Vom 12. - 14. September 2005 treffen sich über 400 Wissenschaftler, Entwickler und Unternehmer an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Erfahrungsaustausch im Bereich XML-Technologien. Durch ihr vielfältiges Programm, mit wissenschaftlichem Konferenzprogramm, Tutorials, Wirtschaftsforen, Podiumsdiskussionen, Produktpräsentationen und dem W3C-Tag haben sich die Berliner XML Tage inzwischen als führende deutschsprachige XML Veranstaltung etabliert. Schirmherr der Veranstaltung ist der Berliner Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Harald Wolf. Eröffnet werden die Berliner XML Tage von Ulrich Kasparick, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Veranstaltung wird finanziert durch Teilnahmegebühren und Sponsorenbeiträge. Hauptsponsor ist die Microsoft Deutschland GmbH.
Die diesjährigen Berliner XML Tage stehen ganz im Zeichen von Web Services, Semantic Web, Sprachverarbeitung und Multimediaanwendungen mit XML-Technologien. Neuer Themenkomplex im wissenschaftlichen Konferenzprogramm sind XML-basierte Human-Resource-Anwendungen.
Dem Thema E-Learning wird in diesem Jahr im Rahmen des eintägigen Wirtschaftsforums ein eigenes Forum eingerichtet. Mit Spannung werden die Expertengespräche in Form von Podiumsdiskussionen zu den Themen "Standardisierung - Positiver Impuls oder Hemmnis im Markt“ und "Stärken und Schwächen der Berliner IT-Strategie“ erwartet. Highlight am Schlusstag der Berliner XML Tage ist der W3C Tag des deutsch-österreichischen W3C Büros mit seinem Themenschwerpunkt Mobile Web.
Der Konferenzvorsitz für den wissenschaftlichen Teil der Konferenz liegt in den Händen von Dr. Rainer Eckstein von der Humboldt-Universität zu Berlin und Prof. Dr.-Ing. Robert Tolksdorf von der Freien Universität Berlin. Die Federführung für die Ausrichtung des Wirtschaftsforums liegt bei Rainer Thiem und Dr. Joachim Quantz vom xmlcity:berlin e.V. Das E-Learningforum wird ausgerichtet von der Berliner E Learning-Initiative "Berlin - Stadt des Wissens“.
Die Teilnahme am Wirtschafts- und E-Learningforum sowie den Expertengesprächen ist kostenfrei. Detaillierte Infos zum Programm und den Teilnahmegebühren sind zu finden unter: www.berliner-xmltage.de
Die VB-C50FSi von Canon ist eine neue Netzwerkkamera mit PoE-Technologie (Power over Ethernet), die sich für den Einsatz als Internet-Webcam oder Überwachungskamera eignet. Das 26fach Zoomobjektiv mit zusätzlichem 12fach Digitalzoom und die hohe Auflösung von bis zu 768 x 576 Pixeln sorgen für scharfe Videobilder. Damit ist die Kamera besonders für Überwachungsfirmen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen geeignet.
Aber auch überall da, wo beispielsweise per Internet an öffentlichen Pressekonferenzen und anderen Veranstaltungen teilgenommen werden soll, können Netzwerkkameras zum Einsatz kommen. Die VB-C50FSi ist ab August 2005 imHandel und wird voraussichtlich 1.199,- Euro kosten.
Der neue leistungsstarke Canon Prozessor DIC2SK der VB-C50FSi liefert Bilder in hervorragender Qualität. Auf der Grundlage moderner Digitalkamera-Technologie verarbeitet er die vom CCD-Sensor empfangenen Signale. Das sichert hohe Farbgenauigkeit ohne störendes Bildrauschen.
Neben der hohen Auflösung sorgt die Bildfrequenz von bis zu 25 Bildern pro Sekunde für detaillierte, natürlich wirkende Videobilder. Das Canon Zoomobjektiv mit 26fach optischem Zoom erfasst auch weit entfernte Motive präzise. Ideal für den Überwachungseinsatz: Über die im Lieferumfang enthaltene Software ist eine vollständige Zoom-Steuerung möglich. Für die Bewegungserkennung können vier Bereiche mit voneinander unabhängigen Einstellungen gewählt werden.
Bildqualität und Bildfrequenz lassen sich auf die Netzwerk-Bandbreite einstellen. Die Kombination aus hochempfindlichem CCD-Sensor, lichtstarkem Objektiv und langer Belichtungszeit ermöglicht die präzise Erfassung von Farbbildern ab einer minimalen Beleuchtungsstärke von 1 Lux. Im Night-Modus liefert die VB-C50FSi sogar bei fast völliger Dunkelheit klare Schwarzweißbilder. Hierzu ist eine separate Infrarotlichtquelle in der Nähe der Kamera erforderlich.
Die integrierte Shading Correction bringt Licht ins Dunkel bei Objekten im Gegenlicht. Vorteil: Es werden nur die dunklen Bereiche korrigiert. Alternativ kann auch die dreistufige Gegenlichtkorrektur eingesetzt werden. Weitere Einstellungen für optimierte Wiedergabequalität sind die automatische oder manuelle Belichtungssteuerung, manuelle Entfernungseinstellung, Rauschunterdrückung und der automatische Weißabgleich.
