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Wer hat's erfunden? Wasserwaage wird zu Schweizer High-Tech Präzisionsgerät


Wenn draußen das Wetter schlecht ist kann man schon mal philosophischen Gedanken nachhängen und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Das haben wohl auch die zwei Schweizer Erfinder Kränzlin und Scheibler getan, als sie überlegten, wie durch technische Geräte das Leben erleichtert werden könne. Sie haben die Teleskop Wasserwaage mit integriertem Distanzmesser entwickelt, um passgerechte Ausrichtungen gewährleisten zu können.

Als Auslöser für ihre Erfindung gibt Herr Kränzlin an: "Umständlichkeiten die wir durch den Umzug eines guten Freundes beobachten konnten, ob durch das Aufhängen von Bildern oder das Anbringen von Regalen." Sei Kollege Scheibler ergänzt: "Der Umzug verhalf uns dazu, der Erfindung eine wirklich abgerundete Nuance zu verleihen".

Die Wasserwaage besitzt Ultraschall Distanzmesser, die an den beiden Stirnseiten montiert werden können. Die Teleskop-Vorrichtung ermöglicht es, die Wasserwaage beidseitig oder einseitig zu verlängern, ohne dass eine längere Wasserwaage bei Bedarf zu Hilfe genommen werden muss.

Die Teleskop-Wasserwaage ist so vielfältig einsetzbar, z.B. zur genauen Positionierung eines aufzuhängenden Gegenstandes in einer Nische mit zwei Seitenwänden. Außerdem kann die modulare Teleskop-Wasserwaage mit verschiedenen elektronischen Messgeräten individuell durch ein Stecksystem erweitert werden.

Die beiden Erfinder haben bei der Entwicklung der Teleskop-Wasserwaage besonders auf die Stromversorgung und die Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus Wert gelegt, welche ihre Energie aus Solarzellen gewinnen.

Bei ihren Überlegungen, wie sie diese Idee patentieren lassen können, stießen die beiden Erfinder nach einigen Recherchen auf die Berliner Erfinderagentur erfinder.at. Deren Geschäftsführer Jordan findet die Idee interessant und sucht nun nach Herstellern, die die Idee der beiden Erfinder umsetzen. "Mit einem Prototyp kann man dann auf Messen Vertriebspartner finden," erklärt Jordan den weiteren Weg der Verwertung.


Artikel von R. Hallenbach - Do, 23.10.2008
Rubrik: Technologie
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Microsoft 'Touch Wall' - Die Zukunft für virtuelle Anzeigetafeln beginnt


Jeder kennt sie: die so genannten 'Whiteboards' oder auch 'Weiße Tafeln' bzw. 'Weiße Wandtafeln'. Das sind glatte Oberflächen, die anstatt mit Kreide, wie früher die herkömmlichen Wandtafeln, mit speziellen Filzmarkern beschrieben und mit einem Schwamm wieder leicht abgewischt werden.

Microsoft hat jetzt eine neue Technologie vorgestellt, bei der auf einer entsprechenden Tafel virtuelle Inhalte zur Präsentation angezeigt werden, die der Referent mit der Hand, speziell mit den Fingern 'bearbeiten' kann. Diese Technologie umschreibt Microsoft mit 'Touch Wall', ist eine Art interaktives Whiteboard mit einem neuen 2D-Interface. Vorgestellt wurde sie jetzt von Microsoft-Gründer Bill Gates höchst persönlich, und zwar auf der 'Microsoft CEO Summit'.

Letztlich kennt man die mögliche Bedienung schon von dem Apple-iPhone-Handy. Führt man die Finger auf das Display der Präsentationsfläche und zieht die Finger auseinander oder zusammen, so zoomt man bestimmte ausgewählte Elemente heran oder zurück.

