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Razzia gegen Raubkopierer

Nach monatelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaften Ellwangen, Düsseldorf hat die Polizei heute an mehr als 200 Orten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Tschechien Privat- und Geschäftsräume durchsucht. Nach Mitteilung des Landeskriminalamts (LKA) Baden-Württemberg richtete sich die Razzia gegen das illegale Kopieren von Musik, Spielfilmen und Software sowie die Bereitstellung von Raubkopien (Link 1) im Internet.

Auslöser des Ermittlungsverfahrens waren Hinweise eines Informanten aus Baden-Württemberg. Im Rahmen dieses Verfahrens wurden 50 Objekte durchsucht sowie 19 weitere in Nordrhein-Westfalen. Nach Recherchen des Magazins onlinekosten.de richten sich die Ermittlungen gegen insgesamt 131 Tatverdächtige, davon 35 mutmaßliche Szenemitglieder aus Deutschland.

Bei der Aktion gegen die Raubkopiererszene geriet auch die von der Film- und Softwareindustrie beauftragte Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU (Link 2)) ins Visier der Fahnder. Nach Recherchen des Computermagazins c't soll die GVU mindestens mit einem Administrator eines zentralen Austausch-Servers der Warez-Szene zusammen gearbeitet haben.

Angeblich soll die Hardware zur Ausrüstung der Server-Plattform, die in der Warez-Szene unter dem Namen IOH bekannt ist, von der GVU mitfiunanziert worden sein. Im Gegenzuge soll die GVU an Log-Dateien und damit an Zugriffs-IP-Adressen dieser so genannten "Box" gekommen sein. Eine Stellungnahme der GVU liegt noch nicht vor.
Im Artikel enthaltene URLs:
1Raubkopienhttp://www.at-mix.de/raubkopie.htm
2GVUhttp://www.gvu.de/
 
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