Internet Lexikon Startseite

Internet Lexikon - News

Copyright by at-mix
Spacer Spacer
Schlagzeilen | RedakteureNews einsenden 
Rubrik:   
Seite 12 von 38 - Zeige: Alle 7  8  9  10  11  [12] 13  14  15  16  

Literaturradio gestartet


Ab heute ist das neue Literaturradio.com online. Der Webmaster der Plattform, Derwisch Tokasch, sagte dazu: "Wir hoffen, mit unserer Seite, eine Bereicherung für das Netz zu werden. Literaturradio.com ist ein Webradio mit Charakter".

Diese gediegene, dynamische Seite, die sich mit einem Klick in barrierefreie Seiten verwandeln lässt, präsentiert sich sehr übersichtlich. Es ist das erste Literaturradio im Internet, das auch Maßstäbe in humanitären Belangen setzt.

"Literaturradio ist mehr als ein Online-Radio, denn es verbindet die Menschen mit dem Wesen des individuellen Ausdrucks der Freiheit in der Literatur", so Tokasch weiter.

Lesern, Hörern und Gästen wird die Möglichkeit gegeben, aus ihrer Lieblings-Lektüre vorzulesen, welches dann im Web-Radio ausgestrahlt wird. Außerdem bekommen diese Ehrenmitglieder eine eigene Seite, auf der sie sich darstellen und in einem Forum, z.B. mit Verlagen oder Hörspielmachern und anderen Gästen austauschen können.

Im Sendeprogramm gibt es literarische Sendungen, von A wie Abenteuer bis Z wie Zukunftsromane. Reichlich im Programm enthalten sind, Märchen, Kinder und Jugendliteratur.

Literaturradio ist ein Medium mit abwechselnder und moderner Internet-Unterhaltung und bietet als Spartenprogramm eine ganz neue Werbemöglichkeiten für Autoren, Verlage, Firmen und Künstler.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 01.12.2005
Rubrik: Sonstiges
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint

Klage gegen Fußballbund wegen WM-Tickets?


"Zu Gast bei Freunden", so das Motto der Fußballweltmeisterschaft 2006. Tugenden wie "Fairness, Teamgeist und Toleranz" hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag in einem Grußwort eingefordert. In den Augen vieler Fans, die sich derzeit um Tickets bemühen, ist das WM-Organisationskomitee mit Blick auf diese Eigenschaften wenig vorbildlich.

Mangelnde Transparenz, eine diffuse und widersprüchliche Kommunikationspolitik, viele offene Fragen zu Kostenerstattung und Fristen verunsichern und verärgern die Fans. Da ist zum einen die Vorauszahlung bei den Options-Tickets: Ohne zu wissen, ob man in den Genuss eines Spielbesuches kommt, müssen Interessierte Monate im Voraus in Vorleistung treten. Ein zinsloser Kredit also für das Organisationskomitee, der auch noch mit einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr belastet wird. Eine Gebühr von bis zu 50 Euro wird auch bei den Team-Serien der zweiten Verkaufsphase einbehalten, wenn sich die Mannschaft, für die Tickets bestellt wurden, nicht für die Endrunde qualifiziert hat.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat dem Deutschen Fußballbund eine Frist bis 30.11.2005 gesetzt, um die aus Sicht des vzbv rechtswidrigen Ticketbedingungen nachzubessern. Über den aktuellen Stand wollen wir Sie im Rahmen einer Pressekonferenz unterrichten. Anwesend sein wird auch Alexander Graf Lambsdorff (MdEP), der eine Prüfung der Verkaufspraktiken durch die Europäische Kommission angestoßen hat.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 29.11.2005
Rubrik: Sonstiges
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint

so managen Führungskräfte Beziehungen erfolgreich


Führen im Unternehmen bedeutet, von Mitarbeitern einzufordern, dass diese ihre Arbeit tun, und zwar in Erfolg versprechender Weise. Ziel- und situationsbezogene Führung heißt, mit einzelnen Personen oder Teams Vereinbarungen zu treffen und deren Einhaltung zu kontrollieren. Als Führungskraft im Außendienst sind Sie verantwortlich für die Vertriebsorganisation - ein komplexes Aufgabenspektrum. Während Ihrer Ausbildung und im Verlauf Ihrer beruflichen Biographie haben Sie außer dem erforderlichen Fachwissen vielfältige Kompetenzen erworben, die Sie in Ihre derzeitige Position gebracht haben. Jedoch: Sind Sie rundum zufrieden mit der Leistungsbereitschaft Ihrer Außendienst-Mitarbeiter?

