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Leitfaden für Eltern – Überblick der Spiele-Genres

Das Magazin “Spiegel“ hat in seiner Online-Ausgabe (Link 1) einen Leitfaden veröffentlicht, der Eltern bei der Beurteilung digitaler Spiele helfen soll. Anhand der von den Spiele-Herstellern selbst gewählten Klassifizierungen können Eltern besser erkennen, wie sie das Lieblingsspiel ihres Kindes zu beurteilen haben.

Während früher die Zuordnung eines Spieles zu einer Kategorie meist einfach und eindeutig war gibt es heutzutage öfters Überschneidungen. Der nachfolgende Überblick soll Eltern helfen eine Alternative zu finden, wenn sie ihrem Kind ein brutales Spiel wegnehmen wollen. Eine weitere Hilfe ist die Alterskennzeichnung der USK (Link 2) des jeweiligen Spieles.

Adventure
übersetzt: Abenteuer. Es ist eines der älteren und meist ruhigen Genres, bei denen der Spieler ein wachsames Auge und Kombinationsgabe haben muss.
Gewalt: In einem klassischen Adventures kommen auch Kämpfe vor. In Action-Adventures überwiegen sie.
Spielziel: Konstruktiv

Jump and Run
Übersetzt: Springen und laufen. Dieses Spiele-Genre gibt es schon lange. Meist wird dabei geklettert, gehangelt, gesprungen, geflogen oder geschwommen. Als Zusatzaufgabe müssen Münzen und andere Gegenstände eingesammelt werden.
Gewalt: Gegner unterschiedlicher Art erschweren den Weg zum Ziel.
Spielziel: Konstruktiv

Renn- und Sportspiele
Diese Spiele gehören zu den beliebten Genres und es gibt kaum eine Sportart ohne ein zu ihr passendes Spiel. Bei Rennspielen hat der Spieler oft die Möglichkeit, sein Fahrzeug mit jeder Runde besser ausstatten.
Gewalt: Bis auf wenige Ausnahen selten vorhanden. Bei einigen Rennspielen sollen allerdings Unfälle bewusst herbeigeführt werden. Solche Spiele sind oft an der Alterskennzeichnung der USK zu erkennen.
Spielziel: zumeist konstruktiv

Simulationspiele
Bei diesen Spielen wie zum Beispiel "Sim City (Link 3) " hat der Spieler die Rolle eines Bürgermeisters und ist für alle Vorgänge in seiner Stadt verantwortlich. Diese Art von Spielen vermittelt viel Wissenswertes über Zusammenhänge.
Gewalt: Im Großen und Ganzen kommen Simulationsspiele (Link 4) ohne aus. Störfaktoren dienen dazu, Krisenmanagement zu erlernen.
Spielziel: Konstruktiv.

Strategiespiele
Bei diesen Spielen wie in "Die Siedler (Link 5) " sollen die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel eine Insel oder einen Landstrich auf zum Prosperieren bringen. Der gesamte Spielablauf ist vielschichtiger als bei einer Simulation.
Gewalt: Angriffe fremder Völker stören den Aufbau des Landes des Spielers. Er muss es im Rahmen eines konstruktiven Spielziels verteidigen, ohne seine anderen Aufgaben zu vernachlässigen.
Spielziel: Konstruktiv.

Rollenspiele
Diese Spiele ähneln dem Adventure (Link 6) und sind inhaltlich eher dem Fantasybereich zuzuordnen. Die Spieler schlüpfen in verschiedene Rollen und erhalten Aufträge (Quests). Im Laufe des Spieles nehmen und die Fähigkeiten der Spielfiguren immer mehr zu.
Gewalt: Zu den Aufgaben gehören auch Kämpfe in unterschiedlicher Häufigkeit.
Spielziel: Zumeist konstruktiv.

Actionspiele
Zu diesem Genre gehören Spiele wie "Beat'em Ups (Link 7)", bei denen es um Prügeleien geht. Die häufigsten Vertreter sind aber Ego-Shooter (Link 8), bei denen der Spieler aus der Ich-Perspektive mit einer Waffe auf alles schießt, was sich bewegt. Eine Weiterentwicklung sind Spiele wie "Counter-Strike (Link 9) ", bei denen man nicht allein spielt, sondern als Mitgklied eines Teams über das Internet oder bei einer LAN-Party (Link 10).
Gewalt: Jede Menge!
Spielziel: Destruktiv.


Im Artikel enthaltene URLs:
1Online-Ausgabehttp://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,346704,00.html
2Alterskennzeichnung der USKhttp://www.usk.de
3Sim Cityhttp://simcity.ea.com
4Simulationsspielehttp://www.at-mix.de/simulation.htm
5Die Siedlerhttp://www.die-siedler.com
6Adventurehttp://www.at-mix.de/adventure.htm
7Beat'em Upshttp://www.spieleforum.de/forum/showthread.php?t=155145
8Ego-Shooterhttp://www.at-mix.de/ego_shooter.htm
9Counter-Strikehttp://www.at-mix.de/counter_strike.htm
10LAN-Partyhttp://www.at-mix.de/lan_party.htm
 
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