Nach Angaben des Software-Riesen "Microsoft" gibt es unter der Website-Adresse microsoft.com/germany/ie7 ab sofort auch die deutsche Version von Internet Explorer 7 zum Download. Die englischsprachige Version ging bereits vor knapp zwei Wochen online. (Bis zur Veröffentlichung dieses Beitrages war unter der genannten Adresse allerdings immer noch die englischsprachige Version des IE 7 verlinkt).
Am 9. November ist wieder der Tag der Erfinder. Gibt es heute noch Erfinder, und wer sind sie?
„Ja es gibt sie noch, und mit dem Tag der Erfinder (http://www.Tag-der-Erfinder.de )werden sie wieder etwas in den Vordergrund gerückt“, erklärt der Initiator dieses Tages Gerhard Muthenthaler.
Es gibt sie angeblich überall. Nicht nur Tüftler die Ihre Erfindungen zum Patent oder Gebrauchsmuster anmelden gehören für Muthenthaler dazu, auch Designer, Softwareentwickler oder Kunstschaffende.
Der Tag, findet heuer bereits zum zweiten mal statt und das Ziel ist immer noch das gleiche: “Erfinder sein wieder interessant machen, oder besser gesagt Interesse bei Unbeteiligten zu wecken, den interessant ist es ohnedies“, sagt Muthenthaler, der in 10 Jahren als Erfinderberater und Patentverwerter (www.erfinder.at ) mit Hunderten Erfindern sprechen konnte.
"Im angloamerikanischen Raum hat das Wort 'Erfinder' eine durchgehend positive Bedeutung. Der amerikanische 'Inventor' ist ein visionärer Mensch der den Mut hat etwas zu verändern. Und genau dort werden wir auch wieder hinkommen." Ist der Initiator überzeugt.
Auf www.Tag-der-Erfinder.dehaben die Initiatoren Biografien großer Erfinder, darunter auch die der Hollywooddiva Hedy Lamarr zusammengetragen. Ihr Geburtstag am 9. November ist der Anlass, für den Tag der Erfinder da sie neben Hollywoodschauspielerin auch Erfinderin war und eine für den heutigen Mobilfunk grundlegende Technik erstmals angedacht und zum Patent angemeldet hat.
Für regionale Medien (aus Deutschland, der Schweiz und Österreich) bietet Muthenthaler an Erfinder aus der Region mit den jeweiligen Journalisten zu verbinden, dass der Tag mit greifbaren Geschichten zum Leben erweckt wird.
Für die News verantwortlich zeichnet Gerhard Muthenthaler, 10119 Berlin
Aus einem Interview des Sun-Managers Richard Green mit der Computerworld geht hervor, dass Sun Microsystems plant, noch in diesem Jahr wichtige Bestandteile von Java als Open Source zur Verfügung zu stellen. In einem fortlaufenden Prozess sollen dann alle Code-Bestandteile von Java Se und Java ME bis zum Ende des ersten Quartals 2007 unter Open-Source-Lizenzen freigegeben werden.
In dem Interview verweist Green auf bereits gemachte Ankündigungen im Mai dieses Jahres. Damals hieß es von Seiten des CEO Jonathan Schwartz, ..."es sei eine Frage des -WIE- und nicht des -OB-, dass Java in absehbarer Zeit "Open Source" werde"... Nun arbeitet Sun, wie angekündigt, an Lizenzierungsfragen.
Sun ist bereits mit OpenOffice, OpenSolaris, dem J2EE-Anwendungsserver Glassfish, der Java-Entwicklungsumgebung Netbeans und den Webservice-Komponenten an freien Projekten engagiert. Glassfish beispielsweise, das im Juni 2005 erhältlich gemacht wurde, bezeichnet Green als den ersten Schritt zu einem Open-Source-Java.
T-Systems veranstaltet zweites Dresdner Zukunftsforum über Veränderungen und Auswirkungen des Internets
Dresden, 11. Oktober 2006.– T-Systems Multimedia Solutions bietet zu seinem zweiten Dresdner Zukunftsforum am 16. November interessante Beiträge und Diskussionen bekannter Experten. Tim O’Reilly regt mit seinem Vortrag zum Thema „Web 2.0“ zur Diskussion über die Zukunft des Internets an. Im Mittelpunkt des Forums stehen die neuen Möglichkeiten zum sozialen Austausch, die durch moderne Technologien entstehen.
