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Deutschlandchef von Microsoft fordert mehr IT an deutschen Schulen


Nach den Ergebnissen der zweiten PISA -Studie sieht Jürgen Gallmann (Vorsitzender der Microsoft Geschäftsführung Deutschland) sich in seiner Ansicht bestätigt, das PC und Internet als Lernwerkzeuge in deutschen Schulen zu wenig genutzt werden. "Deutschland sollte die Möglichkeiten moderner Informationstechnologie gezielter für die Bildung einsetzen", so Gallmann. "Wir müssen flexible Bildungsangebote schaffen, die auf unterschiedliche Lebensabschnitte und individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mit Hilfe moderner Informationstechnologie kann der Lernprozess abwechslungsreicher gestaltet, neue Begeisterung entfacht und der Zugang zu Bildung und Wissen erleichtert werden.", so Gallmann weiter.

Microsoft habe bereits nach Bekanntgabe der ersten PISA-Studie vor drei Jahren sein Engagement für die Bildung verstärkt. Dabei setze das Unternehmen auch im vorschulischen Bereich an, wie zum Beispiel der Initiative "Schlaumäuse ".

Artikel von C. Kühn - Di, 07.12.2004
Rubrik: E-Learning
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70 Teilnehmer bei der ersten deutschen eTwinning Veranstaltung


Auf der am 30.11.04 stattgefundenen ersten deutschen eTwinning Veranstaltung in Bonn informierten sich nahezu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Politik und Bildung über Ziele und geplante Aktivitäten der eTwinning-Aktionen.

eTwinning ist eine von vier Aktionen im Rahmen des Programms eLearning der Europäischen Kommission und hat zum Ziel, Schulen zum virtuellen Aufbau von Schulpartnerschaften über das Internet in ganz Europa einschließlich Norwegen und Island zu unterstützen. Dieses Projekt ging im September 2004 an den Start.

Die Aktion zielt darauf ab, die Potentiale von Informations- und Kommunikationstechniken für eine intensivere Zusammenarbeit von Schulen in Europa fruchtbar zu machen.

An der Veranstaltung nahmen unter anderem Dr. Andreas Vogel (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Dr. Joachim Thoma (Vertreter Kultusministerkonferenz) sowie Eugenio Rivière (EU-Kommision Generaldirektion Bildung und Kultur) teil.

Eugenio Rivière stellte in einer Präsentation die politischen Rahmenbedingungen des EU-eLearning-Programms "eTwinning" vor, Mitarbeiterinnen der Nationalen Koordinierungsstelle "eTwinning bei Schulen ans Netz e.V.", sowie Sylvia Binger (EU-Koordinierungsstelle -CSS-) ihre Arbeitsprofile und Leistungen.

Am Nachmittag stellten Referentinnen und Referenten bereits bestehende Partnerschaftsprojekte oder -plattformen vor.

Vorträge im Einzelnen:

Rolf Börter: Europaschule Bornheim
Bernadette Bricaud: Tele-Tandem des Deutsch Französisches Jugendwerk
Wolfgang Kraft: European Medi@culture online
Eberhard Müller: Schkola
Kerstin Otto: Transatlantisches Klassenzimmer
Sabine Schweder: Schola 21


Anwesende Vertreter/innen der Schulen hatten Gelegenheit, sich als Standortschule für geplante eTwinning-Lehrerfortbildung anzumelden bzw. sich als eTwinning-Schule registrieren zu lassen. Die automatische Suche nach einer Partnerschule auf dem europäischen eTwinning-Portal ist derzeit noch nicht möglich. Die Aktion "Schulen ans Netz e.V. bietet allerdings die Möglichkeit, sich über ein entsprechendes Antragsformular für die Vermittlung einer Partnerschule registrieren zu lassen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 06.12.2004
Rubrik: E-Learning
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eLearning Angebot der Uni Würzburg erfolgreich


Die Universtität Würzburg will im Sommersemester gleich mit 6 Lehrgangsangeboten für angehende Juristen in der virtuellen Hochschule Bayern vertreten sein. Damit dominiert dann die Würzburger Juristenfakultät das elektronische Lernen im Bereich der Rechtswissenschaft bundesweit.

