Bisher war man es gewohnt, dass Spiele für die erfolgreiche Playstation-Konsole von Sony mit einem Regionalcode versehen waren. Ähnlich wie bei DVD-Filmen bedeutet dies, dass Spiele oder Filme, die mit dem Regionalcode 1 (USA + Kanada) versehen waren, nicht auf Abspielgeräten liefen, die z. B. auf den Regionalcode 2 (Japan, Westeuropa, Mittlerer Osten, Südafrika) eingestellt waren.
Einem Bericht des Online-Magazins testticker.de zufolge soll der Chef von Sony Computer Entertainment Australien, Michael Ephraim, erklärt haben, dass zumindest bei der kommenden Spielkonsole der Wirrwarr beim Regionalcode ein Ende haben soll. Sinn der Regionalcodes war es, dem jeweiligen Hersteller die alleinige Kontrolle über die Marktpreise und den Distributionsweg zu sichern. Diese regionalen Beschränkungen ließen sich mittlerweile bei vielen geräten durch Einstellungen bzw. Umbau der Hardware oder durch spezielle Software umgehen und machten sie wirkungslos.
Sollte die Sony Playstation 3 tatsächlich ohne Regionalcode ausgeliefert werden scheint der alte Merketing-Grundsatz 'nur zufriedene Kunden bringen Gewinn' bei den verantwortlichen Managern wieder Gehör zu finden. Im Gegensatz zum weiter schwächelnden musikalischen Arm von Sony, bei dem Kunden immer grössere Nachteile zugemutet werden, ist die auf Kunden-Service getrimmte Spiele-Division von Sony kommerziell immer erfolgreicher.
Der Begriff Rhetorik umfasst mittlerweile ein breites Spektrum im Bereich der menschlichen Kommunikation. Der Ursprung der Rhetorik als Lehre von der Redekunst reicht dabei zurück bis in die Antike. Im antiken Griechenland und Rom entstanden direkt mehrere Rhetoriken als Instruktionen für die geistliche Verarbeitung eines Themas bis hin zum Vortrag vor Publikum.
Dementsprechend ist mit der Rhetorik im Allgemeinen noch heute vor allem die Kunst der wirkungsvollen freien und öffentlichen Rede gemeint. – Allerdings fand auch schon in der Antike eine bewusste Auseinandersetzung mit dem Gespräch als Kommunikationsform statt. Schon damals wurde sehr konkret zwischen zwanglosen, erkenntnisorientierten und kontroversen Gesprächssituationen unterschieden.
Eine öffentliche Rede und das Gespräch unterscheiden sich zunächst an einer Stelle besonders markant: Während zwischen einem Redner und seinem Publikum keine unmittelbare Interaktion stattfindet, geht es beim Gespräch um einen gegenseitigen Austausch von Informationen. Hierfür reicht es allerdings längst nicht aus, dass die Gesprächspartner einfach nur hören und sprechen können. Sie müssen vielmehr in der Lage sein, sich gegenseitig und möglichst ohne Reibungsverluste zu verstehen.
Das Ziel eines Gesprächs ist es immer, etwas zur gemeinsamen Sache zu machen. Die Gesprächsrhetorik umfasst also die effektive Gestaltung von Gesprächen. Ziel eines Gesprächs ist es immer, eine gelungene Verständigung zu erreichen. Ob dieser Zweck erfüllt werden kann, unterliegt dabei zahlreichen Einflussfaktoren, wovon die emotionale Komponente die wohl bedeutendste ist. Gerade die zwischenmenschliche Kommunikation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Effektivität eines Gesprächs in hohem Maße von psychologischen Aspekten abhängt. Hierdurch kann entweder ein fruchtbares Klima der gelungenen Verständigung entstehen oder das gegenseitige Verstehen ganz erheblich beeinträchtigt, sogar völlig gestört und in destruktive Bahnen gelenkt werden. Das kann (nicht nur) im beruflichen Umfeld zu enormen Defiziten führen und dabei eine Fessel für viele positive Entwicklungen darstellen.
Mithilfe einer professionellen Beherrschung der unterschiedlichen Elemente der Gesprächsrhetorik und einer umsichtigen Anwendung derselben können Sie selbst entscheidend auf die Effizienz der Kommunikation im Unternehmen einwirken. Es liegt auf der Hand, dass gerade im Dialog die emotionale Situation der Gesprächspartner eine herausragende Rolle spielt. Wer die Regeln und Prinzipien der Gesprächsrhetorik kennt und praktiziert, entzieht dem Erfolg oder Misserfolg von Gesprächen seine Beliebigkeit und macht ihn nicht vom Zufall abhängig. Das Ziel ist eine positive Einflussnahme auf Gesprächssituationen im Unternehmen, was immer auch eine Optimierung der Geschäftsprozesse zur Folge hat.
Die Gesprächsrhetorik, und das ist eine spezifische Eigenart dieser Disziplin, ist immer Theorie und Praxis zugleich. Nur mit Kenntnis der theoretischen Grundlagen kann das Gespräch in der Praxis seine volle Wirkung entfalten und so zum unternehmerischen Erfolg beitragen.
