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Push-to-Talk Handy - T-Mobile - Verkauf nicht wie erwartet

Financial Times Deutschland (Link 1) meldet, dass der Absatz von Handys mit Push-to-Talk-Sprechfunktion (PTT) bei T-Mobile (Link 2) hinter den Erwartungen zurück bleibt. In einem Interview mit der Financial Times Deutschland sagte der Sprecher für T-Mobile Geschäftskunden-Marketing, Stephan Heininger: "Seit Vermarktungsstart im November 2004 haben wir 70.000 PTT-fähige Telefone verkauft". Das ist nach Branchenexperten eine äußerst geringe Zahl, resümiert die Wirtschaftszeitung.

Mit einem Phus-to-Talk-Handy kann man einzelne Empfänger oder Gruppen von bis zu zehn Personen gleichzeitig erreichen, indem man wie bei einem Walkie-Talkie zum Sprechen eine spezielle Taste drückt. Eine Liste zeigt dabei an, ob die gewünschten Gesprächspartner empfangsbereit sind. Gegenüber von normalen Handfunkgeräten bietet dieser Mobilfunkdienst eine höhere Reichweite. Entsprechende Handys sind dabei mit dem -PoC- Protokoll ausgestattet, die zum Übertragen GPRS (General Packet Radio Service) nutzen. Dank Roaming (Link 3) funktioniert PoC im gesamten Mobilfunknetz (von T-Mobile) und reicht auch über Staatsgrenzen hinweg.

Push to Talk over Cellular ist ein so genannter Halb-Duplex-Sprachdienst. Wie beim normalen Walkie-Talkie auch, drückt man zum Sprechen eine Taste und lässt sie zum Hören wieder los, und wie beim normalen Walkie-Talkie ist ein gleichzeitiges Sprechen und Hören nicht möglich.

T-Mobile hatte als erstes Push-to-Talk-Handy das Nokia Outdoor-Modell 5140 mit einem Relax-100-Tarif für 50 Euro angeboten. Dabei will die T-Mobile die zusätzlichen Kosten (1 Euro pro Tag, 18 Euro pro Monat) erst ab Mai 2005 berechnen.


Im Artikel enthaltene URLs:
1Financial Times Deutschlandhttp://www.ftd.de/
2T-Mobilehttp://www.t-mobile.de/
3Roaminghttp://www.at-mix.de/roaming.htm
 
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