[Pressemitteilung] In seiner aktuellen Ausgabe veröffentlicht das E-Commerce-Magazin einen Dienstleistervergleich der Anbieter für den abgesicherten Verkauf auf Rechnung. Die Osnabrücker BillSAFE GmbH ging als deutlicher Sieger aus dem Kandidatenfeld hervor.
Untersucht hat die Münchner Redaktion des Branchenblattes vier relevante Rechnungsdienstleister in Deutschland. Neben dem Testsieger BillSAFE nahm das Magazin den schwedischen Anbieter Klarna, die von den Samwer-Brüdern initiierte Firma Billpay und das Karlsruher Unternehmen Paymorrow unter die Lupe. Die meisten Punkte sicherte sich die BillSAFE GmbH insbesondere bei der kostenfreien Bereitstellung komfortabler Plug-ins für zahlreiche gängige Shopsysteme und den kundenfreundlichen flexiblen Zahlungszielen für Verbraucher. Zudem behauptete sich das Unternehmen mit Blick auf das Händler-Backend, das Preismodell und den barrierefreien Kundenworkflow. Keiner der untersuchten Mitbewerber erreichte hier mehr Punkte als BillSAFE.
Dr. Alexander Ey zeigte sich stellvertretend für die gesamte Geschäftsführung des Osnabrücker Dienstleisters sehr erfreut über das Resultat: "Unsere solide Geschäftspolitik, die jahrelange Erfahrung im Risikomanagement und unsere erwiesene Nähe zum E-Commerce schlagen sich deutlich in dem jetzt vorliegenden Testsieg nieder. Grundsätzlich freuen wir uns, als Vorreiter für den abgesicherten Kauf auf Rechnung nicht allein auf weiter Flur zu stehen. Allerdings ist es ein schönes Gefühl, wenn die eigenen Ansprüche an Qualität, Service und Seriosität einmal mehr von berufener Seite bestätigt werden." Schon im März dieses Jahres erhielt das Unternehmen eine Auszeichnung der Financial Times Deutschland.
Über die BillSAFE GmbH
Der E-Commerce-Rechnungsanbieter BillSAFE ist seit vergangenem Jahr am Markt präsent. Händler können die BillSAFE-Rechnung wie jede andere Zahlart in ihren Shop integrieren. Im Bestellprozess übernimmt BillSAFE über eine ausgefeilte Prüfkaskade die Risikoeinschätzung und entscheidet anhand des Ergebnisses, ob der Käufer zum Rechnungskauf zugelassen wird. Im weiteren Verlauf garantiert BillSAFE für jeden zugelassenen Kauf auf Rechnung den Eingang des Geldes zu einem festgelegten Zeitpunkt auf dem Konto des Händlers. Neben dem Ausfallrisiko übernimmt BillSAFE das komplette Debitorenmanagement und gewährt dem Shopbetreiber eine belastbare Liquiditätsplanung. Damit ermöglicht BillSAFE den Kauf auf Rechnung im Internet ohne negative Begleiterscheinungen wie etwa Zahlungsausfälle.
[Veranstaltungsankündigung]"Problemlösung mit Qualität und Methode". So lautet das Motto des 7. Deutschen TRIZ-Kongress am 16. und 17.06.2010. Am MobileLifeCampus der AutoUni Wolfsburg tragen Experten aus Industrie, Lehre und Forschung zur Anwendung der Methoden-Toolbox TRIZ für systematische Innovationen vor.
Erfahrene Praktiker von Siemens, Magna Steyr, Bosch Rexroth, Bombardier und Terex Cranes berichten über ihre Erfolge, die sie mittels der systematischen Innovationsmethodik TRIZ erzielten. Neue Anwendungsfelder der TRIZMethodik wie Organisationsentwicklung und Problemlösungskompetenz in Schulen werden vorgestellt.
Einführungs-Tutorials bieten Ihnen am Vormittag des 16. Juni 2010 einen Einstieg in das Thema. Der Kongress richtet sich an Tätige in den Bereichen Innovations- und Wissensmanagement, Entwicklung und Konstruktion, IP, Qualitätsmanagement, Personal, Marketing, Vertrieb und Forschung.