Wirklich neu an dieser Technologie ist die Tatsache, dass die Inhalte zwei- und auch dreidimensional dargestellt werden können. Dokumente, Verzeichnisse und so weiter sind nebeneinander angeordnet, wie auf einer großen Karte. Das gewünschte Element wird mit dem Finger an die gewünschte Position gezogen und herangezoomt. Die einzelnen Dokumente werden dann in einer dreidimensionalen Ansicht gezeigt, hier kann dann durch den Stapel an 'Folien' oder auch die Seiten eines Word-Dokuments geblättert werden.

In der Gesamtansicht lassen sich außerdem einzelne Bereiche einfach einkreisen, um sie auszuwählen. Am unteren oder oberen Bildrand zeigen sich Symbole, mit denen sich einzelne Bearbeitungsschritte aktivieren lassen.

Zwar lief die Präsentation von Bill Gates noch nicht hundertprozentig "rund", doch der Weg und die Technik sind klar. Zukünftig soll diese Technik auch in die nächste Windows-Generation für PCs integriert werden.

Artikel von W. Janssen - Do, 15.05.2008
Rubrik: Technologie
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'MacBook air' - das dünnste Notebook der Welt


Gerade einmal 1,9 Zentimeter an der Rückseite und 0,4 Zentimeter an der Vorderseite misst das dünnste Notebook der Welt, das jetzt auf der Macworld 2008 von Apple-Chef Steve Jobs präsentiert wurde. Das kleine Gerät mit einer Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll steckt in einem Aluminiumgehäuse, wiegt ganze 1,36 Kilogramm und kostet in der Standardkonfiguration rund 1.800 US-Dollar.

"MacBook air" nennt sich das Mini-Gerät, dass "... an der dicksten Stelle sogar noch dünner ist als an der dünnsten Stelle der Konkurrenzprodukte ..." und sogar in einen 32 x 22 Zentimeter großen Briefumschlag passt. Das Gerät besitzt trotz der flachen Bauweise eine vollwertige Tastatur, ist mit einen 2 GB Hauptspeicher und einen 80 GB Festplattenspeicher ausgestattet, optional ist aber auch ein SSD-Speicher mit 64 GB erhältlich.

Das Besondere an dem neuen Notebook ist, dass das Gerät kein optisches Laufwerk besitzt. Backups könnten drahtlos auf der neuen TimeCapsule abgelegt werden; als Zusatzgerät bietet Apple das externe Laufwerk "SuperDrive". Mit einer speziellen Software kann auf beliebige PC- oder Mac-Laufwerke zugegriffen werden.

Das multi-touch-fähige Trackpad als Mouse-Ersatz, erlaubt eine Zwei-Finger-Bedienung, ähnlich wie beim iPhone. Ein Sensor misst das Umgebungslicht und schaltet bei Bedarf die Tastaturbeleuchtung ein. Unterstützt werden WLAN 802.11n und Bluetooth 2.1 EDR. Ein Ethernet-Anschluss fehlt, kann aber mittels USB-Adapter auch verkabelt werden. In einem seitlich angebrachten Schacht befinden sich USB-2.0-, DVI- und Audio-Anschlüsse. Verschlossen wird das Gerät mit einem Magnetverschluss.

Mit einem voll aufgeladenen Akku kann das Gerät etwa fünf Stunden betrieben werden, in Europa soll das Standard-Gerät etwa 1.250 Euro kosten und bereits in gut zwei Wochen zu haben sein.

Artikel von W. Janssen - Mi, 16.01.2008
Rubrik: Technologie
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Erster "Shanghai IT Day" am 28. November 2007


Start einer neuen IT-Initiative in Shanghai


Karlsruhe – Am Vormittag des 28. November laden acht europäische IT-Unternehmen mit Sitz in Shanghai zum ersten „Shanghai IT Day“ ein. Die Vorträge mit den Schwerpunkten Unternehmenssoftware (ERP), IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur sowie verschiedene Anwendungsfälle begleiten die dazugehörige Ausstellung im Hotel Sofitel, Shanghai. Das Ziel ist, den Teilnehmern in kurzer Zeit wertvolle Informationen zu aktuellen Themen der Informationstechnologie praxisnah zu vermitteln.

