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Kijiji-Kleinanzeigen - eBay startet sein Portal auch in den USA


Seit dem Jahre 2005 hat sich in verschiedenen europäischen und asiatischen Ländern, aber auch in Kanada, ein Portal für Kleinanzeigen etabliert, das zum eBay-Konzern gehört und sich 'Kijiji' nennt. Kijiji listet kostenlose Kleinanzeigen von Privatpersonen, die nach Kategorien und Regionen geordnet sind.

Nun heißt es, eBay will die Kijiji-Plattform auch den US-Amerikanern anbieten. In den USA hat sich seit dem Jahre 2004 die Plattform 'Craigslist' etabliert, die vergleichbar mit dem Kijiji-Portal ist. eBay ist an 'Craigslist' zu 25 Prozent beteiligt und hatte deshalb bisher die direkte Konkurrenz zueinander vermieden.

Auf Kijiji gibt es eine Rubrik "For sale", in der man Dinge kostenlos zum Verkauf anbieten kann und somit eine gewisse Konkurrenz zum eBay-Portal darstellt. Es gibt auch Anzeichen, dass das Kerngeschäft von eBay langsam sinkt, denn Analysten haben festgestellt, dass die Zahl der Angebote die auf dem eBay-Portal im 2. Quartal 2007 eingestellt wurden, um rund sechs Prozent niedriger liegen als noch im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

eBay verliert langsam den Charakter des 'Flohmarktes' und entwickelt sich mehr und mehr zum Marktplatz für gewerbliche Verkäufe und auch dieses Geschäftsmodell ist nicht unbedingt sicher. Zwischenzeitlich hat die Konkurrenz mit Portalen für Preisvergleiche aufgerüstet, die den potentiellen Kaufinteressenten direkt zum Anbieter weiterleiten.

Artikel von W. Janssen - Do, 05.07.2007
Rubrik: E-Commerce
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E-Commerce - Online-Geschäft rückläufig?


Nach einem Bericht der New York Times sollen die Online-Geschäfte im Internet, erstmals nach Jahren mit Steigerungsraten von bis zu 25 Prozent, rückläufig sein. Betroffen seien Produkte wie Bücher, Tickets, Computerzubehör oder Produkte aus dem Gesundheits- und Schönheitswesen.

In den USA laufen derzeit etwa fünf Prozent aller Einzelhandelsverkäufe übers Internet. Analysten rechnen damit, dass in diesem Jahr, alleine in den USA, insgesamt 116 Milliarden US-Dollar für Warenverkäufe aus dem Einzelhandelsbereich umgesetzt werden. Selbst wenn das Wachstum aus dem Bereich e-Commerce noch lange nicht beendet ist, so rechnen Analysten derzeit doch mit einer rückläufigen Tendenz.

Die New York Times schreibt: Nach einer Prognose von Forrester Research wird der Online-Buchmarkt im Jahre 2007 nur noch um 11 Prozent wachsen (2006 waren es noch fast 40 Prozent gewesen). Aber auch Umsätze anderer Artikel werden merklich sinken, so Forrester Research. Betroffen seien beispielsweise noch Bekleidung (von 61 Prozent im Jahre 2006 auf nur noch 21 Prozent im Jahre 2007) und in ähnlicher Tendenz Artikel aus dem Sportbereich, Videos, Musik und auch Ersatzteile von PKWs.

Zu ähnlichen Ergebnissen kommen auch die Analysten von Jupiter Research, die für 2007 nur noch einen Wachstum von gut neun Prozent voraussagen und dieser Trend wird auch von den großen Internet-Firmen bestätigt. eBay meldete beispielsweise nur noch eine Steigerung von einem Prozent, oder die Dell-Umsätze stagnieren seit einem Jahr.

Eine Erklärung für die Rückläufigkeit der Umsätze aus dem Bereich e-Commerce bietet 'Nancy F. Koehn', Professorin an der Harvard Business School: Sie meint, bei den meisten Online-Bestellern wäre der, beim Shopping so wichtiger, 'Spaßfaktor' verloren gegangen und viele User assoziierten Online-Bestellungen heute mit 'Arbeit'. Außerdem würden sich viele User an die stetig steigenden Versandkosten stören.

