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Air-Berlin - 'Online-Buchungen' kosten zukünftig Geld


Während im Mobilfunk- und Festnetzbereich Online-Buchungen belohnt werden und viele Provider zumeist Rabatte gewähren, geht die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft, die Air-Berlin, den umgekehrten Weg. Wer der Gesellschaft quasi Arbeit ab nimmt und seine Flugtickets >>nicht<< am Schalter ordert, sondern übers Internet, der darf ab dem 01.Juli 2008 ein zusätzliches Entgelt zahlen.

Der Berliner Tagesspiegel schreibt dazu, Fluggäste, die ab dem 01.Juli 2008 über das Web-Portal des Gesellschaft eine Reise buchen, zahlen pro Buchung einen Aufschlag von zehn Euro. Ein Service-Entgelt in doppelter Höhe wird allerdings auch fällig, wenn man die Tickets über das Call-Center oder am Ticketschalter ordert. Dass entspricht eine Preiserhöhung um acht Euro (pro Ticket) gegenüber der bisherigen Regelung.

Preiserhöhungen gibt es nicht nur bei der Air-Berlin sondern so gut wie bei anderen Fluggesellschaften. Der Grund für die Umlegung der Kosten ist die Preisexplosion bei den Kerosinpreisen. Allerdings sieht sich der Kunde nicht nur bei den Buchungen mit weiteren Kosten konfrontiert. Je nach Fluggesellschaft muss man sich auf zusätzliche Kosten für Bezahlung mit Kreditkarte, Sitzplatzreservierungen oder auch 'versteckte' Reiserücktrittsversicherungen' einstellen.

Artikel von W. Janssen - Mo, 30.06.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Brite filmt seine Straftaten und stellt sie bei YouTube ein


Man sollte nicht glauben, wie dumm einige Menschen sein können: Ein 23-jähriger Mann aus Großbritannien hielt 80 seiner Straftaten auf Video fest und stellte sie bei YouTube ins Internet. Hierbei zeigte er sich und seine Komplizen beim Konsum von harten Drogen oder bei verbotenen Autorennen oder auch dabei, wie er fremde Menschen beschimpft und sogar, wie er in fremde Wohnungen einsteigt.

Die britischen Strafverfolgungsbehörden freuten sich und hatten leichtes Spiel: "Damit hat der Mann aus Leeds uns die Beweise quasi auf einem Silbertablett serviert", meinte der Staatsvertreter Les Carter. Neben der bevorstehenden Verurteilung des dümmsten britischen Verbrechers, sprach ein Gericht in Leeds jetzt auch noch ein Veröffentlichungsverbot aus. Das Gericht meinte, der Mann dürfe mit seinen Straftaten im Internet nicht noch prahlen.

Wie verkokst der Mann schon sein muss zeigen seine Äußerungen zur Verteidigung. Er meinte, er wäre nur zufällig an den gezeigten Orten gewesen und hätte die Straftaten lediglich als Zeuge gefilmt.

Artikel von W. Janssen - Do, 22.05.2008
Rubrik: Computer / Internet
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Yahoo macht Rückzieher und möchte weiter mit Microsoft verhandeln


Die konsequente Zurückweisung der Microsoft-Kaufofferte gegenüber dem Suchmaschinen-Giganten Yahoo, war offensichtlich nur eine strategische "Feilsch-Aktion" des Yahoo-Gründers und Chefs Jerry Yang. Nach dem Microsoft sich am Wochenende als Kaufinteressent komplett zurückgezogen hat, signalisierte Jerry Yang nun gegenüber der Financial Times, dass man durchaus bereit ist, weitere Vorschläge von Microsoft zu diskutieren.

Microsoft hatte Yahoo eine Kaufofferte in Höhe von 45 Milliarden US-Dollar unterbreitet, die Jerry Yang und später auch der Yahoo-Aufsichtsrat konsequent zurückgewiesen hatten. Es ging sogar so weit, dass Yahoo sich mit seinem größten Konkurrenten Google verbündete und nach Alternativen suchte. Hierbei war eine strategische Kooperation mit Time Warner im Gespräch, wobei Yahoo die Time-Warner-Tochter "AOL" übernehmen sollte. Eine andere Alternative sollte sein, dass sich eventuell der Medienmogul Rupert Murdoch finanziell bei Yahoo einbringt.

