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Yahoo macht Rückzieher und möchte weiter mit Microsoft verhandeln

Die konsequente Zurückweisung der Microsoft-Kaufofferte gegenüber dem Suchmaschinen-Giganten Yahoo, war offensichtlich nur eine strategische "Feilsch-Aktion" des Yahoo-Gründers und Chefs Jerry Yang. Nach dem Microsoft sich am Wochenende als Kaufinteressent komplett zurückgezogen hat, signalisierte Jerry Yang nun gegenüber der Financial Times, dass man durchaus bereit ist, weitere Vorschläge von Microsoft zu diskutieren.

Microsoft hatte Yahoo eine Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet, die Jerry Yang und später auch der Yahoo-Aufsichtsrat konsequent zurückgewiesen hatten. Es ging sogar so weit, dass Yahoo sich mit seinem größten Konkurrenten Google verbündete und nach Alternativen suchte. Hierbei war eine strategische Kooperation mit Time Warner im Gespräch, wobei Yahoo die Time-Warner-Tochter "AOL" übernehmen sollte. Eine andere Alternative sollte sein, dass sich eventuell der Medienmogul Rupert Murdoch finanziell bei Yahoo einbringt.

Letztlich kam nur eine kleine strategische Werbe-Partnerschaft mit Google zustande, wobei Microsoft sich jetzt am Wochenende zurückgezogen hatte. Bis dato hieß es Yahoo-seitig immer, einerseits würde sich die Firmenphilosophie beider Firmen (also Yahoo und Microsoft) komplett unterscheiden, andererseits wäre die Kaufofferte von Microsoft viel zu gering. Mit dem plötzlichen Rückzug Microsofts aber, kommt Jerry Yang in arge Bedrängnis, denn nun melden sich mehr und mehr Investoren, die die Zurückweisung offen kritisieren.

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