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Edelstahlgewebe macht aus Hauswänden Displays für Informationen


Die technische Metallweberei GKD - Gebr. Kufferath AG in Düren, hat gemeinsam mit der Kölner Firma AG4 Media Facade ein Stahlnetz entwickelt, dass gleichzeitig als Schutz vor Wind und Sonne und als Werbefläche für Informationen dienen kann. Das Gitter bietet volle Transparenz, ist nicht brennbar, aber witterungs- und temperaturbeständig.

Das Prinzip: In das Seilgewebe aus Edelstahl sind Hülsen eingewoben. Diese dienen als mechanische Schnittstellen zu Rundprofilen, in die Licht emittierende Dioden (LEDs) wasserdicht eingesetzt werden. Je 16 Profile sind verkabelt; jeder Bildpunkt kann einzeln angesteuert werden. Die Steuereinheiten für die LEDs werden in Geschossdecken eingesetzt und mit Zentralserver im Gebäude verbunden. Per Internet gelangen die Daten an die Dioden. Je nach Anzahl der eingewebten LEDs können an den Fassaden einfache Grafiken bis hin zu hochauflösenden Videos präsentiert werden. Jeder Bildpunkt setzt sich aus mindestens drei LEDs (Rot, grün und blau zusammen).

Laut Hersteller können auf dem so genannten "Mediamesh" gezeigte Videos auch auf fünf Kilometer Distanz noch angeschaut werden. Minimaler Abstand des Betrachters, um die Abbildungen zu betrachten, seien 20 Meter. Architekten oder Hausbesitzer, die ihre Fassade nicht gleich in ein Display verwandeln wollen, können die Leuchtdioden auch zur farbigen Ausleuchtung der Hauswand nutzen.

Artikel von W. Janssen - Do, 24.08.2006
Rubrik: Sonstiges
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Flugzeugbrand - Entwickeln sich Notebook-Akkus zum Sicherheitsrisiko?


Aus einer Meldung der US-Nachrichtenagentur AP geht hervor, dass die Flugsicherheitsbehörde NTSB in den USA, Notebooks-Akkus an Bord einer UPS-Frachtmaschine als Kandidaten für ein Feuer an Bord der Maschine nicht ausschließen, ja sogar favorisieren.

Die UPS-Frachtmaschine vom Typ DC-8 befand sich am 07. Februar 2006 auf dem Weg von Atlanta nach Philadelphia und musste während des Landeanflugs einen Notfall melden, konnte aber noch sicher landen. Die Löscharbeiten dauerten insgesamt vier Stunden. Als mögliche Brandursache fanden die Beamten der Flugsicherheit etliche Notebook-Akkus, die als Teil einer Ladung stark verbrannt waren. Nach Angaben der Flugsicherheit konnte die übrige Ladung als Verursacher des Brandes ausgeschlossen werden. Allerdings stünde nicht 100%tig fest, dass die Akkus den Brand tatsächlich ausgelöst haben.

Die Meldung reicht aber aus, um Parallelen zu anderen Fällen zu finden, bei denen Akkus in Flugzeugen ebenfalls ursächlich für Brände lokalisiert werden konnten und nun stellt sich die Frage, ob Akkus grundsätzlich ein Sicherheitsrisiko für Flugzeuge darstellen können.

Als Fallbeispiele nennt die Nachrichtenagentur Stromspeicher, die 1999 beim Entladen der Fracht in Los Angeles Feuer fingen. Im Jahre 2004 gingen mehrere Akkus in Flammen auf, als sie in eine FedEx-Maschine gebracht werden sollten. Aber auch in einer Passagiermaschine hatte im Mai dieses Jahres ein Notebook-Akku (ohne Rechner) während des Fluges Rauch entwickelt.

Ob die Flugsicherheitsbehörde nach Abschluss der Untersuchungen neue Vorschriften für den Transport von Mobilelektronik empfiehlt, wird in dem Beitrag nicht genannt.

Artikel von W. Janssen - Do, 20.07.2006
Rubrik: Sonstiges
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Vorsicht bei 0900-Rückruf bei Gewinn-Mitteilungen


Derzeit sind wieder Briefe mit angeblichen Gewinn-Mitteilungen im Umlauf, die nur ein Ziel haben, den Empfänger des Briefes kräftig abzuzocken.

Das Web-Portal www.dialerschutz.de warnt, dass die Polizei in Osnabrück entsprechende Betrugsfälle registrieren musste. Hierbei versenden Unbekannte seit einigen Wochen Briefe, in denen es heißt, der Empfänger hätte 9350 Euro gewonnen. Um Details für die angebliche Gewinnübergabe abzusprechen, möge der "Gewinner" bitte eine 0900-Nummer anrufen.

