|
|
Eine Erhebung der US-Marktforser "Gartner" ergab, dass die Zahl der Phishing-Opfer in den vergangenen zwölf Monaten (September 2006 bis August 2007) weiter angestiegen ist und das diese Attacken einen wirtschaftlichen Geldschaden von gut 3,2 Milliarden US-Dollar verursacht haben.
Befragt wurden insgesamt 4.500 erwachsene US-Bürger, aus der sich ergab, dass alleine diese Personengruppe ein finanzieller Geldschaden von insgesamt 3.987.000 Millionen US-Dollar erlitten hat. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung der USA schätzen die Analysten den Gesamtschaden auf gut 3,2 Milliarden US-Dollar.
Zwar wäre der durchschnittliche Schaden pro Person von 1.244 US-Dollar (2006) auf 886 US-Dollar (2007) zurückgegangen, doch wären in den untersuchten zwölf Monaten wesentlich mehr Personen auf Phishing-Attacken hereingefallen. Aus der vorherigen Hochrechnung ergab sich ein Gesamtschaden von gut 2,3 Milliarden US-Dollar.
Cyber-Kriminelle verfeinern ihre Angriffe mehr und mehr. Obwohl die Mehrzahl der Phisher sich noch hinter E-Mails von angeblichen Absendern wie eBay oder PayPal verstecken würden, verlegen sich die Krimminelle zusehends darauf, nicht mehr Kreditkartendaten ausspionieren zu wollen, sondern Daten von Debitkarten bzw. Daten von Girokonten. In diesem Bereich seien die Sicherungsmaßnahmen der Kreditinstitute noch nicht so streng, so Gartner-Analystin Avivah Litan.
Im Resümee des Unternehmens heißt es, die Zahl der Phishing-Attacken wird ganz sicher noch ansteigen und wenn die E-Mail-Anbieter und Werbenetzwerke keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergreifen, wird das "Dilemma" anhalten.
|
| Im Artikel enthaltene URLs: |
|
|
|
|