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E-Learning Fachkonferenz - Erfolgreiche Motivation


„Der motivierte E-Learner“ ist der Titel eines Expertenforums, das der Eschborner Anbieter für Online Training WEBACAD am 04.10.2005 in Frankfurt am Main veranstaltet. Das Forum dient dem Austausch über erfolgreiche Motivationstechniken und praxisnahe, interne Marketingmaßnahmen beim Einsatz von E-Learning.

Unter der fachlichen Leitung von Michael Kastner, Professor für Organisationspsychologie an der Universität Dortmund, werden Experten aus der Praxis über erfolgreiche und preisgekrönte Kampagnen berichten, mit denen sich die Akzeptanz von E-Learning im Unternehmen steigern ließ. Professor Kastner vermittelt Einblicke in die Psychologie des Lernenden und praktische Tipps im Umgang mit den Besonderheiten, die das Lernen am PC mit sich bringt.

Der Austausch praktischer Erfahrungen ist wesentlicher Bestandteil der Konferenz. Sebastian Schiegl von schiegl-de-sign, Preisträger des MUWIT Awards 2002/2005, wird seine erfolgsgekrönten Konzepte für AUDI und Robert Bosch vorstellen, in denen er erfolgreiche und praxisbewährte Maßnahmen zur Selbst-Motivation an die Teilnehmer weitergibt. Für die Kampagne zur Einführung einer weltweit einheitlichen E-Learning- und Dialogplattform im RAG-Konzern haben CP/COMPARTNER und die RAG AG den PR Report Award 2004, einen der wichtigsten Branchenpreise der deutschen PR-Wirtschaft, in der Kategorie „Interne Kommunikation und Change-Management“ gewonnen. Impulse für die Einbeziehung der Bedürfnisse des E-Learners in die Gestaltung eines Online-Trainings kommen vom Usability-Spezialisten Arno Latten, Techem Energy Services.

Der Veranstalter WEBACAD bietet in den Pausen zwischen den Vorträgen einen „Markt der Möglichkeiten“ an, auf dem die Teilnehmer ihre eigenen Motivations- und Marketingmaßnahmen vorstellen und mit den Experten diskutieren können. Das ausführliche Veranstaltungsprogramm und die Anmeldung beim Veranstalter stehen als pdf-Dokument zum Download bereit. Interessierte Teilnehmer können sich über die Info-Hotline 06196/77999-222 oder via [EMAIL]info@webacad.de[/EMAIL] per E-Mail anmelden.
Artikel von R. Hallenbach - Do, 21.07.2005
Rubrik: E-Learning
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ECDL - Computerführerschein für Behinderte


Effizientes Arbeiten mit dem Computer ist heute unverzichtbar. Der Europäische Computer Führerschein (ECDL) ist der international anerkannte Standard für Anwenderfertigkeiten im Umgang mit dem Computer. Mit einem ECDL Zertifikat weisen Absolventen Ihre Fähigkeiten in der Benutzung von Officesoftware nach. Österreich ist mit Vorreiter dieses Zertifikates in Europa. Mit weit mehr als 100.000 Absolventinnen und Absolventen hat ECDL gerade in Österreich große Bedeutung für die Aus- und Weiterbildung gewonnen. Nur in Irland, Schweden, Dänemark und Norwegen haben verhältnismäßig mehr Personen den erforderlichen Leistungsnachweis erbracht. Über drei Prozent der Österreicher haben schon zumindest eine Modulprüfung abgelegt; jedes 17. weltweit ausgestellte ECDL-Zertifikat stammt aus Österreich.

Der Klassiker unter den ECDL Produkten ist der ECDL (European Computer Driving Licence). Das Zertifikat bestätigt, dass die Inhaber/innen grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer und den wichtigsten Anwenderprogrammen besitzen. Der ECDL wird in sieben Teilprüfungen absolviert.

Mit dem Projekt -ECDL barrierefrei- soll nun auch der Weg für behinderte Menschen in Österreich geebnet werden. Das Projekt setzt auf die barrierefreie Adaptierung der Unterrichtsmedien. Dazu zählen Gebärdenvideos, Video-Untertitel, Sounddateien, "easy to read"-Texte und auch reine HTML-Versionen, die für den Einsatz von Sprachausgabe-Systemen, flexible Bildschirmdarstellung und Braille-Displays notwendig sind. Bei den Prüfungen werden von Menschen mit Behinderungen dieselben Leistungsstandards verlangt wie beim herkömmlichen ECDL.