Zudem entwickeln Personen, die das weite Feld der Gesprächsrhetorik beherrschen, auch in der klassischen Rhetorik schneller eine entsprechende Sicherheit. Mit Kenntnis der Elemente der Gesprächsrhetorik lassen sich damit nicht nur Gespräche effektiver gestalten, die Kunst der effektiven Gesprächsführung ist eine wichtige Grundlage für sämtliche Bereiche der menschlichen Kommunikation.
Erfahren Sie mehr zu diesem Thema
in aktuellen Seminaren mit Stéphane Etrillard:
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat bei seiner letzten Sitzung neue Führungskräfte gewählt. Die berufliche Veränderung des bisherigen Amtsinhabers, Harald Kratel, der von der G+J Electronic Media Sales GmbH als COO zu Parship wechselt, hatte die Neuwahl des stellvertretenden Vorsitzenden der BVDW-Fachgruppe nötig gemacht. Neuer OVK-Vize ist Thomas Kabke (IP interactive GmbH), weiterhin obliegt dem vor kurzem wiedergewählten OVK-Vorsitzenden Christian Muche die Leitung des Gremiums. Bereits zuvor hatten die Teilnehmer des dem OVK zugehörigen Arbeitskreises (AK) Media Ralf Scharnhorst (SinnerSchrader AG) als Leiter wiedergewählt und auch Rainer Markussen (G+J Electronic Media Sales) zum neuen AK-Leiter gekürt.
In der vergangenen Woche trafen sich die Mitglieder des Online-Vermarkterkreises (www.online-vermarkterkreis.de) bei SevenOne Interactive in Unterföhring zur Nachlese der OMD 2005. Die 22 Teilnehmer zeigten sich mit dem neuen Veranstaltungskonzept in den Messehallen Düsseldorf sowie mit der Besucherzahl und -struktur sehr zufrieden. Die Zahlen sprechen ohnehin eine eindeutige Sprache: Mit 108 Aussteller (+ 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr) und 5008 Besuchern (+ 40 Prozent) verzeichnete der wichtigste Branchentreffpunkt zum Thema Online-Marketing in diesem Jahr Rekordwerte.
Kabke: Mit TV-Erfahrung Konvergenz-Gedanken stärken
Bei der Sitzung stand zudem die Neuwahl des stellvertretenden Fachgruppen-Vorsitzenden auf der Agenda. Diese war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Harald Kratel aufgrund seiner beruflichen Veränderung den OVK verlassen wird. Der neue OVK-Vize Thomas Kabke kommentierte seine Wahl mit den Worten: "Ich freue mich, so zum Erfolg des OVK beitragen zu können. Dabei möchte ich auch meine langjährige Erfahrung aus den klassischen Medien einbringen, um so den Stellenwert der Online-Werbung im Markt zu stärken." Kabke führte nach Stationen in Agenturen und Radiovermarktung bis 2003 das Hamburger Büro des TV-Vermarkters IP Deutschland als stellvertretender Verkaufsdirektor. Seitdem ist er Vorsitzender der Geschäftsführung IP interactive GmbH.
Ein besonderer Dank der Anwesenden ging an das scheidende OVK-Mitglied Harald Kratel. "Mit Harald Kratel verlieren wir zu unserem großen Bedauern einen Top-Mann, der maßgeblich zum Erfolg des OVK beigetragen hat. Ich freue mich nun auf die Zusammenarbeit mit Thomas Kabke, der ja bereits federführend in einige Projekte eingebunden war und daher das volle Vertrauen des OVK genießt“ so der OVK-Vorsitzende Christian Muche (Yahoo Deutschland GmbH).
Arbeitskreis Media: Top-Thema Targeting
Bereits in der Woche zuvor trafen sich 27 Unternehmensvertreter zur Sitzung des AK Media. Die Sitzungsteilnehmer, die aus den Bereichen Vermarkter, Agenturen und Auftraggeber stammen, befassten sich dabei vor allem mit dem Thema Targeting, also der zielgruppengenauen Auslieferung von Werbemitteln.
Turnusgemäß stand dabei auch die Wahl der Arbeitskreisleiter an. Dabei wählten die Anwesenden Ralf Scharnhorst (SinnerSchrader AG) erneut in das Amt des AK-Leiters. Neu an seiner Seite ist Rainer Markussen (Geschäftsführer G+J Electronic Media Sales GmbH). Markussen wurde zudem vom OVK zum Delegierten für den Organisationsausschuss Online-Medien der IVW gewählt.
Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW ist der Zusammenschluss der führenden deutschen Online-Vermarkter. Gemeinsames Hauptanliegen der Mitglieder ist die Steigerung und der Ausbau des Online-Werbemarktes in Deutschland. Mitglieder des Online-Vermarkterkreises im BVDW sind die Unternehmen Ad2Net, AdLink Internet Media, AOL Deutschland, Bauer Media, GMX, G+J Electronic Media Sales, GWP online marketing, InteractiveMedia CCSP, IP interactive, Lycos Europe, mobile.de, Overture, Quality Channel, SevenOne Interactive, Scout24 Media, Tomorrow Focus, Web.de und Yahoo! Deutschland
Die Preisträger der zweiten Runde beim "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BWMA) stehen fest.
