus.

Artikel von W. Janssen - Mi, 29.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft startet Fehlerdatenbank für IE 7


Nach dem Vorbild des Mozilla-Projektes "Bugzilla" wird es für den Internet-Explorer 7 ebenfalls eine so genannte Fehlerdatenbank geben. Hierdurch haben User die Möglichkeit, Mängel im Internet-Explorer 7 und kommende Versionen schneller zu melden. Neben Fehlerberichten können die Anwender der Beta- und der späteren endgültigen Versionen auch Verbesserungsvorschläge eingeben.

Derzeit ist es noch so, dass die Fehlerdatenbank über die so genannte "Connect-Plattform" zu erreichen ist. Hierüber haben User die Möglichkeit, sich in einem passwortgeschützten Bereich als Beta-Tester für neue Microsoft-Produkte anzumelden. Fehlerberichte zum Browser können über diese Seite eingesehen werden.

In den kommenden Monaten soll es dann auch möglich sein, Fehlerberichte zum Browser ohne Anmeldung einsehen zu können. Weiterhin ist auch ein spezieller Blog zu "Internet Explorer Feedback" geplant, in dem beispielsweise die wichtigsten Fehlermeldungen bzw. Verbesserungsvorschläge veröffentlicht werden.

In seiner Veröffentlichung weist Microsoft ausdrücklich darauf hin, dass der Internet Explorer Feedback ausschließlich Fehler und Verbesserungsvorschläge behandelt, die den Internet-Explorer betreffen. Die Entwickler bitten darum, Sicherheitslücken weiterhin an [EMAIL]secure@microsoft.com[/EMAIL] zu melden.

Artikel von W. Janssen - Mo, 27.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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IBM - Schaltkreis aus Kohlenstoff-Nanoröhrchen als Silizium-Ersatz


Wissenschaftler des IBM Thomas J. Watson Research Centers und der Columbia University in New York beschreiben in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Science " ein erfolgreiches Experiment, bei dem sie einen Ring-Oszillator aus zehn Feld-Effekt-Tranistoren produzierten, die an einem 18 µm-langen, einwandigen Nanoröhrchen-Molekül hingen. Das gibt Hoffnung auf ein neues Fertigungsmaterial für Transistoren, heißt es in der Veröffentlichung, denn Kohlenstoff-Nanoröhrchen könnten aufgrund ihrer hervorragenden elektrischen Eigenschaften eine Alternative zum Silizium sein.

Im Versuchsaufbau erreichten die Wissenschaftler zunächst eine Taktrate von 52 MHz, doch man ist zuversichtlich, die derzeitigen Taktraten im Gigahertz-Bereich bei weitem zu übertreffen. Nanoröhrchen allein erlauben nämlich Taktraten im Terahertz-Bereich. Zwar benötigten die Wissenschaftler derzeit noch eine spezielle Labor-Umgebung, doch eine Silizium-Alternative scheint gefunden zu sein. Zhilong Chen, einer der am Projekt beteiligten Forscher meinte: "Es ginge vornehmlich darum, den ersten funktionierenden Schaltkreis auf einem Nanoröhrchen zu demonstrieren, nicht um den schnellsten. Jetzt, wo das funktioniert, wissen wir was zu tun ist, um mehr Leistung herauszuholen."

Die Industrie stößt mit Silizium so langsam an ihre Grenzen und bereits jetzt müssen die Hersteller zu "Tricks" greifen, um angesichts der immer höher werdenden Abwärme noch höhere Taktraten zu erreichen. Kohlenstoff-Nanoröhrchen gelten daher derzeit als interessanteste Alternative. Die Forscher gehen davon aus, dass sie Ladung schneller und mit geringerem Stromverbrauch transportieren können, denn aufgrund ihrer Struktur könnten sie Elektronen "kollisionsfrei" transportieren.

Artikel von W. Janssen - Sa, 25.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Wiki-News geht für China online


Bereits seit dem Jahre 2004 wurde darüber gesprochen, ob und das auch für die Volksrepublik China ein freies Wikipedia-Portal online gehen sollte, das den westlichen News-Portalen sehr ähnlich ist. Nun meldet die Wikimedia Foundation den Start dieses Portals, das für User in der Volksrepublik China allerdings nur über Umwege erreichbar ist. Wie auch in den westlichen Portalen, werden die Artikel ausschließlich von den Nutzern selbst geschrieben und auch überarbeitet.

Das Portal in chinesischer Sprache sollte ursprünglich bereits im Dezember 2004 an den Start gehen, doch seinerzeit zeigten sich in einer ersten Abstimmung starke Vorbehalte. Hierbei befürchteten besonders die chinesischen Nutzer Zensuren der chinesischen Obrigkeit, was dann auch für die Schwestern-Projekte geschehen ist. Während die Projekte in Hongkong und Taiwan problemlos zu erreichen sind, fielen sie im übrigen "Reich der Mitte" der Zensur zum Opfer.

Wiki-News Initiator, Erik Möller, glaubt trotzdem an den Erfolg der chinesischen Ausgabe. Er meint: "Ich gehe davon aus, dass die aktive Gemeinschaft der chinesischen Wikipedianer Mittel und Wege finden wird, die Zensur zu umgehen." Dieses scheint sich auch zu bewahrheiten: In den ersten Stunden sind bereits mehrere Beiträge online gegangen, heißt es weiter. Berichtet wurde beispielsweise über Sport, vom Tod des Ex-Präsidenten Slobodan Milosevice aus Serbien oder auch über Unruhen in Thailand sowie anderen politischen Ereignissen.

Quelle: Heise-Online
Artikel von W. Janssen - Di, 14.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Web-de startet mit Suchmaschine für lokale Suche


"Die lokale Suche ist die überlegene Alternative zum Telefonbuch", heißt es von Web.de-Chef Matthias Greve während der Präsentation seines neuen Suchdienstes für Branchen aus der näheren Umgebung. Neben einer neuartigen Filtertechnologie bei der Produktsuche und den so genannten SmartInfos, bietet das Unternehmen aus Karlsruhe vor allem eine lokale Suche für Händler, Handwerksbetriebe, Gastronomie-Angebote und andere Dienstleister.

Greve meinte während der Präsentation: Während herkömmliche Branchenverzeichnisse nur den Telefonanschluss als Datenbasis haben, greift der neue Web.de Dienst auf insgesamt 50 Datenquellen zurück. So liefern die Suchergebnisse beispielsweise auch mehr als 4,8 Millionen Einträge von Adressen und Telefonnummern aus dem ganzen Bundesgebiet. Dabei werden die ersten zehn Einträge der Ergebnisliste in einer dynamisch generierten Karte dargestellt. Neben Restaurants, Handwerker oder Geschäfte können auch Standorte von Geldautomaten, Tankstellen, Cafes oder WLAN-Hotspots eingeblendet werden. Die grafische Darstellung erfolgt mittels Kartenmaterial der Autonavigationsexperten von Navteq. Wird der Mauszeiger über einer Markierung positioniert, erfährt der Suchende die Anschrift und Telefonnummer des Dienstleisters. Einen Klick weiter kann die Route oder schnellste Nahverkehrsanbindung zum gefundenen Ziel berechnet werden.

Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen hat sich Web.de nun auf das lukrative Geschäft mit den Branchen fokussiert: "Das fast eine Milliarde Euro große Geschäft mit Branchenbüchern wird sich schrittweise ins Internet verlagern", meint Greve und zeigt, von welchem Kuchen er sich ein ordentliches Stück abschneiden will. Finanziert werden soll sich der Service nämlich über bezahlte Einträge. Diese werden dann in den Suchergebnislisten zwar nicht bevorzugt behandelt, doch in der Karte entsprechend deutlich hervorgehoben.

Matthias Greve sieht in dieser Form seiner Service-Leistung auch einen wesentlichen Vorteil gegenüber den herkömmlichen Suchmaschinen: Unternehmen zahlen hierfür weniger als 10 Euro im Monat und können zusätzliche Informationen und eine einfache Homepage einfügen. Kleingewerbetreibende oder Handwerker können das Angebot aber auch selbst dann nutzen, wenn sie selbst keine Website haben.

Artikel von W. Janssen - Mi, 08.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Neuer Microsoft-Suchtdienst - besser als Google?


Der Software-Riese Microsoft programmiert derzeit an einer neuen Suchtechnologie, deren Ergebnisse in ihrer Qualität ..."doppelt so gut"... sein sollen, als die vom Suchmaschinen-Primus Google. Das erklärte Microsoft Europa-Präsident Neil Holloway auf einer Telekom-Konferenz in New York.

"Die Qualität und Relevanz der Suchergebnisse wird im Bezug auf Nützlichkeit der Lösungen für den Nutzer ausschlaggebend sein." Microsofts neue Suchmaschine werde "doppelt so gut" sein wie Google und vergleichbare Suchmaschinen, meint Holloway auf der Konferenz. Inwieweit die neue Suchtechnologie in die bereits vorhandene Microsoft-Suchmaschine "MSN-Search" integriert wird, oder ob es sich um eine komplett neue Suchmaschine handelt, verriet Holloway allerdings nicht. Holloway verriet nur soviel, dass die neue Suchtechnik nichts mit dem neuen Betriebssystem "Vista" zu tun hat und Microsoft derzeit auch nicht plant, diese in das System zu integrieren.

Laut Ankündigung soll die neue Suchtechnik noch in diesem Jahr an den Start gehen. Dabei will Microsoft in Amerika beginnen, dann folgt ,in Abständen von jeweils drei Monaten, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Hierbei sollen dann auch die Microsoft-Dienste "MSN-Messenger" und "MSN Hotmail" mit dem neuen Service bestückt sein.

Langfristiges Ziel von Microsoft ist es, eine Suchmaschine zu entwickeln, die nicht nur Internet-Adressen ausgibt, sondern den User direkt auf die gesuchten Informationen führt. "Heute bekommen Sie als Ergebnis einer Suche eine URL. Studien haben leider aufgezeigt, dass Sie in 50 Prozent der Fälle nicht -DIE- URLs bekommen, die sie suchen", so Neil Halloway weiter.

Auch Google feilt ständig an der Qualität seiner Suchergebnisse und diese werden merklich besser. Gab es noch vor Monaten Spammerseiten und teilweise unsinnige Treffer auf der ersten Ergebnisseite, so finden sich heute überwiegend URLs von hilfreichen Websites verschiedener Richtungen. Dabei sind die Ergebnisse nicht nur von sehr stark beworbenen Keywords wie beispielsweise Handy, Versicherung, Hotel, Auto oder DSL qualitativ hochwertig, es finden sich auch bei Keywords wie "Emden", "Bremen", "Schuhe", "Polen" oder "Hardware" keine Spammer-Seiten mehr.

Artikel von W. Janssen - Fr, 03.03.2006
Rubrik: Computer / Internet
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OpenSource Nachrichten 02-2006


Wieder einmal steht die Eröffnung der Computermesse CeBIT in Hannover kurz bevor. Beste Gelegenheit also, sich nach neuen Trends umzusehen und Informationen über professionelle Lösungen für die eigenen Anforderungen einzuholen. Für viele Fragestellungen kann dabei auf professionelle Open-Source-Lösungen zurückgegriffen werden.

CeBIT, Halle 5 Thema OpenSource, Linux
Auf der Computermesse CeBIT präsentieren sich die Mehrzahl der Unternehmen und Organisationen aus dem OpenSource Bereich in der Halle 5 und stellen dort unternehmensrelevante Anwendungen vor. Vorabinformationen gibt es auch schon auf der CeBIT-Website.

xt:commerce - professioneller Online-Shop
xt-commerce basiert auf der bekannten Shopsoftware os-commerce und ist bereits für den EU-Binnenhandel ausgelegt. Sie steht unter GNU/GPL-Lizenz und zeichnet sich hohe Skalierbarkeit und Zusatztools aus. Wer Unterstützung bei der Einrichtung und Pflege von xt-commerce haben möchte, kann bei xt-commerce.com die Version xt:commerce v.3.04 für 98,00 Euro inkl. 12 Monate Support bestellen. Im Demoshop kann der Funktionsumfang und das Handling getestet werden.

Netzwerküberwachung mit Nagios 2.0
Das kostenfreie Netzwerk-Überwachungsprogramm Nagios, ist die derzeitig umfassendste OpenSource Lösung zur Überwachung komplexer Netzwerke. Zahlreiche neue Funktionen erleichtern die Arbeit und Überwachung komplexer Netzwerke. Download und Support gibt es auf den Webseiten von Nagios

IHK Linksammlung
Diese Aufstellung der IHK Hannover stellt selbstverständlich nur eine Auswahl dar, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt. Eine weitergehende Orientierung zum Thema OpenSource Software bietet eine Linksammlung der IHK Hannover, die als pdf-Dokument abrufbar ist. Eine bessere Orientierung dort bieten die Reiter „Lesezeichen“, mit denen man direkt in einzelne Kapitel gelangen kann.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 24.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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neue Version der Visual Paradigm Suite


Die Visual Paradigm Suite 2.2 ist nun fertig gestellt. Sie umfasst neben den bisherigen Anwendungen Visual Paradigm for UML, DB Visual Architect, Smart Development Environment und Teamwork Server mit dem Business Process Visual Architect eine neue Komponente. Mit diesen Werkzeugen unterstützt Visual Paradigm den gesamten Software-Entwicklungszyklus. Alle Komponenten haben in der neuen Version wichtige Neuerungen erfahren.

Visual Paradigm for UML 5.2 und Smart Development Environment 3.2 beinhalten nun einen Projekt Publisher, der es gestattet das Projekt ohne vorherige Installation der Visual Paradigm Suite für Teammitglieder zu veröffentlichen. Dabei werden alle bekannten Webbrowser bedient. In SDE 3.2 werden zudem mit NetBeans 5.0 und Visual Studio 2005 zwei weitere aktuelle IDEs unterstützt.

Durch die Einführung einer sogenannten "Generic Ressource" wurde die Bedienbarkeit bei der Erstellung komplexer Diagramme weiter verbessert.

Visual Paradigm verbindet UML-Konformität mit wichtigen Arbeitstechniken wie textueller Analyse oder der Modellierung relationaler Datenbanken. Das ORM-Diagramm (Object-Relational-Mapping) wird in Visual Paradigm for UML und auch in DB Visual ARCHITECT unterstützt. Es visualisiert Zusammenhänge zwischen Objektmodell und Relationalem Modell, Änderungen werden automatisch propagiert.

Visual Paradigm steht unter Windows, Linux/Unix und Mac zur Verfügung. Es ist sowohl in der Industrie als auch in der Ausbildung weit verbreitet. Verschiedene Editionen adressieren verschiedene Anforderungen und sichern eine kostengünstige Lösung

Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von UML-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt. Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf visual-paradigm.com

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 22.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox Memory Leak - kein bug sondern feature


In letzter Zeit gab es vermehrt Beschwerden über ein Speicher-Leck (Memory Leak) in der neuen Version 1.5 des Firefox-Browsers. Nach Aussagen von Ben Goodger, einem führenden Entwickler von Firefox, ist dies aber gar kein Fehler. Stattdessen sei dieses Verhalten ein neues Browser-Feature, um die Performance zu steigern.

Firefox-Guru Goodger erklärte in seinem Weblog, dass bei einem komplizierten Software-System wie Firefox ein gewisses Maß an Fehlern durchaus normal sei. Das als "Memory Leak" kritisierte Verhalten des Firefox 1.5 sei aber kein Fehler, sondern Folge des neu eingebauten Zwischenspeichers, in dem man vor und zurück blättern könne. Dieses Feature sein eingebaut worden, da die Internet-Surfer 39 Prozent aller besuchten Seiten mit dem "Zurück"-Knopf nochmal besuchen würden.

Im Firefox 1.5 gibt es nun einen "Back-Forward-Cache", in dem die letzten besuchten Seiten als gerendertes Dokument gespeichert würden. Die Anzahl dieser gespeicherten "Session History Entries" hängt von der Größe des im Computer des Surfers vorhandenen Hauptspeichers ab. Standardmäßig befinden sich im Firefox-Cache 5 bzw. 8 Seiten bei einer Größe des Arbeitsspeichers von 512 bzw. 1024 MByte. Das Verhaltes des Browsers-Cache läßt sich auch individuell einstellen. Dazu müssen die Werte in der Variable browser.sessionhistory.max_total_viewers verändert werden.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 17.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Praxistipp - internationale Gestaltung von Websites


Viele Unternehmen, die nicht nur in Deutschland, sondern auch international tätig sind, schrecken vor einem weiteren, komplett englisch- oder anderssprachigem Internetauftritt wegen des hohen Aufwands häufig zurück. Um den nicht des Deutschen mächtigen Besuchern der Firmen-Website dennoch Basisinformationen zur Verfügung zu stellen bietet sich als Zwischenlösung eine einzelne Seite, beispielsweise in Englisch, mit den wesentlichen Informationen an. Diese Seite sollte Antworten auf folgende Fragen enthalten:
  • Wer ist das Unternehmen (Profil)?
  • Was bietet das Unternehmen an (Angebot)?
  • An wen richtet sich das Angebot (Zielgruppe)?
  • Wohin werden Produkte geliefert bzw. wo werden Dienstleistungen erbracht falls bestimmte Regionen oder Länder der Erde ausgeschlossen sind?
  • Was unterscheidet das eigene Angebot von dem der Wettbewerber (Alleinstellungsmerkmal)?
  • Wer ist Ansprechpartner für Rückfragen (Kontaktdaten)?

Die Erstellung einer Seite inklusive Verlinkung von der Startseite sollte den Aufwand in Grenzen halten. Dabei bietet es sich an, den Link dorthin als Grafik mit der Länderfahne zu gestalten. Langfristig empfiehlt sich jedoch auch eine internationale Domain, wie "firmenname.com". Diese könnte dann auch direkt auf diese spezielle Seite verweisen, was auch unter dem Gesichtspunkt der Optimierung für Suchmaschinen vorzuziehen ist.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 14.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Eltern-Haftung wegen Tauschbörsen-Nutzung unklar


In letzter Zeit hat nicht nur die Spiele-Industrie vermehrt Strafanzeigen gegen Nutzer von Tauschbörsen erstattet. Auch die Musikindustrie versendet vermehrt Abmahnungen an vermeintliche Tauschbörsen-Nutzer. Darin werden diese dazu aufgefordert, eine strafbewehrter Unterlassungserklärung abzugeben und im Wiederholungsfall eine Strafe von mehreren tausend Euro für jeden Einzelfall zu zahlen.

Der Rostocker Rechtsanwalt und Spezialist für Internetrecht Johannes Richard hat zu diesem Themenkomplex eine umfangreiche Analyse erstellt. Denn lediglich die Tatsache ist eindeutig, dass der Up- und Download von urheberrechtlich geschützten Werken in Tauschbörsen illegal ist. Denn sobald die Nutzung der Filesharing-Tauschbörsen durch Kinder ohne Wissen von deren Eltern oder durch Mitglieder einer Wohngemeinschaft ohne Wissen des Inhabers des Telefonanschlusses erfolgte sind die rechtliche Folgen alles andere als eindeutig.

Grundsätzlich haftet auch ein Minderjähriger für eine Urheberrechtsverletzung. Nach § 828 BGB ist ein Minderjähriger jedoch "nicht verantwortlich, wenn er bei der Begehung der schädigenden Handlung nicht die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderliche Einsicht hat". Es stellt sich also die Frage, woher ein Jugendlicher eine Einsichtsfähigkeit in das Verbot seines Handelns hernehmen soll, wenn es zum einen alle machen, zum anderen das Urheberrecht eine sehr spezielle Materie ist und des weiteren in einschlägigen Beiträgen im Internet durchaus die (falsche) Ansicht vertreten wird, dass die Tauschbörsennutzung strafrechtlich nicht relevant sei.

Eltern haften für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Es stellt sich also die Frage, wann Eltern ihrer Aufsichtspflicht im Rahmen der Internetnutzung ihrer Kinder genügen. Rechtsanwalt Richard geht davon aus, dass viele Eltern technisch überhaupt nicht wissen, was ihre Kinder im Internet mit dem Computer eigentlich machen. Das Hanseatischen Oberlandesgerichtes entschied zumindest im Jahr 1995, dass Eltern keine Verantwortung für die Urheberrechtsverletzung ihrer Kinder tragen.

In den Abmahnungen wird regelmäßig die Abgabe einer Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung gefordert, mit der sich die Abgemahnten verpflichten, es zukünftig zu unterlassen, Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Minderjährige dürfen diese Erklärung jedoch nicht abgeben, da es sich nicht um ein Geschäft des täglichen Lebens gemäß § 110 BGB handelt. Und die familienrechtlich zu beurteilende Frage, ob Eltern eine derart weitreichende Erklärung für ihre Kinder überhaupt abgeben dürfen, ist überhaupt noch nicht abschließend geklärt.

Fazit: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang erst einmal eine Klärung des tatsächlichen Sachverhaltes - was ist tatsächlich passiert, wer hat was tatsächlich gemacht und was ist überhaupt nachweisbar. Auf jeden Fal sollte man sich in einem rechtlich so komplizierten Fall von einem Fachmann beraten lassen.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 14.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Pfändung von Internet-Domains


Die Internet-Domain selbst kann zwar nicht gepfändet werden. Der Zwangsvoll­streckung unterliegen aber die schuldrechtlichen Ansprüche des Domain-Inhabers gegenüber der DENIC, so entschied der Bundesgerichtshof.

Die bisher nicht einheitlich beurteilte Frage, ob Internet-Domains gepfändet werden können, hat nunmehr der BGH (Beschluss vom 05.07.2005 – VII ZB 5/05) entschieden. Er stellt klar, dass die Domain zwar kein "anderes Vermögensrecht" im Sinne von § 857 Abs. 1 ZPO ist, wie etwa ein Patent-, Marken- oder Urheber­recht und damit als solche nicht pfändbar ist. Gegenstand der Pfändung ist viel­mehr die Gesamtheit der schuldrechtlichen Ansprüche, die dem Domaininhaber gegenüber der Vergabestelle aus dem der Domainregistrierung zugrunde liegen­den Vertragsverhältnisse zustehen.

Dabei handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis, aus dem heraus die Verga­bestelle dem Anmelder insbesondere den Fortbestand der Internet-Domain schul­det. Daneben bestehen weitere Ansprüche des Domaininhabers wie die auf An­passung des Registers an seine veränderten persönlichen Daten oder ihre Zuord­nung zu einem anderen Rechner.

Die Verwertung der gepfändeten Ansprüche kann zum Beispiel durch Übertragung auf einen Dritten während einer festen Pfändungslaufzeit zu einem festen Überlas­sungsentgelt erfolgen, durch Überweisung an Zahlung statt zu einem Schätzwert oder durch freihändige Veräußerung.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 11.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Explido-Studie - Suchmaschinen-Marketing 2005


Die Explido Webmarketing Agentur veröffentlich regelmäßig Studien über ei bezahlte Werbung in Suchmaschinen. Die aktuelle Studie informiert über die Preisentwicklung für Bezahlwerbung bei den drei größten Suchwortvermarktern Google-Adwords, Overture und MIVA (ehemals Espotting).

Das Jahr 2005 war für alle drei Anbieter sehr erfolgreich, da die werbenden Unternehmen für bezahltes Suchmaschinenmarketing bzw. Keyword Advertising deutlich mehr ausgegeben haben als noch im Jahre 2004. Die Beträge schwanken zwischen 7-stelligen Geldsummen bei Großkunden, z.B. Otto oder Quelle bis hin zu Monatsbudgets von 100,- Euro. In dieser Bandbreite liegt auch das Geheimnis des Erfolges dieser Werbeform. Bezahlte Werbung in Suchmaschinen ist für alle finanzierbar.

Die Studie gliedert sich wie folgt:
  • Entwicklung des Suchmaschinenmarkts rsp. der Suchmaschinennetzwerke
  • Internetsuche und Internetshopping in Zahlen
  • Preisentwicklung bei GoogleAdwords, Overture, MIVA 2005, Vorausschau 2006
  • Preisgestaltung in fünf Kategorien, z.B. Dienstleistung, Mode, Auto, Elektronik/PC/Handy, Partnersuche, Wellness etc.

Der Suchmaschinen-Preisindex im Dezember 2005 (Seite 8 der Studie) zeigt, wo der höchste und niedrigste Preis erzielt wurde. In der Kategorie "Versicherungen" musste im Durchschnitt 4,29 Euro bezahlt werden. Im unteren Preissegment mit 0,54 Euro ist die Kategorie "Essen&Trinken" angesiedelt. Alle anderen Preise dazwischen sind möglich und variieren in den Kategorien über das Jahr.

Die Studie steht auf der Website von Explido nach einer Registrierung kostenfrei zum Download bereit.

Fazit: Bezahlwerbung ist ein boomender Markt, dem sich Unternehmen mit Internetangebot mittelfristig nicht verweigern sollten und können. Zur Umsetzung der Kampagnen sollte die professionelle Hilfe Suchmaschinen-Dienstleistern in Anspruch genommen werden.

Webmaster, die wissen wollen, wie sie mit Ihrem Online-Shop erfolgreich im Internet werben können, könne ihre Kenntnisse im IHK-Workshop "Internet-Marketing für Online-Shops" vertiefen. Mehr Infos dazu sind bei www.begin.de zu finden.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 11.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Wasserzeichen macht Raubkopien in Tauschbörsen erkennbar


Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) hat eine Software entwickelt, mit der sich urheberrechtlich geschützte Werke wie Musik, Bilder oder Filme mit einem Wasserzeichen markieren lassen. Anhand dieses Wasserzeichens sollen sich illegale Dateien und Raubkopien in Internet-Tauschbörsen aufspüren lassen. Das Institut wird die Software auf der CeBIT in Hannover einem breiteren Publikum vorstellen.

Der Leiter der Arbeitsgruppe beim Fraunhofer IPSI, Dr. Martin Steinebach, erklärte dazu, dass die Arbeitsgruppe seit zwei Jahren nach einer Alternative zu einem restriktiven Digital Rights Management suche. Dieses derezit von der Musikiundustruie favorisierte DRM habe den Nachteil, dass es spezielle Abspielgeräte und häufige Internet-Verbindungen zur Authentifizierung erfordere. Laut Steinbach gehe es nicht darum, Tauschbörsennutzer anzuschwärzen.

"Wir möchten einfach, dass jeder, der sich gesetzwidrig verhält, auch erfährt, dass er dies tut. Nutzer, die bisher anonym Tauschbörsen für illegale Downloads missbrauchen, sollen sich beobachtet fühlen. Wir gehen davon aus, dass sich viele Nutzer immer noch nicht darüber im Klaren sind, dass auch sie eine Urheberrechtsverletzung begehen, wenn sie illegales Material herunterladen, und nicht nur derjenige gegen das Urheberrecht verstößt, der das Material in der Tauschbörse einstellt", so Steinbach.

Die neuen Wasserzeichen-Markierungen lassen sich auch nicht durch bisher übliche Tricks überlisten. So bleibt das Wasserzeichen auch erhalten, wenn man ein Musikstück über den Lautsprecher abspielt und wieder mit einem Mikrfon aufzeichnet. Gleiches gilt für das Einscannen einer markierten Fotografie oder das Abfilmen eines markierten Videos.

Eine andere Komponente der Software kann sich bei einer Tauschbörse anmelden und einen Teilnehmer simulieren. Sie kann dann gezielt potenzielle illegale Kopien herunterladen und nach Wasserzeichen durchsuchen. Eine anderer Teil dieser Software ist in der Lage, anonym einen Warnhinweis an einen Tauschbörsenbesucher zu schicken, um diesen darauf hinzuweisen, dass die von ihm gesuchte Datei eine illegale Kopie darstellt und von einem Download abgesehen werden sollte.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 10.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Täglich 75.000 neue Blogs im Internet


Mag man einer Veröffentlichung des auf Blog-Dienste spezialisierten Suchmaschinen-Betreibers "Technoriati" Glauben schenken, so stellt fast jede Sekunde jemand irgendwo auf dieser Erde einen neuen Blog ins Internet. Pro Tag sollen sich so insgesamt etwa 75.000 neue Web-Logs zum Pool der "Internet-Tagebücher" hinzu gesellen. Wie es weiter heißt gibt es derzeit etwa 27 Millionen Blogs im Netz. Seit Oktober 2005 ist die Anzahl der Blogs um insgesamt acht Millionen gestiegen. Technoriati misst pro Tag etwa 1,2 Millionen neue Einträge.

Technorati prognostiziert, dass sich die Zahl der Blogs etwa alle fünfeinhalb Monate verdoppeln wird. Überwiegend werden die Blogs von Privatpersonen betrieben, die regelmäßig oder unregelmäßig über ihr Leben oder ihr Umfeld berichten oder auch kritische und unkritische Themen aus dem Weltgeschehen aufgreifen. Online-Dienste und große Tageszeitungen haben die Bloggerszene zwar auch für sich entdeckt, sind aber in der großen "Privatgemeinschaft" eher ungern gesehen.

Erklärung aus dem Lexikon:

Ein Weblog oder Blog ( ein Kunstwort aus "Web" und "Logbuch" ) ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

In einem typischen Weblog hält ein Autor (der Blogger) seine "Surftour" durch das Internet fest, indem er zu besuchten Seiten einen Eintrag schreibt. Es gibt aber auch Fach-Weblogs, in denen ein Autor Artikel zu einem bestimmten Thema veröffentlicht. Andere Blogger teilen auf ihrer Webseite Einzelheiten aus ihrem privaten Leben mit. Typischerweise linken Blogger auf andere Webseiten und kommentieren aktuelle Ereignisse. Viele Einträge bestehen aus Einträgen anderer Weblogs oder beziehen sich auf diese, so dass Weblogs untereinander stark vernetzt sind. Die Gesamtheit aller Weblogs bildet die Blogosphäre.

Weblogs sind vergleichbar mit Newslettern oder Kolumnen, jedoch persönlicher - sie selektieren und kommentieren oft einseitig und werden deswegen auch mit Pamphleten des 18. und 19. Jahrhunderts verglichen.

Artikel von W. Janssen - Do, 09.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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eco-Initiative - Beschwerdestelle für Internet-Nutzer


Pünktlich zum "Safer Internet Day" wird der eco-Verband neuer Partner der Initiative "Deutschland sicher im Netz". Das berichtet der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. (eco) auf seiner Internet-Seite.

Wie es heißt, hat der Verband der deutschen Internetwirtschaft gemeinsam mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimediadienste e.V. eine Beschwerdestelle im Internet eingerichtet, an die sich Internetnutzer wenden können, sobald ihnen im Netz mutmaßliche Gesetzesverstöße auffallen. Mit dieser Website sollen illegale und jugendgefährdende Inhalte im Netz besonders einfach gemeldet werden können.

Die Internet-Beschwerdestelle arbeitet mit Strafverfolgungsbehörden, Internet-Service-Providern und Partnern auf der ganzen Welt zusammen. Eingehende Hinweise werden umgehend von entsprechenden Experten juristisch geprüft. Bei bestehendem Verdacht wird der Herkunft der illegalen Inhalte nachgegangen, um schnellstmöglich grenzüberschreitende Maßnahmen ergreifen zu können.

"Jeder Internetnutzer sollte wissen, dass wir gegen Internetkriminalität nicht machtlos sind. Häufig fehlt lediglich der entscheidende Hinweis auf Fundstellen illegaler Inhalte, damit diese aus dem Netz genommen und Täter zur Verantwortung gezogen werden können", sagt Harald Summa, Geschäftsführer des eco e.V.

"Deutschland sicher im Netz" wurde im Januar 2005 gegründet. Mit zahlreichen Einzelaktivitäten soll das Sicherheitsbewusstsein von Anbietern und Nutzern beim Umgang mit dem Internet erhöht werden. Die Initiative wendet sich sowohl an Verbraucher als auch an Behörden und Institutionen sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat die Schirmherrschaft der unter anderem von Microsoft gestarteten Initiative übernommen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 08.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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E-Plus und O2-Germany nun auch im 900-MHz-Spektrum


Die Bundesnetzagentur hat den Mobilfunk-Netzbetreibern E-Plus und O2-Germany E-GSM-Frequenzen im Bereich 900 MHz zugeteilt. Das teilte das News-Portal Heise-Online heute mit. Wie es weiter heißt, boten E-Plus und O2-Germany bisher nur GSM-Frequenzen im Bereich 1800 MHz an. Nun erhalten sie jeweils 2 × 5 MHz gepaarten Spektrums in den Bereichen 880 bis 890 und 925 bis 935 MHz, das zuvor militärisch genutzt worden war.

Heise zitiert einen Sprecher der Bundesnetzagentur, wonach die beiden Unternehmen im Gegenzug ein entsprechendes 1800-MHz-Spektrum bis zum 31.Januar 2007 räumen müssen. An wen die Regulierungsbehörde dann die frei gewordenen Frequenz-Bänder vergeben wird, will die Behörde nach einer Anhörung entscheiden.

Weiterhin heißt es, es ist noch keinesfalls sicher, ab wann das E-GSM-Spektrum von E-Plus und O2-Germany genutzt werden kann. Formalrechtlich handelt es sich bei der Vergabe um einen Verwaltungsakt, der theoretisch gerichtlich angefochten werden kann.

Die GSM-900 Frequenzen haben gegenüber den GSM-1800 Frequenzen den Vorteil einer größeren Reichweite. Daher ist vor allem auch die Versorgung in relativ dünn besiedelten Regionen stabiler und interessanter. O2-Germany hatte sich bis dahin damit beholfen, dass sie im Rahmen eines sogenannten Roaming-Abkommens in manchen Regionen das Netz der Telekom (T-Mobile) mitbenutzen konnte. E-Plus war bis dahin ausschließlich auf sein eigenes Netz angewiesen.

Artikel von W. Janssen - Di, 07.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Frankreichs Polizei zukünftig mit Firefox


In Anbetracht der Tatsache, dass die französische Polizei bei der bevorstehenden Umstellung ihrer 70.000 Computer etwa zwei Millionen Euro einsparen kann, soll bei den Ordnungshütern zukünftig der Firefox-Browser eingesetzt werden. Wie es hierzu in verschiedenen Veröffentlichungen hieß, sind Pläne bekannt geworden, wonach die französische Gendamerie zukünftig, anstatt auf den Internet-Explorer von Microsoft, nun auf den Mozilla-Webbrowser Firefox setzen will. Die Pläne seien bereits vom französichen IT-Verantwortlichen der Polizei, auf der "Linux Solutions 2006" vorgestellt worden, heißt es weiter.

Der Hauptgrund der Umstellung seien tatsächlich die enormen Kosten von etwa 2 Millionen Euro (Mehraufwendungen) und nicht etwa ein Boykott gegen Microsoft. Es ginge auch nicht darum, dem Bürger eine bestimmte Software aufzwingen zu wollen, sondern eine einzusetzen, die sich weitgehend an W3C-Standards hält und unter verschiedenen Betriebssystemen lauffähig ist und bleibt.

Der Firefox-Browser wurde auf der Basis des alternativen Betriebssystems Linux entwickelt. Seine erste Vollversion war Anfang November 2004 veröffentlicht worden. Mittlerweile gab es mehr als fünfzig Millionen Downloads der Software. Mit Firefox wollte die Mozilla-Foundation vor allem einen besonders schlanken und schnellen Webbrowser bieten -- zusätzliche Anwendungen wie in der Websuite Mozilla sind nicht integriert.

Der Microsoft-Herausforderer wusste vor allem die Sicherheitsdiskussionen um den Internet Explorer für sich zu nutzen und hat sich einen Marktanteil von mehr als zehn Prozent geschaffen. Mit zunehmenden Bekanntheit des Firefox-Browsers sind allerdings auch hier erste "kritische" Sicherheitslöcher entdeckt worden.

Artikel von W. Janssen - Di, 07.02.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Google schmeisst Spam-Seiten raus


Der Suchmaschinenbetreiber Google hat eine Qualitäts-Offensive gestartet. Zukünftig werden Websites komplett aus dem Index geworfen, die Methoden anwenden, die den Google Webmaster Richtlinien widersprechen. Dazu zählt insbesondere der Einsatz von Keyword-Stuffing, Doorway-Pages und Javascript-Weiterleitungen.

Auf Matt Cutts Weblog, dem inoffiziellen Google-Sprachrohr, finden sich Auszüge einer Seite von automobile.de als negatives Beispiel. Blosse Aneinanderreihungen von Stichworten wie "Mercedes-Benz gebrauchtwagen, Mercedes-Benz angebot, Merceder-Benz gebraucht händler" bieten dem Leser der Seite keine verwertbaren Informationen und haben nun dazu geführt, dass Google alle Inhalte von automobile.de aus dem Index entfernt hat. Während man bei Yahoo noch 307.000 Ergebnisse bekommt, wenn man nach der Domain sucht, findet man bei Goggle keinen einzigen Treffer mehr.

Google hat angekündigt, verstärkt gegen Versuche vorzugehen, durch fragwürdige Methoden bessere Plätze in den Suchergebnislisten zu erreichen. Zukünftig soll dabei der Focus mehr auf nicht englischsprachigen Websites aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und China liegen.

Matt Cutts macht den Betreibern von automobile.de allerdings Hoffnung auf eine erneute Aufnahme in den Index: "Sendet uns einen Wiederaufnahme-Antrag, wenn ihr glaubt, eure Seiten sind sauber genug für die Reintegration".

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 28.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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OpenSource Nachrichten 01-2006


Das Open Source Betriebssystem Linux wird von immer mehr Anwendern genutzt. Welche Distribution passt am besten zu den eigenen Anforderungen? Für Einsteiger ist es schwierig, aus der Vielzahl der GNU/Linux-Distributionen die richtige zu finden. Auf der Website von zegeniestudios.net wird anhand von Fragen (in englischer oder norwegischer Sprache) eine den individuellen Vorkenntnissen entsprechende Distribution ermittelt. Dies ist eine gute Starthilfe für Neulinge, die mit OpenSource Software arbeiten wollen.

Kundenbetreuung mit SugarCRM
Es gibt nur wenige OpenSource Lösungen für das Kundenmanagement eines Unternehmens (CRM). Mit SugarCRM, Version 4.0 Beta (in englischer Sprache) liegt nunmehr eine anwendungsfähige Unternehmenslösung vor. Auf den Webseiten von sugarcrm.com stehen Demoversionen zur Verfügung. Bedürfnisorientiert können hier einzelne Module zu Demozwecken zusammengestellt werden. SugarCRM wird nicht nur als OpenSource-Lösung angeboten, sondern auch als On-Demand und Professional Version.

Applikationdatenbank informiert aktuell
Die Applikationdatenbank von pro-linux informiert tagesaktuell über OpenSource-Anwendungen, die neu, verbessert oder im Teststadium sind. Sie werden beschrieben, bewertet und auf die Bezugsquelle verwiesen. Die zum Download bereitgestellte Software deckt sowohl unternehmensrelevante als auch private Bereiche ab.

IHK Linksammlung
Diese Aufstellung der IHK Hannover stellt selbstverständlich nur eine Auswahl dar, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit stellt. Eine weitergehende Orientierung zum Thema OpenSource Software bietet eine Linksammlung der IHK Hannover, die als pdf-Dokument abrufbar ist. Eine bessere Orientierung dort bieten die Reiter „Lesezeichen“, mit denen man direkt in einzelne Kapitel gelangen kann.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 25.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Razzia gegen Raubkopierer


Nach monatelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Ellwangen, Düsseldorf hat die Polizei heute an mehr als 200 Orten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien Privat- und Geschäftsräume durchsucht. Nach Mitteilung des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg richtete sich die Razzia gegen das illegale Kopieren von Musik, Spielfilmen und Software sowie die Bereitstellung von Raubkopien im Internet.

Auslöser des Ermittlungsverfahrens waren Hinweise eines Informanten aus Baden-Württemberg. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden 50 Objekte durchsucht sowie 19 weitere in Nordrhein-Westfalen. Nach Recherchen des Magazins onlinekosten.de richten sich die Ermittlungen gegen insgesamt 131 Tatverdächtige, davon 35 mutmaßliche Szenemitglieder aus Deutschland.

Bei der Aktion gegen die Raubkopiererszene geriet auch die von der Film- und Softwareindustrie beauftragte Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) ins Visier der Fahnder. Nach Recherchen des Computermagazins c't soll die GVU mindestens mit einem Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene zusammen gearbeitet haben.

Angeblich soll die Hardware zur Ausrüstung der Server-Plattform, die in der Warez-Szene unter dem Namen IOH bekannt ist, von der GVU mitfiunanziert worden sein. Im Gegenzuge soll die GVU an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen sein. Eine Stellungnahme der GVU liegt noch nicht vor.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 24.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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US-Justiz fordert von Google Nutzerdaten


Das US-amerikanische Justizministerium fordert von von den Betreibern der Suchmaschinen Google, Yahoo, MSN und AOL die Herausgabe von Daten in großem Stil. So soll Google einem Bericht des Wall Street Journal zufolge die Suchanfragen offenlegen, die zwischen dem 1. Juni und 31. Juli 2005 bei Google von den Nutzern eingegeben wurden. Während Yahoo, MSN und AOL zu einer Kooperation bereit sind wehrt sich der Branchenprimus gegen die Offenlegung.

Das Ministerium will anhand der Daten prüfen, wie Minderjährige effektiv vor pornografischem Material geschützt werden können. Der Child Online Protection Act (COPA) war 2004 vom Supreme Court (höchsten US-Bundesgericht) gestoppt worden. Nun steht eine Überprüfung der Massnahmen auf ihre Wirksamkeit an. Dies gilt auch im Vergleich zu modernen Filtertechniken.

Das Ministerium hatte offenbar zunächst den Umfang der angeforderten Daten unterschätzt. Daher soll Google nun nur noch die Suchabfragen innerhalb von 7 Tagen sowie eine Liste von einer Million über Google erreichbarer Internetadressen weitergeben.

Datenschützer wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) protestieren heftig gegen Aufforderung der Regierung. Nach ihrer Ansicht werden berechtigte Einschränkungen zumn Datenschutz außer acht gelassen. Sie kritisieren, daß in den Protokollen so viele Informationen stecken, daß ein Rückschluß auf die Nutzer mühelos möglich sie. Durch eine Kombination von Suchwörtern, Internetadressen und Cookies ließen sich präzise Profile erstellen.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 23.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Hacker Tron verursacht postmortem Störungen bei wikipedia


Der Hacker "Tron" sorgt auch noch Jahre nach seinem Tod im Oktober 1998 bei der deutschen Ausgabe der Online-Enzyklopädie Wikipedia für Aufregung. Seine Eltern stören sich daran, dass im Wikipedia-Beitrag über Tron sein bürgerlicher Name nicht als Boris F. abgekürzt, sondern vollständig ausgeschrieben wird. Sie erwirkten daher bei einem Berliner Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen die Wikimedia Foundation in St. Petersburg (USA).

Da Trons Eltern den postmortalen Persönlichkeitsschutz ihres Sohnes verletzt sahen erwirkten sie eine weitere einstweilige Verfügung gegen die Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V., von deren Domain wikipedia.de auf das deutschsprachige Online-Lexikon unter der Domain http://de.wikipedia.org/ weiterzuleiten.

Im Moment ist die Vollstreckung der einstweiligen Verfügung gegen eine Sicherheitsleistung von 500,00 Euro eingestellt. Es bleibt daher abzuwarten, wie sich das Verfahren weiter entwickelt. So stellt sich grundsätzlich die Frage, ob die die Sperrung der Website verhältnismäßig war.

Kommentar

Allen Eltern, die ein Kind verloren haben, ist zu wünschen, dass sie im Laufe der Zeit Ruhe für die Verarbeitung des Geschehenen finden. Doch gerade im Falle von Tron scheint das sehr schwer zu sein, zumal immer noch strittig ist, ob er Selbstmord begangen hat (die offizielle Version) oder doch ermordet wurde (wie manche vermuten).

Dafür, dass der Tod von Tron seine Eltern immer noch nicht zur Ruhe kommen läßt, sorgt das soeben im Lübbe-Verlag erschienene Buch "Offenbarung 23". Trons Vater Ivo F. sagte in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung: "Ich dachte, irgendwann hört das Theater um Boris auf. Aber die machen immer weiter".

Es ist gradezu tragisch, dass Trons Eltern an Berater geraten sind, die vielleicht viel von Jura, aber sehr wenig von der Funktionsweise des Internet verstehen. Statt in Ruhe die Trauer zu verarbeiten entfachten sie durch ihre Aktionen einen Medienrummel weit über die Blogosphäre hinaus.

Spätestens jetzt ist Tron eine Person der Zeitgeschichte. Er ist nämlich der erste Hacker, der auch noch postmortem für eine zeitweilige Abschaltung von Internetseiten sorgte.

Artikel von R. Hallenbach - So, 22.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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million dollar homepage - pixel bei eBay versteigert


Der Traum, innerhalb von nur vier Monaten mit einer Internet-Homepage eine Million Dollar zu verdienen, ist für Alex Tew wahr geworden. Gestern versteigerte er bei eBay die letzte 1000 Pixel große Werbefläche seiner Homepage für 38.100 Dollar.

at-mix hatte bereits Mitte November 2005 über die million dollar homepage berichtet. Seit dem Start konnte er bis dahin knapp 600.000 Pixel verkaufen. Der angehende BWL-Student hatte offenbar in den ersten Vorlesungen über Online-Marketing gut aufgepaßt und handelte nach der Regel, dass bei steigender Nachfrage und sinkender Kapazität die Preise steigen. Also entschloss er sich, die letzte 50 * 20 Pixel große Werbefläche bei eBay zu versteigern.

Die Geschäftsidee selbst wie auch die Auktion fanden ein enormes Medienecho. Nach Angaben von Tew wurde die Auktionsseite mehr als 700.000 mal aufgerufen. Zwischenzeitlich waren Spassgebote bis zu 25 Millionen US-Dollar eingegangen. Der Gewinner der Auktion ist der Online-Shop "great deals depot", dessen Slogan "We make people smile" zumindest für Alex Tew gilt. Ob sich diese Investition auch für den Auktionsgewinner lohnt, der in seinem Online-Shop "Kama Sutra Massage Oil" verkauft, muss sich erst noch zeigen.

Die Zeitung "Bild" und der Internet-Providers "T-Online" haben das Geschäftsmodell für Ihre große Spendenaktion "Ein Herz für Kinder" übernommen. Der gesamte Erlös von "Ein Pixel für Kinder" kommt der Hilfsorganisation zugute. Bis heute konnten schon 54.900 Pixel für den guten Zweck verkauft werden.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 12.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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bester Blondinenwitz aller Zeiten - ein neuer Hoax


Lieben Sie Blondinenwitze? Dann sind Sie hier genau richtig. Sollte mein erster Vorschlag dem geneigten Leser nicht gefallen, so kann ich nur empfehlen, doch mal bei gestandenen Journalisten nachzuschauen. Oder soll es doch lieber der "best Blondinenwitz ever" sein? Und auch diese Lachnummer hat mich köstlich amüsiert.

Denjenigen Sufern, die beim Lesen des ersten Absatzes dem Klickreflex auf die linke Maustaste widersehen konnten, soll nun noch etwas mehr Aufklärung zuteil werden. Je nachdem, wie sie zu diesem Artikel gefunden haben, sind sie nämlich bereits Teil eines in der Blogosphäre kursierenden Witzes geworden. Auf der Suche nach dem besten Blondinenwitz aller Zeiten führen Links von Blog zu Blog und eh man sich versieht, ist man wieder am Ausgangspunkt angekommen.

Böswillige Zeitgenossen könnten behaupten, dieser Kettenlink sei eine neue Art von Hoax. Der Spiegel vermutet seinen Ursprung bereits im Sommer 2003 bei Bloggern auf livejournal.com. Durch die intensive Verlinkung innerhalb der Blogs haben sich die Ergebnisseiten der Suchmaschinen deutlich verändert. Eine Google-Suche nach "Blondinenwitz" fördert inzwischen fast nur noch Blogs als Treffer zutage.

Denjenigen, die es geschaft haben, diesen Artikel bis zum Ende zu lesen sei gesagt: es gibt nur eine echte deutsche Blondine. Und das ist kein Witz.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 11.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Spammer zur Zahlung von 11,2 Milliarden US-Dollar verurteilt


Der US-Amerikaner Robert Kramer, Chef des Internet Service Provider CIS, ist inzwischen in der amerikanischen Internet-Gemeinde dafür bekannt, massiv gegen Spammer vor Gericht vorzugehen. Vor einem Jahr war ihm in einem Prozeß gegen 300 Spammer die damalige Rekordsumme von rund 1 Milliarde US-Dollar zugesprochen worden. Grundlage für dieses Urteil war ein Gesetz im US-Bundesstaat Iowa, das Spam-Empfänger berechtigt, je zugesandter Spam-Mail 10 US-Dollar Schadensersatz zu verlangen.

In dem kürzlich entschiedenen Verfahren vor dem District Court for the Southern District of Iowa hatte CIS Internet Services eine Entschädigungszahlung für den Missbrauch seines Netzes durch Spam eingeklagt. Ein Spammer aus Florida wurde zu einer Zahlung von 11,2 Milliarden US-Dollar verurteilt. Er darf außerdem drei Jahre lang nicht das Internet nutzen.

Der Spammer hatte die Domain cis.net fälschlicherweise als Bestandteil der Rückantwortadresse von mehr als 280 Millionen E-Mails verwandt, die er durch das CIS-Netz schleuste. Dadurch wurde die wahre Herkunft der Werbung verschleiert und die Empfänger konnten den Eindruck bekommen, die E-Mails stammten von CIS-Kunden oder von CIS selbst.

CIS-Chef Robert Kramer erwartet nicht, dass er die ihm zustehende Summe ausgezahlt bekommt, zeigte sich laut Medien-Berichten aber sehr zufrieden mit dem Urteil. Das Urteil setze neue Standards: "Wer E-Mails massiv missbraucht, riskiert ein ökonomisches Todesurteil."

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 06.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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neues Urheberrecht - Verbot der Privat-Kopie


Der Gesetz-Entwurf für ein neues Urheberrecht wurde jetzt vom Bundesjustizministerium vorgelegt. Er sieht zum Teil erhebliche Änderungen zur derzeit bestehenden Rechtslage vor. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) kritisiert die geplante Reform sehr ausführlich und befürchtet eine Gefahr für die Wissensgesellschaft. Der stellvertretende Vorstand des vzbv, Patrick von Braunmühl, sagte dazu: "Bildung, Forschung und Unterricht werden ausgebremst, harmlose Nutzer von Privatkopien kriminalisiert". Nach seiner Auffassung habe das Ministerium versäumt, einen fairen Ausgleich zwischen den Bedürfnissen der Verbraucher und den legitimen Interessen der Medienanbieter vorzunehmen.

Kopien von urheberrechtlich geschützten Werken sollen in Zukunft verboten sein, wenn eine "offensichtlich rechtswidrig öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wurde". Diese Formulierung, die vor allem auf illegale Musik-Downloads zielt, birgt aber in der Praxis erhebliche Risiken für die privaten Nutzer. Diese müßten in Zukunft prüfen, ob eine Datei im Internet legal angeboten wird, was nahezu unmöglich ist. "Es findet hier eine Verlagerung der Verantwortlichkeit für die Beachtung von Urheberrechten vom Anbieter zum Nutzer statt, die völlig inakzeptabel ist", sagte von Braunmühl.

Auch der elektronischen Dokumentenversand durch Bibliotheken, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den letzten Jahren mit mehreren Millionen Euro gefördert wurde, würde praktisch unmöglich. Diese Art digitale Fernleihe soll nur noch dann erlaubt sein, wenn es vom Inhaber der Urheberrecht kein eigenes elektronisches Angebot gibt. Wesentlich für die Beurteilung soll nur die Existenz des 'Original-Angebotes', nicht aber auch ein evtl. überhöhter Preis sein. von Braunmühl sieht ein wesentliches Ziel des Urheberrechts - die Förderung von Wissensaustausch und Innovation - zunehmend untergraben.

Nach Ansicht der vzbv ist der Gesetzentwurf vor allen auch deshalb abzulehnen, weil er das Recht auf legitime Privatkopien faktisch abschafft bzw. aushöhlt. Zukünftig dürfe man noch nicht einmal eine Sicherungskopie anfertigen, um die Musik auch dann noch zu hören, wenn die gekaufte CD einen Kratzer hat.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 05.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Registrierung von .eu-Domains mit hohem Risiko-Potential


Am 7.12.2005 startete planmässig die Sunrise Period (Phase 1) zur Registrierung von eu-Domains. In dieser Phase, die noch bis zum 7.2.2006 dauert, können sich zunächst öffentliche Institutionen und Inhaber von Markenrechten ihre Domains sichern.

Vor einer Beantragung einer Registrierung sollte jeder Interessent jedoch prüfen, ob nicht ältere Rechte Dritter an der Domain bestehen. Dadurch läßt sich ein erhebliches Konfliktpotential vermeiden, denn ein Streit um eine EU-Domain müßte dann kostenintensiv vor dem Arbitration Center FOR .EU Disputes in einem ARL Schlichtungsverfahren geklärt werden, für das mindestens 1.990,- EUR Kosten entstehen. Noch erheblich teurer wäre ein gerichtlicher Prozeß, in dem geklärt würde, ob eine erfolgte Registrierung widerrechtlich war. Regelmäßig werden die Streitwerte bei Konflikten um Markenrechte mit mindestens 50.000,- Euro angesetzt.

Um sicherzustellen, keine älteren Rechte Dritter zu verletzen, sollte man im Zweifel einen auf Markenrecht spezialisierten Anwalt konsultieren oder eine europaweite Markenrecherche buchen, die auf die Anforderungen an eine .eu-Domainregistrierung ausgelegt ist. Dabei kann dann auch ausgeschlossen werden, dass nicht nur Rechte aus europäischen Gemeinschaftsmarken, sondern auch alle Rechte aus jedem nationalen Markenregister der einzelnen europäischen Mitgliedsländer verletzt werden.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 05.01.2006
Rubrik: Computer / Internet
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Gericht verurteilt Freenet wegen Spam-Werbung


Der Internet-Provider Freenet ist von einem Hamburger Amtsgericht dazu verurteilt worden, keine Werbe-Mails mehr an seine Kunden zu schicken, wenn diese einer werblichen Nutzung ihrer Kundendaten widersprochen hatten. Im Gegensatz zu anderen Gerichten sind die Hamburger Richter der Auffassung, dass ein Widerspruch nicht nur für konkrete E-Mail-Adressen, sondern für die gesamte Kundenbeziehung gelte.

Ein Rechtswissenschaftler der Universität Frankfurt hatte Freenet wegen E-Mail-Spamming verklagt. Er hatte sich bei dem Provider mehrere E-Mail-Adressen angelegt und der Nutzung seiner persönlichen Daten zum Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung widersprochen. Nach einem Bericht des Online-Magazins "heise.de" hatte sich der Kläger viermal per Fax bei der betrieblichen Datenschutzbeauftragten beschwert. Als auch eine Abmahnung mit Aufforderung zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung zwecks außergerichtlicher Einigung nicht zum Erfolg führte verklagte er Freenet wegen der Versendung von Spam.

Freenet argumentierte, es reiche aus, einzelne Datensätze auf eine statische Blacklist zu setzen. Nach einer Datenänderung müsse der Kunde seinen Widerspruch wiederholen. Dem schloss sich das Gericht nicht an und verurteilte Freenet für jeden einzelnen Fall der Zuwiderhandlung zu einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder bis zu sechs Monate Ordnungshaft. Außerdem untersagte es die Weitergabe von Kundendaten an Dritte.

Nach Ansicht der Hamburger Richter gelte ein Widerspruch für die gesamte betroffene Kundenkennung. Es sei Sache des Providers, dafür Sorge zu tragen, dass geänderte Daten ebenfalls von der Sperrung erfasst würden. Freenet-Sprecherin Elke Rüther erklärte, dass es sich um einen Einzelfall handele, das Unternehmen werde sich aber an das Urteil halten.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 30.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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IT-News-Portal golem.de wird verkauft


Eine der bekanntesten Nachrichtenseiten des deutschsprachigen Internet - golem.de - ist verkauft worden. Der Käufer ist der norwegische Verlag Orkla Media. Nach Angaben von golem.de wurde der Kaufvertrag kurz vor Weihnachten von den bisherigen Eigentümern, Jens Ihlenfeld und Christian Klaß, sowie dem Geschäftsführer von Orkla Media Deutschland, Michael Maier, unterzeichnet. Über den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.

Der norwegische Investor besitzt bereits 31 Regionalzeitungen und mehrere Websites, unter anderem in Norwegen, Dänemark und Polen. Zu dem nun erweiterten deutschen Engagement gehörte schon die "Netzeitung", die Orkla Media in Juni 2005 übernahm. Maier kommentierte die jetzt erfolgte Ausweitung des Geschäftes: "Golem.de ist ein hervorragend gemachtes, journalistisches Produkt." Auch die bisherigen Eigentümer zeigten sich zufrieden: "Wir sind uns sicher, mit Orkla Media einen erstklassigen strategischen Partner gefunden zu haben". Zum Firmenverbund gehört auch Orkla Media Sales. Diese Gesellschaft wird zukünftig auch die Vermarktung von Golem.de übernehmen.

Das in Berlin beheimatete Newsportal entstand 1996 und konnte seine Reichweite auf inzwischen 1,2 Millionen Unique Users in Monat steigern (AGOF, internet facts 2005-II). Zielgruppe des Nachrichtenangebotes sind weniger Internet-Neulinge, sondern eher eine auf professionelle Themen ausgerichtetete Leserschaft. Zentrale Themen von golem.de sind Hardware und Software, Politik sowie Recht.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 27.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Kindersicherung für Klingelton-Downloads bei Jamba


Der Klingelton-Versender Jamba hatte in letzter Zeit massive Kritik auf sich gezogen, vor allem von Verbraucherschützern. Animiert durch massive Fernsehwerbung wie zum Beispiel für den zu Berühmtheit gelangten Klingelton "Crazy Frog" übersahen die Jamba-Kunden meist, dass sie bei einer Bestellung nicht nur einen Klingelton erhielten, sondern ein ganzes Abo abschlossen. Das "böse Erwachen" erfolgte dann mit der nächsten Handy-Rechnung.

Die Tochtergesellschaft des amerikanischen VeriSign-Konzerns hat nun ein "Kontrollinstrument für mobile Downloads" eingeführt und erklärt dazu in einer Pressemitteilung, es sei "ab sofort möglich, Handynummern für sämtliche Jamba! Dienste zu sperren. Eltern haben so mehr Sicherheit und Kontrolle über die Aktivitäten ihrer Kinder".

So aktivieren sie die Jamba Kindersicherung:
  1. Scrollen Sie auf der Jamba-Startseite ganz nach unten. Dort finden Sie den Link zur Jamba-Kindersicherung.
  2. Im dann erscheinenden Formular geben Sie die Handynummer ein, die Sie für die sogenannten "Premium-Dienste" sperren wollen.
  3. Sie erhalten dann von Jamba innerhalb von 30 Sekunden auf dieses Handy ein Passwort per SMS zugesandt.
  4. Dieses Passwort muss auf der folgenden Webseite bei Jamba eingegeben werden.

Mittels dieses Passwortes kann die Kindersicherung auch umgangen werden. Eine vollständige Aufhebung der Kindersicherung kann nur durch die Jamba Kundenhotline 0180-5-554890 erfolgen, bei der ein Anruf 12 Cent pro Minute kostet.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 21.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google Suchbegriffe - Zeitgeist 2005


Alljahrlich veröffentlich die Suchmaschine Google eine Zusammenstellung der beliebtesten Suchbegriffe des jeweiligen Jahres. Die auf Milliarden von Suchanfragen basierende Statistik enthält auch 2005 einige Kuriositäten und offenbart einiges über den Hunger der Menschen nach Nachrichten, vielleicht sogar über deren Wünsche. Wie nicht anders zu erwarten sind die Top-10-Suchbegriffe bunt gemischt.

Toptreffer ist "Myspace", bei der gleichnamigen Community sind 27 Millionen Blogs zu finden. Aber auch die Online-Enzyklopädie "Wikipedia" hat sich auf Platz 4 vorgearbeitet, das Musik-Download-Portal "iTunes" liegt auf Platz 6 und das Universal-Genie "Leonardo da Vinci" ist auf Platz 10 zu finden.

Bei der Nachrichten-Suche innerhalb der Google-News liegen die beiden größten Naturkatastrophen des Jahres, die Tsunami-Überflutung und der Hurrikan Katrina, auf vorderen Plätzen. Sie wurden lediglich von der Künstlerin Janet Jackson auf Platz 1 überholt. Bis auf Platz 4, der von der neuen Microsoft-Spielekonsole xbox 360 belegt wird, sind auf den weiteren Plätzen andere bekannte Künstler zu finden.

Neu beim Zeitgeist sind die am häufigsten eingegeben Begriffe in Googles Produktsuche Froogle. Hier finden sich unter den Top-10 allein 4 Versionen von Apples MP3-Player iPod, nämlich "ipod" auf Platz 1, "ipod mini" auf Platz 4, "ipod shuffle" auf Platz 8 und "ipod nano" auf Platz 10. Die übrigen Platzierten, digital camera, mp3 player, psp, laptop, xbox und computer desk, lassen recht gut erkennen, womit sich amerikanische Technikfans in ihrer Freizeit beschäftigen.

Für ausgewählte Suchbegriffe gibt es beim Google Zeitgeist auch grafische Übersichten. Anhand der zeitlichen Verteilung der Suche nach "London" läßt sich gut erkennen, wann die Terroranschläge dort stattfanden. Auch die zeitliche Verteilung der Suche nach "John Paul" und "Ratzinger" läßt den Zeitpunkt des Todes von Johannes Paul II. und die Wahl von Kardinal Ratzinger zum neuen Papst gut erkennen.

Ein Blick auf Suchbegriffe aus dem Bereich Natur wird vom Tsunami am Jahresanfang und den diversen Hurrikans im Herbst geprägt. Das schwere Erdbeben in Pakistan am 8. Oktober findet dabei viel weniger Beachtung.

Im Bereich Filme läßt sich anhand der stark zunehmenden Suchanfragen jeweils der Start Kinoversion, der DVD und des Video Spiel von "Star Wars" gut erkennen. Nach "Hogwarts", der Schule des magischen Helden Harry Potter wurde recht gleichmäßig gesucht, während die Suche nach "Middle Earth" (Mittelerde) aus der Trilogie "Herr der Ringe" im Jahresverlauf deutlich abnahm.

Bei den Stars und Sternchen ist der (Wieder-) Aufstieg von Mariah Carey oder Shakira gut zu erkennen. Im Bereich Phänomene scheint die Angst vor dem "Black Friday" (schwarzen Freitag) nur in der zweiten Novemberhälfte an der Börse umzugehen, während die Suche nach Online-Enzyklopädie "Wikipedia" im Jahresverlauf deutlich zugenommen hat. Dabei scheinen die kritischen Stimmen der letzen Zeit eher für noch größere Popularität gesorgt zu haben.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 21.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google + Yahoo - zukünftig Konkurrenz aus Japan?


Die japanische Wirtschaftszeitung Nihon Keizai Shimbun berichtet, dass die japanische Industrie in Zusammenarbeit mit den Universitäten und der Regierung den Suchmaschinenbetreibern Google und Yahoo ernsthafte Konkurrenz machen wollen. Wie es heißt, haben japanische Unternehmen aus dem Elektronik-, Telekommunikation- und Medienbereich bereits ihre Absicht erklärt, gemeinsam mit der Regierung sowie führenden Universitäten des Landes eine entsprechende Suchtechnologie zu entwickeln.

Die Wirtschaftszeitung meldet weiter: Bisher hätten sich bereits mehr als 20 Unternehmen und Bildungseinrichtungen für dieses Projekt entscheiden. Hierbei werden Namen von Unternehmen wie Matsushita, Hitachi, Fujitsu, NTT oder die Universität Tokio bzw. das Tokyo Institute of Technology genannt. Bis Ende des Monats ist geplant, eine gemeinsame Forschungsgruppe zu bilden. Dabei will das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) das Projekt mit mehreren Milliarden Yen fördern, die auf drei bis fünf Jahre verteilt werden sollen.

Es ist bekannt, dass das Geschäft mit den Suchdiensten zwischenzeitlich ein Milliarden-Geschäft geworden ist und von diesem Kuchen möchten sich die Japaner ein ordentliches Stück abschneiden. Dabei möchten die Projektteilnehmer vor allem auch Techniken mit einbinden, die sie im Suchmaschinenmarkt für sehr wesentlich halten. Dazu gehören beispielsweise Bilder und Videos, sowie es personalisiertes Suchen der User. Hierbei will die Projektgruppe mehr auf das Suchverhalten des einzelnen Users eingehen.

Google : Google ist die mit Abstand größte und erfolgreichste Suchmaschine der Welt. Googles Suchtechnologie sucht nicht nur Seiten, sondern bewertet sie auch nach Referenzen im Internet. Nach Angabe der Betreiber, sind tausende von "Low-Cost"-PCs in einem Netzwerk zu einer Hochgeschwindigkeitssuchmaschine zusammengeschlossen. Die Geschichte von Google begann im Januar 1996. Damals machten sich die beiden Studenten Larry Page und Sergey Brin daran, eine Suchmaschine mit dem Namen BackRub zu programmieren. Da sich aber keiner der großen Portale wie Yahoo! für die Suchtechnologie interessierten, bemühte man sich um ein wenig Startkapital und gründete die Firma Google.

Yahoo ist eines der größten Such-Kataloge im Internet. Yahoo wurde 1994 von den damaligen Stanford-Studenten Jerry Yang und David Filo als privates Projekt "Yangs Guide" gestartet. Ende 1994 wurde der Risikokapitalgeber Sequoia Capital auf das Projekt aufmerksam und investierte 1 Million US-Dollar in Yahoo, so dass Yahoo 02. März 1995 als Aktiengesellschaft gegründet werden konnte. Als dann 1996 Yahoo an die Börse ging, schoss der Wert der Aktie gleich am ersten Tag auf das 154-fache ihres Ausgabewertes. Yahoo finanzierte sich schon damals über Werbung und konnte durch den genauen Einblick in die Firmen strategische Firmenkäufe tätigen; nur der Ankauf der jungen Firma eBay scheiterte. Heute konkurriert Yahoo mit den Suchmaschinen -Google- und -MSN- um die Vorherrschaft als Suchdienst im Internet.

Artikel von W. Janssen - Mo, 19.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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GPSoverIP - live Ortung via Internet und Google Earth


Möchten Sie live verfolgen, wo sich die Coca-Cola-Weihnachtstrucks gerade befinden? Was sich so utopisch anhört ist jetzt durch die Koppelung verschiedener Komponenten möglich. Basis des Dienstes sind die weltweit verfügbaren Satellitenbilder von Google Earth. Dazu muss dann das kostenlose Tool "GPS Explorer" mit der Erweiterung für Google-Earth auf den heimischen Rechner geladen werden. Außerdem lassen sich die bekannten Coca-Cola-Weihnachtstrucks auf cokefridge.de live verfolgen.

Möglich wird diese beeindruckende Demonstration durch eine Erweiterung namens "GPSoverIP" für die fotorealistische Oberfläche von Google-Earth. Was bisher Geheimdiensten vorbehalten war wird durch diesen Internetdienst möglich: jede Art von Objekten (Fahrzeuge oder Personen) im Sekundentakt zu verfolgen, auch wenn sich diese im entlegensten Winkel unser Welt befinden. GPSoverIP arbeitet im Gegensatz zur herkömmlichen GPS-Übertragung mit einem neuartigen Protokoll und erreicht dadurch das konkurrenzlose Intervall von einer Sekunde bei gleichzeitig geringem Datenaufkommen.

Die gleiche GPS-Technik läßt sich nicht nur für Marketing-Aktionen wie die Coca-Cola-Weihnachtstrucks, sondern natürlich auch in der alltäglichen Arbeit z.B. von Speditionen nutzen. Das besondere daran ist, dass die Position eines Fahrzeuges kontinuierlich und ohne Mithilfe des Fahrers via GPSoverIP plus Google-Earth beobachtet werden kann. Gerade in Erdteilen, die von herkömmlichen Karten noch nicht erfasst sind (z.Bsp.: einige Teile Afrikas und Asien), bieten sich neue - bisher nicht zu realisierende - Chancen für die dortigen Unternehmen.

Notwendige Komponenten für Live-Verfolgung der Coca-Cola-Weihnachtstrucks:
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 16.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Open Source Nachrichten 12-2005


Die IHK Hannover gibt monatlich eine kommentierte Linkliste heraus. Sie bietet eine Orientierungshilfe in der OpenSource Szene und soll Entscheidungen im IT-Bereich unter dem Gesichtspunkt alternativer Software-Anwendungen unterstützen. Wie üblich erhebt die Linksammlung keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Wertung dar.

