Das eLearning Journal zeichnete die Video-Trainings von Galileo Press, als eine innovative Form der Software-Schulung, mit dem September Award 2005 aus. Das Urteil der Jury auf ihrer Website lautete: "Video-Trainings von Galileo Design bieten einen durchdachten Mix unterschiedlicher Medien und Lernweisen: Anschauen, Zuhören, Mitmachen, Nachlesen. Denn jeder lernt anders. Aber am besten lernen wir in einer Kombination von Lernarten - und natürlich wenn es Freude macht! Das eLearning Journal verleiht für diesen gut durchdachten Mix den eLearning Award für September 2005 an GalileoDesign."
Weiter heißt es: "Entspannt beim Zuschauen lernen, wer will das nicht. Wer es gleich ausprobieren will nutzt das neue Feature, den Live-Modus, mit dem Sie die Übungen parallel zum Video in der jeweiligen Software nachbauen. Alles unter der Anleitung des Trainers. Will man es noch genauer wissen, so bieten die Video-Trainings zu jedem Kapitel ausdruckbare Zusammenfassungen, in denen Sie wie in einem Tutorial das Wichtigste nachlesen können. Man ist in der Lage seinen ganz persönlichen Trainingskurs zu gestalten; durch eine sehr komfortable Navigation, durch Lesezeichen mit Notizfunktion und eine effektive Suche."
Getestet wurden die aktuellen Video-Trainings zu Photoshop CS2, Photoshop Elements 3 und Mac OS X Tiger. Weitere Lernkurse stehen zur Auslieferung bereit: InDesign CS2, GoLive CS2, Illustrator CS2 und zur digitalen Fotografie mit der Canon EOS 350D.
Die Video-Trainings aus dem Verlag Galileo Press sind die ersten Lernkurse ihrer Art, mit denen man eine komplette Software-Schulung zu Hause am eigenen Rechner absolvieren kann. Schritt für Schritt präsentiert der Trainer die einzelnen Lektionen der jeweiligen Software. Aber nicht nur zuzusehen, sondern die Übungen gleichzeitig unter Anleitung des Trainers mitzumachen -- das ermöglicht das beiliegende Beispielmaterial und das neue Feature: der "Live-Modus". Durch eine sehr komfortable Navigation, die Lesezeichen- und Notizfunktion sowie einer treffsicheren Suche kann man jederzeit zur gewünschten Übungseinheit gelangen. Abschließend stehen Wissenstests bereit, in denen man das Gelernte selbst
überprüfen kann. Ausdruckbare Zusammenfassungen bieten die Möglichkeit, die Kursinhalte noch einmal nachzulesen.
"Bei der Konzeption der Video-Trainings dienten uns die Bedingungen einer gelungenen Präsenzschulung als Vorbild", erläutert Verlagsleiter Tomas Wehren das Erfolgsrezept und bewertet den eLearning Award als Bestätigung des neuartigen Lernkonzeptes: "Dass die Video-Trainings den harten Test der eLearning-Jury bestanden haben, freut uns sehr und zeigt, dass wir mit unserem Ansatz, den Benutzer aktiv in die Kurse einzubeziehen, genau richtig liegen."
Unter dem Motto "Bestandsaufnahme, Entwicklungen und Perspektiven für eLearning an hessischen Hochschulen" veranstaltet das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst am 10.10.2005 ein Symposium, das die E-Learning-Aktivitäten an hessischen Hochschulen analysiert. Ausrichter ist dabei die Koordinationsstelle Multimedia (KOMM) der JLU Gießen.
Die Veranstaltung soll durchführbare Perspektiven für zentrale Unterstützungsstrukturen und nachhaltige Konzepte zur Verstetigung der bisher vom Lande Hessen geförderten Projekte aufzeigen. Hierdurch möchten die Initiatoren Weichen für weitere Entwicklungschancen und -möglichkeiten in Zeiten knapper öffentlicher Haushaltskassen für eLearning stellen.
