Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat am Mittwoch die zweite Projektphase von ELAN (eLearning Academic Network Niedersachsen), dem E-Learning-Projekt von sieben niedersächsischen Hochschulen, eröffnet. E-Learning soll den Einsatz innovativer Lernangebote und Dienstleistungen in der Lehre durch Virtualisierung des Lernens erweitern.
Vorlesungen und Seminare werden zum Beispiel in Fernsehqualität übertragen, technisch-naturwissenschaftliche Themen lassen sich mit multimedialen Bausteinen veranschaulichen und auch Repetitoriumsmodule für Medizin und andere Fächer gehören zur Angebotspalette des E-Learning.
Mit der Projektförderung setzt Niedersachsen seine Bestrebungen, die Universitäten und Fachhochschulen über vernetztes Lernen stärker miteinander zu verbinden, fort. "Gerade in Zeiten knapper Haushalte können die Hochschulen mit dem E-Learning auch solche Lernangebote kostengünstig, effektiv und dezentral bereit stellen, die ansonsten an ihrer Einrichtung auf Grund von zu geringer Auslastung oder ähnlichem wegfallen würden", sagte Wissenschaftsminister Stratmann. Die Hochschulen könnten damit ihre vorhanden Ressourcen effektiver nutzen und sich am Markt besser positionieren.
Gestärkt werde mit ELAN zugleich die Zusammenarbeit und Profilbildung niedersächsischer Hochschulen. Die Teilnehmer positionieren sich mit ELAN im Markt für Aus- und Weiterbildung und geben wichtige Impulse für Veränderungen.
Nach einer Analyse der empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung in Bonn arbeiten bereits rund sechs Millionen Deutsche immer oder teilweise zu Hause am Schreibtisch.
Oberste Prämisse sollte die Trennung von Wohnen und Arbeiten sein. Ein Arbeitszimmer im Erdgeschoss nahe der Haustür bietet sich vor allem bei Kundenverkehr als Lösung an. Wegen der damit verbundenen Durchgangssituation macht es deshalb für eine Familie mit Kleinkindern durchaus Sinn, den Arbeitsbereich ins Dachgeschoss zu verlagern.
Ungestörtes Arbeiten bedeutet jedoch auch, die Geräusche aus dem Umfeld möglichst weit zu reduzieren. Der notwendige Schallschutz kann z.B. durch dämmende Bodenbeläge wie Teppich oder Kork erreicht werden.
Eine klare Abgrenzung von Wohn- und Arbeitsbereichen ist auch aus steuerlichen Gründen wichtig. So weist der Deutsche Steuerberaterverband in Berlin darauf hin, dass ein Arbeitszimmer nur dann steuerlich geltend gemacht werden kann, wenn die private Nutzung so gut wie ausgeschlossen ist.
Das Katholische Abtei-Gymnasium in Hamborn erhält ein neues Selbstlernzentrum, das mit Hilfe des Aldi - Inhabers Dr. Karl Albrecht finanziert wird. Das berichtet die Zeitungsverlags Niederrhein GmbH & Co. KG auf ihrer Website nrz.de.
Derzeit gehen die Rohbauarbeiten dem Ende entgegen. Über dem Johannesheim ist ein lichtdurchfluteter Raum entstanden, der bei den tausend Schülern die Lust zum Lernen wecken soll. Das Ende des Frontalunterrichts soll damit eingeläutet werden und sich mehr Schülerautonomie einstellen, so heißt es in dem Bericht.
Neben einer 500.000 Euro - Spende für die Rohbaukosten finanziert Dr. Albrecht noch 60 Laptops. Außerdem habe sich Dr. Albrecht auf eine ganz begeisternde Weise in das Projekt "rein gehängt" und zusätzlich noch eine wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Duisburg-Essen (Professor Leuthner) im ersten Jahr des Selbstlernzentrums finanziert.
