sint sie heufig im internet und lesen fiele beiträge? meinen sie auch, seid es chats und foren gibt, läßt die deutsche sprache fiel zu wüschen übrich?
Wenn Sie sich häufig im Internet aufhalten, dann werden Sie sicher schon öfter über derartige Sätze gestolpert sein, und kein aktiver User im Chat, Forum oder Weblog wird sich über derartige Formulierungen und Rechtschreibfehler aufregen. Gefragt ist heute Inhalt, Aussagekraft und Reaktionsvermögen, nicht aber eine ordentliche Ausdrucksweise und schon gar nicht eine vernünftige Rechtschreibung.
User, die sich über Fehler und mangelnde Ausdrucksweisen aufregen gelten als Spießer, User, die nach den Normen der deutschen Rechtschreibung die Groß- und Kleinschreibung akribisch beachten, werden heute als 'unhöfliches Schreien' empfunden und oft gemaßregelt.
Also gewöhnen Sie sich daran: Das Internet hat viele Sprachkonventionen aufgeweicht - und neue hervorgebracht. Allerdings haben sich dabei regelrechte Slangs entwickelt, die Uneingeweihte oft vor Rätsel stellen. Ungewohnte Begriffe und Schreibweisen sind vor allem in Threads (Diskussionssträngen) zu finden, die sich um Computerthemen drehen. Da wird schon mal ein "bug gefixt" (ein Programmfehler behoben), ein "file geuppt" (eine Datei ins Internet hochgeladen), der "Prozzi geclockt" (die CPU übertaktet) oder ein "Proggi gepatcht" (eine Anwendung repariert).
"Die Verwendung bestimmter Begriffe hängt auch von der Art der 'Community' (Gemeinschaft) ab", meint Thomas Maas, Forumsbetreuer bei Giga TV, dem Kölner Spartensender für elektronische Unterhaltungsthemen. Im Zusammenhang mit 'eSports' etwa seien Internetslang und die Fachbegriffe aus den Spielen unumgänglich. In weniger speziellen Foren hingegen werde niemand als 'Noob' (Neuling) abgestempelt, wenn er keinen Slang benutzt.
Zu den Grundbegriffen, die auch Einsteiger schnell lernen sollten, zählt Maas vor allem Akronyme wie "LOL" (laughing out loud) oder "ROFL" (rolling on the floor laughing) - grafische Äquivalente zum (Aus-)Lachen - oder Kürzel wie "CYA" (see you).
Wenn ein Programm, das man sich "gesaugt" beziehungsweise "gezogen" (aus dem Internet geladen) hat, "net funzt" (nicht funktioniert), handelt es sich eher um Jugendslang oder Dialekt als um Netzjargon. Aus der Comicsprache stammen die mit Sternchen markierten Inflektive, die - wie zum Beispiel "*grins*", "*knuddel*" oder "*kopfgegendiewandhau*" - Gefühle oder Gesten ausdrücken sollen.
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