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Forscher arbeiten am 'intelligenten Internet' für Warenbeförderung

Forscher vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik beschäftigen sich derzeit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der UNI Dortmund mit dem Problem, wie man zukünftig den Transport von Gütern mit multiple Steuereinheiten (Agenten) verbinden kann, und zwar so, dass die Steuereinheiten selbständig miteinander kommunizieren und ohne Eingriff von Menschen Güter auf verschiedene Wege zum Ziel leiten, bzw. auch selbständig weitere "Betriebsmittel" anfordern können.

In einer Versuchsanlage haben die Forscher dazu eine automatische Gepäckförderanlage für Großflughäfen mit so genannten Routing-Agenten ausgestattet und deren Kommunikationsverhalten untersucht. In der Anlage befinden sich insgesamt 2000 Routing-Agenten an den Weichen, die die Gepäckförderanlage mit 12.000 Förderelementen auf insgesamt 1200 Verzweigungen steuern.

Kommt es aufgrund der Menge beispielsweise zum Stau, so sind die Agenten in der Lage, alternative Routen zu berechnen um die Gepäckstücke doch noch an den gewünschten Zielort zu navigieren. Dieses Ergebnis zeige, so die Forscher, dass man mit vergleichbar einfachem Programmcode auch die Funktion von großen Fördersystemen sicherstellen könne. Jetzt sollen die Forschungen in Richtung Multi-Agenten vorangetrieben werden.


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