Veranstaltet wird der Kongress von der AutoUni Wolfsburg, dem Europäischen TRIZ-Centrum für Innovatives Problemlösen e.V. und dem TRIZ-Campus e.V. Als Kooperationspartner unterstützen die IHK Innovationsberater, der Symposion Verlag und der VDI Bezirksverein Braunschweig den Kongress.
[Kommentar]Immer öfter erscheint Werbung auf guten Plätzen in den "normalen" Google Suchergebnissen, mehr oder weniger gut getarnt als Produktinformation. Das ist noch nichts besonderes, denn alle Betreiber eines Online-Shop möchten mit ihren Produkten möglichst weit vorn in den organischen Suchergebnissen erscheinen. Neu ist jedoch, dass es sich dabei um Unterseiten von Subdomains großer Portale handelt, die so vom "Vertrauen" der Suchmaschine in das eigentliche Portal profitieren. Der Shop-Betreiber muss für diese ganzseitigen "Anzeigen" nicht nur eine Pauschalgebühr an den Vermittler zahlen, sondern auch noch Geld an das Portal, wenn ein User auf einen in dieser Seite platzierten Link klickt und so zum beworbenen Online-Shop weitergeleitet wird.
Somit kassiert also sowohl der Vermittler als auch das Portal Geld, dass eigentlich Google vom Shopbetreiber gern für seine AdWords Anzeigen haben wollte. Ich bin daher gespannt, wie lange es noch möglich ist, der Suchmaschine ganzseitige Anzeigen "huckepack" auf Subdomains renommierter Domains quasi unterzujubeln und so Klickprovisionen in die eigene Tasche umzuleiten.
Das beschriebene Phänomen fand ich auf Online-Ausgaben großer Zeitungen. Diese Branche hat noch immer ihre Probleme mit dem neuen medialen Mitspieler und so kam es in letzter Zeit auch immer wieder zu internet(ten) Scharmützeln, die die jeweils andere Seite gar nicht nett fand.
So verloren z.B. Ende Oktober 2007 etliche Online-Angebote von Printmedien wie der "Die Zeit", der "TAZ" oder der "Netzeitung" plötzlich Teile ihres grünen Ego-Balkens, besser bekannt als PageRank-Anzeige in der Google-Toolbar. Es dauerte nicht lange, bis der allzu offensichtliche Verkauf von Textlinks als Ursache für die vermeintliche Strafaktion ausgemacht war. Da Links zu anderen Seiten deren Ranking beeinflussen können, möchte Google natürlich dem Verkauf bzw. der Vermietung von Links entgegenwirken. In der Folge dieser Aktion wurde dann das Attribut "nofollow" eingeführt, mit dem Webmaster kommerzielle Links kennzeichnen und deren Einfluß auf das Ranking ausschalten konnten.
Nachdem der Linkverkauf als Geschäftsmodell zur Refinanzierung der chronisch defizitären Online-Ausgabe der Printmedien nicht mehr funktionierte war der Aufschrei groß und so dauerte es nicht lange, bis man den Schuldigen an der Misere gefunden hatte: nämlich Google. Dies steigerte sich weiter und gipfelte darin, dass der Verleger Hubert Burda Google 2009 vorwarf, die Verlage schleichend zu enteignen.
Nun haben offenbar einige Online Marketing Manager eine neue Einnahmequelle entdeckt und versuchen, Google mit den eigenen Waffen zu schlagen. Wie das funktioniert, lässt sich am besten an einem konkreten Beispiel zeigen. So erscheint z.B. im Moment bei der Google-Suche nach Fensterhebern hinter der allgegenwärtigen Wikipedia eine Unterseite der Subdomain kauftipps.fr-online.de, also der Online-Ausgabe der Frankfurter Rundschau, auf dem zweiten Platz, und somit noch vor der Google eigenen Anzeige der Shopping-Ergebnisse. Offenbar profitiert also die Subdomain vom guten Ranking der eigentlichen Domain. Die Frankfurter Rundschau hat die Seite auch korrekt als Anzeige gekennzeichnet und die ausgehenden Links zum Online-Shop des Kunden mit dem Attribut "nofollow" versehen. Rein formal werden also die Google Richtlinien für bezahlte Links eingehalten.
