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Selbst im Weltraumlabor 'ISS' schleichen sich Computer-Viren ein


Obwohl es zum Weltraumlabor 'ISS' noch keinen direkten Internet-Zugang gibt, haben die Verantwortlichen auch dort mit Computer-Viren zu kämpfen. Nach einem Beitrag der Website 'spaceref.com' und auch US-Medienberichten, waren mehrere Laptops auf der bemannten Raumstation 'ISS' mit dem Virus 'W32.GammimaAG' infiziert. Diese Malware späht vorwiegend Login-Daten für Online-Spiele aus, die per http verschickt werden.

Wie sich der Schädling auf den Laptops der Raumstation einschleichen konnte, ist noch nicht genau nachgewiesen, denn einen Internet-Anschluss zur Station gibt es (noch) nicht. Es wird vermutet, dass sich die Malware über einen USB-Stick oder über Flash-Karten innerhalb der Station verbreitet hat. Ein Nasa-Sprecher meinte, vermutlich sei ein bereits infizierter Laptop mit zur Station gebracht worden.

Laut spaceref.com sollen einige der eingesetzten Laptops auf der ISS noch nicht einmal über eine Virenschutz-Software verfügen. Andererseits sollen alle Rechner regelmäßig einem System-Check unterzogen werden, wobei die Software von Norton-Antivirus eingesetzt wird.

Schäden konnte der Virus nicht anrichten und die Sicherheit auf der Station sei auch niemals in Gefahr gewesen, so ein Nasa-Sprecher. Es heißt, es seien nur Rechner infiziert gewesen, die für E-Mail und Ernährungsexperimente eingesetzt worden seien. Außerdem, so verriet der Nasa-Sprecher, sei es nicht das erste Mal gewesen, dass sich auf der Station ein Virus eingeschlichen hätte.

Artikel von W. Janssen - Mi, 27.08.2008
Rubrik: Daten-Sicherheit
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Google spart zukünftig beim Essen


Die beiden ehemaligen Studenten 'Larry Page' und 'Sergey Brin' werden erwachsen. Im Jahre 1996 begannen Page und Brin, eine Internet-Suchmaschine mit dem Namen 'BackRub' zu programmieren. Da sich seinerzeit aber niemand für diese Suchtechnologie interessierte, gründeten sie kurzerhand ein eigenes Unternehmen mit dem Namen 'Google' und katapultierten sich innerhalb weniger Jahre zum Marktführer in diesem Segment.

Durch den Erfolg ihres Unternehmens gewährten sie ihren Angestellten allerlei Vergünstigungen, mit Fitness-Raum, freie 'Denk-Nachmittage' bis hin zu Beach-Volleyball, Spiele-Ecken, freie ärztlicher Versorgung, Zuschüsse für Hybrid-Fahrzeuge oder auch freies Essen in der werkseigenen Kantine. Für die Jahre 2007 und 2008 wurde das Unternehmen von dem Wirtschaftsmagazin 'Fortune' sogar zur "Best big company to work for" gekührt.

Nun aber ist 'GUT' mit dem 'Schmarotzertum' innerhalb des Konzerns. "Kein Abendessen, kein Nachmittags-Snack, kein Tee-Wagen gibt es mehr", beschwert sich ein Angestellter des Unternehmens. Die Google-Führung hat seine Mitarbeiter im Googel-Komplex in Mountain View darüber informiert, das es zukünftig 'nur noch' Frühstück und Mittag zum NULL-Tarif gibt.

Der Grund für die ausgegebenen Einschränkungen soll die Verärgerung des Firmengründers Sergey Brin sein. Brin hatte feststellen müssen, dass zahlreiche Angestellte die Gratis-Angebote 'schamlos' ausnutzen, um die ganze Familie und sogar Bekannte auf Kosten der Firma, mit durchgefüttert haben.

Artikel von W. Janssen - Di, 26.08.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Internet-Hacker werden immer jünger


In den vergangenen Monaten wurde immer mal wieder darüber berichtet, dass junge Internet-Hacker von den Justizbehörden ausfindig gemacht werden, weil sie durch ihre Hacker-Attacken erheblichen Schäden im Internet anrichten. Im Mai dieses Jahres beispielsweise wurde ein 19-jähriger Hacker aus der Schweiz ermittelt, der im Internet gestohlene Zugangsdaten angeboten und verkauft hatte. Im Juli wurde über einen 18-jährigen Neuseeländer berichtet, der ein ganzes Botnetz aufgebaut und seine Spam-Dienste weltweit angeboten hatte.

Nun heißt es, die Polizei in Nürnberg konnte einen 15-jährigen Hacker aus dem fränkischen Ansbach ermitteln, der sich auf das Webportal der Stadt Ansbach eingeschlichen hatte und den kompletten Webauftritt der Stadt lahm legte. Durch die IP-Adresse des 15-jährigen konnte der junge Hacker aber relativ schnell ermittelt werden. Dem jungen Mann drohen jetzt ein Strafverfahren sowie eine mögliche Schadensersatzzahlung von rund 10.000 Euro für die Rekonstruktion der Ansbacher Webseite.