T3N - Magazin für TYPO3 und OpenSource-Technologien
T3N ist ein Magazin zum Thema TYPO3 und OpenSource-Technologien und erscheint alle drei Monate. Ein wesentlicher Schwerpunkt sind aktuelle Entwicklungen des Content Management Systems TYPO3. Außerdem wird über weiteren interessante Projekte aus dem Bereich OpenSource berichtet. Nach wie vor werden Autoren und interessante Projekte gesucht.
Das Magazin inkl. CD kostet 8 Euro pro Heft, ein Jahresabo 30 Euro.
www.t3n-magazin.de

Neues RSS-Verzeichnis
Um aktuelle Informationen in einer standartisierten Form schnell zu verbreiten wird heutzutage meist ein XML-Format genutzt und als RSS-Feed angeboten. Web-Feed ist ein neues Verzeichnis, dass die verschiedenen RSS-Feeds in thematische Kategorien einordnet. Ein Eintrag im Web-Feed Verzeichnis ist kostenlos. Der passende Code zum einbinden eines Newsfeed in die eigene Homepage steht hier zum Download bereit.

Ubuntu-Linux: Buch zum Download
Leitfaden zur Installation, Konfiguration und Administration von Ubuntu und Kubuntu steht als "openbook" zum Download zur Verfügung. Derzeitig liegt die HTML-Version mit 12,5 MB vor und kann über den Browser gelesen werden. Das Buch wird im Februar 2006 erscheinen.
http://www.galileocomputing.de/openbook/ubuntu/

Diese Aufzählung stellt eine Auswahl dar, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Eine Zusammenfassung aller monatlich veröffentlichten OpenSource Nachrichten erhält die Linksammlung der IHK Hannover.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 15.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Domainrecht - Vorsicht bei Städtenamen


Die Wahl des richtigen Domainnamens ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Start einer neuen Internetpräsenz. Hat man die richtige Wahl getroffen, so wird die eigene Website von potentiellen Kunden im Internet besser und einfacher gefunden. Durch die Wahl eines einfachen und einpräsamen Domainnamens lassen sich erhebliche Wettbewerbsvorteile erzielen. Dennoch sind einige Grundsätze zu beachten.

allgemeine Regel: wer sie zuerst anmeldet bekommt die Domain

In Deutschland ist für die Registrierung aller .de-Domains das Deutsche Network Information Center (DENIC eG) zuständig. Dort werden die Domains verwaltet und bei einer Anmeldung nur geprüft, ob die angemeldete Domain schon vergeben wurde. Aus der Tatsache, dass man eine Domain bei der DENIC registrieren konnte läßt sich aber nicht schließen, dass man diesen Domainnamen auch verwenden darf.

Namensrecht beachten

Der gewählte Domainname darf aber nicht gegen die Namens- oder Markenrechte von fremden Personen, Gemeinden, staatlichen Einrichtungen oder Firmen verstoßen. In diesem Fall riskiert man, dass der Inhaber die unbefugte Benutzung seines Namens und damit der Domain verbietet. In einem jüngst veröffentlichten Urteil hat das Landgericht Coburg (Az: 22 O 823/04) entschieden, dass ein Internetauftritt eines Unternehmens mit einem nahezu identischen Namen einer Kurstadt das Namensrecht der betreffenden Stadt verletzt.

Im entschiedenen Fall hatte der beklagte Unternehmer eine Domain registriert, die nahezu identisch mit dem Namen einer bekannten Fremdenverkehrsstadt war. Während der Städtename mit einem Bindestrich geschrieben wurde bestand der Domainname nur aus einem (zusammengeschriebenen) Wort. Die Stadt klagte, da sie eine zu hohe Verwechselungsgefahr sah.

im Zweifelsfall - beraten lassen

Da ein Verstoß gegen fremde Namens- oder Markenrechte oft auch hohe Schadensersatzforderungen nach sich zieht, sollte man auf jeden Fall ergänzende Informationen nachlesen und im Zweifelsfall den Rat eines auf Domainrecht spezialisierten Anwaltes einholen. Eine umfangreiche Sammlung einschlägiger Urteile ist z.B. bei it-rechtsinfo.de zu finden.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 12.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neues Werbenetzwerk - affili35.de


Es gibt viele Werbesysteme im Internet, und dadurch bist es schwer, ein System zu finden, welches einfach und kostengünstig ist. Das Partnerprogramm für Werbetreibende und Werbeträger affili35.de hat den Anspruch, diesen Anforderunghen zu genügen. Über die Partner dieses Werbesystems finden sich schnell geeignete Verbreitungsmöglichkeiten für die geplanten Online-Kampagnen.

Von affili35.de sollen und Partner gleichermaßen profitieren, die Werbeplattform ist deshalb recht einfach zu bedienen. Dabei bietet das Werbesystem eine Fülle möglicher Vergütungssysteme, wie beispielsweise Pay-per-Click, Pay-per-Lead, Pay-per-Sale oder frei wählbare Kombinationen daraus.

Die Werbetreibenden (Sponsoren) finden auf der Plattform eine ganze Palette von Funktionen und Features, die es ihnen ermöglicht, eine individuelle Kampagne zu starten. So ist es beispielsweise möglich, bereits ab 100 Euro, sein Werbekonto aufzuladen und gleich mehrere Kampagnen zu fahren. Aufnahme- bzw. Bearbeitungsgebühren für das Anmelde-Prozedere fallen nicht an. Die Werbemittel-Verwaltung ist leicht verständlich und bedienbar. Darüber hinaus ist der Einsatz von Deeplinks möglich und eine komfortable Transaktions-Verwaltung erlaubt ein schnelles Handling.

Weiterführende Services, wie beispielsweise ein komfortabler Newsletter-Versand, Rechnungsübersicht oder eine effiziente Werbung, direkt auf dem Werbeportal, runden das Leistungsgefüge ab.

Das starke Partnerprogramm-Verwaltungssystem bietet einen einfachen und zügigen Einstieg in die Welt wirksamer Affiliate-Konzepte. Durch die Partner wird effektiver Traffic für die Internetangebote realisiert. Bedingt durch die niedrigen Kostenstrukturen, eignet sich affili35.de auch für kleine und mittlere Online-Shops und Dienstleistungsanbieter.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 09.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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neue Video Community bietet kostenloses Video Hosting


Unter fmarket.de ist eine neue Video Community gestartet. Hier können Videos kostenlos gehostet, präsentiert oder vorgeführt werden. Intern steht auch ein Link zur Integration von Videos die eigene Homepage oder einen Weblog zur Verfügung.

Das Portal beinhaltet ein Verzeichnis zum Thema Film, ein Forum und eine Video Community. Besonders stolz ist das Portal-Team auf die Video Community nach State of the Art. Jegliche Nutzer können hier ihre Videos kostenlos hosten und im Portal vorführen oder mit dem nach Upload zur Verfügung gestellten Link in ihre Homepages integrieren. Die noch kleine, wachsende Video Community zeigt ein buntes Potpourri an Filmen. Dem speziell orientierten Nutzer bietet eine komfortable Menüführung die Möglichkeit schnell Filme eigenen Interesses zu finden.

Das Film Verzeichnis im Portal reflektiert die aktuellen Erscheinungsformen von Film und Video im Internet, bietet interessante Ressourcen als auch Unterhaltsames und News. Im einzelnen finden sich hier die Sparten Online DVD Verleih und Video on Demand, Online Fernsehprogramme, EPG und IPTV, Streaming Media, Videoblogs und Webcasts mit Firmen News.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 08.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Registrierungspflicht für neue Wikipedia-Beiträge


Bei der englischen Wikipedia wurden jetzt die Regeln verschäft. Nur noch registrierte/angemeldete Editoren können neue Beiträge schreiben. Bisher war es so, dass man auch anonym einen Beitrag in die Enzyklopädie einstellen konnte. Die neuen Regeln sind vorerst ein Test und gelten nur für die englische Ausgabe der Wikipedia.

In der letzten Zeit kam es zu spektakulären Vorfällen, die das System der Qualitätssicherung in Frage stellten. Bisher hatte Wikipedia-Gründer Jimmy Wales immer wieder betont, Fehler im Nachschlagewerk würden von den vielen freiwilligen Editoren binnen Minuten korrigiert.

Seigenthaler als mutmaßlicher Mörder diffamiert

Im Falle des Journalisten John Seigenthaler hatte diese Kontrolle offenbar versagt. In einem Artikel der englischen Wikipedia über Seigenthaler war die falsche Behauptung zu lesen, er habe früher einmal im Verdacht gestanden, in die Ermordungen von John F. Kennedy und Robert Kennedy verwickelt gewesen zu sein. Seigenthaler entdeckte den Fehler selbst und machte ihn in einem Artikel in der US-Zeitung "USA Today" publik: "Wikipedia hat mich vier Monate lang als Attentäter dargestellt." Der Artikel löste eine Welle der Kritik an den internen Kontrollmechanismen der Online-Enzyklopädie aus.

Podcasting-Pionier schönt Beiträge im einen Interesse

Eine weitere Grundsatzdiskussion wurde durch Änderungen des vormaligen MTV-Moderators Adam Curry an einem Eintrag zum Thema "Podcasting" ausgelöst. Curry, der selbst als Pionier auf dem Gebiet der zum Download angebotenen Radioprogramme für MP3-Player gilt, wurde vorgeworfen, durch seine Änderungen anderen Mitstreitern auf dem Gebiet deren Ruhm geschmälert zu haben, indem er Verweise auf Ideen und Arbeiten anderer Podcast-Vorreiter gelöscht habe.

Das Beispiel macht deutlich, wie schwierig es ist, dem Anspruch auf inhaltliche Objektivität und Korrektheit gerecht zu werden. Curry entgegnete auf die Vorwürfe, die Richtlinien bedeuten nicht, "dass ich nicht eine Meinung über die Tatsachen haben und Wikipedia so ändern darf, dass sie meinen Standpunkt widerspiegelt".

Wikipedia.de geht gegen Urheberrechtsverletzungen vor

In der deutschen Wikipedia wurde kürzlich ein "GAU" entdeckt, was in diesem Fall mit "Größte aufgefallene Urheberrechtsverletzung" zu übersetzen ist. Aber auch die übliche Übersetzung "Größter Anzunehmender Unfall" dürfte durchaus zutreffen. Mehrere hundert auf Wikipedia.de erschienene Artikel stehen in dem Verdacht, aus alten DDR-Lexika zu stammen. Dies würde eine Verletzung von Urheberrechten darstellen.

"Die freiwilligen Wikipedia-Mitarbeiter stehen nun vor der Aufgabe, alle Beiträge, die von den zahlreichen jeweils wechselnden IP-Adressen aus eingespielt wurden, auf Inhalte zu prüfen, die das Urheberrecht verletzen könnten", heißt es seitens Wikipedia.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Kommen Domains mit nur einem Buchstaben?


Möglicherweise kommen im nächsten Jahr die von vielen großen Unternehmen erwarteten einstelligen Domains. Da aber nur sehr wenige zur Verfügung stehen, werden enorme Verkaufspreise erwartet.

Alle sind an ihnen interessiert, doch es steht definitiv fest, dass nicht genug für alle da sind: Die Rede ist von den einstelligen Domains, die möglicherweise bereits 2006 registriert werden können. Nach Angaben von Sedo berät die Internet-Organisation ICANN diese Woche über das wann und wie der Vergabe. Üblicherweise läuft die Registrierung nach dem Prinzip 'first come, first served' ab: Wer eine Domain als erster registriert, bekommt den Zuschlag, sofern keine Markenrechte verletzt werden. In diesem Sinne hat das Rennen bereits begonnen, denn der Suchmaschinenbetreiber Yahoo bemüht sich derzeit darum, eine Wortmarke für 'y.com' anzumelden um damit die Rechte an der Domain zu sichern.

Denkbar wäre in diesem speziellen Fall allerdings auch der alternative Verkauf über ein Auktionsverfahren - der Höchstbietende würde dann die Domain erhalten. Für den Domain-Handel könnte das wieder Rekordverkäufe bedeuten, denn für Unternehmen, die ihre Marken weiter ausbauen möchten, sind einstellige Domain-Namen viel Geld wert. Allerdings lassen sich nicht alle Buchstaben des Alphabets registrieren, denn vor dem Verbot 1993 wurden bereits einzelne Domains, beispielsweise x.com, angemeldet.
Artikel von R. Hallenbach - So, 04.12.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: ECIN  Quelle: ECIN
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DSL ohne Festnetz-Anschluss ab sofort möglich


Ab dem 1. Dezember können Kunden einen DSL Breitband-Anschluss erhalten ohne gleichzeitig einen Telefonanschluss mitbestellen zu müssen. Was in Deutschland noch Wunschvorstellung ist wurde im Nachbarland Österreich schon Realität.

Dort verpflichtete die Telekom-Kontrollbehörde [TKK] den Marktführer Telekom Austria dazu, eine Trennung von DSL- und Telefonvertrag vorzunehmen und ein DSL-Breitbandprodukt ohne Telefondienstleistung anzubieten. Die TKK hatte in den vergangenen Monaten den Markt für Breitbandinternet-Anschlüsse untersucht, die alternativen Betreibern von der Telekom Austria zum Weiterverkauf an Endkunden zur Verfügung gestellt werden. Auf die dabei festgestellten Wettbewerbsdefizite hatte die Kontrollbehörde nun mit einem entsprechenden Auflagenbescheid reagiert.

Surfer in Österreich können allerdings von den niedrigen und immer noch weiter fallenden Preisen in Deutschland nur träumen. Für einen dem hiesigen DSL 1000 ähnlichen Anschluß mit einem Downstream von bis zu 1.280 und einem Upstream von 256 Kilobit pro Sekunde sind 64,90 Euro pro Monat zu zahlen, die man nach dem Fair-Use-Prizip [max. 15 Gigabyte/Monat] nutzen kann. Wer sich in Wien bis zum 28. Februar 2006 für "Aonpur" anmeldet, zahlt für Angebot "auf Lebenszeit" dann 49,90 Euro monatlich. Darüber hinaus gibt es Rabatte beim Herstellungsentgelt.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 30.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Visual Paradigm Suite 2.1 nun verfügbar


Visual Paradigm Suite 2.1 umfasst Visual Paradigm for UML, DB Visual Architect, Smart Development Environment und den Visual Paradigm Teamwork Server. Mit diesen Werkzeugen unterstützt Visual Paradigm den gesamten Software-Entwicklungszyklus und gleichzeitig die wichtigsten Entwicklungsumgebungen.
Alle Komponenten haben in der neuen Version wichtige Neuerungen erfahren.

Visual Paradigm for UML 5.1 beinhaltet nun auch Object und Package Diagramme und entspricht damit der UML 2.0 Spezifikation. Die Möglichkeit Dateien in Modellen zu verlinken wurde von vielen Anwendern gewünscht und verbessert die Benutzbarkeit erheblich.

Visual Paradigm verbindet UML-Konformität mit wichtigen Arbeitstechniken wie textueller Analyse oder der Modellierung relationaler Datenbanken. Das ORM-Diagramm (Object-Relational-Mapping) wird nun in Visual Paradigm for UML als auch in DB Visual ARCHITECT unterstützt. Es visualisiert Zusammenhänge zwischen Objektmodell und Relationalem Modell, Änderungen werden automatisch propagiert.

Visual Paradigm steht unter Windows, Linux/Unix und Mac zur Verfügung. Es ist sowohl in der Industrie als auch in der Ausbildung weit verbreitet. Verschiedene Editionen adressieren verschiedene Anforderungen und sichern einer kostengünstige Lösung

Visual Paradigm ist ein führender Hersteller von UML-Werkzeugen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2002 gegründet. Seinen Firmensitz hat Visual Paradigm in Hong Kong. Die Lösungen von Visual Paradigm werden weltweit eingesetzt.

Mehr Informationen über Visual Paradigm finden Sie auf visual-paradigm.com
Artikel von R. Hallenbach - Di, 29.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft XBox kommt am 2. Dezember


Die neue Spielekonsole von Microsoft - Xbox 360 - wird in Europa ab dem 2. Dezember verkauft werden. Bereits vor einer Woche war der Verkaufsstart für die Xbox, die Microsoft als Konkurrenzprodukt zur geplanten PlayStation 3 des japanischen Marktführers Sony entwickelt hatte.

Der weltgrößte Softwarekonzern rechnet ebenso wie in den USA auch hierzulande mit einem Massenansturm auf die Läden.

"Die Xbox360 dürfte zum Europa-Start ausverkauft sein", sagte der Microsoft-Xbox-Europachef Chris Lewis in einem Interview des Magazins „Euro am Sonntag“. Nach seiner Ansicht läßt sich dies aus den schon bestehenden Vorbestellungen und Gesprächen mit Händlern schließen. In den USA war es beim Verkaufsstart zu einem Ansturm der Käufer auf das neue Gerät gekommen.

Konkurrenz für PlayStation 3

Brancheninsider schötzen, dass Microsoft in Europa zunächst 300 000 der Spielkonsolen in den Handel bringen word. Die Zahlen nannte Lewis "nicht weit von der Realität entfernt." Er erwartet auch keine Beeinträchtigung des Europa-Starts durch Berichte über vereinzelte Klagen von US-Kunden über Systemabstürze der Xbox 360.

Mit der neuen Box eröffnet Microsoft eine weitere Runde im Kampf um die Vorherrschaft im milliardenschweren Markt für Spielkonsolen. Die Xbox sei besser als die PlayStation 3, hatte Microsoft-Chef Bill Gates bereits vor der Einführung gesagt. Das Konkurrenzprodukt will Marktführer Sony im kommenden Jahr präsentieren. Die Xbox 360 soll hochauflösende Grafik bieten, Spiele und Chats im Internet zulassen und den Anschluss von Musikgeräten und Kameras erlauben.
Artikel von R. Hallenbach - So, 27.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neues RSS-Newsfeed-Verzeichnis Web-Feed.de


Ein Newsfeed ist eine feine Sache. Hat man sich einen Feed-Reader auf seinem Rechner installiert, dann liefert ein Feed einem alle interessanten Neuigkeiten. Mittlerweile gibt es aber Newsfeeds, auch RSS- oder Web-Feed genannt, wie Sand am Meer. Also stellt sich die Frage: Wo finde ich die Feeds, die mich interessieren?

Seit dem 23. November gibt es ein neues RSS-Verzeichnis, das einem bei der Suche hilft: www.Web-Feed.de. Homepagebesitzer, die selbst einen Newsfeed anbieten, können diesen hier eintragen. Interessierte, die nach RSS-Feeds zu allen möglichen Themen suchen, können hier fündig werden.

Aber warum ein neues RSS-Verzeichnis? Die großen und guten Verzeichnisse, die es im deutschsprachigen Raum gibt, lassen sich an einer halben Hand abzählen. Selbst von diesen großen sind keineswegs alle gut gepflegt. Und viele kleine Verzeichnisse sind unübersichtlich, nur schwer zu durchsuchen oder technisch defekt.

Hier soll Web-Feed.de Abhilfe schaffen. Eine übersichtliche Oberfläche und klar definierte Kategorien sollen für alle Nutzer den Besuch bei Web-Feed.de so einfach und erfolgreich wie möglich machen. Und auch über die Qualität der einzelnen Feeds hofft man bei Web-Feed.de bald klare Aussagen machen zu können: Eine der Funktionen, die das Verzeichnis anbietet, ist eine Bewertungsmöglichkeit für die einzelnen Feeds. Aber hier ist man natürlich auf die Mithilfe der Nutzer angewiesen. Nur wenn diese Ihre Erfahrungen weitergeben, wird es genügend Bewertungen geben.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 23.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Zeitplan zur Registrierung einer EU-Domain


Nun ist es amtlich: die Richtlinien für die Registrierung der EU-Domains stehen fest und Ihre Vergabe wird in drei Phasen ablaufen. zu diesem thema bietet die IHK Hannover auch ein Seminar an. Die Kosten für die Registrierung werden während der Sunrise-Periode je nach beauftragtem Registrar in niedrigen dreistelligen Euro-Bereich und in der darauf folgenden allgemeinen Live-Registrierung deutlich darunter liegen.

Phasen der Registrierung einer EU-Domain
  1. ab 7. Dezember 2005
    Start der Sunrise Period (Phase 1) - Inhaber von registrierten Marken und öffentliche Einrichtungen dürfen sich bevorrechtigt um .EU-Domains bewerben.

  2. ab 7. Februar 2006
    Start der Sunrise Period (Phase 2) - Inhaber von Unternehmensnamen, Werktitel und Nachname.

  3. ab 7. April 2006
    Start der Live Registrierungen für die Allgemeinheit (Phase 3) - ab diesem Zeitpunkt können .EU-Domains von Jedermann registriert werden, die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip "first come, first served".

Um sich sowohl während der Sunrise-Period als auch in der allgemeinen Registrierung gegen Rechtsverletzungen zur Wehr zu setzen hat EURid, Verwalter der europäischen Top Level Domain .eu (dotEU), die Streitschlichtungsregeln für das "Alternative Dispute Resolution" (ADR)-Verfahren veröffentlicht.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 21.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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NRW hat keinen Anspruch auf Domain mahngericht.de


Zoltan Kovacs-Nies, derzeitiger Inhaber der Domain "mahngericht.de" muss diese nicht an das Land Nordrhein-Westfalen herausgeben. Das Oberlandesgericht (OLG) Köln wies nun die Klage des Landes NRW ab und entschied (Az. 20 U 45/05) nun, dass der Begriff "Mahngericht" keine Namensfunktion habe, sondern lediglich einen allgemeinen Gattungsbegriff darstelle. Die Richter urteilten, dass es bei beschreibenden Web-Adressen belanglos sei, ob der Inhaber tatsächlich ein aktuelles Interesse an der Domain habe oder nicht.

Die Domain war früher auf die Hansestadt Bremen bei der zentralen Registrierungsstellen für .de-Domains "DENIC" registriert. Da das Land NRW die Federführung für ein gemeinsames Portal mehrerer Bundesländer übernahm, sollte auch die Domain dorthin übertragen werden. Bei der Übertragung kam es jedoch bei den Beteiligten zu einem 'Formfehler'. Dieser wirkte sich so aus, dass die Domain nicht übertragen, sondern völlig freigegeben wurde. Das nutzte der Beklagte, registrierte die Domain auf seinen Namen und eröffnete dort eine Informationsplattform rund um Fragen zum gerichtlichen Mahnverfahren sowie ein Forum. In der ersten Instanz vor dem Landgericht Köln war der Beklagte noch zur Herausgabe verurteilt worden.

Das Land NRW hatte einen Anspruch aus § 12 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geltend gemacht. Danach steht einem Namensträger auch die gleichlautende Internetadresse zu. Das OLG war jedoch der Auffassung, dass für "Mahngericht" kein Namensschutz gelte, da es sich um einen Gattungsbegriff handele. Bei der Registrierung von Domains für solche Allgemeinbegriffe komme es nur darauf an, wer sie als erster angemeldet hat. Das OLG sah in dem Verhalten des Beklagten auch kein sittenwidriges Domain-Grabbing gemäß § 826 BGB. Es stelle lediglich das Ausnutzen eines Vorteils dar, den die Rechtsordnung zulasse. Es sei nicht notwendig, dass der Domain-Inhabe für die Registrierung ein berechtigtes Interesse nachweisen müsse.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 21.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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100 Dollar-Laptop für jedes Kind


Nicholas Negroponte und sein Media Lab am Massachusetts Institute of Technology (MIT) wollen mit clever aufgebauten Billig-Notebooks auch in ärmeren Regionen der Welt den Anschluss an die globale Entwicklung sicherstellen. Angekündigt wurde das Projekt von Negroponte bereits im Januar beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Doch inzwischen hat sich das Vorhaben konkretisiert und es gibt nicht nur fünf potentielle Partner-Länder (Ägypten, Brasilien, China, Südafrika und Thailand), sondern auch recht detaillierte Vorstellungen darüber, was der 100 Dollar-Laptop alles können muss.

Was etwa die Rechenleistung angeht, so soll Computer mit einem 500 MHz Prozessor und 1 Gigabyte an Speicher ausgestattet sein. Ein eher kleines Dual-Mode Display soll sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiß betrieben werden. Wobei sich die Einstellung Schwarz-Weiß insbesondere bei der Benutzung im hellen Tageslicht eignet, denn es handelt sich offenbar um eine Art ePaper mit elektronischer Tinte. Die Geräte werden weiterhin ein Modul für den WiFi-Empfang enthalten, wobei es anscheinend weniger darum geht, Internet-Verbindungen aufzubauen. Vielmehr liegt es im Sinn der Entwickler, Peer-to-Peer Verbindungen in einem Mesh-Netzwerk zu ermöglichen. Internet-Verbindungen sind allerdings auch möglich und können sogar per Mobilfunk hergestellt werden.

Ansonsten sind in dem Rechner laut den bisher veröffentlichten Skizzen einige sehr sinnvolle Features untergebracht. Die Einheit mit den Akkus zur Stromversorgung dient beispielsweise gleichzeitig als Tragegriff. Wobei in diesem Griff auch eine Kurbel und ein Generator zur Stromversorgung enthalten sind. Ein ebenfalls dazugehöriger Trageriemen dient auch zum Anschluss an das Stromnetz. Und die rundum drehbare Achse des Akku-Sets in Verbindung mit dem variablen Display, einer Tastatur und einem Schreibfeld machen die unterschiedlichsten Nutzungsformen möglich.

Was allerdings angesichts des niedrigen Preises klar sein sollte, ist der Verzicht auf einen teures Betriebssystem und die damit verbundene teure Software. Der 100 Dollar-Laptop wird mit Linux und einem vom MIT entwickelten Software-Paket ausgestattet, wobei länderspezifische Versionen beabsichtigt sind. Das Konzept ist es aber allgemein, ein schlankes, entschlacktes Software-Konzept zum Einsatz zu bringen.

Die Planungen sind dabei längst keine Träumereien mehr. Unterstützt von den fünf Partnern AMD, BrightStar, Google, News Corp. und Red Hat sollen schon im kommenden Jahr zwischen 5 und 15 Millionen der Geräte zum Einsatz in Schulen der oben genannten Länder kommen. Denn dort besteht nach Einschätzung von Negroponte die größte Hürde, wenn es darum geht, Entwicklungsländer an der weltweiten Entwicklung teilhaben zu lassen.

Bis zum Jahr 2007 erhofft sich Negroponte sogar bis zu 150 Millionen Rechner. Allerdings müssen dazu erst einmal die potentiellen Auftraggeber in den jeweiligen Ministerien überzeugt werden. Denn angestrebt wird, dass die Ministerien der Nehmerländer die Kosten der Geräte übernehmen, um sie dann wie Schulbücher zu verbreiten. Doch es wird sicher noch einiger kreativer Ideen bedürfen, um den Regierungen die Teilnahme zu versüßen. Eine der Ideen könnte darin bestehen, eine kommerzielle Variante für 200 Dollar zu entwickeln, um dann einen Teil der Einnahmen für die Schulrechner zu verwenden.

Quelle: intern.de
Artikel von R. Hallenbach - Do, 17.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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million dollar homepage - Pixel kaufen auch in Deutschland


"Es war einmal ...", so beginnen alle Märchen. Es war einmal ein Student, der wusste nicht mehr, wie er die Studiengebühren des nächsten Semesters bezahlen sollte. So beginnt das Märchen, von dem hier die Rede ist. Also ersann der Brite Alex Tew eine einfache Homepage, teilte sie in 1 Million Pixel auf und verkaufte jedes Pixel als Werbefläche für 1 Dollar. Jedes Banner ist mindestens 10 mal 10 Pixel gross und verlinkt zur Homepage des Inserenten.

Die Idee schlug wie eine Bombe ein und bis jetzt gelang es dem cleveren Webmaster, 591.000 Pixel zu verkaufen. "Die Idee ist brillant in ihrer Schlichtheit und die Werbekunden sind von den Faktoren Neuheit und Kuriosität angezogen", urteilte Professor Martin Blinks, Leiter am Innovationsinstitut der Universität Nottingham. Wie nicht anders zu erwarten fand die Idee weltweit schnell Nachahmer. Doch ob auf spanisch oder deutsch, die Möchtegern-Millionen-Webmaster machten Bekanntschaft mit einem alten Internet-Marketing -Gesetz: 'the winner takes it all'. Nur wer als erster eine neue Idee gut umsetzt wird reich - Amazon und eBay lassen grüssen.

Der Hype ist inzwischen so gross, dass es nicht nur eine Unzahl an Kopien gibt, sondern mit einer Vielzahl an Zusatzideen soll die eigene Website erfolgreich werden. Einige bieten das Pixel für einen Quarter (25 Cent) an, andere stiften 10% der Einnahmen für wohltätige Zwecke. Und wieder andere führen eine Statistik, welche dieser Sites denn gemäß dem Alexa Traffic Rank die meisten Besucher hat. Unbegabte Webmaster können dort sogar ein Script für den Aufbau einer Million-Dollar-Homepage kaufen.

Ernüchtert bleibt dem Kolumnisten nur noch eine Frage: "Wer macht Werbung auf unser Homepage und macht uns reich?"
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 14.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Abmahnungen: Jagd auf fehlerhafte Websites


Immer mehr Firmen flattern derzeit wettbewerbsrechtliche Abmahnungen ins Haus. Abmahnvereine , Verbraucherschützer oder auch unterbeschäftigte Anwaltvereine machen vermehrt Jagd auf fehlerhafte Internet-Seiten. Schon eine falsch platzierte Anbieter-Kennzeichnung oder eine fehlende Widerrufsbelehrung kann eine Abmahnung zur Folge haben. Weil die gesetzlichen Regelungen so kompliziert sind, bringen selbst große Unternehmen oft keine rechtskonforme Homepage zusammen. So gibt es z.B. fünf verschiedene Gesetze mit eigenen Vorschriften zum Impressum.

Auch wenn ein fertiger Onlineshop eines Anbieters eingesetzt wird, ist man nicht geschützt! Für die Einhaltung des geltenden Rechts sind die Betreiber trotz eines "Shops von der Stange" selbst verantwortlich! Schnell stellt beispielsweise die Zentrale zur Bekämpfung des Wettbewerbs eine saftige Rechnung aus und droht mit teuren Gerichtsverfahren. Ein fehlerhaftes Web-Impressum kostet bspw. laut einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro!

Um sich gegen diese unseriösen, jedoch rechtlich kaum anzufechtenden Praktiken zu wehren, bietet der FORUM VERLAG mit seiner PC-Dokumentenmappe "Datenschutz II" ein Komplettpaket für die rechtssichere Website an. Mit zahlreichen Checklisten können Betreiber von Webseiten die gesetzlich geforderten Angaben auf ihrer Website überprüfen und mit fertigen Musterformulierungen ihren Internetauftritt rechtssicher ergänzen.

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Artikel von R. Hallenbach - Fr, 11.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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INNOTECH-Preis 2006 - Auftakt für Gründerwettbewerb


"Jungen Unternehmen muß Mut gemacht und sie müssen unterstützt, gefördert und angeleitet werden. In Europa bleibt es oft bei einer Idee, es fehlt die schnelle Umsetzung." Das sagte am 10. November Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Chef des Hamburgischen-Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI), bei der Auftaktveranstaltung für den neuen Hamburger Gründerpreis. Thomas Straubhaar hob dabei hervor, dass der INNOTECH-Preis und das vorgesehene Gründer-Begleitprogramm perfekt hier ansetzen.

"Unternehmerischer Erfolg kommt nicht von allein. Er ist die Summe aus innovativer Idee und beharrlicher Detailarbeit in allen Bereichen des Unternehmertums. Unser Anliegen ist es, Unternehmen in den ersten Jahren nachhaltig zu unterstützen, indem wir Menschen Anreize geben, sich zu gründen und ihnen mit unserer Erfahrung, unserem Know-How und unserem Netzwerk zur Seite stehen" so die Initiatoren des Wettbewerbs Dr. Helmut Thamer, Geschäftsführer von TuTech und Wolfram Birkel Geschäftsführer des hit.

Auslober des Hamburger INNOTECH-Preises 2006 sind der hit-Technopark und das Hamburger Existenzgründungs Programm hep. Zahlreiche Instititutionen und Firmen unterstützen den Wettbewerb als Sponsoren und Partner. Zu gewinnen sind 30.000 Euro an Geld- und Sachpreisen. Prämiert werden innovative technische Produkte oder mit ihnen verknüpfte Dienstleistungen.

Das Gründer-Begleitprogramm von hep und hit umfasst folgende Themen:

hep Gründer-Jobs:
bis zu zwölf Monate Unterstützung zum Lebensunterhalt, um die finanzielle Absicherung während der Gründungsphase zu gewährleisten.

hep-Foren und hep-Workshops:
Steuerrecht, Corporate Identity, F+E-Förderung
Qualitätsmanagement, Start-Up-Marketing, Vertrieb
Patente und Lizenzen, Versicherungsfragen
Unternehmensplanung, Finanzierung
Projektmanagement, Controlling

hit-INNO-Talk: Aktuelle Themen für Gründungsinteressierte
Expertenrunden zu aktuellen Gründerproblemen
Gründungsfehler erkennen und positiv nutzen
Kooperationspartner - finden und binden
Einstieg ins internationale Geschäft
Konzernunternehmen - den Zugang finden

hep und hit: B2B – Boss to Boss
"Junge Bosse" treffen erfahrene Bosse
Existenzgründer Summer School 2006


ALLE INFOS ZUM WETTBEWERB UND ZU DEN INITIATOREN
http://www.hamburger-innotech-preis.de
http://www.hep-online.de
http://www.hit-technopark.de

hep ist eine Initiative der Hamburger Hochschulen und ihrer Partner aus Forschung, Wirtschaft und Politik und wird seit April 1999 von der Innovationsstiftung Hamburg gefördert. Die Organisation des hep-Programms liegt bei TuTech Innovation GmbH.


KONTAKT:
TuTech Innovation GmbH
[EMAIL=schmidt-nausch@tutech.de]Tina Schmidt-Nausch[/EMAIL]
Harburger Schlossstrasse 6-12
21079 Hamburg
Telefon: 040-76629-6121
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 11.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Patent-Leitfaden für computerimplementierte Erfindungen


Gewerbliche Rechte zum Schutz geistigen Eigentums spielen in der IT-Wirtschaft eine immer wichtigere Rolle. Das investierte Kapital wird durch sie gesichert und die Erfinder haben genug Zeit zur Refinanzierung. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) einen Leitfaden zur Patentierung "computerimplementierter Erfindungen" veröffentlicht.

Das Papier soll auf Basis der einschlägigen Gesetze und Übereinkommen sowie nach Maßgabe der aktuellen Rechtsprechung Tipps zum Patentieren von softwarebezogenen Erfindungen geben. Lange Zeit war vielen Firmen nicht bekannt, welche Erfindungen patentierbar sind und welche nicht. Daher werden auch die mit der Patentierung verbundenen Chancen und Risiken beleuchtet sowie die entsprechenden Kosten dargestellt.

Der Leitfaden richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen. Gerade für den Mittelstand, laut BITKOM einen der Innovationsmotoren der Wirtschaft, sei die Patentierung von Software wichtig, da mittelständische Unternehmen im Gegensatz zu Großkonzernen mit Speziallösungen im Software-Bereich Geld verdienen.

Der Patentierungs-Leitfaden kann als PDF-Datei kostenfrei bei der IHK Braunschweig heruntergeladen werden. Weitere Informationen sind beim Branchenverband BITKOM erhältlich.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 11.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Braunschweig  Quelle: IHK Braunschweig
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IBM entwickelt Monitoring Software für Blogs und Foren


Marketing-Experten haben längst erkannt, dass Postings in Blogs und Foren einen wesentlichen Einfluss auf das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit haben können. "Wie beeinflussen Diskussionen in Weblogs und Internet-Foren das öffentliche Bild meiner Firma?" fragen sich immer öfter Kommunikations-Experten.

Bisher gab es für die Beurteilung dieser Effekte jedoch keine objektiven Kriterien. Um dies zu ändern entwickelt IBM einen Service mit dem Namen "Public Image Monitoring Solution". Diese Applikation soll demnächst die Blogs, Internet-basierte Diskussionsforen sowie die Online-News-Dienste durchstreifen und unternehmensrelevante Informationen sammeln. Der Branchenriese testet bereits eine Software zusammen mit Finanzdienstleister Morgan Stanley. Deren Zweck ist es, das Image von Unternehmen zu beobachten, die von den hauseigenen Analysten mit berufsmäßiger Neugier verfolgt werden.

Basis der Lösung ist die Unstructured Information Management Architecture (UIMA), ein offenes Framework für die Analyse von domänenspezifischen Anwendungen, Klassifikationen (Fachbegriff: "Taxonomies") und Begrifflichkeiten ("Ontologies"). darauf setzt dann die IBM-eigene "WebSphere Information Integration OmniFind Edition" auf. Diese Software wurde ursprünglich entwickelt, um Unternehmensnetze zu durchsuchen und zu indizieren. Nun soll die in Kürze erscheinende OmniFind-Version 8.3 auch die Weiten des Internet durchstreifen.

Webmaster müssen nunmehr also Wert darauf legen, dass die Inhalte ihrer Sites nicht nur von Besuchern angesehen werden können. Bereits bei der Planung eines Webprojektes sollten Features wie ein RSS-Feed und vor allem valider Code Bestandteil des Pflichtenheftes sein. Existierende Projekte können bei Validome überprüft werden.

Die IBM-Software wird durch ein "Global Intelligent Information Management" ergänzt. Diese Nstein Technologies stammende Anwendung für die mehrsprachige Textanalyse ist dafür ausgelegt, Meta-Daten aus Texten zu extrahieren. Dadurch soll es beispielsweise Marketing-Abteilungen der Unternehmen möglich sein, "heiße" Diskussionsthemen zu identifizieren, Fakten von Meinungen zu trennen, Ursache-Wirkung-Beziehungen festzustellen oder auch den Ton zu erkennen, in dem eine Diskussion geführt wird. Im Idealfall entwickelt sich dadurch ein Frühwarnsystem, dass dass Trends und Probleme bereits deutlich werden läßt, bevor sich daraus Katastrophen entwickeln können.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 10.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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aktuelle Informationen zu .eu-Domains


Nachdem es einige Anlaufschwierigkeiten gegeben hat startet am 7. Dezember die Registrierung der neuen .eu-Domains. Erstmals ist es also möglich, sich eine länderübergreifende Internet-Adresse in Europa zu reservieren. Unternehmen bietet sich damit die einmalige Chance, sich im gesamten europäischen Binnenmarkt unter ihrer Marke oder ihrem Namen bekannt zu machen und neu zu positionieren.

Aus diesem Grund wird ein enormer Ansturm auf die neuen Internet-Adressen erwartet. Bei der Registrierung konkurrieren Deutsche Unternehmen mit Interessenten aus allen 25 EU-Mitgliedsländern. Die Chancen, die eigene Wunsch-Domain zu erhalten, sind in der ersten Phase, in der sogenannten Sunrise-Period am größten und daher ist jetzt schnelles Handeln gefordert.

Für diejenigen, die nicht täglich mit der Registrierung von Domains zu tun haben stellen sich viele Fragen: Wann und mit welchen Rechten kann mein Unternehmen die Registrierung einer .eu-Domain beantragen? Welche Voraussetzungen muss ich dafür erfüllen? Welche Fehler gilt es zu vermeiden? Wie kann ich mich gegen unberechtigte Registrierungen „meiner“ .eu-Domain schützen?

Antworten auf diese Fragen und aktuelle Hilfestellung für die schnelle praktische Umsetzung gibt ein Kompaktseminar am 24. November 2005 bei der Industrie- und Handelskammer Hannover.

Programm

1. Die neue .eu-Domain im Überblick

  • Warum eine .eu-Domain und für wen?
  • Jetzt schnell handeln!

2. Registrierung von .eu-Domains
  • Allgemeine Registrierungsvoraussetzungen
  • Schritte zur Registrierung einer .eu-Domain
  • Zeitplan & Kosten

3. Marken und (Firmen-) Namen registrieren
  • Sunrise-Period – die gestaffelte Registrierung
  • Voraussetzungen und Rechte
  • Schritte zur Registrierung von eigenen Marken und Namen als .eu-Domains
    Kosten

4. Schutz gegen unberechtigte Registrierungen
  • Unternehmensname oder Marken sind missbräuchlich von anderen registriert worden, was nun?

Das Seminar ".eu-Domains - Jetzt geht's los" findet am 24. November 2005 von 10 bis 12 Uhr in der IHK Hannover statt. Referent ist Rechtsanwalt Christian Reinicke von der Sozietät NAHME & REINICKE, Hannover. Das Teilnehmerentgelt beträgt 70 Euro + 16 % USt. (brutto 81,20 €).

Fragen zum Seminar beantwortet [EMAIL=noort@hannover.ihk.de]Stefan Noort[/EMAIL] von der IHK Hannover. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Website von www.begin.de zu finden.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 09.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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Firefox-Browser feiert Geburtstag


Nach einer jahrelangen Dominanz des Internet Explorer von Microsoft hatte der freie Browser Firefox plötzlich die Vorherrschaft des Markführeres angreifen können. Er wurde am 9. November 2004 in der Version 1.0 veröffentlicht, hat nun Geburtstag und wurde innerhalb eines Jahres nicht weniger als 100 Millionen Mal heruntergeladen.

Marktanteil des Firefox steigt

Bei den Usern unseres Lexikons hat er inzwischen einen Anteil von 25 Prozent erreicht. Dies ist deutlich höher als der Durchschnitt auf den anderen seiten, die auch die von at-mix.de eingesetzte Statistik-Software von etracker einsetzen. Dort liegt der Marktanteil des Firefox bei 16,8%, wobei die zugriffe von ca. 4 Millionen Besuchern im Monat November ausgewertet wurden.

Das besondere an Firefox ist, dass mit der Software keine kommerziellen Interessen verfolgt werden. Der Programmcode ist Open Source und somit frei verfügbar und veränderbar. Zudem ist die Software kostenlos verfügbar. Bereits k vor dem Geburtstag des Firefox hatte die Browser-Gemeinde bereits einen Grund zum Feiern: 100 Millionen Mal wurde das Surfprogramm seit der Veröffentlichung bis Oktober heruntergeladen. "Das ist weit mehr, als wir erwartet haben", sagt Tristan Nitot, Sprecher von Mozilla Europe. Das Mozilla-Projekt koordiniert unter anderem die Entwicklung von Firefox.

Firefox-Geschichte geht auf die 90er zurück

Die Geschichte von Firefox geht zurück bis in die frühen 90er Jahre, als Netscape noch das populärste Surfprogramm war. Firefox basiert ursprünglich auf Programmbestandteilen des damaligen Netscape-Browsers.

Nachdem sich AOL aus der Entwicklung von Netscape zurückgezogen hatte, gründete sich die Mozilla Foundation, die die Entwicklung von Programmen wie Firefox organisiert und finanziell unterstützt.

Mehrere Sites in einem Fenster

Firefox punktet bei seinen Nutzern nicht zuletzt durch seine Benutzerfreundlichkeit: Durch die vielen Erweiterungen, die die Firefox-Gemeinde entwickelt und sich jeder zusätzlich installieren kann, lässt sich die Software den eigenen Bedürfnissen anpassen. Das so genannte Tabbed Browsing ermöglicht zudem, mehrere Websites in einem Fenster zu öffnen.
Thunderbird und Firefox 1.5 RC1 sind da

Firefox gibt Internet Standards zurück

Aber Firefox hat auch das Internet selbst verändert. "Firefox hilft, dem Internet seine Standards wieder zu geben", meint Nitot. Die fast flächendeckende Verbreitung des Internet Explorer habe dazu geführt, dass sich viele Betreiber von Websites nicht an Standards, sondern an den Bedürfnissen des Internet Explorer orientiert hätten.

Manche Seiten wurden nur im Internet Explorer korrekt dargestellt, doch die Zahl dieser Seiten scheint im vergangen Jahr abgenommen zu haben - Firefox-Anwender sind kritische Surfer und scheuen sich oft nicht, den Betreibern mitzuteilen, was sie an der Site stört.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 08.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: FutureZone  Quelle: FutureZone
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Wohin gehört das Impressum auf der Homepage?


Wer seine Website nicht nur als private Homepage betreibt, sondern diese auch gewerblich nutzt, ist dazu verpflichtet, die Pflichtangaben nach dem Teledienstegesetz als Anbieterkennzeichnung im Impressum zu hinterlegen. Ist auf der Website auch ein Shop integriert, so muss ausserdem auch eine Belehrung über das Widerrufsrecht von Verbrauchern dort zu finden sein. In letzter Zeit kam es immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten, wo das Impressum und die Widerrufsbelehrung denn zu finden sein müssen.

Einige Juristen waren der Ansicht, beide Angaben sollten auf der Startseite des Angebotes stehen. Dies hätte unter anderem auch zur Folge, dass Verkäufer bei eBay diese oft langen Texte vollständig bei JEDER Auktion hätten mit einbinden müssen. Der strittige Fall betraf nun einen selbstständigen Internethändler, der bei Ebay einen Verkaufsshop eingerichtet hatte. Bei seinen Auktionen war das Impressum nicht direkt Teil des Auktionsangebotes, sondern über den Link zur "Mich-Seite" zu erreichen.

Die Richter am Landgericht Traunstein zeigten sich pragmatisch. Sie urteilten (Az.: 1 HK O 5016/04), dass ein Internethändler nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, wenn er die Pflichtangaben nach dem Teledienstegesetz und die Belehrung über das Widerrufsrecht der Verbraucher nicht unmittelbar auf der ersten Seite seines Internetauftritts vollständig aufführt.

Gemäß ihrem Urteil ist es ausreichend, wenn wenn diese Pflichtangaben durch einen gut erkennbaren Link zugänglich gemacht werden. Würden diese Angaben nicht vollständig auf der Startseite wiedergegeben, sondern auf mehrere Internetseiten verteilt, so diene das der Übersichtlichkeit, Klarheit und leichten Erkennbarkeit. So lasse sich eine durch Überfrachtung der ersten Seite verursachte Unübersichtlichkeit vermeiden.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 07.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Vertragsrecht-Seminar für Webdesigner


"Aber warum haben Sie mir denn nicht gesagt, dass meine Telefonnummer im Impressum stehen muss?" Solche oder ähnliche Vorwürfe bekommt so mancher Webdesigner zu hören, kurz nachdem er stolz eine nach den neuesten Regeln der Kunst designte Website bei seinem Auftraggeber abgeliefert hat. Wenn der Inhaber einer Website beispielsweise wegen eines nicht ordnungsgemäßen Impressums abgemahnt wurde stellt sich die Frage nach der Haftung des Webdesigners.

Die gesetzlichen Regelungen beinhalten keine Details zu den rechtlichen Prüfungspflichten von Webdesignern bei der Gestaltung eines Internetauftritts. Umso wichtiger ist es, gleich bei der Auftragserteilung eindeutige vertragliche Regelungen zu vereinbaren. Neben den Prüfungspflichten sind auch Fragen der Abnahme, der technischen Vorgaben und des Gewährleistungsrechts zu beachten.

Zu den vorgenannten Themen und auch der Frage, wie man als Webdesigner mit guten vertraglichen Regelungen seine Vergütungsansprüche durchsetzen kann veranstaltet die IHK Hannover das Seminar "Vertragsrecht für Webdesigner", bei dem die Teilnehmer auch einen Mustervertrag erhalten.

Programm
  1. Grundzüge des Vertragsrecht

  2. Wichtige Vertragliche Regelungen
    - Rechtlichen Prüfungspflichten
    - Abnahme
    - Gewährleistung
    - Haftung

  3. Nutzungsrechte - Absicherung der Vergütung

Veranstaltungsdaten
  • Thema: Vertragsrecht für Webdesigner
  • Termin: 24. November 2005 von 14 bis 18 Uhr
  • Ort: IHK Hannover, Schiffgraben 49, 30175 Hannover
  • Referent: Rechtsanwalt Thomas Feil,
    Spezialist für IT-Recht und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hannover
  • Kosten: 130 Euro + 16 % USt. (brutto 150,80 €)

Nähere Information zum Programm und zur Anmeldung erteilt Christian Heegardt, Tel. (0511) 3107-315, [EMAIL]heegardt@hannover.ihk.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 04.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
Muster-Vertragstexte  Muster-Vertragstexte
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CDU-Mail 5000-fach an Empfänger versandt


Heute konnten die Mitglieder einer Mailingliste der CDU im sächsischen Landtag an der eigenen Mailbox erleben, was es bedeuten könnte, wenn die Flut an Spam zukünftig weiter zunimmt. Durch einen Softwarefehler wurde die Mail bis zu 5000 Mal an die Empfänger versandt und verstopfte deren Mailbox.

Zunächst hatte ein Sprecher der CDU-Fraktion sogar spekuliert, ein Hacker habe die ungewollte Spam-Attacke ausgelöst. Doch dieser hätte sich wohl eine anderen Inhalt ausgesucht als ausgerechnet eine Pressemitteilung zum neuen Kindergartentagesstättengesetz. Nach Auskunft von Landtagssprecher Ivo Klatte ist die Ursache für die Mail-Flut aber bei einem Empfänger der Pressemitteilung zu suchen - oder genauer: Bei einem fehlerhaften Server seines Providers. "Wir haben den Provider gebeten, den Fehler schnellstmöglich abzustellen", so Klatte.

Auch er ehemalige sächsische Innenminister Heinz Eggert gehörte zu leidgeplagten Empfängern. Er verlor relativ rasch die Nerven: "Nachdem ich diese Mail jetzt 59 Mal bekommen habe, habe ich es kapiert", mailte Eggert an die Fraktion zurück. Auch seine Mail erreichte offenbar den kompletten Verteiler.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 03.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Validome - der europäische Validator


Die Zeiten, in denen Webmaster sich mit einer bunt blinkernden Homepage im Internet präsentieren sind zwar noch nicht vorbei, doch der allgemeine Trend geht heute eindeutig hin zu seriösen, gut strukturierten Websites mit klaren Darstellungen. Individualität, eigene Inhalte, kurze Ladezeiten und fehlerfreie Darstellungen sind heute gefragt und bilden Eckpunkte für die Bewertung von qualitativ hochwertigen Websites. Das World Wide Web Consortium (kurz W3C) hat sich bereits frühzeitig um Korrektheit der Syntax des Markup Language bemüht und mit einem eigens dafür entwickelten Validator kann jeder seine Website auf Fehler hin überprüfen.

Um so erstaunlicher liest sich eine Auswertungstabelle (Validator Vergleich) bei dem deutschen Validator von Validome.org: Gerade einmal 39,13 Prozent der von Validome ausgewiesenen 115 Fehlerdokumente weist der W3C-Validator des World Wide Web Consortiums als Fehler aus. So zeigt der W3C-Validator so gut wie keine Fehler in den Textankern an und nur fünf von insgesamt 26 möglichen Fehlern in den Attributwerten. Aber auch XML-Deklarationen scheint der W3C-Validator fast nicht zu kennen, denn von 15 möglichen Fehlern werden hier ebenfalls nur fünf erkannt. Auf Nachfrage konnte das Team von Validome uns auch den Grund nennen: Für die Validierung von HTML ist ein sogenannter SGML-Parser notwendig; hierzu benutzt der W3C-Validator den Parser von John Clark (validiert nach DTDs). Diese Tatsache verhindert jedoch, dass nach "Schema" validiert wird und das wäre für XHTML und XML-Dokumenten notwendig.

Auf der Website von Validome.org findet sich aber noch mehr: Die Software-Spezialisten zeigen ihren Validator nicht nur in einem neuen Kleid, sondern bieten jedem interessierten Webmaster Validierungsmöglichkeiten, die in dieser Form wohl einmalig auf der Welt sein dürften. Hierzu gehören beispielsweise die optionale Auswahl eines User-Agents, die Möglichkeit alle gängigen Browser zu simulieren, die Header-Weiterleitungen überprüfen zu lassen oder auch die Möglichkeit, Dokumente zu validieren, deren Ausgaben über MOD-gzip realisiert werden.

Die optionale Auswahl eines User-Agents ist eine Funktion, die sich im Zusammenhang mit Websites / Dokumenten mit vorgeschalteten Browserweichen als sehr nützlich erweisen kann, denn dadurch können bei einem Validitätscheck -alle- verfügbaren Versionen der Dokumente auf Standardkonformität überprüft werden. Die implementierte Möglichkeit, eine bestimmte Spracheinstellung von Browsern zu simulieren (Accept-Language) ist ein wichtiges Feature für multilinguale Websites, bei denen die Ausgabe über die Spracheinstellungen der Clients gesteuert wird. MOD-gzip ist eine Komprimierungstechnik, mit der HTML-Dokumente während der Übertragung auf ca. 25 Prozent der ursprünglichen Größe verkleinert werden.

Einen kleinen Ausblick für die technische Weiterentwicklung des Validators findet sich ebenfalls auf der Website: Geplant ist ein XML- und RSS-Validator (in allen gängigen Modulen). Auf Nachfrage hieß es von einem der Validome-Entwickler: "Die Veröffentlichung des RSS-Validators ist zum Frühjahr 2006 geplant".



Artikel von W. Janssen - Mi, 02.11.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Organisationskommitee der WM 2006 erhält Big Brother Award


Die BigBrotherAwards Deutschland werden jährlich vom Bielefelder Verein zur Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs (FoeBuD) e.V. vergeben. Dieser 'Oscar für Datenkraken' soll die öffentliche Diskussion um Privatsphäre und Datenschutz fördern und den missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen zeigen. Den Preis in der Kategorie Verbraucherschutz erhielt das Organisationskomitee des Deutschen Fußballbundes für die Fussball-Weltmeisterschaft 2006, vertreten durch Franz Beckenbauer.

Grund für die Verleihung des Preises an das WM-Organisationskommittee waren unter anderem die "inquisitorischen Fragebögen zur Bestellung von WM-Tickets". Dieses schon länger kritisierte Verfahren wurde deshalb besonders gerügt, weil Käufer gezwungen seien, persönliche Daten wie Geburtsdatum, Fan-Zugehörigkeit und die Personalausweisnummer preiszugeben, die auch an die Fifa weitergegeben werden sollen.

Kritik am Deutschen Fußballbund hatte bereits der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix geübt. Nach seiner Auffassung stelle der geplante Einsatz der RFID-Chips eine "schrittweise Aufweichung des Rechts" dar.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 28.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Tele2 wird DSL-Anbieter


Mit einem preislichen Paukenschlag startet die Düsseldorfer Telefongesellschaft Tele2 ab Mittwoch auch als DSL-Provider. Tele 2 bietet in 20 deutschen Städten mit 3,95 Euro pro Monat die derzeit günstigste Flatrate an.

Wie etliche andere Provider auch vermarktet Tele2 DSL-Resale-Anschlüsse der Telekom. Die kosten wie beim rosa Riesen zwischen 16,99 und 24,99 Euro pro Monat an Grundgebühr. In den Städten Berlin, Bonn, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Flensburg, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leverkusen, Lübeck, Mannheim, München, Nürnberg und Stuttgart bietet Tele2 allerdings eine Flatrate für nur 3,95 Ezro pro Monat an - das derzeit günstigste Angebot. In den übrigen Gebieten berechnet Tele2 eine Gebühr von 7,95 Euro monatlich.

Die technische Anbindung erfolgt meistens über das eigene Backbone-Netz oder den Kooperationspartner Telefonica. Mittelfristig will Tele 2 sein eigenes Netz weiter ausbauen.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 26.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Greift Google nach dem eBay-Stern?


Um glatte fünf Prozent sind die eBay-Aktien gefallen, als die New York Times eine Meldung veröffentlicht hatte, wonach Google eine Plattform für Kleinanzeigen plant. Diese Kleinanzeigen sollen dann als Teil der bezahlten Links auf der rechten Seite der Google-Ergebnislisten erscheinen und das würde eine starke Konkurrenz für Dienstleister wie eBay bedeuten.

In Zeiten der Datentransparenz, Hacker und Cracker hatte der Suchmaschinen-Gigant Google es versäumt, ein einfaches Passwort auf seine Test-Plattform "base.google.com " zu legen. Somit war es dann auch kein Wunder, dass ein findiger User wie Tony Ruscoe (britischer Programmierer) die Plattform entdeckte und nicht schlecht staunte, was er dort sah: Hier waren Nutzeroberflächen zu sehen aus denen hervorgeht, dass Google eine Datenbank für jedermann (für jede Art von Inhalt) plant. Zwischenzeitlich ist zwar die Google Adresse nicht mehr zu erreichen (Fehler Error 403), aber das schnelle Internet wäre nicht das Internet, wenn nicht bereits Screenshots im Internet kursieren würden.

Google selbst war diese Veröffentlichung scheinbar derart peinlich, dass sie von ihrer üblichen "Schweige-Politik" abwich und Stellung zu den Gerüchten nahm. "Wir testen einen neuen Weg, wie Inhalte an Google übermittelt werden können. Der neue Service-Dienst soll vorhandene Dienste wie Google Sitemaps oder den Web-Crawler ergänzen", schreibt der Product Marketing Manager Tom Oliveri im offiziellen Google-Blog. Ganz befriedigend ist diese dürftige Information leider nicht und so bleibt weiterhin Platz für Spekulationen.

Das Wall Street Journal schreibt: "Google will sein Content-Geschäft weiter voranbringen und die Abhängigkeit vom Suchgeschäft verringern und zitiert damit eine angeblich eingeweihte Quelle. Als Vorbild soll dem Such-Giganten die sehr nüchtern gehaltene Plattform Craiglist dienen, die der US-Amerikaner Craig Newmark seit zehn Jahren erfolgreich für Kleinanzeigen betreibt.

Die Gerüchteküche aber kocht weiter und die Konkurrenz fürchtet: Ebenso könnte Google neben Kleinanzeigen aller Art, weitere Bereiche wie beispielsweise den Gebrauchtwagenmarkt, Jobangebote bzw. -gesuche, den Wohnungsmarkt oder auch die Kontaktanzeigen erfassen und würde damit Diensten wie Monster.com oder eBay stark ins Gehege kommen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 26.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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neue Version von MySQL 5 freigegeben


Die schwedische Softwarefirma MySQL AB hat heute die Version 5 ihrer gleichnamigen Datenbank-Software MySQL offiziell zum produktiven Einsatz freigegeben. Nach ihren eigenen Angaben ist es das bisher anspruchsvollste Release und bietet erstmals Features, die bisher nur in Datenbanken für den professionellen Einsatz wie Microsofts SQL Server zu finden waren.

Neu am Funktionsumfang von MySQL 5 ist nicht nur die eigentliche Storage Engine, sondern vor allem Features wie Stored Procedures (SQL Funktionen die direkt im Server gespeichert werden), Triggers (Auslösen einer Aktion bei bestimmten Ereignissen) und Views (Sichten, die nur bestimmte Daten zurückgeben).

Die Version 5.0.15 steht für die Betriebssysteme Linux, Windows, Solaris, Mac OS X, FreeBSD, HP-UX, IBM AIX 5L und einige andere zum Download bereit. Neben einer Certified Server und einer Community Edition, steht auch eine Cluster Version zur Verfügung. Unter Dev.MySQL.com finden sich zahlreiche Artikel die den Umgang mit den neuen Funktionen erklären und diese anhand einzelner Beispielen genauer aufzeigen.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 24.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: WinFuture.de  Quelle: WinFuture.de
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Amerika verschärft Strafen für illegale Kopien


Durch die Anhebung der sogenannten "Basisstrafe" (Base Offense Level) verschärfen sich in Amerika auch die Strafmaße für Kopien von Filmen, die vor Veröffentlichung illegal ins Internet zum Download angeboten werden. Mit der Verabschiedung des "Family Entertainment an Copyright Act of 2005" (FECA) wurde dieses Strafvergehen um zwei Punkte angehoben mit der Folge, dass das normale Strafmaß künftig 10 bis 16 Monate, anstatt 6 bis 12 Monate beträgt.

Das Punktesystem in Amerika ist Teil des United States Sentencing Guidelines Manual (USSG), einem Regelwerk, das alle Straftatbestände in den USA erfasst und jeder Straftat eine Basiszahl zuordnet, die als Startpunkt für die Berechnung des konkreten Strafmaßes dient. Abhängig von den Umständen der Tat kann der "Base Offense Level" anschließend erhöht oder vermindert werden.

Wie es in Medienveröffentlichungen weiter heißt, hat sich an den Höchststrafen des Family Entertainment an Copyright Act of 2005 dadurch allerdings nichts geändert. So drohen verurteilten Straftätern im einfachsten Fall Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren und Geldstrafen von bis zu 250.000,00 US-Dollar. Wiederholungstätern droht das doppelte Strafmaß. Tätern, denen nachgewiesen wurde, sie hätten mit dem Anfertigen der Kopien ein kommerzielles Interesse verfolgt, sollen sogar eine Strafe von fünf Jahren und im Wiederholungsfall von zehn Jahre erhalten.

Bei der Bemessung der Strafe können US-Richter künftig sogar Schätzungen über die Anzahl der heruntergeladenen Dateien anstellen. Dabei gilt der Grundsatz: Umso mehr Dateien aus dem Internet geladen wurden, umso höher fällt die Strafe aus. Zusätzlich wurde der Begriff des "Upload" dahingehend erweitert, dass bereits dass alleinige Bereitstellen der downloadfähigen Daten als öffentlich zugänglich gilt.

Artikel von W. Janssen - Sa, 22.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet - die Nachrichten-Quelle Nr. 1


Das Basler Prognos-Institut kommt in seinem aktuellen Report 'Online-Medien 2009' zu dem Ergebnis, dass Online-Medienportale der klassischen Konkurrenz wie Fernsehen, Radio und Zeitung in den nächsten Jahren als Nachrichtenquelle den Rang ablaufen werden. Bereits heutzutage ziehen jüngere Menschen das Netz als Informationsquelle vor.

Laut der Studie liegt die Ursache für das rasante Wachstum der Online-Medien darin, dass sie das Interesse und die Nachfrage nach aktuellen Informationen bündeln, schnell sind und die Nutzer auch am Arbeitsplatz erreichen.

Noch sei es so, dass der Online-Sektor sein Wachstum nicht zu Lasten der Nutzungszeit von Radio und Fernsehen ausbaue. Allerdings raube das Internet den klassischen Medien schon jetzt den Neuigkeitswert, so das die meisten Zuschauer der Fernseh-Abendnachrichten die Schlagzeilen schon aus dem Internet kennen. Dabei nutzen die Surfer vorzugsweise die großen 'General-Interest-Portalen', die ihre starke Marktstellung nach Meinung der Studienautoren weiter ausbauen werden. Der Studie zufolge zählen dazu ORF.at und News.at in Österreich, Spiegel Online, Bild.de und RTL.de in Deutschland und Blick.ch, NZZ.de und tagesanzeiger.ch in der Schweiz.

Die Autoren der Studie räumen derartigen News-Portalen auch die besten Chancen auf dem rasch expandierenden Online-Werbemarkt ein. Das Prognos-Institut erwartet, dass die Online-Werbung bis 2009 mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 22 Prozent in der D-A-CH-Region stärker wachsen wird als alle anderen Werbeträger. Trotzdem wird die Online-Werbung nach Einschätzung der Marktforscher weiter deutlich hinter Fernsehen, Radio und Printmedien zurückbleiben.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 19.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Report  Report "Online-Medien 2009" [85 Seiten, kostenpflichtig]
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E-Plus bietet UMTS-Modemkarte für Laptop


Der Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus bietet seinen Kunden ab sofort eine UMTS -Laptop-Modemkarte an, die für Datenverbindungen über GPRS in GSM-Netz sowie in UMTS-Netzen genutzt werden kann. Die Datenverbindung über GPRS für GSM-Netze ermöglicht eine Maximalleistung von 53,6 kBit/s und für UMTS maximal 384 kBit/s. Im GSM-Modus werden GSM 850, 900, 1800 und 1900 MHz unterstützt.

Vor kurzem hatten auch die Konkurrenten T-Mobile und Vodafone entsprechende Karten eingeführt. Im Gegensatz zu diesen Anbietern machte E-Plus bisher keine Angaben zur möglichen Nutzung von HSDPA und auch nicht, wann HSDPA ggf. eingeführt werden soll. HSDPA bedeutet "high speed downlink packet access". Anders als bei HSCSD erreicht HSDPA die höhere Geschwindigkeit (bei UMTS beispielsweise 1,8 MBit/s anstatt 384 kBit/s) nicht durch die Bündelung von Kanälen, sondern durch die Verwendung besserer Technologie.

Leider fehlen derzeit auch genauere Angaben über den WLAN-Standard, was zwar bei Notebook-Besitzern mit eingebauter WLAN-Karte nicht von Nachteil ist, dafür aber für Besitzer, die noch einen älteren Laptop ohne eingebauter WLAN-Karte besitzen. Diese Laptop-Besitzer benötigen bei der E-Plus-Lösung ggf. eine zweite PCMCIA-Karte, wenn sie auch weiterhin WLAN-Hotspots nutzen möchten.

Die sogenannte UMTS-Notebook-Card II ist 125 mal 54 mal 5 Millimeter groß und wiegt 56 Gramm. Die Modem-Karte ist im E-Plus Online-Shop zu haben und ist vom Kaufpreis wie folgt gestaffelt: Wer eine E-Plus-Online-Flat bestellt, erhält die Karte gratis dazu. Wer kleine E-Plus-Datenpakete bestellt zahlt immerhin noch bis zu 149,90 Euro für die Karte und wer die Modem-Karte separat kaufen möchte, zahlt 399,90 Euro. Im Lieferungsumfang inbegriffen ist eine CD-ROM für die bereits vorkonfigurierte Laptop-Software.

Artikel von W. Janssen - Mi, 19.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neuer Geschäftsführer bei Canon Deutschland


Dr. Roderich Graf von Stomm (57), Geschäftsführer und Präsident der Canon Deutschland GmbH, Krefeld, zieht sich in den Funktionen als Geschäftsführer und Präsident der Canon Deutschland GmbH per Jahresende 2005 zurück. Sein Nachfolger wird der derzeitige Geschäftsführer von Canon Italien, Jeppe Frandsen (44), der gleichzeitig - ebenso wie sein Vorgänger - auch als Country Manager für den Geschäftsbereich Canon Business Solutions fungieren wird.

Dr. Stomm arbeitet bereits seit 1985 als Präsident und Geschäftsführer für den Canon Konzern. Vor seiner Tätigkeit in Deutschland hatte er bereits den Aufbau der Vertriebsniederlassung in Österreich sowie die Gründung der Canon East Europe Holding und ihrer zahlreichen Tochterfirmen erfolgreich vorangetrieben. Anfang 1999 übernahm er als Nachfolger von Hajime Tsuruoka, dem heutigen Europa-Präsidenten, die Geschäftsführung von Canon Deutschland, um die Entwicklung des Unternehmens zum Solutions Provider zu forcieren. Zusätzlich zu dieser Funktion wurde er zu Beginn des Jahres 2002 zum Executive Vice President und Head of Shared Services von Canon Europa N.V. benannt. Als Leiter des Bereiches Shared Services zeichnete er verantwortlich für die Implementierung des paneuropäischen Beschaffungswesens und der Logistik. Er steht dem Konzern für Sonderprojekte weiterhin zur Verfügung.

Sein Nachfolger, Jeppe Frandsen, ist bereits seit 1999 für Canon tätig. Im Januar 2004 übernahm er die Geschäftsführung von Canon Italien. In seiner zweijährigen Tätigkeit bei der italienischen Niederlassung war er für die Reorganisation des Unternehmens mit 500 Mitarbeitern im Hinblick auf eine einheitliche europäische Struktur verantwortlich. Gemeinsam mit dem lokalen Management-Team hat er die Vertriebskanäle neu strukturiert und damit die Position von Canon im italienischen Markt deutlich gestärkt.

Zuvor war Frandsen bei Canon Dänemark zunächst als Leiter des Geschäftsbereiches Canon Business Solutions in Dänemark verantwortlich, später wurde er zum Geschäftsführer der dänischen Niederlassung ernannt. In dieser Funktion war Jeppe Frandsen für die strategische Führung sowie die Entwicklung des Unternehmens zum Solutions Provider und für die Leitung von 450 Mitarbeitern verantwortlich. Zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn arbeitete Frandsen als Managing Director für den Büroartikelhersteller Esselte Meto sowie als Country Manager für Agfa-Gevaert.

Quelle: Canon Deutschland

Artikel von W. Janssen - Fr, 14.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Individuell gestaltete Anfahrtskarten im Web


Mannheim: Viele Kundenkontakte bahnen sich heute über das Internet an. Gut, wenn dort die Informationen klar und übersichtlich zur Verfügung stehen. Wichtig sind für viele Web-Nutzer die Kontaktdaten wie Ansprechpartner, Adressen und Wegbeschreibungen. Diese werden optimal ergänzt durch professionell gestaltete Anfahrtskarten. Landkarte4U.de kann alle Webseiten-Hosts unterstützen, die Wert darauf legen, dass ihre Kunden sie nicht nur im Web, sondern auch an ihrem Standort finden.

