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Heise - Robin Hood für Schwachstellen im Internet ?

Bereits seit Frühjahr 1994 ist der Heise Zeitschriftenverlag mit heise online im Internet präsent - und damit ein Pionier unter den deutschen Verlagen. Auf ihren titelübergreifenden Internet-Angeboten werden brandaktuelle News aus der IT-Branche und umfassende Serviceleistungen veröffentlicht. Gerade in der heutigen Zeit ist heise.de nicht nur ein wichtiges Sprachrohr für Neuigkeiten geworden, sie hilft auch im Kampf gegen offensichtliche Lücken im System oder auch gegen Cracker (Link 1) und Spammer (Link 2) .

So zeigte Heise.de (Link 3) erst in der letzten Woche sehr eindrucksvoll (Link 4), wie leicht kriminelle Energien User-Daten auf der eBay-Plattform erhaschen konnten (Link 5). Diese Phishing (Link 6)-Aktion war live im Internet zu verfolgen und wurde durch das Entwicklerteam von Validome (Link 7) domonstriert. Nachdem wochenlang (Link 8) diese Sicherheitslücken bekannt waren, reagierte eBay nun prompt und ließ eine ähnliche Live-Demo (Link 9) des gleichen Abends beim RTL-Sender Stern TV (Link 10) ins Leere laufen.

Am nun Sonntag war im Heise-Ticker ein Beitrag über Cracker zu lesen, bei dem Heise offensichtliche wertvolle Hinweise zum Schutz gegen Virenverbreitung gegeben hat.

Dort wird über einen von der C't aufgedeckten Fall (Link 11) um Virenentwickler berichtet, die Spammern IP-Adressen von infizierte PCs verkauft haben. Ein Marburger Informatik-Student hatte Anfang 2004 gemeinsam mit c't die Urheber der Randex-Computervierenepdemie aufgespürt. Mit Hilfe des Virus wurde von den Tätern ein so genannter Trojaner auf tausenden Rechnern installiert. Das kleine Programm nahm über das Chat-Protokoll IRC Kontakt zu seinem "Master" auf. Nach Heise-Berichten gelang es der Redaktion dann, verdeckt mit den Virenverbreitern in Kontakt zu treten, sich als Spammer auszugeben und IP-Adressen von infizierten Rechnern zu kaufen. Weil einer der Virenverbreiter aus Großbritannien kam, wurden sämtliche Informationen an New Scotland Yard weitergegeben.

Dem Heise-Artikel zu Folge wurden zwischenzeitlich zwei 16-jährige Schurken (1 Kanadier, 1 Brite) festgenommen und zu 6 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt. New Scotland Yard wies gegenüber heise.de darauf hin, dass es ohne die Unterstützung von Microsoft kaum möglich gewesen wäre, die Ermittlungen erfolgreich zum Ende zu bringen. Ein spezielles Team von Microsoft, bestehend aus Juristen, Ermittlern, Beratern und technischen Experten habe der Behörde hilfreich zur Seite gestanden.

Den kompletten Beitrag hierzu finden Sie bei heise.de (Link 12)

Im Artikel enthaltene URLs:
1Crackerhttp://www.at-mix.de/cracker.htm
2Spammerhttp://www.at-mix.de/spammer_komma_tricks.htm
3So zeigte Heise.dehttp://www.heise.de/newsticker/meldung/54272
4eindrucksvollhttp://www.at-mix.de/news/196.html
5erhaschen konntenhttp://www.at-mix.de/news/197.html
6Phishinghttp://www.heise.de/security/artikel/54271
7Validomehttp://www.validome.org/
8wochenlanghttp://www.heise.de/newsticker/meldung/51511
9ähnliche Live-Demohttp://www.at-mix.de/news/198.html
10Stern TVhttp://www.sterntv.de/
11aufgedeckten Fallhttp://www.validome.org/
12Den kompletten Beitrag hierzu finden Sie bei heise.dehttp://www.heise.de/newsticker/meldung/54444
 
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