Nach einer Mitteilung des 'Global mobile Suppliers Association (GSA) telefonieren derzeit weltweit gut 800 Millionen über die GSM-Mobilfunktechnik, die Zahl der Nutzer, die ein UMTS-Netz nutzen, liegt bei gut 136,5 Millionen.
Weiter heißt es, UMTS wird in derzeit 78 Ländern angeboten wobei es insgesamt 174 verschiedene UMTS-Mobilfunknetze gibt. Hiervon seien bereits 128 Netze mit der UMTS-Turbo-Technik 'HSDPA' ausgestattet, die sich auf insgesamt 63 Länder verteilen. Damit seien bereit mehr als zwei Drittel aller UMTS-Netze 'HSDPA'-fähig. Noch vor einem Jahr hätte es lediglich 42 UMTS-HSDPA-Netze gegeben und somit hätte sich die Zahl der aufgerüsteten Netze nahezu verdreifacht.
Zwischenzeitlich arbeiten die meisten Netzbetreiber daran, die Bandbreitennutzung der UMTS-Netze kontinuierlich zu steigern. Die meisten der umgerüsteten Netze ermöglichen derzeit eine Breitbandnutzung von bis zu 1,8 MBit/s., 66 Netze bieten allerdings bereits Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 MBit/s und "einige wenige" (zu denen auch die deutscht T-Mobile gehört) bieten bereits Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 MBit/s. Es gibt sogar einige Netzbetreiber, die noch höhere Breitbandkapazitäten angekündigt haben, nämlich dann auf bis zu 14,4 MBit/s, laut GSA sollen einige noch in diesem Jahr entsprechend umgerüstet werden.
Im weltweiten Vergleich der Mobilfunk-Technologien der dritten Generation nehmen die UMTS-Netzwerke einen Anteil von 69 Prozent ein. Den 174 UMTS-Netzen stehen 77 mit 1x EV-DO beschleunigte CDMA-Mobilfunknetze gegenüber. Viele der HSDPA-Betreiber setzten aus Gründen des Service-Kontinuität auch auf dem GSM-Beschleuniger EDGE. 71 der 128 HSDPA-Netze sind mit EDGE ausgestattet, ein Anteil von 55,5 Prozent.
Auch die HSDPA-Produkte seien enorm gestiegen, so die GSA weiter. Insgesamt hätte sich die Zahl der kompatiblen Endgeräte nahezu versechsfacht. Während es im Juli des vergangenen Jahres lediglich rund 50 HSDPA-fähige Endgeräte gab, wares es im Juli dieses Jahres insgesamt 311 Geräte. Die Zahl der Hersteller von HSDPA-Produkten ist binnen Jahresfrist von 16 auf 71 Hersteller gestiegen.
Die meisten HSDPA-Endgeräte sind Mobiltelefone: Zum Juli dieses Jahres waren weltweit 137 HSDPA-Handys verfügbar. Die Zahl der PC-Karten mit HSDPA beläuft sich auf 64. Zudem sind 54 Notebooks, 32 Router, 23 USB-Modems, drei Media-Player und eine Kamera mit HSDPA erhältlich.
Nachdem die spanische Konzernmutter 'Telefonica' über die Betriebsergebnisse des Münchener Mobilfunk-Netzbetreibers O2-Germany mehr als glücklich waren und nachdem O2-Germany in diesem Jahr erstmalig einen Umsatzrückgang verzeichnen musste, gibt es nun weit reichende Konsequenzen:
Zunächst setzte man den ehemaligen O2-Chef Rudolf Gröger auf eine andere Position innerhalb des Konzerns und bestimmte Jaime Smith (ehemalige O2-Chef in Tschechien) als neuen deutschen Chef. Sogleich verfügte Smith, dass grundlegende Einsparungsmaßnahmen einzuleiten wären und gleichzeitig lukrative und konkurrenzfähige Mobilfunk-Tarife zu schaffen sind.
700 Arbeitnehmer müssen in nächster Zeit ihren Arbeitsplatz räumen und so gut wie alle kommen aus dem Bereich Verwaltung und andere Zentralfunktionen. Außerdem wird eine neue Abteilung geschaffen, die ausschließlich für die Marktbeobachtung und Aufstellung neuer Mobilfunk-Tarife verantwortlich ist.
Ferner wurde die längst fällige Handy-Flatrate (als Konkurrenz zu Base, freenetMobile und congstar) aufgelegt und eine Zweitmarke im Bereich Mobilfunk-Prepaid soll folgen. Gerade aber die neue Handy-Flatrate hat es wirklich -IN- sich: Ganze 68 Euro zahlen clevere O2-Kunden für die Handy-Flatrate und haben dafür die Option, sowohl ins deutsche Festnetz, als auch in alle deutschen Mobilfunknetze telefonieren zu können.
