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China - 'Beschwerde-Portal' bricht unter User-Last zusammen


Die Chinesische Regierung hat mit der "Anti-Korruptionsbehörde" eine neue Institution geschaffen, um Korruptionsfälle innerhalb des unendlich weiten Landes aufzudecken und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Über ein entsprechendes Webportal dieser Behörde wird die chinesische Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufdeckung von Ämtermissbräuchen gebeten.

Der "Erfolg" dieser Seite ist überwältigend, heißt es auch Chinesischen Regierungskreisen. Unmittelbar nach Start des Web-Portals ist die Seite aufgrund der User-Anfragen zusammengebrochen und am Dienstag sogar komplett abgestürzt, meldet die Nachrichtenagentur "Xinhua" am Mittwoch.

Ob die Seite nun ein "Erfolg" ist, oder ob die Chinesische Bevölkerung mit ihren Einträgen einfach nur ihre Unzufriedenheit und ihren Frust über Behördenwillkür signalisieren möchte sei dahin gestellt. Die Nachrichtenagentur Xinhua schreibt, bei den, an die Seite geschickten Mitteilungen, handelt es sich einerseits um Gratulationsbriefe, andererseits um Beschwerden, die die wachsende Frustration der Bevölkerung widerspiegeln.

Obwohl die Behörde dazu aufruft, sich bei den Einträgen mit dem Klarnamen zu outen, würden die meisten Einträge doch anonym und mit Pseudonamen vorgenommen werden. Als Beispiel-Einträge zitiert die Zeitung zwei Poster mit den Worten: "Unbegrenzte Macht endet natürlich mit Korruption" oder: "Was ist denn mit Ihren eigenen Moralbegriffen?, ich erwarte von Ihnen nichts!".

Artikel von W. Janssen - Do, 20.12.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Captain Ad - neuartiges Video-Werbenetzwerk für Blogs


"Captain Ad" ist ein neuartiges Video-Werbenetzwerk. Es ermöglicht Webmastern und Bloggern, mit Videos auf ihren Webseiten einfach und schnell Geld zu verdienen.
Nach Ende der erfolgreich verlaufenen Testphase steht das Werbenetzwerk ab sofort im Rahmen eines offenen Betatest allen interessierten Webmastern zur Verfügung. Auf www.CaptainAd.com können sich nun alle Webmaster anmelden und "Captain Ad" in Ihre Seiten einbinden.
Die innovative Technik von "Captain Ad" läßt sich einfach in bestehende Webseiten integrieren. Sie findet selbstständig die dort eingebetteten Videos und versieht sie mit Werbung. Dabei wird die Werbung erst eingeblendet, wenn der Besucher der Webseite das Video ansehen möchte. Zudem ist die Kampagne automatisch auf den Inhalt der Webseite bzw. des Videos abgestimmt. Der Betreiber der Website verdient dabei bei jeder Werbeeinblendung Geld, die Bezahlung erfolgt nicht nach Klicks, sondern nach der Zahl der Einblendungen.
Für Werbetreibende ist "Captain Ad" eine neuartige Plattform für Banner- und insbesondere Bewegtbildwerbung in Verbindung mit Videoinhalten im Internet.

Über "Captain Ad":
"Captain Ad" (www.CaptainAd.com) ist ein Dienst der Online Advertising Solutions Ltd. Gründer und Geschäftsführer ist Max Moldenhauer. Hinter der Online Advertising Solutions Ltd. stehen zudem die beiden Mitgründer Jochen Witte und Daniel Nowak sowie eine Netzwerk von hochkarätigen Business Angels. Die Firma wurde Anfang Oktober 2007 in Berlin gegründet und beschäftigt derzeit 5 Mitarbeiter.
Artikel von Gast - Mi, 05.12.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Downloads aus Tauschbörsen verstopfen das Internet


Immer wieder hört und liest man Warnmeldungen, dass die zur Verfügung stehenden Datenleitungen fürs Internet nicht ausreichen und spätestens ab dem Jahre 2010 zu einem Flaschenhals werden, wenn die Internet-Dienstleister und Breitband-Netzbetreiber nicht umgehend reagieren. Erst diese Woche meldete das US-amerikanische Unternehmen "Nemertes Research", dass bis zum Jahre 2010 alleine in den USA, Investitionen von mindestens 137 Milliarden US-Dollar notwendig wären, wenn man dem Datenchaos entgehen wolle.

Die Traffic-Analysten von "Ipoque" wollten es nun genauer wissen und haben über einen Zeitraum von 30 Tagen insgesamt drei Petabyte (10 hoch 15 Byte) anonymer Daten gesammelt und analysiert. Quelle dieser Daten waren rund eine Million User aus Deutschland, Australien, dem Nahen Osten sowie Ost- und Südeuropa.