Letztlich kam nur eine kleine strategische Werbe-Partnerschaft mit Google zustande, wobei Microsoft sich jetzt am Wochenende zurückgezogen hatte. Bis dato hieß es Yahoo-seitig immer, einerseits würde sich die Firmenphilosophie beider Firmen (also Yahoo und Microsoft) komplett unterscheiden, andererseits wäre die Kaufofferte von Microsoft viel zu gering. Mit dem plötzlichen Rückzug Microsofts aber, kommt Jerry Yang in arge Bedrängnis, denn nun melden sich mehr und mehr Investoren, die die Zurückweisung offen kritisieren.
Artikel von W. Janssen - Di, 06.05.2008
Rubrik: Computer / Internet
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'Lycos Europe' steht vor dem Verkauf?


Aus einer Veröffentlichung des Internet-Dienstleisters 'Lycos Europe' geht hervor, dass das Unternehmen sich in einer "... strategischen Überprüfung der Unternehmensaufstellung ..." befindet und einen neuen strategischen Partner sucht. Mit einfachen Worten gesagt, das Unternehmen befindet sich in einer Krise und die alten Investoren wollen das "Schiff" verlassen.

Im Info-Portal bei golem heißt es beispielsweise: Die Investment-Banker von der Dresdner Kleinwort (DKIB) wurden beauftragt, einen Wechsel bzw. Ablösung der Großaktionäre zu prüfen. Dies sei von den Großaktionären Bertelsmann und der Telefonica, die sich auch im Aufsichtsrat befinden, so in Auftrag gegeben worden. Es heißt, der Aufsichtsrat habe vorgegeben, so schnell wie möglich einen neuen strategischen Partner zu suchen.

Eine Lycos-Sprecherin meinte, bei der Neuausrichtung gehe es weder um eine Aufspaltung des Unternehmens, noch um eine "Filettierung" und schon gar nicht um einen möglichen Stellenabbau. Ziel sei, einen Partner zu finden, "der Lycos Europe als Ganzes erfolgreich weiterführt". Hierbei würden dann sogar neue Jobs entstehen.

Artikel von W. Janssen - Di, 29.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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15 Jahre Browser - Das Internet hat Geburtstag


Man sollte es nicht glauben, aber das (heute bekannte) Internet (in seiner jetzigen Form) ist erst 15 Jahre alt. Als Geburtsstunde wird allgemein die Entwicklung des HTML-Quelltextes mit den bekannten Hyperlinks angesehen, doch der Durchbruch kam tatsächlich erst mit dem ersten Browser im Jahre 1993.

Konkret beschäftigte sich der Brite 'Tim Bernes Lee', seinerzeit Kernphysiker und Computerspezialist am Kernforschungszentrum "CERN" ab 1989/90 mit einem Kommunikationsmedium für alle, die er "World Wide Web" (also weltweites Spinnennetz) nannte. Mit HTML und den bekannten Hyperlinks entstand dann die erste Website unter der info.cern.ch, die dann mittels dem ersten "Browser" 'Mosaic' auch tatsächlich angezeigt werden konnte. -DIES- war im Jahre 1993 und -dieses- Jahr gilt auch als die Geburtsstunde des Internets.

Die Entwicklung des NSCA Mosaic war zu Beginn ein Projekt der Software Group am National Center for Supercomputer Applications (NCSA) an der Universität von Illinois. Das Entwicklungsteam wurde von Eric Bina und Marc Andreessen angeführt. Ende 1993 waren etwa 2 Millionen Kopien von Mosaic im Umlauf. Dennoch war dieses Projekt Andreessen bald zu klein geworden. Er wollte mehr, er wollte einen Browser, der die Welt erobert. Andreessen stieg schließlich aus dem Mosaic-Projekt aus und wurde Mitbegründer einer neuen Firma für Web-Software: Netscape.

Richtig populär wurde das Internet dann tatsächlich, als der Nescape-Navigator 3.0 als Browser veröffentlicht wurde. Im Jahre 1995/1996 hatte der Browser einen Marktanteil von über 80 Prozent. Erst später folgte Microsoft mit dem Internet-Explorer; zwischenzeitlich spielt Netscape keine Rolle mehr im Internet-Geschäft.

Artikel von W. Janssen - Mo, 28.04.2008
Rubrik: Computer / Internet
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