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Bildung für Millionen oder eine Million für Bildung?


Bildung durch Medien und Bildung von Medien sind Themen des fünften Medienethik-Symposiums am 14. und 15. Dezember 2005 an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM). Zur Diskussion stehen die sozialen und ethischen Maßstäbe, an denen der erfolgreiche Einsatz und die gelungene Gestaltung von Medien im Bildungssektor gemessen werden kann. Zu den Referenten zählen unter anderem Günter Schröder, Chefautor der RTL-Show "Wer wird Millionär?" oder Thomas Zwiessler, Ressortleiter Wissen und Redaktionsleiter des Wissensmagazins "Galileo" bei Pro Sieben.

Der erste Tag des Symposiums steht unter dem Motto "Bildung - Lost in Translation?". Nach der Eröffnung um 10:00 Uhr referieren Experten aus Hochschulen und Schulen über das Verhältnis von Bildung und Medien aus Sicht der Bildungseinrichtungen. Götz Großklaus, emeritierter Professor für Mediengeschichte, Universität Karlsruhe, spricht über den Zusammenhang von Gedächtnis, Medien und Bildung. Karl Kemen, Lehrer am Wilhelm-von-Humboldt Gymnasium Ludwigshafen, legt seine Gedanken zu einer Theorie medialer Bildung dar und gibt Beispiele aus der schulischen Praxis. Weitere Referenten sind Dr. Werner Sesink, Professor für Angewandte Pädagogik, Technische Universität Darmstadt und Wulf Oppermann, Educational Consulting. Von Seiten der Medien ist Florian Rötzer, Chefredakteur telepolis, zu Gast. Er informiert über die die neuen Bildungsmöglichkeiten im Internet.

Die Rolle der Medien als Bildungsvermittler steht am zweiten Tag der Veranstaltung im Mittelpunkt. Über "Fernsehkinder" referiert ab 9:30 Uhr Dr. Matthias Rath, Professor für Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Weitere Referenten sind Dr. Patrick Hörl, Geschäftsführer der Discovery Communications Deutschland GmbH oder Günter Schröder, Chefautor der RTL-Show "Wer wird Millionär?". Thomas Zwiessler, Redaktionsleiter der Sendung Galileo bei Pro Sieben erklärt, warum Magazine eine Einstiegsdroge in die Welt der Wissenschaft sein können.

Zum Abschluss des Symposiums wird der Medienethik-Award (META) 2005 verliehen, eine Auszeichnung für wertorientierte, ethische Berichterstattung in den Medien.

Dr. Rafael Capurro, Professor im Studiengang Information Systems/Wirtschaftsinformatik, und Dr. Petra Grimm, Professorin im Studiengang Medienwirtschaft der HdM, organisieren bereits zum fünften Mal in Folge das Medienethik-Symposium. Unterstützt werden sie durch das Referat für Technik- und Wissenschaftsethik an den Fachhochschulen des Landes Baden-Württemberg (RTWE). Themen der vergangen Jahre waren beispielsweise Ethik in der Wirtschaft oder Krieg und Medien. Die Ergebnisse der Veranstaltungen erscheinen in der HdM-Schriftenreihe zur Medienethik im Stuttgarter Franz Steiner Verlag.

Interessenten, die am Medienethiksymposium teilnehmen wollen, können sich per E-Mail (meta-teilnahme@hdm-stuttgart.de) anmelden.
Artikel von R. Hallenbach - Sa, 26.11.2005
Rubrik: E-Learning
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Sprechen Sie Futuna?


Im Herbst 2005 ist es endlich soweit: Stolz präsentiert die für ihre grünen Wörterbücher bekannte Ernst Klett Sprachen GmbH mehr als 30 neue Programme der PONS Sprachlernsoftware auf CD-Rom. Es handelt sich um eine umfassende, den kompletten Lernzyklus abdeckende Produktreihe, die jeden Schritt des Fremdsprachenerwerbs unterstützt.

Das besondere dabei: die Karlsruher Software-Architekten der sitewaerts GmbH haben dazu in knapp zwei Jahren eine Lösung mit dem schönen Namen Futuna Learning entwickelt, die die Produktion von Lernsoftware und Online-Trainings revolutioniert.

