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Bitkom - Mwst-2007 - IT-Preise werden kaum teurer


"Der Wettbewerb ist in vielen Bereichen so scharf, dass die Preise tendenziell weiter sinken werden", sagte Willi Berchtold, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Dies gelte vor allem für Hardware sowie Telefon- und Internetdienste. Dennoch werde ein gutes Weihnachtsgeschäft erwartet. Für 2007 prognostiziert der Verband ein gedämpftes Umsatzwachstum von 1,6 Prozent auf 148,8 Milliarden Euro, nachdem der Zuwachs 2006 etwa 2,5 Prozent erreichen dürfte.

Die Branche bleibt auch für das neue Jahr hinsichtlich der Geschäftsentwicklung optimistisch, so Berchtold. In einer Befragung hätten gut 70 Prozent der Firmen angegeben, sie würden mit steigenden Erlösen rechnen, 18 Prozent der Befragten rechnen mit stabilen Geschäften und nur 12 Prozent rechnen mit einem Umsatzrückgang. Zu den "Zugpferden" im Jahr 2007 gehören laut Berchtold eindeutig die Software- und IT-Dienstleister. Als Grund für seine Prognose nannte der Präsident die Tatsache, dass vor allem Unternehmen und Behörden immer noch dabei sind, ihre Abläufe weiterhin zu digitalisieren.

Hinsichtlich des Beschäftigtenstandes äußerte sich Berchtold ebenfalls optimistisch und meint, dass alleine in diesem Jahr die Zahl der Beschäftigten im IT-Bereich einschließlich Unterhaltungselektronik auf insgesamt 800.000 steigen, bzw. stabil bleiben wird. Vor allem im Mittelstand der IT-Branche wären gut 10.000 neue Arbeitsplätze entstanden, allerdings sei auch eine ähnlich hohe Anzahl von Arbeitsplätzen in den Bereichen Telekommunikation und Hardware-Herstellung weggefallen. Berchtold mahnt: Nach und nach zeigt sich ein Mangel an Fachkräften auf. Es sei notwendig, das Bildungssystem in diesen Bereichen zu verbessern und die Zuwanderung von gut ausgebildeten Fachkräften zu erleichtern.

Artikel von W. Janssen - Di, 05.12.2006
Rubrik: E-Commerce
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eBay-Studie - Sicherheit ist für Kunden das Wichtigste


Eine Studie mit der Bezeichnung "Sicherheit im Online-Handel", die von dem Auktionshaus "eBay" bei "TNS Infratest" in Auftrag gegeben wurde zeigt, dass für 93 Prozent aller Nutzer die im Online-Shop verfügbaren Sicherheitsmechanismen das wichtigste Kriterium für die Attraktivität des Angebotes sind, danach erst wäre der Preis (92 Prozent) das wichtigste Kriterium.

Laut Studie sind Online-Shopper über notwendige Sicherheitsvorkehrungen für Internet-Einkäufe in diesem Jahr wesentlich besser informiert, als noch vor einem Jahr. Vor allem bei jenen, die das Netz nur selten oder gelegentlich zum Einkaufen nutzen, habe sich die Informationslage verbessert. Doch mit wachsender Internet-Nutzung nehmen auch die Sicherheitsbedenken zu. Dies liege daran, so Jens Krüger, Direktor von TNS Infratest, dass mit zunehmendem Wissen auch das Bewusstsein für mögliche Gefahrenquellen wächst.

Dennoch halten gut 42 Prozent aller Nutzer das Einkaufen im Internet für sicher (noch vor einem Jahr waren es 50,7 Prozent aller befragten Nutzer). Diese Verschiebung zeigt auch die umgekehrte Frage: Während im Jahr 2005 gut sieben Prozent aller Befragten sich bedenklich gegen eine sichere Plattform von Online-Shops äußerten, waren es im Jahr 2006 gut 13 Prozent. Wie im Vorjahr sehen die Nutzer sowohl die Anbieter (87 Prozent) als auch sich selbst (82 Prozent) in der Verantwortung.

Obwohl auch ungeübte Online-Shopper sich hinsichtlich Sicherheit im Netz sensibilisiert zeigten, meinen doch noch gut 56 Prozent aller Befragten, dass sie sich nicht ausreichend über Sicherheitsmechanismen informiert fühlen, räumten aber gleichzeitig auch ein, dass sich mit diesem Thema bisher eher weniger beschäftigt hätten.

Für die repräsentative Studie hatte TNS Infratest insgesamt 1216 Internet- Nutzer ab 18 Jahren in Deutschland befragt, davon 829 Personen, die bereits im Internet handeln oder in den vergangenen 12 Monaten im Netz eingekauft hatten.

Artikel von W. Janssen - Di, 28.11.2006
Rubrik: E-Commerce
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Trusted Shops-Studie zeigt - viele Online-Shopper kennen ihre Rechte nicht


Eine repräsentative Studie des Ausstellers für Online-Shop-Gütelsiegel, Trusted Shops ergab, dass viele Kunden, die über einen Online-Shop einkaufen gehen, zum größten Teil ihre Rechte gar nicht kennen. Das betrifft alle Themenbereiche, angefangen vom Datenschutz bis hin zur Warenrückgabe. Durchgeführt wurde die Umfrage vom Marktforschungsinstitut ComCult Research. Dabei haben insgesamt 1.000 Menschen, die Onlineshopping nutzen, zehn Fragen zu ihren Verbraucherrechten beantwortet.

