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iTAN - Sparkassen-Phisher fordern bis zu 20 TANs

Derzeit fluten E-Mail-Phisher wieder die E-Mail-Konten mit Phishing-Mails: Potentielle Opfer sind dabei die Kunden der Sparkassen. Dabei gehen Cyber-Kriminelle in ihren Mails ähnlich vor wie sie es auch bei Postbank-Kunden versucht haben.

In der derzeitigen Mail heißt der Phishing (Link 1)-Absender "security @ sparkasse.de. Im Betreff wird eine angebliche "Sparkassen Finanzportal GmbH" genannt. In der Mail weisen die Betrüger darauf hin, dass es in letzter Zeit im Onlinebanking-Verfahren immer wieder Versuche gegeben hat, auf betrügerische Art und Weise an TAN-Nummern der Kunden zu kommen. Daher sollte es derzeit angeblich nicht bekannt sein, welches Verfahren die Betrüger zur Entwendung von TAN-Listen nutzten. Aus "Schutzmaßnahmen" wird das potentielle Opfer dann gebeten, zwei TAN-Nummern in ein übermitteltes Online-Formular einzugeben. iTAN-Kunden, die vor der eigentlichen Überweisung eine bestimmte TAN-Nummer eingeben müssen, sollen sogar bis zu 20 TAN-Nummern per Formular an die angebliche Bank übermitteln.

Eine derartige Mail ist selbstverständlich vollkommener Quatsch, denn eine Bank würde sich niemals via E-Mail an seine Kunden wenden und derartig brisante Informationen abfragen oder verlangen. Die Postbank stellt beispielsweise auf ihrer Website folgenden Hinweis ein, ...BEVOR... der Kunde sich für Online-Banking einwählt:

"Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,
nach wie vor versuchen Betrüger im Internet, Kundendaten auszuspähen. Schützen Sie daher unbedingt Ihren Rechner durch eine Firewall und ein täglich aktualisiertes Virenschutzprogramm. Achten Sie auf verdächtige E-Mails und prüfen Sie unbedingt die Echtheit der Postbank Internetseiten. Ausführliche Informationen dazu finden sie in unseren Sicherheitshinweisen.
Falls Sie weitergehende Fragen oder Hinweise zum Thema Sicherheit haben, nutzen Sie unsere kostenlose Hotline unter 0800-100 89 06.



Im Artikel enthaltene URLs:
1Phishinghttp://www.at-mix.de/phishing.htm
 
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