Ihnen wurden im Oktober auf der SYSTEMS 2005 in München die Gewinnerurkunden überreicht. Aus 91 Einreichungen hat eine unabhängige Jury insgesamt sechs Erfolg versprechende Gründungskonzepte ausgewählt. Vergeben wurden drei mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreise, drei weitere mit 5.000 Euro dotierte Preise, sowie der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis zum Fokusthema "Multimedia in Breitbandanwendungen" des Verbands der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste (VATM). Zusätzlich steht allen Preisträgern in der Startphase ein umfangreiches Beratungs- und Seminarangebot und Unterstützung durch erfahrene Experten eines eigens initiierten überregionalen Coaching-Netzwerks zur Verfügung.
In vielen Anwendungsbereichen bieten leistungsfähige Multimediatechnologien heute ganz neue und zukunftsweisende Chancen für Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen. Die prämierten Geschäftsideen demonstrieren einmal mehr das hohe Potenzial des Multimediabereichs. Die diesmaligen Hauptpreise reichen von einer Spezialhardware für die medizinische Bildverarbeitung, mit der Diagnoseprozesse signifikant beschleunigt und qualitativ erheblich verbessert werden können, über eine neuartige Technologie, mit der erstmals dynamische Hologramme - ähnlich einer Filmsequenz - und holographisch-interaktive 3D-Computerschnittstellen realisiert werden können - z. B. zur berührungslosen Bedienung von Geräten -, bis zu einem Produktsystem für die neue Funktechnologie WiMAX, mit dem die Gründer eine Vorreiterstellung im Markt einnehmen wollen.
Dr. Bernd Pfaffenbach, Staatssekretär im BMWA: "Multimedia-Technologien durchdringen inzwischen nahezu alle Branchen und vernetzen vielfach bislang getrennte Anwendungsbereiche. Die Erfolg versprechenden Gründungsideen von Teilnehmern und Gewinnern des Multimedia-Gründerwettbewerbs belegen das hohe Potenzial und den Beitrag des Multimediabereichs zur Erschließung neuer Marktsegmente. Sie belegen auch, dass vor allem junge Unternehmen wesentlich dazu beitragen, die Innovationsfähigkeit unseres Standorts voranzubringen. Der "Gründerwettbewerb - Mit Multimedia erfolgreich starten" soll deshalb Anreiz für noch mehr Unternehmensgründungen im Multimediabereich geben."
Einsendeschluss für die nächste Wettbewerbsrunde ist der 31.12.2005
In der laufenden und für dieses Jahr letzten Runde des "Gründerwettbewerbs - Mit Multimedia erfolgreich starten" können noch bis zum 31. Dezember 2005 innovative Gründungskonzepte für Multimedia-Unternehmen eingereicht werden. Zu gewinnen sind wieder bis zu drei Hauptpreise in Höhe von je 25.000 Euro und bis zu zehn weitere Preise in Höhe von je 5.000 Euro.
Sonderpreis für Multimedia im Automobil
Zusätzlich vergibt die BMW Group als Partner des Wettbewerbs einen Sonderpreis in Höhe von 5.000 € für innovative Konzepte zu dem Fokusthema "Multimedia im Automobil". Infotainment, Telematik und Internet halten bereits heute Einzug in das Auto. Die besondere Herausforderung ist, dass neue Anwendungen leicht und intuitiv bedienbar sein müssen ohne Beeinträchtigung der Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Hier ist der Einsatz von intelligenten Multimediaanwendungen gefragt, mit dem das Auto komfortabler und sicherer gestaltet werden kann.
Das Internet und E-Commerce Lexikon von at-mix.de hat jetzt auch den 'amtlichen Segen', denn seit einigen Tagen ist das Logo von at-mix.de sowohl als Wortmarke und Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen. Damit genießt es einen besseren rechtlichen Schutz und es ist für die Redaktion leichter, Rechtsverstöße zu verfolgen.
Während es nicht möglich ist, sich Gattungsbegriffe wir 'Lexikon' oder 'Glossar' als Marke schützen zu lassen, ist dies für ein Kunstwort wie 'at-mix' viel leichter. Durch das Anmelden einer Marke erhält der Markeninhaber nun die Möglichkeit, gegen Namen oder Kennzeichen rechtlich vorzugehen, bei denen eine Verwechselungsgefahr vorliegen könnte. Ein potentieller Domaingrabber hätte nur wenig Freude beim Versuch, ein Lexikon unter der Domain atmix.de oder et-mix.de zu betreiben.
Eine derartige Markenanmeldung bringt auch aktuell Vorteile. So ist es derzeit noch Markeninhabern vorbehalten, sich die passende EU-Domain während der sogenannten 'Sunrise Periode' zu registrieren, während 'normale Webmaster' erst danach, also voraussichtlich ab 2006 eine eu-Domain verbindlich registrieren können.