Neben Tim O’Reilly, der den Begriff „Web 2.0“ maßgeblich geprägt hat, werden in Dresden Prof. Richard Scase, einer der einflussreichsten Geschäftsstrategen aus Großbritannien, Dr. Curtis Carlson, Innovationstreiber und CEO von SRI International sowie der Computerwissenschaftler und Künstler Jaron Lanier ihre jeweiligen Standpunkte und Visionen darlegen. Die hochkarätige Expertenrunde analysiert, wie sich die Nutzung des Internets in den kommenden Jahren verändern wird.
„Mit dem Dresdner Zukunftsforum wollen wir eine Initiative etablieren, die sich mit den Einflüssen der digitalen Welt auf unser Leben beschäftigt und die einen Bezug zur Geschäftswelt herstellt. Wir erwarten einen spannenden Kongress mit Schwerpunkt auf dem momentan kontrovers diskutierten Hype-Thema „Web 2.0“. Die teilnehmenden Referenten sind Garanten für interessante Analysen und neue Perspektiven“, sagt Dr. Klaus Radermacher, Geschäftsführer von T-Systems Multimedia Solutions.
Weitere Informationen zu dem Kongress und den Referenten stehen im Internet bereit unter: http://www.dresdner-zukunftsforum.de. Auf dem Weblog dieser Seite informiert das Unternehmen aktuell über Entwicklungen aus dem thematischen Umfeld des Kongresses.
Die junge Chemnitzer Software-Schmiede Community4you GmbH hat Lateinamerika als Zielmarkt für ihre verstärkten Internationalisierungsbemühungen ins Auge gefasst. Um dort erfolgreich Projekte durchführen zu können, ist eine enge Partnerschaft mit gut ausgebildeten Programmierern und Projektleitern vor Ort unumgänglich. Da der Aufbau einer Partnerschaft und die Ausbildung von Personal jedoch nicht nur Chancen, sondern auch große unternehmerische Risiken mit sich bringt, bildet Community4you eine Gruppe berufstätiger Programmierer der TU Havanna im Rahmen eines Public Private Partnership Projektes aus – und zieht nach 10 Monaten eine erste Zwischenbilanz.
Das Public Private Partnership Programm ist ein Instrument des BMZ für die Unterstützung des entwicklungspolitischen Engagements deutscher Unternehmen in Entwicklungsländern. Für Projekte, die gemeinsam mit einen öffentlichen Partner im Zielland (zum Beispiel einer Universität) durchgeführt werden, werden deutsche Unternehmen anteilig co-finanziert, sofern das Projekt einen klar erkennbaren entwicklungspolitischen Nutzen für das Zielland hat, auf langfristige wirtschaftliche Tätigkeit im Zielland abzielt und über das Kerngeschäftsfeld des Unternehmens hinausgeht.
Das PPP-Projekt der Community4you GmbH, deren öffentlicher Partner die TU Havanna ist, hat die Ausbildung von IT-Spezialisten zur Entwicklung von eLearning, eGovernment und eBusiness Anwendungen mit Java und Open Source Komponenten zum Ziel. Die Ausbildung erfolgt praxisorientiert anhand der Entwicklung einer eLearning-Plattform, die den Universitäten im Anschluss an das Projekt zur Verfügung gestellt wird. Zukünftig sollen weitere Anwendungen gemeinsam entwickelt und in Lateinamerika vertrieben werden.
„Die TU Havanna ist für unsere Ziele der ideale öffentliche Partner. Die Ausbildung in Kuba befindet sich auf einem hohen Niveau und das Land unterhält zahlreiche wissenschaftliche und wirtschaftliche Beziehungen zu ganz Lateinamerika, kann also als Sprungbrett in die Region betrachtet werden. Dank der zentralistischen Organisation von Wissenschaft und Wirtschaft bei gleichzeitiger marktwirtschaftlicher Orientierung können Projekte viel schneller und flächendeckender durchgeführt werden. Gleichzeitig besteht noch Ausbildungsbedarf im Bereich der Softwareentwicklung mit Java und Open Source Komponenten. Wenn Kuba nicht schnell das Ausbildungskonzept für IT-Spezialisten ergänzt, verliert es innerhalb kurzer Zeit die Chance an dem wachsenden Open Source Markt in Lateinamerika zu partizipieren. Das PPP in Kuba bringt also beiden Parteien einen Nutzen.“, so Tina Stopp, Leiterin des Projektes bei Community4you.
