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Google findet nicht genügend qualifizierte Kräfte

Das Wall Street Journal (Link 1) zitiert Google-Gründer Sergey Brin (Link 2), wonach Google (Link 3) nicht genügend Anwärter für die geplanten Geschäftstätigkeiten findet. Es gebe nicht genügend qualifizierte Fachkräfte, die den strengen Maßstäben Googles genügen, heißt es dort. "Bewerber werden intensiv getestet und mehreren Befragungen ausgesetzt. Zwar hat das Unternehmen seine Mitarbeiterzahl von 2.300 im Jahr 2004 auf nunmehr 3.000 erhöhen können, doch immer noch kann sie ihre Geschäftstätigkeiten nicht wie gewünscht ausweiten. Das Unternehmen liegt derzeit etwa 10 bis 20 Prozent hinter seinen Zielen zurück", so Brin.

Diese und weitere Informationen gab Google auf seinem ersten Analystentreffen nach dem Börsengang im vergangenen Jahr bekannt. Das Wall Street Journal zitiert auch CEO Eirc Schmidt, der einen Überblick über die Präferenzen des Unternehmens bekannt gab. So konzentrieren sich 70 Prozent der Aktivitäten auf das Kerngeschäft mit Web-Suche und Anzeigen, 20 Prozent auf andere suchbezogene Produkte wie beispielsweise Google-News (Link 4) und 10 Prozent auf Geschäftsaktivitäten wie Social Networking Service oder die Fotomanagement-Software Picasa (Link 5).

Anmerkung:

Nachdem Microsoft (Link 6) seinen Suchdienst -MSN (Link 7)- freigegeben (Link 8) hat, kommt Google mächtig unter Druck. Der Software-Riese hatte alleine 300 Millionen Dollar in die Entwicklung des eigenen Suchdienstes investiert. Zwei Jahre hat Microsoft benötigt, um im November 2004 seine erste offizielle Beta-Version bereitzustellen. Nach einer relativ kurzen Testphase schaltete MSN dann auf seinen eigenen Suchindex, und nunmehr sollen Suchergebnisse aus mehr als 5 Milliarden Seiten generiert werden können. MSN ist zeitgleich in 25 Ländern weltweit gestartet und steht in zehn Sprachen zur Verfügung. Vor gut einer Woche wurde eine gigantische Werbemaschinerie (Link 9) in Gang gesetzt, um potentielle Kunden und Nutzer zu werben. In einem Media-Mix aus Online-Maßnahmen wie Fernseh-Werbung oder Flashbanner auf Nachrichten-Portalen, Riesenpostern, Postkarten oder Mousepads will Microsoft innerhalb der nächsten drei Monate mehr als 90 Prozent der Bevölkerung alleine in den USA erreichten.

Die erste merkliche Reaktion von Google war die Einspielung eines neuen Updates in ihren Data-Centern. Ob dieses Update (Link 10) nun im kausalen Zusammenhang mit der MSN Werbung steht oder es routinemäßig erfolgt ist, sei einmal dahin gestellt.


Im Artikel enthaltene URLs:
1Wall Street Journalhttp://www.wsj.com/
2Sergey Brinhttp://www.at-mix.de/sergey_brin.htm
3Googlehttp://www.at-mix.de/google.htm
4Google-Newshttp://www.heise.de/newsticker/meldung/38350
5Picasahttp://www.heise.de/newsticker/meldung/55263
6Microsofthttp://www.microsoft.com/
7MSNhttp://search.msn.de/
8freigegebenhttp://www.at-mix.de/news/98.html
9Werbemaschineriehttp://www.at-mix.de/news/407.html
10Updatehttp://www.at-mix.de/update.htm
 
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