Nokia (Link 1) bringt mit dem Triband-Modell 8800 nach langer Zeit wieder ein Schmuckstück unter den Nokia-Handys auf dem Markt. Ähnlich wie das Modell 8910i besitzt das Nokia 8800 ein hochwertiges Edelstahlgehäuse und ein speziell gehärtetes Displayglas mit 18 Bit Farbtiefe und 208 x 208 Pixeln. Damit hat das Nokia 8800 eine höhere Auflösung als beispielsweise die Series-60-Smartphones von Nokia. Die integrierte Kamera bietet mit 800 x 600 für Foto-Handys eine ungewöhnlich hohe SVGA-Auflösung. Mit der Kamera lassen sich sowohl Bilder, Videos und auch Tonaufnahmen erstellen, die sich per MMS oder auch E-Mail verschicken lassen. MMS-Nachrichten können eine Größe von bis zu 300 KBytes erreichen.
Die Daten lassen sich über eine Bluetooth-Schnittstelle auf den Rechner übertragen und auf andere Handys übertragen. Beim Telefonieren kann man eine integrierte Freisprechfunktion nutzen. Das 8800 verfügt über das SIM-Access-Profil, mit dem auch Bluetooth-Autotelefone auf die im Handy eingesetzte SIM-Karte zugreifen können. Speziell für das Nokia 8800 wurden vom japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto neue Klingeltöne im AAC-Format komponiert.
Für Musikliebhaber bietet das 8800 einen UKW-Radio sowie Audioplayer für AAC (Link 2)- und MP3 (Link 3) -Dateien. Via Bluetooth überträgt das Handy die Musikstücke in Stereoqualität auf ein Funk-Stereoheadset, das allerdings erst im 3. Quartal 2005 auf den Markt kommen soll.
Der interne Speicher des Handys fasst bis zu 50 MByte für Musik-Dateien. Das Handy bietet bei einem vollem Akku eine Sprechzeit von etwa 360 Minuten und etwa 200 Stunden Stand-by. Die Tastatur lässt sich in das Gehäuse schieben. Für Datenverbindungen übers Mobilfunknetz stellt Nokia in diesem Handy die Dienste GPRS (Link 4) (Klasse 8b), HSCSD (Link 5) und EDGE (Link 6) bereit. Das Handy soll noch im zweiten Quartal 2005 für etwa 750 Euro (ohne Vertrag) in die deutschen Läden kommen.