+ Online-Abwicklung von Anfragen, Aufträgen und Produktabstimmung
+ Individuelle Gestaltung mit Logos, Bildern, Animation
+ Formate für Web und Printversionen lieferbar

Adressen und Anfahrtshinweise findet man auf Webseiten meist unter dem Stichpunkt "Kontakt", mitunter auch unter "Impressum". Viele belassen es hier dabei, ihre Adresse ins Netz zu stellen. Besser, wenn wenigstens die Anfahrt beschrieben wird. Noch besser ist eine passende Grafik, denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Daher sind Anfahrtskarten im Web das Mittel der Wahl.

Viele Webseiten-Besitzer verfahren dabei sehr unterschiedlich. Wenn schon Anfahrtskarten existieren, werden diese gerne entweder als Bild oder als PDF-Dokument ins Netz gestellt. Das ist ein korrekter Weg, der nur dann problematisch ist, wenn sich der Stil bzw. das Corporate Design einer Firma geändert haben und die Karte dann nicht mehr zum neuen Webauftritt passt.

Problematisch sind allerdings folgende Methoden: Immer wieder finden sich im World-Wide-Web Seiten, in denen eingescannte Kartenausschnitte den Anfahrtsweg verdeutlichen. Oder es werden 'passende' Karten-Dateien anderer Portale kopiert und auf der eigenen Homepage verwendet. Karten sind urheberrechtlich geschützt - es ist nur eine Frage der Zeit, bis man unsanft darauf aufmerksam gemacht wird.

Des weiteren ist es in vielen Webauftritten so, dass man bei einem Klick auf "Anfahrtskarte" oder "Wegbeschreibung" plötzlich in einer ganz anderen Web-Umgebung landet, nämlich bei einem Routenplaner. Gut, damit kann der Kunde zwar den Weg finden, gleichzeitig hat man ihn aber von der eigenen Internetseite weggelockt - das kann nicht das Ziel sein!

Besser ist es, die eigene Anfahrtskarte bei einem kartographischen Dienstleister in Auftrag zu geben, und damit die Rechte an der Karte zu erwerben. Landkarte4U.de erstellt mit einem professionellen kartographischen System individuelle Anfahrtskarten. Den Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt: Detailausschnitte, regionale Übersichtskarten, Einzeichnung von Fahrtrichtungen, Ergänzung mit landschaftlichen Besonderheiten wie Flüssen, Seen oder Ergänzung mit Bahn- oder Straßenbahnlinien, Einzeichnung von Parkplätzen, Parkhäusern... In enger Abstimmung kann eine Anfahrtskarte genau nach den Vorstellungen der Interessenten und farblich passend zu deren Web-Auftritt erstellt werden. Und das innerhalb von nur drei Werktagen.

Geliefert werden die Anfahrtskarten als GIF-Dateien, die auf Webseiten keine langen Ladezeiten verursachen. Sie können auch animiert werden, um z.B. den Zielort optisch hervorzuheben. Auch Formate wie PNG, PDF oder TIFF können geliefert werden, um die Karten auch für Printmaterialien wie Broschüren, Flyer etc. zu nutzen.

Die Preise können sich sehen lassen: Mini-Ausschnittskarten zeigen den Standort und die unmittelbare Umgebung an und sind schon ab 49 Euro zu haben, die City-Karte zeigt einen größeren Stadtteilausschnitt und gibt es aktuell zum Einführungspreis von 79 Euro. Das Standard-Web-Angebot für 129 Euro ist besonders geeignet für alle Firmen mit einem großen Kundeneinzugsgebiet. Es umfasst eine Übersichtskarte mit den wichtigsten Zufahrtsstraßen, Autobahnausfahrten sowie eine Detailkarte mit der unmittelbaren Umgebung des Standorts. Gegen geringen Aufpreis können auch Logos und Standortbilder eingebaut werden. Eine genauere Übersicht über das gesamte Angebot befindet sich unter www.landkarte4U.de .

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Abolimba 5.10 - Webbrowser mit eBay-Funktionalität


Berlin - Bereits im Jahre 2001 überraschte die Version 1.00 des Webbrowser mit dem ungewöhnlichen Namen »Abolimba Multibrowser« die Webgemeinschaft mit der als »Tabbed Browsing« bekannt gewordenen Technik, beliebig viele Webseiten gegliedert mittels Registerseiten innerhalb eines Fensters anzuzeigen. Eine wohltuende Alternative zum lästigen Fenster-Wirrwarr beispielsweise im Internet Explorer.

Aufgrund dieser zukunftsweisenden Technik sowie zahlreicher weiterer Spezialfunktionen gewann der Abolimba Multibrowser schnell eine große Fangemeinde, welche die Weiterentwicklung ihres geliebten »Komfort-Werbbrowsers« bis heute bestimmt.

In der gerade erschienenen Version 5.10 wurden die integrierten eBay-Funktionen um die Möglichkeit zur Suche nach Artikeln mit Tippfehlern erweitert. Artikel, die bei eBay mit Tippfehlern eingestellt werden, können oft besonders günstig ersteigert werden, denn sie werden bei der Suche mit korrekten Suchbegriffen meist nicht gefunden. Die eBay-Funktionen des Browsers erlauben natürlich auch die »normale Suche« bei eBay und das Aufrufen häufig benötigter eBay-Seiten.

Diese eBay-Funktionen gehören zu beliebten Komfortfunktionen des Abolimba Multibrowsers, die ihre Anwender nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchten. Ebenso die vor wenigen Monaten integrierte Passwortverwaltung und die schon länger verfügbaren Funktionen zum anonymen Surfen und zur Anzeige von Nachrichten über RSS-Dateien.

Unter dem Begriff »Abolimba-Gruppen« verbirgt sich eine sehr nützliche Erweiterung der Favoritenverwaltung. Diese erlaubt es, Favoriten in Gruppen zusammenzufassen und diese z.B. gemeinsam öffnen zu können.

Sehr hilfreich bei der täglichen Arbeit mit dem Webbrowser sind die zahlreichen Suchfunktionen: Suchmaschinenkürzel erlauben eine schnelle Suche direkt in der Adresszeile des Browsers ohne vorherigen Aufruf der Suchemaschinenseite. Auch die gleichzeitige Suche bei beliebigen Suchmaschinen wird vom Abolimba Multibrowser unterstützt. Natürlich besitzt der Abolimba Multibrowser auch einen Werbe-Blocker und einen Popup-Killer, welche lästige Werbung ausblenden und ungewollte Popups verhindern.

Weitere Informationen zur aktuellen Programmversion sowie eine kostenlose download - Möglichkeit finden Sie unter: aborange.de

Quelle: Pressemitteilung Aborage.de
Artikel von W. Janssen - Mo, 10.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Beta2 für Mail-Programm Thunderbird 1.5


Gerade erst haben die Mozilla-Entwickler die Beta2 Version des Standalone-Browsers Firefox veröffentlicht, folgt nun auch die Beta2 Version des Mail-Clients Thunderbird 1.5 . Wie auch beim Firefox-Browser soll die Beta2 des Thunderbirds die letzte Testversion vor Ausgabe der endgültigen 1.5er Version sein und auch dieses Programm liegt zunächst nur in einer englischen Version vor.

Grundlegende Neuerungen sind in der Beta2 gegenüber der Beta1 Version nicht mehr eingeflossen, allerdings wurde gerade an die automatische Update-Funktion für Erweiterungen noch intensiv gearbeitet (laufende Updates sollen zukünftig nicht größer als maximal 500 Kilobyte sein). Wie weiterhin zu erfahren war, haben sich die Entwickler verstärkt auf Bug-Fixes, Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen konzentriert. Sofern keine unvorhergesehenen Lücken mehr festgestellt werden, soll die Version 1.5 bereis im November 2005 erscheinen.

Das Programm bot bereits bei seiner Einführung einen intelligenten lernfähigen Junk-Filter, der Ihre ankommenden Nachrichten analysiert und auf Wunsch automatisch aussortiert. Thunderbird bietet Sicherheitsfeatures wie S/MIME, Digitale Unterschrift, Nachrichten-Verschlüsselung (mit Hilfe der Erweiterung Enigmail), Unterstützung von Zertifikaten und mehr. HTML-Nachrichten können formatiert aber auch ohne HTML-Code angezeigt werden, sodass man das Ausführen von gefährlichem Code vermeiden kann. Mehrere POP-/IMAP-Postfächer sowie Newsgruppen können getrennt verwaltet werden; dabei bietet Thunderbird Etiketten, beliebig viele Adressbücher, Empfangsbestätigungen, Nachrichten-Filter und -Suche. Adressen können aus den lokalen Adressbüchern und über LDAP automatisch vervollständigt werden.

Thunderbird 1.5 enthält nun auch eine Rechtschreibprüfung, die bereits beim Schreiben fremd oder falsch erscheinende Wörter markieren kann. Weiterhin unterstützt ein RSS-Reader nun auch Podcasts. Anhänge von eingegangenen E-Mails können mit der Löschtaste separat gelöscht werden. In Thunderbird lässt sich jetzt ein Zeitabstand für noch nicht abgeschickte Mails einstellen, in dem das Programm neue E-Mails automatisch zwischenspeichert. Bei der Spam-Filterung lässt sich der E-Mail-Client mit SpamAssassin und SpamPal abstimmen. Eine Übersicht über die Neuerungen in Thunderbird 1.5 geben die Release-Notes.

Thunderbird 1.5 Beta 2 steht in englischer Sprache für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. Eine deutschsprachige Variante soll in Kürze folgen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 10.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Outsourcing-Volumen gesunken


Auf der Website e-commerce-magazin.de ist zu lesen, dass das Outsorcing-Volumen im Infrastrukturbereich "Europa" erstmals seit sieben Quartalen wieder gesunken ist. In der Telekommunikations- und Netzwerkbranche seien die Qutsourcing-Aktivitäten allerdings sprunghaft angestiegen. Etwa ein Drittel aller Aufträge würden im zweiten Quartal 2005 aus den Bereichen Telekommunikation und Netzwerktechnik stammen, heißt es weiter. Das entspricht nahezu den Wert des ersten Quartals, aber im Verhältnis zum Vorjahreszeitraum wurde eine Steigerung von 18 Prozent gemessen. Die Firmen Siemens Business Service (SBS) und Gerling hätten dabei die größten Verträge mit einem Umfang von etwa 300 Millionen Euro abgeschlossen.

Weiter heißt es: Im beobachteten Quartal konnten so viele BPO-Abschlüsse (Business Process Outsourcing) wie noch nie verzeichnet werden. Im Durchschnitt waren dabei mehr als ein Viertel aller Verträge BPO-Vereinbarungen, deren Anzahl doppelt so hoch waren, wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wird die Zahl der Verträge in den am stärksten gesättigten Bereichen - Regierung und öffentlicher Sektor sowie Finanzdienstleistungen und Versicherungen - gesondert beobachtet, so ist festzustellen, dass der öffentliche Sektor erstmals den Finanzdienstleistungsbereich überholt hat.

Betrachtet man die länderspezifischen Unterschiede, so hat Großbritannien seine Führungsrolle weiter ausgebaut. So konnte der Anteil von 39 Prozent im zweiten Quartal 2004 in diesem Jahr um sechs Prozentpunkte gesteigert werden. Insgesamt konnte Großbritannien dabei seinen Vorsprung auf die Bundesrepublik um 40 Prozent zum Vergleichsquartal des Jahres 2004 ausbauen. Der Grund hierfür liegt vor allem im Rückgang des Outsorcing-Geschäftes in Deutschland, und doch gehört Deutschland neben Großbritannien und den Niederlanden immer noch zu den führenden Outsourcing-Ländern in Europa.

Artikel von W. Janssen - So, 09.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Oracle kauft Innobase


Larry Ellison ist scheinbar nicht zu stoppen: Aus einer Presseerklärung wurde nun bekannt, das der Datenbank-Gigant aus Amerika, Oracle, nun auch den finnischen Datenbankspezialisten und MySQL-Vertragspartner Innobase aufgekauft hat. Zu welchen Konditionen die Firma einverleibt wurde, ist allerdings nicht bekannt.

Oracle Firmengründer Larry Ellison will scheinbar mit aller Macht sein Imperium zur Nummer eins im Datenbank-Geschäft zusammenkaufen und alles begann eigentlich mit der "feindlichen Übernahme" des direkten Konkurrenten PeopleSoft Ende 2004. Obwohl sich die PeopleSoft-Aktionäre lange gegen eine Übernahme gewehrt hatten, schraubte Ellison seine Übernahme-Angebote so lange nach oben, bis dem Verwaltungsrat von PeopleSoft die "Argumente" ausgingen und Oracle sich damit zur NR. 2 nach SAP hoch kaufte.

Larry Ellison hat dabei immer seinen Erzrivalen SAP im Visier. Oracle hatte SAP gerade im Bieterstreit um PeopleSoft ausgeboten, als im März 2005 die nächste SAP-Attacke folgte: Hier hatte Oracle Kenntnis vom geplanten SAP-Kauf der Firma Retek erfahren, schon rasselte es wieder eine Kampfansage in Form eines höheren Gegenangebotes: Ursprünglich hatte SAP 8,50 Dollar für jedes Retek-Papier geboten. Wenige Tage nach der vom Management von Retek unterstützten SAP-Offerte, hatte Oracle mit einem Gegenangebot von neun Dollar je Aktie den Bieterwettstreit entfacht. Kaum hatte SAP sein auf elf Dollar je Retek-Aktie aufgestocktes Angebot bekannt gegeben, legte Oracle nach. Das Höchst- und endgültige Angebot lautet dann 11,25 Dollar und "Sieger" war wieder einmal Oracle.

Danach folgten mehrere freundliche Übernahmen kleinerer Programmschmieden mit speziellem Know-how: Oblix , ebenfalls im März dieses Jahres, TimesTen im Juni, i-flex im August und G-Log im September, dazwischen als größerer Brocken auch der CRM-Pionier Siebel. Als zunächst letzten Coup folgte nun Innobase. Innobase ist eng mit dem Hersteller der Open-Source-Datenbank MySQL verwoben. Erst durch eine Übereinkunft mit Innobase konnte MySQL die Storage Engine InnoDB in sein Datenbanksystem einbauen und dadurch mit sicheren Transaktionen die Grundlage für seine derzeitige Marktposition schaffen. Zwar ist InnoDB unter der GNU Public License veröffentlicht und steht seiner Anhängerschaft uneingeschränkt für weitere Entwicklungen offen, doch für den Vertrag zwischen Innobase und MySQL sind im kommenden Jahr Verlängerungsverhandlungen fällig und hier sehen Analysten den strategischen Grund für die Übernahme Innobase durch Oracle.

Artikel von W. Janssen - Sa, 08.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox 1.5 soll noch in diesem Jahr fertig sein


Die Mozilla-Entwickler des Firefox-Browsers arbeiten fieberhabt an der Fertigstellung der Version 1.5 und doch reicht es derzeit nur zur Beta-Version 2. Die Firefox 1.5 Beta 2 gibt es derzeit auch nur in englischsprachigen Versionen, diese aber für Windows, Mac OS X und Linux. Wie es in der Veröffentlichung heißt, gibt es derzeit noch keine Pakete für andere Landessprachen. Weiterhin weisen die Entwickler erneut darauf hin, dass auch diese Beta-Version nur für reine Testzwecke gedacht ist. Es gibt für diese Version derzeit noch keinen Support und daher mögen doch die Nutzer zunächst bei der stabilen Version 1.0.7 bleiben.

Die Änderungen der Beta-Version 2 zur Beta-Version 1 liegen vor allem bei dem verbesserten Update-System und das Rendering von Internetseiten. Darüber hinaus wurde weiter an der Sicherheit gefeilt. Weitere spürbare Neuerung: Ziehen Sie einen Link in die Tab-Leiste, können sie durch zusätzliches Drücken der [Shift]-Taste bestimmen, ob der neue Tab aktiviert wird oder nicht. Eine Übersicht der Änderungen können interessierte Nutzer in den Release-Notes einsehen. Wie es heißt, sollen Nutzer der Beta 1 in den nächsten Tagen auch über die Update-Funktion die Beta 2 bekommen können. Wie auch in der Beta 1 heben die Entwickler beispielsweise auch Verbesserungen an der Software-Aktualisierung, bei der Popup-Blockierung, die schnellere Browser-Navigation oder auch die überarbeiteten Funktionen für das Löschen persönlicher Daten hervor.

Für den 28. Oktober 2005 ist ein Release Candidate von Firefox 1.5 geplant, dem sich möglicherweise ein zweiter Release Candidate anschließt. Die Arbeiten an Firefox 1.5 sollen voraussichtlich im November 2005 abgeschlossen sein, eine Bestätigung dafür fehlt allerdings noch.

Artikel von W. Janssen - Fr, 07.10.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Notebook mit Handkurbel für Entwicklungsländer


Der Vorsitzender des MIT Media Lab, Nicholas Negroponte, hat eine Initiative ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen 100,00 Dollar-Notebook für Entwicklungsländer bauen zu lassen. Hierzu wurde nun eine "Non-Profit-Organisation" mit dem Namen "One Laptop per Child" (OLPC) gegründet.

Laut Negroponte soll das Notebook deutlich von den Modellen abweichen, die man in den Industrieländern kennt. Das Gerät soll unter Linux laufen, aber eine, speziell für Entwicklungsländer abgestimmte Stromversorgung haben. So ist das Gerät zwar mit einem Stromanschluss ausgestattet, es besitzt aber zusätzlich eine Handkurbel für einen Dynamo, mit dem man ein dazugehöriges Akku aufladen kann. Das Stromkabel ist in einen Umhängegurt integriert, der Akku ist dient gleichzeitig als Tragegriff.

Die derzeitigen Planungen sehen einen Notebook mit einem 500-MHz-Prozessor und einer -ein- GByte großen Festplatte vor. Das Gerät wird an die besonders widrigen Umstände der Entwicklungsländer angepasst sein, über WLAN verfügen und USB-Ports besitzen. Wie schon der Titel der Initiative sagt, sind die Notebooks vornehmlich für Schulkinder gedacht. Von der Überlegung, anstatt ein Notebook einen Desktop zu entwickeln sei man deshalb abgegangen, weil die Kinder (und sicher auch die Erwachsenen) das Gerät sowohl in der Schule als auch zu Hause nutzen sollen, so Negroponte während seiner Stellungnahme.

Medienbeobachter vermuten, dass man versuchen wird, anstatt eines normalen Displays ein Digital-Papier-Display als Ausgabegerät zu entwickeln. Diese Vermutungen werden damit begründet, dass sich der E-Ink-Gründer Joe Jacobson unter den Initiatoren befindet. Zwar will man den Gesamtpreis durch einen drastisch günstigeren Displaypreis möglichst niedrig halten, dennoch soll das Display sowohl Farbe als auch Schwarz-Weiß (mit ausgeschalteter Hintergrundbeleuchtung) ausgeben können.

Negroponte hofft auch, die Hardware-Kosten alleine durch die enorm große Stückzahl (von mehreren Millionen) möglichst gering halten zu können. Außerdem soll das Gerät nicht über den Einzelhandel, sondern über staatliche und nichtstaatliche Stellen direkt an den Verbraucher ausgegeben werden.

Wann das Gerät seine Marktreife erlangt hat, konnte Negroponte nicht sagen. Medienspekulationen gehen von Ende 2006 bzw. Anfang 2007 aus.

Artikel von H. Gaerber - Do, 29.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Katholische Kliniken Emscher Lippe setzen auf Help Desk Software SysAid von Ilient Ltd.


Seit Anfang des Jahres ist die BCS - Dr. Jürgen Pitschke Partner für die Produktlinie SysAid des israelischen Herstellers Ilient Ltd. und liefert den deutschen Kunden neben dem Produkt auch den entsprechenden Support.

Mittlerweile wächst die Kundenbasis in Deutschland kontinuierlich. Einer der ersten Kunden von SysAid sind die Katholischen Kliniken Emscher-Lippe GmbH, die SysAid im internen Help Desk einführen.

Der Einsatz von SysAid gestattet den IT-Verantwortlichen ein kosten-günstiges Servicemanagement und eine hohe Servicequalität. SysAid bietet umfangreiche, effiziente und einfach zu handhabende Funktionen für den IT-Service und die Verwaltung der Hard- und Software. Durch die Einführung von SysAid wird der Verwaltungsaufwand für den Service erheblich reduziert. Gleichzeitig gestattet es den IT-Mitarbeitern sich auf Ihre eigentlichen Kompetenzen zu konzentrieren.

"Durch den Einsatz von SysAid ist es schon nach kurzer Zeit zu einem Qualitätsgewinn durch Prozesstreue und Ergebnissicherung gekommen. Kürzere Transaktionszeiten bei der Bearbeitung von Anfragen und Aufträgen, sowie mehr Überblick über Art, Umfang und Status aller Anfragen." berichtet Stephan Meiritz, verantwortlich für die EDV-Technik/Administration der KKEL.

SysAid ist in verschiedenen Versionen verfügbar. Eine freie Version ermöglicht den Einstieg für kleinere Unternehmen. Neben einer Lizenzversion kann SysAid auch als ASP-Lösung genutzt werden. Die Lizenzversion ist ab 500 Euro (inklusive ein Jahr Wartung und Update-Service) verfügbar. Die soeben freigegebene Version 3.0 beinhaltet auch eine erweiterte Unterstützung für den externen Service. SysAid ist für Windows und Linux verfügbar.

Katholische Kliniken Emscher-Lippe GmbH -KKEL- sind ein Zusammenschluss des St. Josef-Hospitals in Gelsenkirchen-Horst, des St. Barbara-Hospitals in Gladbeck, des St. Antonius-Krankenhauses in Bottrop-Kirchhellen und des St. Hedwig-Hospitals in Gelsenkirchen-Resse (einschließlich des Seniorenzentrums). Die vier Häuser verfügen über zusammen 983 Betten und beschäftigen rund 1700 Mitarbeiter. Hier arbeiten an 600 EDV-Arbeitsplätzen insgesamt 900 User.

Ilient Ltd. ist ein führender Hersteller von IT HelpDesk Software und hat seinen Firmensitz in Tel Aviv (Israel). SysAid ist die Produktlinie von Ilient. Die Produkte zeichnen sich durch eine hohe Verfügbarkeit und die besondere Beachtung von Sicherheitsaspekten aus.

BCS - Dr. Jürgen Pitschke ist ein europaweit tätiges Softwarehaus. BCS versteht sich als Partner international tätiger Softwarehersteller, die ihre Lösungen in Europa anbieten. Neben dem Vertrieb führender Lösungen sind Beratung und Service wichtiger Bestandteil des Leistungsangebotes.

Kontakt
BCS - Dr. Jürgen Pitschke
Dr. Jürgen Pitschke
PF 160116, 01287 Dresden
Fon: +49 351 205026 40
Email: [EMAIL]jpitschke@sw-products.de[/EMAIL]

Artikel von H. Gaerber - Mi, 28.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internettagebücher mit persönlichem Look - Nina Hagen ist Beeplogerin Nr. 1


Düsseldorf. Die führende deutsche Jugendcommunity im Internet will mit so genannten Beeplogs den internationalen Trend zum offenen Onlinetagebuch beschleunigen. Dafür hat die Düsseldorfer Beepworld GmbH gerade eine eigene Software ins Netz gestellt. Das Tool ermöglicht die einfache Gestaltung ganz individueller und ausdruckstarker (Foto)Tagebücher. Kaum war das Angebot des 22-jährigen Firmengründers David Finkenstädt online, hatte die Prominenz schon zugegriffen. Seither gehört u. a. die Sängerin Nina Hagen zu den Erstnutzern des innovativen Angebots (ninahagen.beeplog.de).

Obwohl Deutschland international zu den Internethochburgen gehört, fristen Weblogs als Kanal zur Information und Meinungsbildung noch immer ein Schattendasein. Das neue Medium aus den USA und Japan ist laut aktueller Proximity-Studie hierzulande nur bei einem Viertel der befragten Internetnutzer bekannt. Jeder Zehnte liest demnach regelmäßig Weblogs, aber nur vier Prozent schreiben eigene. Beruflich werden sie derzeit sogar nur von etwa drei Prozent der Internetuser genutzt. Eigene Weblogs haben in Deutschland noch weit weniger als 100.000 Internetnutzer.

Genau das will die junge Beepworld GmbH ändern. Die 2,6 Millionen Mitglieder der Online-Community Beepworld.de können seit August dank einer flexiblen Software ihr persönliches Tagebuch mit zahlreichen Features bereichern. Kinderleicht lassen sich mit dem neuen Programm, das ähnlich funktioniert wie MS Word, die Beiträge formatieren. "Man muss sich auch nicht mehr, wie bei anderen Anbietern üblich, erst in einen Mitgliedsbereich einloggen, um einen Beitrag zu verfassen," erklärt Beepworld-Gründer David Finkenstädt. Das geht bei Beepworld direkt im Weblog und spart den Usern ein paar Mausklicks pro Sitzung.

Die Anzahl der Weblog-Einträge sowie Kommentare ist unbegrenzt. Für das Design gibt es verschiedene Layouts zur Auswahl. Zusätzlich wird Platz für zirka 20 Fotos angeboten, die dann automatisch an Größe, Auflösung und Orientierung angepasst werden. Die Weblog-Beiträge können mobil per SMS oder auch via E-Mail integriert werden. Und wem das kostenlose Angebot für die eigenen Netzaktivitäten in Sachen Weblogs nicht reicht, erhält bei Beepworld für unter vier Euro pro Monat gleich fünf werbefreie "Beeplogs". So nennt die Online-Community ihren Weblog-Bereich. Sie bieten mit 50 Megabyte Speicher auch reichlich Platz für zirka 2.000 Fotos. Das Design kann dabei mit wenigen Mausklicks mit vielen individuellen Funktionen selbst gestaltet werden. Sowohl für den Gratisweblog als auch für die Pro-Variante spendiert Beepworld seinen Usern eine eigene URL (MeinName.beeplog.de) für ihre öffentlichen Beiträge. Diese können per RSS-Technologie im Übrigen auch von anderen Usern abonniert und in andere Anwendungen eingebaut und gelesen werden. Nur wenige Tage nach dem Start sind bereits 10.000 Blogger bei Beeplog angemeldet.

Die Beepworld GmbH als Anbieter des wohl bekanntesten Homepagebaukastens und monatlich 45 Mio. Zugriffen gehört zu den 40 gefragtesten deutschen Internetseiten. Mit täglich über 1.600 neuen Usern wächst Beepworld fast im Selbstlauf. Auf die anhaltende Nachfrage nach HP-Baukästen, hackersicheren Chats, bequemen Spracheditoren und anderen Tools will das Familienunternehmen jetzt auch weltweit Antworten geben. Das Familienunternehmen aus Düsseldorf vergibt inzwischen an Auslandspartner Lizenzen (siehe auch beepwold.it, beepworld.com). Verhandlungen mit möglichen französischen/Benelux und russischen/ukrainischen Franchisenehmern sind weit fortgeschritten.

Verantwortlich für den Text und Kontakt: beepworld.de

Artikel von M. Hellmann - Di, 27.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Bundesinitiative präsentiert Schillergedichte im Handy


Dresden, 27. September 2005. Die Bundesinitiative „Jugend ans Netz“ präsentiert in Kooperation mit der Dresdner Haase & Martin GbR die Gedichtsammlung „Schiller mobil“. Das bereits im August veröffentlichte Handyprogramm enthält zwanzig Werke des Dichters zum Mitnehmen und Unterwegs-Lesen. Durch die Zusammenarbeit des Büros für Neue Medien und der Bundesinitiave wird den über zwölftausend angemeldeten Jugendlichen ein technisch reizvoller Zugang zu Schiller und seinen Gedichten geebnet. Interessierte Jungleser können sich die Edition auf den Seiten unter www.netzcheckers.de in der Kategorie Handy kostenfrei herunterladen und installieren. Nebenbei wird so ein Beitrag zum laufenden Schiller-Jahr 2005 geliefert.

Über Schiller mobil
Die Mobilfunkanwendung kann auch unter der Adresse www.haaseundmartin.de heruntergeladen werden und ist auf allen javafähigen Handys mit MIDP 1.0 lauffähig. Die Umsetzung des Programms erfolgte mit Blick auf eine breite Nutzbarkeit durch möglichst viele Handytypen.

Über die Bundesinitiative
Mit außerschulischen Bildungsangeboten will das Projekt des Bundesjungendministeriums Chancengleichheit von Jugendlichen bei der Nutzung Neuer Medien schaffen und den „digitalen Graben“ schließen. Weitere Informationen zum Projekt und zum Träger finden sich auf www.netzcheckers.de und www.ijab.de.

***

Über Haase & Martin GbR
Das studentische Unternehmen aus dem Umfeld der HfBK Dresden und der TU Dresden bietet individuelle Betreuung im Bereich Neue Medien. Neben Webkonzepten stehen Mobilfunklösungen im Mittelpunkt. Neben dem SMS Voting ist die SMS Chatwall ist das bisher umfassendste Projekt des Medienbüros im Bereich der mobilen Anwendungen. Die Eventlösung empfängt eingehende SMS und visualisiert die Nachrichten per Beamer und Videosystem. Weiterführende Informationen finden sich auf www.chatwall.de.


Haase & Martin GbR
Büro für Neue Medien
Jordanstrasse 2
D - 01099 Dresden
Fest: (+49) 351 - 471 49 38
Mobil: (+49) 175 - 212 65 65
E-Mail: [EMAIL]buero@haaseundmartin.de[/EMAIL]
Artikel von M. Hellmann - Di, 27.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google-Toolbar für Firefox steht zum Download


Nachdem der Suchmaschinenprimus Google Anfang Juli seine Toolbar für den Firefox-Browser vorgestellt hat, steht die Toolbar nun in der Version 1.0 zum Download bereit. Die Google Toolbar ist geeignet für die Betriebssysteme Windows XP/2000 SP3, Mac OS X 10.2 bzw. Red Hat Linux 8.0 . Die Downloadgröße der Toolbar beträgt 357 KByte.

Über die Toolbar für den Firefox Browser lassen sich Suchbegriffe direkt an Google übermitteln. Neben der Suche nach Webseiten wird auch eine Bild- bzw. Nachrichtensuche unterstützt. Das Programm überprüft darüber hinaus die Rechtschreibung bei Formulareinträgen und übersetzt englische Begriffe ins Deutsche, wenn man mit der Maus auf sie zeigt. Im Unterschied zur deutschen Version hat Google in die englische Version bereits eine Funktion mit dem Namen "Google Suggest" integriert. Hiermit kann man Suchbegriffe anhand einer Drop-down-Liste vervollständigen. Leider fehlt in der deutschen Version noch die Suchmöglichkeiten auf Landkarten, sowie die Büchersuche.

In letzter Zeit hat es einige Gerüchte um Google und Firefox gegeben. Nach dem Google-Einkauf des Firefox-Entwicklers Ben Goodger wurden Spekulationen laut, Google würde Firefox übernehmen wollen. Beinahe schon als offizielle Bestätigung der Übernahmepläne wurde die Bekanntgabe von Google-Sprecher Steve Langdon gesehen, Ben Goodger könne ca. 50% seiner bezahlten Arbeitszeit für die Mozilla Foundation abzweigen. Selbst Spiegel Online hatte spekuliert, dass Googles Engagement für den Firefox ein Anzeichen dafür ist, Microsoft und dem Internet-Explorer Paroli bieten zu können.

Artikel von M. Hellmann - So, 25.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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IE 7.0 ab Dezember 2005 als Beta 1 verfügbar


Der bekannte Microsoft-Kenner und Kritiker Paul Thurrot veröffentlichte in seinem Blog einen Beitrag, wonach der Microsoft-Browser (Internet-Explorer 7.0) noch in diesem Jahr als Beta Version veröffentlicht wird. Paul Thurrot nennt als Termin den 07. Dezember 2005 und beruft sich auf die Microsoft Professional Developers Conference (PDC) in Los Angeles. Microsoft will danach die XP-Version des IE-Browsers zeitgleich mit dem Windows-XP-Nachfolger Vista (Code-Namen Longhorn) veröffentlichen. Bereits ab dem 12. Oktober soll ein begrenzter Kreis von Testern eine Beta-Version des Browsers erhalten und vorab testen.

Thurrot schreibt: Die meisten Neuerungen gegenüber dem Internet Explorer 6.0 wurden bereit durch eine nicht-öffentliche erste Beta-Version Ende Juli bekannt. Hier gab es Features wie beispielsweise einen geschützten Modus, Tabbed Browsing, Phishing- und Malware-Schutz per Whitelist und Heuristik, Anpassung von Druckseiten, RSS-Feeds oder das Löschen privater Daten. Wie es heißt, will Microsoft den Browser noch sicherer machen, indem ActiveX offenbar erst dann aktiviert wird, wenn der Nutzer vorher ausdrücklich zugestimmt hat.

Noch im August 2005 hatte Paul Thurrott den Internet-Explorer 7 aufs heftigste kritisiert und offen zum Boykott aufgerufen. Hierbei ging es um die vermeintliche Tatsache, dass auch die kommende Version des Microsoft-Browsers nicht vollständig den aktuellen Web-Standards entsprechen würde. Seinerzeit schrieb er auf seiner Newsseite "WinInfo": "IE ist ein Krebsgeschwür für das Web, das gestoppt werden muss. IE ist nicht sicher und entspricht nicht den Standards, was ihn sowohl für Endanwender als auch für Web-Entwickler unbenutzbar macht." Statt des Microsoft-Browsers empfahl er dann den Firefox, oder als weitere Alternative Safari und Opera.

Nun klingen seine Worte etwas friedlicher. So ist zu lesen: "Microsoft muss natürlich viel daran arbeiten, die Zweifler zu überzeugen - mich eingeschlossen. Aber ich sehe, dass das viel besser wird als zuvor vermutet."

Artikel von M. Hellmann - Mi, 21.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Mozilla-Entwickler stellen Firefox 1.0.7 bereit


Die Mozilla-Entwickler stellen ab sofort den beliebten Alternativ-Browser Firefox in der Version 1.0.7 bereit. Allerdings ist diese Version derzeit nur in englischer Sprache zu haben. Firefox schließt damit eine kritische Lücke in der Linux-Version und bessert weitere Fehler aus. Durch die neu entdeckte Lücke in der Linux-Version konnten Programmabrufe von Firefox mit einer URL als Parameter beliebige Befehle auf der Shell-Ebene ausführen. Es war festgestellt worden, dass das Zeichen "`" in eine eingebettete URL ein entsprechendes Leck verursacht. So rufen beispielsweise Mail-Clients derartige Links in E-Mails auf und ein potentieller Angreifer erhält dadurch die Möglichkeit, auf den Rechner Einfluss zu nehmen.

Zusätzlich schlossen die Mozilla-Entwickler eine Lücke bei internationalen Domain-Namen, dessen Internet-Adressen Umlaute bzw. andere nationale Sonderzeichen enthalten.

Derzeit befindet sich allerdings nur eine englische Fassung auf den Mozilla-Servern, doch in Kürze soll auch eine deutsche Fassung folgen. Das Entwickler-Team rät zu einem umgehenden Update auf die neue Version des Browsers.

Der Standalone-Browser Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla. Die Version 1.0PR erschien Mitte 2004 und gilt als erste voll funktionsfähige und stabile Version. Als Relikt der vielen Betaversionen war bei dieser Version noch die alte Bezeichnung 0.10.1 übriggeblieben. Der ursprünglicher Name von Firefox war Phoenix, allerdings musste dieser Name aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Hersteller Phoenix Technologies geändert werden. Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert.

Mit Firefox wollte die Mozilla-Foundation vor allem einen besonders schlanken und schnellen Webbrowser bieten -- zusätzliche Anwendungen wie in der Websuite Mozilla sind nicht integriert. Parallel zu Firefox wurde auch der Mail-Client Thunderbird entwickelt, der vergleichbare Ziele verfolgt: einen möglichst zügig zur Sache gehenden, mit einfach zu wartender Code-Basis ausgestatteten und einfach zu bedienenden E-Mail-Client zu liefern.

Nach neuesten Untersuchungen von Internet-Statistikern lässt sich ein weiterer Zuwachs des Firefox Browsers erkennen. Verschiedene Statistiker veröffentlichten einen Gesamt-Marktanteil von fast 10 Prozent für Firefox. Microsoft liegt mit gut 87 Prozent (Internet-Explorer) zwar noch deutlich vorne, verliert aber kräftig an Marktanteilen. Microsoft hatte reagiert und dann doch einen neuen Browser 7.0 angekündigt, der ursprünglich ausschließlich nur in dem neuen Betriebssystem Longhorn integriert sein sollte.

Die Mozilla Foundation erwartet hierdurch eine weiter steigende Popularität ihres Open Source-Browser. Die Organisation setzt offenbar darauf, den Windows 2000-Nutzer für Firefox begeistern zu können, weil der IE 7 nur unter Windows XP läuft. "Wir sind begeistert, dass Microsoft den IE 7 bringt. Das wird eine Menge Leute daran erinnern, dass sie hunderte Dollar für ein Upgrade ausgeben müssen, um bessere Features zu bekommen, so Asa Dotzler", Community Coordinator der Mozilla Foundation.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 21.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Grokster Musik-Download bald via Mashboxx legal?


Der Anbieter der Filesharing-Software Grokster war in letzter Zeit stark unter Druck geraten durch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, nach der Grokster ebenso wie der Filesharing-Anbieter StreamCast für Urheberrechtsverstöße in ihren Netzen verantwortlich seien. Nun berichtet das 'Wall Street Journal', dass sich Grokster um eine Übernahme durch den legalen P2P-Anbieter Mashboxx bemüht. Ziel ist offenbar ein Vergleich mit der Musikindustrie, wobei das Logo zwar beibehalten, technisch aber das Mashboxx-System eingesetzt werden soll.

Insider sehen den Wert des Unternehmens Grokster als recht gering an und erwarten, dass das finanziellen Volumen einer eventuellen Übernahme durch Mashboxx nicht groß sein wird. Stattdessen wird vermutet, dass Mashboxx mit Grokster eine Umsatzbeteiligung für Kunden vereinbart, die von Grokster zu Mashboxx weitergeleitet werden.

Die Firma Mashboxx mit Sitz in Virginia wurde von Wayne Rosso, dem ehemaligen Präsidenten von Grokster, sowie Ignacio Lucea und Lucas Sáenz du Buruaga, zwei Rechtsanwälten aus Madrid, gegründet. Derzeit läuft der service von Mashboxx noch im Betatest und es ist noch offen, ob der komplette Service noch dieses Jahr gestartet wird.

Das besondere bei Mashboxx ist, dass bereits ein Lizenzvertrag mit Sony BMG besteht und der Abschluss von Partnerschaften mit weiteren Major Labels angestrebt wird. Gründer Rosso erklärte außerdem, mit jeder Tauschplattform zusammenarbeiten zu wollen, die den Weg in die Legalität sucht. Das Anhören von Samples wird bei diesem Dienst kostenlos möglich sein, für die vollen Titel werden die Nutzer jedoch zahlen müssen.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 20.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Aldi Notebook für 999 Euro


Aldi Nord hat ab Mittwoch wieder einen Notebook im Sortiment. Dabei handelt es sich um einen kompakten Medion-Notebook MD 96400 mit einem 12,1-Zoll breiten Bildschirm und einem Turion-64-Prozessor (ML-30). Dieses Angebot ist doch eine gewisse Überraschung, denn üblicherweise beinhalteten Aldi-Notebooks einen Prozessor von Intel.

Das Medion MD 96400 Notebook arbeitet mit dem ATI-Chipsatz Radeon Xpress 200M einschließlich eingebautem Grafikprozessor. Der Turion 64 ML-30 soll maximal 1,6 GHz erreichen. Das Gerät verfügt über einen 512 MByte großen Arbeitsspeicher, einer 60-GByte-Festplatte (5400 Touren, 8 MByte Cache, von Western Digital) und einem Multistandard-DVD-8X-Brenner von Panasonic. Das Notebook besitzt zudem drei USB-2.0-Ports, FireWire-, Netzwerk-, Modem-, analoge und digitale Audio-Ausgänge sowie WLAN und einen Speicherkarten-Leser. Für den PC-Card-Schacht liefert Medion ein Hybrid-Fernsehkärtchen (samt Fernbedienung) mit, das analoge und DVB-T-Kanäle sowie Radio empfangen soll. Der Hochglanz-Bildschirm zeigt 1280 × 800 Bildpunkte.

Die von Medion veröffentlichten technischen Daten des MD 96400 sind fast völlig identisch mit dem von Tchibo angebotenen "Mobile Sempron 3000+ . Aldi will das Medion MD 96400 mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows XP Home Edition (SP2) und einem umfangreichen Software-Paket ausliefern. Ferner gehören neben der TV-Karte noch eine Tragetasche, eine optische Scrollmaus und ein Headset zum Lieferumfang, die Garantiedauer beträgt 36 Monate.

Aldi bewirbt das Notebook MD 96400 Wireless Multimedia Entertainment Design Notebook auf seiner Website mit dem Hinweis auf das Testergebnis der Zeitschrift "Computer Bild". Als Testnote wird dort der Wert 1,74 angezeigt. Das Unternehmen nennt als Fazit: Das "Medion MD 96400" ist recht schnell, leise und wiegt nur knapp über 2 Kilogramm. Für 999 Euro gibt's ein ordentliches Software-Paket, DVD-Brenner, TV- und Radio-Empfänger sowie Notebook-Maus und Headset dazu. "

Artikel von M. Hellmann - Mo, 19.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Popkomm - Online-Musikverbreitung möglicherweise illegal


Vertreter der nationalen und internationalen Phono-Industrie und digitaler Medien fordern auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Musikmesse Popkomm: Die Musikindustrie braucht effizientere Rechte-Verwertungsgesellschaften, um die Verbreitung von Musik im Internet zu fördern. Die Teilnehmer waren sich dabei einig, dass Regelungen gefunden werden müssen, wie ein Anbieter die Rechte zur weltweiten Verbreitung eines Musikstücks zentral bei einer Gesellschaft erwerben kann.

Vorbild seien beispielsweise die USA. Die dort durch drei Gesellschaften erzielten Online-Musikshops erzielten im Jahre 2004 einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro, in Westeuropa waren es nur 27 Millionen Euro. In jedem europäischen Land gibt es dagegen jeweils eine Gesellschaft und weltweit sind es sogar mehr als 70, berichtet Dr. Peter Zombik, Geschäftsführer des Bundesverbands der phonografischen Wirtschaft. Zombik führt die Effizienz der Vermarktung auf eine übersichtlichere Vergabe der Rechte zurück.

Die Forderung richtet sich an die EU-Kommission. "Seit Ende vergangenen Jahres steht die Online-Verbreitung von Musik auf einem bröckligen rechtlichen Fundament", heißt es in einem Pressetext von Dr. Michael Neumann, veröffentlicht auf dem presseportal.de . "Damals liefen die Abkommen von Santiago und Barcelona aus", heißt es weiter. In diesen Abkommen war geregelt, dass eine Gesellschaft zentral die Rechte zur Online-Verbreitung weltweit vergeben kann. Der Content-Anbieter musste sich die Lizenz allerdings bei der Verwertungsgesellschaft des jeweiligen Landes holen, in dem sein Unternehmen ansässig ist.

Die EU-Kommision meldete gegen diese Monopolstellungen Bedenken an und haben die Abkommen nicht verlängert. Seit Anfang dieses Jahres muss ein Anbieter sich deshalb theoretisch Lizenzen aller nationalen Verwertungsgesellschaften einholen, um ein Musikstück im Internet verbreiten zu können. Da diese Bedingungen kaum umsetzbar sind, werden Musikstücke von europäischen Content-Anbietern "formaljuristisch" möglicherweise illegal verbreitet, mahnen die Vertreter auf der Musikmesse Popkomm.

Als Lösung sehen die Diskussions-Teilnehmer mehrheitlich nur eine Abschaffung der sogenannten "Consumer-Allocation-Klausel". Hierdurch könnte eine Verwertungsgesellschaft zentral die Rechte für die weltweite Online-Verwertung vergeben. Derzeit aber kann sich der Käufer aussuchen, bei welcher Verwertungsgesellschaft er dieses Recht erwirbt und kann dabei die Unterschiede bei Gebühren und Service der Gesellschaft als Einkaufsvorteile nutzen. Künstler müssen dagegen aber nach wie vor ihre Rechte bei der jeweilig nationalen Verwertungsgesellschaft anmelden.

Wes Himes, Geschäftsführer des Europäischen Verbandes digitaler Medien, und Prof. Dr. Johannes Kreile, Moderator der Runde resümierten deshalb: Die EU müsse dringend eine europäische Regelung anbieten, die Urheber schützt und gleichzeitig die Effizienz der Verwertungsgesellschaften steigert, damit der europäische Online-Musikmarkt Anschluss an die USA findet.

Lesen Sie den kompletten Beitrag unter Presseportal.de

Artikel von M. Hellmann - Fr, 16.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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JAJAH VoIP goes America


Der Österreichische Internettelefonieanbieter JAJAH technologies GmbH expandiert und will zusammen mit der Legend Mobile Inc. mobile Services für US Markt entwickeln - insbesondere für Marken und Celebrities. "Mit Legend Mobile haben wir den Partner gefunden, um am nordamerikanischen Markt unser Produkt bestmöglich zu platzieren," erklärt Roman Scharf, Pressesprecher der JAJAH technologies GmbH. Legend Mobile ist führender Anbieter in den USA für gebrandete Mobilservices und Zubehör. Kunden sind ua.: Motorola, Palm, Ebay, NASCAR bzw. Celebrities wie: Michael Jordan, Christina Aguilera, Claudia Schiffer.

Branding für Internettelefon

Ziel der Kooperation ist es, Brandings für das JAJAH Webphone zu entwickeln. Von den jeweiligen Marken- oder Prominenten Websites können Fans dann ihr JAJAH mit ihrer Lieblingsmarke oder ihrem Lieblingsstar herunterladen. "Die Partnerschaft mit JAJAH.com ist die Konsequenz unserer inzwischen acht Jahre andauernden Entwicklungsarbeit im Bereich des Brandings für Mobilanwendungen. Sowohl Marken als auch Personen des öffentlichen Lebens werden von dieser Zusammenarbeit in hohem Ausmaß profitieren. Legend Mobile ist stolz darauf, diese zusammenzuführen," freut sich Peter Klamka, Präsident von Legend Mobile, auf die Kooperation mit JAJAH.

Technologievorsprung ausschlaggebend

Das JAJAH Webphone bietet die optimale Plattform, um Speziallösungen für Kunden anzubieten. Die Möglichkeiten des Brandings für das Webphone reichen von Klingeltönen über Animationen bis hin zur kompletten Layoutanpassung der Applikation. Aber auch in den direkten Anwendungen des Webphones sieht man hohes Potential. "SMS Service mit Echtzeit Übersetzung, Chat und Videochat, Voicebox und Mailbox bieten ein breites Spektrum für Markenplatzierungen. Fans könnten sich zum Beispiel den Anrufbeantworter von Eminem besprechen lassen," skizziert Roman Scharf die Möglichkeiten.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 10.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Gratis eBook - für die richtige Domain


Sicher kennen Sie das Problem: Sie brauchen für eine Webpräsenz eine Domain und sehen sich mit einer Flut von Fragen konfrontiert, um einen passenden Namen zu finden, der sowohl auf Ihre Ziele abgestimmt ist, als auch keine Rechtsnormen verletzt. Im Internet finden Sie dazu eine Vielzahl von Abhandlungen und doch sind Sie nicht sicher, ob alle Fragen und Problematiken ausreichend behandelt wurden. Oft genug finden Sie hierzu dann noch widersprüchliche Aussagen.

Der US-Informationsspezialist Steve Baba, ein renommierter Kenner der Materie, hat sich dieser Problematik angenommen und hierfür nun einen Ratgeber entwickelt. Dieser Ratgeber mit dem Titel "How to Select & Buy an Elite Domain Name" steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

"Jede Website braucht einen Namen" - auf dieser simplen Ausgangsthese beruhen Steve Babas Überlegungen. Auf 50 Doppelseiten des im .pdf-Format veröffentlichten eBooks beschäftigt er sich ausschließlich mit den Fragen rund um Methodik der Wahl der richtigen Domain. Nach einigen einführenden Erläuterungen legt Baba zunächst die Kriterien fest, welche eine gute Domain erfüllen muss: Einprägsamkeit, Image, geringes rechtliches Risiko und Preis. Dann zeigt er Strategien auf, wie man bei der Wahl einer Domain in geordneten Bahnen vorgehen sollte. Dabei verschweigt er nicht, dass alle bekannten Strategien durchaus ihre Schwächen haben. Ob generische Domains, Phantasiebegriffe, zusammengesetzte Wörter, Abkürzungen, Bindestrich, Tippfehler oder Singular-Plural-Problem - das Buch lässt kaum einen Aspekt aus. Warum die Entscheidung für eine bestimmte Top Level Domain sehr gut überlegt sein will, auch das erklärt Baba sehr anschaulich.

Einen breiten Raum nimmt die Darstellung des Domain-Handels ein, einschließlich der Aufzählung versteckter Tricks bei Domain-Auktionen und der Verhandlungen rund um eine Domain. Unverblümt deutlich nimmt Baba seinen Lesern die Hoffnung, dass die gesuchte Domain tatsächlich noch frei ist. Hat man aber einmal die passende Domain gefunden, sollte man alles daran setzen, sie auch zu erhalten. Hierzu bietet Baba praktische Hinweise von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum Kauf.

Wer technische oder rechtliche Ausführungen sucht, wird in diesem Buch leider nicht fündig. Baba versucht auch gar nicht erst, diese Bereiche zu streifen, sondern bleibt seinem eigentlichen Thema treu. Da Baba sein Buch mit zahlreichen Beispielen gespickt hat und diese in seine Ausführungen mit einfließen lässt, wirkt die Darstellung äußerst kurzweilig und lebendig.

Steve Baba, der einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss und entsprechenden Doktortitel hat, arbeitet seit fünf Jahren im eBusiness und berät unter anderem Unternehmung beim Aufbau ihres Internetbrandings.

Das eBook "How to Select & Buy an Elite Domain Name" können Sie hier kostenlos downloaden.

Quelle: Domain-Recht

Artikel von H. Gaerber - Do, 08.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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automatische Strafanzeigen gegen Tauschbörsen-Nutzer


Derzeit wird die Staatsanwaltschaft Karlsruhe von tausenden Strafanzeigen überflutet, die sich gegen Tauschbörsen-Nutzer wegen Verletzung des Urheberrechts richten. Die meisten wurden von einer Karlsruher Anwaltskanzlei eingereicht und beruhen auf technischen Recherchen des Schweizer Unternehmen Logistep.

Nach eigenen Angaben bezeichnet sich Logistep als "Anti-Piracy-Unternehmen" und hat sich darauf spezialisiert, Urheberrechtsverletzungen im Internet aufzuspüren. Angeblich sei es in der Lage, voll automatisiert zu dokumentieren, "welche Inhalte über welchen Zeitraum und mit welcher IP-Adresse des Users geladen wurden". Wird ein vermeintlicher Urheberrechtsverstoß entdeckt, so wird ebenso automatisiert die rechtliche Verfolgung eingeleitet.

Allein im Juni und Juli sind mehr als 20.000 Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, wovon 12.000 Fälle mit Upload-Angeboten des PC-Spiels Earth 2160 im eDonkey-P2P-Netz zusammenhängen. Der Hersteller des Spiels, Zuxxez Entertainment, bestätigte durch seinen Vorstand Dirk P. Hassinger die Beauftragung von Logistep. "Uns entstehen immense Verluste durch den Tausch unserer Software in P2P-Börsen, die wir nicht mehr hinnehmen." Schon jetzt lasse sich beobachten, "dass die Aktion insoweit gefruchtet hat, als dass Earth 2160 in Tauschbörsen so gut wie nicht mehr zu finden ist und dadurch die Verkäufe anhaltend sehr zufriedenstellend sind."

Die Anzeigen beinhalten in der Regel den Namen der angebotenen Software, die IP-Adresse, die emule-Nutzkennung des Anbieters und den Zeitpunkt des Angebots. Außerdem erhalten die Provider der Verdächtigten Nutzer E-mails, die Verbindungsdaten auch im Falle eines Flatrate-Zugangs vorläufig zu sichern damit die Fahnder nach Eingang der Anzeige die Kundendaten zu den IP-Adressen ermitteln können. Logistep wollte keine Auskünfte darüber erteilen, wie ihre Tauschbörsen-Scan-Software arbeitet und welche Daten erfasst werden.

Die Verdächtigten Personen müssen damit rechnen zunächst einen Anhörungsbogen von der Staatsanwaltschaft zu erhalten. Unabhängig davon, ob der Verdächtigte die Tat zugibt, wird in den meisten Fällen die Einstellung des Verfahrens angeboten, falls er der Auflage einer Geldzahlung zustimmt. Unklar ist, was passiert, wenn ein Verdächtiger die Tat bestreitet. jedenfalls sind noch keine Anklagen bekannt geworden.

Ferner ist damit zu rechen, dass die Logistep beauftragte Kanzlei Akteneinsicht bei den Ermittlungsbehörden beantragen wird, um zivilrechtliche Ansprüche gegen die Tauschbörsen-Nutzer wie beispielsweise kostenpflichtige Abmahnungen oder Schadensersatzforderungen geltend zu machen. Der Spiel-Hersteller Zuxxez bestätigte, bereits mehrfach 50 Euro als Schadensersatz pro Upload von Earth 2160 verlangt zu haben.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 07.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Profi-Webeditor Adobe GoLive CS2 für Strato-Kunden


STRATO kooperiert seit Jahren mit Adobe Systems, dem weltweit führenden Anbieter von Software-Lösungen zur Erstellung, Verwaltung und Bereitstellung hochwertiger und zuverlässiger digitaler Inhalte. Seit Beginn der Kooperation profitieren Strato Webhosting Kunden laufend von dieser exklusiven Partnerschaft. Nun gibt der Web-Hoster bekannt, dass Kunden ab sofort den Profi-Webeditor "Adobe GoLive CS2" sowie "Adobe Acrobat Elements 7.0" in vielen Webhosting Paketen ohne Aufpreis inklusive haben. Diese Versionen sind sowohl für Macintosh wie auch Windows verfügbar.

Das Programm Adobe GoLive CS2 ist ab den STRATO PowerWeb-Paketen enthalten. Hiermit lassen sich umfangreiche Webseiten erstellen, gerade auch für mobile Endgeräte. Die aktuelle Version von Adobe GoLive CS2 kann jetzt besonders schnell und praktisch mit CSS-Werkzeugen Inhalte für Webseiten erstellen, die später auf mobilen Endgeräten, wie einem PocketPC oder Palm, dargestellt werden. STRATO-Kunden verfügen mit Adobe GoLive CS2 über praktische und schnell erlernbare Werkzeuge, die außerdem auch anspruchsvolle Web-Inhalte äußerst professionell grafisch umsetzen. Wer sich unter strato.de für ein PowerWeb- oder ein Premium-Paket entscheidet, erhält diese Software jetzt ohne jegliche Zusatzkosten. Auch ab dem Business-Shop Advanced und bei vielen STRATO Servern ist Adobe GoLive CS2 jetzt inklusive.

Zusätzlich erhalten alle Kunden, die ein Premium-Paket, einen Server oder einen Business Shop (ab Advanced) bestellen oder darauf upgraden, Adobe Acrobat Elements 7.0 inklusive. Adobe Acrobat ist das Orginal-Tool zur plattformübergreifenden Erstellung von PDF-Dokumenten. Adobe Acrobat Elements 7.0 ist im Gegensatz zu anderer PDF-Software ein Original-Adobe Produkt in der Vollversion, das verlässlich optimale Ergebnisse liefert. So können Office-Dokumente mit einem Mausklick aus Word oder Excel in ein PDF umgewandelt werden. Auch Web-Seiten lassen sich bequem direkt in ein PDF konvertieren. Danach ist die Seite schnell archiviert oder per E-Mail versendet. Adobe PDF-Dateien behalten das Erscheinungsbild der Originaldokumente mit sämtlichen Schriften-Designs, Grafiken, Bildern und Layouts bei und können mit dem kostenlosen Adobe Reader dargestellt und ausgedruckt werden. Zusätzlich lassen sich vertrauliche Informationen in gemeinsam genutzten Dokumenten per Kennwort und 128-Bit-Verschlüsselung vor unautorisiertem Zugriff schützen.

Artikel von W. Janssen - Di, 06.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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T-Online baut Gamesload weiter aus


Pünktlich zur Games Convention am 17.08.05 hatte die Telekom-Tochter T-Online den digitalen Online-Shop "Gamesload " präsentiert. Das besondere an diesem Portal: Interessenten von PC-Spielen können unter einer Vielzahl von aktuellen Spielen bereits im Vorfeld testen, ob ihnen das Spiel überhaupt gefällt. Hierzu können sie sich eingeschränkt in jedes Spiel einwählen. Zum Angebot gehören natürlich auch Klassiker.

T-Online gab nun auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin bekannt, dass das Unternehmen sein Portfolio zu den legalen, kostenpflichtigen Downloads weiter ausbauen will. "Das Angebot ist erfolgreich gestartet und stößt bei den Gamern auf großes Interesse", hieß es in einer Verlautbarung. Schon in den ersten Tagen nach dem Start konnte das Unternehmen sechsstellige Zugriffszahlen verzeichnen. Für die Nutzung des Downloaddienstes registrierten sich bereits in der Anlaufphase mehr als 1.000 User. "Gamesload-Einkäufe gestalten sich sehr bedienungsfreundlich. Die Abrechnung über Telefonrechnung reduziert Schwellenängste des Verbrauchers und ermöglicht ihm, bequem und ohne großen Aufwand in den Genuss seiner Lieblingstitel zu kommen."

"Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung von Gamesload, jetzt gilt es, unser Angebot weiter in die Breite und Tiefe über alles Genres auszubauen", meinte Peter Kerckhoff, Leiter Content und Portal bei T-Online.

T-Online hat bereits genaue Vorstellungen, welche Spiele sie als nächstes zum kostenpflichtigen Download bereitstellen will: Im September kommen zunächst die beiden Ubisoft-Titel "Myst5" und "Everquest 2 - Desert of Flames" in den Online-Shop. Aktuell zum Download erhalten die Spielefans auch den Atari-Titel "Fahrenheit", der auf der diesjährigen Games Convention in Leipzig mit dem von Fachjournalisten verliehenen Preis "Best of GC" in der Kategorie Innovation ausgezeichnet wurde. Zusätzlich wird bei Gamesload das neue "Siedler"-Add-on "Legenden" (auch von Ubisoft) angeboten. "Unser Gamesload-Engagement mit Toptiteln wie beispielsweise -Myst V End of Ages- und dem neuen -Die Siedler- Add-on -Legenden- unterstreicht die langfristige Partnerschaft mit T-Online", so Odile Limpach , Managing Director Ubisoft Deutschland.

Artikel von W. Janssen - Mo, 05.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft-Chef Ballmer - Kampf-Ansage an Google


Die gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Microsoft und Google um den abgeworbenen Computerexperten Kai-Fu Lee spitzt sich zu. Lee gilt als Experte auf den Gebieten der Spracherkennung und der künstlichen Intelligenz. Microsoft wirft ihm vor, vor seinem Weggang interne Dokumente über die Geschäftsstrategie in China an den Suchmaschinenkonkurrenten weitergeleitet zu haben. Außerdem soll Lee Google Unterstützung beim Aufbau von Niederlassungen in Asien angeboten und vorgeschlagen haben, Beschäftigte von Microsoft abzuwerben.

Google wies die von Microsoft erhobenen Vorwürfe zurück und verwies darauf, dass die angeblich internen Informationen bereits mehrfach veröffentlicht worden seien, bevor es Kontakte zwischen Lee und Goggle gegeben habe.

Der angegriffene Suchmaschinen-Betreiber bezog sich auch auf eine eidesstattlichen Aussage von Mark Lucovsky, einem weiteren Ex-Microsoft-Mitarbeiter, der nun bei Google tätig ist. Als Lucovsky den Microsoft-Konzernchef Steve Ballmer von seinem geplanten Wechsel zum Konkurrenten Google unterrichtete, sei dieser wütend geworden und habe einen Stuhl durch den Raum geworfen. Anschließend soll Ballmer mit Beschimpfungen gegen Google-Chef Eric Schmidt begonnen haben. "Ich werde den Kerl verdammt noch mal begraben, ich habe es schon einmal getan und werde es wieder tun. Ich werde Google verdammt noch mal auslöschen", so Ballmer laut der Aussage.

"Mark Lucovsky hat unsere Auseinandersetzung im letzten November grob übertrieben", erklärte Ballmer in einem anschließenden Statement. "Marks Entscheidung, uns zu verlassen, war enttäuschend und ich drängte ihn, es sich anders überlegen." Lucovskys Darstellung des Treffens mit Ballmer sei aber nicht zutreffend.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 03.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Urteil im AnyDVD-Link, Maulkorb für die Pressefreiheit?


Mit einem Urteil gegen den Heise Zeitschriftenverlag durch das Oberlandesgericht München bahnt sich eine Frage von grundsätzlicher Bedeutung an: Wird die Industrie der Presse zukünftig einen Maulkorb verpassen dürfen, nur weil sie bestimmte Interessen gefährdet sieht?

Im konkreten Fall geht es um einen Heise-Artikel vom Januar 2005. Hier hatte Heise-Online über die neue Version der Software "AnyDVD" der Firma Slysoft berichtet und zur besagten Firma einen Hyperlink gesetzt. In dem Artikel ging es darum, dass die Software AnyDVD nicht nur den CSS-Schutz von DVDs entfernen kann, sondern auch weitere Kopierschutzsperren bei DVDs auszuhebeln vermag. Gleichzeitig enthält der Artikel eine kritische Würdigung des Unternehmens Slysoft gegenüber der Musikindustrie.

Acht Unternehmen der Musikindustrie wollten die Veröffentlichung des Artikels durch eine einstweilige Verfügung verbieten lassen. Es kam zum Klageverfahren, wobei das Landgericht München in erster Instanz entschied, dass heise online den Text zwar unverändert im Netz stehen lassen darf, aber den Link zu Slysoft entfernen muss. Gegen dieses Urteil legten beide Parteien Berufung ein. Am 28. Juli bestätigte das OLG München die Entscheidung der Vorinstanz und wies die Berufungsanträge zurück.

In der schriftlichen Urteilsbegründung stellt das Oberlandesgericht fest, dass es sich bei der Meldung von heise online entgegen der Auffassung der Musikindustrie nicht um Werbung handelt. Der Artikel wahre "auch bei einer Gesamtschau hinreichend kritische Distanz zu den wiedergegebenen Aussagen" von Slysoft. Auch eine konkrete Anleitung zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen vermochte die Kammer im Text nicht zu finden. Der geltend gemachte Anspruch der Musikindustrie, die Wiedergabe von Werbeaussagen Dritter verbieten zu lassen, sei nicht begründet, denn "bei der redaktionellen Berichterstattung und insbesondere bei der Entscheidung, welche Themen behandelt werden, handelt es sich um einen Kernbereich der Pressefreiheit."

Das Begehren des Heise Zeitschriften Verlags, einen Link zur Homepage des Software-Herstellers Slysoft setzen zu dürfen, wies die OLG-Kammer allerdings zurück. Das Verbot sei berechtigt, weil Slysoft unstrittig gegen den Paragrafen 95a UrhG verstoße und der Verlag als Störer dafür mit hafte. Durch das Setzen des Links habe heise online den Verstoß "willentlich und adäquat-kausal unterstützt". Den Lesern sei "das Erreichen der verlinkten Website mit der verbotenen Werbung für das Produkt 'AnyDVD' durch den zusätzlichen Service, eine unmittelbare Verbindung mit der verlinkten Website herzustellen, zumindest erleichtert" worden. Daher sei die mit dem Link-Verbot "verbundene Beeinträchtigung der Pressefreiheit bei der hier vorliegenden Konstellation gerechtfertigt".

In einer Veröffentlichung resümiert Heise Online nun: Bei dem Link gehe es nicht um "die Mitteilung von Meinungen oder Tatsachen zur Meinungsbildung, die dem Schutzbereich der Meinungsfreiheit (Artikel 5 Abs. 1 Satz 1 GG) und dem Kernbereich der Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1 Satz 2 GG) unterfallen, sondern um die weniger zentrale Frage, welchen Service ein Presseunternehmen über die Informationsbeschaffung hinaus erbringen darf." Nach Meinung des Verlags ist das Verlinken von Informationsquellen keineswegs nur ein zusätzlicher Service, sondern unerlässlicher Bestandteil von Online-Journalismus.

In der Tat geht es nun um die zentrale Frage, ob die Industrie Online-Redaktionen durch Klagen einen Maulkorb verpassen dürfen. Sollte dieses Urteil rechtskräftig bleiben, würde die Pressefreiheit erheblich eingeschränkt. Zukünftig muss dann jeder Hyperlink erst darauf geprüft werden, ob verlinkte fremde Inhalte die Rechte eines Dritten verletzen könnte.

Das Oberlandesgericht München wies nach seinem Urteil mögliche Berufungsanträge zurück. Nun bleibt dem Heise-Verlag nur den Weg einer Verfassungsbeschwerde, die sie nach eigenem Bekunden auch anstreben wird. Hierfür bleibt dem Verlage eine Frist bis zum 12. September 2005.

Artikel von W. Janssen - Do, 01.09.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Dell Desktop-Computer für 5,33 Euro


Der US-Computerhersteller Dell hat wieder einmal mit Problemen in seinem Shop-System zu kämpfen. Diesmal gelang es hunderten von britischen Kunden, PCs für umgerechnet 5,33 Euro statt für 588 Euro zu kaufen. Die britische Tageszeitung 'Independent' berichtetete in ihrer Sonntagsausgabe über den Fehler im Bestellsystem, bei dem die Käufer den Preis eines DELL Dimension 5100 durch zusätzliche Bestellungen - wie z.B. Speichererweiterungen - immer weiter reduzieren konnten. Im Extremfall lies sich so der reguläre Preis von 588 Euro auf 5,33 Euro gesenken, und zwar inklusive Mehrwertsteuer und Lieferung.

Die ersten Kunden entdecken den Fehler am Montag um 16:30 Uhr. Da der Fehler bis Dienstagmorgen noch immer nicht behoben war mußte Dell sogar zwischenzeitlich die gesamte gesamte Website abschalten, um den Fehler in der Shop-Software zu beseitigen. Bis dahin waren jedoch schon etliche 1000 'Schnäppchen-PC' verkauft. Alle Kunden haben zwar eine Kaufbestätigung per E-Mail erhalten. Dell erklärte jedoch, dass man Bestellungen ohne eine zusätzliche schriftliche Bestätigung nicht annerkennen und die PCs auch nicht ausliefern werde. Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sei erst die schriftliche Kaufbestätigung im E-Commerce bindend. Dei britische Verbraucherorganisation Which? erklärte dazu, eine derartige Auslegung sei in Großbritannien legal.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 29.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Telekommunikation - Klassisches Telekom-Geschäft stirbt aus


In den vergangenen zehn Jahren interessierten sich in erster Linie Computer-Freaks mit Headset für Internet-Telefonie: "Doch mittlerweile machen nicht nur Privatkunden, sondern auch Unternehmen Gebrauch von der Sprachübertragung per Internet", das berichtet das Handelsblatt. "Noch agieren die klassischen Telekom-Unternehmen defensiv, dabei steht die Branche nach Einschätzung von Experten vor tiefgreifenden Umwälzungen. Verschwindet die Trennung von Sprach- und Datennetzen, kann mittelfristig nur noch ein geringer Umsatz mit herkömmlichen Telefongesprächen erzielt werden. Auf lange Sicht würde das konventionelle Telefon-Festnetz nach diesem Szenario gar keine Rolle mehr spielen", führt das Handelsblatt weiter aus.

Derzeit sei VoIP noch kein Massenmarkt. Nach einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte telefonieren in Deutschland nur rund eine halbe Million Privatnutzer regelmäßig über das Internet. Etwa 14 Prozent der deutschen Unternehmen hätten auf VoIP umgestellt. Von Experten der Branche für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) kommen allerdings sehr optimistische Prognosen für die nächsten Jahre: "Ich bin sicher, dass wir die IP-Welle, die derzeit bereits in der Unternehmenslandschaft sichtbar ist, auch tsunamiartig im Privatkundenbereich sehen werden. Bereits vor Jahren haben die Unternehmen begonnen, standortübergreifenden Sprachverkehr auf deren vorhandene Datenleitungen zu bündeln. Daraus entstanden erhebliche Kostenvorteile. Auch der Markt für reine IP-Telefonie in Deutschland im Unternehmensbereich wächst mit gut 40 Prozent pro Jahr", sagt Helmut Reisinger, Geschäftsführer des Stuttgarter ITK-Dienstleisters Nextiraone.