Gefragt nach den für Ihre Position erforderlichen Führungskompetenzen, würden Sie unter anderem antworten: "Menschenkenntnis". Was genau ist damit gemeint? Doch wohl die Fähigkeit, die Reaktionen anderer bis zu einem gewissen Grad richtig vorhersagen zu können. Das gelingt Ihnen, wenn Sie genau darauf achten, was andere Menschen Ihnen verbal und nonverbal mitteilen, und diese Wahrnehmung in Beziehung setzen zum gespeicherten Wissen über psychologische Mechanismen, wie sie bei jedem von uns wirksam sind. Auf diese Weise erzeugen Sie die richtige Interpretation – Sie verstehen den anderen.

Grundlagen menschlicher Motivation

Wenden wir uns zunächst dem Begriff "Motivation" zu. Er ist allgegenwärtig in Verkaufstrainings und in der Ratgeberliteratur für Vertriebsmitarbeiter. Was genau verbirgt sich hinter diesem Wort? "Motivation" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Bewegung auslösend". In der Psychologie wird damit das Zusammenwirken verschiedener Faktoren bezeichnet, die das menschliche Erleben, Verhalten und Handeln steuern.

Für alles, was wir tun, haben wir Motive. Diese sind unsere Triebfedern, die Kräfte und Energien freisetzen. "Motiv" kann auch übersetzt werden mit "Bestreben", "Drang", "Bedürfnis" oder "Wunsch. Ein Motiv wirkt auf folgende Weise:
  1. Jemand stellt bei sich selbst einen Mangel fest.
  2. Er überlegt, durch welche Handlung/welches Verhalten der Mangel beseitigt werden kann.
  3. Er führt ein Verhalten aus, von dem er annimmt, dass es zur Befriedigung führt.
  4. Der Zustand der Befriedigung ist erreicht.

Nach einiger Zeit wird sich der Mangelzustand erneut einstellen: Motive schwanken also periodisch hin und her zwischen Mangelzustand und Sättigung. Sie kommen uns allerdings erst dann ins Bewusstsein, wenn das Mangel-erleben eine bestimmte Intensität erreicht hat. So können wir von einem "Bedürfnis-Rotationsmodell" ausgehen: Sobald ein Bedürfnis erfüllt ist, tritt es in den Hintergrund und ein neues taucht auf. Beispiel: Der Mensch, der gerade seinen Durst gestillt hat, bemerkt nun, dass er Hunger hat.

Der Wunsch, bestimmte Handlungen auszuführen, wird jedoch nicht nur durch die Wahrnehmung eines Mangels angeregt. Auch die Umwelt enthält Faktoren, die Motive aktivieren: Unterschiedlichste Anreize erregen unsere Aufmerksamkeit und erzeugen das Bedürfnis, etwa einen verlockenden Gegenstand auch zu besitzen oder über eine beneidenswerte Fähigkeit verfügen zu können.

Anreiz: Angenehme Situation

Der Werbespot eines Versicherungsunternehmens zeigt eine glückliche Familie am Strand. Der Vater baut eine Sandburg mit den Kindern, während die Mutter in der Sonne liegt und ganz entspannt eine Zeitung liest. Die Botschaft lautet: Wenn Sie eine Lebensversicherung bei uns abschließen, können Sie sich unbekümmert und entspannt um die schönen Dinge des Lebens kümmern. Sie und Ihre Familie sind abgesichert. Die Angst vor einem bestimmten Zustand kann ebenfalls ein Motivator sein, eine bestimmte Handlung zur Prävention durchzuführen.

Anreiz: Wunsch nach Vermeidung einer unangenehmen Situation

Ein anderer Werbespot - ebenfalls aus der Versicherungsbranche - zeigt einen jungen Mann in seiner Wohnung. Durch extrem ungeschicktes Verhalten verwandelt er das schöne Umfeld binnen kurzer Zeit in einen chaotischen Trümmerhaufen: Er telefoniert und reißt mit dem Telefonkabel eine Vase vom Tisch. Beim Versuch, die teure Vase doch noch aufzufangen, löst er eine weitere Kettenreaktion der Zerstörung aus. Werblicher Appell: Leider hat unser Freund keine Hausratversicherung - das wird ein teurer Spaß für ihn. Wenn Sie also auf Nummer sicher gehen wollen, schließen Sie eine Versicherung bei uns ab.