In Workshops werden Beispiele und Konzepte zum Aufbau zentraler hessen- und standortbezogener Unterstützungsstrukturen vorgestellt und diskutiert. Darüber hinaus soll durch zukünftige intensivierte enge Zusammenarbeit der Projekte über Hochschulgrenzen hinaus eine Verstetigung der bisherigen geförderten Projektarbeit erreicht werden. Möglichkeiten hierzu werden in verschiedenen Fachforen erarbeitet.
Die Veranstaltung will damit an das 1. Symposium in Frankfurt/M im Jahre 2004 anknüpfen. Außerdem werden die in den Jahren 2004 und 2005 geförderten eLearning-Projekte in einer Bestandsaufnahme eine Zwischenbilanz präsentieren.
Mitveranstalter
Hessisches Telemedia Technologie Kompetenz-Center
e-Learning Center der TU Darmstadt
Multimedia Kompetenzzentrum Marburg
Kompetenzzentrum Neue Medien in der Lehre Universität Frankfurt
Koordinationsstelle Multimedia Universität Kassel
Vertreter/Kompetenzzentren der hessische Fach- und Kunsthochschulen
Nachdem die TU Berlin eine umfangreiche Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten hat (1,7 Millionen Euro), startet sie jetzt mit einer breit angelegten Strategie zur flächendeckenden Verankerung von eLearning ins Wintersemester 2005/06. Das geförderte Großprojekt "FU eLearning" (Fuel) beginnt mit folgenden zwei Schwerpunkten:
1.) Zentrale Dienste und Service-Leistungen für Lehrende wie Studierende ausbauen,
2.) Dezentrale Kompetenzen und Strukturen für eLearning in den Fachbereichen schaffen.
Erste Schritte im Wintersemester werden universitätsweite FUeL-Treffen, der Aufbau eines Netzes von eLearning-Koordinatoren, Schulungen für eTutoren und ein Ausbau der Service-Leistungen im Bereich Beratung, Erstellung von eLearning-Inhalten und Umsetzung von Blended Learning-Konzepten sein. Parallel dazu beginnen umfangreiche technische Infrastruktur-Maßnahmen zur Anbindung der Lernplattform an andere hochschulweite operative IT-Systeme.
Konkret sollen bis zum Jahre 2008 ein Viertel aller Lehrveranstaltungen pro Semester (etwa 1000) die zentrale Lernplattform zur Bereicherung und Ergänzung der Präsenzlehre einsetzen. Dabei gilt lautet das Hauptziel: "Nachhaltige Etablierung von Blended Learning in der FUeL. Die Lernplattform steht seit zwei Semestern zentral zur Verfügung. In dieser Zeit nutzten bereits 12.000 Studierende in 400 Kursen das System.
Bereits seit Jahren investiert die FU-Berlin in die Entwicklung und Umsetzung multimedialer Lehr- und Lernmethoden und das mit beachtlichen Ergebnissen: Bis jetzt hatte die FU-Berlin mehr als 120 eLearning-Projekte initiiert und kann somit auf vielfältige und umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache hat das BMBF die Förderung für FUeL bewilligt.
In Rostock wurde am Donnerstag der Mediendidaktischer Hochschulpreis MEDIDA-PRIX 2005 vergeben. Das Preisgeld von 100.000 Euro geht zur Hälfte an die Uni Tübingen und zu je einem Viertel an zwei weitere Universitäten, nämlich Stuttgart und Salzburg.
Das Projekt "PROMETHEUS" des Universitätsklinikums Tübingen ist eine virtuelle fallbasierte Lernumgebung für die Medizinerausbildung. Durch seine vorbildliche Umsetzung ermöglicht es ein Eintauchen in die virtuelle Welt des klinischen Denkens.
