Google hat seine Google-Toolbar 3 (Link 1) als Beta-Version nun auch in deutscher Sprache zum Download (Link 2) bereitgestellt. Die wichtigsten Neuerungen sind eine Rechschreibkorrektur und eine automatische Übersetzungsfunktion, die auch wortweise funktioniert. Hinzu kommt die Möglichkeit, Adressen direkt in Landkarten nachzuschlagen oder Artikel mit ISBN-Nummern (Link 3) direkt zu bestellen.
Bei der Rechtschreibprüfung lassen sich englische Einzelwörter durch Anfahren mit der Maus ins Deutsche oder 6 weitere Sprachen übersetzen. So lassen sich auch Eingaben in Web-Formularen -- auch etwa zum Schreiben von E-Mails mittels Browsern als Frontend für Free-Mailer -- auf Rechtschreibung prüfen.
Bei eingeschalteter Toolbar überwacht die AutoLink-Funktion jede aufgerufene Webseite nach den genannten Suchbegriffen und erkennt, wenn sich eine Postanschrift oder eine ISBN-Nummer auf einer Webseite befindet. Findet sich dort eine ISBN-Nummer, so wird daraus automatisch ein Link zum entsprechenden Angebot von Amazon generiert. Postadressen können wahlweise bei den Landkartendiensten Google Maps, MapQuest oder Yahoo-Maps nachgeschlagen werden.
Wie bei den früheren Versionen der Toolbar (Link 4) kann die Page-Rank-Funktion (Link 5) ein- oder ausgeschaltet werden, was einerseits bei der Installation abgefragt wird und andererseite jederzeit in den Einstellungen der Software geändert werden kann. Nach wie vor ist Browser-Erweiterung nur für den Internet-Explorer verfügbar. Nach Angaben des US-Magazins eWeek.com überlegt Google, seine Toolbar auch für Firefox anzubieten.
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