Artikel von W. Janssen - Mo, 18.06.2007
Rubrik: E-Commerce
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Intershop beginnt Jahresgeschäft 2007 mit Verlusten


Trotz neuem Vorstand konnte die Softwareschmiede aus dem thüringischem Jena, Intershop, seine Geschäftsergebnisse nicht wesentlich verbessern und fuhr auch im ersten Quartal des Jahres 2007 Verluste ein. Wie es aus der heutigen Unternehmensmeldung heißt, schlägt das erste Quartal 2007 mit einem Nettoverlust von 1,4 Millionen Euro zu Buche. Damit konnte das Quartalsergebnis im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verbessert werden. Der Gesamtumsatz im ersten Quartal belief sich auf 6,1 Millionen Euro, pro Aktie blieb ein Verlust (wie im Vorjahr) von 0,07 Euro.

Weiter heißt es in der Veröffentlichung: Der Verdienst mit Software-Lizenzen sank im ersten Quartal von vormals 1,8 Millionen Euro auf nunmehr nur noch 800.000 Euro. Das Service-Geschäft wuchs allerdings von 3,3 auf 5,3 Millionen Euro. Die Betriebskosten des Unternehmens stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal von 6,4 Millionen Euro auf 7,5 Millionen Euro. Die frei verfügbaren liquiden Mittel haben sich seit dem Vorquartal auf 1,8 Millionen Euro halbiert.

Der neue Vorstand-Chef Friedhelm Bischof ist dennoch optimistisch und zuversichtlich, das Geschäftsjahr 2007 mit einem positiven Ergebnis abschließen zu können. Die Strategie zu diesem Ziel will er auf der Hauptversammlung am 09. Mai 2007 erläutern. In diese Strategie wird wohl der an Land gezogene Großauftrag des Versandhauses Quelle mit einfließen, Bischof will und muss aber auch an der Kostenschraube drehen. Beobachter meinen, die Bereiche Vertrieb und Marketing werden drastische Kürzungen in Kauf nehmen müssen.

Artikel von W. Janssen - Do, 26.04.2007
Rubrik: E-Commerce
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Online-Shops - Jüngere User haben Sicherheitsbedenken


Online-Shops sind vom Grundsatz her eine feine Sache. Der Endverbraucher kann sich in Ruhe zu Hause an seinen Rechner setzen und sich mit wenigen Klicks über die Preise seines gewünschten Artikels informieren. Er investiert so gut wie keine Zeit, kann zielgerichtet und ungeniert die Preise erfragen und braucht nicht zu befürchten, dass geschulte Verkäufer ihm Ware aufdrücken, die er eventuell bei der Konkurrenz wesentlich billiger bekommen kann. Außerdem kann er zu jederzeit im Online-Laden stöbern, egal, ob gerade nun ein Werktag ist oder sonntags und sogar an jedem Feiertag. Hat er Lust, mitten in der Nacht zu shoppen, auch das ist kein Problem, Ladenzeiten gibt es im Internet nicht.

Und doch haben viele Endverbraucher immer noch Probleme, über das Internet einzukaufen. Die Reizwörter heißen zumeist: Datenschutz und Ungewissheit. Der Kunde weiß oftmals nicht, was eigentlich mit seinen persönlichen Daten passiert und trägt noch leichte Bedenken, ob denn dann seine bestellte und bezahlte Ware auch tatsächlich ordnungsgemäß angeliefert wird.

Eine neue Studie mit der Bezeichnung "E-Shopping Trends", die Kooperation von "vovomind", der "WirtschaftsWoche" und dem "Handelsblatt" durchgeführt worden ist, belegen nun: 37 Prozent der Nutzer, haben bei der Übermittlung ihrer persönlichen Daten während einer Online-Bestellung Sicherheitsbedenken. Überraschenderweise treffen derartige Bedenken aber nicht für alle Käuferschichten zu, sondern in erster Linie nur auf jüngere Endverbraucher.

