Das neue Microsoft Betriebssystem 'Windows Vista' scheint doch nicht so schlecht zu sein, wie oft in den Medien beschrieben wurde. Bis vergangene Woche gingen insgesamt 40 Millionen Exemplare der Software über den Ladentisch heißt es von Mircosoft-Gründer Bill Gates auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHEC). Vista werde doppelt so schnell angenommen wie Windows XP, freut sich Bill Gates.
Microsoft sei sich bewusst gewesen, dass Vista zu einem neuen Standard auf PCs werden könnte und die Unternehmen sich auf das neue Betriebssystem einstellen könnten, aber diese Zahl habe alle Erwartungen überstiegen. In seiner Keynote, in der Gates auch den endgültigen Namen des zuvor unter dem Codenamen Longhorn laufenden 'Windows Server 2008' bekannt gab, kündigte er die finale Version des 'Windows Home Server' für den Herbst 2007 an. Die Software befindet sich derzeit im Beta-Test.
Zu den bedeutendsten Neuerungen von Windows Server 2008 gehört die so genannte Network Access Protection (NAP), die es etwa zu verhindern vermag, dass Notebooks mit unerwünschten Sicherheitseinstellungen (zum Beispiel ausgeschaltetem Virenscanner) Zugriff auf das Netzwerk bekommen. Ebenso lässt sich der Zugriff auf bestimmte Gerätetypen beschränken (etwa das Schreiben auf USB-Sticks), damit schützenswerte Daten nicht über diesen Umweg aus dem Unternehmensnetzwerk nach draußen gelangen.
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