"Eine Schule könnte das gar nicht alleine finanzieren. Die tragbaren Computer stammen übrigens nicht vom Aldi-Lieferanten Medion sondern sind, wegen der stadtweiten Kompatibilität, von der Konkurrenz", so Schulleiter Hans-Georg Steiffert.
Insgesamt könne man nun den pädagogischen Prozess weiter beobachten. Die Schule bekomme nun .."eine Vorreiterrolle für andere Schulen..", hier könne ein Beitrag zur Weiterentwicklung von Schule geleistet werden, der nur mit staatlichen Mitteln nicht zu finanzieren gewesen wäre, wird Steiffert weiter zitiert.
Wer sich zum Sommersemester 2005 bei der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) um einen Studienplatz bewerben möchte, hat es jetzt besonders einfach: "...Bequem vom heimischen PC aus kann man mit -AntOn- (Antragstellung online), alle notwendigen Angaben machen und seine Daten direkt in den ZVS-Computer speichern..." heißt es auf der Website. Wer sich zum letzten Semester vergeblich um einen Studienplatz bemüht hat, kann seinen alten Datensatz aufrufen, ihn entsprechend aktualisieren und für das nächste Semester wieder speichern.
Seit Anfang November haben mehr als 16.000 Antragsteller den Online-Service genutzt, heißt es weiter auf der Website. Zum Sommersemester 2005 vergibt die ZVS bundesweit 7.500 Studienplatze in den Fächern Biologie, Medizin, Pharmazie, Psychologie und Zahnmedizin. Darüber hinaus vergibt die ZVS in 17 Studiengängen die Studienplätze nur für die nordrhein-westfälischen Universitäten, darunter Betriebswirtschaft und Rechtswissenschaft, sowie in acht Studiengängen an NRW-Fachhochschulen mit Studiengängen wie Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Wirtschaft und Wirtschaftsrecht.
Für die etwa 7.400 Studienplätze werden rund 46.000 Anträge erwartet. Bewerbungsschluss ist der 15.01.2000 / 24.00 Uhr.
"Alltagstauglichkeit" und Praktikabilität sowie das Prinzip "keep it simple" sind wichtige Erfolgsfaktoren von E-Learning-Anwendungen. Dies ergab eine Studie des Instituts Arbeit und Technik (IAT/Gelsenkirchen). Dieses hatte den Einsatz von eLearning in mittelständischen Betrieben im Rahmen des europäischen Kooperationsprojektes "Ariel" (Analysing and Reporting the Implementation of Electronic Learning in Europe) untersucht.
Basis der Untersuchung waren neuere eLearning-Projekte aus dem zentralen Verzeichnis elearning-europa.info. Diese Datenbank enthält Informationen über die eLearning-Projekte aus den wichtigsten Bildungsprogrammen der EU, unter anderem der eLearning-Initiative, Leonardo, Sokrates und Erasmus. Drei Viertel der Projekte, die an der Befragung teigenommen hatten, gaben kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als Zielgruppe ihrer Entwicklungen an.
Etliche Projekte, die über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit KMU verfügten, berichteten von "kulturellen Differenzen" zwischen den Entwicklern und den Anwendern von E-Learning: Während die Entwickler Wert darauf legen, dass der neueste technische Stand eingehalten und die technischen Möglichkeiten ausgenutzt werden, interessieren sich die Anwender eher für die "Alltagstauglichkeit" und Praktikabilität der Anwendungen. Außerdem liegt deren Focus auf Inhalten hoher Qualität und einem günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Im Frühjahr 2005 soll mit Expertenbefragungen und Gruppendiskussionen ermittelt werden, welche Erwartungen und Anforderungen KMU an E-Learning haben, sowie welche Bedingungen in den Firmen vorhanden sein sollten, damit die Potentiale genutzt werden können. Auf deren Grundlage soll "Ariel" ein allgemeines Entwicklungsszenario für das E-Learning im KMU erarbeiten.
Am 13. Januar 2005 findet am Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen eine Informationsveranstaltung und Gruppendiskussion mit Vertretern kleiner und mittlerer Betriebe statt.