Die Deutsche Außenhandelskammer Shanghai unterstützt und begleitet die neugegründete Initiative. Zu den Veranstaltern gehören:
  • Avenit Software AG - webbasierte Lösungen
  • emeneo - Multimedia- und Technologieservice
  • hartung:consult - Beratung zum Schwerpunkt SAP
  • IBB I&C Technology - maßgeschneiderte Lösungen zu Aufbau, Ausbau und Wartung von IT-Systemen
  • R&M - Lösungen für die strukturierte Gebäudeverkabelung
  • Seeburger China - Software zur Gestaltung und Optimierung der Supply Chain
  • TÜV Nord - testet und zertifiziert IT-Lösungen
  • Wibu-Systems AG - Lösungen zum Schutz von Software, Dokumente, Medien sowie Authentifizierung

Wer mehr über die Initiative oder die Agenda erfahren und sich anmelden möchte, bekommt die Zusammenfassung aller relevanten Informationen über die Seite www.shanghai-it-day.com. Die Anmeldegebühr entspricht etwa 30 Euro.

Hado Brockmeyer, Director Sales von Wibu-Systems in Shanghai, erläutert: "Diese Initiative ist bisher einzigartig in Shanghai. Innerhalb kurzer Zeit können sich die Teilnehmer über verschiedene IT-Themen informieren. Selten findet man auf einer Veranstaltung gebündelte Kompetenz wie hier. Spezialfragen können mit den Referenten ausführlich diskutiert werden. "

Elke Spiegelhalter, wibu.de
Artikel von Gast - Mi, 07.11.2007
Rubrik: Technologie
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VoIP Seal - Schutz vor Spam und Spit


Unerwünschte Mails - sogenannter Spam - sind ein Übel des Internet, mit dem sich die meisten User zwar nicht abgefunden haben, es aber ertragen müssen. Beim Telefonieren über das Internet, bekannt unter der Abkürzung VoIP, gibt es zunehmend ein ähnlich lästiges Problem: unerwünschte Werbeanrufe, die von Computern generiert werden.

Die Firma NEC hat nun mit "VoIP SEAL" eine Technik entwickelt, die die potenzielle Überschwemmung mit Spam over Internet Telephony ("SPIT") wirksam verhindern soll. Das ist daher besondes interessant, da herkömmliche Methoden zur Spam-Minimierung wie die Verwendung von Black- beziehungsweise White-Listen oder die Filterung bei der Telefonie nicht so eingesetzt werden können wie bei Mails.

Die neue Technik zur Bekämpfung von VoIP-SPIT setzt auf einem völlig anderen Lösungsansatz auf: VoIP Seal nutzt eine erstmals 1950 von Alan Turing beschriebenen Methode. Darin wird ein verfahren beschrieben, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Antwort von einem Menschen stammt oder von einem Computer generiert wurde. Vermutet VoIP Seal bei einem ähnlichen Test bei einer Unterhaltung aufgrund der Kommunikationsmuster eine Machine als Gesprächspartner, so wird das Telefonat noch vor dem Klingeln blockiert.

Nach Herstellerangaben ist VoIP Seal modular aufgebaut und eignet sich für verschiedene Arten von Hardware-Equipment, zum Beispiel für Session Border Controller (SBX), SIP-Server und (Heim-)Terminals. NEC stellte in seinem Forschungslabor in Heidelberg bei Tests mit realen SPIT-Attacken, die von speziellen Botnetzen erzeugt wurden, eine Erfolgsquote von 99 Prozent fest.

Weitere Details zu VoIP Seal will NEC Mitte Februar auf dem 3GSM World Congress 2007 in Barcelona bekanntgeben.



Artikel von R. Hallenbach - Di, 30.01.2007
Rubrik: Technologie
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