Die Werbung lebt von beidem …

Bei der Analyse von Motivationsprozessen lassen sich zwei Aspekte unterscheiden, nämlich einerseits das Ziel des motivierten Handelns, andererseits der Weg dorthin. Ein Ziel - wie beispielsweise eine Gehaltserhöhung - kann so lohnend erscheinen, dass ein Vertriebsmitarbeiter monatelang auf Freizeitaktivitäten verzichtet und sogar den Ärger seiner Lebenspartnerin erträgt, um sich per Fernstudium eine Zusatzqualifikation zu verschaffen. Beim zielorientierten Handeln (etwas nur tun, um am Ende eine Belohnung zu erhalten) haben wir es mit extrinsischer Motivation zu tun. Wenn jedoch ein Außendienstler die Abwechslung liebt, Freude daran hat, viele unterschiedliche Menschen kennenzulernen und ihnen bei der Lösung betrieblicher Probleme weiter zu helfen, ist der Weg für ihn der Anreiz - er ist intrinsisch motiviert. Das bedeutet nicht, dass ihm sein Kontostand gleichgültig ist, aber es wird ihm leicht fallen, Kunden anzurufen und zu besuchen.

Motivation wird gelernt - also kann sie verändert werden

Motivationslagen sind in ständiger Bewegung und den verschiedensten Einflüssen unterworfen. Ein Grund für die Beeinflussbarkeit liegt darin, dass menschliche Motive nur teilweise angeboren sind. Zum Überleben sind wir angewiesen auf Nahrung, Flüssigkeit, Wärme und Schlaf, doch wie wir diese Grundbedürfnisse befriedigen, hängt ab von unserer individuellen "Ich"-Biographie und der Kultur, in der wir aufgewachsen sind. Wenn das Hauptnahrungsmittel aus Reis oder Maisbrei oder Bohnen besteht, bedeutet "Hunger haben" das Verlangen nach eben diesen Lebensmitteln. Wo in einer Gesellschaft dagegen die Menschen a) genügend Geld und b) Erfahrung mit einer Vielfalt an Lebens- und Genussmitteln haben, entsteht eher Hunger auf eine leckere Pizza oder auf Schokolade. Angeborene Motive werden also durch Erfahrung, d.h. durch Lernen, spezialisiert und differenziert.

Besonders bedeutsam für den beruflichen Bereich ist die Tatsache, dass das Beobachten von Vorbildern ebenfalls eine Veränderung der Motivation bewirken kann. Wenn ein Vertriebskollege sehr viele Abschlüsse erreicht, werden die anderen Teammitglieder natürlich aufmerksam und fragen nach, was er anders macht als sie. Vorausgesetzt, das Arbeitsklima ist gut, findet "Lernen am Modell" statt.

Fazit: Menschliche Motivation ist durch Erfahrung und Lernen veränderbar. Also kann sie im beruflichen Kontext auch gezielt beeinflusst werden.

[EMAIL=info@etrillard.com]info@etrillard.com[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 23.11.2005
Rubrik: Sonstiges
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint

Verteilte Rechenleistung hilft Aids-Forschern


Sicher kennen Sie das Programm, mit dem Privat-Rechner während der Stand-by-Zeit nach außerirdischen Signalen aus dem Universum suchen. Nach dem Motto: "Gemeinsam sind wir stark und dann werden wir IT & Co schon ausfindig machen".

Warum nutzen Sie Ihre freie Rechenkapazitäten nicht für irdische Probleme, die uns alle betreffen? Helfen Sie den Aids-Forschern, um neue medizinische Verfahren zur Behandlung von HIV-Infizierter zu entwickeln!

Wie in verschiedenen Medien zu lesen ist, hat IBM seit gestern eine weltweite Initiative zur Unterstützung der AIDS-Forschung mit Hilfe des World Community Grid gestartet. Nutzer können hierbei ihre freie Rechenleistung für FightAIDS@Home zur Verfügung stellen, indem sie sich die Grid-Software downloaden und sich auf der worldcommunitygrid.org registrieren lassen. IBM teilte hierzu mit: "Die Rechenkapazität soll dafür eingesetzt werden, neue medizinische Verfahren für die Behandlung HIV-Infizierter zu entwickeln, vor allem angesichts der zunehmenden Arzneimittelresitenz des Virus."

