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BITKOM - zwei Drittel aller Bundesbürger haben eine E-Mail-Adresse

Laut Aussage des Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) sind bereits gut zwei Drittel aller Bundesbürger über eine E-Mail-Adresse erreichbar. Am weitesten verbreitet sei die E-Mail-Adresse bei den Staatsdienern, danach folgen Schüler und Studenten. Weniger erfreulich: Gut 80 Prozent aller E-Mails wären Spam-E-Mails.

"E-Mails haben sich nun endgültig im privaten und beruflichen Umfeld als Kommunikationsform durchgesetzt. Sie gehören zu den meist genutzten und bedeutendsten Diensten des Internet-Zeitalters", so BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer.

Im Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut 'forsa' habe man festgestellt, dass bereits 79 Prozent aller Schüler und Studenten über eine E-Mail-Adresse kommunizieren. Geographisch gäbe es fast keinen Unterschied (Westdeutschland 62 Prozent, Ostdeutschland 57 Prozent), doch geschlechterspezifisch seien die männlichen Nutzer mit 69 Prozent noch deutlich höher als die weiblichen Nutzer mit gut 53 Prozent. Speziell auf das Alter bezogen, besitzen gut 87 Prozent aller Personen zwischen 18 und 29 Jahren eine E-Mail-Adresse. Bei den 45 bis 59-jährigen Nutzern hätten immerhin noch 71 Prozent eine E-Mail-Adresse.

Betrachtet man die E-Mail-Adresseninhaber nach ihrer Bildung, so klafft dort eine erhebliche Lücke zwischen einfacher und hoher Schulausbildung: Lediglich 34 Prozent aller Bundesbürger mit einem Hauptschulabschluss verfügen über eine E-Mail-Adresse, dagegen liegt die Zahl der E-Mail-Adressen von Personen mit Abitur bei 79 Prozent.

Absoluter Spitzenreiter bei der E-Mail-Nutzung sind Beamte. In ihrer Gruppe haben 89 Prozent eine persönliche E-Mail-Adresse und liegen damit selbst vor den Schülern und Studenten, die auf 79 Prozent kommen.


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