Das unauffällige Gehäuse enthält neben der Kamera auch den Server. Ein einfaches LAN-Kabel (RJ-45) und der Stromanschluss genügen zum Senden von Live-Videos. Alternativ kann die VB-C50FSi den Strom dank PoE (Power over Ethernet) auch nur über das Ethernet-Netzwerk beziehen. Das ist wirtschaftlich und praktisch.
Bis zu 50 Clients können die Videobilder gleichzeitig in Echtzeit betrachten - im LAN oder per Internet. Auf Wunsch lässt sich der Zugriff auf autorisierte Teilnehmer beschränken.
Die Möglichkeiten beim Einsatz als Überwachungskamera bieten ein abgerundetes Bild: automatisches Versenden von E-Mails mit Warnhinweis, Anschluss an externe Geräte (Alarmsystem oder Sicherheitsbeleuchtung) oder Übermittlung von Audio- oder Videosignalen über das Ethernet-Netzwerk an angeschlossene Lautsprecher, beziehungsweise Bildschirme.
Die VB-C50FSi wird mit topaktueller Software wie beispielsweise VB Administration Tools, VB Collector Software und VB Admin Viewer geliefert. Die Kamera eignet sich für die Wandmontage, über ein spezielles Befestigungselement auch für Deckenmontage.
Ein neues Sicherheitssystem ist jetzt von Britischen Wissenschaftlern entwickelt worde. Ihr "Laser Oberflächen Authentifizierungs"-System (LSA) kann den "Fingerabdruck" eines Dokuments erkennen. Dazu scannt es die Oberfläche des Materials und kann so winzige Unterschiede in der Zusammensetzung von Papier, Plastik, Metall oder Keramik erkennen. Das sysstem soll eine kostengünstige Alternative zu aufwändigen Technologien zur Identitätssicherung sein und wurde von Nanotechnologen am Imperial College London entwickelt.
Laut Russel Cowburn, Professor für Nanotechnologie, sind die Abweichungen an der Oberfläche so minimal, dass es nahezu unmöglich ist, sie zu fälschen. Für Dokumente aus Papier, Plastikkarten und Verpackungen könnten durch das LSA-System so ein einzigartiger "Fingerabdruck" ermittelt werden. "Es scheint, als hätten die Materialien eine einzigartige DNA."
Der "Fingerabdruck" eines Materials besteht aus Erhebungen und Vertiefungen, die ein paar hundert Nanometer groß sind. Um sie zu messen haben sich die Forscher eines optischen Phänomens bedient, das unter der Bezeichnung "Laser Speckle" bekannt ist und die Variationen in der Oberfläche aufspürt. Der gebündelte Laserstrahl wird dabei über eine Oberfläche geführt und ein Scanner zeichnet auf, wie der Laserstrahl von der Oberfläche zurückgeworfen wird.
In einer möglichen Anwendung zum Beispiel bei Reisepässen, Kreditkarten, ID-Karten, Banknoten oder CDs kann der tragbare Laser-Scanner eine Oberfläche abtasten, die Merkmale decodieren und mit einer Datenbank vergleichen. Nach Angaben der Nanotechnologen ist das LSA-System extrem genau und billiger als andere Identifizierungs-Methoden.
Laserdrucker werden immer besser und billiger. Die Tintentechnologie ist dagegen bald ausgereizt. Zu diesem Ergebnis kommt das Testmagazin „Konsument“, das in seiner aktuellen Ausgabe 25 Farb-Tintenstrahldrucker und 7 Farb-Laserdrucker untersucht.
Seit dem letzten Farblasergeräte-Test von „Konsument“ im Jahr 2003 haben sich die Preise halbiert: Waren damals noch rund 1000 Euro und mehr zu berappen, so kostet das teuerste Modell beim diesjährigen Test nur mehr 480 Euro. Und sie werden immer besser: Die besten Laserdrucker schaffen heute Fotos, die mit älteren Tintenstrahldruckern keinen Vergleich mehr zu scheuen brauchen. Doch trotz bemerkenswertem Aufholprozess der Farb-Laserdruckersind Tintenstrahldrucker für den Fotodruck immer noch besser und billiger. Sie sind bereits ab 50 Euro erhältlich, die getesteten Laserdrucker gibt’s ab 320 Euro.
Die großen Vorteile der Lasertechnologie: Die niedrigen Betriebskosten und die Schnelligkeit. Die Nachteile – neben der geringeren Fotoqualität und den höheren Anschaffungskosten: Laserdrucker sind groß, schwer, laut und verbrauchen mehr Strom.
