Nachdem der Software-Riese Microsoft seine Beta-1-Version des neuen IE-Browsers '8' vor gut einem Monat zum Download zur Verfügung gestellt hat, gibt es jetzt auch die erste deutsche Version, allerdings auch als Beta-Testversion.
Die deutsche Version unterscheidet sich, außer in der Sprache, nicht von der im März veröffentlichten englischsprachigen Version. Der neue Browser verspricht laut Hersteller die komplette Beherrschung von Cascading Style Sheets in der Version 2.1. Außerdem soll der neue Browser die vorgegebenen Standards besser einhalten. Wer in seinem HTML-Text einen entsprechenden Meta-Tag eingebaut hat, erhält die Seitenanzeige in der IE-7.0er Version.
Neu im Internet-Explorer sind die so genannten "Web Slices" und "Aktivitäten". Mit den "Web Slices" lassen sich beispielsweise Ausschnitte von Webseiten markieren, die der Browser dann "hält" und jeweils auch nur anzeigt.
"Aktivitäten" sollen oft genutzte 'Copy-and-Paste'-Aktionen überflüssig machen: Statt eine Adresse aus einer Website zu kopieren und in einer Kartenapplikation nachzuschlagen, können sich Nutzer direkt passende Kartenausschnitte aus einem Drop-Down-Menü anzeigen lassen. Neu ist auch die so genannte 'Automatic Crash Recovery' (ACR). Hierbei merkt sich der IE-8 alle geöffneten Webseiten und stellt sie nach einem Absturz wieder her.
Die deutsche Beta-1-Version des IE-8 ist optimiert für Vista, Windows XP, sowie für Windows Server 2003 bzw. 2008 und steht ab sofort zum Download bereit.
Einige Computer-Hersteller sind bereits heute so weit, dass sie Laptops zum Preis von 100,00 US-Dollar an Kunden der dritten Welt weitergeben können. 100,00 US-Dollar sei aber immer noch viel zu hoch, meint der Internet-Visionär Nicholas Negroponte. Am besten sei es, wenn man Kinder in den Entwicklungsländern mit kostenlosen Laptops ausstattet, denn 100 Dollar seien nur abschreckend.
Professor Nicholas Negroponte vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) hatte im Jahr 2005 ein Notebook-Projekt gestartet, um damit die Bevölkerung in den Schwellenländern mit einfachen und günstigen Laptops auszustatten. Geplant ist ein Gerät mit dickem Griff am Gehäuse und Solarbatterien. Dieses Gerät soll Regierungen aus Drittländern zum Preis von 100,00 US-Dollar angeboten werden. Gestiegene Kosten machen es jedoch schwer, das Preisziel zu erreichen.
"Unser Rechner sollte und wird ein Null-Dollar-Laptop sein", zitiert die Frankfurter Rundschau (FR) den Visionär. Weiter meinte Negroponte: "Der Schlüssel liegt in der Bauteil-Integration. Heute besteht ein XO-Laptop aus mehr als 900 Einzelteilen, es müssen 50 werden."
Nach dem der Chip-Hersteller 'Intel' aus dem Projekt ausgestiegen ist, gestaltet sich das Projekt jedoch deutlich schwieriger als geplant. Bisher sind nur einige 100 000 Geräte von den Regierungen bestellt worden, während ursprünglich Millionen angepeilt waren.
Forscher vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik beschäftigen sich derzeit in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen der UNI Dortmund mit dem Problem, wie man zukünftig den Transport von Gütern mit multiple Steuereinheiten (Agenten) verbinden kann, und zwar so, dass die Steuereinheiten selbständig miteinander kommunizieren und ohne Eingriff von Menschen Güter auf verschiedene Wege zum Ziel leiten, bzw. auch selbständig weitere "Betriebsmittel" anfordern können.
In einer Versuchsanlage haben die Forscher dazu eine automatische Gepäckförderanlage für Großflughäfen mit so genannten Routing-Agenten ausgestattet und deren Kommunikationsverhalten untersucht. In der Anlage befinden sich insgesamt 2000 Routing-Agenten an den Weichen, die die Gepäckförderanlage mit 12.000 Förderelementen auf insgesamt 1200 Verzweigungen steuern.
Kommt es aufgrund der Menge beispielsweise zum Stau, so sind die Agenten in der Lage, alternative Routen zu berechnen um die Gepäckstücke doch noch an den gewünschten Zielort zu navigieren. Dieses Ergebnis zeige, so die Forscher, dass man mit vergleichbar einfachem Programmcode auch die Funktion von großen Fördersystemen sicherstellen könne. Jetzt sollen die Forschungen in Richtung Multi-Agenten vorangetrieben werden.