Das Angebot wendet sich primär an Blinde und Sehschwache, Gehörlose und Hörbehinderte, mobilitäts- beziehungsweise bewegungsbehinderte Menschen sowie Personen mit Lernschwierigkeiten (Dyslexie, Legasthenie, u.a.). Von insgesamt sieben Modulen sind bereits vier im Einsatz

- Grundlagen der Computertechnologie,
- Grundlagen der Computerbenutzung mit Windows XP,
- Textverarbeitung mit Word 2003,
- Information und Kommunikation mit Internet Explorer und Outlook.

Die Unterlagen für die drei fehlenden Bereiche des ECDL sollen bis Jahresende fertig gestellt werden (Excel, Access, PowerPoint). Danach sollen weitere Verbesserungen folgen, wie die Produktion zusätzlicher Gebärdenvideos, eine Leseunterstützung mit Aufmerksamkeitssteuerung, spezielle Angebote für Migranten mit nichtdeutscher Muttersprache und die Schulung von Lehrpersonen, die Menschen mit Behinderung unterrichten. Ziel der Projektpartner ist auch der Export der Unterrichtsmaterialien in andere Länder. Mit Kooperationspartnern werden, soweit erforderlich, lokale Versionen entwickelt.

"Digitale Medien sind flexibler als Bücher. Ein und dasselbe Dokument kann auf verschiedene Weisen ausgegeben und bearbeitet werden, etwa mit Braille-Displays oder durch Sprachausgabe und Sprachbefehle", sagte Klaus Miesenberger von der Universität Linz bei der Präsentation. "Der Computer schafft oft neue Barrieren, weil die Medien schlecht gestaltet sind", ergänzt OCG-Präsidentin Gabriele Kotsis dazu. "Beim ECDL barrierefrei gelten daher dieselben Leistungsstandards, NUR die Lehrmaterialien werden zugänglich gemacht", hieß es weiter.

Artikel von H. Gaerber - Do, 09.06.2005
Rubrik: E-Learning
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Schon 2660 Anmeldungen zu eTwinning Schulpartnerschaften


"Die eTwinning Aktion, die Schulen in der Europäischen Union, Norwegen und Island enger vernetzen soll, läuft noch bis 2007", sagte Melanie Sender von der Initiative Schulen ans Netz bei der Vorstellung des Projekts auf der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart. at-mix.de hatte bereits im Herbst 2004 über das eTwinning-Projekt berichtet, durch das europaweite Schulpartnerschaften gefunden werden sollen und zu dem Anmeldungen seit Mitte Januar möglich sind. "Inzwischen haben das rund 2600 Schulen getan, 112 haben schon eine Partnerschule gefunden", so Frau Sender weiter.

eTwinning ist eine von vier Aktionen im Rahmen des eLearning Programm der Europäischen Kommission. "Mitmachen können Schulen aller Schulformen und Klassenstufen. Das Ziel ist, langfristige Partnerschaften zu schaffen. Bis Ende 2007 sollen zehn Prozent aller Schulen beteiligt sein", erklärte Melanie Sender. Damit wären in Deutschland circa 3700 Schulen betroffen.

Bislang haben sich bundesweit etwa 225 Schulen beteiligt, "darunter unter anderem viele Berufsschulen und auch Sonderschulen". Bei der Anmeldung können die Schulen angegeben, wie ihr Wunschpartner beschaffen sein soll. Dies betrifft die Region, die Schulart oder auch den Umfang der Sprachkenntnisse.

Zunächst sollen im Rahmen der einzelnen Schulpartnerschaften überschaubare Projekte entstehen, die später auf verschiedene Fächer ausgedehnt werden können. "Die erste Anmeldung kam von der Inselschule Wangerooge, die mit einer Partnerschule in Frankreich gemeinsam ein Fernseh- und Radioprogramm produzieren will", erzählt Sender.

Eine Anmeldung kann unverbindlich online unter http://www.etwinning.net erfolgen. Für weitere Fragen steht eine kostenlose Hotline unter 0800/389 46 64 64 zur Verfügung. Schulen ans Netz in Bonn übernimmt in Deutschland die Koordination des Projektes und bietet kostenfrei Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Lehrer an.