Hier in Deutschland ist die Heilbronner Hochschule Partner im World Community Grid und bisher die dritte Hochschule in Europa, die ihre freie Rechenkapazität für das World Community Grid zur Verfügung stellt. In den Hochschulen sind mehr als 5.600 Studenten und Mitarbeiter dazu aufgefordert, das Projekt zu unterstützen. Insgesamt sind bereits über 100.000 Personen am Projekt FightAIDS@home beteiligt.

Helfen Sie und unterstützen Sie diese Aktion, denn AIDS geht uns alle an!

Artikel von W. Janssen - Di, 22.11.2005
Rubrik: Sonstiges
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint

Stéphane Etrillard: Die französische Legende


Stéphane Etrillard ist Gründer und Inhaber des Management Institute SECS, Schloss Ebroich, in Düsseldorf. Er feierte am 02. November sein fünftes Firmenjubiläum. Seit 15 Jahren ist der Franzose inzwischen in Deutschland und hat sich als Coach und Trainer einen hervorragenden Namen gemacht. Mit Selbst-PR-Coachings sowie offenen und firmeninternen Workshops mit Schwerpunkt Rhetorik, Führungskommunikation und moderner Verkaufsexzellenz ist er branchenübergreifend erfolgreich. Der 39jährige Profi gilt besonders als innovativer Business-Coach und Vertriebstrainer.

Stationen

Seine französische Herkunft hat Stéphane Etrillard stark geprägt. Die ersten 22 Lebensjahre verbringt der überdurchschnittlich gute Schüler und Student in seiner Heimat. Nach einem Abitur in Mathematik und Physik stehen ihm alle Studienmöglichkeiten offen. Er entscheidet sich für ein Literaturstudium in Paris, sattelt später auf Germanistik und Übersetzungswissenschaften um. Sein Ziel: Hochschullehrer. Doch es kommt anders. Stéphane Etrillard verschlägt es nach Deutschland. In Berlin absolviert er seinen französischen Militärdienst als Journalist und landet 1991 in Düsseldorf. Dort entdeckt er im zarten Alter von 24 Jahren die "Faszination von Marketing und Vertrieb". 1992 fängt er an, sich in Düsseldorf und im Ausland mit dem Marketing von Luxusgütern zu beschäftigen und trifft auf einen Marketingprofi im Dienste amerikanischer Unternehmen. Diese Begegnung verändert seinen beruflichen Werdegang. Nach seinem bisher sehr zielstrebigen Karriereweg und einem eher behüteten, abgekapselten Leben in Frankreich beschließt er spontan, etwas Neues auszuprobieren. Etrillard erobert die Welt der Wirtschaft. Bald ist er in Marketing und Vertrieb für einen französischen Chemiekonzern in Deutschland tätig, sammelt erste Erfahrungen im Bereich Coaching und Training - und ist fasziniert.

Es folgen viele Fortbildungen. Erst nur an den Wochenenden, ohne Wissen des Arbeitgebers. Dann immer häufiger. Für Stéphane Etrillard kristallisiert sich heraus: "Das kann ich, das ist mein Weg". Er liegt richtig. Schon die ersten eigenen Seminare finden großen Zuspruch, schnell werden es mehr. In Spitzenzeiten gibt er mehr als 50 Seminare im Jahr - alles neben seiner regulären Tätigkeit, alles an den Wochenenden. Die Balance zwischen Beruf und Privatleben gerät aus den Fugen. Folgerichtig beschließt der damals 34jährige, das "Hobby" zum Beruf zu machen. Im November 2000 gibt er sein Angestelltenverhältnis auf und gründet ein Unternehmen für Managementtrainings und Coachings für Führungskräfte: Das Management Institute SECS in Düsseldorf. Der Grundstein für den Erfolg ist gelegt.

Aller Anfang ist schwer...