"Im Projekt konnten wir unseren Futuna Business Server wirklich ausreizen und haben so eine Lösung geschaffen, die technologisch in einer eigenen Liga spielt.", schildert Frank Esch, Geschäftsführer der sitewaerts GmbH, begeistert den Fortschritt. So ist das Ergebnis ein intelligenter Technologie-Mix geworden, der alle Vorteile und Möglichkeiten moderner Java- und Web-Technologien in einer Lösung vereint.

Ohne Programmierkenntnisse und mit größter Flexibilität können die Klett-Redakteure nun hochwertige interaktive Lerninhalte produzieren und dabei nebst Spracherkennung auf ca. 300 Aufgabentypen zurückgreifen, so dass dem privaten oder beruflichen Nutzer optimale Lernbedingungen garantiert werden.

"Es ist schon ein tolles Gefühl, die mit unserer Lösung erstellten Produkte in allen deutschen Buchhandlungen zu sehen" so Frank Esch weiter. Nun möchten die Karlsruher Software-Architekten ihre Erfolgsgeschichte weiterschreiben und ihre innovative Lösung anderen Branchen schmackhaft machen. Keine Frage, bald spricht Futuna alle Sprachen.
Artikel von R. Hallenbach - So, 20.11.2005
Rubrik: E-Learning
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Lerncomputer - ideales Geschenk zu Weihnachten?


Die Uhren sind auf Winterzeit gestellt, es wird abends wieder früh dunkel und die Weihnachtsmänner blicken einen nicht nur aus den Regalen der Kaufhäuser, sondern auch schon leuchtend aus etlichen Fenstern an. Kein Wunder also, dass leidgeplagte Familienväter morgens schweissgebadet aufwachen: "Was schenke ich nur meinen Kleinen?"

Ein Renner im letztjährigen Weihnachtsgeschäft waren Lerncomputer, hübsch aussehende Maschinen - natürlich mit Bildschirm wie die grossen 'echten' - die dem angeblich so wissbegierigen Nachwuchs Dinge beibrigen sollen, die den Kleinen später in der Schulzeit gute Noten bringen und im Beruf das Vorankommen erleichtern. Wenn ein Fussball uncool ist, das gewünschte Schlagzeug jedoch den Testosteronspiegel der Eltern gefährlich steigen liesse sind Lerncomputer also erste Wahl?

"Viele Eltern und Erzieher sind viel zu sehr auf den Nutzen fixiert", sagt Rainer Korte von der Arbeitsstelle für Spielforschung und Freizeitberatung an der Fachhochschule Dortmund. Und er stellt weiter fest: "Kinder spüren solchen pädagogischen Impetus und verlieren leicht den Spaß." Also ist vielleicht doch ein 'echter' Computer und ausserdem viel Zeit für die Hausaufgaben des Sprösslings das bessere Geschenk.
Artikel von R. Hallenbach - Mo, 14.11.2005
Rubrik: E-Learning
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Landeskonferenz eLearning in Mecklenburg-Vorpommern


Am 24. und 25 Oktober 2005 findet in Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) die dritte Landeskonferenz zu eLearning statt. Veranstalter der dritten Landeskonferenz unter dem Motto "E-Learning made in M-V" sind die Landesinitiative Neue Kommunikationswege Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LiNK) und das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung in Rostock. Zu diesem Anlaß erscheint auch eine Publikation unter dem Titel "E-Learning in der beruflichen Weiterbildungspraxis", die von der Landesinitiative Neue Kommunikationswege Mecklenburg-Vorpommern e.V. herausgegeben wurde. In der Broschüre finden interessierte Leser Beiträge um Wissensvermittlung und Erfahrungen beim Einsatz von eLearning in der beruflichen Weiterbildung.