Der 18-jährige Neuseeländer dagegen kam glimpflicher davon. Das zuständige Gericht in Neuseeland bescheinigte dem jungen Mann eine hochgradige Intelligenz mit Verschlüsselungen, die selbst Fachleute überraschte. Er wurde vom Gericht freigesprochen, bekam allerdings die Auflage, zukünftig den Ermittlungsbehörden zu helfen, um Akteure für Botnetze dingfest zu machen. Der junge Mann zeigt leicht autistische Züge, seine Eltern waren bis dato der Meinung gewesen, 'Sohnemann' beschäftigte sich lediglich mit 'einfachen' Internet-Geschäften.

Artikel von W. Janssen - Di, 26.08.2008
Rubrik: Daten-Sicherheit
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Google - 1 Mrd. Investition bei AOL war ein Fehler


In dem vierteljährlichen Bericht an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC (Securities and Excahnge Commission) schreibt Google: "Auf der Grundlage unserer Überprüfung glauben wir, dass unsere Investitionen in der AOL 'beeinträchtigt' werden könnten". Konkret bedeutet diese Umschreibung, Google wird wahrscheinlich eine Wertberichtigung um diese Investition vornehmen müssen. Und so heißt es dann auch in dem Bericht, Google glaube, dass sie eine Wertminderung nicht ausschließen können, die sich dann deutlich in den Gewinn- und Verlustrechnungen des Unternehmens auswirken.

Google hatte sich im Jahre 2005 mit insgesamt eine Milliarde US-Dollar in die Time-Warner-Tochter 'AOL' eingebracht und dadurch insgesamt fünf Prozent an AOL erworben. Dieser Einkauf war ein strategischer Schachzug gewesen, um sich vor den Attacken der Software-Riesen Microsoft zur Wehr zu setzen. Damals aber hatte die AOL noch einen Börsenwert von rund 20 Milliarden US-Dollar, heute liegt der Wert nur noch bei rund 10 Milliarden US-Dollar (so wenigstens die Branchenbeobachter und Analysten).

Bei AOL laufen scharenweise die Festnetzkunden davon und orientieren sich immer mehr in Richtung Breitband-Internet. Im letzten Quartal hatte AOL im Zugangsgeschäft erneut viele Kunden verloren. 604.000 Einwahlverträge weniger verzeichnete die Firma, der Kundenbestand in dem Bereich fiel auf 8,1 Millionen. Aber auch im Online-Geschäft lief es nicht gut. Der Gewinn des gesamten Konzernteils AOL sank im zweiten Quartal 2008 um 28 Prozent auf nunmehr nur noch 135 Millionen US-Dollar.

AOL ist auch in Europa dabei, sein Festnetzgeschäft zu verkaufen. Das deutsche AOL-Festnetzgeschäft hat die Telecom Italia für insgesamt 675 Millionen Euro übernommen und der 100-prozentigen Tochter 'HanseNet' zugeschustert. Wie viele Kunden die HanseNet davon letztlich halten, bzw. auch auf Breitband-Internet umzwitschen konnte ist nicht bekannt. Die HanseNet auf jeden Fall, soll jetzt verkauft werden; derzeit werden Verhandlungen mit Versatel geführt. Im Falle eines Scheiterns der Verhandlungen, wäre allerdings auch die spanische Telefonica nicht abgeneigt, die HanseNet zu kaufen. Auf jeden Fall möchte die Telecom Italia mit der HanseNet rund eine Milliarde Euro erlösen.

Artikel von W. Janssen - Fr, 08.08.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Olympia - 'IOC' gibt bei Internet-Zensur klein bei


In der Zeit vom 08. August bis zum 24. August 2008 veranstaltet China die Olympischen Sommerspiele 2008 und schon gibt es einen ersten Skandal: Den Journalisten wird der Zugang zu verschiedenen Internet-Seiten verwehrt, darunter sogar die Seite von 'Amnesty International'.

In China werden rund 5000 internationale Journalisten erwartet, doch im Pressezentrum in Peking werden die Vertreter aus aller Welt nicht frei recherchieren können. Während der Olympiade 2008 will China "... ausreichende Internet-Zugänge ..." bereitstellen, doch heißt es auch ganz offen vom Sprecher des Chinesischen Organisationskomitees 'Sun Weide', mehrere Websites bleiben gesperrt.

Mit dieser Einschränkung bricht China erneut sein Versprechen, eine freie Berichterstattung zu gewährleisten. Neben Amnesty International, sind auch die Seiten der Rundfunkgesellschaft 'BBC', der Deutschen Welle, der Hongkonger Zeitung 'Apple Daily' oder auch der taiwanschen 'Liberty Times' gesperrt.

Zwei ranghohe Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), 'Hein Verbruggen' und 'Kevan Gosper', hatten noch im April erklärt, China werde die Internet-Zensur für internationale Journalisten während der Olympischen Spiele aufheben. Nun ruderte 'Gosper' zurück und meinte, der freie Zugang beziehe sich nur auf Seiten, die direkt über die Sportveranstaltungen berichteten. "Meine Sorge und Verantwortung ist es sicherzustellen, dass über die Wettkämpfe für die ganze Welt offen berichtet wird".

Artikel von W. Janssen - Do, 31.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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