Bei Privatkunden, so die Einschätzung von Reisinger, könne man mit noch höheren Zuwachsraten rechnen, da hier über den Breitbandboom die Penetration deutlich schneller vorangetrieben werde "Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass bis 2010 in fast jedem dritten Privathaushalt VoIP genutzt und in bis zu 60 Prozent der Unternehmen eingesetzt wird. Bis 2020 werde die Internet-Telefonie das klassische Telefonnetz vollständig ersetzt haben", so das Handelsblatt. Die Geschäftsmodelle der traditionellen Telekom-Konzerne seien allerdings wenig geeignet, die durch die Konkurrenz von Internettelefonie und Mobilfunk zu erwartenden Ausfälle im klassischen Geschäft kompensieren zu können. Der Konkurrenzdruck durch reine VoIP-Anbieter wie Skype werde noch zunehmen.
Artikel von R. Hallenbach - So, 28.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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VoIP für unterwegs: JAJAH Webphone auch am Mobiltelefon


Die JAJAH technologies GmbH bringt als erster Anbieter eine mobile VoIP-Anwendung auf den Markt. Mit Hilfe einer Internetverbindung (GSM/GPRS/UMTS) und Callback-Service sind JAJAH User nicht mehr ortsgebunden - Mobiles VoIP ist Realität.

Rückruf Service garantiert hohe Sprachqualität

Der Anrufer loggt sich auf http://mobile.jajah.com ein, tippt die Zielrufnummer und drückt den 'grünen' Knopf auf seinem Handy. JAJAH baut das Gespräch zum Empfänger auf und ruft parallel den Anrufer zurück. Der Vorteil dabei: Es wird nicht der mobile Datenkanal verwendet, sondern das herkömmliche Telefonnetz. "Wir haben uns für die Callback Variante entschieden, da wir so eine wesentlich bessere Tonqualität erreichen und nicht von den Bandbreiten der Telefonprovider abhängig sind", erklärt Roman Scharf, Pressesprecher der JAJAH technologies GmbH.

Funktioniert mit 95% der erhältlichen Handys

JAJAH Mobile funktioniert mit GSM, UMTS (3G), D-AMPS und EDGE Handys. Rund 95% der aktuell im Handel erhältlichen Mobiltelefone sind mit einer dieser Technologien ausgestattet. "Für unser Service gibt nahezu keine technischen Barrieren", so Roman Scharf.

Geringe Kosten

Das JAJAH Mobile Service zahlt sich besonders bei internationalen Telefongesprächen aus, die vom Handy geführt werden. "Bei nationalen Telefonaten ist der Preiskampf der Telcos auch nicht mit VoIP zu unterbieten, aber dort, wo hohe Roaming Gebühren anfallen, bieten wir eine sehr attraktive Alternative", rechnet Roman Scharf vor. Aber auch Besitzer von Prepaid Handys sollten ihre Konditionen mit der JAJAH Preisliste vergleichen, zu finden auf der Unternehmenswebsite http://www.jajah.com.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 27.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Games fürs Handy - Neuheiten und Trends


Handy Spiele erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit. Dank der inzwischen relativ ausgefeilten Technik sorgen vor allem Java Spiele auf dem Mobiltelefon für Spielspaß, Zeitvertreib und Unterhaltung - egal ob zuhause oder unterwegs. Es ist bereits absehbar, dass dieser Trend noch weiter verstärkt wird, da immer mehr Telefone mit der erforderlichen Technik ausgestattet werden.

Eines der beliebtesten Spiele ist derzeit klar "Wer wird Millionär", das sich auf nahezu sämtlichen Top-Listen unterschiedlicher Anbieter befindet. In Anlehnung an die weltweit führende Quizshow, werden per Zufallsgenerator Fragen aus den verschiedensten Themengebieten gestellt. Auch der Publikums-, 50/50- und Telefonjoker helfen, wie aus dem TV gewohnt, bei kniffligen Fragen.

Das Sportspiel All-Star Football von Adidas ist ebenfalls in vielen Spiele-Charts vertreten. Das Game enthält eine Vielzahl unterschiedlicher Fußball-Stars aus den europäischen Top-Ligen, wie David Beckham, Alessandro Del Piero, Roy Makaay, Stephen Gerrard, Michael Ballack, David Trezeguet und Ferreira Lucio. Dabei kann der Spieler mit den weltbesten Fußballern sein Können beim Elfmeter, Freistoß und Jonglieren des Balles perfektionieren und versuchen auf der All Star Football World Tour Medaillen zu gewinnen.

Generell werden Handy-Spiele in ähnliche Kategorien unterteilt, wie die altbekannten Computerspiele. Diese reichen von Action/Adventure über Arcade/Classics, Fun, Jump´n´run, Puzzle/Logic, Racing, Shooter, Songtrainer bis hin zu Sport. Neuerdings erfreuen sich auch Multi-Player, 3D-Games und Strategiespiele immer größerer Beliebtheit. Gemeinsam mit den neuen Kameraspielen gelten diese als der Trend für das Jahr 2005 und 2006.

Viele Anbieter von Mobile Games wie Jamba.de oder Zed.de bieten lediglich eine kurze Beschreibung und einige Abbildungen der Spiele. Einen Schritt weiter geht der Newcomer EAT MY MOBILE. Dort können die Spiele auch von Nutzern bewertet und in einer Community diskutiert werden. Hilfreiche Unterstützung bei der Auswahl guter Spiele bieten auch unabhängige Spielplattformen, wie z.B. Xonio.de, Airgamer.de oder 4Players.de . Dort werden die Spiele von unabhängigen Autoren getestet und bewertet. Die Anbieter selbst vertreiben keine Spiele, was eine neutrale Bewertung sicherstellt.

Artikel von W. Janssen - Fr, 26.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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.xxx - Rotlicht-Domain wird zum Politkrimi!


Anfang Juni 2005 hatte der ICANN -Vorstand zunächst bekanntgegeben, mit der Bewerbung von .xxx (Rotlicht Domain) in die Phase der technischen und kommerziellen Gespräche einzutreten. Unmittelbar bevor der ICANN-Vorstand am 16. August 2005 jedoch Fakten schaffen und wie geplant die Einführung von .xxx offiziell beschließen konnte, wandte sich der stellvertretende US-Handelsminister, Michael Gallagher, in einem Brief an ICANN-Präsident Paul Twomey und drängte ihn, eine Entscheidung erst dann zu fällen, wenn sämtliche Bedenken ausgeräumt seien. Zur Begründung verwies Gallagher auf etwa 6.000 Schreiben, die das Handelsministerium erhalten hatte. Hier zeigten sich US-Bürger besorgt, die Pornoindustrie könnte mit der .xxx Domain Einfluß auf Familien und Kinder nehmen.

Kurz zuvor hatten auch Verbände wie beispielsweise das "family Research Council" oder auch die Government Advisory Group (GAC) ihre Bedenken und Vorbehalte angemeldet. Insbesondere Brasilien und Frankreich sprachen sich dafür aus, die Einführung der Rotlicht-Domain erst noch näher zu diskutieren.

Nachdem auch das US-Handelsministerium unmittelbar vor der geplanten Zustimmung zur Einführung der neuen Endung bei ICANN interveniert und die Verschiebung gefordert hatte, gab die als technischer Betreiber vorgesehene ICM Registry, Inc. dem öffentlichen Druck nach und bat selbst, das Verfahren für einen Monat auszusetzen.

Trotz aller Interventionen findet sich nur sehr selten der Hinweis, dass die Registrierung unter .xxx auf rein freiwilliger Basis erfolgen soll. Die einschlägig bekannten Domains finden sich selbst bei einer .xxx-Domain weiterhin auf Top Level Domains wie .com, .net oder .info, zumal die .xxx-Domain wesentlich teurer sein wird und der Pornoindustrie keinen Anreiz gibt, auf .xxx zu wechseln. Die Frage nach der scheinbar großen Aufregung ändert nicht die Tatsache, dass User sich unter diesen Umständen nicht gegen unsittliche Web-Angebote schützen können, selbst wenn man sich noch so sehr bemüht.

Wie nun die ICANN über das weitere Schicksal der .xxx-Domain entscheiden wird, ist unklar. Eine endgültige Entscheidung scheint es aber nicht vor dem 16. September 2005 zu geben.

Quelle: Domain-Recht.de
Artikel von W. Janssen - Fr, 26.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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10 Praxis-Tipps zum Umgang mit E-Mails


Zur Kommunikation im betrieblichen Alltag gehört die E-Mail einfach dazu. Kaum ein anderes Medium ist so schnell und kostengünstig. Inzwischen werden Anfragen und oft auch zunehmend Angebote per E-Mail verschickt. Die E-Mail ist damit zu einem der wichtigsten Kommunikationsmittel geworden. Damit Ihre Mails - trotz des weitverbreiteten Spam - ernsthaft gelesen werden sollten Sie einige Regeln beachten, die dem Empfänger der E-Mail das Lesen und Beantworten erleichtern:

1. Aussagekräftige Betreffzeile:

Die Betreffzeile einer E-Mail wird genutzt, damit der Empfänger schon vorab zum Inhalt der E-Mail informiert wird. Bereits die Betreffzeile kann entscheidend dafür sein, ob eine Mail sofort oder möglicherweise gar nicht gelesen wird. Deshalb sollte der Betreff stets so formuliert werden, dass er kurz und prägnant den Inhalt oder das Anliegen des Schreibens verrät.

Tipp: Der Betreff-Checker verrät Ihnen, wie und in welchem Umfang der Text in der Betreffzeile beim Empfänger überhaupt sichtbar wird.

2. Richtige Anrede:

Vergessen Sie nicht Ihren Adressaten – trotz des knappen Stils einer E-Mail – richtig anzureden. Entfällt die Anrede komplett, wirkt das auch in einer E-Mail unhöflich. Auf Höflichkeitsfloskeln, die sich über mehrere Zeilen hinziehen, können Sie hingegen verzichten.

3. Tipp- und Rechtschreibfehler vermeiden:

Eine E-Mail ist häufig schnell geschrieben. Trotzdem sollten Sie Ihre E-Mail vor dem Versenden auf Tippfehler überprüfen. Achten Sie insbesondere bei geschäftlichen E-Mails neben der Rechtschreibung auch auf Ihre Wortwahl.

4. Vollständiger Name in der Von-Zeile:

Verwenden Sie in der "Von"-Zeile der E-Mail Ihren ausführlichen Namen oder E-Mail-Adresse, damit der Empfänger sofort feststellen kann, wer die Mail gesendet hat.

5. Antworten auf E-Mails:

Es empfiehlt sich bei einer Antwort-Mail die ursprüngliche E-Mail zu zitieren, da der Inhalt der Ausgangs-Mail vom Empfänger eventuell bereits vergessen wurde. Sie können den Ursprungstext entweder manuell in Ihre E-Mail kopieren oder Sie nutzen den "Antworten"-Button Ihres Mail-Programms. Bei Letzterem achten Sie bitte darauf, dass Sie entbehrliche Textteile sowie angehängte Bild- oder Textdateien nicht noch einmal mitversenden.

6. Richtiger Umgang mit Dateianhängen:

Gehen Sie vorsichtig mit Dateianhängen (Attachements) um. Oft können Bild- und Textdateien, die Sie verschicken, vom Empfänger nicht korrekt geöffnet werden, weil die dazu benötigten Programme fehlen. Weiterhin benötigen E-Mails mit großen Dateianhängen sehr viel Zeit beim Herunterladen oder übersteigen im schlimmsten Fall die Kapazität des E-Mail-Postfaches. Bevor Sie Dateianhänge einer geschäftlichen Mail hinzufügen, erkundigen Sie sich, ob der Empfänger auch in der Lage ist, diese zu öffnen.

7. Nutzen von "CC- und BCC-Feldern":

Beachten Sie, dass Sie bei einem Rundschreiben alle gewünschten Empfänger in die Adresszeile setzen. Personen, die über das Schreiben lediglich in Kenntnis gesetzt werden sollen, werden in das "CC"-Feld (Kopie) gesetzt. Wenn Sie nicht möchten, dass die Empfänger erfahren, dass die Nachricht noch an weitere Personen geht, setzen Sie diese in das "BCC"-Feld (Blindkopie).

8. Layout und Formatierung:

Die meisten E-Mail-Programme sind zwar heutzutage mittlerweile in der Lage, Nachrichten im HTML-Format zu versenden. Aber wissen Sie auch genau, ob dies das Mailprogramm Ihres Empfängers auch entsprechend darstellt? Verzichten Sie also darauf, Ihre E-Mail mit bunten Mustern oder dem Firmenlogo zu verzieren. Auch wenn Sie sich auf die üblichen Absätze und Leerzeilen im Textformat beschränken müssen, können Sie trotzdem übersichtliche und ansprechende Mitteilungen verschicken.

9. Signatur von E-Mails:

Die meisten E-Mail-Programme besitzen spezielle Funktionen, um E-Mails zu signieren. Davon sollten Sie in jedem Fall Gebrauch machen. Auf diese Art und Weise hat der Empfänger immer Ihre Daten (Adresse, Telefonnummer etc.) vor sich und spart sich Zeit für aufwendiges Nachfragen.

10. Sensible Informationen:

Sensible Informationen gehören nicht in E-Mails, denn die Gefahr dass sich Unbefugte Zugriff verschaffen, ist zu groß. Die ausgehenden Mails werden über das Internet übertragen und sind so auf allen Zwischenstationen einsehbar. Der Einsatz entsprechender Verschlüsselungs-Software (Stichwort: Digitale Signatur) kann Abhilfe schaffen.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 25.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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eLearning - TU Berlin erhält 1,7 Mio vom Bund


Die TU Berlin erhält eine umfangreiche Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), um das multimediale Lehren und Lernen in ihrem Institut weiter ausbauen zu können. Wie es in einer Veröffentlichung heißt, stehen der Universität für die nächsten drei Jahre insgesamt rund 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, um ihre bereits erfolgreich begonnenen Aktivitäten im Bereich der multimedialen Lehre weiter auszubauen.

Bereits seit vielen Jahren unterhält die TU Berlin unterschiedliche Projekte, die das Potential der Neuen Medien für Lehre und Forschung untersuchen sowie geeignete Technologien zu entwickeln. In den nun getroffenen Vereinbarungen verpflichtet sich die TU Berlin, verstärkt multimediale Instrumente und Methoden zu entwickeln und einzusetzen.

Das derzeit neueste Kind (das nun auch durch das BMBF gefördert wird) trägt den Namen "Nemesis - New Media Support & Infrastructure". In diesem Projekt sind insgesamt vier Fakultäten sowie drei zentrale Einrichtungen der TU Berlin mit eingebunden, wobei Elemente wie Lernen, Wissen, Prüfen, Studieren, Experimentieren und Forschen in einer eng vernetzten Struktur verwoben werden sollen. Als Vorgabe gilt: "Nemesis" soll den Multimedia-Einsatz in der TU Berlin massiv vorantreiben. Verschiedene Einzelprojekte können als "Selbstübung" mit eingesetzt werden, wobei hier elektronische Prüfungen oder auch die Vorauswahl von Studienanfängern schwerpunktmäßig durchforstet werden sollen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Experimente in virteullen Laboren.

Weitere Informationen erteilen:
  • Prof. Dr. Christian Thomsen, Institut für Festkörperphysik, Tel.: 314-23187, [EMAIL]thomsen@physik.tu-berlin.de[/EMAIL],
  • Prof. Dr. Ruedi Seiler, Institut für Mathematik, Tel.: 314-25761, [EMAIL]seiler@math.tu-berlin.de[/EMAIL] und
  • Dr. Sabina Jeschke, Multimedia-Zentrum für Lehre und Forschung (MuLF), Tel.: 314-25755, [EMAIL]sabina@math.tu-berlin.de[/EMAIL]

Internet:
http://bloedelbardix.math.tu-berlin.de/MuLF
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2005/pi184.htm
http://bloedelbardix.math.tu-berlin.de/MuLF

Artikel von W. Janssen - Mi, 24.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Instant Messenger von Google?


Nach Berichten in den US-Medien wird der Suchmaschinenprimus Google in diesen Tagen einen neuen Service mit dem Namen "Google Talk" vorstellen. Hierbei handelt es sich um einen Messenger, der neben Instant Messages als Textbotschaft gleich mit Sprachfunktionen aufwarten soll, die andere Intant Messenger in jüngerer Zeit ebenfalls nachgerüstet haben.

In einem kürzlich erschienenen Artikel der New York Times fand sich eine entsprechende Randnotiz. Mitglieder von Googles Teppichetage hatten der Zeitung mitgeteilt, dass der Suchmaschinenbetreiber diesen Mittwoch ein «Kommunikations-Tool» vorstellen wird. Die New York Times vermutet, dass es sich dabei um einen Instant Messenger handelt.

Das News-Portal Neowin.net glaubt, dass die neue Software das Open-Source-Protokoll Jabber verwenden wird. Ein Mitarbeiter des Portals konnte in einem Testversuch einen Google-Server mit Jabber-Protokoll ausmachen.

Nach Informationen der Los Angeles Times hat Google den Talk-Service bereits seit rund einem Monat getestet. Wie es dort heißt, soll dieser Dienst in den USA bereits am Mittwoch gestartet werden.

Das Search Engine Journal spekulierte, Google könnte den Service auch für die Belieferung mit automatischen Suchergebnissen und AdSense-Werbung oder einem AdWord-Modell für einen Pay-per-Call-Dienst kombinieren.

Von Google gab es bislang lediglich die Stellungnahme, man wolle in dieser Woche noch ein neues Produkt herausbringen, ohne dass weitere Details bekannt gegeben worden wären.

Artikel von W. Janssen - Di, 23.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Im Internet suchen - im Laden kaufen


Auf der Website ecin.de findet sich eine veröffentlichte Studie des Dienstleisters Overture . Hierbei beleuchtete die Firma comScore im Auftrag von Overture die Bedeutung der Internetsuche für den gesamten Kaufprozess im On- und Offlinebereich. Dazu analysierten die Marktforscher drei Monate lang das Verhalten von rund 2,5 Millionen amerikanischen Internetnutzern, die auf über 25 der meist genutzten US-Suchmaschinen nach Angeboten der Computer- und Unterhaltungselektronikbranche suchten. Mit überraschenden Resultaten: Die meisten kaufen spät und hauptsächlich offline, allgemeine Suchbegriffe ziehen besser als Marken.

Suchmaschinennutzer sind konsumfreudig, heißt es in der Studie. Jeder Vierte entschloss sich nach einer Produktrecherche im Web tatsächlich zum Kauf. Allerdings nicht sofort und vor allem nur selten online. Die mit mehr als 90 Prozent überragende Mehrheit aller Suchenden nutzte das Netz als Informations-, Meinungsbildungs- oder Preisvergleichsquelle und gab das Geld anschließend im Laden aus. Nur knappe acht Prozent orderten die ausgespähte Ware auch elektronisch. Die wenigsten Onlinekunden kauften dabei Güter aus der Unterhaltungselektronik. Sie wurden deutlich seltener als Computerprodukte per Internet bestellt.

Nicht minder ergiebig war die Betrachtung auf die Gruppe der Online-Käufer. Online-Käufer sind außerordentlich wählerisch und lassen sich viel Zeit mit ihrer Kaufentscheidung, heißt es in der Studie. Während der durchschnittliche Suchmaschinennutzer zwischen vier und fünf Suchanfragen startet, braucht der durchschnittliche Online-Käufer im Schnitt 12, bevor er bestellt. Lediglich drei von hundert bestellten gleich beim ersten Besuch in einem via Suche angesteuerten Webshop. Alle anderen kauften merklich später, oft erst nach mehreren Wochen. Immerhin 38 Prozent brauchten sogar zwischen 5 und 12 Wochen, um eine Ware zu erwerben. Es besteht also sehr oft eine Latenzphase zwischen erster Online-Suche und tatsächlichem Kauf.

Suchmaschinen spielen also eine zunehmend wichtige Rolle im Entscheidungs- und Kaufprozess. Sie führen Nachfrage und Angebot in einem sehr frühen Stadium zusammen und fördern den Absatz auch im traditionellen Handel deutlich stärker als bislang angenommen. Beide Welten sind zunehmend enger verzahnt, und das in doppelter Hinsicht: Hersteller und Handel brauchen das Internet, um ihre Produkte dort zu präsentieren, wo der Verbraucher immer häufiger zuerst nach Informationen sucht. Sie brauchen jedoch auch das traditionelle Ladengeschäft, wo der vorinformierte Verbraucher seine Waren häufig bezieht und bezahlt. Nur virtuell funktioniert also künftig genau so wenig wie ausschließlich haptisch.

Artikel von W. Janssen - Mo, 22.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Intershop - mit Xceliant in Großbritannien präsent


Die aus Jena stammende Intershop Communications AG tritt ab sofort über seinen englischen Partner Xceliant wieder als Marke "Intershop" auf dem britischen und dem irischen Markt auf. Xceliant wird von der Londoner Niederlassung aus mit eigenem unternehmerischen Risiko in ganz Großbritannien Bestandskunden betreuen und Neukunden akquirieren.

"Intershop muss im englischen Markt präsent sein," erklärt Ralf Männlein, Vorstand Vertrieb und Marketing bei Intershop. "Das Marktpotenzial in Großbritannien und Irland ist sehr vielversprechend, Intershop als Unternehmen und Marke ist durch seine langjährige Präsenz dort sehr bekannt."

In Großbritannien besitzt Intershop ein interessantes Kundenportfolio, das namhafte Kunden wie IDIS, IDEAL Hardware, WilliamsLea, das britische Verteidigungsministerium oder das Insitut of Directors umfasst. Intershops Vertriebsleiter für Großbritannien und Irland, Clive Busby, meint: "Die Neupositionierung von Intershop auf dem britischen Markt stellt für uns eine spannende Herausforderung dar. Unsere Aufgabe wird es sein, Neukunden in Großbritannien und Irland zu gewinnen, die einen verlässlichen Partner im Rahmen ihrer E-Commerce Initiativen suchen."

Informationen zu Intershop
Intershop Communications AG (Prime Standard: ISH2) ist einer der führenden Anbieter von Software-Lösungen für das Management von Geschäftsprozessen des elektronischen Handels. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat sich das Unternehmen der Innovation im E-Commerce verschrieben. Weltweit setzen über 300 Kunden auf Intershop. Zu ihnen zählen HP, BMW, Bosch und TRW ebenso wie 4 der 5 erfolgreichsten E-Commerce-Portale in Deutschland: Otto, Tchibo, Deutsche Telekom und Quelle. Daneben setzen mittelständische Unternehmen, wie bofrost*, EP:Netshop und Häfele, auf Intershop-Software.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 19.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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E-Commerce - Eine stille Revolution bei Unternehmen


Das Institut für Informatik und Gesellschaft (IIG Telematik) hat eine Studie veröffentlicht, wie effizient und effektiv die Nutzung des eCommerce die betrieblichen Aktivitäten der Unternehmen in den letzten 10 Jahren unterstützt hat. In der Erhebung wurden vor allem auch die Unternehmen der "Old-Economy" mit einbezogen.

Das Institut kommt in ihrer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass deutsche Unternehmen in den letzten Jahren durch das Internet stark "transformiert" worden sind. Sie bezeichnet das Internet in diesem Zusammenhang sogar als "bedeutendes Rückgrat der deutschen Wirtschaft, an das quasi alle Unternehmen angeschlossen sind". Die Autoren Stefan Sackmann und Jens Strücker meinen in ihrer Veröffentlichung: Diese Erkenntnis gleiche einer Revolution, die sich "still und weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit" vollzogen hat.

Dennoch liegen viele Anwendungspotenziale brach, so die aktuelle Studie. Dies bedeutet aber auch eine große Chance für Internet-Agenturen sowie für Unternehmen, die ihr eigenes Internet-Engagement überprüfen wollen.

In der Veröffentlichung heißt es: Ungeachtet des jähen Endes des "Internet-Hypes" und der mangelnden Tragfähigkeit vieler Geschäftsmodelle ist die wirtschaftliche Bedeutung des Internet heute größer als je zuvor: Es ist für über 90 Prozent aller deutschen Unternehmen zu einem zentralen Kommunikationskanal geworden. Bereits 45 Prozent der Unternehmen verkaufen Produkte über das Internet. Bei der innerbetrieblichen Vernetzung wird bei 78 Prozent der Unternehmen Internettechnologie eingesetzt. Auch für die zwischenbetriebliche Vernetzung spielt diese für 46 Prozent eine erhebliche Rolle.

Die Planungen der Unternehmen zeigen, dass der betriebliche Einsatz des Internet weiter an Bedeutung gewinnen wird und auch zukünftig interessante und neuartige Formen der Internetnutzung zu erwarten sind.

Die Studie zeigt aber ebenfalls Hürden, denen sich die Unternehmen bei der Ausweitung ihrer Internetaktivitäten gegenüber sehen. Als wesentlich erweisen sich unzureichende Sicherheit und Integration von IT-Systemen in die Unternehmensorganisation. Die Freiburger Wissenschaftler betonen die Alternativlosigkeit eines Aufholprozesses für "Internet-Nachzügler". Hier drohen aus der technologischen Rückständigkeit mittel- bis langfristig massive wirtschaftliche Nachteile.

Für die repräsentative Umfrage haben die Autoren insgesamt 12.370 Fragebögen mit je 200 Einzelfragen an deutsche Unternehmen verschickt, um deren betrieblichen Einsatz von Internettechnologie zu erfassen.

Die komplette Studie ist im iBusiness Shop erhältlich.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 17.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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E-Plus, Microsoft und Pironet NDH bieten Kombi-Paket für mobile Office-Lösung


Pironet NDH, Microsoft und E-Plus geben ihre Zusammenarbeit im Bereich Mobile Office bekannt. Die gemeinsam angebotene Lösung besteht aus einer Plattform, die auf der Microsoft Exchange 2003 Technologie basiert, der Mobilfunk-Infrastruktur von E-Plus und einem mobilen Endgerät mit dem Microsoft Betriebssystem Windows Mobile 2003. Dank dieser hochwertigen Komponenten können E-Plus Geschäftskunden jederzeit mobil auf ihre E-Mails, Kalender und Kontakte zugreifen.

Pironet NDH betreibt die für die Office-Lösung erforderlichen Microsoft Exchange 2003 Accounts in seinem Hochleistungsrechenzentrum. Dadurch entstehen dem Kunden keinerlei Kosten für Integration oder Hardware. Außerdem betreibt das Unternehmen weitere Anwendungen im Kundenauftrag, zum Beispiel Microsoft Office und ERP-Lösungen wie MBS Navision und Axapta. Das Hosting dieser Accounts sorgt für ein sehr hohes Maß an Sicherheit und bietet darüber hinaus einen professionellen Schutz vor Viren und Spam. Pironet NDH Vorstand Felix Höger sieht daher hervorragende Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit mit E-Plus und Microsoft: "Das mobile Büro wird erst durch seine Mehrwertdienste und den jederzeitigen Zugriff auf unterschiedlichste und oft geschäftskritische Daten richtig interessant. Gerade Mittelständler erwarten dabei künftig flexible, kostengünstige Komplettangebote statt aufwändiger IT-Projekte im eigenen Unternehmen."

"E-Plus stellt Firmen in Zusammenarbeit mit Pironet NDH und Microsoft eine einfache und kostengünstige Lösung für die mobile Bürokommunikation zur Verfügung" so Uwe Bergheim, Vorsitzender der Geschäftsführung von E-Plus. "Zukünftig sollen E-Plus Geschäftskunden über diese Kooperation weitere innovative Services angeboten werden." Thomas Aufermann, Director Communications Sector der Microsoft Deutschland GmbH, ergänzt: "Durch den Plug & Play Charakter der gemeinsamen Lösung verschaffen sich Unternehmen schnell und einfach mehr Effizienz in ihrer betrieblichen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sind sie durch den professionellen und sicheren Betrieb des Exchange Servers bei Pironet NDH sowohl vor Systemausfällen als auch vor Viren und Spam-Mail optimal geschützt."

Artikel von M. Hellmann - Di, 16.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Websites für Babys: So sieht die Welt aus!


Stolze Eltern können nun ganz einfach mehr als 500 Fotos auf einer einfach selbst zu gestaltenden BabySite präsentieren. Denkbare Fotokategorien wären zum Beispiel Ultraschall, Schwangerschaft, Geburt, Urlaub usw. Diese Überschriften fassen ganze Bilderserien zu einem Thema zusammen und kurze Texte zu den Fotos können die einzelnen Geschehnisse sachlich oder auch lustig ergänzen.

Der Webservice MeineBabySite hat nach dem erfolgreichen Start in Deutschland und Österreich in diesem Jahr seine Serverkapazität extrem erweitert. Die Uploadgrenze für digitale Bilder wurde auf 750KB angehoben und mehr Speicherplatz für die Babysites bereitgestellt. Damit wird nicht zuletzt der Tatsache Rechnung getragen, dass die verbesserte Auflösung von digitalen Kameras wesentlich größere Bilder liefert. Das Besondere daran ist, dass diese Erweiterung die Mitglieder keinen Cent zusätzlich kostet. Es bleibt also bei nur 4 Euro im Monat (Jahresdurchschnitt).

+++ Mehr als nur ein Fotoalbum +++

Eine BabySite bietet aber noch vieles mehr. Zum Beispiel führt die frei wählbare www-Adresse auch zu einem Babybuch, Stammbaum, Tagebuch und Gästebuch. Mit dem Newsflash können Verwandte, Freunde und Bekannte über alle Aktivitäten und die allerneusten Ereignisse auf dem laufenden gehalten werden. Die Seite kann später sogar zusammen mit dem Fotoalbum auf CD gebrannt werden. So gehen die Fotos nie verloren und bleiben als Erinnerung noch viele Jahre erhalten.

Artikel von M. Hellmann - Di, 16.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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IT-Sicherheit für den Mittelstand – Brancheninfo Handel


Der Handel hat das Internet in den letzten Jahren wesentlich mehr in die Geschäftsabläufe integriert und als weiteren Vertriebsweg genutzt. Über den Online-Handel können zusätzliche Marketing-Potentiale erschlossen und neue Kundengruppen angesprochen werden. Der Händler kann sich über eine eigene Webseite einem größeren Kundenkreis bekannt machen und über einen eigenen Online-Shop direkt verkaufen.

Insbesondere der Handel ist aber gefordert, ein besonderes Augenmerk auf den Faktor IT-Sicherheit zu legen und sich aktiv mit Sicherheitsmaßnahmen speziell rund um den Schutz von Kundendaten auseinander zu setzen.

Die Initiative "Mittelstand sicher im Internet“ hat dieses Thema jetzt im Rahmen ihrer Branchenreihe IT-Sicherheit aufgegriffen und ein neues Branchenblatt Handel mit vier Beispielfällen für Sicherheitsmaßnahmen in Handelsunternehmen veröffentlicht:
  • Betrieb und Sicherung des eigenen Webauftritts durch einen externen Dienstleister
  • Kundenbindung durch sichere Übermittlung aktueller Informationen
  • Internet: Sichere Kopplung mit internen Anwendungen
  • Sicherer Webauftritt

Das Branchenblatt IT-Sicherheit im Handel wird von der Initiative kostenlos zum Download (PDF-Format, 7 Seiten, 255 KB) angeboten.

Aktueller Hinweis:

Kostenfreie individuelle IT-Sicherheitsberatungen insbesondere auch für Handelsunternehmen bieten die IHK Hannover und die Landesinitiative b-online am 18. August 2005 in Hannover an.
Artikel von R. Hallenbach - So, 14.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
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Registrierungsstelle DENIC legt neue Domain-Statistik vor


Aktuell hat die Registrierungsstelle DENIC, die die deutsche Länderdomain .de verwaltet, ihre neueste jährliche Domainstatistik vorgelegt. Bundesweit waren von der DENIC am 31. Dezember 2004 rund 7,9 Millionen .de-Domains erfasst. Das entspricht einem Zuwachs um über 1,1 Mio. neue deutsche Internet-Adressen (+17 %) innerhalb eines Jahres. Aktuell weist die DENIC bereits knapp 9 Mio. registrierte .de-Domains aus (Stand 10. August 2005). Das Interesse an .de-Webadressen ist im laufenden Jahr ungebrochen hoch, das Registrierungsvolumen des Vorjahres heute bereits erreicht.

Auf Niedersachsen entfallen in der Domainstatistik 2004 rund 670.000 .de-Domains. Mit einem Zuwachs um rund 95.000 neue Internet-Adressen innerhalb eines Jahres lag die Wachstumsrate mit 16,49 Prozent allerdings leicht unter dem bundesweiten Durchschnitt (16,99%). Den deutlichen Rückstand zu den übrigen westdeutschen Bundesländern aus den Vorjahren hat Niedersachsen damit nicht verkürzen können. Mit 84 deutschen Internetadressen pro 1.000 Einwohner liegt Niedersachsen wie im Vorjahr auf Platz 10 aller Bundesländer und klar unter dem bundesweiten Durchschnitt von 95 Domains/1.000 Einwohner. Hinter Niedersachsen folgen einzig noch das Saarland und mit deutlichem Abstand die fünf ostdeutschen Länder.

Auf die IHK-Region Hannover mit ihren neun Landkreisen und der Region Hannover entfallen rund 250.000 deutsche Internetadressen bzw. 37,3 Prozent aller in Niedersachsen registrierten .de-Domains. Hier wurden im Jahr 2004 über 34.000 neue Webadressen angemeldet, das entspricht einem Wachstum um 15,85 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wachstumsrate noch einmal zurückgegangen und liegt erneut unter dem Landesdurchschnitt.

Mit rund 133.000 Ende 2004 angemeldeten .de-Domains dominiert die Region Hannover klar die regionale Statistik. Damit liegt die Region Hannover gemessen an den absoluten Zahlen bundesweit wie im Vorjahr auf dem fünften Platz. Gemessen an der Bevölkerung muss die bundesweite Spitzenposition Hannovers allerdings gleich wieder relativiert werden. Danach liegt Hannover mit 118 Domains pro 1.000 Einwohner zwar deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt, wird aber auf Platz 55 von 439 erfassten Städten/Landkreisen gelistet.

Eine komplette Übersicht über alle deutschen Landkreise und kreisfreien Städte sowie Grafiken zur geografischen Domainverteilung sind auf den Webseiten der DENIC zu finden.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 13.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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my-files auf dem Web zum Komplett-Anbieter


München - Mit dem Abschluss der Email-Funktionalität entwickelt sich my-files vom Anbieter der gleichnamigen virtuellen Festplatte hin zum Komplettanbieter für alle Internetaktivitäten.

Unter dem Motto "Ihr Platz im Internet" bietet my-files neben der ursprünglichen virtuellen Festplatte mittlerweile eine ganze Palette von Lösungen für Konsumenten, Vereine und kleine Firmen an. So wurde die ursprüngliche virtuelle Fesplatte schrittweise um einen Bookmarks-, Foto-, Web-Hosting und Email-Dienst erweitert.

Jetzt ist die Email-Funktionalität um ein Adressbuch komplettiert worden. Eine Besonderheit ist, dass es möglich ist aus dem Adressbuch heraus Emails an Gruppen zu senden. Dadurch wird auch der Community-Aspekt unterstrichen, auf den my-files besonderen Wert legt.

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen, können Sie einen Gutschein anfordern, mit dem Sie my-files 1 Jahr lang kostenfrei testen können.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 10.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Praxis-Tipp: Wann lohnt sich ein CMS?


Aktualität und herausragende Inhalte sind die wesentlichen Erfolgskriterien für die Präsentation eines Unternehmens im Internet. Für viele Unternehmen stellt sich daher die Frage, ab wann sich der Einsatz eines Content-Management-Systems lohnt. Die Erfahrung zeigt, dass bei einem umfangreichen Webauftritt, häufigen Aktualisierungen und der Inhaltspflege durch mehrere Mitarbeiter und Standorte des Unternehmens über die Anschaffung eines [/list] Content-Management-System nachgedacht werden sollte.

Für die Anschaffung eines CMS sprechen die folgenden Kriterien:
  1. Der Internetauftritt umfasst rund 50 Internetseiten und mehr.
  2. Sie veröffentlichen auf Ihrer Website aufwändige und zeitkritische Informationen.
  3. Regelmäßig entstehen hohe Einstellungs- und Pflegekosten an Ihrer Webpräsentation, da die Webagentur die Aktualisierungen vornimmt.
  4. Verschiedene Mitarbeiter arbeiten an einem Dokument und müssen Inhalte einstellen. Diese benötigen sie verschiedene Zugriffs- und Kontrollrechte.
  5. Ältere Inhalte müssen auch später verwertbar und in einem Archiv auffindbar sein.

Die Entscheidung für ein bestimmtes Content-Management-System hängt im Wesentlichen von den Bedürfnissen und Ansprüchen des Unternehmens ab. Welche Kriterien bei der Auswahl eines Content-Management-Systems beachtet werden sollte, listet ein Kriterienkatalog, den Sie bei der IHK Hannover als PDF-Dokument herunterladen können. Neben den Kriterien, die bei der Auswahl beachtet werden sollten, enthält das Dokument ferner eine Linkliste für weitere Informationen rund um das Thema Content-Management-Systeme.

CM-Systeme können gekauft, gemietet oder individuell mit einen OpenSource Produkt gestaltet werden.
  • CMS kaufen: Das Softwareprodukt ist in Grenzen skalierbar. Es ist darauf zu achten, dass die Anwendung kompatibel zu weiteren unternehmensrelevanten E-Commerce Anwendungen ist. Bei den Kosten ist zu achten auf Einmalkosten (Kaufpreis) und variable Kosten, zum Beispiel Lizenzgebühren oder Updatekosten.
  • CMS mieten: Eine Mietlösung für CM-Systeme ist eine Alternative, will man Einmalinvestitionen und Lizenzkosten nicht tätigen. Kommerzielle Produkte verfügen über eine Anzahl vorgegebener Eigenschaften, die nur eingeschränkte Skalierbarkeit erlaubt.
  • CMS individuell programmiert, zum Beispiel aus den OpenSource-Bereich: mittlerweile gibt es CM-Systeme, zum Beispiel Typo3, Mambo, ez publish, die vielfach in Unternehmen laufen. Es steht der Software Rohling in der Regel als lizenzkostenfreie Software im Internet zum Download zur Verfügung. Individuelle Anpassung sind Programmierarbeiten, die entsprechend vergütet werden. Eine Vielzahl von Webagenturen bieten entsprechende CM-Systeme an. Die OpenSource Content-Management Lösung bietet hohe Skalierbarkeit und einfache Handhabung für den Nutzer. Unter dem Kostenaspekt und der Skalierbarkeit sind sie mittlerweile eine echte Alternative geworden.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 09.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Start der Xbox 360 ab November in Europa


Nach Medieninformationen will Microsoft am 25. November 2005 mit dem Verkauf seiner Xbox 360 auch in Europa beginnen. Die Auslieferung soll kurz nach Veröffentlichung in den USA erfolgen. Dies wird einheitlich unter Berufung der GamesIndustry.biz berichtet. Während sich die Quellen von GamesIndustry.biz in Bezug auf den 25. November 2005 einig zeigen, gibt es hinsichtlich des voraussichtlichen Verkaufs-Preises widersprüchliche Angaben. Der ursprüngliche Preis hätte bei rund 350,- Euro - gelegen, vieles spricht aber auch für einen Preis von etwa 420,00 Euro. Denn Andeutungen, die Sonys PlayStation-Chef Ken Kutaragi in Bezug auf einen voraussichtlich hohen PlayStation-3-Preis machte, herrscht allgemeine Unsicherheit.

Wie es heißt, hat Microsoft den Preis selbst noch nicht endgültig festgelegt, so GamesIndustry.biz. Spekuliert wird auch über den Preis der einzelnen Spiele. Hier wird ein Preis von über 60,00 Euro genannt. Sämtliche Spekulationen kommentierte Microsoft bisher nicht. Es wird erwartet, dass Microsoft den tatsächlichen Europa-Liefertermin einschließlich voraussichtlichem Verkaufspreis anlässlich der Games Convention in Leipzig bekannt gibt. Zuvor hatten die Redmonder bereits geplant, die Spielkonsole auf der Messe zu zeigen. Der nun spekulierte Starttermin würde zu dem von Microsoft im Juni gemachten Versprechen passen, die zweite Generation seiner Konsole pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in Deutschland verfügbar zu machen.

Nach Schätzungen liegen bereits die geplanten Stückzahlen der Xbox 360 vor. So sollen nach einer Marktstudie von Piper Jaffray für die Geschäfte in den USA eine Million Exemplare, für Europa 400.000 Stück und in Japan 200.000 Stück bis Jahresende gesorgt werden. Zum Verkaufstart wird mit 15 verfügbaren Spielen gerechnet. Am Ende des Jahres geht man von bis zu 40 Spielen für die Xbox 360 aus.

Artikel von H. Gaerber - Mo, 08.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Tipp - Bilder auf einer Website richtig einsetzen


Gute Bilder, die zur Illustration oder Auflockerung des Textes dienen, können jeden webauftritt beleben. In jedem Fall sollten dabei bestimmt Tipps bedacht werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den Bildern beispielsweise um Fotos, Logos, Grafiken oder Screenshots handelt.
  1. Bildformate
    - JPG-Format bei Fotos
    - GIF-Format für Logos, Grafiken, Screenshots, animierte Grafiken und gegebenenfalls auch für kleine Vorschau-Bilder

  2. Bildauflösung
    Die Bildauflösung sollte auf 72/96 dpi (Pixel per Inch) beschränkt werden. Ein größerer Wert erhöht unnötig die Dateigröße.

  3. Dateigröße
    Je kleiner desto besser! Der Zweck des Bildes sowie die Zielgruppe entscheidet letztendlich über die Dateigröße:
    - Bilder von Produkten, die für den Verkauf bestimmt sind, sollten im Zweifel eine höhere Qualität aufweisen als solche mit Imagecharakter.
    - Endkunden verfügen tendenziell über eine weniger leistungsfähige Internetanbindung als Unternehmen.
    - Alternativ kann zusätzlich zum standardmäßig angezeigten Bild der Download einer detaillierteren und damit größeren Version angeboten werden.
    - Grafiken im GIF- und JPG-Format kann man kostenlos bei Webmasterplan komprimieren.

  4. Urheberrecht
    Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Der Urheber hat das ausschließliche Recht, das Werk zu veröffentlichen und zu verwerten. Vorzugsweise nutzt man daher selbst erstellte Fotos oder Grafiken für den Internetauftritt. Bei ungenehmigter Verwendung zum Beispiel einer Kopie aus dem Internet drohen Schadensersatzklagen. Insbesondere bei kostenlosen Bildern ist zudem auf die Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen zu achten. Bilddatenbanken erleichtern die Recherche nach geeigneten kostenpflichtigen Bildern. Insbesondere bei kostenlosen Bildern ist zudem auf die Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen zu achten.

  5. Bilddatenbanken
    Differenziert wird beim Angebot von Bilddatenbanken zwischen lizenzfreien und lizenzpflichtigen Bildern. Lizenzfreie erlauben nach einmaliger Zahlung ein Bild zeitlich unbegrenzt und weltweit für verschiedene Verwendungszwecke einzusetzen.

    Die Kosten für lizenzpflichtiges Bildmaterial werden dagegen nach verschiedenen Kriterien wie zum Beispiel Nutzungsdauer und Auflage berechnet und beinhalten Exklusivrechte bei der Verwendung.

    Bilddatenbanken sind u.a. hier gelistet:

    medinfo: Bilddatenbanken (kostenlose & kostenpflichtige Bilder)

    Webthemen: Freie Foto- und Bilddatenbanken

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 06.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: IHK Hannover  Quelle: IHK Hannover
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EURid lässt für dot-eu-Domain Wiederverkäufer zu


In einer Veröffentlichung hat die EURid (der von der EU-Kommission bestimmte Registry für .eu-Domains) mitgeteilt, dass der Wiederverkauf von .eu-Adressen durch Wiederverkäufer nun doch zulässig ist. Erst vor einer Woche hatte der Betreiber der Registrierungsdatenbank für .eu die Registrierungsdienstleister und deren Kunden mit der Nachricht konfrontiert, ein Wiederverkauf im Domain-Geschäft wäre ausgeschlossen. So hieß es: "Der Weiterverkauf von .eu-Domains beispielsweise über Reseller, die mit den bei EURid akkreditierten Registraren Verträge abschließen, sei mit der .eu-Verordnung 874/2004 der Kommission unvereinbar." Nachdem aber heftiger Kritik in Richtung EURid laut wurde, hat nun die EURid eine weitere Stellungnahme veröffentlicht, in der sie den Wiederverkauf unter bestimmten Bedingungen für zulässig erklärt.

Zunächst soll es für den Kunden klar sein, dass die eigentliche Registrierung in der .eu-Registry vom akkreditierten Registrar gemacht wird und "es ein Vertragsverhältnis zwischen dem akkreditierten Registrar und dem Registerenden selbst gibt". Zusätzlich fordert EURid , dass der Registrar für alle seine Kunden, sowohl Unternehmens- als auch Privatkunden, die first-come-first-serve-Regel einhält. Der akkreditierte Registrar muss Domainregistrierwünsche in der Reihenfolge an die Registry schicken, in der sie bei ihm eingegangen sind. Dem Endkunden müsse auch deutlich gemacht werden, dass entscheidend für seine Registrierung nicht die Zeit der Registrierung beim Wiederverkäufer, sondern die Ankunft des Auftrags beim akkreditierten Registrar ist. All diese Regeln zielen auf Transparenz für den Endnutzer, dem übrigens, so der dritte Punkt, auch in der Werbung der Wiederverkäufer deutlich gemacht werden müsse, dass er Vertragspartner des hinter dem Reseller stehenden Registrars wird.

Auch die DENIC eG hatte durchgesetzt, dass alle Domainkunden ein direktes Vertragsverhältnis mit ihr und nicht mit Registraren und deren Kunden haben. Die EURid greift allerdings mit den weiteren Bestimmungen stärker in die Geschäftspraxis der Registrare ein. Diese hatten Anfang der Woche einen Brief an die Direktion Informationsgesellschaft der EU-Kommission vorbereitet, in dem sie forderten, dass die Kommission das Resellerverbot überdenken soll. Für die neue Interpretation der Verordnung dürfte es jetzt aber grünes Licht aus Brüssel geben.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 05.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Axinom - eBay Content Management für Sparschwein AG


Die Fürther Axinom GmbH hat ein innovatives Konzept der Sparschwein AG umgesetzt: Sparwillige können über Waren- oder Vertragseinzahlungen ihr Guthaben vergrößern und so wahlweise an ihrer Altersvorsorge arbeiten oder sich kurz- und mittelfristige Wünsche erfüllen. Die Realisierung basiert auf dem kostenfreien Enterprise Content Management System AxCMS.net

Das Konzept der Sparschwein AG kombiniert die Dienste eines eBay-Powersellers mit denen eines Finanzdienstleisters. Die Sparschwein AG verkauft die Waren ihrer Kunden über das Online-Auktionshaus mit dem Know-How eines professionellen eBay-Powersellers und legt die Erlöse gewinnbringend für den Kunden an. Der Kunde muss sich weder um die Verkaufsabwicklung noch um die Anlage des Erlöses kümmern.

Die dazu benötigte Software wurde von der Axinom GmbH auf Basis ihres kostenfreien AXCMS.net umgesetzt: Administrationsmasken und Schnittstellen zu eBay, zu Kundendatenbanken und zur Buchhaltung wurden implementiert, so dass sich mit dem System die Einzahlungswünsche der Kunden einsehen, klassifizieren und bearbeiten lassen. Über das AxCMS.net können die Mitarbeiter der Sparschwein AG ohne HTML-Kenntnisse kundenindividuelle Layouts erstellen, die dann automatisch mit Artikeldaten befüllt und zu eBay übertragen werden. Über automatische Bildformatierungen gewährleistet das AxCMS.net die optimale Darstellung der Kundenartikel bei eBay.

Darüber hinaus koordiniert das AxCMS.net Logistikdienstleister, Paket- und Verpackungsbestellungen, die Verarbeitung der Versteigerungsergebnisse, die Kommunikation mit dem Kunden per E-Mail und SMS und die Schnittstellen zur Buchhaltung sowie der Kundendatenbank.

"Kunden fordern eine lebensnahe Problemlösung; auch und vor allen Dingen beim Sparen. Hier greift das innovative Konzept der Sparschwein AG, das von Axinom vorbildlich umgesetzt wurde", so der erfahrene CEO der Sparschwein AG, Matthias Kröner, der bereits mit dem ersten deutschen Online-Broker DAB Bank erfolgreich eine innovative Finanzdienstleistung auf dem Markt
etabliert hat.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 04.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Urteil - Kaufangebot bei eBay ist verbindlich


Das Oberlandgericht Oldenburg hat entschieden, dass Waren, die beim Internt-Auktionshaus eBay zum Kauf angeboten werden, nicht einfach wieder zurückgezogen werden können. (Aktenzeichen: 8 U 93/05).

Im konkreten Fall verurteilte das Gericht einen Emsländer zu Schadensersatz, weil er die Verkaufsaktion seines Autos vorzeitig beendet hat. In der heute veröffentlichten Entscheidung heißt es: "Wer eine Ware bei eBay einstelle, erklärt damit bereits verbindlich die Annahme des Höchstgebots. Kaufwillige wären der Willkür von Anbietern ausgeliefert, wenn dieses es sich jederzeit anders überlegen könnten."

Der Emsländer hatte ein gebrauchtes Auto mit einem Verkehrswert von 7.000 Euro zu einem Startpreis von einem Euro auf die Auktionsplattform gestellt. Hierbei hatte er eine Auktionsfrist von zwei Wochen festgelegt. Nach einer Woche beendete er aber die Auktion vorzeitig, obwohl bis dahin ein Bayer 4.450 Euro geboten hatte. Als sich der Verkäufer weigerte, das Auto auszuliefern, zog der kauf- und streitwillige Bayer vor Gericht. Er klagte auf Zahlung des ihm entgangenen Gewinns aus dem Unterschiedspreis zwischen Angebot und Verkehrswert. Der Emsländer allerdings berief sich auf die eBay Bedingungen, die eine vorzeitige Beendigung einer Auktion unter bestimmten Umständen zulassen.

Das Gericht gab nun dem geschäftstüchtigen Bayer Recht. "Mit dem Internet-Angebot sei bereits ein Kaufvertrag zu Stande gekommen", entschied das Gericht. Weiter heiß es: Zwar gebe es im Recht Instrumente, einen Vertrag auch nachträglich aufzulösen, hierauf könne sich der Beklagte in diesem Fall jedoch nicht berufen.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 03.08.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Urteil - keine Schleichwerbung in Online-Zeitungen


Werbung in Online-Zeitungen muss klar erkennbar sein. In einem Verfahren um Schleichwerbung hat sich der Verbraucherzentrale Bundesverband gegen BILD.T-Online.de durchgesetzt. Werbung in Online-Medien muss klar erkennbar und vom redaktionellen Inhalt eindeutig getrennt sein. Eine irreführende Vermischung mit redaktionellen Beiträgen ist wettbewerbswidrig. Das hat das Landgericht Berlin auf eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) gegen BILD.T-Online.de, die Internet-Ausgabe der Bild-Zeitung entschieden.

Im konkreten Fall ging es um einen im Januar 2005 erschienen Artikel auf der Startseite von BILD.T-Online.de unter der Überschrift "Flitzer für 11.900 Euro: Volks-SEAT - und der Asphalt wird glühen". Der Beitrag glich in seiner Aufmachung redaktionellen Texten. Beim Anklicken landete der Nutzer auf einer Folgeseite mit verschiedenen Beiträgen rund um das beworbene Auto. Nur ein Teil dieser Beiträge war mit dem Hinweis "Anzeige" versehen - für die Leser musste dadurch der Eindruck entstehen, die übrigen Texte seien neutrale, von Journalisten überprüfte Informationen. Tatsächlich entpuppten sich jedoch auch diese "Artikel" als Werbung. Zum Teil waren sie direkt mit Finanzierungsangeboten zum Autokauf verlinkt. Der vzbv sah in dieser Aufmachung einen Verstoß gegen medienrechtliche Vorschriften, wonach Werbung klar als solche zu erkennen sein muss und eine Verschleierung von Wettbewerbshandlungen unzulässig ist.

Das Gericht wies darauf hin, dass - auch in Bezug auf Werbeanzeigen im Internet - die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zur redaktionellen Werbung in Printmedien heranzuziehen seien. Danach muss Werbung als "Anzeige" gekennzeichnet sein, sofern sie nicht nach der Art ihrer Aufmachung eindeutig als solche zu erkennen ist.

"Das Urteil ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Schleichwerbung im Internet", sagte Patrick von Braunmühl, Fachbereichsleiter beim vzbv. "Ob im Fernsehen oder im Internet: Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass ihnen Werbung nicht als Journalismus verkauft wird."

LG Berlin, Urteil vom 26.07.2005, Aktenzeichen 16 O 132/05 (nicht rechtskräftig)

Artikel von W. Janssen - Fr, 29.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Sicherheit ist bei Linux Usern besser


Eine Studie des SANS Institute hat ergeben, dass Abonnenten von Red Hat Enterprise Linux weniger durch Internet-Sicherheitslöcher gefährdet sind als die Anwender anderer Plattformen. Die Studie identifiziert die „Top20“ Sicherheitslöcher im Internet. Von diesen zwanzig betreffen lediglich zwei auch Abonnenten von Red Hat Enterprise Linux. Der Open-Source-Marktführer hat ihnen bereits Patches über das Red Hat Network zur Verfügung gestellt.

„Viele Studien versuchen die Zahl von Sicherheitslücken in Linux mit anderen Betriebssystemen zu vergleichen. Aber keine berücksichtigt, wie kritisch die jeweiligen Probleme sind“, erklärt Mark Cox, Leiter des Red Hat Security Response Teams. „Diese Studie belegt, dass Linux-Anwender von vergleichsweise wenigen kritischen Sicherheitslücken betroffen sind. Für uns ist allerdings bereits das Auftreten nur einer Sicherheitslücke unbefriedigend. Unsere Strategie besteht darin, auftretende Probleme schnell zu beseitigen und unsere Technology stetig zu verbessern, um das Risiko künftiger Sicherheitslöcher zu minimieren.“

Das SysAdmin, Audit, Network, Security (SANS) wurde 1989 gegründet und ist ein führender Anbieter von Zertifizierungen und Schulungen zur Informationssicherheit. Das SANS entwickelt und pflegt auch die größte Sammlung von Forschungsunterlagen über zahlreiche Aspekte der Informationssicherheit und stellt diese kostenlos zur Verfügung. Zudem betreibt das SANS das Frühwarnsystem des Internets, das Internet Storm Center. Seine Programme erreichen zur Zeit mehr als 165.000 Sicherheitsprofis, Prüfer, System- und Netzwerkadministratoren, sowie die Verantwortlichen für Informationssicherheit und IT-Leiter in Unternehmen, die ihre Erkenntnisse teilen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen finden, denen sie gegenüber stehen.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 27.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Test der Zeitschrift "Konsument" - Pixel auf Papier


Rund 160 Millionen digitale Aufnahmen werden dieses Jahr in der einen oder anderen Form den Weg aufs Papier finden - mehr als die Hälfte davon nach dem Sommerurlaub. Um die Ausarbeitung digitaler Bilder zu testen, griffen die "Konsument"-Tester für die August-Ausgabe des Verbrauchermagazins "Konsument" selbst zur Digitalkamera. Die Bilder ließen sie - auf CD gebrannt - bei Foto-Handelsketten, Lebensmittel- und Drogeriediskontern, Foto-Fachgeschäften sowie bei einem Internet-Anbieter in den Formaten 10 x 15 und 20 x 30 ausarbeiten. Fazit des Ergebnisses: Die Bildqualität im Standard-Format ist durchwegs gut und muss nicht teuer sein.

Laut Zeitschrift überzeugt ein Drittel mit "sehr guter" Bildqualität im Format 10 x 15, die restlichen Anbieter liefern "gute" Ergebnisse. Tendenziell um eine Stufe schlechter bewerten die "Konsument"-Tester die Fotos im Format 20 x 30. Keinen Zusammenhang stellt das Testmagazin dagegen zwischen Preis und Qualität fest. "Erfreulich für die Brieftaschen der Hobby-Fotografen: Gute Ergebnisse sind auch zum Billigpreis möglich", erläutert Franz Floss, Bereichsleiter Untersuchungen beim Verein für Konsumenteninformation (VKI), das Ergebnis.

Günstigster Anbieter des Standard-Formats während des Testzeitraums war "Saturn" - ein Abzug in "sehr guter" Bildqualität kostete 15 Cent. Die komplette Fotoausarbeitung war bei "Foto Fayer" am billigsten und ging - wie bei vielen Kleinlabors ums Eck - auch ziemlich schnell. In der Regel deutlich teurer kommt dagegen der Ausdruck auf dem eigenen PC-Drucker daheim.

Bedingt durch die vom Kleinbildformat abweichenden Chip-Größen ergeben sich Unterschiede im Aufnahme- und Ausgabeformat: Papierformate orientieren sich noch immer an herkömmlichen Kleinbildfilmen, was bei verschiedenen Ausarbeitern zu unterschiedlichen Ergebnissen führt: Wird das ganze Papier belichtet (= Fill In), gehen über den Papierrand hinausgehende Motivanteile verloren. Gelangt alles aufs Papier (= Fit In), bleiben zwangsläufig weiße Ränder, die einige Anbieter einfach wegschneiden - was wiederum zu von 10 x 15 abweichenden Papier-Endformaten führt.

Wie man Fotos zuhause selbst "in Form" bringt und welcher Anbieter nicht nur gute, sondern auch günstige Bilder liefert, erfahren Leser im August-"Konsument ".


Artikel von H. Gaerber - Mi, 27.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Nach Google Maps nun auch MSN Virtual Earth von Microsoft


Nachdem Google seinen Landkartendienst "Google Maps" gestartet hat, folgt Microsoft mit einem ähnlichen Dienst namens "MSN Virtual Earth". Dieser Dienst ist derzeit noch in der Testphase und somit zunächst nur als Beta-Version erhältlich.

Anders als Microsoft hatte der Suchmaschinenbetreiber Google seinen Dienst "Google Maps" im Februar ohne offizielle Mitteilung gestartet. Seinerzeit bot Google Maps eine stufenlos zoombare Karte der USA, einen Routenplaner und eine Suchmöglichkeit nach Geschäften in der Umgebung. Karten aus Europa sind erst später hinzu gekommen. Google Maps funktioniert zurzeit mit dem Internet Explorer, Netscape und Mozilla-Browsern. Es ist in DHTML realisiert, benötigt also aktiviertes JavaScript.

Der "kleine" Zeitvorsprung zahlt sich offensichtlich aus. Obwohl sich viele Funktionen von Google Map und MSN Virtual Earth ähneln, zeigt Google zu mindestens schon detaillierte Luftbilder einiger kleiner Ausschnitte Deutschlands, während Microsoft nur eine recht grobe Aufnahme Deutschlands bzw. Europa zeigen kann. Wie bei Google auch, stehen Informationen, wie etwa Anzeigen von Kinos, Restaurants oder anderen Geschäften, von Microsoft derzeit auch nur den Amerikanern zur Verfügung. Allerdings erlaubt Microsoft, die Kartendaten für nichtkommerzielle Anwendungszwecke in eigene Websites einzubauen. Eine Anleitung dazu findet sich auf der Seite viavirtualearth.
Artikel von H. Gaerber - Mo, 25.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Canon auf dem Messegelände der IFA 2005


Nach dem Erfolg des Messeauftritts zum 30jährigen Jubiläum der Canon Deutschland GmbH vor zwei Jahren auf dem Potsdamer Platz kehrt Canon in diesem Jahr wieder auf das Messegelände zurück. Diesmal schlägt das Unternehmen "sein Zelt" - ein imposantes Spannbau-Modell - auf dem Freigelände vor den Hallen 11 und 18 auf.

"Mit unserem Standort gleich neben dem Sommergarten im Außenbereich des Messegeländes sind wir mehr als zufrieden. Wir sind auf dem Gelände und doch außerhalb des Hallentrubels. So können wir in entspannter Atmosphäre unsere Produkte vorstellen und mit unseren Kunden ins Gespräch kommen", so Jürgen Schmitz, General Manager Marketing der Canon Deutschland GmbH.

Auf 1.400 Quadratmetern präsentiert Canon vom 2. bis 7. September in Berlin sein neuestes Portfolio aus der Welt des Digital Imaging. Neben den mit Spannung erwarteten Foto- und Videoneuheiten werden auch neue Fotodrucker und Multifunktionsgeräte, Scanner und Projektoren gezeigt. Für die Endverbraucher sind interessante Infotainment-Aktionen geplant.



Artikel von H. Gaerber - Mo, 25.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Erstmals FRITZ!Card mit 64-Bit-Treibern für Linux


Ab sofort stellt AVM für alle aktuellen FRITZ!Card Produkte 64-Bit-Treiber für Linux zur Verfügung. AVM bietet damit für seine DSL- und ISDN-Produkte eine Einbindung in das Linux-Betriebssystem "SUSE Linux 9.3 Professional 64-Bit-Version". Die neuen Treiber unterstützen die Plattformen AMD64 von AMD und EM64T von Intel. Damit unterstreicht AVM erneut sein Engagement für Linux.

64-Bit-Treiber jetzt für Linux und Windows
Mit den neuen Linux 64-Bit-Treibern für die aktuellen FRITZ!Card-Produkte ergänzt AVM die Palette der bereits veröffentlichten 64-Bit-Treiber für Windows-Betriebssysteme. Vorhandene 32-Bit-Anwendungen werden durch die neuen Treiber unterstützt, sodass FRITZ!Card Besitzern vom Start weg viele Applikationen unter 64-Bit SUSE Linux zur Verfügung stehen.

Komfortable Installation über grafische Oberfläche
Abhängig von den Leistungsmerkmalen der jeweiligen FRITZ!Card besteht für SUSE Linux 9.3 Professional 64-Bit - wie bereits für die AVM-Treiber des 32-Bit SUSE Linux - die Möglichkeit, den DSL- oder ISDN-Internetzugang komfortabel über eine grafische Benutzeroberfläche einzurichten. Mit der Installation des Treiberpaketes wird der AVM-Controller in die SUSE-Hardwaredatenbank eingetragen. Damit ist der Controller im System bekannt und kann wie gewohnt über den in SUSE integrierten Hardware-Assistenten YaST eingerichtet werden.

Neue Linux-Treiber auch für 32-Bit-Plattformen
Auch für Linux auf 32-Bit-Plattformen stellt AVM ab sofort ein Update-Paket für alle passiven DSL- und ISDN-Controller zum Download bereit. Die neuen Treiber wurden an die neuen Erfordernisse des Kernel 2.6 angepasst und sind auf die neuen DSL-Geschwindigkeiten mit 6 Mbit vorbereitet.

Aktive ISDN-Controller ebenfalls einsatzbereit mit 64-Bit-Linux
Die aktiven AVM ISDN-Controller B1, C2 und C4 können schon seit längerem mit der direkt in den Betriebssystemkern integrierten Treiber-software unter Linux genutzt werden. So steht z.B. im Rahmen des "SUSE Linux Enterprise Server 9 for AMD64/Intel EM64T" ein 64-Bit CAPI-Support für die genannten Controller bereit.

Artikel von H. Gaerber - Mo, 25.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Streit um Mitarbeiter - Google klagt nun gegen Microsoft


Am Mittwoch wurde bekannt, dass Microsoft Google verklagt hatte, weil Google den Suchexperten Dr. Kai-Fun Lee eingestellt hatte. Kai-Fun Lee war zuvor beim Redmonder Softwareriesen als zuständiger Vizepräsident für die Entwicklung und Einführung verschiedener Suchtechnologien verantwortlich.

Google hatte Anfang der Woche die Neueinstellung des Dr. Kai-Fun Lee bekanntgegeben. Wie es heißt, soll der Suchmaschinenexperte die Entwicklung des operationellen Geschäftes in China vorantreiben . Lee war aus einem Kurzurlaub bei Microsoft nicht mehr in das Unternehmen zurückgekehrt und hatte übergangslos beim kalifornischen Suchriesen einen Anstellungsvertrag unterschrieben. Dies ist laut Ansicht von Microsoft ein gravierender Verstoß gegen seinen bestehenden Arbeitsvertrag, so Tom Burt (Microsoft Sprecher) gegenüber dem Wall Street Journal.

Google hat auf die Klage von Microsoft nun mit einer Gegenklage reagiert. "Der Suchmaschinenbetreiber hat am Freitag vor dem California Superior Court in Santa Clara gegen Microsoft Klage eingereicht", heißt es im Wall Street Journal. Google argumentiert nun, dass Microsoft nach kalifornischem Recht seine Mitarbeiter nicht davon abhalten kann, selbst zu wählen, wo sie arbeiten wollen. "Was sie tun, ist schlicht und einfach Einschüchterung", sagte eine Google-Anwältin.

Artikel von W. Janssen - Fr, 22.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Domainweblog liefert Informationen zum Thema Domains


Unter der Internet-Adresse www.domainweblog.de ist jetzt ein Weblog online und stellt eine Informationsquelle zum Thema Domains dar, welche es in dieser Art wohl noch nicht gegeben hat. Wie bei Blogs üblich werden dort Neuigkeiten veröffentlicht und sind auch nach Monaten oder gar Jahren im Archiv noch einzusehen.

Um das Domainweblog mit aktuellen Themen und Beiträgen zu versehen, wird mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet. Täglich kommen neue Informationen rund um das Thema Domains hinzu. Als weiterer Service werden Internetseiten vorgestellt, die im Bereich Domains tätig sind. Diesen Service kann jeder kostenlos in Anspruch nehmen, sofern sich seine Website mit dem Thema Domain - Webhosting - Internetrecht oder Markenschutz befasst.

Firmen können dies als Marketinginstrument einsetzen um ihr Unternehmen im Internet noch bekannter zu machen. Domainhändlern, Domainbörsen und Webhoster sind bevorzugte Kooperationspartner. Außerdem ist auf dieser Site ein Weblogverzeichnis zu finden, in dem man seinen eigenen Blog eintragen kann.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 21.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Sitemap - Google verbessert die Suchmaschinen-Anmeldung


Der neuste Coup des Suchmaschinenbetreibers aus dem Silicon Valley ist ein echter Meilenstein. Das Projekt heißt "Google Sitemaps": Der Dienstleister RankingCHECK stellt zur Verwendung dieser Funktion ein eigens entwickeltes PHP-Script bereit.

Problem Suchmaschinenanmeldung

Bislang konnten Websites bei keiner der großen Suchmaschinen direkt angemeldet werden. Es gibt zwar auf der Google-Webseite ein Anmeldeformular, aber hier ist nur die eigene Website eintragbar. In der Praxis hangelt sich dann ein Webroboter an den Links der Website entlang und nimmt dann die Seiten in die Suchmaschine auf. Das kann mitunter lange dauern.

Ein weiteres Problem: Viele Betreiber, z.B. Universitäten, haben große Archive mit zum Teil wichtigen Daten, die zwar im Netz sind, aber wegen des hohen Arbeitsaufwands nicht mit anderen Dokumenten verlinkt wurden. Nicht verlinkte Dateien wurden bisher von Google nicht indiziert.

Lösung: Google Sitemaps

Die Lösung, die sich viele Webseitenbetreiber herbeigesehnt haben, hat Google mit "Google Sitemaps" nun geschaffen. Damit kann Google nun zukünftig jede Datei auf dem Server zur Kenntnisnahme übermittelt werden, es sind sogar wichtige Zusatzparameter mitlieferbar. So kann man angeben wie oft sich eine Datei ändert, wie aktuell die Datei ist und für wie wichtig man sie erachtet. All diese Informationen konnten bislang nicht übermittelt werden. Dadurch wird vieles einfacher für den Betreiber einer Webseite.

Die Gründe für den neuen Service liegen für Vizepräsident Marshall Simmon auf der Hand: "Es macht absolut Sinn, neue Links schnell den Nutzer zu Verfügung zu stellen. Wir wollen nicht warten, wir wollen den Content schnell verfügbar machen. "

Sitemap erstellen mit PHP

Vor den Erfolg hat Google allerdings noch ein technisches Problem gestellt. Die zu übermittelnde Sitemap ist keine Sitemap im herkömmlichen Sinn, sondern eine Datei, die sehr exakte technische Anforderungen erfüllen muss. Sie ist in XML geschrieben und muss den Spezifikationen von Google genügen. Da Google möchte, dass diese neue Funktion genutzt wird, wird auf ein Open-Source Tool namens Sitemap Generator verwiesen.

Die Crux an der Sache: Dieses Tool ist zwar kostenlos, aber in der Programmiersprache Python geschrieben. Python ist leider nicht sehr verbreitet, die meisten Webserver haben aber PHP installiert. Deshalb hat die Firma RankingCHECK aus Köln ein eigenes Programm auf PHP Basis entwickelt, welches den gleichen Zweck erfüllt und eine google-konforme XML-Sitemap ausgibt.