Was unterscheidet einen Trainer von einem Top-Trainer? Diese Frage stellt sich auch Stéphane Etrillard zu Beginn seiner Karriere als Coach und Trainer. Und beschließt für sich, ein Ausnahmetrainer zu werden. Mit Neugier und Engagement verfolgt er seinen ehrgeizigen Plan, besucht Seminare bei Spitzenleuten, knüpft überall Kontakte, experimentiert viel - und fällt auch ab und zu auf die Nase. Aber er gibt trotz Anfangsschwierigkeiten nicht auf. Sein Erfolgsgeheimnis: absolute Beharrlichkeit und Zielfokussierung, dabei aber eine große Flexibilität und Offenheit für Veränderungen. Starres Festhalten an einem einzigen Konzept gibt es für ihn nicht. Was zählt, ist einzig und allein die Zielerreichung. Den rasanten Starterfolg seines Unternehmens verdankt er vor allem seinen klaren Zielvorstellungen und einer professionellen Strategieberatung. "Ich bin erfolgreich, weil ich mir auch mal erlaube, von meinem ursprünglichen Plan abzuweichen, vom vorgezeichneten Weg abzugehen, ohne dabei mein Endziel aus den Augen zu verlieren. Die Welt ist unglaublich anspruchsvoll und vielschichtig geworden - Erfolg hat nur der, der schnell und flexibel handeln kann," so der Franzose.

Neue Wege beschreiten...

...davor hat sich Stéphane Etrillard nie gescheut. Bereits zu Beginn seiner Unternehmensgründung macht er sich Gedanken, wie sich Trainer und Coaches besser vermarkten können. Er erkennt: Bücherwissen hilft hier nicht weiter, neue Ideen sind gefragt. Gesagt, getan. Etrillard geht seinen eigenen Weg. Seine Vermarktungsaktivitäten finden größtenteils via Internet statt. Das Online-Marketing-Konzept geht bald auf. Mit viel kostenlosem Content auf der Website und in seinem Newsletter macht er sich in wichtigen Zielgruppen einen Namen. Dieser Ausbau des Beziehungsmanagements lohnt sich, auch wenn Kollegen ihn Anfangs für verrückt erklären. Durch die Bereitstellung von kostenlosen, nützlichen Informationen steigert Etrillard systematisch seine Bekanntheit. 2002 richtet er zusätzlich ein Internetportal für Führungskräfte der Wirtschaft ein: managementbrief.de und rhetorikbrief.de. Die Vermarktung von Seminaren, Abendveranstaltungen und internen Schulungen über das Portal wird bald zu einem zweiten, sehr erfolgreichen Standbein seiner Marketingstrategie. Durch die persönliche Ansprache schafft Etrillard einen kontinuierlichen Kontakt zu seinen Kunden; darüber hinaus ist die Online-Vermarktung ein wichtiger Faktor bei der Neukunden-Akquise.

Geschäftskonzept und Erfolgsfaktoren

Welche Bausteine machen den großen Erfolg der letzten fünf Jahre aus? Die Antwort des Erfolgstrainers ist einfach: "Der unerbittliche Wille, nicht aufzugeben, die systematische Steigerung der Bekanntheit und die große Präsenz in der Öffentlichkeit. Dazu kommt eine sehr starke Fokussierung auf individuelle Kundenwünsche und Qualität." Während andere Trainer Seminare mit 14 Teilnehmern und mehr anbieten, setzt Etrillard auf kleine Gruppen. "Ich gehe sehr intensiv auf die Menschen ein, denn ich will nicht einfach nur Geld verdienen, sondern ich will den Teilnehmern in erster Linie helfen und einen überdurchschnittlichen Nutzen bieten, " erklärt der Franzose seine Philosophie. "Und das geht eben oft nur in sehr kleinen Gruppen oder im Einzelcoaching."

Stéphane Etrillard will seinen Kunden die bestmögliche Qualität bieten. Daher hat das Management Institute SECS eine bewusst schlank gehaltene Struktur - so kann schnell und flexibel auf Kundenwünsche eingegangen werden. 24 Trainer und Mitarbeiter können hier projektbezogen eingesetzt werden, weitere 13 spezialisierte Berater und Trainer kümmern sich um ganz spezielle Anfragen. Dank exzellenter Kontakte und einem erstklassigen Trainer- und Beraterpool kann das Unternehmen hochkarätige Weiterbildungsprogramme für Unternehmen planen und realisieren. Dabei fungiert das Management Institute SECS in der Rolle eines Generalunternehmers und dient praktisch als ausgelagerte Personalentwicklung für Großunternehmen.

Durch die Zusammenarbeit mit Experten und spezialisierten Unternehmen kann Etrillard Kunden und Interessenten einen nachhaltigen Nutzen bieten und schafft so langfristige Kundenbindungen. "Viele Institute sind begrenzt in ihren Strategien, weil sie die Tore zumachen, statt sich dem Wettbewerb zu stellen," meint der 39jährige. "Wir handeln bewusst anders. Wir stehen für zeitgemäße Transparenz. Unser Trumpf besteht darin, Beratungs- und Trainingskompetenz sichtbar zu machen. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich neuen Perspektiven zu öffnen."

