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CeBIT - neue Strategie soll Erfolg bringen


Die weltgrößte Computermesse CeBIT hatte in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität verloren. Eine neue Strategie soll ab 2008 den gewohnten Erfolg zurückbringen.

Die Ausstellerzahlen auf der CeBIT waren in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Während es im Rekordjahr 2001 noch 8100 Aussteller waren, kamen 2006 knapp 6200 und für 2007 werden etwas weniger als 6000 Aussteller erwartet. Auf der dieses Jahr vom 15. bis 21. März 2007 stattfindenden CeBIT 2007 präsentieren die Aussteller auf 280000 Quadratmeter (minus 10 Prozent) den erwarteten 370000 Besucher (minus 15 Prozent) ihre Exponate.

Die immer stärker gewordene Konkurrenz der Internationalen Funk Ausstellung (IFA) in Berlin führte dazu, dass bereits einige große Hersteller überhaupt nicht mehr auf der CeBIT vertreten sind. Ernst Raue, Vorstandsmitglied der Deutsche Messe AG, kündigte nun ein neues Konzept an. Künftig werde an stärker auf Fachbesucher und weniger auf Plastiktütenträger setzen. Eine Verkürzung ab 2008 auf sechs Tage statt bisher sieben Tagen solle Kostenersparnisse für die Aussteller bringen.

"Wir wollen stärker die Trends herauskitzeln", kündigte Raue an. "Fläche und Aussteller werden nicht mehr die Parameter der Zukunft sein". Es gehe nicht mehr um möglichst viele vermietete Quadratmeter, sondern um Ideen und Lösungen.

Die "neue" Messe soll in die Bereiche "Business" (Fachbesucher), "Public sector" (Fachbesucher aus öffentlichen Verwaltungen) und "Residential" (Angebote für Handel und Handwerk) aufgeteilt werden.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 25.01.2007
Rubrik: E-Commerce
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Geld empfangen mit paypal nicht mehr kostenlos


In letzter Zeit wurde das Bezahlen von Auktionen und anderen Rechnungen einfch per eMail via Paypal immer beliebter. Ob das so bleibt ist fraglich, denn die eBay-Tochter hat jetzt die Tarifstruktur überarbeitet und führt nun auch für Privatkunden Gebühren für den Empfang von Geld ein.

Nach dem Ende der bisherigen "Einführungsphase" sind ab dem 15. Februar 2007 auch innerhalb Deutschlands pro Transaktion Gebühren vom Zahlungsempfänger zu zahlen. Diese betragen pro Transaktion 35 Cent zuzüglich 1,9 Prozent des überwiesenen Betrages. Die Gebühren für den Empfang von Auslandszahlungen richten sich nach der Herkunft der Zahlung. Sie betragen 35 Cent plus 3,4 (Euro-Länder) oder 3,9 Prozent des Transaktionsvolumens. Geld senden ist nach wie vor gebührenfrei.

Paypal ändert auch den grundsätzlichen Zuschnitt der leistungen für einige Konten. Gab es bisher Basis-, Premium- und Businesskonten so gibt es zukünftig nur noch die Unterscheidung zwischnen Privat- und Geschäftskonto. Basiskonten werden zum 15. Februar automatisch in Privatkonten umgewandelt. Alle von Paypal angebotenen Zahlungsmethoden können mit beiden Kontenarten genutzt werden: Lastschrift, Giropay, Kreditkarte und PayPal-Guthaben.
Artikel von R. Hallenbach - So, 21.01.2007
Rubrik: E-Commerce
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eBay - niedriger Auktions-Preis gilt auch bei teuren Artikeln


Wird ein Artikel im Wert von 60.000 Euro bei eBay.de zu einem Preis von nur 51 Euro versteigert, so ist diese Auktion gültig und der geschlossene Kaufvertrag rechtsgültig. Dass das Gebot des Meistbietenden weit unter dem realen Wert liegt führt nicht zur Sittenwidrigkit des Vertrages. Dies ist sinngemäß der Tenor eines aktuellen Urteils (Az. 19 U 109/06 ), das das Oberlandesgericht Köln am 8. Dezember 2006 gefällt hat.

Hintergrund des Rechtsstreites war eine Auktion, bei der ein Anbieter einen sogenannten Rübenroder zu einem Startpreis von 1 Euro angeboten hatte. Außerdem wurde eine "Sofort Kaufen"-Option zu einem Preis von 60.000 Euro geschaltet. Das Höchstgebot der Auktion war - wahrscheinlich sehr zur Überraschung des Anbieters - nur 51 Euro. eBay bestätigte dem Meistbietenden den Vertragsschluss.

