Jeder der sich mit Computer und Zubehörteile für Computer beschäftigt weiß, dass neue Hard- und Software bereits alt ist, bevor man die Geräte überhaupt nutzerfreundlich konfiguriert hat. Das Unternehmen ITSCO aus Meppen weist jetzt in einer Pressemitteilung daraufhin, dass es gerade für viele Selbständige und Kleinunternehmer sinnvoll sein kann, auf gebrauchte Computer-Hardware zurückzugreifen. Für relativ wenig Geld lässt sich somit ein komplett modernes Netzwerk errichten, selbst wenn die Hardware wie ein Notebook, ein Drucker oder auch ein Gebraucht-PC sich um Modellversionen handeln, die von der Versionsnummer eigentlich schon als alt gelten.
Gerade auch die jüngere Microsoft-Entwicklung zeigt, dass ein Kleinunternehmer oder auch ein selbständiger Kaufmann nicht immer sofort in die neueste Hard- und Software investieren sollte. Microsoft Vista hat sich zum Ressourcenfresser entwickelt. Die Folge war, dass zumeist die komplette Hardware ausgetauscht werden musste. Zwischenzeitlich gibt es Windows 7.0. Dieses Betriebssystem ist wesentlich schlanker.
Aber selbst Windows 7.0 muss nicht unbedingt sein, Windows XP ist zwischenzeitlich derart ausgereift, dass der Kleinunternehmer keine Kinderkrankheiten in seinem System zu erwarten hat. Kleinunternehmer sollten für ihre tägliche Arbeit ruhig auf gebrauchte PCs oder Notebooks zurückgreifen. Der Unternehmer sollte nur darauf achten, dass er sich in diesem Fall für ein mögliches langlebiges Markengerät entscheidet.
Laut Pressemitteilung gehören neben Privatkunden und kleinen oder mittelständischen Firmen auch öffentliche Bildungsträger mit limitiertem Budget zum Kundenstamm, die sich für gebraute Computer entscheiden.
In einem News-Beitrag der Süddeutschen Zeitung heißt es, der Weltmarktführer für elektrischer Verbindungstechnik Doppelstock-Messertrennklemmen, erdpotenzialfreie Überspannungsableiter oder Dehnungsmessstreifen-Erfassungsklemmen, "Phoenix-Contact " aus dem nordrhein-westfälischen Blomberg habe im Jahre 2009 für acht Monate seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken müssen. Es heißt, der Umsatz sei um rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und man habe den Weg der Kurzarbeit gewählt, um Kündigungen der rund 300 Mitarbeiter zu vermeiden. Seit Januar diesen Jahren gelten jedoch wieder normale Arbeitszeiten, heißt es weiter in dem Bericht. Für das Jahr 2010 erwartet Phoenix-Contact ein Plus von sieben Prozent und dies sei angesichts der stets zweistelligen Wachstumsraten in den vergangen Jahren ein sehr "bodenständiges Ziel".
Phoenix-Contact beschäftigt weltweit rund 9.900 Mitarbeiter, davon in Deutschland alleine 5.500. Für den weltweiten Vertrieb greift das Unternehmen auf ausländische Präsenzen in 40 Länder zurück. Zwei Drittel des gesamten Umsatzes macht das Familienunternehmen somit auch im Ausland. Zudem unterhält Phoenix-Contact in China eine weitere Produktionsstätte, die allerdings nur für den chinesischen Markt produziert um vor allem den dort grassierenden Raubkopien der Phoenix-Produkte entgegenzutreten.
Auch andere Unternehmen haben sich diesen Entwicklungen angepasst, wie beispielsweise die Beta LAYOUT GmbH, ein Dienstleister für Leiterplattenentflechtung, in Aarbergen auf seiner Website veröffentlicht. Hier werden mehrere Aufträge zur Fertigung von Leiterplatten zu einem Nutzen zusammengefasst, um so die Fixkosten der Fertigung für mehrere Auftraggeber zu teilen. Abhängig davon, wie schnell der Kunde seine Leiterplatten braucht, wird entweder ein Lieferzeit-Rabatt oder ein Eilzuschlag auf den Grundpreis der Leiterplatten berechnet. Hierzu bietet das Unternehmen im Online-Shop sogar einen Kalkulationsrechner an.
Für die Entwicklung von Internet-Datenbanken werden meistens umfangreiche Server-Datenbanken wie MySQL oder MS SQL genutzt. PublicSQL ermöglicht es nun auch Anwendern ohne Datenbankserver, SQL-Datenbanken zu benutzen. Dabei wird für die Tabellen ein spezielles Datenformat – das „Portable Table Format“ verwendet. Dadurch ist es möglich SQL-Abfragen direkt in Javascript durchzuführen.
PublicSQL besteht aus einer Javascript-Datei, die in die Website eingebunden wird. Die Tabellen werden im Portable Table Format gespeichert - dieses ist ähnlich wie das CSV-Datenformat aufgebaut. Für die Abfrage benötigte Tabellen werden automatisch geladen.
Durch das einfache Datenformat ist in Zukunft mit vielen Zusatzprodukten und Schnittstellen zu PublicSQL zu rechnen. Darüber hinaus ermöglicht es PublicSQL erstmals Datenbanken einfach zusammen mit der Website weiterzugeben. Auch für öffentliche Datenbanken ist PublicSQL eine interessante Alternative. Der Zugriff auf Datenbanken die auf anderen Websites liegen ist bereits jetzt möglich.
