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Denglisch – fataler Fehler im internationalen Marketing

Manchmal ist ein einzelner Buchstabe entscheidend, nämlich dann, wenn er an der ‚richtigen’ Stelle fehlt. So wollte eine Textilfirma in ihrer englischsprachigen Werbebroschüre mit einem Bild für ihre Färbemaschine (englisch: „dyeing machine“) werben. Doch der tatsächliche Bildtext mutierte zu einen höchst makaberen Scherz: es wurde nämlich eine „dying machine“ beworben – eine Sterbemaschine.

Wieder einmal hatte sich ein denglischer (Link 1) Patzer (Mischung aus Deutsch und Englisch) eingeschlichen. In einer Studie einer Chemnitzer Werbe- und Übersetzungsagentur wurde festgestellt, dass derart haarsträubende Übersetzungsfehler vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU (Link 2)) unterlaufen. Nur etwa die Hälfte plant ihr Marketing im Ausland strategisch und langfristig.

Bei den meisten untersuchten Unternehmen sind lediglich Broschüren sowie der eigene Internetauftritt auch in Englisch vorhanden. Zudem weisen Broschüren meist fehlerhaftes Vokabular oder Probleme mit dem Satzbau auf. Auch beachten 80 Prozent der Unternehmen bestimmte landestypische Konventionen nicht oder nur wenig.

Im Artikel enthaltene URLs:
1denglischerhttp://www.at-mix.de/denglisch.htm
2KMUhttp://www.kmuinfo.ch/
 
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