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UNESCO Spenden Aktion - lesen und helfen


In Zeiten knapper Kassen läßt auch die Bereitschaft der Mitbürger nach, für gemeinnützige Projekte zu spenden. Um diesem Trend entgegen zu wirken entstand die Initiative "Lesen-und-helfen.de" zugunsten der Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not. Die UNESCO kämpft seit 13 Jahren für die Verbesserung der Lebenssituation von Kindern in allen Teilen der Welt und konnte mit ihrem Sonderprogramm bereits in 284 Projekten in weltweit 81 Ländern Kindern erfolgreich helfen.

Ohne extra Geld auszugeben können interessierte Surfer über das Charity-Web-Portal die UNESCO-Kinderhilfsprojekte unterstützen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer zu Weihnachten eine besondere Geschenkidee sucht, wird auf den Partnerseiten von lesen-und-helfen.de bestimmt fündig. Dort erwartet ihn ein riesiges Sortiment von ca. 1,5 Millionen Büchern, DVDs, Videos und über 40.000 (!) nationalen und internationalen Zeitschriften.

Statt direkt beim Partner z.B. buch24.de einzukaufen wählt man den Weg über das Charity-Portal. Dieses erhält bei einem Einkauf eine Provision, die zum Großteil an die UNESCO-Stiftung weitergegeben wird. So kann man dennoch dem Wunsch zu spenden nachkommen, auch wenn man dafür keine Mittel zur Verfügung hat.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 22.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Nummer gegen Kummer - 1 Million angenommene Anrufe


Seit nunmehr 25 Jahren gibt es die "Nummer gegen Kummer". Es handelt sich dabei um ein kostenloses und anonymes Beratungsangebot, das bundesweit - auch aus den Handynetzen - erreichbar ist. Die Deutsche Telekom ist seit 1991 einer der maßgeblichen Förderer der Dachorganisation der Kinder-, Jugend- und Elterntelefone und stellt die technische Infrastruktur für die Beratungstelefone bereit, installiert Telefonanlagen und wartet bestehende Geräte.

Die "Nummer gegen Kummer" ist zu erreichen unter:

0800 - 1110333 Kinder- und Jugendtelefon
0800 - 1110550 Elterntelefon


Allein im Jahr 2004 wurde das Sorgentelefon fast 10 Millionen Mal angewählt. Davon konnten 1 Million Anrufe angenommen und 230.000 Beratungsgespräche geführt werden. Die Möglichkeit, sich anonym einen fundierten Rat zu holen, kommt offenbar besonders gut in der Gruppe der 12- bis 16-Jährigen an, die rund 74 Prozent der Anrufer beim Kinder- und Jugendtelefon ausmacht.

Die Beratungsgespräche sind offenbar sehr erfolgreich. Die Berater berichten, dass etwa 70 Prozent der Telefonate zu einer Problemklärung führten oder die Ratsuchenden dazu angeregt werden konnten, das Problem selbstständig zu bewältigen. Gemäß einer aktuellen Studie (PDF-Datei, 465 KB) rangieren bei den Themen seit Jahren "Partnerschaft und Liebe", "Sexualität" und "Persönliche Themen" ganz oben. Top-Thema der Jungen ist der Bereich "Sexualität" (29 Prozent), Top-Thema der Mädchen ist "Partnerschaft und Liebe" (33 Prozent).

"Der große Zuspruch über alle Altersgruppen hinweg zeigt, wie wichtig eine solche Anlaufstelle für unsere Gesellschaft ist", sagt Jens Wöhler, Vorsitzender des Vereins "Nummer gegen Kummer ". Kai-Uwe Ricke, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, betont: "Der Einsatz der ehrenamtlichen Beraterinnen und Berater der Nummer gegen Kummer verdient großen Respekt". "Die Nummer gegen Kummer lebt vom ehrenamtlichen Engagement unserer Mitarbeiter und der Unterstützung durch unsere Partner", so Wöhler weiter.
Artikel von R. Hallenbach - Fr, 16.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Plattenspieler mit USB-Anschluß


Um seine heimische Plattensammlung zu digitalisieren gibt es jetzt einen neuen Weg - den Plattenspieler mit dem Namen "ITTUSB" von ION, der über einen USB-Anschluß verfügt. Damit gibt es jetzt eine Möglichkeit, die Musik seines favorisierten Interpreten ohne Kopierschutz oder DRM in digitaler Form zu speichern.

Bisher ging man zum Digitalisieren den Weg über die analogen Ausgänge der Plattenspieler oder daran angeschlosse Verstärker in die Soundkarte des PCs. Der Hersteller liefert die freie Audiobearbeitungsssoftware "Audacity" in der Windows- und in der Mac-Version zum Digitalisieren der Aufnahmen mit. Eine Linux-Version ist zwar nicht im Lieferumfang, steht aber auf vielen Websites im Internet zum Download bereit. Der Plattenspieler erscheint nach dem Einstecken als USB-Gerät im Arbeitsplatz und kann in den Audacity-Einstellungen als Aufnahmegerät ausgewählt werden (Audiodevice on USB Bus).