Artikel von W. Janssen - Mi, 20.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neue Security-Produktreihe von Foundry Networks


SecureIron-Familie erhöht Leistungsfähigkeit bestehender Firewalls und Security-Systeme , bietet umfassende Sicherheit vor Angriffen auf Netzwerke und Applikationen und schützt vor Viren, Würmern und Spam.

Foundry Networks®, Inc., (NASDAQ: FDRY), führender Anbieter von End-to-End Switching-, Routing- und Layer 4-7 Web-Traffic-Management-Lösungen für Firmen und Service Provider, kündigt eine umfassende Palette von Security-Produkten und -Lösungen für Enterprise- und Service Provider-Kunden an. Die zwei neuen Security-Produkt-familien, bestehend aus den ,SecureIron Security Traffic Managern' sowie den Security LAN-Switches ,SecureIronLS', sind ab August 2005 erhältlich.

Die SecureIron-Produkte besitzen umfassende Management-Features zur vereinfachten, zentralisierten Steuerung und Überwachung netzwerkweiter Sicherheitsfunktionen. Zudem sorgen sie für applikationsorientierte Sicherheit am Netzwerkperimeter, an internen Netzwerk-Aggregationspunkten, innerhalb eines Rechenzentrums sowie an den direkt angeschlossenen Workstations und Servern. Insgesamt bieten die SecureIron-Produkte von Foundry Networks Schutz vor einem breiten Spektrum an Bedrohungen, welche die Verfügbarkeit und Leistungsfähigkeit netzwerkbasierter Dienste gefährden. Dazu gehören Angriffe auf Netzwerk und Applikationenebene, DoS-Attacken, unerlaubtes Eindringen in das Netzwerk, Viren, Würmer, Spam sowie Internet-basierte Angriffe.

SecureIron Security Traffic Manager

Die SecureIron Security Traffic Manager eignen sich ideal für den Einsatz als Front-Ends für vorhandene Firewalls an den Netzwerkgrenzen. Sie schützen dort das Netzwerk gegen neue Bedrohungen und erhöhen die Leistungsfähigkeit der Firewalls, indem sie NAT (Network Address Translation)-Funktionen sowie den Schutz vor bekannten DoS Attacken und Angriffen auf der Netzwerkebene übernehmen. Indem sie Firewalls von diesen herkömmlichen Sicherheits-funktionen entlasten, sorgen die SecureIron-Produkte für umgehenden Investitionsschutz und verlängern die Lebenszeit bestehender Firewalls. Die SecureIron Security Traffic Manager sind in zwei Versionen mit unterschiedlichen Preis / Leistungsprofilen verfügbar - SecureIron 100 und SecureIron 300. Beide Modelle besitzen ein modulares, skalierbares Design, das sowohl für aktuelle, als auch für zukünftige Sicherheitsanforderungen gerüstet ist. Anders als bei PC-basierten Lösungen sind die Produkte flexibel aufrüstbar, so dass kein Komplettaustausch erforderlich ist. Die Produktfamilie unterstützt eine ganze Palette an Modulen, die auf der JetCore-Architektur von Foundry Networks basieren. Diese sind mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Portdichten - darunter auch 10 Gigabit Ethernet - verfügbar.

SecureIronLS LAN-Switches

Mit den sicheren LAN-Switches der SecureIronLS-Familie dehnt Foundry Networks Multi-Layer-Sicherheit auf hochwertige Desktops und kritische Server im Rechenzentrum aus. Die Produkte sind in unterschiedlich bestückten Port-Konfigurationen von 10/100 Megabit bis Gigabit Ethernet verfügbar. Zudem unterstützen sie Gigabit Ethernet und 10 Gigabit Ethernet-Uplinks. Die Security LAN-Switches SecureIron LS sind die ersten und momentan einzigen Produkte auf dem Markt, die ausschließlich darauf ausgerichtet sind, Anwendern und Servern mit wichtigen Applikationen auf allen Netzwerkebenen umfassenden Schutz vor Angriffen zu bieten. Die Produktfamilie wird in verschiedenen, fertig bestückten Port-Konfigurationen mit 10/100 MBit/s und Gigabit Ethernet-Optionen sowie Glasfaser Gigabit und 10 Gigabit Ethernet-Uplinks ausgeliefert.

Ergänzt wird die SecureIron-Familie durch das Betriebssystem SecureWorks, das für eine leistungsfähige Erkennung und Abwehr von unbefugten Eindringlingen in das Netzwerk sowie von Angriffen auf der Applikationenebene sorgt. Zusammen mit dem IronView Security Manager entsteht so eine koordinierte Verteidigungsstrategie gegen entdeckte Angriffe auf das Netzwerk, da SecureIron mit den nachgeordneten Layer 2/3-Switches kommuniziert, um dynamisch entsprechende Zugangskontroll und Sicherheits-Policies zu programmieren. Dabei stützt sich SecureIron auf Funktionen zur Erkennung und Bewertung von Bedrohungen. Erkennt die Lösung einen böswilligen Angriff, werden dynamisch und mit Wire-Speed-Geschwindigkeit Sicherheits-Policies für nachgeordnete Systeme eingerichtet, um diejenigen Flows, User oder Netzwerksegmente zu blockieren, von denen der Angriff ausgeht. Die Aufgabe von IronView Security Manager ist es dabei, das Policy-Management, die Generierung von Reports und die Risikoanalyse zu zentralisieren und auf diese Weise ein einheitliches Gesamtbild des geschützten Netzwerks zu liefern.

Die wichtigsten Features von SecureIron und SecureIronLS im Überblick:
  • Layer 2/3-Sicherheit mit Wire-Speed: Durch seine leistungsstarken Layer 2/3-Netzwerkprozessoren und den Wire-Speed-fähigen, erweiterten ACL-Support bietet SecureIron für echte Line-Rate-Performance bei der Abwehr fast aller Angriffe auf Netzwerkebene (z.B. ICMP , UDP und IP-Fragmentierungs-Attacken).
  • DoS und DDoS-Schutz: SecureIron nutzt die programmierbare ASIC-Technologie von Foundry Networks zum Vereiteln von Multi-Gigabit DoS/DDoS-Attacken, welche Schwachstellen in den TCP/IP-Stacks ausnutzen.
  • Intrusion Prevention: Mit einer hochintelligenten und effizienten Deep Packet Inspection Engine ermöglicht SecureIron die schlagkräftige Abwehr von Versuchen, in das Netzwerk einzudringen. Die Traffic-Flows werden in beiden Richtungen und anhand mehrerer simultanen Signaturen inspiziert.
  • Verringerung von Spam: Eine dynamische Policy-Liste blockiert E-Mails von bekannten Spammern in Echtzeit, noch bevor sie einen Unternehmensserver erreichen.
  • Schutz vor Web-Attacken und URL-Filterung: Die intelligente Content Engine analysiert und filtert URLs sowie sämtliche HTTP-Header, um schädliche oder illegale Nachrichten bzw. nicht erwünschte URLs zu ermitteln.
  • Sicherheit für VoIP: Die in die SecureIron-Serie integrierte SIP-Protokollintelligenz hilft bei der Durchsetzung von VoIP/SIP-Transaktionen sowie Protokoll-Konformität und schützt VoIP-Server und -Hosts vor DoS-Angriffen.
  • Clustering und Entlastung von Firewalls: SecureIron ist ein ideales Front-End für traditionelle Firewalls. SecureIron bietet hochverfügbares Clustering und entlastet die Firewall von NAT und DoS-Funktionen. Dadurch erhöhen Kunden von Foundry Networks die Leistungsfähigkeit ihrer Firewall und genießen einen besseren Schutz vor Fehlern und Ausfällen.
  • Anspruchsvolles Layer 2/3¬-Switching und Routing: SecureIron wartet mit Wire-Speed Layer 2/3¬-Switching und Routing-Funktionen auf und vereint anspruchsvolle Routing-Protokolle wie RIPv2, OSPF und VRRP/VRRP-E in einer Security-Hardware zusammen, die sich nahtlos in das Unternehmensnetzwerk integrieren lässt.

Alle Secure-Iron Produkte von Foundry Networks sind ab August 2005 verfügbar.

Artikel von W. Janssen - Di, 19.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Marke schlägt ältere Domain


Neues aus der Welt der 3-Buchstaben-Domains: Abkürzung ist nicht generisch.

Mit einem Urteil zu der 3-Buchstaben-domain "ahd.de" hat das LG Hamburg, Az: 315 O 136/05, jetzt weitere Klarheit im Domainrecht geschaffen.

Die Hamburger Richter urteilten, dass die bloße Registrierung einer Domain keine Kennzeichenrechte verschafft. In dem Fall lag die Domainregistrierung zeitlich vor dem Gebrauch der Abkürzung als Unternehmensschlagwort sowie dem Markeneintrag. Die Folge:
Geht der Streit nicht in die zweite Runde, muss die Domain an den Markeninhaber herausgegeben werden.

Rechtsanwalt Karsten Prehm schlussfolgert: "Auch nach mehrjähriger Registrierung muss vor einer Benutzungsaufnahme nach zwischenzeitlich entstandenen Kennzeichenrechten recherchiert werden, da ansonsten bei branchenspezifischer Nutzung einschlägige fremde Kennzeichenrechte verletzt werden können." Im Rahmen eines Folgenbeseitigungsanspruches hat dies hier zur Verpflichtung der Domainfreigabe geführt.

Hinsichtlich der generischen Bedeutung stellten die Richter für die Buchstabenkombination ahd als Abkürzung zum Begriff "althochdeutsch" klar: "Dies wäre nur dann von Bedeutung, wenn die Beklagten den Namen überhaupt nicht oder eben ausschließlich in seiner generischen Bedeutung, also als Abkürzung benutzt hätten."

Quelle: markenbusiness.com

Artikel von W. Janssen - Di, 19.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Longhorn Beta 1 bereits im August?


Nach einem Bericht des US-Magazins Infoworld soll die Beta Version 1 des Windows-XP-Nachfolgers Longhorn bereits nahezu fertig sein. Medienspekulationen zufolge soll die Beta 1 Version bereits Ende Juli veröffentlicht werden. Die fast fertige Beta 1 Version soll eine komplette Ausgabe des Web-Entwicklungs-Frameworks Indigo enthalten. Unter Indigo versteht Microsoft ein Modell zur Programmierung so genannter serviceorientierter Applikationen (SOA) -- was eigentlich nur ein anderer Ausdruck für die Entwicklung verteilter Anwendungen mit Hilfe von Web-Services ist: Ein Indigo-Client greift via SOAP auf Dienste eines Indigo-Servers zu, auf beiden Seiten mit allen Vorzügen, die das kommende .NET Framework 2.0 zu bieten hat. SOAP ist die Abkürzung für Simple Object Access Protocol und bezeichnet ein Protokoll zum Austausch strukturierter XML-Daten in verteilten Umgebungen.

Wie es heißt, ist Indigo neben Avalon eine der wichtigsten Neuerungen in der Longhorn Programmierschnittstelle WinFX. Avalon soll die einheitliche Grafikschnittstelle zur Programmierung von Anwendungsoberflächen werden. Ursprünglich war Avalon nur für Longhorn und seine Nachfolger vorgesehen, mittlerweile planen die Redmonder aber auch für Windows XP und den Server 2003 eine entsprechende Zielplattform.

Die endgültige Version des Longhorn ist für 2006 geplant. Einen genauen Zeitpunkt, wann die Beta 1 erscheinen wird, steht insgesamt aber noch nicht genau fest. Nach bislang von Microsoft nicht bestätigten Informationen soll es aber die Beta 1 von Longhorn am 27. Juli geben, während die Entwickler auf der PDC (vom 13. bis 16.9.2005) eine bereits weiterentwickelte Version vorstellen wollen, die aber noch nicht die Beta 2 erhalten wird.

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neue Phishing-Attacke auf Postbank-Kunden


Betrüger werden nicht müde, mit mit der immer gleichen Masche potentielle Kunden von Banken anzugreifen, um ihnen per Phishing-Mails persönliche Daten zu entlocken. Derzeit flutet wieder eine Phishing-Mail die Postfächer, die angeblich von der "onlinepolice@postbank.de" kommt, aber den Absender "Hennaing F. Linoleum" trägt und angeblich von der Administration der Postbank" unterzeichnet ist. In der Mail heißt es:

Sehr geehrter Kunde,

Da zur Zeit die Betrügereien mit den Bankkonten von unseren Kunden häufig geworden sind, müssen wir notgedrungen nachträglich eine zusätzliche Autorisation von den Kontobesitzern durchführen.
Der Sicherheitsdienst der Postbank traf die Entscheidung, eine neue Sicherung von den Daten vorzunehmen. Dazu wurden von unseren Spezialisten sowohl die Protokolle der Informations-übertragung, als auch die Kodierungssart der übertragenen Daten erneuert.


Im Zusammenhang damit, bitten wir Sie, eine spezielle Form der zusätzlichen Autorisation auszufüllen.

Diese Sofortmaßnahmen wurden nur zur Sicherung der Interessen von unseren Kunden getroffen.

Danke für die Mitarbeit,
Administration der Postbank


Banken weisen immer wieder daraufhin, dass sie ihre Kunden grundsätzlich nicht per E-Mail auffordern, persönliche Daten in Formular-Scripts einzugeben. Die Postbank warnt beispielsweise ihre Kunden mit:

Immer wieder versuchen Betrüger mit gefälschten eMails an personenbezogene Daten zu gelangen. Mit dieser Betrugsmasche, die unter dem Namen "Phishing" (=Password Fishing) bekannt geworden ist, werden wahllos ausgesuchte eMail-Besitzer unter einem Vorwand aufgefordert, bestimmte Daten, wie z.B. Bankzugangsdaten, auf einer Internetseite bzw. direkt in der eMail einzugeben. Dabei kopieren die Betrüger täuschend echt das Aussehen von vertrauenswürdigen Unternehmen.

Bitte beachten Sie: Die Postbank fordert Sie niemals per eMail auf, kontobezogene Daten im Internet einzugeben. Geben Sie niemals auf einer Seite Kontonummer, PIN und TAN-Nummern ein. Um die Echtheit von Postbankseiten zu prüfen, beachten Sie bitte unbedingt unsere Sicherheitshinweise.

Auch Sicherheitsexperten warnen immer wieder vor Phishing-Mails. So heißt es oft: Nutzer von Online-Banking oder anderen Finanzdienstleistungen im Web sollten sich grundsätzlich nur direkt auf der Homepage des gewünschten Dienstes einloggen, nachdem sie die URL per Hand im Browser eingegeben haben.
Artikel von W. Janssen - So, 17.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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PC-Tastatur mit wechselnden Symbolen auf den Tasten


Das Moskauer Design-Studio Lebedev hat eine Tastatur entwickelt, deren Tasten-Anzeigen sich je nach aufgerufenem Anwendungsprogramm wechseln. Wie es auf der Website heißt, soll jede einzelne Tastenkappe der auf "Optimus" getauften PC-Tastatur einen farbigen Miniaturbildschirm bekommen, der anwendungsabhängig wechselnde Zeichen oder Icons darstellt (siehe Grafik). Bei einem Grafikprogramm wie Photoshop beispielsweise, könnte die Tastatur für die verschiedenen Bearbeitungswerkzeuge die passenden Symbole präsentieren. Bei einem 3D-Shooter würden grafische Waffen und Aktionsauswahl-Tasten angezeigt. Bei einem Translator (Übersetzungsprogramm) würde sich die Tastatur der jeweiligen Landessprache anpassen.

Die auf der Website präsentierten Bilder zeigen derzeit allerdings nur Entwürfe; die Entwicklung der Tastatur läuft aber bereits und soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Einzelheiten, wie beispielsweise die Treiberfrage, sind noch nicht geklärt. Laut Entwickler soll die Tastatur auch betriebssystemunabhängig laufen können.

Bereits auf der CeBIT 1993 war ein ähnliches System vorgestellt worden. Nach dem damaligen Stand sollten die Tastaturen jeweils einen monochromen Display mit 16 x 32 Pixeln besitzen. Die Produktion und der Vertrieb scheiterte allerdings an den hohen Kosten.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 16.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google AdWords - Änderungen der Keywordbewertung


In den kommenden Wochen wird Google sein System zur Bestimmung des Keywordstatus vereinfachen und qualitätsbezogene Mindestgebote einführen, sodass der Werbekunde mehr Kontrolle hat und die Keywords verwenden kann, die er für wichtig hält. Durch diese Änderungen soll die Qualität der Anzeigen erheblich gesteigert werden.

Es ändert sich:

- Vereinfachte Kontoverwaltung:
Der Status Ihrer Keywords ist "Aktiv" oder "Inaktiv", nicht mehr "Normal", "Testphase", "Wartephase" oder "Deaktiviert". Konten werden nicht mehr reduziert. (Derzeit werden Konten reduziert, wenn sie Googles Leistungsanforderungen nicht erfüllen und Anzeigen nur selten für Keywords geschaltet wurden.)

- Qualitätsbezogene Mindestgebote:
Bald wird für jedes Keyword ein Mindestgebot basierend auf seinem Qualitätsfaktor festgelegt. Keywords mit einem höheren Qualitätsfaktor haben ein niedrigeres Mindestgebot, um aktiv zu bleiben und die Schaltung von Anzeigen auszulösen. Keywords mit einem niedrigeren Qualitätsfaktor (einschließlich derer, die sich derzeit im Status "Wartephase" befinden) können zur Schaltung von Anzeigen führen, wenn der maximale Cost-per-Click (CPC) des Keywords oder der Anzeigengruppe dem Mindestgebot entspricht.

1. Der Qualitätsfaktor wird ermittelt durch die Klickrate (CTR) des Keywords, die Relevanz des Anzeigentextes, die historische Leistung des Keywords und andere Relevanzfaktoren.

2. Der Anzeigenrang, also die Position der Anzeige, wird weiterhin auf dem maximalen CPC und der Qualität (die von nun an Qualitätsfaktor genannt wird) basieren.

Was Sie tun sollten, um Ihre AdWord -Anzeigen bestmöglich zu optimieren, lesen Sie auf den entsprechenden Goolge - Informationsseiten.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 16.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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BueroByte stellt eine VoIP TK-Lösung auf Boot-CD vor!


Eine direkt von CD bootfähige VoIP/TK-Anlage wurde heute von der Firma BueroByte vorgestellt. Mit der Iritgo/Connect-PBX LiveCD ist diese TK-Anlage ohne Installation sofort einsatzbereit. Die komplette Konfiguration kann auf einem USB-Stick oder einer Festplatte abgelegt werden und steht somit nach einem Neustart wieder zur Verfügung. Vor allem Privatanwender erhalten mit dieser LiveCD eine vollwertige VoIP/TK-Anlage die höchsten Ansprüchen genügt.

Auf der Firmenhomepage können sich Interessenten die Personal Edition der Iritgo/Connect-PBX LiveCD herunterladen. Diese Version enthält den kompletten Funktionsumfang von Iritgo/Connect-PBX, und kann für den privaten, nicht kommerziellen Einsatz mit bis zu 4 Teilnehmer kostenlos genutzt werden.

Iritgo/Connect-PBX bietet zusammen mit Asterisk Voice-over-IP (VoIP), Call-Manager und Instant-Messenger Funktionen und geht damit weit über den Funktionsumfang von herkömmlichen TK-Anlagen hinaus.

Besonderer Wert wurde bei Iritgo/Connect-PBX auf eine einfache und intuitive Bedienung gelegt. Alle wichtigen Konfigurationsmöglichkeiten wie Anschlüsse, Weiterleitungen, Warteschlangen, Anrufbeantworter oder Statusanzeige lassen sich mit der ansprechenden Oberfläche konfigurieren. Mit den integrierten Reporting-Werkzeugen kann man sich darüber hinaus schnell und umgehend einen Überblick über alle momentanen und in der Vergangenheit geführten Gespräche verschaffen.

Über den integrierten Call-Manager, der sich bequem über das Web-Interface starten lässt, hat jeder Teilnehmer erweiterte Möglichkeiten, seinen persönlichen Telefon-Anschluss zu optimieren und anzupassen. Weiterhin erhält man über diesen Client in Echtzeit Informationen über den Gesprächsstatus seiner Mitarbeiter und kann Gespräche initiieren oder weiterleiten. Über integrierte Instant-Messenger Funktionen kann man einen Mitarbeiter auch dann eine Nachricht zukommen lassen, wenn dieser telefonisch gerade nicht erreichbar ist.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 15.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Rekord - im Juni 2,76 Mio. neue Domains


Der Website Domain-Recht.de ist zu entnehmen, dass die Zahl der weltweit registrierten Domain-Namen noch nie so schnell gestiegen ist, wie kaum zuvor. Danach wurden nach einer Untersuchung des britischen Internetdienstleisters Netcraft im Juni 2005 etwa 2,76 Millionen neuer Domains registriert. Einen höheren Wert weisen die Rekordbücher nur für den März 2003 mit einem Wert von 3,3 Millionen neuer Domains aus.

Insgesamt entwickelt sich 2005 zum historischen Jahr für das Internet. Laut Netcraft steigen die Domain-Zahlen seit 30 Monaten unaufhörlich an. Fragt man nach den Gründen, führt Netcraft folgende wesentlichen Faktoren ins Feld: Vor allem kleinere Unternehmen nutzen in verstärktem Masse das Internet, nachdem Domains und die Einrichtung von Online-Shops zusehends günstiger werden. Nahezu explodiert ist auch der Bedarf an Domain-Namen für die immer beliebter werdenden Blogs , also einer Art Webtagebuch, welche Hinz & Kunz beispielsweise dazu nutzen, über ihr Leben, ihren Beruf, ihre Vorlieben oder Abneigungen zu fabulieren. Dass auch Domain-Spekulanten hoffen, sich ein Stück von diesem Kuchen zu sichern und gute Webadressen teuer zu verkaufen, verwundert kaum. So stehen bei der Domain-Börse Sedo zahlreiche blogspezifische Internetadressen zum Preis bis zu EUR 10.000,- im Angebot.

Doch auch sonst erweist sich die Domain-Spekulation offenkundig nach Meinung vieler als einträgliches Geschäft. Wie Netcraft weiter ausführt, hat insbesondere die Möglichkeit der "pay-per-click"-Werbung auf geparkten Domains den Markt weiter angeheizt, als auch die erzielten Verkaufspreise zumindest in den Augen der breiten Öffentlichkeit angestiegen sind. Zuletzt boomt auch die Online-Werbung selbst, insbesondere in Verbindung mit der bei Suchmaschinen wie Google auf Schlüsselwörtern basierenden, kontextabhängigen Werbung.

Dass die Ergebnisse keine Einzelmeinung darstellen, belegen die aktuellen Zahlen von Domain-Gigant VeriSign. Erst Mitte Juni war dem "Quarterly Domain Name Industry Brief" zu entnehmen, dass die Gesamtzahl aller weltweit registrierten Domain-Namen auf ein Allzeithoch von 76,9 Millionen angestiegen ist - und ein Ende ist nicht in Sicht.

Artikel von M. Hellmann - Do, 14.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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IDC Studie - starker Trend zur Farbausgabe


Eine im Auftrag von Canon Europa durchgeführte IDC Studie zeigt, dass sich der Markt für Farbdrucksysteme soweit entwickelt hat, dass immer mehr Firmen beabsichtigen, unternehmensweit entsprechende Systeme zu installieren. Der Bericht "Die strategische Einführung der Farbausgabe in die Büroumgebung" untersucht, wie sich in Verbindung mit einer zuvor festgelegten Strategie mit Farbausgabesystemen Kosten sparen lassen.

Im Jahr 2004 beobachtete IDC einen starken Anstieg bei den Unternehmensinvestitionen in die Farbausgabe, was zu einem Anstieg der Verkaufszahlen von 89 Prozent bei Farblaserdruckern und 75 Prozent bei Multifunktionssystemen führte. IDC sagt einen Anstieg auf eine halbe Million Systeme in einigen Ländern bis zum Jahr 2009 voraus.

Die Studie zeigt, welche Abteilungen von der Farbausgabe zu profitieren beginnen. Von den von IDC untersuchten Unternehmen gaben 95 Prozent an, dass ihre Marketing- und PR-Abteilungen in Farbe drucken und daraus hohen Nutzen ziehen. Sie werden gefolgt von den Bereichen Vertrieb (75 Prozent) und Finanzen (45 Prozent) sowie einem Anteil von 40 Prozent der Befragten, die angaben, dass Farbausgabe durch das gesamte Unternehmen hinweg verwendet wird.

Paul Withington, Analyst bei IDC sagt: "Als wir mit den Untersuchungen für die Studie begannen, war klar, dass verschiedene Abteilungen verschiedene Anforderungen haben - ein einzelner Manager, der gelegentlich in Farbe druckt, braucht kein Multifunktionssystem. Aber eine Arbeitsgruppe, die häufig in Farbe druckt wird ein System für höhere Ausgabevolumen benötigen. Wir fanden heraus, dass einige Unternehmen meinen, das auschließliche Drucken in Schwarzweiß könnte durchaus zu einem Umsatzrückgang führen."


Wie man Kosten kontrolliert, statt sie zu bekämpfen

Die Studie betrachtet ebenfalls die Kosten, die durch den Farbdruck entstehen. IDC ist überzeugt, dass Unternehmen Einsparungen realisieren können, indem die Kosten nicht bekämpft werden, sondern mit den folgenden Schritten kontrolliert werden sollten:
  • Maximale Nutzung eines farbfähigen Multifunktionssystems - Es hat das Potential zum produktivsten Ausrüstungsgegenstand im Büro und ist nicht übermäßig teuer in der Anschaffung
  • Auswahl eines einzigen Dienstleisters: Ein Dienstleister reduziert die Outsourcing-Kosten und ermöglicht höhere Einsparungen bei den Kosten pro Seite und den langfristigen Kosten
  • Software-Lösungen - Dokumenten Management Software kann Unternehmen dabei helfen Druckkosten zu kontrollieren und zu steuern

Paul Rowntree, European Product Marketing Manager, Canon Europa meint dazu: "Wir haben herausgefunden, dass die Einführung von Farbausgabe im Büro bei einer ganzen Anzahl von Unternehmen Kosteneinsparungen gebracht hat. Wir haben mit einem Unternehmen gesprochen, das 70 Prozent der Kosten eingespart hat, indem der Farbdruck jetzt im eigenen Haus erledigt wird - eine jährliche Ersparnis von 250.000 Euro."


Der Beschaffungsvorgang

Denjenigen Unternehmen, die den Farbdruck unternehmensweit einführen wollen, empfiehlt IDC ein Vorgehen in sechs Schritten:
  • Durchführung einer Erhebung, um die Druckanforderungen festzustellen
  • Anforderung von mindestens drei Angeboten bei der Ausschreibung
  • Beurteilung der Abteilungsanforderung von Fall zu Fall, um so einzuschätzen welches System angemessen ist
  • Anforderung von Testgeräten für den Vor-Ort-Einsatz. Systeme sollten nicht nur im Showroom getestet werden.
  • Beim Testen sollte eine Liste von Bewertungskriterien berücksichtigt werden, die Geschwindigkeit, Druckqualität, Aufwärmzeit und Bedienungsfreundlichkeit beinhaltet
  • Einführung einer Minimal-Zielgröße für den Projekterfolg. Damit kann das Unternehmen beurteilen, ob die Implementierung erfolgreich war
Artikel von M. Hellmann - Do, 14.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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heise online - Preisvergleich im neuen Kleid


Der vor einem halben Jahr gestartete Preisvergleich bei heise online erscheint seit heute in einer völlig neuen Version, die sich an den Vorlieben und Gewohnheiten der Heise - User orientiert. Die Nutzer von heise online sind es gewohnt, auf jede Meldung unmittelbar öffentlich reagieren zu können. Auch im Preisvergleich besteht jetzt die Möglichkeit, einzelne Produkte und Händler zu bewerten und zu kommentieren. So will Heise dafür sorgen, dass man nicht nur den günstigsten Anbieter für ein bestimmtes Produkt findet, sondern auch den zuverlässigsten.

Ebenfalls neu ist die Übersicht zur Preisentwicklung eines Produkts, mit der ein Käufer abschätzen kann, ob sich ein sofortiger Kauf empfiehlt oder weitere Preissenkungen zu erwarten sind. Ein so genannter Preisagent informiert den Nutzer per E-Mail, wenn ein von ihm vorgegebener Preis für das gewünschte Produkt erreicht wurde. Auffällig sind auch die vergrößerten Übersichtsseiten, mit denen man mit wenigen Mausklicks das gewünschte Ergebnis findet.

Dem Heise-Preisvergleich liegen die Daten von über 1100 Händlern zugrunde. Zu den über 130.000 Produkten sind in der Datenbank rund drei Millionen Preise gespeichert. Die Daten werden den ganzen Tag über aktualisiert.

Die Daten des Preisvergleichs stammen vom österreichischen Anbieter geizhals.at (nicht zu verwechseln mit geizhals.de). Daher findet man neben den auf Deutschland zugeschnittenen Übersichten auch spezielle für Österreich und EU-weite. Für die Produkt- und Händlerbewertung benötigt man einen heise online-Account, der beispielsweise auch für das Schreiben in den Foren oder für die Teilnahme an Umfragen erforderlich ist.

Artikel von M. Hellmann - Do, 14.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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united-domains als dotEU-Registrar akkreditiert


Die united-domains AG ist als einer der ersten Registrare im deutschsprachigen Raum offiziell von der Vergabestelle in Brüssel akkreditiert worden. united-domains ist damit berechtigt, Registrierungen von .eu-Domains im Kundenauftrag bei der Vergabestelle vorzunehmen.

Ab Herbst startet der Einführungsprozess von .eu mit einer Sunrise Period. Innerhalb dieser Phase haben alle Inhaber von "prior rights" (z.B. Marke, Firma, Nachname) die Möglichkeit, ihre .eu-Domains bevorrechtigt zu registrieren.

Ab März 2006 soll dann die sog. Live-Registrierung für die Allgemeinheit beginnen. Die Registrierungsgebühr für eine .eu-Domain beträgt voraussichtlich um die EUR 30,-/Jahr.

Aus einer Meldung der Website Domain-Recht ging hervor, dass die neue .eu (dotEU) Domain immer mehr schwarze Schafe an den vermeintlichen Fressnapf locken. Nach zahlreichen kostenpflichtigen, aber zumeist unsinnigen "Pre Registration"-Angeboten bereiten derzeit Vorregistrierungen nicht akkreditierter Registrare sowie so genanntes "Pooling" der zentralen Verwaltungsstelle EURid heftiges Kopfzerbrechen. Anbieter, die Vorbestellungen meistbietend versteigern (sog. Pooling) droht der Verlust der Akkreditierung.

EURid empfiehlt ausdrücklich, dass sich alle Interessenten an einen der akkreditierten Registrare wenden. Wer sich sorgt, etwas zu verpassen, sollte daher kostenlose Vormerkungsangebote nutzen. Dort fallen Gebühren erst und ausschließlich im Fall einer erfolgreichen Registrierung an.

Artikel von W. Janssen - Di, 12.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Canon stellt neuen iW Publishing Manager Pro vor


Anschließend an die iW Publishing Manager Lösung im letzten Jahr, stellt Canon jetzt die iW Publishing Manager Pro (iWPM Pro) Software vor. Diese Lösung für das Zusammenstellen und Editieren von Dokumenten für den Druckvorgang unterstützt nun noch besser die Produktion von professionellen Marketing-, Vertriebs- und Geschäftsdokumenten. Von der Zeit- und Kostenersparnis durch die einfach zu bedienende Software profitieren vor allem Hausdruckereien, Agenturen oder kleinere Druckdienstleister.

Wer als Druckdienstleister mehr Service bieten möchte und die Produktivität ohne Kompromisse bei der Qualität erhöhen will, findet in iWPM Pro eine leicht zu bedienende Lösung, die das Verbinden von Dokumenten aus einer Vielzahl von Windows-basierten Anwendungen erlaubt. Dazu zählen Microsoft(TM) Word, PowerPoint and Excel, Adobe Acrobat und das IW-Dokumentformat (.IWD) von Canon. Zusätzlich können Datenbankinformationen und gescannte Dokumente einbezogen werden. So wird die Zeit, die mit der Erstellung von Dokumenten verbracht wird, erheblich verkürzt.

Änderungen an einem iWPM Pro Dokument können vom Druckdienstleister oder Kunden in jeder Phase des Produktionszyklus vorgenommen werden, ohne dass dabei das gesamte Dokument neu erstellt oder formatiert werden muss. Dokumente werden standardmäßig im iWD-Format gespeichert, können jedoch auch als TIFF-Bilder oder für Proofing-Zwecke als PDF-Dokument abgelegt werden. So lassen sich unerwünschte Änderungen durch den Empfänger ausschließen.

Für gezielte Direktmailings und One-to-One-Marketing-Aktionen, bietet iWPM Pro die Möglichkeit zum variablen Datendruck, bei dem Kundendokumente einfach mit persönlichen Daten verknüpft werden. Anschließend lässt sich die finale Version direkt auf einem Multifunktionssystem ausgeben. So können professionell aussehende Dokumente für personalisierte Mails auf eine sehr viel flexiblere und schnellere Weise erstellt werden.

Dazu Michael Stock, Product Manager Solutions, Canon Deutschland: "Die iWPM Software reduziert beträchtlich die Zeit, die mit der Zusammenstellung und dem Drucken von Berichten, Projektvorschlägen oder Newslettern verbracht wird und gestaltet den gesamten Prozess der Dokumenterstellung einheitlicher."

Was die Endverarbeitung von Dokumenten angeht, sorgt iWPM dafür, dass nicht nur bei der ersten Erstellung Zeit gespart wird, sondern auch bei jedem erneuten Ausdruck. Im Zusammenspiel mit einem Canon Drucksystem können die verfügbaren Finishing-Optionen jeweils angewählt werden. Einige dieser Funktionen lassen sich für jedes individuelle Kapitel festlegen. Sobald komplett, werden all diese Finishing-Einstellungen - etwa für die Booklet-Erstellung, das Falzen oder das Einfügen von Zwischenblättern und angepassten Kopf- und Fußzeilen - im iWPM Pro-Dokument-Job-Ticket für den zukünftigen Gebrauch abgespeichert.

iWPM Pro ist, laut Hersteller, ideal geeignet für Hausdruckereien, PR- oder Marketing-Agenturen und kleinere Druckdienstleister, die nach flexiblen Lösung zu einem bezahlbaren Preis suchen. iWPM Pro ist ab sofort erhältlich.

Artikel von W. Janssen - Di, 12.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Registrare fordern von der ICANN schnellere Zulassung für TLDs


Hoch her ging es am Wochenende bei dem ICANN-Treffen in Luxemburg. "Neue Adresszonen für die so genannten Top Level Domains (TLD) zu bekommen, sei zu langwierig, zu kompliziert und zu teuer", hieß es von genervten TLD-Registries auf dem Treffen. So hat beispielsweise der Betreiber der geplanten Adult-Zone.xxx, ICM Registry, bislang 1,5 Millionen US-Dollar ausgeben müssen und hat immer noch keine Entscheidung von der ICANN. "Alleine in der Zeit, in der wir auf die Entscheidung für .xxx warten, haben wir 500.000 US-Dollar verbraten", klagte Stuart Lawly, Vorsitzender der ICM.

Die ICM Registry war im ersten Anlauf der Bewerbungsrunde (2000) gescheitert und hatte sich auf eine zweite Runde vorbereitet. "Wir haben eine Menge in juristische Beratung gesteckt, wir sind um den Globus gereist, um mit Regierungen, Strafverfolgern, Kinderschutzorganisationen zu sprechen und Lobbyisten anzuheuern, die uns die Türen in Washington aufgemacht haben", so Lawly weiter. Auch Ray Fassett, Vizepräsident bei der ebenfalls neuen .jobs-Registry klagte sein Leid. Fassett arbeitet seit 1996 an der .jobs-Idee und kommt nicht weiter. "Wenn dann die Ausschreibung mal startet, muss man vorbereitet sein, denn innerhalb der dann laufenden 90-Tage-Frist von Null auf Hundert zu beschleunigen ist kaum möglich", sagte Fassett.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass die beträchtlichen Kosten eine erhebliche Marktzutrittsbarriere darstellen. "Das können sich nur noch große Unternehmen leisten, dabei sollten Domains eine Gebrauchsware sein", verdeutlichte der europäische ALAC-Vertreter Vittorio Bertola. Wie stark sich ICANN prinzipiell in die Registry-Regeln einmischen soll, wurde in Luxemburg kontrovers diskutiert. "Das Konzept vom Sponsorship durch eine bestimmte Branche oder Nutzergruppe ist künstlich und dumm", meinte Ross Rader vom kanadischen Registrar Tucows. "Wir wollen mehr Wettbewerb auf der Ebene der Registries", forderte Rader, "mehr Produkte, bessere Produkte und billigere Produkte."

Die Vertreter innerhalb der ICANN (wie Geschäftsnutzer, Markenvertreter und ISPs) möchten dagegen nur Spezialdomains, denn diese böten eher einen Mehrwert und brächten nicht so viele Cybersquatting- und Cybercrime-Probleme, hieß es auf dem Treffen.

Manager Olof Nordling von der ICANN beteuerte: "Bei der ICANN werde hart an einem Standardverfahren gearbeitet." Die übrigen Vertreter sahen dies allerdings etwas anders: Wenn die ICANN bei den Registraren zunächst anfragt, ob die Fragen im eigentlichen Fragekatalog richtig gestellt sind, wird es nie zu einer raschen Klärung kommen.

Auch im Februar auf dem Weltgipfel für Fragen in der Informationsgesellschaft (WSIS), wurde die ICANN hart angegriffen. Damals hieß es: Wer regiert das Internet? Wer reguliert Sachverhalte? Wer bestimmt die technischen Strukturen und Standards? Oder wer entscheidet über Internet-Adressen? Warum gibt es nicht mehr neue Top Level Domains? Warum ist die Zahl der Rootserver auf 13 beschränkt? Warum stehen alle Rootserver in den Industrieländern?

"Für das Internet gibt es keine völkerrechtlichen Verträge, es funktioniere vielmehr in einem totalen rechtlichen Vakuum", das beklagten damals mehrere Vertreter verschiedener Regierungen. Brasiliens Vertreter kritisierte, dass man Entscheidungen in der Netzverwaltung umzusetzen habe, als würde ein internationaler Vertrag mit bindender Wirkung ausgehandelt. "Wir sollten das bestehende System nun nicht radikal und über Nacht umbauen", sagte der UN-Vertreter der indischen Regierung, Debabrata Saha. "Aber nur weil die Verwaltung in der jetzigen historisch bedingten Variante in der Vergangenheit funktioniert habe, könne man notwendige Reformen nicht aufhalten."


Artikel von W. Janssen - Mo, 11.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Hitachi - Notebook-Festplatte mit 120 GByte


Hitachi bringt ab August eine Notebook-Festplatte auf dem Markt, die bis zu 120 Gigabyte Speicherkapazität hat und sehr stromsparend ist. Die Platte nennt sich Travelstar 4K120, die es dann in Speichergrößen von 40, 60, 80, 100 und 120 GByte geben soll. Die Travelstar 4K120 unterstützt als erste 2,5-Zoll-Festplatte das "AV Streaming Command Set", womit sie gerade für Notebooks und digitale Videorekorder besonders geeignet ist, so der Hersteller.

Bei einer Speicherkapazität von 120 GByte arbeitet die Travelstar 4K120 mit 4.200 Umdrehungen pro Minute. Der Stromverbrauch liegt bei maximal 0,65 Watt im Schreiben und sinkt im Low-Power-Modus auf 0,35 Watt und im Stand-by-Modus auf 0,15 Watt. Der geringere Stromverbrauch sorgt dabei zusätzlich für eine geringere Betriebstemperatur der Festplatte.

Die Umsetzung dieser Zustände wird laut Hitachi durch eine neue Technik mit dem Namen: "Hitachi Voltage Efficiency Regulator" (HiVERT) realisiert. HiVERT wird hier mit anderen Stromüberwachungsmechanismen kombiniert und kann den Stromverbrauch von elektrischen Schlüsselkomponenten bei Festplatten um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Laut Hitachi hat die Travelstar 4K120 auch eine schnellere Schreib-Lese-Geschwindigikeit als andere vergleichbare Festplatten. So soll die durchschnittliche

- Latenzzeit bei 7,1 ms,
- Lesezeit bei 11 ms, und
- Schreibzeit bei 13 ms

liegen.

Die maximale kontinuierliche Datentransferrate liegt laut Hersteller bei 380 MBit/s. Die Platte wird per ATA-6 (Ultra-DMA 5) mit 100 MByte/s angeschlossen. Je nach Kapazität wiegt die Platte 95 oder 99 Gramm. Preise wurden bisher noch nicht genannt.

Artikel von H. Gaerber - Mo, 11.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Skype Plugin jetzt auch für IE und Outlook


Jetzt sollen auch Kunden des Internet-Telefonie-Dienstes Skype, die die Windows-Software 'Outlook' oder den Browser 'Internet Explorer' (IE) benutzen, über Skype von PC zu PC telefonieren können. Dafür sorgt ein neues Plug-in.

Der VoIP-Anbieter hat in einer Betaversion zwei Plug-ins vorgestellt. Auf der Entwicklerseite 'Share Skype' können Programmierer und Tester, die die offen nutzbare Skype-Schnittstelle (Application Programming Interface, API) nutzen, die Betas herunterladen, einpflegen und testen. Das soll eine direkte Internettelefonie auch für Nutzer von IE und Outlook ermöglichen.

Nach Mitteilung von Skype funktioniere die Anwendung dann direkt aus den Windows-basierten Programmen heraus. Für Mac und Linux gibt es bereits Anwendungen, die Telefonie funktioniert auch mit Firefox oder Opera. Beim IE-Plug-in können Nutzer sogar während des Surferns über eine eigene Toolbar mit anderen Skype-Nutzern telefonieren, indem sie eine dort angezeigte Nummer direkt anwählen. Außerdem können sich die Entwickler mit der Funktion beschäftigen, so genannte 'Call to'-Links in Websites direkt aufzurufen und auf diese Weise ein Telefonat zu starten; ein Wechseln zwischen Surfen und Telefonieren soll im IE über die rechte Maustaste anzusteuern sein.

Bis jetzt sind aber auch folgende "Unvollkommenheiten" bekannt: Die Icons sind nicht ausgereift und es gibt noch Sprachprobleme. Die Tester sollten auch mit Problemen beim Deinstallieren von Skype rechnen, sobald sie die Windows-Plug-ins eingeschaltet haben
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 09.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
Quelle: silicon.de  Quelle: silicon.de
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Privates Surfen am Arbeitsplatz kann Kündigungsgrund sein


Privates surfen auf Pornoseiten während der Arbeitszeit kann zu einer fristlosen Kündigung führen. Der Bundesgerichtshof (2 AZR 581/04) entschied nun, dass vor einer Entlassung eine Gesamtabwägung der Umstände stattfinden muß. Die obersten Arbeitsrichter verwiesen den Rechtsstreit zwischen einem entlassenen Mitarbeiter des Chemieunternehmens BASF und seinem Arbeitgeber an das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz zurück.

Auch wenn kein ausdrückliches Verbot bestehe, verletzten Mitarbeiter mit einer intensiven Privatnutzung des Internets während der Dienstzeit ihre arbeitsvertraglichen Pflichten, erklärte das Gericht. Wenn ein Arbeitnehmer auf Pornoseiten zugreife gelte dies in besonderem Masse. “Diese Pflichtverletzung kann ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses sein.“

Im konkreten Fall hatte der entlassene Mitarbeiter eingeräumt, während der Arbeitszeit auf Pornoseiten zugegriffen zu haben, ohne allerdings zu wissen, dass die Benutzung des Internets nur zu dienstlichen Zwecken gestattet war. Seiner Ansicht nach hätte zunächst eine Abmahnung genügt.

Das Landesarbeitsgericht muss nun in einem neuen Verfahren klären, in welchem zeitlichen Umfang der Kläger durch das surfen in Internet seine Arbeitsleistung nicht erbrachte, welche Kosten dadurch entstanden sind und ob das Verhalten einen Imageverlust für den Arbeitgeber bedeutete. Offen blieb, ob eine vorherige Abmahnung nötig war und ob unter Berücksichtigung einer langen Beschäftigungsdauer eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses unverhältnismäßig sei.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat klare Regeln für die Nutzung des Internets am Arbeitsplatz gefordert. Es müsse eindeutig definiert sein, was erlaubt sei und was nicht, sagte Lothar Schröder vom ver.di-Bundesvorstand. Immer wieder würden Beschäftigte abgemahnt oder gekündigt, ohne dass im Unternehmen zuvor kommuniziert worden sei, dass dies vom Arbeitgeber als Fehlverhalten betrachtet werde.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 09.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - Frauenquote im Internet steigt


Die Frauenquote im Internet steigt. Das schließen die Marktforscher von Fittkau & Maaß aus ihrer W3B - Teilstudie "Internet - Zielgruppe: Frauen". Die Studie wurde in der Zeit von April 2005 bis Mai 2005 durchgeführt und dabei wurden insgesamt etwas mehr als 100.000 Internet-User befragt.

Vor fünf Jahren waren noch drei Viertel aller Internet-User männlich. Nun haben die Frauen mit etwa 46 Prozent fast gleichgezogen. Die Verteilung ist allerdings nicht in allen Altersgruppen gleich. So liegen weibliche User bei den Teens und Twens sogar in Führung, während sie in der Altersgruppe über 50 Jahre auf gerade einmal 30 Prozent kommen. Laut Studie haben weibliche Surfer bei der Internet-Nutzung ähnliche Ziele wie Männer, doch ihr Nutzerverhalten unterscheidet sich zu den Männern erheblich.

Wie im normalen Leben auch, bummeln Frauen online ebenso gerne. Sie besuchen häufiger Shopping-Seiten, kaufen aber seltener ein als Männer. Frauen sind meist vorsichtiger bei Zahlungen mit Kreditkarte (30 Prozent Frauen zu 46 Prozent Männer) und tummeln sich lieber in Shops von Versandhäuser wie Otto oder Tchibo, während Männer Online-Plattformen wie Amazon oder eBay bevorzugen.

Während Männer wesentlich häufiger auf Politik-Webseiten zu finden sind, favorisieren Frauen mehr Themen-Seiten wie Schönheit oder Gesundheit. Portale mit Musik-Angeboten werden in etwa gleich oft besucht.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 08.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internettelefonie für Globetrotter


Über das Internet via Voice-over-IP zu telefonieren ist gewiss eine tolle, zukunftsorientierte Angelegenheit, die nebenbei in den meisten Fällen zudem noch kostengünstiger ist, als über das Festnetz zu „plaudern“. Und auf komfortable Festnetz-Leistungen wie einem Schnurlostelefon braucht man auch bei VoIP nicht mehr zu verzichten. Bislang schreckten die immensen Preiskosten für ein WLAN-IP-Telefon die User allerdings zurück. Das Kölner Unternehmen Heppner EDV schafft jetzt Abhilfe.

Schnurlose Voice-over-IP-Telefone via Wireless Lan gab es bislang nur in einem teuren Preissegment von 300 Euro und mehr. Bereits auf der CeBit 2005 wurde eine deutlich günstigere Alternative vorgestellt.

Mit dem WLAN-IP-Telefon F1000 der Firma UT Starcom stellt das Kölner Unternehmen Heppner EDV ab sofort ein Gerät in seinen Online-Shop, das mit einem moderaten Preis von unter 200 Euro daherkommt. Damit ist es auch für alle Globetrotter, die viel unterwegs sind, eine wirkliche Alternative. Überall dort, wo es die so genannten Hotspots gibt, kann der User so preiswert oder sogar kostenlos über das Internet telefonieren. Denn das F1000 ist bereits erfolgreich von den VoIP-Providern wie Sipgate.de, Web.de und anderen Internet-Telefonie-Anbietern getestet worden.

F1000 UT Starcom

Technische Daten:
- 802.11b
- VOIP Unterstützung
- SIP
- DHCP

Gesprächsfunktionen:
- Gesprächsannahme / Wahlwiederholung / Stummschaltung
- Anklopfen
- Gesprächsweitergabe
- Gesprächsweiterleitung
- Gespräch halten

IP Protokolle:
- RTP RFC 1889 / RTCP RFC 1890
- SDP RFC 2327
- SAP
- SIP RFC 3261, 3264, and 3515
- DHCP
- DTMF RFC 2833
- TFTP
- PPPoE in Vorbereitung!
- 64 and 128 bit (WEP) Verschlüsselung

WPA in Planung!
Anmeldung nur an freien Hotspots, wo keine separate Anmeldung notwendig ist!

Sprachqualität:
- Codec G.711, G.729a/b
- CNG
- VAD

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Seite Heppner EDV.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 08.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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dotEU - Warnung vor neuen Abzock-Angeboten!


Aus einer Meldung der Website Domain-Recht geht hervor, dass die neue .eu (dotEU) Domain immer mehr schwarze Schafe an den vermeintlichen Fressnapf locken. Nach zahlreichen kostenpflichtigen, aber zumeist unsinnigen "Pre Registration"-Angeboten bereiten derzeit Vorregistrierungen nicht akkreditierter Registrare sowie so genanntes "Pooling" der zentralen Verwaltungsstelle EURid heftiges Kopfzerbrechen.

Wie bereits gemeldet , hat EURid Mitte Juni pünktlichst mit der Akkreditierung der ersten .eu-Registrare begonnen. Eine Handvoll von nicht-akkreditierten Registraren nahm dies zum Anlass, öffentlich mit der Entgegennahme von Vorregistrierungen für .eu-Domains zu werben. Es gilt jedoch unverändert, dass eine verbindliche Anmeldung der neuen Domains derzeit noch nicht möglich ist. Insbesondere für nicht-akkreditierte Registrare ist ein Zugriff auf das spätere, automatisierte Registrierungssystem unmöglich. Auch EURid selbst nimmt weder jetzt noch irgendwann später Registrierungen entgegen, da
dies in den Verträgen mit der EU-Kommission ausgeschlossen wurde.

Ferner warnt EURid vor so genanntem "Pooling". Bei diesem neuartigen Phänomen sammeln mehrere Domain-Registrare gemeinschaftlich die Vorregistrierungen ihrer Kunden ein, um dann später den ersten Platz in der Warteliste (also nicht die Domain!) an den Höchstbietenden zu versteigern. Dies ist ein klarer Bruch der EU-Verordnungen, wonach jeder Registrar die Registrierungen in der Reihenfolge ihres zeitlichen Eingangs an EURid weiterleiten muss. Den teilnehmenden Registraren (und damit den Kunden) drohen drastische Konsequenzen vom Ausschluss der Einsendung ihrer Vorregistrierungen bis hin zum Entzug ihrer Zulassung.

EURid empfiehlt ausdrücklich, dass sich alle Interessenten an einen der akkreditierten Registrare wenden. Wer sich sorgt, etwas zu verpassen, sollte daher kostenlose Vormerkungsangebote nutzen, wie sie zum Beispiel dotEU.info anbietet. Dort fallen Gebühren erst und ausschließlich im Fall einer erfolgreichen Registrierung an.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 08.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Rambus - XDR2-Speicherchip soll 2007 kommen


Auf seinem -Developer Forum- in Japan hat Rambus seine XDR-2-Interface-Technologie vorgestellt, die ab sofort lizenzierbar ist. Zwar haben mehrere Speicherchip-Hersteller, wie etwa Toshiba, Samsung oder Elpida, nach eigenen Angaben bereits die Serienfertigung von XDR-DRAM-Speicherchips aufgenommen, doch sind damit bestückte Produkte noch nicht im Handel. Das hält Rambus offenbar nicht davon ab, schon mal den Nachfolger XDR2 anzukündigen.

Die neuen Speicher eignen sich vor allem für 3D-Grafikanwendungen und Netzwerkinfrastrukturen (Router und Switches). Rich Warmke, Director Product Marketing von Rambus, rechnet damit, dass die ersten XDR-2-Produkte ab 2007 verfügbar sein werden. Die Datenübertragungsrate erreicht laut Rambus 8 GHz und darüber. Damit können die mit XDR-2-Interfaces ausgestatteten Speicher die Daten fünfmal schneller als derzeitige GDDR3-ICs übertragen. Die neue Technologie basiert auf Funktionen wie Micro Threading, Adaptive Timing und Transmit Equalization.

Zunächst größter Abnehmer von XDR-DRAMs dürfte Sony sein, um sie zusammen mit Cell-Prozessoren in die Playstation 3 einzulöten. Dort arbeiten XDR-Chips mit 400 MHz, was Rambus wegen ihrer Achtfach- (ODR-)Datentransfertechnik "3,2 GHz" nennt. Die von Samsung zurzeit hergestellten x8-Chips mit acht Datenleitungen bringen also eine Datentransferleistung von 3,2 GByte/s - so viel wie ein komplettes PC3200/DDR400-Speichermodul.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 08.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Mehr Tempo für hochwertige Scans: Canon DR-7580


Canon erweitert sein Angebot an Dokumentenscannern um den DR-7580 - einen kompakten A3 Graustufen-Scanner, der auch größere Belegmengen schnell erfasst. Der Neuzugang bietet hohe Scan-Geschwindigkeiten ohne Kompromisse bei der Bildqualität einzugehen. Als zuverlässige High-Speed Scanlösung mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis rechnet sich sein Einsatz für kleine und mittlere Betriebe mit hohem Belegaufkommen genauso wie für Großunternehmen.

Der DR-7580 arbeitet mit einer Scan-Geschwindigkeit von bis zu 75 Seiten pro Minute bei einer Auflösung von 200 dpi sowohl im Schwarz-Weiß- als auch im Graustufen-Modus. Ausgelegt auf ein tägliches Volumen von durchschnittlich 10.000 Scans, verarbeitet der DR-7580 auch größere Dokumentenmengen in kurzer Zeit automatisch. Für den effizienten Ablauf sorgt dabei die eigenständige Erkennung gehefteter Dokumente und eine Ultraschall-Doppelblattkontrolle, die den Scanvorgang bei einem Einzugsfehler unterbricht.

Scannen ohne Zeitverlust

Mit dem DR-7580 kann das zeitaufwändige manuelle Durchsehen und Ausrichten der Seiten vor dem Scanvorgang entfallen: Der Scanner erkennt automatisch die Ausrichtung der Buchstaben auf dem Papier und richtet die Belege richtig zur korrekten Darstellung auf dem Bildschirm aus. Für konstant gute Bildqualität sorgt ein automatischer Weißabgleich nach jedem Scan eines
Stapels.

Clevere Bilderfassung mit Canon CapturePerfect 3.0

Der DR-7580 wird mit der Canon CapturePerfect 3.0 Software ausgeliefert mit der sich besonders einfach mehrseitige Dateien erstellen, Seiten hinzufügen, löschen oder in ihrer Reihenfolge ändern lassen. Die Software ermöglicht ebenfalls verschiedene Scan-Optionen wie Stapelverarbeitung, Scan-to-Mail und Scan-to-Print. Ein ISIS Twain Treiber sorgt dafür, dass der DR-7580 im Zusammenspiel mit nahezu allen DMS-Applikationen eingesetzt werden kann.


Zubehör zum Zählen und Markieren

Der DR-7580 verfügt standardmäßig über ein integriertes Software-Zählwerk, das durch ein Hardware-Zählwerk optional ergänzt werden kann. Ebenfalls als Zubehör erhältlich ist ein Imprinter, der die gescannten Dokumente mit einem kurzen Text mit bis zu 32 Zeichen markiert, über die nachvollziehbar ist, wann welche Belege von wem abgespeichert worden sind. Ein optionaler Endorser kann die Belege mit einem individuellen Stempel sowie einer achtstelligen Zahl versehen.

"Die Einführung des DR-7580 unterstreicht das Engagement von Canon im Scanner-Markt - vom Workgroup Segment bis zu Scan-Lösungen für mittlere Dokument-Volumen. Der neue High-Speed Scanner erhöht die Produktivität am Arbeitsplatz und lässt den Anwender von einer hervorragenden Bildqualität und dem neuartigen Papiereinzug-System profitieren, mit dem das Auftreten von Papierstaus verringert wird. Zusammen mit dem DR-9080C und dem kürzlich vorgestellten DR-5010C kann Canon ein gut ausgewogenes Produktsortiment für A3-Einzugsscannner bieten", so Markus Fleischer, Sales Manager Dokumentenscanner, Canon Deutschland.

Artikel von H. Gaerber - Do, 07.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google Toolbar für Firefox


Auf der Website marketingman.de ist zu lesen, dass Google zum 07. Juli 2005 offiziell das Release der Toolbar-Version für den Firefox ankündigen wird. Die offizielle Presseerklärung zu dieser Ankündigung erfolgt am 06. Juli 2005. Woher diese Information stammt, ist auf der Website nicht zu erfahren. Ebenso sagt die Meldung nichts darüber aus, ob die Toolbar dann auch für das deutschsprachige Web verfügbar sein wird.

Bisher war die Google Toolbar lediglich für den Internet Explorer ab der Version 5.0 und höher, aber nur für das Microsoft-Betriebssystem verfügbar. Mit der angekündigten Toolbar-Version für Firefox soll sich das nun ändern. In der Firefox-Version sollen sowohl Nutzer des Betriebssystems MacOS ab Version 10.2, als auch Linuxfans ab der Version 8.0 in den Genuss der Zusatzfunktionen kommen. Mit dem Release würde Google seinem Konkurrenten Yahoo folgen, der bereits seit geraumer Zeit eine Such-Toolbar für den Firefox Browser (ebenfalls für die Betriebssysteme Windows, MacOS und Linux) herausgebracht hat.

In letzter Zeit hat es einige Gerüchte um Google und Firefox gegeben. Nach dem Google-Einkauf des Firefox-Entwicklers Ben Goodger wurden Spekulationen laut, Google würde Firefox übernehmen wollen. Beinahe schon als offizielle Bestätigung der Übernahmepläne wird die Bekanntgabe von Google-Sprecher Steve Langdon gesehen, Ben Goodger könne ca. 50% seiner bezahlten Arbeitszeit für die Mozilla Foundation abzweigen. Selbst Spiegel Online hatte spekuliert, dass Googles Engagement für den Firefox ein Anzeichen dafür ist, Microsoft und dem Internet-Explorer Paroli bieten zu können.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 04.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Goggle und Yahoo Map jetzt mit API


Die beiden Suchmaschinen-Betreiber Google und Yahoo haben jetzt eine Programmier - und Anwendungsschnittstelle für ihre digitalen Kartendienste zur Verfügung gestellt. Mit de Funktionen der API können die Karten künftig auch in andere Anwendungen eingebunden werden.

Die Google Maps-API ermöglicht es Webmastern mittels Java Script Karten in ihre Websites einzubinden. Auf der angezeigten Karte ist das Google-Logo, ein Link zum Unternehmen und künftig möglicherweise auch Werbung zu sehen.

Die Yahoo Maps-API basiert auf der Smartview Technologie des Unternehmens. Entwickler können damit speziell angepasste Karten erstellen und eigenen Content darüber legen. Dies könnten beispielsweise Anzeigen von geöffneten Geschäften, Wettervorhersagen oder Veranstaltungshinweise sein.

Artikel von R. Hallenbach - So, 03.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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GEMA fordert Provider zu Sperrung von P2P-Websites auf


42 deutsche Zugangsprovider erhielten von der deutschen Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) die anwaltliche Aufforderung, den Zugang zu den Websites Eselfilme, Goldesel, Saugstube, Audio-Esel und Power-Portal zu sperren. Bei diesen handelt es sich um Portale, die Links zum Herunterladen von Film- und Musikdateien über das P2P-Tauschbörsen-Protokoll eDonkey bereitstellen.

Viele Server von eDonkey-Linkseiten stehen im Ausland und sind somit im Falle von Urheberrechtsverletzungen für die deutsche Justiz nur schwer zu erreichen. Die GEMA beruft sich nun auf eine Informationsrichtlinie der EU aus 2001 in Verbindung mit dem deutschen Urheberechtsgesetz und verlangt, dass die Zugangsprovider urheberrechtsverletzende Homepages sperren. Nach Ansicht der GEMA sei dies einfach durch eine Manipulation des DNS-Systems zu erreichen: "Der DNS-Server des jeweiligen Zugangsproviders kann so konfiguriert werden, dass Anfragen von Endnutzern nicht an den richtigen Server, sondern an eine ungültige oder eine andere vordefinierte Seite weitergeleitet werden." Der GEMA und ihren Anwälten scheint nicht bekannt zu sein, dass sich derlei Sperrungen durch die Surfer leicht umgehen lassen, indem sie auf einen anderen als den vom Provider standardmäßig vorgegebenen DNS-Server zugreifen.

Die Provider wurden aufgefordert, bis zum 25. Juli eine Unterlassungserklärung mit einer Vertragsstrafe von 100.000 Euro zu unterzeichnen und die geforderten Sperren umzusetzen.

Einige Provider wie z.B. Strato haben bereits angekündigt, dass sie die Unterlassungserklärung nicht zu unterschreiben werden. Michael Frenzel, Sprecher des Providers 1&1, bezweifelte, dass die Sperrung technisch funktioniere und erklärte weiter: "wir dürfen doch unseren Kunden nicht einfach Web-Inhalte vorenthalten". Um die Rechtslage zu klären wird sogar erwogen, die Sperrungsaufforderung mit einer negativen Feststellungsklage zu kontern.

Artikel von R. Hallenbach - So, 03.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Vodafone plant mit MSN Mobil-Instant Messaging


Aus einer Mitteilung von Microsoft geht hervor, dass Vodafone zusammen mit MSN ein mobiles Instant Messaging anbieten wird. Damit sollen dann schriftliche Echtzeit-Kommunikationen zwischen Handy und PC möglich sein. Die Nutzer werden zukünftig von unterwegs feststellen können, ob ihr "Gesprächspartner" am PC online ist. Wie es heißt, soll dieser Dienst bis zum Ende des Jahres 2005 in ..."einigen europäischen Ländern"... verfügbar sein.

Die Abrechnung der Übertragungskosten soll nach dem Prinzip "Calling Party Pays" erfolgen, dass heißt, der Initiator eines Messaging-Vorgangs übernimmt die Kosten. Bei Vodafon erfolgt die Abrechnung, wie üblich, über die Prepaid-Karte bzw. über die monatliche Telefonrechnung. Wie die Kosten abgerechnet werden sollen, wenn ein PC-Nutzer die Kommunikation in Gang setzt, wurde noch nicht genau bekannt. Es heißt nur: MSN-Nutzer werden dazu ein "Dienst-Paket" erwerben können.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 01.07.2005
Rubrik: Computer / Internet
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M-Payment - Payray und Schmidtlein GbR abgemahnt


Seit die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) die Regelungen im Dialer Bereich verschärft hat, suchen vor allem die fragwürdigen Seitenbetreiber neue Wege, um weiterhin dem Internet-User ihre teuren Dienste anbieten zu können. Fündig geworden sind die ehemaligen "0190er-Dienstleister" nun im M-Payment - Zahlungs- und Authentifizierungsverfahren.

Hier nun sieht die Firma Andawari GmbH aus Braunfels einen eindeutigen Verstoß gegen ein Patent, das ihr am 27. Mai 2004 zugesprochen wurde. Andawari hat deshalb heute zwei Seitenbetreiber: "MIDRAY GmbH" (Klingeltöne) und die "Andreas und Manuel Schmidtlein GbR (vornamen.de und landkarte.de) abgemahnt. Andawari drängt auf die Einstellung des Bezahldienstes und fordert die Anbieter auf, sämtliche bislang erwirtschafteten Einnahmen aus diesem Bezahlverfahren offen zu legen.

In den letzten Wochen war bekannt geworden, dass vornehmlich auch Kinder (wie auf hausaufgaben.de - deren Inhaber die Andreas und Manuel Schmidtlein GbR ist), durch das M-Payment Verfahren zu Dauerabonnements genötigt werden. Den Kindern und Besuchern wurde dort suggeriert, dass sie für einen Euro einen 3-Tage-Zugang (als Abo) bekommen können. Wer dann aber das M-Payment Verfahren via Handy durchgeführt hat, sah sich mit einem Monatsabonnement über 29,95 Euro konfrontiert, das nur innerhalb der nächsten 3 Tage per Post oder E-Mail wieder gekündigt werden konnte.

"Seitenbetreiber mit fragwürdigen Geschäftsmethoden bringen eigentlich gute Bezahlverfahren in Verruf, so wie mit den 0190er Nummern geschehen", war von Andawari zu hören. "Wir lassen nicht zu, dass unser Patent mit einem negativen Makel belegt wird und fordern alleine deshalb schon Schadensersatz". Die Schadensersatzzahlungen von diesen Firmen will Andawari aber nicht für sich verbuchen, sondern spenden. "Die Ausgleichszahlungen, die wir von diesen Firmen erstreiten, kommen dem Interessenverband Deutsches Internet e.V. (IDI) zugute", heißt es weiter. Unter dem Dach des IDI laufen unter anderem Angebote wie computerbetrug.de oder dialerhilfe.de .

Wie das patentierte Authentifizierungsverfahren von Andawari funktioniert, zeigt Andawari auf der Website seines Quelltext-Validators "Validome.org". Das System ist so genial wie einfach:

Der Kunde wählt im Internet ein Produkt bzw. Dienstleistung, das er kaufen bzw. in Anspruch nehmen möchte und aktiviert einen "Kaufen-Button". Danach erhält der Kunde eine zweite Seite mit der Aufforderung, seine Handy-Nr. in das auf der Seite befindliche Formularfeld einzugeben. Im Schritt 3 erhält der Kunde dann auf seinem Handy eine SMS mit einer Authentifizierungsnummer, die er dann ebenfalls auf der Webseite eingeben muss. Damit ist dann die Authentifizierung abgeschlossen und der Kunde erhält die Ware oder Dienstleistung.

Das gleiche Verfahren funktioniert auch mit dem normalen Telefon. Hier allerdings wird der Kunde angerufen und hat die (auf der Webseite) angezeigte Authentifizierungsnummer mit der Telefontastatur zu bestätigen.



Ähnlich klingt auch der Ansatz des Verfahrens Payray, dass von dem Anbieter Midray genutzt wird: "Durch Angabe der Mobilfunknummer wird während des Bezahlvorganges ein PIN-Code auf das Mobiltelefon geschickt. Dieser wird in das auf der Website mit den entsprechenden Inhalten vorgesehene Feld eingetragen und die Bezahlung erfolgt über die Mobilfunkrechnung". Allerdings geht Payray noch einen entscheidenden Schritt weiter, was das System für Angebote wie vornamen.de besonders interessant macht: "Bei Prepaid-Kunden wird der Betrag vom Guthaben abgebucht.

Auf der Seite Golem.de ist die erste Stellungnahme von Payray zu lesen. Hier heißt es: "Mittlerweile hat sich Midray gegenüber Golem.de zu den Vorwürfen geäußert. Dabei gab man sich selbstbewusst und verweist darauf, das auch andere Systeme im Markt sind, die in Bezug auf das Patent sehr ähnlich funktionieren und offenbar bislang nicht abgemahnt wurden. Zudem bemüht man sich um Abgrenzung von anderen Anbietern, denn bei den über Payray abgerechneten Abonnements werden Kunden im Intervall der Abrechnung, z.B. alle drei Tage, über die Abbuchung informiert. Das Abo selbst kann jederzeit gekündigt werden; sollte der Nutzer eine Prepaid-Karte nutzen, so wird das Abo zudem automatisch beendet, sobald die Karte kein Guthaben mehr aufweist. Andere Anbieter handhaben dies mitunter anders."

Artikel von M. Hellmann - Do, 30.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Nach Google startet auch Yahoo personalisierte Suche


Wir hatten bereits darüber berichtet, dass der Suchmaschinen-Betreiber Google seinen Nutzern nun eine personalisierte Suche anbieten will. Auch der Konkurrent Yahoo Deutschland startet nun eine persönliche Internet-Suche, die es dem Nutzer ermöglichen soll, Ergebnisse zu kommentieren oder mit anderen zu teilen.

Nach Angaben von Yahoo soll "Mein Web 1.0" es auf einfache Weise erlauben, Online-Informationen zu finden, sie zu speichern und Arbeitskollegen oder Freunden zugänglich zu machen. Suchergebnisse können dabei mit Kommentaren versehen werden. Ein Versenden via E-Mail oder Yahoo-Messenger ist ebenfalls möglich und die Ergebnisse können auch als RSS-Feed verfügbar gemacht werden

Die neue Search-Engine wird von einer eigenen Benutzeroberfläche begleitet und bietet dem User die Möglichkeit, Suchtreffer in einem individuell erstellten Ordner abzulegen und sie mit einer persönlichen Notiz zu versehen. Er kann außerdem exakte Kopien von jeder beliebigen Website in einem persönlichen Online-Archiv speichern, auf das er auch dann noch Zugriff hat, wenn die Originalseite im Web nicht mehr zur Verfügung steht.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 30.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet - die Chinesen kommen


Bereits mehr als 100 Millionen Chinesen haben einen Internet-Zugang. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Angaben des Vizeministers für die Informationsindustrie Xi Guohua. Wenn die Zahl stimmt, hat China eine Rekordmarke erreicht. Insgesamt aber rangiert das 1,3 Milliarden Volk nach den USA damit auf Platz zwei.