„Die Tintentechnologie nähert sich ihrem Höhepunkt: Viel mehr Verbesserungen scheinen kaum noch möglich“, vermutet Franz Floss, Bereichsleiter Untersuchungen beim Verein für Konsumenteninformation (VKI). Heute schon bieten manche Geräte bis zu zehn Farben, um die digitalen Bilder möglichst originalgetreu darzustellen. Das macht den Fotodruck alles andere als preiswert, vor allem weil viele Drucker bereits eine leere Patrone anzeigen, wenn noch genügend Farbe vorhanden wäre, kritisiert Floss.
Der beste Tintenstrahldrucker im Test ist „Canon Pixma iP3000“ – er kostet knapp 100 Euro. Deutlich teurer kommt „Epson Aculaser C1100“ – mit rund 365 Euro der beste Laserdrucker.
Bei den Tintenstrahldruckern sollten aber die Tintenkosten kaufentscheidend sein, denn die gehen mehr ins Geld: Zwischen 0,96 Euro und 3,05 Euro kostet etwa ein Ausdruck pro Seite Foto im Test.
Für das VoIP-Telefon snom 360 gibt es eine neue Firmware (Version 4.0), die eine größere Kompatibilität zu SIP-Telefonie Providern, verbessertes Audio-, Bandbreiten- und Speicher-Management sowie höhere Performance und Flexibilität bietet.
Das snom 360 ist bekannt durch ein großes Display, die eingebauten Sicherheitsfeatures und zahlreiche Funktionen, die den Büroalltag erleichtern. Neu hinzugekommen sind folgende zusätzliche Extras und Verbesserungen:
Erweitert wurde die Interoperabilität zu den SIP-Telefonie Providern (ITSP). Mit der Version 4.0 arbeitet das snom 360 nahezu "plug and play" mit den meisten SIP-basierenden ITSP Netzbetreiber-Diensten. Zusätzlich ist das IP-Telefon zu weitaus mehr Serviceanbietern kompatibel, die heute noch keine NAT Problem-Lösungen wie beispielsweise Session Border Controller einsetzen.
Ein verbessertes Speicher-Management und die Unterstützung der aktuellen IETF-Spezifikation Bridged-Line Appearance (BLA) ermöglichen die gleichzeitige Nutzung von 12 Leitungen bei 12 verschiedenen Providern und den flexiblen Einsatz in gängigen Telefonieanwendungen.
Verbesserte Audio-Features und Bandbreiten-Management - Das snom 360 ist nun mit optionaler Silence Suppression und Voice Activity Detection ausgestattet, was einen geringeren Bandbreiten-Verbrauch bedeutet. Auch gibt es weniger Nebengeräusche.
Das neue Speicher-Management erhöht zusammen mit erweiterten programmierbaren Funktionen Flexibilität und Power des snom 360 für Nutzer, Integratoren und Entwickler. Die Konfigurieroptionen wurden wesentlich verbessert. Vor allem Entwickler werden sich freuen, dass nun weitaus mehr vorhandene Power der 360 Linux Plattform für integrierte Telefon-Applikationen nutzbar wird.
Bei den Web- und User-Interface Features gibt es verschiedene Erweiterungen. Zum Beispiel beim Keypad, dessen Menüs überarbeitet und eine effizientere Cursorkontrolle eingestellt wurden. Neu beim Web-Interface sind verbesserte Statusanzeigen und Wählmöglichkeiten.
Die Version 4.0 stattet das snom 360 mit einem SNMP-Agent (Simple Network Management Protocol) aus, der Fernadministration ermöglicht und für professionelle Betreiber Telefoniedaten zu Netzwerkmanagement-Systemen liefert oder Ausfälle meldet, falls es nötig ist.
Mit der neuen Firmware-Version führt snom zu Gunsten eines sicheren Updates einen Lizenzkey zur Authentifizierung bei künftigen Firmware-Downloads ein: ein Standard in punkto Sicherheit, der auch von Partnern und OEM Kunden vertrauensvoll genutzt werden kann.
"Das snom 360 ist das Flaggschiff innerhalb unserer VoIP-Telefon Produktlinie und seit seinem Einsatz in der Praxis haben wir von Distributoren und Anwendern sehr viel positives Feedback bekommen", sagt Dr. Christian Stredicke, CEO von snom. Die Software-Version 4.0 markiert einen weiteren entscheidenden Schritt: Sie ist das Produkt monatelanger Arbeit, an dem mit ihrer Kritik und Vorschlägen vor allem Reseller, Integratoren, Carrier und "Early Adopters" beteiligt waren. "Dennoch ist die neue Firmware mehr als bloß eine erweiterte Neuauflage", so Stredicke. "SIP ist mittlerweile ein stabiler Standard. Wir wollen das in einer neuen "Release-Strategie" widerspiegeln, die im Sinne des Nutzers mit weniger häufigen Updates auskommt, dafür größeren Fokus auf Stabiltät und Nutzen setzt".
Einfache Installation
Der Update erfolgt einfach durch das Herunterladen zweier Dateien von der snom-Website, die dann auf dem Telefon zu installieren sind. Aktiviert wird das ganze mit einem Lizenzkey, den man von snom per ZIP-File erhält. Das Herunterladen ist kostenfrei.