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"Bauern-DSL" - Bund fördert schwache Regionen mit 50 Mio. €


Es ist hinlänglich bekannt, dass vorwiegend ländliche Regionen in Deutschland immer noch auf Breitband-Internet verzichten müssen, weil der Netzausbau in diesen Regionen für die deutschen Netzbetreiber einfach nicht wirtschaftlich ist. Zwar gibt es einige Alternativen wie beispielsweise Internet-via-Satellit oder auch die Funktechnologie WiMAX. Bei Internet-via-Satellit sind die Einrichtungskosten für den Endverbraucher jedoch relativ hoch und WiMAX steckt noch in den Kinderschuhen.

Experten warnen immer wieder vor einer drohenden Spaltung hinsichtlich der Nutzung von Schmalband- bzw. Breitband-Internet. In benachteiligten Regionen wandern die Firmen ab und die Bevölkerung selbst, allen voran die Schüler, haben keine Möglichkeit, sich parallel zu anderen Regionen, fürs Internet weiter zu entwickeln.

Rund 800 deutsche Landgemeinden haben immer noch keinen schnellen Internetanschluss. Nun will die Bundesregierung ein Förderprogramm auflegen, um die weißen Flecken auf der deutschen Breitband-Landschaft weiter zu schließen. Mit dem Förderprogramm "Bauern-DSL" sollen für den Breitband-Ausbau von benachteiligten Regionen in den kommenden drei Jahren insgesamt 50 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

Artikel von W. Janssen - Do, 17.04.2008
Rubrik: Telekommunikation
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T-Aktie - 'Mammut'-Prozess beginnt heute in Frankfurt


Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat sich ab heute mit einer Sammelklage von Aktienanlegern der Deutschen Telekom zu beschäftigen. Mehr als 16.000 Anleger sind der Meinung, dass die Deutsche Telekom während der Ausgabe der T-Aktien im Jahre 2000 nicht ausreichend über die tatsächlichen Vermögensverhältnisse des Unternehmens informiert hat, denn seit Ausgabe der Aktie ist der Aktienwert von ursprünglich 63,50 Euro auf nunmehr nur noch 11,18 Euro gefallen. Die Anleger fühlen sich deshalb betrogen. Insgesamt fordern mehr als 900 Rechtsanwälte eine Schadensersatzsumme von mehr als 80 Millionen Euro.

Die Verhandlung ist auf insgesamt 17 Tagen angesetzt, doch Beobachter sind der Meinung, dass sich dieser Prozess über Jahre hin ziehen wird. Obwohl theoretisch alle Anleger Anträge an das Gericht stellen können, die >>alle<< zu bearbeiten wären, geht es derzeit >>nur<< um 187 Punkten, die für alle Kläger verbindlich geprüft werden sollen.

Zunächst will sich die Kammer allerdings mit der Frage beschäftigen, ob die milliardenschwere Übernahme des US-Mobilfunkanbieters "VoiceStream" zum Zeitpunkt des dritten Börsengangs bereits bekannt war. Nach Übernahme des US-Konzerns mussten hieraus erhebliche Wertkorrekturen vorgenommen werden. Dann geht es um die Frage, inwieweit die Telekom den Wert ihrer Immobilien richtig angegeben hat, denn auch hier musste die Telekom nach Aktienausgabe erhebliche Wertkorrekturen vornehmen.

Die Juristen der Deutschen Telekom planen in diesem Prozess offensichtlich auch eine neue Verteidigungsstrategie. Während sie bis dahin argumentiert hatten, dass die ausgegebenen Informationsmaterialien im Jahre 2000 korrekt gewesen seien, argumentieren sie jetzt: der umstrittene Buchwert von Immobilien habe damals überhaupt keine Rolle gespielt. Vielmehr sei der Handel der Aktien im Jahre 2000 noch vom Hype der New Economy geprägt gewesen. (Die große Euphorie im Bereich 'New Economy' neigte sich im Jahre 2001 schlagartig dem Ende zu als bekannt wurde, dass das große Geschäft in dem neuen Geschäftszweig doch nicht so schnell zu machen ist. Sehr viele Firmen gingen damals in die Insolvenz.)

Artikel von W. Janssen - Mo, 07.04.2008
Rubrik: Telekommunikation
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'Google Gears' macht Webapplikationen fürs Handys offline-fähig


"Google Gears for mobile" wirbt der Suchmaschinen-Gigant 'Google'. Mit Google Gears lassen sich Webapplikationen nun auch für Handys "offline-fähig" nutzen, und zwar auch dann, wenn die Verbindung zum Internet einmal abreißt. "Google Gears for mobile" steht zunächst nur für den Internet Explorer Mobile auf Windows Mobile 5 und 6 zur Verfügung. Erste Applikationen können jetzt getestet werden, z.B. auf Zoho Mobile oder Buxfer Mobile.

