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Cyberspace von William Gibson ist heute Realität

Neuromancer (Link 1) (1984) ist der Titel eines Sciencefiction Buches von William Gibson. Dort tummeln sich Cyberpunks im Cyberspace (Link 2). Die/der Anwender/in hat dabei einen Helm (HMD) auf, der ihr / ihm eine scheinbare Realität vor Augen führt und ein natürliches Gesichtsfeld suggeriert.

Genau dieses Prinzip machen sich jetzt Ärzte und Wissenschaftler der University of Washington zu eigen, um Verbrennungsopfer zu helfen.

Dem Patienten wird ein Datenhelm aufgesetzt, der Bilder einer "friedlichen und eiskalten" -SnowWorld- mit Schneemännern und Pinguinen einspielt. "Durch die Ablenkung in dieser -SnowWorld- fühlen die Patienten laut Befragungen 60 Prozent weniger Schmerzen", sagt Dr. David Patterson, ein Psychologe, der mit den Patienten arbeitet. "Wenn der Patient in einer virtuellen Welt versunken ist, ist das Gehirn weniger empfänglich für andere Reize" heißt es weiter.

Auf lange Sicht soll die Technik nicht nur bei Verbrennungsopfern zum Einsatz kommen. Künftig sollen VR-Welten auch anderen Leuten, vor allem Kindern, helfen - etwa dabei, schwierige Zahnoperationen auszuhalten, sich während einer Computertomografie nicht zu bewegen oder ein posttraumatisches Stresssyndrom zu überwinden.


Im Artikel enthaltene URLs:
1Neuromancerhttp://www.wsu.edu:8080/~brians/science_fiction/neuromancer.html
2Cyberspacehttp://www.at-mix.de/cyberspace.htm
 
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