Der Anbieter wollte nicht zu diesem geringen Preis liefern und schrieb daher dem Ersteigerer, er habe die Maschine leider schon verkauft. Es sei ihm nicht möglich gewesen, das Angebot bei eBay bis zum Ende der Auktion zu löschen bzw. zu stornieren. Damit war der Ersteigerer nicht einverstanden und verlangte Schadensersatz in Höhe von 59.949 Euro nebst Zinsen wegen Nichterfüllung des Kaufvertrags. Sowohl das Landgericht Köln in erster Inztanz als als auch das Oberlandesgericht Köln gaben ihm Recht.
Artikel von R. Hallenbach - Di, 09.01.2007
Rubrik: E-Commerce
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Staatsanwaltschaft empfiehlt - Treuhand-Konto bei Auktionen nutzen


Weihnachtszeit ist Betrüger-Zeit - zumindest was Internet-Auktionen angeht. Einem Bericht des Online-Magazins Heise.de zufolge erwarten die Staatsanwaltschaften in den kommenden Wochen eine steigende Zahl von Betrugs-Anzeigen. Es zeige sich immer wieder, dass bei steigenden Internet-Umsätzen auch die Zahl der Betrugsfälle steige.

Bevorzugte Opfer von Kriminellen seien Kunden von Online-Auktionen, die aufgrund der Anonymität des Internet besonders leicht zu täuschen seien. Gerade bei vermeintlichen Schnäppchen ist besondere Vorsicht geboten, damit man nach der Vorkasse-Zahlung des Kaufpreises keine böse Überraschung erlebt. Die Staatsanwaltschaft empfiehlt, bei Online-Auktionen einen Treuhand-Service zu nutzen, sofern dieser angeboten wird.

Eine weitere beliebte Masche von Betrügern besteht darin, Käufer dazu aufzufordern, Bargeld zum Beispiel via Western Union in das Ausland zu transferieren. Ist das Geld erst einmal gezahlt hört man von seinem Vertragspartner oft nichts mehr. Eine Strafverfolgung ist in solchen Fällen oft schwierig, da die Abholer oft mit gefälschten Daten operierten.

Artikel von R. Hallenbach - Fr, 22.12.2006
Rubrik: E-Commerce
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Analyse - Apple verkauft je iPod durchschnittlich 20 iTunes-Songs


In einer Analyse von gut 2.700 Kredit- und Debitkartentransaktionen, die über einen Zeitraum von gut zwei Jahren durchgeführt wurden, wollen die Marktforscher von Forrester Research herausgefunden haben, dass der Computer-Hersteller Apple durchschnittlich mit jedem verkauften iPod gut 20 iTunes Songs verkauft hat. Für Forrester-Marktforscher Josh Bernoff, der sich für die Studie verantwortlich zeichnete, zeigen diese Zahlen, dass der iPod nicht generell ein Gerät sei, das der Musikindustrie laufend neue Umsätze beschert. "Die Leute kaufen eine bestimmte Menge Musik und dann hören sie damit auf", wird Bernoff auf der Website Globeandmail.com zitiert.

Laut Forrester Research haben die Analysten errechnet, dass in den vergangenen 12 Monaten etwa 3,2 Prozent aller US-Haushalte mit einem Internetanschluss bei iTunes eingekauft haben. Durchschnittlich hätten sie dabei 35 US-Dollar ausgegeben. Immerhin mehr als die Hälfte hätten dabei lediglich 17 Dollar investiert.

Bernoff hat allerdings auch festgestellt, dass der iTuines Store im Zeitraum von April 2004 bis Januar 2006 um gut 700 Prozent gewachsen ist. Seither habe allerdings die Anzahl der Transaktionen um gut 58 Prozent abgenommen, bzw. der monatliche Umsatz um 65 Prozent.

Apple selbst soll von dem Umsatzschwund nicht betroffen sein. In einer jüngeren Analyse hatten die Spezialisten von Nielsen SoundScan errechnet, dass im ersten Quartal dieses Jahres in den USA noch 144 Millionen Titel per Download gekauft wurden, im zweiten und dritten Quartal immerhin noch 137 Millionen.

Artikel von W. Janssen - Di, 12.12.2006
Rubrik: E-Commerce
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