Der Hunger nach Weltinformationen ist in China enorm hoch und ungebrochen. Anfang 2004 wurden "nur" knapp 80 Millionen Internet-Zugänge vermeldet und bis Ende 2005 sollen es ca. 120 Millionen Zugänge sein. Chinas Führungsspitze versucht mit allen Mitteln, die Kontrolle über das Medium Internet zu behalten und bremst dadurch die Entwicklung, ohne sie wirklich aufhalten zu können.

Ein Mittel, um sein unbändiges Volk in Schach zu halten, sieht China in Zensuren per Internet-Filter und haben damit offenbar auch Erfolg. Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universitäten von Harvard und Cambridge (USA) sowie Toronto (Kanada) gelingt es den staatlichen Zensoren tatsächlich, das chinesischsprachige Internet weitgehend von unliebsamen Inhalten frei zu halten. Um dieses Ziel zu erreichen, setzten die staatlichen Stellen neben den technischen Filtern bei Suchmaschinen auch auf gezielte Sperrung von ausgesuchten Websites.

Ein weiteres beliebte Mittel der Zensoren ist auch die Schließung von Internetcafes, sowie die politische Verfolgung kritischer Stimmen. Im Februar 2005 vermeldete die amtliche Narichtenagentur Xinhua, dass nach Angaben der chinesischen Regierung im Jahr 2004 insgesamt 13.000 Internet-Cafés geschlossen werden mussten. Diese seien -angeblich- illegal betrieben worden und hätten sich zumeist in der Nähe von Schulen befunden, so die Erklärung. Die Aktion habe das Ziel gehabt, "ein sicheres Umfeld für junge Menschen in China" zu schaffen, ließ Xinhua verlautbaren.

Die im Herbst 2002 in Kraft getretene "Internet Service Site Business Management Regulations" sehen vor, dass die Betreiber Anzeige erstatten müssen, wenn ihre Kunden subversives Material auf die Rechner holen, es selbst verbreiten oder sonstwie nutzen -- dazu zählen die Behörden unter anderem pornografische Bilder und Gewalt-Videospiele. Strenge Regeln gelten auch im Hinblick auf Minderjährige, die nicht ohne Erwachsene zum Surfen kommen dürfen. Die Internet-Cafés müssen wenigstens 200 Meter von Grund- und Mittelschulen entfernt sein und über Nacht schließen.

Weitere Mittel, um sein Volk vom Internet abzuhalten, sieht die chinesische Führung in drakonische Strafen hinsichtlich öffentliche Meinungsäußerung übers Internet und selbst noch für Rechtsanwälte, die diese Personen gerichtlich vertreten möchten. So haben die chinesischen Behörden einem Anwalt, der Internet-Autoren und Journalisten vor Gericht verteidigt, mit einem einjährigen Berufsverbot bedroht. Die Kanzlei von Guo Guoting in Schanghai sei Ende Februar durchsucht und sein Computer beschlagnahmt worden, berichtete im März 2005 die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Die Entscheidung folge auf Druck der Pekinger Regierung, Guo Guoting daran zu hindern, den bekannten Autor Shi Tao vor Gericht zu vertreten, der in Changsha wegen angeblicher Enthüllung von Staatsgeheimnissen vor Gericht stand. Der Anwalt kritisierte, dass die Definition von Staatsgeheimnissen so vage formuliert sei, dass sie leicht gegen Journalisten oder Autoren verwendet werden könne.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 29.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Musik-Tauschbörsen für Urheberrechts-Verletzungen haftbar


Der Supreme Court, das höchste US-Gericht, urteilte nun, dass Betreiber von Tauschbörsen zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie eine Software bereitstellten, die mehrheitlich zum illegalen Tausch von Musik und Filmen genutzt werde. In dem Verfahren hatte das Hollywood-Studio die P2P-Unternehmen Grokster und StreamCast verklagt.

Ein Bundesgericht und ein Berufungsgericht hatten zuvor entschieden, dass Betreiber von P2P-Tauschbörsen keine Mitschuld an den Urheberrechtsverletzungen gegeben werden kann, die ohne konkretes Wissen der Betreiber von den Benutzern der Tauschbörsen begangen werden. Der Supreme Court geht jedoch davon aus, dass es Grokster und StreamCast klar gewesen sei, dass ihre Tauschbörsen in erster Linie zum Tausch urheberrechtlich geschützter Werke benutzt werden.

Mit diesem neuen Urteil erringt die Musik- und Filmindustrie einen wichtigen Sieg. Die Vorinstanzen müssen sich nun erneut mit der Materie befassen. Schadensersatzklagen der Musik- und Film-Industrie in Höhe von mehreren Milliarden Dollar sind zu erwarten und dürften für die Tauschbörsen Grokster und Morpheus ein baldiges Ende bedeuten.

"Wer eine Vorrichtung verbreitet, die damit beworben wird, dass man damit das Urheberrecht verletzten kann, (...) ist verantwortlich für Urheberrechtverstöße durch Dritte", so Richter David H. Souter in der Urteilsbegründung. Nach Angaben der Musikindustrie sei 90 Prozent des über die P2P-Netzwerke verbreiteten Contents illegal.

Es stellt sich nun die Frage, wie weitreichend die Konsequenzen dieses Urteils sind. So hatte Apple zum Beispiel für seinen iPod mit dem Slogan "Rip, Mix, Burn" geworben. Nahm Apple damit billigend in Kauf, dass der iPod zu Urheberrechtsverletzungen verwendet werden kann? Auch Bram Cohen, der Entwickler des BitTorrent-Protokolls, kann sich nun nicht mehr sicher sein, dass er für die Nutzung seiner Software haftbar gemacht wird.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 28.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Apple führt iPod-Produktgruppen zusammen


Zukünftig wird es wird es nur noch den ausgewachsenen iPod mit Farbdisplay in den Versionen mit 20 GByte für ca. 5.000 Songs und 60 GByte für ca. 15.000 Songs geben, weil Apple seine Produktgruppen iPod und iPod photo zusammengeführt hat.

Die neuen iPods werden dann im Apple Store 299,00 Euro bzw. 429,00 Euro kosten. Sie sind ab sofort im Handel erhältlich. Die iPod U2 Special Edition (339,00 Euro) rüstet Apple ebenfalls mit Farbdisplay aus. Sämtliche Geräte werden mit dem charakteristischen weißen Ohrhörern, einem USB 2.0-Kabel, USB-Netzteil und der iTunes-Software für Mac und Windows ausgeliefert. Wenige Stunden vor Ankündigung hat Apple iTunes 4.9 mit Podcast-Unterstützung veröffentlicht. Um die Podcasts auf bereits vorhandene iPods mit Click lWheel und iPod minis nutzen zu können, ist allerdings ein Firmware-Update unumgänglich.

Vom koreanischen Hersteller AirLogic kommt dieser Tage auch der erste Funkkopfhörer auf Bluetooth-Basis für Apples iPod in den Handel. Die bisher entwickelten iPod-Erweiterungen mit Bluetooth, wie etwa das Set von TEN Technology, sind in Deutschland noch nicht zu haben.

Der so genannte icombi AH10 Kopfhörer wird zusammen mit dem Stereo-Sender icombi AP11 geliefert. Der Hersteller gibt die Reichweite mit rund 10 Metern an. Interessant ist das Funkset vor allem, weil am Kopfhörer Audio-Tasten zur Fernsteuerung des iPod angebracht sind; die Kommandos wie Titelwahl, Lautstärke oder Pause werden mit dem Audio Video Remote Control Profile zum AP11 übertragen, der sie an den iPod weiterleitet.

Anders als analoge Funkmodule, die iPod-Signale zum Beispiel zu Autoradios übertragen, nutzen die AirLogic-Komponenten mit Bluetooth eine digitale und fehlerkorrigierende Funktechnik. Dabei handelt es sich um Bluetooth 1.2, also nach 1.0b und 1.1 die dritte Auflage. Erst ab Bluetooth 1.2 lässt sich in die Module der Spezifikation gemäß das Adaptive Frequency Hopping einbauen. Es handelt sich hier um ein Verfahren, das den Bluetooth-Geräten ermöglicht, in ihrem Funkband bereits anderweitig genutzte Bereiche zu erkennen und diese zu meiden.

Artikel von M. Hellmann - Di, 28.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft integriert RSS-Feed


Die Verarbeitung und Anzeige von RSS-Feeds ist bei modernen Browsern wie dem Apple Safari und dem Mozilla Firefox bereits Standard. Wie nun Microsoft bekannt gab werden das nächste Windows-Betriebssystem Longhorn und der kommende Internet Explorer 7.0 auch RSS-Feeds unterstützen.

Wie eine Sprecherin des Konzerns bekannt gab, glaube Microsoft wirklich daran, dass RSS zukünftig wegweisend sein wird, wie User das Internet benutzen. RSS hat sich mittlerweile als universelles Austauschformat für Headlines von Web-Inhalten etabliert. Dazu zählen insbesondere Nachrichten.

Microsoft wird in Longhorn auch ein Feature namens Simple List Extension integrieren, mit dem der Austausch von Daten wie etwa Terminkalender oder Hitlisten leichter per RSS möglich sein sollen. Für eine schnelle Verbreitung will Microsoft die Technologie unter einer Creative Commons Lizenz anbieten.

Außerdem sollen die RSS-Daten bei Longhorn an einem zentralen Ort gespeichert werden, damit andere Programme auch auf diese zugreifen können. Audios und Videos sollen in Longhorn ebenfalls via RSS organisierbar sein.

Artikel von R. Hallenbach - So, 26.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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M-Payment hat bei Dialer-Seiten Lücken


Das sehr intelligent gemachte System, sich bei Zahlungen via Handy-Nr. zu autorisieren und dadurch die Zahlung per M-Payment auszulösen, hat bei den Dialer-Seiten wie Mainpian noch so seine Tücken: So ist im Heise-Ticker ein Test zu lesen, wonach sich der Bezahl-Link in der URL bei Benutzung mit bestimmten Browsern manuell ändern lässt. Als Beispiel wurde angegeben: "Statt 9,99 Euro alle 3 Tage erhält ein Kunde durch Änderung der angezeigten URL den Zugriff etwa wahlweise auch für 1,99 Euro alle 7 Tage.

Heise schreibt:
Beim Angebot Vornamen.de -- inhaltlich nahezu vollkommen deckungsgleich mit der kostenlosen Seite Vornamen.ch -- beispielsweise reicht es aus, den angezeigten Link http ://hpabo.service-url.de/?tarif=108&account=vnn-10003 in einem einzigen Punkt zu verändern, indem man den String tarif=108 durch tarif=102 oder eine andere beliebige Zahl zwischen 101 und 110 ersetzt. In der dann fälligen SMS wurde uns in einem Test mit dem Browser Firefox der günstigere Tarif bestätigt und der Zugriff auf die Bezahl-Inhalte ermöglicht. Nach Angaben des zuständigen Anbieters Netpayment will Mainpean diese Panne schleunigst beheben.

Nach dem Bericht hat die Panne für den Kunden keine negativen Auswirkungen: Der in der URL eingestellte Tarif und damit der später über die Mobilfunkrechnung tatsächlich erhobene Preis wird per SMS mitgeteilt; der somit möglicherweise niedrigere als eigentlich vorgesehene Preis ist zudem durch Eingabe des übersandten Codes zu bestätigen. Dieser Teil des Systems lässt sich nicht manipulieren.

M-Payment war in dieser Form in der vergangenen Woche etwas in Verruf gekommen. Es wurde bekannt, dass manche Dialer-Betreiber mit dem neuen Autorisierungsverfahren vornehmlich auch Kinder abzocken. So tummeln sich die Berufsabzocker bei Webseiten wie hausaufgaben.de und versuchen, dem User statt einem 3-Tage-Zugang für einen Euro, ein Monatsabonnement für 29,95 Euro unterzujubeln. Wenn der User dieses Abo nicht möchte, dann muss er innerhalb der nächsten 3 Tage per Post oder E-Mail wieder kündigen. Diesen kleinen, aber wichtigen Hinweis hatten die Seitenbetreiber hinter einem zusätzlichen Link versteckt.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 24.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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MSN Toolbar in deutsch verfügbar


Ab sofort steht die MSN Toolbar zur kostenlosen Desktop-Suchmaschine auch in deutscher Sprache zum Download bereit. Die englische Version konnten User bereits ab Mai testen. Beide Versionen laufen ausschließlich unter Windows 2000 und Windows XP im Internet-Explorer ab Version 5.01. Zwar lässt sich die Toolbar nach wie vor nur mit Administrationsrechten installieren, sie lässt sich aber nun auch mit eingeschränkten Rechten nutzen. Per Default indexiert die Suchfunktion grundsätzlich die ganze Festplatte, man kann jedoch detailliert Einfluss nehmen.

Die MSN Desktop-Suchmaschine durchsucht beispielsweise E-Mails von Outlook und Outlook Express samt Anhänge und Kontakten, sowie Favoriten des Internet-Explorers und Dateinamen. Mit den so genannten Booleschen Operatoren und Anführungszeichen für Suchphrasen lassen sich die Anfragen verfeinern.

Die Suche unterstützt Dateitypen wie RFT- sowie DOC-, XLS und PPT-Dokumente in den Versionen ab Office 95. Ebenso werden HTML- und XML-Dateien und ID-Tags von MP3s erfasst. Für ZIP-, CAB- und RAR-Archive, PDF und E-Mail-Clients lassen sich Filter nachrüsten. Dateien von Thunderbird oder Eudora, wie beispielsweise OpenOffice-Dateien, PDF-Dokumenten oder Archiven durchsucht die Toolbar leider nicht.

Neu ist die Integration in die Taskleiste. Gibt man dort einen Suchbegriff ein, öffnet sich ein Popup-Fenster mit einer Trefferliste der gefundenen Dateien. Klickt man auf eines der angezeigten Dateien, öffnet sich das Dokument in der entsprechenden Programm-Anwendung. Sofern der User die Anzeige im Explorer wünscht, kann er dies entsprechend einstellen. Hier hat er dann, wie gewohnt, die Vorschau-Funktion. Fehlende Elemente wie beispielsweise einen Popup-Blocker und Tabbed-Browsing sollen noch nachgerüstet werden.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 24.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Siemens-Handy-Sparte - BenQ-Chef in Deutschland


Nachdem in den Medien öffentlich wurde, dass der taiwanische Elektronikhersteller BenQ einen Teil der Siemens-Handy-Produktion nach Asien verlegen will, hatte die IG Metall dem Siemens-Konzern gedroht, ihre Standort- und Beschäftigungsgarantien einzuhalten. Sollte bis zu Beginn der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen keine schriftliche Zusage für die rund 2000 Beschäftigten gegeben werden, werde die Gewerkschaft die tarifvertraglichen Regelungen hinsichtlich Mehrarbeit und Kürzungen bei Weihnachts- und Urlaubsgeld in Frage stellen, hieß es am Mittwoch.

Die taiwanische Zeitung Economics Daily News hat nun berichtet, Lee sei zu Verhandlungen mit der IG Metall nach Deutschland geflogen. Aus Unternehmenskreisen heißt es jedoch, Lee wolle mit wichtigen Kunden sprechen, so BenQ-Manager Huang Wei-kai. "Das wichtigste nach der Übernahme ist, unser Geschäft in Gang zu bringen." Die Proteste der IG Metall seien nicht der Hauptgrund für die Reise.

Die IG Metall sorgt sich indes um die Sicherheit der Arbeitsplatze in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Arbeitnehmer in den Siemens-Telefonwerken Kamp-Lintfort und Bocholt auf längere Arbeitszeiten bei gleichem Lohn eingelassen. Während der Übernahmeverhandlungen hieß es, Siemens und BenQ wollten jeweils 25 und 20 neue Handy-Modelle auf den Markt bringen. Nach der Übernahme sollten es jedoch nur 35 ... oder sogar deutlich weniger Modelle werden, um damit die Verluste zu senken. Außerdem plant BenQ, mit der Umverteilung weiterer Produktionskapazitäten, weitere Einsparungen. So will BenQ die Produktion in Deutschland künftig von 40 auf 20 Prozent senken. "Die Produktionskosten sind in Deutschland hoch, deshalb werden wir einen Teil nach Asien verlegen", sagte Lee Mitte Juni. "Ich weiß, dass einige Arbeiter protestieren werden, aber der Handy-Markt befindet sich an einem kritischen Punkt. Wenn jemand versuchen sollte, die Reform zu blockieren, werden wir alle Verlierer sein."

Den Schwerpunkt der Produktion will das Unternehmen zukünftig in China setzen. Dort sollen statt zuvor 30 Prozent nun 60 Prozent der Handys hergestellt werden. In Brasilien sollen 20 statt 30 Prozent bleiben. Über das Schicksal der 6000 Siemens-Mitarbeiter, von denen die Hälfte in Deutschland arbeitet, werde das Unternehmen eine Entscheidung im Juni 2006 treffen.

Artikel von H. Gaerber - Do, 23.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Hat Apple iTunes-Technik geklaut ?


Aus US-amerikanischen Medien geht hervor, dass ein Familienunternehmen derzeit versucht, den Vertrieb von Apples Musikmanagement-Software iTunes gerichtlich zu stoppen. Die Firma Contois Music Technology wirft dem Computerhersteller vor, bei der Entwicklung von iTunes auf Techniken zurückzugreifen, für die der Firmeninhaber Dave Contois seit 1999 Patentrechte besitzt.

Laut Klageschrift legt Contois dar, dass er bereits 1995 auf der IT-Leitmesse Comdex und auf der Musikmesse NAMM 1996 ein selbst entwickeltes Interface zum Organisieren und Abspielen von Musikstücken auf Computern und externen Geräten präsentiert hat. Contois führt insgesamt 19 Punkte an, bei denen Apple im Zusammenhang mit der iTunes-Entwicklung gegen seine Patente verstoßen haben soll. Beispielsweise geht es dort um den Vorwurf, die iTunes-Jukebox-Software soll identische Menüstrukturen zur Auswahl von Musikstücken haben. Ebenso soll das Organisationsprinzip für die Zuordnung von Musikstilen, Alben und Interpreten in Contois Patentrechten gesichert sein. Weiterhin soll es um die Idee gehen, über eine Software ausgewählte Songs an einen externen Player übertragen und abspielen zu können.

Als Ursprung des Ideenklau´s führt Contois an, ..."diverse Personen aus dem Apple-Umfeld"... hätten den Präsentationen 1995 auf der IT-Leitmesse Comdex und der Musikmesse NAMM 1996 beigewohnt. Später habe Apple dann Contois Ideen genutzt, um die iTunes-Software zu entwickeln. Contois verlangt deshalb den sofortigen und dauerhaften Auslieferungsstopp der iTunes-Software sowie eine finanzielle Entschädigung.

Geht man nach den Stimmen von Experten, wird die Firma Contois Music Technology wohl wenig Erfolg auf Durchsetzung seiner angeblichen Ansprüche haben. Bei den fraglichen Patenten geht es im Wesentlichen um die technische Beschreibung, wie sich ein elektronisches Klavier über ein Computerprogramm bedienen lässt und die Vorzüge eines automatischen Hubmagneten für die Tastenbedienung eines Klaviers ohne Spieler.

Artikel von H. Gaerber - Do, 23.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Soll Sex in Amerika verboten werden?


Kommentar: Seit vor ungefähr 500 Millionen Jahren die ersten Mehrzeller sich miteinander vereinigten und dadurch die erfolgreiche Evolution des Lebens in Gang setzten, ist Sex ein zentrales und lebenwichtiges Element auf unserer Erde. Dies aber scheinen unsere Freunde jenseits des großen Teiches anders zu sehen:

In Amerika ist es seit einiger Zeit Praxis geworden, insbesondere Sexualstraftäter via Internet an den Pranger zu stellen. Hierbei werfen die Amerikaner Kinderschänder, Vergewaltiger, aber auch ganz normale Freier und Straßenprostituierte in einen Topf.

Die Chicagoer Polizei beispielsweise veröffentlicht auf ihrer Website seit gestern Fotos und Daten von verhafteten Freiern und Prostituierten, um sie damit öffentlich zu denunzieren. Auf ihr sind bereits die Fotos und Daten von 20 Personen zu finden, die in den vergangenen Monaten verhaftet wurden. "Jedem, der in die Stadt kommt soll damit gezeigt werden, dass Freier verhaftet werden", so Bürgermeister Richard Daley in der Chicagoer Ortspresse. "Und wenn sie verhaftet werden, wird es jeder wissen: ihre Frau, ihre Kinder, ihre Familie, Nachbarn und ihr Arbeitgeber."

In fast allen US-amerikanischen Bundesstaaten ist Prostitution strafbar, ebenso das Inanspruchnehmen dieser Dienste. Vorreiter ist Florida, das 1997 auf einer eigens eingerichteten Website derartige Daten veröffentlichte. Auch "unser" Terminator, und nun Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger, hat voriges Jahr ein Gesetz unterzeichnet, das erlaubt, persönliche Informationen über verurteilte Sexualstraftäter künftig im Internet zu veröffentlichen.

Abgesehen von den theoretischen Wertevorstellungen einiger Moralapostel in Schlüsselpositionen sollte man sich doch die Frage stellen, ob diese Art der Politik wirklich richtig ist. Niemand wird in unserer Welt die natürlichen Triebe der Genvermischung durch Gesetze verbieten können. Jeder Mensch der gesund ist und das versucht, wird eines Tages in Gewissenskonflikten kommen; prominente Beispiele gibt es genug:

Das Verhältnis zwischen John F. Kennedy und Marilyn Monroe, dass in einem hocherotischen öffentlichen Geburtstagsständchen gipfelte,

das Verhältnis zwischen Bill Clinton und Monika Lewinsky, das mit öffentlich gewordenen Zigarren-Vaginal-Spielchen keine Peinlichkeit mehr übertreffen kann oder

Michel Friedman, der sich als Moralapostel einen Namen machen wollte und dann doch an seinen eigenen Sex-Affären gescheitert ist.

Artikel von W. Janssen - Do, 23.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Kilby, Erfinder des integrierten Schaltkreises gestorben


Aus einer Veröffentlichung der Firma Texas Instruments wurde bekannt, dass der Erfinder des integrierten Schaltkreises, Jack St. Clair Kilby am 20. Juni 2005 im Alter von 81 Jahren verstorben ist.

Kilby gilt als einer der wichtigsten amerikanischen Erfinder. Mit seiner Erfindung des integrierten Schaltkreises half er Firma Texas Instruments, einen Ausrüstungsvertrag für die Minuteman-Raketen zu ergattern.

Seine bahnbrechende Idee entwickelte Kilby im Sommer 1958, als er ohne Anrecht auf Urlaub im Labor bleiben musste, während die Belegschaft von Texas Instruments Ferien machte. Zwar bekam Kilby das Patent (320 275) und sicherte Texas Instruments damit milliardenschwere Lizenz - Einnahmen; Norce und seine Kollegen von Fairchild Gordon Moore und Andrew Groves waren aber Jahre später mit der Gründung der Integrated Electronics (Intel ) letztlich wesentlich erfolgreicher.

Das Labor, in dem Kilby 1958 arbeitete, gilt in Texas als historische Gedenkstätte. Kilbys Erfindung des Halbleiters ist die Basis der heutigen Elektronik. Jack Kilby war von 1978-1985 Professor an der Texas A&M Universität. 2000 erhielt er den Physik-Nobelpreis.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 22.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Mainboard-Testplattform


Auf einfache Art die wichtigsten Computerkomponenten (Mainboard, CPU, RAM und VGA) testen, dabei einen aufgeräumten Arbeitsplatz behalten, trotzdem schnell den gesamten Testaufbau an jedem beliebigen Ort zu transportieren und in Minuten aufzubauen - das waren die Anforderungen an eine neue Testplattform.

Mit der ersten Entwicklung der Mainboard-Testplattform "LabEnlarger MK1" wurden alle diese Ansprüche erfüllt. Die stabile Edelstahl-Konstruktion nimmt jedes ATX-spezifizierte Mainboard auf. Zwei Standartlaufwerke und ein Netzteil finden optimal im Inneren ihren Platz. So bleibt der benötigte Platz des Testaufbaus, abgesehen der Bedienelemente und Monitor, aufs Minimum beschränkt. Die "Testlinge" sind leicht von oben zu wechseln, wobei das Mainboard auf Plastikabstandhaltern sein Halt findet.

Mit der bereits verbesserten Variante, welche ab sofort verfügbar ist, können auch Wechselfestplatten-Gehäuse in die Testplattform integriert werden. Diese Änderung konnte durch den sehr nahen Kontakt von Entwickler und Anwendern schnell realisiert werden.

Die Testplattform ist das ideale Tool für jedes Computer-Testlabor, um effizient verschiedenste Tests durchzuführen. Für Messen und Ausstellungen kann der Aufbau und Abbau in Minuten bewerkstelligt werden. Eine Ansicht der Komponenten ist ohne störendes Gehäuse von allen Seiten jederzeit und während des Betriebes möglich. Dieses ermöglicht auch Schulen und Computerlehrgängen, die Hardware eines modernen Personal-Computers anschaulich und für die ganze Klasse gleichzeitig zu demonstrieren.

Die Mainboard-Testplattform "LabEnlarger MK" ist in Deutschland im Online-Shop der Firma "aXanth GmbH" aus Breisach unter Bestellnummer: "Lab0001" käuflich zu erwerben.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auch auf der Internetseite: rene-grau.de

Artikel von H. Gaerber - Di, 21.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google macht Suche via Handy möglich


Der Suchmaschinenprimus Google hat heute die deutsche "Google Mobile Web Suche" freigeschaltet. Dies ist ein Dienst, der den Benutzern von Handys und anderen mobilen Geräten die Suche im Internet erleichtern soll. Google schreibt dazu:

Mit Google Mobile-Suche können Sie das Web auf Ihrem Mobiltelefon durchsuchen und anzeigen. Google verwendet dazu HTML-Seiten, die normal auf einem Computer angezeigt werden, und übersetzt diese so, dass Sie sie einsehen können, wenn Sie unterwegs sind. Geben Sie hierzu einfach Ihre Suchabfrage ein - daraufhin gibt Google die relevantesten Ergebnisse in einem Format zurück, das Ihr Telefon erkennt.

Dank der Google Mobile-Suche können Sie zudem Ihre Suche auf das "mobile Web" beschränken, also auf die Sammlung von Seiten, die speziell für Mobiltelefone vorgesehen sind. Geben Sie einfach Ihre Suchabfrage ein und wählen Sie "Mobiles Web (Beta)". Daraufhin gibt Google die relevantesten Ergebnisse ausschließlich aus dem mobilen Web zurück.

Die Definition eines Wortes oder einer Wortgruppe erhalten Sie, indem Sie Ihre Suchabfrage mit "define" (definieren) beginnen.

Artikel von W. Janssen - Do, 16.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Vodafone - 10.000 Hotspots bis 2009


Der deutsche Mobilfunknetzbetreiber Vodafone plant in Zusammenarbeit mit dem Londoner Unternehmen The Cloud Networks den Aufbau von insgesamt 10.000 WLAN-Hotspots in Deutschland. Durch den Zusammenschluss mit The Cloud Networks erhöht Vodafone sein derzeitiges Angebot von 700 Hotspots auf insgesamt 1035 für Deutschland. Wie es heißt, soll das Netz innerhalb der nächsten vier Jahre sukzessive auf insgesamt 10.000 Hotspots erhöht werden. Dies sei auch der vertragliche Inhalt zwischen Vodafone und The Cloud Networks, so Vodafone. Ein Sprecher von The Cloud Networks wollte auf Nachfrage jedoch keinen verbindlichen Roll-out-Plan bestätigen.

Mit der Kooperation peilen die Partner ein ebenso großes WLAN-Netz für Deutschland an, wie es sich die DTAG mit Standorten von T-Mobile und T-Com für Ende 2006 bereits im Frühjahr 2004 zum Ziel gesetzt hatte. Experten erwarten für dieses Jahr eine weitere deutliche Konsolidierung auf dem WLAN-Markt, nachdem Ende 2004 bereits die Airnyx AG von The Cloud Networks übernommen wurde.

Für Vodafone gewährleistet das geplante Hotspot-Netz in Kombination mit der schnellen Mobilfunktechnologie UMTS die bestmögliche Netzabdeckung mit maximaler Zugangsgeschwindigkeit. WLAN-Hotspots werden wegen ihrer noch höheren Bandbreite von den Kunden als bequeme stationäre Alternative zur überall verfügbaren UMTS-Technologie wahrgenommen. Die Abrechnung erfolgt für Vodafone-Kunden ganz bequem über die Mobilfunkrechnung. Darüber hinaus bietet Vodafone auch Datentarife an, mit denen sowohl UMTS als auch WLAN innerhalb eines Tarifes genutzt werden können.

"Die strategische Partnerschaft mit The Cloud rundet unser Datenangebot um den Kern UMTS ideal ab", sagte Frank Rövekamp, Geschäftsführer Marketing von Vodafone Deutschland: "Wir haben uns bewusst für ein offenes Netzwerk entschieden, damit wir unseren Kunden attraktive Tarife und exzellente Services anbieten können." Auch The Cloud Networks bestätigte: "Vodafone war unser Wunschpartner in Deutschland, das für uns der zentrale Markt in Kontinentaleuropa ist", so Georg Polk, CEO von The Cloud. "UMTS in Verbindung mit WLAN ist für Mobilfunknetzbetreiber wesentlicher Teil einer integrierten Daten-Lösung. Die über 27 Millionen Vodafone-Kunden werden von diesem Angebot profitieren.".

The Cloud Networks betreibt bereits mehr als 5.400 Hotspots in Großbritannien und installiert nach eigenen Angaben wöchentlich weitere hundert. In Großbritannien sorgt vor allem die stetig wachsende Nachfrage der Unternehmenskunden dafür, dass die Nutzung der Hotspots pro Woche um 5 bis 7 Prozent steigt. Das Unternehmen arbeitet in Großbritannien mit dem Mobilfunkbetreiber O2 zusammen.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 15.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Oracle greift nach SAP-Sternen


Der Kampf zwischen den Software-Giganten Oracle (USA) und SAP (Deutschland) geht in die nächste Runde: US-Softwarehersteller Oracle will mit einer neuen Rabatt-Aktion seinem deutschen Konkurrenten SAP Kunden abjagen und verspricht bei einem Wechsel zu Oracle einen hundertprozentigen Lizenzkredit.

Oracle ist fest entschlossen, seine Position als Nummer eins in Amerika zu verteidigen und startete deshalb sein Programm "OFF SAP" (Oracle Fusion for SAP). Hierbei richtet sich Oracle an SAP-Kunden, die von SAP aufgefordert werden, ihre R/3-Management-Software zu aktualisieren. Oracle-Präsident Charles Phillips sagte, bisher hätten nach Angaben eines Analystenhauses erst sechs Prozent der SAP-Kunden der Aufforderung des Unternehmens Folge geleistet und mySAP ERP installiert. "Wenn die Kunden unzufrieden mit SAP sind, dann haben sie jetzt eine Alternative, und das ist Oracle." Im Januar hatte SAP seinen Kunden Rabatte und Kredite angeboten, wenn sie von Oracle zu SAP wechseln.

Im Jahre 2004 gingen wochenlang Berichte durch die Medien, als Oracle seinen Konkurrenten PeopleSoft übernehmen wollte. Lange Zeit war von "feindlicher Übernahme" die Rede und immer hatte sich PeopleSoft zur Wehr setzen können. Bei 10,3 Milliarden Dollar ... also 26,50 Dollar pro Aktie gingen dem Verwaltungsrat von PeopleSoft dann die Argumente aus. Anfang Januar 2005 gab Oracle dann bekannt, dass sie bis zum Auslaufen des Übernahmeangebotes von Peoplesoft 97 Prozent der Aktienanteile übernehmen konnten und die Übernahme damit quasi abgeschlossen sei. Damit wurde Oracle nach SAP der zweitgrößte Anbieter für Unternehmens - Software. Keine zwei Monate später schnappte Oracle den Deutschen die Firma Retek vor der Nase weg. SAP hatte Retek eine Offerte zur Übernahme mit zunächst 8,50 Dollar je Aktie gemacht und verbesserte sein Angebot noch auf 11,00 Dollar. Oracle legte mit 11,25 Dollar nach und sicherte sich so die Übernahme.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 15.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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AMD - dritte Fabrik in Dresden ?


Laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erwägt der Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) den Bau einer dritten Fabrik in Dresden. Im Fall einer Realisierung geht es dabei um ein Investitionsvolumen von mindestens 2,5 Milliarden Euro. Das Werk würde etwa 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Die endgültige Entscheidung über den Standort wird nach den Worten des AMD-Vorstandsvorsitzenden Hector Ruiz "spätestens bis zum Sommer nächsten Jahres" fallen. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir mit dem Beginn des Jahres 2008 eine neue Fabrik brauchen", sagte Ruiz gegenüber der FAZ. Ruiz zeigt sich vom Standort Dresden und den bisherigen Erfahrungen mit den dortigen Arbeitnehmern sehr angetan. Die Ausbildung der Beschäftigten sei hervorragend und die Einstellung zur Arbeit vorbildlich. "Es geht dort sehr diszipliniert zu, typisch deutsch eben."

Die sächsische Landesregierung bestätigte das Vorhaben des Halbleiterherstellers; entsprechende Gespräche wurden bereits geführt. Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) sagte: "Wir haben offensichtlich die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen, um solche Ansiedlungen in den Freistaat zu holen. Das neuerliche Interesse von AMD bezeugt, daß Dresden ein -hervorragender Standort mit Spitzen-Fachkräften- ist. Nach dem Erfolg der ersten beiden Fabriken und der damit verbundenen Konzentration der AMD-Chipherstellung auf Sachsen spricht viel dafür, "daß es auf Dresden hinausläuft".

Die zweite Fabrik von AMD ("AMD Fab 36") steht kurz vor der Fertigstellung. Zu Beginn des nächsten Jahres sollen die ersten Produkte ausgeliefert werden können. Auch diese Fabrik hatte ein Investitionsvolumen von etwa 2,5 Milliarden Euro, wobei Sachsen etwa 660 Millionen Euro gezahlt hat. In der Fabrik sollen integrierte Schaltkreise auf Siliziumscheiben (Wafern) von 300 Millimeter Durchmesser aufgebracht werden. Gerechnet wird mit einer Startproduktion von rund 13000 Wafern im Monat. Bis 2007 sollen rund 1000 neue Stellen geschaffen werden. Hinzu kommen weitere 1300 Arbeitsplätze im Umfeld der Fabrik.

AMD betreibt in Dresden schon seit 1999 ein erstes Mikroprozessorenwerk, die "Fab 30" mit 2000 Beschäftigten, in das 2,4 Milliarden Euro investiert wurden. Für die dritte Fabrik hat Sachsen ebenfalls entsprechende Subventionsleistungen signalisiert. Eine konkrete Summe wurde allerdings nicht genannt.

Artikel von H. Gaerber - Mi, 15.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neue Details zum Internet-Explorer 7


Bereits letzte Woche hatte Rob Ranco einige Details zum neuen Windows-Betriebssystem Longhorn und dem Standalone Browser Internet-Explorer 7.0 in seinem Blog veröffentlicht. Hierin wurden neue Verbesserungen hinsichtlich der Rechteverwaltung "Arbeiten ohne Admin-Rechte" angekündigt. Während Rob Ranco nur ankündigte, dass sich die Rechte des "Benutzer"-Kontos zur bisherigen Software wohl deutlich unterscheiden werden, wurde John Bedworth (Development Manager for Internet Explorer Security bei Microsoft) etwas deutlicher:

Wie John Bedworth erläuterte, geht es vor allem um jene Rechte, die auch ein eingeschränkter Nutzer noch hat. So hat er in der Standardkonfiguration immer noch Vollzugriff auf den ihm zugeordneten User-Zweig in der Registry sowie auf seinen Unterordner unter "Dokumente und Einstellungen". Der Internet-Explorer 7.0 hingegen soll selbst diese Rechte nicht mehr haben. Nach Expertenmeinungen scheint dieser Ansatz gut zu sein, denn in der Tat haben Schädlinge in der Standard-Konfiguration auch bei eingeschränkten Nutzer-Accounts noch Chancen, sich in das System einzunisten. Grund dafür sind unter anderem der Autostart-Ordner im User-Verzeichnis unter Dokumente und Einstellungen, auf die der User Vollzugriff hat. Gleiches gilt auch für einige Run-Schlüssel in der Registry. Experten empfehlen daher schon seit längerem, nicht nur ohne Admin-Rechte zu arbeiten, sondern zusätzlich alle dann noch verfügbaren Autostarts zu sichern.

Wie genau Microsoft den Entzug der Rechte umsetzen will, wurde noch nicht genannt. Es wird vermutet, dass der Internet-Explorer nicht im Sicherheitskontext des Anwenders läuft, sondern Mechanismen eines weniger privilegierten Kontos startet. Sollte die Vermutung korrekt sein, würde das auch erklären, warum der Internet-Explorer 7.0 nur unter Longhorn mit den drastisch eingeschränkten Rechten laufen soll, nicht aber unter Windows XP -dort fehlt schlicht das passend konfigurierte Konto.

Artikel von H. Gaerber - Di, 14.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox gewinnt weitere Marktanteile


Nach einer veröffentlichten Statistik der NetApplications nimmt der Mozilla-Standalone-Browser Firefox dem Internet-Explorer von Microsoft weitere Marktanteile ab. Während Firefox im April noch einen Marktanteil von 7,38 Prozent hatte, stieg der Anteil auf 8 Prozent im Mai. Der Internet-Explorer ist im Mai um 0,77 Prozent auf nunmehr 87,23 Prozent zurückgegangen. Auch andere Alternativ-Browser konnten Zuwächse verzeichnen. So stieg beispielsweise der Safari-Browser von Apple um 0,10 Prozentpunkte auf nun 1,19 Prozent.

Dan Shapero, COO bei NetApplications folgert aus den Zahlen, das die Internet-Gemeinde mehr und mehr bereit ist, auf Alternativ-Browser zu gehen. Er sieht eine zunehmende Akzeptanz für die Software des Mozzial Firefox. "Auch wenn die 87 Prozent des IE weiterhin eine starke Dominanz auszudrücken scheinen, verliert er jeden Monat einen halben bis einen Prozentpunkt", meint Shapero in seiner Stellungnahme. NetApplications ermittelt seine Zahlen durch Beobachtungen von weltweit 40.000 Websites. Die Analysten von Onestat ermittelten leicht abweichende Zahlen. Sie veröffentlichten zuletzt 8,69 Prozent für den Firefox und 86,63 Prozent für den Internt-Explorer.

In Europa hat der Firefox-Browser noch deutlicher an Nutzern gewonnen. So veröffentlichten die französischen Marktbeobachter XiTi Monitor bei einer Stichprobe im Mai einen Marktanteil von 13,31 Prozent für den Firefox, wobei Firefox in Finnland mit über 30 Prozent vertreten ist. Auch in Deutschland ist die User-Gemeinde relativ hoch (22 Prozent).

Die Analysten sehen als Grund für die enorme Akzeptanz des Firefox, den technischen Vorsprung des modernen Browsers gegenüber dem Internet-Explorer 6.0 . Für viele Anwender ist Firefox neben Opera mittlerweile der modernste Browser mit einigen Funktionen und Sicherheitselementen, die besonders Microsofts Internet Explorer vermissen lässt. Microsoft hat mittlerweile reagiert: Nachdem es eine gewisse Zeit nur hieß, der Internet Explorer 6 wäre der letzte Standalone-Webbrowser von Microsoft, soll nun doch noch eine Version 7 folgen. Dieser soll dann, wie Firefox und Opera, über Tabbed Browsing verfügen. Mit Tabbed Browsing ist es möglich, mehrere Internetseiten innerhalb eines Explorer-Fensters zu öffnen.

Artikel von M. Hellmann - Di, 14.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Abmahnung wegen Benutzername gegen Betreiber von Forum


Patrick Albers, der Betreiber eines der größten Foren in Deutschland zum Thema Bodybuilding, Kraftsport und Fitness (Ironsport.de) wurde jetzt abgemahnt, weil ein User einen markenrechtlich geschützten Namens als Pseudonym in seinem Internet-Forum benutzt hat. In dem Abmahnschreiben wird Albers vorgeworfen, den geschützten Namen im geschäftlichen Verkehr zu benutzen und damit gegen §1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) zu verstoßen.

Die beanstandete Marke ist seit 1999 beim Deutschen Patent- und Markenamt als Wortmarke in der Leitklasse 36 (Versicherungswesen) eingetragen, wird jedoch dem Anschein nach bisher noch nicht genutzt. Der Streitwert wird von der abmahnenden Anwaltskanzlei auf 100.000 Euro beziffert. Dieser sehr hohe Wert ergäbe sich nach Ansicht der Anwälte aus der Anzahl der Benutzer sowie der bisher im Forum veröffentlichten Beiträge.

Albers als Betreiber des Forums wird aufgefordert, das zukünftige Verwenden der Marke zu unterlassen und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung zu unterschreiben.

Sollte diese Abmahnung Erfolg haben, so dürfte dies starke Auswirkungen auf die heute üblichen Diskussionsforen im Internet haben. So verzeichnet zum, beispiel das Online-Magazin “heise.de“ in seinen Foren mehr als acht Millionen Beiträge und mehr als 200.000 Nutzer - eine nachträgliche Überprüfung aller Pseudonyme auf ihre marken- und namensrechtliche Legalität wäre bei solch hohen Nutzerdaten kaum denkbar.
Artikel von R. Hallenbach - So, 12.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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ARD - Streit um Kachelmanns Internet-Seiten


Die ARD will die Webseiten des deutschen Wettergurus -Jörg Kachelmann- zunächst nicht weiter während seiner Wetterberichte einblenden. Es heißt: "Die Überprüfung habe ergeben, dass der Inhalt der Website kachelmann-wetter.de "über das zulässige Maß einer inhaltlich weiterführenden, programmbegleitenden Homepage hinausgeht". Dies gelte sowohl für Links zu kommerziellen Dritten als auch für die Möglichkeit, meteorologische Gutachten gegen Entgelt erstellen zu lassen."

Laut ARD sei die zweite Website unwetterzentrale.de von Kachelmanns Firma "Meteomedia" zwar eine programmbegleitende Homepage, die den Zuschauer über Unwetterwarnungen in seiner näheren Umgebung informieren soll, sie würde aber über das zulässige Maß hinaus "Verlinkungen zu kommerziellen Dritten" aufzeigen. Hierbei würde die Website die Möglichkeit bieten, Krisenstäben, Feuerwehrbehörden und Firmen mit Unwetterwarnungen gegen Entgelt zu versorgen". In beiden Fällen wurde Meteomedia, aufgefordert, die Internetseiten entsprechend zu ändern. Solange dies nicht geschehen sei, werde die ARD die Adressen nicht mehr einblenden.

Was einem normal arbeitenden Menschen zunächst als unsinnig erscheint, macht aus Sicht der Gesetzeshüter durchaus Sinn. Überall dort, wo in direkter Konkurrenz zu den Privatsendern kommerzielle Aktivitäten entfaltet werden, wacht die EU-Kommission über mögliche wettbewerbsverzerrende Einflüsse staatlicher Subventionen; bei der ARD in Form von Rundfunkgebühren.

Artikel von M. Hellmann - So, 12.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neue Details von Windows Longhorn


Nach und nach werden immer mehr Details des für das im Jahr 2006 angekündigten Betriebssystems Longhorn bekannt: Jetzt bestätigte Rob Ranco , Lead Program Manager for IE Security bei Microsoft, dass der Windows-XP - Nachfolger eine verbesserte Rechteverwaltung für reine Anwender bekommen soll. So heißt es: Ziel der -User Account Protection- sei es, das Arbeiten ohne Admin-Rechte zu erleichtern. Wie die Unterschiede zum Windows XP - Vorgänger allerdings genau aussehen werden, wurde noch nicht bekannt. In den bislang veröffentlichten Vorabversionen gab es noch keinen Unterschied zu den bekannten Betriebssystemen Windows XP bzw. Server 2003. Was Microsoft genau mit "Erleichterung ohne Admin-Rechte" meint, wird wohl erst die Beta 2 Version zeigen, die Ende 2005 erwartet wird.

In der Vergangenheit war es in den Microsoft Betriebssystemen immer wieder zu Problemen für den einfachen Anwender gekommen, wenn sich bestimmte Schwachstellen und Angriffsversuche gezeigt hatten. Experten vermuten daher das Einlenken von Microsoft und begrüßen deren Vorhaben. Zwar erlauben auch Windows 2000 und XP das Arbeiten ohne Admin-Rechte, doch erfordert das einige Kenntnisse sowie die Bereitschaft, gelegentlich mit Analyse-Programmen wie Regmon und Filemon selbst auf die Suche nach Zugriffsverweigerungen zu gehen. Erleichterungen für den Anwender, ohne erweiterte Admin-Rechte sollen dazu beitragen, dass zukünftige Schädlinge kaum noch eine Chance haben, sich einzunisten.

Wie es heißt, soll auch der Internet Explorer 7 unter Longhorn mit noch weniger Rechte arbeiten, als es unter Windows XP mit dem Internet Explorer 6 bereits der Fall ist. Details wurden allerdings auch hierzu nicht weiter bekannt. Bekannt ist nur, dass der "Low-Rights-IE" dem Longhorn vorbehalten bleibt. Microsoft hatte bereits angekündigt, dass der Internet-Explorer 7 für Windows XP mit dem SP2 erscheinen wird, doch Longhorn-Funktionen sollen unter XP nicht zur Verfügung stehen.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 10.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Blackbarry-Patentstreit noch nicht vom Tisch


Der Patentstreit zwischen dem Blackbarry-Hersteller Research In Motion (RIM) und dem US-amerikanischen Patenverwalter NTP geht in die nächste Runde. Die NTP warf der Firma RIM im Jahre 2002 vor, durch die Verwendung von 16 Systemen und Methoden, insgesamt fünf Patente, unter anderem zur drahtlosen Übertragung von E-Mails, verletzt zu haben. Die NTP sprach seinerzeit von einem Schaden in Höhe von 54 Millionen US-Dollar. Von einem US-Gericht wurde dann im August des Jahres 2003 ein Verkaufsverbot für Handhelds, Dienste und Software seitens RIM ausgesprochen, worauf RIM sich im März 2005 außergerichtlich zu einer Zahlung von insgesamt 450 Millionen US-Dollar bereit erklärte. Im Gegenzug sollte NTP alle Ansprüche gegen die Firma RIM fallen lassen und sich damit einverstanden erklären, dass RIM sein Mobilfunkgeschäft auch in den USA weiterführen kann.

450 Millionen Dollar sind der US-amerikanischen NTP scheinbar noch nicht genug. Wie es heißt, verweigert NTP die Anerkennung der außergerichtlichen Einigung. "Wir sind in einer Sackgasse gelandet", teilte RIM-Chef Jim Balsillie am gestrigen Donnerstag mit. Weil NTP sich weigert, seinen vertraglich festgelegten Verpflichtungen nachzukommen, hat RIM das zuständige Gericht aufgefordert, die getroffene Vereinbarung durchzusetzen, hieß es aus der Konzernzentrale. NTP hingegen erklärte, es sei lediglich ein Vorvertrag unterzeichnet worden. Eine abschließende Vereinbarung habe man während den Verhandlungen nicht getroffen. Nun wird ein Richter entscheiden müssen, ob die im März vereinbarte Regelung rechtlich bindend ist.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 10.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google: Suchbegriff -Teenies- = Sex-Seite Platz 1


Es ist erstaunlich, wie Sex-Seiten-Betreiber es immer wieder schaffen, durch die Filter-Vorgaben der Suchmaschinen durchzuschlüpfen und sich trotz Kontrollen auf Platz 1 der Ergebnislisten zu mogeln. So hat Professor Marcel Machill von der Universität Leipzig festgestellt, dass der Suchmaschinenprimus Google bei Eingabe der Suchbegriffs "Teenies" fleißig Sex-Seiten auf der ersten Seite auflistet. Bei Eingabe des Suchbegriff Teens erscheint bezahlte Werbung für einen Sexchat und bei Eingabe des Suchbegriffes "SEX" ist die rechte Seite mit bezahlte Werbung zu entsprechenden Seiten zugepflastert.



Professor Machill erinnerte an den, von den Suchmaschinen selbst auferlegten, Verhaltenkodex der "Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter" (FSM). Insgesamt, so Professor Machill, schnitt Google bei der Untersuchung noch am besten ab. Schlusslicht der auferlegten Selbstkontrolle sei Lycos. Insgesamt hätten aber die meisten Suchmaschinen innerhalb kurzer Zeit alle Anstrengungen unternommen, um die Kriterien der Selbstverpflichtung im Sinne des Jugendschutzes zu erfüllen.

Der Heise-Ticker veröffentlichte bereits gestern eine Stellungnahme von -Google Deutschland-, wonach Google diesen Hinweisen so schnell wie möglich nachgehen will. Bis heute, 10.06.05 (10.30 Uhr) erhält jeder User uneingeschränkte Hinweise für alles, was erotische Fantasien zum Glühen bringen. Laut Professer Machill sollte der Suchmaschinenkodex für mehr Transparenz und Jugendschutz im Internet sorgen. Jugendgefährdende und gesetzeswidrige Inhalte sollten aus den Trefferlisten herausgefiltert werden. Werbung und Suchtreffer sollten eindeutig getrennt und eigene Jugendschutzbeauftragte und Beschwerdemöglichkeiten geschaffen werden.

Der Direktor der nordrhein-westfälischen Landesmedienanstalt, Norbert Schneider, sagte, die Dominanz einzelner Suchmaschinen sei brisant. Die Nutzer vertrauten in der Regel bei Recherchen einer Suchmaschine, könnten deren innere Logik aber nicht durchschauen. Angesichts der Bedeutung für die öffentliche Kommunikation müsse diskutiert werden, ob der Gesetzgeber aktiv werden sollte.

Artikel von W. Janssen - Fr, 10.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Volks-Notebook für 899 Euro von Fujitsu Siemens


Ab dem 11. Juni bieten Fujitsu Siemens und Bild.T-Online dem Endverbraucher ein so genanntes "Volks-Notebook", ein Amilo-Notebook 7645 , mit dem 1,6 GHz schnellen AMD Turion 64 MT-28 für 899 Euro, an. Das Amilo-Notebook wird zusammen mit Windows XP Home Edition, T-Online-Software und Headset ausgeliefert und ist auch für Internettelefonie geeignet. Die Festplatte des Amilo 7645 fasst 60 GByte, der Arbeitsspeicher 512 MByte. Die Grafik ist im SiS-Chipsatz integriert und teilt sich den Arbeitsspeicher mit dem Rest des Systems. Das 15-Zoll-TFT-Display arbeitet mit einer Auflösung von 1024 × 768. Weitere Bauteile sind ein DVD±R/RW-Double-Layer-Brenner , 4-in-1-Flash-Kartenleser und integriertes WLAN nach IEEE 802.11g.

Erhältlich ist das Volks-Notebook ab Samstag in den Geschäften von Alphatecc, Berlet, Conrad emendo, EP, Expert, Karstadt, Kaufhof, Makro Markt, Microtend, Medimax Mega Company, Neckermann, Otto, PC-Spezi, Pro-Markt, Real, Redzac, Toom und auch bei Amazon, Bluestore, Cyberport, Masterbuy und VobisOnline.

Das 900-Euro-Preisegement für Notebooks sind überwiegend Geräte mit Celeron-M oder Sempron CPUs. Sie sind teilweise langsamer oder haben eine höhere Leistungsaufnahme, was die Batterie-Laufzeit schmälert. Notebooks mit Turion-CPU finden sich dagegen eher spärlich auf dem PC Markt. Die meisten vergleichbaren Notebooks liegen preislich etwas über dem Amilo, sind dabei zumeist aber mit einer schnelleren Variante der CPU ausgestattet.

Dem Megatrend Internet-Telephonie huldigt das Volks-Notebook mit der vorinstallierten Voice-over-IP-Software von T-Online und einem mitgelieferten VoIP-Headset. Außerdem ist Wireless LAN ebenso on board, wie LAN, Firewire, USB 2.0 usw. Neben dem Betriebssystem Windows XP Home (SP2) sind noch die Officesuite Works 8.0, das Brennprogramm Nero 6 CD-Maker und Norton Internet Security vorinstalliert. Auf das Volks-Notebook gewährt Fujitsu Siemens 2 Jahre Garantie ("Collect & Return).

Artikel von H. Gaerber - Do, 09.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Windows XP ohne Media-Player ab Juli verfügbar


Microsoft hat es doch noch geschafft und die von der EU-Kommission verhängten Sanktionen, Windows-Rechner ohne Media-Player, wenigstens teilweise fristgerecht erfüllt. Microsoft kündigte für den 15. Juni neue Versionen von Windows XP Home und Windows XP Professional mit dem Namenszusatz "N" an. Zu diesem Zeitpunkt wird die Software an Hersteller zur Vorinstallation auf PCs ausgeliefert. "Damit sollen alle Bedenken der EU-Kommission bezüglich der Einhaltung der Auflagen ausgeräumt sein", so Microsoft in seiner Ankündigung. Die Edition N wird dabei anfangs in Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch ausgeliefert. Versionen für Tschechisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Griechisch, Ungarisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch und Schwedisch sollen am 1. Juli für die PC-Hersteller und Händler folgen. Der EU-Kommission habe man Installations-CDs sowohl mit Windows XP Home Edition N als auch mit Windows XP Professional Edition N bereits Anfang vergangener Woche zukommen lassen, hieß es weiter.

Die Europäische Kommission kam im Jahre 2004 nach fünfjährigen Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass die Microsoft Corporation durch Ausdehnung ihres Quasi-Monopols bei Betriebssystemen für PCs auf den Markt für Betriebssysteme für Arbeitsgruppenserver und den Markt für Medienabspielprogramme gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstoßen hat. Dann hatte die EU-Kommission verfügt, Microsoft muss innerhalb von 120 Tagen nach Inkrafttreten der Entscheidung die vollständigen und genauen Schnittstellenspezifikationen offen legen, mit denen nicht von Microsoft stammende Arbeitsgruppenserver uneingeschränkt mit Windows-PCs und Servern kommunizieren können. Microsoft müsse zudem innerhalb von 90 Tagen nach Gültigkeit des EU-Beschlusses PC-Herstellern und Endnutzern die Möglichkeit geben, Windwos auch ohne den Windows Media Player erwerben zu können. Das Unternehmen müsse alle technischen, geschäftlichen oder vertraglichen Praktiken vermeiden, die die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der entkoppelten Version mindern würden. PC-Herstellern dürften keine Rabatte eingeräumt werden, wenn sie Windows zusammen mit dem Windows Media Player erwerben. Um ihre Sanktionen Nachdruck zu verleihen, hatte die EU-Kommission gleichzeitig ein Rekord-Bußgeld in Höhe von 497.196.304,00 Euro verhängt.

Die EU-Kommision und Microsoft einigten sich jetzt darauf, dass in den "N"-Versionen einige Dateitypen in der Windows-Registry als "requested by RealNetworks" ausgewiesen werden. Außerdem gibt es keine Musik-Samples mehr im Ordner "Meine Musik" und den Zugang zum Windows Movie Maker ist beseitigt. Die Einhaltung der Auflage, die Schnittstellenspezifikation zur Serverkommunikation offen zu legen, sind allerdings noch nicht endgültig ausgeräumt. Aber auch hier prüft die EU-Kommission gerade die Vorschläge des Konzerns.

Artikel von H. Gaerber - Do, 09.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Erfinder des WWW - Tim Bernes-Lee wird 50


Der Brite Dr Timothy J. Berners-Lee (* 8. Juni 1955 in London) , seinerzeit Kernphysiker und Computerspezialist am Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz "erbarmte" sich der Welt und "erfand" 1989 / 90 das World Wide Web , das "weltweite (Spinnen)netz". Heute wird er 50 Jahre alt.

Tim Bernes - Lee entwickelte eine Sprache, mit der man Informationen auch grafisch darstellen kann, HTML genannt. Mit der Programmiersprache HTML ermöglichte er auch, dass man von einer zur nächsten Seite navigieren kann (anklickbare Links). Gleichzeitig schaffte er die Voraussetzungen dafür, dass diese Seiten auf dem PC-Monitor dargestellt werden konnten; dafür sorgte ein Anzeigeprogramm namens "Browser".

Zu den Jugenderinnerungen von Tim Berners-Lee gehört die Geschichte, wie er von der Schule kommt und mit seinem Vater über eine Rede diskutiert, die dieser für den despotischen Firmenchef Basil de Ferranti schreibt. Sie sollte die Zuhörer darüber aufklären, dass eines Tages Ferranti-Computer genau wie das menschliche Hirn intuitiv Zusammenhänge zwischen Informationen finden werden. Worüber der Vater brütete, sollte den Sohn als Idee begleiten, bis nach dem Vorbild des viktorianischen Selbsthilfebuches Enquire Within upon Everything die Software "Enquire" entstand, oder, wie es heute heißt, das World Wide Web am CERN entwickelt wurde.

Tim Berners-Lee studierte Physik am Queen's College der Universität Oxford. Nach seinem Abschluss arbeitete er bei Plessey Telecommunications (heute Siemens) und bei der Firma Nash Ltd., die Software für den Fotosatz entwickelte. 1980 kam Berners-Lee für einen kurzen Beraterjob an das Schweizer CERN, wo er das erwähnte Programm Enquire konzipierte. Es folgte eine Anstellung bei Image Computer Systems, ehe Berners Lee 1984 zum CERN zurückkehrte und mit seinen Kollegen auf einem NeXT-Rechner das Browser- wie das Serverprogramm entwickelte. Unter dem Namen WorldWideWeb und http wurden beide Werkzeuge der Wissenschaft zur Verfügung gestellt; die erste Website ging am 6. August 1991 ans Netz.

Allerdings waren auch hier "noch mächtig viele Hürden" zu überwinden, bis mit dem von Marc Andreessen (mit) entwickelten Netscape - Browser 1995 / 96 der Siegeszug des WWW nicht mehr aufzuhalten war. Explosionsartig entstanden so ab Mitte der 90er Jahre bunte, bilderstrotzende Webseiten, kinderleicht mit der Maus zu bedienen.

Für seine Arbeiten erhielt Berners-Lee über 30 Auszeichnungen und Preise.

Artikel von W. Janssen - Mi, 08.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Apple steigt um auf Intel-Architektur


Lange war spekuliert worden und nun ist es offiziell bestätigt: Appel löst sich vom PowerPC Prozessor und steigt auf Intel-Prozessoren um. "Die Gerüchte seien alle wahr", sagte Apple-Chef Steve Jobs während seiner Eröffnungsrede zur Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco. Jobs weiter: "IBM hat anders als abgemacht keinen 3-GHz-PowerPC und keinen G5-Chip für PowerBooks fertig bekommen. Deshalb hat Mac OS X von der ersten Version an ein -Doppelleben- geführt, -für den Fall aller Fälle- . Apple arbeitet seit fünf Jahren an einer x86-Version von Mac OS X und allen wichtigen Applikationen".

"Es ist Zeit für den dritten Übergang", so Jobs: "Intel bietet die bessere Roadmap für Apple und schließlich will man ja seinen Kunden stets die besten Rechner bauen". Am ersten Mac auf Intel-Basis werde bereits gearbeitet, Mitte 2006 soll er ausgeliefert werden. Bis 2007 sollen alle neuen Macs mit Intel-Chips laufen.

Langfristig will Apple beide Prozessoren unterstützen, ..."doch zunächst müssten nun die Entwickler auf die Intel-Architektur eingeschworen werden", so Jobs weiter. Bekannte Vertreter von Software-Hersteller wie Theo Grey von Wolfram, Roz Ho , Chefin der Mac-Business-Unit bei Microsoft oder Bruce Chizen , CEO bei Adobe kündigten rasche und aktive Unterstützung bei einer möglichst schnellen Umsetzung an.

Theo Grey von Wolfram bestätigte: zum Anpassen von Mathematica auf die neue Architektur habe man lediglich 20 Zeilen ändern müssen. Roz Ho, Chefin der Mac-Business-Unit bei Microsoft, kündigte eine rasche neue Version von Office an, und Bruce Chizen, CEO bei Adobe, sagte: "Ohne Apple gebe es sein Unternehmen nicht, und selbstverständlich wird die Adobe-Software auf den Intel-Macs laufen. Adobe will sogar der erste Hersteller sein, der seine komplette Produktpalette auf Apples neue Architektur umstellt.

Artikel von M. Hellmann - Di, 07.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Arcor weiter im Umsatzplus


Nach dem am heutigen Tage veröffentlichten Umsatzzahlen für das Jahr 2004 hat der Telecom-Anbieter Arcor einen Umsatz von insgesamt 1,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das sind nach Unternehmerangaben 14 Prozent mehr als im Jahr 2003. Laut Arcor-Vorstandsvorsitzenden Harald Stöber stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 83 Prozent von 134 Millionen auf 246 Millionen Euro. Die dabei wichtigste treibende Kraft sei das Breitband-Internet, so Stöber.

Nach eigenen Angaben bietet Arcor in rund 220 Städten ISDN und DSL auf der Basis eigener Infrastrukturen an. Die Zahl der ISDN-Kunden habe bis zum 31. März im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent auf 712.000 zugenommen. Die Zahl der Breitbandkunden stieg im gleichen Zeitraum von 169.000 auf 510.000. Davon nutzen 455.000 eigene Arcor-DSL-Anschlüsse und 55.000 DSL-Resale-Produkte. Im Geschäftsbereich Preselection registrierte Arcor zum Ende März 2,3 Millionen Kunden. Im Call-by-Call-Geschäft stieg die Zahl der aktiven Nutzer um 13 Prozent auf rund 3 Millionen. Der Umsatz mit Privatkunden wuchs um 14 Prozent auf 873 Millionen Euro. Das Geschäftskunden- und Carriersegment legte im Vergleich zum Vorjahr von 643 Millionen auf 731 Millionen Euro und damit ebenfalls um rund 14 Prozent zu.

Für dieses Jahr plant Arcor in Kaiserslautern einen Pilotversuch mit der Funktechnik WiMAX. WiMAX ist als Alternative zur letzten Meile vor allem dort interessant, wo die Telekom dem Kunden keine Breitbandverbindung zur Verfügung stellen kann. WiMAX soll nach Auskunft des Chipherstellers Intel sehr viel mehr können. So sollen Datenübertragungsraten von 70 Megabit pro Sekunde möglich sein, die von mehr als 100 User gleichzeitig genutzt werden können und eine Reichweite von fünf bis acht Kilometer haben. WiMAX ist die Nachfolgetechnik des Wireless Local Lopp (WLL), die erst im Frühjahr 2002 beschlossen war, sich aber nicht durchsetzen konnte.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 06.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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So geht es mit Firefox und Thunderbird weiter


Die Mozilla Foundation hat folgende Entwicklungen bei dem Standalone-Browser Firefox und dem E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird geplant:

Nach der aktuellen Roadmap soll beim Firefox-Browser vorrangig an der Version 1.1 gearbeitet werden. Die finale Version wird dann im Juli erscheinen. Derzeit gibt es eine Alpha-Version mit dem Codenamen "Deer Park", die bereits umfangreiche Änderung an der "Gecko" Rendering Engine erkennen lässt. Ebenso wird die Oberfläche benutzerfreundlicher umgestaltet werden. Größere Änderungen wird es dann erst mit der Version 1.5 geben, für die noch kein genauer Zeitplan angegeben wurde. Sie wird, wie auch die zukünftige 2.0 Ausgabe des Firefox, erst 2006 erscheinen.

Für das E-Mail-Programm Thunderbird liegt ebenfalls die Alpha Version 1.1 vor. In dieser Version hat man hauptsächlich an der Erkennung von Phishing-Mails und an automatischen Rechtschreibkorrekturen gearbeitet. Wie auch beim Firefox Browser wurde die Oberfläche zu Gunsten einer besseren Benutzbarkeit überarbeitet. Der ursprünglich für Juni geplante Release-Termin wird sich allerdings wohl noch um einige Wochen bzw. Monate verzögern. Die Alpha-Versionen sind primär nur für Entwickler gedacht und nicht für den Produktivitätseinsatz. So kann es unter anderem zu Datenverlusten kommen.

Der Standalone-Browser Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla. Die Version 1.0PR erschien Mitte 2004 und gilt als erste voll funktionsfähige und stabile Version. Als Relikt der vielen Betaversionen war bei dieser Version noch die alte Bezeichnung 0.10.1 übriggeblieben. Der ursprünglicher Name von Firefox war Phoenix, allerdings musste dieser Name aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Hersteller Phoenix Technologies geändert werden. Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert.

Das E-Mail-Programm Mozilla Thunderbird, ist unter anderem für Microsoft Windows, Linux, Apple Mac OS X, Suns Solaris und OS/2 verfügbar, ebenso kann der Quellcode heruntergeladen werden, um Thunderbird selbst zu kompilieren oder Änderungen daran vorzunehmen. Die Anwendung ist mittlerweile in der Version 1.0.2 verfügbar und bezüglich der Stabilität und Sicherheit vielen kommerziellen Produkten überlegen.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 06.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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GameStar empfiehlt - Grafikkarte jetzt kaufen


In der PC-Spielezeitung "GameStar" ist zu lesen, das in den letzten Wochen die Preise für ehemalige Grafikkarten - Spitzenmodelle wie X800 und Nvidias Geforce 6800 extrem gesunken sind und sich jetzt der Kauf einer entsprechenden Grafikkarte lohnt. PC-Spiele-Fans würden so schon für gut 250 Euro viel Leistung für verhältnismäßig wenig Geld bekommen und wären für die Zukunft wieder bestens für anspruchsvolle 3D-Spiele ausgestattet.

Laut GameStar liegt der Testsieger der 3D-Karten preislich bei etwa 250 Euro. Es ist die Sapphire Radeon X800 Hybrid mit einer modernen PCI-Express-Schnittstelle. Diese Karte bietet mit 256 Megabyte GDDR3-Arbeitsspeicher eine hohe Bildqualität und ist mit zwei kompletten PC-Spielen sowie einem Übertaktungstool gut ausgestattet. PCI-Express-Preis-Leistungs- Sieger ist die MSI NX6600GT-TD128 für rund 170 Euro. Laut "GameStar" schnürt MSI mit der NX6600GT-TD128 ein rundum überzeugendes Komplettpaket, bestehend aus einem Geforce 6600 GT-Grafikchip, einem leisen Lüfter sowie drei PC-Spielen und einem HDTV-Ausgang.

GameStar empfiehlt Fans von PC-Spielen, die einen Rechner mit herkömmlichem AGP-Steckplatz haben, die Leadtek Winfast A400 TDH (etwa 230 Euro). Dank eines leistungsstarken Geforce 6800-Grafikchips und guter Spiele-Software im Lieferumfang geht die A400 TDH aus ihrem Segment als Testsieger hervor. Die Gigabyte N66T128D bietet das beste AGP-Preis-Leistungs-Verhältnis, ist für rund 180 Euro zu haben, hat eine tolle Spieleleistung, einen leisen Lüfter und überzeugt mit guter Ausstattung.

Artikel von M. Hellmann - So, 05.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Gerücht - Appel-Rechner mit AMD-Chips?


Die Spekulationen über Apples Wechsel von IBM zu einem anderen Chip-Hersteller für die Macintosh-Rechner wollen nicht verstummen. Während in US-Medien der Deal zwischen Apple und Intel bereits perfekt ist und nur noch unterschrieben werden muss, berichtet der britische Inquirer , dass Apple auch mit AMD verhandelt hat und Prozessoren in einigen Apple-Modellen eingebaut werden könnten.

Vor gut zwei Wochen berichtete das Wall Street Journal unter Berufung von zwei nicht benannte Führungskräfte der Branche lediglich von Verhandlungen zwischen Apple und Intel. Zum Wochenende kamen dann angeblich weitere Informationen zu Tage, wo es hieß: Apple plant einen stufenweisen Übergang von IBMs PowerPC- zu Intel-Prozessoren -- beginnend Mitte 2006 mit Low-End-Geräten wie dem Mac Mini. Mitte 2007 sollen die Höherklassigen wie der PowerMac folgen. Weiter hieß es: Apple-Chef Steve Jobs will seine Pläne am Montag auf der Apple Developer Conference in San Francisco offiziell bekannt geben.

Derzeit scheint es eher unklar, wie der vermutete Umstieg vom bisherigen Prozessor-Lieferanten IBM auf x86-Prozessoren aussehen soll - falls er denn morgen von Apple-Chef Steve Jobs auf der Apple Developer Conference in San Francisco überhaupt verkündet wird. Dennoch machen sich Analysten bereits Gedanken. Jedes Mal, wenn Apple die Prozessorarchitektur gewechselt habe, seien Kunden und Softwarepartner abgesprungen, heißt es in Medienberichten.