Offenbar ist dies für den Shopbetreiber, den Vermittler und auch die Frankfurter Rundschau ein gutes Geschäft, denn der beworbene Onlineshop ws-autoteile.com ist sonst in den Suchergebnissen viel weiter hinten zu finden. In die Röhre schaut dabei Google selbst, denn der Online-Shop braucht so keine AdWords Anzeigen mehr schalten.
Dass Google es sich nicht gefallen läßt, auf solche Weise Werbung untergejubelt zu bekommen, läßt sich beim Hamburger Abendblatt beobachten. Dort wurde die Promotion-Subdomain serpads.abendblatt.de in Anlehnung an die englischen Begriffe "serp" (Suchergebnisseite) und "ad" (Anzeige) getauft. Soviel Wahrheit war dann aber offenbar zuviel des Guten und somit sind die Anzeige-Seiten auf dieser Subdomain inzwischen im suchmaschinentechnischen Nirvana verschwunden.
[Veranstaltungsankündigung]Der Internet Marketing Spezialist Michael Kohlfürst von der Firma PromoMasters.at gibt am Mittwoch, den 9.Juni 2010 am EPU-Tag Pinzgau in Zell am See Infos und Tipps rund um das Thema Social Media.
Interaktive Angebote wie twitter, facebook, XING & Co werden als Social-Media-Dienste bezeichnet in erleben in letzter Zeit einen verstärkten Zulauf. Dies bleibt auch den Unternehmen nicht verborgen, deren Budgets für Social Media Marketing deutlich wachsen - dennoch sind sich noch viele unsicher im Umgang mit den neuen Werbe-Möglichkeiten.
Bei Umfragen zeigt sich zwar oft eine negative Meinung zu Social Media Diensten. Nach Ansicht von Kohlfürst hat aber ein Großteil dieser Personen noch keine persönlichen Erfahrungen mit diesem Medium. Daher seien negative Meinungen eher ein Hinweis auf Abwehr vor dem Unbekannten, so Kohlfürst.
In seinem Vortrag @twitter.facebook.XING & Co räumt Kohlfürst mit den Mythen rund um das Thema Social Media auf und vermittelt praxisnahes Know-how über die wichtigsten Dienste, Tools sowie Chancen und Gefahren.
Der Nutzen für Betriebe, in sozialen Netzwerken Fuß zu fassen, kann beträchtlich sein. Immer mehr Personen bewegen sich in Social Networks und Firmen müssen dort präsent sein, wo ihre Zielgruppe anzutreffen ist.
Social Media für EPU und KMU
"Social Media kann insbesondere für EPU (Einzelpersonenunternehmen) sowie KMU (kleine und mittlere Unternehmen) von großem Vorteil sein. Dies vor allem, da es eine kostengünstige Möglichkeit ist, Marketing und Networking miteinander zu verbinden", so Kohlfürst. Betriebe erhalten direktes Feedback auf eigene Aktivitäten, können neue Kundenschichten ansprechen und Reputations-Management betreiben. "Denn Unternehmen können das, was im Internet über sie gesprochen wird, beobachten, (re)agieren und damit ihre Reputation mitbestimmen".
Der Vortrag
@twitter.facebook.XING & Co - Social Media für kleine Unternehmen und schmales Budget
Veranstaltungsdaten
Vortragender: Michael Kohlfürst, Inhaber von KOHLFÜRST Internet Marketing
Mittwoch, den 9.Juni 2010, ab 13:30 Uhr
in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Pinzgau, Großer Saal
Schulstraße 14, 5700 Zell am See
Anmeldung bis 7.Juni 2010
Eintritt frei!