Vom Grundsatz her war festzustellen, dass 99,5 Prozent aller Befragten schon mindestens eine Frage nicht richtig beantworten konnten. Immerhin wussten 91,7 Prozent aller Befragten, welche Rechte sie haben, wenn sie einmal eine bestellte Ware wieder zurückgeben wollen. In diesem Punkt herrschte auch die größte Wissenssicherheit (Rückgaberecht 14 Tage). Nur 71,2 Prozent wussten, dass in bestimmten Fällen der Verbraucher die Rücksendekosten tragen muss (Wert des Produktes liegt unter 40 Euro) und fast ein Drittel der Befragten fürchtet fälschlicherweise, das Rücksenderecht zu verlieren, wenn die Originalverpackung geöffnet ist.

Immerhin hat sich bei mehr als 80 Prozent aller Befragten herumgesprochen, dass ein Online-Shop ein Impressum ausgewiesen haben muss. Beim Thema Datenschutz überschätzten 86 Prozent der Befragten ihre Rechte. Diese waren nämlich der Meinung, dass ein Online-Portalbetreiber die Kundendaten auf Wunsch sofort wieder löschen wird (Dies ist nicht richtig, da die Shop-Betreiber bestimmte Daten für die Bilanz und fürs Finanzamt länger aufzubewahren haben).

32 Prozent der Befragten wussten auch nicht, dass ein Portalbetreiber bei Waren, die nicht sofort lieferbar sind anzugeben hat, wie lange die Lieferzeit sein wird. 54 Prozent aller Befragten waren fälschlicherweise der Meinung, dass ein Portalbetreiber verschiedene Zahlungsarten anzubieten hat und 62 Prozent aller Befragten konnten nicht glauben, dass der Verkäufer grundsätzlich für Transportschäden zu haften hat.

Artikel von W. Janssen - So, 12.11.2006
Rubrik: E-Commerce
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Neckermann - Online-Shop überholt Katalog-Bestellungen


Nach Auskunft des Versandhändlers Neckermann wurde in der vergangenen Woche über den vorhandenen Online-Shop im Internet mehr Umsatz erzielt, als über normale Katalog- und Telefon-Bestellungen. Inzwischen kommen mehr als 70 Prozent aller Neukunden über die eigene Website, heißt es weiter in der Veröffentlichung.

"Beide Entwicklungen zeigen, dass der Wandel des Unternehmens vom traditionellen Katalogversender zum E-Commerce-Unternehmen erfolgreich ist", so Geschäftsführer Harald Gutschi. Man habe die Marke von 50 Prozent Internet-Umsatz schneller erreicht als ursprünglich angenommen. Absolute Umsatzzahlen teilte das Unternehmen allerdings nicht mit. Im Jahr 2005 betrug der Online-Umsatz von KarstadtQuelle insgesamt 2,5 Milliarden Euro, zwölf Prozent mehr als im Vorjahr.

Vor einem Jahr hatte sich die Tochter von KarstadtQuelle in Neckermann.de GmbH umbenannt und ihre Internet- Aktivitäten verstärkt. Zwischenzeitlich verzeichnet das Unternehmen monatlich etwa zwölf Millionen Internet-Besucher.

Artikel von W. Janssen - Sa, 11.11.2006
Rubrik: E-Commerce
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Online-Handel kann auf gute Umsätze hoffen


Der Bundesverband "Digitale Wirtschaft" (BVDW) teilte heute in München mit, dass der Online-Handel im Jahre 2007 gute Wachstumsperspektiven verspricht. Allein für das laufende Jahr 2006 erwartet die Branche im e-Commerce-Bereich mit den Endkunden einen Umsatz von mindestens 15 Milliarden Euro. Damit würde Deutschland eine Spitzenposition in Europa einnehmen und doch wären erst gut 15 Prozent des möglichen Potentials ausgeschöpft, so der BVDW. Selbst die Freigabe der Ladenöffnungszeiten und die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung könne diese Tendenz nicht mehr bremsen, so BVDW-Präsident Arndt Groth.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres seien die Erlöse des Vorjahreszeitraums um rund eine Milliarde Euro übertroffen worden und hätten bei 7,2 Milliarden Euro gelegen. Wegen des Weihnachtsgeschäfts falle das zweite Halbjahr traditionell stärker aus. "Das zeigt, dass unsere Prognose von mehr als 15 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr fundiert ist", sagte der Sprecher. Für das Jahr 2007 erhofft sich der Verband einen Umsatzanstieg von mindestens 20 Prozent auf dann insgesamt 18 Milliarden Euro. Wichtigste Kundengruppe seien zwar nach wie vor jüngere Menschen, doch werde der Online-Einkauf auch zunehmend von älteren Kundengruppen akzeptiert.

Nach Schätzungen des Bundesverbandes sieht die Branche langfristig ein mögliches Umsatzpotential von mindestens 100 Milliarden Euro im Jahr. Wenn sich neue Technologien wie Bestell- und Bezahlmöglichkeiten über mobile Endgeräte wie das Handy oder über das interaktive Fernsehen durchsetzten, könnte die Branche in den Jahren 2008/09 vor einem Boom stehen, so Groth.

Artikel von W. Janssen - Di, 31.10.2006
Rubrik: E-Commerce
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