Die von LiNK initiierte Aktion gehört zum Aktionsprogramm "Nutzung der Potentiale von eLearning für lebensbegleitendes Lernen" des Ministeriums für Arbeit, Bau und Landesentwicklung. LiNK gehört einem landesweiten Netzwerk von 45 Unternehmen, Verbänden und Einrichtungen innerhalb Mecklenburg-Vorpommern an, die modernes Lernen mit Hilfe von Internet-gestützten Programmen anbieten. In diesem Jahr hat LiNK bereits vier Workshops mit insgesamt 120 Teilnehmern zu Themen wie "mobiles Lernen" organisiert. Außerdem wurden in diesem Jahr bereits acht Bildungseinrichtungen in der Anwendung von eLearning-Programmen beraten.

Unter der Domain: elearning.weiterbildung-mv.de finden Interessenten ein Internet-Portal mit derzeit insgesamt 128 eLearning-Angeboten. Dort können User sich einen Test-Account anlegen, um sich eLearning in Test- und Demonstrationskursen anzusehen. Auf dieser Seite heißt es sehr einladend:

"Das Lernen mit Hilfe telekommunikativer und multimedialer Technologien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung bietet interessante Möglichkeiten, die herkömmlichen Weiterbildungsmaßnahmen zu ergänzen und effizienter zu gestalten. Immer mehr Kunden von Weiterbildung erkennen die Vorteile dieser Ausbildungsform, immer mehr Bildungsanbieter stellen sich auf die veränderte Nachfrage ein und bieten eLearning-Kurse bzw. kompetente Unterstützung bei der Umsetzung von E-Learning-Projekten an.

Hier erfahren Sie, was eLearning ist, welche Voraussetzungen dafür nötig sind, welche Vorteile und Probleme damit verbunden sind und es gibt ein umfangreiches Glossar zu den vielen verwendeten Anglismen im eLearning."


Artikel von W. Janssen - Mo, 17.10.2005
Rubrik: E-Learning
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eLearning-Forum an der FHTW Berlin


Das Online-Portal "idw" (Informationsdienst Wissenschaft) informiert, dass im Rahmen des eLearnings (das computer- und netzgestützte Lernen) am 20. Oktober 2005 eine Veranstaltung an der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft durchgeführt wird. Hierbei ermöglichen mehrere Fachvorträge und eine Ausstellung mit zahlreichen Exponaten einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und ausgewählte Anwendungsbeispiele innerhalb des FHTW. Das Spektrum reicht von neu entwickelter Audio- und Videotechnik über mobile Stadt- und Informationssysteme bis hin zu einem mehrsprachigen Fachwörterbuch für Restauratoren in digitaler Form. Das eLearning-Forum an der FHTW Berlin ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

Während der Veranstaltung macht ein sogenannter "mobile classroom" Station auf dem Campus der Hochschule. In dem für Schulungs- und Präsentationszwecke umgebauten ehemaligen amerikanischen Schulbus präsentiert das FHTW-Kompetenzzentrum "Teaching and Learning Technology Centre" (TLTC) Angebote rund um eLearning.

Das eLearningForum stellt den offiziellen Auftakt für das neueste eLearning-Vorhaben der FHTW dar: PALOMITA. Hinter dem Projektnamen PALOMITA (Prozessintegration für Lehre, Organisation und Marketing - It-basiert) verbirgt sich der Aufbau einer die ganze Hochschule einbeziehenden eLearning-Kultur. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 800.000 Euro unterstützt.

Wie es weiter heißt, hat eLearning sich in den letzten Jahren als ein Schwerpunkt der angewandten Forschung an der FHTW etabliert. Dafür wurden auch Mittel der Europäischen Union und des Bundes genutzt. Die Hochschule verfügt über Multimediahörsäle, eine mobile Lerninfrastruktur mit Notebooks und verteilten Servern, eine ausgefeilte Videotechnik und virtuelle Labore. Mehr als 4000 Studierende und 200 Dozenten greifen über die Lernplattform eCampus auf rund 2500 Lernmaterialien zu. Eine Autorenumgebung hilft, eLearning-Materialien zu erstellen und zu präsentieren.

Termin:
Donnerstag, 20. Oktober 2005, 9.00 bis 17.00 Uhr
FHTW Berlin, Treskowallee 8, 10318 Berlin, Hauptgebäude, Hörsaal 238

Weitere Informationen:
elearningforum.fhtw-berlin.de

Artikel von W. Janssen - Di, 11.10.2005
Rubrik: E-Learning
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