Apple (Link 1) bietet Herstellern von iiPod (Link 2)-Zubehör an, auf den von ihnen hergestellten Erweiterungen und Adapter, ein Logo mit dem Schriftzug "Made for iPod" anbringen zu dürfen. Hierfür verlangt Apple dann künftig zehn Prozent des Umsatzes. Im Gegenzug garantiere Apple den Kunden aber auch, dass alle Produkte mit dem Logo iPod-kompatibel seien, so der US-Branchendienst Cnet unter Berufung auf gut informierte Kreise. Außerdem wird Apple den Herstellerfirmen Unterstützung bei der Produktentwicklung sowie Qualitätstests anbieten.
Immer mehr Firmen springen auf den Erfolgszug der iPod-Entwicklung auf, so beispielsweise auch die Firma Griffin Technology (Link 3) mit seinem "iTalk" (iPod-Voice Recorder). Griffin Technology verwendet dazu bereits das Logo von Apple. Andere Firmen stehen dem Programm jedoch auch kritisch gegenüber. Wieder andere kennen scheinbar kein Unrechtsbewusstsein und bauen iPod unverschämt ähnlich einfach nach. So geschehen von der taiwanesischen Firma Luxpro (Link 4).
Luxpro hatte sein "Super Shuffle" ganz unverblümt auf der CeBIT vorgestellt. Selbst nachdem das Landgericht Braunschweig verfügt hatte, das Plagiat vom Stand zu entfernen, war es nach kurzer Zeit wieder am Stand zu sehen. "Er ist nicht identisch mit dem iPod shuffle, er ist besser", so argumentierte einer der Präsentatoren von Luxpro das Produkt. Ein Apple-Produktmanager (Link 5) konnte den Standleiter von Luxpro trotz richterlichen Beschluss nicht davon überzeugen, den Super shuffle wieder vom Stand zu entfernen. "Unsere Anwälte prüfen das weitere rechtliche Vorgehen", erklärte Apple Pressesprecher Georg Albrecht.
Das Publikum zeigte sich indes durchaus interessiert. Der Player bietet neben den Funktionen des echten iPod shuffle einen FM-Tuner, WMA-Wiedergabe und Sprachaufnahme.
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