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2,2 Milliarden Spams - Japanische Polizei verhaftete Spammer

Die in Japan erscheinende englischsprachige Zeitung 'Japan Today' berichtet, dass die dortige Polizei einen 25 Jahre alten Mann verhaftet hat, der insgesamt gut 2,2 Milliarden Spam-Mails verschickt haben soll. In Japan ist das Versenden von E-Mails, die keine korrekten Absendeinformationen enthalten, unter Strafe verboten.

Wie es heißt, sei der Spammer nach einem Hinweis seines Providers festgenommen worden, dem bereits im September 2007 aufgefallen war, dass vom Server des 25-jährigen massenweise E-Mails versendet werden. Seinerzeit meldete er diese Beobachtung auch der Behörde, diese wurde jedoch jetzt erst tätig.

Laut Japan Today soll der Verdächtigte insgesamt 600.000 E-Mail-Adresse über einen Adresskäufer erworben und dafür umgerechnet gut 630 Euro gezahlt haben. Die Spam-Aktion habe ihm dann, in der Zeit von Mai 2006 bis Ende 2007, gut 12.600 Euro eingebracht.

Bei der Festnahme meinte der "Delinquent", er habe nicht erwartet, dass er für diese Aktion belangt werden könne.


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