Artikel von R. Hallenbach - Di, 01.03.2005
Rubrik: E-Learning
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Computerslang-Glossar von Microsoft


Schüler von heute reden oftmals eine ganz andere Sprache als Ihre Eltern. Diese sind meist recht ratlos, wenn ihre Sprösslinge nach Hause kommen und erzählen, dass die Schule überhaupt nicht rox0rs, die Lehrer alle noobs seien und man heute Nachmittag unbedingt an den eigenen m4d sk1llz feilen müsste. Um (englischsprachigen) Eltern zu helfen hat Microsoft nun eine ‚Übersetzungshilfe’ erstellt.

Ziel der Aktion ist es, Kinder besser im Umgang mit dem Internet schützen zu können. Dazu müssen auch die Eltern über den im Internet gebräuchlichen Computerslang informiert sein. Zu diesem Zweck hat Microsoft nun eine Fibel für Eltern veröffentlicht.

In dieser Fibel werden die Grundzüge der sogenannten Leet-Sprache erläutert. Unter leet versteht man das Ersetzen von Buchstaben durch ähnlich aussehende Zahlen und Sonderzeichen, wobei oftmals auch die Buchstabenstellung verändert wird.

Außerdem werden auch bekannte und oft benutzte Begriffe, wie zum Beispiel “warez“, “noob“ oder “h4x“ erklärt. Mit diesen Erklärungen sollen die Eltern in Zukunft verstehen, was die jugendlichen Internetfans mit ihren Abkürzungen und Ersetzungen überhaupt meinen.

Hier geht’s zur Microsoft Computerslang-Fibel für Eltern:
http://www.microsoft.com/athome/security/children/kidtalk.mspx

Artikel von R. Hallenbach - Mo, 21.02.2005
Rubrik: E-Learning
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Wikipedia Enzyklopädie mit 200.000 deutschsprachigen Artikeln


Wikipedia ist eine kostenlose Wissensdatenbank, die unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation betrieben wird. Dies bedeutet, dass jeder das Angebot gratis nutzen, davon profitieren, ergänzen und korrigieren kann. Gestern wurde der zweihunderttausendste Artikel der Enzyklopädie hinzugefügt.

Nachdem für die ersten 100.000 Artikel rund dreieinhalb Jahre benötigt wurden, vergingen bis zum knacken der 200.000er Marke gerade mal acht Monate. Möglich ist dieses sensationelle Wachstum, weil jedermann bei Wikipedia Einträge machen und mit seinem Wissen zur Enzyklopädie beitragen kann. Dieses Prinzip ist andererseits aber auch der Kritikpunkt an der Wikipedia. Grundsätzlich ist es möglich absoluten „Nonsense“ oder sogar "Spam" der Datenbank hinzuzufügen. Allerdings wird dieser, wenn er erkannt wird, sogleich wieder durch andere Nutzer gelöscht. Das System reguliert sich selber.

Das größte Hindernis für ein weiteres Wachstum sind die begrenzten Serverkapazitäten. Derzeit werden die insgesamt vorhandenen 1,8 Millionen Artikel auf mittlerweile 40 Servern gehostet, was erhebliche Kosten verursacht. Diese Leistungsgrenzen merkt man spätestens beim teilweise sehr verzögerten Zugriff.

In der letzten Woche wurde bekannt, dass die Suchmaschine Google der Wikipedia die Nutzung der eigenen Server anbieten will. Was Google als Gegenleistung dafür erwartet, ist noch nicht bekannt. Die Online-Enzyklopädie mit Werbung zu versehen wurde verworfen, da die Artikel von den Autoren freiwillig und ohne Entgelt verfasst werden. Demnächst will die Wikimedia Foundation, die sich den Betrieb des Mammutprojektes zur Aufgabe gemacht hat, wieder mit einem Spendenaufruf starten.

Teile des deutschsprachigen Inhalts sind seit Herbst 2004 auf einer CD erhältlich, diese steht auch zum Download bereit. Für die am 17. März beginnende Leipziger Buchmesse ist außerde eine DVD Version geplant., Diese kann für einen Preis von 9,90€ über den Buchhandel bezogen werden.

Artikel von R. Hallenbach - Do, 17.02.2005
Rubrik: E-Learning
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