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T-Com - Kommunen subventionieren DSL-Ausbau

Die Wirtschaftswoche (Link 1) berichtet, dass Kommunen den DSL-Ausbau in ihren strukturschwachen Regionen beschleunigen können, wenn sie sich verpflichten, den DSL-Ausbau mit Investitionskostenzuschüsse und Sachleistungen (wie den Aushub von Kabelgräben) finanziell zu fördern. Möglich macht das ein Vertrag zwischen der Kommune und der T-Com. Laut Wirtschaftswoche unterbreitet die T-Com (Link 2) seit Februar Gemeinden entsprechende Kooperationsangebote, in denen ein Anschluss an das DSL-Netz sonst aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage kommen würde.

Die Zuschüsse orientieren sich an der Anzahl der DSL-Kunden, die die Telekom dadurch bekommt, und an der jeweiligen Investitionshöhe, die vor Ort notwendig ist. So soll beispielsweise die Stadt Warendorf 30.800 Euro zahlen, um 109 DSL-Anschlüsse zu erschließen. Mit steigender Anschlusszahl sinken die geforderten Subventionen und ab 210 Kunden entfällt ein Zuschuss gänzlich. Städte, die sich auf dieses Angebote einlassen wollen, erwägen nach Angaben aus der Branche, die Kosten an die Bürger weiterzureichen. Bisher hat die Telekom lediglich mit der Gemeinde Gorleben einen entsprechenden Vertrag geschlossen. T-Com-Chef Raizner hofft, mit Hilfe der Subventionen rund zwei Millionen Haushalte und Unternehmen in ländlichen Regionen an das DSL-Netz anschließen zu können. Im Heise-Ticker (Link 3) ist zu lesen, dass der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Hans-Artur Bauckhage sogar Landesmittel für die Kommunen bereit gestellt hat, um Gemeinden ohne Breitbandanschluss zu fördern. Der Verband VATM (organisiert die Telekom-Konkurrenten) kritisiert die Pläne und spricht von "Wettbewerbsverzerrung zugunsten der T-Com".


Im Artikel enthaltene URLs:
1Wirtschaftswochehttp://www.wiwo.de/pswiwo/fn/ww2/sfn/buildww/index.html
2T-Comhttp://www.t-com.de/hotspot
3Heise-Tickerhttp://www.heise.de/newsticker/meldung/58324
 
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