Unterstützt werden die Geschwindigkeiten von 33 1/3 und 45 Umdrehungen pro Minute. Außerdem ist eine Anti-Skating- und Pitch-Kontrolle (+/- 8 Prozent) integriert. Mit Audacity lassen sich die Aufnahmen leicht in Ogg Vorbis, MP3 oder unkomprimiert als WAV speichern. Zum Digitalisieren werden keine zusätzlichen Treiber benötigt.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 08.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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erster GALILEO-Satellit startet im Dezember 2005


Der erste Testsatellit für das als Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System geplante Galileo-Satelliten-Navigationssystem soll bereits im Dezember 2005 starten. Dieser erste GIOVE (Galileo In Orbit Validation Element) genannte Satellit wurde von Surrey Satellite Technologiy Limited gebaut, ihm soll im Frühjahr 2006 ein zweiter Testsatellit vom Konsortium Galileo Industries folgen. Das überwiegend zivil angelegte System soll unter anderem die präzisere Navigation von Flugzeugen, Autos und Schiffen ermöglichen.

Aufgabe der beiden Satelliten ist es zunächst, die für die Konstellation der Galileo-Satelliten erforderlichen Messwerte zu liefern. Ab 2008 sollen dann während der so genannten In-Orbit-Validationsphase (IOV) die ersten vier voll betriebsfähigen Galileo-Satelliten in ihre Bahn in 23.000 Kilometer Höhe geschossen werden. Im Endausbau umfaßt das system insgesamt 30 Satelliten.

Im Juni 2005 hatten die EU-Mitgliedstaaten endgültig beschlossen, das Projekt Galileo umzusetzen. Allerdings war die Finanzierung der Kosten von etwa 1 Mrd. Euro für die Entwicklung der ersten vier Satelliten nicht gesichert. Die Europäische Kommission und die European Space Agency (ESA) erklärten sich bereit, zunächst 600 Mio. Euro hierzu beizusteuern. Deutschland hatte sich danach geweigert, seinen Anteil an der Finanzierung zu erhöhen und den Großteil des Fehlbetrages von ca. 400 Mio Euro auszugleichen.

Inzwischen hat es eine Einigung gegeben. Die ESA und die Kommission gaben jetzt noch einmal 200 Mo. Euro frei, um das Projekt nicht weiter zu verzögern und die Ausschreibung der ersten vier Satelliten zu ermöglichen. Außerdem wird das deutsche Konsortium TeleOp an Galileo beteiligt werden. Zu TeleOp gehören die Telekom-Tochter T-Systems, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Airbushersteller EADS.

Außerdem wird das Haupt-Kontrollzentrum für den Regelbetrieb der Galileo-Mission am Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum im bayrischen Oberpfaffenhofen eingerichtet. Ein weiteres Kontrollzentrum entsteht im italienischen Fucino.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 06.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Spiele-Klassiker Tetris wird 20


Vor 20 Jahren wurde der Welt-Spielehit "Tetris" von zwei Russen erfunden. Reich sind die Erfinder nicht geworden, die Tantiemen kassierten nach jahrelangen Rechtestreitigkeiten andere. Die einfachsten Spielideen sind in der Regel die genialsten. Das gilt für "Mensch ärgere Dich nicht" ebenso wie für Poker und sogar Schach - und eben für "Tetris".

Das Spiel mit den kleinen Blöcken wurde von hunderten Millionen Menschen in allen Teilen der Welt und in allen Varianten gespielt. Erfunden wurde es vor 20 Jahren von zwei Russen.

Die Idee

Die Idee von Alexej Padschitnow war denkbar einfach. Angelehnt an das russische Brettspiel "Pentamino" ließ der damals 29-Jährige Programmierer einfach unterschiedliche, aber immer aus vier Quadraten bestehende Spielblöcke in ein Glas fallen. Kam eines unten an, folgte das nächste.

Eine geschlossene Reihe brachte Punkte, ansonsten wuchs der Berg aus Blöcken immer weiter und ließ das Glas schließlich überlaufen: Game Over.

Kein Gedanke an Verkauf

Das Spiel war schnell entwickelt, Padschitnows Freund Wadim Gerassimow schrieb es so um, dass es auch auf westlichen IBM- Computern laufen konnte. Stundenlang spielten die beiden Freunde ihre Eigenentwicklung - schließlich hatten sie es nur dazu kreiert. An eine Verbreitung, erst recht einen Verkauf dachten beide nicht.

Kreml verkauft als erster Lizenzen[7b]

Doch das Spiel verbreitete sich schneller als jeder Computervirus, von denen auch die beiden Russen ein paar entwickelt hatten. Geld verdienten die beiden keines, die Millionen kassierte der Kreml: Die Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion, für die Padschitnow arbeitete, verkaufte die Rechte ihres wohl erfolgreichsten Exportartikels.

Doch schon zuvor war "Tetris" durch den Eisernen Vorhang gedrungen. Mehrere Firmen und Geschäftsleute verkauften die Rechte an "Tetris" - die sie gar nicht besaßen. Ein halbes Dutzend Firmen meldete Ende der achtziger Jahre das Recht auf "Tetris" an. Zu den Rekordverkäufen kam ein Rekordrechtsstreit.

Padschitnow und Gerassimow wurden bald vergessen und kamen über Talk-Show-Prominenz nicht hinaus. Beide arbeiten heute als Entwickler in den USA, Padschitnow seit 1996 bei Microsoft.

[b]Der Welterfolg: Tetris auf den Spielkonsolen


Zu hunderten Millionen lief Tetris auf Spielkonsolen, Mobiltelefonen und Schlüsselanhängern. Und Nintendos "Game Boy": Der ersten Version des Welterfolgs aus Japan lag der Welterfolg aus Russland bei - mit Kreml und Balalaika.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 05.12.2005
Rubrik: Sonstiges
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Quelle: FutureZone  Quelle: FutureZone
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