Googles neuer Suchdienst (Link 1) für wissenschaftliche Zwecke -Scholar (Link 2) - bringt ganz neues Gedankengut in die Köpfe von Bibliothekare, Fachverlage sowie öffentliche Institutionen.
Bisher sind zwar sehr viele Fundstellen in -Scholar- sehr abstrakt einsehbar, weil weitergehende Informationen zumeist Abonnenten der jeweiligen Publikation vorbehalten sind, das Modell liefert dennoch Stoff für Diskussionen (Link 3) um kostengünstigere Zugänge zum geistigen Eigentum anderer.
So kann schon mal ein Abo-Preis für wissenschaftliche Zeitschriften zwischen 500 und 20.000 US-Doller im Jahr liegen. Teilweise sind die Kosten für Bibliotheken in den letzten 15 Jahren um bis zu 227 Prozent gestiegen, obwohl sich gleichzeitig die Zahl der verfügbaren Publikationen reduziert haben. Wissenschaftliche Verlage begründen die hohen Preise mit den Kosten des Veröffentlichungsprozesses in Druck und Industrie.
Gerade auch öffentliche Institutionen fordern, Forschungsergebnisse im Internet zu veröffentlichen, um hierdurch sowohl die Förderkosten zu senken, als auch die Forschung voranzubringen und dem normalen Bürger den Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu ermöglichen.
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