Das die Führungsspitze des US-amerikanischen Kontinents für sich in Anspruch nimmt, die Größten, Besten und Schnellsten zu sein, ist hinlänglich bekannt und für dieses Privileg werden gerne auch mal Milliarden von US-Dollar bewilligt. Nicht so rühmlich ist die Tatsache, dass sich auch Cyber-Kriminelle aus den USA an die Weltspitze gemogelt haben. -DIES- wenigstens geht aus dem Symantec-Report "Internet Security Threat Reports" 2006 hervor. Danach gingen im Jahr 2006 von dem US-amerikanischen Kontinent insgesamt 31 Prozent aller kriminellen Internet-Aktivitäten hervor; China folgt auf Platz ZWEI mit gut 10 Prozent.
Allerdings sollen in China insgesamt 26 Prozent aller Bots (Programme, die HTML-Seiten automatisch aufrufen) "zu Hause" sein und in dieser Disziplin läge dann das Reich der Mitte auf Platz EINS. Alleine in Peking sollen alle von Symantec erfassten Bots stehen, so die Sicherheitsspezialisten. Allerdings: Die meisten der so genannten "Command&Control-Server", also die Server zum Steuern der Bots, stehen wiederum in den USA. Symantec nennt hier eine Zahl von unglaublichen 40 Prozent. Ebenso sollen in den USA die meisten "Underground Economy Server" stehen, also Server, die im Handel mit gestohlenen Kreditkartennummern, PINs, TANs und E-Mail-Adressen involviert sind.
Mittlerweile sei in den USA eine regelrechte Schattenwirtschaft entstanden. Eine Kreditkarte mit Prüfnummer sei etwa für sechs Dollar zu haben, eine komplette Identität einschließlich aller relevanten Daten wie der Ausweisnummer ist bereits 18 Dollar zu haben.
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