Sobald man Google Gears in die entsprechende Webapplikation integriert hat, können die jeweiligen Daten offline genutzt werden. Bricht die Internet-Verbindung ab oder geht der Nutzer offline, so fragt das System bei der erstmaligen Nutzung, ob Google Gears for mobile installiert werden soll. Ist die Installation abgeschlossen, so kann man uneingeschränkt auf die jeweiligen Daten zugreifen.

Andere mobile Betriebssysteme werden derzeit zwar noch nicht unterstützt, sie sollen aber in Kürze folgen. Wie es heißt, soll dieser Dienst auch in die neue Handyplattform 'Android' integriert werden.

Artikel von W. Janssen - Di, 04.03.2008
Rubrik: Telekommunikation
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Frankfurt/aM. - NFC-Handy bringt örtliche Infos aufs Handy


Wissen Sie, was 'Near Field Communication' (NFC) ist? Die NFC-Technologie macht es möglich, dass Menschen, die im Besitz eines entsprechend ausgerüstetem Handy sind, sich drahtlose Informationen von NFC-Chips holen können, die an alle möglichen Geräten und Flächen angebracht sind. So kann man sich beispielsweise weitere Informationen von Plakaten anzeigen lassen, sofern diese mit einem entsprechenden Chip ausgestattet sind. Man kann sich auch die Speisekarte von einem Restaurant anzeigen lassen oder einen Fahrplan und sogar damit bezahlen. Man braucht lediglich das Handy (aus kurzer Distanz) in Richtung Chip halten und schon reagiert das Handy.

In Frankfurt/aM. lief bis jetzt ein Pilotprojekt mit dem Nokia-Handy 6131 NFC, speziell für das Rhein-Main-Verkehrsverbund 'RMV'. Das Pilotprojekt mit der Bezeichnung 'RMV2go' wurde nun erfolgreich abgeschlossen und ab dem 03.März 2008 werden nun auch normale Fahrgäste die Möglichkeit haben, auf dieses System zuzugreifen. Kunden, die ein entsprechendes Handy besitzen, können sich damit sowohl die Fahrpläne anschauen als auch Fahrscheine einlösen. Man hat sogar die Möglichkeit, sich die aktuellen Kinoprogramme anzeigen zu lassen oder aktuelle Nachrichten der Stadt Frankfurt aufzurufen.

Die Kommunikation funktioniert, indem der Nutzer sein NFC-fähiges Gerät an einen entsprechenden NFC-Chip hält (die zumeist in andere Geräte integriert sind). Hierdurch erhält er dann Zugriff auf die entsprechenden Inhalte und kann die Dienste (wie beispielsweise Ausdruck eines Fahrscheines) aktivieren.

Das Nokia 6131 NFC-Handy wird in Frankfurt von der SMS Michel Communications GmbH angeboten. Die ersten 800 Kunden erhalten ein Starterpaket mit einem T-Mobile-Vertrag inklusive einer kostenlosen Datennutzung von fünf MB pro Monat (allerdings nur für die ersten drei Monate. Wer sich dieses Handy ohne Vertrag kaufen möchte, zahlt einmalig 209,00 Euro.

Artikel von W. Janssen - Do, 28.02.2008
Rubrik: Telekommunikation
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Britische Medien - 'Dell' soll 'Google-Phone' entwickeln


Das britische Magazin 'MarketingWeek' meldet, dass der Hardware-Hersteller 'Dell' plant, ein Google-Phone auf den Markt bringen zu wollen. MarketingWeek nennt bei dieser Meldung allerdings keine konkreten Quellen. Die MarketingWeek-Quellen wollen nur verraten haben, dass beide Unternehmen auf dem im Februar in Barcelona stattfindenden 'GSM Mobile World Congress' nähere Einzelheiten bekannt geben wollen.

Die Presse spekuliert, dass diese Gerüchte schon deshalb verwunderlich sind, weil Dell gegenwärtig kein Mitglied der 'Open Handset Alliance' (OHA) ist, deren angeschlossene Unternehmen (wie beispielsweise Motorola oder Samsung) sich bei Googles Mobilfunk-Plattform 'Android' stark einbringen. Ein Joint Venture zwischen Dell und Google würde quasi Konkurrenz zur OHA bedeuten.

Auch Gartner-Analystin 'Roberta Cozza' zweifelt diese Informationan an. Sie meint, Hersteller wie HTC (und andere) hätten sich bereits zum Bau entsprechender Android-basierten Geräten bekannt und es sei höchstens vorstellbar, dass es auf dem GSM Mobile World Congress zu vorgezogenen Produkt-Ankündigungen kommen würde, oder man neue OHA-Partner vorstellen wird.

Artikel von W. Janssen - Do, 31.01.2008
Rubrik: Telekommunikation
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