In der Studie heißt es: Rund die Hälfte der Befragten User zwischen 21 und 30 Jahren hegen Sicherheitsbedenken beim Kauf im Internet und ziehen herkömmliche Geschäfte vor. 22 Prozent der Befragten kritisieren dabei vor allem die angebotenen Bezahlsysteme. Gerade die Frage nach sicheren Bezahlsystemen sei dann auch für 58 Prozent der Befragten der entscheidende Grund, über bestimmte Shops einzukaufen. Nur den Lieferbedingungen würde bei der Wahl eines bestimmten Shops eine noch höhere Bedeutung beigemessen werden. Weiter heißt es, gut 64 Prozent der Befragten hätten angegeben, sie hätten bereits eine angefangene Online-Bestellung deshalb abgebrochen, weil ihnen das angebotene Bezahlsystem nicht sicher genug erschienen wäre.

Laut novomind, selbst Anbieter von E-Business-Lösungen, scheiterten in der Vergangenheit sieben von zehn Shop-Projekten an schlechten IT-Systemen.

Artikel von W. Janssen - Di, 03.04.2007
Rubrik: E-Commerce
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Umfrage - Online-Shop-Besucher dulden keine Fehler


In einer aktuellen Umfrage bei gut 1.200 Nutzer von Online-Shops will der Anbieter für Web-Qualitätsmanagement, Gomez, herausgefunden haben, dass etwa 90 Prozent der potentiellen Online-Kunden Fehler auf Internet-Shops nicht verzeihen. Spätestens nach dem dritten fehlgeschlagenen Versuch, einen Artikel zu bestellen, wandern sie zur Konkurrenz.

Nicht aber nur bei den fehlgeschlagenen Bestellversuchen ist der Online-Besucher knallhart bei dem Gang zur Konkurrenz: Laut der Umfrage von Gomez hätten gut 75 Prozent der potentiellen Kunden angegeben, viel zu oft auf Webseiten zu landen, deren Ladezeiten viel zu lang seien. Deshalb sei sogar für 50 Prozent aller Befragten User klar, sofort zu einer Konkurrenzseite zu wechseln, wenn die Produktseiten nicht sofort aufrufbar seien. Hierbei würde dann der Preis sogar eine untergeordnete Rolle spielen.

Wörtlich meinte Kai Ahrendt, Geschäftsführer von Gomez in Deutschland: "Wenn einem Käufer bei einem Onlineshop keine positive Kauferfahrung vermittelt wird, ist die Konkurrenz nur einen Mausklick entfernt. Käufer im Netz sind gnadenlos und haben extrem hohe Ansprüche. Das geht sogar so weit, dass eine positive Online-Erfahrung nicht nur die Markentreue, sondern sogar etwaige Einsparmöglichkeiten schlägt."

Viele User behalten ihren Unmut über die fehlgeschlagenen Einkaufsversuche nicht für sich, sondern tragen auch noch zu einer Negativwerbung dieser Portalseiten bei. Die Studie besagt, dass fast die Hälfte aller Befragten, nämlich 47 Prozent mindestens fünf oder mehr Personen von den vermeintlich schlechten Einkaufsmöglichkeiten in diesen Shops erzählen. Die Analysten rechnen hoch, wenn von den gut 114 Millionen Online-Käufer auch nur 10 Prozent eine schlechte Online-Erfahrung machen, könnten gut 27 Millionen potentielle Kunden von diesen Erfahrungen hören.

64 Prozent der unzufriedenen Online-Interessenten meinen, dass diese Erfahrung sogar Auswirkungen auf ihr konventionelles Einkaufsverhalten im herkömmlichen Handel hat und sie ihre Kaufentscheidung zu mindestens noch einmal überdenken würden. Aber auch der umgekehrte Weg hat scheinbar einen maßgeblichen Einfluss auf das Kaufverhalten eines Kunden: 71 Prozent der befragten User meinten, schlechte Erfahrungen bei Kaufversuchen im herkömmlichen Einzelhandel würden sie veranlassen, den Kauf dieser Marke auch im Internet zu unterlassen oder zu mindestens zu überdenken.

Die veröffentlichte Umfrage wurde im November 2006 in den USA durchgeführt.

Artikel von W. Janssen - Mo, 05.02.2007
Rubrik: E-Commerce
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