PublicSQL ist Open-Source Software. Die aktuelle Version 1.1 steht ab sofort unter www.publicsql.org zum Download bereit.
Lösungen von Wibu-Systems zum Schutz vor Produktpiraterie auf der SPS/IPC/Drives 2008 in Nürnberg
Die Wibu-Systems AG stellt gemeinsam mit ConImit, SAP, Sick und Bayer Technologies am VDMA-Stand 10-310 auf der SPS-Messe aus. Im Mittelpunkt stehen präventive Lösungen gegen Produktpiraterie. Wibu-Systems als Mitglied des VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. präsentiert sich den Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau am Gemeinschaftsstand vom 25. bis zum 27. November. Zusätzlich veranstaltet Wibu-Systems für Industrieunternehmen aller Branchen während der Messe den zweiten Workshop “Schutz vor Produktpiraterie durch Embedded Security” des Industriearbeitskreises „Pro-Protect”.
„Pro-Protect”, ein Konsortium aus FZI Forschungszentrum Informatik an der Universität Karlsruhe, GIS, Homag, Wibu-Systems und ZSK, erarbeitet Lösungen zum präventiven Schutz vor Produktpiraterie und verfolgt drei Ziele. Erstens soll der Nachbau von Maschinen und Anlagen durch einen Schutz der Embedded-Software erschwert werden. Zweitens sollen digitale Produktionsdaten sicher geschützt und deren Nutzung gemessen werden: damit wird die komplette Wertschöpfungskette geschützt. Das dritte Ziel ist ein digitales Maschinentagebuch, das alle Serviceunterlagen geschützt enthält und Wartungseinsätze sowie Änderungen digital signiert und manipulationssicher speichert.
Im zweiten Industriearbeitskreis, der auch für neue Teilnehmer offen ist, werden die bisher ausgewerteten Ergebnisse der Anforderungsanalyse präsentiert und erste Ansätze der Lösungen im Bereich Schutz von Embedded-Software und Dokumentenschutz vorgestellt. Eine Diskussion rundet den zweistündigen Workshop ab, der am 26. November ab 14:00 Uhr im Raum Athen, 1. OG, des CongressCenter Nürnberg stattfindet. Das sind zwei Stunden, die für jeden Steuerungsanbieter und Maschinenbauer gut angelegt sind. Interessierte Unternehmen können sich über die Internetseite www.pro-protect.de anmelden.
“Die aktuelle VDMA-Umfrage zum Thema Produkt- und Markenpiraterie zeigt deutlich, dass sich die meisten deutschen Unternehmen im Maschinenbau schon mit Produktpiraterie befassen”, erläutert Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer der Wibu-Systems AG. “Werden die Produkte eines Unternehmens kopiert, entstehen enorme Schäden durch fehlenden Umsatz, Verlust von Image und Haftungsfragen. Mit „Pro-Protect” kämpfen wir gegen die Piraten und stellen standardisierte Lösungen zur Verfügung, die kostengünstig eine hohe Sicherheit bieten. Ich rechne mit großem Interesse sowohl beim Workshop als auch an unserem Messestand.”
Wenn draußen das Wetter schlecht ist kann man schon mal philosophischen Gedanken nachhängen und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das haben wohl auch die zwei Schweizer Erfinder Kränzlin und Scheibler getan, als sie überlegten, wie durch technische Geräte das Leben erleichtert werden könne. Sie haben die Teleskop Wasserwaage mit integriertem Distanzmesser entwickelt, um passgerechte Ausrichtungen gewährleisten zu können.
Als Auslöser für ihre Erfindung gibt Herr Kränzlin an: "Umständlichkeiten die wir durch den Umzug eines guten Freundes beobachten konnten, ob durch das Aufhängen von Bildern oder das Anbringen von Regalen." Sei Kollege Scheibler ergänzt: "Der Umzug verhalf uns dazu, der Erfindung eine wirklich abgerundete Nuance zu verleihen".
Die Wasserwaage besitzt Ultraschall Distanzmesser, die an den beiden Stirnseiten montiert werden können. Die Teleskop-Vorrichtung ermöglicht es, die Wasserwaage beidseitig oder einseitig zu verlängern, ohne dass eine längere Wasserwaage bei Bedarf zu Hilfe genommen werden muss.
Die Teleskop-Wasserwaage ist so vielfältig einsetzbar, z.B. zur genauen Positionierung eines aufzuhängenden Gegenstandes in einer Nische mit zwei Seitenwänden. Außerdem kann die modulare Teleskop-Wasserwaage mit verschiedenen elektronischen Messgeräten individuell durch ein Stecksystem erweitert werden.
Die beiden Erfinder haben bei der Entwicklung der Teleskop-Wasserwaage besonders auf die Stromversorgung und die Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus Wert gelegt, welche ihre Energie aus Solarzellen gewinnen.
Bei ihren Überlegungen, wie sie diese Idee patentieren lassen können, stießen die beiden Erfinder nach einigen Recherchen auf die Berliner Erfinderagentur erfinder.at. Deren Geschäftsführer Jordan findet die Idee interessant und sucht nun nach Herstellern, die die Idee der beiden Erfinder umsetzen. "Mit einem Prototyp kann man dann auf Messen Vertriebspartner finden," erklärt Jordan den weiteren Weg der Verwertung.