Seit seiner Berufung als Professor für Strafrecht an der Uni Würzburg im Jahre 2001 hat Eric Hilgendorf virtuelle Lernprogramme entwickelt, die im Bereich eLearning außerordentlich erfolgreich genutzt werden. Schon nach wenigen Monaten hatte Hilgendorfs Strafrechtskurs (Strafprozessrecht, Informationsrecht und Rechtsinformatik) 350 bis 400 Nutzer. Über 50% der Teilnehmer kommen von anderen Juristenfakultäten, wie beispielsweise Erlangen oder Passau.

Aufgrund der stark wachsenden Nutzergruppe im Bereich Jura haben sich zwei weitere Würzburger Professoren entschlossen, ebenfalls Kurse für das eLearning zu erarbeiten. Olaf Sosnitza und Inge Scherer, beide Zivilrechtsprofessoren, entwickeln derzeit einerseits einen Online-Kurs zum Sachenrecht, andererseits einen Online-Klausurenkurs im Zivilrecht. Eric Hilgendorf erarbeitet derzeit drei weitere Strafrechtskurse. Sämtliche eLearning - Angebote sollen ab dem Sommersemester 2005 im Programm der VHB über das Internet angeboten werden.

Das Anmeldeverfahren soll wegen des starken Andrangs bei der VHB stark vereinfacht werden, damit Jurastudenten mit wenigen Mausklicks einen möglichst einfachen Zugang zu den Angeboten erhalten.

Artikel von W. Janssen - Mi, 01.12.2004
Rubrik: E-Learning
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Schulpartnerschaften in Europa -erste deutsche eTwinning Veranstaltung


Am Dienstag den 30.11. findet in Bonn die erste Multiplikatorenveranstaltung zur eTwinning Aktion in Deutschland statt. Fachleute und Experten aus Politik und Bildungseinrichtungen erhalten erste Informationen zur eTwinning Aktion in Deutschland von der nationalen Koordinierungsstelle bei Schulen ans Netz e.V. Außerdem besteht die Möglichkeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission sowie anderer Nationaler Koordinierungsstellen Europas zu diskutieren.

eTwinning ist eine von vier Aktionen im Rahmen des Programms eLearning der Europäischen Kommission und hat zum Ziel, Schulen zum virtuellen Aufbau von Schulpartnerschaften über das Internet in ganz Europa einschließlich Norwegen und Island zu unterstützen. Dieses Projekt ging im September 2004 an den Start.

Die Aktion zielt darauf ab, die Potentiale von Informations- und Kommunikationstechniken für eine intensivere Zusammenarbeit von Schulen in Europa fruchtbar zu machen. Durch eTwinning soll der traditionelle Schüleraustausch aber keineswegs ersetzt werden.
Artikel von W. Janssen - Mo, 29.11.2004
Rubrik: E-Learning
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Deutsche Schulen -Computer Ausstattung immer besser-


Das Bundesministerium für Forschung und Bildung hat eine Studie veröffentlich, worin sie die Versorgung der Schulen mit Computer untersucht hat. Hiernach entfällt im Durchschnitt 1 Computer auf 12 Schüler. Damit werde das vom Europäischen Rat im Rahmen des Aktionsplans E-Learning gesetzte Ziel von 1:15 deutlich übertroffen, so das Ministerium.

Das Verhältnis an den Schulen zeigt sich wie folgt:

1 Computer : 9 Schüler = Berufsschulen
1 Computer : 13 Schüler = Sekundarschulen I und II
1 Computer : 15 Schüler = Grundschulen.

Die Gesamtzahl der Computer mit Internet-Zugang liegt bei 68 Prozent. Davon:

- 44% der betroffenen Grundschulen,
- 75% der betroffenen Sekundarschulen I und II,
- 84% der betroffenen berufsbildenden Schulen.


Der Einsatz von Lernsoftware und Peripheriegeräten im Unterricht wurde wie folgt ausgebaut:

- 49% der betroffenen Grundschulen (Scanner, DVD, Beamer)
- 84% der betroffenen Sekundarschulen I u. II (Scanner, Beamer, Digitalkamera, DVD)

Artikel von W. Janssen - Mo, 29.11.2004
Rubrik: E-Learning
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