Weitere Infos finden Sie unter kohlfuerst.at/seminar/downloads/epu-tag/
[Hintergrundbericht] Der IT-Experte Gerhard Kron hat Bürger in seiner Umgebung zu Google StreetView befragt und auf das Widerspruchsrecht hingewiesen. In den Gesprächen stellte er fest, dass es ein erschreckend geringes Problembewusstsein für den Umgang mit dem Datenschutz dabei gibt.
Nach seinen Recherchen geht er davon aus, dass nur ein paar Prozent der Bürger abschätzen können, welche Gefahren für ihre Privatsphäre aus Google Street View für ihre persönlichen Daten erwachsen. "Bei einer durchgeführten Widerspruchs-Sammelaktion habe ich folgende Aussagen der Bürger auf meine Erläuterungen zu Google Street View und dem Widerspruchsrecht hin bekommen" schildert Gerhard Kron seine Erfahrungen:
"Jetzt lass mal gut sein. was soll da schon passieren" (ein Polizist)"
"das interessiert mich nicht"
"wenn du das machst, mache ich das auch"
"ja komm, ich unterschreibe dir das"
"ich habe keinen Computer, was soll ich da denn machen?"
Gerade solche Aussagen belegten das geringe Problembewusstsein, wobei die Gefahren für den Bürger letztendlich noch gar nicht voll abgeschätzt werden können. Fragt man nach möglichen Gefahren, so werden oft Diebe und die organisierte Kriminalität genannt, die mit Google Street View Ihre Ideen bereits von heimischen Computer aus vorbereiten könnten. Darüber hinaus gäbe es aber noch weitere Interessengruppen, die die Daten der Bürger in unerwünschter Weise nutzen könnten.
Ob denn die Verbraucherschutz-Ministerin Aigner und andere Politiker nicht schon genug machen wurde Kron gefragt. Seine Antwort war sehr direkt: die Politiker verhielten sich sehr vorsichtig - immerhin geht es mittelfristig um einen Streitwert von geschätzten 500 Millionen bis eine Millarde Euro Marktvolumen an Werbeeinnahmen. Mit "heisser Nadel" gestrickte Gesetze könnten leicht entsprechend hohe Schadensersatzforderungen nach sich ziehen.
Kron wurde dann gefragt, ob er eine Lösung für das Problem Google Street View sehe. Seine Antwort war ernüchternd: "wir haben heute im Mai 2010 gerade einmal eine 5 stellige Widerspruchsanzahl in Deutschland (jeder 150. Hausbesitzer) - Street View ist seit gut Mitte 2009 in den Schlagzeilen und bei gut 15 Millionen Wohngebäuden zeugt dies von einer gewaltigen Desinformation der Bürger - der Staat muss besser, nachhaltiger und intensiver aufklären". Zweitens müsse bei dieser nicht vertragsbasierenden personenbezogenen Datenverarbeitung zum Zwecke der Werbung der Schwenk vom "Widerspruchsrecht" zum "Einwilligungsrecht" vollzogen werden und drittens braucht gerade der ältere Hausbesitzer und der Nicht-Computer-Besitzer Hilfe vor Ort durch die Volksvertreter.
"Wissen Sie", meint Kron, "die Politiker sehen wir wir immer nur drei Tage vor der Wahl, wenn Sie sich mit Ihren Stehtischen und Fähnchen auf den örtlichen Marktplätzen aufbauen und die Unterstützung der Bürger für Ihre Partei einfordern - jetzt könnten diese Werber dem Bürger einmal eine richtige Hilfe bieten und Ihre Tische zu Info-Zwecken und Hilfestellung beim Widerspruch aufbauen."
Abschließend formuliert Kron noch eine Idee, wie man das Problem Google Street View wahrscheinlich aus der Welt schaffen könne: "Wieso hat noch niemand die Frage aufgeworfen wieso der Hausbesitzer - der die Grundlage zum Google-Umsatz liefert - nicht an den Google-Street-View-Werbe-Einnahmen beteiligt wird?" Der Verwaltungsaufwand für eine solche Beteiligung könne vielleicht dazu führen, dass das Projekt - zumindest in Deutschland - doch nicht umgesetzt werde.