Bei dem Strategie-Projekt "Campus-online education" - ein eLearning-Konzept der Universität Stuttgart, geht es um die umfassende Implementierung digitaler Medien in den Alltagsbetrieb der Lehre und bei der Initiative "Flexibles Lernen" der Universität Salzburg, um ein umfassendes strategisch verankertes Gesamtkonzept für die breite Implementierung von eLearning in der Hochschullehre.
In diesem Jahr erfolgte die Ausschreibung des MEDIDA-PRIX erstmals in den zwei Kategorien "Digitale Medien in der Hochschullehre" und "Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien". 121 Projekte aus Deutschland (82), Österreich (26) und der Schweiz (13) bewarben sich um den von der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) vergebenen Preis.
Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) schreibt seit dem Jahr 2000 jährlich einen trinationalen Wettbewerb aus, um didaktisch motivierte Aktivitäten zu unterstützen, die einen besonderen Beitrag zur Qualitätssicherung und zur nachhaltigen Verankerung Digitaler Medien in der Hochschullehre leisten. Sein Ziel ist es, medienbasierte Angebote sowohl in der Lehre zu verankern, als auch organisationale Veränderungen zu fördern, die in (alle) Lehr-, Lern- und Verwaltungsprozesse der Hochschulen hineinwirken.
Der mit 100.000 Euro höchstdotierte Medienpreis in Europa wird vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) und dem schweizerischen Staatssekretariat für Bildung und Forschung (SBF) finanziell ausgestattet. Das großzügige Preisgeld soll zweckgebunden für die weitere Projektentwicklung verwendet werden.
Der MEDIDA-PRIX hat sich zwischenzeitlich als ein anerkannter Medienpreis zu einer festen Größe etabliert. Das belegt die kontinuierlich gestiegene Zahl der Einreichungen. Seine Akzeptanz leitet sich dabei nicht nur aus dem Anreiz des Preisgeldes ab, sondern auch aus dem Interesse an einer qualitativ hochwertigen Evaluierung unter den Kriterien einer nachhaltigen Projektentwicklung.
Die Bildungsstätten des Handwerks, der Industrie und des Handels veranstalten am morgigen Samstag nach 2003 und 2004 wieder ein "E-Learning-Day". Die Veranstaltungen sind kostenlos und bieten einen Informationstag rund um das Thema "Qualifizierungen mit E-Learning". Interessierte Teilnehmer erfahren dort unter anderem,
- wie funktioniert das Lernen am Computer?,
- was kostet eLearning?,
- welche Kurse kann man absolvieren? und
- welche Vorteile hat eLearning?
Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr können Interessierte auch praktisch ausprobieren, wie Qualifizierung mit E-Learning funktioniert. Anhand von Beispielen wird vorgestellt, welche Technik dahinter steckt, wie hoch der Zeitaufwand für die Lernenden ist und wie "online" gelernt wird. Expertinnen und Experten der Bildungsstätten werden die Besonderheiten und Vorteile der Qualifizierungen mit E-Learning erklären. Unterstütz werden die Beratungen durch praktische Anwendungen, direkt am Bildschirm.
Für den diesjährigen Informationstag hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, die Schirmherrschaft übernommen. Zum ersten Mal kooperieren die Bildungszentren der Wirtschaftsbereiche Industrie, Handel, Handwerk und berufliche Rehabilitation, so dass sich am 17. September alle Interessierten in über 60 Bildungsstätten bundesweit beraten lassen können.
Beim ersten E-Learning-Day 2003 besuchten über 1.000 Interessierte die 37 beteiligten Bildungsstätten. Im Zentrum des E-Learning-Days 2005 steht die Meisterqualifizierung .
Qualifizierung mit E-Learning bedeutet: online Lernen von zu Hause oder dem Arbeitsplatz, online Unterstützung durch Teletutoren und Telecoaches, freie Zeiteinteilung und interessante Aufbereitung der Lerninhalte durch Grafiken und Videos.