Empfehlungsmarketing ist Trumpf

Geschätzte 60.000 Coaches und Trainer ringen derzeit um die Gunst der Klienten. Die Unternehmen werden überschwemmt mit Anfragen und Angeboten. Doch Coaching und Training sind sehr persönliche "Dienstleistungen" - Interessierte verlassen sich daher gerne auf Empfehlungen und einen guten Namen, weiß Top-Trainer Etrillard. Und profitiert davon: "Das Wichtigste beim heutigen Marketing ist die Sogwirkung. Wir verkaufen unsere Seminare inzwischen gar nicht mehr aktiv, sondern die Leute rufen selber an und fragen, ob noch Plätze oder Kapazitäten frei sind. Das liegt zum einen am Empfehlungsmarketing, zum anderen an der starken Präsenz online und in der Öffentlichkeit."

Know how teilen

Stéphane Etrillard ist nicht nur bei Großunternehmen ein begehrter Trainer und Coach. Er arbeitet ebenso mit dem Top-Manager wie mit dem Selbständigen, dem Mittelständler oder dem Politiker. Seine Coachings und Seminare hat er inzwischen in sieben europäischen Ländern durchgeführt, zahlreiche Bücher veröffentlicht und Audio-Coaching-Programme konzipiert. Elitäres Denken ist dem Franzosen verhasst. Er engagiert sich im Gegenteil dafür, sinnvolles und nützliches Know how öffentlich zugänglich zu machen und weiterzugeben, sei es in Form von Praxisleitfäden, Hörbüchern oder Fachartikeln. Sein Fachwissen gibt er auch an andere Trainer weiter, sein Institut dient als Expertenplattform und Forschungsstätte gleichzeitig. "Im Weiterbildungsbereich wird zu wenig geforscht", so der Experte. Dieses Defizit will er ausgleichen, indem er sein Know how einem möglichst breiten Interessentenkreis zugänglich macht und selbst aktiv recherchiert und forscht. Allein im Jahr 2004 hat er daher mehr als vier Monate mit Recherchen für Bücher und Kundenprojekte verbracht. Den enormen Zeitaufwand betrachtet er dabei als notwendig, um auch in Zukunft bei den Unternehmen glaubwürdig zu sein.

Zukunftsmusik

Ein beständig wachsender hochkarätiger Kundenstamm und die große Nachfrage nach seinen Seminaren zeigen: Etrillards Konzept geht auf. Mehrere Auszeichnungen, ein hoher Bekanntheitsgrad und zufriedene Kunden beweisen den Erfolg des Trainers. Doch damit nicht genug: Der charismatische Franzose hat schon das nächste Projekt angeschoben. Etrillard gründete ein weiteres Unternehmen, das eine Plattform für gezielte Online-PR von besonders innovativen Trainern und Coaches bietet. Hier können sich die "Trainer der neuen Generation" vorstellen und in monatlichen Fachartikeln ihre Kompetenz unter Beweis stellen. Die Gruppe der Teilnehmer ist handverlesen. Nur seriöse und fortschrittliche Trainer und Coaches dürfen hier publizieren und erhalten die Gelegenheit, sich durch eine gelungene Vermarktung und gezielte Selbst-PR professionell zu präsentieren. Für Etrillard ist die Plattform ein weiterer Schritt auf dem Weg zu seinem Traum: einer grenzüberschreitend agierenden Akademie, in der möglichst viele europäische Teilnehmer von aktuellem Experten-Know-how in Management und Vertrieb profitieren können.

PRESSEKONTAKT: [EMAIL]redaktion@businessvillage.de[/EMAIL]
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 21.11.2005
Rubrik: Sonstiges
Diesen Artikel als E-Mail versendenPrint
Seite 12 von 38 - Zeige: Alle 7  8  9  10  11  [12] 13  14  15  16  
Spacer
RSS 0.91 Feed
RSS 1.0 Feed
RSS 2.0 Feed
ATOM 0.3 Feed

0|1|2|3|4|5|6|7|8|9|
A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|
K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|
U|V|W|X|Y|Z|  -  :-) 
Dateiendungen
validome.org
Bei Validome können Sie Ihre Website auf barrierefreies HTML testen
 
 
nach oben