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Online-Nachrichtenportale erreichen erneut Rekordwerte


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) teilt mit, dass Online-Nachrichtenportale stetig steigende Zugriffszahlen erfahren. So sind die Zugriffszahlen, von Online-Portalen mit aktuellen Nachrichten, im ersten Halbjahr des Jahres 2008 erneut enorm gestiegen.

Konkret, so die Mitteilung des Bitkom, haben im ersten Halbjahr des Jahres 2008 die 20 meistgenutzten deutschen News-Portalen einen Zugriff von mehr als 2,4 Milliarden Seitenaufrufen registriert. Dies sei eine satte Steigerung von mehr als 27 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Seit 2004 hat sich die Zahl der Zugriffe sogar verdoppelt.

Laut Bitkom-Präsident 'Berg' sei das Wachstum, angesichts der eher ereignisarmen Zeit, als besonders bemerkenswert einzustufen und Berg prognostiziert, das Interesse an den News-Portalen wird sich im nächsten Jahr, während der heißen Phase des Bundeswahlkampfes, noch merklich steigern.

Dabei liegt Deutschland im Verhältnis zum europäischen Ausland eher nur im Mittelfeld. Spitzenreiter bei den Zugriffszahlen von Online-News-Portalen seien die Finnen. Hier würden gut 50 Prozent aller Internet-User, entsprechende Nachrichtenportale nutzen, während die Nutzerzahl in Deutschland lediglich bei rund 22 Prozent der Internet-User liegt.

Die meisten Zugriffe registrieren Nachrichten-Portale mit Themen aus dem Bereich Tages- und Wirtschaftspresse. In den untersuchten 20 'Top'-Präsenzen finden sich aber auch Spezialthemen wie Sport oder IT- und Computer-Nachrichten. Auch seien unter den Top-20 einige Online-Präsenzen von Regionalzeitungen zu finden.

Artikel von W. Janssen - Mo, 21.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft - 'Windows 3.11' wird eingestellt


Können Sie sich noch an die Anfangszeiten ihrer Computer-Nutzung erinnern? Vielleicht haben Sie sich seinerzeit noch mit dem Betriebssystem von Microsoft 'Windows 3.11' herumschlagen müssen. Damals musste man sich noch mit DOS-Befehlen herum schlagen, um beispielsweise zwischen den verschiedenen Dateien und Datei-Ordnern zu wechseln. Die grafische Oberfläche kam erst mit dem Betriebssystem 'Windows 95' und erst ab diesem Zeitpunkt begann Microsoft, sich über die ganze Welt erfolgreich zu verbreiten.

Windows 3.11 wurde von Microsoft im Jahre 1993 auf den Markt gebracht, doch nun ist Schluss mit der Betreuung der Software. Noch bis zum 01.November 2008 ist es Herstellern möglich, Windows 3.11 'for Workgroups' zu lizenzieren, so Microsoft in seinem Blog. Für Endkunden ist das Betriebssystem schon lange nicht mehr erhältlich, sondern nur noch für 'Embedded-Systeme'.

Windows 3.11 'for Workgroups' zeichnete sich gegenüber der normalen Windows-3.11-Version vor allem dadurch aus, dass es 32-Bit-fähig war. Dies bezog sich jedoch in erster Linie auf den Dateizugriff.

Artikel von W. Janssen - Fr, 11.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Deutsche Rentenversicherung mit Spam bei Google?


Die Macher der Suchmaschine Google bemühen sich nach eigener Aussage, den Surfern qualitativ hochwertige Suchergebnisse zu präsentieren. Weitgehend ähnliche Suchergebnisse sollen als "Duplicate Content" ausgefiltert werden. Umso erstaunlicher ist es, wenn sich bei einer Analyse der Suchergebnisse von Google für den Begriff "Rentenversicherung" viele auffällig ähnliche Links zur Deutschen Rentenversicherung vom Bund als Suchtreffer finden.

So fanden sich heute unter den ersten 20 Treffern der Google SERPS Links zu folgenden Domains:

deutsche-rentenversicherung.de
deutsche-rentenversicherung-bund.de
deutsche-rentenversicherung-bw.de
deutsche-rentenversicherung-hessen.de
deutsche-rentenversicherung-mitteldeutschland.de
deutsche-rentenversicherung-rheinland.de
deutsche-rentenversicherung-westfalen.de
deutsche-rentenversicherung-bayernsued.de
deutsche-rentenversicherung-nord.de
deutsche-rentenversicherung-knappschaft-bahn-see.de

Diese Häufung wirft die Frage auf, ob hier nachgeholfen wurde, um bessere Platzierungen als allgemein üblich zu erzielen. Dass man die Deutsche Rentenversicherung bei dem Begriff "Rentenversicherung" auf Platz 1 der Suchergebnisse findet, ist aus Sicht des suchenden Surfers auch zu erwarten.

Fraglich ist nur, wie die anderen Domains zu solch guten Platzierungen kommen? Schaut man sich die Websites näher an, so zeigt sich, dass die Domains alle zwar sehr ähnlich sind, es dennoch Unterschiede gibt. So ist ein Bezug auf die einzelnen Bundesländer auch jeweils in den Texten enthalten. Die Menüs der Domains unterscheiden sich ebenfalls. Es ist offensichtlich, dass Google die Seiten nicht als weitgehend identisch erkennt.