Nach einer EU-Dienstleistungsrichtlinie gibt die Europäische Kommission vor, dass sämtliche Behörden den Unternehmen die Möglichkeit geben sollen, die Aufnahme von Dienstleistungstätigkeiten, europaweit, aus der Ferne veranlassen und abwickeln zu können. Beispielsweise sollen durch die Kommunikation per E-Mail, bzw. über Internet-Plattformen, den Unternehmen das persönliche Erscheinen aber auch Anrufe erspart bleiben.
Im "Branchenkompass Public Services 2007" von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut ist nun zu lesen, wie weit denn die Vorbereitungen in den deutschen Behörden gediegen sind und mag man der Studie Glauben schenken, gehen deutsche Behörden sogar noch weiter:
Nahezu jede Kommunalverwaltung will die Dienstleistungen nicht nur für Unternehmen sondern auch für den einzelnen Bürger erheblich erweitern. In den meisten Kommunen soll es ab 2010 nicht nur möglich sein, Gebühren per Online-Banking zu zahlen, eingeschlossen werden auch Dienste aus dem Bereich Einwohnermeldewesen oder Übermittlung von Verwaltungs- oder Steuerformularen sein und ebenso soll man zukünftig einen Reisepass bzw. Personalausweis elektronisch beantragen können.
Um die Prozedur für den einzelnen Bürger erheblich zu vereinfachen, wollen gut 25 Prozent aller Kommunen dabei sogar auf die elektronische Signatur verzichten. Ein Teil der Kommunen plant darüber hinaus, weitere Serviceangebote per E-Mail zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehören unter anderem Allgemeine Bürgerdienste, wie beispielsweise das Beantragen von Beglaubigungen oder Führungszeugnissen. Auch Gewerbe- und Kfz-Anmeldungen, Antragsverfahren im Bauwesen sowie Vorgänge rund um die Abfallwirtschaft sollen künftig in mehr Städten als bislang per E-Mail möglich werden.
Allerdings muss dieser Weg nicht unbedingt immer von Vorteil sein. Kurze telefonische Kontakte mit schnellen und unbürokratischen Informationen werden dann schlechter zu bekommen sein, wie wohl jeder bereits heute in der Agentur für Arbeit feststellen kann. Auf Call-Center für telefonische Verwaltungsanfragen wollen die meisten Städte und Gemeinden nämlich verzichten. Nur 38 Prozent beziehen Call-Center in ihre E-Government-Planung ein.
Wenn Sie zukünftig Suchbegriffe wie beispielsweise 'Bombe', 'Bombenbau', 'Töten', 'Genozid' oder 'Terrorist' in Suchmaschinen eingeben so kann es sein, dass keine 'relevanten Treffer' mehr erhalten. Geht es nämlich nach Willen der EU-Kommission, so sollen derartig 'gefährliche' Begriffe zukünftig aus den Suchergebnislisten der Suchmaschinen verschwinden.
Genau genommen gibt es innerhalb der EU eine Kommission die für 'Recht und Sicherheit' zuständig ist und diese Kommission macht sich Gedanken über neue 'Anti-Terror-Pläne' innerhalb der EU. Zu diesen Plänen gehört es auch, dass der zuständige EU-Kommissar Franco Frattini beabsichtigt die Internetsuche nach Bombenbauanleitungen und den Zugang zu entsprechenden Seiten von den Internetprovidern blockieren zu lassen.
Um einen möglichst kompletten Ausschluss derartiger Seiten zu gewährleisten, will Franco Frattini zunächst mit den Providern klären, welche technischen Möglichkeiten es gäbe, ein derartiges Vorhaben zu realisieren. -DAS- berichtet Reuters und bezieht sich auf ein persönliches Gespräch mit Frattini. Die EU-Kommission will dann eine allgemeine Vorlage für Maßnahmen vorbereiten, die Einzelheiten müsse jedes Land selbst ausarbeiten.
Auf die Frage, ob damit nicht die Meinungsfreiheit und das Recht auf Information eingeschränkt würden, antwortete Frattini, dass eine Anleitung zum Bombenbau nichts mit Meinungsfreiheit oder dem Recht auf Information zu tun habe. Priorität habe das Recht auf Leben. Gesperrt werden sollten nicht Meinungen, Analysen oder historische Informationen, sondern nur konkrete Anweisungen.