Artikel von M. Hellmann - So, 05.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Zukünftig Apple-Rechner mit Intel-Chips?


Vor gut zwei Wochen berichtete das Wall Street Journal unter Berufung von zwei nicht benannte Führungskräfte der Branche, dass Apple mit Intel über die Verwendung von dessen Prozessoren in Macintosh-Computern verhandelt. Während es in diesem Bericht noch hieß, eine Apple-Sprecherin verweist diese Meldung in den Bereich der Gerüchte und Spekulationen, melden amerikanische Medien heute konkretere Informationen. So heißt es beispielsweise: Apple plant einen stufenweisen Übergang von IBMs PowerPC- zu Intel-Prozessoren -- beginnend Mitte 2006 mit Low-End-Geräten wie dem Mac Mini. Mitte 2007 sollen die Höherklassigen wie der PowerMac folgen. Weiter heißt es: Apple-Chef Steve Jobs will seine Pläne am Montag auf der Apple Developer Conference in San Francisco offiziell bekannt geben.

Durch die Verwendung von Intel-Chips könne Apple es zukünftig beim Preis mit Konkurrenten wie Dell aufnehmen, wird spekuliert. Apple beabsichtige aber nicht, sein Betriebssystem Mac OS X insgesamt auf PCs lauffähig zu machen. Das würde Apple in eine direkte Konkurrenz zu Microsoft bringen und zudem das eigene Hardware-Geschäft gefährden, heißt es in den Medien.

Apple Computer wurde 1976 von Steve Jobs und Steve Wozniak, auch bekannt als Woz, in einer Garage gegründet. Das Startkapital bestand aus dem Erlös von Jobs VW Bully und dem Texas Instruments Taschenrechner von Wozniak. Den Namen Apple wählten sie, weil sie sich vorgenommen hatten, im Telefonbuch vor ihrem ehemaligen Arbeitgeber Atari zu stehen und weil sie während ihrer Freizeit öfters bei der Apfelernte geholfen hatten. Das erste Logo war noch nicht der bekannte angebissene Apfel, sondern ein Kupferstich der Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzend zeigte.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 04.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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ENUM-Technik (Telefon-Domains) entwickelt sich positiv


Wie die DENIC e.G. bekannt gab, entwickelt sich die als Telefon-Domains bekannte ENUM-Technik sehr positiv. Laut DENIC stieg die Zahl der ENUM-Domains im ersten Quartal 2005 um 68 Prozent.

Die Abkürzung ENUM steht für "telephone number mapping" beziehungsweise "electronic numbering". Sie definiert eine Vorschrift, mit der eine Telefonnummer in eindeutiger Weise auf eine Domain unterhalb der Top Level Domain .e164.arpa abgebildet wird. Mit Hilfe einer einzigen Domain können so die unterschiedlichsten Kommunikationsdienste wie Telefon, Fax, Handy, Internet und eMail-Adressen identifiziert und angesprochen werden.

Die Zahl der Internet Service Provider, welche die Registrierung von ENUM-Domains anbieten, ist inzwischen auf 53 gestiegen. Dadurch begünstigt, stieg die Zahl der Registrierungen der ENUM-Domains im ersten Quartal 2005 auf insgesamt 1.961 Adressen an; noch vor einem Jahr waren es deutlich unter 500 Domains. Bedenkt man aber, dass sich unter jeder ENUM-Domain komplette Telefonanlagen mit vielen hundert bis tausend Nebenstellen verbergen können, liegt die Zahl der Anwender von ENUM deutlich höher als die Anzahl der registrierten ENUM-Domains.

Zu den weltweiten Vorreitern dieser neuen Technik gehört vor allem die österreichische Domain-Verwaltung Nic.at. Die deutsche DENIC führt seit Herbst 2002 einen eigenen Testbetrieb durch. Im März 2005 gab Sabine Dolderer, Vorstand der DENIC e.G., anlässlich des vierten ENUM-Tages bekannt, dass man an der Schwelle zum Wirkbetrieb steht. Wann aber die kommerzielle Registrierung in Deutschland beginnt, ist aber noch offen. In Österreich läuft die Registrierung bereits seit einiger Zeit . Dass ENUM nach Übergang vom Test- in den Live-Betrieb nochmals deutlich an Fahrt zunimmt, hat sich vor allem in Österreich bestätigt.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 03.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Goldgräber-Stimmung auf dem Domain-Markt?


Will man einer Studie des kalifornischen Domain Name Investment Services Zetetic Glauben schenken, dann verspricht der Handel mit Domain-Namen Renditen, wie man sie selbst zu Zeiten des Börsen-Booms kaum erträumt hätte.

Eine Analyse von 8.000 verkauften Domains aus den letzten neun Jahren förderte danach erstaunliches zu Tage: der durchschnittliche Gewinn je verkaufter Domain soll satte 377 Prozent betragen haben, wobei die Domain innerhalb von 12,5 Monaten ge- und wieder verkauft wurde. Der mittlere Kaufwert lag bei US$ 891,- (umgerechnet etwa EUR 715,-) je Domain. Im Mittel schon nach 8,8 Monaten wechselte die Domain dann ihren Inhaber, und erzielte dabei einen Verkaufswert von US$ 1.450,- (ca. EUR 1.160,-) - umgerechnet in Prozentpunkte ein Zugewinn von 83 Prozent. Zu den herausragendsten Domain-Deals zählt laut Zetetic der Verkauf der Webadresse men.com, die im Jahr 2003 ihrem alten Inhaber US$ 1,32 Mio. oder knapp über eine Million Euro bescherte. Der Verkäufer hatte die Domain im Jahr 1999 für gerade mal US$ 15.000,- erworben. Die Rendite von 8.800 Prozent lässt jeden Bundesschatzbrief alt aussehen, und dürfte selbst abgezockte Hedge-Fonds-Manager ins Grübeln bringen.

Lässt man sich allerdings von den Dollar-Zeichen nicht blenden und schaut man einmal auf gesicherte Zahlen aus Deutschland, so ergeben sich eher nüchterne Zahlen. Nach Angaben der Domain-Handelsplattform Sedo.de lag zum Beispiel im Jahr 2003 der durchschnittliche Preis je Domain bei EUR 1.520,-, wobei der Median auf EUR 580,- sank. Daraus ist abzulesen, dass im Jahr 2003 mehrere kleine Deals den Median sinken ließen, dafür einige wirklich große Deals den Mittelwert nach oben zogen. Nach wie vor spielt sich die Mehrzahl aller Domain-Deals im unteren dreistelligen Euro-Bereich ab. Und selbst dies ist oft mit harter Arbeit verbunden, um den Wert einer Domain etwa durch Suchmaschineneinträge zu optimieren. Von der Vorstellung, durch den Verkauf einer Domain binnen kurzer Zeit zum Multi-Millionär aufzusteigen, sollte man sich also besser lösen.

Quelle: Domain-Recht.de

Artikel von H. Gaerber - Fr, 03.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Neue Informationen aus dem Umfeld von EURid


Zwar fehlen offizielle Bestätigungen, aber nach und nach sickern aus dem Umfeld von EURid, der zentralen Verwaltungsstelle der neuen Top Level Domain .eu (dotEU), immer mehr Einzelheiten über Details der .ue Einführung durch.

Wie auf der Website domain-recht.de zu lesen ist gilt als gesichert, dass der eigene Nachname (im Hinblick auf das Namensrecht aus § 12 BGB) zur Teilnahme an der zweiten Hälfte der Sunrise Period berechtigt. So können Domains wie schroeder.eu oder merkel.eu schon in dieser Phase vergeben werden. Selbst der Vorname wird aller Voraussicht nach ein "früheres Recht" darstellen; allerdings dürften die Chancen auf eine Zuteilung angesichts der potentiell riesigen Zielgruppe denkbar gering sein. Zum Nachweis dieser Rechte muss beim Validation Agent Pricewaterhousecoopers eine Kopie des Personalausweises vorgelegt werden. Für Inhaber von eingetragenen Markenrechten ist wichtig, dass reine Wortmarken wohl in die erste Phase, Wort-/ Bildmarken dagegen erst in der zweiten Phase der Sunrise Period zum Zug kommen; die Wortmarken sind hier also klar im Vorteil.

Gesichert scheint auch, dass sich die Markenrechte entweder auf einer Gemeinschaftsmarke oder einer nationalen Marke aus einem der 25 EU-Mitgliedsländer gründen müssen. Schlechter soll es für Marken aus der Schweiz, aber auch aus den EFTA- Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen aussehen.

Die Teilnahme-Gebühren für die Sunrise Period sollen pro .eu-Domain voraussichtlich im unteren dreistelligen Bereich liegen. Details stehen jedoch noch nicht fest. Wie es heißt, sollen die offiziellen Sunrise-Regelungen wohl erst im Herbst veröffentlicht werden. Änderungen sind bis dahin nicht ausgeschlossen.

Nähere Informationen lesen Sie auf der Seite domain-recht.de

Artikel von H. Gaerber - Fr, 03.06.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Media Player 11 für Windows XP


Der ursprünglich nur für Longhorn angedachte Media Player 11 soll nun doch noch für Windows XP entwickelt werden, wie Microsoft-Kenner Paul Thurrot zu berichten weiß. Der unter dem Codenamen "Aurora" entwickelte Player sollte nur wenige Änderungen im Vergleich zur aktuellen Version 10 bieten und die endgültige Version sollt im November dieses Jahres erscheinen.

Microsoft habe sich dazu entschlossen, die erst für Longhorn geplante Version des Windows Media Players (Codename: Polaris) für Windows XP zu portieren und diesen dann als Windows Media Player 11 zu veröffentlichen. "Polaris" soll im Vergleich zu "Aurora" wesentlich mehr Änderungen und Neuerungen enthalten.

Mit "Polaris" verzögert sich allerdings die Fertigstellung des Windows Media Player 11 erheblich. Im November soll er zwar veröffentlicht werden, allerdings zunächst nur in einer Beta-Version. Diese würde damit zeitgleich mit der Beta 2 von Longhorn erscheinen. Mit der Veröffentlichung der endgültigen Version wird Anfang 2006 gerechnet.

Longhorn ist der Codename eines neuen Windows-Betriebssystems, das von Microsoft für Anfang 2006 angekündigt wurde. Longhorn soll die Betriebssysteme Windows XP und Windwos 2003 (Server) ablösen. Der Name "Longhorn" ist die englische Bezeichnung für ein Langhornrind, dessen stilisiertes Logo sich auch als Markenzeichen zeigen soll.

Artikel von H. Gaerber - Di, 31.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Siemens -Fiber to the Home- für 40 Mio in Kuweit


Heute gab Siemens Communications in München bekannt, dass sie vom staatlichen Ministerium für Kommunikation in Kuwait einen 40-Millionen-Auftrag "Fiber to the Home" (FTTH) erhalten haben. Hiernach soll Siemens Communications mit der kompletten Umrüstung eines Zugangsnetzes für Telekommunikation in sechs Stadtgebieten beauftragt werden, wobei anstatt Kupferkabel, Glasfaser eingesetzt werden soll.

Bei der Bekanntgabe in München hieß es weiter: Siemens Communications wird mit diesem Auftrag sämtliche Teilnehmer statt über Kupferleitungen direkt über Glasfaser an das Telekommunikationsnetz anschließen. Die Technologie, die in diesem Projekt eingesetzt wird, bietet auf jeweils einer optischen Faser eine Bandbreite von bis zu 2.5 Gigabit pro Sekunde, die über eine passive optische Verteilerstruktur den Haushalten zur Verfügung gestellt wird. Dies bedeutet, dass die Benutzer neue Anwendungen und Dienste erhalten können wie beispielsweise Triple Play (kombinierte Sprach-, Daten- und Video-Übertragung).

Die in Kuwait eingesetzte GPON-Technologie (Gigabit Passive Optical Network) wird möglichst nahe an Wohnsiedlungen, Gebäudekomplexe oder Gewerbegebiete vorbeigeführt, damit jeweils eine einzelne Faser über passive Splitter aufgeteilt und sternförmig bis in jedes Gebäude gelegt werden kann. Dort endet die Verbindung an einem Netzabschluss. Die Schnittstellen werden dann für Ethernet bzw. Telefon ausgestattet sein.

In Kuwait hieß es von der Projektmanagerin Hind Al-Aswad: "Im Kommunikationsministerium (MOC) sind wir uns darüber im Klaren, dass die Einführung von FTTH (Fiber to the Home) in Kuwait eine große Herausforderung ist".

Die Arbeiten sind auf einer Dauer von drei Jahren angelegt; die ersten Benutzer sollen im Frühjahr 2006 über das Glasfasernetz angebunden sein.

GPON ist eine Technologie auf Basis passiver optischer Netze (PON), das sich durch Übertragungsraten von 2,5 Gbit/s auszeichnet. GPON arbeitet mit einer generischen Verkapselung (GEM) mit dem Ethernet-Frames und Daten im Zeitmultiplex (TDM) über eine GPON-Verbindung übertragen werden können.

Im Gegensatz zu BPON könnten mit GPON in beiden Richtungen Datenraten im Gigabit-Bereich realisiert werden. So definiert die ITU-Empfehlung G.984 für den Downlink Übertragungsraten von 1,25 Gbit/s und 2,5 Gbit/s. Das Uplink wird mit Geschwindigkeiten von 125 und 622 Mbit/s sowie mit 1,25 und 2,5 Gbit/s unterstützt.

Für die Übertragung von Video hat die ITU separate Wellenlängen definiert. Da aber Videosignale auch mittels IP-Protokoll über GPON übertragen werden können, ist es denkbar, das die separaten Wellenlängen ungenutzt bleiben.

Artikel von M. Hellmann - Di, 31.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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IPv6 für zu Hause nicht mehr weit


Aus Medienberichten geht hervor, dass der US-amerikanische Provider EarthLink für den WLAN-Breitband-Router WRT54G eine eigene Firmware mit IPv6-Unterstützung entwickelt hat. Hierbei wird auch gleich die notwendige IPv4/IPv6-Tunnelfunktion bereitgestellt. Derzeit lässt die, noch als Prototyp deklarierte EarthLink-Firmware, allerdings nur den ankommenden Verkehr für SSH (TCP-Port 22) sowie UDP-Ports über 1024 herein.

IPv6 wurde 1997 in der Version 6 des Internet Protocoll (IP) beschlossen, die z.B. wesentlich mehr Adressen vergeben kann als IPv4.

Anfang der 90er Jahre gab es mehrere Vorschläge für ein neues Protokoll, die miteinander konkurrierten und von denen jeder seine Vor- und Nachteile hatte. Ab 1993 wurden diese Ideen unter dem Namen IPnG zusammengefasst, wobei man versuchte, die Vorteile der einzelnen Papiere zu übernehmen und bestehende Nachteile auszumerzen. Es wurde z.B. in den IPNGWG der IETF darüber gestritten, auf wieviel Bit man die Adresslänge erhöhen sollte.

Während einige Mitglieder der Meinung waren, dass 64 Bit vollkommen ausreichend sind, wollten andere mit einer variablen Länge arbeiten, um das Problem der knappen Adressen für alle Zeiten zu lösen. Schließlich einigte man sich auf eine Adresslänge von 128 Bit. Damit entstand ein Adressraum von etwa 3,4 * 1038 Adressen.

Um dies etwas anschaulicher darzustellen dient folgender Vergleich: Pro Quadratmillimeter Erdoberfläche stehen nun ca. 667 Billiarden, pro Mensch 6,5*1028 Adressen bereit. In den Jahren 1995 und 1996 erschienen die ersten Entwürfe unter dem Namen IPv6, welche 1997 zum Draft Standard erklärt wurden.

Behielte man die bisherige Schreibweise für Adressen (z.B. 139.18.38.71) bei, würde dies bei IPv6 zu einer äußerst langen und unhandlichen Darstellung führen.

Eine Adresse sähe dann in etwa so aus: 63.254.4.0.2.128.0.0.0.0.0.0.0.0.0.1

Deshalb wurde beschlossen, die 128 Bit durch 16 Bit Integerzahlen zu repräsentieren, wobei jedes Integer durch ein Tupel hexadezimaler Ziffern dargestellt wird. Diese Tupel werden durch Doppelpunkte voneinander getrennt, dabei können führende Nullen weggelassen werden.

Beispiel: 3ffe:400:280:0:0:0:0:1

Auch in Europa bieten zahlreiche größere und kleinere Internet-Provider IPv6 an. Bei Windows Server 2003 und XP ab Service Pack 1 ist IPv6 integriert; bei älteren XP-Versionen muss man es nachträglich installieren. Für Windows NT4 und 2000 bietet Microsoft ein Addon an. Die Implementierungen vor Server 2003 und XP-SP1 sind experimentell, Hinweise zum Einsatz sollte man beachten. Unter Linux und den verschiedenen BSD-Varianten gehört IPv6 schon seit längerem zur Standardausstattung. Eine Übersicht aktiver Adressbereiche -- auch für andere Regionen und nach Ländern -- finden Sie bei SixXS .

Artikel von M. Hellmann - Fr, 27.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Einstweilige Verfügung untersagt Werbung für Google Gmail


Nachdem der Suchmaschinen-Betreiber Google es vergessen hatte, sich die Namensrechte für seinen "Gmail" genannten E-Mail Dienst genannten E-Mail Dienst in Deutschland zu sichern, ist ihm nun durch eine einstweilige Verfügung untersagt worden, die Bezeichnung "Gmail" für den E-Mail-Dienst zu verwenden. Außerdem darf Google Deutschen Nutzern vorläufig auch keine E-Mail-Adressen mit der Kennung gmail.com zur Verfügung stellen.

Die einstweilige Verfügung wurde von Daniel Giersch erstritten, der Inhaber der deutschen Marke DE-300 25 697 "G-Mail ...und die Post geht richtig ab." ist. Er hatte sich daran gestört, dass Google seinen E-Mail Dienst Gmail nun auch mit einer deutschen Oberfläche anbietet und dafür Werbung in einem Computermagazin gemacht hatte.

Da dem Suchmaschinenbetreiber nun untersagt ist, die Bezeichnung "Gmail" weiter für seinen E-Mail-Dienst zu verwenden, hat Google seinen Mail-Dienst bereits in "Google Mail" umbenannt. Der Sprecher von Google, Stefan Keuchel, wollte zu dem laufenden Verfahren nichts sagen solange die Konzernzentrale in den USA die Verfügung nicht erhalten habe.

Markeninhaber Daniel Giersch hat bereits angekündigt, dass er jede weitere Verletzung seiner Markenrechte durch Google mit gerichtlichen Ordnungsgeldern ahnden lassen werde. Außerdem habe er die Absicht Schadenersatzansprüche geltend zu machen. Er hat auch bereits mehrfach Besitzer von Gmail-Adressen abgemahnt, die Einladungen zu dem Mail-Service bei eBay versteigert hatten.

Nach wie vor ist es nicht möglich, sich regulär bei dem Mail-Dienst anzumelden. Gmail alias Google Mail befindet sich immer noch im Beta-Test und man braucht eine Einladung, um ein Gmail-Konto einzurichten.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 26.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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PhotoMail von Yahoo für bis zu 300 Bilder


Ab heute stellt das Internet-Portal Yahoo eine Beta-Version seines neuen Dienstes "PhotoMail" zur Verfügung. PhotoMail ist eine Erweiterung des Yahoo Free-Mail-Services, mit der sich innerhalb einer E-Mail bis zu 300 Bilder versenden lassen. Anders als bei üblichen Mails werden die Bilder nicht als "Attachment" in einer gesonderten Datei angehängt, sondern lediglich als so genannte "Thumbnails " in die E-Mail-Seite eingefügt.

Nach Installation des rund 1,1 MByte großen Tools lassen sich die Fotos einfach per Maus in die E-Mail ziehen, wo diese dann als Thumbnails dargestellt werden. Zugleich speichert Yahoo die Bilder in voller Auflösung in dem zugehörigen Online-Fotoalbum. Klickt der Empfänger der E-Mail auf ein Thumbnail, so wird -- bei entsprechender HTML-Fähigkeit des E-Mail-Programmes -- das Bild in voller Auflösung aus dem Yahoo Online-Fotoalbum geladen. Die Anzahl der Bilder in einer E-Mail ist auf 300 begrenzt, das Online-Fotoalbum wirbt mit unbegrenztem Speicher. Das dafür notwendige Mail Quick Select Tool funktioniert allerdings bislang nur mit dem Microsoft Internet Explorer Windows 2000 oder XP.

Artikel von M. Hellmann - Do, 26.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Nokia 770 - ein tragbares WLAN-Surfgerät


Anläßlich des LinuxWorld Summit in New York gab Nokia die ersten Details seines -Nokia 770 Internet Tablet- bekannt. Hierbei handelt es sich um eine auf Linux-Basis arbeitendes "Surfgerät", das für Unterwegs die Internet-Verbindungen per WLAN herstellt. Das Nokia 770 besitzt zwar keinen Zugang zu Mobilfunknetzen, es kann aber via Bluetooth an ein geeignetes Handy gekoppelt werden. Das Gerät misst 141 x 79 x 19 mm, wiegt 230 Gramm und soll mit einer Akkuladung kontinuierlich etwa 3 Stunden zum Surfen im Internet genutzt werden können. Die Stand-by-Zeit beträgt laut Hersteller etwa 7 Stunden.

Der verwendete TFT-Touchscreen im Nokia 770 liefert eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln, zeigt darauf maximal 65.536 Farben und dient als zentrales Steuerelement. Mit einem Stift bedient man das Gerät und über eine auf dem Bildschirm einblendbare Tastatur gibt man Text ein. Außerdem soll das Gerät eine Zoom-Funktion besitzen, um bestimmte Bereiche auf dem Bildschirm bequem zu vergrößern zu können. Neben der Möglichkeit, mit dem 141 x 79 x 19 mm messenden Nokia 770 über WLAN 802.11b/g das Internet zu besuchen, gibt es auch die Option, ein Mobiltelefon per Bluetooth 1.2 mit dem Linux-Gerät zu verbinden und darüber den Internet-Besuch abzuwickeln. Zudem ist das Gerät mit 64 MByte RAM und 64 MByte nicht flüchtigem Speicher bestückt. Über einen RS-MMC-Steckplatz kann der Speicher erweitert werden.

Schon jetzt kündigt Nokia an, dass das Nokia 770 im ersten Halbjahr Unterstützung für Voice-over-IP (VoIP) erhalten wird, um darüber per WLAN mit anderen Nutzern zu telefonieren. Außerdem soll dann auch ein Instant-Messaging-Client in das Software-Paket integriert werden.

Das Nokia 770 wird im dritten Quartal 2005 auf den Markt kommen. Preis: 400,- Euro.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 25.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Deutsche Desktop-Suche von Google


Nachdem der Suchmaschinenprimus Google den deutschen Usern Ende März 2005 eine Beta-Version seines Suchprogramms für Inhalte auf der lokalen Festplatte zur Verfügung gestellt hatte, steht nun die endgültige Version bereit. Überraschungen gegenüber der Beta-Version in englischer oder deutscher Sprache gibt es allerdings nicht mehr. Weiterhin läuft Google Desktop nur mit Administratorrechten. Sofern Microsoft Office ab Version 2000 installiert ist, findet Googles Desktop-Sucher Begriffe in DOC-, XLS- und PPT-Dokumenten, außerdem Text-, HTML- und PDF-Dateien. Das Programm durchsucht die Postfächer von Outlook, Outlook Express und von E-Mail-Clients der Mozilla-Familie sowie die Caches von Internet Explorer und Mozilla-Browsern.

Über diverse Plug-ins kann der Nutzer den Google Desktop befähigen, auch Open- beziehungsweise StarOffice-Dokumente, MP3-Tags, die Dateinamen aus ZIP-Dateien, mIRC-Protokolle oder C++-Quelltexte zu indexieren. Plug-ins, beispielsweise für OpenOffice-Dateien, Miranda-Chatprotokolle und Quellcode-Dateien, bietet Google allerdings auf einer Download-Seite an, für die leider nur ein Link von der englischsprachigen Seite besteht.

Bei Tests bereitete der Vorgang der Indexierung beim Google Desktop leider immer noch Probleme. Wenn der Nutzer der Desktop-Suche beibringen könnte, Dateien mit verschiedenen Endungen wie Textdateien zu behandeln, wären Plug-ins für Quellcode-Dateien nicht notwendig. In Fußnoten von Word-Dokumenten sucht der Desktop erst gar nicht. Nach eigenen Angaben wird auch an der Länge des Indexes gespart. So werden in langen Dokumenten nur die ersten 5000 Wörter oder noch weniger indexiert, um Platz auf der Festplatte zu sparen. Webseiten, die über eine verschlüsselte Verbindung im Cache gelandet sind, nimmt Google von der Indexierung aus.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 25.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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RegTP erklärt 41.000 Dialer als illegal


Wie heute von der Verbraucherzentrale Sachsen aus Dresden zu erfahren ist, erklärt die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) über 41.000 Einwahlprogramme der Berliner Firma Interxus für illegal. Hierzu wurden 30 Telefonnummern abgeschaltet, über die sich die Dialer kostenpflichtig ins Interneht eingewählt hatten. Gleichzeitig verbot die RegTP für alle betroffenen Intexus-Dialer rückwirkend ab dem 15. August 2003 die Rechnungslegung und das Inkasso.

Betroffene Verbraucher können jetzt aufatmen. Laut Verbraucherzentrale mehren sich seit Monaten Klagen über zu hohe Telefonrechnungen und Mahnungen von Inkasso-Unternehmen, die die Beiträge für angeblich kostenpflichtige Internt-Einwahlen mittels Dialer der Firma Intexus GmbH einfordern wollten. Die nun für illegal erklärten Dialer lauerten oft auf Web-Seiten, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richteten; teilweise informierten die Dialer-Programme auch nicht vorschriftsmäßig über ihren Zweck und ihre Funktionsweise.

Nach Auffassung der RegTP besteht für nicht registrierte Dialer keine Zahlungspflicht. Experten raten, die Rechnung für unberechtigte "Dienste" der Intexus-Dialer nicht zu zahlen und gleichzeitig zu prüfen, inwieweit man bereits bezahlte Rechnungsbeträge wieder einfordern sollte. Betroffene Internetnutzer können über die Webseite der Regulierungsbehörde ermitteln, ob sie berechtigt sind, zu Unrecht gestellte Forderungen von Inkasso-Unternehmen einzubehalten.

Auch Österreich stöhnt derzeit über Abzocker-Maschen deutscher Firmen durch Dialer. So ist auf der Website -tirol.com- zu lesen:

Von besorgten Mitgliedern hat die Tiroler Arbeiterkammer Rechnungen deutscher Firmen für angeblich in Anspruch genommene Internetangebote erhalten. Bei den Absendern der Rechnungen handelt es sich vorwiegend um Firmen mit Sitz im Hamburger Raum, die bereits mehrfach aufgefallen sind. Wiederum sollen Konsumenten entweder 49 oder 69 Euro für die angeblich kostenpflichtige Nutzung von Internetangeboten bezahlen.

Seit 1.1.2005 gilt in Österreich das sogenannte Opt-In-Prinzip, wonach grundsätzlich keine kostenpflichtigen Dialer mehr erreichbar sein dürften und daher vorgesperrt wurden. Die Nutzer werden daher - meist per Popup oder harmlos erscheinender Links - auf eine Internetseite gelockt, über die ein Dialerprogramm zum Computer des Anwenders eine Verbindung herstellt. Dieses Dialerprogramm wählt sich nun nicht mehr über eine kostenpflichtige Mehrwertnummer ein, sondern die Anwahl geschieht meist über eine dänische oder Frankfurter meist kostenlose Festnetznummer. Durch diese Verbindung entstehen keine Telefongebühren; es soll so lediglich die Telefonnummer des Anschlussinhabers und späteren "Opfers" ermittelt werden. Über die Telefonnummer ermittelt der Internetanbieter dann die Adresse und den Standort des späteren Rechnungsempfängers.

Es sind auch Fälle bekannt, bei denen der angebliche Nutzer meist über einen Vorwand von einem Call-Center kontaktiert wurde (z.B. das Zusenden von interessanten Angeboten oder ein Paket) und so seine Adresse ausgeforscht wird. Bereits wenig später erhalten die Nutzer dann Rechnungen, die den Anschein erwecken, der Anwender hätte tatsächlich einen Internetdienst in Anspruch genommen. Es wird daher häufig vorkommen, dass unwissende Empfänger die geforderten Beträge aus Angst oder Scham einfach ungeprüft einzahlen.

Die Konsumentenschützer der AK Tirol warnen daher vor unerklärbaren Rechnungen, vorwiegend deutscher Medienfirmen. Es empfiehlt sich jedenfalls, derartige Rechnungen genau zu prüfen und sich im Zweifel beraten zu lassen.


Artikel von W. Janssen - Di, 24.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Intelligente Software für Computer


Nach Aussage des IT-Experten Stefan Göbel vom Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) werden zukünftig Lernprogramme und Computer-Spiele "intelligent" auf den User eingehen und ein ganz neues Erlebnis und Lerngefühl vermitteln. Entsprechende Entwicklungen wird das IGD im Rahmen der GameDays vom Dienstag bis Donnerstag vorstellen. Ziel der neuen Software soll es sein, dass die Software mit intelligenten Reaktionen mehr auf den Anwender eingeht, um so eine realistische Geschichte zu erleben. "Die neuen Programme bieten -mehr als ballern- . Ein Spiel können sie verlieren, eine Story nicht", beschreibt Göbel den neuen Trend. Als Beispiel nannte Göbel eine Schnitzeljagd durch ein virtuelles Museum, bei der das Auffinden bestimmter Gegenstände jeweils neue Räume öffnet. Ein virtueller Charakter diene dabei als Begleiter oder Führer.

Mit einer Datenbrille und Kamera kann ein solches Spiel auch in die Realität verlegt werden. "Der Computer erkennt via GPS (Satellitennavigation) die Position des Spielers und liefert Ideen für eine Geschichte und passende Bilder", so Göbel weiter. Auf diese Weise werde etwa in Heidelberg eine historische Führung organisiert, bei der die Datenbrille den Teilnehmern an bestimmten Orten Ansichten aus dem 30-jährigen Krieg übermittelt.

Die dafür notwendige Technik kann bislang nur in "schweren Rucksäcken" untergebracht werden, ..."aber die Entwicklung schreitet hier sehr sehr schnell voran"... So wird bereits geprüft, inwieweit Handys und andere mobile Geräte für solche Spielideen genutzt werden können.

Organisiert werden die GameDays vom Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV in Darmstadt und dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Rostock in Kooperation mit Prof. Dr. Maic Masuch vom Institut für Simulation und Graphik an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg.

Die ersten beiden Tage stehen unter dem Motto "Science meets Business" und wenden sich hauptsächlich an Teilnehmer aus Wissenschaft und Wirtschaft. An Fronleichnam, dem dritten und letzten Tag der GameDays, ist dann die ganze Familie dazu eingeladen, Computerspiele live zu erleben. Dieser Tag der offenen Tür bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen des ZGDV sowie des Fraunhofer IGD zu informieren.

Artikel von W. Janssen - Di, 24.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Studie - 55 Prozent der Deutschen sind regelmäßig online


Aus einer von der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF ) veröffentlichten Studie ist zu lesen, dass etwa 55 Prozent aller Bundesbürger regelmäßig im Internet surfen. Männer liegen danach mit 55,2 Prozent vor den Frauen mit 44,8 Prozent. Von den Altersgruppen her sind Personen im Alter zwischen 30 und 39 am stärksten vertreten (25 Prozent); die Altersgruppe ab 50 Jahren folgt mit 23 Prozent.

Laut Studie nutzen die User überwiegend folgende Provider:

33,3 Prozent T-Online,
29,6 Prozent Web.de,
28,6 Prozent GMX,
25,7 Prozent MSN und
17,4 Prozent Lycos.

Der Anteil der User, die mit ISDN bzw. DSL ins Internet gehen liegt laut Studie gleichermaßen bei jeweils 25 Prozent. 82 Prozent nutzen einen Internet-Zugang von zu Hause, 41 Prozent vom Arbeitsplatz und 36 Prozent der Befragten nutzen einen Zugang bei Freunden oder Verwandten. 75 Prozent nutzen das Internet regelmäßig für das Senden und Empfangen von E-Mails , sowie das regelmäßige Suchen nach neuen Informationen. Die durchschnittliche Surfzeit beträgt dabei etwa 70 Minuten pro "Sitzung".

Etwa 37 Prozent nutzen das Internet regelmäßig zum Shoppen in Online-Shops bzw. um via Online-Banking Finanztransaktionen durchzuführen. Die gefragtesten Produkte in Online-Shops sind Bücher, Eintrittskarten für Kino oder Theater, Flug- und Bahntickets, Hotelbuchungen, Musik-CDs und Reisen.

Die AGOF ist ein Gemeinschaftsprojekt von Adlink Internet Media, AOL Deutschland, Bauer Media, G+J Electronic Media Sales, GMX, Lycos Europe, Web.de und Yahoo.

Artikel von W. Janssen - Mo, 23.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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AMD - neue Stromspar-CPUs


AMD gab bekannt, dass er seine "Embedded-Prozessor-Familie" um einen weiteren stromsparenden Chip erweitern wird. Dieser Chip soll den VIAs C3 Konkurrenz machen. Der neue "Geode LX 800@0.9W " soll, nach Herstellerangaben, dann einem 800-MHz-C3 ebenbürtig sein. Anders als sein Name vermuten lässt und auch in der Produktbeschreibung zu lesen ist, arbeitet die Thermal Design Power mit 2,4 Watt. Wie es heißt, sollen komplette Systeme mit Chipsatz und Speicher mit nur 2,1 Watt und auch ohne Lüfter auskommen. Hierdurch soll der Prozessor schnell genug sein, um auch aktuelle x86-Betriebssysteme wie Windows XP, Windows XP Embedded oder Linux auszuführen. Des weiteren besitzt der Prozessor für kryptograpische Berechnungen eine Crypto-Einheit, die vor allem bei AES-Verschlüsselungen helfen soll.

Der Chipsatz ist hauptsächlich gedacht für mobile Geräte wie Settop-Boxen, HD-TV-Videogeräte oder Tablet-PCs. Hierfür ist bereits eine 2D-Grafik integriert; einen 3D-Chip kann man zusätzlich anschließen. Wie bei früheren Modellen auch, kommt ein DDR-RAM Speicher zum Einsatz. Die angebotenen Chipsätze gibt es als BGA-Version, die einzulöten sind. Ob es eine gesockelte Variante geben wird, ist noch nicht bekannt.

Preis, bei Abnahme von 10.000 Stück etwa 45 US-Dollar.

Artikel von W. Janssen - Mo, 23.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Studie über Kundenzufriedenheit bei den DSL-Providern


Nach Feststellung der Marktforscher dpm-team nutzen die meisten User einen Zugang über T-Online (29,8 Prozent). Deutlich weniger Befragte haben sich für 1 & 1 (11,3 Prozent), AOL (11,3 Prozent), Arcor (9,7 Prozent) oder freenet.de (9,2 Prozent) entschieden.

Die Frage nach der Kundenzufriedenheit ergab beispielsweise für T-Online (Note 2,5) und dem Testsieger 1 & 1 (Note 1,9). Richtig unzufrieden ist laut Studie jedoch kein privater Internetnutzer mit seinem Provider. Von den meistgenannten Anbietern liegt 1 & 1 mit einer Gesamtzufriedenheitsnote von 1,9 vorn. Mit geringem Abstand folgen AOL (Note 2,0), Arcor (Note 2,0), Tiscali Net (Note 2,0), freenet.de (Note 2,2), Versatel (Note 2,4) und T-Online (Note 2,5). In das Ranking sind die Provider aufgenommen, die im Rahmen der 1000er-Studie mindestens 25 Nennungen als Bewertungsbasis erhielten.

Ausschlaggebend für die guten Werte ist die Zufriedenheit in den für die Kunden wichtigsten Kriterien. Neben dem Preis- / Leistungsverhältnis ist die Zuverlässigkeit, d.h. eine geringe Zahl an Stör- bzw. Ausfällen von entscheidender Bedeutung. Aber auch die Verständlichkeit der Tarifinformationen, die einfache technische Installation und die Übersichtlichkeit der Rechnung sind wichtige Faktoren. Der Testsieger 1 & 1 erreicht Bestnoten bei der Zuverlässigkeit (MW 1,7 / Durchschnitt 2,0) und zeigt auch bei fast allen anderen Faktoren überdurchschnittliche Zufriedenheitswerte.

Ihrer Kunden sicher können sich die Provider trotz der hohen Zufriedenheit aber nicht sein. Jeder dritte Kunde (32,2 Prozent) denkt zurzeit bzw. nach Ablauf des Vertrags über einen Wechsel des Providers nach. Arcor-Kunden sind dabei am treusten. Nur jeder Fünfte (20,7 Prozent) kann sich derzeit einen Wechsel vorstellen.

Durchschnittlich empfehlen zwei von drei Befragten (64,7 Prozent) ihren privaten Internetprovider an Freunde, Bekannte oder die Familie weiter. Die drei Spitzenreiter 1&1, AOL und Arcor erzielen mit je rund 80 Prozent eine deutlich höhere Empfehlungsquote.

Artikel von M. Hellmann - So, 22.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Rückruf-Aktion von Notebook-Akkus durch Apple


Zum zweiten Mal startet Apple eine Rückruf-Aktion für Notebook-Akkus, die von der südkoreanischen Firma LG Chem hergestellt wurden. Laut Mitteilung von Apple handelt es sich um Lithium-Ionen-Akkus, die weltweit von Oktober 2004 bis Mai 2005 zusammen mit Notebooks, aber auch separat, verkauft worden sind. Speziell geht es um die Notebooks 12-Zoll-iBook G4, 12-Zoll-PowerBook G4 und das 15-Zoll-PowerBook G4. Bisher sind dem Unternehmen sechs Fälle bekannt geworden, bei denen sich die Akkus überhitzt haben und somit eine potentielle Brandgefahr darstellen.

Die von dieser Rückrufaktion betroffenen Batterien weisen eine der folgenden Modellnummern auf: A1061, A1078 und A1079. Die Seriennummern beginnen wie folgt: HQ441 bis HQ507 und 3X446 bis 3X510. Die Modell- und die Seriennummer befinden sich auf dem Etikett an der Unterseite der Batterie. Das Etikett ist sichtbar, wenn Sie die Batterie aus dem Computer herausnehmen. Die Seriennummer ist in schwarzer oder dunkelgrauer Schrift unterhalb des Strichcodes aufgedruckt.

Zu Beginn des Austauschprozesses werden die Kunden aufgefordert, die Seriennummer Ihres iBook G4 oder PowerBook G4, die Seriennummer Ihrer Batterie und die Adresse anzugeben, an die die Ersatzbatterie geliefert werden soll.

Nach Überprüfung der Seriennummer wird den betroffenen Kunden kostenlos eine neue Batterie zugesendet. Die alte Batterie kann dann im gleichen Versandumschlag kostenfrei an Apple zurückgeschickt werden.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 21.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Ask Jeeves übernimmt auch Excite Europe


Aus verschiedenen Pressemitteilungen wurde bekannt, dass der Suchmaschinenbetreiber Ask Jeeves von Tiscali die Firma Excite Italia B.V. übernommen hat. Excite Italia B.V. betreibt wiederum Excite Europe. Laut Mitteilung von Tiscali soll der Kaufpreis 6,1 Millionen Euro betragen haben. Der Deal macht für beide Unternehmen Sinn. Während Tiscali sich künftig nur auf sein Kerngeschäft konzentrieren will, möchte Ask Jeeves weiter nach Westeuropa expandieren.

Zukünftig werden somit auch Excite - User in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, Österreich und den Niederlanden in den Genuss der Ask Jeeves Suchtechnik kommen. Charakteristisch bei Ask Jeeves ist, dass man in kompletten Fragesätzen recherchieren kann. Dabei wird auf der ersten Antwortseite der Fragesatz in mehrere Begriffe "zerlegt". Diese Begriffe werden in Zusammenhang mit bereits beantworteten Fragen gebracht und zur Auswahl vorgelegt. Mit etwas Glück ist die gesuchte Frage, eventuell in anderer Formulierung, dabei. Ansonsten kann man ähnliche Fragen aus einer Liste auswählen. Das Themengebiet kann so weiter eingegrenzt werden.

Basis für das Vorgehen ist ein redaktionell zusammengestelltes Set von Fragen, die häufig gestellt werden. Hierzu bekommt man sofort eine passende Antwort. Es entsteht ein Dialog, der dem Rechercheur hilft, seine Frage im passenden Kontext zu stellen, wobei verschiedene Lösungswege angeboten werden. Fast immer erhält man mit diesem System qualitativ hochwertige Antworten. Bei spezielleren Problemstellungen, die nicht durch die vorbereiteten Fragen gelöst werden, werden mehrere Suchmaschinen mit einer relativ gut verknüpften Suchanfrage abgefragt. Die Ergebnisse gibt es gleich auf der Seite mit dazu.

Erst im März 2005 war Ask Jeeves von der Interactive Corp übernommen worden, die wiederum eine Internet-Beteiligungsfirma des US-Medienzaren Barry Diller ist. Diller hat in den vergangenen Jahren unter dem Dach von Interactive ein Konglomerat von Internet-Firmen zusammengebracht, das vom Online-Reisebüro Expedia über den Kartenverkäufer Ticketmaster bis zum Dating-Service Match.com reicht. Auch den TV-Einkaufskanal Home Shopping Network oder den TV Travel Shop zählt Diller zu seinen Besitztümern. Interactive will nach eigenen Angaben massiv im Suchmaschinenmarkt einsteigen. Unter anderem soll beispielsweise neben dem Ausbau der Suchmaschine die Ask-Jeeves-Suchbox auf jeder Webseite eines IAC-Unternehmens eingesetzt werden. Ask Jeeves selber ist derzeit die fünftgrößte Suchmaschine im Internet.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 21.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google bietet personalisierte Startseite


Ähnlich wie "My Yahoo" bietet Google seit gestern seinen Usern auch die Möglichkeit, sich eine personalisierte Startseite einzurichten. So kann der User beispielsweise seine neuesten Gmail-Nachrichten, News aus ausgewählten Quellen, die aktuellen Wetterdaten, Börsennachrichten, Kinoinformationen einen Routenplaner, sowie die Rubriken "Quote of the Day" oder "World oft the Day" anzeigen lassen.

Deutsche User müssen sich noch etwas gedulden. Die neue Funktion hat noch keinen Namen, die ortsbezogenen Dienste funktionieren derzeit nur mit amerikanischen Zip-Codes und die Personalisierung steht nur auf englisch bereit. US-Medien zitieren Google, das Unternehmen möchte mit diesem Angebot die bestehenden Dienste enger miteinander verknüpfen.

Deutsche User reagieren auf diese Nachricht unterschiedlich. So heißt es beispielsweise:

Eigentlich war immer genau das Nicht-Vorhandensein eines großen Drum-Herums (Portal) bei Google ausschlaggebend für meine Wahl der Suchmaschine. Wenn selbst Google jetzt damit anfängt, sehe ich schwarz für unkomplizierte und nicht überladene Suchmaschinen...

Meine Startseite ist z.Z. T-Online.de Da habe ich immer frische Nachrichten und einen guten Wetterservice. ... Ich würde mich gerne auf was neues einlassen...

Ich fand grade die minimalistische Oberfläche von Google gut - schnell geladen, keine 100 blinkenden gifs und übersichtlich. Wenn das jetzt wieder so ne hässliche Portalschleuder wie web.de oder yahoo wird, muss ich mir wohl ne andre Suchmaschine suchen ...


Wozu sollte jemand so etwas brauchen? Das frage ich mich schon seit sich damals Altavista und Yahoo von brauchbaren Suchmaschinen zu Werbeschleudern gewandelt haben...


Artikel von H. Gaerber - Fr, 20.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Chaos um Bahntickes bei Lidl


Der Verkauf von Bahn-Karten über die Handelskette Lidl hat heute zu einem Chaos bei vielen Häusern des Discounters geführt. In vielen Geschäften waren die Fahrkarten-Hefte zum Preise von 49,90 Euro nach wenigen Minuten vergriffen. So waren in einer Düsseldorfer Lidl-Filiale nach 20 Minuten alle Tickets verkauft. Auch in mehreren Berliner Filialen waren die Tickets nach Berichten von Kunden kurz nach Öffnung am Morgen zunächst ausverkauft. Ein Lidl-Mitarbeiter in Berlin erläuterte, dass wegen des insgesamt hohen Gegenwerts der Fahrkarten zunächst nur 300 Tickets verfügbar gewesen seien und erst wieder Nachschub geholt werden müsse. Die Kunden könnten sich aber in Listen für den Fahrkartenverkauf eintragen.

Vor zahlreichen der 2600 deutschen Lidl-Filialen hatten sich bereits vor der Öffnung lange Schlangen gebildet. Pro Person wurden nur wenige Hefte mit jeweils zwei Blanko-Einzelfahrkarten abgegeben, die zu einer beliebig weiten Fahrt in der zweiten Klasse innerhalb Deutschlands berechtigen. Offenbar verfuhren die Lidl-Filialen aber unterschiedlich: In einigen Geschäften wurden maximal vier Tickets pro Person abgegeben, in anderen sechs.

Offiziell läuft die Lidl-Aktion der Bahn bis 28. Mai. Ob es in den Geschäften in den nächsten Tagen "Nachschub" geben wird, konnte die Bahn zunächst nicht sagen. Wie viele Doppelfahrkarten es genau sind, wollten weder die Bahn noch die Handelskette Lidl verraten. Nicht bestätigte Angaben sprechen von bis zu 500.000 Heften. Die Tickets gelten bis zum 3. Oktober.

Trotz des von der Deutschen Bahn zunächst angekündigten Verbots des Weiterverkaufs hatten Zwischenhändler schon eine Stunde nach Verkaufsbeginn teilweise bis zu 60 einzelne Tickets zum Einzelpreis von bis zu 70 Euro beim Auktionshaus eBay ins Netz gestellt. Das Internet-Auktionshaus eBay will gegen den Weiterverkauf von Billig-Tickets der Deutschen Bahn nichts unternehmen und widersprach damit den Angaben der Bahn.

eBay-Sprecherin Maike Fuest bestätigte, dass es in den vergangenen Tagen "intensive Gespräche" mit der Bahn gegeben habe. Der Weiterverkauf werde von der Bahn zwar in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagt. Allerdings sei juristisch umstritten, ob diese Regelungen wirksam sind. Beim Verkauf der "Lidl-Tickets" würden diese nicht mit dem Namen des Erwerbers versehen. Deshalb könnten die Blanko-Tickets nach Einschätzung von eBay auch weiterverkauft werden.

Artikel von M. Hellmann - Do, 19.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Fachtagung - eGovernment in der Kommunalverwaltung


Unter dem Motto: "Internetportale als Kernstück des kommunalen eGovernments“ fand am 18.05.05 im Landratsamt Ludwigslust eine Fachtagung statt, an der sich etwa 150 Teilnehmer angemeldet hatten. Behandelt wurde die Frage, wie Kommunalverwaltungen bevorstehende Anforderungen im eGovernment gerecht werden können, was eGovernment leisten muss und in welchem Kostenrahmen sich entsprechende Projekte bewegen sollten. Die Region Westmecklenburg ist als eine von bundesweit drei Testregionen für beschleunigten Bürokratieabbau auch Vorreiter bei der Einführung der elektronischen Verwaltung, die den Bürgern den Gang zum Amt ersparen soll.

Im Ergebnis dieser Fachtagung wurde festgestellt, dass nicht jede kleine Kommunalverwaltung für sich auf eGovernment umstellen sollte, sondern dass es eine einheitliche große Lösung geben muss (zu mindestens auf Landesebene). "Dieser Prozess ist sehr, sehr komplex", sagte der Organisator der Tagung, der Kommunikationschef des Landkreises Ludwigslust, Joachim Müller. "Es ist nicht sinnvoll, dass jede Behörde oder Kommune für sich ihre Arbeit auf die Abwicklung via Internet umstellt, sondern dass es eine einheitliche, große Lösung ,beispielsweise für das ganze Land, gibt. Dabei ist eine intensive Abstimmung und Kooperation der beteiligten Politiker, Verwaltungen und Techniker wichtig. Der jeweils politisch Verantwortliche müsse das Projekt zudem zur Chefsache machen, weil zahlreiche strategische und finanzielle Entscheidungen zu treffen sind, die außerhalb der Kompetenzen der unmittelbar Mitwirkenden liegen“. Müller meinte weiter: "Zugleich sei deutlich geworden, dass ein solches Vorhaben nicht ohne aktive Mitwirkung der Wirtschaft bewältigt werden könne. Für sie sei der Nutzen letztlich größer, als für die Verwaltung selbst".

eGovernment: Gemeint ist die Abwicklung von staatlichen Verwaltungsakten und Dienstleistungen mit elektronischen Mitteln. E-Government ist eine Sonderform des E-Business mit dem Unterschied, dass auf der einen Seite nicht eine Firma, sondern ein Amt oder eine Behörde steht und auf der anderen der Bürger statt eines Kunden.

Artikel von M. Hellmann - Do, 19.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Volkstarif im Vodafone-Netz mit Payback


Über das Kundenbindungsprogramm Payback kann man nun auch mit dem Netz von Vodafone D2 kostengünstiger telefonieren. Hierbei wendet sich der so genannte -Payback Volkstarif- in erster Linie an Personen, deren Handy-Vertrag bald ausläuft und die ihr vorhandenes Handy weiterhin nutzen möchten.

Payback Volkstarif-Kunden erhalten bei Vertragsabschluss eine neue SIM-Karte; die Mitnahme der alten Handyrufnummer ist derzeit allerdings nicht möglich. Payback verlangt für nationale Verbindungen in alle deutschen Netze einen einheitlichen Minutenpreis von 29 Cent (Takt 60/60). Innerhalb eines Monats berechnet Payback einen Mindestumsatz von 9,90 Euro, den die Kunden neben innerdeutschen Sprachverbindungen auch für SMS innerhalb Deutschlands verbrauchen können.

Payback wirbt für seinen neuen Dienst mit der Popularität der Bild-Zeitung unter der URL bild-volkstarif.de . Das Angebot kann sowohl über die Payback-Internet-Seite gebucht, als auch telefonisch (01805162000) bestellt werden. Zusätzlich liegen in allen Real-Kauf-Märkten Anmeldeformulare aus.

Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein halbes Jahr, danach verlängert sich der Vertrag um jeweils ein Vierteljahr, wenn nicht drei Monate vor Vertragsende gekündigt wird. Das Angebot ermöglicht auch GPRS und HSCSD-Verbindungen, die analog zum Vodafone Sun Tarif abgerechnet werden. MMS berechnet Payback separat mit 39 Cent.

Neukunden lockt Payback bis zum 17.07.2005 mit 1.000 Freiminuten.

Artikel von H. Gaerber - Di, 17.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft stellt Xbox 360 vor


Wie bereits angekündigt hat Microsoft nun den Xbox-Nachfolger, die Xbox 360, präsentiert. Die neue Konsole aus Redmond kommt im November dieses Jahres in den Handel und wird neben Games auch Videos und Musik abspielen können.

Die neue Xbox 360 ist in hellgraues Plastik gehüllt und besitzt eine konkave Form. Dieses Design war nach Befragungen von Usern gewählt worden, berichtete Microsoft. Damit hat sich Microsoft bei der Form- und Farbgebung gänzlich vom Vorgängerkonzept abgewendet, denn die erste Xbox war noch schwarz, schwer und optisch recht klobig.

Bei der Präsentation in einer Sondersendung des Musiksenders MTV war vorerst eine leere Konsole zu sehen, diese soll aber mit ausreichend Technik gefüllt werden. Über das Gewicht und die hörbare Geräuschentwicklung der Lüfter herrscht nach wie vor Ungewissheit.

Der Prozessor der Xbox 360 basiert auf dem IBM PowerPC und hat drei Kerne, die mit jeweils 3,2 GHz getaktet sind und je nach Bedarf [zum DVD-Abspielen beispielsweise nur einer] arbeiten sollen. An Arbeitsspeicher stehen 512 Megabyte GDDR3 RAM sowie eine ATI-Grafik-Karte mit 10 MB zu Verfügung. Diese hochwertige Ausstattung soll für High-Definition-Auflösung [HDTV] mit 720p und 1.080i [1.920 mal 1.080 Bildpunkte] und zweifache Kantenglättung sorgen.

Die Xbox 360 kann als fertiger DVD-Player mit Progressive Scan eingesetzt werden und kann sowohl Filme als auch Fotos anzeigen. Für die Speicherung der Daten gibt es einerseits eine 64 MB große Memorycard, andererseits kann eine 20 GB große Festplatte angedockt werden. Drahtlose Kommunikation via WLAN [a, b, g] ist optional und wird an der Rückseite via USB 2.0 angesteckt. Damit dürfte einer Aufrüstung auf die nächste Generation, WiMAX, ebenfalls möglich sein.

Bis zu vier Controller können die Bedienung der Xbox 360 über die bereits integrierte Funktechnik [bei 2,4 GHz] übernehmen. Es soll aber auch eine Ausführung mit Kabel geben. Die Controller der Xbox 360 werden mit Strom über Batterien versorgt, Akkus sind optional. Etwaiger Stromnotstand soll rechtzeitig angekündigt werden.

Die Xbox 360 wird nicht als Media-PC (digitaler Festplattenrecorder) eingesetzt werden können. Als Media Center Extender können allerdings Filme und Musik vom PC über Kabel oder drahtlos abgespielt werden. Dazu gibt es auch eine Fernbedienung mit Media-PC-Taste. Headset, die für das erste Halbjahr 2006 geplante hochauflösende Kamera, sowie auch externe Festplatten und MP3-Player können an den insgesamt drei USB-Steckplätzen angeschlossen werden. Außerdem wird die Xbox 360 auch vom iPod streamen können.

Großes Augenmerk legt Microsoft auf die Möglichkeit, dass die User ihre Spielkonsole dem jeweiligen individuellen Geschmack anpassen können. Dazu kann die Frontblende gegen zusätzlich erhältliche Covers ausgetauscht und die Software mit eigenen Skins individualisiert werden.

Microsoft wird zunächst drei Spiele selbst auf den Markt bringen: "Kameo", "Project Gotham Racing 3" und "Perfect Dark Zero", weitere kommen von anderen Anbietern. Diese sollen durchwegs in HDTV-Qualität sein und alle mit eigener Musik unterlegt werden können.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 14.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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BSI stellt E-Mail Antispam-Studie vor


"Antispam-Strategien - Unerwünschte E-Mails erkennen und abwehren" ist der Titel einer Studie, die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) heute auf dem 9. IT-Sicherheitskongress vorgestellt hat. Sie gibt IT-Verantwortlichen einen Überblick über alle Aspekte zur Entwicklung einer individuellen Antispam-Strategie.

"Werbemails und andere unerwünschte E-Mails (Spam) kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern gefährden langfristig das Vertrauen der Menschen und Unternehmen in die elektronische Kommunikation und die gesamte Informationstechnologie", sagt Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. "In der Studie zeigen wir nicht deshalb nicht nur, wo die Probleme in der Praxis liegen, sondern beschreiben Lösungen. Unser Ziel ist es Antispam-Strategien flächendeckend umzusetzen - nur so können wir das Problem weltweit lösen", so Helmbrecht weiter.

In der Studie werden bisher nur einzeln verfügbare Informationen zu technischen, rechtlichen und organisatorischen Aspekten gebündelt. Sie erläutert Massnahmen gegen Spam praxisnah und anschaulich. Beispielhafte Kostenbetrachtungen bieten Orientierung für Investitionsentscheidungen. Verschiedene Fallbeispiele erleichtern es außerdem, die Empfehlungen praktisch anzuwenden und eine entsprechende Strategie zu entwickeln. Juristische Informationen zum Thema Spam fehlen in der Studie ebenfalls nicht.

Spam-Mails machen inzwischen den grössten Anteil am weltweiten E-Mail-Verkehr aus und verursachen dadurch einen Schaden für die Volkswirtschaften in Milliardenhöhe. Die EU-Kommission schätzt den Produktivitätsverlust durch Spam-E-Mails bei Unternehmen in der EU auf 2,5 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen die Kosten der Internetprovider und Netzbetreiber, bei denen der E-Mail-Müll Server und Leitungen nutzlos beansprucht.

Die Studie steht als PDF-Version auf den BSI-Internetseiten unter www.bsi.bund.de/literat/studien/antispam/ zum kostenlosen Download zur Verfügung. Sie ist darüber hinaus beim Bundesanzeiger Verlag zum Preis von 32 Euro erhältlich (ISBN 3-89817-496-4, 172 Seiten).

Kontakt: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Postfach 20 03 63
53133 Bonn

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 14.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox-Marktanteil gegenüber Microsoft IE steigt weiter


Der alternative Web-Browser Firefox konnte in den letzten Monaten einen regelrechten Siegeszug gegen Microsofts Internet Explorer feiern. Dies belegt eine Studie des Marktforschungsinstituts WebSideStory. Danach steigerte Firefox bis Ende April seinen Marktanteil auf 6,75 Prozent .

Der Internet Explorer kommt den Zahlen zufolge nun auf 88,9 Prozent Marktanteil. Er büßte somit seit Mitte Februar einen Prozentpunkt ein. Damit ist Firefox der erste Browser, der dem Microsoft Internet Explorer mehr als fünf Prozentpunkte abringen konnte, seit der Softwaregigant aus Redmond den seinerzeitigen Marktführer Netscape vor über fünf Jahren überholt hatte. In Deutschland ist der Firefox sogar noch stärker genutzt. Dort kommt er auf einen Nutzeranteil von 22,6 Prozent gegenüber 69,5 Prozent für den Internet Explorer.

Der Firefox-Browser war auf der Basis des alternativen Betriebssystems Linux entwickelt worden. Seine erste Vollversion war Anfang November 2004 veröffentlicht worden. Mittlerweile gab es mehr als fünf Millionen Downloads der Software. Der Herausforderer wußte vor allem die Sicherheitsdiskussionen um den Internet Explorer für sich zu nutzen. Mit seiner zunehmenden Bekanntheit sind allerdings auch im Firefox-Browser erste "kritische" Sicherheitslöcher entdeckt worden.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 11.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Version 2 der Suchmaschine Metager ist online


MetaGer ist ursprünglich ein Suchmaschinen-Projekt, dass von der Universität Hannover betrieben wird. Nun hat der gemeinnützige Vereins SuMa eine Weiterentwicklung der Meta-Suchmaschine MetaGer vorgestellt. Seine Ziele, die Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs, sind keineswegs nur technologischer Natur.

Nach Ansicht des SuMa müssen Suchmaschinen "frei, vielfältig und nicht-monopolistisch sein", da sie eine zentrale Rolle in der Informationsgesellschaft spielen. Die erste Version von Metager listete lediglich die Ergebnisse der von ihr abgefragten Suchmaschinen. Für die technische Weiterentwicklung zur MetaGer2 zeichnet der Schüler Markus Franz verantwortlich.

Wie auch die erste Version gibt Metager2 eine Suchanfrage an einige andere Suchmaschinen weiter. Die von den abgefragten Suchdiensten erhaltenen Ergebnisse werden dann gesammelt. Im Gegensatz zu Metager lädt nun Metager2 die Seiten selbst noch einmal, die diesen Ergebnissen zugrunde liegen und wertet sie dann zusätzlich anhand bestimmter Regeln aus. Schließlich werden die Ergebnisse erneut nach Relevanz sortiert und in einer Liste ausgegeben. Die Suche wird von einem Python-Programm organisiert, während die Listen mit PHP zusammengestellt werden. Markus Franz plant, das Suchprogramm unter eine Open-Source-Lizenz zu stellen.


Artikel von R. Hallenbach - Mi, 11.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Erste .eu-Domain online !


Fast zehn Jahre, nachdem erstmals ein Vorstoß zur Schaffung einer eigenen europäischen Top Level Domain gewagt wurde, ist nun die erste .eu-Domain (eurid.eu) tatsächlich im Netz erreichbar. Die Eintragung von .eu in die so genannten Root Server, die inzwischen von der Internet Assigned Numbers Authority (IANA) als für die Delegierung zuständiger Stelle offiziell bestätigt wurde, markiert den vorläufigen Höhepunkt im gesamten Einführungsprozess und legt den technischen Grundstein für die spätere Registrierung von .eu-Domains.

Bis zum lang ersehnten Startschuss dauert es allerdings noch eine Weile; derzeit arbeitet die in Brüssel ansässige, zentrale Verwaltungsstelle EURid am letzten Schliff für die Vergaberichtlinien. Voraussichtlich Ende dieses Jahres beginnt mit der Sunrise Period die offizielle Registrierung. Durch die Sunrise Period soll dem grössten Risiko bei Einführung einer neuen Top Level Domain begegnet werden, nämlich dass bekannte Unternehmen wie DaimlerChrysler, Deutsche Telekom oder Siemens ihre .eu-Domain an Cyber-Piraten verlieren. Die normale Registrierung für die Allgemeinheit beginnt dann im Anschluss frühestens Anfang 2006.

Nach dem Willen der EU-Kommission, die die Einführung einer europäischen Top Level Domain in den vergangenen Jahren massgeblich vorangetrieben hat, soll dotEU der US-amerikanischen "dotCOM" Dominanz im Internet Paroli bieten. Insbesondere amerikanische Unternehmen und Organisationen sind seit vielen Jahren fast ausschließlich unter "dotCOM" im Web präsent und blockieren so zahlreiche attraktive Adressen. EU-Unternehmen mussten dagegen bislang in jedem europäischen Land unter einer anderen Top Level Domain auftreten (wie beispielsweise Deutschland .de oder Frankreich .fr) . Mit den neuen .eu-Domains soll dieser Wettbewerbsnachteil der Europäer endgültig der Vergangenheit angehören.

Quelle: Domain-Recht.de

Artikel von H. Gaerber - Di, 10.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Panik-Attacken nach Google-Ausfall


Sind wir nicht alle ein wenig Google? Google steht derzeit im Zenit des Internet-Universums und ein Ausfall dieses Dienstes lässt so manchen Web-Nutzer zunächst einmal an seine eigenen Internet-Verbindung zweifeln, nicht aber an einen möglichen Ausfall der allgegenwärtigen Suchmaschine. So geschehen am Samstag kurz vor Mitternacht (MESZ), als Google für eine viertel Stunde weltweit nicht aufrufbar war. Viele Internet-Nutzer haben die Google-Suchmaschine als Startseite konfiguriert und somit wird ein Ausfall dieses Dienstes sofort sichtbar.

Gerüchte, Google wäre Opfer von Hackern geworden, Google hätte Sicherheitsprobleme oder es hätte sich gar um ein Marketing-Gag gehandelt, wurden nicht bestätigt. Tatsächlich soll es Probleme mit einem Domain Name Server gegeben haben. Für ein DNS-Problem spricht auch die Tatsache, dass Google über die IP-Adresse 216.239.37.99 noch erreichbar war.

Solche Ausfälle machen aber deutlich, wie sehr sich Google bereits in das Bewusstsein der Menschen verankert hat. Die Google-Konkurrenten Microsoft (MSN), Yahoo oder Ask Jeeves werden solche Schnitzer mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen, denn dadurch zeigt Google selbst, dass es noch andere Suchdienste gibt.

Gerade Microsoft will ins milliardenschwere Werbegeschäft der Suchdienste einsteigen. So hat Microsoft seine im November 2004 veröffentlichte Beta-Version der Suchmaschine "MSN Search" im Januar 2005 auf ihren eigenen Suchindex umgestellt. Bis dahin hatte Microsoft auf die Suchergebnisse von Inktomi zurückgegriffen.

Artikel von H. Gaerber - So, 08.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Robin-Hoods der Software-Piraten verurteilt


Am gestrigen Freitag wurden in London vier Männer eines internationalen Softwarepiratenringes verurteilt. Die Briten haben Haftstrafen von bis zu zweieinhalb Jahren zu erwarten. Der Ring operierter unter dem Name DrinkorDie und soll Millionenschäden verursacht haben, weil er kommerzielle Software zunächst kopierte und diese dann kostenlos im Internet zum Download angeboten hatte. Darunter befand sich auch ein Microsoft-Betriebssystem zwei Wochen vor dessen offizieller Auslieferung.

Nach Ansicht der Ankläger im Prozess war die Hauptmotivation der Täter einfach nur"Hass auf Software-Großkonzerne". Zu den vier Männern gehörte auch ein Banker und ein Netzwerkadministrator. Sie hätten sich als moderne Robin Hoods verstanden, seien letztlich aber nur Diebe gewesen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Gefasst wurden die Software-Piraten nach langwierigen gemeinsamen Ermittlungen britischer und US-amerikanischer Behörden. In deren Verlauf waren 70 Verdächtige in zwölf Ländern verhaftet wurden


Artikel von R. Hallenbach - Sa, 07.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo plant Suchmaschine für Online-Musik


Die Suchmaschine Yahoo will nach seiner Videosuche nun auch eine Suchmaschine für Online-Musik herausbringen. Nachdem die Videosuche, die im Dezember 2004 als Beta-Version gestartet war, nun als Final-Version verfügbar ist, erwarten Experten den Launch der Musik-Suche in den nächsten Monaten.

Mit Yahoo-Music besteht bereits eine eigene Musikplattform und auch ein eigener Downloadservice ist in Vorbereitung. Fachleute gehen davon aus, dass Yahoo das Potenzial hat, ein Big Player bei Online-Musik zu werden. Die neuen Services könnten auf den starken Traffic der Yahoo Musikwebsite sowie auf die gut etablierte Yahoo-Community aufbauen. Für eine Musik-Suchmaschine besteht wohl auch ein Bedarf, denn sie würde den Angebotsüberblick verbessern und damit den Wettbewerb verschärfen.

Die Yahoo Videosuche steht nach einer fünfmonatigen Testphase nun als Vollversion zur Verfügung. Über die Suchmaschine ist unter anderem Online-Content von CBS News, MTV, VH1, Reuters, Bloomberg und dem Discovery Channel zu finden. Dabei wird nach den Formaten Windows Media, Quicktime, RealMedia, AVI und MPEG gesucht.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 06.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Domain-Registrierung auch anonym möglich


Beim für seinen Gratis-Webspace bekannten kanadischen Provider Tucows kann man jetzt einen "Whois Privacy Service" genannten Dienst für die Domain-Registrierung nutzen. Damit können Registrare ihren Kunden die Registrierung von Domains anbieten, ohne dass diese ihre persönlichen Daten in den offen zugänglichen Whois-Datenbanken einsehbar machen müssen. Statt der Kundendaten erscheinen dann stellvertretend die Daten von Tucows oder des Registrars.

Ähnliche Dienste bieten auch US-Registrare wie Godaddy oder NameSecure an. Neu ist allerdings der sehr günstige Preis, den Tucows von seinen Resellern fordert. Der kanadische Provider berechnet nur 0,17 US-Dollar pro Monat, oder 2,04 US-Dollar pro Domain und Jahr. Andere Registrare haben bisher mit 9 US-Dollar pro Jahr deutlich mehr verlangt.

Um falsche Daten auszuschließen sendet Tucows eine E-Mail an den ursprünglichen AdminC der Domain, mit der die Identität des Domaininhabers überprüft werden soll. Der wesentliche Unterschied zu dem bisherigen Verfahren liegt darin, dass die Bürde, den eigentlichen Domaininhaber zu erreichen, dem Anfragenden auferlegt wird. Es werden nicht mehr E-Mails an die Admin-Adressen gesammelt, gefiltert und dann weitergeleitet. Will nun jemand den Domain-Inhaber direkt erreichen, so muss er seine Wünsche über ein Webformular äußern. Nur so könne das Abgrasen der Whois-Datenbanken durch Spammer effektiv verhindert werden.

Die Frage, welche persönlichen Daten in den Whois-Datenbanken der Registries und Registare veröffentlicht werden sollen, beschäftigt mit der Zunahme missbräuchlicher Verwendungen sowohl die Registrare als auch deren Kunden und die Datenschützer. An diesem Whois-Thema arbeiteten in den vergangenen Jahren schon wechselnde Arbeitsgruppen der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN). Diese Arbeitsgruppen sehen sich einerseits mit Forderungen der US-Politik sowie der Markenlobby konfrontiert, die einen komplett offenen, möglichst sogar noch um zusätzliche Möglichkeiten der Abfrage erweiterten Zugriff auf die Whois-Daten fordern. Auf der anderen Seite fordern die Datenschützer von den Registraren, die Daten der Kunden zu schützen.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 06.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Panasonic beginnt Blu-ray-Disc Produktion


Noch immer ist es offen, welches Datenformat die Nachfolge der DVD antreten wird. Die beiden Konsortien rund um Blu-ray und HD-DVD rauchen derzeit noch die Friedenspfeife und versuchen, einen Kompromiss zu finden. Unterdessen will der Hersteller Panasonic bereits mit der Produktion der Blu-ray-Disc starten. Dort ist man sich offenbar sicher, dass Blu-ray von Sony das Format der nächsten DVD-Generation sein wird und nicht die HD DVD von Toshiba.

