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Microsoft kauft Antiviren-Spezialist Sybari

Die Geschäftspolitik in Fragen Virenschutz und Sicherheit wird bei Microsoft immer deutlicher. Nach dem Kauf des Antiviren-Herstellers GeCAD Software (Link 1), der Sicherheitsspezialisten Giant Company Software (Link 2) , die Herausgabe einer eigenen Anti-Spyware-Software (Link 3) hat Microsoft nun auch das Antivirus-Unternehmen Sybari (Link 4) aufgekauft.

Die Firma Sybaris beschäftigt sich hauptsächlich mit der Absicherung von Server-Diensten vor Viren und Würmer. So bietet Sybari Antivirus-Lösungen für Lotus Domino/Notes, Microsoft Exchange, Microsoft SharePoint , den Instant-Messenging-Server oder auch für SMTP.

Gerade in der Vergangenheit hatte es einigen Wirbel um Microsofts Geschäftspolitik gegeben. Nach der Veröffentlichung der hauseigenen Antispyware-Software wurden heftige Spekulationen in Gang gesetzt. Die Spekulationen gingen davon aus, dass Microsoft einen eigenen Virenscanner entwickelt und diesen möglicherweise in sein (für das Jahr 2006 geplante) Betriebssystem "Longhorn" integrieren wird.

Microsoft hatte die erste Betaversion seiner hauseigenen Antispyware Anfang Januar veröffentlicht. Dieser Vorstoß brachte die Aktienkurse von Drittanbietern wie Symantec (Link 5) und McAfee (Link 6) heftig ins Schwanken. Die Papiere des Marktführers Symantec gaben um über sechs Prozentpunkte nach, die von McAfee um vier Prozentpunkte. Beobachter waren schon damals der Ansicht, Microsoft könnte im Zuge der Fusionen in der Lage sein, in den kommenden zwei Jahren einen Marktanteil von über 35 Prozent im Sicherheitsgeschäft zu generieren.


Im Artikel enthaltene URLs:
1GeCAD Softwarehttp://www.gecad.ro/
2Giant Company Softwarehttp://www.giantcompany.com/
3Anti-Spyware-Softwarehttp://www.heise.de/security/news/meldung/54848
4Sybarihttp://www.sybari.com/
5Symantechttp://www.symantec.com/
6McAfeehttp://de.mcafee.com/
 
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