Das Unternehmen setzte bei Beantragung und Realisierung des PPP auf die Durchführungsorganisation SEQUA gGmbH, die eine von fünf Organisationen ist, die PPP-Anträge bewerten, einreichen, evaluieren und kontrollieren. „Die Zusammenarbeit mit SEQUA war von Anfang an unkompliziert, offen und effektiv. Dank der wertvollen Hinweise und Hilfestellungen konnte das Projekt innerhalb kürzester Zeit beantragt werden und wurde dann auch schnell genehmigt.“ sagt Dirk Liesch, Geschäftsführer von Community4you, über die Zusammenarbeit mit der SEQUA gGmbH.
Nach 10 Monaten PPP in Kuba, davon 3 Monate vor Ort, ist es Zeit für eine Zwischenbilanz. „Obwohl ich aufgrund meines Studiums und früherer Tätigkeiten den kubanischen Markt und die Menschen gut kenne, gab es auch in diesem Projekt positive und negative Überraschungen, mit denen man im Vorfeld nicht rechnen konnte. Die Organisationsfähigkeit des Partners vor Ort und seine Arbeitsmethoden sind mit deutschen Standards nicht zu vergleichen. Hinzu kommt die schlechtere Infrastruktur, vor allem in Bezug auf die Anbindung ans Internet und die technische Ausstattung der Universität. Auch die kulturellen Unterschiede, die bei einer derartig intensiven Zusammenarbeit beiden Seiten zu schaffen machen, sind nicht zu vernachlässigen. Beide Seiten müssen sich an die unterschiedlichen Einstellungen und Vorgehensweisen erst gewöhnen, und dieser Prozess läuft nicht ohne Reibungsverluste ab“, resümiert Tina Stopp die Schwierigkeiten des Projektes.
Dennoch ist die Gesamteinschätzung sehr positiv. Die kubanischen Teilnehmer sind extrem motiviert und offen für neue Methoden und Ansätze, die sie sehr schnell in ihren Arbeitsalltag integrieren. In nur drei Monaten vor Ort konnte die erste Version der geplanten eLearning-Plattform fertig gestellt werden, ein für Kuba sensationelles Ergebnis. Dieses ist so überraschend positiv ausgefallen, dass das Projekt mittlerweile einen hohen Bekanntheitsgrad in der kubanischen Wirtschaft und Verwaltung erlangt hat und sich auch über die kubanischen Grenzen hinaus, zum Beispiel in Bolivien, langsam einen Namen macht.
„Wenn das so weitergeht, können wir mit Recht sagen, dass das Projekt für beide Seiten ein Erfolg ist. Die Kubaner haben jetzt ein exzellent ausgebildetes Team, welches sowohl in Projekten eingesetzt wird als auch seine Kenntnisse in der Ausbildung an Studenten weitergibt und somit als Multiplikator fungiert. Und wir können für zukünftige Projekte in der Region auf ein zuverlässiges Team setzen, von dem wir wissen, dass die Qualität der Leistungen stimmt. Auch bei der Lokalisierung unserer Produkte für vermehrte Vertriebstätigkeiten in der Region können wir zukünftig auf die Unterstützung unseres kubanischen Partners zählen. Ohne das PPP-Programm wären wir diesen Schritt sicher nicht gegangen.“, freut sich Dirk Liesch über die positiven Ergebnisse des Projektes.
Mitte Oktober steht die vierte und letzte Ausbildungsphase vor Ort an. Anschließend folgen weitere Kurzaufenthalte zur Qualitätssicherung und Vertriebsunterstützung. Aber schon jetzt ist klar, dass das PPP-Projekt in Kuba für alle Beteiligten ein Erfolg werden wird und die ehrgeizigen Projektziele mit großer Sicherheit erreicht werden können.
Pressekontakt für weitere Informationen:
Community4you GmbH
Tina Stopp, Internationale Marktentwicklung