Genau genommen soll es ab dem 13. August eine Handy-Flatrate geben, die sich 'Genion XL' nennt und 90,00 Euro kostet. Verzichtet der Kunde allerdings auf ein subventioniertes Handy, so reduziert sich der monatliche Preis auf 80,00 Euro. Ist der Kunde dann noch so clever und bestellt die Flatrate übers Internet, wird ihm ein Online-Rabatt in Höhe von monatlich 15 Prozent gewährt. 15 Prozent von 80,00 Euro sind 12,00 Euro und somit zahlt der Kunde letztlich nur 68,00 Euro monatlich.
Nachdem sich abzeichnete, dass das Internet sich mehr und mehr als ungeahnte Kommunikationsplattform etabliert, wurden und werden immer neue Wege gesucht, um den steigenden Bedarf des Datentransfers zu gewährleisten. Neben ISDN - später DSL, Kabel oder Satellit, sollten in den Anfangsjahren (ab 1998) auch Stromleitungen als Träger für Transferdaten dienen und seither ist viel Geld in derartige Pilotprojekte geflossen.
"Powerline" oder besser 'Powerline Communications' (PLC) hieß das Stichwort, doch wirklich glücklich wurden die Energie-Versorgungsunternehmen mit ihren Projekten nicht. Obwohl die Projekte hinsichtlich der Breitband-Übertragung ein großes Potential versprachen, scheiterten so gut wie alle größeren Projekte an einer, nicht realisierbaren Abschirmung der Stromleitungen, wenigstens außerhalb von Gebäuden. Übrig blieben eigentlich nur so genannte 'Inhaus'-Lösungen, also die Vernetzung innerhalb eines Objektes. In diesen Bereichen aber haben die verbliebenen Anbieter erheblich dazu gelernt und können bereits Datentransferleistungen von bis zu 200 MBit/s bieten.
Damit die verschiedenen Powerline-Systeme im selben Stromnetz sich nicht über die Gebühr stören, hat das US-amerikanische Normungsinstitut 'IEEE' eine Arbeitsgruppe (P1901) gebildet, um einen internationalen Standard festzulegen. In der vergangenen Woche traf sich nun die Arbeitsgruppe in Edinburgh, um vier technische Vorschläge für den Last-Mile-Zugang zu begutachten.
Die Arbeitsgruppe warf unter anderem einen Blick auf vier Implementierungen für die Inhaus-Vernetzung; drei kommen wiederum von Intellon, DS2 und Panasonic. Die vierte Lösung stammt vom Powerline-Newcomer Hisilicon.
Angesichts der Flut von Implementierungsvorschlägen dürfte die Arbeitsgruppe vor einem langwierigen Auswahlprozess stehen, ähnlich wie beim nächsten WLAN-Standard 802.11n, dessen Ratifizierung von Treffen zu Treffen nach hinten verschoben wurde.
Als wesentliches Ergebnis des Edinburgher Treffens konnte Siconnect verkünden, dass deren Quality-of-Service-fähiger Koexistenzmechanismus für nähere Begutachtung beim nächsten Treffen im Oktober ausgewählt wurde. Die QoS-Fähigkeit ist dabei besonders gefragt, weil die schnelle Powerline-Technik auch für ruckelfreie Video-Übertragung zum Einsatz kommen soll.
Eine Studie der Marktforscher von Dell'Oro ergab, dass der französisch-amerikanische Netzaurüster 'Alcatel-Lucent' den Markt für DsL- und DSLAM deutlich anführt. Wie es heißt, habe das Unternehmen alleine im ersten Quartal 2007 etwa 26 Prozent aller Geräte, die für die Ausrüstung von DSLAM-Verknüpfungspunkten notwendig sind, verkauft.
Weiter heißt es, das Unternehmen hat im gleichen Zeitraum Ausrüstungen und Geräte für insgesamt gut 7,3 Millionen DSL-Leitungen ausgeliefert und damit einen Marktanteil von gut 41 Prozent erreicht. Für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahrs musste Alcatel-Lucent allerdings einen insgesamt gesunkenen Gewinn bilanzieren.
'Alcatel-Lucent' hat nach eigenen Angaben mehr als 150 Kunden im DSL-Marktsegment, darunter die 20 größten DSL-Anbieter.
Vor genau einer Woche wurde bekannt, dass der weltweit größte Suchmaschinenbetreiber Google die Option prüft, den Telefondienstleister 'GrandCentral' zu übernehmen. GrandCentral wurde im Jahre 2005 gegründet und bietet in den USA und Kanada einen Service-Dienst an, über den alle (oder auch einige) Telefone eines Nutzers über eine einzige und dauerhaft bestehende Telefonnummer erreichbar sind. Gespräche, die nicht angenommen wurden, werden auf eine GrandCentral-Voicemail-Box weitergeleitet. Diese Box lässt sich per Telefon, E-Mail oder auch übers Web abrufen.
Nun heißt es, Google hat das in Kalifornien ansässige Unternehmen 'GrandCentral' übernommen. Michael Arrington meint in seinem Blog TechCrunch, zum Portfolio des Suchmaschinenbetreibers passt der von 'GrandCentral' angebotene Dienst. Aus der FAQ zur Übernahme geht allerdings hervor, dass Google noch keine speziellen Pläne für GrandCentral hegt.