Die Analyse hat ergeben, dass rund 99 Prozent aller Deutschen das HTTP-Protokoll nutzen, was nichts anderes heißt, als dass sie über ganz normale Internet-Seiten surfen. Der Anteil am Gesamtvolumen des Traffics betrug hierbei allerdings nur elf Prozent. Auch Besucher von Video-Portalen, die immer wieder als Verursacher der enormen Internetlast genannt werden, verursachen lediglich acht Prozent der gesamten Datenlast. Tatsächliche Verursacher des Traffics seien "Peer to Peer" (P2P)-Netze, genauer Tauschbörsen wie wie Edonkey und Bittorrent, mit gut 74 Prozent des gesamten Datenaufkommens.

Iqoque hat aufgrund dieser Ergebnisse die Transferdaten aus den Tauschbörsen näher untersucht und zunächst festgestellt, dass die daraus resultierenden Datenströme zu 95 Prozent alleine aus den Plattformen Bittorrent und Edonkey kommen. Die in Deutschland über Bittorrent gelaufenen Datenpakete waren in erster Linie Spielfilme (37 Prozent), gefolgt von digitalisierten TV-Mitschnitten wie Serien und Dokumentationen (21 Prozent). Schon an dritter Stelle ist mit 13 Prozent das Genre der Pornografie anzutreffen.

Artikel von W. Janssen - Do, 29.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Deutsche Online-Nachrichtenportale verzeichnen Rekord-Besucher


Immer mehr Internet-User suchen und Lesen Informationen aus Online-Nachrichten-Portalen. -DAS- wenigstens meldet der Branchenverband Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) aus Berlin. Es heißt, eine Analyse der 20 meistgenutzten News-Portalen in Deutschland habe ergeben, dass die Seiten-Besuche (so genannte Visits) für das Jahr 2007 voraussichtlich die Vier-Milliarden-Grenze übersteigen wird. Zum Vergleich: 2006 wurden insgesamt 3,2 Milliarden Seitenaufrufe gemessen, 2005 insgesamt 2,7 Milliarden.

Laut BITKOM wird der zunehmende Zulauf an Leser nicht nur von bekannten Nachrichten-Portalen wie beispielsweise Spiegel-Online oder Focus-Online getragen, sondern auch von Seiten mit speziellen Themen wie beispielsweise Sport oder Computer, oder auch Regionalzeitungen, die in ihrem Erscheinungsgebiet derart stark sind, dass sie sich auch unter den untersuchten "TOP-20" wieder finden.

BITKOM-Präsident August-Willhelm Scheer wertete diese Entwicklung als Beleg, dass sich das Internet endgültig neben Zeitung, Fernsehen und Radio als vierte Quelle für aktuelle Informationen etabliert habe und dabei liegen die deutschen News-Portale lediglich im Mittelfeld. Während es in Deutschland 19 Prozent Online-Leser (zwischen 16 und 74 Jahren) gibt, liegt der EU-Durchschnitt zwar nur bei 18 Prozent, doch in Finnland lesen gut 46 Prozent aller User Online-Nachrichten und in Schweden immerhin noch 41 Prozent.

Artikel von W. Janssen - Mi, 21.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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Goneo Webhosting - auch schlechte Nachrichten bringen Erfolg


Es ist noch nicht lange her, da war nicht nur im Blog von Kamillo und vielen anderen, sondern sogar bei der Online-Ausgabe der Tagesschau zu lesen, dass der Webhosting Provider Goneo die Domain google.de "gekapert" hatte. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass sich Goneo nicht als Domain-Grabber betätigt hatte, sondern dass ein ungeprüfter KK Antrag die Ursache der Übernahme der Domain war.

Schaut man nun einmal nach, was eigentlich aus der ganzen Sache geworden ist, so bewahrheitet sich wieder einmal die alte Marketing-Regel: auch schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Eine Google-Suche nach "google + goneo" fördert inzwischen 26.800 Ergebnisse zutage.

Sucht man nun anderseits nach "Webhosting", so findet man bei Google den erst 2006 gestarteten Neuling Goneo bereits auf Platz 3, direkt hinter webhosting.de und der deutschen Ausgabe der Wikipedia-Enzyklopädie. Sucht man den Grund für diese gute Platzierung, so zeigt sich, dass eben auch sehr viele der Seiten, die über das "Domain Hijacking" berichtet haben, zu Goneo verlinkt haben.
Artikel von R. Hallenbach - Mi, 21.11.2007
Rubrik: Computer / Internet
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