"Panasonic hat die Blu-ray-Pilotproduktion geschaffen, um Blu-ray einen sanften Start zu ermöglichen", so Matsushita-CEO Kazuhiro Tsuga. Sinn dieser Maßnahme ist es vor allem den Film-Studios in Hollywood, die noch nicht auf der Blu-ray-Seite sind, mögliche Anwendungen zu demonstrieren.

Unterdessen drängen immer mehr Unterstützer der beiden konkurrierenden Formate Blu-ray und HD-DVD auf einen einheitlichen Standard. Wenn sich nicht bald eine Lösung finden ließe könnten für Industrie und Konsumenten aus der Verwirrung über den tatsächlichen DVD-Nachfolger teure Fehlentscheidungen entstehen.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 05.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Aldi Nord - Medion Festplatte für 139 Euro


Seit Mittwoch bietet Aldi-Nord unter anderem eine externe Festplatte der Marke Medion mit insgesamt 250 GByte Speicherplatz für 139,00 Euro an. Das Gehäuse ist in einem schlichten Grau gehalten; an der Front und an der Seite befindet sich ein Plastikgitter, das Luft zum Kühlen lässt. Die Festplatte kommt ohne Lüfter aus. Zum Anschluss des Laufwerkes an den Rechner stehen ein Mini-USB-Port, 1xMini-FireWire und ein 6-poliger FireWire 400-Port zur Verfügung. Im Liefer- und Preisumfang sind neben der eigentlichen Festplatte ein USB- und ein FireWire-Kabel, ein externes Netzteil, eine USB-Treiber-CD für Windows 98 sowie ein Handbuch enthalten.

Das Laufwerk erzielt über USB 2.0 Datenraten von maximal 32 MByte/s (lesend) und 25 MByte/s (schreibend). Im inneren des Gehäuses dreht sich eine Seagate Barracuda 7200.8 (ST3250823A) mit 8 MByte Datenpuffer und 7200 U/min. Die Platte ist mit FAT 32 vorformatiert. Eine Kombi-Bridge von Prolific (PL-3507) vermittelt zwischen FireWire/USB und IDE.

Bei dem Medion-Laufwerk handelt es sich um ein recht günstiges Angebot, dass nach Kennzeichnung im Aldi-Shop nur kurzzeitig verfügbar sein soll (max. 3 Tage). Normalerweise liegt der Preis für eine Seagate-Festplatte mit 250 GByte (ohne Gehäuse) bereits bei 125,00 Euro. Dazu käme (vergleichbar mit dem Aldi-Angebot) ein Festplattenleergehäuse mit USB und FireWire 400 für etwa 50,00 Euro. Was im normalen Handel zusammen bereits 175,00 Euro kostet, bietet Aldi für 139,00 Euro. Allerdings müssen Sie bei der Aldi-Variante auf eine Backup-Software verzichten.

Artikel von H. Gaerber - Do, 05.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Apple - eMacs mit mehr Grafik- und Rechenleistung


Apple bringt parallel zu den neu vorgestellten iMacs auch zwei neue eMacs in den Handel. Die eMacs sind ab sofort verfügbar, haben schnellere Grafikkarten bzw. CPUs, sowie größere Festplatten mit vorinstalliertem MacOS X v10.a .

In beiden eMac-Konfigurationen befinden sich nun CPUs, die mit 1,42 GHz getaktet sind und die schon etwas älteren Radeon 9200 wurden durch eine Radeon 9600 ausgetauscht. Die neuen eMacs haben gegenüber ihren Vorgängern Festplattenkapazitäten von 80 GByte bzw. 160 GByte und wurden damit verdoppelt. Das größere Modell wurde zudem mit 512 MByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Bei dem kleineren eMac "Combo" verbleibt es bei 256 MByte Arbeitsspeicher; ein Aufrüsten auf 512 MByte kostet etwa 50 Euro zusätzlich.

Der eMac "Combo" wird zum Preis von 789,00 Euro und der "SuperDrive" für 979,00 Euro angeboten.
Artikel von M. Hellmann - Di, 03.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Beta - AOL-Browser erkennt RSS-Feeds


Ab heute hat AOL die Beta-Version seines neuen Browsers bereitgestellt. Die Version mit dem Namen Build.94 erkennt RSS-Feeds automatisch und versucht sie in einer Seitenleiste darzustellen. Ein SpyZapper soll den Rechner des Anwenders nach Spyware durchsuchen und entfernen können. Der SpyZapper soll in wenigen Sekunden das gesamte Festplatten-System durchsucht haben. Das spricht eigentlich dafür, dass das Tool nicht alle Schädlinge erkennt. Die neue Version des AOL-Browsers setzt auf den Internet Explorer auf, bietet aber einige nützliche Erweiterungen wie beispielsweise eine Mehrfensteroberfläche.

RSS-Feeds:
RSS oder auch Really Simple Syndication ist eine XML-basierte Familie von Kommunikations-Protokollen und steht für die folgenden Standards:

-Rich Site Summary (RSS 0.9x)
-RDF Site Summary (RSS 1.0)
-Really Simple Syndication (RSS 2.0)

RSS wird verwendet, um Inhalte von Webseiten (insbesondere Nachrichtenmeldungen) in maschinenlesbarer Form bereitzustellen.

Seit Mitte 2003 wird RSS vermehrt von Informationsanbietern integriert: Viele Online-Ausgaben von Zeitungen und Zeitschriften haben eigene RSS-Feeds eingerichtet. Eine Besonderheit stellt dabei das Online-Angebot des Presseservice news aktuell ( www.presseportal.de ) dar, bei dem aus einer Vielzahl von Stichworten ein individueller Feed zusammen gestellt werden kann.

Beta-Version:
Die Beta-Version ist eine noch unfertige Version eines Anwendungsprogramms, die in der Regel schon alle wichtigen Neuerungen enthält, aber noch fehlerhaft bzw. instabil ist. Die Beta - Version folgt auf die Alpha - Version (Entwurfsstadium) und bereitet die Verkaufsversion vor. Viele Softwarehersteller verbreiten Beta - Versionen gezielt an Zeitschriften, Verlage und einzelne Tester.

Spyware:
Bei Spyware handelt es sich um ein Programm, das ohne das Wissen des Users oder seiner Zustimmung dessen Surfverhalten beobachtet und registriert. Die so gewonnenen Informationen werden in der Regel an den Programm-Hersteller übermittelt und in Datenbanken abgelegt, ausgewertet und eventuell an Dritte weitergegeben. Spyware kann beispielsweise durch Trojaner, E-Mails im HTML-Format, als Werbebanner und bei der Installation von aus dem Internet heruntergeladener Software auf den eigenen Computer gelangen.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 02.05.2005
Rubrik: Computer / Internet
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DSP Design - mit Poet6000 gegen Kabelsalat


Jeder der einen PC benutzt kennt das Problem: Telefonkabel, Netzwerkkabel, Stromkabel, Druckerkabel, Mauskabel, Tastaturkabel, Kabel über Kabel. Die Industrie ist seit einigen Jahren dabei, dieses Problem zu lindern und bietet bereits einige Erungenschaften wie Bluetooth oder Infrarot um wenigstens einige Kabel überflüssig zu machen. Auch seit der Verabschiedung des Standards IEEE 802.3af vor knapp zwei Jahren sind Stromversorgungen über das Ethernet-Kabel (Power over Ethernet, PoE) für WLAN-Basisstationen, Web-Kameras oder VoIP-Telefone, üblich geworden.

Die englische Firma DSP Design bringt nun mit dem Poet6000 einen kompletten PC auf den Markt, der seine Energie über das Ethernet-Netzwerkkabel bezieht. Damit haben Verbraucher dann eine weitere Stolperfalle weniger am Boden zu liegen. Der Poet6000 verbraucht maximal 13 Watt. Um den Stromverbrauch so niedrig zu halten, setzt DSP Design einen x86-basierenden Prozessor der Geode-Familie von AMD ein, der sich mit etwa 1,2 Watt begnügt, und passiv gekühlt wird. Als Speicher verwendet der Hersteller Flash-Memory. Zur Ein- uns Ausgabe besitzt der Computer ein 6,4"-Toch-LC-Display, womit sich eine Tiefe von 22 Millimetern realisieren lässt. Zusätzlich gibt es einen doppelten USB-Port. Die Verbindung mit dem Ethernet läuft über ein normales CAT5-Kabel, sonst werden keine weiteren Leitungen benötigt. DSP Design liefert den Rechner mit einem vorinstallierten Windows XP aus.

Ethernet Kabel sind in der IEEE Norm 802.3 definiert, die Anfang der 80er Jahre von Intel, DEC und Xerox entwickelt wurde. Die Übertragungsgeschwindigkeit beim normalen Ethernet beträgt 10 MBit/s. Das Fast-Ethernet erreicht 100 MBit/s, das GBit-E. sogar 1.000 MBit/s.

Artikel von M. Hellmann - Sa, 30.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Medion Notebook MD 95800 bei Aldi für 999 Euro


Ab 4. Mai 2005 gibt es bei Aldi mal wieder ein Multimedia-Notebook zum Kampfpreis von 999 Euro. Wie üblich kommt das Notebook aus dem Hause Medion und hat diesmal die Typenbezeichnung MD 95800. Nach Angaben des Unternehmens hat man die Leitungsfähigkeit des Akkus verbessert und Gewicht des tragbaren Computers eingespart.

Folgende technische Daten wurden jetzt schon bekannt:
  • Intel Centrino Prozessor Pentium M 730 (2 MB L2-Cache, 1.60 GHz, 533 MHz FSB)
  • 512 MB DDR II-RAM Arbeitsspeicher
  • 15 Zoll TFT XGA Display (1024x768 Pixel)
  • Samsung 80GB Festplatte mit 5400 U/Min
  • Multi-Standard DVD/CD-Brenner mit Dual Layer Unterstützung
  • Wireless LAN (54-Mbps)

Zur Multimedia-Ausstattung zählen ein Multikartenleser für SD, MMC und Memory-Stick (Classic und Pro) sowie ein DVB-T und Analog-TV FM-Radio Tuner, über den in Verbindung mit dem DVD-Brenner Fernsehfilme aufgezeichnet und anschließend auf DVD gebrannt werden können.

An Schnittstellen verfügt das MD 95800 Notebook unter anderem über Bluetooth, dreimal USB 2.0, FireWire 400, Fast-Ethernet Netzwerkcontroller, 56K/V90-Modem, 1x PCMCIA Typ II. Im Software-Paket enthalten sind die Windows XP Home Edition SP2, Microsoft Works 8.0 und die Skype IP-Telefonie-Software inklusive 120 Freiminuten.

Artikel von R. Hallenbach - Sa, 30.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
Links:
ALDI  ALDI
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Firefox Browser - 50 Millionen Downloads !


Die Mozilla Foundation verzeichnet für seinen beliebten Standalone-Browser Firefox bereits mehr als 50 Millionen Downloads. Erst Mitte Februar vermeldete die Mozilla Foundation eine Download-Zahl von 25 Millionen. Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla. Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert. Auch in Deutschland hatte Firefox durch ganzseitige Zeitungsanzeigen auf sich aufmerksam gemacht und auch hier wurden die Anzeigen ausschließlich durch Spenden finanziert. Die Spender wurden dann in den Anzeigen namentlich genannt.

Außergewöhnliche Marketing Strategien scheinen bei den Usern gut anzukommen. So hat auch der kleine Konkurrent Opera durch einen witzigen Marketing-Gag auf sich aufmerksam gemacht. Während der Veröffentlichung der Version 8 des Opera Webbrowsers hatte der Opera-Chef Jon S. von Tetzchner angekündigt, von Oslo über sein Heimatland Island nach Amerika schwimmen zu wollen, wenn innerhalb von vier Tagen eine Million Downloads registriert würden. Dabei wollte Tetzchner, während der Zwischenstation in Island, bei seiner Mutter eine Tasse Kakao trinken. Und tatsächlich: Nach 4 Tagen war der Browser insgesamt 1.043.353 Mal heruntergeladen worden und Tetzchner musste ins Wasser -allerdings auch mehr als Gag- .

Die Mozilla Foundation hat indes einen Wettbewerb ausgeschrieben: Der Präsidentin der Mozilla-Stiftung, Mitchell Baker, wollte man aber wohl nicht in einer Steigerung der Opera-Aktion einen Tort antun und sie beispielsweise in einen ausbrechenden Vulkan schmeißen. Stattdessen sollten die Nutzer sich etwas "so Cooles, so Ungewöhnliches und so Spektakuläres" ausdenken, dass alle in der Mozilla-Foundation überrascht würden.

Mit Firefox wollte die Mozilla-Foundation vor allem einen besonders schlanken und schnellen Webbrowser bieten -- zusätzliche Anwendungen wie in der Websuite Mozilla sind nicht integriert. Parallel zu Firefox wurde auch der Mail-Client Thunderbird entwickelt, der vergleichbare Ziele verfolgt: einen möglichst zügig zur Sache gehenden, mit einfach zu wartender Code-Basis ausgestatteten und einfach zu bedienenden E-Mail-Client zu liefern.

Nach neuesten Untersuchungen von Internet-Statistikern läßt sich ein weiterer Zuwachs des Firefox Browsers erkennen. Verschiedene Statistiker veröffentlichten einen Gesamt-Marktanteil von fast 10 Prozent für Firefox. Microsoft liegt mit gut 87 Prozent (Internet-Explorer) zwar noch deutlich vorne, verliert aber kräftig an Marktanteilen. Microsoft hat reagiert und nun doch noch einen neuen Browser 7.0 angekündigt, der ursprünglich ausschließlich nur in dem neuen Betriebssystem Longhorn integriert sein sollte. Longhorn soll aber erst im Jahre 2006 zur Verfügung stehen.

Der Opera Browser ist mit 1,03 Prozent Marktanteil eher klein. Aber auch Winzlinge können wachsen, Firefox hat es vorgemacht.

Artikel von M. Hellmann - Fr, 29.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Bitkom fordert - Strafe für Phishing !


Nach Ansicht des Branchenverbandes Bitkom soll das Ausspähen von Kunden-Passwörtern per Phishing unter Strafe gestellt werden.

Derzeit ist es so, dass bisher nur der Missbrauch der per Phishing eingesammelten Daten strafbar ist. Mit anderen Worten gesagt: Erst wenn ein Betrüger mit den Daten einer fremden Kreditkarte eingekauft hat, macht er sich strafbar. Das reine Versenden von betrügerischen E-Mails stellt bisher keinen Straftatbestand dar.

"Das aktuelle Gesetzgebungsverfahren gegen Spam-Mails sollte um einen solchen Tatbestand erweitert werden", fordert Peter Broß, Geschäftsführer des ITK-Unternehmerverbandes in Berlin. "Nur mit einer klaren gesetzlichen Regelung kann dieses wachsende und ernste Problem wirksam angegangen werden." Denn bislang gebe es keine strafrechtliche Handhabe gegen diese neue, zunehmende Form der Internet-Kriminalität. Die aktuell geplante und bereits in den Bundestag eingebrachte Neuregelung zu Spam-E-Mails werde da keine Abhilfe schaffen, so Broß weiter.

In einem Informationspapier (PDF) erhalten erhalten Internet-Nutzer Tipps, wie man sich als Verbraucher oder Firma vor Phishing schützen kann.

So genannte Phishing-Mails ("Fishing" ausgesprochen) täuschen eine seriöse Herkunft vor --meist von Banken, Kreditkarteninstituten, Online-Auktionshäusern- und Bezahldiensten -- und fordern den Empfänger zur Eingabe persönlicher Daten, Passwörter, Kreditkartennummern und PIN-Codes auf. Dazu wird der Anwender entweder auf eine präparierte Webseite geleitet oder ein entsprechendes HTML-Formular in der Mail nimmt die Daten auf.

Zur Tarnung bedienen sich die Betrüger unter anderem diverser Schwachstellen in Browsern, etwa dem URL-Spoofing oder speziellen JavaScripten. Die eingegebenen Daten landen dann natürlich nicht bei der Bank, sondern bei Kriminellen, die mit den Informationen auf Kosten des Opfers einkaufen gehen.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 27.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Mailen kann dumm machen


Das Rauchen eines Joints hat oft nicht so negative Auswirkungen auf den Intelligenzquotienten wie intensives E-Mail- und SMS-Versenden. Diese erstaunliche Erkenntnis ist das Resultat einer Untersuchung an der University of London, bei der der IQ von 80 Probanden getestet wurde.

Einem Bericht der Londoner Zeitung "The Times" zufolge sank Intelligenzquotient der Testpersonen nach intensivem SMS- und E-Mail-Versand vorübergehend um bis zu zehn Punkte. Der Konsum von Haschisch hingegen senke den IQ anderen Studien zufolge nur um vier Punkte.

Die Wissenschaftler erklären dies damit, dass ständige Alarmbereitschaft die Konzentrationsfähigkeit senkt. Es sei für das Gehirn schwierig sei, mehrere Aufgaben zur selben Zeit zu meistern. Wer seine Arbeit immer wieder unterbreche, um elektronische Botschaften zu checken und zu beantworten, versetze sein Gehirn in ständige Alarmbereitschaft. Dadurch leide die Konzentrationsfähigkeit.

Weltweit werden laut "Times" täglich mehr als 50 Milliarden E-Mails verschickt.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 26.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Dialer-Betreiber stellen Betrieb ein


Offenbar machen strengere rechtliche Rahmenbedingungen und eine weiter sinkende Akzeptanz der zahlenden Kundschaft das Dialer-Geschäft für einige Anbieter unattraktiv. Sie ziehen die Konsequenz und ziehen sich aus diesem Geschäftsmodell zurück. In de einschlägigen Foren der Anbieter von Dialer-Seiten wird darüber heftig diskutiert.

So verkündete der Betreiber des Portal "SMS Stadt", die Online Ideas GmbH aus Rotenburg, in einer Mail an ihre angeschlossenen Webmaster das Ende ihres Partnerprogramms für Dialer zum 1. Mai 2005. Auch Global Netcom, einer der großen Dialer-Betreiber, hat seinen Rückzug aus diesem Markt per Newsletter angekündigt. Ausschüttungen an die Webmaster der Dialer-Seiten erfolgten für März und April unter Hinweis auf die AGB nicht mehr, da die Stornierungen sowie Zahlungsverweigerungen seitens der Surfer überhand genommen hätten.

Die Headix GmbH aus Hameln geht noch einen Schritt weiter. Sie versteigerte ihr Portfolio von Dialern mitsamt Partnerprogramm bei Ebay. Als Begründung für die Auktion nannte Headix, man wolle sich auf Offline-Geschäfte konzentrieren und benötige dazu Kapital. Es wäre wohl verfrüht, von einem Ende der Dialer zu sprechen. Für die Surfer ändert sich zunächst nichts, denn die Dialer-Seiten bleiben zunächst weiter bestehen.

Der Berliner Anbieter Mainpean GmbH wird durch den Rückzug der Wettbewerber nunmehr praktisch Monopolist und dadurch sicher weiteren Zulauf von geldhungrigen Webmastern erhalten. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sich das Geschäftsmodell Dialer für Mainpean auch in Zukunft rechnen wird. Es ist vielmehr wahrscheinlich, dass andere Abrechnungssysteme künftig weiter an Bedeutung gewinnen werden.

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 25.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox in Europa bereits 9 Prozent Marktanteil


Nach einer von der Firma Adtech veröffentlichten Erhebung nutzen bereits 9 Prozent aller User in Europa den Web-Browser Firefox. Gemeinsam mit verschiedenen Mozilla -Browser beträgt der Anteil sogar 10,1 Prozent.

Überraschend, so Adtech, sei das beschleunigte Wachstum des Firefox-Browsers im März 2005, nachdem die Download-Zahlen im Januar und Februar merklich zurückgegangen waren. Die Statistik weist einen Plus von 1,11 Prozent in nur einem Monat aus. Gelitten unter der steigenden Nachfrage des Alternativ-Browsers hat vor allem der Marktführer -Internet-Explorer- mit nun nur noch 86,8 Prozent. Andere Browser wie beispielsweise der Opera, AppleWebKit oder Netscape 7.x spielen weiterhin kaum eine Rolle.

Der Standalone-Browser Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla. Die Version 1.0PR erschien Mitte 2004 und gilt als erste voll funktionsfähige und stabile Version. Als Relikt der vielen Betaversionen war bei dieser Version noch die alte Bezeichnung 0.10.1 übriggeblieben.

Der ursprünglicher Name von Firefox war Phoenix, allerdings musste dieser Name aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Hersteller Phoenix Technologies geändert werden.

Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert.

Artikel von M. Hellmann - So, 24.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Aldi-PC Titanium MD 8386 für 949 Euro


Ab dem 28.April bringt Aldi Süd wieder einen PC in seine Läden. Hierbei handelt es ich um das gleiche Medion-Modell wie schon im März, allerdings für nur 949 Euro. Der Rechner hat unter anderem zwei Dual-Tuner für konventionelles Analog-Fernsehen und UKW-Radio, sowie für digitales Fernsehen nach DVB-T und DVB-S-Norm (terrestrisch/Satellit).

Die technischen Daten:

-zukunftssichere Technologie durch 64Bit Unterstützung
-2MB Cache, verdoppelter L2 Cache für optimale Performance
-geräuscharm durch AIRXL Heat Pipe Kühler und SpeedStep® Technologie

Weltneuheit!
-DVB-S Digitaler Satellitenempfang 1.)
-DVB-T Das digitale Überall-TV 1+3.)
-Analog TV und FM Stereo Radio
-eingebaute Tunerkarte mit analog Stereo-TV & FM Radio-Tuner
-TWIN TV
-DVB-S und DVB-T gleichzeitig schauen und aufnehmen.
1.)Entsprechende Antenne erforderlich, nicht im Lieferumfang enthalten
3.)vorausgesetzt am jeweiligen Standort werden DVB-T bzw. digitale Dienste angeboten

Arbeitsspeicher 1.024 MB RAM DDR 400 MHz
64 Bit dual channel memory (1 Bank frei zur Aufrüstung)

ATI® Radeon X740 XL
Grafikkarte mit TV-Out Anschlüssen über Scart, S-Video oder Composite.
Superschneller GDDR3 Speicher mit 900MHz. ATI X740 XL Grafikprozessor mit 425MHz.
PCI-Express x16 Bus-Konzept.

WESTERN DIGITAL® 300 GB Festplattenkapazität 8MB Cache
7200 U/Min.

MEDION® WLAN 54 MBit/s
IEEE 802.11g, 802.11b kompatibel
Drahtloser Netzwerkzugang², der perfekte Einstieg in die kabellose Netzwerktechnologie zu Hause, im Büro...
²Vorausgesetzt am Standort befindet sich ein WLAN Acces Point.

PIONEER® 16x Dual Layer, Multi-Standard DVD-/CD-Brenner4
Beschreibt einschichtige 4.7 GB und doppelschichtige 8.5 GB DVDs.
Max. Schreibgeschwindigkeit: 4x DVD+R9(DL), 16x DVD+R, 16x DVD-R,
4x DVD+RW, 6x DVD-RW, 40x CD-R, 24x CD-RW
Max. Lesegeschwindigkeit: 16x DVD-ROM, 40x CD-ROM

Dolby Digital
Dolby certified Power DVD included

MEDION® Bluetooth Funkstandard

Integrierter USB 2.0 Flash-Smart-Kartenleser

2x Firewire (IEEE 1394), 6x USB 2.0

DSL & Network Ready!
Netzwerkcontroller on board
Fast Ethernet 10/100 MBit/s

MEDION® 56K V.9x PCI Daten Fax Modem

XL-TELEFONIE
inkl. 120 Gesprächsminuten
SKYPE Internet-Telefonie-Software

Software-Paket
Im Lieferumfang enthalten:
Microsoft® Windows® XP Home Edition SP2
Vorinstalliert und auf Recovery CD. OEM Version
Microsoft® Works Suite 2005

MEDION® Home CinemaXL:
Vorinstalliert und auf CD/DVD. OEM-Version

eTrust AntiVirus
Videon
Nero Burning ROM 6
Nero Recode 2-SE
WISO Mein Geld 5.0 SE
DivX
System Recovery powerd by Symantec
AOL 9.0

Im Lieferumfang enthalten:
Funktastatur
optische Funkmaus
Headset mit Mikrofon
Funkfernbedienung

Nach Einsendung eines Gutscheines erhalten Sie zusätzlich noch folgendes Zubehör:
1 x 256 MB Memory-Stick
1 x Webcam
1 Paar PC-Lautsprecher
1 x Scart-Kabel

3 Jahre Garantie. Mit Service-Hotline, Preis: 949,00 Euro

Artikel von M. Hellmann - Fr, 22.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Nutzung älterer Menschen nimmt zu


In einer heute veröffentlichten Pressemitteilung hat das Statistische Bundesamt bekannt gegeben, dass die Internet-Beteiligung in der deutschen Bevölkerung weiter steigt. Diese Entwicklung ist sowohl für private als auch berufliche Zwecke zu verzeichnen. Laut Mitteilung gilt dies nicht nur für junge Menschen, sondern -wenngleich auf erheblich niedrigerem Niveau- auch für die ältere Bevölkerung:

22% der über 54-Jährigen gingen im ersten Quartal 2004 online, 2002 waren es erst 16%. Zum Vergleich: Von der Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren waren 58% im Internet. Die Zunahme bei den Älteren liegt mit 38% deutlich über dem Zuwachs in der Bevölkerung ab 10 Jahren (+ 26% gegenüber 2002).

Die ältere Bevölkerung geht also nicht auf Technik-Distanz, resümiert das Statistische Bundesamt. So lag die Internetbeteiligung bei den 55- bis unter 64-Jährigen im ersten Quartal 2004 bei 36%. Von den über 64-Jährigen, die in der Regel auch über das Berufsfeld nicht (mehr) in Kontakt mit dem Internet kommen, nutzt hingegen nur gut jede/r Zehnte (11%) das Internet.

Männer in den höheren Altersgruppen sind dem Internet gegenüber aufgeschlossener als die gleichaltrigen Frauen. Das Statistische Bundesamt ermittelte für das erste Quartal 2004 = 44 Prozent Männer und 29 Prozent Frauen. Bei den über 64-Jährigen ist der Anteil der Männer deutlich höher (19 Prozent Männer, 6 Prozent Frauen). Dagegen nutzen jüngere und mittlere Altersklassen das Internet annähernd gleich.

Weit über die Hälfte der Internet-User im Alter von 15 bis 34 Jahren ist täglich oder fast täglich online. Bei den Onlinern über 54 Jahren gehört der Gang ins Internet bei 43% zum Alltag. Auch die wöchentliche Nutzungsdauer nimmt in den höheren Altersgruppen insgesamt ab: 28% der 15- bis 34-Jährigen, aber nur 12% der über 54-Jährigen verbringen mehr als fünf Stunden pro Woche im Internet. Weder bei der Nutzungshäufigkeit noch bei der Dauer zeigen sich nennenswerte Unterschiede zwischen 55- bis 64-jährigen und den über 64-Jährigen. Wenn also ältere Personen die Hürde ins Internet einmal genommen haben, weisen die beiden Altersgruppen über 54 Jahren ein sehr ähnliches Nutzungsverhalten auf.

Weitere interessante Ergebnisse der IKT-Erhebungen enthält die Pressebroschüre "Informationstechnologie in Unternehmen und Haushalten 2004", die zusammen mit umfangreichen Tabellen kostenlos im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes herunter geladen werden kann ( http://www.destatis.de/informationsgesellschaft ).

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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PyMusique-Software kann auch Microsoft-DRM aushebeln


Die von den Programmierern um den CSS-Knacker Jon Lech Johansen entwickelte Software "PyMusique" sorgt weiterhin für Furore. Die von Ihnen entwickelte Client-Software für den iTunes Music Store und für Napster konnte schon mehrfach die Sicherungen des digitalen Rechtemanagement (DRM) von iTunes aushebeln. Der siebzehnjährige Highschool-Schüler und Mitprogrammierer Cody Brocious berichtet nun, dass die nächste Version der Software auch das DRM des Musikdienstes Napster umgehen kann.

Napster nutzt in den USA ebenso wie das Gros der anderen Musik-Onlineshops das DRM-System von Microsoft. Sollte es tatsächlich gelungen sein, das Digital Rights Management zu hacken so könnte das weitreichende Folgen haben. Ersten Berichten zufolge basiert der Hack auf dem “FreeMe-Code“, mit dem 2001 die damalige Version des Microsoft-DRMs erfolgreich umgangen wurde. PyMusique ist in der Lage eine DRM-freie Version der Originaldatei auf die Festplatte zu schreiben, während andere Umgehungsmethoden eine Dekodierung in einfacher Geschwindigkeit erfordern.

Obwohl man mit dem Apple- wie auch dem Microsoft-Hack in PyMusique ungeschützte Musikdateien erstellen kann muss man trotzdem zuvor die geschützten Musikdateien gekauft haben. Denn nur wenn man auf diese Weise auch die zur Dekodierung benötigten DRM-Schlüssel erhalten hat kann man danach auch DRM-freie Songdateien erstellen. Dieser Umstand wird den Betreibern von Napster jedoch wenig helfen, denn dort gibt es ein Abo-Modell, bei dem für monatlich 10 US-Dollar unbegrenzte Downloads möglich sind. Der DRM-Schutz sorgt dann dafür, dass die Downloads deaktiviert werden, vorausgesetzt der DRM-Schutz ist noch aktiv.

Artikel von R. Hallenbach - So, 17.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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VoIP-Skype wird immer beliebter, 100 Mio. Downloads!


Die Download-Zahlen zeigen es: VoIP Skype wird immer beliebter und offenbar immer mehr genutzt. Bislang gibt es die Internet-Telefonie-Software für Linux, Windows, Mac OS X und Windows Mobile für Pocket PC. Skype wurde schon über 100 Millionen mal heruntergeladen. Mit Skype sollen gleichzeitig mehr als eine Million Menschen online sein.

Skype ist eine unentgeltlich erhältliche VoIP -Software, die das kostenlose Telefonieren via Internet von PC zu PC sowie das gebührenpflichtige Telefonieren ins Festnetz und auf Mobiltelefone ermöglicht (SkypeOut). Konferenzschaltungen sind für bis zu fünf Gesprächsteilnehmer möglich. Mit dem Service "SkypeIn" können Skype-Nutzer auch angerufen werden. Sie erhalten eine reguläre Telefonnummer im jeweiligen Land, die mit seinem Skype-Anschluss verküpft ist. Mit dem Dienst können Telefonnummern aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Schweden und den USA verwendet werden. Neben dem Telefonieren ist der Haupteinsatz von Skype das Instant Messaging und das Übetragen von Dateien.

Die Software zeichnet sich - im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Programmen - dadurch aus, dass sie auch hinter Firewalls und NAT-Routern problemlos funktioniert, weil für die Kommunikation unter anderem TCP-Port 80 benutzt wird, der normalerweise für das Surfen im World Wide Web Verwendung findet. Die Sprachqualität von Skype ist aufgrund von neuen Kompressionsalgorithmen teilweise besser als bei herkömmlichen Telefongesprächen, und bei Verbindungen von PC zu PC sorgt die Verschlüsselung mit AES-256 für die Privatsphäre (über die Korrektheit dieser von Skype gemachten Angaben lässt sich keine Aussage machen).

Die Struktur von Skype ist im Rahmen eines P2P-Netzwerkes teilweise dezentral, beispielsweise das Telefonbuch. Die Authentifizierung und das Abrechnen hingegen erfolgt über einen zentralen Rechner. Ebenso werden Verbindungen von PC zu PC teilweise über andere Skype-Teilnehmer weitergeleitet, während die Gespräche ins Festnetz über speziell dafür vorgesehene Rechner abgewickelt werden.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 16.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox Browser 1.0.3 verfügbar!


Die Mozilla Foundation hat die Version 1.0.3 des Firefox-Browsers einschließlich Release 1.7.7 der Internet-Suite Mozilla jetzt zum Download freigegeben. Diese Updates schließen Sicherheitslücken wie zum Beispiel ein JavaScript-Problem, das es dem Angreifer möglich machte, auf dem PC seines Opfers Teile des Hauptspeichers auszulesen. Mit dem Update wurde nun auch bekannt, dass die Entwickler noch drei weitere (bislang unveröffentlichte) Schwachstellen beseitigt haben, die von den Entwicklern selber als "kritisch" eingestuft wurden. Hierbei ging es unter anderem darum, dass ein potentieller Angreifer eigenen Code auf einen Rechner ausführen konnte.

Diese Woche war bekannt geworden, dass die Entwickler offenbar noch Probleme mit den neuen Releases haben. Der Mozilla-Entwickler Asa Dotzler hatte Firefox-Tester dazu aufgerufen, inkompatible Erweiterungen zu melden, die gewisse Sicherheitsverbesserungen unbrauchbar gemacht hatten. Zu den Erweiterungen, die mit den bisherigen Release Candidates nicht richtig funktionieren, gehören DictionarySearch, Googlebar Lite und Conquery. Es ist laut Dotzler geplant, mit den Autoren der betreffenden Erweiterungen an Verbesserungen zu arbeiten.

Der Standalone-Browser Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla. Die Version 1.0PR erschien Mitte 2004 und gilt als erste voll funktionsfähige und stabile Version. Als Relikt der vielen Betaversionen war bei dieser Version noch die alte Bezeichnung 0.10.1 übriggeblieben. Der ursprünglicher Name von Firefox war Phoenix, allerdings musste dieser Name aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Hersteller Phoenix Technologies geändert werden. Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert. Zwischenzeitlich sind mehr als 25 Millionen Downloads vom Firefox gemeldet worden.

Artikel von H. Gaerber - Sa, 16.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Zensur funktioniert sehr effizient in China


Die Wirksamkeit der zur Internet-Zensur in China eingesetzten Filter ist offenbar sehr effizient. Zu diesem Schluss gelangen Wissenschaftler der Universitäten von Harvard und Cambridge (USA) sowie Toronto (Kanada) in einer Studie. Demnach gelingt es den staatlichen Zensoren weitgehend, unerwünschte Inhalte - wie Berichten über Taiwan - aus dem chinesischsprachigen Internet fern zu halten.

Zu diesem Zweck setzen die staatlichen Stellen außer technischen Filtern bei Suchmaschinen auch die gezielte Sperrung ausgesuchter Websites ein. Dazu kommt eine sehr weitgehende Überwachung in Internet-Cafés. Wem es möglich sei, 100 Millionen Internet-Nutzer zu kontrollieren, der müsse über die technisch fortschrittlichsten Internetfilter der Welt verfügen, lautet die Schlussfolgerung der Experten. Sie äußern die Sorge, dass auch andere Ländern daran Geschmack finden könnten.

Die Organisation Reporter-ohne-Grenzen versuchet derartigen Bestrebungen entgegen zu wirken und macht sich weiterhin für den freien Informationsfluss im globalen Netz stark.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 14.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Tungsten E2 von PalmOne für 249 Euro


Mit dem Tungsten E2 stellt PalmOne nun den Nachfoger des erfoglreichen Einsteiger-Modells Tungsten E (etwa 2 Millionen mal verkauft) vor. Das Nachfolge-Modell hat im Unterschied zum Tungsten E zusätzlich einen nichtflüchtigen Flash-Speicher, der auch ohne Stromversorgung seine Daten behält. Somit gehen bei einem leerem Akku keine Kalender- und Kontaktdaten sowie Dokumente und Dateien verloren. Weiterhin hat der Palm-OS-PDA Bluetooth und arbeitet mit einem 200 MHz XScale-Prozessor. Im Vergleich zum Tungsten E soll das neue Schmuckstück ein hellesres und kontrastreicheres Display besitzen.

Tungsten E2 besitzt ansonsten die gleiche Hardware-Ausstattung wie sein Vorgänger-Modell, nämlich: 32 MByte Speicher, Transflektiv-Touchscreen mit 320 x 320 Pixel mit einer Farbtiefe von 18 Bit, eine IrDA-Schnittstelle, SD/MMC-Slot (SDIO), USB-Sync-Port und einer 3,5-mm-Kopfhörerbuchse. An Software sind bereits Applikationen für Office, E-Mail und Web vorhanden.

Der Tungsten E2 ist mit 11,4 cm x 7,8 cm x 1,5 cm angenehm flach, wiegt nur 133 Gramm und läuft unter Palm OS 5.4 Garnet. Der nicht wechselbare Lithium-Ionen-Polymer-Akku soll eine längere Laufzeit bieten und nun rund acht Tage bei durchschnittlicher Nutzung durchhalten. Der Tungsten E2 ist ab sofort bei ausgewählten Händlern und im Palm One-Online-Store für 249 Euro erhältlich. Zum Lieferumfang gehört ein Netzteil, ein USB-Synchronisationskabel und eine Software-CD.

Artikel von W. Janssen - Mi, 13.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Moores Gesetz und die Medien


In den Medien ist zu lesen, dass Gordon Moore seiner, vor 40 Jahren aufgestellte, These: "Das Moores Gesetz", noch weitere zehn bis zwanzig Jahre Gültigkeit gibt.

Moore hatte vor 40 Jahren einen Artikel im Electronics Magazine veröffentlicht, in dem er erstmals die Prognose äußerte, dass sich die Transistorzahl pro Chip jährlich verdoppeln werde. Später korrigierte er die Vorhersage auf alle 18 Monate. Gordon Moore bemerkte 1965, also nur wenige Jahre nach der Erfindung der Integrierten Schaltung (IC) im September 1958, dass die Dichte der Transistoren auf einer Integrierten Schaltung mit der Zeit exponentiell ansteigt. Als Folge daraus wächst auch die Rechenleistung der Computer exponentiell. Die Presse, die die Geschichte aufgriff, nannte diese Regelmäßigkeit dann das Mooresche Gesetz.

Anlässlich des 40. Jahrestages seines Artikels stand Moore der Presse in einer Telefonkonferenz wieder Rede und Antwort. An Gordon Moore ist die Zeit nicht stehen geblieben. Moore befindet sich seit einigen Jahren in Ruhestand und der alte greise Mann möchte eigentlich nichts weiter, als mit seiner Frau Betty Moore seinen Hobbys frönen und sich seiner "Gordon and Betty Moore Foundation " widmen.

Brav gibt Moore aber Antworten und die Medien schreiben das, was sie glauben zu hören oder was man dem alten Mann in den vergangenen Interviewen in den Mund gelegt hat. Hieß es Anfang März (Anlässlich der Ehrung durch Marconi Society für sein Lebenswerk) noch: ....

Moore selbst glaubt heute allerdings, dass es nur noch wenige Jahre dauert, bis die von ihm aufgestellte Regel überholt sein wird. "Was dann kommt, hängt von der Kreativität der heutigen Ingeniere ab", so Moore in einem Interview. Er selbst habe sich in den vergangenen Jahrzehnten schon öfter mit Prognosen geirrt. "Früher dachte ich, bei Dimensionen von einem Mikron sei Schluss. Später hielt ich 0,25 Mikron sei die Grenze, doch wir stoßen immer weiter vor. Heute werden Halbleiter belichtet, deren Strukturen feiner sind als die Wellenlänge des dazu verwendeten Lichts. Damit sei bereits so etwas wie ein physikalisches Gesetz gebrochen", meinte Moore weiter.

.... so lesen sich die heute veröffentlichten Beiträge anlässlich des 40. Jahrestages der Veröffentlichung seiner These etwas anders. So heißt es heute beispielsweise:

Das nach ihm benannten Gesetz werde wahrscheinlich noch "weitere zehn bis zwanzig Jahre" seine Gültigkeit behalten, bis man an "fundamentale Grenzen" stoße, sagte Moore. "Die nächsten zwei oder drei Technologie-Generationen" wären jedoch sicherlich noch mit herkömmlicher Technologie machbar. Aber selbst damit sei "nicht das Ende des Fortschritts" erreicht. "Die Ingenieure haben im wahrsten Sinne des Wortes Milliarden von Transistoren auf den Chips zu Verfügung, um ihre Entwürfe zu verwirklichen. Ich denke es wird eine Menge neuer Entwicklungen geben".

Obwohl er in der Nanotechnologie ein großartiges Potenzial sieht, glaubt Moore jedoch nicht, dass molekulare Elektronik die Siliziumtechnologie ersetzen werde. "Für Forschung und Entwicklung in der Silizium-Technologie ist mittlerweile insgesamt rund 100 Milliarden Dollar ausgegeben worden. Um diese Technologie zu ersetzen, brauchen Sie etwas, dass schon wirklich ziemlich ausgereift ist." Entgegen der herkömmlichen Erwartungen werde man wahrscheinlich eher erleben, dass die Mikroelektronik in weitere Bereiche vordringe, erklärte Moore: "Sie können das bereits sehen an Dingen wie DNA-Chips, mikro-elektromechanischen Systemen oder mikrofluidischen Bauteilen."

Es wäre wünschenswert, wenn man dem alten Pionier seine wohlverdiente Ruhe ließe und ihn nicht ständig mit Fragen konfrontiert, die er ganz sicher nicht mehr aus seinem Wissensstand beantworten kann.

Moore schwächt dann auch immer wieder Fragen ab. Auf die Frage, ob er seinem Gesetz vielleicht etwas hinzuzufügen habe, entlockt ihm nur einen Lacher und den trockenen Kommentar: "Ich ruhe mich lieber auf meinen Lorbeeren aus."

Artikel von W. Janssen - Mi, 13.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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USA-Studie - Mehr Spam - weniger Beachtung


Nach einer vom Pew Internet & American Life Project durchgeführten Studie erhielten die Amerikaner im vergangenen Jahr mehr Spam als jemals zuvor, würden diese aber immer weniger beachten.

Vor etwa einem Jahr hatte der US-Präsiden George Busch den so genannten "CAN-Spam-Act" unterzeichnet. Der CAN SPAM Act verbietet u.a. die Verwendung anderer Zeichenkodierungen als Standard-ASCII, womit sich einfache Filtermechnismen aushebeln ließen, sowie eine Verschleierung der realen Absender-Adresse. Einige US-Bundesstaaten hatten bereits vor Jahren Gesetze erlassen, die besagen, dass pornografisches Material in Spam-Mails mit "ADV:Adult" oder einer ähnlichen Notiz gekennzeichnet sein muss, so etwa der "California Business and Professions Code" §17538 von 1998. Bislang haben die hehren Bemühungen allerdings wenig genützt: Der Spammer von Welt lässt aus dem Ausland spammen und schert sich als Kommerz-Anarchist weder um das Wohl seiner Opfer noch um irgendwelche Gesetzestexte.

Ungeachtet des CAN-Spam-Acts läuft die Spam-Flut mehr denn je weiter und doch scheinen sich die Amerikaner mit dem Übel arrangiert zu haben. Das Pew Internet & American Life Project hatte im Januar und Februar 2005 insgesamt 2.200 erwachsene US-Amerikaner befragt. Hierbei kam es zu folgenden Ergebnissen:
  • 28 Prozent bekommen mehr Spam über ihren privaten E-Mail Account.
  • 22 Prozent bekommen weniger Spam über ihren privaten E-Mail Account.
  • 21 Prozent bekommen mehr Spam im E-Mail Account ihres Arbeitsplatzes.
  • 16 Prozent bekommen weniger Spam im E-Mail Account ihres Arbeitsplatzes.

Obwohl also das Spam-Aufkommen steigt, gaben dennoch weniger an, sie würden sich belästigt fühlen oder sie würden E-Mails weniger vertrauen.
  • 53 Prozent (Vorjahr 62 Prozent) meinten, sie würden unerwünschten Mails weniger vertrauen.
  • 22 Prozent (Vorjahr 29 Prozent) meinten, sie würden wegen der Spam-Mails weniger Mails lesen.
  • 67 Prozent (Vorjahr 77 Prozent) meinten, sie würden sich von Spam-Mails belästigt fühlen.


Folgt man aber den Angaben der Befragten, nimmt der Anteil von pornografischen Spams ab.
  • 67 Prozent (Vorjahr 72 Prozent) meinten, sie bekommen weniger Spams mit pornografischem Inhalt.

Phishing-Mails nehmen dafür allerdings zu.
  • 35 Prozent meinten, sie wären in E-Mails aufgefordert worden, persönliche Finanzinformationen preiszugeben.

Spam ist ursprünglich die Abkürzung für Spiced Pork And Meat und bezeichnet in Gelee eingelegtes Frühstücksfleisch. Die Nutzung des Wortes für Werbemails verdankt das Pressfleisch höchstwahrscheinlich einem Monty-Python-Sketch. Darin gibt es in einem Restaurant jede Menge Gerichte - allerdings alle mit Spam. Das übernahm die Netzgemeinde und bezeichnet mit Spam jedwede Art von unverlangt zugesandten kommerziellen E-Mails. Administratoren und andere Experten nutzen lieber die präziseren Abkürzungen UCE (Unsolicited Commercial Electronic Mail) und UBE (Unsolicited Bulk E-Mail).

Artikel von M. Hellmann - Mo, 11.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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DSL in der Fläche - Lohra baut W-DSL Netz selbst


Wenn im Fernsehen mal wieder Spots für DSL laufen zappen Bewohner von ländlichen Orten meist weg - schließlich wissen sie, dass die Telekom sie erst in einigen Jahren - wenn überhaupt - mit DSL-Anschlüssen versorgen wird. So geschehen auch in Lohra, einer Gemeinde zwischen Marburg und Giessen. Dort hat man sich nun entschlossen, die Einwohner selbst via W-DSL (DSL über Funk) mit Breitband-Zugängen an das Internet anzuschließen.

Wie in vielen Flächengemeinden sind auch in Lohra die Knotenpunkte der Telekom zu weit weg um DSL über die Telefonleitung realisieren zu können. Da die kritische Entfernung von etwa 4,2 Kilometer hier überschritten wird müsste die T-Com neue Leitungen verlegen. Die Investitionskosten von 1,5 Millionen Euro für die Anbindung von Lohra sind der T-Com zu hoch, da sie wahrscheinlich nicht innerhalb eines Jahres wieder eingespielt werden können.

Endkunden wurden zunächst auf SDSL (zu teuer) oder DSL via Satellit (zu unzuverlässig) verwiesen. Doch im Frühjahr 2004 gründete sich eine Bürgerinitiative, um Lohra flächendeckend einen schnellen Internet-Zugang zu verschaffen. Da WLAN eine zu kurze Reichweite hat und WiMax erst noch in den Startlöchern steckt entschied man sich für W-DSL = DSL via Funk. Die technische Realisierung übernahm hifreak, eine Tochterfirma der Marburger Stadtwerke, wobei das Investitionsvolumen für Bau und Betrieb des Funknetzes mit 250.000 Euro viel niedriger war als die Kalkulation der T-Com.

Der Datenfunk W-DSL hat eine tausendfach kleinere Strahlenbelastung als der Mobilfunk. Die Datenübertragungsraten übertreffen WLAN bei weitem und liegen auf dem Niveau von WiMax. Mit Reichweiten von einigen Kilometern lassen sich auch viele Teilnehmer zuverlässig an das Netzwerk anbinden. Weitere Vorteile des Datenfunks sind die geringe Störanfälligkeit und eine abhörsichere Übertragung dank AES-Verschlüsselung.

Auch die Preise von Lohra-DSL liegen auf dem Niveau der üblichen DSL-Tarife. So kostet der Tarif “Basis Light“ inkl. 1,999 GB Übertragungsvolumen 29,90 Euro im Monat. Im Vergleich dazu muss man z.B. bei T-Online für das Basispaket inkl. 1,5 GB zwar nur 9,95 Euro zahlen. Dazu kommen dann aber noch 16,99 Euro monatlich für den DSL-Anschluß, so dass sich Gesamtkosten von 26,94 Euro ergeben.

Artikel von R. Hallenbach - So, 10.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Phishing-Masche bei Buchungen von Flugreisen


Phishing-Betrüger locken ihre Opfer nicht mehr mit dubiosen E-Mails, die man mit einer bestimmten Logik noch erkennen kann, sie lassen sich heute durch ihre potentiellen Opfer finden. Das machte der Antivirensoftware-Hersteller Panda Software in einer Mitteilung bekannt. Angreifer erstellen dabei eigene Websites, die echten Online-Diensten täuschend ähnlich sehen, melden sich bei Suchdiensten an und erwecken so den Anschein einer gewissen Seriosität.

So waren im März Websites wie www. BusySky.net, www. CheapClouds.com, www. CrazyTickets.net und www. SubmitPrice.net aufgetaucht, die mit Dumping-Reisen für Flüge konkurrenzlos billig waren, um Kreditkarteninformationen von Buchungswilligen zu sammeln. Luis Corrons, Director bei PandaLabs Spanien: „Diese Form des Onlinebetrugs unterscheidet sich in einem ganz entscheidenden Punkt von den bisher bekannten Formen. Der Betrüger kontaktiert nicht direkt den User und bietet ihm etwas zum Kauf an, sondern der User geht auf den Betrüger zu und fragt nach Leistungen. Das vermittelt natürlich irgendwie ein gewisses Sicherheitsgefühl, das die Opfer dazu bewegen könnte die Transaktionen unbedarfter durchzuführen.“

Panda Software warnt, dass diese Masche auch mit anderen Produkten möglich ist und empfiehlt, möglichst nur bei bekannten Web-Diensten Transaktionen durchzuführen.

Phishing: So genannte Phishing-Mails ("Fishing" ausgesprochen) täuschen eine seriöse Herkunft vor --meist von Banken, Kreditkarteninstituten, Online-Auktionshäusern- und Bezahldiensten -- und fordern den Empfänger zur Eingabe persönlicher Daten, Passwörter, Kreditkartennummern und PIN-Codes auf. Dazu wird der Anwender entweder auf eine präparierte Webseite geleitet oder ein entsprechendes HTML-Formular in der Mail nimmt die Daten auf.

Zur Tarnung bedienen sich die Betrüger unter anderem diverser Schwachstellen in Browsern, etwa dem URL-Spoofing oder speziellen JavaScripten. Die eingegebenen Daten landen dann natürlich nicht bei der Bank, sondern bei Kriminellen, die mit den Informationen auf Kosten des Opfers einkaufen gehen.

Artikel von H. Gaerber - Fr, 08.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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T-DSL mit mehr Geschwindigkeit kostenlos beantragen


Im Rahmen einer Sonderaktion der Telekom können sich T-Com Kunden kostenlos auf einen schnelleren T-DSL-Anschluss als T-DSL 1000 umschalten lassen. Bei einem Wechsel auf T-DSL 2000 oder T-DSL 3000 entfällt bis zum 15. Mai 2005 die Einrichtungsgebühr.

Bei einem online beantragten Upgrade auf eine höhere Bandbreite entfällt das Wechselentgelt in Höhe von 49,95 Euro (wird auf einer der nächsten Telefonrechnungen wieder gutgeschrieben). Bestandteil der Upgrade-Pakete ist jeweils eine frei wählbare Hardware: entweder der WLAN-Router Sinus 154 DSL Basic 3 mit integriertem DSL-Modem, der WLAN-Adapter Sinus 1054 data zum Anschluß eines PCs oder Notebooks via USB, die PCMCIA-Karte Sinus 154 card für Notebooks oder aber der USB-Stick Sinus 154 stick.

Die Hardware kostet jeweils 9,99 Euro, nur für Bestands- oder Neukunden von Rechnung Online ist sie gratis.

Der monatliche Grundpreis für T-DSL 2000 mit 2048 KBit/s im Down- beziehungsweise 192 KBit/s im Upstream liegen bei 19,99 Euro, ein Internet-Zugang mit der Geschwindigkeit von T-DSL 3000 (3072/384 KBit/s) kostet 24,99 Euro pro Monat. Um diese höheren Geschwindigkeiten auch tatsächlich nutzen zu können sollte man darauf achten, dass der DSL-Zugangstarif die höhere Bandbreite auch unterstützt. Falls dies nicht der Fall sein sollte, muss rechtzeitig auf einen passenden DSL-Zugangstarif umgestellt werden. Wer das Leistungsmerkmal Fastpath jetzt schon nutzt muss es allerdings nach dem Upgrade neu beantragen, wodurch weitere Kosten anfallen.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 07.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Vorgehen bei Copyright-Verletzung und Daten-Diebstahl


Das Fachmagazin Internet Professionell befasst sich in seiner neuesten Ausgabe (Heft 05/2005) mit den Möglichkeiten, die ein Webmaster hat, wenn von der eigenen Seite Inhalte gestohlen werden. Ein derartiger Datendiebstahl im Internet ist weit verbreitet, trotzdem muss man so ein Verhalten nicht einfach hinnehmen.

Will man gegen einen Datendieb vorgehen, so muss man ihm den Diebstahl natürlich nachweisen können. Dazu sollte man bei der Programmierung die Webseiten so präparieren, dass sich die eigenen Daten bei unerlaubter Weiterverwendung mit normalen Suchmaschinen entdecken lassen. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass man in die Daten unauffällig kleine Fehler einbaut, nach denen man später suchen kann.

Wurde auf die beschriebene Weise dann ein Datendieb gefunden so sollte man das weitere juristische Vorgehen einem Rechtsanwalt überlassen. Hat man die Vermutung, dass ein Mitbewerber Daten gestohlen und für seine eigene Website verwendet hat, so sollte man zunächst einen Screenshot der fremden Seite machen. Dabei ist darauf zu achten, dass darauf auch Datum und Uhrzeit zu sehen sind. Diese Daten sollte man sich auch auf einem Ausdruck von einer dritten Person bestätigen lassen. Außerdem sollte man die fremde Seite über den Menüpunkt “Datei, Speichern unter“ lokal auf der eigenen Festplatte speichern.

Bei einer Rechtsverletzung muss eine Klage immer an dem Ort eingereicht werden, an dem die Verletzung stattgefunden hat. Eine derartige Ortsbestimmung ist im Internet nicht eindeutig möglich, daher kann man jeden Ort wählen – also auch den eigenen Wohnort.

Artikel von R. Hallenbach - Mi, 06.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google sucht nun auch nach deutschen Definitionen


Seit heute lässt sich Google auch als Nachschlagewerk für deutsche Definitionen benutzen. Besser gesagt: Google bietet mit der Eingabe ... define:Suchbegriff ... oder auch ... definiere:Suchbegriff ... eine Trefferliste mit Ergebnissen zu diesem Begriff als Definition. "define:Suchbegriff" liefert dabei nur die Enzyklopädie-Treffer.

Die Ergebnisliste von Google verweist als ersten Treffer überwiegend auf Beiträge der deutschen Wikipedia. Wird Google hier nicht fündig, "dürfen" andere deutsche Quellen auf Platz 1 vorrücken. Wird Google im deutschen Web überhaupt nicht fündig, werden englische Definitionen angezeigt.

Das Tool bietet auch eine Funktion, die die gefundene Definition auch in Englisch, Französisch und Italienisch anzeigt.

Artikel von M. Hellmann - Mi, 06.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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DSL-Anschluß ab sofort auch komplett von Tiscali


Wollte man bisher beim DSL-Provider Tiscali einen DSL-Tarif buchen, so war dafür ein DSL-Anschluß der Telekom Voraussetzung. Ab sofort ist Tiscali auch DSL-Reseller und man kann seinen schnellen Internet-Zugang komplett über diesen alternativen Anbieter erhalten. Es wird zwar weiterhin die Technik der T-Com genutzt, jedoch erfolgt die Abwicklung komplett aus einer Hand.

DSL-Neukunden bietet Tiscali die bekannten Anschlüsse mit Daten-Übertragungsraten von 1, 2 oder 3 MBit/s. Die Preise dafür sind mit den derzeitigen Konditionen der Telekom identisch. Ein 1 MBit-Zugang kostet also 16,99 Euro pro Monat, für die schnelleren Varianten 19,99 beziehungsweise 24,99 Euro. Auch der Einrichtungspreis von 99,95 Euro entspricht dem Telekom-Niveau.

Geld sparen können potentielle Neukunden bei der Beantragung der Online-Tarife. So wird Bereitstellungsgebühr für den DSL-Anschluss bei Beantragung des Tarifes DSL flat 1000 auf 49,95 Euro gesenkt, bei einer Bestellung von DSL flat 2000 entfällt die Bereitstellungsgebühr für den 2-MBit-Anschluss ganz. Unabhängig von der gewählten Tarif-Variante gibt es bis zum 14. April einen WLAN-Router im Wert von 249 Euro kostenlos dazu.

Kunden, die ihren DSL-Zugang über einen anderen Provider realisieren, können die verschiedenen Volumentarife oder Flatrates von Tiscali nutzen, die bereits seit einigen Monaten im Angebot sind. Die 1-MBit-Flatrate kostet 15,90 Euro, das 2-MBit-Pendant 25,90 Euro. Zudem sind Volumentarife mit zwei, vier und 8 GByte zu Preisen von 4,90, 6,90 und 8,90 Euro im Angebot.

Zum Preis von 28,90 Euro bietet Tiscali eine Flatrate an, in der neben dem Internet-Zugang auch alle Telefonate ins deutsche Festnetz enthalten sind. Abgewickelt wird der Dienst per VoIP, ein DSL-Modem mit Adapter zur Nutzung eines herkömmlichen Telefons ist inklusive. Dieser Tarif kann aber nur mit einem 1-MBit-Anschluss genutzt werden.

Den Umstieg versüßen will Tiscali mit einer Gutschrift von 100 Euro. Kleiner Haken dabei: Dieser Betrag verfällt nach drei Monaten, das heißt selbst mit der teuersten Flatrate für monatlich 28,90 Euro können nur 86,70 Euro ausgeschöpft werden.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 05.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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34 Prozent der privaten User nutzen DSL oder Breitband


36 Prozent der Internet-Nutzer gingen im I. Quartal 2005 bei ihrem privat genutzten Internet-Anschluss per ISDN ins Internet, -34 Prozent- per DSL oder Breitband. Das ist das Ergebnis, dass die Forschungsgruppe Wahlen nun auf ihrer Website veröffentlichte.

Mit einem herkömmlichen Telefonanschluss, also analog oder per Modem, surfen 26 Prozent. Der Anteil jener, die über einen Breitbandanschluss verfügen, steigt linear in Abhängigkeit von der Nutzungsintensität an. Demnach besitzen 68 Prozent derer, die das Internet mehr als zehn Stunden in der Woche nutzen, einen Breitbandanschluss.

Im I. Quartal 2005 verfügten mehr als drei von fünf deutschen Erwachsenen über einen Internet-Zugang (61 Prozent). Der Vergleich zum I. Quartal 2004 (57 Prozent) zeigt eine nur geringfügige Veränderung und weist auf eine gewisse Sättigung hin, so das Ergebnis der Forschungsgruppe Wahlen.

Preisvergleiche im Internet sind ausgesprochen beliebte Aktivitäten der Internet-Nutzer (67 Prozent). Einkäufe tätigen schließlich 55 Prozent im Internet. 50 Prozent nutzen die Möglichkeit des Online-Bankings, wohingegen Online-Versicherungen und Online-Brokerage (11 bzw. 10 Prozent) kaum verbreitet sind. Internet-Nutzer mit Breitbandanschluss nutzen sämtliche abgefragten Bereiche intensiver. Beispielsweise erledigen 64 Prozent von ihnen ihre Bankgeschäfte online, während dies in der Gesamtheit der Internet-Nutzer lediglich 50 Prozent sind.

Männer nutzen das Internet mehr als Frauen. Der Anteil der Frauen, die im Netz präsent sind, liegt bei 56 Prozent, jener der Männer bei 67 Prozent. Auch im I. Quartal 2005 sind mit 53 Prozent der Ostdeutschen dort deutlich weniger Menschen online als im Westen der Republik (63 Prozent). In allen Altersgruppen bis 50 Jahren sind mehr als drei von vier Menschen im Internet unterwegs.

- 79 Prozent der 18- bis 24-Jährigen,
- 76 Prozent der 25- bis 29-Jährigen sowie der 40- bis 49-Jährigen,
- 78 Prozent der 30- bis 39-Jährigen,
- 67 Prozent der 50- bis 59-Jährigen ,
- 30 Prozent der über 60-Jährigen

verfügen über einen Zugang zum Internet.

Vier von fünf Deutschen mit Hochschulreife verfügen über einen Internet-Anschluss, aber nur einer von fünf Hauptschülern ohne Lehre. Von den Hauptschülern mit Lehre sind zwei von fünf online, unter jenen mit Mittlerer Reife knapp mehr als drei von fünf.

Die komplette Studie ist zum Preis von EUR 40,00 erhältlich bei: [EMAIL]bestellung@forschungsgruppe.de[/EMAIL]

Artikel von H. Gaerber - Mo, 04.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Firefox -POPUPS MUST DIE- Patch als XPI-Erweiterung


Wie in dem Blog des Mozilla-Entwicklers -Asa Dotzler- zu lesen ist, haben Firefox-Entwickler einen Patch vorbereitet, mit dem Popup-Fenster besser geblockt werden können. Bis dahin war es so, dass der Pop-Up-Blocker von Firefox keine Pop-Ups blockierte, die beispielsweise über Flash gestartet werden.

Im vorbereiteten Patch werden keine neuen grundsätzlichen Funktionen, sondern nur einige versteckte Einstellungen des Browsers verändert. So wird beispielsweise der Wert für "privacy.popups.disable_from_plugins" auf "2" gestellt, damit ein Plug-In keine neuen Fenster mehr öffnet. Bis dahin lösten auch Seitenereignisse wie Klicks oder das Abschicken von Formularen Pop-Up-Fenster in Firefox aus. Dieses "Übel" wird mit der Änderung des Wertes für "dom.popup_allowed_events" ebenfalls behoben. Nachteil bei der Geschichte: User, die gewollt Pop-Ups einblenden wollen haben zunächst keine Chance. Hierfür wird es aber eine so genannte "Whitelist" geben, die es erlaubt, Pop-Up-Fenster bestimmter Sites öffnen zu lassen.

Die Testversion mit dem Namen "Popups Must Die" steht bereits zur Verfügung und kann als XPI-Erweiterung gedownloadet und installiert werden.

Der Standalone-Browser Firefox ist ein kleiner und schnellerer "Cousin" des etwas schwerfälligen All-in-One-Websuite Mozilla . Die Version 1.0PR erschien Mitte 2004 und gilt als erste voll funktionsfähige und stabile Version. Als Relikt der vielen Betaversionen war bei dieser Version noch die alte Bezeichnung 0.10.1 übriggeblieben. Der ursprünglicher Name von Firefox war Phoenix, allerdings musste dieser Name aufgrund einer Klage des amerikanischen BIOS-Hersteller Phoenix Technologies geändert werden. Die Version 1.0 ging am 01. Nov. 2004 mit einer großen Werbekampagne (New York Times) an den Start; die Kosten für die ganzseitigen Anzeigen wurden mit Spenden finanziert. Zwischenzeitlich wurden mehr als 25 Millionen Downloads gemeldet.

Artikel von M. Hellmann - Mo, 04.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Google-Toolbar 3 nun auch in Deutsch


Google hat seine Google-Toolbar 3 als Beta-Version nun auch in deutscher Sprache zum Download bereitgestellt. Die wichtigsten Neuerungen sind eine Rechschreibkorrektur und eine automatische Übersetzungsfunktion, die auch wortweise funktioniert. Hinzu kommt die Möglichkeit, Adressen direkt in Landkarten nachzuschlagen oder Artikel mit ISBN-Nummern direkt zu bestellen.

Bei der Rechtschreibprüfung lassen sich englische Einzelwörter durch Anfahren mit der Maus ins Deutsche oder 6 weitere Sprachen übersetzen. So lassen sich auch Eingaben in Web-Formularen -- auch etwa zum Schreiben von E-Mails mittels Browsern als Frontend für Free-Mailer -- auf Rechtschreibung prüfen.

Bei eingeschalteter Toolbar überwacht die AutoLink-Funktion jede aufgerufene Webseite nach den genannten Suchbegriffen und erkennt, wenn sich eine Postanschrift oder eine ISBN-Nummer auf einer Webseite befindet. Findet sich dort eine ISBN-Nummer, so wird daraus automatisch ein Link zum entsprechenden Angebot von Amazon generiert. Postadressen können wahlweise bei den Landkartendiensten Google Maps, MapQuest oder Yahoo-Maps nachgeschlagen werden.

Wie bei den früheren Versionen der Toolbar kann die Page-Rank-Funktion ein- oder ausgeschaltet werden, was einerseits bei der Installation abgefragt wird und andererseite jederzeit in den Einstellungen der Software geändert werden kann. Nach wie vor ist Browser-Erweiterung nur für den Internet-Explorer verfügbar. Nach Angaben des US-Magazins eWeek.com überlegt Google, seine Toolbar auch für Firefox anzubieten.

Artikel von R. Hallenbach - So, 03.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Bildbearbeitung GIMP jetzt im Photoshop-Look


Hatte man es früher als Linux-Anwender schwer, ein professionellen Ansprüchen genügendes Bildbearbeitungsprogramm zu finden, so hat sich GIMP inzwischen zu einem ausgereiften Werkzeug gemausert. Lediglich zwei Dinge gab es noch am “GNU Image Manipulation Program" GIMP zu bemängeln: die fehlende CMYK-Unterstützung und die gewöhnungsbedürftige Bedienung.

Nun gibt es mit GIMPshop eine gehackte GIMP-Version, die die Menüstruktur und Bezeichnungen der Werkzeuge an die von Adobe Photoshop anpasst. Um dies zu erreichen wurden die Textstrings der Bezeichnungen und die XML-Konfiguration der Menüs von Scott Moschella überarbeitet. Damit hat er dann eine neue GIMP-Version für Mac OS X kompiliert -- also quasi eine Photoshop-Lokalisierung für GIMP angefertigt. Zielgruppe von GIMPshop sind insbesondere bisherige Nutzer von raubkopierten Photoshop-Versionen, die sich bei der täglichen Arbeit nicht an neue Menus und Bezeichnungen gewöhnen möchten.

GIMPshop wurde zunächst als Binär- und Quellpaket basierend auf GIMP 2.2.4 für Mac OS X ab 10.3 sowie als Linux-RPM für Fedora Core 2 vorgestellt. Für die Version für Mac OS X ist eine Apple X11-Portierung erforderlich. GIMPshop kann man auch unter Debian ausprobieren. Dazu kann man das RPM mit dem Befehl "alien --to-deb" in ein Debian-Paket umwandeln, benötigt zusätzlich jedoch die glibc in Revision 2.3.4, die derzeit unter Debian als experimentell gekennzeichnet ist. Eine Windows-Portierung gibt es noch nicht.

Diejenigen, die einfach nur ein gutes Grafik-Programm suchen und bisher weder mit Photoshop noch mit GIMP gearbeitet haben, sollten zunächst die Standard-Version des Open-Source-Programms ausprobieren. Schließlich ist auch die Adobe-typische Bedienung von Photoshop sehr gewöhnungsbedürftig.


Artikel von R. Hallenbach - So, 03.04.2005
Rubrik: Computer / Internet
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Knackis aus NRW bieten ihre Produkte im Online-Shop an


Nachdem es in Berlin, Sachsen und Niedersachsen Online-Shops für Produkte gibt, die von Gefängnis-Insassen hergestellt werden, kann man nun auch in Nordrhein-Westfalen auf Shopping-Tour via Internet gehen. Seit einigen Tagen hat nämlich auch in NRW der erste Internet-Shop mit Gefängnis-Produkten rund um die Uhr geöffnet.

Herausgeber und verantwortlich zeigt sich "Der Präsident des Landesjustizvollzugsamtes Nordrhein-Westfalen". Im Shop finden sich Produkte wie Stühle, Schreibtische, Kohlegrills oder auch Dekorations-Artikel für wenige Euro, die von Gefängnis-Insassen hergestellt werden. In den nordrhein-westfälischen Gefängnissen befinden sich insgesamt etwa 18.000 Gefangene.

"Wir erschließen uns derzeit neue Märkte", sagt Frank Blumenkamp, Sprecher des Justizvollzugsamtes in Wuppertal. "Bisher haben die Gefangenen in NRW vor allem -auf Zuruf- produziert und zumeist im kleinen Stil für das Umfeld der JVA gearbeitet. Einziger Großkunde der Haftanstalten war bisher der öffentliche Dienst, den die Gefangenen mit Büromöbeln beliefern", hieß es weiter. Der JVA-Shop soll nun neue Kunden für die Arbeit der Häftlinge gewinnen und somit nicht nur die Wirtschaftlichkeit erhöhen, sondern auch Jobs im Knast sichern. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Land Nordrhein-Westfalen mit Produkten aus dem Knast immerhin einen Umsatz von 15 Millionen Euro. Die meisten Shop-Produkte werden derzeit in der JVA Bielefeld produziert. "Renner" unter den Knast-Artikeln ist derzeit ein Holzkohlegrill für 110,00 bzw. 133,00 Euro. Hier rechnen sich die Betreiber auch durchaus Marktch