Als Absenderin des Briefes ist eine "Melanie Schuster" angegeben. Als angebliche Chef-Sekretärin der angeblichen Firma CTD würde sie gerne die Übergabeformalitäten besprechen wollen. "Um die Feier auch richtig planen zu können", seien aber noch einige Informationen nötig. Im Brief folgen Fragen über einer möglichen Anreise bzw. Übernachtung, die vorab telefonisch geklärt werden sollten.

Was einige Empfänger der Briefe nicht lesen: In kleiner Schrift wird darauf hingewiesen, dass die Telefon-Minute 1,86 Euro kostet.

Artikel von W. Janssen - Mi, 12.07.2006
Rubrik: Sonstiges
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Yahoo zahlt Entschädigung an Werbekunden


Im Prozess um das betrügerische Anklicken von Online-Werbeseiten hat der Internet-Dienstleister Yahoo sich nun außergerichtlich mit seinen Klägern geeinigt. Im Sommer vergangenen Jahres hatten geschädigte Werbekunden eine Sammelklage gegen den Portalbetreiber eingereicht. Anzeigenkunden warfen dem Portalbetreiber vor, in der Zeit vom Januar 2004 bis März 2006 nicht effektiv gegen die Betrügereien vorgegangen zu sein. In der Folge hätte Yahoo aufgrund der vorsätzlich gesteigerten Klickraten zu hohe Gebühren berechnet.

Experten wissen zu berichten, dass beispielsweise Konkurrenten die Klickraten ihrer Rivalen mittels Klickrobots manipulieren, um so dessen Werbekosten in die Höhe zu treiben. Denn bei Yahoo sehen die Abrechnungskonditionen vor, dass ein Anzeigenkunde umso mehr bezahlt, je häufiger seine verlinkte Werbung angeklickt wird.

Nach Schätzungen von Branchenexperten wird jeder fünfte Klick auf eine Online-Anzeige mit einer solchen speziellen Software erzeugt. In einem ähnlichen Verfahren hatte ein Gericht im US-Bundesstaat Arkansas den Internet-Suchdienst Google dazu verurteilt, von seinen seit 2001 erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 13,3 Milliarden US-Dollar höchstens 90 Millionen zurückzuzahlen.

Im Gegensatz zu Google wurde die Höhe der Wiedererstattungen bei Yahoo! allerdings nicht nach oben begrenzt. Yahoo! geht davon aus, dass nur ein geringer Teil der in diesem Zeitraum erzielten Werbeeinnahmen in Höhe von 9,1 Milliarden Dollar zurückerstattet werden muss. Nach Aussage des Klageführers Checkmate Strategic Group habe sich Yahoo im Verlauf des Prozesses sehr kooperativ verhalten und sogar Einblick in unternehmensinterne Systeme und Unterlagen gewährt, die zur Aufklärung beitragen konnten.

Artikel von W. Janssen - Do, 29.06.2006
Rubrik: Sonstiges
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Internet - Angela Merkel zukünftig mit Videoansprachen


Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sich ab morgen einmal wöchentlich mit Video-Botschaften an das Volk wenden. Hierbei werden die Botschaften nicht über das Fernsehen ausgestrahlt, sondern über die Website www.bundeskanzlerin.de im Internet.

Das Motto wird heißen: "Angela Merkel - die Kanzlerin direkt". Zukünftig kann also jeder User zu jeder beliebigen Stunde am Tag die neuesten Botschaften unserer Kanzlerin abrufen. Aus dem Bundeskanzleramt wird stolz verkündet: "Angela Merkel ist somit weltweit die erste Regierungs-Chefin, die das Medium 'Video-Podcast' nutzt.

Bereits an diesem Donnerstag soll die erste Video-Botschaft unserer Kanzlerin zu sehen sein. Laut Vorankündigung wird es in dieser Botschaft allerdings nicht um Politik, sondern (wie könnte es anders sein) um die Fußball Weltmeisterschaft gehen, die am Freitag startet.

In den geplanten Video-Sequenzen geht es zukünftig um "kleine Anreden" von etwa zwei Minuten Länge, die jeweils am Samstag neu ins Netz gestellt werden. Das Bundeskanzleramt will mit diesem Medium dem "interessierten Bürger" die Möglichkeit geben, "mit geringem Aufwand" Informationen aus "erster Hand" zu beziehen.

Artikel von W. Janssen - Mi, 07.06.2006
Rubrik: Sonstiges
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