Dies beantwortet jedoch nicht die Frage, warum so viele ähnliche Domains bei dem Begriff "Rentenversicherung" im Index auftauchen, und diese dann auch ein gutes Ranking aufweisen. Es könnte möglich sein, dass Google solche "nicht kommerziellen" Angebote mit einem "Bonus" versieht und weiter oben platziert. Doch woran kann Google das erkennen? Ein Weg wäre die Whois Abfrage, denn all diese Domains gehören dem Bund. So ließe sich auch erklären, warum es selbst eine weniger stark verlinkte Website wie deutsche-rentenversicherung-knappschaft-bahn-see.de unter die ersten 20 Treffer schafft. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass Google die Inhaber-Daten von Milliarden Domains auswertet, um automatisiert den Grad an kommerziellem Gehalt einer Domain zu beurteilen.

Wie in vielen anderen Fällen auch dürfte sich das Ranking wohl eher über den Inhalt und die Verlinkungen der Domains ergeben. Die Hauptdomain deutsche-rentenversicherung.de hat laut Yahoo Site Explorer (http://siteexplorer.search.yahoo.com/) über 10.000 eingehende Links, die Website der Knappschaft weniger als 700.

Eine bekannte Firma für Suchmaschinenoptimierung kommentierte diesen Effekt so: "Alle Spekulationen bleiben aber Vermutungen, und es ist fraglich, ob Google selbst eine Antwort darauf weiß. Und der Bund selbst dürfte kaum Interesse an so gezielten Optimierungsmaßnahmen haben. Klar ist, dass der Nutzer der Suchmaschine mit diesem Suchergebnis nur wenig anfangen kann. So bleibt die Hoffnung auf eine baldige Besserung."

Artikel von Gast - Do, 03.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Microsoft übernimmt Firma mit Internet-Suchtechnologie


Der US-amerikanische Software-Gigant 'Microsoft' gab über seinen Blog 'Live Search Teams' bekannt, dass das Unternehmen die in San Fancisco ansässige Firma 'Powerset' übernommen hat. Powerset, die erst im Mai 2008 mit einer Internet-Suchmaschine an den Start gegangen ist, ist für Microsoft vor allem wegen ihrer qualifizierten Mitarbeiter interessant.

Das Powerset-Team um Barney Pell (Finanzchef und Gründer des Unternehmens), sowie die Suchmaschinenentwickler und Computerlinguistiker Tim Converse, Chad Walters, Scott Prevost, Lorenzo Thione und Ron Kaplan, haben ein 'semantisches und linguistisches' Verfahren entwickelt, das vor allem die Suchanfragen der User interpretiert bzw. analysiert und entsprechende Suchergebnisse auflistet.

Satya Nadella (Microsoft Senior Vice President für die Konzernsparte Suche, Portal- und Anzeigengeschäft) meint im Blog-Eintrag, man sei vor allem sehr beeindruckt von den Fähigkeiten und Talenten der Powerset-Entwickler. Das Powerset-Team wird jetzt dem Microsoft-Kernteam für Suchrelevanz zugeordnet, behält aber weiterhin ihren Stammsitz im Stadtzentrum von San Francisco.

Über den Kaufpreis kann nur spekuliert werden. Die Washington Post schreibt, das Unternehmen sei zunächst mit einem Grundkapital von 12,5 Millionen US-Dollar gestartet, danach hätten sich die Kapitalgeber Foundation Capital und The Founders Fund mit insgesamt 42,5 Millionen US-Dollar eingebracht. Laut Washington Post soll der Übernahmepreis bei rund 100 Millionen US-Dollar liegen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 02.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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40 Mio - Strafe - eBay will sich wehren


Am 30.06.08 wurde bekannt, dass das bekannte Online-Auktionshaus 'eBay' erneut eine Strafe für die Vermittlung (Versteigerung) von gefälschten Luxusgütern einstecken musste. Das Pariser Handelsgericht sprach das Online-Aktionshaus für schuldig, gefälschte Luxusgüter des Dior-Mutterkonzerns LVMH versteigert zu haben. Hierbei ging es unter anderem um gefälschte Handtaschen und Koffer von Louis Vuitton Malletier, Christian Dior Couture sowie Produkte von vier Parfüm-Töchter der LVMH.

Bereits im Juni dieses Jahres war eBay zur Zahlung von 20.000 Euro Schadensersatz verurteilt worden, seinerzeit ging es um die widerrechtliche Vermittlung von Handtaschen des Herstellers Hermés. Bereits im September vergangenen Jahres hatte zudem L'Oréal aufgrund gefälschter Parfumflaschen Anzeige gegen eBay erstattet.

Jetzt gestern, gab es einen heftigen "Schuß" vor dem Bug des Handelsriesen, nämliche eine saftige Strafe von rund 38,6 Millionen Euro, die eBay jetzt als Schadensersatz zu zahlen hat.

eBay reagierte sofort auf das Urteil, kritisierte allerdings die Geschäftspraktiken des Klägers Louis Vuitton Moët Hennessy (LVMH). In einer Stellungnahme heißt es, eBay beschäftigt alleine 2000 Mitarbeiter, um gefälschte Artikel auf dem Portal aufzuspüren und investiert auf diese Weise jährlich gut 20 Millionen US-Dollar. Im gestrigen Urteil ginge es jedoch nicht um den Kampf gegen Produktfälscher, sondern mehr um den Versuch des Klägers, den freien Wettbewerb für derartige Artikel zu verhindern. Das jetzige Urteil zielt nämlich auch auf Original-Produkte, die aus zweiter Hand veräußert werden.

Der Versuch, beide Bereiche, also Produktfälschungen und Original-Artikel aus zweiter Hand in einem Urteil miteinander zu verbinden deute darauf hin, so eBay, die Marktmacht der Designer-Hersteller zu stärken. eBay kündigte deshalb auch an, Berufung gegen das Urteil einlegen zu wollen.

Artikel von W. Janssen - Di, 01.07.2008
Rubrik: Computer / Internet
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