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'Knol' - DIE 'Wikipedia-Alternative von Google

Der weltweit größte Dienstleister für Internet-Suchanfragen 'Google' hat einen neuen Dienst mit dem Namen 'Knol' gestartet. Dieser Dienst soll nach dem Wikipedia-Modell aufgebaut werden, jedoch soll es sich hierbei überwiegend um eine Wissensdatenbank für Spezialisten handeln. Allerdings sollen die Beiträge nur von den eigentlichen Autoren selbst moderiert werden, das heißt, nur der jeweilige Autor entscheidet, ob andere User seinen Beitrag verändern oder ergänzen können.

Knol will Nutzer ermutigen, Artikel aus ihren eigenen Wissensbereichen online zu stellen. Dabei ist das Thema nicht vorgegeben. Das Internet sei zwar riesig, doch immer noch gäbe es eine Vielzahl von Expertenwissen, das noch nicht veröffentlicht wurde, so Google-Produktmanager Jürgen Galler zu diesem Projekt. Mit Knol bekommen Menschen die Möglichkeit, ihre Erfahrungen und Kenntnisse mit anderen zu teilen und als Autor des Beitrages genannt zu werden, heißt es weiter.

Google möchte mit dem neuen Portal vor allem die Bedeutung der eigentlichen Autoren in den Vordergrund stellen, so dass sich der Leser des jeweiligen Beitrages ein besseres Urteil über den jeweiligen Beitrag verschaffen kann. Zwar kann jeder User Verbesserungsvorschläge zu den einzelnen Beiträgen einreichen, doch nur der jeweilige Autor entscheidet, ob er die Ergänzungen mit aufnehmen möchte.

Ein Anreiz für die Teilnahme an diesem Projekt könnte zudem sein, dass der Autor in seinen Beiträgen auch eine unbegrenzte Anzahl an Querverweisen zu anderen Seiten mit einbringen kann. Dies ist im Wikipedia-Portal so nicht möglich.


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